(19)
(11)EP 2 409 097 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
14.08.2019  Patentblatt  2019/33

(21)Anmeldenummer: 10705586.5

(22)Anmeldetag:  19.02.2010
(51)Int. Kl.: 
F25D 23/08  (2006.01)
F25D 23/04  (2006.01)
F25D 25/02  (2006.01)
F25D 25/00  (2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2010/052083
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2010/105885 (23.09.2010 Gazette  2010/38)

(54)

HAUSHALTSKÄLTEGERÄT UND TÜRABSTELLER FÜR EIN KÄLTEGERÄT

DOMESTIC REFRIGERATION DEVICE AND DOOR TRAY FOR A REFRIGERATION DEVICE

APPAREIL RÉFRIGÉRANT MÉNAGER ET BALCONNET DE RANGEMENT POUR UN APPAREIL RÉFRIGÉRANT


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 16.03.2009 DE 202009003726 U

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.01.2012  Patentblatt  2012/04

(73)Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72)Erfinder:
  • FINK, Jürgen
    89547 Gerstetten (DE)
  • FRONMÜLLER, Andrea
    89547 Gerstetten (DE)
  • PFISTER, Bernd
    89079 Ulm (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 338 219
DE-U1-202008 005 350
US-A- 5 951 134
DE-A1- 10 117 763
DE-U1-202008 007 362
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät und einen Türabsteller für ein Kältegerät. Türabsteller sind an der Innenseite von Kältegerätetüren angeordnete, häufig einteilig aus Kunststoff im Spritzguss gefertigte und insbesondere nach oben geöffnete Behälter zur Aufnahme von Kältegut. Beispielsweise um ein gefälliges Aussehen des Türabstellers zu realisieren, kann der Rand des Behälters mit einem Rahmen oder einer Zierleiste versehen sein.

    [0002] Die DE 20 2008 007 362 U1 offenbart ein Kühlgutabstellfach, welches eine Wandung und ein U-förmiges Profilelement aufweist, das auf einem Rand der Wandung mittels eines an der Wandung festsetzbaren Adapterteils montiert ist.

    [0003] Die EP 1 338 219 A1 offenbart ein Steckprofilelement zum Aufstecken auf eine Wand eines Türabstellers.

    [0004] Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Türabsteller mit einem Designrahmen bzw. einer Zierleiste anzugeben, der relativ kostengünstig gefertigt werden kann.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch einen Türabsteller für ein Kältegerät, aufweisend eine Zierleiste, die ein im Querschnitt U-förmiges Profil mit Innenflächen aufweist, und einen nach oben geöffneten Behälter mit einem Rand, auf dem die Zierleiste mit ihrem U-förmigen Profil aufgesteckt ist, wobei wenigstens eine der Innenflächen zumindest teilweise mit einem Material relativ hoher Haftreibung versehen ist, das mit dem Behälter in Kontakt steht und lediglich aufgrund seiner Haftreibung die Zierleiste am Behälter fixiert.

    [0006] Das Material relativ hoher Haftreibung ist z.B. an die Innenfläche geklebt oder, was eine relativ einfache Herstellung der Zierleiste erlaubt, mittels Extrusion an der Innenfläche befestigt.

    [0007] Um beispielsweise Toleranzen der Wandstärke des Behälters und/oder des Abstands zwischen den beiden Innenflächen zumindest teilweise auszugleichen, ist die mit dem Behälter in Kontakt stehende Oberfläche des Materials relativ hoher Haftreibung mit Lamellen oder Rippen versehen, die vertikal verlaufen.

    [0008] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem einen Kälteraum begrenzenden Korpus und einer an dem Korpus angeschlagenen Tür zum Verschließen des Kälteraums, an deren Innenseite wenigstens ein erfindungsgemäßer Türabsteller angeordnet ist.

    [0009] Der erfindungsgemäße Türabsteller umfasst demnach den Behälter, der z.B. als solches bereits als ein Türabsteller genutzt werden kann, und die Zierleiste, die am Behälter befestigt ist, insbesondere auf dem Rand des Behälters gesteckt ist. Die Zierleiste kann beispielsweise die Form eines Designrahmens aufweisen und weist zumindest teilweise ein U-förmiges Profil im Querschnitt mit den beiden Innenflächen auf, von denen zumindest eine wenigstens partiell mit dem Material relativ hoher Haftreibung versehen ist. Dieses Material ist vorzugsweise relativ weich im Vergleich zum Material der restlichen Zierleiste und steht mit dem Behälter in Kontakt. Aufgrund der Haftreibung ergeben sich demnach Vorraussetzungen, dass die Zierleiste im aufgesteckten Zustand fest am Rand des Behälters befestigt ist und somit nicht verrutschen oder sich sogar ungewollt lösen kann. Dadurch wird es ermöglicht, dass z.B. vorhandene (Abstell-)Behälter für Innentüren bei Kältegeräten ohne zusätzlichen Aufwand, wie z.B. Rasten, Kleben, Schweißen, mit neuen Designrahmen bzw. Zierleisten ausgestattet werden können. Das Verbinden der zwei Bauteile, d.h. den (Abstell-)Behälter und den Rahmen bzw. die Zierleiste wird mittels der gegebenenfalls hohen Haftreibung realisiert. Die Haftreibung wird erfindungsgemäß durch das auf den Innenflächen aufgetragenen Material relativ hoher Haftreibung realisiert, das beispielsweise als ein partiell aufgebrachter TPE-Streifen als 2. Materialkomponente am Grundrahmen/Zierleiste ausgeführt ist. Der Grundrahmen kann insbesondere aus herkömmlichem Kunststoff bestehen und komplett im Spritzgießprozess hergestellt worden sein. Durch diese Technik ist es möglich, ohne Werkzeugänderungsaufwand (Zeit und Kosten) oder Neuwerkzeuge vorhandene Türabsteller durch ein neues Design zu ändern oder zu ergänzen.

    [0010] Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türabstellers entspricht der Abstand zwischen den beiden Innenflächen im Wesentlichen der Wandstärke der Wand im Bereich des Randes. Dadurch ergibt sich ein relativ guter Halt der Zierleiste am Behälter, der durch das Material relativ hoher Haftreibung verstärkt wird.

    [0011] Die Zierleiste kann vorzugsweise aus einem Material gefertigt sein, das sich von dem Material relativ hoher Haftreibung unterscheidet. Insbesondere kann die Zierleiste aus Kunststoff gefertigt sein, wodurch eine relativ kostengünstige Fertigung der Zierleiste ermöglicht wird. Auch der Behälter kann aus Kunststoff gefertigt sein.

    [0012] Nach einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Türabstellers ist das Material relativ hoher Haftreibung ein gummiartiges oder ein gummiähnliches Material. Insbesondere TPE (thermoplastische Elastomere) sind besonders gut geeignet.

    [0013] Nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türabstellers erstreckt sich das Material relativ hoher Haftreibung im Wesentlichen über die gesamte Tiefe wenigstens einer der Innenflächen des im Querschnitt U-förmigen Profils der Zierleiste. Dadurch ergibt sich ein verbesserter Halt der Zierleiste am Behälter. Die Breite des Materials relativ hoher Haftreibung kann variabel gestaltet sein und kann entsprechend den gegebenen Bedingungen angepasst sein.

    [0014] Vorzugsweise kann wenigstens eine der Innenflächen der Zierleiste mit einer Vertiefung, insbesondere mit einer Nut versehen sein, die mit dem Material relativ hoher Haftreibung gefüllt ist. Dadurch wird ein verbesserter Halt des Materials relativ hoher Haftreibung an der relevanten Innenfläche ermöglicht.

    [0015] Es ist möglich, nur eine der beiden Innenflächen der Zierleiste mit dem Material relativ hoher Haftreibung zu versehen. Um die Zierleiste verbessert am Behälter zu fixieren, sind nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türabstellers beide Innenflächen zumindest teilweise mit dem Material relativ hoher Haftreibung versehen.

    [0016] Für einen nochmals verbesserten Halt der Zierleiste am Behälter können diejenigen Bereiche der beiden Innenflächen, die mit dem Material relativ hoher Haftreibung versehen sind, gegenüber liegen.

    [0017] Je nach Ausführungsform des erfindungsgemäßen Türabstellers ist an wenigstens einer der Innenseiten bzw. Innenflächen des Designrahmens bzw. der Zierleiste eine zweite, weiche Komponente aufgebracht, die einen relativ hohe Reibwerte aufweist. Wenigstens eine der Seiten kann zusätzlich Lamellen aufweisen, um Toleranzen auszugleichen. Dadurch wird es ermöglicht, dass beim Aufdrücken des Rahmens bzw. der Zierleiste auf den bestehenden Behälter, der insbesondere bereits als solcher einen Türabsteller darstellen kann, die Zierleiste bzw. der Rahmen auf dem Behälter ohne weitere Zusatzstoffe haftet. Es ist auch möglich, nur eine Seite (Innen oder Außenseite) des Abstellerrahmens bzw. der Zierleiste mit der weichen Komponente auszustatten. Dadurch reduziert sich die Reibung, jedoch je nach Anwendungsfall kann dies bereits ausreichend sein.

    [0018] Der erfindungsgemäße Türabsteller kann je nach Ausführungsform folgende Vorteile bieten: Komplexitätsreduzierung, Kosteneinsparung durch Verwendung vorhandener Abstellbehälter mit neuen designspezifischen Bauteilen, kein Aufkleben der Zierleiste an Behälter erforderlich, relativ leicht montier- und demontierbar ohne Beschädigung des Türabstellers, prozesssicher, da vollautomatisch produzierbar, Toleranzausgleich durch TPE-Lamellen zwischen Türabsteller und Rahmen (Bauteile können in verschiedenen Kavitäten hergestellt werden, wodurch sich eine relativ große Toleranzbreite ergibt.)

    [0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Gefrier-Kühlkombination mit Türabsteller in einer perspektivischen Darstellung,
    Fig. 2
    einen der Türabsteller, der einen Behälter und eine Zierleiste aufweist,
    Fig. 3
    eine Draufsicht des Behälters,
    Fig. 4
    die Zierleiste und
    Figs. 5 und 6
    Detailansichten der Zierleiste.


    [0020] Die Fig. 1 zeigt eine Gefrier-Kühlkombination 1 als Beispiel eines Haushaltskältegerätes in einer perspektivischen Darstellung. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Gefrier-Kühlkombination 1 einen Korpus bzw. ein Gehäuse 2 mit einer Rückwand 3, zwei Seitenwänden 4 und einer Trennwand 5 auf, innerhalb dem ein Gefrierabteil 6 und ein Kühlraum 7 angeordnet sind. Das Gefrierabteil 6 ist vom Kühlraum 7 durch die Trennwand 5 getrennt. Die Gefrier-Kühlkombination 1 umfasst ferner eine am Gehäuse 2 angeschlagene Tür 8 zum Verschließen des Gefrierabteils 6 und eine am Gehäuse 2 angeschlagene Tür 9 zum Verschließen des Kühlraums 7.

    [0021] Im Kühlraum 7 sind mehrere Abstellplatten 10 angeordnet, auf denen Kühlgut abgelegt werden kann. Die Gefrier-Kühlkombination 1 weist ferner eine im unteren Bereich des Kühlraums 7 angeordnete Gemüseschale 11 auf. Die Gefrier-Kühlkombination 1 weist außerdem einen Temperaturwähler 12 mit Innenbeleuchtung auf, mit dem die SollTemperatur des Kühlraums 7 und des Gefrierabteils 6 eingestellt werden kann.

    [0022] An der Innenseite der Tür 9 sind Türabsteller 13 bis 15 angeordnet, von denen beispielhaft der Türabsteller 14 in der Fig. 2 näher dargestellt ist. Die Türabsteller 13, 14 können ähnlich dem Türabsteller 14 ausgebildet sein.

    [0023] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist der Türabsteller 14 einen nach oben offenen Behälter 21 auf, dessen Draufsicht in der Fig. 3 gezeigt ist. Der Behälter 21 wurde z.B. aus Kunststoff insbesondere einteilig im Spritzgussverfahren hergestellt und weist eine Vorderwand 22, eine Rückwand 23, zwei Seitenwände 24 und einen Boden 25 auf. Der Behälter 21 ist derart ausgebildet, dass er in allgemein bekannter Weise an die Innenseite der Tür 9 befestigt werden kann. Des Weiteren kann der Behälter 21 derart ausgebildet sein, dass er als solcher bereits einen Türabsteller bilden kann.

    [0024] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist der Türabsteller 14 einen U-förmig ausgebildeten Designrahmen bzw. eine U-förmig ausgebildete Zierleiste 26 auf, die beispielsweise einteilig im Spritzgussverfahren aus Kunststoff hergestellt wurde. Die Zierleiste 26 ist in der Fig. 4 näher gezeigt und ist auf dem von den Seitenwänden 24 und der Vorderwand 22 gebildeten Rand 27 des Behälters 21 aufgesteckt bzw. ist zumindest teilweise über den Rand 27 gestülpt. Im aufgesteckten bzw. übergestülpten Zustand bildet somit die Zierleiste 26 zumindest einen Teil des Randes der Öffnung des gesamten Türabstellers 14. Der Bereich der Zierleiste 26, der auf die Vorderwand 22 des Behälters 21 gesteckt ist, ist mit dem Bezugszeichen 28 und die Bereiche der Zierleiste 26, die auf die beiden Seitenwände 24 des Behälters 21 gesteckt sind, sind mit dem Bezugszeichen 29 versehen.

    [0025] Wie es aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich ist, weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels die Zierleiste 26 im Querschnitt ein U-förmiges Profil auf und umfasst im Wesentlichen zwei parallel zueinander verlaufende U-förmigen Wände 30, 31, die mit einer im Wesentlichen U-förmigen und zu den Wänden 30, 31 rechtwinklig ausgerichteten Verbindungswand 32 verbunden sind. Die beiden Wände 30, 31 bilden somit einen Spalt mit einer Spaltbreite b und einer Tiefe t. Die Spaltbreite b entspricht in etwa der Wandstärke der Seitenwände 24 bzw. der Vorderwand 22.

    [0026] Im aufgesteckten Zustand der Zierleiste 26 sind die Vorderwand 22 und die Seitenwände 24 im Bereich des Randes 27 des Behälters 21 beidseitig den Innenflächen 33, 34 der Wände 30, 31 der Zierleiste 26 zugewandt oder berühren diese sogar. Die Innenfläche 35 der Verbindungswand 32 liegt auf dem Rand 27 des Behälters 21 auf.

    [0027] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind in den Innenflächen 33, 34 in den Bereichen 29 der Zierleiste 26, die über die Seitenwände 24 gestülpt sind, Vertiefungen bzw. Nuten 36 eingelassen. Die Nuten 36 weisen eine Breite B auf, erstrecken sich beispielsweise über die gesamte Tiefe t des von den Wänden 30, 31 der Zierleiste 26 gebildeten Spaltes und können in etwa mittig bezüglich der Tiefe des Türabstellers 14 in den Innenflächen 33, 34 angeordnet sein.

    [0028] Die Nuten 36 sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels mit einem gummiartigen oder gummiähnlichen Material 37 gefüllt, das relativ weich ist und eine relativ hohe Haftreibung gewährleistet. Die Zierleiste 26 liegt mit ihrem gummiartigen oder gummiähnlichen Material 37 an den Seitenwänden 24 des Behälters 21 an, d.h. das gummiartige oder gummiähnliche Material 37 steht mit den Seitenwänden 24 im Bereich des Randes 27 des Behälters 21 mit dem Behälter 21 in Kontakt.

    [0029] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels handelt es sich bei dem Material 37 um TPE, insbesondere um TPES. Die Nuten 38 wurden mit dem gummiartigen oder gummiähnlichen Material 37 z.B. mittels Extrusion ausgespritzt. Das gummiartige oder gummiähnliche Material 37 kann aber auch anderweitig an den Innenflächen 33, 34 befestig sein, wie z.B. mittels Klebens.

    [0030] Wenn die Zierleiste 26 auf dem Rand 27 des Behälters 21 steckt, steht das gummiartige oder gummiähnliche Material 37 mit den Seitenwänden 24 beidseitig in Kontakt. Aufgrund der relativ hoben Haftreibung des gummiartigen oder gummiähnlichen Materials 37 ist die Zierleiste 26 am Behälter 21 ohne weitere Maßnahmen fixiert.

    [0031] Um Toleranzen der Spaltbreite b und/oder der Wandstärke insbesondere der Seitenwände 24 zumindest teilweise auszugleichen, ist zumindest die Oberfläche 38 des gummiartigen oder gummiähnlichen Materials 37, die mit den Seitenwänden 24 des Behälters 21 in Kontakt steht, aufgeraut bzw. weist in Richtung der Tiefe des Spalts, also vertikal verlaufend, Lamellen bzw. Rippen 39 auf.

    [0032] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind die Innenflächen 33, 34 beidseitig jeweils in den Bereichen 29 der Zierleiste 26 mit dem gummiartigen oder gummiähnlichen Materials 37 versehen, wobei insbesondere die gummiartigen oder gummiähnlichen Materialien 37 gegenüberliegend angeordnet sind. Es ist aber auch möglich, dass nur eine der Innenflächen 33, 34 mit dem gummiartigen oder gummiähnlichen Material 37 versehen ist oder dass auch oder alternativ im Bereich 28 der Zierleiste 26 wenigstens eine der Innenflächen 33, 34 mit einem gummiartigen oder gummiähnlichen Material 37 versehen ist.


    Ansprüche

    1. Türabsteller für ein Kältegerät (1), aufweisend eine Zierleiste (26), die ein im Querschnitt U-förmiges Profil mit Innenflächen (33, 34) aufweist, und einen nach oben geöffneten Behälter (21) mit einem Rand (27), auf dem die Zierleiste (26) mit ihrem U-förmigen Profil aufgesteckt ist, wobei wenigstens eine der Innenflächen (33, 34) zumindest teilweise mit einem Material (37) relativ hoher Haftreibung versehen ist das mit dem Behälter (21) in Kontakt steht, wobei das Material (37) relativ hoher Haftreibung an die Innenfläche (33, 34) geklebt ist oder mittels Extrusion an der Innenfläche (33, 34) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Material (37) lediglich aufgrund seiner Haftreibung die Zierleiste (26) am Behälter (21) fixiert, wobei die mit dem Behälter (21) in Kontakt stehende Oberfläche (38) des Materials (37) relativ hoher Haftreibung mit Lamellen oder Rippen (39) versehen ist, die vertikal verlaufen.
     
    2. Türabsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (b) zwischen den beiden Innenflächen (33, 34) im Wesentlichen der Wandstärke der Wand (22, 24) im Bereich des Randes (27) entspricht.
     
    3. Türabsteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierleiste (26) aus einem Material gefertigt ist, das sich von dem Material (37) relativ hoher Haftreibung unterscheidet.
     
    4. Türabsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierleiste (26) und/oder der Behälter (21) aus Kunststoff gefertigt ist.
     
    5. Türabsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Material (37) relativ hoher Haftreibung ein gummiartiges oder ein gummiähnliches Material, insbesondere TPE ist.
     
    6. Türabsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Material (37) relativ hoher Haftreibung sich im Wesentlichen über die gesamte Tiefe (t) wenigstens einer der Innenflächen (33, 34) des im Querschnitt U-förmigen Profils der Zierleiste (26) erstreckt.
     
    7. Türabsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Innenflächen (33, 34) der Zierleiste (26) mit einer Vertiefung, insbesondere mit einer Nut (36) versehen ist, die mit dem Material (37) relativ hoher Haftreibung gefüllt ist.
     
    8. Türabsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass beide Innenflächen (33, 34) zumindest teilweise mit dem Material (37) relativ hoher Haftreibung versehen sind.
     
    9. Türabsteller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Bereiche der Innenflächen (33, 34), die mit dem Material (37) relativ hoher Haftreibung versehen sind, gegenüber liegen.
     
    10. Haushaltskältegerät mit einem einen Kälteraum (7) begrenzenden Korpus (2) und einer an dem Korpus (2) angeschlagenen Tür (9) zum Verschließen des Kälteraums (7), dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Tür (9) wenigstens ein Türabsteller (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 angeordnet ist.
     


    Claims

    1. Door tray for a refrigeration device (1), comprising a decorative strip (26), which has a profile that is u-shaped in the cross section and that has inner surfaces (33, 34), and a container (21) that is open at the top and that has an edge (27) onto which the decorative strip (26) is fitted with the u-shaped profile thereof, with at least one of the inner surfaces (33, 34) being provided at least partially with a material (37) having relatively high static friction that is in contact with the container (21), wherein the material (37) having relatively high static friction is adhered to the inner surface (33, 34) or is fastened to the inner surface (33, 34) by means of extrusion, characterized in that the material (37) fixes the decorative strip (26) to the container (21) merely due to the static friction of said material, wherein the surface (38) of the material (37) with relatively high static friction which is in contact with the container (21) is provided with fins or ribs (39), which proceed vertically.
     
    2. Door tray according to claim 1, characterised in that the distance (b) between the two inner surfaces (33, 34) essentially corresponds to the wall thickness of the wall (22, 24) in the region of the edge (27).
     
    3. Door tray according to claim 1 or 2, characterised in that the decorative strip (26) is manufactured from a material which differs from the material (37) with relatively high static friction,
     
    4. Door tray according to one of claims 1 to 3, characterised in that the decorative strip (26) and/or the container (21) is manufactured from plastic.
     
    5. Door tray according to one of claims 1 to 4, characterised in that the material (37) with relatively high static friction is a rubber-type or a rubber-like material, in particular TPE.
     
    6. Door tray according to one of claims 1 to 5, characterised in that the material (37) with relatively high static friction essentially extends over the entire depth (t) of at least one of the inner surfaces (33, 34) of the u-shaped profile of the decorative strip (26) in the cross-section.
     
    7. Door tray according to one of claims 1 to 6, characterised in that at least one of the inner surfaces (33, 34) of the decorative strip (26) is provided with a depression, in particular with a groove (36), which is filled with the material (37) with relatively high static friction.
     
    8. Door tray according to one of claims 1 to 7, characterised in that both inner surfaces (33, 34) are provided at least partially with the material (37) with relatively high static friction.
     
    9. Door tray according to claim 8, characterised in that those regions of the inner surfaces (33, 34), which are provided with the material (37) with relatively high static friction, lie opposite one another.
     
    10. Domestic refrigeration device with a carcass (2) which delimits a refrigeration chamber (7) and a door (9) attached to the carcass (2) for sealing the refrigeration chamber (7), characterised in that at least one door tray (14) as claimed in one of claims 1 to 9 is arranged on the internal side of the door (9).
     


    Revendications

    1. Balconnet de porte pour un appareil frigorifique (1), présentant une baguette décorative (26) qui présente un profil en forme de U en section transversale, doté de surfaces intérieures (33, 34), et un réservoir (21) ouvert vers le haut, doté d'un bord (27) sur lequel la baguette décorative (26) est emboîtée avec son profil en forme de U, au moins une des surfaces intérieures (33, 34) étant munie au moins en partie d'une matière (37) à friction statique relativement élevée, laquelle est en contact avec le réservoir (21), la matière (37) à friction statique relativement élevée étant collée sur la surface intérieure (33, 34) ou fixée sur la surface intérieure (33, 34) au moyen d'extrusion, caractérisé en ce que la matière (37) fixe la baguette décorative (26) sur le réservoir (21) uniquement en raison de sa friction statique, la surface (38), en contact avec le réservoir (21), de la matière (37) à friction statique relativement élevée étant munie de lamelles ou nervures (39) qui s'étendent verticalement.
     
    2. Balconnet de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'écart (b) entre les deux surfaces intérieures (33, 34) correspond essentiellement à l'épaisseur de paroi de la paroi (22, 24) dans la partie du bord (27).
     
    3. Balconnet de porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la baguette décorative (26) est fabriquée dans une matière qui se distingue de la matière (37) à friction statique relativement élevée.
     
    4. Balconnet de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la baguette décorative (26) et/ou le réservoir (21) sont fabriqués en matière plastique.
     
    5. Balconnet de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la matière (37) à friction statique relativement élevée est une matière de type caoutchouc ou similaire au caoutchouc, notamment en ce qu'elle est un TPE.
     
    6. Balconnet de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la matière (37) à friction statique relativement élevée s'étend au moins essentiellement sur toute la profondeur (t) au moins de l'une des surfaces intérieures (33, 34) du profil, en forme de U en section transversale, de la baguette décorative (26).
     
    7. Balconnet de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins une des surfaces intérieures (33, 34) de la baguette décorative (26) est munie d'un approfondissement, notamment d'une rainure (36), qui est rempli(e) avec la matière (37) à friction statique relativement élevée.
     
    8. Balconnet de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les deux surfaces intérieures (33, 34) sont munies au moins en partie de la matière (37) a friction statique relativement élevée.
     
    9. Balconnet de porte selon la revendication 8, caractérisé en ce que les parties des surfaces intérieures (33, 34) qui sont munies de la matière (37) à friction statique relativement élevée, sont situées l'une en face de l'autre.
     
    10. Appareil frigorifique à usage ménager, comprenant un corps (2) délimitant un espace frigorifique (7) et une porte (9) montée sur le corps (2) pour la fermeture de l'espace frigorifique (7), caractérisé en ce qu'au moins un balconnet de porte (14) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9 est disposé sur le côté intérieur de la porte (9).
     




    Zeichnung















    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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