(19)
(11)EP 2 833 995 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
04.12.2019  Patentblatt  2019/49

(21)Anmeldenummer: 13719774.5

(22)Anmeldetag:  22.04.2013
(51)Int. Kl.: 
B01F 15/00  (2006.01)
B05B 7/24  (2006.01)
B05C 17/015  (2006.01)
B05C 17/005  (2006.01)
B01F 5/06  (2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/058280
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/171029 (21.11.2013 Gazette  2013/47)

(54)

MEHRKOMPONENTENKARTUSCHE, AUSTRAGGERÄT FÜR EINE MEHRKOMPONENTENKARTUSCHE UND SYSTEM ZUM MISCHEN UND SPRÜHEN VON FLIESSFÄHIGEN KOMPONENTEN

MULTI-COMPONENT CARTRIDGE, APPLICATION DEVICE FOR SAME AND SYSTEM FOR MIXING AND SPRAYING FLOWING COMPONENTS

CARTOUCHE À PLUSIEURS COMPOSANTS, APPAREIL DE DÉCHARGE POUR UNE CARTOUCHE À PLUSIEURS COMPOSANTS ET SYSTÈME DE MÉLANGE ET DE PULVÉRISATION DE COMPOSANTS POUVANT S'ÉCOULER


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 14.05.2012 EP 12167891

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.02.2015  Patentblatt  2015/07

(73)Patentinhaber: Sulzer Mixpac AG
9469 Haag (Rheintal) (CH)

(72)Erfinder:
  • MÜLLER, Jorge
    CH-8172 Niederglatt (CH)
  • LAVELANET, Richard
    CH-9436 Balgach (CH)

(74)Vertreter: Manitz Finsterwald Patent- und Rechtsanwaltspartnerschaft mbB 
Martin-Greif-Strasse 1
80336 München
80336 München (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 2 000 215
US-A1- 2004 059 283
WO-A1-95/31138
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrkomponentenkartusche gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Austraggerät für eine Mehrkomponentenkartusche gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 9 und ein System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 11.

    [0002] In der WO 95/31138 A1 und der EP 2 000 215 A2 wird ein System zum Ausbringen von fliessfähigen Komponenten mit einer Mehrkomponentenkartusche und einem Austraggerät für die Mehrkomponentenkartusche beschrieben. Das System weist zwei getrennte, parallel nebeneinander angeordnete Kartuschen zur Aufnahme zweier Komponenten und einen separaten, zwischen den Kartuschen verlaufenden Druckluftkanal auf.

    [0003] In der US 2004/0059283 A1 wird ein System zum Ausbringen von fliessfähigen Komponenten mit einer Mehrkomponentenkartusche und einem Austraggerät für die Mehrkomponentenkartusche beschrieben. Das System weist zwei getrennte, parallel nebeneinander angeordnete Kartuschen zur Aufnahme zweier Komponenten und einen separaten, abschnittsweise parallel zu den Kartuschen verlaufenden Druckluftkanal auf.

    [0004] In der US 2011/0081499 A1 wird ein System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten mit einer Mehrkomponentenkartusche und einem Austraggerät für die Mehrkomponentenkartusche beschrieben. Die Mehrkomponentenkartusche weist einen ersten Behälter zur Aufnahme einer ersten Komponente und einen zweiten Behälter zur Aufnahme einer zweiten Komponente auf. Beide Behälter verfügen über je eine Kartuschen-Austrittsöffnung, über welche die Komponenten aus den Behältern austreten können. Die Mehrkomponentenkartusche kann in ein Aufnahmeelement des Austraggeräts eingesetzt werden. Das Austraggerät weist ein erstes Betätigungselement für einen ersten Kolben des ersten Behälters und ein zweites Betätigungselement für einen zweiten Kolben des zweiten Behälters auf. Mittels der Betätigungselemente können die Kolben in Richtung Kartuschen-Austrittsöffnung verschoben und so die Komponenten aus den Behältern gedrückt werden. Über zwei flexible Schläuche werden die Komponenten zu einer Mischvorrichtung geleitet. Die Mischvorrichtung verfügt über einen Handgriff zum Halten der Mischvorrichtung und über einen Sprühmischer, in welchem die Komponenten vor dem Versprühen vermischt werden. Der Mischvorrichtung wird über eine nicht weiter beschriebene Druckluftleitung Druckluft zugeführt, die über einen separaten, neben dem Sprühmischer verlaufenden Druckluftkanal zu einem distalen Mischer-Ende des Sprühmischers geführt wird. Unter Nutzung der Druckluft können die vermischten Komponenten aus einer Mischer-Austrittsöffnung versprüht werden.

    [0005] Derartige Systeme zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten werden insbesondere für das Aufbringen von Beschichtungen bei der Wartung von Schiffskörpern, Pipelines und Stahlkonstruktionen wie beispielsweise Brücken eingesetzt. Dabei ist es auch notwendig, schwer zugängliche Stellen zu beschichten. Bei der Beschichtung derartiger Stellen kann es dazu kommen, dass man mit Schläuchen oder Leitungen des Beschichtungssystems an Vorsprüngen des zu beschichtenden Bauteils hängen bleibt. Dabei können zum einen die genannten Schläuche und Leitungen beschädigt werden, was zum Ausfall des Beschichtungssystems und damit zu Reparaturkosten und Verzögerungen bei den Wartungsarbeiten führt. Zum anderen muss ein Bediener des Beschichtungssystems an engen Stellen sehr vorsichtig und damit auch langsam arbeiten, was zu einem hohen Zeit- und damit auch Kostenaufwand bei der Verwendung des Beschichtungssystems führen kann.

    [0006] Demgegenüber ist es insbesondere die Aufgabe der Erfindung, eine Mehrkomponentenkartusche, ein Austraggerät für eine Mehrkomponentenkartusche und ein System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten vorzuschlagen, welches einfach handhabbar ist. Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch eine Mehrkomponentenkartusche mit den Merkmalen des Anspruchs 1, ein Austraggerät für eine Mehrkomponentenkartusche mit den Merkmalen des Anspruchs 9 und ein System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.

    [0007] Die Mehrkomponentenkartusche weist einen entlang der Behälter geführten Kartuschen-Druckluftkanal mit einem Kartuschen-Drucklufteingang und einem Kartuschen-Druckluftausgang auf. Über den Kartuschen-Druckluftkanal kann Druckluft, welche insbesondere über eine Kopplung des Kartuschen-Drucklufteingangs mit einem Geräte-Druckluftausgang eines Austragsgeräts zugeführt wird, an den Kartuschen-Druckluftausgang geführt werden, welcher beispielsweise mit einem Mischer-Drucklufteingang eines nachgeordneten Sprühmischers verbunden werden kann.

    [0008] Der Kartuschen-Druckluftkanal ist damit ein integraler Bestandteil der Mehrkomponentenkartusche. Es ist also kein separater Druckluftschlauch notwendig, mit dem die Druckluft zum Sprühmischer geleitet wird. Die Mehrkomponentenkartusche und damit auch das ganze System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten weist damit wenige separate Bauteile wie beispielsweise Schläuche auf, die sich irgendwo verhaken können. Damit ist die Gefahr, dass das System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten, in welchem die erfindungsgemässe Mehrkomponentenkartusche eingesetzt wird, während des Betriebs beschädigt wird, sehr gering.

    [0009] Erfindungsgemäss sind der erste Behälter, der zweite Behälter und der Kartuschen-Druckluftkanal einstückig ausgeführt. Damit ist bei der Herstellung der Mehrkomponentenkartusche keine separate Montage der beiden Behälter und des Kartuschen-Druckluftkanals notwendig. Damit wird eine kostengünstige Herstellung der Mehrkomponentenkartusche ermöglicht. Ausserdem besteht die Mehrkomponentenkartusche aus nur einem Teil, was einen einfachen Transport, eine einfache Lagerhaltung und ein einfaches Einsetzen in ein Austraggerät ermöglicht.

    [0010] Die Mehrkomponentenkartusche kann auch mehr als zwei, beispielsweise drei oder vier Behälter mit Komponenten aufweisen, die vermischt und versprüht werden können. Unter "Druckluft" ist hier ein gasförmiges Zerstäubungsmedium zu verstehen. Bei dem Zerstäubungsmedium handelt es sich insbesondere um Luft, es kann aber auch beispielsweise ein Inertgas, wie beispielsweise Stickstoff oder Kohlendioxid verwendet werden. Der Sprühmischer kann als so genannter dynamischer Mischer und insbesondere als ein so genannter statischer Mischer ausgeführt sein. Ein dynamischer Mischer weist ein rotierendes Mischelement zum Mischen der Komponenten auf; ein statischer Mischer weist ein fest stehendes Mischelement auf, welches durch seine spezielle Geometrie eine effiziente Mischung der Komponenten ermöglicht.

    [0011] In Ausgestaltung der Erfindung ist der erste Behälter zylinderförmig ausgeführt und weist eine erste Zylinderachse auf und der zweite Behälter ist ebenfalls zylinderförmig ausgeführt und weist eine zweite Zylinderachse auf, wobei die beiden Behälter achsparallel nebeneinander angeordnet sind. Die Mehrkomponentenkartusche ist damit als eine so genannte Side-by-Side-Kartusche ausgeführt. Der Kartuschen-Druckluftkanal ist zwischen der ersten und zweiten Zylinderachse angeordnet. Unter "zwischen" ist in diesem Sinne nicht zu verstehen, dass der Kartuschen-Druckluftkanal auf einer Verbindungslinie zwischen den beiden Zylinderachsen angeordnet ist. Er kann auch in einem Abstand von der genannten Verbindungslinie angeordnet sein. Der Kartuschen-Druckluftkanal kann insbesondere mit beiden Behältern verbunden und damit fixiert sein.

    [0012] Der erste Behälter und der zweite Behälter sind insbesondere so angeordnet, dass sich zwischen ihnen eine parallel zu den Zylinderachsen verlaufende Kerbe ausbildet. Die beiden Behälter sind also in einem möglichst geringen Abstand zueinander angeordnet. Der Kartuschen-Druckluftkanal ist dann in der genannten Kerbe angeordnet. Der Kartuschen-Druckluftkanal ist in diesem Fall besonders geschützt zwischen den beiden Behältern angeordnet, so dass die Gefahr, dass sich der Kartuschen-Druckluftkanal irgendwo verhakt, besonders gering ist. Dies ist insbesondere deshalb der Fall, da der Kartuschen-Druckluftkanal üblicherweise einen viel geringeren Durchmesser als die beiden Behälter aufweist und er so vollständig in der genannten Kerbe angeordnet werden kann.

    [0013] In Ausgestaltung der Erfindung weisen der erste Behälter und der zweite Behälter Füllöffnungen auf, welche nach erfolgter Füllung mit der jeweiligen Komponente mit dem Kolben zum Austragen der Komponenten verschlossen werden. Die beiden Füllöffnungen und der Kartuschen-Drucklufteingang sind in einer Ebene angeordnet. Damit ist ein besonders einfacher Anschluss an das Austraggerät möglich, da die zugehörigen Anschlüsse auch in einer Ebene angeordnet werden können. Ausserdem ist die Mehrkomponentenkartusche in diesem Fall besonders einfach zu fertigen.

    [0014] In Ausgestaltung der Erfindung sind der erste Behälter, der zweite Behälter und der Kartuschen-Druckluftkanal aus Kunststoff ausgeführt. Damit weist die Mehrkomponentenkartusche ein besonders geringes Gewicht auf und ist ausserdem kostengünstig herzustellen. Die Bauteile können beispielsweise aus Polypropylen, Polyamid, Polycaprolactam (Polyamid 6) oder Polybutylenterephthalat bestehen. Es sind aber auch andere geeignete Kunststoffe möglich.

    [0015] Die Herstellung des einstückigen Bauteils erfolgt insbesondere mittels eines Spritzgussverfahrens. Es kann damit einfach in sehr grossen Stückzahlen und besonders kostengünstig hergestellt werden.

    [0016] In Ausgestaltung der Erfindung weist die Mehrkomponentenkartusche einen Kartuschen-Ausgangsanschluss auf, an welchem ein Sprühmischer zum Mischen der Komponenten anschliessbar ist. Der Kartuschen-Ausgangsanschluss umschliesst die wenigstens eine Kartuschen-Austrittsöffnung und zusätzlich den Kartuschen-Druckluftausgang. Damit können über den einen Kartuschen-Ausgangsanschluss sowohl die Verbindungen für die zu mischenden Komponenten, als auch die Verbindung für die Druckluft hergestellt werden, was eine besonders einfache Handhabung der Mehrkomponentenkartusche ermöglicht, da der Sprühmischer und die Druckluft in einem Arbeitsschritt angeschlossen werden können. Dazu ist ein besonders ausgestalteter Sprühmischer notwendig, der einen Mischer-Druckluftkanal mit einem Mischer-Drucklufteingang und einem Mischer-Druckluftausgang aufweist.

    [0017] In Ausgestaltung der Erfindung weist der Kartuschen-Ausgangsanschluss getrennte Behälter-Austrittsöffnungen für den ersten und den zweiten Behälter auf. Damit wird eine besonders effektive Durchmischung der beiden Komponenten in dem nachgeordneten Sprühmischer ermöglicht.

    [0018] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss auch durch ein Austraggerät für eine Mehrkomponentenkartusche mit einer erfindungsgemäßen Mehrkomponentenkartusche und mit einem Aufnahmeelement für die Mehrkomponentenkartusche gelöst. Das Austraggerät verfügt über ein erstes Betätigungselement für einen ersten Kolben des ersten Behälters und ein zweites Betätigungselement für einen zweiten Kolben des zweiten Behälters. Es weist ausserdem einen Geräte-Druckluftkanal mit einem Geräte-Drucklufteingang und einem Geräte-Druckluftausgang auf, welcher so ausgeführt ist, dass er mit dem Kartuschen-Drucklufteingang der Mehrkomponentenkartusche verbunden werden kann.

    [0019] Insbesondere weist das erste Betätigungselement eine erste Betätigungsstange und das zweite Betätigungselement eine zweite Betätigungsstange auf, wobei der Geräte-Druckluftausgang zwischen der ersten Betätigungsstange und der zweiten Betätigungsstange angeordnet ist. Unter "zwischen" ist in diesem Sinne nicht zu verstehen, dass der Geräte-Druckluftausgang auf einer Verbindungslinie zwischen den beiden Betätigungsstangen angeordnet ist. Er kann auch in einem Abstand von der genannten Verbindungslinie angeordnet sein.

    [0020] Die Aufgabe wird ausserdem erfindungsgemäss durch ein System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten gelöst. Das System verfügt über eine erfindungsgemäße Mehrkomponentenkartusche. Das System weist ausserdem ein Austraggerät auf, mit einem Aufnahmeelement für die Mehrkomponentenkartusche, einem ersten Betätigungselement für einen ersten Kolben des ersten Behälters und einem zweiten Betätigungselement für einen zweiten Kolben des zweiten Behälters.

    [0021] Zusätzlich verfügt das System über einen mit der Austrittsöffnung der Mehrkomponentenkartusche verbundenen Sprühmischer. Das Austraggerät verfügt über einen Geräte-Druckluftkanal mit einem Geräte-Drucklufteingang und einem Geräte-Druckluftausgang, wobei der Kartuschen-Drucklufteingang und der Geräte-Druckluftausgang so ausgeführt sind, dass sie dann, wenn die Mehrkomponentenkartusche in das Aufnahmeelement des Austragsgeräts eingesetzt ist, miteinander verbunden sind.

    [0022] Der Sprühmischer kann dabei insbesondere direkt an den Kartuschen-Ausgangsanschluss der Mehrkomponentenkartusche angeschlossen werden. Es ist aber auch möglich, dass die Verbindung mittels eines geeigneten Verbindungselements, beispielsweise in Form von passenden Schläuchen erfolgt.

    [0023] Der Mischer-Drucklufteingang ist insbesondere am Mischer-Anfang angeordnet. Damit erstreckt sich der Mischer-Druckluftkanal vom Mischer-Anfang zum Mischer-Ende entlang des Sprühmischers. Im Betrieb des Sprühmischers ist dieser an der Mehrkomponentenkartusche angeordnet und ragt von dieser weg. Durch die Anordnung des Mischer-Drucklufteingangs am Mischer-Anfang ist keine Druckluftzuführung zum Mischer-Ende und damit kein Schlauch zum Mischer-Ende notwendig. Damit kann der Sprühmischer auch in enge Zwischenräume eingeführt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass sich ein Druckluftschlauch irgendwo verhakt.

    [0024] Innerhalb des Mischeraussengehäuses ist insbesondere ein Mischerinnengehäuse angeordnet, welches das Mischelement aufnimmt. Der Mischer-Druckluftkanal ist zwischen Mischerinnengehäuse und Mischeraussengehäuse ausgebildet. Das Mischeraussengehäuse und das Mischerinnengehäuse sind also so ausgeführt, dass sich im montierten Zustand zwischen beiden ein Zwischenraum ausbildet, der als Mischer-Druckluftkanal genutzt wird. Damit ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau des Sprühmischers.

    [0025] Es ist aber auch möglich, dass der Druckluftkanal anders ausgeführt ist. Er kann beispielsweise als ein separates Rohr ausgeführt sein, das parallel zum Mischeraussengehäuse verläuft.

    [0026] In Ausgestaltung der Erfindung weist der Sprühmischer einen am Mischer-Anfang angeordneten Mischer-Eingangsanschluss auf, welcher an den Kartuschen-Ausgangsanschluss einer Mehrkomponentenkartusche anschliessbar ist. Der Mischer-Eingangsanschluss verfügt über wenigstens eine Mischer-Eintrittsöffnung, über welche die Komponenten zugeführt werden können. Er umfasst ausserdem den Mischer-Drucklufteingang. Damit können über den einen Mischer-Eingangsanschluss sowohl die Verbindungen für die zu mischenden Komponenten, als auch die Verbindung für die Druckluft hergestellt werden, was eine besonders einfache Handhabung des Sprühmischers ermöglicht, da zum Anschliessen des Sprühmischers an die Mehrkomponentenkartusche nur ein Arbeitsschritt notwendig ist.

    [0027] Der Mischer-Eingangsanschluss ist insbesondere in Richtung der Mischer-Längsachse orientiert. Darunter ist zu verstehen, dass die Komponenten und die Druckluft in Richtung der Mischer-Längsachse durch den Mischer-Eingangsanschluss fliessen. Damit wird ein besonders kompakter Aufbau des Sprühmischers erreicht.

    [0028] Das Mischelement ist insbesondere als ein statisches Mischelement ausgeführt. Im Gegensatz zu einem dynamischen Mischer, welcher ein rotierendes Mischelement zum Mischen der Komponenten aufweist, verfügt ein statischer Mischer über ein fest stehendes Mischelement, welches durch seine spezielle Geometrie eine effiziente Mischung der Komponenten ermöglicht. Dies ermöglicht einen besonders kostengünstigen Aufbau des Sprühmischers.

    [0029] Das Mischelement und der Mischer-Eingangsanschluss sind insbesondere einstückig ausgeführt. Damit weist der Sprühmischer besonders wenige Einzelteile auf, was seine Herstellung und seine Montage besonders einfach und kostengünstig macht.

    [0030] Es ist aber auch möglich, dass das Mischelement und der Mischer-Eingangsanschluss als zwei getrennte Bauteile ausgeführt sind.

    [0031] Das Mischeraussengehäuse, das Mischerinnengehäuse und das Mischelement sind insbesondere aus Kunststoff ausgeführt. Damit weist der Sprühmischer ein besonders geringes Gewicht auf und ist ausserdem kostengünstig herzustellen. Dazu können ebenfalls die oben genannten Kunststoffe verwendet werden.

    [0032] Die Herstellung des Mischeraussengehäuses, des Mischerinnengehäuses und des Mischelements erfolgt insbesondere mittels eines Spritzgussverfahrens. Die Bauteile können damit einfach in sehr grossen Stückzahlen und besonders kostengünstig hergestellt werden.

    [0033] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind.

    [0034] Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine Mehrkomponentenkartusche zur Aufnahme von fliessfähigen Komponenten mit aufgestecktem Sprühmischer,
    Fig. 2
    einen an eine Mehrkomponentenkartusche angeschlossenen Sprühmischer und
    Fig. 3
    ein Austraggerät für eine Mehrkomponentenkartusche aus Fig. 1


    [0035] Gemäss Fig. 1 weist eine Mehrkomponentenkartusche 10 einen ersten Behälter 11 zur Aufnahme einer ersten Komponente und einen zweiten Behälter 12 zur Aufnahme einer zweiten Komponente auf. Der erste und der zweite Behälter 11, 12 haben eine zylinderförmige Grundform mit einer ersten Zylinderachse 13 und einer zweiten Zylinderachse 14. Die beiden Behälter 11, 12 sind achsparallel nebeneinander angeordnet. Die Behälter 11, 12 sind miteinander verbunden und weisen einen minimalen Abstand zueinander auf. Damit ergibt sich zwischen den beiden Behältern eine Kerbe 15, die parallel zu den beiden Zylinderachsen 13, 14 verläuft. Die Mehrkomponentenkartusche 10 ist damit als eine so genannte Side-by-Side-Kartusche ausgeführt. Die Behälter 11, 12 der Mehrkomponentenkartusche 10 weisen einen selben Durchmesser auf. Ein Mischungsverhältnis der Komponenten beim Austragen aus den Behältern 11, 12 beträgt damit 1:1. Es sind aber auch andere Durchmesser- und damit Mischungsverhältnisse, wie beispielsweise 1:2, 1:4, 1:10 oder höher möglich.

    [0036] An einer Stirnseite der Behälter 11, 12 weisen diese jeweils eine Füllöffnung 16, 17 auf, die sich über die gesamte Stirnseite der Behälter 11, 12 erstreckt. Über die Füllöffnungen 16, 17 können die Behälter 11, 12 mit einer entsprechenden fliessfähigen Komponente befüllt werden. Die Füllöffnungen 16, 17 sind in der Darstellung der Fig. 1 mit jeweils einem Kolben 18, 19 verschlossen. Die Kolben 18, 19 werden nach dem Befüllen der Behälter 11, 12 eingesetzt. Durch Verschieben der Kolben 18, 19 von den Füllöffnungen 16, 17 weg können die Komponenten über zwei Kartuschen-Austrittsöffnungen, die auf einer den Füllöffnungen 16, 17 gegenüber liegenden Seite der Mehrkomponentenkartusche 10 angeordnet sind, ausgetragen werden. Die Kartuschen-Austrittsöffnungen sind in der Darstellung der Fig. 1 nicht zu sehen.

    [0037] In der Kerbe 15 zwischen den beiden Behältern 11, 12 verläuft ein Kartuschen-Druckluftkanal 20. Der Kartuschen-Druckluftkanal 20 weist einen kreisrunden Querschnitt auf und verläuft von einem Kartuschen-Drucklufteingang 21 zu einem in der Fig. 1 nicht dargestellten Kartuschen-Druckluftausgang. Der Kartuschen-Drucklufteingang 21 ist in einer Ebene mit den Füllöffnungen 16, 17 der Behälter 11, 12 angeordnet. Der Kartuschen-Druckluftausgang befindet sich im Bereich der Kartuschen-Austrittsöffnungen. Der Kartuschen-Druckluftkanal 20 verläuft damit über die gesamte Länge der Behälter 11, 12 und damit auch der Mehrkomponentenkartusche 10.

    [0038] Der erste Behälter 11, der zweite Behälter 12 und der Druckluftkanal 20 sind einstückig ausgeführt. Ausserdem sind für die nicht dargestellten Kartuschen-Austrittsöffnungen und den Kartuschen-Druckluftausgang ebenfalls keine separaten Bauteile notwendig, so dass damit die gesamte Mehrkomponentenkartusche 10 einstückig ausgeführt ist. Die Mehrkomponentenkartusche 10 wird mittels eines Spritzgussverfahrens aus Kunststoff hergestellt. Dazu kann beispielsweise Polypropylen, Polyamid, Polycaprolactam (Polyamid 6) oder Polybutylenterephthalat verwendet werden.

    [0039] Auf der den Füllöffnungen 16, 17 gegenüber liegenden Seite der Mehrkomponentenkartusche 10 ist ein Sprühmischer 22 angeordnet. Der Sprühmischer 22 ist über einen in der Fig. 1 nicht dargestellten Kartuschen-Ausgangsanschluss so an die Mehrkomponentenkartusche 10 angeschlossen, dass Verbindungen zu den Kartuschen-Austrittsöffnungen und zum Kartuschen-Druckluftausgang bestehen. Mit dem Sprühmischer 22 werden die aus den Behältern 11, 12 ausgetragenen Komponenten vermischt und mittels der über den Kartuschen-Druckluftkanal 20 zugeführten Druckluft zerstäubt und versprüht. Der Aufbau des Sprühmischers 22 ist in Fig. 2 genauer dargestellt.

    [0040] Der Sprühmischer 22 zum Mischen und Sprühen von mindestens zwei fliessfähigen Komponenten ist in der Fig. 2 in einer Schnittdarstellung dargestellt. Der Schnitt verläuft bezüglich der Fig. 1 zwischen den beiden Behältern 11, 12 parallel zu den Zylinderachsen 13, 14. In der Fig. 2 ist ausserdem noch ein kleiner Teil der Mehrkomponentenkartusche 10 dargestellt. Ein Teil des Behälters 11 der Mehrkomponentenkartusche 10, der hinter der Schnitteebene liegt, ist zum besseren Verständnis gepunktet dargestellt.

    [0041] Der Sprühmischer 22 verfügt über ein hauptsächlich rohrförmiges Mischeraussengehäuse 23, das sich in Richtung einer Mischer-Längsachse 24 von einem Mischer-Anfang 25 bis zu einem distalen Mischer-Ende 26 erstreckt. Am Mischer-Anfang 25 ist der Sprühmischer 22 mit der Mehrkomponentenkartusche 10 verbunden.

    [0042] Das Mischeraussengehäuse 23 weist in einem mittleren Bereich einen konstanten Querschnitt auf und verjüngt sich ein wenig zum Mischer-Ende 26 hin. Auf der gegenüberliegenden Seite zum Mischer-Anfang 25 weitet sich das Mischeraussengehäuse 23 auf und bildet einen Teil eines Mischer-Eingangsanschlusses 27, mittels welchem der Sprühmischer 22 an einen Kartuschen-Ausgangsanschluss 28 der Mehrkomponentenkartusche 10 angeschlossen ist.

    [0043] Innerhalb des Mischeraussengehäuses 23 ist ein Mischerinnengehäuse 29 angeordnet, welches eine der Kontur des Mischeraussengehäuses 23 korrespondierende Aussenkontur aufweist, so dass sich zwischen dem Mischeraussengehäuse 23 und dem Mischerinnengehäuse 29 ein ringförmiger Hohlraum ergibt, der als ein Mischer-Druckluftkanal 30 dient. Dem Mischer-Druckluftkanal 30 kann über einen Mischer-Drucklufteingang 31, der ebenfalls einen Teil des Mischer-Eingangsanschlusses 27 bildet, Druckluft zugeführt werden. Der Mischer-Drucklufteingang 31 ist damit am Mischer-Anfang 25 angeordnet. Die Druckluft wird über den Mischer-Druckluftkanal 30 zu einem Mischer-Druckluftausgang 32 geleitet, der sich am Mischer-Ende 26 befindet.

    [0044] Innerhalb des Mischerinnengehäuses 29 ist ein statisches Mischelement 33 angeordnet, das zum Mischen der beiden Komponenten dient. Das Mischelement 33 ist einstückig mit einer Mischer-Eintrittsöffnung 34 ausgeführt, über welche eine erste Komponente dem Sprühmischer 22 zugeführt werden kann. Das Mischelement 33 weist noch eine zweite Mischer-Eintrittsöffnung auf, über die eine zweite Komponente zugeführt werden kann. Diese liegt aber nicht in der dargestellten Schnittebene, weshalb diese zweite Mischer-Eintrittsöffnung in der Fig. 2 nicht dargestellt ist. Die Mischer-Eintrittsöffnung 34 weist einen kreisrunden Querschnitt auf und bildet ebenfalls einen Teil des Mischer-Eingangsanschlusses 27.

    [0045] Die beiden Mischer-Eintrittsöffnungen sind mit korrespondierenden Kartuschen-Austrittsöffnungen verbunden, wobei in der Fig. 2 nur eine Kartuschen-Austrittsöffnung 36 zu sehen ist, die mit der Mischer-Eintrittsöffnung 34 verbunden ist. Die Kartuschen-Austrittsöffnung 36 ist Teil des Kartuschen-Ausgangsanschlusses 28.

    [0046] Am Mischer-Ende 26 weist das Mischerinnengehäuse 29 eine Mischer-Austrittsöffnung 35 auf, über welche die durch das Mischelement 33 gemischten Komponenten das Mischerinnengehäuse 29 verlassen können. Der Mischer-Druckluftausgang 32 ist um die Mischer-Austrittsöffnung 35 herum angeordnet. Damit werden die aus der Mischer-Austrittsöffnung 35 austretenden gemischten Komponenten vernebelt und versprüht. Im Bereich der Mischer-Austrittsöffnung 35 und des Mischer-Druckluftausgangs 32 können auch zusätzlich Nuten oder ähnliches angeordnet sein, die für eine Verwirbelung der Druckluft und damit zu einer effektiven Vernebelung der gemischten Komponenten sorgen.

    [0047] Der Mischer-Drucklufteingang 31 ist mit einem Kartuschen-Druckluftausgang 37 der Mehrkomponentenkartusche 10 verbunden, welcher vom Kartuschen-Druckluftkanal 20 mit Druckluft versorgt. Der Kartuschen-Druckluftkanal 20 knickt dazu in Richtung Mischer-Längsachse 24 ab. Der Mischer-Drucklufteingang 31 und der Kartuschen-Druckluftausgang 37 weisen einen ringförmigen Querschnitt auf und sind um die Mischer-Eintrittsöffnungen 34 und Kartuschen-Austrittsöffnungen 36 angeordnet. Der Mischer-Drucklufteingang 31 ist dabei ein Teil des Mischer-Eingangsanschlusses 27 und der Kartuschen-Druckluftausgang 37 ein Teil des Kartuschen-Ausgangsanschlusses 28.

    [0048] Die Komponenten und die Druckluft strömen vom Kartuschen-Ausgangsanschluss 28 zum Mischer-Eingangsanschluss 27 entlang der Mischer-Längsachse 24. Sie sind damit in Richtung der Mischer-Längsachse 24 orientiert.

    [0049] Die Verbindung zwischen dem Mischer-Eingangsanschluss 27 und dem Kartuschen-Ausgangsanschluss 28 wird durch eine Überwurfmutter 38 gesichert, die um den Mischer-Drucklufteingang 31 und den Kartuschen-Druckluftausgang 37 herum angeordnet ist. Statt der Überwurfmutter sind auch andere Sicherungen, wie beispielsweise ein Bajonett-Verschluss möglich.

    [0050] Die einzelnen Bauteile des Sprühmischers 22 werden mittels eines Spritzgussverfahrens aus Kunststoff hergestellt. Dazu kann beispielsweise ebenfalls Polypropylen, Polyamid, Polycaprolactam (Polyamid 6) oder Polybutylenterephthalat verwendet werden.

    [0051] Um die Komponenten aus den Behältern 11, 12 der Mehrkomponentenkartusche 10 auszutragen, wird die Mehrkomponentenkartusche 10 in ein Austraggerät eingesetzt. In der Fig. 3 ist schematisiert ein Austraggerät 40 in einer Schnittdarstellung dargestellt. Das Austraggerät 40 verfügt über ein Aufnahmeelement 41 zur Aufnahme einer Mehrkomponentenkartusche. Das Aufnahmeelement 41 weist einen rechteckigen Querschnitt auf. Über eine nicht dargestellte Öffnung des Aufnahmeelements 41 kann eine Mehrkomponentenkartusche von oben in das Aufnahmeelement 41 eingesetzt werden. An einer Vorderseite 42 des Austraggeräts 40 weist das Aufnahmeelement 41 eine Öffnung 43 auf, welche so positioniert ist, dass der Kartuschen-Ausgangsanschluss der Mehrkomponentenkartusche durch die Öffnung 43 hindurch ragen kann.

    [0052] Das Austraggerät 40 weist ein erstes Betätigungselement 44 und ein zweites Betätigungselement 45 auf. Das erste Betätigungselement 44 ist so angeordnet, dass es bei eingesetzter Mehrkomponentenkartusche den Kolben des ersten Behälters verschieben und damit betätigen kann. Das zweite Betätigungselement 45 ist so angeordnet, dass es bei eingesetzter Mehrkomponentenkartusche den Kolben des zweiten Behälters verschieben und damit betätigen kann. Die beiden Betätigungselemente 44, 45 weisen jeweils eine Betätigungsstange 46, 47 auf, die mittels Druckluft in Richtung der Öffnung 43 verschoben werden können.

    [0053] Zwischen den beiden Betätigungsstangen 46, 47, aber in einer anderen Ebene angeordnet, weist das Austraggerät 40 einen Geräte-Druckluftausgang 48 auf. Da der Geräte-Druckluftausgang 48 in einer anderen Ebene angeordnet ist, ist er in der Fig. 3 gestrichelt dargestellt. Der Geräte-Druckluftausgang 48 ist so angeordnet, dass er bei eingesetzter Mehrkomponentenkartusche mit dem Kartuschen-Drucklufteingang verbunden ist. Der Geräte-Druckluftausgang 48 ist mittels eines Geräte-Druckluftkanals 49 mit einem Geräte-Drucklufteingang 50 verbunden. Über den Geräte-Drucklufteingang 50 kann das Austraggerät 40 an eine übliche Druckluftversorgung angeschlossen werden.

    [0054] Der Geräte-Drucklufteingang 50 ist an einem Geräte-Griff 51 angeordnet, der mit dem Aufnahmeelement 41 verbunden ist. Der Geräte-Griff 51 dient dazu, dass ein Bediener das Austraggerät 40 sicher halten kann. Ausserdem ist am Austraggerät 51 ein Aktivierungsknopf 52 angeordnet, mittels welchem der Bediener das Austragen, Mischen und Sprühen der Komponenten auslösen kann.


    Ansprüche

    1. Mehrkomponentenkartusche (10) zur Aufnahme von fliessfähigen Komponenten, die mit einem Sprühverfahren ausgebracht werden sollen, mit

    - einem ersten Behälter (11) zur Aufnahme einer ersten Komponente,

    - einem zweiten Behälter (12) zur Aufnahme einer zweiten Komponente und

    - wenigstens einer Kartuschen-Austrittsöffnung (36), über welche die Komponenten aus den Behältern (11, 12) austreten können,

    - einen entlang der Behälter (11, 12) geführtem Kartuschen-Druckluftkanal (20) mit einem Kartuschen-Drucklufteingang (21) und einem Kartuschen-Druckluftausgang (37),

    dadurch gekennzeichnet,
    dass der erste Behälter (11), der zweite Behälter (12) und der Kartuschen-Druckluftkanal (20) einstückig ausgeführt sind.
     
    2. Mehrkomponentenkartusche (10) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    - der erste Behälter (11) zylinderförmig ausgeführt ist und eine erste Zylinderachse (13) aufweist und

    - der zweite Behälter (12) ebenfalls zylinderförmig ausgeführt ist und eine zweite Zylinderachse (14) aufweist und

    - der erste und der zweite Behälter (11, 12) achsparallel nebeneinander angeordnet sind und der Kartuschen-Druckluftkanal (20) zwischen der ersten und zweiten Zylinderachse (13, 14) angeordnet ist.


     
    3. Mehrkomponentenkartusche (10) nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der erste Behälter (11) und der zweite Behälter (12) so angeordnet sind, dass sich zwischen ihnen eine parallel zu den Zylinderachsen (13, 14) verlaufende Kerbe (15) ausbildet und der Kartuschen-Druckluftkanal (20) in der genannten Kerbe (15) angeordnet ist.
     
    4. Mehrkomponentenkartusche (10) nach Anspruch 1, 2 oder 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der erste Behälter (11) und der zweite Behälter (12) Füllöffnungen (16, 17) aufweisen und die Füllöffnungen (16, 17) und der Kartuschen-Drucklufteingang (21) in einer Ebene angeordnet sind.
     
    5. Mehrkomponentenkartusche (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der erste Behälter (11), der zweite Behälter (12) und der Kartuschen-Druckluftkanal (20) aus Kunststoff ausgeführt sind.
     
    6. Mehrkomponentenkartusche (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der erste Behälter (11), der zweite Behälter (12) und der Kartuschen-Druckluftkanal (20) mittels eines Spritzgussverfahrens hergestellt sind.
     
    7. Mehrkomponentenkartusche (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    gekennzeichnet durch
    einen Kartuschen-Ausgangsanschluss (28), an welchem ein Sprühmischer (22) anschliessbar ist und welcher den Kartuschen-Druckluftausgang (37) umschliesst.
     
    8. Mehrkomponentenkartusche (10) nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Kartuschen-Ausgangsanschluss (28) getrennte Behälter-Austrittsöffnungen (36) für den ersten und den zweiten Behälter (11, 12) aufweist.
     
    9. Austraggerät (40) für eine Mehrkomponentenkartusche (10) mit

    - einer Mehrkomponentenkartusche (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    - einem Aufnahmeelement (41) für die Mehrkomponentenkartusche (10),

    - einem ersten Betätigungselement (44) für einen ersten Kolben (18) des ersten Behälters (11),

    - einem zweiten Betätigungselement (45) für einen zweiten Kolben (19) des zweiten Behälters (12), und

    - einem Geräte-Druckluftkanal (49) mit einem Geräte-Drucklufteingang (50) und einem Geräte-Druckluftausgang (48), welcher so ausgeführt ist, dass er mit dem Kartuschen-Drucklufteingang (21) der Mehrkomponentenkartusche (10) verbunden werden kann.


     
    10. Austraggerät (40) nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    - das erste Betätigungselement (44) eine erste Betätigungsstange (46) und

    - das zweite Betätigungselement (45) eine zweite Betätigungsstange (47) aufweist und

    - der Geräte-Druckluftausgang (48) zwischen der ersten Betätigungsstange (46) und der zweiten Betätigungsstange (47) angeordnet ist.


     
    11. System zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen Komponenten, mit

    - einer Mehrkomponentenkartusche (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und

    - einem Austraggerät (40) mit
    einem Aufnahmeelement (41) für die Mehrkomponentenkartusche (10), einem ersten Betätigungselement (44) für einen ersten Kolben (18) des ersten Behälters (11) und
    einem zweiten Betätigungselement (45) für einen zweiten Kolben (19) des zweiten Behälters (12) und

    - einem mit der Austrittsöffnung (36) der Mehrkomponentenkartusche (10) verbundenen Sprühmischer (22),

    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Austraggerät (40) einen Geräte-Druckluftkanal (49) mit einem Geräte-Drucklufteingang (50) und einem Geräte-Druckluftausgang (48), aufweist,
    wobei der Kartuschen-Drucklufteingang (21) und der Geräte-Druckluftausgang (48) so ausgeführt sind, dass sie dann, wenn die Mehrkomponentenkartusche (10) in das Aufnahmeelement (41) des Austragsgeräts (40) eingesetzt ist, miteinander verbunden sind.
     
    12. System nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühmischer (22) über

    - ein rohrförmiges Mischeraussengehäuse (23), das sich in Richtung einer Mischer-Längsachse (24) von einem Mischer-Anfang (25) bis zu einem distalen Mischer-Ende (26) erstreckt, welches eine Mischer-Austrittsöffnung (35) für die Komponenten aufweist,

    - mindestens ein in dem Mischeraussengehäuse (23) angeordnetes Mischelement (33) zum Durchmischen der Komponenten und

    - einen Mischer-Druckluftkanal (30), welcher von einem Mischer-Drucklufteingang (31) zur Mischer-Austrittsöffnung (35) verläuft, verfügt,

    wobei der Mischer-Drucklufteingang (31) am Mischer-Anfang (25) angeordnet ist.
     
    13. System nach Anspruch 12 ,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    innerhalb des Mischeraussengehäuses (23) ein Mischerinnengehäuse (29) angeordnet ist, welches das Mischelement (33) aufnimmt, und der Mischer-Druckluftkanal (30) zwischen Mischerinnengehäuse (29) und Mischeraussengehäuse (23) ausgebildet ist
     
    14. System nach Anspruch 12 oder 13,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Sprühmischer (22) einen Mischer-Eingangsanschluss (27) aufweist, welcher

    - an den Kartuschen-Ausgangsanschluss (28) der Mehrkomponentenkartusche (10) anschliessbar ist,

    - über wenigstens eine Mischer-Eintrittsöffnung (34) verfügt, über welche die Komponenten zugeführt werden können, und

    - den Mischer-Drucklufteingang (31) umfasst.


     


    Claims

    1. A multicomponent cartridge (10) for receiving flowable components, which are to be applied using a spray process, comprising

    - a first container (11) for receiving a first component;

    - a second container (12) for receiving a second component;

    - at least one cartridge outlet opening (36) via which the components can exit the containers (11, 12); and

    - a cartridge passage for compressed air (20) guided along the containers (11, 12) and having a cartridge inlet for compressed air (21) and a cartridge outlet for compressed air (37),

    characterized in that
    the first container (11), the second container (12) and the cartridge passage for compressed air (20) are made in one piece.
     
    2. A multicomponent cartridge (10) in accordance with claim 1,
    characterized in that

    - the first container (11) is cylindrical and has a first cylinder axis (13);

    - the second container (12) is likewise cylindrical and has a second cylinder axis (14); and

    - the first and second containers (11, 12) are arranged paraxially next to one another and the cartridge passage for compressed air (20) is arranged between the first and second cylinder axes (13, 14).


     
    3. A multicomponent cartridge (10) in accordance with claim 2,
    characterized in that
    the first container (11) and the second container (12) are arranged such that a notch (15) is formed between them which extends in parallel with the cylinder axes (13, 14) and the cartridge passage for compressed air (20) is arranged in said notch (15).
     
    4. A multicomponent cartridge (10) in accordance with claim 1, claim 2 or claim 3,
    characterized in that
    the first container (11) and the second container (12) have filling openings (16, 17) and the filling openings (16, 17) and the cartridge inlet for compressed air (21) are arranged in one plane.
     
    5. A multicomponent cartridge (10) in accordance with any one of the claims 1 to 4,
    characterized in that
    the first container (11), the second container (12) and the cartridge passage for compressed air (20) are made from plastic.
     
    6. A multicomponent cartridge (10) in accordance with any one of the claims 1 to 5,
    characterized in that
    the first container (11), the second container (12) and the cartridge passage for compressed air (20) are manufactured by means of an injection molding process.
     
    7. A multicomponent cartridge (10) in accordance with any one of the claims 1 to 6,
    characterized by
    a cartridge outlet connector (28) to which a spray mixer (22) can be connected and which surrounds the cartridge outlet for compressed air (37).
     
    8. A multicomponent cartridge (10) in accordance with claim 7,
    characterized in that
    the cartridge outlet connector (28) has separate container outlet openings (36) for the first and second containers (11, 12).
     
    9. A dispensing device (40) for a multicomponent cartridge (10) comprising

    - a multicomponent cartridge (10) in accordance with any one of the preceding claims;

    - a receiver element (41) for the multicomponent cartridge (10);

    - a first actuation element (44) for a first piston (18) of the first container (11);

    - a second actuation element (45) for a second piston (19) of the second container (12); and

    - a device passage for compressed air (49) having a device inlet for compressed air (50) and a device outlet for compressed air (48) which is designed such that it can be connected to the cartridge inlet for compressed air (21) of the multicomponent cartridge (10).


     
    10. A dispensing device (40) in accordance with claim 9,
    characterized in that

    - the first actuation element (44) has a first actuation rod (46);

    - the second actuation element (45) has a second actuation rod (47); and

    - the device outlet for compressed air (48) is arranged between the first actuation rod (46) and the second actuation rod (47).


     
    11. A system for mixing and spraying flowable components comprising

    - a multicomponent cartridge (10) in accordance with any one of the claims 1 to 8;

    - a dispensing device (40) having
    a receiver element (41) for the multicomponent cartridge (10),
    a first actuation element (44) for a first piston (18) of the first container (11) and
    a second actuation element (45) for a second piston (19) of the second container (12); and

    - a spray mixer (22) connected to the outlet opening (36) of the multicomponent cartridge (10),

    characterized in that
    the dispensing device (40) has a device passage for compressed air (49) with a device inlet for compressed air (50) and a device outlet for compressed air (48),
    with the cartridge inlet for compressed air (21) and the device outlet for compressed air (48) being designed such that they are connected to one another when the multicomponent cartridge (10) is inserted into the receiver element (41) of the dispensing device (40).
     
    12. A system in accordance with claim 11,
    characterized in that
    the spray mixer (22) has

    - a tubular outer mixer housing (23) which extends in the direction of a longitudinal mixer axis (24) from a mixer start (25) up to a distal mixer end (26) which has a mixer outlet opening (35) for the components;

    - at least one mixing element (33) arranged in the outer mixer housing (23) for mixing the components; and

    - a mixer passage for compressed air (30) which extends from a mixer inlet for compressed air (31) to the mixer outlet opening (35),

    with the mixer inlet for compressed air (31) being arranged at the mixer start (25).
     
    13. A system in accordance with claim 12,
    characterized in that
    an inner mixer housing (29) is arranged within the outer mixer housing (23) and receives the mixing element (33); and in that the mixer passage for compressed air (30) is formed between the inner mixer housing (29) and the outer mixer housing (23).
     
    14. A system in accordance with claim 12 or claim 13,
    characterized in that
    the spray mixer (22) has a mixer inlet connector (27) which

    - can be connected to the cartridge outlet connector (28) of the multicomponent cartridge (10);

    - has at least one mixer inlet opening (34) via which the components can be supplied; and

    - comprises the mixer inlet for compressed air (31).


     


    Revendications

    1. Cartouche à plusieurs composants (10) pour recevoir des composants capables de s'écouler et destinés à être distribués par un procédé de pulvérisation, comportant

    - un premier récipient (11) pour recevoir un premier composant,

    - un second récipient (12) pour recevoir un second composant, et

    - au moins une ouverture de sortie de cartouche (36) via laquelle les composants peuvent sortir des récipients (11, 12),

    - un canal à air comprimé de cartouche (20) mené le long des récipients (11, 12) et pourvu d'une entrée d'air comprimé de cartouche (21) et d'une sortie d'air comprimé de cartouche (37),

    caractérisée en ce que
    le premier récipient (11), le second récipient (12) et le canal à air comprimé de cartouche (20) sont réalisés d'un seul tenant.
     
    2. Cartouche à plusieurs composants (10) selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que

    - le premier récipient (11) est réalisé en forme de cylindre et présente un premier axe de cylindre (13), et

    - le second récipient (12) est également réalisé en forme de cylindre et présente un second axe de cylindre (14), et

    - le premier et le second récipient (11, 12) sont disposés l'un à côté de l'autre en ayant leurs axes parallèles, et le canal à air comprimé de cartouche (20) est disposé entre le premier et le second axe de cylindre (13, 14).


     
    3. Cartouche à plusieurs composants (10) selon la revendication 2,
    caractérisée en ce que
    le premier récipient (11) et le second récipient (12) sont disposés de telle sorte qu'une encoche (15) parallèle aux axes de cylindre (13, 14) se forme entre eux et que le canal à air comprimé de cartouche (20) est disposé dans ladite encoche (15).
     
    4. Cartouche à plusieurs composants (10) selon la revendication 1, 2 ou 3,
    caractérisée en ce que
    le premier récipient (11) et le second récipient (12) présentent des ouvertures de remplissage (16, 17), et les ouvertures de remplissage (16, 17) et l'entrée d'air comprimé de cartouche (21) sont disposées dans un plan.
     
    5. Cartouche à plusieurs composants (10) selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée en ce que
    le premier récipient (11), et le second récipient (12) et le canal à air comprimé de cartouche (20) sont réalisés en matière plastique.
     
    6. Cartouche à plusieurs composants (10) selon l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisée en ce que
    le premier récipient (11), et le second récipient (12) et le canal à air comprimé de cartouche (20) sont réalisés par un procédé de coulée par injection.
     
    7. Cartouche à plusieurs composants (10) selon l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisée par
    un raccord de sortie de cartouche (28) auquel peut être raccordé un mélangeur-pulvérisateur (22) et qui entoure la sortie d'air comprimé de cartouche (37).
     
    8. Cartouche à plusieurs composants (10) selon la revendication 7,
    caractérisée en ce que
    le raccord de sortie de cartouche (28) présente des ouvertures de sortie de récipient séparées (36) pour le premier et le second récipient (11, 12).
     
    9. Appareil de distribution (40) pour une cartouche à plusieurs composants (10), comportant

    - une cartouche à plusieurs composants (10) selon l'une des revendications précédentes,

    - un élément de réception (41) pour la cartouche à plusieurs composants (10),

    - un premier élément d'actionnement (44) pour un premier piston (18) du premier récipient (11),

    - un second élément d'actionnement (45) pour un second piston (19) du second récipient (12), et

    - un canal à air comprimé d'appareil (49) pourvu d'une entrée d'air comprimé d'appareil (50) et d'une sortie d'air comprimé d'appareil (48) qui est réalisée de manière à pouvoir être reliée à l'entrée d'air comprimé de cartouche (21) de la cartouche à plusieurs composants (10).


     
    10. Appareil de distribution (40) selon la revendication 9,
    caractérisé en ce que

    - le premier d'actionnement (44) comprend une première tige d'actionnement (46), et

    - le second élément d'actionnement (45) comprend une seconde tige d'actionnement (47), et

    - la sortie d'air comprimé d'appareil (48) est disposée entre la première tige d'actionnement (46) et la seconde tige d'actionnement (47).


     
    11. Système pour mélanger et pulvériser des composants capables de s'écouler, comportant

    - une cartouche à plusieurs composants (10) selon l'une des revendications 1 à 8, et

    - un appareil de distribution (40) comportant

    un élément de réception (41) pour la cartouche à plusieurs composants (10),

    un premier élément d'actionnement (44) pour un premier piston (18) du premier récipient (11), et

    un second élément d'actionnement (45) pour un second piston (19) du second récipient (12), et

    - un mélangeur-pulvérisateur (22) relié à l'ouverture de sortie (36) de la cartouche à plusieurs composants (10),

    caractérisé en ce que
    l'appareil de distribution (40) présente un canal à air comprimé d'appareil (49) pourvu d'une entrée d'air comprimé d'appareil (50) et d'une sortie d'air comprimé d'appareil (48),
    l'entrée d'air comprimé de cartouche (21) et la sortie d'air comprimé d'appareil (48) étant réalisées de manière à être reliées l'une à l'autre lorsque la cartouche à plusieurs composants (10) est mise en place dans l'élément de réception (41) de l'appareil de distribution (40).
     
    12. Système selon la revendication 11,
    caractérisé en ce que
    le mélangeur-pulvérisateur (22) comprend

    - un boîtier extérieur de mélangeur (23) tubulaire qui s'étend en direction d'un axe longitudinal de mélangeur (24) depuis un début de mélangeur (25) jusqu'à une fin de mélangeur (26) distale qui présente une ouverture de sortie de mélangeur (35) pour les composants,

    - au moins un élément de mélange (33) disposé dans le boîtier extérieur de mélangeur (23) pour mélanger les composants, et

    - un canal à air comprimé de mélangeur (30) qui s'étend depuis une entrée d'air comprimé de mélangeur (31) jusqu'à l'ouverture de sortie de mélangeur (35),

    l'entrée d'air comprimé de mélangeur (31) étant disposée au début de mélangeur (25).
     
    13. Système selon la revendication 12,
    caractérisé en ce que
    un boîtier intérieur de mélangeur (29) est disposé à l'intérieur du boîtier extérieur de mélangeur (23) et reçoit l'élément de mélange (33), et le canal à air comprimé de mélangeur (30) est réalisé entre le boîtier intérieur de mélangeur (29) et le boîtier extérieur de mélangeur (23).
     
    14. Système selon la revendication 12 ou 13,
    caractérisé en ce que
    le mélangeur-pulvérisateur (22) présente un raccord d'entrée de mélangeur (27) qui

    - peut être raccordé au raccord de sortie de cartouche (28) de la cartouche à plusieurs composants (10),

    - présente au moins une ouverture d'entrée de mélangeur (34) via laquelle les composants peuvent être alimentés, et

    - comprend l'entrée d'air comprimé de mélangeur (31).


     




    Zeichnung









    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente