(19)
(11)EP 2 369 253 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
29.04.2020  Patentblatt  2020/18

(21)Anmeldenummer: 11158367.0

(22)Anmeldetag:  16.03.2011
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24F 7/00(2006.01)
E06B 7/10(2006.01)
F24F 13/24(2006.01)
F24F 13/18(2006.01)
F24F 13/10(2006.01)

(54)

Lüftungsvorrichtung für Räume

Ventilating apparatus for rooms

Dispositif d'aération pour locaux


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 23.03.2010 DE 202010003984 U

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.09.2011  Patentblatt  2011/39

(73)Patentinhaber: SIEGENIA-AUBI KG
57234 Wilnsdorf (DE)

(72)Erfinder:
  • Becker, Christoph
    57234, Wilnsdorf (DE)
  • Kringe, Nicole
    57250, Netphen (DE)
  • Saßmannshausen, Jürgen
    57271, Hilchenbach (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-B1- 0 327 187
DE-A1- 4 422 862
GB-A- 2 345 533
WO-A1-99/06775
DE-U1- 8 623 856
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung für Räume nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Eine derartige Lüftungsvorrichtung ist bereits bekannt. Aus der DE 4422862 A1 ist eine Lüftungsvorrichtung bekannt geworden, die an einem Rand eines Blendrahmen eines Fensters oder einer Tür anordnenbar ist, und die zur Lüftung über Öffnungen mit dem Gebäude-Innenraum und einer Gebäude-Umgebung verbindbar ist, um einen begrenzten Luftaustausch zwischen Innenraum und Umgebung zu ermöglichen. Dazu bildet die Lüftungsvorrichtung einen Kasten aus, der an dem Blendrahmen befestigt ist, Der Kasten bildet ein Gehäuse und besteht im Wesentlichen aus U- oder rinnenförmigen Profilteilen, und plattenförmigen Zwischenstücken. In den so gebildeten Hohlraum lassen sich parallel zu den an den Längsenden angebrachten Stirnplatten verlaufende Stützwände einsetzen, welche die Deckel- und Bodenplatte gegeneinander abstützen. In den Zwischenraum zwischen einer Stützwand und einer Stirnplatte lässt sich ein einen Luftführungskanal ausbildendes Element einführen. Der Luftführungskanal verläuft im Wesentlichen längs der Lüftungsvorrichtung und ist mit Schallschluckmaterial ausgekleidet. In dem Luftführungskanal ist ein Zwangslüfter anordnenbar.

    [0003] Nachteilig dabei ist es, dass die Ausgestaltung nur eine Anordnung am äußeren Rand des Fensters oder der Tür zulässt. Für eine Anordnung am Rand einer Füllung eines Flügels ist die Lüftungsvorrichtung nicht geeignet.

    [0004] Aus der DE 8623856 U1 ist die Ausgestaltung einer Lüftungsvorrichtung bekannt geworden, die ein langgestrecktes quaderförmiges Gehäuse besitzt, welches aus mehreren längsgerichteten Strangpressprofilen zusammengesetzt ist. Ein inneres und ein äußeres Profil haben Öffnungen zum Luftein- und -austritt. Das äußere Profil ist neben einem Wetterschutz mit einem Befestigungsschenkel versehen, welcher die Befestigung an einem Profilholm oder einer Füllung zulässt. Das innere Profil weist zwecks Lagerung eines Verschlusselementes eine Nut auf.

    [0005] Zur Anpassung der Lüftungsvorrichtung an unterschiedliche Längenabmessungen, lassen sich alle Strangpressprofile auf das gewünschte Maß ablängen und schließen mit Stirnkappen ab. Nachteilig dabei ist es, dass es bei großen Längen zu einem Durchbiegen der Strangpressprofile kommt, die sich dadurch schlechter fügen lassen. Zudem lassen sich aufgrund der geringen Wandstärken keine Befestigungselemente an den Strangpressprofilen verankern, die eine Verbindung des Füllelementes oder des Blendrahmens und der Lüftungsvorrichtung verbessert. Dadurch ist eine Befestigung zwischen Blendrahmen und Gebäudewand nur bei kleineren Abmessungen des Fensters oder der Türe möglich, da eine Verankerung desselben durch die Lüftungsvorrichtung hindurch im Mauerwerk nicht möglich ist.

    [0006] Eine der DE 8623856 U1 ähnliche Ausgestaltung geht ebenfalls aus der EP 0327187 B1 hervor.

    [0007] Weiter wird verwiesen auf die GB 2345533 A. Dabei besteht eine Verglasung in Form eines gekuppelten Flügels aus einem ersten Lüftungsteil und einem zweiten Lüftungsteil. Das erste Lüftungsteil enthält eine Auslaufkammer auf der Innenseite des Raumes. Der zweite Lüftungsteil enthält ein Wetterschutzdach. Ein allgemein rechteckiger Kanal ist dicht am ersten Lüftungsteil befestigt und greift auch in das zweite Lüftungsteil ein. Die Austrittskammer kann lösbar auf eine Austrittswand des ersten Lüftungsteils mit einem Staubfilter aufgeschoben werden. Der Kanal kann vom ersten Lüftungsteil bis zum zweiten Lüftungsteil variabel breit sein. Ein Ausgang der Kammer kann durch einen perforierten zylindrischen Teil der Kammer definiert sein und eine Fläche haben, die mindestens doppelt so groß ist wie ein Eingang zur Kammer.

    [0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lüftungsvorrichtung bereitzustellen, die sich besonders leicht in unterschiedliche Varianten von Fenstern und Türen ohne weitere Bearbeitung zwischen dem Flügelrahmen und einem Füllelement sowie dem Blendrahmen und dem Mauerwerk oder in den Blend- und/oder Flügelrahmen montieren lässt und dabei alle voran beschriebenen Nachteile beseitigt.

    [0009] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den Mitteln des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1.

    [0010] Dadurch, dass das Gehäuse mindestens ein Gehäusemodul mit einer Luftführung einem Verschlussantrieb und mindestens einem Montageelement enthält, die mittels Form- und/oder Kraftschlussverbindungen kuppelbar sind, erfolgt eine klare Trennung des Gehäuses einerseits und der die Luftführung des Verschlussantriebs und der Montageelemente enthaltenden Komponenten. Gleichwohl bleibt die Montage durch die Form- und/oder Kraftschlussverbindungen erhalten. Es entsteht dadurch ein in seiner Länge anpassbare Lüftungsvorrichtung, deren Gehäuse verschiedene Funktionsmodule aufnimmt. Um die Befestigung der Lüftungsvorrichtung vornehmen zu können ist das Montageelement als Quader ausgebildet, wobei an der aufrecht angeordneten Außen- und Innenfläche und an den Stirnflächen des Quaders entsprechend den Formteilen gleichartige Vorsprünge und/oder Profilnuten vorgesehen sind. Das Montageelement und die Formteile erhalten dadurch die gleichen Außenkonturen.

    [0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die das Gehäuse enthaltenden Strangpressprofile an der aufrecht angeordneten Außenseite aus einem oberen und einem unteren abgewinkelten Profilteil bestehen, wobei das obere Profilteil einen bogenförmigen Vorsprung aufweist, der beabstandet in Übereinstimmung mit einem bogenförmigen freien Ende des unteren Profilteils eine Luftdurchlassöffnung bildet. Es hat sich gezeigt, dass der Strömungswiderstand durch die gekrümmte Ausgestaltung minimiert werden kann.

    [0012] Ferner ist vorgesehen, dass das an der aufrecht angeordneten Außenseite untere abgewinkelte Profilteil ein Glashalteprofil aufweist. Dadurch wird die Montage an der Füllung vereinfacht. Außerdem lassen sich die Strangpressprofile je nach Art der Einbausituation miteinander kombinieren, so dass beispielsweise das untere abgewinkelte Profilteil auch ohne ein Glashalteprofil montiert werden kann.

    [0013] Es ist zudem vorteilhaft, wenn an der aufrecht angeordneten Innenseite jeweils für oben und unten gleich ausgebildet abgewinkelte Profilteile vorgesehen sind, da sich dadurch die Anzahl der erforderlichen Profile reduziert.

    [0014] Um eine einfache Montage zu gewährleisten ist vorgesehen, dass die Strangpressprofile durch eine Schnapp/Rast-Verbindung mit dem Gehäusemodul und dem Montagelement verbindbar sind.

    [0015] Eine weitere Montageerleichterung ergibt sich dadurch, dass die Stirnkappen mit den Strangpressprofilen durch eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung, vorzugsweise Schrauben, miteinander verbindbar sind, wobei mindestens eine Stirnkappe den Verschlussantrieb aufnimmt und befestigt.

    [0016] Es ist für eine kostengünstige Herstellung vorteilhaft, wenn das Gehäusemodul aus zwei gleich ausgebildeten wannenförmigen Formteilen besteht, die spiegelsymmetrisch zueinander zusammenfügbar sind.

    [0017] Um die Kopplung mit den Strangpressprofilen und/oder weiteren Funktionsbauteilen vornehmen zu können ist vorgesehen, dass die Formteile an den jeweiligen Außenflächen Vorsprünge und/oder Profilnuten aufweisen.

    [0018] Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung, bei der das Gehäusemodul durch stirnseitige Vorsprünge und/ oder Profilnuten mit weiteren gleichartig aufgebauten benachbarten Gehäusemodulen form/ oder kraftschlüssig koppelbar ist.

    [0019] Zur vereinfachten Montage der Gehäusemodule ist vorgesehen, dass die Formteile an einer Seite eine Schnapp/ Rast-Verbindung aufweisen, über einen vorstehenden Rasthaken mit einer komplementär hinterschnittenen Rastausnehmung einen lösbaren Formschlusseingriff eingehen, und im Montagezustand einen umschlossenen Raum oder eine Ausnehmung zur Aufnahme der Luftführung bilden.

    [0020] Um eine Verschlussfunktion des Gehäusemoduls auf einfache Weise zu gewährleisten ist vorgesehen, dass die aufrechte Außen- und Innenseite der Formteile doppelwandig ausgebildet eine Tasche formt, die eine verschiebbare Verschlussplatte aufnimmt, wobei eine Luftdurchlassöffnung der Formteile mit der bogenförmigen Luftdurchlassöffnung der Profilteile und einer Luftdurchlassöffnung der Luftführung deckungsgleich angeordnet ist.

    [0021] Es ist ferner vorgesehen, dass in dem sich zwischen der verschiebbaren Verschlussplatte des Gehäusemoduls und den Strangpressprofilteilen bildenden Spalt mindestens eine Schubstange längsverschiebbar gehalten ist, wobei die Schubstange eine Kulissenführung aufweist, die mit der Verschlussplatte durch einen Federkraft beaufschlagt angeordneten Zapfen bewegungsgekoppelt ist. Diese Ausgestaltung ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft, da das Gehäusemodul dadurch zum einen die Führungsmittel der Schubstange bildet, welche die Verschlussplatten bedingt durch die einfache Kullissenführung zuverlässig steuert, wobei die Federkraftbeaufschlagung für ein spielarmes Zusammenwirken sorgt.

    [0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, dass durch Verbindung des Verschlussantriebs sowohl an der Außen- und Innenseite des Gehäuses ein gleichzeitiges Öffnen und Schließen der Luftdurchlassöffnung bewirkt ist. Im Inneren des Gehäusemoduls entsteht dadurch ein nach außen und innen abgeschlossenes Luftpolster, welches einen unerwünschten Wärmeaustausch unterbindet.

    [0023] Um mehrere benachbarte Gehäusemodule Betätigen zu können ist vorgesehen, dass die Schubstange an den freien Enden eine Kupplungseinrichtung, bestehend aus einer Ausnehmung und einem Ausschnitt, zum formschlüssigen Verbinden von weiteren Schubstangen aufweist.

    [0024] Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Luftführung einen Quader bildet, der in der Größe der sich ergebenden Ausnehmung des Gehäusemoduls angepasst ist. Die Luftführung ist dadurch in das Gehäusemodul integrierbar.

    [0025] Um eine größtmögliche Schalldämmung zu erreichen ist vorgesehen, dass die Luftführung aus Schallschluckeinsätzen besteht, welche aus mehreren Lagen rechteckiger schallabsorbierenden Füllstoffe beispielsweise Schaumstoffkissen gebildet werden, wobei zwischen den Lagen ein Lochblech angeordnet ist. Die Anordnung bewirkt eine deutliche Schalldämmung, so dass ein eintretender Schall an den Schallschluckeinsätzen absorbiert wird und ein Teil des Schalls an den zwischen den Füllstoffen schwingend gelagerten schallharten Lochblechen reflektiert wird.

    [0026] Wenn das Lochblech eine Wabenstruktur aufweist, kann aufgrund der dann verbesserten Festigkeit die Größe der Öffnungen so gewählt werden, dass das Lochblech zusätzlich als Insektenschutz wirksam wird, wobei das Lochblech dann auch auf die Innenseite der Lüftungsvorrichtung zwischen der Blende und dem Gehäuse montiert werden kann, so dass zusätzlich ein Eingriffsschutz und ein Sichtschutz entsteht. Außerdem erzeugt die Wabenstruktur einen großen freien Querschnitt, der sich in vorteilhafter Weise auf die Luftleistung auswirkt.

    [0027] Um die Ausgestaltung der Luftführung zu vereinfachen ist vorgesehen, dass die mittlere Lage der Füllstoffe zweigeteilt ausgebildet ist und mindestens eine Luftdurchlassöffnung bildet.

    [0028] Zur verbesserten Schalldämmung trägt auch bei, dass die horizontal verlaufenden Seitenwände der Luftdurchlassöffnung von dem Lochblech verkleidet sind und alle Seitenwände durch die Füllstoffe gebildet werden.

    [0029] Eine Weiterbildung sieht vor, dass das Montageelement und das Gehäusemodul die gleichen Querschnittsmaße aufweisen und dass das Montageelement mit dem Gehäusemodul durch form- und/oder kraftschlüssige Verbindung der gleichartigen Vorsprünge und/oder Profilnuten kuppelbar ist.

    [0030] Zur Festlegung der Lüftungsvorrichtung an dem Fenster oder der Türe ist vorgesehen, dass das Montageelement auf der Deckseite und/oder auf der Bodenseite, mit der das Montageelement Richtung Rahmen- oder Flügelprofil weist, eine Befestigungsvorrichtung aufweist.

    [0031] Eine erste Montagemöglichkeit sieht vor, dass die Befestigungsvorrichtung bei Montage der Lüftungsvorrichtung zwischen dem Flügelrahmen und einer Glasscheibe als Befestigungsmittel eine Befestigungsschraube ist, die in einer aufrechten Führung des Quaders geführt ist, wobei die Führung quer zur Montagerichtung symmetrisch ausgebildet ist und durch einen in der Führung fixierten Montagebock drehbar gehalten ist.

    [0032] Alternativ dazu kann vorgesehen werden, dass der Montagebock eine schräge Ebene aufweist und der schrägen Ebene gegenüber liegend eine Feder angeordnet ist, wobei sich die schräge Ebene des Montagebocks an einer schrägen Ebene des Quaders durch die Feder kraftbeaufschlagt abstützt und bei Betätigung der Befestigungsschraube in die Montagerichtung die Lüftungsvorrichtung automatisch in senkrechter Richtung und in waagerechter Richtung zur Profildichtung des Flügelrahmen bewegt, und wobei die Befestigungsschraube mit dem Flügelrahmen eine lösbare Verbindung eingeht. Diese Befestigung eignet sich besonders bei einer sogenannten Kämpfermontage, bei der zwei feste Rahmenholme vorgesehen sind, zwischen denen die Lüftungsvorrichtung befestigt werden soll.

    [0033] Dabei kann vorgesehen werden, dass die Befestigungsvorrichtung bei Montage der Lüftungsvorrichtung zwischen den Kämpferprofilen als Befestigungsmittel an Montageböcken angeordnete Krallen aufweist, die in einer aufrechten Führung des Quaders geführt sind und wobei die Krallen voneinander weg weisend zu den Kämpferprofilen zeigen.

    [0034] Die Befestigung kann dabei dadurch bewirkt werden, dass die Montageböcke auf der einander gegenüberliegenden Seiten der Krallen in die Führung gerichtet jeweils eine schräge Ebene aufweisen, die mit einem in der Führung angeordneten trapezförmigen Montageschieber über schräge Ebenen formschlüssig verschiebbar zusammenwirken und bei Betätigung einer quer zur Ebene des Flügel- und/oder Blendrahmen angeordneten und mit dem Montageschieber drehbar verbundenen Stellschraube, die Montageböcke in senkrechter Richtung zum Flügel- und/oder Blendrahmen bewegt und mit den Krallen eine lösbare Verbindung eingehen.

    [0035] Damit die Komponenten gemeinsam und unverlierbar handhabbar sind ist vorgesehen, dass eine an den schrägen Ebenen des Montageschiebers aufweisende hinterschnittene Nut und ein an den jeweiligen schrägen Ebenen der Montageböcke angeordneten T-förmigen Vorsprung verschiebbar geführt die formschlüssige Verbindung des Montageschiebers mit den Montageböcken bewirkt.

    [0036] Um eine möglichst einfache Anpassung an den Flügel bzw. Rahmen zu erreichen ist vorgesehen, dass auf der Innenseite an dem Gehäuse befestigt, das Gehäuse überdeckend und von dem Gehäuse beabstandet eine Blende angeordnet ist.

    [0037] Die Blende kann zusätzlich als Informationsträger dienen, wenn die Blende eine Anzeigevorrichtung beispielsweise für einen Messwertgeber zur Information der Raumluft, der Uhrzeit oder Wetterstation aufweist.

    [0038] Schließlich kann noch vorgesehen werden, dass die Blende eine dünnwandige Platte ist, die aus einem Kunststoffmaterial, einer Glasscheibe oder aus einem Stahlblech hergestellt ist. Hierdurch ergeben sich optisch vorteilhafte und kostengünstige Ausgestaltungen.

    [0039] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht einer Lüftungsvorrichtung nach Art einer Explosionsdarstellung,
    Fig. 2
    eine detailliertere Darstellung eines Gehäusemoduls vor dessen Zusammenfügen,
    Fig. 3
    eine Detailansicht der Verbindung der Formteile des Gehäusemoduls,
    Fig. 4
    eine Ansicht des zusammengefügten Gehäusemoduls in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 5
    das Gehäusemodul in einer Explosionsdarstellung,
    Fig. 6
    die Luftführung in einer Seitenansicht,
    Fig. 7
    einen Schnitt entlang der Linie VII -VII in Fig. 6,
    Fig. 8
    die Luftführung in einer Explosionsdarstellung,
    Fig. 9
    eine Draufsicht auf das Lochgitter,
    Fig. 10
    ein Montageelement in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 11
    einen Querschnitt eines Fensters mit einer im Glasfalz montierten Lüftungsvorrichtung und einem Montageelement,
    Fig. 12
    ein Montageelement nach Fig.11 mit seinen Einzelteilen in einer Explosionsdarstellung,
    Fig. 13
    einen Querschnitt eines Fensters mit einer Lüftungsvorrichtung und einem Montageelement, die zwischen den Kämpferprofilen montiert ist,
    Fig. 14
    ein zweites Ausführungsbeispiel eines Montageelementes nach Fig.13 zur Verwendung bei einer Kämpfermontage,
    Fig. 15
    eine Einzeldarstellung einer Stirnkappe in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 16
    eine Innenansicht der oberen Profilholme eines Fensters oder einer Tür mit einer daran befestigten Lüftungsvorrichtung und
    Fig. 17
    einen vergrößerten Endabschnitt der Profilholme nach Fig. 16.


    [0040] In der perspektivischen Ansicht der Lüftungsvorrichtung 1 ist das Gehäuse, welches als Quader ausgebildet sein kann, allgemein mit 2 bezeichnet. Die Lüftungsvorrichtung 1 ist vorgesehen, zur Montage an einem Fenster oder einer Tür bestehend aus einem Blendrahmen 3 und einem Flügelrahmen 4 (Fign. 11, 13). Dabei kann der Flügelrahmen 4 ein Füllelement z.B. in Form einer Glasscheibe aufweisen. Das Gehäuse 2 enthält die Strangpressprofile 6, 7, 8, 9, 10 und 11.

    [0041] Die Strangpressprofile 6, 7, 8, 9, 10 und 11 bilden einen Kasten, der in der Fig. 11,13 deutlich erkennbar ist. Die Strangpressprofile 6, 7, 8 an der aufrecht angeordneten Außenseite 17 sind ein oberes 6 und ein unteres 7, 8 abgewinkeltes Profilteil. Das obere Profilteil 6 weist einen bogenförmigen Vorsprung 18 auf, dessen Kontur beabstandet zu einem bogenförmigen freien Ende 19 des unteren Profilteils 7, 8 eine Luftdurchlassöffnung LD bildet. Diese ist nach unten gekrümmt, um das Eindringen von Regen zu vermeiden. Es hat sich gezeigt, dass der Strömungswiderstand durch die gekrümmte Ausgestaltung minimiert werden kann.

    [0042] An dem unteren abgewinkelten Profilteil 8 ist ein Glashalteprofil 21 vorgesehen, welches einerseits durch einen abwärtsgerichteten Schenkel 21' und einen dazu parallel verlaufenden Schenkel 5 des Strangpressprofils 9 gebildet wird. Dadurch wird die Montage an der Füllung bzw. der Füllung an der Lüftungsvorrichtung 1 vereinfacht.

    [0043] Die Strangpressprofile 10, 11 auf der Innenseite 22 angeordnet, sind identisch ausgeführt und werden spiegelsymmetrisch angeordnet. Dadurch reduziert sich die Anzahl der erforderlichen Profile. Die Strangpressprofile 6, 7, 8, 9, 10 und 11 sind durch Schnapp/Rast-Verbindungen mit einem Gehäusemodul 13 und einem Montagelement 16 verbindbar.

    [0044] Aus der Fig. 1 ist noch ersichtlich, dass die Lüftungsvorrichtung 1 im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere nebeneinander liegende Gehäusemodule 13 aufweist. Daneben sind auch mehrere Montageelemente 16 vorgesehen. So folgt in der Fig. 1 auf eine Stirnkappe 12, welche einen Verschlussantrieb 15 aufnimmt und befestigt ein erstes Montageelement 16 und ein erstes und zweites Gehäusemodul 13, dem sich ein weiteres Montagemodul 16 anschließt, welches neben einem dritten Gehäusemodul 13 liegt.

    [0045] Die in der Fig. 15 detailliert dargestellte Stirnkappe 12 ist ein Formteil vorzugsweise aus Kunststoff und besitzt einen Flansch 12' und einen davon zurückspringenden Befestigungsansatz 12". Die Außenkontur des Befestigungsansatzes 12" ist entsprechend der Außenkontur der Gehäusemodule 13 ausgelegt, so dass auch auf die Stirnkappe 12 Strangpressprofile 6, 7, 8, 9, 10 und 11 verrastbar sind. Zusätzlich sind hier aber noch form- und/oder kraftschlüssige Verbindungen durch Schrauben vorgesehen. In der Stirnkappe 12 ist der Verschlussantrieb 15 gelagert.

    [0046] In den Fign. 2 bis 5 ist der Aufbau der Gehäusemodule 13 im Einzelnen dargestellt. Jedes Gehäusemodul 13 besteht aus zwei identischen wannenförmigen Formteilen 24, die spiegelsymmetrisch zueinander zusammenfügbar sind. Dazu sind an einer Stirnseite des Formteils 24 zwei vorspringende Rasthaken 32 vorgesehen, die zwei Rastausnehmungen 33 des jeweils anderen Formteils zuordnenbar ist.

    [0047] Die Rasthaken 32 und die Rastausnehmungen 33 bilden eine Schnapp/ Rast-Verbindung 31, die ggf. wieder lösbar ist.

    [0048] Die mit ihren Öffnungen aufeinander zuweisenden Formteile 24 liegen im zusammengefügten Zustand mit ihren schmalen Rändern aufeinander und bilden einen flach rechteckigen hohlen Quader, der durch zwei zurückspringende Randkanten eine Luftdurchlassöffnung 37 und eine dieser gegenüberliegende Luftdurchlassöffnung 37 ausbildet. Um eine Verschlussfunktion des Gehäusemoduls 13 auf einfache Weise zu gewährleisten sind die aufrechte Außen- und Innenseite der Formteile 24 doppelwandig ausgebildet und formen eine Tasche 35. Die Tasche 35 ist jeweils endseitig mit einem randoffenen Langloch 35' versehen. In der Tasche 35 ist eine darin verschiebbare Verschlussplatte 36 aufgenommen, die mit Zapfen 42 das bzw. die Langlöcher 35' durchsetzen.

    [0049] Die Zapfen 42 ragen soweit über den Rand der Langlöcher 35' in einen zwischen der verschiebbaren Verschlussplatte 36 des Gehäusemoduls 13 und den Strangpressprofilteilen 6, 7, 8, 10, 11, liegenden Spalt 39 vor, dass diese in Kulissenführungen 41 (Fig. 1) von Schubstangen 40 eingreifen.

    [0050] Die Schubstangen 40 sind längsverschiebbar geführt und weisen eine Z-förmige Kulissenführung 41 auf. Die Verschlussplatte 36 ist Federkraft beaufschlagt, indem der Zapfen 42 an einer Federzunge angebracht ist.

    [0051] Obgleich in der Fig. 1 nur die auf der Innenseite 22 angebrachten Schubstangen 40 erkennbar sind, ist auf der gegenüberliegenden Außenseite 17 eine identische Anordnung getroffen. Dem entsprechend weist jedes Gehäusemodul 13 sowohl an der Außen- und Innenseite 17, 22 des Gehäuses 2 eine Verschlussplatte 36 auf, welche synchron ein Öffnen und Schließen der Luftdurchlassöffnungen 20, 37, 38 bewirkt. Im Inneren eines jeden Gehäusemoduls 13 entsteht dadurch ein nach Außen und Innen abgeschlossenes Luftpolster, welches einen unerwünschten Wärmeaustausch und oder Kondenswasserbildung unterbindet.

    [0052] Um - wie in der Fig. 1 dargestellt - mehrere benachbarte Gehäusemodule 13 betätigen zu können, sind die Schubstangen 40 an ihren freien Enden 43 mit Kupplungseinrichtungen 44 versehen. Diese bestehen jeweils aus einer Ausnehmung 45 und einem Ausschnitt 46, wodurch ein formschlüssiges Verbinden von weiteren Schubstangen 40 möglich ist. Wie aus der Fig. 1 und 4 ersichtlich, sind jedem Gehäusemodul 13 an jeder Luftdurchlassöffnung 37 zwei Verschlussplatten 36 zugeordnet, welche durch zwei parallel geführte Schubstangen 40 angesteuert werden. Dem zur Folge ist der Weg, der von den Verschlussplatten 36 zurückzulegen ist, um die Luftdurchlassöffnung 37 zu verschließen, deutlich geringer. Die Stirnkappe 12 und der darin angeordnete Verschlussantrieb 15 sind über spezielle kürzere Schubstangen 40 angekoppelt.

    [0053] Aus der Fig. 3 ist noch erkennbar, dass die Formteile 24 des Gehäusemoduls 13 an den jeweiligen Außenflächen 26 Vorsprünge 27, 28 und/oder Profilnuten 29, 30 aufweisen. Die Vorsprünge 28 haben einen Schwalbenschwanz-Querschnitt und sind maßlich so abgestimmt, dass diese in die Profilnuten 30 einführbar sind. Dem entsprechend kann das in der Fig. 3 untere Formteil 24 mit einem Formteil 24 gleicher Orientierung - bei dem also die Rasthaken 32 in der Zeichnung ebenfalls rechts liegen - gekoppelt werden. Die Vorsprünge 27 wirken mit entsprechend angeordneten Vorsprüngen oder Nuten der Strangpressprofile 6, 7, 8, 9, 10 und 11 verrastend zusammen.

    [0054] Besonders vorteilhaft ist es, dass durch die voran beschriebene Ausgestaltung, das Gehäusemodul 13 mit weiteren gleichartig aufgebauten benachbarten Gehäusemodulen 13 form- und/oder kraftschlüssig koppelbar ist.

    [0055] Zudem sind die Gehäusemodule 13 längssymmetrisch aufgebaut, so dass deren Einbau praktisch verwechselungsfrei erfolgen kann.

    [0056] Die Ausgestaltung der Formteile 24 ist so ausgelegt, dass diese durch Spritzgießen aus Kunststoff herstellen lassen. Dazu tragen unter anderem die jeweils versetzt unterbrochenen leistenartigen Vorsprünge 27 und die Gestaltung und Anordnung der Vorsprünge 28 und Profilnuten 29, 30 bei, die ein Entformen parallel zu den Seitenwänden des Formteils 24 ermöglichen. Die Formteile 24 erreichen durch diese Auslegung eine vergleichsweise hohe Stabilität, welche durch die Art der Kopplung mit benachbarten Gehäusemodulen 13 noch gesteigert wird.

    [0057] Obgleich wie vorstehend bereits geschildert die Gehäusemodule 13 bevorzugt eine symmetrische Anordnung der Luftdurchlassöffnung 37 aufweisen, kann auch eine versetzte Anordnung der inneren und äußeren Luftdurchlassöffnung 37 vorgesehen werden. Es ist ebenso auf einfache Weise möglich, zwei benachbarte Gehäusemodule 13 durch an den Längsstirnseiten angebrachte Öffnungen zu verbinden. Es ist im Rahmen der Erfindung auch denkbar, Gehäusemodule 13 unterschiedlicher Funktion in unterschiedlichen Größen vorzusehen, beispielsweise um eine Wärmerückgewinnung und/oder einen Zwangslüfter zu integrieren.

    [0058] Bereits aus der Fig. 5 ist ersichtlich, dass dem Hohlraum des Gehäusemoduls 13 eine Luftführung 14 zugeordnet ist. Diese besteht aus einem Quader 100, der in seiner Größe der sich ergebenden Ausnehmung des Gehäusemoduls 13 angepasst ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 8 besteht die Luftführung 14 aus Schallschluckeinsätzen, welche aus mehreren Lagen rechteckiger schallabsorbierender Füllstoffe 101 beispielweise Schaumstoffkissen gebildet werden.

    [0059] Zusätzlich ist nach Fign. 6 bis 8 zwischen den Lagen der Füllstoffe 101 ein Lochblech 102 angeordnet, wodurch die horizontal verlaufenden Seitenwände 105, 106 der Luftdurchlassöffnung 38 von dem Lochblech 102 verkleidet sind und alle Seitenwände 105, 106, 107 durch die Füllstoffe 101 gebildet werden. Die Anordnung bewirkt eine deutliche Schalldämmung, da eintretender Schall an den Schallschluckeinsätzen absorbiert wird und ein Teil des Schalls an den zwischen den Füllstoffen 101 schwingend gelagerten schallharten Lochblechen 102 reflektiert wird.

    [0060] Der Aufbau der Luftführung ergibt sich aus Fig. 8, die deutlich macht, dass ein oberer und unterer flach rechteckiger Quader 101 mit zwei flachen kürzeren Quadern 101 gleicher Breite und zweier Lochbleche 102 sandwichartig zusammengelegt werden. Die Zweiteilung der mittleren Lage der Füllstoffe 101 bildet auf diese Weise die Luftdurchlassöffnungen 38.

    [0061] Bevorzugt hat das Lochblech 102 eine Wabenstruktur 103 entsprechend der Fig. 9. Das Lochblech 102 kann zusätzlich als Insektenschutz wirksam werden, wobei das Lochblech 102 dann auch auf die Innenseite 22 der Lüftungsvorrichtung 1 zwischen der Blende 300 und dem Gehäuse 2 montiert werden kann, so dass zusätzlich ein Eingriffsschutz und ein Sichtschutz entsteht. Außerdem erzeugt die Wabenstruktur 103 einen großen freien Querschnitt, der sich in vorteilhafter Weise auf die Luftleistung auswirkt.

    [0062] Die Anordnung der Luftführung 14 ist dabei so gewählt, dass deren Luftdurchlassöffnung 38 bei montierter Luftführung mit der Luftdurchlassöffnung 20, 37 fluchtet. Entsprechend ist vorgesehen, dass die außenseitige Luftdurchlassöffnung 37 der Formteile 24 mit der bogenförmigen Luftdurchlassöffnung 20 der Profilteile und einer Luftdurchlassöffnung 38 der Luftführung 14 deckungsgleich angeordnet ist.

    [0063] Dadurch, dass das Gehäuse 2 mindestens ein Gehäusemodul 13 mit einer Luftführung 14 einem Verschlussantrieb 15 und mindestens einem Montageelement 16 enthält, die miteinander mittels Form- und/oder Kraftschlussverbindungen kuppelbar sind, erfolgt eine klare Trennung eines aus Strangpressprofilen 6, 7, 8, 9, 10, 11 gebildeten Gehäuses 2 einerseits und der die Luftführung 14 des Verschlussantriebs 15 und der Montageelemente 16 enthaltenden Komponenten andererseits. Diese bilden bei der erfindungsgemäßen Auslegung eine Verkleidung und einen Rahmen. Gleichwohl bleibt die Montage durch die Form- und/oder Kraftschlussverbindungen erhalten. Es entsteht dadurch ein in seiner Länge leicht anpassbare Lüftungsvorrichtung 1, deren Gehäuse 2 verschiedene Funktionsmodule aufnimmt.

    [0064] Um die Befestigung der Lüftungsvorrichtung 1 vornehmen zu können ist nach Fign. 10 bis 14 ein Montageelement 16 vorgesehen, welches nach einer Weiterbildung als Quader 200 ausgebildet ist, wobei an der aufrecht angeordneten Außen- und Innenfläche 201, 202 und an den Stirnflächen 203 des Quaders 200 entsprechend den Formteilen 24 gleichartige Vorsprünge 204, 205 und/oder Profilnuten 206, 207 vorgesehen sind. Das Montageelement 16 und die Formteile 24 erhalten dadurch die gleichen Außenkonturen.

    [0065] Das Montageelement 16 und das Gehäusemodul 13 weist nach Fig. 1 außerdem die gleichen Querschnittsmaße auf. Ferner ist das Montageelement 16 mit dem Gehäusemodul 13 durch form- und/oder kraftschlüssige Verbindung der gleichartigen Vorsprünge 27, 28, 204, 205 und/oder Profilnuten 29, 30, 206, 207 kuppelbar.

    [0066] Zur Festlegung der Lüftungsvorrichtung 1 an dem Fenster oder der Türe ist vorgesehen, dass das Montageelement 16 auf der Deckseite 208 - mit der das Montageelement 16 Richtung Rahmen- oder Flügelprofil 3, 4 weist - und/oder auf der Bodenseite 209 eine Befestigungsvorrichtung 210, 211 aufweist.

    [0067] Bei einer ersten Montagemöglichkeit ist vorgesehen, dass die Befestigungsvorrichtung 211 nach Fig. 11 und Fig. 12 bei Montage der Lüftungsvorrichtung 1 zwischen dem Flügelrahmen 4 und einer Glasscheibe als Befestigungsmittel eine Befestigungsschraube 212 ist, die in einer aufrechten Führung 213 des Quaders 200 geführt ist, wobei die Führung 213 quer zur Montagerichtung symmetrisch ausgebildet ist und durch einen in der Führung 213 fixierten Montagebock 214 drehbar gehalten ist.

    [0068] Alternativ dazu kann zusätzlich vorgesehen werden, dass der Montagebock 214 eine schräge Ebene 215 aufweist und der schrägen Ebene 215 gegenüberliegend eine Feder 216 angeordnet ist, wobei sich die schräge Ebene 215 des Montagebocks 214 an einer schrägen Ebene 215 des Quaders 200 durch die Feder 216 kraftbeaufschlagt abstützt und bei Betätigung der Befestigungsschraube 212 in die Montagerichtung die Lüftungsvorrichtung 1 automatisch in senkrechter Richtung und in waagerechter Richtung zur Profildichtung 218 des Flügelrahmens 4 bewegt, und wobei die Befestigungsschraube 212 mit dem Flügelrahmen 4 eine lösbare Verbindung eingeht. Diese Befestigung eignet sich besonders bei einer sogenannten Kämpfermontage, bei der zwei feste Rahmenholme vorgesehen sind, zwischen denen die Lüftungsvorrichtung 1 befestigt werden soll.

    [0069] Dabei kann vorgesehen werden, dass die Befestigungsvorrichtung 210 nach Fig. 13 und Fig. 14 bei Montage der Lüftungsvorrichtung 1 zwischen dem Kämpferprofilen als Befestigungsmittel an Montageböcken 219 angeordnete Krallen 220 aufweist, die in einer aufrechten Führung 221 des Quaders 200 geführt sind und wobei die Krallen 220 voneinander weg weisend zu den Kämpferprofilen zeigen.

    [0070] Die Befestigung kann dadurch bewirkt werden, dass die Montageböcke 219 auf der einander gegenüberliegenden Seiten der Krallen 220 in die Führung 221 gerichtet jeweils eine schräge Ebene 222 aufweisen, die mit einem in der Führung 221 angeordneten trapezförmigen Montageschieber 223 über schräge Ebenen 224 formschlüssig verschiebbar zusammenwirken und bei Betätigung einer quer zur Ebene des Flügel- oder Blendrahmen 4, 3 angeordneten und mit dem Montageschieber 223 drehbar verbundenen Stellschraube 225, die Montageböcke 219 in senkrechter Richtung zum Flügel- und/oder Blendrahmen 4, 3 bewegt und mit den Krallen 220 eine lösbare Verbindung eingehen.

    [0071] Damit die Komponenten gemeinsam und unverlierbar handhabbar sind ist vorgesehen, dass eine an den schrägen Ebenen 222 des Montageschiebers 223 aufweisende hinterschnittene Nut 226 und ein an den jeweiligen schrägen Ebenen 222 der Montageböcke 219 angeordneter T-förmiger Vorsprung 227 verschiebbar geführt die formschlüssige Verbindung des Montageschiebers 223 mit den Montageböcken 219 bewirkt.

    [0072] Um eine möglichst einfache Anpassung der Lüftungsvorrichtung 1 an den Flügel 4 bzw. Rahmen 3 zu erreichen ist wie in Fig. 16 oder Fig.17 vorgesehen, dass auf der Innenseite 22 an dem Gehäuse 2 befestigt, das Gehäuse 2 überdeckend und von dem Gehäuse 2 beabstandet eine Blende 300 angeordnet ist.

    [0073] Die Blende 300 kann zusätzlich als Informationsträger dienen, wenn die Blende 300 eine Anzeigevorrichtung 301 beispielsweise für einen Messwertgeber zur Information der Raumluft, der Uhrzeit oder Wetterstation aufweist.

    [0074] Schließlich kann noch vorgesehen werden dass die Blende 300 eine dünnwandige Platte ist, die aus einem Kunststoffmaterial, einer Glasscheibe oder aus einem Stahlblech hergestellt ist. Hierdurch ergeben sich optisch vorteilhafte und kostengünstige Ausgestaltungen.

    Bezugszeichenliste



    [0075] 
    1
    Lüftungsvorrichtung
    2
    Gehäuse
    3
    Blendrahmen
    4
    Flügelrahmen
    5
    Schenkel
    6
    Strangpressprofil
    7
    Strangpressprofil
    8
    Strangpressprofil
    9
    Strangpressprofil
    10
    Strangpressprofil
    11
    Strangpressprofil
    12
    Stirnkappe
    12'
    Flansch
    12"
    Befestigungsansatz
    13
    Gehäusemodul
    14
    Luftführung
    15
    Verschlussantrieb
    16
    Montageelement
    17
    Außenseite
    18
    Vorsprung
    19
    Freies Ende
    20
    Luftdurchlassöffnung
    21
    Glashalteprofil
    21'
    Schenkel
    22
    Innenseite
    23
    Schnapp/Rast-Verbindung
    24
    Formteil
    25
    Offene Seite
    26
    Außenfläche
    27
    Vorsprung
    28
    Vorsprung
    29
    Profilnut
    30
    Profilnut
    31
    Schnapp/Rast-Verbindung
    32
    Rasthaken
    33
    Rastausnehmung
    34
    Ausnehmung
    35
    Tasche
    35'
    Langloch
    36
    Verschlussplatte
    37
    Luftdurchlassöffnung
    38
    Luftdurchlassöffnung
    39
    Spalt
    40
    Schubstange
    41
    Kulissenführung
    42
    Zapfen
    43
    Ende
    44
    Kupplungseinrichtung
    45
    Ausnehmung
    46
    Ausschnitt
    100
    Quader
    101
    Füllstoff
    102
    Lochblech
    103
    Wabenstruktur
    104
    mittlere Lage
    105
    Bodenwand
    106
    Deckenwand
    107
    Seitenwand
    200
    Quader
    201
    Außenfläche
    202
    Innenfläche
    203
    Stirnfläche
    204
    Vorsprung
    205
    Vorsprung
    206
    Profilnut
    207
    Profilnut
    208
    Deckseite
    209
    Bodenseite
    210
    Befestigungsvorrichtung
    211
    Befestigungsvorrichtung
    212
    Befestigungsschraube
    213
    Führung
    214
    Montagebock
    215
    Schräge Ebene
    216
    Feder
    217
    Schräge Ebene
    218
    Profildichtung
    219
    Montagebock
    220
    Krallen
    221
    Führung
    222
    Schräge Ebene
    223
    Montageschieber
    224
    Schräge Ebene
    225
    Stellschraube
    226
    Nut
    227
    Vorsprung
    300
    Blende
    301
    Anzeigevorrichtung



    Ansprüche

    1. Lüftungsvorrichtung (1) für Räume mit einem Gehäuse (2), insbesondere zum Einbau in ein Fenster oder eine Tür mit einem Blend- und/oder Flügelrahmen (3,4), wobei das Gehäuse (2) zumindest mehrere langgestreckte Strangpressprofile (6,7,8,9,10,11) und zwei Stirnkappen (12) enthält und bei dem jedes Strangpressprofil (6,7,8,9,10,11) wahlweise aus Leichtmetall oder Kunststoff besteht, dass das Gehäuse (2) mindestens ein Gehäusemodul (13) mit einer Luftführung (14), einen Verschlussantrieb (15) und mindestens ein Montageelement (16) enthält, die mittels Form- oder Kraftschlussverbindungen kuppelbar sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Montageelement (16) als Quader (200) ausgebildet ist, wobei an einer aufrecht angeordneten Außen- und Innenfläche (201,202) und an den Stirnflächen (203) des Quaders (200) entsprechend den Formteilen (24) gleichartige Vorsprünge (204,205) und/oder Profilnuten (206,207) vorgesehen sind.
     
    2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die das Gehäuse (2) enthaltenden Strangpressprofile (6,7,8,9,10,11) an der aufrecht angeordneten Außenseite (17) aus einem oberen und einem unteren abgewinkelten Profilteil (6,7) bestehen, wobei das obere Profilteil (6) einen bogenförmigen Vorsprung (18) aufweist, der beabstandet in Übereinstimmung mit einem bogenförmigen freien Ende (19) des unteren Profilteils (7,8) eine Luftdurchlassöffnung (20) bildet,
    wobei das untere abgewinkelte Profilteil (8,9) ein Glashalteprofil (21) aufweist und die an der aufrecht angeordneten Innenseite (22) jeweils für oben und unten abgewinkelten Profilteile (10,11) gleich ausgebildet vorgesehen sind.
     
    3. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Strangpressprofile (6,7,8,9,10,11), bestehend aus der Kombination von den oberen und unteren abgewinkelten Strangpressprofilen (6,7,8,9,10,11) durch eine Schnapp/Rast-Verbindung (23) mit dem Gehäusemodul (13) und dem Montagelement (16) verbindbar sind und dass die Stirnkappen (12) mit den Strangpressprofilen (6,7,8,9,10,11) durch eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung, vorzugsweise Schrauben, miteinander verbindbar sind, wobei mindestens eine Stirnkappe (12) den Verschlussantrieb (15) aufnimmt und befestigt.
     
    4. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäusemodul (13) aus zwei gleich ausgebildeten wannenförmigen Formteilen (24) besteht, die spiegelsymmetrisch zueinander zusammenfügbar sind, wobei die Formteile (24) an den jeweiligen Außenflächen (26) Vorsprünge (27,28) und/oder Profilnuten (29,30) aufweisen,
    an einer Seite eine Schnapp/ Rast-Verbindung (31) aufweisen, über einen vorstehenden Rasthaken (32) mit einer komplementär hinterschnittenen Rastausnehmung (33) einen lösbaren Formschlusseingriff eingehen, und im Montagezustand einen umschlossenen Raum oder eine Ausnehmung (34) zur Aufnahme der Luftführung (14) bilden.
     
    5. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die aufrechte Außen- und Innenseite (17,22) der Formteile (24) doppelwandig ausgebildet eine Tasche (35) formt, die eine verschiebbare Verschlussplatte (36) aufnimmt, wobei eine Luftdurchlassöffnung (37) der Formteile (24) mit der bogenförmigen Luftdurchlassöffnung (20) der Profilteile (6,7,8) und einer Luftdurchlassöffnung (38) der Luftführung (14) deckungsgleich angeordnet ist und
    dass sich zwischen der verschiebbaren Verschlussplatte (36) des Gehäusemoduls (13) und den Strangpressprofilteilen (6,7,8,9,10,11) bildenden Spalt (39) mindestens eine Schubstange (40) längsverschiebbar gehalten ist, wobei die Schubstange (40) eine Kulissenführung (41) aufweist, die mit der Verschlussplatte (36) durch einen Federkraft beaufschlagt angeordneten Zapfen (42) bewegungsgekoppelt ist, wobei
    die Schubstange (40) an den freien Enden (43) eine Kupplungseinrichtung (44), bestehend aus einer Ausnehmung (45) und einem Ausschnitt (46), zum formschlüssigen Verbinden von weiteren Schubstangen (40) aufweist.
     
    6. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Luftführung (14) einen Quader (100) bildet, der in der Größe der sich ergebenden Ausnehmung (34) des Gehäusemoduls (13) angepasst ist,
    aus Schallschluckeinsätzen besteht, welche aus mehreren Lagen rechteckiger schallabsorbierenden Füllstoffen (101) gebildet werden, wobei zwischen den Lagen ein Lochblech (102) angeordnet ist, welches
    eine Wabenstruktur (103) aufweist.
     
    7. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 5 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die mittlere Lage (104) der Füllstoffe (101) zweigeteilt ausgebildet ist und mindestens eine Luftdurchlassöffnung (38) bildet,
    die horizontal verlaufenden Seitenwände (105,106) der Luftdurchlassöffnung (38) von dem Lochblech (102) verkleidet sind und alle Seitenwände (105,106,107) durch die Füllstoffe (101) gebildet werden.
     
    8. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Montageelement (16) und das Gehäusemodul (13) die gleichen Querschnittsmaße aufweisen und dass das Montageelement (16) mit dem Gehäusemodul (13) durch form- oder kraftschlüssige Verbindung der gleichartigen Vorsprünge (204,205,27,28) und/oder Profilnuten (206,207,29,30) kuppelbar ist.
     
    9. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Montageelement (16) auf der Deckseite (208) und/oder auf der Bodenseite (209) eine Befestigungsvorrichtung (210,211) aufweist.
     
    10. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Befestigungsvorrichtung (211) bei Montage der Lüftungsvorrichtung (1) zwischen dem Flügelrahmen (4) und einer Glasscheibe (5) als Befestigungsmittel eine Befestigungsschraube (212) ist, die in einer aufrechten Führung (213) des Quaders (200) geführt ist, wobei die Führung (213) quer zur Montagerichtung symmetrisch ausgebildet ist und durch einen in der Führung (213) fixierten Montagebock (214) drehbar gehalten ist.
     
    11. Lüftungsvorrichtung nach den vorangehenden Ansprüchen 8 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Montagebock (214) eine schräge Ebene (215) aufweist und der schrägen Ebene (215) gegenüber liegend eine Feder (216) angeordnet ist, wobei sich die schräge Ebene (215) des Montagebocks (214) an einer schrägen Ebene (217) des Quaders (200) durch die Feder (216) kraftbeaufschlagt abstützt und bei Betätigung der Befestigungsschraube (212) in die Montagerichtung die Lüftungsvorrichtung (1) automatisch in senkrechter Richtung und in waagerechter Richtung zur Profildichtung (218) des Flügelrahmen (4) bewegt, und wobei die Befestigungsschraube (212) mit dem Flügelrahmen (4) eine lösbare Verbindung eingeht.
     
    12. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Befestigungsvorrichtung (210) bei Montage der Lüftungsvorrichtung (1) in dem Flügelrahmen (4) und/oder dem Blendrahmen (3) als Befestigungsmittel an Montageböcken (219) angeordnete Krallen (220) sind, die in einer aufrechten Führung (221) des Quaders (200) geführt sind und wobei die Krallen (220) voneinander weg weisend zu den Kämpferprofilen zeigen, wobei
    die Montageböcke (219) auf den einander gegenüberliegenden Seiten der Krallen (220) in die Führung (221) gerichtet jeweils eine schräge Ebene (222) aufweisen, die mit einem in der Führung (221) angeordneten trapezförmigen Montageschieber (223) über schräge Ebenen (224) formschlüssig verschiebbar zusammenwirken und bei Betätigung einer quer zur Ebene des Flügel- oder Blendrahmens (4,3) angeordneten und mit dem Montageschieber (223) drehbar verbundenen Stellschraube (225), die Montageböcke (219) in senkrechter Richtung zum Flügel- und/oder Blendrahmen (4,3) bewegt und mit den Krallen (220) eine lösbare Verbindung eingehen.
     
    13. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass eine an den schrägen Ebenen (224) des Montageschiebers (223) aufweisende hinterschnittene Nut (226) und ein an den jeweiligen schrägen Ebenen (222) der Montageböcke (219) angeordneter T-förmigen Vorsprung (227) verschiebbar geführt die formschlüssige Verbindung des Montageschiebers (223) mit den Montageböcken (219) bewirkt.
     
    14. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass auf der Innenseite (22) an dem Gehäuse (2) befestigt, das Gehäuse (2) überdeckend und von dem Gehäuse (2) beabstandet eine Blende (300) angeordnet ist, wobei die Blende (300) eine Anzeigevorrichtung (301) beispielsweise für einen Messwertgeber zur Information der Raumluft, der Uhrzeit oder Wetterstation aufweist und
    die Blende (300) eine dünnwandige Platte ist, die aus einem Kunststoffmaterial, einer Glasscheibe oder aus einem Stahlblech hergestellt ist.
     


    Claims

    1. Ventilating apparatus (1) for rooms, with a housing (2), in particular for installation in a window or door, with a sash frame and/or leaf frame (3,4), wherein the housing (2) contains at least several longitudinally extended extruded profiles (6,7,8,9,10,11) and two face caps (12), and with which each extruded profile (6,7,8,9,10,11) consists optionally of a light metal or plastic, that the housing (2) contains at least one housing module (13) with an air conduit (14), a closure drive (15), and at least one mounting element (16), which can be coupled by means of positive fit or non-positive fit connections,
    characterized in that
    the mounting element (16) is configured as a rectangular block (200), wherein, at an upright outer surface and inner surface (201,202) and at the face surfaces (203) of the rectangular block (200), corresponding to the shaped parts (24), projections (204,205) and/or profile slots (206,207) are provided.
     
    2. Ventilating apparatus according to claim 1,
    characterized in that
    the extruded profiles (6,7,8,9,10,11) containing the housing (2) consist, at the upright outer side (17) of one upwards angled and one downwards angled profile part (6,7), wherein the upper profile part (6) comprises a curved projection (18), which, spaced at a distance but in concordance with a curved free end (19) of the lower profile part (7,8), forms an air passage opening (20),
    wherein the lower angled profile part (8,9) comprises a glass holding profile (21), and the profile parts (10, 11) at the upright inner side (22), in each case for upwards angled and downwards angled profile parts (10,11), are provided as being of the same configuration.
     
    3. Ventilating apparatus according to any one of claims1 to 2,
    characterized in that
    the extruded profiles (6,7,8,9,10,11), consisting of a combination of the upwards angled and downwards angled extruded profiles (6,7,8,9,10,11), can be connected by a snap/fit connection (23) to the housing module (13) and the mounting element (16), and that the face caps (12) with the extruded profiles (6,7,8,9,10,11) can be connected to one another by a positive fit and/or non-positive fit connection, preferably by screws, wherein at least one face cap (12) accommodates and secures the closure drive (15).
     
    4. Ventilating apparatus according to any one of claims1 to 3,
    characterized in that
    the housing module (13) consists of two trough-shaped shaped parts (24), of the same configuration, which can be assembled mirror-symmetrically to one another,
    wherein
    the shaped parts (24) comprise, at the respective outer surfaces (26), projections (27,28) and/or profile grooves (29,30),
    comprise, on one side, a snap/fit connection (31), engage, by means of a projecting engagement hook (32),with a complementary undercut engagement receiver (33), to form a positive-fit detachable connection, and in the mounted state from an enclosed space or a cur-out (34) for accommodating the air conduit (14).
     
    5. Ventilating apparatus according to claim 4,
    characterized in that
    the upright outer side and inner side (17, 22) of the shaped parts (24), configured as double-walled, form a pocket (35), which accommodates a movable closure plate (36), wherein an air passage opening (37) of the shaped parts (24) is arranged such as to be congruent with the curved air passage opening (20) of the profile parts (6,7,8) and an air passage opening (38) of the air conduit (14), and
    that the gap (39) formed between the movable closure plate (36) of the housing module (13) and the extruded profile parts (6,7,8,9,10,11) holds at least one thrust rod (40) which can be longitudinally displaced, wherein the thrust rod (40) comprises a link guide (41), which is movably coupled to the closure plate (36) by means of a pin (42) which is subjected to spring force, wherein
    the thrust rod (40) comprises at the free ends (43) a coupling device (44), consisting of a cut-out (45) and an opening (46), for the positive-fit connection of further thrust rods (40).
     
    6. Ventilating apparatus according to claim 1,
    characterized in that
    the air conduit (14) forms a rectangular block (100), which is adjusted in size to the cut-out (34) provided in the housing modules (13),
    consists of sound-absorbing inserts, which are formed from several layers of rectangular sound-absorbing filling materials (101), wherein a perforated plate (102) is arranged between the layers, which exhibits a honeycomb structure (103).
     
    7. Ventilating apparatus according to claim 5 to 6,
    characterized in that
    the middle layer (104) of the filling materials (101) is configured as being of two parts, and forms at least one air passage opening (38),
    the horizontally-running side walls (105,106) of the air passage opening (38) of the perforated plate (102) are provided with cladding, and all the side walls (105,106,107) are formed by the filling materials (101).
     
    8. Ventilating apparatus according to claim 1,
    characterized in that
    the mounting element (16) and the housing module (13) have the same cross-section dimensions, and that mounting element (16) can be coupled to the housing module (13) by means of positive fit or non-positive fit connection of the projections (204,205,27,28) and/or profile grooves (206,207,29,30) of the same design.
     
    9. Ventilating apparatus according to claim 1,
    characterized in that
    the mounting element (16) comprises a securing device (210, 211) on the cover side (208) and/or on the base side (209).
     
    10. Ventilating apparatus according to claim 8 or 9,
    characterized in that
    at the assembly of the ventilating apparatus (1), the securing device (211), as the securing means between the leaf frame (4) and a glass pane (5), is a securing screw (212), which is guided in an upright guide element (213) of the block (200), wherein the guide element (213) is configured as symmetrical transverse to the mounting direction, and is held in a rotatable manner by a mounting block (214) fixed in the guide element (213).
     
    11. Ventilating apparatus according to any one of the preceding claims 8 to 9,
    characterized in that
    the mounting block (214) comprises an oblique plane (215), and arranged located opposite the oblique plane (215) is a spring (216), wherein the oblique plane (215) of the mounting block (214) is supported on an oblique plane (217) of the block (200), subjected to force by the spring (216), and, when the securing screw (212) is actuated in the mounting direction, the ventilating apparatus (1) automatically moves in the perpendicular direction and in the horizontal direction, to provide a profile seal (218) of the leaf frame (4), and wherein the securing screw (212) enters into a detachable connection with the leaf frame (4).
     
    12. Ventilating apparatus according to claim 8 or 9,
    characterized in that
    at the mounting of the ventilating apparatus (1) in the leaf frame (4) and/or the sash frame (3), the securing devices (210), arranged as securing means at mounting blocks (219), are claws (220), which are guided in an upright guide element (221) of the block (200), and wherein the claws (220) point away from one and towards the transom profiles, wherein
    the mounting blocks (219) comprise, on the mutually opposing sides of the claws (220), in each case an oblique plane (222) pointing into the guide element (221), which interacts with a trapezoidal mounting slide element (223) arranged in the guide element (221), being displaced in positive fit over the oblique planes (224) by means of oblique planes (224), and which, on the actuating of a setting screw (225), arranged transverse to the plane of the leaf frame or sash frame (4, 3) and rotatably connected to the mounting slide element (223), cause the mounting blocks (219) to be moved in the direction perpendicular to the leaf frame and/or sash frame (4, 3), and, with the claws (220), to enter into a releasable connection:
     
    13. Ventilating apparatus according to claim 12,
    characterized in that
    an undercut groove (226), present at the oblique planes (224) of the mounting slide element (223), and a T-shaped projection (227), arranged at the respective oblique planes (222) of the mounting blocks (219), which can be movably guided, create the positive fit connection of the mounting slide element (223) with the mounting blocks (219).
     
    14. Ventilating apparatus according to claim 1,
    characterized in that
    a panel (300) is arranged secured at the inner side (22) to the housing (2), covering the housing (2) but spaced at a distance from the housing (2), wherein
    the panel (300) comprises a display device (301), for example for a measured value generator to provide information about ambient air, the time, or weather conditions and
    the panel (300) is a thin-walled plate, which is produced from a plastic material, a glass pane, or a steel sheet.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'aération (1) pour locaux, avec un boîtier (2), en particulier pour le montage sur une fenêtre ou sur une porte avec un dormant et / ou un battant (3, 4), sachant que le boîtier (2) est doté d'au moins plusieurs profilés extrudés de forme allongée (6, 7, 8, 9, 10, 11) et comprend deux capuchons latéraux (12), et dans lequel chacun des profilés extrudés (6, 7, 8, 9, 10, 11) consiste, au choix, en métal léger ou en matière synthétique, sachant que le boîtier (2) comprend au moins un module de boîtier (13), doté d'une conduite d'air (14), une commande de fermeture (15) et au moins un élément de montage (16), qui peuvent être couplés par engagement géométrique ou par adhérence,
    caractérisé en ce que
    l'élément de montage (16) est réalisé en forme de quadrilatère (200), sachant que, sur une face extérieure et une face intérieure (201, 202), disposées verticalement, et sur des faces latérales (203) du quadrilatère (200), sont prévues, conformément aux pièces moulées (24), des saillies (204, 205) et / ou des rainures profilées (206, 207) du même genre.
     
    2. Dispositif d'aération selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les profilés extrudés (6, 7, 8, 9, 10, 11), qui comprennent le boîtier (2), consistent, sur le côté extérieur (17), disposé verticalement, en un partie de profilé supérieure, coudée et une partie de profilé inférieure, coudée (6, 7), sachant que la partie de profilé supérieure (6) est dotée d'une saillie en forme d'arc (18), qui, située à distance, en concordance avec une extrémité libre, en forme d'arc (19) de la partie de profilé inférieure, coudée (7, 8), forme une ouverture (20) perméable à l'air, sachant que la partie de profilé inférieure, coudée (8,9) est dotée d'un profilé (21) porte-glace et que, sur la face intérieure (22), disposée verticalement, sont prévues, respectivement en haut et en bas, des pièces profilées (10, 11) de forme semblable.
     
    3. Dispositif d'aération selon l'une des revendications 1 à 2,
    caractérisé en ce que
    les profilés extrudée (6, 7, 8, 9, 10, 11), qui consistent en une combinaison des parties supérieures et inférieures, coudées (6, 7, 8, 9, 10, 11) des profilés extrudés, peuvent être reliés au module de boîtier (13) et à l'élément de montage (16) au moyen d'un système d'encliquetage ou d'un système d'arrêt (23) et que les capuchons latéraux (12) et les profilés extrudés (6, 7, 8, 9, 10, 11) peuvent être reliés ensemble au moyen d'une liaison par engagement géométrique ou par adhérence, de préférence au moyen de vis, sachant qu'au moins un capuchon latéral (12) reçoit et fixe la commande de fermeture (15).
     
    4. Dispositif d'aération selon l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    le module de boîtier (13) consiste en deux pièces moulées en forme de cuvettes (24) de même forme, qui peuvent être assemblées en symétrie spéculaire, sachant que les pièces moulées (24) sont dotées de saillies (27, 28) et / ou de rainures profilées (29, 30) sur les côtés extérieurs respectifs (26), sont dotés, sur un côté, d'une liaison par encliquetage / blocage (31), entrent en prise de manière amovible au moyen d'un crochet (32) avec évidement de blocage complémentaire à contre dépouille, (33) et forment, à l'état monté, une enceinte ou un évidement (34) destiné à recevoir une conduite d'air (14).
     
    5. Dispositif d'aération selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    les côtés extérieurs et intérieurs, verticaux (17, 22) des pièces moulées (24), réalisés à double paroi, forment une poche (35), qui reçoit une plaque de fermeture déplaçable (36), sachant qu'une ouverture de passage d'air (37) des pièces moulées (24) est disposée en concordance avec l'ouverture de passage d'air en forme d'arc (20) des parties de profilé (6, 7, 8) et d'une ouverture de passage d'air (38) de la conduite d'air (14), et qu'au moins une Tige de poussée (40), pouvant être déplacée longitudinalement, st maintenue entre la plaque de fermeture déplaçable (36) du module de boîtier (13) et les profilés extrudés (6, 7, 8, 9, 10, 11) formant une fente (39), sachant que la Tige de poussée (40) est dotée d'une coulisse de guidage (41), qui est couplée en mouvement avec la plaque de fermeture par un tourillon (42), qui est soumis à une force élastique, sachant que la tige de poussée (40) est dotée, aux extrémités libres (43), d'un dispositif de couplage (44), qui consiste en un évidement (45) et une découpe (46), pour le raccordement par engagement géométrique d'autres tiges de poussée (40).
     
    6. Dispositif d'aération selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    la conduite d'air (14) présente la forme d'un quadrilatère (100), qui, adapté à la grandeur de l'évidement (34) du module de boitier (13) en résultant, consiste en des inserts d'insonorisation, qui sont composés de plusieurs couches de substances de remplissage rectangulaires (101), sachant qu'une tôle perforée (102) est disposée entre les couches, laquelle est dotée d'une structure alvéolée (103).
     
    7. Dispositif d'aération selon l'une des revendications 5 à 6,
    caractérisé en ce que
    la couche médiane (104) des substances de remplissage (101) est divisée en deux parties et forme au moins une ouverture de passage d'air (38),
    les parois latérales horizontales (105, 106) de l'ouverture de passage d'air (38) sont revêtues de la tôle perforée (102) et toutes les parois latérales (105, 106, 107) sont formées par les substances de remplissage (101).
     
    8. Dispositif d'aération selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'élément de montage (16) et le module de boitier (13) présentent les mêmes dimensions de coupe transversales et que l'élément de montage (16) peut être couplé avec le module de boitier (13) par liaison per engagement géométrique ou adhérence des saillies (204, 205, 27, 28) et / ou des rainures profilées (206, 207, 29, 30) de même genre.
     
    9. Dispositif d'aération selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'élément de montage (16) est doté d'un dispositif de fixation (210, 211) sur la face de couverture (208) et / ou sur la face de fond (209).
     
    10. Dispositif d'aération selon la revendication 8 ou 9,
    caractérisé en ce que,
    le dispositif de fixation (211), utilisé pour le montage du dispositif d'aération (1) entre le cadre du battant (4) und une vitre (5), est une vis de fixation (212), qui est conduite dans un guidage vertical (213) du quadrilatère (200), sachant que le guidage (213) est symétriquement transversal par rapport à la direction de montage et est maintenu en rotation, par un support de montage (214), qui est fixé dans le guidage (213).
     
    11. Dispositif d'aération selon l'une des revendications précédentes 8 et 9,
    caractérisé en ce que
    le support de montage (214) est doté d'un plan oblique (215) et qu'un ressort (216) est disposé vis-à-vis du plan oblique (215), sachant que le plan oblique (215) du support de montage (214) s'appuie sur un plan oblique (217) du quadrilatère (200) sous l'effet du ressort (216) et que, lors de l'actionnement de la vis de fixation (212) dans la direction de montage, le dispositif d'aération (1) se meut automatiquement dans la direction verticale t dans la direction horizontale par rapport à la direction du profilé (218) du cadre du battant (4), et sachant que la vis de fixation (212) est reliée de manière amovible au cadre du battant (4).
     
    12. Dispositif d'aération selon la revendication 8 ou 9,
    caractérisé en ce que
    comme moyens de fixation (210) pour le montage du dispositif d'aération (1) dans le cadre du battant (4) et / ou le cadre du dormant (3),sont disposées sur les supports de montage (219), des griffes (220), qui sont conduites dans un guidage vertical (221) du quadrilatère (200) et sachant que les griffes (220), divergeant les unes des autres, sont dirigées vers les profilés, sachant que, sur les côtés des griffes (220), situés vis-à-vis les uns des autres, dans le guidage (221), les supports de montage (219) présentent des plans obliques (222) respectifs, qui agissent en engagement géométrique avec poussoir de montage trapézoïdal (223), disposé dans le guidage (221), sur des plans obliques (224), et, lors de l'actionnement d'une vis réglage (225), disposée transversalement par rapport au plan du battant ou du dormant (4, 3) et reliée en rotation au poussoir de montage (223), déplacent verticalement le support de montage (219) vers le cadre de battant et / ou de dormant (4,3) et entrent en prise amovible avec les griffes (220).
     
    13. Dispositif d'aération selon la revendication 12,
    caractérisé en ce qu'une
    rainure (226), présente sur les plans obliques (224) du poussoir de montage (223), une rainure à contre dépouille et une saillie en forme de T, disposée sur les plans obliques (222) respectifs des supports de montage (219), réalisent, par déplacement, une liaison par engagement géométrique entre le poussoir de montage (223) et les supports de montage (219).
     
    14. Dispositif d'aération de selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que,
    sur la face intérieure (22), est disposé un écran (300) qui, fixé sur le boîtier (2), recouvre le boîtier (2) et est distancé du boîtier (2) beabstandet, sachant que l'écran (300) est doté d'un dispositif d'affichage (301), par exemple pour un indicateur de données de mesure donnant des informations relatives à l'air ambient du local, de l'heure ou pour une station météorologique et que l'écran (300) est une plaque de faible épaisseur, qui est fabriquée en matière synthétique, en verre ou en tôle d'acier.
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente