(19)
(11) EP 0 175 249 A3

(12) EUROPEAN PATENT APPLICATION

(88) Date of publication A3:
19.08.1987 Bulletin 1987/34

(43) Date of publication A2:
26.03.1986 Bulletin 1986/13

(21) Application number: 85111351

(22) Date of filing: 09.09.1985
(84) Designated Contracting States:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priority: 12.09.1984 DE 3433383

(71) Applicant: BOEHRINGER MANNHEIM GMBH
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(72) Inventors:
  • Leinert, Herbert, Dr. Ing.
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  • Kampe, Wolfgang, Dr.rer.nat.
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  • Strein, Klaus, Prof.
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  • Müller-Beckmann, Bernd, Dr.
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  • Bartsch, Wolfgang, Dr.med.vet
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(54) Phenylacetonitrile derivatives


(57) Die vorliegende Erfindung betrifft neue Phenyl-acetonitril-Derivate der allgemeinen Formel ihre Herstellung, Arzneimittel, die diese enthalten und deren Verwendung zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen.

worin

R1, R2, R3, R4, R5 gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome, Halogenatome, Alkylgruppen, Alkoxygruppen, Nitrogruppen, Aminogruppen und Acylaminogruppen bedeuten, wobei auch jeweils zwei Reste in Nachbarstellung zusammen einen Methylendioxy- oder Ethylendioxy-Ring bilden können, A folgende Bedeutungen besitzt,

oder

R6 einen geradkettigen, cyclischen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 2-12 Kohlenstoffatomen und

R7 ein Wasserstoffatom oder einen geradkettigen oder verzweigten, gesättigten Alkylrest mit 1-6 Kohlenstoffatomen darstellen, m und

n gleich oder verschieden sind und die Zahlen 2 und 3 bedeuten und

p die Zahlen 1 und 2 bedeutet,

X einen geradkettigen, cyclischen oder verzweigten Alkylrest mit 2-10 Kohlenstoffatomen, der gegebenenfalls noch durch eine Aminogruppe substituiert sein kann oder eine Gruppierung der allgemeinen Formeln II oder II'



worin Y und Z gleich oder verschieden sind und einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1-8 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest, Alkylcycloalkyl oder Cycloalkylalkyl darstellen, wobei diese Reste ggf. noch durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom unterbrochen sein können, und eine der Gruppen Z in Formel II auch Wasserstoff sein kann oder die beiden Gruppen Z zu einem Ring mit 4-6 C-Atomen geschlossen sind, der ggf. noch durch ein weiteres Stickstoffatom unterbrochen ist, welches durch Alkyl oder Alkanoyl substituiert sein kann, wobei die O-N02-Gruppen sowohl Substituenten von Y als auch Z sein können, sowie deren Salze mit physiologisch verträglichen Säuren.







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