(19)
(11)EP 3 194 170 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
31.07.2019  Patentblatt  2019/31

(21)Anmeldenummer: 15702488.6

(22)Anmeldetag:  04.02.2015
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41F 31/00(2006.01)
B41F 33/00(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2015/052259
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2016/041642 (24.03.2016 Gazette  2016/12)

(54)

EINSTELLUNG UND/ODER ÄNDERUNG EINES PROFILS IN DER FEUCHTMITTELFÜHRUNG EINES DRUCKWERKS

SETTING AND/OR CHANGING A PROFILE IN THE FOUNTAIN SOLUTION SUPPLY OF A PRINTING UNIT

RÉGLAGE ET/OU CHANGEMENT D'UN PROFILE D'AMENÉE DE L'EAU DE MOUILLAGE D'UN GROUPE IMPRIMANT


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 15.09.2014 DE 102014218452
15.09.2014 DE 102014218451

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.07.2017  Patentblatt  2017/30

(73)Patentinhaber: Koenig & Bauer AG
97080 Würzburg (DE)

(72)Erfinder:
  • KRESS, Patrick
    97980 Bad Mergentheim-Edelfingen (DE)
  • LANIG, Martin
    97234 Reichenberg / GT Fuchsstadt (DE)
  • SCHWITZKY, Volkmar
    97076 Würzburg (DE)

(74)Vertreter: Koenig & Bauer AG 
- Lizenzen - Patente - Friedrich-Koenig-Straße 4
97080 Würzburg
97080 Würzburg (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 033 245
EP-A2- 2 008 815
DE-A1- 2 931 579
DE-T2- 69 307 643
US-A- 4 452 139
EP-A2- 1 964 678
WO-A1-2014/056711
DE-A1- 19 958 252
DE-U1- 29 805 201
US-A1- 2007 199 462
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils in der Feuchtmittelführung sowie ein Druckwerk mit einer Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung des Profils gemäß Anspruch 1 bzw. 12 bzw. 16.

    [0002] Die DE 29 31 579 C2 betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur zonalen Regulierung eines sich über die Druckseitenbreite erstreckenden Fechtmittelprofils in einem Druckwerks mit einem Druckwerkszylinder, wenigstens einem den Druckwerkszylinder einfärbenden Farbwerk und wenigstens einem mit dem Druckwerkszylinder und/oder dem Farbwerk zusammen wirkenden Feuchtwerk, wobei eine sich über die Druckbreite erstreckende Trockeneinrichtung mit einer Anzahl von Blasrohren vorgesehen ist, durch welche Feuchtmittel aus einer Anzahl von in Richtung Druckbreite zueinander versetzten Axialabschnitten entfernbar ist. Die in ihrer auf eine zu behandelnde Fläche bezogenen Trocknungswirkung ist jeweils über ein an die Farbzoneneinstellung mechanisch oder elektronisch gekoppeltes Stellen variierbar, wobei das an die jeweilige Farbzoneneinstellung gekoppelte Stellen u. a. über eine Variation des Blaswinkels oder über eine Variation der Blasluft mittels einzelner Ventile erfolgen kann. Es kann in einer gemeinsamen Zufuhrleitung zu den Blasrohren zusätzlich ein Ventil vorgesehen sein, durch welches die Abhängigkeit der abgeblasenen Feuchtmittelmenge zur zugeführten Farbmenge je nach den die Wassermenge beeinflussenden Faktoren in ihrer Blasluftmenge geändert werden kann.

    [0003] In der DE 32 20 701 A1 wird überschüssiges Feuchtmittel durch bevorzugt als

    [0004] Saugelemente ausgebildete Rakelabschnitte von einer in Art einer Reiterwalze auf einer Farbwerkswalze abrollenden gekühlten Chromwalze abgenommen. Die Steuerung der Rakelabschnitte erfolgt auf der Basis von Messsignalen von auf die Mantelfläche der Chromwalze gerichteten, ein Überangebot an Feuchtmittel registrierenden Sensoren. Durch die DE 32 47 761 C2 ist eine in Art einer Reiterwalze auf einer Farbwerkswalze abrollende Messwalze offenbart, auf welcher zonenweise durch Bemessung der jeweiligen Anschaltdauer von zonal zugeordneten Wärmequellen die durch Sensoren an der Messwalze zonal ermittelte Feuchtmittelmenge veränderbar ist.

    [0005] Die DE 42 06 525 C2 offenbart eine Vorrichtung zur Beeinflussung der zonalen Feuchtmittelverteilung, wobei zonal verstellbare Drosselelemente in Art von Klappen oder Schiebern vorgesehen sind, durch welche eine auf eine Farbwerkswalze gerichtete und über deren gesamte Breite reichende Luftaustrittsöffnung abschnittsweise durch ein thermisch schaltbares Antriebsmittel zu schließen oder zu öffnen ist. Durch zwei seriell zueinander angeordneter derartiger Antriebsmittel ist eine stufenweise Verstellung der die Öffnung abdeckenden Drosselelemente möglich.

    [0006] In der DE 1 073 001 B wird überschüssiges Feuchtmittel durch eine auf die Druckform gerichtete Luftdüse zurückgedrückt, wobei der Luftstrahl in Drehrichtung des Formzylinders blasend geneigt ist.

    [0007] In der DE 10 2008 042 620 B4 wird beim Farbspaltprozess auch in geringeren Mengen stromaufwärts zurück transportierte Druckfarbe durch einen Mikrowellentrockner vor einem möglichen Wiedereintritt in den Farbvorrat von Fechtmittel befreit.

    [0008] Durch die WO 2014/056711 A1 ist eine im simultanen beidseitigen Mehrfarbendruck arbeitende Druckmaschine für den Wertpapierdruck mit einem mehrere Farb- und Feuchtwerke umfassenden Druckwerk offenbart.

    [0009] In einem über die Internetseite "http://www.lechler.de/is-bin/intershop.static/WFS/ LechlerDE-Shop-Site/LechlerDE-Shop/de_DE/PDF/05_service_support/industrie/katalog/ deutsch/Katalog_112/06_Luft_d_0613.pdf" vom 15.09.2014 der Fa. Lechler zu erreichenden Katalog mit der Bezeichnung "Luftdüsen" sind auf Seite 6.8 sog. Zungendüsen offenbart, für deren Anwendung u. a. ein Abblasen von Flüssigkeiten angegeben ist.

    [0010] Die EP 1 033 245 A1 offenbart ein Sprühfeuchtwerk mit auf eine Walze Feuchtmittel aufsprühenden Sprühdüsen. Die Sprühdüsen werden gepulst mit einer Frequenz und einer vorgegebenen Phasenverschiebung betrieben.

    [0011] Durch die DE 101 60 734 A1 ist eine Druckmaschine bekannt, wobei sich eine Temperierwalze über die gesamte Breite einer Walze, und weitere, hierzu in Umfangsrichtung versetzte Temperierwalzen sich jeweils über eine Druckformbreite erstrecken. Durch letztere ist druckformweise eine Steuerung der Farbdichte möglich.

    [0012] In der DE 199 24 997 A1 wird Feuchtmittel in einem Farbwerk einer Druckmaschine verdunstet, indem am Umfang einer Walze eine Unterdruckkammer vorgesehen ist. Ergänzend hierzu kann an einer gegenüberliegenden Längsseite der Walze, also um etwa 180° versetzt, eine weitere Unterdruckkammer vorgesehen sein.

    [0013] Die DE 693 07 643 T2 betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen der Feuchtung für Druckmaschinen, wobei in axialer Richtung einer Walze eine Mehrzahl von auf die Walzenoberfläche gerichtete Ventilatoren vorgesehen sind. Über entsprechende Schaltmittel kann sowohl die Breite der Gruppe aktiver Ventilatoren an die Bedruckstoffbreite und die jeweiligen Luftvolumina an die Feuchte angepasst werden.

    [0014] Durch die DE 199 58 252 A1 ist eine feuchtegesteuerte Druckmaschine bekannt, wobei auf die Oberfläche einer feuchtmittelbenetzten Walze eine Gebläseanordnung gerichtet ist. Diese kann durch in Axialrichtung nebeneinander angeordnete Ventilatoren oder durch mehrere über ein Gebläse versorgte und zonenweise verteilte Düsenöffnungen mit regelbarem Durchsatz ausgeführt sein.

    [0015] Die DE 298 05 201 U1 betrifft ein Aniloxfarbwerk für eine Offsetrotationsdruckmaschine mit einer Blasvorrichtung, durch welche anstehendes Oberflächenwasser von der Oberfläche der Aniloxwalze entfernt werden soll. In einer Ausführung ist die Blaseinrichtung durch als Löcher in einer Düsenleiste ausgebildete Düsen gegeben, deren Luftmenge seitenbreit regelbar ist. In einer anderen Ausführung ist die Blasvorrichtung durch einzeln zu schaltende Ventilatoren gegeben. Für den Fall von Düsenöffnungen können Gruppen von Öffnungen jeweils über Ventile im Hinblick Luftmenge geregelt werden. Die Luftmenge kann auch durch Variation des eingangsseitig der Gebläseanordnung anliegenden Druckniveaus verändert werden. Die Vorrichtung soll auch für zonenschraubenlose Farbwerke, die keine Aniloxwalze enthalten, anzuwenden sein.

    [0016] Die US 4 452 139 A betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einfärben und Befeuchten einer Offset-Druckplatte mit einer oder mehreren von vier dort dargelegten Verdunstungseinrichtungen. In drei der Verdunstungseinrichtungen erfolgt ein Beblasen einer Walzenoberfläche durch eine spalt- oder schlitzförmige Öffnung und in einer weiteren Ausführung durch nebeneinander angeordnete Düsen, deren fächerartige Stahlen zur Erzeugung einer durchgehenden Strömung überlappen.

    [0017] Die EP 2 008 815 A2 betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auftragen von Feuchtmittel oder Farbe, wobei der Auftrag dort gepulst erfolgt.

    [0018] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils in der Feuchtmittelführung sowie ein Druckwerk mit einer Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung des Profils zu schaffen, durch welche bzw. welches beim Drucken in einem großen Bereich für die auf die zu druckende Fläche bezogene Farbeintragsmenge eine hohe Druckqualität erreichbar ist.

    [0019] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 12 bzw. 16 gelöst.

    [0020] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen darin, dass beim Drucken in einem großen Bereich für die auf die zu druckende Fläche bezogene Farbeintragsmenge eine hohe Druckqualität erreichbar ist. Dies gilt selbst und/oder gerade in Verbindung mit dem Einsatz eines Feuchtwerkes, welches nicht oder nicht im selben Maße wie ein zugeordnetes Farbwerk, d. h. nicht oder in gegenüber einem zugeordneten Farbwerk lediglich breiteren Abschnitten, zonal hinsichtlich des Feuchtmitteleintrages stellbar ist.

    [0021] Durch die Erfindung ist eine größere Variabilität in der Beblasstärke und eine feinere Stufung des axialen Verlaufs, und damit eine Verbesserung der Druckqualität sowohl für hohe als auch geringste Farbdichte erzielbar.

    [0022] Bei einer im Hinblick auf eine gute Druckqualität auch für kleinste Farbmengen besonders geeigneten Ausführung einer Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung einer Druckbreite erstreckenden Fechtmittelprofils in einem Druckwerk, welches wenigstens einen Druckwerkszylinder, wenigstens ein den Druckwerkszylinder einfärbendes Farbwerk und wenigstens ein mit dem Druckwerkszylinder und/oder dem Farbwerk zusammen wirkendes Feuchtwerk umfasst, ist eine sich über die Druckbreite erstreckende Trockeneinrichtung mit einer Mehrzahl von Trocknungselementen vorgesehen, durch deren Einwirken auf eine zu behandelnde Fläche des Druckwerks Feuchtmittel aus einer Anzahl von in Richtung Druckbreite zueinander versetzten Axialabschnitten entfernbar ist, und welche im Maße ihres Einwirkens auf den Axialabschnitt unabhängig voneinander variierbar sind.

    [0023] In einer ersten besonders vorteilhaften Ausführung dieser Vorrichtung sind die - in einer vorteilhaften Ausgestaltung als Düsen ausgeführten - Trocknungselemente derart ausgebildet und im Druckwerk angeordnet, sodass mehrere oder sämtliche der als Wirkabschnitte mit einer Wirkbreite der Trocknungselemente im Druckwerk ausgebildeten Axialabschnitte in ihrer Erstreckung in Richtung Druckbreite betrachtet auf wenigstens 20 % ihrer Breite mit einem benachbarten Axialabschnitt überlappen. In einer vorteilhaften Weiterbildung sind hierbei die den Axialabschnitten jeweils zur Entfernung des Feuchtmittels zugeordneten Trocknungselemente im Maße ihres Einwirkens auf die zu behandelnde Fläche individuell über durch Bedienpersonal betätigbare Stellelemente einer Bedienschnittstelle insbesondere fernbetätigt stellbar.

    [0024] In einer anderen besonders vorteilhaften Ausführung o. g. besonders geeigneter Vorrichtung sind - stattdessen oder zusätzlich zu den Merkmalen der erstgenannten besonders vorteilhaften Ausführung der Vorrichtung - mehrere oder sämtliche der den Axialabschnitten zur Entfernung des Feuchtmittels zugeordneten Trocknungselemente über durch Bedienpersonal betätigbare Stellelemente und eine mit den Stellelementen signaltechnisch verbundene Steuereinrichtung jeweils individuell im Maße ihres zeitlich oder flächenmäßig gemittelten Einwirkens auf die zu behandelnde Fläche zwischen einem inaktiven Betriebszustand, einem einen Maximalwert darstellenden aktiven Betriebszustand und wenigstens einem einen dazwischen liegenden Zwischenwert einnehmenden aktiven Betriebszustand variierbar und/oder es ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, durch welche mehrere oder sämtliche der Trocknungselemente in einem aktiven Betriebszustand jeweils individuell getaktet, auch als gepulst bezeichnet, zwischen einem Schaltzustand "Aus" und einem Schaltzustand "An" betreibbar sind oder betrieben sind bzw. werden.

    [0025] Im Betrieb wird aus einem Druckwerk überschüssiges Feuchtmittel durch eine Trockeneinrichtung mit einer Mehrzahl unabhängig voneinander in ihrer Wirkung einstellbarer Trocknungselementen aus mehreren, in Richtung Druckbreite versetzt zueinander angeordneten Axialabschnitten entfernt. In einer besonders vorteilhaften Ausführung wird hierbei in einer Sequenz bzw. Betriebssituation, in welcher z. B. besonders schnell und/oder möglichst viel Feuchtmittel entfernbar ist, Feuchtmittel aus zumindest einem der Axialabschnitte entfernt, indem der als Wirkabschnitt eines aktiven Trocknungselementes ausgebildeter Axialabschnitt auf einer Länge von wenigstens 20 %, vorteilhaft gar 40 - 60 %, in seiner Wirkbreite mit der Wirkbreite eines als Wirkabschnitt eines benachbarten aktiven Trocknungselementes ausgebildeten Axialabschnitt überlappt. Hierdurch lässt sich eine die Möglichkeit der Abstufung verbessern. In einer anderen besonders vorteilhaften Ausführung wird - stattdessen oder zusätzlich zur erstgenannten besonders vorteilhaften Ausführung des Betriebes - in Abhängigkeit einer durch Betätigung von signaltechnisch mit einer Steuereinrichtung verbundenen Stellelementen vorgenommenen Vorgabe eine individuelle Variation in der Höhe einer im betreffenden Axialabschnitt auf einen Umfangsabschnitt bezogenen Wirkung zwischen einem inaktiven Betriebszustand, einem einen Maximalwert darstellenden aktiven Betriebszustand und wenigstens einem einen dazwischen liegenden Zwischenwert einnehmenden aktiven Betriebszustand vorgenommen.

    [0026] Vorgenannt besonders vorteilhafte Vorrichtungen und Verfahren weiterbildende Merkmale, wie sie nachfolgend oder anhand der Ausführungsbeispiele oder in den Merkmalen der Ansprüche dargelegt sind, können zur Ausbildung einer vorteilhaften Weiterbildung einzeln oder zu mehreren hinzutreten.

    [0027] In einer besonders kostengünstigen und/oder robusten Lösung können die Schalt- und/oder Stellmittel als binär wirkende Schaltmittel, insbesondere als ein zwischen einem Zustand "An" und einem Zustand "Aus" - z. B. betriebsmäßig ohne Zwischenwerte - schaltbares Ventil, ausgebildet sein. Alternativ kann - insbesondere für ein in der Höhe der Strahlleistung variierbare Ausführung - ein Stetigventil vorgesehen sein.

    [0028] Durch eine speziell getroffene Einstellung der Trocknungselemente kann ein Muster in der Beaufschlagung mit Bereichen einfacher, doppelter und keiner Beaufschlagung erzielt werden bzw. sein.

    [0029] In einer günstigen Ausführung kann zur Erzielung unterschiedlicher flächenbezogener Wirkung eine Taktung vorgesehen sein bzw. werden.

    [0030] In einer bevorzugten Ausführung können die Trocknungselemente als Blaselemente, insbesondere als Düsen, bevorzugt als Flachstrahldüsen und/oder als Düsen in sog. Deflektor- oder Pralltellerbauform ausgeführt sein.

    [0031] Durch eine Vorordnung eines Schaltelementes, durch welches gleichzeitig das Niveau für mehrere oder sämtliche der Trocknungselemente stellbar ist, ist die Wirkung der Blaselemente insgesamt an spezifische Betriebsbedingungen anzupassen.

    [0032] Unter einem "Überlappen" soll hier bevorzugt weder ein vollständiges Überdecken eines der beiden beteiligten Axialabschnitte noch deren Deckungsgleichheit, was die axiale Position und Länge betrifft - verstanden sein. Insbesondere soll hier eine "Überlappung" - bezogen auf eine gleiche oder eine kleinere der beiden beteiligten Axialabschnitte - höchstens 80 %, bevorzugt höchstens 60 % Überdeckung betragen.

    [0033] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

    [0034] Es zeigen:
    Fig. 1
    ein Ausführungsbeispiel für eine ein Druckaggregat umfassende Druckmaschine;
    Fig. 2
    eine detailliertere vergrößerte Darstellung des Ausführungsbeispiels für ein Druckaggregat aus Fig. 1;
    Fig. 3
    ein vergrößerter Ausschnitt aus dem Ausführungsbeispiel für das Druckaggregat aus Fig. 2 mit einer Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils in der Feuchtmittelführung;
    Fig. 4
    eine schematische Darstellung der Anordnung der Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils mit einer Anzahl von Trockenelementen im Druckwerk;
    Fig. 5
    eine dreidimensionale Vorderansicht einer Ausführungsform für eine als Blaseinrichtung ausgebildete Trockeneinrichtung;
    Fig. 6
    ein Schnitt durch eine mit einem Rotationskörper zusammen wirkende Trockeneinrichtung aus Fig. 5;
    Fig. 7
    eine dreidimensionale Schrägansicht einer Ausführungsform für eine als Blaseinrichtung ausgebildete Trockeneinrichtung und deren Versorgung mit Betriebsmittel;
    Fig. 8
    eine schematische Darstellung eines Fluidstrahls mit einem vom Rechteckprofil abweichenden Strahlprofil (a), einem sich divergent öffnenden Strahlwinkel (b) und einem sich in einer Zielebene ergebenden Strahlbild (c);
    Fig. 9
    eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines nicht zur Erfindung gehörigen Beispiels zur Ausbildung und Anordnung unabhängig voneinander stellbarer Axialabschnitte;
    Fig. 10
    eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer erfindungsgemäßen Ausführung zur Ausbildung und Anordnung unabhängig voneinander stellbarer Axialabschnitte;
    Fig. 11
    eine schematische Darstellung einer Bildschirm- oder Anzeigemaske mit Stellelementen zum Stellen einer Feuchtmittelentfernung in Axialabschnitten in einer ersten Ausführung;
    Fig. 12
    eine schematische Darstellung einer Bildschirm- oder Anzeigemaske mit
    Fig. 13
    Stellelementen zum Stellen einer Feuchtmittelentfernung in Axialabschnitten in einer zweiten Ausführung.


    [0035] Eine Druckmaschine, z. B. eine Bogendruckmaschine oder eine Rollendruckmaschine, umfasst eingangsseitig eine Zuführeinrichtung 01, durch welche die Druckmaschine mit einem bogen- oder bahnförmigen Bedruckstoff 02 versorgt wird, wenigstens ein Druckaggregat 03, durch welches der Bedruckstoff 02 ein- oder beidseitig ein oder mehrfarbig bedruck wird, und eine Produktauslage 04, an welcher bedruckte Produkte oder Zwischenprodukte stapelartig oder kontinuierlich ausgelegt werden (siehe z. B. Fig. 1). In einer bevorzugten und in den Figuren dargelegten Ausführung ist die Druckmaschine als Druckmaschine für den Wertpapierdruck, beispielsweise zum Bedrucken von bahnförmigem Bedruckstoff 02, z. B. einer Bedruckbahn, oder vorzugsweise zum Bedrucken von bogenförmigem Bedruckstoff 02, z. B. Bedruckstoffbogen 02, ausgeführt. Die Zuführeinrichtung 01 ist hierbei z. B. als Bogenanleger 01 ausgebildet, in welchem ein Stapel der zuzuführenden und zu bedruckenden Bedruckstoffbogen 02 anordenbar ist. Das Druckaggregat 03 der z. B. als Wertpapierdruckmaschine ausgebildeten Druckmaschine kann prinzipiell als auf einem beliebigen Druckverfahren, bevorzugt auf einem direkten oder insbesondere direkten Flachdruck, beruhendes Druckaggregat 03, ausgebildet sein. Im dargelegten Beispiel ist es den Bedruckstoff 02 zumindest einseitig im indirekten Hochdruckverfahren und/oder im Offsetverfahren bedruckend ausgebildet. Der Bedruckstoff 02 ist bevorzugt als Papier ausgeführt, welches z. B. mit Fasern aus Textil, Leinen oder Hanf, ausgebildet ist und/oder vorzugsweise im noch unbedruckten Zustand Wasserzeichen umfasst.

    [0036] Bevorzugt ist die Druckmaschine als Bogendruckmaschine für den Wertpapierdruck ausgeführt und z. B. dazu ausgebildet, aus Bedruckstoffbogen 02 bedruckte Bogen, insbesondere Wertpapierbogen, wie z. B. Bogen mit Banknoten, als Produkte oder weiterzuverarbeitende Zwischenprodukte herzustellen.

    [0037] Die Bedruckstoffbogen 02 sind hierbei als Stapel in der als Bogenanleger 01 ausgebildeten Zuführeinrichtung 01 vorgehalten, von welchem sie durch eine nicht im Detail dargestellte Greifeinrichtung 06, welche z. B. Saugnäpfe umfasst, einzeln aufgenommen und vereinzelt über eine Förderstrecke 07, z. B. einem vorzugsweise als Bandsystem 07 ausgebildeten Fördersystem 07, bis zu einem Eintrittsbereich in das Druckaggregat 03 gefördert werden. Am Eintritt zum Druckaggregat 03 wird der Bedruckstoffbogen 02 an eine dem Druckaggregat 03 zugeordnete Förderstrecke 08, z. B. ein dem Druckaggregat 03 zugeordnetes Fördersystem 08 übergeben, durch welche der Bedruckstoffbogen 02 entlang seines Transportweges eine oder mehrere Druckstellen 11; 12 passiert, bevor er von dieser dem Druckaggregat 03 zugeordneten Förderstrecke 08 an eine dritte Förderstrecke 09, z. B. ein Bandsystem 09, übergeben und durch dieses bis zur Produktauslage 04, z. B. einer eine oder mehrere Bogenablagen zur Stapelbildung umfassenden Produktauslage 04, transportiert wird.

    [0038] Die dem Druckaggregat 03 zugeordnete Förderstrecke 08 (siehe z. B. Fig. 2) ist vorzugsweise als Greifersystem 08 ausgebildet, in welchem der Bedruckstoffbogen 02 durch sukzessive Übergabe zwischen einer Mehrzahl von in Transportrichtung aufeinander folgenden Trommeln und/oder Zylindern entlang des Transportweges durch das Druckaggregat 03 gefördert wird. Am Ende der z. B. als Greifersystem 08 ausgebildeten Förderstrecke 08 wird der Bedruckstoffbogen 02 an die dritte Förderstrecke 09 abgegeben.

    [0039] In der bevorzugten Ausführung des Druckaggregates 03 umfasst dieses zumindest auf einer Seite der Förderstrecke 08 ein z. B. als Offsetdruckwerk 11 ausgebildetes Druckwerk 11, welches bevorzugt als ein Sammeldruckwerk 11 ausgeführt ist. Das Druckwerk 11 umfasst wenigstens einen ersten als Übertragungszylinder 12 ausgebildeten farbführenden Druckwerkszylinder 12, welcher bezogen auf den Farbstrom stromaufwärts mit mindestens einem weiteren Druckwerkszylinder 13, z. B. mindestens einem ersten Formzylinder 13, in der Ausführung als Sammeldruckwerk 11 bevorzugt mit mehreren Formzylindern 13, und andererseits über den zu bedruckenden Bedruckstoff 02 mit einem dem ersten Übertragungszylinder 12 als Widerlager dienendem Druckwerkszylinder, z. B. einem Gegendruckzylinder 14, zusammen wirkt. In ihrer Nippstelle bilden Übertragungs- und Gegendruckzylinder 12; 14 eine Druckstelle 16 aus, an welcher Druckfarbe vom Übertragungszylinder 12 an den Bedruckstoff 02 abgegeben wird. Der mindestens eine, insbesondere jeder der Formzylinder 13 ist durch ein sich - in Bezug auf den resultierenden Farbstrom - stromaufwärts im Druckwerk 11 angeordnetes Farbwerk 17 einfärb- und durch ein Feuchtwerk 18 mit Feuchtmittel benetzbar. Farb- und Feuchtwerk 17; 18 können grundsätzlich getrennt voneinander jeweils direkt ein- oder mehrfach mit der Formzylindermantelfläche oder aber beispielsweise statt dieses getrennten Kontaktes zum Formzylinder 13 oder bevorzugt wie unten dargestellt zusätzlich zu diesem jeweiligen direkten Kontakt zum Formzylinder 13 bereits stromaufwärts des Formzylinders 13 über Walzenkontakt ein- oder mehrfach miteinander in einem einen Fluidaustausch ermöglichenden Kontakt, z. B. Rollkontakt, stehen. Insbesondere für den Fall, dass Farb- und Feuchtwerk 17; 18 zusätzlich oder statt der Kopplung über den Formzylinder 13 fluidtechnisch stromaufwärts des Formzylinders 13 gekoppelt sind, können diese auch gemeinsam als Farb- und Feuchtwerk 17,18 bezeichnet sein.

    [0040] In einer bevorzugten Ausführung ist das erste Druckwerk 11 Bestandteil eines Doppeldruckwerkes 11, 21 für einen simultanen beidseitigen Druck, wobei der Gegendruckzylinder 14 als ein zweiter farbführender Druckwerkszylinder 14, beispielsweise als ein zweiter Übertragungszylinder 14, eines zweiten, grundsätzlich auf einem beliebigen Druckverfahren beruhenden, beispielsweise jedoch ebenfalls als Offsetdruckwerk 21 ausgebildeten Druckwerks 21 ausgeführt. Der als Übertragungszylinder 14 ausgebildete Druckwerkszylinder 14 wirkt seinerseits mit wenigstens einem Formzylinder 19 zusammen. Der Einfachheit halber werden die den oder die zweiten Formzylinder 19 einfärbenden bzw. mit Feuchtmittel benetzenden zweiten Farb- und Feuchtwerke 17; 18 mit den zu den ersten Farb- und Feuchtwerken 17; 18 selben Bezugszeichen bedacht, da sie für den hier dargestellten Fall bis auf deren Anordnung und Orientierung im Druckaggregat 03 in der gleichen Weise ausgebildet sind.

    [0041] Grundsätzlich können für die bevorzugte Ausführung eines ein- oder insbesondere beidseitigen Mehrfarbendruckes mehrere jeweils ein Farbwerk 17, ein Feuchtwerk 18 einen Form- und einen Übertragungszylinder 12; 13; 14; 19 umfassende Druckwerke 11; 21 bzw. für den simultan beidseitigen Druck entsprechende Doppeldruckwerke 11, 21 im Bedruckstoffweg hintereinander vorgesehen sein. Bevorzugt wirken jedoch mehrere, z. B. vier, erste Formzylinder 13 am Umfang hintereinander mit einem selben ersten Übertragungszylinder 12 auf der einen Bedruckstoffseite zusammen und bilden für den gleichzeitigen Mehrfarbendruck eine Druckgruppe eines einseitigen Sammeldruckwerkes 11 aus. Vorzugsweise wirken auch auf der anderen Bedruckstoffseite mehrere, z. B. vier, zweite Formzylindern 19 mit zugeordneten Farb- und Feuchtwerken 17; 18 mit einem zweiten Übertragungszylinder 14 als einseitiges Sammeldruckwerk 09 zusammen und bilden mit der ersten Druckgruppe insgesamt ein Sammeldruckwerk 11, 21 für den simultanen beidseitigen Mehrfarbendruck aus. Zwischen den Übertragungszylindern 12; 14 ist die Druckstelle 07 hierbei als Doppeldruckstelle 07 ausgebildet. Derartige simultan beidseitig druckende Sammeldruckwerke 01 sind insbesondere dort von Vorteil, wo hohe Anforderungen an Registerhaltigkeit - sowohl auf der selben, als auch auf den beiden Bedruckstoffseiten zueinander - und/oder an besondere Farbgestaltung gefordert sind. Ein in dieser Weise ausgebildetes Druckaggregat 03 bzw. Doppeldruckwerk 11, 21 ist vorzugsweise zum beidseitigen Mehrfarbendruck für den Wertpapierdruck ausgebildet. Der Bedruckstoff 06 kann bahnförmig oder vorzugsweise in Form einzelner Bogen ausgebildet sein.

    [0042] Das Farbwerk 17 kann grundsätzlich in beliebiger Weise mit einem mehrere Walzen 23; 24; 26; 27 umfassenden, sich von einer Farbeintragseinrichtung 22 stromabwärts bis zum Formzylinder 13; 19 hin erstreckenden einzügigen oder sich ggf. zumindest partiell in mehrere parallele Walzenstränge aufteilenden Walzenzug ausgebildet sein. Am stromabwärtigen Ende wirkt der Walzenzug bzw. das Farbwerk 17 im Betrieb über eine oder mehrere auch als Auftragwalzen 27, insbesondere Farbauftragwalzen 27, bezeichnete Walzen 27 bzw. Farbwerkswalze 27 des Walzenzuges mit der Mantelfläche des betreffenden Formzylinders 13; 19 zusammen. Bevorzugt ist das Farbwerk 17 als zonenweise bezüglich der einzutragenden Farbmenge stellbares Farbwerk 17 ausgebildet, wobei eine Anzahl m (m ∈

    , m > 1, vorteilhaft m ≥ 20, z. B. m = 28) von durch nicht dargestellte Schalt- und/oder Stellmittel stellbare Farbzonen zi (i = 1, ..., m) nebeneinander über zumindest die durch das Druckwerk 11; 21 zu druckende Druckbreite vorgesehen sind. Die Zonen können durch z. B. als einzeln stellbare Dosiermittel, z. B. Pumpen und/oder Ventile als Schalt- und/oder Stellmittel oder bevorzugt durch mittels als Stellantriebe ausgebildete Schalt- und/oder Stellmittel einzeln stellbarer Farbmesser gebildet sein . Ein Stellen kann, insbesondere fernbetätigt, über Stellelemente 59 einer Bedienerschnittstelle, beispielsweise an einem Steuerstand 51, insbesondere Leitstand 51 erfolgen. Dabei können eine Gruppe 53 solcher, schaltungstechnisch den Farbzonen zi hinsichtlich des Stellens zugeordneter und/oder zuordenbarer Stellelemente 59 als Tasten- oder Tasterpaare ausgebildet sein, beispielsweise an einem zur Abmusterung von Druckprodukten dienendem Ablagetisch 52, und/oder als manipulierbare Felder in einer zur zahlenmäßigen und/oder graphischen Visualisierung der jeweiligen Farbzoneneinstellung eingerichteten Bildschirm- oder Anzeigemaske 54 eines Bildschirmes 56. Die Manipulation kann dabei über Stellelemente einer mit den Feldern der Bildschirmmaske interagierenden Bedieneinrichtung 57, z. B. einem Tasten umfassenden Bedienfeld 57, und für den Fall einer touchscreenfähigen Ausführung des Bildschirmes 56 ggf. direkt durch Interaktion mit entsprechend vorgesehenen Bildschirmbereichen oder aber in gemischter Form durch Aktivierung des die betreffenden Farbwerkzone zi repräsentierenden Feldes am Bildschirm 56 und Manipulation der Einstellung an der Bedieneinrichtung 57 erfolgen.

    [0043] Ein fernbetätigtes Stellen meint in diesem Sinne - im Gegensatz zu einem Einstellen vor Ort - dass die Stellelemente 59 zentral im Bereich einer selben Bedienschnittstelle stellbar sind, und nicht lediglich einzeln durch jeweils dezentral für jedes der Schalt- und/oder Stellmittel entlang der Reihe der Farbwerkszonen zi vorgesehene mechanische oder elektrische Stellelemente.

    [0044] In einer vorteilhaften Ausführung ist das im ersten und/oder im zweiten Druckwerk 11; 21 mit dem jeweiligen Formzylinder 13; 19 zusammen wirkende Farbwerk 17 als diskontinuierlich Farbe eintragendes Heberfarbwerk 17 ausgebildet, wie es besonders vorteilhaft für Druckwerke 01 ist, in denen ein zuverlässiges Dosieren und Drucken auch noch bei kleinsten Farbmengen gewährleistet sein soll. Dem kommt z. B. beim Wertpapierdruck, insbesondere beim Wertpapieroffsetdruck, besondere Bedeutung zu.

    [0045] Das bevorzugt als Heberfarbwerk 17 ausgebildete Farbwerk 17 umfasst am stromaufwärtigen Ende die wenigstens eine Farbeintragseinrichtung 22, die eine der Farbeintragseinrichtung 22 zuzurechnende, ggf. temperierbare Walze 29, z. B. eine mit o. g. Farbmessern jeweils einen Dosierspalt bildenden Duktorwalze 29 oder Farbkastenwalze 29, eine diese Walze 29 mit Druckfarbe einfärbende Farbquelle 31 z. B. ein Farbkasten 31 oder eine Kammerrakeleinrichtung 31, sowie eine zwischen dieser Walze 28 und einer sich stromabwärts an die Farbeintragseinrichtung 22 anschließende erste Walze 23 des Walzenzuges pendelnde Walze 28, z. B. Heberwalze 28, umfasst (beispielhaft am Farbwerk 17 rechts unten in Fig. 2 bezeichnet). Zwischen der ersten Walze 23 und der mindestens einen Auftragwalze 27 können mehrere weitere, bevorzugt wenigstens zwei weitere Walzen 24; 26, z. B. wenigstens eine mit "weicher" und eine mit "harter" Oberfläche (s. u.) ausgebildete Farbwerkswalze 24; 26, im Walzenzug zum Formzylinder 13; 19 vorgesehen sein. Die Farbwerke 17 können je nach räumlichen Gegebenheiten eine unterschiedliche Anzahl derartiger zwischen der ersten Walze 23 und der bzw. den Auftragwalzen 27 liegenden Walzen 24; 26 umfassen.

    [0046] Die als Duktor- oder Farbkastenwalze 29 ausgebildete Walze 29 ist bevorzugt rotatorisch zwangsangetrieben, vorzugsweise z. B. mittels eines Schrittmotors in Schritten mit Schrittweiten im Bereich von z. B. 1° bis z. B. 65° getaktet angetrieben. Die Heberwalze 18 ist z. B. um eine zur Rotationsachse der Walze 29 der Farbeintragseinrichtung 22 parallel verlaufende Schwenkachse schwenkbar gelagert. Die erste bzw. formzylinderfernste Walze 23 des Walzenzuges, auch als Nacktwalze 23 bezeichnet, weist eine harte Oberfläche, z. B. mit einer Härte von mindestens 60 Shore A, auf. Sie kann beispielsweise aus einer verchromten Oberfläche oder vorteilhaft mit einer Oberfläche aus einem Kunststoff, wie vorzugsweise Rilsan®, ausgebildet sein. An die erste bzw. Nacktwalze 23 schließen sich stromabwärts weitere Walzen 24; 26 des einzügigen oder sich bevorzugt zumindest partiell in mehrere parallele Teilstränge teilenden Walzenzuges bis hin zu der oder den mit dem Formzylinder 12; 19 zusammen wirkenden Auftragwalzen 27 an, wobei der Walzenzug als eine der Walzen 24; 26 bevorzugt wenigstens eine changierbar ausgebildete Farbwerkswalze 26, z. B. sog. Reibwalze 26 oder Reibzylinder 26, umfasst. Zwischen der Nacktwalze 23 und einer stromabwärts ersten Reibwalze 26 kann als Walze 24 eine Farbwerkswalze 24 mit weicher Oberfläche (z. B. höchstens 50 Shore A, vorzugsweise höchstens 45 Shore A), z. B. Farbübertragwalze 24, vorgesehen sein. In einer bevorzugter Weiterbildung des Farbwerks 17 ist dieses mit zwei Farbeintragseinrichtungen 22 zum parallelen Farbeintrag in das Farbwerk 17 ausgebildet, wobei der Farbeintrag von der jeweiligen Farbeintragseinrichtung 22 her, z. B. entsprechend o. g., jeweils von der Farbeintragseinrichtung 22 über eine der jeweiligen Farbeintragseinrichtung 22 zuzurechnenden Walze 29 an einer stromabwärtigen Stelle auf eine gemeinsame erste Farbwerkswalze 23, insbesondere auf die selbe Nacktwalze 23, erfolgt. Dieser parallele Farbeintrag ermöglicht ein zweifarbiges Drucken durch über ein selbes Farbwerk, wobei zwei Farben nebeneinander oder in sich verlaufend gedruckt werden können (sog. Irisdruck"). Die (jeweilige) Heberwalze 28 kann in axialer Richtung jeweils eine Mantelfläche mit einem Profil in Längsrichtung aufweisen, wobei sich erhabene, streifenförmig umlaufende Abschnitte durch wenigstens einen gegenüber der Mantellinie der erhabenen Abschnitte vertieften, streifenförmig umlaufenden Abschnitt unterbrochen ist.

    [0047] Das Feuchtwerk 18 kann ebenfalls grundsätzlich in beliebiger Weise - z. B. als kontaktloses oder als Kontaktfeuchtwerk - mit einem mehrere Walzen 33; 34; 36, z. B. Feuchtwerkswalzen 33; 34; 36, umfassenden, sich von einer Feuchtmitteleintragseinrichtung 32 stromabwärts bis zum Formzylinder 13; 19 hin erstrechenden einzügigen oder sich ggf. zumindest partiell in mehrere parallele Walzenstränge aufteilenden Walzenzug ausgebildet sein. Am stromabwärtigen Ende wirkt der Walzenzug bzw. das Feuchtwerk 18 im Betrieb über mindestens eine auch als Auftragwalzen 36, insbesondere Feuchtauftragwalze 36, bezeichnete Walze 34 des Walzenzuges mit der Mantelfläche des betreffenden Formzylinders 13; 19 zusammen.

    [0048] In einer vorteilhaften Ausführung ist das im ersten und/oder im zweiten Druckwerk 11; 21 mit dem jeweiligen Formzylinder 13; 19 zusammen wirkende Feuchtwerk 18 z. B. als - drei- oder vierwalziges - Filmfeuchtwerk 18 ausgebildet.

    [0049] Das z. B. als Filmfeuchtwerk 18 ausgebildete Feuchtwerk 18 umfasst am stromaufwärtigen Ende die wenigstens einen Feuchtmitteleintragseinrichtung 32 mit einer bevorzugt rotatorisch zwangsangetrieben Walze 37, z. B. Feuchttauchwalze 37, und einer diese Walze 37 mit einem Feuchtfilm benetzende Feuchtmittelquelle 38 z. B. eine Feuchtmittelwanne 38 oder eine Sprüh- oder Schleudereinrichtung. Die der Feuchtmitteleintragseinrichtung 32 zugeordneten Walze 37, welche beispielsweise mit im obigen Sinne harter Oberfläche ausgebildet ist, wirkt stromabwärts mit einer ersten Walze 33 des Feuchtwerkswalzenzuges, z. B. einer Feuchtübertragungswalze 33 zusammen, welche bevorzugt mit weicher Oberfläche ausgebildet ist. Von dort wird das Feuchtmittel auf eine stromabwärts zweite Walze 34, bevorzugt changierbar ausgebildete Feuchtwerkswalze 34, z. B. sog. Reibwalze 34 bzw. Reibzylindern 34 abgegeben, welche in Rollkontakt mit der mindestens einen Auftragwalze 36 steht.

    [0050] In einer vorteilhaften und hier dargestellten Ausführung des Farb- und/oder Feuchtwerks 17, 18 stehen der Feuchtwerks- und der Farbwerkswalzenzug stromaufwärts des jeweiligen Kontaktes mit dem Formzylinder 13; 19 auch untereinander in einem einen Fluidaustausch ermöglichenden Kontakt. Der Kontakt besteht beispielsweise zwischen einem im Hinblick auf einen direkten stromabwärtigen Farbstrom zum Formzylinder 13; 19 dem Farbwerkswalzenzug zuzurechnenden, für den ggf. vorliegenden Fall mehrerer seriell im Walzenzug vorgesehener Reibzylinder 26 dem in diesem Strang dem Formzylinder 13; 19 nächsten, Reibzylinder 26 und beispielsweise der oder einer von mehreren im Hinblick auf den direkten stromabwärtigen Feuchtmittelstrom dem Feuchtwerkswalzenzug zuzurechnenden Auftragwalze 36.

    [0051] Bei ggf. großen zonalen Unterschieden im Farbbedarf, was insbesondere im Wertpapierdruck durch zum Teil geringste benötigte Farbmengen vorkommen kann, können Qualitätseinbußen im Druckbild dadurch verursacht sein, dass bei zonal stark voneinander abweichender Farbabnahme in zumindest einem Teil der die m Farbzonen zi stromabwärts in der radialen Flucht fortsetzenden Axialabschnitte des Farb- und/oder Feuchtwerkes 17, 18; 17; 18 eine durch die zonal nicht oder weniger gut zu variierende Feuchtmittelzufuhr verursachte Störung des Farbe-Feuchtmittel-Gleichgewichtes vorliegen kann. Um diesem Problem zu begegnen und eine hohe Druckqualität auch für hinsichtlich der Farbverteilung besonders schwierige Bedingungen erhalten zu können, ist eine nachfolgend dargelegte Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils der Feuchtmittelführung vorgesehen, durch welche an zumindest einer Stelle im Fluidstrom des Druckwerks 11; 21 Feuchtmittel gezielt und individuell aus n (n ∈

    , n > 1, vorteilhaft n ≥ m/2, insbesondere n ≥ m ≥ 20, z. B. m = n + 2, beispielsweise m = 30) in Richtung Druckbreite zueinander versetzten Axialabschnitten aj (j = 1, ..., n) des Farb- und/oder Feuchtwerks 17, 18; 17; 18 im Sinne von Feuchtmittelsenken zu entfernen ist. Als 'Druckbreite' wird hierbei die maximal mögliche, in axialer Richtung der Druckwerkszylinder 12; 13; 14; 19 verlaufende mit dem betreffenden Druckwerk 11; 21 zu druckende Breite verstanden.

    [0052] Die zueinander versetzten und durch die Vorrichtung zu behandelnden Axialabschnitte aj können grundsätzlich zueinander beabstandet (nicht explizit dargestellt) oder sich unmittelbar anschließend nebeneinander (siehe z. B. Fig. 9) oder aber sich mit einem benachbarten Axialabschnitt aj-1; aj+1 überlappend, erfindungsgemäß auf wenigstens 20 %, bevorzugt auf mindestens 30 %, bevorzugt aus 40 bis 60 % seiner Breite - insbesondere auf zumindest einer der beiden Seiten - mit einem benachbarten Axialabschnitt aj-1; aj+1 überlappend, angeordnet sein (siehe z. B. Fig. 10) .

    [0053] Die Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung des axial verlaufenden Feuchtmittelprofils, im Folgenden auch kurz als Feuchtprofilstelleinrichtung bezeichnet, umfasst hierzu eine auf eine Oberfläche F, insbesondere Mantelfläche F eines als Zylinder oder Walze ausgebildeten Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36, gerichtete Trockeneinrichtung 39, bevorzugt ausgeführt als Blaseinrichtung 39, mit einer Anzahl I (I ∈

    , I > 1), insbesondere der Anzahl n der zu beeinflussenden Axialabschnitten aj entsprechenden Anzahl I, unabhängig voneinander hinsichtlich einer Aktivierung und/oder Intensität stellbarer und auf z. B. eine Oberfläche F eines als Druckwerkszylinder 12; 13; 14; 19 oder Farb- und/oder Feuchtwerkswalze 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 ausgebildeten Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 gerichteter, kontaktlos (z. B. elektromagnetische oder Wärmestrahlung oder Fluidstrahl) oder unter Kontakt (z. B. Rakelblätter oder Wischeinrichtungen) mit der Mantelfläche F zusammen wirkender Trocknungselemente 41k, (k = 0, 1, ..., I-1), insbesondere einer der Anzahl n der zu beeinflussenden Axialabschnitten aj entsprechenden (d. h. I = n) Anzahl I unabhängig voneinander hinsichtlich eines wahlweisen Aktivierens und/oder einer Variation in Stärke und/oder Breite und/oder Temperatur eines Luftstromes stellbare und auf z. B. eine Oberfläche F eines als Druckwerkszylinder 12; 13; 14; 19 oder Farb- und/oder Feuchtwerkswalze 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 ausgebildeten Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 gerichtete Strahlquellen 41k, bevorzugt Blaselemente 41k. Dabei ist unter einem selben Trocknungselement 41k bzw. Blaselement 41k auch ein Trocknerelement 41k bzw. Blaselement 41k mit mehreren lediglich gemeinsam stell- bzw. schaltbaren Wirkeinheiten, beispielsweise ein mehrstrahliges Blaselement 41k, zu verstehen.

    [0054] Die genannten, unabhängig voneinander stellbaren Axialabschnitte aj bilden im zum Farbwerk 17 übertragenen Sinn unabhängig durch Feuchtmittelentfernung stellbare "Feuchtzonen" aus.

    [0055] Die Trocknungselemente 41k bzw. Blaselemente 41k sind im Druckwerk 11; 21 derart angeordnet, dass in Axialrichtung, d. h. in Richtung Druckbreite betrachtet, die oben genannten, individuell beeinflussbaren Axialabschnitte aj durch Wirkabschnitte ai mit einer jeweiligen Breite bj, z. B. Wirkbreite bj, gebildet werden bzw. sind, die auf dem mit der Trockeneinrichtung 39 zusammen wirkenden Rotationskörper in dessen Axialrichtung infolge der Beaufschlagung durch die jeweiligen Trocknungs- bzw. Blaselemente 41k hervorgerufene Wirkung, beispielsweise durch das Auftreffen von gerichteter elektromagnetischer Strahlung von als Strahlungsquellen ausgeführten Trocknungselementen 41k oder bevorzugt einem Auftreffen von Gas eines gerichteten Gasstrahls, worunter auch ein Gasgemisch wie insbesondere Luft verstanden sein soll, wahrnehmbar und/oder ausgebildet sind.

    [0056] Generell - für den Fall einer scharf oder nicht scharf ausgebildeten Flanke bzw. Grenze - kann als Abschnittsende des Axialabschnittes aj beispielsweise derjenige Ort in Axialrichtung des betreffenden Abschnittes betrachtet sein, an dem der in einer zur mittleren Strahlrichtung senkrecht stehenden Ebene quer zur Axialrichtung vorliegende Maximalwert für eine die betreffende, auf die zur mittleren Strahlrichtung senkrechte Ebene flächenbezogene Strahlintensität I repräsentierende Größe auf 50 % des entsprechenden, in der Mitte des so ermittelten Wirkabschnitte ai vorliegenden Maximalwertes abgefallen ist (siehe z. B. Fig. 8a). Diese Größe kann im Fall elektromagnetischer Strahlung die flächenbezogene Strahlungsleistung und für einen gerichteten Gasstrahl der flächenbezogene Volumenstrom, bezogen auf eine Messung und/oder Angabe in einer zur mittleren Strahlrichtung des betreffenden Trocknungselementes 41k senkrechten und den Auftreffpunkt der mittleren Strahlrichtung auf der Oberfläche F umfassenden Ebene (hier auch als Normalebene EN bezeichnet). Für den Fall einer scharf ausgebildeten, z. B. mit einer stufenartigen Flanke ausgebildeten Grenze liegt u.a. auch der o. g. 50%-Wert in dieser Seitenflanke.

    [0057] Unter der mittleren Strahlrichtung oder Strahlachse A soll diejenige Strahlrichtung verstanden sein, die sich in der oben genannten Normalebene EN betrachtet über den gesamten Strahl S gemittelt im Hinblick auf den Energie- bzw. Gasstrom als Resultierende ergibt. Diese fällt z. B. - insbesondere für Fall einer um den Zentralstrahl symmetrischen Ausprägung - mit dem Zentralstrahl des - beispielsweise als Rundstrahl, als elliptischer Strahl oder als näherungsweise schlitz- oder rechteckförmiger Flachstrahl ausgebildeten - Strahls S zusammen (siehe z. B. Fig. 8).

    [0058] Für Fälle, in denen der in Axialrichtung betrachtet seitliche Abfall in der Intensität von 90 % auf 10 % der maximalen Strahlintensität I innerhalb von 10 % der in obiger Weise über die 50 %-Grenze festzustellenden Breite in Axialrichtung stattfindet, wird im Folgenden von einem im Wesentlichen oder nahezu scharfkantigen Axialabschnitt aj mit einer der in obiger Weise über die 50%-Grenze festzustellenden Breite in Axialrichtung als Wirkbreite bi ausgegangen (siehe z. B. 10 %-, 50 %- und 90 %-Isolinien in Fig. 8c). In jedem genannten Fall - ob scharfkantig, nahezu scharfkantig oder flacher abfallend - kann die Wirkbreite bi in derjenigen Axialausdehnung des Axialabschnittes aj gesehen werden, die dem Abstand zwischen den beiden endseitigen 50 %-Werten für die o. g. Strahlintensität I liegt.

    [0059] Das durch eine Strahlquelle 41k gebildete Trocknungselement 41k weist - sofern sie nicht in Art einer Punktquelle mit gegenüber der Wirkbreite bi vernachlässigbarer, z. B. mindestens Faktor 100 kleinerer Axialerstreckung betrachtet werden kann - eine in Axialrichtung verlaufende Breite bB des Strahls S auf Höhe des Strahlaustritts, d. h. an dem Ort, an dem der Strahl S das Trocknungselement 41k verlässt und zwischen Trocknungselement 41k und die zu behandelnde Oberfläche F eintritt, auf, welche höchstens der an der Oberfläche F erzielten und/oder zu erzielenden Wirkbreite bi entspricht. In bevorzugter Ausführung jedoch ist ein divergierender Strahl vorgesehen, wobei die Breite bB des Strahls S am Ort des Strahlaustritts, z. B. auch als Fußbreite bB bezeichnet, höchstens 50 %, insbesondere höchstens 20 % der an der zu trocknenden Fläche F - zumindest unter Betriebsbedingungen, z. B. einem Betriebsdruck, der beispielsweise bei einem Wert zwischen 1 und 6 bar, insbesondere zwischen 2 und 5 bar, bevorzugt bei 3,0 ± 0,5 bar (mit 1 bar = 105 Pa) über Umgebungsdruck liegt - zu erzielenden Wirkbreite bi des zur Behandlung vorgesehenen Axialabschnittes aj entspricht.

    [0060] Zu bevorzugen ist die Ausführung des Trocknungselementes 41k bzw. der Strahlquelle 41k und dessen Anordnung im Druckwerk 11; 21 oder im Farb- und/oder Feuchtwerk 17, 18; 17; 18 derart, dass - zumindest unter einer definierten Betriebsbedingung des eingesetzten Betriebsmittels, z. B. einem unten genannten Betriebsdruck - ein Normalabstand aN, d. h. der Abstand vom Strahlzentrum des die Strahlquelle bildenden Trocknungselementes 41k entlang der mittleren Strahlrichtung zum Auftreffpunkt auf der zu behandelnden Oberfläche F und ein vom Strahlzentrum zum Abschnittsende des Axialabschnittes aj verlaufender Randstrahl einen Winkel α1; α2 von z. B. mindestens 20°, insbesondere mindestens 25°, und/oder höchstens 50°, insbesondere höchstens 45°, einschließen, sodass ein Strahlwinkel α von mindestens 40° und/oder höchstens 100°, insbesondere mindestens 50° und/oder höchstens 90° ausgebildet wird bzw. ist. Als Strahlwinkel α ist hierbei z. B. der Winkel zwischen den beiden vom Austrittspunkt des Zentralstrahls ausgehenden und den Axialabschnitt aJ in axialer Richtung begrenzenden Randstrahlen zu verstehen, wobei der Zentralstrahl z. B. als derjenige Strahl betrachtet wird, der im Flächenschwerpunkt des das Trocknungselement 41k verlassenden Strahlquerschnittes S liegt. Als Randstrahl in diesem Sinne ist bei scharfkantigem Strahlprofil der Strahlverlauf vom Strahlzentrum zum Abschnittsende, für den Fall eines demgegenüber weicheren Abfalls der Strahl vom Strahlzentrum zum 50%-Wert zu betrachten. Als Strahlzentrum kann hierbei in Axialrichtung gesehen die Mitte der Strahlbreite bB auf Höhe des Strahlaustritts betrachtet werden. Durch die Divergenz des Strahls S ist - insbesondere im Zusammenhang mit einer unten näher beschriebenen Variation im Aktivierungsmuster und/oder im Betriebsdruck - eine feinere Abstufung in der Beeinflussung des Feuchteprofils möglich.

    [0061] Für die Ausführung des Trocknungselementes 41k als Blaselement 41k bezieht sich der hier angegebene Strahlwinkel α auf ein Vorliegen in einem dem Normalabstand entsprechenden Abstand für beispielsweise einen zwischen 1 und 6 bar, bevorzugt zwischen 2 und 5 bar, insbesondere einem bei 3,0 bar über Umgebungsdruck angegebenen Betriebsdruck.

    [0062] In den nachfolgenden Ausführungen ist die Vorrichtung und das Verfahren zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils der Feuchtmittelführung anhand der bevorzugten Ausführung von als Blaselemente 41k ausgebildeten Trocknungselementen 41k bzw. Strahlquellen 41k dargelegt, wobei einzelne oder übergeordnete Prinzipien - sofern die jeweilige Lehre nicht spezifisch auf die Ausführung mit als Blaselemente 41k ausgebildeten Trocknungselementen 41k gerichtet ist - auf andere Ausführungsformen zu verallgemeinern und auch auf andere Ausführungen individuell hinsichtlich der Aktivierung und/oder Intensität stellbarer Trocknungselemente 41k, z. B. auf die Ausführung als elektromagnetische Strahlquellen 41k, anzuwenden sind.

    [0063] Zur Bildung der im Betrieb die individuell beeinflussbaren Axialabschnitte aj ausbildenden Wirkabschnitte ai sind in Axialrichtung der Druckwerkszylinder und/oder der Feucht- und/oder Farbwerkswalzen des Druckwerks 11; 21 betrachtet die Anzahl von I Trocknungselementen 41k, insbesondere Blaselemente 41k, nebeneinander angeordnet, beispielsweise an einer ein- oder mehrteiligen Traverse 42, welche z. B. beidseitig - ggf. über nicht im Einzelnen beschriebene Kopplungsmittel - in jeweils ein- oder mehrteiligen Seitengestellen 43; 44 des Druckwerks 11; 21 bzw. Druckaggregats 03 gelagert ist.

    [0064] Um dem Farb- und/oder Feuchtwerk 17, 18; 17; 18 abschnittsweise Feuchtmittel entziehen zu können, kann die Gruppe von Trocknungselementen 41k bzw. die diese umfassende Trockeneinrichtung 39, insbesondere Blaseinrichtung 39, mit der Mantelfläche eines beliebigen, Farbe und/oder Feuchtmittel des betreffenden Farb- und/oder Feuchtwerks 17, 18; 17; 18 auf seiner Mantelfläche führenden Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 zusammen wirkend angeordnet sein. Vorteilhaft ist sie im Druckwerk 11; 21 bzw. Druckaggregat 03 mit der Mantelfläche des mit dem betreffenden Farb- und/oder Feuchtwerk 17, 18; 17; 18 zu dessen Einfärbung und/oder Benetzung zusammen wirkenden, insbesondere als Formzylinder 13; 19 ausgebildeten Druckwerkszylinders 13; 19, oder mit einer Walze 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 des betreffenden Farb- und/oder Feuchtwerkes 17, 18; 17; 18 zusammen wirkend angeordnet.

    [0065] Grundsätzlich können auch mehrere derartige Trockeneinrichtungen 39 bzw. Gruppen von Trocknungselementen 41k an - was die Wahl des und/oder die Stelle entlang eines Walzenzuges betrifft - mehreren Stellen des Farb- und/oder Feuchtwerkes 17, 18; 17; 18 bis hin zum betreffenden Druckwerkszylinder 13; 19 vorgesehen sein.

    [0066] Obgleich die Trockeneinrichtung 39 in einer Variante grundsätzlich auch mit einer im Walzenzug des direkt zum Druckwerkszylinder 13; 19 verlaufenden Feuchtmittelstroms liegenden Walze 33; 34; 36 zusammen wirkend angeordnet sein kann, ist sie in bevorzugter Ausführung mit einer im stromabwärtigen Farbstrom liegenden, vorzugsweise von Feucht- und Farbauftragwalzen 27; 36 verschiedenen Walze 24; 26 zusammenwirkend angeordnet.

    [0067] Für den hier beispielhaft dargestellten und vorteilhaften Fall eines sich stromabwärts an einer der Farbwalzen in zwei Walzenstränge aufteilenden Walzenzuges kann die Trockeneinrichtung 39 vorteilhaft mit einer Walze 24 zusammen wirkend angeordnet sein, die dem noch nicht geteilten Walzenstrang des Farbwerkes 17 zuzurechnen ist. Bevorzugt kann dies dann diejenige Walze 24 sein, welche Nippstellen mit den ersten Walzen wenigstens zweier sich abzweigenden Walzenstränge bildet und/oder die im Farbstrom dem einzufärbenden Druckwerkszylinder 13; 19 am nächsten im Walzenzug liegende Walze 24 des noch ungeteilten Walzenstrangs.

    [0068] Die Trockeneinrichtung 39 kann in einer besonders vorteilhaften Ausführung mit einer Walze 24 zusammen wirkend angeordnet sein, von welcher die Druckfarbe stromabwärts auf dem kürzest möglichen Fluidweg über lediglich zwei Walzen 26; 27, z. B. eine Reibwalze 26 und eine Auftragwalze 27; 36, an den einzufärbenden Druckwerkszylinder 13; 19 zu übertragen ist.

    [0069] Für eine, mehrere oder sämtliche der o. g. Ausführungsformen und Weiterbildungen kann es besonders vorteilhaft sein, wenn die Trockeneinrichtung 39 mit einer eine "weiche" Oberfläche aufweisenden und/oder einer von Auftragwalzen 27; 27 verschiedenen Walze 24; 33 zusammen wirkend angeordnet ist.

    [0070] Für eine, mehrere oder sämtliche der o. g. Ausführungsformen und Weiterbildungen kann es besonders vorteilhaft sein, wenn die Trockeneinrichtung 39 mit einer - im Unterschied zu einer sog. Reiterwalze - im Farbstrom liegenden Walze 24; 26 des Walzenzuges, d. h. einer mit mindestens einer aufstromseitigen und mindestens einer abstromseitigen Walze 24; 26 jeweils eine Nippstelle ausbildenden Walze 24; 26, zusammen wirkend angeordnet ist

    [0071] In einer vorteilhaften Ausführung einer, mehrerer oder sämtlicher der o. g. Ausführungsformen und Weiterbildungen umfasst die Trockeneinrichtung 39 nebeneinander mindestens eine der Anzahl m von Farbzonen zi entsprechende Anzahl I von Trocknungselementen 41k, insbesondere Blaselementen 41k, d. h. l ≥ n. Vorteilhaft ist dabei eine Anordnung derart, dass die Anzahl l = m oder die Anzahl m der l > m Blaselementen 41k derart angeordnet und ausgebildet sind, dass die m bei Betrieb durch diese m Blaselemente 41k nebeneinander ausgebildeten Wirkabschnitte ai mit ihrer die Wirkbreite bi senkrecht zu ihrer Axialerstreckung halbierenden Schnittebene jeweils in 1:1-Zuordnung eine Zonenbreite bz der m Farbzonen zi schneiden, bevorzugt im Wesentlichen oder nahezu, z. B. mit höchstens einer Abweichung von ± 20 %, insbesondere höchstens ± 10 % der betreffenden Zonenbreite bz, mit der die jeweilige Farbzone zi senkrecht zu ihrer Erstreckung in der Breite halbierenden Schnittebene zusammenfällt. In besonders bevorzugter Ausführung fluchten die Strahlzentren der Blaselemente 41k mit den die jeweiligen Farbzonen zi senkrecht zu ihrer Erstreckung in der Breite halbierenden Schnittebenen.

    [0072] Es kann jedoch grundsätzlich auch eine von der 1 :1-Zuordnung verschiedene Teiligkeit zwischen den m Farbwerkszonen zi und der Anzahl der innerhalb der Flucht der durch die Summe der Farbwerkszonen zi gegebenen wirksamen Breite der Farbquelle 31, z. B. des Farbkastens 31, liegenden Trocknungselementen 41k gegeben sein.

    [0073] Die sich in Summe der Wirkbreiten bj der durch die Gruppe von n Trocknungselementen 41k behandelbarer Axial- bzw. Wirkabschnitte ai einer Trockeneinrichtung 39 kann in einer vorteilhaften Weiterbildung eine größere Gesamtwirkbreite aufweisen als die Summe der Zonenbreiten bz des dem selben Farb- und/oder Feuchtwerk 17, 18; 17; 18 zugeordneten Farbwerks 17, was beispielsweise dem durch eine Verreibung im Farb-und/oder Feuchtwerk 17, 18; 17, 18 verbreiterten Farb-/Feuchtmittel- Profil Rechnung trägt. Dies kann ggf. durch eine gegenüber den Zonenbreiten bz größere Wirkbreiten bj und/oder durch eine gegenüber der Anzahl von Farbwerkszonen zi größere Anzahl I von Wirkabschnitten ai realisiert sein. In dargelegter vorteilhafter Ausführungsform sind randseitig jeweils in einem über die Flucht der Farbwerkszonen zi hinaus reichenden Axialbereich jeweils zumindest ein weiteres Trocknungselement 41k (z. B. 410; 41i-1 in Fig. 4) und/oder ein Wirkabschnitt ai vorgesehen. Zusätzlich hierzu kann eine gegenüber den Zonenbreiten bz größere Wirkbreiten bj hinzutreten, welche beispielsweise für den o. g. Fall einer 1:1-Zuordnung der m von I Trocknungselemente 41k zu m Farbwerkszonen zi für die jeweils benachbarten Wirkabschnitte ai; ai+1 zu Überlappungen führt.

    [0074] In einer zu bevorzugenden Ausführung sind die Trocknungselemente 41k als Flachstrahldüsen 41k ausgebildet. Sie können in besonders zu bevorzugender Ausführung als Düse 41k in sog. Deflektor- oder Pralltellerbauform, insbesondere als Zungen- oder Löffeldüsen, ausgebildet sein, wobei ein Fluidstrahl S zunächst aus einer vom Trocknungselement 41k umfassten Öffnung austritt und noch vor dem Verlassen des Trocknungselemente 41k in die gewünschte Richtung bzw. in den gewünschten Winkelbereich über ein Leit- oder Prallelement um einen Winkel von wenigstens 45°, insbesondere um 70° bis 80° aus der vorherigen Richtung abgelenkt wird. Hierdurch wird der Strahl S in definierter Weise aufgeweitet und verlässt, insbesondere als Flachstrahl, das Trocknungselemente 41k. Als "Ausgang" des Trocknungselementes 41k ist hierbei der Ort zu verstehen, an welchem der Strahl S das Leit- oder Prallelement in Richtung Fläche F verlässt. In geradstrahliger Ausführung eines als Düse ausgebildeten Blaselementes 41k kann die Ebene der Düsenöffnung als Ausgang verstanden sein.

    [0075] In einer vorteilhaften Ausführung der als Düse ausgebildeten Blaselemente 41j sind diese, was die in eine zur Rotationskörperachse senkrechten Ebene projizierte Strahlachse A betrifft, die zu beaufschlagende Fläche F unter einem selben, Winkel β, anströmend angeordnet. Der Winkel β ist z. B. als Neigungswinkel der in die zur Rotationskörperachse senkrechten Ebene projizierten Strahlachse A gegen die Tangente im Punkt des Auftreffens gegeben. Vorteilhaft liegt dieser bei einem Winkel aus dem Bereich von 30° bis 65°, insbesondere bei 40° ± 50°, wobei er bevorzugt in Strahlrichtung betrachtet gegen die am Auftreffpunkt im Betrieb vorliegende Drehrichtung gerichtet ist. Die Blaselemente 41j sind bevorzugt derart fluchtend zueinander angeordnet und ausgerichtet, sodass die in die zur Rotationskörperachse senkrechten Ebene projizierten Strahlachsen A auf einer selben Linie I, z. B. effektiven Auftrefflinie L, liegen.

    [0076] Grundsätzlich unabhängig von der speziellen Ausführung der Trocknungselemente 41k und/oder von der auf die Farbwerkszonen zi bezogenen Teiligkeit, vorteilhaft jedoch in Verbindung mit einer o. g. Ausführung als Strahlquellen, insbesondere als Blaselemente 41k, und/oder in Verbindung mit einer 1:1-Teiligkeit in zumindest der Flucht der zur Einfärbung wirksamen Breite des Farbeintrages durch die Farbquelle 31 umfasst die Feuchtprofilstelleinrichtung Steuerungsmittel 46, 47V; 48, durch welche die Anzahl von I unabhängig voneinander hinsichtlich einer Aktivierung und/oder Intensität stellbaren Trocknungselemente 41k im Hinblick auf die Aktivierung, beispielsweise das An- und Abschalten des einzelnen Trocknungselementes 41k und/oder im Hinblick auf die Intensität der durch die angeschlossenen Trocknungselemente 41k jeweils erzielbaren Wirkung hin, z. B. über das Stellen eines der Gesamtheit von Zufuhrleitungen der Gruppe von Trocknungselementen 41k eingangsseitig beaufschlagten Fluiddruckes, und/oder im Hinblick auf die Intensität eines jeden einzelnen der Trocknungselemente 41k erzielbaren Wirkung hin, z. B. über das individuelle Stellen des jeweils einzelnen Trocknungselementen 41k eingangsseitig beaufschlagten Fluiddruckes, stellbar ist.

    [0077] Dabei umfassen die Steuerungsmittel eine Steuereinrichtung 46, welche durch eine elektronische Schaltung, durch ein Softwareprogramm oder durch eine Kombination aus beiden gebildet sein kann und/oder in einer Steuerung, z. B. in einer Maschinensteuerung, einem Leitstandrechner oder einem eigens vorgesehenen Steuerrechner, implementiert sein kann . Die Steuereinrichtung 46 ist signaltechnisch mit einer der Anzahl m der zu stellenden Trocknungselemente 41k entsprechenden Anzahl von Schalt-und/oder Stellmitteln 47v (v = 1, ..., t mit t ∈

    , t > 1, insbesondere t ≥ n, beispielsweise t ≥ 30) verbunden, durch welche die m Trocknungselemente 41k und/oder die hierdurch behandelbaren Axialabschnitte aj unabhängig voneinander hinsichtlich einer Aktivierung und/oder Intensität stell- bzw. variierbar sind. Das "Variieren" soll hierbei sowohl eine Ausführung umfassen, wobei die Trocknungselemente 41k über jeweils zugeordnete binäre Schalt- und/oder Stellmittel 47v zwischen einem Schaltzustand "An" und einem Schaltzustand "Aus" schaltbar ausgeführt sind, als auch eine Ausführung, wobei über die beiden Schaltzustände "An" und "Aus" hinaus dazwischen ein oder mehrere diskontinuierliche Schaltzustände oder ein dazwischen liegender kontinuierlicher Stellbereich vorgesehen sind bzw. ist. Die signaltechnische Verbindung kann durch eine oder mehrere entsprechende Signalleitungen, z. B. durch ein Bussystem oder durch mehrere einzelne Signalleitungen, gebildet sein.

    [0078] Durch das jeweilige Schalt- und/oder Stellmittel 47v ist das die Trocknungswirkung im Axial- bzw. Wirkabschnitt ai Betriebsmittel, z. B. die zur Erzeugung einer elektromagnetischen Strahlung erforderliche Zufuhr einer elektrischen Leistung oder bevorzugt ein das Trocknungselement 41k am Ausgang verlassender Volumenstrom eines Gasfluids, wahlweise aktivierbar und/oder in der Intensität variierbar.

    [0079] Die jeweilige Versorgung mit dem Betriebsmittel, z. B. mit der elektrischen Leistung oder bevorzugt mit dem Fluidstrom, erfolgt zwischen den Schalt- und/oder Stellmitteln 47V und den Trocknungselementen 41k, parallel über eine der Anzahl m der individuell zu stellenden Trocknungselemente 41k und/oder Axialabschnitten aj entsprechende Anzahl von Leitungen 61k. Die Schalt- und/oder Stellmittel 47v, z. B. schaltbare Ventile 47v, können jeweils mit den zugeordneten Trocknungselementen 41k jeweils baulich benachbart oder zusammengefasst sein oder, wie z. B. in Fig. 3 dargestellt, zentral zueinander benachbart und/oder in einer gemeinsamen Baueinheit 58, z. B. einer sog. Ventilinsel 58 mit einer gemeinsamen Leitung 63 zur Betriebsmittelversorgung, einer Signalverbindung 64 zur Steuereinrichtung 46 und ein über die Signalverbindung 64 mit der Steuereinrichtung 46 verbundener Anschluss- und/oder Steuerungsteil 62 angeordnet sein. Als "Baueinheit" ist hier ein Aggregat aus mehreren funktionellen Bauteilen verstanden, welches ggf. zwar zerlegbar, jedoch bis auf die Herstellung bzw. das Lösen erforderlicher Versorgungs- und/oder Befestigungsverbindungen im vormontierten Zustand als Ganzes in die Anlage einbringbar und wieder aus dieser zu entfernen ist. Das durch die Schalt- und/oder Stellmittel 47V zu stellende Betriebsmittel, z. B. die elektrische Leistung oder bevorzugt das unter Überdruck stehende Fluid, kann sämtlichen über die Schalt- und/oder Stellmittel 47V stellbaren Zweigen von einer gemeinsamen, das Betriebsmittel bereitstellenden Quelle 49 her, z. B. von einem Leistungsteil oder bevorzugt von einer Druckfluid bevorratenden und/oder bereitstellenden Druckfluidquelle 49, zugeführt sein bzw. werden.

    [0080] In einer vorteilhaften Ausführung kann ein weiteres Schalt- und/oder Stellmittel 48, z. B. ein zwischen wenigstens zwei voneinander und von einem inaktiver Zustand "Null" verschiedenen aktiven Schaltzuständen schaltbares Ventil 48, in der gemeinsamen Versorgungsleitung 63 vorgesehen sein, durch welches z. B. die Gesamtheit von Zufuhrleitungen der Gruppe von angeschlossenen, vorteilhaft sämtlicher derselben Trockeneinrichtung 39 zuzurechnenden Trocknungselementen 41k bzw. die diesen Trocknungselementen 41k einzeln zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47V in ihrem zumindest eingangsseitig vorliegenden, das Niveau PE der erzielbaren Strahlleistung bestimmenden Betriebsmittelpotential, z. B. für den bevorzugten Fall von Blaselementen 41k des Druckniveaus PE, insbesondere des am einzelnen Schalt- und/oder Stellmittel 47V eingangsseitig anliegenden Fluiddruckes, stellbar ist. Dieses am zentralen Schalt- und/oder Stellmittel 48 - beispielsweise im Stellbereich bis auf Höhe des durch die Quelle bereitgestellten Grundniveaus P0 - einstellbare Niveau PE korreliert beispielsweise mit einem Maximalwert für einen in diskreten Schritten oder kontinuierlich durch das einzelne nachgeordnete Schalt- und/oder Stellmittel 47V zu stellenden Stellbereich oder einem Istwert für die im aktiven Schaltzustand "An" eines binären Schalt- und/oder Stellmittels 47V vorliegende Strahlleistung. Für den Fall, eines vollständig offenen oder nicht vorgesehenen fehlenden Schalt- und/oder Stellmittels 48 entspricht das am einzelnen Schalt- und/oder Stellmittel 47V vorliegende eingangsseitige Niveau PE - bis auf ggf. durch Leitungswiderstand gegebene, hier als vernachlässigbar vorausgesetzte widerstandsbegründete Leitungsverluste - dem bereitgestellten Grundniveau PE.

    [0081] Das Schalt- und/oder Stellmittel 48 kann im Fall der Blaselemente 41k bevorzugt als einz. B. zwischen zumindest zwei voneinander und von "Null" verschiedenen Schaltzuständen schaltbares Ventil 48, vorteilhaft als Stetigventil 48, insbesondere als Proportionalventil 48 und/oder Servoventil 48 ausgeführt sein.

    [0082] Das Schalt- und/oder Stellmittel 48 kann für den o. g. Fall einer die einzelnen Schalt- und/oder Stellmittel 47V einer Gruppe oder sämtlicher Trocknungselemente 41k der Trockeneinrichtung 39 umfassenden Baueinheit 58 ebenfalls als Teil dieser vorgesehen, stromaufwärts als eigenes Bauelement in der Versorgungsleitung 63 angeordnet oder baulich in einer die Quelle 49 bildenden oder umfassenden Baueinheit mit integriert sein.

    [0083] Ein Stellen der Schalt- und/oder Stellmittel 47V kann, insbesondere fernbetätigt, über Stellelemente 66 einer Bedienerschnittstelle, beispielsweise einer am Steuer-bzw. Leitstand 51 vorgesehenen Bedienerschnittstelle erfolgen. Dabei können in einer nicht dargestellten Ausführung eine Gruppe 67 solcher, schaltungstechnisch den Schalt- und/oder Stellmitteln 47V hinsichtlich des Stellens zugeordneter und/oder zuordenbarer Stellelemente 66 - vergleichbar und ggf. zusätzlich zu den auf die Farbwerkszonen zi wirkenden Stellelemente 59 - als einteilige Taster oder Tasten 66 oder als Taster- oder Tastenpaare an dem zur Abmusterung von Druckprodukten dienendem Ablagetisch 52 vorgesehen sein. In einer Alternative kann im Zugriffsgriffbereich der Bedienerschnittstelle ein weiteres, beispielsweise als Taste oder Taster ausgebildetes Stellelement 68 vorgesehen sein, durch dessen Betätigung die oder zumindest ein Teil der für die Farbzoneneinstellung vorgesehenen Stellelemente 59 schaltungstechnisch als Stellelemente 66 zum Stellen der Trocknungselemente 41k und/oder Axialabschnitte 41k den Schalt- und/oder Stellmitteln 47V zugewiesen werden. In einer weiteren, z. B. in Fig. 11 und Fig. 12 schematisch angedeuteten Ausführung können die Stellelemente 66 bzw. die Gruppe 67 von Stellelementen 66 als manipulierbare Felder in einer zur zahlenmäßigen und/oder graphischen Visualisierung der jeweiligen Farbzoneneinstellung eingerichteten Anzeigemaske 69 auf einem Bildschirmes 56 ausgeführt sein. Dabei können die die Stellelemente 66 bildenden Felder in der selben Maske wie diejenigen der Farbzonenstellelemente oder aber in einer anderen Maske 69 angezeigt sein. Die Manipulation kann dabei über Stellelemente der oder einer mit den Feldern der Bildschirmmaske interagierenden Bedieneinrichtung 57 und für den Fall einer berührungssensitiven und/oder touchscreenfähigen Ausführung des Bildschirmes 56 ggf. direkt durch Interaktion mit entsprechend vorgesehenen Bildschirmbereichen oder aber in gemischter Form durch Aktivierung des den betreffenden Axialabschnitt aj repräsentierenden Feldes am Bildschirm 56 und Manipulation der Einstellung an der Bedieneinrichtung 57 erfolgen.

    [0084] Ein fernbetätigtes Stellen meint in diesem Sinne - im Gegensatz zu einem einzelnen Stellen vor Ort - dass die Stellelemente 66 zentral im Bereich einer selben Bedienschnittstelle stellbar sind, und nicht lediglich einzeln durch jeweils dezentral für jedes der Schalt- und/oder Stellmittel entlang der Reihe der Axialabschnitte ai vorgesehene mechanische oder elektrische Stellelemente.

    [0085] Die Steuereinrichtung 46 ist zumindest dazu ausgebildet, durch Bedienpersonal an der Bedienschnittstelle über Stellelemente 66 für eine oder mehrere Axialabschnitte aj und/oder Trocknungselemente 41k vorgenommene Stellbefehle, z. B. an den Stellelementen ausgelöste Stellimpulse, Eingaben oder Wertänderungen, durch eine Ansteuerung der betroffenen Schalt- und/oder Stellmittel 47v in definierter Weise umzusetzen.

    [0086] In einem nicht zur Erfindung gehörigen Beispiel für die Ausbildung und Anordnung der unabhängig voneinander stellbaren Axialabschnitte aj (siehe z. B. Fig. 9) sind die Ausführung der Trocknungselemente 41k, insbesondere Blaselemente 41k, die relative Anordnung der Trocknungselemente 41k, insbesondere Blaselemente 41k, zueinander und zur Fläche F des Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 und/oder der vorliegende Strahlwinkel α derart ausgebildet, dass mehrere oder sämtliche in Richtung Druckbreite zueinander versetzt angeordneten benachbarten Wirk- bzw. Axialabschnitte aj sich im
    Wesentlichen aneinander anschließen, d. h. keine oder allenfalls eine Überlappung von weniger 20 %, insbesondere weniger als 10 % der Wirkbreite bj miteinander aufweisen. Diese Bedingung soll beispielsweise bei einem bevorzugten Betriebsdruck und/oder in einem dem Normalabstand entsprechenden Abstand erfüllt sein, wobei der Betriebsdruck hierbei beispielsweise zwischen 1 und 6 bar, bevorzugt zwischen 2 und 5 bar, insbesondere bei 3,0 bar über Umgebungsdruck liegt. Für den Fall, dass in Axialrichtung kein scharfkantiges Strahlprofil vorliegt ist für die jeweilige Wirkbreite bj oben genannte Definition - nämlich die Länge des Wirk- bzw. Axialabschnittes aj in Axialrichtung zwischen den beiden 50%-Endwerten - anwendbar.

    [0087] In erfindungsgemäßer Ausführung für die Ausbildung und Anordnung der unabhängig voneinander stellbaren Axialabschnitte aj (siehe z. B. Fig. 10) sind die Ausführung der Trocknungselemente 41k, insbesondere Blaselemente 41k, die relative Anordnung der Trocknungselemente 41k, insbesondere Blaselemente 41k, zueinander und zur Fläche F des Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 und/oder der vorliegende Strahlwinkel α derart ausgebildet, dass mehrere, bevorzugt sämtliche in Richtung Druckbreite zueinander versetzt angeordneten benachbarten Wirk- bzw. Axialabschnitte aj sich paarweise signifikant, d. h. auf wenigstens 20 %, insbesondere auf mindestens 30 %, bevorzugt auf 40 % bis 60 % ihrer Breite bj mit einem benachbarten Axialabschnitt aj - z. B. zumindest von zumindest einer der beiden Enden des Axialabschnittes aj her gerechnet - überlappen. Diese Bedingung soll beispielsweise bei einem bevorzugten Betriebsdruck in einem dem Normalabstand entsprechenden Abstand erfüllt sein, wobei der Betriebsdruck hierbei beispielsweise zwischen 1 und 6 bar, bevorzugt zwischen 2 und 5 bar, insbesondere bei 3,0 bar über Umgebungsdruck liegt. Für den Fall, dass in Axialrichtung kein scharfkantiges Strahlprofil vorliegt ist für die jeweilige Wirkbreite bj auch hier oben genannte Definition anwendbar.

    [0088] In einer nicht dargestellten und auch nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsvariante für die Ausbildung und Anordnung der unabhängig voneinander stellbaren Axialabschnitte aj sind die Ausführung der Trocknungselemente 41k, insbesondere Blaselemente 41k, die relative Anordnung der Trocknungselemente 41k, insbesondere Blaselemente 41k, zueinander und zur Fläche F des Rotationskörpers 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 und/oder der vorliegende Strahlwinkel α derart ausgebildet und mit einem Betriebsmittel beaufschlagt, dass in einer ersten Betriebssituation mehrere oder sämtliche in Richtung Druckbreite zueinander versetzt angeordneten benachbarten Wirk- bzw. Axialabschnitte aj bei Anliegen eines ersten, z. B. niedrigeren von zwei verschiedenen Betriebsdrücken zueinander beabstandet sind oder sich im Wesentlichen aneinander anschließen, d. h. keine oder allenfalls eine Überlappung von weniger 20 %, insbesondere weniger als 10 % der Wirkbreite bj miteinander aufweisen, und in einer zweiten Betriebssituation bei Anliegen eines zweiten, z. B. höheren der zwei verschiedenen Betriebsdrücke sich in erfindungsgemäßer Weise paarweise signifikant, d. h. auf wenigstens 20 %, insbesondere auf mindestens 30 %, bevorzugt auf 40 % bis 60 % ihrer Breite bj mit einem benachbarten Axialabschnitt aj überlappen. Dies soll beispielsweise bei jeweiligem Betriebsdruck in einem dem Normalabstand entsprechenden Abstand erfüllt sein, wobei der erste und der zweite Betriebsdruck hierbei beispielsweise jeweils zwischen 1 und 6 bar, bevorzugt zwischen 2 und 5 bar, liegen mit der Maßgabe, dass der zweite Betriebsdruck größer ist als der erste. Auch hierbei ist für den Fall, dass in Axialrichtung kein scharfkantiges Strahlprofil vorliegt für die jeweilige Wirkbreite bj oben genannte Definition anwendbar.

    [0089] In der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung der unabhängig voneinander stellbaren Axialabschnitte aj bzw. in der Betriebssituation der dritten Ausbildung und Anordnung mit signifikanter Überlappung ist es möglich, beim Betrieb durch Aktivierung einer jeweils voneinander verschiedenen Auswahl eines oder mehrerer der I Trocknungselemente 41k wahlweise oder auch zur selben Zeit einen oder mehrere durch zwei benachbarte Trocknungselemente 41k gleichzeitig behandelte Abschnitte "2 I" und einen oder mehrere durch lediglich ein Trocknungselement 41k behandelte Abschnitte "I" und/oder einen oder mehrere unbehandelte Abschnitte "-" auf der durch die Trockeneinrichtung 39 abgedeckten Wirkbreite zu erzeugen und/oder auszubilden. Zur Illustration sind in Fig. 11
    beispielhaft die Trocknungselemente 41k und 41k+1 aktiviert bzw. deren Schalt- und/oder Stellmittel im Schaltzustand "An", während die Trocknungselemente 41k-1 (nur andeutungsweise erkennbar) und 41k+2 deaktiviert sind bzw. sich deren Schalt- und/oder Stellmittel im Schaltzustand "Aus" befinden,

    [0090] In einer ersten Ausführung der Vorrichtung in Bezug auf das Stellen der Trocknungselemente 41k - welche auf sämtliche der vorgenannten auf die Anordnung und Ausbildung der Axialabschnitte aj und/oder auf sämtliche vorgenannten Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Trocknungselemente 41k bezogen werden kann - ist die Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung des axial verlaufenden Feuchtmittelprofils dazu eingerichtet, die Trocknungselemente 41k und/oder die diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s zwischen - insbesondere lediglich - zwei Schaltzuständen, nämlich einem aktiven ("An") und einem inaktiven ("Aus") Schaltzustand zu betreiben. Von der Steuereinrichtung 46 her ist hierzu jedes der Trocknungselemente 41k und/oder der diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s über die Signalverbindung 64 mit einem den Schaltzustand "An" und einem den Schaltzustand "Aus" repräsentierenden Signal beaufschlagbar, wobei eines dieser beiden Signale auch durch das "Nullsignal", d. h. die im Ruhezustand am Ausgang vorliegende Signalhöhe bzw. -form, gegeben sein kann.

    [0091] Beispielsweise im Hinblick auf die hiermit verbundenen Kosten sind die Schalt- und/oder Stellmittel 47s hierbei bevorzugt als zwischen mindestens zwei Schaltzuständen, nämlich zwischen mindestens einem einen passiven Zustand und wenigstens einen aktiven Zustand des betreffenden Trocknungselementes 41k bewirkenden Schaltzustand, schaltbare Schalt- und/oder Stellmittel 47v, bevorzugt als lediglich zwischen diesen beiden Schaltzuständen "An" und "Aus" schaltbare Schalt- und/oder Stellmittel 47V ausgebildet. Sie sind dabei z. B. als elektrische An-/Aus-Schalter oder insbesondere als wahlweise öffen- und schließbare Fluidventile 47V ausgeführt, durch welche je nach dem am entsprechenden Schalt- und/oder Stellmittel 47V vorliegenden, durch die Steuerung A über das Steuersignal SV zugewiesenen Schaltzustand die Versorgung mit dem Arbeitsmedium, z. B. mit einer der Strahlung zugrundeliegenden elektrischen Leistung oder bevorzugt mit einem dem Strahl S zugrundeliegenden Fluidstrom, an- bzw. ausschaltbar ist. In dieser Ausführung sind die Schalt- und/oder Stellmittel 47V bevorzugt als binär zwischen einem Schaltzustand "An" und einem Schaltzustand "Aus" schaltbar ausgeführt und/oder angesteuert.

    [0092] Ein Stellen der Trocknungselemente 41k bzw. der diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s kann - ggf. wahlweise und zusätzlich zu einer implementierten, beispielsweise an eine zonale Feuchtmittelmessung und/oder an eine Farbzoneneinstellung gekoppelten Stellroutine - an einer o. g. Bedienerschnittstelle über beispielsweise o. g. Stellelemente 66 und die Steuereinrichtung 46 durch das Bedienpersonal manuell erfolgen. Durch Bedienpersonal an der Bedienschnittstelle für eine oder mehrere Axialabschnitte aj und/oder Trocknungselemente 41k vorgenommene Vorgaben oder Änderungen werden dann durch entsprechende Ansteuerung der betroffenen Schalt- und/oder Stellmittel 47v in definierter Weise umgesetzt. So kann beispielsweise eines der schaltungstechnisch den Axialabschnitten aj zugeordneten Stellelemente 66, z. B. das k-te Stellelement 66k bezüglich seines den Schaltungszustand repräsentierenden Wertes verändert werden, indem das betreffende Stellelement 66, beispielsweise der betreffende Taster 66 bzw. das betreffende Taster- oder Tastenpaar 66 oder aber das betreffende Feld in der Bildschirmmaske 69 entsprechend betätigt und/oder modifiziert wird. Im Fall der ersten Ausführung für das Stellen der Trocknungselemente 41k, nämlich zwischen lediglich den beiden Schaltzuständen "An" und "Aus", kann das Umschalten durch einen Tastendruck an einem realen oder virtuellen, als Feld am Bildschirm generierten Taster 66 oder durch eine Änderung eines den beabsichtigten Schaltzustand repräsentierenden Wertes Xk in einem das spezifische Trocknungselement 41k betreffenden Feldes 66 einer Bildschirmmaske 69 erfolgen. Im lediglich binär zu stellenden Fall kann beim Stellen aus einem z. B. lediglich zwei Werte Xk, z. B. Xk ∈ {0, 1}, umfassenden Wertevorrat gewählt werden, wobei hier stellvertretend für andersgeartete Ausdrücke der Wert 0 für ein inaktives und der Wert 1 dargestellt ist (siehe z. B. Fig. 11).

    [0093] In vorteilhafter Weiterbildung, in der beispielsweise ein o. g. zentrales Schalt- und/oder Stellmittel 48 vorgesehen ist, kann zusätzlich zum binären Stellen der Trocknungselemente 41k und/oder der diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s ein Stellen eines Niveaus im Betriebsmittelpotential im obigen Sinne, beispielsweise ein Stellen des für sämtliche oder zumindest mehrere der über eine selbe Versorgungsleitung 63 mit Betriebsmittel versorgten Trocknungselemente 41k bzw. Schalt- und/oder Stellmittel 47s Druckniveaus vorgesehen sein.

    [0094] Ein Stellen des mehreren Trocknungselementen 41k vorgeordneten zentralen Schalt- und/oder Stellmittels 48 kann - ggf. wahlweise und zusätzlich zu einer implementierten, beispielsweise an eine zonale Feuchtmittelmessung und/oder an eine Farbzoneneinstellung gekoppelten Stellroutine - an einer o. g. Bedienerschnittstelle durch Betätigen eines Stellelements 71 über ggf. die Steuereinrichtung 46 durch das Bedienpersonal manuell erfolgen. Durch Bedienpersonal an der Bedienschnittstelle für ein das Betriebsmittelniveau und damit die jeweilige Strahlleistung in ihrer maximalen Wirkung repräsentierenden Größe vorgenommene Vorgaben oder Änderungen werden dann durch entsprechende Ansteuerung des Schalt- und/oder Stellmittels 48 in definierter Weise umgesetzt. Beispielsweise kann zum Stellen ein als z. B. Taster- oder Tastenpaar 71 ausgebildetes Stellelement 71 am Ablagetisch oder am Bedienfeld 57 oder aber ein betreffendes Feld 71 in einer gesonderten oder einer o. g. Bildschirm- bzw. Anzeigemaske 54; 69 vorgesehen und betätigbar sein, über welches die Höhe des Niveaus durch Betätigung eines realen oder virtuellen Tasters 71 und/oder durch Eingabe oder Änderung eines die Niveauhöhe repräsentierenden Wertes Z, z. B. einer Prozentangabe des maximal möglichen Niveaus, in einem Feld 72, Anzeige- und/oder Eingabefeld 72, der Bildschirmmaske 54; 69 geändert werden kann. (siehe z. B. Fig. 11 und Fig. 12).

    [0095] In einer zweiten Ausführung der Vorrichtung in Bezug auf das Stellen der Trocknungselemente 41k - welche auf sämtliche der vorgenannten auf die Anordnung und Ausbildung der Axialabschnitte aj und/oder auf sämtliche vorgenannten Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Trocknungselemente 41k bezogen werden kann - ist die Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung des axial verlaufenden Feuchtmittelprofils dazu eingerichtet, die auf einen Umfangsabschnitt des zusammenwirkenden Rotationskörpers in einem Axialabschnitt bezogene Wirkung, z. B. die auf einen Umfangsabschnitt des zusammenwirkenden Rotationskörpers bezogene wirksame Strahlleistung, nicht nur zwischen den beiden Grenzschaltzuständen, z. B. einem einen Maximalwert entsprechenden Zustand, was der maximal zur Beaufschlagung vorgesehenen Strahlleistung entspricht, und einem inaktiven Zustand, was eine Strahlleistung Null bei z. B. abgeschaltetem Trocknungselement 41k darstellt, sondern zusätzlich hierzu in einen oder in mehrere weitere diskrete Zustände oder in Zustände eines dazwischen liegender kontinuierlichen Stellbereichs für die Strahlleistung verbringen zu können. Hierzu sind die Trocknungselemente 41k bzw. die diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s mit entsprechenden, diese Schaltzustände repräsentierenden Signalen SV oder Signalfolgen SV beaufschlagbar.

    [0096] Die den Axialabschnitten zur Entfernung des Feuchtmittels zugeordneten Trocknungselemente 41k bzw. die diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s sind somit - insbesondere über durch Bedienpersonal betätigbare Stellelemente und eine mit den Stellelementen signaltechnisch verbundene Steuereinrichtung -jeweils individuell im Maße ihres zeitlich oder flächenmäßig gemittelten Einwirkens zwischen einem inaktiven Betriebszustand, einem einen Maximalwert darstellenden aktiven Betriebszustand und wenigstens einem einen dazwischen liegenden Zwischenwert einnehmenden aktiven Betriebszustand variierbar.

    [0097] Die Realisierung der Beaufschlagung mit den zwischen den Grenzschaltzuständen "An" (= "Max") und "Aus" (= "Null") liegenden Zwischenwerten für die o. g. aufzubringende flächenbezogene Strahlleistung kann grundsätzlich auf unterschiedliche Weise - beispielsweise durch Variation der Größe der flächenbezogenen Strahlleistung (z. B. der flächenbezogenen Strahlungsleistung im Fall elektromagnetischer Strahlung bzw. des flächenbezogenen Massestromes für den Fall eines Fluidstromes S oder durch Variation des zu beaufschlagenden Anteils in einer Zeiteinheit bzw. einem zu beaufschlagendem Umfangsabschnitt - bewerkstelligt sein.

    [0098] Unter o. g. der zeitlichen Mittelung für das Maß des Einwirkens kann somit ein sich - für einen bestimmten stationären Betriebszustand - aus der Mittelung über die Zeit ergebender mittlerer Wert des Einwirkens verstanden werden, wobei dieser Wert im Fall einer kontinuierlichen und konstanten Beaufschlagung dem Wert der Beaufschlagung, beispielsweise der pro Zeiteinheit, z. B. pro Sekunde, aufgebrachten elektromagnetischen Strahlung oder bevorzugt beaufschlagten Luftmenge, und für den Fall einer diskontinuierlichen, z. B. getakteten Beaufschlagung dem sich aus der Mittelung über einen vollen Zyklus ergebenden mittleren Wert des Einwirkens, beispielsweise der im Zyklus aufgebrachten elektromagnetischen Strahlung oder bevorzugt der beaufschlagten Luftmenge, entspricht. Sowohl für den kontinuierlichen als auch für den diskontinuierlichen Fall stellt dieser Wert die im betreffenden Betriebszustand vorliegende "Strahlleistung" des elektromagnetischen oder des Fluidstrahls dar. In einem möglichen alternativen Ausführung von mit andersgearteten, z. B. mechanischen Einwirkens einer Rakel- oder Abnahmeeinrichtung, kann dieser zeitlich gemittelte Wert verallgemeinert im Sinne eines Maßes für die zeitbezogene Einwirkung als "Einwirkleistung" verstanden sein. Parallel hierzu kann unter der flächenmäßigen Mittelung ein sich - für einen bestimmten stationären Betriebszustand - aus der Mittelung über ein durch das Trockenelement 41k behandeltes Flächenstück ergebender mittlerer Wert des Einwirkens verstanden werden, wobei dieser Wert im Fall einer kontinuierlichen und konstanten Beaufschlagung dem Wert der Beaufschlagung, beispielsweise der pro Flächeneinheit, z. B. pro m2, aufgebrachten elektromagnetischen Strahlung oder bevorzugt beaufschlagten Luftmenge, und für den Fall einer diskontinuierlichen, z. B. getakteten Beaufschlagung dem sich aus der Mittelung über die in einem vollen Zyklus behandelten Fläche ergebenden mittleren Wert des Einwirkens, beispielsweise der auf dieser im Zyklus behandelten Fläche aufgebrachten elektromagnetischen Strahlung oder bevorzugt beaufschlagten Luftmenge, entspricht. Sowohl für den kontinuierlichen als auch für den diskontinuierlichen Fall lassen sich für den hier vorliegenden Fall einer Relativgeschwindigkeit zwischen Trockenelement 41k und zu behandelnder Fläche F der zeitbezogene und der flächenbezogene Wert für das Maß der Einwirkung bei Kenntnis der Wirkbreite bj und Relativgeschwindigkeit ineinander überführen.

    [0099] In einer ersten Ausführungsform, in welcher beispielsweise als Schalt- und/oder Stellmittel 47V o. g. binäre Schalt- und/oder Stellmittel 47V Anwendung finden können, erfolgt die Beaufschlagung mit einem oder mehreren Zwischenwerten für die Strahlleistung durch Variation des zu beaufschlagenden Anteils im betrachteten Umfangsabschnitt mittels Taktung der Beaufschlagung, d. h. mittels eines getakteten, auch als gepulst bezeichneten Strahls S. Auf einen Umfangsabschnitt des zusammenwirkenden Rotationskörpers wird durch das Trocknungselement 41k im betreffenden Axialabschnitt aj im Wechsel in einem ersten Zeitintervall ein Strahl S im Schaltzustand "An" und in einem zweiten Zeitintervall im Schaltzustand "Aus" kein Strahl S ausgebracht, wobei sich die Zeitintervalle entsprechen oder voneinander abweichen können. Je nach Verhältnis der beispielsweise einstellbaren Intervalle lässt sich z. B. die auf den Umfangsabschnitt im Axialabschnitt aj aufgebrachte Strahlleistung variieren.

    [0100] In der Steuereinrichtung 46 kann hierzu eine Steuerlogik "A", z. B. als elektronische Schaltung "A" und/oder als Algorithmus "A", implementiert sein, durch welchen die gewünschte - beispielsweise durch das Bedienpersonal an der Bedienschnittstelle eingestellte - Höhe der für den betroffenen Axialabschnitt aj aufzubringende Strahlleistung bzw. ein diese Strahlungsleistung ausdrückender gemittelter oder effektiver Schaltzustand in ein entsprechend getaktetes Signal, insbesondere eine entsprechend getaktete Signalfolge SV zur Beaufschlagung des betreffenden Trocknungselementes 41k bzw. des diesem zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittels 47s verarbeitet wird. Im Fall der als Blaselemente ausgebildeten Trocknungselemente 41k strömt beispielsweise in dem im Schaltzustand "An" betriebenen Intervall bei geöffnetem Schalt- und/oder Stellmittel 47s, z. B. Ventil 47v, der Fluidstrom S aus, während in dem im Schaltzustand "Aus" betriebenen Intervall kein Fluid S ausströmt.

    [0101] Durch die Steuereinrichtung 46 sind somit mehrere oder sämtliche der Trocknungselemente 41k grundsätzlich individuell, d. h. grundsätzlich in der Taktfrequenz und/oder den Phasenanteilen zwischen "An" und "Aus" - verschieden zueinander und/oder unabhängig voneinander, getaktet zwischen einem Schaltzustand "Aus" und einem Schaltzustand "An" betrieben und/oder betreibbar. Dabei meint diese Taktung keine An- oder Ausschaltvorgänge, wie es bei einem Wechsel von einer in eine andere Einstellung für die zu erzielende Wirkung auftreten, sondern die für eine bestimmte Einstellung der im Mittel zu erzielenden Wirkung zu deren Erzielung erforderliche - also höherfrequente - Taktung in der An-Aus-Modulation. Durch die eine Steuereinrichtung 46 sind somit mehrere oder sämtliche der Trocknungselemente 41k in einem der aktiven Betriebszustände jeweils individuell getaktet zwischen einem Schaltzustand "Aus" und einem Schaltzustand "An" betreibbar bzw. betrieben.

    [0102] Eine Taktfrequenz für das Durchlaufen eine Zyklus zwischen dem Wechsel in den Schaltzustand "An" bis zum folgenden Wechsel in den nächsten Schaltzustand "An" kann mit der Maschinengeschwindigkeit des Druckwerks, d. h. direkt oder indirekt mit der Drehfrequenz eines oder mehrerer der Rotationskörper 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36, des einzufärbenden Formzylinders 13; 19, des Druckwerks 11; 21, z. B. mit diesem Rotationskörper 12; 13; 14; 19; 23; 24; 26; 27; 33; 34; 36 selbst oder mit einem mit diesem drehgekoppelten Bauteil oder Antrieb oder mit einer mechanischen oder elektronischen Leitachse, korreliert sein. Die Taktfrequenz kann hierbei z. B. zwischen 0 Zyklen pro Umdrehung des Formzylinders und 100, oder gar 500 Zyklen pro Umdrehung des Formzylinders variierbar sein. Bevorzugt liegt sie bei wenigstens einem Zyklus pro Umdrehung des eines als Formzylinder 13; 19 ausgebildeten Druckwerkszylinders des betreffenden Druckwerks. In einer vorteilhaften Weiterbildung, insbesondere für Zyklenzahlen von z. B. weniger als 20 Zyklen je Umdrehung des Formzylinders, ist die jeweilige Zyklenanzahl pro Umdrehung des Formzylinders nicht ganzzahlig gewählt bzw. eingestellt.

    [0103] In jedem Fall soll das getaktete bzw. gepulste An- Abschalten einer aktiven Betriebssituation im Sinne eines stationären wirksamen Schaltzustand des betreffenden Is Trocknungselemente 41k verstanden sein und ist nicht zu verwechseln mit dem An- oder Abschalten eines oder mehrere Trocknungselemente 41k, wie es beim Wechsel einer Betriebssituation in eine andere erfolgt. Das gepulste bzw. getaktete An-/Ausschalten erfolgt für eine stationäre aktive Betriebssituation des Druckwerks somit mit einer stationären Zykluslänge und/oder Frequenz. Diese kann beispielsweise zwar zu Einstellzwecken veränderbar sein, befindet sich jedoch im stationären Betrieb des Druckwerks wieder in einem wirksamen "stationären gepulsten" Schaltzustand.

    [0104] Die Phasenanteile können grundsätzlich symmetrisch, d. h. 50 % : 50 % verteilt sein, vorteilhaft jedoch zumindest innerhalb eines Bereichs zwischen 30 % : 70 % und 70 % : 30 %, bevorzugt gar zwischen 20 % : 80 % und 80 % : 20 %, bezogen auf das Verhältnis der Phasenlängen "An" : "Aus" variierbar sein bzw. variiert werden.

    [0105] In einer zweiten, statt der ersten oder ggf. wahlweise oder in Kombination mit dieser vorgesehenen oder vorzusehenden, Ausführungsform erfolgt die Beaufschlagung mit einem oder mehreren Zwischenwerten für die Strahlleistung durch Variation der Stärke der durch das Trocknungselement 41k abgegebenen, auf eine Flächeneinheit der beaufschlagten Fläche F bezogenen Strahlleistung. Auf einen Umfangsabschnitt des zusammenwirkenden Rotationskörpers wird bzw. ist durch das Trocknungselement 41k im betreffenden Axialabschnitt aj dann beispielsweise in einer Betriebssituation ein Strahl S mit beispielsweise einer ersten Strahlleistung - z. B. ersten Strahlungsleistung an elektromagnetischer Strahlung oder einem Fluidstrahl S mit einem ersten Massestrom - und in einer davon abweichenden Betriebsweise mit einer gegenüber der ersten Strahlleistung z. B. energiereicheren Strahlleistung - z. B. stärkerer elektromagnetischer Strahlung oder einem Fluidstrahl mit größerem Massestrom - beaufschlagt bzw. beaufschlagbar. Je nach eingestellter Strahlleistung variiert auch die im Axialabschnitt aj insgesamt im betreffenden Umfangsabschnitt aufgebrachte Strahlleistung.

    [0106] Hierzu ist für den Fall des als Blaselemente beispielsweise als Schalt- und/oder Stellmittel 47V ein in mehr als zwei diskrete definierte Schaltzustände verbringbares Schalt- und/oder Stellmittel 47v, bevorzugt ein Schalt- und/oder Stellmittel 47V mit einem kontinuierlichen Stellbereich, vorgesehen, welcher von der Steuerung her mit entsprechenden Signalen SV, insbesondere Stellsignalen SV beaufschlagbar ist. Für den Fall der als Blaselemente ausgebildeten Trocknungselemente 41k ist z. B. als Schalt- und/oder Stellmittel 47V ein Stetigventil 47v, insbesondere ein Proportionalventil 47V vorgesehen. In der Steuereinrichtung 46 kann hierbei eine Steuerlogik "B", z. B. als elektronische Schaltung "B" und/oder als Algorithmus "B", implementiert sein, durch welchen der gewünschte - beispielsweise durch das Bedienpersonal an der Bedienschnittstelle eingestellte - für den betroffenen Axialabschnitt aj eingestellte Schaltzustand in zugehöriges Stellsignal SV zur Beaufschlagung des betreffenden Trocknungselementes 41k bzw. des diesem zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittels 47s verarbeitet wird.

    [0107] In einer für beide Ausführungsformen vorteilhaften Weiterbildung, in der beispielsweise ein o. g. zentrales Schalt- und/oder Stellmittel 48 vorgesehen ist, kann zusätzlich zum - beispielsweise getakteten bzw. zu taktenden und/oder zum in der Stärke variierten bzw. variierbaren - Stellen der Trocknungselemente 41k und/oder der diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s ein Stellen eines Niveaus im Betriebsmittelpotential im obigen Sinne, beispielsweise ein Stellen des für sämtliche oder zumindest mehrere der über eine selbe Versorgungsleitung 63 mit Betriebsmittel versorgten Trocknungselemente 41k bzw. Schalt- und/oder Stellmittel 47s eingangsseitig vorliegenden Druckniveaus PE vorgesehen sein.

    [0108] Für beide genannten Ausführungsformen kann ein Stellen der Trocknungselemente 41k bzw. der diesen zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel 47s - ggf. wahlweise und zusätzlich zu einer implementierten, beispielsweise an eine zonale Feuchtmittelmessung und/oder an eine Farbzoneneinstellung gekoppelten Stellroutine - an einer o. g. Bedienerschnittstelle auch hier über beispielsweise o. g. Stellelemente 66 und die Steuereinrichtung 46 durch das Bedienpersonal manuell erfolgen. Durch Bedienpersonal an der Bedienschnittstelle für eine oder mehrere Axialabschnitte aj und/oder Trocknungselemente 41k vorgenommene Vorgaben oder Änderungen werden dann durch entsprechende Ansteuerung der betroffenen Schalt- und/oder Stellmittel 47v in definierter Weise umgesetzt. So kann beispielsweise eines der schaltungstechnisch den Axialabschnitten aj zugeordneten Stellelemente 66, z. B. das k-te Stellelement 66k bezüglich seines den Schaltungszustand repräsentierenden Wertes verändert werden, indem das betreffende Stellelement 66, beispielsweise der betreffende Taster 66 bzw. das betreffende Tasterpaar 66 oder aber das betreffende Feld in der Bildschirmmaske 69 entsprechend lange betätigt und/oder im Wert modifiziert wird. Im Fall der zweiten Ausführung für das Stellen der Trocknungselemente 41k, nämlich zwischen mehr als den beiden Schaltzuständen "An" und "Aus", kann das Stellen durch einen längeren oder durch entsprechend mehrfachen Tastendruck an einem realen oder virtuellen, als Feld am Bildschirm generierten Taster 66 oder durch eine Änderung eines den beabsichtigten Schaltzustand repräsentierenden Wertes Yk in einem das spezifische Trocknungselement 41k betreffenden Feldes 66 einer Bildschirmmaske 69 erfolgen. Im diesem mehr als lediglich binär zu stellenden Fall kann beim Stellen aus einem z. B. mehr als zwei Werte yk umfassenden, mehr oder wenig fein gestuften Wertevorrat, z. B. in Prozentschritten oder beispielsweise in 10%-Schritten (Yk ∈ {0%, 10%, 20 % ... 100 %}, gewählt werden, wobei die gewählte Darstellung stellvertretend für andersgeartete Skalenteilungen und/oder Größen stehen soll (siehe z. B. Fig. 12).

    [0109] Neben oder unabhängig von der beschriebenen Möglichkeit der Beeinflussung des Feuchtmittelprofils durch das Bedienpersonal über ein Stellen an der betreffenden Bedienschnittstelle kann auch ein auf die Schalt- und/oder Stellmittel 47V wirkender, auf einer zonenweisen Messung der Feuchtmittelführung und/oder einer Kontrollmessung des Druckergebnisses beruhender Regelkreis und/oder eine Kopplung der Einstellung in den Axialabschnitten aj mit einer Einstellung von Farbwerkszonen zi Steuerungs- und/oder Regelungsprozess mit entsprechenden Steuerungs- bzw. Regelungsmitteln vorgesehen sein.

    Bezugszeichenliste



    [0110] 
    01
    Zuführeinrichtung, Bogenanleger
    02
    Bedruckstoff, Bedruckstoffbogen
    03
    Druckaggregat
    04
    Produktauslage
    05
    -
    06
    Greifeinrichtung
    07
    Förderstrecke, Bandsystem, Fördersystem
    08
    Förderstrecke, Fördersystem, Greifersystem
    09
    Förderstrecke, Bandsystem
    10
    -
    11
    Druckwerk
    12
    Druckwerkszylinder, Übertragungszylinder
    13
    Druckwerkszylinder, Formzylinder, Rotationskörper
    14
    Druckwerkszylinder, Gegendruckzylinder, Übertragungszylinder
    15
    Drucktuch
    16
    Druckstelle
    17
    Farbwerk, Heberfarbwerk
    18
    Feuchtwerk
    19
    Druckwerkszylinder, Formzylinder, Rotationskörper
    20
    -
    21
    Druckwerk
    22
    Farbeintragseinrichtung
    23
    Walze, Farbwerkswalze, Nacktwalze, Rotationskörper
    24
    Walze, Farbwerkswalze, Farbübertragwalze, Rotationskörper
    25
    -
    26
    Walze, Farbwerkswalze, Reibwalze, Reibzylinder, Rotationskörper
    27
    Walze, Farbwerkswalze, Auftragwalze, Farbauftragwalze, Rotationskörper
    28
    Walze, Heberwalze
    29
    Walze, Farbkastenwalze, Duktorwalze
    30
    -
    31
    Farbquelle, Farbkasten
    32
    Feuchtmitteleintragseinrichtung
    33
    Walze, Feuchtwerkswalze, Rotationskörper
    34
    Walze, Feuchtwerkswalze, Reibwalze, Reibzylinder, Rotationskörper
    35
    -
    36
    Walze, Feuchtwerkswalze, Auftragwalze, Feuchtauftragwalze, Rotationskörper
    37
    Walze, Feuchttauchwalze
    38
    Feuchtmittelquelle, Feuchtmittelwanne
    39
    Trockeneinrichtung, Blaseinrichtung
    40
    -
    41k
    Trocknungselement, Blaselement, Düse (mit k = 0, 1, ..., I-1; I ∈

    )
    42
    Traverse
    43
    Seitengestell
    44
    Seitengestell
    45
    -
    46
    Steuerung
    47V
    Schaltmittel (mit v = 1, ..., t; I ∈

    )
    48
    Schaltmittel, Ventil, Stetigventil, Proportionalventil, Servoventil
    49
    Quelle, Druckfluidquelle
    50
    -
    51
    Steuerstand, Leitstand
    52
    Ablagetisch
    53
    Gruppe (59)
    54
    Anzeigemaske
    55
    -
    56
    Bildschirm
    57
    Bedieneinrichtung, Bedienfeld
    58
    Baueinheit, Ventilinsel
    59
    Stellelement, Taste, Tasterpaar, Feld
    60
    -
    61k
    Leitung
    62
    Anschluß- und/oder Steuerungsteil
    63
    Leitung
    64
    Signalverbindung
    65
    -
    66
    Stellelement, Taste, Tasterpaar, Feld
    67
    Gruppe (66)
    68
    Stellelement
    69
    Anzeigemaske
    70
    -
    71
    Schaltelement
    72
    Feld, Anzeige- und/oder Eingabefeld
    A
    Strahlachse
    α
    Winkel, Strahlwinkel
    α1
    Winkel
    α1
    Winkel
    β
    Winkel
    ai Axialabschnitte
    bi
    Breite, Wirkbreite (zi)
    EN
    Ebene, Normalebene
    F
    Fläche
    I
    Intensität, Anzahl
    L
    Linie, effektive Auftrefflinie
    P0
    Grundniveau
    PE
    Niveau, Druckniveau, eingangsseitig
    SV
    Signal, Signalfolge, Stellsignal
    zi
    Farbwerkszone



    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung einer Druckbreite erstreckenden Fechtmittelprofils eines Druckwerks (11, 21) mit wenigstens einem Druckwerkszylinder (13, 19), wenigstens einem den Druckwerkszylinder (13, 19) einfärbenden Farbwerk (17) und wenigstens einem mit dem Druckwerkszylinder (13, 19) und/oder dem Farbwerk (17) zusammen wirkenden Feuchtwerk (18), wobei eine sich über die Druckbreite erstreckende Trockeneinrichtung (39) mit einer Anzahl I (I ∈

    , I > 1) von Trocknungselementen (41k) vorgesehen ist, durch deren Einwirken auf eine zu behandelnde Fläche (F) des Druckwerks (11, 21) Feuchtmittel aus einer Anzahl von n (n ∈

    , n > 1) in Richtung Druckbreite zueinander versetzten Axialabschnitten aj (j = 1, ..., n) entfernbar ist, und welche im Maße ihres Einwirkens auf den Axialabschnitt (aj) und/oder im Betriebszustand unabhängig voneinander variierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungselemente (41k) derart ausgebildet und im Druckwerk (11; 21) angeordnet sind, sodass mehrere oder sämtliche der als Wirkabschnitte (aj) mit einer Wirkbreite (bj) der Trocknungselemente (41k) im Druckwerk (11; 21) ausgebildeten Axialabschnitte (aj) in ihrer Erstreckung in Richtung Druckbreite betrachtet auf wenigstens 20 % ihrer Breite (bj) mit einem benachbarten der axial in Richtung Druckbreite zueinander versetzten Axialabschnitte (aj) überlappen.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (46) sowie mit dieser signaltechnisch verbundene Schalt- und/oder Stellmittel (47V) vorgesehen sind, durch welche mehrere oder sämtliche der Trocknungselemente (41k) während eines stationären aktiven Betriebszustandes jeweils gepulst, d. h. individuell getaktet zwischen einem Schaltzustand "Aus" und einem Schaltzustand "An" betreibbar sind oder betrieben sind bzw. werden.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungselemente (41k) derart ausgebildet und im Druckwerk (11; 21) angeordnet sind, sodass mehrere oder sämtliche der als Wirkabschnitte (aj) mit einer Wirkbreite (bj) der Trocknungselemente (41k) im Druckwerk (11; 21) ausgebildeten Axialabschnitte (aj) in ihrer Erstreckung in Richtung Druckbreite betrachtet auf 40 % bis 60 % ihrer Breite (bj) mit einem benachbarten Axialabschnitt (aj) überlappen.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie dazu eingerichtet ist, die Trocknungselemente (41k) und/oder diesen jeweils zugeordneten Schalt- und/oder Stellmittel (47s) zwischen zwei Schaltzuständen, nämlich einem aktiven ("An") und einem inaktiven ("Aus") Schaltzustand zu betreiben und/oder dass die Trocknungselemente (41k) über jeweils zugeordnete binäre Schalt- und/oder Stellmittel (47v) zwischen einem Schaltzustand "An" und einem Schaltzustand "Aus" schaltbar ausgeführt sind.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (46) vorgesehen ist, über welche durch Aktivierung einer jeweils voneinander verschiedenen Auswahl eines oder mehrerer der I Trocknungselemente (41k) wahlweise durch zwei benachbarte Trocknungselemente (41k) gleichzeitig behandelte Abschnitte ("2 I"), durch lediglich ein Trocknungselement (41k) behandelte Abschnitte ("I") sowie unbehandelte Abschnitte ("-") auf der durch die Trockeneinrichtung (39) abgedeckten Wirkbreite erzeugbar und/oder ausgebildet sind und/oder über welche in einer Betriebssituation durch Aktivierung mehrerer der I Trocknungselemente (41k) wenigstens ein durch zwei benachbarte Trocknungselemente (41k) gleichzeitig behandelter Abschnitt (2 I) und wenigstens ein durch lediglich ein Trocknungselement (41k) behandelter Abschnitt ("I") sowie ein unbehandelter Abschnitt ("-") auf der durch die Trockeneinrichtung (39) abgedeckten Wirkbreite ausgebildet ist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (46) eine Steuerlogik ("A"; "B") umfasst, durch welche eine über die Stellelemente (66) für einen Axialabschnitt (aj) vorgenommene Vorgabe in ein Signal für eine korrespondierende Einstellung eines Schalt- und/oder Stellmittels (47v) für die Trocknungselemente (41k) speisenden Betriebsmittels oder in eine Signalfolge für ein zur Vorgabe korrespondierendes getaktetes Schalten eines Schalt- und/oder Stellmittels (47v) zwischen einem Schaltzustand "An" und einem Schaltzustand "Aus" wandelbar ist und/oder gewandelt wird.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere oder sämtliche der den Axialabschnitten (aj) zur Entfernung des Feuchtmittels zugeordneten Trocknungselemente (41k) über durch Bedienpersonal betätigbare Stellelemente (59, 68; 66) und eine mit den Stellelementen (59, 68; 66) signaltechnisch verbundene Steuereinrichtung (46) jeweils individuell in der Stärke ihrer im betreffenden Axialabschnitt (aj) auf einen Umfangsabschnitt bezogenen Wirkung zwischen einem inaktiven Betriebszustand, einem einen Maximalwert darstellenden aktiven Betriebszustand und wenigstens einem einen dazwischen liegenden diskreten oder in einem kontinuierlichen Stellbereich liegenden Zwischenwert einnehmenden aktiven Betriebszustand variierbar sind.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungselemente (41k) als Blaselemente (41k) zur Ausbildung eines divergierenden Fluidstrahls (S) ausgebildet sind, der im Betrieb einer sich in Axialrichtung erstreckenden Fußbreite (bs) von höchstens 50 % der im Bereich der zu trocknenden Fläche (F) vorliegenden Wirkbreite (bi) des betreffenden Axialabschnittes (aj) entspricht und/oder der sich im Betrieb in einem Strahlwinkel (a) von wenigstens 40° vom Ausgang des Blaselements (41k) zu den beidseitigen Enden des durch die Beaufschlagung gebildeten Axialabschnittes (ai) hin öffnet, und/oder dass das Trocknungselemente (41k) als Düse (41k) ausgebildet ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockeneinrichtung (39) mit einer Mantelfläche (F) des Druckwerkszylinders (13, 19) oder einer Walze (23; 24; 26; 27; 33; 34; 36) des Farb- und/oder Feuchtwerks (17, 18; 17; 18) zusammenwirkend im Druckwerk (11; 21) angeordnet ist und/oder dass die Trockeneinrichtung (39) im Druckwerk (11; 21) mit einer dem Walzenzug des Farbwerks (17) zuzurechnenden und/oder einer Nippstellen zu wenigstens zwei benachbarten Walzen (24; 26) ausbildenden und/oder einer stromaufwärts einer Farbauftragwalze (27; 36) im Walzenzug angeordneten und/oder einer im noch ungeteilten Walzenstrang eines sich stromabwärts teilenden Walzenzuges angeordneten und/oder einer eine weiche Oberfläche aufweisenden Walze (24; 26) zusammen wirkend angeordnet ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einer gemeinsamen, mehrere der Trocknungselemente (41k) mit Betriebsmittel versorgenden Leitung (63) ein Schalt- und/oder Stellmittel (48) vorgesehen ist, durch welches für die hierüber gemeinsam versorgten Trocknungselemente (41k) das zumindest eingangsseitig vorliegende, das Niveau der erzielbaren Strahlleistung bestimmende Betriebsmittelpotential stellbar ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass für eine stationäre aktive Betriebssituation des Druckwerks eine Taktung mit einer stationären Zykluslänge und/oder Frequenz vorliegt.
     
    12. Verfahren zur Einstellung und/oder Änderung eines sich in Richtung Druckbreite erstreckenden Profils in der Feuchtmittelführung eines Druckwerks, wobei im Betrieb aus einem Druckwerk (11; 21) überschüssiges Feuchtmittel durch eine Trockeneinrichtung (39) mit einer Mehrzahl unabhängig voneinander in ihrer Wirkung einstellbarer Trocknungselemente (41k) aus mehreren, in Richtung Druckbreite versetzt zueinander angeordneten Axialabschnitten entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer Betriebssituation Feuchtmittel aus zumindest einem Axialabschnitt (aj) entfernt wird, indem der als Wirkabschnitt (aj) eines aktiven Trocknungselementes (41k) ausgebildete Axialabschnitt (aj) auf einer Länge von wenigstens 20 % seiner Wirkbreite (bj) mit der Wirkbreite (bj-1; bj+1) eines als Wirkabschnitt (aj-1; aj+1) eines benachbarten aktiven der axial in Richtung Druckbreite zueinander versetzten Trocknungselemente (41k) ausgebildeten Axialabschnitt (aj-1; aj+1) überlappt.
     
    13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein individuelles Einstellen des Maßes für das Einwirken im betreffenden Axialabschnitt (aj) auf die zu behandelnde Fläche (F) auf einen zwischen einem inaktiven Betriebszustand und einem Betriebszustand mit maximaler Wirkung liegenden Betriebszustand vorgenommen wird, indem das Trocknungselement (41k) getaktet zwischen einem Schaltzustand "Aus" und einem Schaltzustand "An" diskontinuierlich betrieben wird.
     
    14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur selben Zeit ein anderer oder in einer anderen Betriebssituation derselbe oder ein anderer als Wirkabschnitt (aj; aj+1; aj+2) eines aktiven Trocknungselementes (41k) ausgebildeter Axialabschnitt (aj; aj+1; aj+2) nicht oder weniger als mit 20 % seiner Wirkbreite (bj) mit der Wirkbreite (bj-1; bj+1) eines als Wirkabschnitt (aj-1; aj+1) eines benachbarten aktiven Trocknungselementes (41k) ausgebildeten Axialabschnittes (aj-1; aj+1) überlappt.
     
    15. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung und/oder Änderung des Profils ein Stellen eines oder mehrerer der Trocknungselemente (41k) fernbetätigt an durch Bedienpersonal stellbaren Stellelementen (66) einer Bedienschnittstelle erfolgt.
     
    16. Druckwerk (11; 21) einer Druckmaschine mit einer Vorrichtung gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Druckwerkes (11; 21) als ein Sammeldruckwerk (11; 21) mit einem Übertragungszylinder (12), welcher bezogen auf den Farbfluss stromaufwärts mit mehreren Formzylindern (13) und stromabwärts mit einem dem Übertragungszylinder (12) als Widerlager dienendem Druckwerkszylinder zusammen wirkt und/oder durch die Anordnung des Druckwerks (11; 12) im einem Druckaggregat (03) einer als Wertpapierdruckmaschine ausgebildeten Druckmaschine.
     


    Claims

    1. A device for adjusting and/or changing a damping medium profile, which extends in the direction of a printing width, in a printing unit (11, 21) comprising at least one printing unit cylinder (13, 19), at least one inking unit (17) which inks the printing unit cylinder (13, 19), and at least one damping unit (18) which interacts with the printing unit cylinder (13, 19) and/or the inking unit (17), where a drying device (39) which extends over the printing width is provided with a number I (I ∈

    , I>1) of drying elements (41k), the influence of which on a printing unit (11, 21) surface (F) to be treated allows moisture to be removed from a number of n (n ∈

    , n > 1) axial portions aj (j = 1,..., n) that are offset relative to one another in the direction of the printing width and the extent of the influence of which with respect to the axial portion (aj) and/or the operating state of which can be varied independently of one another, characterized in that the drying elements (41k) are designed and arranged in the printing unit (11; 21) such that at least 20% of the width (bj), when seen in the direction of the printing width, of multiple or all of the axial portions (aj), which are designed as active portions (aj) with an active width (bj) of the drying elements (41k) in the printing unit (11; 21), over the extension of said portions overlaps with an adjacent axial portion of the axial portions (aj), which are axially offset relative to one another in the direction of the printing width.
     
    2. The device according to claim 1, characterized in that a controller (46) and switching and/or adjusting means (47v) which are connected to the controller for signaling purposes are provided, said controller and switching and/or adjusting means being used to operate multiple or all of the drying elements (41k) during a stationary active operating state such that each of the drying elements is pulsed, i.e. individually clocked between an "off" switching state and an "on" switching state.
     
    3. The device according to claim 1 or 2, characterized in that the drying elements (41k) are designed and arranged in the printing unit (11; 21) such that 40% to 60% of the width (bj), when seen in the direction of the printing width, of multiple or all of the axial portions (aj), which are designed as active portions (aj) with an active width (bj) of the drying elements (41k) in the printing unit (11; 21), over the extension of said portions overlaps with an adjacent axial portion of the axial portions (aj), which are axially offset relative to one another in the direction of the printing width.
     
    4. The device according to claim 1 or 2 or 3, characterized in that it is configured to operate the drying elements (41k) and/or switching and/or adjusting means (47s) respectively assigned to them between two switching states, namely an active ("on") and an inactive ("off") switching state and/or that the drying elements (41k) are designed to be switchable between an "on" switching state and an "off' switching state via respectively assigned binary switching and/or adjusting means (47v).
     
    5. The device according to claim 4, characterized in that a controller (46) is provided, via which by activation of a respective different selection from one another of one or more of the drying elements (41k) by two adjacent drying elements (41k) simultaneously processed sections ("21"), sections ("I") processed by only one drying element (41k) and unprocessed sections ("-") can be produced or are formed on the active width covered by the drying device (39) and/or via which in an operation situation by activation of a plurality of the drying elements (41k) at least one section (21) simultaneously processed by two adjacent drying elements (41k) and at least one section ("I") processed by only one drying element (41k) and one unprocessed section ("-") is formed on the active width covered by the drying device (39).
     
    6. The device according to claim 2, 3, 4 or 5, characterized in that the control device (46) comprises a control logic ("A"; "B"), by means of which a specification performed by the adjusting elements (66) for an axial portion (aj) can be converted or is converted to a signal for a corresponding setting of a switching and/or adjusting means (47v) for operating means supplying the drying elements (41k) or to a signal sequence for a clocked switching corresponding to the specification of a switching and/or adjusting means (47v) between an "on" switching state and an "off" switching state.
     
    7. The device according to claim 1, 2, 3, 4, 5 or 6, characterized in that multiple or all of the drying elements (41k) assigned to the axial portions (aj) for removing damping solution via adjusting elements (59, 68; 66) that can be actuated by operating personnel and a controller (46) connected to the adjusting elements (59, 68; 66) for signaling purposes are in each case individually variable in the strength of their effect in the relevant axial portion (aj) related to a circumferential portion between an inactive operating state, an active operating state representing a maximum value and at least one active operating state taking up an intermediate discrete value or an intermediate value lying in between in a continuous adjusting range.
     
    8. The device according to claim 1, 2, 3, 4, 5, 6 or 7, characterized in that the drying elements (41k) are configured as blowing elements (41k) for forming a divergent fluid stream (S) which in operation corresponds to a base width (bs) extending in the axial direction of a maximum of 50% of the active width (bi) of the relevant axial portion (aj) present in the surface (F) in the area of the surface (F) to be dried and/or which opens in operation in a stream angle (α) of at least 40° from the output of the blowing element (41k) to the ends on both sides of the axial portion (aj) formed by the application, and/or that the drying element (41k) is configured as a nozzle (41k).
     
    9. The device according to claim 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 or 8, characterized in that the drying device (39) is arranged interacting with a lateral surface (F) of the printing unit cylinder (13, 19) or a roller (23; 24; 26; 27; 33; 34; 36) of the inking and/or damping unit (17, 18; 17; 18) in the printing unit (11; 21) and/or that the drying device (39) is arranged in the printing unit (11; 21) interacting with a roller (24; 26) assigned to the roller train of the inking unit (17) and/or forming a nip location to at least two adjacent rollers (24; 26) and/or a roller (24; 26) arranged upstream of an inking roller (27; 36) and/or a roller in the still undivided ink train of a roller train arranged dividing downstream and/or a roller (24; 26) interacting with a soft surface.
     
    10. The device according to claim 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 or 9, characterized in that a switching and/or adjusting means (48) is provided in a collective line (63) supplying a plurality of the drying elements (41k) with operating means, by means of which the operating means potential present at least on the input side and determining the level of the attainable stream output can be set for the drying elements (41k) collectively supplied thereby.
     
    11. The device according to claim 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 or 10, characterized in that a clocking with a stationary cycle length and/or frequency is present for a stationary active operating situation of the printing unit.
     
    12. A method for setting and/or changing a damping medium profile, which extends in the direction of a printing width, in a printing unit, wherein in operation from a printing unit (11; 21) excess damping solution is removed from several axial portions arranged offset to one another in the direction of the printing width by a drying device (39) with a plurality of drying elements (41k) that can be adjusted independently from one another in their effect, characterized in that in at least one operating situation damping solution is removed from at least one axial portion (aj), in that the axial portion (aj) configured as an active drying element (41k) overlaps on a length of at least 20% of its active width (bj) with the active width (bj-1; bj+1) of an adjacent active axial portion (aj-1; aj+1) of the drying elements (41k) configured as an axial portion (aj-1; aj+1) offset to one another in the direction of the printing width.
     
    13. The method according to claim 12, characterized in that an individual adjustment of the mass for the influencing in the relevant axial portion (aj) on the surface (F) to be processed on an operating state between an inactive operating state and an operating state with maximum effect is performed, in that the drying element (41k) is discontinuously operated clocked between an "off' switching state and an "on" switching state.
     
    14. The method according to claim 12 or 13, characterized in that at the same time a different or in a different operating situation the same or a different axial portion (aj; aj+1; aj+2) configured as the active portion (aj; aj+1; aj+2) of an active drying element (41k) does not overlap or overlaps with less than 20% of its active width (bj) with the active width (bj-1; bj+1) of an axial portion (aj-1; aj+1) configured as the active portion (aj-1; aj+1) of an adjacent active drying element (41k).
     
    15. The method according to claim 12, 13 or 14, characterized in that for adjusting and/or changing the profile an adjustment of one or more of the drying elements (41k) occurs remotely actuated at adjusting elements (66) of an operating interface that can be adjusted by operating personnel.
     
    16. A printing unit (11; 21) of a printing press with a device according to one or more of claims 1 to 11, characterized by the configuration of the printing unit (11; 21) as a collective printing unit (11; 21) with a transfer cylinder (12) which with respect to the ink flow interacts upstream with several form cylinders (13) and interacts downstream with a printing unit cylinder acting as an abutment to the transfer cylinder (12) and/or by the arrangement of the printing unit (11; 12) in a printing aggregate (03) of a printing press configured as a security printing press.
     


    Revendications

    1. Dispositif destiné à régler et/ou modifier un profil d'agent mouillant, qui s'étend dans la direction d'une largeur d'impression, d'un groupe d'impression (11, 21) avec au moins un cylindre de groupe d'impression (13, 19), au moins un groupe d'encrage (17) qui encre le cylindre de groupe d'impression (13, 19) et au moins un groupe de mouillage (18) qui coopère avec le cylindre de groupe d'impression (13, 19) et/ou le groupe d'encrage (17), dans lequel un dispositif de séchage (39) qui s'étend par-dessus la largeur d'impression est prévu avec une quantité I (I ∈

    , I > 1) d'éléments de séchage (41k), à travers l'action desquels sur une surface (F) à traiter du groupe d'impression (11, 21) un agent mouillant peut être éliminé d'une quantité n (n ∈

    , n > 1) de parties axiales aj (j = 1, ..., n) décalées entre elles dans une direction de largeur d'impression, et qui dans le volume de leur action sur la partie axiale (aj) et/ou en état de fonctionnement sont indépendamment variables entre eux, caractérisé en ce que les éléments de séchage (41k) sont conçus et agencés dans le groupe d'impression (11; 21) de telle sorte que plusieurs ou toutes les parties axiales (aj) formées en tant que parties actives (aj) avec une largeur d'action (bj) des éléments de séchage (41k) dans le groupe d'impression (11; 21), du point de vue de leur extension dans une direction de largeur d'impression, chevauchent, sur au moins 20 % de leur largeur (bj), l'une avoisinante des parties axiales (aj) axialement décalées entre elles dans une direction de largeur d'impression.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande (46) ainsi que des moyens de commutation et/ou de réglage (47v) reliés à celui-ci par le biais de signaux sont prévus, via lesquels plusieurs ou tous les éléments de séchage (41k) peuvent être exploités ou sont exploités ou se font exploiter, pendant un état de fonctionnement actif stable, respectivement de manière pulsée, c'est-à-dire individuellement cadencée entre un état de commutation «éteint» et un état de commutation «allumé».
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de séchage (41k) sont conçus et agencés dans le groupe d'impression (11; 21) de telle sorte que plusieurs ou toutes les parties axiales (aj) formées en tant que parties actives (aj) avec une largeur d'action (bj) des éléments de séchage (41k) dans le groupe d'impression (11; 21), du point de vue de leur extension dans une direction de largeur d'impression, chevauchent, sur entre 40 % et 60 % de leur largeur (bj), une partie axiale (aj) avoisinante.
     
    4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'il est aménagé pour exploiter les éléments de séchage (41k) et/ou les moyens de commutation et/ou de réglage (47s) respectivement affectés à ceux-ci entre deux états de commutation, en l'occurrence un état de commutation actif («allumé») et état de commutation inactif («éteint») et/ou en ce que les éléments de séchage (41k) sont manoeuvrés de manière commutable via des moyens de commutation et/ou de réglage (47v) binaires respectivement affectés entre un état de commutation «allumé» et un état de commutation «éteint».
     
    5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande (46) est prévu, via lequel, par activation d'une sélection respectivement différente entre elles d'un ou plusieurs des éléments de séchage (41k), au choix des parties («2I») traitées simultanément par deux éléments de séchage (41k) avoisinants, des parties(«I») traitées ainsi que des parties («-») non traitées via uniquement un élément de séchage (41k) peuvent être produites et/ou sont formées sur la largeur d'impression couverte par le dispositif de séchage (39) et/ou via lequel, dans une situation de fonctionnement par activation de plusieurs des éléments de séchage (41k), au moins une partie (2I) traitée simultanément par deux éléments de séchage (41k) avoisinants et au moins une partie («I») traitée ainsi qu'une partie («-») non traitée par uniquement un élément de séchage (41k) sont formées sur la largeur d'impression couverte par le dispositif de séchage (39).
     
    6. Dispositif selon la revendication 2, 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que le dispositif de commande (46) comprend une logique de commande («A» ; «B») via laquelle un objectif entrepris par les éléments de réglage (66) pour une partie axiale (aj) est convertible et/ou converti entre un état de commutation «allumé» et un état de commutation «éteint», en un signal pour un réglage correspondant d'un moyen de commutation et/ou de réglage (47v) pour les moyens de fonctionnement qui alimentent en éléments de séchage (41k) ou, pour une commutation cadencée qui correspond à l'objectif, en une suite de signaux d'un moyen de commutation et/ou de réglage (47v).
     
    7. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5 ou 6, caractérisé en ce que plusieurs ou tous les éléments de séchage (41k) affectés aux parties axiales (aj) pour éliminer l'agent mouillant sont variables entre un état de fonctionnement inactif, un état de fonctionnement actif qui représente une valeur maximale et au moins un état de fonctionnement actif qui adopte une valeur intermédiaire, qui se situe entre ceux-ci, discrète ou qui se situe dans une plage de réglage continue, via des éléments de réglage (59, 68; 66) manipulables par un opérateur et un dispositif de commande (46) relié aux éléments de réglage (59, 68; 66) par le biais de signaux, respectivement individuellement dans l'intensité de leur action afférente sur une partie périphérique dans la partie axiale (aj) concernée.
     
    8. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que les éléments de séchage (41k) sont formés en tant qu'éléments soufflants (41k) pour former un jet de fluide (S) qui s'écarte, qui en fonctionnement correspond à une largeur de pied (bs), de la partie axiale (aj) concernée, qui s'étend dans une direction axiale d'au maximum 50 % de la largeur d'action (bj) qui se présente dans la zone de la surface (F) à sécher et/ou qui en fonctionnement s'ouvre selon un angle de jet (a) d'au moins 40° depuis la sortie de l'élément soufflant (41k) jusqu'aux extrémités des deux côtés de la partie axiale (aj) formée par la sollicitation, et/ou en ce que les éléments de séchage (41k) sont formés en tant que buse (41k).
     
    9. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ou 8, caractérisé en ce que le dispositif de séchage (39) est agencé dans le groupe d'impression (11; 21) en coopération avec une surface extérieure (F) du cylindre de groupe d'impression (13, 19) ou un rouleau (23; 24; 26; 27; 33; 34; 36) du groupe d'encrage et/ou de mouillage (17, 18; 17; 18) et/ou en ce que le dispositif de séchage (39) est agencé dans le groupe d'impression (11; 21) en coopération avec un rouleau attribuable au train de rouleaux du groupe d'encrage (17) et/ou qui forme des points d'emprise pour au moins deux rouleaux (24; 26) avoisinants et/ou agencé en amont d'un rouleau encreur (27; 36) dans le train de rouleaux et/ou agencé dans la série de rouleaux encore non divisée d'un train de rouleaux qui se divise en aval et/ou qui présente une surface souple.
     
    10. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ou 9, caractérisé en ce que dans une ligne (63) commune qui approvisionne plusieurs des éléments de séchage (41k) avec des moyens de fonctionnement est prévu un moyen de commutation et/ou de réglage (48) via lequel pour les éléments de séchage (41k) approvisionnés ensemble par ce biais, le potentiel du moyen de fonctionnement qui se présente au moins du côté de l'entrée et qui détermine le niveau de la performance de jet qui peut être obtenu peut être réglé.
     
    11. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ou 10, caractérisé en ce que pour une situation de fonctionnement active stable du groupe d'impression, il existe un cadencement avec une longueur de cycle et/ou une fréquence stable.
     
    12. Procédé de réglage et/ou modification d'un profil qui s'étend dans une direction de largeur d'impression dans le pilotage d'un agent mouillant d'un groupe d'impression, dans lequel en fonctionnement un agent mouillant excédentaire d'un groupe d'impression (11, 21) est éliminé, par un dispositif de séchage (39) avec une pluralité d'éléments de séchage (41k) indépendants entre eux et réglables dans leur action, de plusieurs parties axiales agencées en décalage entre elles dans une direction de largeur d'impression, caractérisé en ce que dans au moins une situation de fonctionnement un agent mouillant est éliminé d'au moins une partie axiale (aj) en ce que la partie axiale (aj) formée en tant que partie active (aj) d'un élément de séchage (41k) actif chevauche, sur une longueur d'au moins 20 % de sa largeur d'action (bj), la largeur d'action (bj-1; bj+1) d'une partie axiale (aj-1; aj+1) formée en tant que partie active (aj-1; aj+1) de l'un actif avoisinant des éléments de séchage (41k) axialement décalés entre eux dans une direction de largeur d'impression.
     
    13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un réglage individuel du volume pour l'action dans la partie axiale (aj) concernée sur la surface (F) à traiter est entrepris pour un état de fonctionnement qui se situe entre un état de fonctionnement inactif et un état de fonctionnement avec une action maximale, en ce que l'élément de séchage (41k) est exploité de manière discontinue et en cadence entre un état de commutation «éteint» et un état de commutation «allumé».
     
    14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que simultanément une partie axiale (aj ; aj+1 ; aj+2) autre ou dans une autre situation de fonctionnement la même ou une autre formée en tant que partie active (aj ; aj+1 ; aj+2) d'un élément de séchage (41k) actif ne chevauche pas ou chevauche avec moins de 20 % de sa largeur d'action (bj) la largeur d'action (bj-1 ; bj+1) d'une partie axiale (aj-1 ; aj+1) formée en tant que partie active (aj-1 ; aj+1) d'un élément de séchage (41k) actif avoisinant.
     
    15. Procédé selon la revendication 12, 13 ou 14, caractérisé en ce que pour le réglage et/ou la modification du profil un réglage d'un ou plusieurs des éléments de séchage (41k) s'effectue à distance sur des éléments de réglage (66) réglables par un opérateur d'une interface utilisateur.
     
    16. Groupe d'impression (11, 21) d'une machine à imprimer avec un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé par la formation du groupe d'impression (11, 21) en tant que groupe d'impression groupé (11, 21) avec un cylindre de transfert (12) lequel, sur le plan du flux couleur, coopère en amont avec plusieurs cylindres porte-plaque (13) et en aval avec un cylindre de groupe d'impression qui sert de butée au cylindre de transfert (12) et/ou par l'agencement du groupe d'impression (11, 21) dans une unité d'impression (03) d'une machine à imprimer formée en tant que machine à imprimer de papier-valeur.
     




    Zeichnung



































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente