(19)
(11)EP 2 754 766 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
26.06.2019  Patentblatt  2019/26

(21)Anmeldenummer: 14151127.9

(22)Anmeldetag:  14.01.2014
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/48(2006.01)
E04F 11/022(2006.01)
E04B 1/82(2006.01)

(54)

Vorrichtung zum kraftübertragenden Verbinden eines ersten tragenden Gebäudeteils mit einem zweiten getragenen Gebäudeteils

Device for connecting a first supporting building part with a second supported building part in a manner that transfers force

Dispositif permettant de relier, avec transmission de forces, une première partie porteuse d'un bâtiment à une seconde partie portée du bâtiment


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 14.01.2013 DE 102013100356

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.07.2014  Patentblatt  2014/29

(73)Patentinhaber: SCHÖCK BAUTEILE GmbH
76534 Baden-Baden (DE)

(72)Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf sein Recht verzichtet, als solcher bekannt gemacht zu werden.

(74)Vertreter: Lemcke, Brommer & Partner Patentanwälte Partnerschaft mbB 
Siegfried-Kühn-Straße 4
76135 Karlsruhe
76135 Karlsruhe (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2012/084327
FR-A1- 2 818 675
US-A- 5 862 634
FR-A1- 2 804 703
US-A- 4 162 596
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kraftübertragenden Verbinden eines ersten tragenden Gebäudeteils, insbesondere einer Gebäudewand, mit einem zweiten getragenen Gebäudeteil, insbesondere einem Treppenteil, zumindest umfassend ein sich im eingebauten Zustand zwischen dem ersten Gebäudeteil und dem zweiten Gebäudeteil in horizontaler Richtung durch eine zwischen dem ersten und dem zweiten Gebäudeteil belassene Fuge erstreckendes Trägerelement und ein Bewehrungselement zur Verankerung des Trägerelements im zweiten getragenen Gebäudeteil, wobei sich das Bewehrungselement im eingebauten Zustand ausgehend von der krafteinleitenden Seite des Trägerelements beidseits seitlich des Trägerelements in einen Bereich auf der kraftabgewandten Seite des Trägerelements erstreckt, wobei das Bewehrungselement im eingebauten Zustand auf der krafteinleitenden Seite des Trägerelements beabstandet von der der Fuge zugewandten Vorderkante des zweiten getragenen Gebäudeteils angeordnet ist.

    [0002] Derartige Verbindungsvorrichtungen werden insbesondere überall dort eingesetzt, wo zwischen zwei niveaugleichen Gebäudeteilen Kräfte übertragen werden müssen und zwar vor allem Querkräfte sowie auf das Trägerelement wirkende Biegemomente. Üblicherweise erfüllen Dornsysteme solche Aufgaben vor allem dann, wenn der Abstand zwischen den zu verbindenden Gebäudeteilen nicht sehr groß und damit der Hebelarm des auf das Trägerelement einwirkenden Biegemoments nicht sehr groß ist. Häufig werden hierfür Dornsysteme verwendet, die den Vorteil haben, aufgrund ihres Vollmaterials hohe Querkräfte übertragen zu können und dabei auch noch hinsichtlich ihrer Einbauorientierung unabhängig zu sein, da auch ein um die Längsachse des Trägerelements verdrehter Einbau des Dorns keine Auswirkung auf die Größe der Kraftübertragungsfläche hat.

    [0003] Alternativ zu den aus Vollmaterial bestehenden Dornen werden auch Hohlprofile oder Profilträgersysteme verwendet, die größere Biegemomente übertragen können, dabei aber bei der Übertragung von Querkräften den aus Vollmaterial bestehenden Dornsystem unterlegen sind.

    [0004] Das Trägerelement muss im Falle einer Verbindung eines Treppenteils mit einer Gebäudewand die Gewichtskraft des Treppenteils auf die Gebäudewand übertragen, was im Bereich der Vorderkante des getragenen Gebäudeteils zu besonders hohen Belastungen führt. Um nicht nur das Material des zweiten Gebäudeteils auf der krafteinleitenden Seite des Trägerelements in die Lastaufnahme einzubeziehen, sondern auch weiteres das Trägerelement umgebendes Material des getragenen Gebäudeteils, ist das Bewehrungselement vorgesehen, das sich ausgehend von der krafteinleitenden Seite auf die gegenüberliegende kraftabgewandte Seite des Trägerelements erstreckt und so für eine bessere Verankerung des Trägerelements im zweiten getragenen Gebäudeteil sorgt. Hierzu ist das Bewehrungselement um die krafteinleitende Seite des Trägerelements geschlungen, erstreckt sich beidseits des Trägerelements in einen Bereich auf der kraftabgewandten Seite des Trägerelements und verläuft von dort weiter in das zweite Gebäudeteil hinein.

    [0005] Um eine möglichst große Traglast aufnehmen zu können, wäre es vorteilhaft, wenn das Bewehrungselement den Bereich der Vorderkante des zweiten getragenen Gebäudeteils oberhalb des Trägerelements beaufschlagt, da dort - wie vorstehend ausgeführt - die vom Trägerelement auf das zweite Gebäudeteil ausgeübten Kräfte sehr groß sind. Auf der anderen Seite bedeutet aber ein randnahes Anordnen von aus Metall bestehenden Bewehrungselementen, dass diese aus Korrosionsschutzgründen aus Edelstahl hergestellt werden müssen, wenn sie die erforderliche Betonüberdeckung unterschreiten. Dies macht die gesamte Verbindungsvorrichtung teurer als herkömmliche Varianten, bei denen das Bewehrungselement aus Betonstahl besteht.

    [0006] Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum kraftübertragenden Verbinden der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, das sich durch günstigere Herstellungskosten einerseits und bessere Gebrauchseigenschaften andererseits auszeichnet.

    [0007] Diese Aufgabe wird bei einer Verbindungsvorrichtung der eingangs genannten Art durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Demgemäß ist es wesentlich für die vorliegende Erfindung, dass das Bewehrungselement im eingebauten Zustand auf der krafteinleitenden Seite des Trägerelements beabstandet von der der Fuge zugewandten Vorderkante des zweiten getragenen Gebäudeteils angeordnet ist und dass zwischen Vorderkante des zweiten getragenen Gebäudeteils und Bewehrungselement ein Pufferelement angeordnet ist.

    [0008] Weitere vorteilhafte Merkmale sind in den Unteransprüchen aufgeführt, deren Inhalt hier zur Vermeidung von Wiederholungen ausdrücklich einbezogen wird.

    [0009] Die Beabstandung des Bewehrungselements von der Vorderkante des zweiten Gebäudeteils führt dazu, dass als Material für das Bewehrungselement statt Edelstahl nunmehr Baustahl bzw. Betonstahl verwendet werden kann, der zwar korrosionsanfälliger ist, was jedoch wegen des durch das Pufferelement hervorgerufenen Abstandes von der Fuge und der damit verbundenen Einhaltung der erforderlichen Mindestbetondeckung ausreicht. Dadurch kann das Verwenden des sehr teuren und das System damit unattraktiv machenden Edelstahls vermieden werden.

    [0010] Besonders wichtig ist es für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung jedoch, dass zwischen Vorderkante des zweiten Gebäudeteils und Bewehrungselement auf der krafteinleitenden Seite des Trägerelements ein Pufferelement angeordnet ist. Demnach soll dieser Abstandsbereich nicht einfach nur mit dem Material des zweiten getragenen Gebäudeteils aufgefüllt werden, was aufgrund der hohen Belastungen an der Vorderkante schnell zu einem Abplatzen des Betonmaterials führen kann, was wiederum die erforderliche Mindestbetonüberdeckung zerstört bzw. reduziert und somit den Korrosionsschutz für das Bewehrungselement aufhebt. Erfindungsgemäß ist stattdessen, also statt des zwischen Bewehrungselement und Vorderkante des getragenen Gebäudeteils angeordneten Betonmaterials des zweiten Gebäudeteils ein Pufferelement angeordnet, das die Aufgabe hat, die auf die krafteinleitenden Seite des Trägerelements an der Vorderkante des getragenen Gebäudeteils wirkenden Kräfte nicht 1:1 weiterzugeben an das darüberliegende Material des zweiten Gebäudeteils, sondern in reduziertem, d.h. gepuffertem Ausmaß. Hierdurch erhält man eine langsam ansteigende, progressive Steifigkeit, indem am Anfang, also an der Vorderkante des zweiten Gebäudeteils das Trägerelement vergleichsweise weich gelagert ist und etwas nachgeben kann in Richtung des Pufferelements und dann entlang seiner Längserstreckung in das zweite getragene Gebäudeteil im Laufe der Einbindelänge immer steifer wird.

    [0011] Es ist zwar bereits im Stand der Technik, beispielsweise aus der FR-A 2 804 703 bekannt, bei einer ähnlichen Verbindungsvorrichtung in beiden Gebäudeteilen jeweils am Trägerelement zwischen der Fuge und zwei zur Verankerung des Trägerelements vorgesehenen Bewehrungselementen zwei Abstandsbügel anzuordnen, die sich senkrecht zum Trägerelement und zu den beiden Bewehrungselementen erstrecken. Diese beabstanden zwangsläufig die Bewehrungselemente von der der Fuge zugewandten Vorderkante des zweiten getragenen Gebäudeteils. Diese Abstandsbügel unterscheiden sich jedoch einerseits hinsichtlich der Funktion von dem erfindungsgemäßen Pufferelement, da die Abstandsbügel die Aufgabe haben, einerseits an der Kraftübertragung zwischen Trägerelement und Gebäudeteil mitzuwirken und andererseits als Zentrierhilfe die gegenseitige Relativposition von Trägerelement und Bewehrungsstäben vorzugeben; andererseits macht auch das Material der Abstandsbügel deutlich, dass diese nichts mit dem erfindungsgemäßen Pufferelement gemeinsam haben: Die Zentrierungselemente weisen zur Vergrößerung der Kraftübertragung sogar einen größeren Querschnitt als die Bewehrungsstäbe auf und bestehen - wie dies für diesen fugennahen Randbereich aus Korrosionsschutzgründen erforderlich ist - aus Edelstahl. Im Gegensatz dazu ist das erfindungsgemäße Pufferelement dazu vorgesehen, die wirkenden Kräfte nicht direkt, sondern nur gepuffert an das Material des Gebäudeteils weiterzugeben.

    [0012] FR 2 818 675 A1 offenbart die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

    [0013] Es liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung, das Trägerelement nicht direkt vom Material des zweiten getragenen Gebäudeteils zu umgeben bzw. zu beaufschlagen, sondern dass die Vorrichtung außerdem eine dem zweiten getragenen Gebäudeteil zugeordnete Hülse aufweist, dass die Hülse das Trägerelement aufnimmt und dazu vorgesehen ist, sich ausgehend von der der Fuge zugewandten Vorderkante des zweiten getragenen Gebäudeteils horizontal in das zweite getragene Gebäudeteil zu erstrecken.

    [0014] Während die Bauform ohne Hülse vor allem bei aus Ortbeton hergestellten zweiten Gebäudeteilen zur Anwendung kommt, wird das Trägerelement insbesondere unter Zwischenschaltung einer Hülse im zweiten Gebäudeteil angeordnet, wenn dieses zweite Gebäudeteil aus einem Fertigteil besteht, also insbesondere in einem Fertigteilwerk vorproduziert ist und auf der Baustelle montiert und an dem ersten tragenden Gebäudeteil aufgelagert werden muss.

    [0015] Sofern vorstehend auf das Trägerelement, auf die krafteinleitende Seite des Trägerelements und dergleichen Bezug genommen ist, so liegt es im Rahmen der Erfindung, dass sich der Schutz der vorliegenden Erfindung auch auf solche Bauformen erstreckt, bei denen das Trägerelement unter Zwischenschaltung der Hülse im zweiten Gebäudeteil angeordnet ist. Somit können zum Beispiel das Bewehrungselement und das Pufferelement einerseits das Trägerelement direkt beaufschlagen, andererseits aber auch die Hülse, die das Trägerelement umgibt.

    [0016] Im Falle der Verwendung einer das Trägerelement umgebenden Hülse ist das Trägerelement in seiner Längsrichtung in der Hülse verschieblich angeordnet, was insbesondere bei der Montage erforderlich ist, aber auch den Effekt hat, dass das Trägerelement Relativbewegungen zwischen den beiden Gebäudeteilen in Längsrichtung des Trägerelements kraftfrei folgen kann.

    [0017] Die Folge der beschriebenen progressiven Steifigkeit besteht darin, dass an der Vorderkante des zweiten Gebäudeteils oberhalb des Trägerelements und/oder der Hülse keine Abplatzungen des Materials des Gebäudeteils, also insbesondere von Beton mehr auftreten, dass im Gegenteil sogar das Pufferelement als zusätzliches Dichtelement für das Bewehrungselement fungieren kann und es gegenüber Umgebungseinflüssen schützt, indem das Pufferelement vor allem an der Vorderkante komprimiert wird und dadurch seine Dichtfunktion noch einmal verbessert wird.

    [0018] Erfindungsgemäß besteht das Pufferelement aus einem Material mit gegenüber Beton und/oder Stahl reduzierter Steifigkeit, insbesondere aus einem Kunststoff-, Gummi-, Schaum- oder Elastomermaterial. Dadurch ist sichergestellt, dass das Pufferelement die gewünschten Funktionen übernehmen kann, die ein an dieser Stelle vorhandener Beton, also insbesondere ein Material des zweiten getragenen Gebäudeteils, oder ein an dieser Stelle vorgesehener Bewehrungsstab (wie z.B. beim Stand der Technik der FR-A 2 804 703) gerade nicht übernehmen könnte.

    [0019] Nachdem die Mindestbetonüberdeckung für nicht aus Edelstahl bestehende Bewehrungsstäbe nicht unter 10 mm beträgt, empfiehlt es sich ebenso, dass der Abstand (a) des Bewehrungselements von der Vorderkante des zweiten Gebäudeteils und/oder der Hülse zumindest 10 mm beträgt.

    [0020] Ebenso empfiehlt es sich, dass das Pufferelement eine in Längsrichtung des Trägerelements gemessene Länge von mindestens 10 mm aufweist und/oder eine orthogonal zur Längsrichtung des Trägerelements gemessene Höhe (b) von mindestens 0,5 mm aufweist und/oder eine orthogonal zur Längsrichtung der Hülse gemessene Breite (c) aufweist, die im Wesentlichen der Breite des Trägerelements und/oder der Hülse im Bereich der Anbindungsposition des Pufferelements entspricht. Mit Hilfe eines solchen Pufferelements lässt sich zum einen die gewünschte reduzierte Steifigkeit einstellen und gleichzeitig die erforderliche Abdichtung gewährleisten. Gleichzeitig sollte das Pufferelement dünner als der Durchmesser des Bewehrungsstabs ausgeführt sein, damit der Bewehrungsstab auf der benachbart an das Pufferelement liegenden Seite noch ausreichend Formschluss mit dem ihn umgebenden Betonmaterial eingeht. Für die Erfüllung der Funktion des Pufferelements ist es jedoch in der Regel schon ausreichend, dass das Pufferelement eine Höhe von 0,5 mm aufweist.

    [0021] Vorteilhafterweise ist das Bewehrungselement zumindest mittelbar kraft-, reib-und/oder formschlüssig an dem Trägerelement und/oder an der Hülse festgelegt. Dadurch soll sichergestellt sein, dass das Bewehrungselement die von ihm beaufschlagten Bereiche des zweiten getragenen Gebäudeteils aktivieren und so die entsprechenden Kräfte von dem Trägerelement und/oder der Hülse übertragen kann.

    [0022] Ebenso ist das Pufferelement an dem Trägerelement und/oder der Hülse zumindest mittelbar kraft-, reib- und/oder formschlüssig festgelegt, insbesondere durch eine Rast-, Klips- oder Klebverbindung.

    [0023] Das Bewehrungselement kann entweder das Trägerelement und/oder die Hülse direkt beaufschlagen und so insbesondere entlang der Oberkante des Trägerelements und/oder der Hülse verlaufen; ebenso ist es aber auch möglich, dass das Bewehrungselement unter Zwischenfügung eines Druckumlenkelements am Trägerelement und/oder an der Hülse angeordnet ist, welches aus Metall bestehen kann. Da die Anbindungsposition des Bewehrungselements in Längsrichtung des Trägerelements hinter dem Pufferelement liegt, hat auch das Druckumlenkelement die erforderliche Mindestbetonüberdeckung, muss deshalb keinen eigenen Korrosionsschutz aufweisen und kann demgemäß kostengünstig aus einem Schwarzstahl, insbesondere in einer Ausführung als Schmiedeteil bestehen.

    [0024] Dieses Druckumlenkelement sorgt aufgrund seiner besonders vorteilhaften Ausgestaltung für die Möglichkeit, eine optimale Anlage zwischen Bewehrungselement und Trägerelement/Hülse zur Verfügung zu stellen. Da das Bewehrungselement im Bereich von Trägerelement/Hülse teilweise abgewinkelt und/oder schlaufenförmig umgebogen sein muss, kann es in seiner Form nicht immer jeder beliebigen Form von Trägerelement/Hülse angepasst sein. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, das Druckumlenkelement so zur Verfügung zu stellen, dass es auf seiner Außenseite an die Form und den Verlauf des Bewehrungselements angepasst und auf seiner Innenseite an die Außenform des Trägerelements bzw. der Hülse angepasst sein kann.

    [0025] Dieses Druckumlenkelement muss ausreichend druckstabil sein, um die Kräfte direkt zwischen dem Trägerelement ggf. über die Hülsenwandung auf das Druckumlenkelement und von dort in das Bewehrungselement zu übertragen.

    [0026] Zweckmäßigerweise ist das Bewehrungselement - wie es an sich im Stand der Technik bereits bekannt ist - bügelförmig ausgebildet mit einem mittleren Schlaufenabschnitt, der die krafteinleitende Seite des Trägerelements und/oder der Hülse beaufschlagt, und mit zwei Schenkelabschnitten, die sich im eingebauten Zustand jeweils seitlich des Trägerelements und/oder der Hülse in einen Bereich auf der kraftabgewandten Seite des Trägerelements und/oder der Hülse erstrecken und dort weiter von der Fuge weg in das zweite getragene Gebäudeteil verlaufen.

    [0027] Was nun die Hülse betrifft, so kann diese zweckmäßigerweise aus Kunststoff bestehen und zur Verankerung am zweiten getragenen Bauteil Vorsprünge aufweisen, die vom Material des zweiten getragenen Gebäudeteils umgeben sind und für eine gegenseitige Verankerung sorgen. Die Hülse kann an ihrer Vorderkante einen umlaufenden Kragen aufweisen, der beispielsweise zum Fixieren der Hülse an der Bauteilschalung des zweiten getragenen Gebäudeteils verwendet werden kann, so dass beim Gießen des Materials des zweiten Gebäudeteils die Hülse in der richtigen Position verbleibt.

    [0028] Grundsätzlich ist die Form und vor allem der Querschnitt der Hülse und auch des Trägerelements für die vorliegende Erfindung eher nachrangig; aus den eingangs genannten Gründen empfehlen sich - je nach Anwendungs- und Belastungsfall - vor allem Profilträger- oder Dornsysteme mit rechteckigem oder rundem Querschnitt.

    [0029] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen; hierbei zeigen
    Figur 1
    ein Anwendungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung;
    Figur 2
    die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung in perspektivischer Seitenansicht;
    Figur 3
    die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung, ebenfalls in perspektivischer Seitenansicht;
    Figur 4
    die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung, ebenfalls in perspektivischer Seitenansicht;
    Figur 5a
    die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung in Vorderansicht; und
    Figur 5b
    die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung in Seitenansicht.


    [0030] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung 1 angedeutet, die in einem zweiten getragenen Gebäudeteil 2 angeordnet ist und dazu dient, sich in ein erstes tragendes Gebäudeteil 3 zu erstrecken, welches in Figur 1 aus einer Gebäudewand besteht, die allerdings nur schematisch mit dem Bezugszeichen 3 angedeutet ist. Das Treppenteil gemäß Figur 1 besteht aus einem Treppenlauf einer Wendeltreppe, der aus Beton hergestellt ist und über verschiedene konstruktive Maßnahmen aufgelagert wird, so beispielsweise am oberen Ende des Treppenlaufs im Bereich 4. Eine dieser Maßnahmen besteht in der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung 1, die im Detail in den Figuren 2, 3, 4, 5a und 5b dargestellt ist.

    [0031] Die Figuren 2 und 3 zeigen die Verbindungsvorrichtung 1 mit dem schematisch angedeuteten, sie umgebenden Gebäudeteil 2, das vorstehend als zweites getragenes Gebäudeteil bezeichnet ist.

    [0032] Die Verbindungsvorrichtung 1 besteht insbesondere aus einem Trägerelement 5, das sich in Längsrichtung x ausgehend vom ersten tragenden Gebäudeteil 3 in das zweite Gebäudeteil 2 erstreckt. In Figur 2 und 3 ist der gegenüber dem zweiten Gebäudeteil 2 vorstehende Teil 5.3 des Trägerelements in durchgezogenen Linien und der im zweiten Gebäudeteil 2 sich erstreckende Teil 5.2 des Trägerelements 5 in gestrichelter Linierung dargestellt. Figur 2 zeigt unter dem gegenüber dem zweiten Gebäudeteil 2 vorstehenden Teil 5.3 des Trägerelements 5 eine Kraftverteilerplatte 16 und ein Trittschalldämmelement 17, das dazu dient, im ersten tragenden Gebäudeteil 3 angeordnet zu werden und (Tritt-schall-)Schwingungen zwischen beiden Gebäudeteilen zu dämmen.

    [0033] Das Trägerelement 5 besteht aus einem Hohlprofil mit rechteckigem Querschnitt und wirkt mit einem Bewehrungselement 6 zusammen, das schlaufenartig ausgebildet ist und sich hierzu mit seinem schlaufenvermögen Mittelabschnitt 6a über die im dargestellten Beispiel krafteinleitende Oberseite 5a des Trägerelements 5 erstreckt und mit den Bewehrungselementschenkeln 6b, 6c beidseits seitlich des Trägerelements 5 in einen Bereich auf der kraftabgewandten Seite des Trägerelements, d.h. im dargestellten Ausführungsbeispiel unterhalb des Trägerelements erstreckt. Dort sind beide Bewehrungselementschenkel abgebogen und verlaufen parallel zur Längserstreckung des Trägerelements in das zugehörige Gebäudeteil hinein, um eine Verbesserung der Verankerung der Verbindungsvorrichtung im Gebäudeteil zu erzielen.

    [0034] Das Bewehrungselement 6 ist mit seinem schlaufenförmigen Mittelabschnitt 6a am Trägerelement 5 bzw. an dessen Oberseite 5a so angeordnet, dass es in Längsrichtung x des Trägerelements einen Abstand a aufweist, der mindestens 10 mm beträgt und somit der vorgeschriebenen Mindestbetondeckung entspricht, um als Material für das Bewehrungselement 6 statt Edelstahl Betonstahl verwenden zu können.

    [0035] Der Abstand zwischen dem Bewehrungselement 6 und der Vorderkante 2a des Gebäudeteils ist durch ein Pufferelement 7 überbrückt, das auf der Oberseite 5a des Trägerelements 5 angeordnet ist, den gesamten Abstand a überbrückt und eine Breite c aufweist, die der Breite des Trägerelements 5 entspricht. Hinsichtlich seiner Höhe b ist das Pufferelement - wie insbesondere aus den Schnittdarstellungen in den Figuren 5a und 5b erkennbar ist - deutlich flacher ausgebildet als der Durchmesser des Bewehrungselements, wodurch u.a. eine formschlüssige Verankerung des Bewehrungselements 6 im Gebäudeteil 2 sichergestellt wird.

    [0036] Das Pufferelement 7 besteht zweckmäßigerweise aus einem Material, das eine gegenüber Beton reduzierte Steifigkeit aufweist. Geeignet als Material hierfür ist beispielsweise Elastomer.

    [0037] Zusammenfassend bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, eine Verbindungsvorrichtung mit verbesserten Gebrauchseigenschaften zur Verfügung zu stellen, die aufgrund der Verwendbarkeit von Betonstahl dennoch mit reduzierten Materialkosten auskommt. Das Pufferelement sorgt hierbei für eine Reduzierung der Steifigkeit an der Vorderkante des Gebäudeteils, die an sich durch das Trägerelement sehr stark belastet wird. Diese reduzierte Steifigkeit führt dazu, dass Abplatzungen im Bereich der Vorderkante des entsprechenden Gebäudeteils verhindert werden und die Steifigkeit über die Einbindelänge des Trägerelements progressiv zunimmt.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung (1) zum kraftübertragenden Verbinden eines ersten tragenden Gebäudeteils (3), insbesondere einer Gebäudewand (3), mit einem zweiten getragenen Gebäudeteil (2), insbesondere einem Treppenteil (2), zumindest umfassend ein sich im eingebauten Zustand zwischen dem ersten Gebäudeteil und dem zweiten Gebäudeteil in horizontaler Richtung durch eine zwischen dem ersten und dem zweiten Gebäudeteil belassene Fuge erstreckendes Trägerelement (5) und ein Bewehrungselement (6) zur Verankerung des Trägerelements im zweiten getragenen Gebäudeteil (2), wobei sich das Bewehrungselement (6) im eingebauten Zustand ausgehend von der krafteinleitenden Seite des Trägerelements beidseits seitlich des Trägerelements in einen Bereich auf der kraftabgewandten Seite (5b) des Trägerelements (5) erstreckt, wobei das Bewehrungselement (6) im eingebauten Zustand auf der krafteinleitenden Seite (5a) des Trägerelements (5) beabstandet von der der Fuge zugewandten Vorderkante (2a) des zweiten getragenen Gebäudeteils (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten getragenen Gebäudeteil (2) zwischen Vorderkante (2a) des zweiten getragenen Gebäudeteils (2) und Bewehrungselement ein Pufferelement (7) angeordnet ist, wobei das Pufferelement (7) aus einem Material mit gegenüber Beton reduzierter Steifigkeit besteht.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Vorrichtung (1) außerdem eine dem zweiten getragenen Gebäudeteil (2) zugeordnete Hülse aufweist, dass die Hülse das Trägerelement (5) aufnimmt und dazu vorgesehen ist, sich ausgehend von der der Fuge zugewandten Vorderkante (2a) des zweiten getragenen Gebäudeteils (2) horizontal in das zweite getragene Gebäudeteil zu erstrecken.
     
    3. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Pufferelement (7) aus einem Kunststoff-, Gummi-, Schaum- oder Elastomermaterial besteht.
     
    4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Abstand (a) des Bewehrungselements von der Vorderkante des zweiten Gebäudeteils (2) und/oder der Hülse zumindest 10 mm beträgt.
     
    5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Pufferelement (7) eine in Längsrichtung (x) des Trägerelements (5) gemessene Länge von mindestens 10 mm aufweist und/oder eine orthogonal zur Längsrichtung des Trägerelements gemessene Höhe (b) von mindestens 0,5 mm aufweist und/oder eine orthogonal zur Längsrichtung der Hülse gemessene Breite (c) aufweist, die im Wesentlichen der Breite des Trägerelements (5) und/oder der Hülse im Bereich der Anbindungsposition des Pufferelements (7) entspricht.
     
    6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Bewehrungselement (6) zumindest mittelbar kraft-, reib-und/oder formschlüssig an dem Trägerelement (5) und/oder der Hülse festgelegt ist.
     
    7. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Pufferelement (7) an dem Trägerelement (5) und/oder der Hülse zumindest mittelbar kraft-, reib- und/oder formschlüssig festgelegt ist, insbesondere durch eine Rast-, Klips- oder Klebverbindung.
     
    8. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Bewehrungselement (6) unter Zwischenfügung eines Druckumlenkelements am Trägerelement und/oder an der Hülse angeordnet ist.
     
    9. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Druckumlenkelement aus Metall besteht.
     
    10. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Bewehrungselement (6) bügelförmig ausgebildet ist mit einem mittleren Schlaufenabschnitt (6a), der die krafteinleitende Seite (5a) des Trägerelements (5) und/oder der Hülse beaufschlagt, und mit zwei Schenkelabschnitten (6b, 6c), die sich im eingebauten Zustand jeweils seitlich des Trägerelements (5) und/oder der Hülse in einen Bereich auf der kraftabgewandten Seite (5b) des Trägerelements (5) und/oder der Hülse erstrecken und dort weiter von der Fuge weg in das zweite getragene Gebäudeteil (2) verlaufen.
     
    11. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Hülse aus Kunststoff besteht und zur Verankerung im zweiten getragenen Bauteil Vorsprünge aufweist.
     
    12. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Hülse an ihrer Vorderkante einen umlaufenden Kragen aufweist.
     
    13. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Hülse orthogonal zur Längserstreckung einen rechteckigen oder runden Querschnitt aufweist.
     
    14. Vorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Trägerelement (5) als Hohlprofil ausgebildet ist und orthogonal zur Längserstreckung einen rechteckigen oder runden Querschnitt aufweist.
     


    Claims

    1. Device (1) for force-transmitting connection of a first supporting building part (3), especially a building wall (3), to a second supported building part (2), especially a staircase part (2), at least comprising a support element (5), which in the installed state extends between the first building part and the second building part in a horizontal direction through a joint left between the first and second building parts, and a reinforcing element (6) for anchoring the support element in the second supported building part (2), wherein in the installed state the reinforcing element (6), starting from the force-introducing side of the support element, extends laterally of the support element on both sides into a region on the side (5b) of the support element (5) that is remote from the force, the reinforcing element (6) in the installed state being arranged on the force-introducing side (5a) of the support element (5) at a distance from the front edge (2a) of the second supported building part (2), which front edge faces towards the joint,
    characterised in that
    in the second supported building part (2) a buffer element (7) is arranged between the front edge (2a) of the second supported building part (2) and the reinforcing element, the buffer element (7) consisting of a material of reduced rigidity with respect to concrete.
     
    2. Device according to claim 1,
    characterised in that
    the device (1) also has a sleeve which is assigned to the second supported building part (2); the sleeve receives the support element (5) and is designed to extend, starting from the front edge (2a) of the second supported building part (2) that faces towards the joint, horizontally into the second supported building part.
     
    3. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the buffer element (7) consists of a plastics, rubber, foam or elastomer material.
     
    4. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the distance (a) of the reinforcing element from the front edge of the second building part (2) and/or the sleeve is at least 10 mm.
     
    5. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the buffer element (7) has a length, measured in the longitudinal direction (x) of the support element (5), of at least 10 mm and/or a height (b), measured orthogonally to the longitudinal direction of the support element, of at least 0.5 mm and/or has a width (c), measured orthogonally to the longitudinal direction of the sleeve, which substantially corresponds to the width of the support element (5) and/or the sleeve in the region of the attachment position of the buffer element (7).
     
    6. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the reinforcing element (6) is fixed in position on the support element (5) and/or the sleeve at least indirectly by force-based, frictional and/or interlocking engagement.
     
    7. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the buffer element (7) is fixed in position on the support element (5) and/or the sleeve at least indirectly by force-based, frictional and/or interlocking engagement, especially by a snap connection, clip connection or adhesive bonding.
     
    8. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the reinforcing element (6) is arranged on the support element and/or on the sleeve with the interposition of a pressure-diverting element.
     
    9. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the pressure-diverting element consists of metal.
     
    10. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the reinforcing element (6) is U-shaped, with a middle loop portion (6a) which acts upon the force-introducing side (5a) of the support element (5) and/or of the sleeve, and with two limb portions (6b, 6c) which in the installed state each extend laterally of the support element (5) and/or the sleeve into a region on the side (5b) of the support element (5) and/or of the sleeve that is remote from the force and in that region extend away from the joint further into the second supported building part (2).
     
    11. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the sleeve consists of plastics and has projections for anchoring in the second supported component.
     
    12. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the sleeve has a peripheral collar at its front edge.
     
    13. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the sleeve has a rectangular or round cross-section orthogonal to its longitudinal extent.
     
    14. Device according to at least one of the preceding claims,
    characterised in that
    the support element (5) is in the form of a hollow profile and has a rectangular or round cross-section orthogonal to its longitudinal extent.
     


    Revendications

    1. Dispositif (1) pour relier avec transmission de forces une première partie porteuse (3) d'un bâtiment, en particulier une cloison de bâtiment (3), à une deuxième partie portée (2) du bâtiment, en particulier une partie formant escalier (2), comprenant au moins un élément porteur (5), qui dans l'état installé s'étend en direction horizontale entre la première partie de bâtiment et la deuxième partie de bâtiment par un joint de séparation laissé libre entre la première et la deuxième partie de bâtiment, et un élément d'armature (6) pour l'ancrage de l'élément porteur dans la deuxième partie portée (2) de bâtiment, sachant que dans l'état installé, l'élément d'armature (6) s'étend, en partant du côté d'introduction des forces de l'élément porteur, de part et d'autre sur les côtés de l'élément porteur dans une région sur le côté (5b) opposé aux forces de l'élément porteur (5), sachant que dans l'état installé, l'élément d'armature (6) est disposé sur le côté (5a) d'introduction des forces de l'élément porteur (5) à distance du bord avant (2a), tourné vers le joint de séparation, de la deuxième partie portée (2) de bâtiment,
    caractérisé en ce qu'un élément tampon (7) est disposé dans la deuxième partie portée (2) de bâtiment entre le bord avant (2a) de la deuxième partie portée (2) de bâtiment et l'élément d'armature,
    sachant que l'élément tampon (7) est constitué d'un matériau d'une rigidité réduit par rapport au béton.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (1) présente en outre un manchon associé à la deuxième partie portée (2) de bâtiment, et en ce que le manchon reçoit l'élément porteur (5) et est prévu pour s'étendre, en partant du bord avant (2a), tourné vers le joint de séparation, de la deuxième partie portée (2) de bâtiment, horizontalement dans la deuxième partie portée de bâtiment.
     
    3. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément tampon (7) est constitué d'un matériau plastique, caoutchouteux, alvéolaire ou élastomère.
     
    4. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance (a) entre l'élément d'armature et le bord avant de la deuxième partie (2) de bâtiment et/ou le manchon est égale à au moins 10 mm.
     
    5. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément tampon (7) présente une longueur, mesurée dans la direction longitudinale (x) de l'élément porteur (5), d'au moins 10 mm, et/ou une hauteur (b), mesurée orthogonalement à la direction longitudinale de l'élément porteur, d'au moins 0,5 mm, et/ou une largeur (c), mesurée orthogonalement à la direction longitudinale du manchon, qui correspond pour l'essentiel à la largeur de l'élément porteur (5) et/ou du manchon dans la région de la position de rattachement de l'élément tampon (7).
     
    6. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'armature (6) est fixé en position sur l'élément porteur (5) et/ou le manchon au moins indirectement par blocage, par friction et/ou par engagement positif.
     
    7. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément tampon (7) est fixé en position sur l'élément porteur (5) et/ou le manchon au moins indirectement par blocage, par friction et/ou par engagement positif, en particulier par une liaison par enclenchement, par clipsage ou par collage.
     
    8. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'armature (6) est disposé sur l'élément porteur et/ou sur le manchon avec intercalation d'un élément de déviation de pression.
     
    9. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de déviation de pression est constitué de métal.
     
    10. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'armature (6) est réalisé en forme d'étrier avec une partie centrale de boucle (6a), qui sollicite le côté (5a) d'introduction des forces de l'élément porteur (5) et/ou du manchon, et avec deux parties de branches (6b, 6c) qui, dans l'état installé, s'étendent respectivement sur les côtés de l'élément porteur (5) et/ou du manchon dans une région sur le côté (5b) opposé aux forces de l'élément porteur (5) et/ou du manchon, et de là s'étendent plus loin en éloignement du joint de séparation dans la deuxième partie portée (2) de bâtiment.
     
    11. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le manchon est constitué de plastique et présente des saillies pour l'ancrage dans la deuxième partie portée de bâtiment.
     
    12. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le manchon présente un collet entourant sur son bord avant.
     
    13. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le manchon présente, orthogonalement à son étendue longitudinale, une section rectangulaire ou ronde.
     
    14. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément porteur (5) est réalisé sous forme de profilé creux et présente, orthogonalement à son étendue longitudinale, une section rectangulaire ou ronde.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente