(19)
(11)EP 3 064 662 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
29.04.2020  Patentblatt  2020/18

(21)Anmeldenummer: 16000521.1

(22)Anmeldetag:  04.03.2016
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03C 1/05(2006.01)

(54)

SANITÄRARMATUR MIT BERÜHRUNGSLOSER STEUERUNG VON TEMPERATUR UND WASSERMENGE

SANITARY FITTING WITH TOUCHLESS SENSOR FOR CONTROLLING TEMPERATURE AND WATER FLOW

ROBINET AVEC CAPTEUR SANS CONTACT POUR CONTRÔLER LA TEMPERATURE ET LE VOLUME D'EAU


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 06.03.2015 DE 102015002783

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.09.2016  Patentblatt  2016/36

(73)Patentinhaber: Grohe AG
58675 Hemer (DE)

(72)Erfinder:
  • Schönbeck, Heiko
    58675 Hemer (DE)
  • Steinhoff, Stefan
    59846 Sundern (DE)
  • Jung, Andreas
    58730 Fröndenberg (DE)
  • Thilo, Richard
    44267 Dortmund (DE)
  • Pehl, Michael
    58708 Menden (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 724 044
DE-T5-112009 004 326
US-A1- 2009 056 011
DE-A1-102006 062 182
US-A1- 2007 170 384
US-B1- 8 407 827
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitärarmatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die regelmäßig im Zusammenhang mit Waschbecken, Spülbecken, Duschen oder Badewannen Verwendung findet. Solche Sanitärarmaturen dienen insbesondere der Bereitstellung eines Mischwassers mit einer gewünschten Mischwassertemperatur. Weiter wird auch ein (kabel- bzw. berührungsloses) Betriebsverfahren für eine solche Sanitärarmatur erläutert.

    [0002] Aus dem Stand der Technik sind Sanitärarmaturen bekannt, die mit kabellosen Bedieneinheiten, beispielsweise mit Tasten, betätigbar sind. Nachteilig an solchen Bedieneinheiten ist unter anderem, dass durch deren Berührung Krankheitserreger auf verschiedene Benutzer übertragbar sind. Somit erfüllen solche Sanitärarmaturen nicht immer besonders hohe Hygienestandards. Darüber hinaus weisen die kabellosen Bedieneinheiten teilweise einen hohen Energieverbrauch auf, sodass Energiequellen, wie beispielsweise Batterien, häufig gewechselt werden müssen.

    [0003] Aus der DE 10 2006 062 182 A1 ist eine Multifunktionsarmatur mit einer Sensoreinrichtung zur berührungslosen Bedienung und Steuerung der Multifunktionsarmatur gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt. Weiterhin zeigt die US 2007/0170384 A1 eine Sanitärarmatur mit einer ersten Sensoranordnung zur Einstellung einer Durchflussrate und einer zweiten Sensoranordnung zur Einstellung einer Flüssigkeitstemperatur, die an der Sanitärarmatur oder einem Beckenrand angeordnet sein können. Die US 2009/0056011 A1 zeigt eine Sanitärarmatur, bei der eine Wassertemperatur und eine Durchflussrate mittels eines Sensors berührungslos einstellbar sind. Aus der DE 11 2009 004 326 T5 ist ein Waschraumsystem mit einem Detektionssystem bekannt, wobei das Detektionssystem eine Abtastung eines Detektionsbereichs entweder alle 0,25 Sekunden vornimmt, wenn ein Solenoid-Ventil innerhalb von 30 Minuten aktiviert worden ist, oder ungefähr jede Sekunde, wenn das Solenoid-Ventil für eine Periode von größer als 30 Minuten nicht aktiviert worden ist. Die EP 0 724 044 A1 offenbart eine Steuerung für eine Sanitärarmatur, bei der über einen Helligkeitssensor in Zeiten der Nichtnutzung in der Nacht die Zeit zwischen zwei Abtastvorgängen verlängert wird. Zudem ist aus der US 8 407 827 B1 eine Sanitärarmatur bekannt, bei der Sensoren im Bereich eines Waschbeckens angeordnet sind. Aufgabe der Erfindung ist es daher, die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten Probleme zumindest teilweise zu lösen und insbesondere eine Sanitärarmatur anzugeben, die höchsten Hygienestandards gerecht wird und die zudem einen geringen Energieverbrauch aufweist.

    [0004] Diese Aufgaben werden gelöst mit einer Sanitärarmatur gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Sanitärarmatur sind in den abhängig formulierten Ansprüchen angegeben. Es ist darauf hinzuweisen, dass die in den abhängig formulierten Ansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale in beliebiger technologisch sinnvoller Weise miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren. Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt werden.

    [0005] Die vorgeschlagene Sanitärarmatur wird insbesondere im Zusammenhang mit Waschbecken, Spülbecken, Duschen und/oder Badewannen verwendet. Die Sanitärarmatur dient dabei insbesondere der Bereitstellung eines Mischwassers mit einer gewünschten Mischwassertemperatur. Hierzu kann die Sanitärarmatur beispielsweise in einem Armaturengehäuse ein Mischventil aufweisen, durch das ein Kaltwasser und ein Warmwasser zu dem Mischwasser mit der gewünschten Mischwassertemperatur mischbar sind. Das Kaltwasser weist hierbei insbesondere eine Kaltwassertemperatur von 0 °C - 40 °C und/oder das Warmwasser eine Warmwassertemperatur von 40 °C - 80 °C auf.

    [0006] Die Sanitärarmatur weist einen Funksensor auf, mit dem die Sanitärarmatur steuerbar ist. Der Funksensor ist kabellos und dadurch frei platzierbar. Der Funksensor weist insbesondere einen einzigen Sensor auf beziehungsweise ist als Einzelsensor ausgebildet. Insbesondere weist der Funksensor keine Mehrzahl von Sensoren oder eine Sensorphalanx auf. Der Funksensor kann zudem auf der Infrarot-Technologie und/oder der Low frequency (LF)-Technik bzw. (HF)-Technik also sogenannter Radartechnik basieren. Mit dem Funksensor sind zudem insbesondere dynamische dreidimensionale (Hand-)Gesten als Bewegung, das heißt insbesondere ein Bewegungsablauf, detektierbar.

    [0007] Zum Betrieb der Sanitärarmatur ist der Funksensor insbesondere mit einer Steuerung mittels einer Funkverbindung verbunden, durch die insbesondere das Mischventil und/oder ein gegebenenfalls vorhandenes Durchflussmengenventil der Sanitärarmatur steuerbar sind. Bei der Steuerung kann es sich insbesondere um einen Mikroprozessor handeln. Die mindestens eine Steuerung ist insbesondere so konzipiert und eingerichtet, dass sie a) in Abhängigkeit der Position eines Objekts im Erfassungsraum des Funksensors die Wasserströme durch die Sanitärarmatur zumindest in deren Temperatur oder Durchflussmenge und/oder b) die Abtastrate des Funksensors einstellen kann. Der Funksensor dient somit als Bedieneinheit der Sanitärarmatur und weist insbesondere eine Infrarotlichtquelle sowie einen Detektor zum Detektieren von durch eine Hand eines Benutzers der Sanitärarmatur reflektierte Infrarotstrahlen auf. Vorzugsweise ist die Steuerung in den Funksensor integriert.

    [0008] Mit dem Funksensor ist ein Sensorbereich überwachbar, der einen ersten Steuerbereich zur Steuerung einer Durchflussmenge eines Wassers aus einem Auslauf der Sanitärarmatur, einen zweiten Sensorbereich zur Erhöhung einer Temperatur des Wassers und einen dritten Steuerbereich zur Reduzierung einer Temperatur des Wassers aufweist. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass bei einer Detektierung einer Hand durch den Funksensor in dem ersten Steuerbereich eine Durchflussmenge des Wassers aus dem Auslauf der Sanitärarmatur, bei einer Detektierung einer Hand in dem zweiten Steuerbereich die Temperatur des Wasser erhöhbar und bei einer Detektierung einer Hand in dem dritten Steuerbereich eine Reduzierung der Temperatur des Wassers bewirkbar ist. Der erste Steuerbereich erstreckt sich dabei zumindest teilwiese um eine erste Achse, der zweite Steuerbereich zumindest teilweise um eine zweite Achse und der dritte Steuerbereich zumindest teilweise um eine dritte Achse. Die Erstreckung erfolgt dabei jeweils insbesondere (rotations-)symmetrisch um die jeweilige Achse. Durch den Funksensor ist somit die Sanitärarmatur berührungslos betätigbar, sodass keine Krankheitserreger zwischen verschiedenen Benutzern übertragen werden können.

    [0009] Weiterhin ist eine Abtastrate des Funksensors in einer Nichtnutzungsphase der Sanitärarmatur reduzierbar und die Abtastrate des Funksensors in einer Benutzungsphase der Sanitärarmatur erhöhbar. Unter der Abtastrate des Funksensors ist insbesondere eine Frequenz zu verstehen, mit der der Funksensor den Sensorbereich überwacht. Bei der Nichtnutzungsphase der Sanitärarmatur handelt es sich insbesondere um eine Phase, in der sich keine Hand im Sensorbereich befindet und/oder die Sanitärarmatur nicht benutzt wird. In der Nichtnutzungsphase ist die Abtastrate des Funksensors insbesondere auf eine Frequenz von 0,01 Hz (Hertz) bis 400 Hz reduzierbar. Bei der Benutzungsphase handelt es sich insbesondere um eine Phase, in der sich eine Hand in dem Sensorbereich befindet und/oder die Sanitärarmatur in Benutzung ist. Während der Benutzungsphase ist die Abtastrate des Funksensors insbesondere auf eine Frequenz 0,01 Hz (Hertz) bis 400 Hz erhöhbar. Hierdurch ist der Energieverbrauch des Funksensors reduzierbar.

    [0010] Der Funksensor ist mit einer Distanz zu der Sanitärarmatur angeordnet. Die Distanz zwischen dem Funksensor und der Sanitärarmatur beträgt 5 cm (Zentimeter) bis 200 cm.

    [0011] Ebenfalls vorteilhaft ist es, wenn die erste Achse als Mittelachse ausgebildet ist. Unter einer Mittelachse ist hier insbesondere eine Achse zu verstehen, die mit einer Hauptsensorrichtung des Funksensors fluchtet, die mit einer Längsachse des Funksensors fluchtet, die mit einer Zentrumsachse des Funksensors fluchtet und/oder die durch einen Mittelpunkt des Funksensors verläuft.

    [0012] Zudem ist es vorteilhaft, wenn die zweite Achse die erste Achse mit einem ersten Winkel von +10° bis +80° und die dritte Achse die erste Achse mit einem zweiten Winkel von -10° bis -80° schneiden. Dies bedeutet insbesondere, dass die zweite Achse und die dritte Achse sich relativ zu der ersten Achse, insbesondere spiegelbildlich zu der ersten Achse, gegenüberliegen. Die zweite Achse und/oder die dritte Achse weisen insbesondere einen (gemeinsamen) Schnittpunkt mit der ersten Achse auf, der sich auf einer Oberfläche des Funksensors oder in dem Funksensor befindet. Der erste Winkel beträgt bevorzugt +40° bis +50° oder besonders bevorzugt +45°. Der zweite Winkel beträgt bevorzugt -40° bis -50° oder besonders bevorzugt -45°.

    [0013] Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn bei einer Detektierung einer Handbewegung in dem ersten Steuerbereich durch den Funksensor ein Durchfluss des Wassers durch den Auslass der Sanitärarmatur aktivierbar oder deaktivierbar ist. Bei der Aktivierung des Durchflusses des Wassers kann beispielsweise eine Temperatur von 30 °C des Wassers voreingestellt sein.

    [0014] Ebenfalls vorteilhaft ist es, wenn bei einer Detektierung einer Handbewegung in einem ersten Bereich des ersten Steuerbereichs die Temperatur oder die Durchflussmenge des Wassers durch den Funksensor erhöhbar, zum Beispiel auf bis zu 38° C (Celsius), und bei einer Detektierung einer Handbewegung in einem zweiten Bereich des ersten Steuerbereichs die Temperatur oder die Durchflussmenge des Wassers durch den Funksensor reduzierbar, zum Beispiel auf bis zu 20° C, ist. Bei dem ersten Bereich handelt es sich insbesondere um einen oberen Bereich und bei dem zweiten Bereich um einen unteren Bereich des ersten Steuerbereichs. Der obere bzw. untere Bereich orientiert sich dabei entlang der Achse des jeweiligen Einstellbereichs, relativ zum Funksensor betrachtet. D.h. der obere Bereich ist vom Funksensor weiter entfernt als der untere Bereich. Es kann zudem vorteilhaft sein Zusatzfunktionen vorzusehen, die bei einem Unterschreiten eines unteren Bereichs ausgeführt werden.

    [0015] Zudem ist es vorteilhaft, wenn durch den Funksensor zumindest zwei Zustände zur Durchflussmenge des Wassers und/oder drei Zustände zu den Temperaturen des Wassers steuerbar bzw. einstellbar sind.

    [0016] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figur näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Figur eine besonders bevorzugte Variante der Erfindung zeigt, diese jedoch nicht darauf beschränkt ist. Es zeigt schematisch:
    Fig. 1:
    eine Sanitärarmatur mit einem Funksensor.


    [0017] Die Fig. 1 zeigt eine schematisch dargestellte Sanitärarmatur 1 mit einem Funksensor 2. Mit dem Funksensor 2 ist ein Sensorbereich 3 überwachbar, der einen ersten Steuerbereich 4 zur Steuerung einer Durchflussmenge eines Wassers aus einem nicht gezeigten Auslauf der Sanitärarmatur 1, einen zweiten Steuerbereich 5 zur Erhöhung einer Temperatur des Wassers und einen dritten Steuerbereich 6 zur Reduzierung einer Temperatur des Wassers aufweist. Der erste Steuerbereich 4 erstreckt sich um eine erste Achse 7, der zweite Steuerbereich 5 um eine zweite Achse 8 und der dritte Steuerbereich 6 um eine dritte Achse 9. Der erste Steuerbereich 4, der zweite Steuerbereich 5 und der dritte Steuerbereich 6 weisen dabei eine räumliche Erstreckung orthogonal zur Zeichnungsebene auf. Die zweite Achse 8 schneidet die erste Achse 7 mit einem ersten Winkel 10 von +45° und die dritte Achse 9 die erste Achse 7 mit einem zweiten Winkel 11 von -45°. Weiterhin weist der erste Steuerbereich 4 einen ersten Bereich 12 auf, wobei bei einer Detektierung einer Hand in dem ersten Bereich 12 eine Durchflussmenge des Wassers erhöhbar ist. Zudem weist der erste Steuerbereich 4 einen zweiten Bereich 13 auf, wobei bei einer Detektierung einer Hand in dem zweiten Bereich 13 eine Durchflussmenge des Wassers reduzierbar ist. Der Funksensor 2 ist über eine Funkverbindung mit einer Steuerung 14 verbunden, die wiederum datenleitend mit der Sanitärarmatur 1 verbunden ist.

    [0018] Durch die erfindungsgemäße Sanitärarmatur können besonders hohe Hygienestandards erfüllt und der Energieverbrauch auf einem niedrigen Niveau gehalten werden.

    Bezugszeichenliste



    [0019] 
    1
    Sanitärarmatur
    2
    Funksensor
    3
    Sensorbereich
    4
    Erster Steuerbereich
    5
    Zweiter Steuerbereich
    6
    Dritter Steuerbereich
    7
    Erste Achse
    8
    Zweite Achse
    9
    Dritte Achse
    10
    Erster Winkel
    11
    Zweiter Winkel
    12
    Erster Bereich
    13
    Zweiter Bereich
    14
    Steuerung



    Ansprüche

    1. Sanitärarmatur (1) mit einem Sensor (2), wobei ein durch den Sensor (2) überwachbarer Sensorbereich (3) einen ersten Steuerbereich (4) zur Steuerung einer Durchflussmenge eines Wassers aus einem Auslauf der Sanitärarmatur (1), einen zweiten Steuerbereich (5) zur Erhöhung einer Temperatur des Wassers und einen dritten Sensorbereich (6) zur Reduzierung einer Temperatur des Wassers aufweist, wobei sich der erste Steuerbereich (4) zumindest teilweise um eine erste Achse (7), der zweite Steuerbereich (5) zumindest teilweise um eine zweite Achse (8) und der dritte Steuerbereich (6) zumindest teilweise um eine dritte Achse (9) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (2) ein kabelloser Funksensor (2) ist, dass eine Abtastrate des Funksensors (2) in einer durch den Funksensor (2) detektieren Nichtnutzungsphase der Sanitärarmatur (1) reduzierbar und die Abtastrate des Funksensors (2) in einer Benutzungsphase der Sanitärarmatur (1) erhöhbar ist, dass der Funksensor (2) mit einer Distanz zu der Sanitärarmatur (1) angeordnet ist, wobei die Distanz 5 cm bis 200 cm beträgt.
     
    2. Sanitärarmatur (1) mit einem Sensor (2) nach Patentanspruch 1, wobei die erste Achse (7) als Mittelachse ausgebildet ist.
     
    3. Sanitärarmatur (1) mit einem Sensor (2) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die zweite Achse (8) die erste Achse (7) mit einem ersten Winkel (10) von +10° bis +80° und die dritte Achse (9) die erste Achse (7) mit einem zweiten Winkel (11) von - 10° bis -80° schneiden.
     
    4. Sanitärarmatur (1) mit einem Sensor (2) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei bei einer Detektierung einer Handbewegung in dem ersten Steuerbereich (4) durch den Funksensor (2) ein Durchfluss des Wassers durch den Auslass der Sanitärarmatur (1) aktivierbar oder deaktivierbar ist.
     
    5. Sanitärarmatur (1) mit einem Sensor (2) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei bei einer Detektierung einer Handbewegung in einem ersten Bereich (12) des ersten Steuerbereichs (4) die Durchflussmenge des Wassers durch den Funksensor (2) erhöhbar und bei einer Detektierung einer Handbewegung in einem zweiten Bereich (13) des ersten Steuerbereichs (4) die Durchflussmenge des Wassers durch den Funksensor (2) reduzierbar ist.
     
    6. Sanitärarmatur (1) mit einem Sensor (2) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei durch den Funksensor (2) wenigstens zwei Durchflüsse des Wassers und wenigstens drei Temperaturen steuerbar sind.
     


    Claims

    1. A sanitary fitting (1) with a sensor (2), wherein a sensor range (3) capable of being monitored by the sensor (2) has a first control range (4) for controlling a flow volume of water from an outlet of the sanitary fitting (1), a second control range (5) for increasing a temperature of the water and a third control range (6) for reducing a temperature of the water, wherein the first control range (4) extends at least partially about a first axis (7), the second control range (5) extends at least partially about a second axis (8) and the third control range (6) extends at least partially about a third axis (9), characterized in that the sensor (2) is a wireless radio sensor (2), that a scanning frequency of the radio sensor (2) can be reduced in a non-use phase of the sanitary fitting (1) detected by the radio sensor (2) and the scanning frequency of the radio sensor (2) can be increased in a use phase of the sanitary fitting (1), that the radio sensor (2) is arranged at a distance from the sanitary fitting (1), the distance being 5 cm to 200 cm.
     
    2. The sanitary fitting (1) with a sensor (2) according to Claim 1, wherein the first axis (7) is formed as a center axis.
     
    3. The sanitary fitting (1) with a sensor (2) according to any one of the preceding claims, wherein the second axis (8) intersects the first axis (7) at a first angle (10) of +10° to +80° and the third axis (9) intersects the first axis (7) at a second angle (11) of -10° to - 80°.
     
    4. The sanitary fitting (1) with a sensor (2) according to any one of the preceding claims, wherein a flow of the water through the outlet of the sanitary fitting (1) can be activated or deactivated with a detection of a hand motion in the first control range (4) by the radio sensor (2).
     
    5. The sanitary fitting (1) with a sensor (2) according to any one of the preceding claims, wherein the flow volume of the water can be increased by the radio sensor (2) with a detection of a hand motion in a first area (12) of the first control range (4) and the flow volume of the water can be reduced by the radio sensor (2) with a detection of a hand motion in a second area (13) of the first control range (4).
     
    6. The sanitary fitting (1) with a sensor (2) according to any one of the preceding claims, wherein at least two flows of the water and at least three temperatures can be controlled by the radio sensor (2).
     


    Revendications

    1. Robinetterie sanitaire (1), pourvue d'un détecteur (2), une zone de détection (3) susceptible d'être supervisée par le capteur (2) comportant une première zone de contrôle (4), destinée à contrôler une capacité de débit d'une eau à partir d'une sortie de la robinetterie sanitaire (1), une deuxième zone de contrôle (5), destinée à élever une température de l'eau et une troisième zone de contrôle (6), destinée à réduire une température de l'eau, la première zone de contrôle (4) s'étendant au moins en partie autour d'un premier axe (7), la deuxième zone de contrôle (5) s'étendant au moins en partie autour d'un deuxième axe (8) et la troisième zone de contrôle (6) s'étendant au moins en partie autour d'un troisième axe (9), caractérisée en ce que le détecteur (2) est un détecteur radio sans fil (2), en ce qu'une fréquence de balayage du détecteur radio (2) est susceptible d'être réduite dans une phase de non-utilisation de la robinetterie sanitaire (1) détectée par le détecteur radio (2) et la fréquence de balayage du détecteur radio (2) est susceptible d'être relevée dans une phase d'utilisation de la robinetterie sanitaire (1), en ce que le détecteur radio (2) est placé à une distance par rapport à la robinetterie sanitaire (1), la distance étant de 5 cm à 200 cm.
     
    2. Robinetterie sanitaire (1), pourvue d'un détecteur (2) selon la revendication 1, le premier axe (7) étant conçu sous la forme d'un axe médian.
     
    3. Robinetterie sanitaire (1), pourvue d'un détecteur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le deuxième axe (8) recoupant le premier axe (7) sous un premier angle (10) de + 10° à + 80° et le troisième axe (9) recoupant le premier axe (7) sous un deuxième angle (11) de - 10° à - 80°.
     
    4. Robinetterie sanitaire (1), pourvue d'un détecteur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, lors d'une détection d'un déplacement d'une main dans la première zone de contrôle (4) par le détecteur radio (2), un débit de l'eau à travers la sortie de la robinetterie sanitaire (1) étant activable ou désactivable.
     
    5. Robinetterie sanitaire (1), pourvue d'un détecteur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, lors d'une détection d'un déplacement d'une main dans une première zone (12) de la première zone de contrôle (4), la capacité de débit de l'eau étant susceptible d'être relevée par le détecteur radio (2) et lors d'une détection d'un déplacement d'une main dans une deuxième zone (13) de la première zone de contrôle (4), la capacité de débit de l'eau étant susceptible d'être réduite par le détecteur radio (2).
     
    6. Robinetterie sanitaire (1), pourvue d'un détecteur (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, au moins deux débits de l'eau et au moins les températures étant susceptibles d'être contrôlés par le détecteur radio (2).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente