(19)
(11)EP 2 647 586 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
31.01.2018  Patentblatt  2018/05

(21)Anmeldenummer: 13161987.6

(22)Anmeldetag:  02.04.2013
(51)Int. Kl.: 
B65D 81/38  (2006.01)
B65D 77/20  (2006.01)

(54)

Verpackungsbehälter

Packaging container

Récipient d'emballage


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 02.04.2012 DE 102012102871

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.10.2013  Patentblatt  2013/41

(73)Patentinhaber: Coveris Rigid (Zell) Deutschland GmbH
65856 Zell / Kaimt (DE)

(72)Erfinder:
  • Bergner, Dieter
    74676 Niedernhall (DE)

(74)Vertreter: Hutzelmann, Gerhard 
Patentanwaltskanzlei Hutzelmann Schloss Osterberg
89296 Osterberg
89296 Osterberg (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 371 918
WO-A1-2008/042378
DE-A1- 19 544 973
DE-U1-202006 018 406
GB-A- 2 032 876
EP-A1- 1 882 645
WO-A2-2008/045944
DE-A1-102004 008 883
GB-A- 1 219 382
GB-A- 2 261 592
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Verpackungsbehälter mit einem Innenteil und einem Außenteil, wobei das Innenteil ein schalen- oder becherförmiges Behältnis bildet und das Außenteil das Innenteil wenigstens teilweise umschließt, wobei das Innenteil aus einem formbaren, insbesondere thermoformbaren und/oder tiefziehbaren Material ein- oder mehrstückig hergestellt ist.

    [0002] Das Außenteil ist aus einem faserhaltigen und dabei nachwachsenden, biologisch abbaubaren und/oder recycelten Rohstoff hergestellt, wobei das Innenteil und/oder das Außenteil zumindest im Bereich der Seitenwandabschnitte eine konstruktiv verstärkende Struktur aufweisen und wobei die Struktur eingeprägt ausgebildet ist und wobei Abstandhalter zwischen Innenteil und Außenteil vorgesehen sind, wobei die Struktur als Abstandhalter ausgebildet ist.

    [0003] Es sind verschiedenartige Verpackungen dieses Typs bekannt.

    [0004] Beispielsweise ist aus der EP 0 371 918 A1 eine Verpackung des genannten Typs bekannt.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trennbarkeit zwischen Innenteil und Außenteil zu gewährleisten.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Klemmeinrichtung als Klemmnut zur Verbindung von Innenteil und Außenteil vorgesehen ist, wobei die Klemmnut am oberen Ende des Behältnisses vorgesehen ist, wobei die Klemmnut als Kanal durch eine einen Rand bildende Umrollung des Innenteils gebildet ist, so daß das Außenteil durch die Klemmung in diesem Kanal am Innenteil befestigt ist.

    [0007] Durch diese Art der Befestigung können Innenteil und Außenteil leicht, aber dennoch haltbar zusammengefügt werden. Eine Trennbarkeit ist so auch gegeben.

    [0008] Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist auch darin zu sehen, daß eine funktionelle Beschichtung, insbesondere ein funktioneller Farbauftrag vorgesehen ist.

    [0009] Durch eine derartige Beschichtung können verschiedene Parameter festgestellt werden. Es ist beispielsweise denkbar, daß eine Beschichtung eine Farbveränderung bei Nichteinhaltung der Kühlkette erzeugt, oder aber, daß über einen Farbumschlag eine bestimmte Außen- oder Innentemperatur des Verpackungsbehälters angezeigt wird. So kann festgestellt werden, ob der Behälter gefahrlos ergreifbar ist und/oder ob der Inhalt die gewünschte Temperatur aufweist.

    [0010] Eine äußerst vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung liegt auch vor, wenn das Außenteil das Innenteil wenigstens im Bereich seiner Seitenwände umgibt, wobei auch ein zusätzlicher Boden im Außenteil vorgesehen sein kann.

    [0011] Dadurch wird das Innenteil geschützt und stabilisiert. Auch ist es denkbar, daß zwischen Innenteil und Außenteil Hohlräume geschaffen werden, in die Beigaben eingebettet werden können.

    [0012] Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch vor, wenn im Außenteil eine Öffnung oder ein öffenbarer Bereich vorgesehen ist, der auch abtrennbar ausgestaltet sein kann.

    [0013] Auf diese Art und Weise kann ein Fenster, ein Coupon oder auch eine Öffnungsmöglichkeit für dahinter angeordnete Beigaben geschaffen werden.

    [0014] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, wenn zwischen Innenteil und Außenteil eine funktionale Schicht, insbesondere eine Isolationsschicht vorgesehen ist.

    [0015] Eine funktionale Schicht kann vielfältige Aufgaben erfüllen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Isolation zwischen Innenteil und Außenteil um Wärmetransport zu vermeiden bzw. wenigstens zu verringern. Die einfachste Ausbildung der funktionalen Schicht ist eine Luftschicht.

    [0016] Sehr vorteilhaft ist es erfindungsgemäß auch, wenn der Rand flach, rund oder konturiert ausgebildet ist.

    [0017] Hiermit kann der Behälter für vielfältigste Einsatzzwecke ausgerüstet werden.

    [0018] Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu sehen, daß auf den Rand ein Deckel oder eine Deckelfolie aufgesiegelt und/oder aufgesetzt bzw. aufgeschnappt ist.

    [0019] Damit kann der Verpackungsbehälter einfach und effektiv verschlossen werden.

    [0020] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, wenn eine Stapelhilfe, insbesondere eine Stapelschulter vorgesehen ist.

    [0021] Hierdurch wird vor allem das Entstapeln, vor allem das maschinelle Entstapeln erleichtert, weil ein Aneinander-Haften aufeinanderfolgender Behälter verhindert wird. Durch die Stapelschulter wird ein zu tiefes Einsinken in den nächsten Behälter verhindert. Es kann beim Entstapeln Luft zwischen die Behälter eindringen. Die Bildung von Unterdruck wird verhindert.

    [0022] Erfindungsgemäß hat es sich auch als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn der untere Rand des Außenteils umgeschlagen oder eingerollt ausgebildet ist.

    [0023] Hiermit wird der Rand stabilisiert und auch vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt.

    [0024] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht.

    [0025] Dabei zeigen:
    Fig. 1
    ein Schaubild eines erfindungsgemäßen Bechers mit einem Innenteil und einem Außenteil, wobei am oberen Ende des Bechers eine Mundrolle als Rand vorgesehen ist,
    Fig. 2
    einen Schnitt durch den Becher,
    Fig. 3
    eine Ansicht eines Abschnitts des Außenteils mit einer linienförmigen Struktur,
    Fig. 4
    eine Ansicht eines Abschnitts des Außenteils mit einer noppenförmigen Struktur, und
    Fig. 5
    eine Ansicht eines Abschnitts des Außenteils mit einer rechteckigen Struktur.


    [0026] Mit 1 ist in Fig. 1 ein als Becher ausgebildeter Verpackungsbehälter bezeichnet, der im wesentlichen aus einem becherförmigen Innenteil 2 und einem mantelförmigen Außenteil 3 gebildet ist.

    [0027] Das Innenteil 2 weist in diesem Ausführungsbeispiel einen im wesentlichen runden Boden 4 mit einer daran anschließenden, umlaufenden Wand 5 auf, wobei sich die Wand 5 vom Boden 4 her leicht konisch aufweitet.

    [0028] Am vom Boden 4 abgewandten Ende der Wand 5 ist ein Rand 6 vorgesehen. Dieser Rand 6 kann dabei nach außen umgerollt sein und eine Mundrolle bilden. Es ist aber auch denkbar, daß der Rand 6 flach oder konturiert ausgebildet ist.

    [0029] Auf diesen Rand 6 kann ein Deckel 8 aufgesetzt sein, wobei der Deckel auf dem Rand 6 mittels einer Siegelnaht 7 befestigt sein kann. Ein Schnappdeckel ist ebenso denkbar, wobei auch eine Kombination aus Siegelnaht 7 und Schnappmechanismus vorgesehen sein kann. Es ist auch denkbar, daß der Deckel 8 als Deckelfolie ausgebildet ist. Auch eine Kombination aus Deckelfolie und aufgeschnapptem Deckel ist denkbar.

    [0030] Wird der Deckel 8 auf einen umgerollten Rand 6 aufgesiegelt, so kann die Siegelnaht 7 einfach umlaufend auf dem Rand vorgesehen sein. Der Deckel kann im Bereich der Siegelnaht 7 an die Kontur des Randes 6 angepasst sein. Ebenso ist es denkbar, daß der Rand, im Falle eines gerollten oder konturierten Randes 6 im Bereich der Siegelnaht 7 abgeflacht ist.

    [0031] Zudem ist es denkbar, daß ein auf den Rand 6 aufgeschnappter Deckel 8 einen nach unten geneigten Rand 81 aufweist, der sich an der Unterseite des Randes 6 abzustützen vermag. Hierzu sind Vorspünge 82 vorgesehen, die vom Deckelrand nach innen ragen und unter den Rand 6 des Bechers 1 greifen. Der Rand 81 des Deckels liegt voll am äußeren Umfang des Randes 6 an. Eine ausreichende Pressung ist sichergestellt. Durch die gerollte, flache oder konturierte Form ist der Rand 6 auch so stabil, daß die Pressung zum Deckelrand 81 hin auch über längere Zeit aufrecht erhalten werden kann, ohne daß der Rand 6 durch die Anpresskräfte deformiert wird.

    [0032] Die in diesem Zusammenhang eingesetzten Deckel können aus tiefgezogem, spritzgegossenem oder anderweitig geformtem Kunststoffmaterial bestehen. Ebenso denkbar ist der Einsatz von Papier, Pappe oder Kartondeckeln, die tiefgedrückt, oder anderweitig geformt sind. Auch Deckel aus Moulded-Fiber sind denkbar. Solche Deckel sollten jedoch auf ihrer Innenseite eine Resistenzschicht gegenüber dem Füllgut aufweisen.

    [0033] Das Außenteil 3 ist entsprechend der Form des Innenteils 2 geformt und weist, wie in Fig. 1 dargestellt ausschließlich einen Mantel auf, der sich um die Seitenwand 5 des Innenteils 2 herumlegt. Dabei endet das Außenteil 3 direkt unter dem Rand 6 und im Bereich des Bodens 4.

    [0034] Es ist aber auch denkbar, daß das Außenteil 3 sich nur über einen Teil der Höhe der Seitenwand 5 erstreckt. Ebenso denkbar ist es, daß das Außenteil 3 sich zumindest genauso weit nach unten erstreckt wie das Innenteil 2. In diesem Zusammenhang kann das Außenteil 3 auch das Innenteil 2 überragen. Unter Umständen kann auch ein zum Außenteil 3 gehörender Boden 9 vorgesehen sein, der mit der Wand des Außenteils 3 verbunden ist.

    [0035] Durch die zweiteilige Ausgestaltung des Verpackungsbehälters 1 kann bereits die Materialdicke des Innenteils 2 reduziert werden. Etwaige Nachteile bei der mechanischen Stabilität werden durch das Außenteil 3 ausgeglichen. Das Außenteil 3 stabilisiert den Verpackungsbehälter 1.

    [0036] Durch die Reduzierung der Materialdicke des Innenteils 2 können teure Rohstoffe, wie sie für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden müssen, eingespart werden. Das Außenteil 3 hingegen kann aus günstigeren Rohstoffen, vor allem auch aus recycelten Rohstoffen hergestellt sein.

    [0037] Um nun eine weitere Reduzierung des Materialbedarfes zu erreichen, sind gemäß der vorliegenden Erfindung konstruktive Merkmale zur weiteren Stabilisierung des Verpackungsbehälters vorgesehen.

    [0038] Diese konstruktiven Merkmale bestehen darin, daß in der Seitenwand 5 des Innenteils 2 eine Struktur 10 vorgesehen ist. Die Struktur 10 kann dabei beispielsweise als Längs- und/oder Querrippen, als Wabenstruktur, als Noppenstruktur oder jede anderweitige regelmäßige und/oder unregelmäßige Struktur ausgebildet sein.

    [0039] Durch die Struktur 10 wird das Innenteil 2 deutlich versteift, so daß die Materialdicke in der Regel nochmals reduziert werden kann.

    [0040] Es ist aber genauso denkbar, daß anstatt einer Struktur 10 im Innenteil 2 die Struktur 11 im Außenteil 3 angeordnet ist.

    [0041] Auch hierdurch wird eine deutliche Verstärkung des Verpackungsbehälters 1 erreicht.

    [0042] In diesem Zusammenhang ist es auch denkbar, daß sowohl eine Struktur 10 im Innenteil 2 als auch eine Struktur 11 im Außenteil 3 vorgesehen ist. Dabei ist es allerdings zweckdienlich, daß die Strukturen 10 und 11 unterschiedlich ausgeführt sind. Beispielsweise können die Strukturen zueinander in einem Winkel stehen, oder negativ zueinander sein, so daß nicht zufälligerweise die eine Struktur in die andere Struktur eingreift.

    [0043] Die Strukturen 10 und 11 können nicht nur in den Wänden, sondern auch im Bodenbereich vorgesehen sein.

    [0044] Durch die Strukturen 10 und 11 wird neben der konstruktiven Verstärkung der Wände auch ein Abstand zwischen Innenteil 2 und Außenteil 3 geschaffen. Dieser Abstand wirkt als Isolationsschicht. Der Wärmetransport zwischen Umgebung und dem Inhalt des Verpackungsbehälters wird verringert.

    [0045] Insbesondere wird die Temperaturdifferenz auf der Außenseite des Verpackungsbehälters 1 gegenüber der Umgebung kleiner.

    [0046] So kann der Verpackungsbehälter 1 auch sehr leicht ergriffen werden, wenn der Inhalt heiß oder kalt ist. Die Außenseite ist angenehm temperiert.

    [0047] Um gerade bei sehr heißen Inhalten des Verpackungsbehälters 1 ein versehentliches Verbrenner an der Außenseite zu verhindern kann auch auf der Außenseite des Außenteils 3 wenigstens partiell eine funktionale Schicht vorgesehen werden. Die funktionale Schicht kann hierbei ein temperaturempfindlicher Aufdruck sein, der anzeigt, ob eine bestimmte Temperatur unterschritten, überschritten oder eingehalten wird.

    [0048] In diesem Zusammenhang ist es auch denkbar, daß eine solche funktionale Schicht auf dem Innenteil 2 angebracht ist und korrespondierend dazu ein Sichtfenster oder ein wenigstens öffenbarer oder heraustrennbarer Teil im Außenteil 3 vorgesehen ist, der es ermöglicht, die funktionale Schicht auf dem Innenteil 2 anzusehen.

    [0049] Eine weitere funktionale Schicht kann auch beispielsweise eine Isolationsschicht oder dergleichen sein. Auch eine nach Aktivierung selbst erhitzende oder selbst kühlende Schicht ist hier denkbar.

    [0050] Zwischen Innenteil 2 und Außenteil 3 kann auch ein Hohlraum zur Aufnahme von Gegenständen vorgesehen sein. Zugang zu diesem Hohlraum kann beispielsweise über einen öffenbaren Abschnitt oder einen heraustrennbaren Coupon 16 erfolgen.

    [0051] Eine weitere denkbare Variante ist auch, daß das Außenteil 3, das in der Regel mit einer Bedruckung oder dergleichen ausgerüstet ist, ein Sichtfenster oder dergleichen aufweist und so einen Blick auf den Inhalt des Verpackungsbehälters ermöglicht. Dazu muss das Innenteil 2 entweder transparent oder wenigstens im Bereich des Sichtfensters transparent ausgebildet sein. Das Sichtfenster kann als Ausnehmung oder heraustrennbarer Bereich ausgeführt sein.

    [0052] Im Innenteil 2 kann eine Stapelschulter 12 vorgesehen sein, die beim Stapeln mehrerer Verpackungsbehälter 1 übereinander dafür sorgt, daß die Behälter nicht zu tief ineinander gesteckt werden und so das Entstapeln durch Adhäsionskräfte und Vakuum erschwert wird.

    [0053] Bei den dort auftretenden feuchten Produktions- und Lagerbedingungen ist es oftmals zweckdienlich, wenn das Außenteil 3, welches oftmals aus Papier oder Karton hergestellt wird, mit einer Druckfarbe oder auch mit einer Imprägnierung oder Beschichtung zum Beispiel auf Basis von Wachsen ausgerüstet wird, um dieses feuchtigkeitsunempfindlich zu machen.

    [0054] Schnittkanten des Außenteils 3 können umgelegt oder eingerollt sein, damit diese nicht offen liegen. Besonders kann die untere Kante des Außenteils 3 eingerollt sein, wodurch nicht nur das Material des Außenteils 3 geschützt wird, sondern auch die Standfestigkeit verbessert wird.

    [0055] Beim umgerollten Rand 6 wird das obere Ende des Außenteils 3 durch den Rand 6 abgedeckt, so daß auch hier die Schnittkante nicht offen liegt. Zudem wird das Außenteil 3 durch den Rand 6 gehalten werden. Durch die Umrollung entsteht ein Kanal 13, der als Klemmkanal dient. Durch die Klemmung in diesem Kanal 13 wird das Außenteil 3 am Innenteil 2 befestigt. Es kann dadurch ganz oder teilweise auf weitere Befestigungen zwischen Innenteil 2 und Außenteil 3 verzichtet werden.

    [0056] Es ist dabei denkbar, daß die Umrollung erst erzeugt wird, wenn Innenteil 2 und Außenteil 3 zusammengefügt sind.

    [0057] Weitere Befestigungen können beispielsweise durch Klebungen und/oder Rastungen geschaffen werden.

    [0058] Je nach Anwendung kann die Umrollung auch ganz oder teilweise erfolgen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt die Umrollung etwa 270°. Es ist aber auch denkbar, daß die Umrollung kleiner oder größer ausfällt.

    [0059] Das Zusammenführen von Innenteil 2 und Außenteil 3 kann entweder so erfolgen, daß die beiden Teile getrennt gefertigt und dann ineinander gesteckt werden. Es ist aber auch möglich, daß das Außenteil 3 um das Innenteil 2 herumgelegt und mit diesem verklebt oder anderweitig an diesem befestigt wird. Zudem kann das Innenteil 2 auch in das Außenteil 3 hinein tiefgezogen werden.

    [0060] Für die Herstellung der Umrollung des Randes 6 sind ebenfalls verschiedene Verfahren denkbar. Gemäß einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens soll jedoch zunächst das Innenteil 2 mit dem Außenteil 3 zusammengeführt werden. Anschließend wird die Umrollung durch Aufweitung und anschließende Umbördelung des vom Boden 4 abgewandten Endes der Seitenwand 5 des Innenteils 2 gebildet.

    [0061] Wird zunächst die Umrollung des Innenteils 2 gebildet, so kann das Außenteil 3 auch über das Innenteil geschoben werden und in eine durch die Umrollung gebildete Nut bzw. Kanal 13 eingeschoben werden. In dieser Klemmnut wird das Außenteil 3 gehalten.

    [0062] Der Verpackungsbehälter 1 kann nicht nur als Becher ausgebildet sein. Es sind auch schalenartige Behälter denkbar. Zudem ist die Erfindung nicht nur auf runde Verpackungsbehälter beschränkt. Es sind auch andere Formen denkbar. So ist beispielsweise auch eine rechteckige Form mit abgerundeten Ecken denkbar, wie sie gerne für Fertigsnacks Verwendung findet. Gerade bei Fertigsnacks können diese beispielsweise in der Mikrowelle erwärmt werden, sind danach aber noch sehr gut handhabbar.

    [0063] Nach dem Gebrauch des Verpackungsbehälters 1 kann dieser sehr leicht wieder in Innenteil 2 und Außenteil 3 getrennt werden.

    [0064] Das Innenteil 2 wird oftmals aus Materialien wie PS, PE, PP, PET, PVC, aber auch Stärkepolymeren, Polymilchsäure (PLA) oder andere Materialien hergestellt. Denkbar sind aber je nach Füllgut auch faserhaltige Materialien wie Papier, Pappe, Feinkarton oder dergleichen, die dann aber mit einer Resistenzschicht gegenüber dem Inhalt ausgerüstet sein sollten, um ein Aufweichen des Innenteils 2 zu verhindern und damit eine Migration von Inhaltsstoffen des Innenteils 2 in das Füllgut hinein zu unterbinden.

    [0065] Eine solche Resistenzschicht kann beispielsweise als Barriereschicht ausgebildet sein. Es sind aber auch Resistenzschichten denkbar, die wenigstens für eine definierte Zeitdauer Resistenzeigenschaften gegenüber dem Füllgut aufweisen. So kann beispielsweise ein beschichtetes oder imprägniertes Papier eingesetzt werden.

    [0066] Als Beschichtung sind Kunststoffbeschichtungen ebenso denkbar, wie behandelte oder unbehandelte Papierlagen zum Beispiel aus Pergament, Pergamin, Pergament-Ersatz und/oder Pergaminersatz oder anderen die gewünschten Eigenschaften aufweisenden Papiere. Moulded-Fiber ist insbesondere denkbar, wenn die Oberfläche glatt ausgeführt ist.

    [0067] Imprägnierungen beispielsweise auf Fettbasis sind auch denkbar.

    [0068] In diesem Zusammenhang können auch mehrlagige Innenteile eingesetzt werden. Diese können einerseits eine oder mehrere Barriere- bzw. Resistenzschichten aufweisen, aber auch eine oder mehrere Tragschichten.

    [0069] Als Barriereschichten sind beispielsweise auch EVOH, PA oder andere gebräuchliche Materialien mit Barriereeigenschaften denkbar. Diese können dann aber auch in extrem dünnen Schichten im Material des Innenteils 2 vorgesehen sein.

    [0070] Oftmals werden, wie oben bereits beschrieben, die Innenteile 2 im Tiefziehverfahren hergestellt. Es ist aber auch denkbar, daß diese gewickelt werden oder anderweitig auch aus mehreren Stücken zusammengesetzt werden. Es ist in diesem Zusammenhang auch denkbar, daß anstatt eines Bechers 1 im klassischen Sinn mit einem runden Boden 4 auch ein eckiges Behältnis geschaffen wird. Gerade dann kann der Verpackungsbehälter 1 auch mehrteilig ausgebildet sein.

    [0071] Insgesamt ist das Innenteil 2 erfindungsgemäß weich bzw. wenig steif ausgebildet. Dies kann einerseits eine Folge der Materialauswahl sein und andererseits eine Folge einer sehr geringen Wandstärke des Innenteils 2 darstellen.

    [0072] Ziel der Erfindung ist es, möglichst wenig nicht oder schlecht biologisch abbaubare und/oder nicht nachwachsende Rohstoffe einzusetzen, aber dennoch den bekannten Komfort und die gewünschte Stabilität der Behälter zu erzeugen. Zudem soll als Mehrnutzen eine bessere Handhabbarkeit geschaffen werden.

    [0073] Deswegen werden die Wandstärken des Innenteils 2 reduziert und zusätzlich noch wenigstens weitgehend aus nachwachsenden und/oder biologisch abbaubaren Rohstoffen hergestellt. Trotzdem ist aufgrund der konstruktiven Ausgestaltung eine sehr hohe Festigkeit des Verpackungsbehälters 1 gewährleistet. So lässt sich dieser bei der Handhabung nur schwer zusammendrücken und ist deswegen auch als Trinkgefäß oder dergleichen geeignet.

    [0074] Solche nachwachsenden und/oder biologisch abbaubaren Rohstoffe sind jedoch sehr teuer, da diese besondere Eigenschaften vor allem im Hinblick auf Lebensmittelverträglichkeit und/oder Barriereeigenschaften aufweisen müssen. Gerade bei Anwendungen, die eine erhöhte Temperatur des Inhaltes bedingen, wird die Auswahl an geeigneten Rohstoffen sehr dünn und die Preise für diese werden hoch. Dies ist damit ein weiterer Grund, diese Materialien möglichst sparsam einzusetzen.

    [0075] Eine konstruktive Erhöhung der Stabilität des Innenteils 2 erfolgt durch Verstärkungsrippen. Ein im Bodenbereich angeordneter, nach außen ragenderWulst ist denkbar. Ein solcher Wulst kann dann zugleich als Rastkante für das Außenteil 3 und auch als Stapel- bzw. Entstapelungshilfe dienen.

    [0076] Das Außenteil 3 stabilisiert und festigt die Seitenwand 5 des Innenteils 2.

    [0077] Das Außenteil 3 wird im allgemeinen aus Papier, Pappe, Karton oder anderen Materialien hergestellt. Dabei kann das Außenteil 3 auch mehrlagig ausgebildet sein. Das Außenteil 3 ist vergleichsweise unkritisch in Bezug auf Lebensmitteltauglichkeit, da das Füllgut nicht mit dem Außenteil in Kontakt kommt.

    [0078] Auf der Außenseite des Außenteils 3 kann ein Druckbild 15 vorgesehen werden. Um ein hochwertiges Druckbild 15 zu erhalten, kann die Außenseite mit einem besonders glatten und gut bedruckbaren Material beschichtet sein. Es sind hier Feinpapiere ebenso denkbar, wie entsprechend ausgerüstete Kunststoffe. In diesem Zusammenhang ist es auch denkbar, daß ein Unterlack unter dem eigentlichen Druckbild vorgesehen ist.

    [0079] Um Abrieb der Druckfarben und/oder eine Beschädigung des Druckbildes zu vermeiden kann auch ein Überlack oder eine Schutzbeschichtung vorgesehen sein.

    [0080] Das Außenteil 3 kann auch aus gewellten Materialien wie beispielsweise Wellpappe oder dergleichen gefertigt sein, die dann für eine sehr gute Isolierung des Verpackungsbehälters 1 dienen können oder wenigstens besonders angenehme taktile Eigenschaften aufweisen.

    [0081] Eine Isolierung kann auch beispielsweise durch eine geschäumte Beschichtung zum Beispiel auf Basis von Stärkepolymeren geschaffen werden. Diese Isolierung kann, wie oben bereits angedeutet auch zwischen Innenteil 2 und Außenteil 3 angeordnet sein.

    [0082] Isolierte Becher 1 eignen sich besonders für kalte oder heiße Füllgüter.

    [0083] Das Außenteil 3 kann wenigstens partiell auch mit einer Schutzbeschichtung ausgerüstet sein, die diese unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Flüssigkeit aber auch Fetten machen kann.

    [0084] Gerade an den unteren und oberen Rändern des Außenteils 3 besteht die Gefahr, daß dort Feuchtigkeit, Flüssigkeit oder auch Fette eindringen können, da dort meistens offene Schnittkanten vorliegen.

    [0085] Gerade in diesen Bereichen kann die Schutzbeschichtung vorgesehen sein. Es ist aber auch denkbar, daß die Kanten des Außenteils 3 nach innen umgefaltet sind und so die Schnittkanten geschützt werden und so das Eindringen von Feuchtigkeit, Flüssigkeit oder dergleichen vermieden wird.

    [0086] In diesem Zusammenhang ist es auch denkbar, daß das Außenteil 3 durch eine entsprechende Ausrüstung wenigstens für eine definierte Zeitdauer Resistenzeigenschaften gegenüber diesen Stoffen aufweist. Dies kann beispielsweise auch durch eine Imprägnierung oder eine enstprechende Materialauswahl sichergestellt werden.

    [0087] Das Außenteil 3 kann eine Sollbruchstelle 14 aufweisen, an der sich das Außenteil 3 öffnen und vom Innenteil 2 trennen lässt.

    [0088] Innenteil 2 und Außenteil 3 können dann getrennt voneinander der Entsorgung zugeführt werden, obwohl dies bei einer Stoffauswahl wie oben beschrieben eigentlich nicht mehr erforderlich ist.

    [0089] Die Strukturen 10 und 11 können auf Ihrer Innen- bzw. Außenseite auch geschlossen ausgebildet sein, so daß sich beim Außenteil 3 eine wenigstens annähernd glatte Außenseite und beim Innenteil 2 eine wenigstens annähernd glatte Innenseite ergibt. Es ist in diesem Zusammenhang auch denkbar, daß eine zusätzliche Abdeckschicht vorgesehen ist, die die Glattheit sicherstellt.


    Ansprüche

    1. Verpackungsbehälter (1) mit einem Innenteil (2) und einem Außenteil (3), wobei das Innenteil (2) ein schalen- oder becherförmiges Behältnis bildet und das Außenteil (3) das Innenteil (2) wenigstens teilweise umschließt, wobei das Innenteil (2) aus einem thermoformbaren und/oder tiefziehbaren Material hergestellt ist und wobei das Außenteil (3) aus einem faserhaltigen und dabei nachwachsenden, biologisch abbaubaren und/oder recycelten Rohstoff hergestellt ist, wobei das Innenteil (2) und/oder das Außenteil (3) zumindest im Bereich der Seitenwandabschnitte eine konstruktiv verstärkende Struktur (10, 11) aufweisen und wobei die Struktur (10, 11) eingeprägt ausgebildet ist und wobei Abstandhalter zwischen Innenteil (2) und Außenteil (3) vorgesehen sind, wobei die Struktur (10, 11) als Abstandhalter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmeinrichtung als Klemmnut (13) zur Verbindung von Innenteil (2) und Außenteil (3) vorgesehen ist, wobei die Klemmnut (13) am oberen Ende des Behältnisses (1) vorgesehen ist, wobei die Klemmnut (13) als Kanal durch eine einen Rand (6) bildende Umrollung des Innenteils (2) gebildet ist, so daß das Außenteil (3) durch die Klemmung in diesem Kanal am Innenteil (2) befestigt ist.
     
    2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur (10, 11) als Längs- und/oder Querrippen, als Wabenstruktur, als Noppenstruktur, als regelmäßige und/oder unregelmäßige Struktur ausgebildet ist.
     
    3. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine funktionelle Beschichtung, insbesondere ein funktioneller Farbauftrag vorgesehen ist.
     
    4. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Material neben herkömmlichen Kunststoffen auch wenigstens teilweise ein aus nachwachsenden, biologisch abbaubaren und/oder recycelten Rohstoffen hergestelltes Material vorgesehen sein kann und daß das Außenteil wenigstens den Umfang des Innenteils wenigstens teilweise umschließt.
     
    5. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenteil (3) das Innenteil (2) wenigstens im Bereich seiner Seitenwände (5) umgibt, wobei auch ein zusätzlicher Boden (9) im Außenteil (3) vorgesehen sein kann.
     
    6. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Außenteil (3) eine Öffnung oder ein öffenbarer Bereich (16) vorgesehen ist, der auch abtrennbar ausgestaltet sein kann.
     
    7. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Innenteil (2) und Außenteil (3) eine funktionale Schicht, insbesondere eine Isolationsschicht vorgesehen ist.
     
    8. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Rand (6) ein Deckel (8) oder eine Deckelfolie aufgesiegelt und/oder aufgesetzt bzw. aufgeschnappt ist.
     
    9. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stapelhilfe, insbesondere eine Stapelschulter (12) vorgesehen ist.
     
    10. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des Außenteils (3) umgeschlagen oder eingerollt ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Packaging container (1) with an inner part (2) and an outer part (3), wherein the inner part (2) forms a tray-shaped or cup-shaped container and the outer part (3) at least partly surrounds the inner part (2), wherein the inner part (2) is produced from a thermo-mouldable and/or deep-drawable material and wherein the outer part (3) is produced from a fibrous and thus renewable, biologically degradable and/or recycled raw material, wherein the inner part (2) and/or the outer part (3) has or have a constructionally reinforcing structure (10, 11) at least in the region of the side wall sections and wherein the structure (10, 11) is formed to be impressed and wherein spacers are provided between the inner part (2) and outer part (3), the structure (10, 11) being constructed as spacers, characterised in that a clamping device as clamping groove (13) for connection of inner part (2) and outer part (3) is provided, wherein the clamping groove (13) is provided at the upper end of the container (1) and wherein the clamping groove (13) is formed as a channel by a rolled-over portion, which forms an edge (6), of the inner part (2) so that the outer part (3) is secured to the inner part (2) by the clamping in this channel.
     
    2. Packaging container according to claim 1, characterised in that the structure (10, 11) is formed as longitudinal and/or transverse ribs, as a honeycomb structure, as a nubbed structure, as a regular structure and/or as an irregular structure.
     
    3. Packaging container according to one of the preceding claims, characterised in that a functional coating, particularly a functional colour coat, is provided.
     
    4. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that apart from conventional synthetic materials a material produced from a renewable, biologically degradable and/or recycled raw material can also be provided at least partly as the material and that the outer part at least partly surrounds the circumference of the inner part.
     
    5. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer part (3) surrounds the inner part (2) at least in the region of the side walls (5) thereof, wherein an additional base (9) can also be provided in the outer part (3).
     
    6. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that an opening or an openable region (16), which can also be formed to be separable, is provided in the outer part (3).
     
    7. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that a functional layer, particularly an insulating layer, is provided between the inner part (2) and outer part (3).
     
    8. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that a cover (8) or a cover foil is sealed and/or fitted or snapped onto the edge (6).
     
    9. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that a stacking aid, particularly a stacking shoulder (12), is provided.
     
    10. Packaging container according to any one of the preceding claims, characterised in that the lower edge of the outer part (3) is turned over or rolled in.
     


    Revendications

    1. Récipient d'emballage (1) comprenant une partie intérieure (2) et une partie extérieure (3), la partie intérieure (2) constituant un réceptacle en forme d'écuelle ou de gobelet, et la partie extérieure (3) entourant au moins partiellement ladite partie intérieure (2), ladite partie intérieure (2) étant fabriquée en un matériau apte au thermoformage et/ou à l'emboutissage profond, et ladite partie extérieure (3) étant fabriquée en une matière brute biodégradable et/ou recyclée, renfermant des fibres et renouvelable, sachant que ladite partie intérieure (2) et/ou ladite partie extérieure (3) comporte(nt) une structure (10, 11) renforçant la constitution, au moins dans la région des zones de paroi latérale, laquelle structure (10, 11) est de réalisation empreinte dans la masse, des éléments d'espacement étant prévus entre ladite partie intérieure (2) et ladite partie extérieure (3), ladite structure (10, 11) étant réalisée en tant qu'éléments d'espacement, caractérisé par le fait qu'un dispositif de coincement, se présentant comme une rainure de coincement (13), est prévu pour la liaison de la partie intérieure (2) et de la partie extérieure (3), ladite rainure de coincement (13) étant prévue à l'extrémité supérieure du réceptacle (1), laquelle rainure de coincement (13) se présente comme un canal formé par un rabat circulaire de la partie intérieure (2), donnant naissance à un rebord (6), de sorte que ladite partie extérieure (3) est fixée à ladite partie intérieure (2) sous l'effet du coincement s'opérant dans ce canal.
     
    2. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la structure (10, 11) est réalisée en tant que nervures longitudinales et/ou transversales, en tant que structure alvéolaire, en tant que structure nodulaire, en tant que structure régulière et/ou irrégulière.
     
    3. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence d'un revêtement fonctionnel, en particulier d'un dépôt d'encre fonctionnel.
     
    4. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un matériau fabriqué à partir de matières brutes renouvelables, biodégradables et/ou recyclées peut également être prévu en tant que matériau, au moins partiellement, outre des matières plastiques classiques ; et par le fait que la partie extérieure entoure au moins le pourtour de la partie intérieure, au moins partiellement.
     
    5. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la partie extérieure (3) entoure la partie intérieure (2) au moins dans la région de ses parois latérales (5), un fond supplémentaire (9) pouvant également être prévu dans ladite partie extérieure (3).
     
    6. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence, dans la partie extérieure (3), d'un orifice ou d'une région (16) apte à l'ouverture et pouvant également être réalisée avec faculté de dissociation ou séparation.
     
    7. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'une couche fonctionnelle, en particulier une couche d'isolation, est prévue entre la partie intérieure (2) et la partie extérieure (3).
     
    8. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un couvercle (8) ou un film de recouvrement est scellé et/ou, respectivement, mis en place ou emboîté sur le rebord (6).
     
    9. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence d'un auxiliaire d'empilement, en particulier d'un épaulement d'empilement (12).
     
    10. Récipient d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le bord inférieur de la partie extérieure (3) est de réalisation rabattue ou enroulée intérieurement.
     




    Zeichnung












    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente