(19)
(11)EP 2 976 136 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
10.06.2020  Patentblatt  2020/24

(21)Anmeldenummer: 13711874.1

(22)Anmeldetag:  20.03.2013
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63B 21/008(2006.01)
A63B 21/16(2006.01)
A63B 71/00(2006.01)
A63B 21/00(2006.01)
A63B 23/035(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/055822
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/146710 (25.09.2014 Gazette  2014/39)

(54)

EINRICHTUNG ZUM TRAINIEREN DER MUSKULATUR

APPARATUS FOR EXERCISING THE MUSCLES

DISPOSITIF D'ENTRAÎNEMENT MUSCULAIRE


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.01.2016  Patentblatt  2016/04

(73)Patentinhaber: BLBW AG
1716 Schwarzsee (CH)

(72)Erfinder:
  • SCHRAG, Michael
    CH-1716 Schwarzsee (CH)

(74)Vertreter: BOVARD AG 
Patent- und Markenanwälte Optingenstrasse 16
3013 Bern
3013 Bern (CH)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 269 698
WO-A1-2006/051247
FR-A1- 2 759 917
JP-A- H0 576 620
US-A1- 2006 040 799
WO-A1-97/14475
DE-A1- 4 433 168
GB-A- 2 268 086
US-A- 2 261 172
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur, umfassend einen Kraftarm, welcher am einen Endbereich mit Betätigungselementen ausrüstbar ist und welcher mit dem anderen Endbereich um ein erstes Gelenk, das an einem Halteelement angeordnet ist, schwenkbar ist, an welchem Kraftarm der eine Endbereich eines Federelementes in einem ersten Anlenkpunkt angelenkt ist, dessen anderer Endbereich in einem zweiten Anlenkpunkt am Halteelement angelenkt ist.

    [0002] Derartige Einrichtungen zum Trainieren der Muskulatur sind in vielfältiger Weise bekannt. Das Dokument US 6 328 679 B1 zeigt beispielsweise eine derartige Einrichtung, bei welcher ein Kraftarm, der die Form eines Bügels aufweist, entgegen einer Federkraftwirkung in eine Richtung verschwenkt werden kann. Mit dieser Einrichtung können Muskelgruppen eines menschlichen Körpers trainiert werden, insbesondere im Bereich Arme und Schultern.

    [0003] Ähnliche Geräte sind auch aus den Dokumenten WO 2006/051247 A1 und WO 97/14475 A1 bekannt. Diese Geräte können an die Position eines Benutzers angepasst werden, indem das gesamte Gerät relativ zu einer Befestigungsfläche beweglich ist. Hierfür wird z. B. das Gerät des WO 2006/051247 A1 an einer Wand durch eine Halterung gehalten, die eine Schwenkachse aufweist, um die das gesamte Gerät geschwenkt werden kann. Die Schwenkachse verläuft parallel zur Wand. Somit kann das Gerät zwar in verschiedene Richtungen von der Wand abstehen. Die Bewegungsrichtung eines Kraftarms des Geräts bleibt dabei aber gleich und verläuft in jeder Postition des Geräts vertikal. Bei dem Trainingsgerät der WO 97/14475 A1 wird das Gerät auf einer Bodenplatte befestigt und kann um den Befestigungspunkt gedreht werden. Auch hier kann das Gerät einem Benutzer zwar verschiedene Standpositionen für sein Training anbieten, die Bewegungsrichtung eines Kraftarms verläuft aber in jeder Postition vertikal und trainiert somit in jeder Position die gleichen Muskelgruppen. Eine Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur ist aus JPH0576620 bekannt.

    [0004] Wenn andere Muskelgruppen trainiert werden sollen, ist es erforderlich, dass andere Geräte verwendet werden. Wenn somit möglichst viele Muskelgruppen eines menschlichen Körpers trainiert werden sollen, ist es erforderlich, dass man mehrere entsprechende Einrichtungen zur Verfügung hat, wobei jede dieser Einrichtungen in optimaler Weise jeweils zum Trainieren einer Muskelgruppe geeignet ist. Für ein umfassendes Trainieren der Muskulatur eines menschlichen Körpers ist es somit notwendig, entweder verschiedene geeignete Einrichtungen anzuschaffen, was neben dem grossen Platzbedarf auch hohe Anschaffungskosten zur Folge haben wird, oder man besucht ein Fitness- oder Therapiezentrum, in welchem die verschiedenen Geräte für das Trainieren von verschiedenen Muskelgruppen zur Verfügung gestellt werden. Der Besuch eines derartigen Fitness- oder Therapiezentrums ist aber mit dem entsprechenden Zeitaufwand verbunden.

    [0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur zur Verfügung zu stellen, welche derart einstellbar und verstellbar ist, dass auf unterschiedlichste Weisen verschiedenste Muskelgruppen trainiert werden können, dass diese Einrichtung einen einfachen Aufbau hat, der Platzbedarf und das Eigengewicht gering sind und die Anschaffungskosten tief gehalten werden können.

    [0006] Gemäss Anspruch 1 erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass diese Einrichtung über ein Halteelement verfügt, das über ein Drehgelenk mit einem Träger verbunden und um diesen Träger um eine Drehachse in einer Ebene drehbar ist und jeweils in der entsprechend eingestellten Drehposition arretierbar ist und wobei zwischen Kraftarm und Halteelement ein Gelenk mit einer Schwenkachse vorgesehen ist, welche rechtwinklig zur Drehachse verläuft.

    [0007] Diese erfindungsgemässe Lösung ermöglicht, dass der Kraftarm in jede Winkellage verstellt werden kann, wodurch ein Drücken, Stossen und Ziehen in vertikaler Richtung ausgeführt werden kann; das Drücken, Stossen, Ziehen usw. lässt sich auch in horizontaler Richtung ausüben, zudem kann in jeder Schräglage gedrückt, gestossen, gezogen usw. werden. Durch geeignetes Anordnen dieser Einrichtung kann somit praktisch jede Muskelgruppe eines menschlichen Körpers trainiert und therapiert werden, es ist nicht erforderlich, dass eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichen Funktionen eingesetzt werden müssen.

    [0008] In vorteilhafter Weise ist das Halteelement als Arm ausgebildet, an dessen einen Endbereich das erste Gelenk angeordnet ist und an dessen anderem Endbereich der andere Endbereich des Federelementes angelenkt ist, wodurch sich eine optimale Einleitung der Kraft ergibt.

    [0009] In vorteilhafter Weise ist der Kraftarm mit einem Verlängerungsteil ausgestattet, an welchem die Betätigungselemente anbringbar sind und der teleskopartig in den Kraftarm einschiebbar und aus diesem ausziehbar und in der entsprechenden Position arretierbar ist. Dadurch wird erreicht, dass die Widerstandskraft verändert und den Bedürfnissen angepasst werden kann.

    [0010] Die Erfindung umfasst, dass der erste Anlenkpunkt verstellbar ausgebildet ist, so dass der Abstand des ersten Anlenkpunktes zum ersten Gelenk einstellbar ist. Dadurch lässt sich die Krafteinwirkung auf den Kraftarm verändern, verändert wird dadurch auch die Charakteristik der Kraft über den Bewegungsweg des Kraftarms, dadurch lassen sich in Kombination mit dem Kraftanstieg im Federelement sowohl degressive konstante oder progressive Kraftverläufe erreichen.

    [0011] In vorteilhafter Weise ist der Träger an einem Ständer höhenverstellbar angebracht, welcher Ständer bezüglich einer Wand eines Raums oder im Raum fixierbar ist, und lässt sich in der eingestellten Höhe arretieren. Übungen zum Trainieren von Muskelgruppen können stehend, sitzend oder liegend oder in anderen Positionen ausgeführt werden, was die Einsatzmöglichkeiten dieser Einrichtung noch erhöht.

    [0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Träger im Ständer über eine Gegenkraft auf der jeweiligen Höhe gehalten ist, welche Gegenkraft durch ein Gegengewicht oder einen Federzug gebildet sein kann. Diese Gegenkraft entspricht etwa dem Gewicht der Einrichtung, wodurch die Einrichtung praktisch ohne Kraftaufwand auf die gewünschte Höhe im Ständer gebracht werden und entsprechend arretiert werden kann.

    [0013] In vorteilhafter Weise sind der Kraftarm und das Federelement im ersten Anlenkpunkt voneinander trennbar, so dass der Kraftarm gegen das Halteelement zugeschwenkt werden kann, wodurch bei Nichtgebrauch der Einrichtung diese platzsparend aufbewahrt werden kann.

    [0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Ständer in einem Schrankelement angeordnet ist, welches mit Türen versehen ist, welche bei gegen das Halteelement zugeschwenktem Zustand des Kraftarms geschlossen werden können. Dadurch lässt sich die Einrichtung bei Nichtbenutzung in optimaler Weise in diesem Schrankelement versorgen, dieses Schrankelement kann sehr schlank gehalten werden, die mit einem derartigen Schrankelement ausgestattete Einrichtung kann somit ohne weiteres in einem beliebigen Raum einer Wohnung untergebracht werden, ohne dass es viel Platz wegnimmt und bei entsprechender ästhetischer Gestaltung des Schrankelementes in keiner Weise als störend empfunden wird.

    [0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass das Federelement als Pneumatikzylinder ausgebildet ist, was einen einfachen Aufbau der Einrichtung und viele Einstellmöglichkeiten ergibt.

    [0016] In vorteilhafter Weise ist der Pneumatikzylinder über eine Druckluftleitung mit einem Druckluftspeicher verbunden, wodurch erreicht werden kann, dass die auf den Kraftarm wirkende Kraft des Federelementes über den Bewegungsweg eine definierte Zunahme erfährt.

    [0017] In vorteilhafter Weise sind in die Druckluftleitung ein Manometer und ein Druckbegrenzungsventil eingesetzt. Über das Manometer lässt sich der Druck überwachen, das Druckbegrenzungsventil verhindert einen zu hohen Druck innerhalb des Systems, wodurch Beschädigungen vermieden werden können.

    [0018] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass an die Druckluftleitung eine Druckluftquelle anschliessbar ist und ein Druckablasssystem eingesetzt ist, über welches der Druck der Druckluft verändert werden kann. Durch diese einfache Möglichkeit zum Verändern des Drucks kann in optimaler Weise die Grösse der aufzuwendenden Kraft praktisch beliebig eingestellt werden.

    [0019] In vorteilhafter Weise können am einen Endbereich des Kraftarms bzw. an dessen Verlängerungsteil wahlweise unterschiedlichste Betätigungselemente eingesetzt werden, die Möglichkeiten der Übungen und Trainingseinheiten, die mit dieser Einrichtung ausgeführt werden können, werden dadurch in optimaler Weise ergänzt.

    [0020] Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft näher erläutert.

    [0021] Es zeigt

    Fig. 1a und Fig. 1b die erfindungsgemässe Einrichtung in einer Seitenansicht und einer räumlichen Ansicht mit dem Kraftarm in der oberen Position und die Anlenkung des Federelementes in der äussersten Position;

    Fig. 2a und Fig. 2b die erfindungsgemässe Einrichtung in einer Seitenansicht und einer räumlichen Ansicht gemäss den Fig. 1a und Fig. 1b, wobei der Anlenkpunkt des Federelementes sich in der innersten Position befindet;

    Fig. 3a und Fig. 3b die erfindungsgemässe Einrichtung in einer Seitenansicht und einer räumlichen Ansicht, bei welcher der Kraftarm geringfügig nach unten bewegt ist;

    Fig. 4a und Fig. 4b die erfindungsgemässe Einrichtung in einer Seitenansicht und einer räumlichen Ansicht, bei welcher sich der Kraftarm in der untersten Position befindet;

    Fig. 5 in räumlicher Darstellung die erfindungsgemässe Einrichtung, die an einem Ständer höhenverstellbar angeordnet ist;

    Fig. 6 und Fig. 7 zwei unterschiedliche räumliche Darstellungen der erfindungsgemässen Einrichtung, die sich bezüglich des Trägers in einer gedrehten Position befindet;

    Fig. 8a und Fig. 8b die erfindungsgemässe Einrichtung in einer Seitenansicht und einer räumlichen Ansicht, bei welcher der Kraftarm vom Federelement getrennt ist und sich der Kraftarm in einer weggeschwenkten Position befindet;

    Fig. 9a und Fig. 9b die erfindungsgemässe Einrichtung in einer räumlichen Ansicht, die in einem Schrankelement, das mit schliessbaren Türen versehen ist, untergebracht werden kann;

    Fig. 10 ein Pneumatikschaltbild der Elemente, wie sie in der erfindungsgemässen Einrichtung eingesetzt sind;

    Fig. 11 die Darstellung von mehreren möglichen Kraftverlaufskurven;

    Fig. 12a und Fig. 12b jeweils eine Explosionsdarstellung der Elemente der erfindungsgemässen Einrichtung; und

    Fig. 13 eine Ansicht von hinten auf den Ständer der erfindungsgemässen Einrichtung.



    [0022] Die Fig. 1a und Fig. 1b zeigen in einer Seitenansicht bzw. in räumlicher Darstellung die erfindungsgemässe Einrichtung 1 zum Trainieren der Muskulatur. Diese Einrichtung 1 umfasst einen Kraftarm 2. Dieser Kraftarm 2 kann am einen Endbereich 3 mit Betätigungselementen 4 ausgestattet sein, über welche der Kraftarm 2 durch die Trainingsperson betätigt werden kann. Am anderen Endbereich 5 ist der Kraftarm 2 mit einem ersten Gelenk 9 ausgestattet. Über dieses erste Gelenk 9 ist der Kraftarm 2 mit einem Haltelement 6 gelenkig verbunden und somit bezüglich dieses Halteelementes 6 um eine Schwenkachse B schwenkbar.

    [0023] Das Halteelement 6 ist als Arm 7 ausgebildet, am einen Endbereich 8 dieses Arms 7 ist das erste Gelenk 9 angeordnet. Am Kraftarm 2 ist der eine Endbereich 10 eines Federelementes 11 in einem ersten Anlenkpunkt 12 angelenkt. Der andere Endbereich 13 des Federelementes 11 ist am anderen Endbereich 14 des Arms 7 angelenkt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Federelement 11 als pneumatischer Zylinder 15 ausgebildet, der später noch im Detail beschrieben wird. Selbstverständlich sind auch andere geeignete Federelemente denkbar.

    [0024] Das Halteelement 6 bzw. der Arm 7 sind über ein Drehgelenk mit einem Träger 17 verbunden. Hierbei ist der Arm 7 um die Achse 18 bezüglich des Trägers 17 drehbar. Am Arm 7 ist ein Steckbolzen 19 angebracht, der in bekannte, nicht dargestellte Bohrungen eingesteckt werden kann, die am Träger 17 entsprechend auf einer Kreisbahn angeordnet sind. Nach dem Herausziehen des Steckbolzens 19 aus der entsprechenden Bohrung des Trägers 17 kann der Arm 7 bezüglich des Trägers 17 um die Achse 18 verdreht werden, in dieser verdrehten Position kann der Steckbolzen in die entsprechende Bohrung eingesteckt werden, der Arm 7 ist somit bezüglich des Trägers 17 in dieser Position arretiert. Selbstverständlich könnten auch andere geeignete Arretiersysteme eingesetzt werden.

    [0025] Der Träger 17 kann an einem entsprechenden Ständer, wie später noch gesehen wird, oder beispielsweise an einer Sprossenwand oder einem anderen geeigneten Element befestigt werden, so dass der Kraftarm 2 zum Trainieren der Muskulatur bewegt werden kann, wie dies durch den Pfeil 20 dargestellt ist.

    [0026] Aus der Fig. 2a und Fig. 2b ist dieselbe Einrichtung 1 dargestellt, wie in den Fig. 1a und Fig. 1b. Der Kraftarm 2 ist über das erste Gelenk 9 mit dem Arm 7 schwenkbar verbunden, der Arm 7 ist drehbar am Träger 17 gehalten. Der erste Anlenkpunkt 12 ist verstellbar am Kraftarm 2 angeordnet. Der erste Anlenkpunkt 12 befindet sich auf einem Gleitschuh 21, der entlang einer Schiene 22, die am Kraftarm 2 befestigt ist, in bekannter Weise gegen das erste Gelenk 9 hin und von diesem weg verschoben werden kann und in bekannter, nicht dargestellter Weise in der jeweiligen Position fixiert werden kann. Dadurch können die Hebelverhältnisse verändert werden, was sich auf die aufzubringende Kraft auswirkt, mit welcher der Kraftarm 2 bewegt werden kann. Selbstverständlich sind auch hier andere bekannte und geeignete Verstell- und Fixiermechanismen denkbar.

    [0027] Der Kraftarm 2 ist mit einem Verlängerungsteil 23 ausgestattet, an welchem die Betätigungselemente 4 angebracht sind. Der Verlängerungsteil 23 ist teleskopartig in den Kraftarm 2 einschiebbar und aus diesem ausziehbar, in bekannter Weise kann der Verlängerungsteil 23 über einen weiteren Steckbolzen 24 bezüglich des Kraftarms 2 in der entsprechenden Position arretiert werden. Auch hier sind andere bekannte und geeignete Arretiersysteme denkbar.

    [0028] In den Fig. 1a und 1b sowie 2a und 2b ist die erfindungsgemässe Einrichtung 1 mit dem Kraftarm 2 dargestellt, wie er sich in der obersten Ausgangsposition bei gestrecktem Federelement 11 befindet. Die Fig. 3a und 3b zeigen die Einrichtung 1, bei welcher sich der Kraftarm 2 in einer leicht herunter geschwenkten Position befindet, entgegen der Kraft, die durch den Pneumatikzylinder 15 ausgeübt wird. Der erste Anlenkpunkt 12 befindet sich hierbei in einer mittleren Position.

    [0029] Die Fig. 4a und 4b zeigen die Einrichtung 1, bei welcher sich der Kraftarm 2 in der untersten Position befindet, der Pneumatikzylinder 15 befindet sich in der voll eingefahrenen Lage. Aus dieser Position wird der Kraftarm 2 wieder in die oberste Position verschwenkt, die in den Fig. 1a und 1b bzw. 2a und 2b dargestellt ist.

    [0030] Fig. 5 zeigt in räumlicher Darstellung die erfindungsgemässe Einrichtung 1 zum Trainieren der Muskulatur, die an einem Ständer 25 angeordnet ist. In bekannter Weise weist dieser Ständer 25 Längsführungen 26 auf, entlang welchen der Träger 17 verfahrbar ist. Hierzu ist der Träger 17 in bekannter, nicht dargestellter Weise mit entsprechenden Führungsschuhen ausgestattet. Der Träger 17 kann somit entlang der Längsführungen 26 im Ständer 25 verfahren werden, die erfindungsgemässe Einrichtung lässt sich somit bezüglich des Ständers 25 in jede Position bringen und kann in dieser Position arretiert werden. In bekannter Weise ist hierzu ein Spannbolzen 27 vorgesehen, der nicht dargestellte Spannelemente bezüglich des Ständers verspannen kann, was durch ein Spannrad 28 ausgeführt werden kann, das auf ein entsprechendes Gewinde, das am Spannbolzen 27 angebracht ist, aufgeschraubt ist. Selbstverständlich sind auch andere bekannte und geeignete Verfahr- und Arretiersysteme denkbar.

    [0031] Der Ständer 25 kann in bekannter Weise beispielsweise an einer Wand eines Raums befestigt werden, es ist auch denkbar, dass der Ständer 25 zwischen Boden und Decke eines Raums eingespannt werden kann. Die Einrichtung 1 zum Trainieren der Muskulatur kann somit über diesen Ständer in jede gewünschte Höhe gebracht werden und in dieser Höhe arretiert werden. Je nachdem, welche Muskelgruppe trainiert werden soll, kann somit die Einrichtung 1 auf die optimale und gewünschte Höhe gebracht werden.

    [0032] Wie aus den Fig. 6 und 7 entnommen werden kann, kann der Arm 7 bezüglich des Trägers 17, der am Ständer 25 angeordnet ist, um die Achse 18 verdreht werden. Diese Verdrehung kann von 0° bis 360° erfolgen, die Bewegungsrichtung des Kraftarms kann somit in jeder Position eingestellt werden.

    [0033] Durch die Höheneinstellbarkeit der erfindungsgemässen Einrichtung 1 und dem Verdrehen des Arms 7 bezüglich des Trägers 17 um 360° und der Fixiermöglichkeit in jeder eingestellten Position kann der Kraftarm in praktisch jede Lage gebracht werden. Neben einer Vertikalbewegung des Kraftarms von oben wie auch von unten auf beliebiger Höhe und dem beidseitigen seitlichen Bewegen des Kraftarms, wobei schräge Bewegung nach links und rechts oben bzw. nach links und rechts unten möglich sind, lassen sich verschiedenste Muskelgruppen eines menschlichen Körpers bewegen und trainieren. Je nachdem, welche Muskelgruppen bewegt und trainiert werden sollen, können entsprechende Betätigungselemente verwendet werden. Im vorliegenden Beispiel ist eine Stange eingesetzt, diese Stange kann aber ohne weiteres ersetzt werden durch an Seilen befestigten Handgriffen oder Griffen, in welche die Hände oder die Füsse eingreifen können, es können auch Druckpolster oder jegliche Art von Bügeln eingesetzt werden, diese erfindungsgemässe Einrichtung bietet dadurch eine fast unbegrenzte Möglichkeit, um irgendwelche Muskelgruppen bewegen und trainieren zu können.

    [0034] Die Fig. 8a und Fig. 8b zeigen Möglichkeiten, wie die erfindungsgemässe Einrichtung 1 platzsparend versorgt werden kann. Der Kraftarm 2 kann vom Federelement 11 bzw. vom pneumatischen Zylinder 15 gelöst werden, indem das erste Gelenk 9, beispielsweise durch Herausziehen des Gelenkbolzens, gelöst wird. Idealerweise wird die Einrichtung bezüglich des Trägers 17 so gedreht, dass der Kraftarm nach unten hängend angeordnet ist, während der Pneumatikzylinder 15 oben angeordnet ist. Der Kraftarm 2 kann dann um das erste Gelenk 9 nach unten geschwenkt werden, das Federelement 11 bzw. der Pneumatikzylinder 15 hängen dann am anderen Endbereich 14 des Arms 7 nach unten. Der Verlängerungsteil 23 kann vom Kraftarm 2 weggenommen und in eine entsprechende Aufnahme im Ständer 25 eingesteckt werden. Das Betätigungselement 4 kann ebenfalls im Ständer 25 untergebracht werden. Derart kann die Einrichtung platzsparend aufbewahrt werden.

    [0035] Wie aus den Fig. 9a und 9b ersichtlich ist, kann der Ständer 23 in einem Schrankelement 29 untergebracht sein, das mit zwei Türen 30 und 31 ausgestattet ist. Die Einrichtung 1 kann dann so zusammengelegt werden, wie dies zu den Fig. 8a und 8b beschrieben worden ist, die beiden Türen 30 und 31 des Schrankelementes 29 können verschlossen werden, die Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur zur Aufbewahrung ist somit in diesem Schrankelement untergebracht, das Schrankelement kann in ästhetischer Hinsicht so ausgebildet sein, dass es ohne weiteres beispielsweise in einem Büro oder Schlafraum oder sogar Wohnraum aufgestellt sein kann, ohne dass es als störend empfunden wird.

    [0036] Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, ist der Pneumatikzylinder 15 über eine Druckluftleitung 32 mit einem Druckluftspeicher 33 verbunden. An die Druckluftleitung 32 angeschlossen ist ein Manometer 34, welches den Druck, der innerhalb des Systems herrscht, anzeigt. Um zu vermeiden, dass der Druck in diesem System zu hoch werden kann, ist zudem in die Druckluftleitung 32 ein Druckbegrenzungsventil 35 eingesetzt. An die Druckluftleitung 32 kann eine Druckluftquelle 36 angeschlossen werden, welche beispielsweise ein Kompressor oder aber auch eine handbetätigbare Pumpe oder ein ähnliches geeignetes Element sein kann. Zusätzlich ist noch ein Druckablassventil 37 vorgesehen, mittels welchem Druck aus dem System abgelassen werden kann. Über die Druckluftquelle 36 und das Druckablassventil 37 kann somit der im System vorhandene Druck verändert werden, wodurch die durch den Pneumatikzylinder 15 wirkende Kraft eingestellt werden kann. In die Druckluftleitung 32 kann zudem noch eine Rohrbruchsicherung 38 eingesetzt werden, welche bei einem Defekt innerhalb des Systems oder bei Fehlbedienung, wie unbeabsichtigtes Loslassen des Krafthebels, den Krafthebel der Einrichtung bremst.

    [0037] Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur bietet verschiedenste Möglichkeiten, wie die Kraft bzw. der Kraftverlauf während des Hubweges des Kraftarms verändert werden kann. Einerseits kann der Luftdruck innerhalb des Pneumatiksystems verändert werden, andererseits lässt sich der Abstand des ersten Anlenkpunktes 12 bezüglich des ersten Gelenks 9 (Fig. 1a) verändern. Zusätzlich kann der Verlängerungsteil 23 (Fig. 2a) in den Krafthebel 2 eingeschoben und aus diesem herausgezogen werden, wodurch auch hier der Abstand zwischen den Betätigungselementen 4 und dem ersten Gelenk 9 verändert werden kann. Durch alle diese Verstellmöglichkeiten kann der Kraftverlauf, der auf den Kraftarm 2 über den Hubweg ausgeübt werden muss, verändert werden. Im Diagramm gemäss Fig. 11 sind derartige Kraftverläufe dargestellt. Die vertikale Achse 38 zeigt die Änderung der Kraft in %, die horizontale Achse 39 zeigt den Hubweg des Kraftarms 2. Die Kurve 40 zeigt einen progressiven Kraftverlauf, bei welcher die Kraft während des Hubweges des Kraftarms zunehmend ist, die Kurve 41 zeigt eine im wesentlichen über den gesamten Hubweg konstante Kraft, die Kurve 42 zeigt eine degressive Kraft, die aufzuwendende Kraft nimmt über den Hubverlauf des Kraftarms ab. Durch diese Möglichkeiten kann ganz gezielt eingestellt werden, wie der Kraftverlauf aussehen soll, abhängig vom gewünschten Effekt auf die zu trainierende oder bewegende Muskelgruppe.

    [0038] Aus den Fig. 12a und 12b sind nochmals die Einzelteile der erfindungsgemässen Einrichtung 1 dargestellt. Insbesondere ist aus Fig. 12b die Anordnung der Bohrungen 43 im Träger 17 ersichtlich, über welche, wie bereits erwähnt worden ist, die jeweilige Winkellage des Arms 7 über den Steckbolzen 19 fixiert werden kann. Aus diesen zwei Fig. 12a und 12b ist ebenfalls die Druckluftleitung 32 ersichtlich, die an den Pneumatikzylinder 15 angeschlossen ist, und die in bekannter Weise über die Achse 18 durch den Arm 7 und den Träger 17 hindurchgeführt ist und in den Ständer 25 mündet. Durch diese Anordnung kann die Druckluftzuführung in optimaler Weise in den Pneumatikzylinder eingeführt werden, ohne dass die Verdrehbarkeit des Arms 7 bezüglich des Trägers 17 beeinträchtigt wird.

    [0039] Fig. 13 zeigt den Ständer 25, an welchen die Einrichtung 1 über den Träger 17 höhenverstellbar angeordnet ist. Die Druckluftleitung 32 kann hierbei spiralförmig im Träger 25 angeordnet sein, so dass die Höhenverstellbarkeit der Einrichtung 1 bezüglich des Trägers 25 nicht beeinträchtigt wird. Diese Druckluftleitung 32 führt zum System, wie es in Fig. 10 dargestellt und beschrieben worden ist, dieses System kann beispielsweise innerhalb des Ständers 25 angeordnet werden, dieses System kann aber auch ohne weiteres im Schrankelement 29 (Fig. 9a und 9b) untergebracht werden, es kann auch in einem separaten Kasten, der neben dem Ständer 25 oder dem Schrankelement 29 aufgestellt werden kann, untergebracht werden.

    [0040] Im Träger 25 kann in bekannter, nicht dargestellter Weise ein Gegengewicht angeordnet werden, mit welchem das Gewicht der Einrichtung 1 ausgeglichen werden kann, so dass die Höhenverstellung der Einrichtung 1 bezüglich des Ständers 25 ohne Kraftaufwand erfolgen kann. Anstelle des Gegengewichts könnte aber auch in bekannter, nicht dargestellter Weise ein Federzug vorgesehen sein, denkbar ist auch ein Gummiseilzug, der über entsprechend angeordnete Rollen 44 geführt werden könnte.

    [0041] Mit dieser erfindungsgemässen Lösung wird eine Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur erhalten, die sehr einfach im Aufbau ist, die aber äusserst vielfältig eingesetzt werden kann und die platzsparend aufbewahrt werden kann. Diese Einrichtung eignet sich für jegliche sportliche Anwendung zum Trainieren und Bewegen der verschiedensten Muskelgruppen, diese Einrichtung kann aber auch für therapeutische Zwecke eingesetzt werden.


    Ansprüche

    1. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur, umfassend einen Kraftarm (2), welcher am einen Endbereich (3) mit Betätigungselementen (4) ausrüstbar ist und welcher mit dem anderen Endbereich (5) um ein erstes Gelenk (9), das an einem Halteelement (6) angeordnet ist, schwenkbar ist, an welchem Kraftarm (2) der eine Endbereich (10) eines Federelementes (11) in einem ersten Anlenkpunkt (12) angelenkt ist, dessen anderer Endbereich (13) in einem zweiten Anlenkpunkt am Halteelement (6) angelenkt ist, wobei der erste Anlenkpunkt (12) verstellbar ausgebildet ist, so dass der Abstand des ersten Anlenkpunktes (12) zum ersten Gelenk (9) einstellbar ist dadurch gekennzeichnet, dass

    - das Halteelement (6) über ein Drehgelenk mit einem Träger (17) verbunden und um diesen Träger (17) um eine Drehachse (18) in einer Ebene des Trägers (17) drehbar ist und jeweils in der entsprechend eingestellten Drehposition arretierbar ist, und

    - das erste Gelenk (9) zwischen Kraftarm (2) und Halteelement (6) eine Schwenkachse (B) aufweist, welche zur Drehachse (18) rechtwinklig verläuft.


     
    2. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (6) als Arm (7) ausgebildet ist, an dessen einen Endbereich (8) das erste Gelenk (9) angeordnet ist und an dessen anderem Endbereich (14) der andere Endbereich (13) des Federelementes (11) angelenkt ist.
     
    3. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftarm (2) mit einem Verlängerungsteil (23) ausgestattet ist, an welchem die Betätigungselemente (4) anbringbar sind und der teleskopartig in den Kraftarm (2) einschiebbar und aus diesem ausziehbar und in der entsprechenden Position arretierbar ist.
     
    4. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (17) an einem Ständer (25), der bezüglich einer Wand eines Raums oder im Raum fixierbar ist, höhenverstellbar angebracht ist und in der eingestellten Höhe arretierbar ist.
     
    5. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (17) im Ständer über eine Gegenkraft auf der jeweiligen Höhe gehalten ist.
     
    6. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenkraft durch ein Gegengewicht oder einen Federzug gebildet ist.
     
    7. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftarm (2) und das Federelement (11) im ersten Anlenkpunkt (12) voneinander trennbar sind und der Kraftarm (2) gegen das Halteelement (6) zuschwenkbar ist.
     
    8. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (25) in einem Schrankelement (29) angeordnet ist, welches mit Türen (30, 31) versehen ist, welche bei gegen das Halteelement (6) zugeschwenktem Zustand des Kraftarms (2) schliessbar sind.
     
    9. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (11) als Pneumatikzylinder (15) ausgebildet ist.
     
    10. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Pneumatikzylinder (15) über eine Druckluftleitung (32) mit einem Druckluftspeicher (33) verbunden ist.
     
    11. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in die Druckluftleitung (32) ein Manometer (34) und ein Druckbegrenzungsventil (35) eingesetzt ist.
     
    12. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass an die Druckluftleitung (32) eine Druckluftquelle (36) anschliessbar ist und ein Druckablasssystem (37) eingesetzt ist, über welches der Druck der Druckluft veränderbar ist.
     
    13. Einrichtung zum Trainieren der Muskulatur nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Endbereich (3) des Kraftarms bzw. an dessen Verlängerungsteil (23) wahlweise unterschiedlichste Betätigungselemente (4) eingesetzt werden können.
     


    Claims

    1. Apparatus for exercising the muscles, comprising a power arm (2), which is provided at one end area (3) with actuating elements (4) and which, with the other end area (5), is pivotable about a first hinge (9), which is disposed on a holding element (6), to which power arm (2) the one end area (10) of a spring element (11) is linked in an articulated way at a first articulation point (12), the other end area (13) of which spring element is linked in an articulated way at a second articulation point on the holding element (6), the first articulation point (12) being designed adjustable, so that the spacing of the first articulation point (12) to the first hinge (9) is able to be set, characterized in that

    - the holding element (6) is connected to a support (17) via a rotary joint, and is rotatable about this support (17) about a rotational axis (18) in one plane and is lockable in each case in the correspondingly set rotation position, and

    - the first hinge (9) between the power arm (2) and the holding element (6) has a pivot axis (B) which runs at a right angle to the rotational axis (18).


     
    2. Apparatus for exercising the muscles according to claim 1, characterized in that the holding element (6) is designed as arm (7) at whose one end area (8) the first hinge (9) is disposed and at whose other end area (14) the other end area (13) of the spring element (11) is linked in an articulated way.
     
    3. Apparatus for exercising the muscles according to claim 1 or 2, characterized in that the power arm (2) is provided with an extension piece (23), on which the actuating elements (4) are able to be provided, and which is able to be pushed into and pulled out of the power arm (2) in a telescopic way and is lockable in the appropriate position.
     
    4. Apparatus for exercising the muscles according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the support (17) is installed in a height-adjustable way on a stand (25), which is fixable with respect to a wall of a room or in the room, and is lockable at the adjusted height.
     
    5. Apparatus for exercising the muscles according to claim 4, characterized in that the support (17) is held at the respective height in the stand via a counterforce.
     
    6. Apparatus for exercising the muscles according to claim 5, characterized in that the counterforce is formed by a counterweight or a spring balancer.
     
    7. Apparatus for exercising the muscles according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the power arm (2) and the spring element (11) are able to be separated from one another at the first articulation point (12) and the power arm (2) is able to be swung closed toward the holding element (6).
     
    8. Apparatus for exercising the muscles according to claim 7, characterized in that the stand (25) is disposed in a cupboard element (29), which is provided with doors (30, 31), which are closable in the state of the power arm (2) swung closed toward the holding element (6).
     
    9. Apparatus for exercising the muscles according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the spring element (11) is designed as pneumatic cylinder (15).
     
    10. Apparatus for exercising the muscles according to claim 9, characterized in that the pneumatic cylinder (15) is connected to a compressed air reservoir (33) via a compressed air line (32).
     
    11. Apparatus for exercising the muscles according to claim 10, characterized in that inserted in the compressed air line (32) is a manometer (34) and a pressure limit valve (35).
     
    12. Apparatus for exercising the muscles according to claim 10 or 11, characterized in that a compressed air source (36) is connectible to the compressed air line (32), and a depressurization system (37) is used via which the pressure of the compressed air is changeable.
     
    13. Apparatus for exercising the muscles according to one of the claims 1 to 12, characterized in that at one end area (3) of the power arm or respectively on its extension piece (23) the most diverse actuating elements (4) are able to be used selectively.
     


    Revendications

    1. Appareil d'entraînement musculaire, comprenant un bras de force (2), qui peut être équipé, au niveau de l'une de ses extrémités (3), d'éléments d'actionnement (4), et qui est monté pivotant, via son autre extrémité (5), autour d'une première articulation (9), qui est disposée sur un élément de support (6), une extrémité (10) d'un élément de suspension (11) étant liée audit bras de force (2) de manière articulée au niveau d'un premier point d'articulation (12), l'autre extrémité (13) duquel élément de suspension étant liée de manière articulée à un deuxième point d'articulation sur l'élément de support (6), le premier point d'articulation (12) étant conçu de manière à être ajustable, de telle sorte que l'espacement entre le premier point d'articulation (12) et la première charnière (9) peut être réglé, caractérisé en ce que

    - l'élément de support (6) est relié à un support (17) via une charnière, et est rotatif autour de ce support (17) dans un plan autour d'un axe de rotation (18), et peut être respectivement verrouillé dans une position de rotation de réglage correspondante, et

    - la première articulation (9) entre le bras de force (2) et l'élément de support (6) possède un axe de pivotement (B) dirigé perpendiculairement par rapport à l'axe de rotation (18).


     
    2. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de support (6) est réalisé sous forme de bras (7) à une extrémité (8) duquel la première articulation (9) est disposée, et à l'autre d'extrémité (14) duquel l'autre extrémité (13) de l'élément de suspension (11) est lié de manière articulée.
     
    3. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bras de force (2) est muni d'une pièce d'extension (23) sur laquelle les éléments de commande (4) peuvent être aménagés, et peut être rentré dans le bras de force (2) ou retiré de celui-ci de manière télescopique, et peut être verrouillé dans une position appropriée.
     
    4. Appareil d'entraînement musculaire selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le support (17) est installé de manière ajustable en hauteur sur un socle (25), qui peut être fixé à une paroi d'une pièce ou dans la pièce, et peut être verrouillé au niveau d'une hauteur d'ajustement.
     
    5. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 4, caractérisé en ce que le support (17) est maintenu à une hauteur respective dans le socle via une force antagoniste.
     
    6. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 5, caractérisé en ce que la force antagoniste est exercée par un contrepoids ou une traction à ressort.
     
    7. Appareil d'entraînement musculaire selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le bras de force (2) et l'élément de suspension (11) peuvent être séparés l'un de l'autre au niveau du premier point d'articulation (12), et le bras de force (2) peut être replié en direction de l'élément de support (6).
     
    8. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 7, caractérisé en ce que le socle (25) est disposé dans un élément d'armoire (29), qui est muni de portes (30, 31), qui peuvent être refermées dans l'état où le bras de force (2) est replié sur l'élément de support (6).
     
    9. Appareil d'entraînement musculaire selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de suspension (11) est formé par un cylindre pneumatique (15).
     
    10. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 9, caractérisé en ce que le cylindre pneumatique (15) est relié à un réservoir d'air comprimé (33) via une ligne d'air comprimé (32).
     
    11. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un manomètre (34) et un limiteur de pression (35) sont insérés dans la ligne d'air comprimé (32).
     
    12. Appareil d'entraînement musculaire selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'une source d'air comprimé (36) peut être connectée à la ligne d'air comprimé (32), et un système de dépressurisation (37) est employer pour changer la pression de l'air compressé.
     
    13. Appareil d'entraînement musculaire selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que des éléments d'actionnement (4) les plus divers peuvent être employés selon les besoins au niveau d'une extrémité (3) du bras de force ou respectivement de sa pièce d'extension (23).
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente