(19)
(11)EP 2 583 922 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
09.10.2019  Patentblatt  2019/41

(21)Anmeldenummer: 12189071.9

(22)Anmeldetag:  18.10.2012
(51)Int. Kl.: 
B65H 3/04  (2006.01)
B65H 3/52  (2006.01)

(54)

Bandanleger mit abklappbarer Vereinzelungsanordnung

Belt Feeder with hinged separating arrangement

Etaleuse à bandes avec un dispositif séparateur pivotant


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 21.10.2011 DE 102011085014

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.04.2013  Patentblatt  2013/17

(73)Patentinhaber: Packmat Maschinenbau GmbH
78667 Villingendorf (DE)

(72)Erfinder:
  • Seifried, Hermann
    78628 Rottweil (DE)

(74)Vertreter: Westphal, Mussgnug & Partner Patentanwälte mbB 
Am Riettor 5
78048 Villingen-Schwenningen
78048 Villingen-Schwenningen (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
CA-A1- 1 127 193
US-A- 3 908 983
FR-A1- 2 393 750
US-A1- 2011 036 757
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bandanleger gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Bei modernen Verpackungsanlagen stellen Bandanleger einen wichtigen Bestandteil dar. Sie ermöglichen es, aus einer Vielzahl von Werkstücken, insbesondere im Wesentlichen flachen Werkstücken, gezielt ein Werkstück zu entnehmen und einem nachfolgenden Verarbeitungs- oder Konfektionierungsprozess zuzuführen. In der Regel werden die Werkstücke als Stapel in ein Magazin des Bandanlegers eingelegt. Während der Vereinzelung tritt das unterste Werkstück im Stapel mit wenigstens einem Vereinzelungsband und wenigstens einer zu diesem Vereinzelungsband korrespondierend angeordneten Vereinzelungsrolle in Kontakt und wird aus dem Stapel entfernt. Danach wird das vereinzelte Werkstück in Transportrichtung in einen Auslaufbereich überführt, von wo aus die weitere Verarbeitung bzw. Konfektionierung stattfindet. Das Werkstück kann so bspw. bedruckt, beklebt, verpackt oder verschweißt werden.

    [0003] Ein aus dem Stand der Technik bekannter Bandanleger zum Vereinzeln einer Mehrzahl gestapelter, im Wesentlichen flacher Produkte weist in der Regel einen Antrieb, eine Vereinzelungsanordnung und eine Auslaufanordnung auf, wobei die Vereinzelungsanordnung wenigstens ein Vereinzelungsband und wenigstens eine Vereinzelungsrolle aufweist, die derart zueinander angeordnet und von dem Antrieb angelenkt sind, dass einzelne Produkte zwischen dem Vereinzelungsband und der Vereinzelungsrolle hindurch in die Auslaufanordnung überführt werden, und wobei die Auslaufanordnung wenigstens eine obere Auslaufverlängerung mit einem oberen Auslaufband und eine untere Auslaufverlängerung mit einem unteren Auslaufband aufweist, die derart zueinander angeordnet und von dem Antrieb angelenkt sind, dass das vereinzelte Produkt zwischen den Bändern weiterbefördert wird. US2011/0036757A1 zeigt weiteren.Stand der Technik.

    [0004] Bei dem aus dem Stand der Technik bekannten Bandanlegern wird es als nachteilig empfunden, dass eine Störungsbeseitigung vergleichsweise aufwändig ist und ein Wechsel von Verscheißteilen in der Regel eine Demontage einer großen Anzahl von Bauteilen des Bandanlegers mit sich bringt.

    [0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Bandanleger zur Verfügung zu stellen, bei dem eine Störungsbeseitigung auf einfachere Weise erfolgen kann.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch einen Bandanleger mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

    [0007] Ein erfindungsgemäßer Bandanleger zum Vereinzeln einer Mehrzahl gestapelter, im Wesentlichen flacher Produkte weist einen Antrieb, eine Vereinzelungsanordnung, wenigstens ein Vereinzelungsband und wenigstens eine Vereinzelungsrolle auf, die derart zueinander angeordnet und von dem Antrieb angelenkt sind, dass einzelne Produkte zwischen dem Vereinzelungsband und der Vereinzelungsrolle hindurch in die Auslaufanordnung überführt werden, wobei eine Einstellanordnung zur Einstellung eines ersten Abstandes zwischen der Vereinzelungsrolle und dem Vereinzelungsband vorgesehen ist, und wobei die Auslaufanordnung wenigstens eine obere Auslaufverlängerung mit einem oberen Auslaufband und eine untere Auslaufverlängerung mit einem unteren Auslaufband aufweist, die derart zueinander angeordnet und von dem Antrieb angelenkt sind, dass das vereinzelte Produkt zwischen den Bändern weiterbefördert wird, wobei eine Schwenkanordnung vorgesehen ist, über die die Vereinzelungsrolle schwenkbar an der Einstellanordnung gelagert und mittels einer Fixieranordnung in einer vorbestimmten Position fixierbar ist. Erfindungsgemäß ist die Fixieranordnung als Rastanordnung ausgebildet, wobei die Rastanordnung konisch ausgebildete Indexbolzen aufweist, so dass durch ein Lösen der Indexbolzen die Vereinzelungsrollen von den Vereinzelungsbändern abgeklappt werden können.

    [0008] Dadurch, dass die Vereinzelungsrolle bzw. die Vereinzelungsrollen schwenkbar an der Einstellanordnung gelagert und mittels einer Fixieranordnung in einer vorbestimmten Position fixierbar sind, wird erreicht, dass einerseits ein Abstand zwischen der Vereinzelungsrolle und dem Vereinzelungsband in der fixierten Position exakt einstellbar ist und andererseits nach Lösen der Fixieranordnung die Vereinzelungsrolle von dem Vereinzelungsband weggeschwenkt werden kann, sodass Störungen im Bereich der Vereinzelungsanordnung einfach beseitigt werden können.

    [0009] Da die Fixieranordnung als Rastanordnung ausgebildet ist, wird eine besonders einfache Fixierung der Schwenkanordnung an der Einstellanordnung erreicht, wobei gleichzeitig durch eine Verrastung eine definierte Ausrichtung erreicht werden kann.

    [0010] Eine besonders genaue Ausrichtung der Schwenkanordnung zur Einstellanordnung wird erreicht, indem die Rastanordnung mit konisch ausgebildeten Indexbolzen ausgebildet ist. Durch die Verwendung konisch ausgebildeter Indexbolzen kann ein Radialspiel, wie es bspw. bei zylindrisch ausgebildeten Indexbolzen auftritt, eliminiert werden. Durch das Ineinandergleiten des konisch ausgebildeten Indexbolzens und einer ebenso konisch ausgebildeten Rastöffnung wird das Radialspiel durch ein vollständiges Aufliegen der Oberflächen vom Bolzen und Öffnung beseitigt und gleichzeitig eine Zentrierung der Anordnung bewirkt.

    [0011] Um eine Einstellung des ersten Abstandes zwischen der Vereinzelungsrolle und dem Vereinzelungsband auch auf die Auslaufanordnung zu übertragen, ist es vorteilhaft, wenn zwischen der Einstellanordnung und einer Lagerung einer in Transportrichtung hinten liegenden Rolle der oberen Auslaufverlängerung eine Kopplung vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass eine Veränderung des ersten Abstandes eine Veränderung des zweiten Abstandes zwischen der oberen und der unteren Auslaufverlängerung bewirkt.

    [0012] Durch eine derartige Kopplung ist es möglich, dass eine Einstellung des ersten Abstandes unmittelbar auf die Auslaufanordnung übertragen wird, sodass keine Doppeleinstellung der entsprechenden Abstände auf das jeweilig zu vereinzelnde Produkt notwendig ist.

    [0013] Eine besonders einfache Ausgestaltung einer solchen Kopplung kann bspw. durch eine Schubstange erreicht werden.

    [0014] Um eine weitere Vereinfachung der Störungsbeseitigung, insbesondere in einem Übergabebereich zwischen der Vereinzelungsanordnung und der Auslaufanordnung, zu erreichen, ist es sinnvoll, wenn die obere Auslaufverlängerung abklappbar ausgestaltet ist.

    [0015] Eine abklappbare Ausgestaltung der oberen Auslaufverlängerung kann bspw. dadurch erreicht werden, dass die obere Auslaufverlängerung über einen an beiden Enden um parallele Achsen schwenkbar gelagerten Antriebsarm angetrieben und gelagert ist. Auf diese Weise kann die obere Auslaufverlängerung um diesen Antriebsarm geschwenkt und bspw. nach vorne, d. h. in Transportrichtung, abgeklappt werden, sodass der Übergabebereich zwischen Vereinzelungsanordnung und Antriebsanordnung zur Störungsbeseitigung freigegeben ist.

    [0016] An dem Antriebsarm kann außerdem antriebsseitig ein Anschlag zur Festlegung einer maximalen Drehung des Antriebsarmes relativ zu der Kopplung vorgesehen sein. Auf diese Weise wird erreicht, dass eine über die Kopplung weitergegebene Veränderung des ersten Abstandes über den Anschlag und den Antriebsarm auch auf die obere Auslaufverlängerung wirkt und so der zweite Abstand entsprechend angepasst wird.

    [0017] Um eine Grundeinstellung des zweiten Abstandes zu gewährleisten, ist es sinnvoll, wenn der Anschlag einstellbar ausgebildet ist. Auf diese Weise kann bspw. ein vorgegebener Mindestabstand eingestellt werden, der nicht unterschritten werden kann.

    [0018] Zusätzlich zu dem ersten Anschlag kann außerdem ein zweiter, veränderlicher Anschlag zur Einstellung einer Parallelität zwischen der oberen Auslaufverlängerung und der unteren Auslaufverlängerung vorgesehen sein. Auf diese Weise wird erreicht, dass die obere Auslaufverlängerung nicht auf der unteren Auslaufverlängerung aufliegt und lediglich durch die zwischen den Auslaufverlängerungen transportierten Produkte angehoben wird, sondern dass ein gleichbleibender Abstand eingestellt werden kann.

    [0019] Um eine erhöhte Flexibilität des erfindungsgemäßen Bandanlegers zu gewährleisten, kann die Auslaufvorrichtung außerdem senkrecht zur Transportrichtung, d. h. vertikal, schwenkbar ausgestaltet sein. Auf diese Weise kann der sogenannte Auslaufwinkel, unter dem die vereinzelten Produkte aus dem Bandanleger austreten, eingestellt werden.

    [0020] Sämtliche als Vereinzelungs- oder Auslaufband vorgesehen Bänder können als sog. Reibbänder, Reib-Saugbänder oder Stollenbänder ausgeführt sein.

    [0021] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren eingehend erläutert.

    [0022] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Bandanlegers von schräg vorne,
    Fig. 2
    eine perspektivische Darstellung des Bandanlegers aus Figur 1 aus Richtung der Grundplatte,
    Fig. 3
    einen Schnitt durch den Bandanleger aus den Figuren 1 und 2 parallel zur Grundplatte,
    Fig. 4
    eine perspektivische Darstellung des Bandanlegers aus den Figuren 1 bis 3 von schräg hinten und
    Fig. 5
    die obere Auslaufverlängerung des Bandanlegers aus den Figuren 1 bis 4.


    [0023] Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Bandanlegers 1 von schräg vorne.

    [0024] Der Bandanleger 1 weist als wesentliche Bestandteile eine Vereinzelungsanordnung 5 sowie eine in Transportrichtung nach der Vereinzelungsanordnung angeordnete Auslaufanordnung 7 auf. Zu vereinzelnde Produkte werden der Vereinzelungsanordnung 5 über ein sogenanntes Rundstabmagazin 23 bestehend aus einem Stapelblech 25, zwei seitlichen Führungsblechen 24 sowie vorderseitig angeordneten Rundstäben zum Zurückhalten der Produkte zugeführt. Ein zuunterst in einem Stapel von zu vereinzelnden Produkten liegendes Produkt kommt mit den parallel verlaufenden Vereinzelungsbändern 50 sowie den korrespondierend zu den Vereinzelungsbändern 50 angeordneten Vereinzelungsrollen 51 in Kontakt und wird durch diese aus dem Produktstapel extrahiert und der Auslaufanordnung 7 zugeführt.

    [0025] Die Auslaufanordnung 7 besteht im Wesentlichen aus einer unteren Auslaufverlängerung 71 und einer oberen Auslaufverlängerung 70, die jeweils parallel verlaufende, in Transportrichtung ausgerichtete und gegenläufig angetriebene Auslaufbänder 72, 73 aufweisen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an der oberen Auslaufverlängerung zwei obere Auslaufbänder 72 und an der unteren Auslaufverlängerung 71 vier untere Auslaufbänder 73 vorgesehen. Die Auslaufbänder 72, 73 werden an den Auslaufverlängerungen 70, 71 über in Transportrichtung hinten liegende Antriebsrollen, die über jeweils zugeordnete Antriebswellen mit dem Antrieb verbunden sind, angetrieben und sind in Transportrichtung vorderseitig über Umlenkrollen gehaltert.

    [0026] Vorteilhafterweise weisen die Antriebsrollen für die Auslaufbänder 72, 73 für die obere Auslaufverlängerung 70 und die untere Auslaufverlängerung 71 einen identischen Umfang auf und werden über einen Zahnriemen 32 des Antriebs mit gleicher Geschwindigkeit und gegenläufig angetrieben. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass ein zwischen den Auslaufverlängerungen 70, 71 befindliches Produkt gleichmäßig in Richtung der Transportrichtung T zwischen den Auslaufverlängerungen 70, 71 transportiert wird.

    [0027] Sämtliche Komponenten des Bandanlegers 1 sind an einer seitlich angeordneten Grundplatte 9 angeordnet. Diese Grundplatte 9 ist um eine Schwenkachse A schwenkbar an einer Befestigungsvorrichtung 11, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Befestigungsfuß ausgebildet ist, gelagert. Durch eine Schwenkbarkeit des Bandanlegers 1 kann bspw. eine Neigung der Vereinzelungsanordnung 5 relativ zur Horizontalen eingestellt werden, sodass abhängig von Eigenschaften der zu vereinzelnden Produkte eine zusätzliche Kraftwirkung in Richtung der Transportrichtung T erreicht werden kann.

    [0028] Um eine zuverlässige Vereinzelung der in dem Rundstabmagazin 23 befindlichen Produkte zu erreichen, ist es notwendig, einen ersten Abstand d1 zwischen den Vereinzelungsrollen 51 und den Vereinzelungsbändern 50 möglichst exakt und auf die zu vereinzelnden Produkte abgestimmt einzustellen. Eine besonders gute Einstellbarkeit dieses ersten Abstandes d1 wird dadurch erreicht, dass die Vereinzelungsbänder 50, die in Transportrichtung T vorder- und rückseitig über Führungsrollen ausgerichtet sind, im Bereich zwischen diesen Führungsrollen über eine Vereinzelungsplatte 52 laufen. Diese Vereinzelungsplatte 52, auf der die Vereinzelungsbänder 50 insbesondere in dem Bereich, in dem die Vereinzelungsrollen 51 angeordnet sind, aufliegen, wird ein definierter erster Abstand d1 zwischen der Unterseite der Vereinzelungsrollen 51 und den Vereinzelungsbändern 50 erreicht, der weitgehend unabhängig von einer Spannung und unabhängig von einem auf den Vereinzelungsbändern 50 lastenden Gewicht eingestellt werden kann.

    [0029] Eine Einstellung dieses ersten Abstandes d1 erfolgt über sogenannte Millimeterschrauben 41, die über Kugelgelenkwellen 42 auf eine Einstellanordnung 4 wirken. Die Millimeterschrauben 41 sind zur Gewährleistung einer korrekten Ausrichtung an einer orthogonal zur Grundplatte 9 angeordneten Traverse 40 befestigt.

    [0030] Eine Drehung an den Millimeterschrauben 41 wirkt über die Kugelgelenkwellen 42 auf die Einstellanordnung 4, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel schwenkbar ausgebildet ist. Die Vereinzelungsrollen 51 bzw. eine die Vereinzelungsrollen 51 antreibende Welle ist an der Einstellanordnung 4 über eine Schwenkanordnung 6 schwenkbar angeordnet. Die Schwenkanordnung 6 ist an der Einstellanordnung 4 über eine Fixieranordnung 8, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Indexbolzen 8 ausgebildet ist, in einer definierten Position fixierbar. Die Indexbolzen 8 sind als konisch zulaufende Indexbolzen ausgebildet und gewährleisten damit eine exakte Ausrichtung der Schwenkanordnung 6 zur Einstellanordnung 4.

    [0031] Durch diese zweigeteilte Ausgestaltung ist es möglich, dass einerseits über die Millimeterschrauben 41 eine exakte Einstellung eines Abstandes der Vereinzelungsrollen 51 zu den Vereinzelungsbändern 50 vorgenommen wird und andererseits durch ein Lösen der Indexbolzen 8 die Schwenkanordnung 6 von der Einstellanordnung 4 abgeschwenkt und damit der Abstand zwischen den Vereinzelungsrollen 51 und den Vereinzelungsbändern 50 vergrößert werden kann. Auf diese Weise ist es besonders einfach möglich, Störungen, bspw. schräg oder mehrfach eingezogene Produkte, im Bereich der Vereinzelungsanordnung 5 zu entfernen.

    [0032] Um ein Abschwenken der Schwenkanordnung 6 von der Einstellanordnung 4 zu vereinfachen, ist an der Schwenkanordnung 6 seitlich ein Handgriff 61 zum Anheben der Schwenkanordnung 6 mitsamt der Vereinzelungsrollen 51 vorgesehen.

    [0033] In Figur 2 ist der Bandanleger aus Figur 1 in einer leicht gedrehten perspektivischen Darstellung gezeigt.

    [0034] In der Darstellung in Figur 2 ist besonders gut erkennbar, dass die Grundplatte 9 zur Lagerung sämtlicher angetriebenen Wellen und sämtlicher Anbauteile dient. Der Antrieb 3 ist über einen Motor 30, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel unterhalb der Vereinzelungsplatte angeordnet ist, angetrieben. Eine Antriebsachse des Motors 30 ist in Verlängerung der Schwenkachse A angeordnet und wirkt auf einen die verschiedenen Wellen des Bandanlegers 1 antreibenden Zahnriemen 32.

    [0035] Wie aus Figur 2 ersichtlich, ist die Grundplatte 9 über einen Flansch 12 an der Befestigungsanordnung 11 angeordnet und über eine Klemmvorrichtung 13 in ihrer Position relativ zur Befestigungsanordnung fixiert. Eine Veränderung des Neigungswinkels des Bandanlegers 1 relativ zu der Befestigungsanordnung 11 kann durch Lösen einer Schraube der Klemmanordnung 13 und durch Schwenken des Bandanlegers 1 um die Schwenkachse A erfolgen.

    [0036] In Figur 2 ist außerdem erkennbar, dass ein Abstand zwischen der oberen Auslaufverlängerung 70 und der unteren Auslaufverlängerung 71 durch einen einstellbaren Anschlag 78, der zwischen den Auslaufverlängerungen 70, 71 angeordnet ist, festlegbar ist. Durch den Anschlag 78 kann damit vermieden werden, dass die oberen Auslaufbänder 72 auf der unteren Auslaufverlängerung 71 aufliegen und so eine höhere Abnutzung der Auslaufbänder entsteht.

    [0037] Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Bandanleger 1 aus den Figuren 1 und 2 parallel zu der Grundplatte 9.

    [0038] In der Schnittdarstellung aus Figur 3 ist besonders gut die Funktion des erfindungsgemäßen Bandanlegers 1 zu erkennen. Zu vereinzelnde Produkte werden gestapelt in das Rundstabmagazin 23, d. h. in der vorliegenden Darstellung zwischen das Stapelblech 25 und die Vereinzelungsrollen 51, eingelegt. Ein in dem Stapel zuunterst liegendes Produkt wird von den Vereinzelungsbändern 50 sowie den Vereinzelungsrollen 51 erfasst und aufgrund des gegenläufigen Laufes der Vereinzelungsbänder 50 und der Vereinzelungsrollen 51 zwischen diesen hindurch in Richtung der Auslaufanordnung 7 transportiert. In der Auslaufanordnung 7 wird das aus dem Stapel extrahierte Produkt zwischen den Auslaufbändern 72, 73 weiter in Transportrichtung T bewegt und am Ende der Auslaufverlängerungen 70, 71 bspw. in einen nachgeordneten Verarbeitungsprozess ausgegeben.

    [0039] Dadurch, dass unmittelbar unterhalb der Vereinzelungsrollen 51 die Vereinzelungsplatte 52 angeordnet ist, kann der erste Abstand d1 zwischen der Unterseite der Vereinzelungsrollen 51 und den Vereinzelungsbändern 50, die über die Vereinzelungsplatte 52 laufen, besonders genau eingestellt werden. Eine Betätigung der Millimeterschrauben 41 bewirkt eine Verlängerung bzw. Verkürzung des Abstandes zwischen der an der Traverse 40 angeordneten Millimeterschraube 41 und der über die Kugelgelenkwelle 42 mit der Millimeterschraube 41 verbundenen Einstellanordnung 4. Die Einstellanordnung 4 ist derart schwenkbar angeordnet, dass eine Veränderung des Abstandes zwischen der Millimeterschraube 41 und der Einstellanordnung 4 eine Veränderung des ersten Abstandes d1 zwischen den Vereinzelungsrollen 51 und den Vereinzelungsbändern 50 bewirkt. Die Vereinzelungsrollen 51 sind, wie bereits beschrieben, über die Schwenkanordnung 6, die mit Hilfe der Indexbolzen 8 an der Einstellanordnung 4 fixierbar ist, mit dieser lösbar verbunden. Durch ein Lösen der Indexbolzen 8 ist es möglich, die Vereinzelungsrollen 51 von den Vereinzelungsbändern 50 abzuklappen und so Störungen in diesem Bereich komfortabel zu beseitigen.

    [0040] Figur 3 zeigt außerdem, dass die obere Auslaufverlängerung 70 über einen zweifach schwenkbar gelagerten Antriebsarm 20 angetrieben ist. Ein in dem Schwenkarm 20 angeordneter Antriebsriemen wirkt einenends auf die in Transportrichtung hintere Rolle 75 der oberen Auslaufverlängerung 70 und treibt so die oberen Auslaufbänder 72 an und wird anderenends über den Antrieb angelenkt, sodass ein Gleichlauf der oberen und unteren Auslaufbänder 72, 73 gewährleistet ist. Durch die doppelt schwenkbare Anlenkung der oberen Auslaufverlängerung 70 ist es möglich, diese im hinteren Bereich abzuheben und über den Schwenkarm 20 nach vorne auszuklappen, sodass Störungen in einem Übergabebereich zwischen der Vereinzelungsanordnung 5 und der Auslaufanordnung 7 so auf einfache Weise beseitigt werden können.

    [0041] Über eine Schubstange 15 sowie einen einstellbaren Anschlag 21 ist der Antriebsarm 20 außerdem mit der Einstellanordnung 4 verbunden, sodass eine Einstellung des ersten Abstandes d1 zwischen den Vereinzelungsrollen 51 und den Vereinzelungsbändern 50 gleichzeitig eine Einstellung eines zweiten Abstandes zwischen der oberen Auslaufverlängerung 70 und den Vereinzelungsbändern 50 bzw. der unteren Auslaufverlängerung 71 bewirkt.

    [0042] In Figur 3 ist außerdem besonders gut die schwenkbare Lagerung des Bandanlegers 1 über die Grundplatte 9 an der Befestigungsanordnung 11 zu erkennen. In der vorliegenden Darstellung ist der auf der Schwenkachse A bzw. Hauptantriebswelle sitzende Motor aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen, sodass die Schwenkachse A durch die kreisrunde Ausgestaltung des Flansches 12, mit dem die Grundplatte 9 und die Befestigungsanordnung 11 verbunden sind, besonders gut erkennbar ist.

    [0043] Figur 4 zeigt den Bandanleger 1 aus den Figuren 1 bis 3 in einer perspektivischen Darstellung von hinten, wobei das Rundstabmagazin 23 sowie einige der Grundplatte 9 gegenüberliegend angeordnete Anbauteile aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt sind.

    [0044] In dieser Darstellung ist besonders gut zu erkennen, wie die Millimeterschrauben 41 über die Kugelgelenkwellen 42 auf die Einstellanordnung 4, mit der die Schwenkanordnung 6 über die Indexbolzen 8 verbunden ist, wirken. In dieser Darstellung ist außerdem die Abschwenkbarkeit der Vereinzelungsrollen 51 mit Hilfe der Schwenkanordnung 6 nach einem Lösen der Indexbolzen 8 besonders gut zu erkennen.

    [0045] Die Indexbolzen 8 sind als konische Indexbolzen ausgebildet, sodass eine präzise Ausrichtung der Schwenkanordnung 6 zur Einstellanordnung 4 gewährleistet ist.

    [0046] Eine Grundspannung der Vereinzelungsbänder 50 ist über eine an der Vereinzelungsplatte 52 in Transportrichtung hinten angeordnete Welle 54 einstellbar, wobei auf der Welle 54 Führungsrollen zur Führung der Vereinzelungsriemen 50 vorgesehen sind. Ein Abstand der Welle 54 zu der Vereinzelungsplatte 52 in Transportrichtung T ist durch Gewindestangen, über die die Welle 54 an der Vereinzelungsplatte 52 gelagert ist, einstellbar, sodass die Vereinzelungsriemen 50 unter optimaler Vorspannung betrieben werden können. Die Vereinzelungsriemen 50 sind bevorzugt als Zahnriemen ausgebildet, sodass eine sehr gute Antriebsfähigkeit auch ohne eine sehr große Vorspannung und die damit verbundene erhöhte Reibung erreicht werden kann.

    [0047] Figur 5 zeigt schließlich eine vergrößerte Darstellung der oberen Auslaufverlängerung 70 sowie des doppelt drehbar gelagerten Antriebsarmes 20, der die oberen Auslaufbänder 72 der oberen Auslaufverlängerung 70 antreibt. Die oberen Auslaufbänder 72 werden über zwei Antriebsrollen 75 an der in Transportrichtung T hinten liegenden Antriebswelle der oberen Auslaufverlängerung 70 angetrieben. Eine Einkopplung der Antriebskraft erfolgt über den Antriebsarm 20, wobei im Inneren des Antriebsarmes 20 ein umlaufender Riemen zur Umsetzung der Bewegung von der angetriebenen Welle 22 auf die Rollen 75 angeordnet ist. In Figur 5 ist außerdem gut der Anschlag 21 zu erkennen, der ein Absinken des hinteren Endes der oberen Auslaufverlängerung 70 über den Anschlag 21 hinaus verhindert.

    [0048] Um einen Abstand in Transportrichtung T zwischen einzelnen Produkten, die durch die Auslaufanordnung 7 transportiert werden, zu detektieren oder einzustellen, ist außerdem eine Fotozelle 80 an der oberen Auslaufanordnung 70 vorgesehen, die den Durchlauf der einzelnen Produkte detektiert und so zur Steuerung und/oder Regelung verwendet werden kann.

    Bezugszeichenliste



    [0049] 
    1
    Bandanleger
    3
    Antrieb
    4
    Einstellanordnung
    5
    Vereinzelungsanordnung
    6
    Schwenkanordnung
    7
    Auslaufanordnung
    8
    Fixieranordnung / Indexbolzen
    9
    Grundplatte
    10
    Gegenplatte
    11
    Befestigungsanordnung
    12
    Flansch
    13
    erste Klemmanordnung
    15
    Kopplung / Schubstange
    20
    Antriebsarm
    21
    Anschlag
    22
    angetriebene Welle
    23
    Rundstabmagazin
    24
    Führungsblech
    25
    Stapelblech
    30
    Motor
    31
    Getriebe
    32
    Zahnriemen
    40
    Traverse
    41
    Millimeterschraube
    42
    Kugelgelenkwelle
    50
    Vereinzelungsband
    51
    Vereinzelungsrolle
    52
    Vereinzelungsplatte
    53
    Einsatz
    54
    Welle
    61
    Handgriff
    70
    obere Auslaufverlängerung
    71
    untere Auslaufverlängerung
    72
    oberes Auslaufband
    73
    unteres Auslaufband
    75
    Rolle
    76
    Welle
    78
    veränderlicher Anschlag
    80
    Fotozelle
    A
    Schwenkachse
    d1
    erster Abstand
    d2
    zweiter Abstand
    T
    Transportrichtung



    Ansprüche

    1. Bandanleger (1) zum Vereinzeln einer Mehrzahl gestapelter, im Wesentlichen flacher Produkte mit

    - einem Antrieb (3),

    - einer Vereinzelungsanordnung (5) und

    - einer Auslaufanordnung (7),

    wobei die Vereinzelungsanordnung (5) wenigstens ein Vereinzelungsband (50) und wenigstens eine Vereinzelungsrolle (51) aufweist, die derart zueinander angeordnet und von dem Antrieb (3) angelenkt sind, dass einzelne Produkte zwischen dem Vereinzelungsband (50) und der Vereinzelungsrolle (51) hindurch in die Auslaufanordnung (7) überführt werden,
    wobei eine Einstellanordnung (4) zur Einstellung eines ersten Abstands (d1) zwischen der Vereinzelungsrolle (51) und dem Vereinzelungsband (50) vorgesehen ist, und
    wobei die Auslaufanordnung (7) wenigstens eine obere Auslaufverlängerung (70) mit einem oberen Auslaufband (72) und eine untere Auslaufverlängerung (71) mit einem unteren Auslaufband (73) aufweist, die derart zueinander angeordnet und von dem Antrieb (3) angelenkt sind, dass das vereinzelte Produkt zwischen den Bändern (72, 73) weiterbefördert wird, wobei eine Schwenkanordnung (6) vorgesehen ist, über die die Vereinzelungsrolle (51) schwenkbar an der Einstellanordnung (4) gelagert und mittels einer Fixieranordnung (8) in einer vorbestimmten Position fixierbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Fixieranordnung (8) als Rastanordnung ausgebildet ist, wobei die Rastanordnung konisch ausgebildete Indexbolzen (8) aufweist, so dass durch ein Lösen der Indexbolzen (8) die Vereinzelungsrollen (51) von den Vereinzelungsbändern (50) abgeklappt werden können.
     
    2. Bandanleger (1) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Einstellanordnung (4) und einer Lagerung einer in Transportrichtung (T) hinten liegenden Rolle der oberen Auslaufverlängerung (70) eine Kopplung (15) vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass eine Veränderung des ersten Abstandes (d1) eine Veränderung eines zweiten Abstandes (d2) zwischen der oberen und der unteren Auslaufverlängerung (70, 71) bewirkt.
     
    3. Bandanleger (1) nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Kopplung als Schubstange (15) ausgebildet ist.
     
    4. Bandanleger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die obere Auslaufverlängerung (70) abklappbar ausgestaltet ist.
     
    5. Bandanleger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die obere Auslaufverlängerung (70) über einen an beiden Enden um parallele Achsen schwenkbar gelagerten Antriebsarm (20) angetrieben und gelagert ist.
     
    6. Bandanleger (1) nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    an dem Antriebsarm (20) antriebsseitig ein Anschlag (21) zur Festlegung einer maximalen Drehung des Antriebsarmes (20) relativ zu der Kopplung (15) vorgesehen ist.
     
    7. Bandanleger (1) nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Anschlag (21) einstellbar ausgebildet ist.
     
    8. Bandanleger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein veränderlicher Anschlag (78) zur Einstellung einer Parallelität zwischen der oberen Auslaufverlängerung (70) und der unteren Auslaufverlängerung (71) vorgesehen ist.
     
    9. Bandanleger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Auslaufanordnung (7) senkrecht zur Transportrichtung (T) schwenkbar ausgestaltet ist.
     


    Claims

    1. Belt feeder (1) for separating a plurality of stacked, substantially flat products with

    - a drive (3),

    - a separating arrangement (5) and

    - an outlet arrangement (7),

    wherein the separating arrangement (5) has at least one separating belt (50) and at least one separating roller (51), which are arranged relative to one another and articulated by the drive (3) in such a way that individual products are transferred between the separating belt (50) and the separating roller (51) through into the outlet arrangement (7), wherein an adjusting arrangement (4) is provided for adjusting a first spacing (d1) between the separating roller (51) and the separating belt (50), and wherein the outlet arrangement (7) has at least one outlet extension (70) with an upper outlet belt (72) and a lower outlet extension (71) with a lower outlet belt (73), which are arranged relative to one another and articulated by the drive (3) in such a way that the separated product is conveyed further between the belts (72, 73), wherein a pivoting arrangement (6) is provided, by way of which the separating roller (51) is pivotably mounted on the adjusting arrangement (4) and is fixable in a predetermined position by means of a fixing arrangement (8), characterised in that the fixing arrangement (8) is designed as a latching arrangement, wherein the latching arrangement has conically formed index bolts (8), so that by releasing of the index bolts (8) the separating rollers (51) can be hinged away from the separating belts (50).
     
    2. Belt feeder (1) according to claim 1, characterised in that between the adjusting arrangement (4) and a mounting of a roller of the upper outlet extension (70), which roller is located at the rear in the transport direction (T), a coupling (15) is provided, which is designed in such a way that a change to the first spacing (d1) causes a change to a second spacing (d2) between the upper and the lower outlet extension (70, 71).
     
    3. Belt feeder (1) according to claim 2, characterised in that the coupling is designed as a thrust rod (15).
     
    4. Belt feeder (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the upper outlet extension (70) is configured so that it can be hinged away.
     
    5. Belt feeder (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the upper outlet extension (70) is driven and mounted by way of a driving arm (20) so as to be pivotable at both ends about parallel axes.
     
    6. Belt feeder (1) according to claim 5, characterised in that a stop (21) is provided on the driving arm (20) on the driving side in order to set a maximum rotation of the driving arm (20) relative to the coupling (15).
     
    7. Belt feeder (1) according to claim 6, characterised in that the stop (21) is designed to be adjustable.
     
    8. Belt feeder (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a variable stop (78) is provided for adjusting a parallelism between the upper outlet extension (70) and the lower outlet extension (71).
     
    9. Belt feeder (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the outlet arrangement (7) is configured to be pivotable at right angles to the transport direction (T).
     


    Revendications

    1. Etaleuse à bandes (1) pour séparer un ensemble de produits pratiquement plats empilés, comprenant

    - un entraînement (3),

    - un dispositif séparateur (5),

    - un dispositif de sortie (7),

    le dispositif séparateur (5) comportant au moins une bande séparatrice (50) et au moins un rouleau séparateur (51) qui sont associés l'un à l'autre et sont articulés avec le moyen d'entraînement (3) pour que les produits séparés puissent passer entre la bande séparatrice (5) et le rouleau séparateur (51) pour arriver dans le dispositif de sortie (7),
    un dispositif de réglage (4) pour régler une première distance (d1) entre le rouleau séparateur (51) et la bande séparatrice (50) et
    le dispositif de sortie (7) comporte au moins une rallonge de sortie haute (70) avec une bande de sortie haute (72) et une rallonge de sortie basse (71) avec une bande de sortie basse (73) qui sont associées l'une par rapport à l'autre et sont articulées avec l'entraînement (3) pour que le produit séparé continue d'être transféré entre les bandes (72, 73),
    un dispositif pivotant (6) étant prévu pour recevoir de manière pivotante le rouleau séparateur (51) sur le dispositif de réglage (4) en étant fixé par un dispositif de fixation (8) dans une position prédéfinie,
    caractérisée en ce que
    le dispositif de fixation (8) est réalisé sous la forme d'un dispositif d'accrochage,
    le dispositif d'accrochage comportant des goujons d'indexage (8) de forme conique pour qu'en détachant les goujons d'indexage (8), on puisse pivoter les rouleaux séparateurs (51) par rapport aux bandes séparatrices (50).
     
    2. Etaleuse (1) selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    un organe de couplage (15) est prévu entre le dispositif de réglage (4) et un palier d'un rouleau de la rallonge de sortie haute (70) située à l'arrière dans la direction de transport (T), cet organe de couplage étant réalisé pour qu'une modification de la première distance (d1) produit une modification d'une seconde distance (d2) entre la rallonge de sortie haute et la rallonge de sortie basse (70, 71).
     
    3. Etaleuse (1) selon la revendication 2,
    caractérisée en ce que
    l'organe de couplage est une bielle (15).
     
    4. Etaleuse (1) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la rallonge de sortie haute (70) peut être dégagée par basculement.
     
    5. Etaleuse (1) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la rallonge de sortie haute (70) est montée et entraînée par un bras d'entraînement (20) dont les deux extrémités sont montées pivotantes autour d'axes parallèles.
     
    6. Etaleuse (1) selon la revendication 5,
    caractérisée en ce que
    côté entraînement, le bras d'entraînement (20) comporte une butée (21) pour fixer la rotation maximale du bras d'entraînement (20) par rapport à l'organe de couplage (15).
     
    7. Etaleuse (1) selon la revendication 6,
    caractérisée en ce que
    la butée (21) est réglable.
     
    8. Etaleuse (1) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce qu'
    il est prévu une butée variable (78) pour régler le parallélisme entre la rallonge de sortie haute (70) et la rallonge de sortie basse (71).
     
    9. Etaleuse (1) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le dispositif de sortie (7) est monté pivotant perpendiculairement à la direction de transport (T).
     




    Zeichnung















    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente