(19)
(11)EP 3 315 678 A1

(12)EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43)Veröffentlichungstag:
02.05.2018  Patentblatt  2018/18

(21)Anmeldenummer: 17198011.3

(22)Anmeldetag:  24.10.2017
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/00(2006.01)
(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30)Priorität: 25.10.2016 CH 14252016

(71)Anmelder: Ikona AG
8867 Niederurnen (CH)

(72)Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf sein Recht verzichtet, als solcher bekannt gemacht zu werden.

(74)Vertreter: Rentsch Partner AG 
Bellerivestrasse 203 Postfach
8034 Zürich
8034 Zürich (CH)

  


(54)FERTIGBAUTEIL ZUM ANSCHLUSS EINER BETONKRAGPLATTE AN EIN BAUWERK


(57) Bei einem Fertigbauteil zum Anschluss einer Betonkragplatte (1) an ein Betonbauwerk (2) mit einem Dämmkörper (3) zur Anordnung in einer Fuge zwischen der Betonkragplatte (1) und dem Betonbauwerk (2), mit den Dämmkörper (3) durchgreifenden, beidseitig über diesen zur Einbettung in der Betonkragplatte (1) und dem Betonbauwerk (2) überstehenden Zugstäbe (4), Druckstäben (5) und Versteifungsplatten (6) jeweils aus Stahl, wobei die Zugstäbe (4) und die Druckstäbe (5) über die Versteifungsplatten (6) paarweise miteinander verbunden sind, wird durch die Erfindung vorgeschlagen, dass Stirnflächen (7) der Versteifungsplatten (6) schräg gegenüber den Zug- (4) und/oder den Druckstäben (5) ausgerichtet sind.




Beschreibung

TECHNISCHES GEBIET



[0001] Die Erfindung betrifft ein Fertigbauteil zum Anschluss einer Betonkragplatte wie einem Balkonelement an ein Betonbauwerk wie einer Gebäudedecke. Das Fertigbauteil umfasst einen Dämmkörper zur Anordnung in einer Fuge zwischen der Betonkragplatte und dem Betonbauwerk, sowie den Dämmkörper durchgreifende und beidseitig zur Einbettung in der Betonkragplatte und dem Betonbauwerk über diesen überstehende Zugstäbe, Druckstäbe und Versteifungsplatten jeweils aus Stahl. Die Zugstäbe und die Druckstäbe sind über die Versteifungsplatten paarweise miteinander verbunden.

STAND DER TECHNIK



[0002] Ein solches Fertigbauteil ist aus EP2055845 A2 bekannt. Durch den Dämmkörper werden die Betonkragplatte und das Betonbauteil zur Verminderung von Wärmebrücken thermisch gegeneinander isoliert. Die durch die Betonkragplatte bewirkten Zug-, Druck- und Scherkräfte werden durch die Zugstäbe, die Druckstäbe und die Versteifungsplatten aufgenommen. Diese sind aus Stahl und so schlank bzw. dünn ausgeführt, dass sie einerseits die wirksamen Kräfte noch aufnehmen, andererseits aber keinen nennenswerten Querschnitt für die Wärmeleitung aufweisen und auch durch Verformung innerhalb des Dämmkörpers relativen, durch ungleiche Wärmeänderungen verursachte Längenänderungen von Betonkragplatte und Betonbauteil folgen können. Beidseits des Dämmkörpers sind bei dem bekannten Fertigbauteil zusätzlich noch Querstäbe durch die Versteifungsplatten durchgeführt zur Aufnahme und Übertragung der durch die Betonkragplatte bewirkten Querkräfte.

[0003] Aus DE 102013 111 091 A1 ist es bekannt, zur Verbindung einer Vorsatzschale mit einer Tragschale von Wandbauelementen mit ihren Enden in den Schalenbeton eingebettete Bolzen sowie separat davon plattenförmige, an einander gegenüberliegenden Plattenrändern ebenfalls in den Schalenbeton eingebettete Stützelemente jeweils aus Kunststoff zu verwenden. An den Plattenrändern der Stützelemente sind zwei zahnartige Vorsprünge ausgebildet, zwischen die Bewehrungsstäbe eines in die Tragschale eingebetteten Bewehrungsgitters eingreifen können. In Richtung der Plattennormalen sind diese Vorsprünge gegenüber der Plattendicke von überwiegend um die 12 mm geweitet zur Verbesserung der Aufnahme von Kräften parallel zur Plattenebene in der Verbindungsrichtung. Die Bolzen und die Stützelemente sind für Wandbauelemente ausgelegt, deren Vorsatzschale nur bis zu etwa einer Tonne wiegt. Für die Anbindung beispielsweise einer Balkonplatte, die bis 10 Tonnen wiegen kann, sind sie nicht geeignet.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



[0004] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass sich Querstäbe für den Einbau des aus EP2055845 A2 bekannten Fertigbauteils häufig als hinderlich erweisen, weil sie potentiell mit der Bewehrung der Betonkragplatte und/oder des Betonbauteils kollidieren können. Auch können sie bei der Lagerhaltung und beim Transport hinderlich sein. Die Erfindung stellt sich deshalb unter anderem die Aufgabe, bei einem Fertigbauteil der eingangs genannten Art die Aufnahme und Übertragung der durch die Betonkragplatte bewirkten Querkraft ohne den Einsatz von Querstäben zu ermöglichen. Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein Fertigbauteil gemäss Anspruch 1. Das erfindungsgemässe Fertigbauteil ist demnach dadurch gekennzeichnet ist, dass Stirnflächen der Versteifungsplatten schräg gegenüber den Zug- und/oder den Druckstäben ausgerichtet sind. Durch die schräge Ausbildung der Stirnflächen können über diese Flächen die durch die Betonkragplatte bewirkten Querkräfte aufgenommen und übertragen werden. Die schrägen Stirnflächen übernehmen damit die Aufgabe der Querstäbe beim Stand der Technik. Durch den Wegfall von Querstäben fügt sich das erfindungsgemässe Fertigbauteil besser auf der Baustelle zwischen die Bewehrungen der Betonkragplatte und/oder des Betonbauteils ein und kann nach einer fehlerhaften Montage ggf. auch einfacher ausgetauscht werden. Zur Längenanpassung des Fertigbauteils genügen Schnitte im weichen Dämmkörper. Durch den Wegfall von Querstäben sind die Einheiten aus miteinander verbundenen Zug- und Druckstäben sowie Versteifungsplatten flach, d.h. praktisch zwei- statt dreidimensional. Dadurch lassen sich diese Einheiten wesentlich kompakter stapeln und transportieren.

[0005] Bevorzugte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

[0006] Danach sind die Stirnflächen der Versteifungsplatten vorzugsweise mit mehreren, insbesondere mindestens drei Zacken versehen.

[0007] Wie beim Stand der Technik sind die Zugstäbe und die Druckstäbe schlank und die Versteifungsplatten dünn ausgeführt, so dass sie einerseits keinen nennenswerten Querschnitt für die Wärmeleitung aufweisen und andererseits durch Verformung innerhalb des Dämmkörpers relativen, durch ungleiche Wärmeänderungen verursachte Längenänderungen von Betonkragplatte und Betonbauteil ausreichend folgen können. Die jeweiligen Dimensionierungen hängen von der Dimension insbesondere der Kragplatte ab. Innerhalb des Dämmkörpers sind die Versteifungsplatten vorzugsweise dünner als die Zug- und/oder die Druckstäbe ausgeführt. An ihren Stirnflächen sind die Versteifungsplatten jedoch bevorzugt dicker als innerhalb des Dämmkörpers ausgeführt und zwar beispielsweise mindestens doppelt so dick, vorzugsweise sogar 2- bis 5-mal so dick. Durch ihre dadurch vergrösserte Fläche können über die schrägen Stirnfläche Querkräfte wirksamer aus dem umgebenden Beton aufgenommen bzw. auf diesen übertragen werden.

[0008] Die Verdickung der Versteifungsplatten an ihren Stirnflächen kann einfach durch eine darauf z.B. durch Schweissen befestigte Leiste aus Stahl herbeigeführt werden.

[0009] Es genügt, wenn die Versteifungsplatten beidseitig über den Dämmkörper höchstens 30 mm, überstehen. Sie greifen dadurch nur geringfügig in den Beton der beiden Betonbauteile ein. Vorzugsweise beträgt der Überstand bzw. die Eingriffstiefe, bei Zacken gemessen bis zu deren Spitze, nur 10 bis 20 mm.

[0010] Der Dämmkörper kann mehrteilig ausgebildet sein mit mehreren Dämmblöcken und zwei äusseren Abdecklagen. Die Dämmblöcke kommen dabei zwischen jeweils zwei Einheiten aus miteinander verbundenen Zug- und Druckstäben sowie Versteifungsplatten zur Anordnung. Die äusseren Abdecklagen erstrecken sich demgegenüber durchgehend über alle Dämmblöcke sowie die genannten Einheiten. Die Abdecklagen bestehen vorzugsweise aus einem härteren und bruchfesteren Material als die Dämmblöcke und verleihen damit dem Fertigbauteil die für seine Handhabung erforderliche Gesamtstabilität.

[0011] Die Dämmblöcke, die genannten Einheiten sowie die äusseren Abdecklagen können einfach durch um sie herumgeführte Bänder zusammengehalten werden. Da solche Bänder einfach anzubringen sind, kann das Zusammenfügen der Teile ggf. erst nach einer Lagerungs- oder Transportphase erfolgen, wobei dabei die kompakte Stapelbarkeit der genannten Einheiten zusätzlich von Vorteil ist.

[0012] Die Zugstäbe und die Druckstäbe können gleich dick und/oder gleich lang ausgebildet sein. Zudem ist es bevorzugt, das Fertigbauteil symmetrisch auszubilden. Das erleichtert seinen Einbau und vermeidet Einbaufehler durch eine falsche Orientierung.

[0013] Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN



[0014] Es zeigen:
Fig. 1
perspektivisch ein erfindungsgemässes Fertigbauteil in einem Einbauzustand;
Fig. 2
einen Querschnitt (A-A) durch das Fertigbauteil von Fig. 1;
Fig. 3
einen entsprechenden Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fertigbauteils; und
Fig. 4
perspektivisch einen Stirnseitenabschnitt der Versteifungsplatte der Ausführungsform von Fig. 3.


[0015] Von mehreren gleichen Teilen ist in den Figuren jeweils nur eines mit einem Bezugszeichen versehen.

WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG



[0016] Das Fertigbauteil von Fig. 1 ist in einer Fuge zwischen einer strichliert angedeuteten Kragplatte 1 aus Beton und einem ebenfalls strichliert angedeuteten Betonbauwerk 2 angeordnet. Bei der Kragplatte 1 kann es sich um eine Balkonplatte und bei dem Betonbauwerk 2 um eine Geschossdecke eines Gebäudes handeln.

[0017] Das Fertigbauteil weist einen länglichen Dämmkörper 3 auf, der von oberen Zugstäben 4 und von unteren Druckstäben 5 durchgriffen wird. Jeweils übereinander liegende Zug- 4 und Druckstäbe 5 sind paarweise miteinander verbunden durch Versteifungsplatten 6, indem beispielsweise die Zugstäbe 4 jeweils am oberen Rand und die Druckstäbe jeweils am unteren Rand der Versteifungsplatten 6 angeschweisst sind. Die Zugstäbe 4 und die Druckstäbe verlaufen parallel zueinander sowie parallel zur Oberseite und zur Unterseite zumindest der Betonkragplatte 1. Über den Dämmkörper 3 stehen sie beidseitig über, so dass sie mit ihren Enden in der Betonkragplatte 1 sowie dem Betonbauwerk 2 eingebettet sind. Die Verbindungsplatten 6 stehen ebenfalls beidseitig über den Dämmkörper 3 über und sind dadurch mit ihren Endanschnitten ebenfalls in der Betonkragplatte 1 sowie dem Betonbauwerk 2 eingebettet, wenn auch weniger tief.

[0018] Wie dies auch in den Fig. 2 - 4 zu erkennen ist, sind die in der Betonkragplatte 1 und dem Betonbauwerk 2 eingebetteten Stirnflächen 7 der Versteifungsplatten 6 schräg gegenüber den Zug- 4 und/oder den Druckstäben 5 ausgerichtet. In der dargestellten Ausführungsform wird dies durch die Ausbildung der Stirnflächen 7 mit jeweils vier Zacken erreicht. Andere schräge Ausbildungen sowie eine andere Anzahl Zacken sind jedoch ebenfalls möglich. Durch die schräge Ausbildung der Stirnflächen 7 können über diese Flächen die durch die Betonkragplatte 1 bewirkten Querkräfte aufgenommen und übertragen werden.

[0019] Die Zugstäbe 3 und die Druckstäbe 4 sind bevorzugt aus Betonrippenstahl, so dass ihre über den Dämmkörper überstehenden Enden durch eine ausreichende Verankerung im Beton kurz, in den meisten Fällen weniger als 50 cm lang bemessen sein können. Für die Versteifungsplatten 6 genügen Einbetttiefen genommen bis hin zu Spitzen der Zacken von 10 bis 30 mm.

[0020] Die Versteifungsplatten 6 sind innerhalb des Dämmkörpers dünner als die Zugstäbe 4 und/oder die Druckstäbe 5, wobei eine Dicke von 3 bis 4 mm geeignet ist. Die Höhe der Versteifungsplatten 6 entspricht dem gegenseitigen Abstand der Zug- 4 und Druckstäbe 5, der sich wiederum nach den Massen insbesondere der Betonkragplatte 1 richtet.

[0021] Um die genannten Querkräfte wirksam aufnehmen und übertragen zu können, sollten die Versteifungsplatten 6 an ihren Stirnflächen 7 jedoch dicker, vorzugsweise 2 - 5 mal so dick wie innerhalb des Dämmkörpers 3 sein. Dies lässt sich einfach durch eine auf den Stirnflächen 7 jeweils befestigte Leiste aus Stahl erreichen, wie sie in Fig. 3 und Fig. 4 mit 8 bezeichnet ist. Die Leiste 8 kann einfach auf die Stirnflächen 7 aufgeschweisst sein. In Fig. 3 ist sie lediglich ihrer besseren Erkennbarkeit wegen mit etwas Abstand von den Stirnflächen 7 schematisch da rgestellt.

[0022] Da die Zug- 4 und die Druckstäbe 5 sowie die Versteifungsplatten 6 im Bereich des Dämmkörpers Feuchtigkeit ausgesetzt sein können, sind sie dort sowie mindestens noch innerhalb der Betonüberdeckungen der Betonkragplatte 1 und des Betonbauwerks 2 aus einem nichtrostenden Stahl.

[0023] Im dargestellten Ausführungsbeispiel von Fig. 1 ist der Dämmkörper 3 mehrteilig ausgebildet mit mehreren Dämmblöcken 3.1 und zwei äusseren Abdecklagen 3.2 und 3.3, wobei die Dämmblöcke 3.1 zwischen jeweils zwei Einheiten aus miteinander verbundenen Zug- 4 und Druckstäben 5 sowie Versteifungsplatten 6 angeordnet sind. Die äusseren Abdecklagen 3.2 und 3.3 erstrecken sich demgegenüber entlang des gesamten Fertigbauteils durchgehend über alle Dämmblöcke 3.1 und die genannten Einheiten 4, 5, 6 hinweg. Auf einfache Weise sind die genannten Teile durch ein aussen um sie herum gespanntes Längsband 10 sowie durch mehrere Querbänder 11 zusammengehalten.

[0024] Die Zug- 4 und die Druckstäbe 5 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel von Fig. 1 gleich dick und gleich lang, so dass das Fertigbauteil weitgehend symmetrisch ausgebildet ist und sowohl um eine Längs- als auch eine Querachse gedreht eingebaut werden kann.

BEZEICHNUNGSLISTE



[0025] 
1
Kragplatte
2
Betonbauwerk
3
Dämmkörper
4
Zugstäbe
5
Druckstäbe
6
Versteifungsplatten
7
Stirnflächen der Versteifungsplatten
8
Leiste
3.1
Dämmblöcke
3.2
obere Abdecklage
3.3
untere Abdecklage
10
Längsband
11
Querbänder



Ansprüche

1. Fertigbauteil zum Anschluss einer Betonkragplatte (1) an ein Betonbauwerk (2), mit:

einem Dämmkörper (3) zur Anordnung in einer Fuge zwischen der Betonkragplatte (1) und dem Betonbauwerk (2),

den Dämmkörper (3) durchgreifende, beidseitig über diesen zur Einbettung in der Betonkragplatte (1) und dem Betonbauwerk (2) überstehende Zugstäbe (4), Druckstäbe (5) und Versteifungsplatten (6) jeweils aus Stahl,

wobei die Zugstäbe (4) und die Druckstäbe (5) über die Versteifungsplatten (6) paarweise miteinander verbunden sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass Stirnflächen (7) der Versteifungsplatten (6) schräg gegenüber den Zug- (4) und/oder den Druckstäben (5) ausgerichtet sind.


 
2. Fertigbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen (7) der Versteifungsplatten (6) mit mehreren Zacken (8.1 - 8.4) versehen sind.
 
3. Fertigbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatten (6) zumindest innerhalb des Dämmkörpers dünner als die Zug- (4) und/oder die Druckstäbe (5) sind.
 
4. Fertigbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatten (6) an ihren Stirnflächen (7) dicker als innerhalb des Dämmkörpers (3) sind.
 
5. Fertigbauteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatten (6) an ihren Stirnflächen (7) mindestens doppelt so dick, vorzugsweise 2 - 5 mal so dick, wie innerhalb des Dämmkörpers (3) sind.
 
6. Fertigbauteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatten (6) an ihren Stirnflächen (7) durch eine darauf befestigte Leiste (9) aus Stahl dicker als innerhalb des Dämmkörpers (3) sind.
 
7. Fertigbauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatten (6) und die Leiste (9) miteinander verschweisst sind.
 
8. Fertigbauteil nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatten (6) beidseitig über den Dämmkörper (3) maximal 30 mm, vorzugsweise 10 bis 20 mm, überstehen.
 
9. Fertigbauteil nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämmkörper (3) mehrteilig ausgebildet ist mit mehreren Dämmblöcken (3.1) und zwei äusseren Abdecklagen (3.2, 3.3), wobei die Dämmblöcke, zwischen jeweils zwei Einheiten aus miteinander verbundenen Zug- (4) und Druckstäben (5) sowie Versteifungsplatten (6) angeordnet sind und die äusseren Abdecklagen (3.2, 3.3) sich durchgehend über alle Dämmblöcke (3.1) und genannten Einheiten (4, 5, 6) erstecken.
 
10. Fertigbauteil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Abdecklagen (3.2, 3.3) aus einem härteren und bruchfesteren Material als die Dämmblöcke (3.1) bestehen.
 
11. Fertigbauteil nach einem Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmblöcke (3.1), die genannten Einheiten sowie die äusseren Abdecklagen (3.2, 3.3) durch Bänder zusammengehalten werden.
 
12. Fertigbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dassdieZug-(4) die Druckstäbe (5) gleich dick und/oder gleich lang sind.
 
13. Fertigbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es symmetrisch ausgebildet ist.
 




Zeichnung










Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente