(19)
(11)EP 2 905 411 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
04.12.2019  Patentblatt  2019/49

(21)Anmeldenummer: 14004095.7

(22)Anmeldetag:  04.12.2014
(51)Int. Kl.: 
E06B 3/263  (2006.01)
E06B 3/70  (2006.01)
E06B 3/48  (2006.01)

(54)

Tor

Gate

Porte


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 06.02.2014 DE 202014001122 U

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.08.2015  Patentblatt  2015/33

(73)Patentinhaber: Hörmann KG Brockhagen
33803 Steinhagen (DE)

(72)Erfinder:
  • Brinkmann, Michael
    33790 Halle (DE)

(74)Vertreter: Seranski, Klaus et al
Boehmert & Boehmert Anwaltspartnerschaft mbB Pettenkoferstraße 22
80336 München
80336 München (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
DE-U1-202004 010 368
FR-A1- 2 957 965
DE-U1-202006 003 330
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Tor nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein Sektionaltor dieser Art ist aus DE 20 2006 003 330 U1 bekannt.

    [0002] Derartige Sektionaltore werden bspw. zum Verschließen von Zufahrtsöffnungen für Industriehallen eingesetzt. Dabei befindet sich das Torblatt des Sektionaltors in der Schließstellung im wesentlichen in einer Vertikalebene und kann üblicherweise während der Öffnungsbewegung längs einer vorgegebenen Bahn in eine Horizontalebene überführt werden, so daß das Torblatt in der Öffnungsstellung raumsparend unter der Hallendecke angeordnet ist. Bei anderen Ausführungsformen wird das Torblatt senkrecht oder schräg hochgezogen.

    [0003] Der Einsatz von Sektionaltoren bietet aufgrund der Herstellung der entsprechenden Torblätter aus einer Mehrzahl von gelenkig miteinander verbundenen Paneelen den Vorteil, daß das Torblatt im Verlauf der Öffnungs- oder Schließbewegung nicht nach außen schwenkt, sondern längs der üblicherweise aus einem die Schließstellung bestimmenden vertikal verlaufenden Abschnitt in die Öffnungsstellung bestimmenden horizontal verlaufenden Abschnitt und einem den vertikalen Abschnitt und den horizontalen Abschnitt miteinander verbindenden bogenförmigen Abschnitt bestehenden vorgegebenen Bahn bewegt werden kann. Das wird im besonderen bei dem vorstehend beschriebenen Einsatz von Sektionaltoren zum Verschließen der Zufahrten für Industriehallen mit einer Breite von 10 m oder mehr und einer Höhe von 10 m oder mehr besonders sinnvoll.

    [0004] Wenngleich es im allgemeinen angestrebt ist, für den Zugang von Industriehallen die Fahrwege von den Gehwegen zu trennen und für Fußgänger von den Sektionaltoren räumlich getrennte Zugangstüren vorzusehen, kann dieser gewünschte Zustand in einigen Fällen aus Platzgründen nicht erreicht werden. Dann ist es erforderlich, daß die Hallen auch von Fußgängern durch die mit dem Sektionaltor verschlossene Öffnung betreten bzw. verlassen werden können. Das bringt neben sicherheitstechnischen Problemen auch noch den Nachteil mit sich, daß das gesamte Sektionaltor zur Ermöglichung des Zutritts bzw. des Verlassens der damit verschlossenen Hallen bewegt werden muß. Aus diesem Grund ist man dazu übergegangen, sog. Schlupftüren in die Torblätter der eingangs beschriebenen Sektionaltore zu integrieren, die auch bei geschlossenem Torblatt geöffnet werden können, indem die entsprechenden Türblätter um eine im wesentlichen in Schwererichtung verlaufende Schwenkachse von einer geschlossenen Stellung in eine Zutrittsstellung verschwenkt werden.

    [0005] Bei den bekannten Schlupftüren ist das Türblatt von einer an den Paneelen des Torblatts befestigten Zarge eingefaßt bzw. gelenkig daran befestigt, wobei die Zarge üblicherweise zwei in der Schließstellung im wesentlichen in Schwererichtung verlaufende Zargenholme umfaßt, die über einen im wesentlichen in horizontaler Richtung verlaufenden weiteren Holm miteinander verbunden sind. Die Höhe üblicher Sektionaltorpaneele beträgt in der Regel weniger als 1 m. Daher erstrecken sich die in Schwererichtung verlaufenden Zargenholme der bekannten Schlupftüren in der Regel über mindestens zwei längs der vorgegebenen Bahn hintereinander angeordnete Paneele. Aus diesem Grund müssen die einzelnen Zargenholme in eine Anzahl von längs der vorgegebenen Bahn hintereinander angeordnete Segmente unterteilt werden, von denen jedes an nur einem Paneel befestigt ist, weil nur so eine störungsfreie Öffnungs- bzw. Schließbewegung des Torblatts mit der darin integrierten Schlupftür längs des bogenförmigen Abschnitts der vorgegebenen Bahn gewährleistet werden kann.

    [0006] Aus demselben Grund besteht auch das Türblatt üblicher Schlupftüren aus einer Anzahl von längs der vorgegebenen Bahn hintereinander angeordneten Türblattelementen, die über senkrecht zu der vorgegebenen Bahn verlaufende Gelenkachsen aufweisende Gelenke miteinander verbunden sind, wobei die Gelenkachsen der die Türblattelemente miteinander verbindenden Gelenke kolinear zu den Gelenkachsen der die Paneele miteinander verbindenden Gelenke verlaufen. Die Schlupftür ist üblicherweise zusätzlich von einem am Türblatt befestigten Flügelrahmen eingefaßt. Im Rahmen dieser Erfindung werden Flügelrahmen und Zargen durch den Oberbegriff "Rahmen" beschrieben. Dabei ist ein Rahmen im Sinne dieser Erfindung auch dann bereits verwirklicht, wenn nur ein Flügelrahmen oder nur eine Zarge vorgesehen ist.

    [0007] Gattungsgemäße Sektionaltore der eingangs beschriebenen Art sind bspw. in der DE 199 60 572 und der DE 20 2005 021 944 beschrieben. Der Offenbarungsgehalt dieser Schriften hinsichtlich der Formgebung der Torblattelemente, Türblattelemente und der Rahmensegmente wird hiermit durch ausdrückliche Inbezugnahme in diese Beschreibung aufgenommen.

    [0008] Bei der Konstruktion von Sektionaltoren muß darauf geachtet werden, daß neben einem sicheren Öffnungsabschluß auch eine ausreichende Stabilität des Torblatts in der Öffnungsstellung gewährleistet ist. Darüber hinaus wird in vielen Fällen auch noch gefordert, daß durch das Torblatt eine thermische Trennung zwischen dem mit dem Torblatt zu verschließenden Raum und dem Außenraum bereitgestellt wird. Bekanntermaßen können die Paneele von Torblättern und Türblättern von Sektionaltoren mit Schlupftür als sog. Sandwichkonstruktionen ausgeführt werden, bei denen zwischen zwei Metallschalen ein isolierender Schaumkern aufgenommen ist. Entsprechende Sektionaltorpaneele sind bspw. in der EP 0 370 376 beschrieben. Der Offenbarungsgehalt dieser Schrift wird hinsichtlich der Konstruktion von Sektionaltorpaneelen, insbes. hinsichtlich der Randprofile, hiermit ausdrücklich in diese Beschreibung aufgenommen.

    [0009] Es hat sich gezeigt, daß eine weitere Verbesserung der thermischen Eigenschaften von Sektionaltoren erreicht werden kann, wenn die den Schaumkern einschließende Metallhülle so gestaltet wird, daß Wärme- bzw. Kältebrücken zwischen der dem mit dem Torblatt zu verschließenden Raum zugewandten Innenseite der Metallschale und der entgegengesetzten Außenschale der Sandwichkonstruktion weitgehend ausgeschlossen werden. Entsprechende Konstruktionen sind bspw. in der EP 0 304 642 beschrieben. Dabei können die in dieser Schrift beschriebenen Paneele bzw. Torblattelemente im Rahmen der vorliegenden Erfindung sowohl zur Herstellung von Türblattelementen als auch zur Herstellung von Torblattelementen eingesetzt werden. Tore mit verbesserter Schalldämmung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sind in der DE 20 2004 010 368 U1 angegeben. In der FR 2 957 956 A1 ist ein Kipptor mit einem thermisch isolierenden Schlupftürrahmen angegeben.

    [0010] Selbst bei Einsatz dieser bekannten Tor- bzw. Türblattelemente wird noch eine unbefriedigende thermische Trennung zwischen dem mit einem gattungsgemäßen Tor verschlossenen Innenraum und dem Außenraum beobachtet.

    [0011] Angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Tor bereitzustellen, mit dem eine zufriedenstellende thermische Trennung zwischen Innen- und Außenraum erreicht werden kann.

    [0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene Weiterbildung der eingangs angegebenen Tore gelöst. Vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

    [0013] Erfindungsgemäß sind sowohl an der Torblattinnenseite als auch an der Torblattaußenseite Dichtstreifen zwischen benachbarten Stabilisierungselementen vorgesehen.

    [0014] Erfindungsgemäß wird ein Wärmetransport zwischen Innen- und Außenraum weiter eingedämmt werden, weil mindestens ein Türblattelement über mindestens ein zwischen den Dichtstreifen angeordnetes Gelenk an einem benachbarten Torblattelement befestigt ist und das Gelenk von dem Isolierrahmen umlaufen wird, so daß auch im Bereich des Gelenks eine thermische Trennung mit Hilfe des Isolierrahmens bewirkt werden kann.

    [0015] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich aller in der Beschreibung nicht weiter hervorgehobenen Einzelheiten ausdrücklich Bezug genommen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:
    Fig. 1
    ein erfindungsgemäßes Tor mit geschlossenem Türblatt,
    Fig. 2
    ein erfindungsgemäßes Tor mit geöffnetem Türblatt,
    Fig. 3
    eine den Übergang zwischen aufeinanderfolgenden Torblattelementen zeigende Detaildarstellung,
    Fig. 4
    eine Detaildarstellung des Eckbereichs eines erfindungsgemäßen Türblattelements,
    Fig. 5
    eine die gelenkige Verbindung zwischen Tür- und Torblattelementen zeigende Darstellung und
    Fig. 6
    eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Tors längs einer senkrecht zu der Schwenkachse verlaufenden Schnittebene.


    [0016] Das in Fig. 1 dargestellte Tor umfaßt ein insgesamt mit 10 bezeichnetes Torblatt, das in der in Fig. 1 dargestellten Schließstellung etwa in einer Vertikalebene angeordnet ist. In dem Torblatt 10 ist eine Schlupftür aufgenommen, die ein Türblatt 20 und einen Rahmen, der die seitlichen Ränder und den in der Schließstellung des Torblatts 10 oberen Rand des Türblatts 20 umläuft. Das Torblatt 10 umfaßt eine Anzahl von in Fig. 1 übereinander angeordneten Torblattelementen 12, 14. Das in der Zeichnung unten dargestellte Torblattelement 12 ist als Sandwichpaneel mit einem zwischen zwei Metallschalen aufgenommenen Schaumkern ausgeführt. Die darüber angeordneten Torblattelemente 14 sind als Aluminiumrahmenpaneele ausgeführt, bei denen ein Aluminiumrahmen eine transparente Scheibe umläuft. Die einzelnen Torblattelemente 12, 14 sind, wie bspw. in Fig. 2 und Fig. 3 erkennbar ist, mit Hilfe von Scharnieren um in horizontaler Richtung verlaufende Kippachsen gegeneinander verkippbar miteinander verbunden.

    [0017] Das Türblatt 20 umfaßt ein ebenfalls als Sandwichpaneel ausgeführtes unteres Torblattelement und zwei darüber angeordnete Türblattelemente 24, die eine transparente Scheibe umlaufende Aluminiumrahmen aufweisen. Das Türblatt 20 ist in der Schließstellung des Torblatts 10 insgesamt um eine senkrecht zu den Kippachsen in vertikaler Richtung verlaufende Schwenkachse zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung verschwenkbar.

    [0018] In Fig. 2 ist das Türblatt 20 in geöffneter Stellung dargestellt. Wie in Fig. 2 erkennbar ist, umfaßt der das Türblatt 20 umlaufende Rahmen einen aus Flügelrahmensegmenten 60 gebildeten Flügelrahmen und einen aus Zargenrahmensegmenten 40 gebildeten Zargenrahmen. Die Flügelrahmensegmente 60 und die Zargenrahmensegmente 40 werden im Sinne dieser Erfindung zusammenfassend als Rahmensegmente bezeichnet.

    [0019] Gemäß Fig. 3 umfaßt der Zargenrahmen ein an die Torblattaußenseite anliegendes bzw. die Torblattaußenseite bildendes Stabilisierungselement 66, ein an der Torblattinnenseite anliegendes bzw. die Torblattinnenseite bildendes Stabilisierungselement 62 und ein zwischen den Stabilisierungselementen 62 und 66 angeordnetes und sich über die gesamte Höhe des Torblattelements 12, 14 erstreckendes Isolierelement 64. Mit Hilfe des Isolierelements 64 wird die Ausbildung einer Kälte- bzw. Wärmebrücke zwischen der Torblattinnen- und der Torblattaußenseite verhindert.

    [0020] Wie besonders deutlich in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die an den einzelnen Torblattelementen 12, 14 befestigten Isolierelemente 64 der Rahmensegmente einen Isolierrahmen bildend in einer zwischen der inneren und der äußeren Begrenzungsfläche des Torblatts 10 verlaufenden Ebene angeordnet.

    [0021] Gemäß Fig. 4 umfassen auch die Flügelrahmensegmente 60 ein inneres Stabilisierungselement 42, ein äußeres Stabilisierungselement 46 und ein dazwischen angeordnetes Isolierelement 44. Auch die an den einzelnen Türblattelementen 22, 24 festgelegten Isolierelemente 44 bilden einen das Türblatt 20 umlaufenden Isolierrahmen.

    [0022] Die gelenkige Verbindung zwischen den Türblattelementen 22, 24 und den Torblattelementen 12, 14 erfolgt gemäß Fig. 5 mit Hilfe von besonderen Gelenkkonstruktionen, die einen etwa in einer Horizontalebene verlaufenden Gelenkzapfen 72 aufweisen, der verschwenkbar in einer in den Torblattelementen 12, 14 gebildeten Gelenkaufnahme aufgenommen ist.

    [0023] Die an den Torblattelementen 12, 14 befestigten Rahmensegmente 40 des Zargenrahmens weisen eine entsprechende Aufnahme auf, die, wie in Fig. 5 zu erkennen ist, von den Isolierelementen 64 umlaufen wird, um so eine thermische Trennung auch im Bereich der gelenkigen Verbindung zwischen Torblattelementen 12, 14 und Türblattelementen 22, 24 zu bewirken.

    [0024] Wie besonders deutlich in Fig. 6 zu erkennen ist, weisen die einzelnen Stabilisierungselemente 62, 66; 42, 46 der Rahmenelemente einen an einer inneren bzw. äußeren Begrenzungsfläche des Türblatts 20 bzw. Torblatts 10 anliegenden Anlageschenkel und einen sich ausgehend davon in Richtung auf die andere Begrenzungsfläche erstreckenden Verbindungsschenkel auf. Einander zugewandte Ränder der Verbindungsschenkel sind mit einer Schwalbenschwanznut ausgestattet, in die Schwalbenschwanzstege der Isolierelemente 44, 64 eingreifen, um so eine formschlüssige Verbindung zwischen den Stabilisierungselementen 62, 66 und den Isolierelementen 44, 64 der Rahmensegmente 40, 60 zu bewirken. Die Isolierelemente 44, 64 der Rahmensegmente sind als Kunststoffhohlprofile ausgeführt. Auch die Verbindungsschenkel der Stabilisierungselemente 62, 66 können als Hohlprofile ausgeführt sein. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die Stabilisierungselemente 62, 66 als Aluminiumstrangpreßprofile ausgeführt.

    [0025] Gemäß Fig. 6 können die Verbindungsschenkel 62a und 66a der Stabilisierungselemente 62 und 66 als Hohlprofile ausgeführt sein, wobei zwischen den einander zugewandten Begrenzungsflächen der Hohlprofile das entsprechende Isolierelement 64 angeordnet ist. Die Breite des Hohlprofils 62a in einer sich parallel zu den Kippachsen erstreckenden Richtung ist größer als die Breite des Hohlprofils 66a, so daß auf der dem Hohlprofil 66a zugewandten Begrenzungsfläche des Hohlprofils 62a ein Absatz freiliegt, auf dem ein an dem Isolierelement 44 des Flügelrahmens ausgebildeter Dichtstreifen 82 aufliegen kann. Ferner sind Dichtstreifen 82 zwischen einer Verlängerung des Anlageschenkels des Stabilisierungselements 62 und dem Anlageschenkel des Stabilisierungselements 42 vorgesehen. Weitere Dichtstreifen 82 sind zwischen einer Verlängerung des Anlageschenkels des Stabilisierungselements 46 und dem Anlageschenkel des Stabilisierungselements 66 vorgesehen. Insgesamt sind so in Torblattdickenrichtung drei Dichtbereiche hintereinander ausgeführt, welche die durch die Isolierelemente 44 und 64 bewirkte thermische Trennung unterstützen.


    Ansprüche

    1. Tor mit einem zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung bewegbaren und eine Mehrzahl von bezüglich parallel zueinander verlaufenden Kippachsen gegeneinander verkippbaren Torblattelementen (12, 14) aufweisenden Torblatt (10), einer in dem Torblatt (10) integrierten Tür mit einem um eine etwa senkrecht zu den Kippachsen verlaufende Schwenkachse bezüglich in Richtung der Kippachsen benachbarten Torblattelementen (12, 14) verschwenkbaren, in seiner Schließstellung in einer Ausnehmung des Torblatts (10) aufgenommenen, in der Schließstellung vorzugsweise etwa in der Torblattebene angeordneten und eine Anzahl von gegeneinander verkippbaren Türblattelementen (22, 24) aufweisenden Türblatt (20) sowie einem das Türblatt (20) zumindest in seiner Schließstellung zumindest teilweise umlaufenden Rahmen, wobei der Rahmen mindestens ein an einem Torblattelement (12, 14) und ein an einem Türblattelement (22, 24) festgelegtes Rahmensegment (40, 60) aufweist, wobei eine Dichtungsanordnung vorgesehen ist zum Abdichten des Übergangs zwischen dem Türblatt (20) und dem Torblatt (10) in der Schließstellung des Torblatts (10) und des Türblatts (20), wobei die Dichtungsanordnung mindestens einen im Bereich der Torblattaußenseite und einen im Bereich der Torblattinnenseite, von denen eines an einem Türblattelement (22,24) und das andere am benachbarten Torblattelement (12,14) befestigt ist, angeordneten Dichtstreifen (82) aufweist, wobei ein Türblattelement (22,24) über mindestens ein zwischen den Dichtstreifen (82) angeordnetes Gelenk bezüglich der Schwenkachse verschwenkbar an einem benachbarten Torblattelement (12,14) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmensegment drei oder mehr in Tor- bzw. Türblattdickenrichtung aufeinanderfolgende Bauelemente aufweist, von denen mindestens eines als Isolierelement (44, 64) aus thermisch isolierendem Material, insbes. Kunststoff, ausgeführt ist, das zwischen zwei Stabilisierungselementen (62, 66; 42, 46) des Rahmensegments angeordnet ist, von denen mindestens eines als Winkelprofil mit einem von der Torblattaußen- oder Torblattinnenfläche bzw. Türblattaußen- oder Türblattinnenfläche anliegenden Anlageschenkel und einem sich ausgehend davon in Richtung auf die anderer Begrenzungsfläche erstreckenden Verbindungschenkel (62a, 66a) ausgeführt ist, und sich mindestens ein Isolierelement (44, 64) über die gesamte Höhe des Torblattelements (12, 14) bzw. Türblattelements (22, 24) erstreckt, bezüglich dem es festgelegt ist, wobei die an in Torblattbewegungsrichtung aufeinanderfolgenden Torblattelementen (12, 14) bzw. Türblattelementen (22, 24) festgelegten Isolierelemente (44, 64) miteinander fluchtend in der Schließstellung des Torblatts (10) bzw. Türblatts (20) in einer gemeinsamen, vorzugsweise etwa parallel zur Torblattebene, zwischen der Torblattaußenseite und der Torblattinnenseite verlaufenden Isolierebene liegend einen das Türblatt (20) zumindest teilweise umlaufenden Isolierrahmen bilden, wobei die Dichtstreifen (82) der Dichtungsanordnung zwischen benachbarten Stabilisierungselementen (62, 66; 42, 46) befestigt sind, und wobei das Gelenk von einem Isolierrahmen derart umlaufen wird, daß auch im Bereich des Gelenks eine thermische Trennung mit Hilfe des Isolierrahmens bewirkt wird.
     
    2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verbindungsschenkel (62a, 66a) zumindest teilweise als Hohlprofil ausgeführt ist.
     
    3. Tor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verbindungsschenkel (62a, 66a) an seinem dem Anlagenschenkel abgewandten Rand einen vorzugsweise als Befestigungsnut ausgeführten Befestigungsbereich zum Befestigen des vorzugsweise als Kunststoffprofil ausgeführten Isolierelements (44, 64) daran aufweist.
     


    Claims

    1. A gate comprising

    - a gate leaf (10) moveable between a closed position and an open position and having a plurality of gate leaf elements (12, 14) which are tiltable towards each other around tilt axes running parallel to each other;

    - a door integrated into the gate leaf (10) and comprising a door leaf (20), placed in its closed position in a recess in the gate leaf (10), preferably arranged approximately on the plane of the gate leaf in the closed position and having a number of door leaf elements (22, 24) tiltable towards each other, said door leaf being pivotable around a pivot axis running approximately perpendicular to the tilting axes relative to the adjacent gate leaf elements (12, 14) in the direction of the tilting axes; and

    - a frame at least partly surrounding the door leaf (20), at least in its closed position, wherein the frame has at least one frame segment (40, 60) attached to a gate leaf element (12, 14) and one attached to a door leaf element (22, 24), wherein a sealing arrangement is provided to seal the transition between the door leaf (20) and the gate leaf (10) in the closed position of the gate leaf (10) and door leaf (20), said sealing arrangement having at least one sealing strip (82) placed in the area of the outer face of the gate leaf and one placed in the area of the inner face of the gate leaf with one of these strips being attached to a door leaf element (22, 24) and the other being attached to the adjacent gate leaf element (12, 14), wherein one door leaf element (22, 24) is pivotably attached, in relation to the pivot axis, to an adjacent gate leaf element (12, 14) by means of at least one hinge placed between the sealing strips (82),

    characterised in that the frame segment has three or more structural elements arranged sequentially along the thickness of the gate leaf or door leaf, at least one of which consists of an insulating element (44, 64) made from a thermally insulating material, in particular plastic, which is arranged between two stabilising elements (62, 66; 42, 46) of the frame segment, at least one of which consists of an angle section with a contact portion resting on the outside or inside surface of the gate leaf or on the outside or inside surface of the door leaf and a connecting portion (62a, 66a) starting from said contact portion and extending in the direction of the other boundary surface; and in that
    at least one insulating element (44, 64) extends up the entire height of the gate leaf element (12, 14) or door leaf element (22, 24) relative to which it is fixed, wherein the insulating elements (44, 64) fixed to gate leaf elements (12, 14) or door leaf elements (22, 24) arranged sequentially in the direction of movement of the gate leaf are flush with each other in the closed position of the gate leaf (10) or door leaf (20) on a joint insulating plane, preferably running approximately parallel to the gate leaf plane, between the outer face of the gate leaf and the inner face of the gate leaf, and form an insulating frame surrounding at least partly the door leaf (20), wherein the sealing strips (82) of the sealing arrangement are fixed between adjacent stabilising elements (62, 66; 42, 46) and wherein the hinge is surrounded by an insulating frame such that thermal separation is also achieved in the area of the hinge by means of the insulating frame.
     
    2. The gate according to claim 1, characterised in that at least one connecting portion (62a, 66a) consists at least partly in a hollow section.
     
    3. The gate according to one of claims 1 and 2, characterised in that at least one connecting portion (62a, 66a) has a fastening area, preferably consisting in a fastening groove, on the edge of the connecting portion facing away from the contact portion, for attaching the insulating element (44, 64), preferably consisting of a plastic section, to the connecting portion.
     


    Revendications

    1. Porte comportant : un vantail de porte (10) qui est mobile entre une position de fermeture et une position d'ouverture et qui présente une pluralité d'éléments de vantail de porte (12, 14) susceptibles de basculer les uns contre les autres par rapport à des axes de basculement parallèles entre eux ; un portillon intégré dans le vantail de porte (10) et comportant un vantail de portillon (20) susceptible de s'articuler sur un axe de pivotement s'étendant de manière sensiblement perpendiculaire aux axes de basculement relatifs à des éléments de vantail de porte (12, 14) adjacents, considérés dans le sens des axes de basculement, lequel vantail de portillon (20) loge, dans sa position de fermeture, dans un évidement du vantail de porte (10) en étant disposé, dans la position de fermeture, de préférence sensiblement dans le plan du vantail de porte, et présente un certain nombre d'éléments de vantail de portillon (22, 24) susceptibles de basculer les uns contre les autres ; ainsi qu'une encadrure entourant au moins partiellement le vantail de portillon (20) au moins dans sa position de fermeture, ladite encadrure présentant au moins un segment d'encadrure (40, 60) fixé à un élément de vantail de porte (12, 14) et au moins un segment d'encadrure (40, 60) fixé à un élément de vantail de portillon (22, 24) ; un dispositif d'étanchéité étant prévu pour assurer l'étanchéité de la jonction entre le vantail de portillon (20) et le vantail de porte (10) dans la position de fermeture du vantail de porte (10) et du vantail de portillon (20), ledit dispositif d'étanchéité présentant au moins une bande d'étanchéité (82) disposée à proximité de la face extérieure du vantail de porte et au moins une bande d'étanchéité (82) disposée à proximité de la face intérieure du vantail de porte, l'une de ces bandes étant fixée à un élément de vantail de portillon (22, 24) et l'autre à l'élément de vantail de porte (12, 14) adjacent, un élément de vantail de portillon (22, 24) étant fixé pivotant, par rapport à l'axe de pivotement, à un élément de vantail de porte (12, 14) adjacent, par le biais d'au moins une charnière disposée entre les bandes d'étanchéité (82), caractérisé en ce que le segment d'encadrure présente trois, voire plus, éléments constitutifs disposés successivement dans le sens de l'épaisseur du vantail de porte ou de portillon, dont au moins un consiste en un élément isolant (44, 64) réalisé dans un matériau thermiquement isolant, notamment en plastique, et est disposé entre deux éléments de stabilisation (62, 66 ; 42, 46) du segment d'encadrure, au moins un de ces éléments de stabilisation consistant en un profilé angulaire comportant un tronçon d'appui, qui est en appui sur la surface extérieure ou intérieure du vantail de porte ou sur la surface extérieure ou intérieure du vantail de portillon, et un tronçon de liaison (62a, 66a) partant du tronçon d'appui et s'étendant vers l'autre surface de délimitation, et en ce qu'au moins un élément isolant (44, 64) s'étend sur toute la hauteur de l'élément de vantail de porte (12, 14) ou de l'élément de vantail de portillon (22, 24) par rapport auquel il est fixé ; lesdits éléments isolants (44, 64) fixés aux éléments de vantail de porte (12, 14) ou aux éléments de vantail de portillon (22, 24) successifs dans le sens du déplacement du vantail de porte formant une encadrure isolante qui entoure au moins partiellement le vantail de portillon (20) en étant de niveau entre eux dans la position de fermeture du vantail de porte (10) ou du vantail de portillon (20) et en se situant dans un plan d'isolation commun orienté de préférence de manière sensiblement parallèle au plan du vantail de porte, entre la face extérieure du vantail de porte et la face intérieure du vantail de porte, lesdites bandes d'étanchéité (82) du dispositif d'étanchéité étant fixées entre des éléments de stabilisation (62, 66 ; 42, 46) adjacents, et la charnière étant entourée par une encadrure isolante de façon à assurer, y compris à proximité de la charnière, une séparation thermique au moyen de ladite encadrure isolante.
     
    2. Porte selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins un tronçon de liaison (62a, 66a) consiste au moins partiellement en un profilé creux.
     
    3. Porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins un tronçon de liaison (62a, 66a) présente, sur son bord opposé au tronçon d'appui, une zone de fixation consistant de préférence en une rainure de fixation destinée à y fixer l'élément isolant (44, 64) consistant de préférence en un profilé en plastique.
     




    Zeichnung





















    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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