(19)
(11)EP 2 785 931 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
01.04.2020  Patentblatt  2020/14

(21)Anmeldenummer: 12756655.2

(22)Anmeldetag:  29.08.2012
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04F 10/06(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2012/003620
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/079127 (06.06.2013 Gazette  2013/23)

(54)

KASSETTENMARKISE MIT VERDECKTEN BEFESTIGUNGSKONSOLEN

CASSETTE AWNING WITH CONCEALED FASTENINGS

STORE À CASSETTE AVEC SUPPORTS DE FIXATION INVISIBLES


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 30.11.2011 DE 102011119726

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.10.2014  Patentblatt  2014/41

(73)Patentinhaber: Weinor GmbH & Co. KG
50829 Köln (DE)

(72)Erfinder:
  • STAWSKI, Karl-Heinz
    50769 Köln (DE)

(74)Vertreter: Patentanwaltskanzlei Methling 
Kaninenberghöhe 50
45136 Essen
45136 Essen (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 101 009
DE-A1-102007 059 388
NL-C1- 1 007 834
EP-A2- 2 199 484
JP-A- 2001 132 186
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kassettenmarkise mit einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Tuchwelle, von der ein Tuch abwickelbar ist, dessen vorderes Ende an einem Ausfahrprofil befestigt ist, wobei die Markise Befestigungskonsolen zur Befestigung an einem Gebäude aufweist.

    [0002] Derartige Markisen sind bekannt. Zur Befestigung solcher Markisen an einer Gebäudewand werden Konsolen an der Gebäudewand befestigt, wobei die Markise sodann in diese Konsolen eingehängt wird, indem das Gehäuse der Markise eine entsprechende Konturierung aufweist, die geeignet ist, in der Konsole festgelegt zu werden. Zumeist erfolgt abschließend eine Sicherung des in die Konsole eingehängten Gehäuses gegen ein Hochschlagen, um ein Herausrutschen aus der Konsole zu vermeiden.

    [0003] Eine solche Markise ist aus der EP 2 199 484 A2 bekannt.

    [0004] Nachteilig bei derartigen Markisen ist es, dass die Befestigung der Markisengehäuse über die Konsolen an der Gebäudewand einen optisch wenig ansprechenden Gesamteindruck bietet, da die Konsole und die Befestigungsschrauben etc. sichtbar sind. Ein weiterer Nachteil ist es, dass sich im Bereich der Befestigungen, wie Schrauben, Sicherungselemente, Klemmsteine und dergleichen Schmutz absetzen kann, was langfristig nicht nur zu einer optischen Beeinträchtigung des Gesamteindruckes, sondern auch zu einer möglichen Beschädigung der Konsole und der Befestigungselemente führen kann. Es ist bekannt, dass Verschmutzungen über einen langen Zeitraum dazu führen können, dass Schraubenverbindungen nicht mehr ohne weiteres lösbar sind.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kassettenmarkise der Eingangs genannten Art derart weiterzubilden, so dass die genannten Nachteile überwunden werden, insbesondere dass es möglich ist, die Befestigungskonsolen gegen äußere Einflüsse, wie Regenwasserverschmutzungen und dergleichen zu schützen und gleichzeitig einen optisch ansprechenden Gesamteindruck zu gewährleisten.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kassettenmarkise gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0007] Besonders vorteilhaft bei der Kassettenmarkise mit einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Tuchwelle, von der ein Tuch abwickelbar ist, dessen vorderes Ende an einem Ausfahrprofil befestigt ist, wobei die Markise Befestigungskonsolen zur Befestigung einem Gebäude aufweist, ist es, dass das Gehäuse an beiden Seiten endseitig abgewinkelt ist und die Befestigungskonsolen durch die abgewinkelten Enden des Gehäuses abgedeckt werden.

    [0008] Mit dem Begriff der Kassettenmarkise ist dabei eine solche Markise gemeint, bei der ein Gehäuse vorgesehen ist, in dem die Tuchwelle drehbar gelagert ist, insbesondere eine solche Markise, bei der das Gehäuse bei eingefahrener Markise durch das Ausfahrprofil verschlossen wird, so dass die Tuchwelle Regenwasser geschützt und vor weiteren Umwelteinflüssen geschützt in der der Kassette bzw. dem Gehäuse angeordnet ist.

    [0009] Die Begriffe vorderes Ende sowie die Seiten beziehen sich auf die Ausfahrrichtung der Markise, d. h. dass das Ausfahrprofil, an dem das vordere Ende des von der Tuchwelle abwickelbaren Tuches befestigt ist, nach vorne ausgefahren wird. Dementsprechend bezieht sich der Begriff der beiden Seiten des Gehäuses ebenfalls auf die Ausfahrrichtung der Markise, d. h. dass damit wenn man unter der Markise steht und auf das Gehäuse schaut, rechts und links die beiden Seiten der Markise und damit die beiden Endseiten des Gehäuses gemeint sind.

    [0010] Erfindungsgemäß ist das Gehäuse an beiden Seiten endseitig um 90° abgewinkelt, wobei die Befestigungskonsolen, mittels derer die Markise an einem Gebäude befestigt wird, durch die abgewinkelten Enden des Gehäuses abgedeckt werden.

    [0011] Dadurch dass das Markisengehäuse an beiden Endseiten abgewinkelt ist und die Befestigungskonsolen abdeckt, sind die Befestigungskonsolen vor Umwelteinflüssen geschützt. Es können sich nicht mehr Schmutzablagerungen, Regenwasserablagerungen etc. bilden, wodurch es gewährleistet ist, dass die Konsolen und die Befestigungselemente, wie Schrauben, Unterlegscheiben, Sicherungselemente, Klemmsteine und dergleichen auch nach einer sehr langen Zeit noch intakt sind und nicht etwa es dazu kommen kann, dass Schrauben gefressen haben, wie dies bei den Markisen nach dem Stand der Technik nach einer sehr langen Dauer bekannt ist und vielfach zu Problemen bei einer Demontage oder Reparatur führen kann.

    [0012] Ferner ist dadurch, dass das Gehäuse an beiden Enden endseitig abgewinkelt ist und die Konsolen überdeckt werden, eine sehr vorteilhafte optische Gesamtlösung realisiert, da die Befestigungskonsolen nicht mehr sichtbar sind.

    [0013] Besonders bevorzugt sind die abgewinkelten Gehäuseenden an beiden Seiten durch eine Gehrung von 45° gebildet.

    [0014] Vorzugsweise sind zwischen dem Gehäuse und den abgewinkelten Enden des Gehäuses Diagonalverbinder angeordnet, insbesondere unter einem Winkel von 45° zur Ausfahrrichtung des Ausfahrprofils.

    [0015] Diese Diagonalverbinder können somit in der Gehrung liegen und die Verbindung zwischen dem Grundgehäuse entlang der Tuchwelle und den abgewinkelten Gehäuseenden bilden.

    [0016] Durch eine solche Gehrung vom 45° ist es möglich, die Gehäusekontur des Markisengehäuses an einer Winkelhalbierenden zu spiegeln und exakt dieselbe Gehäusekontur als abgewinkeltes Ende zur Gebäudewand hin weiter zu führen und die Befestigungskonsolen abzudecken.

    [0017] Besonders vorteilhaft ist dabei, dass die grundsätzliche Geometrie, d. h. der Gehäusequerschnitt über die gesamte Breite der Markise geführt werden kann und weiter über eine Spiegelung an einer Winkelhalbierenden an beiden seitlichen Enden zur Gebäudewand hin weitergeführt werden kann, so dass sich eine insgesamt optisch sehr ansprechende homogene Gesamtlösung ergibt.

    [0018] Erfindungsgemäß ist in zumindest einem der abgewinkelten Gehäuseenden zumindest ein Kabelkanal und/oder ein elektrischer Anschluss integriert.

    [0019] Durch die Integration eines elektrischen Anschlusses und/oder eines Kabelkanals wird der elektrische Anschluss für den Antriebsmotor der Markise ebenfalls verdeckt durch eines der abgewinkelten Gehäuseenden in das Markisengehäuse geführt. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass einerseits der elektrische Anschluss vor Umwelteinflüssen und Regenwasser geschützt ist und ferner eine optisch sehr ansprechende Gesamtlösung dadurch geschaffen wird, dass neben den Befestigungskonsolen auch der elektrische Anschluss verdeckt ausgeführt werden kann, indem dieser durch ein abgewinkeltes Gehäuseende verdeckt wird und vor Umwelteinflüssen geschützt von der Gebäudewand in das Markisengehäuse hinein geführt wird.

    [0020] Vorzugsweise ist in einem oder beiden der abgewinkelten Gehäuseenden eine elektronische Steuerung der Markise, insbesondere eines Tuchwellenantriebs und/oder einer Beleuchtungseinrichtung, und/oder ein Fernbedienungsempfänger angeordnet.

    [0021] Hierdurch ist es möglich, die Steuerung der Markise in ein solches Gehäuseende zu integrieren.

    [0022] Vorzugsweise ist in einem oder beiden der abgewinkelten Gehäuseenden eine Revisionsklappe angeordnet, durch die eine elektronische Steuerung der Markise und/oder ein Fernbedienungsempfänger und/oder ein elektromotorischer Tuchwellenantrieb und/oder ein elektrischer Anschlussbereich zugänglich ist. Hinter der Revisionsklappe kann eine weitere lösbare Abdeckung zum Schutz der dahinter liegenden Elektronikbauteile und Elektronikbaugruppen angeordnet sein.

    [0023] Durch die Anordnung einer solchen Revisionsklappe in einem oder beiden der abgewinkelten Gehäuseenden sind sämtliche elektronischen Bauteile und Baugruppen der Markise zugänglich, insbesondere der Klemmenkasten, über den die elektrische Versorgung der Markise hergestellt werden kann, kann hierdurch zugänglich gemacht werden, so dass ein Anklemmen der Markise an das elektrische Netz des Gebäudes, an dem die Markise zu befestigen ist, leicht hergestellt werden kann.

    [0024] Über diese Revisionsklappe kann ferner der Elektromotor zum Antrieb der Markisentuchwelle zugänglich sein, der vorzugsweise als Rohrmotor ausgeführt ist und in der Tuchwelle angeordnet wird.

    [0025] Eine solche Revisionsklappe kann insbesondere durch ein abnehmbares Gehäuseteil gebildet sein.

    [0026] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind an der Gehäuseunterseite der Markise Beleuchtungsmittel angeordnet oder in den Gehäuseboden eingebaut, um den Raum unter der Markise zu beleuchten. Durch die Anordnung von einem oder mehreren Beleuchtungsmitteln an der Unterseite des Markisengehäuses, insbesondere in Form von die den Boden des Gehäuses eingebauter Beleuchtungsmittel, kann der Raum unterhalb der Markise unabhängig von der Position der Ausfahrprofils, d.h. sowohl bei eingefahrener Markise als auch bei teilweiser oder vollständig ausgefahrener Markise, beleuchtet werden.

    [0027] Die elektrische Versorgung dieser Beleuchtungsmittel kann über den zentralen elektrischen Anschluss der Markise erfolgen und die Versorgungsleitungen können innerhalb des Markisengehäuses gegen äußere Einflüsse geschützt verlegt werden.

    [0028] Es besteht auch die Möglichkeit, einen Dimmer in die Markise zu integrieren, um die Beleuchtungsmittel dimmen, d.h. deren Helligkeit regeln zu können.

    [0029] Vorzugsweise weist die Markise einen Funkempfänger und einen elektrischen Tuchwellenantrieb auf, wobei der Tuchwellenantrieb mittels einer Funkfernbedienung ansteuerbar ist.

    [0030] Alternativ oder kumulativ ist ein Funkempfänger und eine integrierte Beleuchtung vorgesehen, wobei die Beleuchtung mittels einer Funkfernbedienung ansteuerbar ist.

    [0031] Ferner kann alternativ oder kumulativ eine Beheizungseinrichtung, die aus einem oder mehreren Heizstrahlern gebildet sein kann, in die Markisenanlage integriert sein, indem einer oder mehrere Heizstrahler unterhalb des Markisengehäuse, insbesondere mittelbar oder unmittelbar am Markisengehäuse befestigt, angeordnet werden. Dabei kann ein Funkempfänger in der Markise vorgesehen sein, sodass die Beheizungseinrichtung mittels einer Funkfernbedienung ansteuerbar ist, insbesondere die Heizleistung einstellbar ist.

    [0032] Dabei sind vorzugsweise der Funkempfänger und das Steuergerät in dem abgewinkelten Gehäuseende angeordnet, in dem sich der elektrische Anschlussbereich zur Verbindung mit dem elektrischen Netz des Gebäudes, an welchem die Markise anzubringen ist, befindet, wobei sämtliche elektronischen Bauteile und Baugruppen sowie Anschlussbereiche bevorzugt durch eine Revisionsklappe in dem Gehäuseende zugänglich sind.

    [0033] Vorzugsweise wird das Gehäuse durch das Ausfahrprofil verschlossen, wenn das Ausfahrprofil vollständig eingefahren ist, wobei das Ausfahrprofil an den seitlichen Enden abgeschrägt ist und gegen korrespondierende Dichtungsbereiche an dem Gehäuse fährt.

    [0034] Besonders bevorzugt ist dabei das Ausfahrprofil an den seitlichen Enden um 45° abgeschrägt und fährt, wenn dieses vollständig eingefahren ist, gegen korrespondierende Dichtungsbereiche an dem Gehäuse, wobei die Kontaktebene zwischen Gehäuse und Ausfahrprofil in der Gehrung des endseitig abgewinkelten Markisengehäuses liegt.

    [0035] Durch eine solche Abschrägung des Ausfahrprofils an den seitlichen Enden und die Anordnung entsprechender korrespondierender Dichtungsbereiche an dem Gehäuse ist es gewährleistet, dass das Gehäuse bei vollständig eingefahrener Markise durch das Ausfahrprofil vollständig und zuverlässig abgedichtet wird, so dass die Tuchwelle in dem Gehäuse gegen Regenwasser und sonstige Umwelteinflüsse zuverlässig geschützt ist.

    [0036] Besonders bevorzugt weist die Markise eine im oder am Ausfahrprofil angeordnete Volantwelle auf, von der ein Volant senkrecht nach unten abwickelbar ist.

    [0037] Insbesondere kann in der Volantwelle ein elektromotorischer Antrieb angeordnet sein, mittels dessen der Volant elektromotorisch aus- und eingefahren wird. Vorzugsweise erfolgt die Ansteuerung des Volantwellenmotors über dieselbe Funkfernbedienung wie die Ansteuerung des Tuchwellenantriebs der Markise selbst und der optional angeordneten Beleuchtungseinrichtung und/oder Beheizungseinrichtung.

    [0038] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Markise ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht einer Markise mit eingefahrenem Ausfahrprofil;
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf die Markise nach Fig. 1;
    Fig. 3
    einen Schnitt durch das Gehäuse der Markise senkrecht zur Tuchwelle;
    Fig. 4
    eine Explosionszeichnung der Markise.


    [0039] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Markise im eingefahrenen Zustand. Fig. 2 zeigt die Markise nach Fig. 1 in der Draufsicht. Bei der erfindungsgemäßen Markise handelt es sich um eine Kassettenmarkise, bei der in dem Gehäuse 1 eine Tuchwelle drehbar gelagert ist. Von der Tuchwelle ist ein Tuch abwickelbar. Das vordere Ende des Tuches ist an dem Ausfahrprofil 2 befestigt. Die Tuchwelle 3 ist in den Darstellungen nach Fig. 1 und 2 nicht erkennbar, jedoch in der Schnittdarstellung nach Fig. 3 sichtbar. In der Darstellung nach Fig. 3 ist ebenfalls sichtbar das Tuch 4, welches auf der Tuchwelle 3 aufgewickelt ist.

    [0040] Das Gehäuse 1 der Markise ist an beiden Enden um 90° abgewinkelt.

    [0041] Wie in den Fig. 1 und 2 erkennbar, sind die abgewinkelten Gehäuseenden 5a, 5b dadurch gebildet, dass an beiden Seiten des Gehäuses 1 eine Gehrung 6a, 6b vorgesehen ist. Diese Gehrung 6a, 6b bildet die Winkelhalbierende des 90°-Winkels, um den das Gehäuse an beiden Seiten endseitig abgewinkelt ist, wobei der Gehäusequerschnitt an der Gehrungslinie 6a, 6b gespiegelt und in Richtung auf die nicht dargestellte Gebäudewand fortgeführt wird.

    [0042] Die abgewinkelten Gehäuseenden 5a, 5b umschließen im montierten Zustand die in den Fig. 1 und 2 nicht sichtbaren Befestigungskonsolen 7, wie sie in der Fig. 3 im Schnitt und in der Explosionszeichnung nach Fig. 4 sichtbar ist.

    [0043] Das Ausfahrprofil 2 ist endseitig um 45° abgeschrägt und fügt sich exakt in die Kontaktebenen mit den Gehrungslinien 6a, 6b ein, so dass das Gehäuse 1 bei eingefahrenem Ausfallprofil 2 vollständig verschlossen ist.

    [0044] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Markise. In dem Querschnitt gemäß Fig. 3 ist sichtbar das Gehäuse 1 sowie das Ausfahrprofil 2.

    [0045] In dem Gehäuse 1 ist drehbar gelagert die Tuchwelle 3 mit dem darauf aufgewickelten Markisentuch 4.

    [0046] Das vordere Ende des Markisentuches 4 ist in dem Keder 4a im Ausfahrprofil 2 festgelegt.

    [0047] Die Tuchwelle 3 ist elektromotorisch antreibbar. Das heißt bei einer Linksdrehung der Tuchwelle in der Schnittebene gemäß Fig. 3 stellen sich die unter Federspannung stehenden Gelenkarme 8 automatisch auf, so dass das Ausfahrprofil 2 ausgefahren wird.

    [0048] Befestigt ist die Markise mittels der Befestigungskonsolen 7, die wie in dem Schnitt nach Fig. 3 erkennbar, vollständig durch die abgewinkelten Gehäuseenden 5 überdeckt werden.

    [0049] In der Unterseite des Gehäuses 1 sind Lampen 9 eingebaut, die der Beleuchtung des Raumes unterhalb der Markise unabhängig von der Position des Ausfahrprofiles 2 dienen, d. h. dass eine Beleuchtung des Raumes unterhalb der Markise sowohl bei vollständig eingefahrener Markise, wie in Fig. 3 dargestellt, als auch bei teilweise oder vollständig ausgefahrenem Ausfahrprofil 2 erfolgen kann.

    [0050] Fig. 4 zeigt eine Explosionszeichnung der Markise nach den Fig. 1 bis 3 mit der Gehäuseunterschale 1a und dem Kastendachprofil 1b.

    [0051] In dem Gehäuse drehbar gelagert ist die Tuchwelle 3 mit dem darauf aufgewickelten Markisentuch 4.

    [0052] Die aus Tuchwelle 3 und Markisentuch 4 gebildete Tuchwellenbaugruppe ist in Gleitsteinen 10 in dem Gehäuse 1 gelagert.

    [0053] Zur Abstützung der Tuchwelle 3 ist ein Tuchwellenstützprofil 11 vorgesehen.

    [0054] Ferner ist vorgesehen ein Gleitprofil, auf dem das Markisentuch 4 beim Ein- und Ausfahren des Ausfahrprofils 2 entlang gleiten kann.

    [0055] Das Tuchwellenstützprofil 11 wird getragen von dem Stützprofilhalter 13. Des weiteren weist das Gehäuse 1 ein Frontblendenprofil 1c auf.

    [0056] Die Ausfallprofilbaugruppe 2 weist endseitig Ausfallprofil-Endkappen 2a, 2b auf, die im 45°-Winkel zur Ausfahrrichtung der Markise stehen, so dass diese beim Einfahren der Ausfallprofilbaugruppe 2 in das Markisengehäuse 1 dichtend an den im Bereich der Gehrung 6a, 6b angeordneten Dichtungsbereichen anliegt und das Gehäuse nach vorne dichtend verschließt, so dass kein Regenwasser oder Schmutzwasser eintreten kann.

    [0057] Das Gehäuse 1 wird mittels der Wandkonsole 7 an der Gebäudewand befestigt. Hierzu wird das Gehäuse 1 unter die in Fig. 4 an der Wandkonsole 7 sichtbaren oberen Haken eingehängt und sodann nach unten eingeschwenkt, so dass das Gehäuse 1 durch sein Eigengewicht in den Wandkonsolen 7 gehalten wird. Mittels der in Fig. 4 erkennbaren Klemmleiste und der Befestigungsschrauben wird das Gehäuse 1 sodann in den Wandkonsolen 7 festgelegt und gesichert. Von den beiden Wandkonsolen 7 ist in der Explosionsdarstellung nach Figur 4 nur eine abgebildet. Es ist zur Befestigung der Markise jeweils eine Wandkonsole 7 auf der linken sowie auf der rechten Seite der Markise vorgesehen.

    [0058] Die Wandkonsolen 7 sind verdeckt durch die abgewinkelten Gehäuseenden 5a, 5b, so dass die Wandkonsolen 7 und sämtliche Befestigungselemente gegen Witterungseinflüsse geschützt sind.

    [0059] Ferner sind in Fig. 4 dargestellt die vorgefertigte Armhalterbaugruppe 14, die in das Markisengehäuse 1 eingesetzt wird.

    [0060] Die Verbindung zwischen Gehäuse und abgewinkeltem Gehäuseende 5a erfolgt durch den Diagonalverbinder 15. Dieser Diagonalverbinder 15 wird im 45°-Winkel zur Ausfahrrichtung der Markise angeordnet und bildet die Gehrung zwischen dem Gehäuse 1 und dem abgewinkelten Gehäuseende 5a bzw. auf der gegenüberliegenden Seite dem abgewinkelten Gehäuseende 5b. Der Aufbau der Markise gemäß den Fig. 1 bis 4 ist weitgehend symmetrisch, wobei auf der rechten Seite in den Darstellungen nach den Fig. in dem abgewinkelten Ende 5a des Gehäuses 1 die Elektronikbaugruppe der Markise angeordnet ist, über die mittels einer Fernbedienung die Ansteuerung des Tuchwellenmotors sowie der Beleuchtung 9 erfolgt. Hierzu ist vorgesehen eine Abdeckung 16 zum Schutz der dahinter liegenden Elektronikbauteile gegen Spritzwasser und ungewolltes Berühren bei Öffnen der seitlichen Konsolenabdeckung 17.

    [0061] Die seitliche Konsolenabdeckung 17 bildet die optischen Abschlüsse des abgewinkelten Endes 5a des Gehäuses 1 der Markise auf der rechten Seite.

    [0062] Die seitliche Konsolenabdeckung 17 ist entfernbar und bildet somit gleichzeitig die Revisionsklappe zum Zugang zu den Elektronikbauteilen, welche in dem rechten Gehäuseende 5a zugänglich angeordnet sind.

    [0063] Gleichzeitig ist in diesem abgewinkelten Gehäuseende 5a der Anschlussbereich mit dem Klemmenkasten zum Anschluss der Markise an das elektrische Netz des Gebäudes vorgesehen.

    [0064] In der Explosionszeichnung nach Fig. 4 ist ferner erkennbar die Spanndrahtaufnahme 18, welche die Vorspannung des Gehäuses mittels eines Spanndrahtes in die Struktur einleitet. Diese Spanndrahtaufnahme 18 ermöglicht es, die Tuchwelle oder Tuch auszuwechseln, ohne die Markise vollständig zerlegen zu müssen, da die Vorspannung erhalten werden kann. Dies ist beispielsweise ist beim Auswechseln der Beleuchtungsmittel 9 sehr hilfreich.

    [0065] Des weiteren ist in der Explosionszeichnung nach Fig. 4 das Tuchwellenklemmstück 19 erkennbar.

    [0066] Das Tuchwellenklemmstück 19 bindet zusammen mit dem Tuchwellhalter die Gleitsteinführung, innerhalb der der Gleitstein 10 der Tuchwellenbaugruppe gleitend gelagert ist. Dabei bildet der Tuchwellenhalter die untere Hälfte der Gleitsteinführung und das Tuchwellenklemmstück 19 bildet die obere Hälfte der Gleitsteinführung.

    [0067] Ferner dient das Tuchwellenklemmstück 19 der Aufnahme der Elektronikbaugruppe auf der zur außen hin gerichteten Seite. Zum Schutz der auf dem Tuchwellenklemmstück 19 angeordneten Elektronikbauteile ist auch die Abdeckung 16 vorgesehen, um versehentlichen Berührungen der Elektronikbauteile vorzubeugen, wenn die seitliche Konsolenabdeckung 17 entfernt wurde. Ferner ist ein Sicht- und Spritzwasserschutz 20 angeordnet.

    [0068] Eine besonders vorteilhafte Lösung ergibt sich durch die Anordnung des Diagonalverbinders 15 im 45°-Winkel relativ zur Ausfahrrichtung der Markise, wodurch sich insgesamt die erläuterte modulare Bauweise der Markise realisieren lässt, so dass einerseits eine besonders vorteilhafte Fertigung, andererseits aber auch eine besonders vorteilhafte Montage und Endmontage der Markise am Gebäude möglich ist.


    Ansprüche

    1. Kassettenmarkise mit einer in einem Gehäuse (1) drehbar gelagerten Tuchwelle (3), von der ein Tuch (4) abwickelbar ist, dessen vorderes Ende an einem Ausfahrprofil (2) befestigt ist, wobei die Markise Befestigungskonsolen (7) zur Befestigung an einem Gebäude aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) an beiden Seiten endseitig um 90° abgewinkelt ist und die Befestigungskonsolen (7) durch die abgewinkelten Enden (5a, 5b) des Gehäuses abgedeckt werden, wobei in zumindest einem der abgewinkelten Gehäuseenden (5a, 5b) zumindest ein Kabelkanal und/oder ein elektrischer Anschluss integriert ist, und ein elektrischer Anschluss für einen Antriebsmotor der Markise verdeckt durch eines der abgewinkelten Gehäuseenden in das Markisengehäuse geführt ist.
     
    2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Gehäuseenden (5a, 5b) an beiden Seiten durch eine Gehrung (6a, 6b) von 45° gebildet sind.
     
    3. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gehäuse (1) und den abgewinkelten Enden (5a, 5b) des Gehäuses Diagonalverbinder (15) angeordnet sind, insbesondere unter einem Winkel von 45° zur Ausfahrrichtung des Ausfahrprofils (2).
     
    4. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oder beiden der abgewinkelten Gehäuseenden (5a, 5b) eine elektronische Steuerung der Markise, insbesondere eines Tuchwellenantriebs und/oder einer Beleuchtungseinrichtung (9) und/oder ein Fernbedienungsempfänger angeordnet ist.
     
    5. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oder beiden der abgewinkelten Gehäuseenden (5a, 5b) eine Revisionsklappe (17) angeordnet ist, durch die eine elektronische Steuerung der Markise und/oder ein Fernbedienungsempfänger und/oder ein elektromotorischer Tuchwellenantrieb und/oder ein elektrischer Anschluss zugänglich ist.
     
    6. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Gehäuseunterseite Beleuchtungsmittel (9) angeordnet oder in den Gehäuseboden eingebaut sind, um den Raum unter der Markise zu beleuchten.
     
    7. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markise einen Funkempfänger und einen elektrischen Tuchwellenantrieb aufweist, wobei der Tuchwellenantrieb mittels einer Funkfernbedienung ansteuerbar ist.
     
    8. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markise einen Funkempfänger und eine integrierte Beleuchtung (9) aufweist, wobei die Beleuchtung mittels einer Funkfernbedienung ansteuerbar ist.
     
    9. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) durch das Ausfahrprofil (2) verschlossen wird, wenn das Ausfahrprofil (2) vollständig eingefahren ist, wobei das Ausfahrprofil (2) an den seitlichen Enden abgeschrägt ist und gegen korrespondierende Dichtungsbereiche an dem Gehäuse (1) fährt.
     
    10. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) durch das Ausfahrprofil (2) verschlossen wird, wenn das Ausfahrprofil (2) vollständig eingefahren ist, wobei das Ausfahrprofil (2) an den seitlichen Enden um 45° abgeschrägt ist und gegen korrespondierende Dichtungsbereiche an dem Gehäuse (1) fährt, wobei die Kontaktebene zwischen Gehäuse (1) und Ausfahrprofil (2) in der Gehrung (6a, 6b) des endseitig abgewinkelten Markisengehäuses liegt.
     
    11. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markise eine im oder am Ausfahrprofil (2) angeordnete Volantwelle aufweist, von der ein Volant senkrecht nach unten abwickelbar ist.
     


    Claims

    1. A cassette awning comprising wound on a fabric shaft (3) which is rotatably mounted in a housing (1) and from which a fabric (4) can be unwound, the front end thereof being fastened to an extension profile (2), wherein the awning has fastening brackets (7) for fastening to a building, characterised in that the housing (1) is angled at the end on both sides by 90° and the fastening brackets (7) are covered by the angled ends (5a, 5b) of the housing, wherein at least one cable duct or electrical connection is integrated in at least one of the angled housing ends (5a, 5b) and/or an electrical connection is integrated, and an electrical connection for a drive motor of the awning concealed by one of the angled housing ends is guided into the awning housing.
     
    2. Awning according to claim 1, characterised in that the angled ends of the housing, (5a, 5b) are formed on both sides by a mitre (6a, 6b) of 45°.
     
    3. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that between the housing (1) and the angled ends (5a, 5b) of the housing diagonal connectors (15) are arranged, in particular at an angle of 45° to the extension direction of the extension profile (2).
     
    4. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that in one or both of the angled housing ends (5a, 5b) an electronic controller of the awning, in particular for controlling the fabric shaft drive and/or a lighting apparatus (9) and/or a remote control receiver.
     
    5. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that in one or both of the angled housing ends (5a, 5b) an inspection flap (17) is arranged, through which an electronic controller of the awning and/or an electric motor-powered fabric shaft drive and/or an electrical connection is accessible.
     
    6. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that lighting means (9) are arranged on the housing underside or in the housing base in order to illuminate the space below the awning.
     
    7. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that the awning has a wireless receiver and an electrical fabric shaft drive, wherein the fabric shaft drive is controllable by means of a wireless remote control.
     
    8. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that the awning has a wireless receiver and integrated lighting (9), wherein the lighting is controllable by means of a wireless remote control.
     
    9. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that the housing (1) is closed by the extension profile (2) when the extension profile (2) is completely retracted, wherein the extension profile (2) is bevelled on the side ends and travels against corresponding sealing regions on the housing (1).
     
    10. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that the housing (1) is closed by the extension profile (2) when the extension profile (2) is completely retracted, wherein the extension profile (2) is bevelled on the side ends at 45° and travels against corresponding sealing regions on the housing (1), wherein the contact plane between the housing (1) and the extension profile (2) lies in the mitre (6a, 6b) of the awning housing which is angled on the ends thereof.
     
    11. Awning according to any of the preceding claims, characterised in that the awning comprises a valance shaft arranged in or on the extension profile (2) and from which a valance can be unwound vertically downwards.
     


    Revendications

    1. Store à cassette avec un axe de toile (3) monté de manière rotative dans un boîtier (1), à partir duquel une toile (4) peut être déroulée, dont l'extrémité avant est fixée à un profilé de déploiement (2), dans lequel le store présente des supports de fixation (7) pour une fixation à un bâtiment, caractérisé en ce que le boîtier (1) est coudé sur 90° aux extrémités des deux côtés, et les supports de fixation (7) sont recouverts par les extrémités coudées (5a, 5b) du boîtier, dans lequel au moins un conduit de câblage et/ou connecteur électrique est intégré dans au moins une des extrémités de boîtier coudées (5a, 5b), et un connecteur électrique pour un moteur d'entraînement du store caché par une des extrémités de boîtier coudées est guidé dans le boîtier de store.
     
    2. Store selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités de boîtier coudées (5a, 5b) sont formées des deux côtés par un onglet (6a, 6b) de 45°.
     
    3. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre le boîtier (1) et les extrémités coudées (5a, 5b) du boîtier sont agencées des interconnexions (15), en particulier selon un angle de 45° par rapport à la direction de déploiement du profilé de déploiement (2).
     
    4. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans l'une ou les deux extrémités de boîtier coudées (5a, 5b) est agencée une commande électronique du store, en particulier un entraînement d'axe de toile et/ou un dispositif d'éclairage (9) et/ou un récepteur de télécommande.
     
    5. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans l'une ou les deux extrémités de boîtier coudées (5a, 5b) est agencé un clapet de contrôle (17), à travers lequel une commande électronique du store et/ou un récepteur de télécommande et/ou un entraînement d'axe de toile électromoteur et/ou un connecteur électrique est accessible.
     
    6. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens d'éclairage (9) sont agencés sur côté inférieur de boîtier ou installés dans le fond de boîtier pour éclairer l'espace sous le store.
     
    7. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le store a un récepteur radio et un entraînement électrique d'axe de toile, dans lequel l'entraînement d'axe de toile peut être commandé au moyen d'une télécommande radio.
     
    8. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le store possède un récepteur radio et un éclairage intégré (9), dans lequel l'éclairage peut être commandé au moyen d'une télécommande radio.
     
    9. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (1) est fermé par le profilé de déploiement (2) lorsque le profilé de déploiement (2) est complètement rétracté, dans lequel le profilé de déploiement (2) est biseauté aux extrémités latérales et passe contre des zones d'étanchéité au niveau du boîtier (1).
     
    10. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (1) est fermé par le profilé de déploiement (2) lorsque le profilé de déploiement (2) est complètement rétracté, dans lequel le profilé de déploiement (2) est biseauté à 45° aux extrémités latérales et passe contre des zones d'étanchéité correspondantes au niveau du boîtier (1), dans lequel le plan de contact entre le boîtier (1) et le profilé de déploiement (2) est situé dans l'onglet (6a, 6b) du boîtier de store coudé aux extrémités.
     
    11. Store selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le store a un axe de lambrequin agencé dans ou sur le profilé de déploiement (2), à partir duquel un lambrequin peut être déroulé verticalement vers le bas.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente