(19)
(11)EP 2 072 748 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
27.05.2015  Patentblatt  2015/22

(21)Anmeldenummer: 08022127.8

(22)Anmeldetag:  19.12.2008
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 9/323(2006.01)
E06B 9/17(2006.01)

(54)

Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement

Shading device holder

Elément de réception d'un système d'ombrage


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30)Priorität: 19.12.2007 DE 202007017866 U
19.03.2008 DE 202008003916 U

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.06.2009  Patentblatt  2009/26

(73)Patentinhaber: JOMA-Dämmstoffwerk GmbH
87752 Holzgünz (DE)

(72)Erfinder:
  • Popp, Xaver
    87743 Egg an der Günz (DE)

(74)Vertreter: Pfister, Stefan Helmut Ulrich et al
Pfister & Pfister Patent & Rechtsanwälte Hallhof 6-7
87700 Memmingen
87700 Memmingen (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 239 053
DE-U1- 20 211 297
DE-U1-202004 006 657
DE-U1- 20 110 656
DE-U1- 29 811 818
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement, d.h. ein Aufnahmeelement für eine Beschattungseinrichtung, wie zum Beispiel ein Jalousieelement, das an der Außenseite eines Gebäudes vorsetzbar ist, wobei ein Hohlraum beziehungsweise eine Ausnehmung im Inneren des Aufnahmeelements vorgesehen ist, der beziehungsweise die zumindest einen Teil der Beschattungseinrichtung aufzunehmen vermag.

    [0002] Derartige Aufnahmeelemente sind bekannt. Sie werden als Jalousiekästen in der Regel aus Metall gefertigt und vor eine Gebäudewand über dem zu beschattenden Fenster oder der zu beschattenden Tür angeordnet. Es ist auch bekannt, derartige Aufnahmeelemente nachträglich unter dem Sturz direkt vor dem Fenster- oder Türelement anzuordnen. Dadurch verringert sich allerdings der Lichteinfall durch eine Verringerung der Höhe des Türbeziehungsweise Fensterelementes. Möchte man nun ein solches bekanntes Aufnahmeelement in eine vor das Gebäude zu setzende Dämmstoffschicht integrieren, gibt es regelmäßig Probleme aufgrund nicht passender Maße der Aufnahmeelemente bezüglich der Schichtdicke der Dämmung und bezüglich unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten des Dämm-Materials, welches für die Dämmstoffschicht verwendet wird und des Materials des das Aufnahmeelement umschließenden Kastens. Ein weiteres Problem ist, daß die Wärmedämmung derartiger Aufnahmeelemente in der Regel lediglich durch eine eingelegte Dämmplatte, bevorzugt auf der zum Gebäude weisenden Seite angeordnet, erbracht werden muß. Diese erfüllt die hohen Anforderungen, die im Hausbau an die Wärmedämmung heutzutage gestellt werden, nicht.

    [0003] Des weiteren gibt es Probleme bezüglich der äußeren Gestaltung derart, daß entweder sehr unschöne Absätze an der Außenwand aufgrund der dort vorhandenen Kästen von Aufnahmeelementen sichtbar bleiben oder aber beim Überziehen mit einer Putzschicht, diese häufig reißt, aufgrund der bereits erwähnten unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten. Es ist auch bekannt, derartige Aufnahmeelemente in den Sturzbereich von Fenster- beziehungsweise Türelementen einzubinden und diese direkt über dem Fenster- beziehungsweise Türelement anzuordnen. Hier treten Probleme bezüglich der Statik auf, da man entweder eine höhere Geschoßhöhe benötigt, um einen Sturz dann oberhalb eines solchen Aufnahmeelementes anzuordnen, oder aber die Statik nicht ausreicht, um die Bauwerksteile, die über dem Fensterbeziehungsweise Türelement liegen, abzufangen, so daß zusätzlich beziehungsweise nachträglich ein Sturz oder eine Materialschiene eingezogen werden muss.

    [0004] Aus dem Stand der Technik ist eine Vorrichtung zur Aufnahme einer Verschattungseinrichtung an einer Gebäudefassade bekannt. Diese Vorrichtung hat den Nachteil eines sehr komplizierten, insbesondere schichtweisen Aufbaus. Im Inneren sind dazu Metallaussteifungen vorgesehen, die den Innenraum bilden und die insbesondere von dem Dämmstoff gehalten werden müssen.

    [0005] Ebenso ist eine Vorrichtung zur Erstellung variabler Laibungen zur Ankoppelung von Fenstern, Vorbaurolläden und dergleichen, bekannt, die in eine Fassade integrierbar ist. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine aus dem Stand der Technik bekannte Vorrichtung, die als nachträgliches Rolladenelement oder als sogenanntes Rolladenvorsatzelement an einem Gebäude ansetzbar ist. Das Rolladenelement, insbesondere der Kasten, steht über die äußere Dämmschicht des Bauwerkes hinaus.

    [0006] Eine weitere Druckschrift des Standes der Technik schlägt eine Lösung vor, die ebenfalls ein Rolladenelement betrifft, wobei in der Dämmung eine Aussteifung u-förmig vorgesehen ist und das Dämmelement insbesondere mehrschichtig vorgesehen ist. Ganz deutlich erkennbar ist, daß der Rolladenkasten in der statisch wirksamen Schicht des Gebäudes angeordnet ist. Zudem entspricht der Kasten nicht der Dicke der Dämmschicht, die außen vorgesetzt wird, so daß es notwendig ist, im Kastenbereich hier spezielle, dünner ausgeführte Dämmelemente zusätzlich noch anzubringen, was den Montageaufwand erhöht.

    [0007] Des weiteren ist ein Rolladenkasten, wie vorher beschrieben, bekannt, der insbesondere zumindest teilweise auf dem Fensterrahmen aufsitzt, weshalb hier eine spezielle Ausgestaltung des Sturzes notwendig ist.

    [0008] Aufnahmeelemente sind auch aus DE 20110656 U1 und EP 0 239 053 A2 bekannt.

    [0009] Insbesondere im sogenannten Passivhausbau ist es üblich, die statisch entweder gemauerten oder betonierten oder aber auch in Holzständerbauweise gefertigten Wände mit einer äußeren Dämmstoffschicht, beispielsweise aus Styroporplatten mit beträchtlicher Dicke, zu versehen. In eine solche Dämmstoffschicht sind die bekannten Aufnahmeelemente des Standes der Technik aus den erwähnten Gründen der nicht ausreichenden Wärmedämmung nicht integrierbar. Die weiteren Probleme, die bereits weiter vorne behandelt wurden, treten hier in gleicher Weise auf.

    [0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Aufnahmeelement für eine Beschattungseinrichtung, wie zum Beispiel ein Jalousieelement zur Verfügung zu stellen, das die im Stand der Technik beschriebenen Nachteile nicht mehr aufweist und welches problemlos in die Dämmstoffschicht, insbesondere eines Passivhauses integrierbar ist.

    [0011] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement gemäß Anspruch 1. Das heißt, daß ein erster Aspekt der Erfindung darin zu sehen ist, daß das Aufnahmeelement in seiner Materialdicke oder bezogen auf das Anordnen an der Bauwerkswand in seiner Tiefe gesehen das Aufnahmeelement die gleiche Dicke wie die Dämmstoffschicht besitzt. Dadurch wird erreicht, daß man auch ältere Gebäude, die noch nicht nach den neuesten Vorschriften der Wärmeschutzverordnung oder den Bestimmungen eines Passivhauses hergestellt wurden, mit einer äußeren Dämmstoffschicht versehen kann, in die auch das Aufnahmeelement mit entsprechenden Dämmeigenschaften einbindbar ist und die alle Anforderungen an die Wärmedämmung eines Passivhauses dann erfüllt.

    [0012] Der zweite Aspekt der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß in dem Formkörper zwei Aussteifungen vorgesehen sind, wovon eine erste Aussteifung den oberen Rand des Hohlraumes begrenzt, der die Beschattungseinrichtung aufzunehmen vermag. Durch das Vorsehen einer zweiten Aussteifung, insbesondere oberhalb der ersten Aussteifung, ist eine ausgezeichnete Stabilität des erfindungsgemäßen Aufnahmeelementes gegeben, insbesondere auch für die Herstellung solcher Beschattungselemente in erheblicher Breite. Durch diese Ausgestaltung gelingt es, beispielsweise Lichtbänder aus einem Stück mit einer Beschattungsanlage zu versehen, was im Stand der Technik ebenfalls regelmäßig Probleme bereitet.

    [0013] Durch die hervorragende Stabilität, die durch das Vorsehen von zwei Aufnahmeelementen erreicht wird, ist es auch sehr günstig möglich, die erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung mit handelsüblichen Befestigungselementen, nämlich in der Regel Befestigungswinkeln, an der Außenseite eines Bauwerkes, zu befestigen. Das heißt, es ist ohne zusätzliche zur Verfügungstellung von Spezialwinkeln oder Spezialbefestigungsmitteln jetzt möglich, das erfindungsgemäße Aufnahmeelement mit erheblicher Breite, insbesondere für Jalousieelemente einzusetzen. Auch dies bereitete im Stand der Technik regelmäßig Probleme.

    [0014] Ein weiteres Problem, welches mit der erfindungsgemäßen Lösung gelöst wird, ist dadurch angegeben, daß es gelingt, tatsächlich den Formkörper des Aufnahmeelementes komplett, also in der analogen Breite, in der Gebäudedämmschicht, die außen vor dem statisch tragenden Teil des Bauwerkes vorgesetzt wird, zu integrieren.

    [0015] Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß das erfindungsgemäße Aufnahmeelement jetzt zumindest geringfügig breiter als die Breite des zu beschattenden Elementes gefertigt werden kann, um gerade Risse im Randbereich bzw. im Kantenbereich bezogen auf die Fasche des zu beschattenden Elementes vermieden werden.

    [0016] Die Lösung, wie zuvor beschrieben, bietet nach der Erfindung weitere vorteilhafte Lösungsansätze, die sich aus dem Vorsehen von zwei Aussteifungselementen in dem Aufnahmeelement ergeben. So ist eine thermische Entkopplung der beiden Aussteifungselemente problemlos möglich, da zum einen sich zwischen den beiden Aussteifungen noch Dämmstoffmasse befindet. Des weiteren ist allerdings auch eine statische Kopplung dieser beiden Aussteifungen problemlos möglich, ohne die Wärmedämmung zu gefährden.

    [0017] Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Stand der Technik ergibt sich daraus, daß die statische Kopplung ausgehend von den Befestigungswinkeln, die beispielsweise als Befestigungsmittel einsetzbar sind, problemlos auf das Aufnahmeelement über die beiden Aussteifungen und gegebenenfalls vorhandene Aussteifungsverbindungsmittel möglich ist. Die erwähnten Vorteile werden mit speziellen Ausgestaltungen weiterhin noch ausführlicher beschrieben.

    [0018] Die Aussteifung dient zum einen dazu, beispielsweise die Befestigungsmittel entsprechend befestigen zu können. Sie dient allerdings auch dazu, um beispielsweise eine höhere Last eines Jalousiekörpers, der aus mehreren Lamellen besteht, aufzunehmen. Dies könnte beispielsweise durch eine aus Dämm-Material gebildete Aufnahme nicht gewährleistet werden. Der Hohlraum in dem Aufnahmeelement ist dabei so gestaltet, daß die erste Aussteifung beispielsweise formschlüssig in das Aufnahmeelement eingeschoben ist und so keine weitere Befestigungsmittel benötigt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, das zweite Aufnahmeelement entsprechend von oben mit einer Aufnahmetasche zu versehen, um dann die Aussteifung einzukleben.

    [0019] Insbesondere in der Nachrüstung von bestehenden Wohngebäuden oder aber auch beim Bau neuer Passivhäuser, bei denen die äußere Dämmstoffschicht entsprechend geplant wird, ist das Aufnahmeelement nach der Erfindung einsetzbar und erfüllt alle Bedingungen, die an den Wärmeschutz von Gebäuden, insbesondere an Passivhäusern bezüglich der Wärmedämmung gestellt werden.

    [0020] Das erfindungsgemäße Aufnahmeelement für eine Beschattungseinrichtung zeichnet sich auch dadurch aus, daß es bezüglich der gestalterischen Seite der späteren Außenwand des Gebäudes sehr vorteilhaft in die Gesamtansicht integrierbar ist. So ist es beispielsweise möglich, einen Putzträger auf die gesamte Dämmstoffschicht des Gebäudes aufzubringen und dabei das Aufnahmeelement für die Beschattungseinrichtung mit zu integrieren. Auf den Putzträger läßt sich dann eine Putzschicht problemlos aufbringen und das Gebäude weist keine häßlichen Absätze auf. Die so gefertigte Dämmstoffschicht neigt auch nicht zum Reißen. Im Stand der Technik waren die diesbezüglich verwendeten Jalousieelemente mit ihren Kästen entweder äußerlich sichtbar, was zu ästhetisch nicht sehr geschickten Ansichten führte, oder aber in die Dämmung so ungünstig integriert, daß sich später Risse bildeten und dadurch selbstverständlich dann noch entsprechende Wärmebrücken entstanden. Die Erfindung stellt ein Aufnahmeelement für eine Beschattungseinrichtung, zum Beispiel ein Jalousieelement, zur Verfügung, welches all diese Nachteile nicht mehr aufweist. Es läßt sich sowohl im Neubau einsetzen, indem das Gebäude entsprechend geplant wird, oder aber auch bei der Altbausanierung. Man kann dabei die normalen Geschoßhöhen beibehalten, ohne daß im Sturzbereich noch Platz für die Aufnahme eines Jalousiekastens oder Rollladenkastens eingeplant werden muss.

    [0021] Von Vorteil ist es dabei weiterhin, wenn beide Aussteifungen mittels eines Verbindungsmittels miteinander verbunden sind. Dieses Verbindungsmittel kann dabei beispielsweise als Aussteifungseisen ausgebildet sein. Es ist allerdings nach der Erfindung durchaus möglich, dazu Bolzen, Drähte, Schrauben oder dergleichen vorzusehen.

    [0022] Durch die Verbindung der beiden Aussteifungen, beispielsweise mit Aussteifungseisen, Bolzen oder Winkeln ist es möglich, die statische Belastbarkeit des erfindungsgemäßen Aufnahmeelementes weiter erheblich zu erhöhen. Genau durch diese Variante der Erfindung ist es angegeben, daß man wesentlich größere Breiten von Beschattungselementen jetzt mit einem Aufnahmeelement realisieren kann, als dieses nach dem Stand der Technik möglich war. Es ist daher bei dieser Ausgestaltung nicht notwendig, zusätzliche Stützen über die Breite gesehen in dem Beschattungselement vorzusehen, sondern man kann tatsächlich eine erhebliche Breite eines Beschattungselementes mittels einer solchen Lösung realisieren. Als hervorragendes Einsatzgebiet eignet sich beispielsweise daher die erfindungsgemäße Lösung jetzt dazu, sogenannte Lichtbänder in Büro- und Geschäftshäusern, aber auch von Werkhallen mit Beschattungsanlagen zu versehen bzw. nachzurüsten.

    [0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß die beiden Aussteifungen zueinander versetzt angeordnet sind, bevorzugt derart, daß die obere zweite Aussteifung in Einbaustellung näher zum Bauwerk vorgesehen ist und/oder eine thermische Entkopplung der beiden Aussteifungen erfolgt, wobei das Aufnahmeelement gemäß einer weiteren Variante mit Hilfe wenigstens eines Befestigungsmittels an der Außenseite des Bauwerkes anordenbar bzw. befestigbar ist. Die jetzt beschriebenen Varianten dienen dazu, die thermische Entkopplung der beiden Aussteifungen zu bewirken. Dies gelingt insbesondere durch einen Versatz in Einbaustellung gesehen in waagerechter Richtung zueinander. Die obere Aussteifung ist vorteilhafterweise dabei näher zum Bauwerk bzw. zum statisch tragenden Element des Bauwerkes angeordnet, wodurch es einfach möglich ist, dort entsprechende, handelsübliche Winkel jetzt vorzusehen, um das Aufnahmeelement an dem Bauwerk zu befestigen. Die Verbindung der beiden Aussteifungen untereinander hat allerdings auch keine Unterbrechung der thermischen Entkopplung der beiden Aussteifungen zur Folge. Vielmehr wird durch die in bestimmten Abständen zueinander vorgesehenen verbindungsmittel eine solche thermische Trennung nicht gestört. Die voneinander beabstandete Anordnung der Verbindungsmittel führt auch dazu, daß man genau in den Zwischenräumen, in welchen die Verbindungsmittel an der oberen Aussteifung befestigt sind, dann die Befestigungswinkel oder Befestigungsmittel ansetzt.

    [0024] Insbesondere bei metallisch ausgebildeten Befestigungsmitteln ist das Problem der thermischen Entkopplung hierdurch hervorragend gelöst. Wenn von Befestigungsmitteln die Rede ist, ist die Erfindung nicht auf das Vorsehen von Winkeln eingeschränkt, sondern vielmehr auch auf andere Befestigungsmöglichkeiten, wie z.B. das Kleben. Beim Kleben treten sowieso in der Regel keine thermischen Probleme auf, so daß diese hier nicht näher behandelt werden. Die Erfindung umfaßt allerdings auch eine Lösung, bei der das Aufnahmeelement an dem Bauwerk angeklebt ist.

    [0025] Wie bereits erwähnt, zeichnet sich demnach eine vorteilhafte Weiterbildung dadurch aus, daß das Befestigungsmittel am Bauwerk und an der oberen zweiten Aussteifung befestigbar ist.

    [0026] Es ist allerdings von der Erfindung auch eine Lösung umfasst, bei der das Befestigungsmittel thermisch getrennt das Bauwerk sowie den Formkörper zu verbinden vermag.

    [0027] Wie ebenfalls bereits beschrieben, ist die Erfindung auch dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel bezüglich der Befestigungsmittel versetzt zueinander vorgesehen sind.

    [0028] Eine weitere Variante der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zumindest ein Teil des Formkörpers an der zum Bauwerk zugewandten Seite als Befestigungsmittel eine Verstärkung oder Verdickung aufweist, die sich zumindest teilweise in das Bauwerk bzw. in einen der statisch tragenden Teile des Bauwerkes erstreckt, wobei es nach einer ersten Variante möglich ist, daß diese Verstärkung als Verbindungselement lediglich teilweise in das Bauwerk bzw. den statischen Teil des Bauwerks hineinragt. Die Erfindung umfaßt allerdings genau eine solche Lösung, bei der diese Verstärkung an die Dicke des statisch tragenden Teiles angepaßt bzw. anpassbar ist.

    [0029] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Formkörper aus Dämm-Material, wie zum Beispiel Styropor, PUR-Schaum, Porotonziegeln, Liapor oder dergleichen gefertigt.

    [0030] Dabei ist es möglich, daß, entsprechend einer weiteren Ausgestaltung, der Formkörper aus dem gleichen Dämm-Material wie die Dämmstoffschicht ausgebildet ist. Da in dem Aufnahmeelement durch den Hohlraum beziehungsweise die Ausnehmung zur Aufnahme der Beschattungseinrichtung ein gewisser wärmeverlust entstehen kann, ist es nach einer Ausgestaltung der Erfindung möglich, daß der Formkörper aus einem Dämm-Material mit besseren Dämmeigenschaften als der Dämmeigenschaften des Material der Dämmstoffschicht ausgebildet ist. Dadurch kann man die durch die Ausnehmung beziehungsweise den Hohlraum entstehenden Verluste bezüglich der Dämmwirkung wieder ausgleichen.

    [0031] Von Vorteil ist es auch, wenn der Formkörper in die Dämmstoffschicht formschlüssig integrierbar ist. Selbstverständlich ist es nach der Erfindung auch vorgesehen, einen Formkörper vorzusehen, der kraftschlüssig in die Dämmstoffschicht integrierbar ist. Beide Ausführungsformen sind von der Erfindung umfaßt.

    [0032] Ein weiterer Aspekt der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass der Formkörper bezüglich seiner Materialstärke an die Stärke beziehungsweise Dicke der Dämmstoffschicht anpassbar ist. Dies kann beispielsweise so realisiert werden, dass Adapterplatten vorgesehen sind, die auf den Formkörper aufsetzbar oder aufklebbar sind. Diese Adapterplatten können mit unterschiedlicher Materialstärke vorgehalten werden.

    [0033] Erfindungsgemäß wurde auch gefunden, daß der Formkörper in der Dämmebene beziehungsweise in der Isolierebene eines Gebäudes, insbesondere außerhalb der statisch tragenden Teile, wie zum Beispiel einer Wand, anordnbar ist. Genau dies ist im Stand der Technik immer das Problem gewesen, daß die bekannten Aufnahmeelemente nicht in die Dämm- beziehungsweise Isolierebene integrierbar waren beziehungsweise die Dämm- beziehungsweise Isolierebene zumindest auf der Innenseite zum Gebäude weisend durch weitergehendes Dämm-Material beeinträchtigt war, welches beispielsweise in dem statisch tragenden Teil des Bauwerks befestigt werden muß beziehungsweise durch dieses hindurch ragt. Dadurch kommt es entweder zu statischen Beeinträchtigungen, die anderweitig ausgeglichen werden müssen, zum Beispiel zu einem erhöhten Platzbedarf bezüglich der Gebäudehöhe oder zu Fensterelementen, die aufgrund des Formkörpers, der über dem Fenster angeordnet ist, zu klein werden und damit relativ wenig Licht in die Räume gelangen kann usw. Die Nachteile, wie vorher beschrieben, werden durch die Lösung nach der Erfindung, wonach der Formkörper in der Dämmebene beziehungsweise Isolierebene des Gebäudes außerhalb der statisch tragenden Teile des Bauwerks angeordnet werden kann, komplett vermieden.

    [0034] Von Vorteil ist es dabei, wie bereits erwähnt, wenn das Aufnahmeelement mit Hilfe wenigstens eines Befestigungsmittels an der Außenseite des Bauwerks anordenbar beziehungsweise befestigbar ist. Als Befestigungsmittel eignen sich dafür bekannte Winkelprofile, Winkelbleche usw., die einerseits an dem Formkörper befestigt werden und andererseits an dem Bauwerk beziehungsweise an der Bauwerkswand. Damit ist man bezüglich der Anordnung des Aufnahmeelements natürlich völlig frei, indem, egal wie groß nun das Aufnahmeelement auch ausgebildet ist, die Unterkante des Aufnahmeelements bündig mit der Innenlaibung des Fensters oder der Tür abschließend montierbar ist. Man verwendet vorteilhafterweise selbstverständlich so viel Befestigungsmittel, wie nötig sind, um das Gewicht des Aufnahmeelements inklusive eines späteren Jalousieelementes oder einer anderen Beschattungseinrichtung, wie zum Beispiel einer Markise, aufzunehmen.

    [0035] Es wurde gefunden, daß es von Vorteil ist, wenn Aussteifung als Preßspanplatte, HDF-Platte, OSB-Platte, Metallplatte oder dergleichen vorgesehen ist. Dabei kann als Metall sowohl Stahlblech als auch Aluminiumblech beispielsweise verwendet werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, entsprechend abgekantete oder profilierte Materialien zu verwenden, um eine ausreichende Festigkeit der Aussteifung zu erreichen.

    [0036] Ein Aufnahmeelement, wie vorher beschrieben, zeichnet sich in einer Weiterbildung dadurch aus, dass an dem Formkörper, in Einbaurichtung der Wand zugewandt, eine Abstufung vorgesehen ist, die selbstverständlich auch als Ausnehmung ausgestaltet sein kann, die dazu geeignet ist, an hervorstehende Bauelemente, wie zum Beispiel einen Sturz, einen Sims oder einen Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür ansetzbar zu sein. Durch diese Ausgestaltung gelingt es insbesondere, den Bereich, nämlich zwischen Sturz und Blendrahmen, der bisher immer ein äußerst kritisches Problem der Wärmedämmung darstellte, komplett abzudichten. Dort, wo der Blendrahmen eines Fensters oder einer Türe beispielsweise an den Sturz ansetzt, wird regelmäßig ausgeschäumt. Setzt man nun das Fenster so ein, dass der Blendrahmen zumindest teilweise über den äußeren Rand des Bauwerks beziehungsweise der Bauwerksmauer hinausragt, kann man die Abstufung hervorragend dafür nutzen, das Aufnahmeelement nach der Erfindung dort aufzusetzen. Damit ist der Spalt, der im Stand der Technik lediglich durch Ausschäumen oder durch das Einbringen von Dichtungsbahnen abgedichtet wird, noch sicherer abzudichten. Insbesondere gelingt es, diesen Bereich winddicht gegenüber dem Außenbereich abzudichten, was ebenfalls bisher im Stand der Technik regelmäßig Probleme bereitete. Sogenannte Kältebrücken können an dieser Stelle nicht mehr entstehen, da das erfindungsgemäße Aufnahmeelement mit hervorragenden Dämmeigenschaften jetzt über diesen Bereich hinaus geht und diesen sicher abdichtet und dämmt.

    [0037] Von Vorteil ist es dabei weiterhin, wenn eine Vakuumdämmschicht die Abstufung umfaßt beziehungsweise überdeckt. Damit gelingt es, die Wärmedämmung in diesem Bereich noch vorteilhafter auszugestalten, so dass die sogenannten Kältebrücken, verbunden mit Schwitzwasser und Schimmelbildung dort komplett vermieden werden. Diese Lösung bietet dabei noch den Vorteil, dass zumindest ein Teil des Gewichtes von dem Blendrahmen aufgenommen werden kann, falls erforderlich, zumindest jedoch während der Montage dort eine Aufstellung des Aufsatzelementes ermöglicht ist.

    [0038] Eine Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Formkörper breiter ist, als das zu beschattende Element, wie zum Beispiel das Fenster oder die Tür. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn der Formkörper seitlich ca. 250 mm über den äußeren Rand des zu beschattenden Elementes hinaussteht.

    [0039] Um einen dadurch gegebenenfalls entstehenden Hohlraum zwischen dem Gebäude beziehungsweise der Gebäudewand und dem äußeren Bereich des Aufnahmeelementes zu schließen, ist es vorgesehen, dass die seitlich überstehenden Bereiche des Formkörpers mittels einer Abschlußplatte als Formelement bündig verschließbar sind. Damit wird nicht nur von der Ansicht her eine ästethische Ausgestaltung und ein hervorragender dichter Abschluß geschaffen, sondern weiterhin auch die Dämmeigenschaften des Bauwerks in diesem Bereich weiter verbessert.

    [0040] Um die erhöhten Anforderungen an die Wärmedämmung eines Aufnahmeelementes erfüllen zu können, ist es nach der Erfindung auch vorgesehen, wenigstens eine Vakuumdämmschicht als zusätzliche Dämmung in dem Dämm-Material vorzusehen. Vorteilhafterweise ist diese Vakuumdämmschicht als Paneel ausgebildet. Die Vakuumdämmschicht beziehungsweise das Vakuumpaneel befindet sich dabei vorteilhafterweise auf der in Einbaustellung dem Baukörper zugewandten Seite. Das heißt, es wird an der Seite angeordnet, die später im eingebauten Zustand dem Baukörper zugewandt ist.

    [0041] Von Vorteil ist es dabei auch, wenn die Vakuumdämmschicht beziehungsweise das Vakuumpaneel von dem Dämm-Material des Aufnahmeelementes umschlossen ist. Dies erhöht die Wärmedämmung weiter und ermöglicht insbesondere den Einsatz des gleichen Dämm-materials für das Aufnahmeelement, wie es für die Dämmstoffschicht verwendet wird, da man aufgrund der Vakuumdämmschicht jetzt die gleiche oder sogar noch eine bessere Wärmedämmung erreicht, als bei einer durchgehenden, aus gleichem Material bestehenden Dämmstoffschicht.

    [0042] In dem Hohlraum des Aufnahmeelements beziehungsweise in der Ausnehmung sind Führungs- und/oder Fixiermittel für das Jalousieelement vorgesehen. Diese dienen zum einen dazu, beispielsweise die Bänder oder Tragseile eines Jalousieelementes aufzunehmen. Zum anderen muß selbstverständlich in dem Aufnahmeelement, vorteilhafterweise in dem Hohlraum beziehungsweise der Ausnehmung, auch Platz vorgesehen sein, in dem beispielsweise eine Aufroll- beziehungsweise eine Aufwickeleinheit später eingeführt werden kann. Hier sind mehrere technische Möglichkeiten nach der Erfindung möglich. So ist es beispielsweise möglich, einen Elektromotor mit entsprechendem Getriebe in der Ausnehmung vorzusehen und seitlich ein- oder zweiseitig die Wickeleinrichtung dann über entsprechende Wellen anzusteuern. Selbstverständlich ist in dem Hohlraum auch eine Steuerungseinheit für das Jalousieelement anordenbar.

    [0043] Demnach ist nach einer Weiterbildung der Erfindung in dem Hohlraum auch wenigstens eine Wickeleinrichtung für das oder die Tragbänder der Jalousielamellen anordenbar. Selbstverständlich beinhaltet die Erfindung auch, daß eine Durchführung für ein Elektrokabel, beispielsweise für den weiter vorne beschriebenen Elektromotor für die Wickeleinrichtung, in dem Formkörper vorgesehen ist.

    [0044] Gemäß einer Variante der Erfindung ist es weiter vorgesehen, daß der Formkörper im wesentlichen einstückig erhalten wurde. Dies schließt nicht aus, daß nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine mehrstückige Ausgestaltung des Formkörpers vorgesehen ist.

    [0045] Die Erfindung schlägt selbstverständlich für eine händische Bedienung des Jalousieelementes auch vor, daß eine Gurt- beziehungsweise Banddurchführung auf der zum Bauwerk weisenden Seite vorgesehen ist.

    [0046] Erfindungsgemäß wurde auch gefunden, daß es von Vorteil ist, wenn die Aussteifung mittels einer Abdeckplatte aus Dämm-Material abgedeckt ist. Dabei gibt es wieder mehrere Möglichkeiten der Ausgestaltung, indem beispielsweise die Abdeckplatte aus dem gleichen Dämm-Material des Formkörpers hergestellt ist. Selbstverständlich ist es auch bei dieser Ausgestaltung möglich, die Abdeckplatte mit einem Dämm-Material höherer Wärmedämmung oder geringerer Wärmedämmung auszugestalten. Bevorzugt ist selbstverständlich ein Dämm-Material mit einer höheren Wärmedämmung.

    [0047] Als Befestigungsmittel für den Formkörper an der Außenseite einer Gebäudewand dienen, wie bereits erwähnt, beispielsweise ein Winkelblech, ein Winkelprofil oder dergleichen. Dabei wird ein Schenkel des Winkelprofils an dem Formkörper, bevorzugt an der Aussteifung, und der andere Schenkel an dem Bauwerk befestigt.

    [0048] Das Aufnahmeelement nach der Erfindung ist gemäß einer Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, daß an der zum Bauwerk und/oder zur Dämmstoffschicht weisenden Seite Noppen, Nuten oder dergleichen an dem Formkörper vorgesehen sind. Dies dient beispielsweise dazu, um Klebematerial aufzunehmen. Dies kann allerdings auch dazu genutzt werden, eine sogenannte Hinterlüftung zwischen dem Baukörper und der Dämmstoffschicht herzustellen.

    [0049] Die Erfindung schlägt nach einer Ausgestaltung auch vor, daß an der nach außen weisenden Seite (in Einbaustellung) des Formkörpers, ein Putzträger vorgesehen ist. Dies ermöglicht das direkte Aufbringen eines Putzmaterials auf den Formkörper. Die Dämmstoffschicht ist in der Regel mit einem Putzträger bereits versehen oder weist entsprechende Noppen oder Nuten auf, so daß der Putz dann direkt aufgetragen werden kann. Dadurch, daß keine Vorsprünge und/oder Absätze in der Dämmstoffschicht vorhanden sind, entsteht eine äußerlich sehr elegante Ansicht, die sich gegenüber den im Stand der Technik verbreiteten Außenaufnahmeelementen ästhetisch wesentlich geschickter und ansehnlicher darstellt und zum anderen natürlich die Dämmwirkung dieser erfindungsgemäßen Aufnahmeelemente wesentlich höher ist. Insgesamt ist damit eine Komplettlösung zur Verfügung gestellt, die sowohl im Alt- als auch im Neubau einsetzbar ist und die insbesondere formästhetischen Ansprüchen genügt. Bauseitig müssen außer den späteren Putzarbeiten keine weiteren Maßnahmen am Bauwerk vorgenommen werden, die beispielsweise einen Eingriff in ein bestehendes Gebäude bedeuten würden. Dies wäre beispielsweise bei im Stand der Technik bekannten Aufnahmeelementen, die über den Sturz beziehungsweise über den Fensterbeziehungsweise Türelementen angeordnet werden müssen, der Fall. Diese Arbeiten sind zeitintensiv und erfordern zudem häufig das Abfangen der entsprechenden Bauwerksteile.

    [0050] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht auch vor, daß eine Putzkante auf der Unterseite des Formkörpers vorgesehen ist. Damit wird dem Putzer die Arbeit erleichtert, indem dort bereits eine Putzkante vorgesehen ist, die normalerweise nach den im Stand der Technik üblichen Arbeiten aufgeklebt oder aufgeschraubt werden müßte.

    [0051] Der Hohlraum beziehungsweise die Ausnehmung nach der Erfindung ist auch mit einer Innenauskleidung ausgestattet, insbesondere aus einem Material, das eine höhere Festigkeit als das Dämm-Material aufweist. Damit wird der Beschädigung des Dämm-Materials vorgebeugt. Eine solche Ausgestaltung schließt selbst bei Fehlfunktionen der Markise oder der Jalousie eine Beschädigung des Formkörpers beziehungsweise des Dämm-Materials aus.

    [0052] Diese Innenauskleidung kann dabei ebenfalls aus einer Preßspanplatte, HDF-Platte, OSB-Platte oder dergleichen angefertigt sein und/oder die Innenauskleidung aus Blech, wie z. B. verzinktem oder gegen Korrosion geschütztem Stahlblech, Aluminiumblech gebildet ist.

    [0053] Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorher beschriebenen Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die nach unten weisenden Seiten des Formkörpers mit einer Blechverkleidung versehen sind. Diese Blechverkleidung kann sowohl nur auf der Innenseite des Formkörpers vorgesehen sein und an der Außenseite eine Anputzleiste oder aber die Blechverkleidung erstreckt sich über die gesamte Unterseite des Formkörpers. Die Erfindung stellt auch eine Lösung zur Verfügung, bei der sowohl die Innenauskleidung aus Blech als auch die Unterseiten aus Blech gebildet sind. Selbstverständlich ist es auch möglich, diese Innenauskleidung und die Unterseiten mit plattenförmigen Kunststoffelementen, vorzugsweise faserverstärkten Kunststoffelementen zu versehen.

    [0054] Die Innenauskleidung ist mit der Aussteifung über Verbindungsmittel, wie z. B. Bolzen, Drähte, Schrauben, Winkel oder dergleichen statisch gekoppelt. Damit wird erreicht, daß in der Innenauskleidung problemlos alle notwendigen Bestandteile einer Beschattungseinrichtung anordenbar sind, ohne zu riskieren, daß der Formkörper aufgrund des Gewichts dieser Bestandteile zerstört wird. Bei einer Ausgestaltung ohne diese Verbindung muss ein Dämm-Material eingesetzt werden, welches auch diesen Belastungen standhält.

    [0055] Die Erfindung stellt auch eine Dämmstoffschicht mit allen bereits beschriebenen Vorteilen zur Verfügung, die an einer Außenseite eines Gebäude anordnbar ist, bestehend aus einem Dämm-Material mit einem Aufnahmeelement nach einem oder mehreren der vorher beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung.

    [0056] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen weiter beschrieben.

    [0057] Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Schnitt durch die Wand eines Gebäudes mit integriertem Fensterelement, äußerer Dämmstoffschicht und einem Aufnahmeelement nach der Erfindung;
    Fig. 2
    Detailansicht eines Formkörpers nach der Erfindung;
    Fig. 3
    Schnitt durch eine weitere Ausgestaltung des Formkörpers nach der Erfindung,
    Fig. 4 und 5
    dreidimensionale Darstellung von weiteren Varianten des erfindungsgemäßen Aufnahmeelements.


    [0058] Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Wand eines Bauwerks I mit integriertem Fensterelement II, äußerer Dämmstoffschicht 8 und einem Aufnahmeelement als Formkörper 1 ausgebildet nach der Erfindung. Das Bauwerk I ist dabei lediglich als Ausschnitt einer Wand gezeigt, wobei zwischen zwei Gebäudeabschnitten ein Fensterelement II ebenfalls nur schematisch angedeutet ist. Vor der Wand des Bauwerks I erstreckt sich eine Dämmstoffschicht 8. Oberhalb des Fensterelementes II sitzt genau in der Dämm- beziehungsweise Isolierebene des Bauwerks I außerhalb der statisch tragenden Teile, wie z. B. einer wand, das Aufnahmeelement für eine Beschattungseinrichtung, das hier als Formkörper 1 ausgebildet ist. Der Formkörper 1 ist dabei lediglich schematisch mit einem Pfeil angedeutet. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, weist der Formkörper 1 eine Materialstärke d auf, die in der Breite deckungsgleich mit der Breite der Dämmstoffschicht 8 ist. Demzufolge ist der Formkörper 1 bezüglich seiner Materialstärke d der an der Außenseite des Bauwerks I anbringbaren Dämmstoffschicht 8 angepasst. Damit wird es möglich, den Formkörper direkt in die Dämm- beziehungsweise Isolierebene des Bauwerks I zu integrieren.

    [0059] Im Stand der Technik war dies regelmäßig ein Problem, weil entweder das Aufnahmeelement sich über dem Fenster direkt befinden musste und dadurch beispielsweise der nur schematisch angedeutete Sturz sich in der Gebäudewand oberhalb des Aufnahmeelementes befinden musste. Durch die geschickte Ausgestaltung des Formkörpers 1 ist es jetzt möglich, eine, von außen gesehen, einheitlich Dämm-Materialschicht inklusive des Aufnahmeelementes zur Verfügung zu stellen, die sich sowohl im Neubau als auch insbesondere in der Altbausanierung vorzüglich einsetzten lässt.

    [0060] Innerhalb des Formkörpers 1, welcher aus Dämm-Material 9 gebildet ist, befindet sich ein Hohlraum 2. In dem Hohlraum 2 ist wiederum, wie schematisch angedeutet, ersichtlich ein Jalousieelement 11 mit seinen Lamellen angeordnet. Der Hohlraum 2 ist dabei so bemessen, dass das komplette Jalousieelement beziehungsweise alle Lamellen in den Hohlraum 2 aufgenommen werden können, wenn das Jalousieelement 11 sich in seinem zusammengezogenen zustand befindet. Die weiteren Zubehörteile des Jalousieelementes 11 sind in dieser Darstellung nicht ersichtlich, da es sich hierbei nicht um wesentliche Merkmale der erfindungsgemäßen Lösung eines Aufnahmeelementes handelt.

    [0061] Auf der zum Bauwerk I zugewandten Seite des Formkörpers 1 befindet sich eine Vakuumdämmschicht 5 als zusätzliche Dämmung. Diese Vakuumdämmschicht 5 ist bevorzugt als Paneel ausgebildet. Sie ist in dem Dämm-Material 9 eingebettet beziehungsweise von diesem umschlossen. Durch diese Maßnahme gelingt es, die Dämmwirkung des Formkörpers 1 deutlich zu verbessern und insgesamt an die Dämmwirkung der äußeren Dämmstoffschicht 8 beispielsweise anzupassen. In dem Formkörper 1 ist zur Auskleidung des Hohlraumes 2 eine Innenauskleidung 6 vorgesehen. Diese kann beispielsweise aus einer Pressspanplatte oder ähnlichem Material gebildet sein. Sie dient dazu, das weichere Dämm-Material 9 vor Beschädigungen durch die Lamellen der Jalousie bei einer Fehlbedienung beispielsweise zu schützen. Eine erste Aussteifung 3 ist über der Innenauskleidung 6 des Hohlraumes 2 vorgesehen. Im oberen Bereich des Formkörpers 1 befindet sich eine zweite Aussteifung 3/1. Diese ist ebenfalls in dem Dämm-Material 9 integriert beziehungsweise von diesem umschlossen, oder aber gemäß einer möglichen Ausführungsform auf den Formkörper 1 von oben aufgeklebt. Des Weiteren ist eine Abdeckplatte 10 aus Dämm-Material vorgesehen, um die zweite Aussteifung 3/1 nach oben hin abzudecken und/oder zu isolieren. Die erste Aussteifung 3 und die zweite Aussteifung 3/1 sind ebenfalls aus einem festeren beziehungsweise härteren Material als das Dämm-Material 9. Sie dienen dazu, dass man den Formkörper 1 auch mit entsprechenden Lasten belasten kann und damit zur Verbesserung der tragenden Eigenschaften des Formkörpers 1 insgesamt. Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein Befestigungsmittel, beispielsweise ein Winkelblech oder Winkelprofil bezeichnet, das der Befestigung des Formkörpers 1 an dem Bauwerk I dient.

    [0062] Des Weiteren ist innerhalb des Formkörpers 1 wenigstens ein Verbindungsmittel 12 vorgesehen, das beispielsweise als Bolzen, Draht, Schraube oder dergleichen ausgebildet sein kann. Dieses Verbindungsmittel 12 verbindet die Innenauskleidung 6 inklusive der ersten Aussteifung 3 mit der zweiten Aussteifung 3/1. Dadurch gelingt es, dass der Formkörper insgesamt auch alle notwendigen Bestandteile einer Beschattungseinrichtung, wie beispielsweise E-Motor, Aufwickeleinrichtung und dergleichen mit aufnehmen kann, ohne dass die Belastung für das Material zu groß ist. Dämm-Material ist in der Regel relativ leicht und dadurch auch wenig belastbar. Aus diesem Grund ist diese geschickte Maßnahme dazu geeignet, die statischen Eigenschaften des Formkörpers 1 als Aufnahmeelement für eine Beschattungseinrichtung zu gewährleisten. Auf der Vorderseite beziehungsweise Unterkante des Formkörpers 1 befindet sich noch eine Putzkante 7. Diese dient als Abschluss des Formkörpers 1 und verhindert das Ausreißen beziehungsweise das Abbrechen von Dämm-Material 9.

    [0063] Die Fig. 2 verwendet die bereits vorgestellten Bezugszeichen in gleicher Weise. Sie zeigt lediglich den Formkörper 1 in Einzeldarstellung geschnitten.

    [0064] Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Formkörpes 1. Gleiche Bezugszeichen werden in gleicher Weise wieder verwendet, wie diese in den vorhergehenden Beispielen bereits vorgestellt wurden. Aus diesem Grund wird auf eine vollständige Vorstellung aller Bezugszeichen verzichtet. Im Unterschied zu den vorhergehenden Lösungen zeichnet sich die in Fig. 3 dargestellte Ausgestaltung dadurch aus, daß in dem Formkörper 1 eine Steuerung- und/oder Antriebseinheit 15 für das Jalousieelement 11 angeordnet ist. Des weiteren sind die Lamellen des Jalousieelementes 11 sehr gut dargestellt. Wie bereits weiter vorne erwähnt, ist das Aufnahmeelement nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper 1 zwei Aussteifungen 3 und 3/1 aufweist, die beabstandet voneinander in dem Formkörper 1 angeordnet sind. Dabei begrenzt die erste Aussteifung 3 den oberen Rand des Hohlraumes 2, indem die Jalousieelemente anordenbar sind. Die zweite Aussteifung 3/1 befindet sich in Einbaurichtung oberhalb der ersten Aussteifung 3 und ist mittels Verbindungsmitteln 12, bevorzugt als Aussteifungseisen ausgebildet, untereinander gekoppelt. Diese Kopplung bewirkt allerdings keine thermische Kopplung, vielmehr ist eine thermische Entkopplung der beiden Aussteifungselemente gewünscht, die andere Dämmeigenschaften aufweisen, als beispielsweise der Dämmkörper mit der Dämmstoffschicht 8. Gut ersichtlich ist, daß ein Befestigungsmittel 4 hier als Winkel ausgeführt, mittels entsprechender Schraub- und Dübelverbindungen sowohl in dem Bauwerk I als auch an der zweiten Aussteifung 3/1 befestigt ist. Wie aus der nächsten Figur 4 ersichtlich wird, sind dabei Verbindungsmittel 12 und die Befestigungsmittel 4 versetzt zueinander angeordnet. Dadurch wird das Prinzip der thermischen Entkopplung konsequent verwirklicht. Ein weiterer Unterschied zu den vorher gezeigten Varianten der Erfindung besteht darin, daß der Formkörper 1 eine Abstufung 13 aufweist, die an hervorstehende Bauelemente, wie z.B. einen Sturz, einen Blendrahmen oder ein Fensterelement II aufsetzbar, ansetzbar bzw. überstülpbar ist.

    [0065] Im Falle eines gemauerten Simses, der von der Gebäudeaußenwand vorsteht, ist es beispielsweise nach der Erfindung auch möglich, diesen Sims komplett zu umschließen oder zu umfassen. Deutlich sichtbar wird dadurch, daß jetzt der normalerweise nur mit einer Ausschäumung abzudichtende Bereich zwischen dem Fensterelement II und dem nicht bezeichneten Sturz komplett von dem Formkörper 1 verdeckt ist. Damit gelingt es, gegebenenfalls entstehende Kälte bzw. Wärmebrücken zu verhindern. Zur weiteren Verbesserung der Wärmedämmung ist die Vakuumdämmschicht 5, ebenfalls bishin zu dem Bereich des Fensterelements II geführt, so daß hier ebenfalls noch eine zusätzliche Wärmedämmung erhalten wird.

    [0066] Fig. 4 und 5 zeigen dreidimensionale Darstellungen von weiteren Varianten des erfindungsgemäßen Aufnahmeelementes bzw. Formkörpers 1. Durch die dreidimensionale Darstellung wird ersichtlich, wie gut nach der Erfindung die thermische Entkopplung der ersten Aussteifung 3 und der zweiten Aussteifung 3/1 erfolgt. Des weiteren ist gut erkennbar, daß die als Aussteifungsbolzen ausgeführten Verbindungsmittel 12 versetzt zu den Befestigungsmitteln 4 in Form von Winkeln angeordnet sind. Auch diese Ausgestaltungen der Fig. 4 und 5 zeigen die Abstufung 13, die in Fig. 3 sehr ausführlich beschrieben wurde. Des weiteren ist gut erkennbar, daß die Vakuumdämmschicht 5 ebenfalls bis über die Kante, an der das Fensterelement II angesetzt wird, gezogen ist. Im Unterschied zur Fig. 4 ist in Fig. 5 die obere, zweite Aussteifung 3/1 tiefer eingesetzt, sodaß diese noch mittels einer Abdeckplatte, wie in Fig. 1 beschrieben, komplettierbar ist.

    [0067] Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.

    [0068] Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.

    [0069] Es ist weiter zu beachten, daß die in den verschiedenen Ausführungsformen beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung beliebig untereinander kombinierbar sind. Dabei sind einzelne oder mehrere Merkmale beliebig gegeneinander austauschbar. Diese Merkmalskombinationen sind ebenso mit offenbart.

    [0070] Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen unteransprüche zu verstehen.

    [0071] Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.

    [0072] Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.


    Ansprüche

    1. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement zum Vorsetzen an einer Außenseite eines Gebäudes, wobei das Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement einen Hohlraum im Inneren aufweist, der zumindest einen Teil der Beschattungseinrichtung aufzunehmen vermag und als in eine an der Außenseite eines Bauwerks (I) angebrachte Dämmstoffschicht (8) integrierbarer und bezüglich seiner Materialstärke an die Stärke beziehungsweise Dicke einer solchen Dämmstoffschicht (8) anpassbarer Formkörper (1) ausgebildet ist, wobei in dem Formkörper (1) zwei Aussteifungen (3, 3/1) integriert sind, wovon die erste Aussteifung (3) den oberen Rand des Hohlraumes (2) begrenzt und/oder verstärkt und/oder bildet und die zweite Aussteifung (3/1) in Einbaurichtung oberhalb der ersten Aussteifung (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Aussteifungen über ein Aussteifungsverbindungsmittel statisch gekoppelt sind.
     
    2. Beschattungseinrichtungsaufnahmelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aussteifung (3/1) mittels einer Abdeckplatte (10) aus Dämm-Material (9) abgedeckt ist.
     
    3. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aussteifungen (3, 3/1) zueinander versetzt angeordnet sind, bevorzugt derart, dass die obere zweite Aussteifung (3/1) in Einbaustellung näher zum Bauwerk (I) vorgesehen ist insbesondere wobei eine thermische Entkopplung der beiden Aussteifungen vorgesehen ist und/oder dass das Aufnahmeelement bzw. der Formkörper (1) mit Hilfe wenigstens eines Befestigungsmittels (4) an der Außenseite des Bauwerks (I) anordenbar bzw. befestigbar ist.
     
    4. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (4) am Bauwerk (I) und an der oberen zweiten Aussteifung (3/1) befestigbar ist insbesondere wobei das Befestigungsmittel thermisch getrennt das Bauwerk (I) sowie den Formkörper (1) zu verbinden vermag und/oder dass als Befestigungsmittel (4) ein Winkelblech oder Winkelprofil vorgesehen ist, welches mit einem Schenkel an dem Formkörper (1), bevorzugt an der Aussteifung (3), und mit dem anderen Schenkel an dem Bauwerk (I) befestigbar ist.
     
    5. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Formkörpers (1) an der zum Bauwerk (I) zugewandten Seite als Befestigungsmittel (4) eine Verstärkung aufweist, die sich zumindest teilweise in das Bauwerk (I) bzw. einen statisch tragenden Teil des Bauwerks (I) erstreckt und/oder dass die Verstärkung an die Dicke des statisch tragenden Teils angepasst bzw. anpassbar ist.
     
    6. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (1) aus Dämm-Material (9), wie zum Beispiel Styropor, PUR-Schaum, Porotonziegel, Liapor oder dergleichen, gefertigt ist und/oder dass der Formkörper (1) aus dem gleichen Dämm-Material (9) wie die Dämmstoffschicht (8) ausgebildet ist und/oder dass der Formkörper (1) in der Dämm-bzw. Isolierebene des Bauwerks (I) außerhalb der statisch tragenden Teile, wie zum Beispiel einer Wand, anordenbar ist.
     
    7. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (1) in die Dämmstoffschicht (8) formschlüssig oder kraftschlüssig integrierbar ist.
     
    8. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (3) als Pressspanplatte, HDF-Platte, OSB-Platte oder Metallplatte vorgesehen ist und/oder dass wenigstens eine Vakuumdämmschicht (5) als zusätzliche Dämmung, bevorzugt als Paneel ausgebildet, in dem Dämm-Material (9) vorgesehen ist insbesondere wobei die Vakuumdämmschicht (5) auf der in Einbaustellung dem Bauwerk (I) zugewandten Seite vorgesehen ist oder die Vakuumdämmschicht (5) von dem Dämm-Material (9) des Aufnahmeelements umschlossen ist.
     
    9. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Formkörper (1) in Einbaurichtung zur Wand zugewandt eine Abstufung (13) vorgesehen ist, die an hervorstehende Bauelemente, wie z.B. einen Sturz, einen Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür ansetzbar ist insbesondere wobei die Vakuumdämmschicht (5) sich parallel zu dem Bauwerk (I) bzw. dessen äußeren Rand erstreckt und bevorzugt die Abstufung (13) umfasst bzw. überdeckt.
     
    10. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (1) breiter ist als ein zu beschattendes Element, wie z. B. ein Fensterelement (II) oder eine Tür, vorzugsweise seitlich 250 mm übersteht und/oder dass seitlich überstehende Bereiche des Formelements mittels einer Abschlussplatte als Formelement bündig verschließbar sind.
     
    11. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum (2) Führungs- und/oder Fixiermittel für das Jalousieelement (11) und/oder die Lamellen eines Jalousieelementes vorgesehen oder anordenbar sind und/oder dass eine Aufroll- beziehungsweise Abwickeleinheit, eine Steuerungs- und/oder Antriebseinheit (15) und/oder eine Wickeleinrichtung für das oder die Tragbänder der Jalousielamellen vorgesehen oder anordenbar sind, insbesondere wobei wenigstens eine Durchführung für ein Elektrokabel für einen Elektromotor für die Wickeleinrichtung in dem Formkörper (1) vorgesehen ist.
     
    12. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (1) im wesentlichen einstückig erhalten wurde und/oder dass eine mehrstückige Ausgestaltung des Formkörpers (1) und/oder eine Gurt- beziehungsweise Banddurchführung auf der zum Bauwerk (I) weisenden Seite vorgesehen ist.
     
    13. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zum Bauwerk (I) und/oder der zur Dämmstoffschicht (8) weisenden Seite Noppen, Nuten oder dergleichen an dem Formkörper (1) vorgesehen sind und/oder dass die nach außen weisende Seite des Formkörpers (1) mit einem Putzträger versehen ist und/oder dass die nach unten weisenden Seiten des Formkörpers (1) mit einer Blechverkleidung versehen sind und/oder dass je eine Führung seitlich an dem Formkörper (1) zur Führung der Jalousie bzw. einer Markise derart anordenbar ist, dass diese in die Laufschiene eines Fensterelements (II) korrespondierend eingreifen und/oder dass eine Putzkante (7) auf der Unterseite des Formkörpers (1) vorgesehen ist.
     
    14. Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (2) bzw. die Ausnehmung mit einer Innenauskleidung (6) aus einem Material ausgekleidet ist, das eine höhere Festigkeit als das Dämm-Material (9) aufweist wobei die Innenauskleidung (6) aus einer Pressspanplatte, HDF-Platte, OSB-Platte oder dergleichen aus Blech, wie z. B. verzinktem oder korrosionsgeschütztem Stahlblech, Aluminiumblech oder dergleichen gebildet ist, insbesondere wobei die Innenauskleidung (6) mit der Aussteifung (3) über Verbindungsmittel (12), vorzugsweise über Bolzen, Drähte, Schrauben, Aussteifungseisen oder dergleichen, verbunden ist.
     
    15. Dämmstoffschicht (8), die an einer Außenseite eines Bauwerks (I) angeordnet ist und aus einem Dämm-Material (9) besteht, mit einem Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement als Formkörper (1) ausgebildet ist und wobei das Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement oder der Formkörper (1) formschlüssig in der Dämmstoffschicht integriert ist und das Beschattungseinrichtungsaufnahmeelement und/oder der Formkörper (1) bezüglich seiner Materialstärke an die Stärke bzw. Dicke der Dämmstoffschicht (8) angepasst ist
     


    Claims

    1. Shading device holder to be mounted in front of the exterior of a building, wherein the shading device holder includes an inside cavity that can accommodate at least one part of the shading device holder and can be provided in the form of a molding (1) that can be integrated in an insulation layer (8) installed on the outside of a structure (I) and can be adapted in terms of the material thickness thereof to the thickness of this insulation layer (8), wherein two reinforcements (3, 3/1) are integrated in the molding (1), the first reinforcement (3) delimiting and/or reinforcing and/or forming the top edge of the cavity (2), and the second reinforcement (3/1) being provided in the installation direction above the first reinforcement (3), characterized in that the first and second reinforcements are statically connected through a reinforcement connection means.
     
    2. Shading device holder according to Claim 1, characterized in that the second reinforcement (3/1) is covered by a covering plate (10) composed of insulation material (9).
     
    3. Shading device holder according to Claims 1 or 2, characterized in that the two reinforcements (3, 3/1) are offset from each other, preferably such that the top second reinforcement (3/1) in the installed position is provided closer to the structure (I), in particular, wherein a thermal decoupling of the two reinforcements is provided, and/or the holder or the molding (1) can be disposed or fastened to the outside of the structure (I) by means of at least one fastening means (4).
     
    4. Shading device holder according to Claim 3, characterized in that the fastening means (4) can be fastened to the structure (I) and to the top second reinforcement (3/1), in particular, wherein the fastening means can thermally separately connect the structure (I) and the molding (1), and/or an angle bracket or angled profile is provided as the fastening means (4) that can be fastened by one flange to the molding (1), preferably to the reinforcement (3), and can be fastened by the other flange to the structure (I).
     
    5. Shading device holder according to one of Claims 3 or 4, characterized in that at least one part of the molding (1) includes a reinforcement on the side facing the structure (I) in the form of a fastening means (4), which reinforcement extends at least partially into the structure (I) or a statically supporting part of the structure (I), and/or the reinforcement is adapted or can be adapted to the thickness of the statically supporting part.
     
    6. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that the molding (1) is produced from insulation material (9), such as, for example, Styrofoam, PUR foam, Poroton brick, Liapor, or the like, and/or the molding (1) is in the form of the same insulation material (9) as the insulation layer (8), and/or the molding (1) can be disposed within the insulation or insulating plane of the structure (I) outside the statically supporting parts such as, for example, a wall.
     
    7. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that the molding (1) can be integrated into the insulation layer (8) by positive-locking or nonpositive-locking means.
     
    8. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that the reinforcement (3) is provided in the form of pressed wood, HDF, OSB, or metal plate, and/or at least one vacuum insulation layer (5) is provided as additional insulation, preferably as a panel in the insulation material (9), in particular wherein the the vacuum insulation layer (5) is provided on the side facing the structure (I) in the installation direction, or the vacuum insulation layer (5) is surrounded by the insulation material (9) of the holder.
     
    9. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that a stepped element (13) is provided on the molding (1) in the installation direction facing the wall, which stepped element can be attached to projecting structural elements, such as e.g., a lintel, a built-in frame of a window or a door, wherein the vacuum insulation layer (5) extends parallel to the structure (I) or the outer edge thereof and preferably surrounds or covers the stepped element (13).
     
    10. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that the molding (1) is wider than an element to be shaded, such as e.g. a window element (II) or a door, preferably projects 250 mm laterally, and/or that laterally projecting areas of the molded element can be closed flush by a closure plate in the form of molded element.
     
    11. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that guide and/or securing means for the window blind element (11) and/or the slats of a window blind element are provided or can be disposed in the cavity (2), and/or that a roll-up unit or unrolling unit, a control unit and/or drive unit (15) and/or a winding device for the the supporting strap (s) of the window blind slats are provided or can be disposed, in particular, wherein at least one leadthrough is provided in the molding (1) for an electric wire for an electric motor for the winding device.
     
    12. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that the molding (1) is retained as in essentially one-piece form, and/or that a multi-piece design of the molding (1) and/or a belt or strap leadthrough is provided on the side facing the structure (I).
     
    13. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that bumps, grooves, or the like are provided on the molding (1) on the side facing the structure (I) and/or the insulation layer (8), and/or that the outward-facing side of the molding (1) is provided with a plaster lath base, and/or that the downward-facing sides of the molding (1) are provided with a sheet metal covering, and/or that one guide each can be disposed on the side of the molding (1) to guide the window blind or an awning such that the latter correspondingly engage the slide rail of a window element (II), and/or that a plaster edge (7) is provided on the bottom of the molding (1).
     
    14. Shading device holder according to one of the preceding claims, characterized in that the cavity (2) or the recess is lined with an inner lining (6) composed of a material that exhibits a higher strength than the insulation material (9), wherein the inner lining (6) is composed of pressed wood, HDF, OSB, or the like composed of metal such as, e.g., galvanized or corrosion-resistant sheet steel, aluminum sheet or the like, in particular, wherein the inner lining (6) is attached to the reinforcement (3) by means of connection means (12), preferably, bolts, wires, screws, iron reinforcements, or the like.
     
    15. Insulation layer (8) that is disposed on the outside of a structure (I) and is composed of an insulation material (9), comprising a shading device holder according to one or more of the preceding claims, wherein the shading device holder is provided in the form of a molding (I), and wherein shading device holder or the molding (1) is integrated by positive-locking means in the insulation layer, and the shading device holder and/or the molding (1) is adapted in terms of the material thickness thereof to the thickness of the insulation layer (8).
     


    Revendications

    1. Elément de réception de pare-soleil destiné à être placé sur un côté extérieur d'un bâtiment, l'élément de réception de pare-soleil comportant à l'intérieur une cavité qui est apte à recevoir au moins une partie du pare-soleil et qui est conçue sous la forme d'un corps moulé (1) pouvant être intégré dans une couche de matière isolante (8) appliquée du côté extérieur d'un bâtiment (I) et pouvant être adapté, quant à son épaisseur de matière, à l'épaisseur de cette couche de matière isolante (8), deux renforts (3, 3/1) étant intégrés dans le corps moulé (1), le premier renfort (3) délimitant et/ou renforçant et/ou formant le bord supérieur de la cavité (2) et le second renfort (3/1) étant prévu au-dessus du premier renfort (3) par référence à la direction de montage, caractérisé en ce que les premier et second renforts sont accouplés de façon statique par un moyen de liaison de renforts.
     
    2. Elément de réception de pare-soleil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le second renfort (3/1) est recouvert d'une plaque de recouvrement (10) en matière isolante (9).
     
    3. Elément de réception de pare-soleil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux renforts (3, 3/1} sont disposés en étant décalés l'un de l'autre, de préférence de telle sorte que le second renfort supérieur (3/1) est prévu, dans la position de montage, plus près du bâtiment (I), en particulier un découplage thermique des deux renforts étant réalisé, et/ou en ce que l'élément de réception ou le corps moulé (1) peut être disposé ou fixé au côté extérieur du bâtiment (I) à l'aide d'au moins un moyen de fixation (4).
     
    4. Elément de réception de pare-soleil selon la revendication 3, caractérisé en ce que le moyen de fixation (4) peut être fixé au bâtiment (I) et au second renfort supérieur (3/1), en particulier le moyen de fixation pouvant relier de façon thermiquement isolée le bâtiment (I) et le corps moulé (1), et/ou en ce que le moyen de fixation (4) prévu est une plaque d'angle ou un profilé d'angle qui peut être fixé par une branche au corps moulé (1), de préférence au renfort (3), et par l'autre branche au bâtiment (I).
     
    5. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce qu'au moins une partie du corps moulé (1) comporte comme moyen de fixation (4), du côté dirigé vers le bâtiment (I), un élément de renforcement qui s'étend au moins partiellement dans le bâtiment (I) ou dans une partie statiquement portante du bâtiment (I) et/ou en ce que l'élément de renforcement est adapté ou peut être adapté à l'épaisseur de la partie statiquement portante.
     
    6. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps moulé (1) est fabriqué à partir d'une matière isolante (9), telle que du polystyrène expansé, une mousse de polyuréthane, une brique de Poroton, du Liapor, ou analogue, et/ou en ce que le corps moulé (1) est formé à partir de la même matière isolante (9) que la couche de matière isolante (8) et/ou en ce que le corps moulé (1) peut être disposé dans le plan d'isolation du bâtiment (I) à l'extérieur des parties statiquement portantes, comme par exemple un mur.
     
    7. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps moulé (1) peut être intégré dans la couche de matière isolante (8) par complémentarité de formes ou par engagement de forces.
     
    8. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le renfort (3) prévu est un panneau de particules comprimées, un panneau HDF, un panneau OSB ou une plaque métallique, et/ou en ce qu'au moins une couche d'isolation sous vide (5) forme une isolation supplémentaire, de préférence un panneau dans lequel est prévue une matière isolante (9), en particulier la couche d'isolation sous vide (5) étant prévue du côté dirigé vers le bâtiment (I) dans la position de montage ou la couche d'isolation sous vide (5) étant entourée par la matière isolante (9) de l'élément de réception.
     
    9. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le corps moulé (1), du côté dirigé vers le mur par référence à la direction de montage, un épaulement (13) qui peut être placé au niveau d'éléments de construction en saillie, tels qu'un linteau, un dormant de fenêtre ou de porte, en particulier la couche d'isolation sous vide (5) s'étendant parallèlement au bâtiment (I) ou à son bord extérieur et englobant ou recouvrant de préférence l'épaulement (13).
     
    10. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps moulé (1) est plus large qu'un élément à protéger du soleil, comme par exemple un élément de fenêtre (II) ou une porte, de préférence le corps moulé faisant saillie latéralement de 250 mm, et/ou en ce que des zones du corps moulé qui font saillie latéralement peuvent être fermées à fleur au moyen d'une plaque de fermeture servant d'élément moulé.
     
    11. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens de guidage et/ou de fixation du store vénitien (11) et/ou des lattes d'un store vénitien peuvent être prévus et/ou disposés dans la cavité (2) et/ou en ce qu'un ensemble d'enroulement et déroulement, un ensemble de commande et/ou d'entraînement (15) et/ou un dispositif d'enroulement de la ou des bandes de support des lattes du store vénitien sont prévus ou peuvent être disposés dans la cavité (2), en particulier au moins un passage destiné à un câble électrique étant prévu dans le corps moulé (1) pour un moteur électrique destiné au dispositif d'enroulement.
     
    12. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps moulé (1) a été obtenu sensiblement d'une seule pièce et/ou en ce qu'il est prévu une conformation du corps moulé (1) en plusieurs pièces et/ou un passage de courroie ou de bande du côté dirigé vers l'bâtiment (I).
     
    13. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu du côté dirigé vers le bâtiment (I) et/ou vers la couche d'isolation (8) des picots, des gorges ou analogues sur le corps moulé (1) et/ou en ce que le côté du corps moulé (1) tourné vers l'extérieur est muni d'un support d'enduit et/ou en ce que les côtés dirigés vers le bas du corps moulé (1) sont pourvus d'un habillage en tôle et/ou en ce qu'un guidage peut être disposé latéralement sur le corps moulé (l) pour guider le store vénitien ou un auvent de telle sorte que ceux-ci s'engagent de façon correspondante dans le rail de roulement d'un élément de fenêtre (II) et/ou en ce qu'un bord d'enduit (7) est prévu du côté inférieur du corps moulé (1).
     
    14. Elément de réception de pare-soleil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cavité (2) ou l'évidement est garni d'un habillage intérieur (6) en une matière qui présente une résistance supérieure à celle de la matière isolante (9), l'habillage intérieur (6) étant formé d'un panneau de particules comprimées, d'un panneau HDF, d'un panneau OSB ou similaire en tôle, telle qu'une tôle d'acier zinguée ou résistante à la corrosion, une tôle d'aluminium ou similaire, en particulier le revêtement intérieur (6) étant relié au renfort (3) par des moyens de liaison (12), de préférence des boulons, des fils, des vis, des fers de renfort ou similaires.
     
    15. Couche d'isolation sous vide (8) qui est disposée sur un côté extérieur d'un bâtiment et qui est en une matière isolante (9), comprenant un élément de réception de pare-soleil selon une ou plusieurs des revendications précédentes, l'élément de réception de pare-soleil étant conçu sous la forme d'un corps moulé (1) et l'élément de réception de pare-soleil ou le corps moulé (1) étant intégré dans la couche d'isolation par complémentarité de formes et l'élément de réception de pare-soleil et/ou le corps moulé (1) étant adapté, quant à son épaisseur de matière, à l'épaisseur de la couche de matière isolante (8).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente