(19)
(11)EP 3 169 513 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
13.10.2021  Patentblatt  2021/41

(21)Anmeldenummer: 15752910.8

(22)Anmeldetag:  29.06.2015
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B30B 9/26(2006.01)
(52)Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B30B 9/267
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2015/000339
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2016/008466 (21.01.2016 Gazette  2016/03)

(54)

SEIHERSTAB SOWIE VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES SEIHERSTABES

STRAINER BAR AND METHOD FOR PRODUCING A STRAINER BAR

BARRE DE FILTRE À TAMIS ET PROCÉDÉ DE PRODUCTION D'UNE BARRE DE FILTRE À TAMIS


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 17.07.2014 DE 102014010499

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.05.2017  Patentblatt  2017/21

(73)Patentinhaber: Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH
21079 Hamburg (DE)

(72)Erfinder:
  • SPECK, Rolf
    20146 Hamburg (DE)

(74)Vertreter: Klickow & Wetzel PartGmbB 
Jessenstraße 4
22767 Hamburg
22767 Hamburg (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 10 210 453
DE-A1- 10 349 771
US-A- 4 289 065
DE-A1- 10 329 952
DE-U1- 29 811 871
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Seiherstabes zur Bildung eines Seiherkorbes für die Eingrenzung eines Kompressionsraumes einer Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten, wobei der Seiherstab einen Grundkörper aufweist, an dem eine Panzerung mit wenigstens einer Verschleißoberfläche festgelegt ist und bei dem wenigstens ein Distanzelement, das seitlich zu einer Längserstreckung des Seiherstabes derart positioniert ist, dass es sich über eine Seitenfläche des Seiherstabes erhebt sowie bei dem das wenigstens eine Distanzelement stoffschlüssig mit dem Grundelement des Seiherstabes verbunden ist.

    [0002] Erfindungsgemäß werden ein Seiherstab mit aufgeschweißtem Bolzen und ein Herstellverfahren für einen Seiherstab mit aufgeschweißtem Bolzen erläutert.

    [0003] Der Seiherstab ist für einen aus einer Mehrzahl von Seiherstäben zusammengesetzten im Wesentlichen zylinderförmigen Seiherkorb zwecks Eingrenzung eines Kompressionsraumes in einer Schneckenpresse für die Verarbeitung von tierischen bzw. pflanzlichen Produkten zu Fleischmehl und Tierfett bzw. pflanzlichen Ölen und dergleichen vorgesehen.

    [0004] Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines Seiherstabes, der im Bereich einer Verschleißoberfläche von mindestens einer Presskante begrenzt ist und der im Bereich mindestens einer Seitenfläche eines Grundkörpers mindestens ein sich über die Seitenfläche erhebendes Distanzelement (Bolzen) aufweist.

    [0005] Die Erfindung betrifft darüber hinaus einen gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Seiherstab für eine Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten, der im Bereich einer Verschleißoberfläche von mindestens einer Presskante begrenzt ist und der im Bereich mindestens einer Seitenfläche eines Grundkörpers mindestens ein sich über die Seitenfläche erhebendes Distanzelement aufweist.

    [0006] Die Erfindung betrifft schließlich eine Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten, die mindestens einen gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Seiherstab aufweist, der im Bereich einer Verschleißoberfläche von mindestens einer Presskante begrenzt ist und der im Bereich mindestens einer Seitenfläche eines Grundkörpers mindestens ein sich über die Seitenfläche erhebendes Distanzelement aufweist.

    [0007] Seiherstäbe der einleitend genannten Art werden im Bereich von Vorrichtungen zum Abpressen von flüssigen Stoffen aus in die Vorrichtung eingebrachten Substanzen verwendet. Es kann beispielsweise ein Abpressen von flüssigen Stoffen aus ölhaltigen Früchten, Tierkadavern oder Schlachtabfällen erfolgen. Die Vorrichtungen zum Abpressen sind trommelartig ausgebildet und die Seiherstäbe erstrecken sich in einer Längsrichtung der Trommel. In dieser Längsrichtung erfolgt auch ein Transport der zu verarbeitenden Substanzen. Im Bereich eines Trommelausganges werden die Restsubstanzen nahezu feuchtigkeitsfrei aus dem Trommelinnenraum ausgetragen. Ein Transport durch die Trommel hindurch erfolgt unter Verwendung einer Druck-und Transportschnecke.

    [0008] Während des Transportes der Substanzen durch die Trommel hindurch erfolgt durch den Pressvorgang zwischen den Begrenzungsflächen der Schneckengänge der Transportschnecke und den Seiherstäben ein Abpressen der in den Eingangssubstanzen enthaltenen Flüssigkeiten. Zur Ermöglichung eines Abfließens der ausgepressten Flüssigkeiten sind die Seiherstäbe mit spaltartigen Abständen relativ zueinander angeordnet. Zur Gewährleistung eines optimalen Verlaufes des Abpressvorganges verkleinert sich die Querschnittfläche des Schneckenganges ausgehend vom Einlass in Richtung auf den Auslass.

    [0009] Die Spalte zwischen den Seiherstäben werden üblicher Weise durch Distanzelemente vorgegeben. Gemäß bekannten Ausführungsformen werden die Distanzelemente beispielsweise manuell als Abstandsplättchen eingebracht, ebenfalls ist es bereits bekannt, derartige Distanzplättchen durch Verschweißung mit den Seiherstäben zu verbinden. Aufgrund der erheblichen während des Pressvorganges einwirkenden Kräfte haben diese Anordnungsverfahren für die Distanzelemente aber den Nachteil, dass ein Verrutschen der Distanzelemente hervorgerufen werden kann, das die Gefahr eines völligen Herausfallens der Seiherstäbe verursacht. Auch die Durchführung von Verschweißungen bietet aufgrund der Gefahr eines Abreißens der Verschweißungen keine ausreichende Sicherheit gegenüber einem Verrutschen.

    [0010] Gemäß einem weiteren bekannten Herstellungsverfahren sind die Distanzelemente einteilig mit den Seiherstäben ausgebildet und werden durch Abfräsen oder Abschleifen der überschüssigen Materialien hergestellt. Eine derartige Fertigung vermeidet zwar ein Verrutschen und führt zu einer hohen Stabilität der Gesamtvorrichtung, im Hinblick auf die Vielzahl der verwendeten Seiherstäbe wird gegenüber einer Verwendung von losen Distanzelementen aber eine erhebliche Erhöhung der Fertigungskosten verursacht.

    [0011] Schließlich werden gemäß einem weiteren Herstellungsverfahren die Distanzelemente durch einen Beschichtungsvorgang auf den Grundkörper aufgetragen, der im gesamten Bereich seiner der Seitenfläche des Grundkörpers zugewandten Begrenzung mit dem Grundkörper verbunden ist.

    [0012] Die Durchführung der Beschichtung des Grundkörpers mit den Distanzelementen kann durch unterschiedliche Verfahren erfolgen. Beispielsweise kann das Distanzelement durch Auftragsschweißen, Laserverschweißung oder elektrolytisches Beschichten auf den Grundkörper aufgebracht werden. Nachteil dieser Beschichtungsarten ist allerdings der hohe Energieeintrag in das Grundmaterial, was regelmäßig zu plastischen Verformungen führt, die sich wiederum nachteilig auf die Bauteilgeometrie auswirkt.

    [0013] Aus der DE 103 29 952 A1 ist bereits ein Seiherstab für eine Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten bekannt, bei dem auf einem Grundkörper eine Panzerung mit einer Verschleißoberfläche angeordnet ist. Über seitliche Distanzelemente wird eine Positionierung des Seiherstabes in einem Seiherkorb unterstützt.

    [0014] Ähnliche Seiherstäbe zur Anordnung in Seiherkörben werden auch in der DE 103 49 771 A1 sowie der DE 102 10 453 A1 beschrieben.

    [0015] Aus der US 4289065 A ist es bereits bekannt, im Bereich von Seiherstäben für eine Seiherpresse Distanzelemente durch ein Punktschweißen mit den zugeordneten Seiherstäben zu verbinden. Die Distanzelemente sind hierbei jeweils als rechtwinklig umgebogene Bleche gestaltet, wobei ein längerer Schenkel zur Verbindung mit dem jeweiligen Seiherelement und der kürzere Schenkel zur Bereitstellung der vorgesehenen Distanzen dient.

    [0016] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der einleitend genannten Art derart zu verbessern, dass eine nach wie vor preiswerte Fertigung von Seiherstäben bei gleichzeitigem Erhalt der Bauteilgeometrie während des Fertigungsverfahrens und gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit bei der Durchführung des Abpressvorganges ermöglicht wird.

    [0017] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmalskombination von Patentanspruch 1 gelöst.

    [0018] In der Regel wird innerhalb eines Seiherkorbes eine Vielzahl von Seiherstäben nebeneinander angeordnet. Für eine zuverlässige Durchführung der Pressvorgänge ist es vorteilhaft, wenn die Seiherstäbe relativ zueinander einen definierten Abstand aufweisen. Dieser Abstand kann unter Verwendung von Distanzelementen vorgegeben werden.

    [0019] Erfindungsgemäß werden vorgefertigte Distanzelemente mit dem Seiherstab verschweißt. Insbesondere ist erfindungsgemäß vorgesehen, ein Elektroschweißen, vorzugsweise ein Punktschweißen, durchzuführen. Eine Vielzahl von Distanzelementen wird bei diesem Verfahren in einem Magazin bevorratet und der Schweißeinrichtung zugeführt. Die Distanzelemente sind typischerweise bolzenförmig ausgeführt. Bei einer Annäherung der dem Seiherstab zugewandten Unterseite des Bolzens an die Oberfläche des Seiherstabes zündet aufgrund der angelegten elektrischen Spannung ein Lichtbogen und das Distanzelement wird mit dem Seiherstab verschweißt.

    [0020] Vorzugsweise erfolgt als Nachbearbeitung ein Zerspanungsprozess um das Distanzelement in die gewünschte Dimension zu bringen oder es erfolgt nur ein Absägen oder Abschneiden überschüssiger Längen der Distanzelemente. Hierdurch wird eine exakt vorgebbare Dimensionierung der Distanzelemente und dadurch auch eine exakte Einhaltung eines vorgegebenen Distanzabstandes zwischen den Seiherstäben erreicht.

    [0021] In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Querschnitt durch einen Seiherstab mit Distanzelement,
    Fig. 2
    eine Seitenansicht gemäß Blickrichtung II in Figur 1 und
    Fig. 3
    eine teilweise Darstellung eines vergrößerten Querschnittes.


    [0022] Figur 1 zeigt den Querschnitt durch einen Seiherstab (1) in einem ersten Ausführungsbeispiel mit wenigstens einem Distanzelement (30). Der Seiherstab (1) ist gebildet im Wesentlichen durch einen Grundkörper (20), der dem Grunde nach einem metallischen Profil entspricht, sowie einer Panzerung (10). Die Panzerung (10) ist vorzugsweise stoffschlüssig, beispielsweise durch Schweißen, mit dem Grundkörper (20) verbunden und weist an ihrer Längskante, die vorzugsweise der Pressschnecke der Pressvorrichtung zugewandt ist, eine Verschleißoberfläche (11) auf, an die sich eine Presskante (12) anschließt.

    [0023] Die Presskante (12) erfährt eine seitliche Begrenzung durch eine Seitenfläche (13), welche gegenüber der lotrechten Ebene gebildet aus der wenigstens einen Stirnseitenfläche des Distanzelementes (30) um einen Winkel X geneigt ist. Die Verschleißoberfläche (11) ist gegenüber der Verbindungsfläche (14) um den Winkel Y geneigt. Beide die den Seiherstab (1) bildenden Elemente (10, 20) und das wenigstens eine Distanzelement (30) weisen bevorzugt eine Mindesthärte von 55 + 4 HRC auf und werden durch einen C45-Werkstoff realisiert.

    [0024] Das wenigstens eine Distanzelement (30) ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 als Rundprofil ausgeführt und kann beispielsweise einen Durchmesser von 4 mm aufweisen. Um das Distanzelement (30) an dem Grundkörper (20) des Seiherstabes (1) festzulegen, sieht die Erfindung insbesondere ein elektrisches Punktschweißen durch Impulsschweißung vor, bei dem der Schweißstrom impulsartig moduliert wird, um die Wärmeeinbringung durch diesen Schweißprozess in das Stabelement (20) auf einen möglichst kleinen lokalen Bereich zu begrenzen.

    [0025] Dies ist insbesondere aus zwei Gründen wichtig: Zum einen muss die Wärmeeinbringung in den Grundkörper (20) so gering wie möglich gehalten und lokal begrenzt werden, damit der Verzug durch Wärmespannungen minimiert wird und zum anderen ist vor allem bei der Verschweißung des der Panzerung (10) benachbarten Distanzelementes (30) die möglichst auf ein kleines Gebiet an der Schweißstelle begrenzte Erwärmung wichtig, um die Verbindungsfläche (14) von Grundkörper (20) und Panzerung (10) möglichst wenig thermisch zu belasten. Ist die thermische Belastung der Verbindungsfläche (14) zu groß ist die Gefahr gegeben, dass die Festigkeit der Verbindung sinkt und sich die Panzerung (10) löst, was erheblich Vorrichtungsschäden an der Presse verursachen kann.

    [0026] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht gemäß Blickrichtung II in Figur 1. Die Distanzelemente (30) sind in diesem Ausführungsbeispiel symmetrisch angeordnet.

    [0027] Figur 3 zeigt einen Bereich des Querschnittes gemäß Figur 1 in vergrößertem Maßstab. Die Spaltenweite Z ist die sich ergebende Lichte Weite zwischen benachbart angeordneten Seiherstäben (1) an der Seitenfläche (13) innerhalb des Seiherkorbes. Die Spaltweite Z ist primär beeinflusst durch den Winkel der Seitenfläche X sowie die Länge des wenigstens einen Distanzelementes (30) und der dadurch festgelegten Lage der Stirnseitenfläche des Distanzelementes (30).


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung eines Seiherstabes (1) zur Bildung eines Seiherkorbes für die Eingrenzung eines Kompressionsraumes einer Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten, wobei der Seiherstab (1) einen Grundkörper (20) aufweist, an dem eine Panzerung (10) mit wenigstens einer Verschleißoberfläche (11) festgelegt ist und bei dem wenigstens ein Distanzelement (30) seitlich zu einer Längserstreckung des Seiherstabes (1) derart positioniert ist, dass es sich über eine Seitenfläche des Seiherstabes (1) erhebt sowie bei dem das wenigstens eine Distanzelement (30) stoffschlüssig mit dem Grundelement (20) des Seiherstabes verbunden ist, wobei das wenigstens eine Distanzelement (30) durch ein elektrisches Punkt-Impulsschweißen stoffschlüssig mit dem Grundelement (20) des Seiherstabes verbunden wird, so dass der Wärmeeintrag in den Grundkörper (20) des Seiherstabes (1) beim Schweißen minimiert wird, dadurch gekennzeichnet dass nach dem Verschweißen des wenigstens einen Distanzelementes (30) mit dem Grundelement (20) das wenigstens eine Distanzelement (30) durch einen Zerspanungsprozess in die gewünschte Dimension gebracht wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Panzerung (10) durch eine Verbindungsfläche (14) stoff- oder formschlüssig mit dem Grundkörper (20) des Seiherstabes (1) verbunden wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Panzerung (10) mit wenigstens einer ersten Seitenfläche (13) versehen wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenfläche (13) der Panzerung (10) gegenüber der lotrechten Ebene gebildet aus der wenigstens einen Stirnseitenfläche des Distanzelementes (30) um den Winkel X geneigt wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel X mit einem Wertebereich von 3 Grad bis 6 Grad versehen wird.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Verschleißoberfläche (11) der Panzerung (10) gegenüber der Verbindungsfläche (14) angeordnet und durch eine Presskante (12) begrenzt wird.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das wenigstens einem Distanzelement (30) derart über eine Seitenfläche des Seiherstabes (1) erhebt, dass die lotrechte Ebene gebildet aus der wenigstens einen Stirnseitenfläche des wenigstens einen Distanzelementes (30) zu der Presskante (13) um das Spaltmaß Z versetzt angeordnet wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spaltmaß Z einen Wertebereich von 0,1 mm bis 1,0 mm aufweist.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Verschleißoberfläche (11) der Panzerung (10) gegenüber der Parallelen der Verbindungsfläche (14) um den Winkel Y geneigt wird.
     
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel Y einen Wertebereich von 3 Grad bis 6 Grad aufweist.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Distanzelementen (30) symmetrisch der seitlichen Längserstreckung des Seiherstabes (1) positioniert werden.
     
    12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Distanzelement (30) durch ein Rundmaterial gebildet wird.
     
    13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (10, 20, 30) des Seiherstabes (1) durch einen C45-Werkstoff mit einer Härte von 55 + 4 HRC gebildet werden.
     
    14. Seiherkorb zur Eingrenzung eines Kompressionsraumes der Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der Seiherkorb durch eine Mehrzahl von Seiherstäben (1) gebildet ist, die gemäß Patentanspruch 1 hergestellt sind.
     
    15. Vorrichtung zum Abpressen von Flüssigkeiten gekennzeichnet durch einen Seiherkorb gemäß Anspruch 14.
     


    Claims

    1. Method for producing a cage bar (1) for forming a strainer cage for the limitation of a compression space of an apparatus for extraction of liquids by pressing, wherein the cage bar (1) has a base body (20) on which a reinforcement plating (10) with at least one wear surface (11) is fixed and for which at least one spacer (30) is positioned laterally in relation to a longitudinal extent of the cage bar (1) in such a way that said spacer is elevated above a side surface of the cage bar (1) and for which the at least one spacer (30) is connected in a materially bonded manner to the base element (20) of the cage bar, wherein the at least one spacer (30) is connected in a materially bonded manner to the base element (20) of the cage bar by way of electrical pulsed spot welding, so that the input of heat into the base body (20) of the cage bar (1) during welding is minimized, characterized in that, after the welding of the at least one spacer (30) to the base element (20), the at least one spacer (30) is brought to the desired dimension by way of a chip-removing cutting process.
     
    2. Method according to Claim 1, characterized in that the reinforcement plating (10) is connected in a materially bonded or form-fitting manner to the base body (20) of the cage bar (1) by way of a connection surface (14).
     
    3. Method according to Claim 2, characterized in that the reinforcement plating (10) is provided with at least one first side surface (13).
     
    4. Method according to Claim 3, characterized in that, in relation to the vertical plane formed from the at least one face-side surface of the spacer (30), the side surface (13) of the reinforcement plating (10) is inclined by the angle X.
     
    5. Method according to Claim 4, characterized in that the angle X is provided with a value range of 3 degrees to 6 degrees.
     
    6. Method according to Claim 1, characterized in that the at least one wear surface (11) of the reinforcement plating (10) is arranged opposite the connection surface (14) and is delimited by a pressing edge (12).
     
    7. Method according to Claim 6, characterized in that the at least one spacer (30) is elevated above a side surface of the cage bar (1) in such a way that the vertical plane formed from the at least one face-side surface of the at least one spacer (30) is arranged offset from the pressing edge (13) by the gap dimension Z.
     
    8. Method according to Claim 7, characterized in that the gap dimension Z has a value range of 0.1 mm to 1.0 mm.
     
    9. Method according to Claim 1, characterized in that, in relation to a plane parallel to the connection surface (14), the at least one wear surface (11) of the reinforcement plating (10) is inclined by the angle Y.
     
    10. Method according to Claim 9, characterized in that the angle Y has a value range of 3 degrees to 6 degrees.
     
    11. Method according to Claim 1, characterized in that a plurality of spacers (30) is positioned symmetrically in relation to the lateral longitudinal extent of the cage bar (1).
     
    12. Method according to Claim 1, characterized in that the at least one spacer (30) is formed by round stock.
     
    13. Method according to Claim 1, characterized in that the elements (10, 20, 30) of the cage bar (1) are formed by a C45 material with a hardness of 55 + 4 HRC.
     
    14. Strainer cage for the limitation of a compression space of the apparatus for extraction of liquids by pressing, characterized in that the strainer cage is formed by a plurality of cage bars (1) which are produced according to Patent Claim 1.
     
    15. Apparatus for extraction of liquids by pressing, characterized by a strainer cage according to Claim 14.
     


    Revendications

    1. Procédé de fabrication d'une barre filtrante (1) pour la formation d'une corbeille filtrante pour la limitation d'un espace de compression d'un dispositif servant à extraire des liquides par pression, la barre filtrante (1) comprenant un corps de base (20), sur lequel est fixé un blindage (10) présentant au moins une surface d'usure (11), et au moins un élément d'espacement (30) étant positionné latéralement par rapport à une étendue longitudinale de la barre filtrante (1), de telle sorte qu'il fait saillie au-dessus d'une surface latérale de la barre filtrante (1), et l'au moins un élément d'espacement (30) étant relié par accouplement de matière à l'élément de base (20) de la barre filtrante, l'au moins un élément d'espacement (30) étant relié par accouplement de matière par un soudage électrique par impulsions et par points à l'élément de base (20) de la barre filtrante, de telle sorte que l'apport de chaleur dans le corps de base (20) de la barre filtrante (1) lors du soudage est minimisé, caractérisé en ce qu'après le soudage de l'au moins un élément d'espacement (30) à l'élément de base (20), l'au moins un élément d'espacement (30) est mis à la dimension souhaitée par un processus d'enlèvement de copeaux.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le blindage (10) est relié par accouplement de matière ou de forme au corps de base (20) de la barre filtrante (1) par une surface de liaison (14).
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le blindage (10) est muni d'au moins une première surface latérale (13).
     
    4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface latérale (13) du blindage (10) est inclinée de l'angle X par rapport au plan vertical formé par l'au moins une surface latérale frontale de l'élément d'espacement (30).
     
    5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'angle X est muni d'une plage de valeurs allant de 3 degrés à 6 degrés.
     
    6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une surface d'usure (11) du blindage (10) est agencée en vis-à-vis de la surface de liaison (14) et délimitée par un bord de pression (12).
     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'espacement (30) fait saillie au-dessus d'une surface latérale de la barre filtrante (1), de telle sorte que le plan vertical formé par l'au moins une surface latérale frontale de l'au moins un élément d'espacement (30) est agencé en décalage de la mesure de fente Z par rapport au bord de pression (13).
     
    8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la mesure de fente (Z) présente une plage de valeurs allant de 0,1 mm à 1,0 mm.
     
    9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une surface d'usure (11) du blindage (10) est inclinée de l'angle Y par rapport aux parallèles à la surface de liaison (14).
     
    10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'angle Y présente une plage de valeurs allant de 3 degrés à 6 degrés.
     
    11. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments d'espacement (30) sont positionnés symétriquement par rapport à l'étendue longitudinale latérale de la barre filtrante (1).
     
    12. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'espacement (30) est formé par un matériau circulaire.
     
    13. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments (10, 20, 30) de la barre filtrante (1) sont formés par un matériau C45 ayant une dureté de 55 + 4 HRC.
     
    14. Corbeille filtrante pour la limitation d'un espace de compression du dispositif servant à extraire des liquides par pression, caractérisée en ce que la corbeille filtrante est formée par une pluralité de barres filtrantes (1), qui sont fabriquées selon la revendication 1.
     
    15. Dispositif servant à extraire des liquides par pression, caractérisé par une corbeille filtrante selon la revendication 14.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente