(19)
(11)EP 3 380 055 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
29.04.2020  Patentblatt  2020/18

(21)Anmeldenummer: 16794936.1

(22)Anmeldetag:  17.08.2016
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A61H 7/00(2006.01)
A61H 15/00(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2016/001405
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2017/088939 (01.06.2017 Gazette  2017/22)

(54)

MANSCHETTENARTIGE MASSAGE-VORRICHTUNG

COLLAR-TYPE MASSAGE DEVICE

DISPOSITIF DE MASSAGE DE TYPE BRASSARD


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 25.11.2015 DE 102015015265
02.06.2016 DE 102016006770
12.07.2016 DE 102016008464

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.10.2018  Patentblatt  2018/40

(73)Patentinhaber:
  • REINIGER, Anke
    74599 Wallhausen (DE)
  • Steinbach, Heiko
    74599 Wallhausen (DE)

(72)Erfinder:
  • REINIGER, Anke
    74599 Wallhausen (DE)
  • Steinbach, Heiko
    74599 Wallhausen (DE)

(74)Vertreter: Schneiders & Behrendt PartmbB Rechtsanwälte - Patentanwälte 
Huestraße 23
44787 Bochum
44787 Bochum (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2006/087185
WO-A2-2013/009814
WO-A1-2010/032902
DE-U1-202014 006 715
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine manschettenartige Massage-Vorrichtung mit voneinander beabstandeten Massageelementen, wobei ein flexibles Manschettengehäuse vorgesehen ist, von dem eine flexible Kletteinrichtung seitlich wegsteht.

    [0002] Eine derartige Massage-Vorrichtung ist aus der DE 20 2014 006 715 U1 bekannt, die ein streifenförmiges biegsames Basisflächenelement aufweist, an dessen Oberseite voneinander beabstandet Miniatur-Elektromotoren angebracht sind. Eine streifenförmige biegsame Polsterlage ist mit Ausnehmungen für die Miniatur-Elektromotoren ausgebildet. An der Welle des jeweiligen Miniatur-Elektromotors ist ein Massageelement exzentrisch vorgesehen. Die Massageelemente stehen aus der Polsterlage starr oder federnd vor. An der Unterseite des Basisflächenelementes ist ein streifenförmiges flexibles Grundflächenelement und an der Oberseite der Polsterlage ist ein streifenförmiges flexibles Deckflächenelement vorgesehen. Das Grundflächenelement und das Deckflächenelement schließen das Basisflächenelement mit den Miniatur-Elektromotoren und die Polsterlage allseitig ein. Diese bekannte Massage-Vorrichtung weist eine der Anzahl Massageelemente entsprechende Anzahl Miniatur-Elektromotoren auf.

    [0003] Aus der DE 202 07 738 U1 ist ein Massagegerät bekannt, das zum Einbau in einen Stuhl, Sitz oder Autositz vorgesehen ist. Das Massagegerät weist Massageelemente, die auf eine Massagefläche einwirken und einen Antrieb auf, mittels welchem die Massageelemente in einer Fläche bewegt werden, die zur Massagefläche parallel und/oder spitzwinkelig ist. Als Antrieb ist ein Elektromotor vorgesehen, dessen Antriebswelle zur Massagefläche im Wesentlichen parallel und/oder spitzwinkelig ist. Dieses bekannte Massagegerät kann zwei Antriebe aufweisen, die gegensinnig orientiert nebeneinander angeordnet sind.

    [0004] Die WO 2006/087185 A1 offenbart eine Massage-Vorrichtung, die als handgriffartige Massage-Vorrichtung mit einem formstabilen griffartigen Gehäuse ausgebildet ist. Dieses bekannte Massagegerät weist zwei Massageköpfe auf, in welchen jeweils ein Schwingungselement vorgesehen ist. Bei diesem formstabilen handgriffartigen Massagegerät sind die als Massageköpfe ausgebildeten Lagerräume für die Schwingungseinrichtungen in Längsrichtung des Handgriffes voneinander beabstandet an den beiden voneinander entfernten Endabschnitten des handgriffartigen Massagegerätes vorgesehen.

    [0005] Aus der WO 2010/032902 A1 ist eine Massage-Vorrichtung bekannt, die ein Gehäuse aufweist, in dessen Innerem eine Vibrations-Erzeugereinrichtung und eine Frequenz-Erzeugereinrichtung vorgesehen sind. Diese bekannte Massage-Vorrichtung weist Massageelemente auf, die zur Übertragung der Vibrationen und Frequenzen auf die Haut eines Benutzers der Massage-Vorrichtung vorgesehen sind.

    [0006] Die WO 2013/009814 A1 offenbart eine Stimulationsvorrichtung mit einer Hülle, die an einem Körperteil bspw. eines Schlaganfall-Patienten anlegbar ist. Diese Stimulationsvorrichtung weist mindestens einen Tastsinn-Aktuator auf, um die Haut eines Patienten zu stimulieren.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine manschettenartige Massage-Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach ausgebildet ist und mit der eine optimale Massagewirkung erreichbar ist.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1, d.h. dadurch gelöst, dass das flexible Manschettengehäuse mindestens zwei in Querrichtung der manschettenartigen Massage-Vorrichtung orientierte, voneinander getrennte Lagerräume für länglichen Massageorgane aufweist, wobei die Lagerräume durch ein körpernahes Innenflächenelement und ein körperabgewandtes Lagerraum-Begrenzungsflächenelement begrenzt sind, wobei das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement relativ zum Innenflächenelement des flexiblen Manschettengehäuses in Querrichtung der manschettenartigen Massage-Vorrichtung wellenförmig profiliert und mit dem Innenflächenelement fest verbunden ist, und wobei jedes Massageorgan einen Elektromotor und mindestens zwei in Längsrichtung des Massageorgans voneinander beabstandete, mittels des Elektromotors drehbar antreibbare Massageelemente aufweist.

    [0009] Zweckmäßig kann es hierbei sein, wenn die erfindungsgemäße Massage-Vorrichtung wenigstens drei längliche formstabile Massageorgane aufweist, von welchen jedes einen Elektromotor aufweist. Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn das jeweilige Massageorgan drei, vier oder mehr als vier mittels des zugehörigen Elektromotors drehbar antreibbare Massageelemente aufweist. Entsprechend der Anzahl länglicher formstabiler Massageorgane ist auch das flexible Manschettengehäuse mit einer entsprechenden Anzahl Lagerräume für die länglichen Massageorgane ausgebildet.

    [0010] Bei der erfindungsgemäßen Massage-Vorrichtung weist das jeweilige längliche Massageorgan vorzugsweise ein längliches formstabiles Gehäuse auf, in dem der Elektromotor in Längsrichtung orientiert liegend vorgesehen sein kann, der mit im länglichen Gehäuse stehend gelagerten Abtriebszahnrädern derartig wirkverbunden ist, dass die jeweils zueinander benachbarten Abtriebszahnräder im entgegengesetzten Drehsinn angetrieben werden, wobei die Abtriebszahnräder Drehachsen aufweisen, die aus dem Gehäuse des Massageorgans und dem körpernahen Innenflächenelement mit einem Abschnitt vorstehen, an dem ein zugehöriges Massageelement verdrehfest vorgesehen ist.

    [0011] Die Wirkverbindung des in Längsrichtung orientierten, liegenden Elektromotors mit den im länglichen Gehäuse stehend gelagerten Abtriebszahnrädern erfolgt bspw. mittels eines Kegelradgetriebes, eines Schneckenradgetriebes o.dgl.

    [0012] Vorteilhaft ist es, wenn die jeweils zueinander benachbarten Abtriebszahnräder im entgegengesetzten Drehsinn angetrieben werden, so dass eine ungewollte Längsbewegung der eingeschalteten manschettenartigen Massage-Vorrichtung, wenn diese bspw. um einen Oberschenkel einer Person angelegt worden ist, zuverlässig verhindert wird Um den entgegengesetzten Drehsinn der jeweils zueinander benachbarten Abtriebszahnräder des jeweiligen länglichen Massageorgans auf einfache Weise zu verwirklichen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn zwischen benachbarten Abtriebszahnrädern im länglichen Massageorgan ein Paar Koppelzahnräder drehbar gelagert vorgesehen sind, die miteinander und mit den zugehörigen Abtriebszahnrädern kämmend in Eingriff sind.

    [0013] Erfindungsgemäß kann das jeweilige Massageelement ein scheibenförmiges Grundteil aufweisen, das mit dem aus dem Gehäuse des länglichen Massageorgans und dem körpernahen Innenflächenelement vorstehenden Abschnitt der Drehachse des zugehörigen Abtriebszahnrades verdrehfest verbunden ist, und von dem mindestens ein Massagezapfen exzentrisch wegsteht. Vorteilhaft kann es hierbei sein, wenn vom Grundteil des jeweiligen Massageelementes ein Paar Massagezapfen nach oben stehen, die sich in Bezug zu dem aus dem Gehäuse oberseitig vorstehenden Abschnitt der zugehörigen Abtriebszahnrad-Drehachse radial gegenüberliegen. Die Massagezapfen können vom Grundteil des jeweiligen Massageelementes die gleichen Höhenabmessungen besitzen oder unterschiedlich lang sein. Das jeweilige Massageelement ist an der Drehachse des zugehörigen Abtriebszahnrades verdrehfest angebracht. Das ist bspw. durch eine Feder-Nut-Verbindung realisierbar. Eine andere Möglichkeit besteht bspw. darin, dass die jeweilige Drehachse einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt besitzt und das Grundteil des zugehörigen Massageelementes mit einer daran spielfrei angepassten Ausnehmung ausgebildet ist.

    [0014] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, dass die Massageelemente von Massagewalzen gebildet sind, die in Querrichtung des länglichen Gehäuses orientiert voneinander beabstandet gelagert sind und mit einem Massageabschnitt aus dem Gehäuse vorstehen, und dass der Elektromotor im Gehäuse zu den Massageelementen parallel orientiert angeordnet ist, so dass sein Platz- bzw. Raumbedarf in der manschettenartigen Massage-Vorrichtung vergleichsweise gering ist.

    [0015] Die Massagewalzen können eine zylindrische Mantelfläche aufweisen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Massagewalzen eine ballige Mantelfläche aufweisen.

    [0016] Die Mantelfläche der jeweiligen Massagewalze kann mit einer Massagestrukturierung ausgebildet sein, die von Noppen, Rippen, Rillen, Wellen o.dgl. gebildet sein kann.

    [0017] An der jeweiligen Massagewalze ist mindestens einseitig, vorzugsweise axial gegenüberliegend jeweils ein Antriebszahnrad verdrehfest vorgesehen. Damit die Antriebszahnräder die Wirkung der Massagewalzen in keiner Weise beeinträchtigen, d.h. sich nicht störend bemerkbar machen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Massagewalzen einen größeren Durchmesser als die Antriebszahnräder aufweisen. Benachbarte Antriebszahnräder können jeweils mit einem Paar Koppelzahnräder kämmend in Eingriff sein. Durch eine derartige Ausbildung ist es einfach möglich, dass die Massagewalzen jeweils mit einem Massageabschnitt aus dem länglichen Gehäuse vorstehen und die Antriebszahnräder sowie die Koppelzahnräder zwischen benachbarten Antriebszahnrädern im länglichen Gehäuse derartig drehbar zu lagern, dass sie nicht aus dem Gehäuse oberseitig vorstehen.

    [0018] Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Antriebszahnräder mit einem zugehörigen doppelseitigen Zahnriemen mäanderförmig auf- und abgehend kämmend in Eingriff sind. Ein zuverlässiger kämmender Eingriff des jeweiligen doppelseitigen Zahnriemens in die zugehörigen Antriebszahnräder ist in einfacher Weise dadurch möglich, dass zum mechanischen Spannen des jeweiligen doppelseitigen Spannriemens mindestens eine Spannrolle vorgesehen ist.

    [0019] Das Innenflächenelement und/oder das Lagerraum-Begrenzungselement können aus einem flexiblen Material bestehen.

    [0020] Das Lagerraum-Begrenzungselement kann auch aus einem formstabilen Material besteht, das durch Scharnierorgane den Lagerräumen zugeordnet ist.

    [0021] Zum Lagerraum-Begrenzungselement ist vorzugsweise ein körperfernes Außenflächenelement benachbart.

    [0022] Das körperferne Außenflächenelement kann aus einem flexiblen Material bestehen. Vorteilhaft kann es jedoch sein, wenn das körperferne Außenflächenelement aus einem formstabilen Material besteht, das durch Scharnierorgane den Lagerräumen zugeordnet ist.

    [0023] Das körpernahe flexible Innenflächenelement und das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement können bspw. aus einem textilen Material, aus Leder, aus Kunstleder o.dgl. bestehen. Das körperferne flexible oder formstabile Außenflächenelement kann aus einem ähnlichen Material wie das Innenflächenelement oder jedem beliebigen anderen Material bestehen. Von Wichtigkeit ist, dass die Materialien die erforderlichen Eigenschaften bezüglich Hygiene, Reinigung u.s.w. erfüllen.

    [0024] Dadurch dass erfindungsgemäß das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement relativ zum Innenflächenelement des flexiblen Manschettengehäuses in Querrichtung der manschettenartigen Massage-Vorrichtung wellenförmig profiliert ausgebildet und mit dem Innenflächenelement fest verbunden ist, ergibt sich der Vorteil, dass das körpernahe flexible Innenflächenelement quasi ebenflächig gestaltet sein kann, so dass die Massageelemente optimal wirksam werden können, wenn die Massage-Vorrichtung bspw. an den Oberschenkel einer Person angelegt und eingeschaltet worden ist.

    [0025] Vorteilhaft ist es, wenn im jeweiligen Lagerraum des flexiblen Manschettengehäuses ein das zugehörige formstabile längliche Massageorgan umgebendes Polsterelement vorgesehen ist. Das Polsterelement kann z.B. aus einem geschlossenzelligen Schaumstoffmaterial bestehen, das einen selbsttragenden Körper bildet, in welchen das zugehörige längliche formstabile Massageorgan eingebettet ist. Zu diesem Zwecke kann der selbsttragende Körper mit einer Ausnehmung für das längliche Massageorgan ausgebildet sein.

    [0026] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, dass in dem durch das wellenförmig profilierte Lagerraum-Begrenzungsflächenelement und dem Außenflächenelement begrenzten Außenraum ein Polsterelement vorgesehen ist. Bei einer solchen Ausbildung der zuletzt genannten Art ist es vorteilhaft, wenn das im Außenraum vorgesehene Polsterelement weicher ist als die in den Lagerräumen des flexiblen Manschettengehäuses vorgesehenen Polsterelemente.

    [0027] Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn bei der erfindungsgemäßen Massage-Vorrichtung die flexible Kletteinrichtung von einer Querseite des flexiblen Manschettengehäuses wegsteht, und wenn das Manschettengehäuse an seiner von der Kletteinrichtung abgewandten anderen Querseite eine Umfaltbügeleinrichtung für die flexible Kletteinrichtung aufweist. Die besagte Kletteinrichtung kann von einer einzigen Klettfläche und die Umfaltbügeleinrichtung von einem einzigen daran angepassten Umfaltbügel gebildet sein. Nachdem die erfindungsgemäße Massage-Vorrichtung bspw. am Oberschenkel einer Person zur Anwendung gelangt und Oberschenkel regelmäßig in der Nachbarschaft des Rumpfes der Person einen größeren Umfang als in der Nachbarschaft des Knies besitzen, ist es bevorzugt, wenn die Kletteinrichtung zwei zueinander benachbarte Klettflächen und die Umfaltbügeleinrichtung an die beiden Klettflächen angepasste Umfaltbügel aufweist. Eine solchermaßen ausgebildete Massage-Vorrichtung kann an einen Oberschenkel einer Person optimal angelegt werden, so dass eine ausgezeichnete Massagewirkung erzielt wird, wenn die Massage-Vorrichtung eingeschaltet, d.h. an ein Stromnetz angeschlossen wird.

    [0028] Die Elektromotoren der Massageorgane sind zweckmäßigerweise derartig miteinander zusammengeschaltet, dass sie gemeinsam wirksam werden können.

    [0029] Insbesondere bei einer Ausbildung der erfindungsgemäßen Massage-Vorrichtung mit zwei zueinander benachbarten Klettflächen und mit zwei daran angepassten Umfaltbügeln kann es vorteilhaft sein, wenn die beiden Querseiten des flexiblen Manschettengehäuses miteinander einen spitzen Winkel einschließen.

    [0030] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen manschettenartigen Massage-Vorrichtung.

    [0031] Es zeigen:

    Figur 1 eine Ansicht der Massage-Vorrichtung in Blickrichtung auf die Massage-Vorrichtung mit ihren Massageelementen,

    Figur 2 einen Schnitt durch die Massage-Vorrichtung gemäß Figur 1,

    Figur 3 einen Schnitt durch ein längliches formstabiles Massageorgan der manschettenartigen Massage-Vorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2,

    Figur 4 eine der Figur 1 ähnliche Darstellung, wobei die beiden Querseiten des flexiblen Massagegehäuses miteinander einen spitzen Winkel "α" einschließen,

    Figur 5 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Massageorgans,

    Figur 6 einen Längsschnitt durch das Massageorgan gemäß Figur 5,

    Figur 7 noch eine andere Ausführungsform des Massageorgans in einer Ansicht von oben,

    Figur 8 eine der Figur 7 ähnliche Darstellung eines Abschnittes des Massageorgans gemäß Figur 7,

    Figur 9 abschnittweise schematisch einen Längsschnitt der Ausbildung gemäß Figur 8, und

    Figur 10 eine der Figur 8 ähnliche Darstellung zur Verdeutlichung von Massagewalzen, die mit einer balligen Mantelfläche ausgebildet sind.

    Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der manschettenartigen Massage-Vorrichtung 10. Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, weist die Massage-Vorrichtung 10 drei längliche formstabile Massageorgane 12 auf. Ein Montageorgan 12 ist in Figur 3 gezeichnet. Jedes Massageorgan 12 weist einen Elektromotor 14 auf.



    [0032] Andere Ausbildungen eines Massageorgans 12 werden weiter unter in Verbindung mit den Figuren 5 bis 10 beschrieben.

    [0033] Das in Figur 3 gezeichnete, längliche formstabile Massageorgan 12 weist ein längliches formstabiles Gehäuse16 auf, in dem der Elektromotor 14 liegend angeordnet ist. Auf diese Weise ist eine kleine Bauhöhe des Massageorgans 12 realisierbar.

    [0034] Das längliche formstabile Massageorgan 12 weist Abtriebszahnräder 18 auf, die im länglichen Gehäuse 16 stehend drehbar gelagert sind. Der Elektromotor 14 ist mit den Abtriebszahnrädern 18 wirkverbunden, wobei die jeweils zueinander benachbarten Abtriebszahnräder 18 im entgegensetzten Drehsinn angetrieben werden. Das ist in Figur 3 durch die bogenförmigen Pfeile 20 angedeutet.

    [0035] Die manschettenartige Massage-Vorrichtung 10 weist ein flexibles Manschettengehäuse 22 auf, das - wie aus Figur 2 ersichtlich ist - drei in Querrichtung des Manschettengehäuses 22 der manschetteartigen Massage-Vorrichtung 10 orientierte, voneinander getrennte Lagerräume 24 für die länglichen Massageorgane 12 aufweist. Die Lagerräume 24 sind einerseits durch ein körpernahes, quasi ebenflächiges Innenflächenelement 26 des flexiblen Manschettengehäuses 22 und andererseits durch ein quasi wellenförmig profiliertes Lagerraum-Begrenzungsflächenelement 28 begrenzt. Das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement 28 ist mit dem körpernahen Innenflächenelement 26 wellenförmig verbunden. Diese Verbindung erfolgt bspw. durch Verbindungsnähte 30.

    [0036] Das flexible Manschettengehäuse 22 weist außerdem ein körperfernes Außenflächenelement 32 auf. Das Außenflächenelement 32 ist mit dem körpernahen Innenflächenelement 26 bspw. mittels zugehöriger Verbindungsnähte 30 fest verbunden.

    [0037] Die Abtriebszahnräder 18 des jeweiligen länglichen Massageorgans 12 weisen Drehachsen 34 auf, die z.B. mit einem von der Kreisform abweichenden Querschnitt ausgebildet sind und die aus dem flexiblen körpernahen Innenflächenelement 26 des flexiblen Manschettengehäuses 22 mit einem Abschnitt oberseitig vorstehen, an dem das jeweils zugehörige Massageelement 36 verdrehfest vorgesehen ist. Das Massageelement 36 weist ein Grundteil 38 auf, das mit dem aus dem zuletzt genannten Abschnitt der zugehörigen Drehachse 34 des jeweiligen Abtriebszahnrades 18 verdrehfest verbunden ist. Vom Grundteil 38 stehen ein Paar Massagezapfen 40 exzentrisch nach oben stehen. Die beiden Massagezapfen 40 liegen sich in Bezug zur Abtriebszahnrad-Drehachse 34 radial gegenüber.

    [0038] Wie aus Figur 3 ersichtlich ist, sind zwischen benachbarten Abtriebszahnrädern 18 im länglichen formstabilen Gehäuse 16 des jeweiligen Massageorgans 12 ein Paar Koppelzahnräder 42 drehbar gelagert, die miteinander und mit den zugehörigen Abtriebszahnrädern 18 kämmend in Eingriff sind. Die Figur 3 verdeutlicht des Weiteren als Wirkverbindung zwischen dem Elektromotor 14 und den Abtriebszahnrädern 18 ein Kegelzahnradgebilde mit einem Kegelzahnrad 44, das mit der Welle des Elektromotors 14 verdrehfest verbunden ist, und das mit einem Kegelzahnrad 46 kämmend in Eingriff ist, das mit einem koaxialen Koppelzahnrad 48 verdrehfest verbunden, das mit einem der Abtriebszahnräder 18 kämmend in Eingriff ist. Anstelle eines Kegelzahnradgetriebes ist bspw. auch ein Schneckenradgetriebe denkbar, um den liegenden Elektromotor 14 mit den stehenden Abtriebszahnrädern 18 wirk zu verbinden.

    [0039] In Figur 3 ist mit der Bezugsziffer 50 ein elektrisches Netzgerät schematisch dargestellt, das mit dem Elektromotor 14 verbunden ist und das mittels eines Netzsteckers 62 an ein Stromnetz anschließbar ist. Das Netzgerät 50 weist einen Ein/Aus-Schalter 54 und einen Regler 56 auf, mit welchen die Drehgeschwindigkeit der Abtriebszahnräder 18 wunschgemäß regelbar ist. Das Netzgerät 50 kann auch eine programmierbare Reglereinrichtung aufweisen.

    [0040] Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, ist das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement 28 mit dem körpernahen Innenflächenelement 26 des flexiblen Manschettengehäuses 22 in Querrichtung der Massage-Vorrichtung 10 wellenförmig fest verbunden, um die Lagerräume 24 für die länglichen formstabilen Massageorgane 12 zu bilden. Das körpernahe Innenflächenelement 26 kann gleichsam ebenflächig sein.

    [0041] Im jeweiligen Lagerraum 24 des flexiblen Manschettengehäuses 22 ist ein Polsterelement 58 vorgesehen, das das zugehörige formstabile längliche Massageorgan 12 umgibt. Das jeweilige Polsterelement 58 kann selbsttragend wannenförmig gestaltet sein, um das zugehörige Massageorgan 12 aufzunehmen und positioniert zu lagern.

    [0042] Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, steht vom flexiblen Manschettengehäuse 22 eine flexible Kletteinrichtung 60 seitlich weg. Die Verbindung der Kletteinrichtung 60 mit dem Manschettengehäuse 22 erfolgt über ein dehnbares streifenförmiges Flächenelement 62, um eine Anpassung der erfindungsgemäßen manschettenartigen Massage-Vorrichtung 10 an unterschiedlichste Oberschenkelabmessungen von Personen zu ermöglichen.

    [0043] Die flexible Kletteinrichtung 60 steht von einer Querseite 64 des flexiblen Manschettengehäuses 22 weg. Das Manschettengehäuse 22 weist an der von der Kletteinrichtung 60 abgewandten anderen Querseite 66 eine Umfaltbügeleinrichtung 68 für die flexible Kletteinrichtung 60 auf. Zweckmäßig ist es, wenn die Kletteinrichtung 60 zwei zueinander benachbarte Klettflächen 70 und die Umfaltbügeleinrichtung 68 daran angepasst zwei Umfaltbügel 72 aufweist. Hierbei kann es zweckmäßig sein, wenn die beiden Querseiten 64 und 66 miteinander einen spitzen Winkel α einschließen, wie aus Figur 4 ersichtlich ist.

    [0044] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine andere Ausführungsform des Massageorgans 12 für eine Massage-Vorrichtung 10. Das Massageorgan 12 weist ein längliches, formstabiles, oberseitig offenes Gehäuse 16 mit einer rechteckigen Grundfläche auf. Im länglichen Gehäuse 16 ist ein Elektromotor 14 angeordnet, der zum Antrieb von im Gehäuse 16 drehbar gelagerten Massageelementen 36 vorgesehen ist. Die Massageelemente 36 sind von Massagewalzen 74 gebildet, die in Querrichtung des länglichen Gehäuses 16 orientiert, voneinander beabstandet gelagert sind.

    [0045] Wie aus Figur 6 ersichtlich ist, stehen die Massagewalzen 74 jeweils mit einem Massageabschnitt 76 aus dem Gehäuse 16 vor. Der vorstehende Abschnitt der Massageabschnitte 76 ist in Figur 6 mit "V" bezeichnet.

    [0046] Wie aus Figur 5 ersichtlich ist, ist der Elektromotor 14 im länglichen Gehäuse 16 zu den Massageelementen 36 parallel orientiert angeordnet.

    [0047] An der jeweiligen Massagewalze 74 sind axial gegenüberliegend, d.h. seitlich Antriebszahnräder 78 verdrehfest vorgesehen. Wie aus Figur 6 zu ersehen ist, sind die Antriebszahnräder 78 der Massagewalzen 74 jeweils mit einem zugehörigen doppelseitigen Zahnriemen 80 mäanderförmig auf- und abgehend kämmend in Eingriff. Jeder der beiden seitlichen doppelseitigen Zahnriemen 80 ist mit einem zugehörigen Abtriebszahnrad 82 kämmend in Eingriff, das mit dem Elektromotor 14 verdrehfest verbunden ist.

    [0048] Zum mechanischen Spannen des jeweiligen doppelseitigen Zahnriemens 80 sind im Gehäuse 16 Spannrollen 84 gelagert, mittels welchen jederzeit ein zuverlässiger kämmender Eingriff der Zahnriemen 80 in die zugehörigen Antriebszahnräder 78 der Massagewalzen 74 und in die Abtriebszahnräder 82 des Elektromotors 14 gewährleistet wird.

    [0049] Durch den mäanderförmigen Verlauf der doppelseitigen Zahnriemen 80 werden benachbarte Massagewalzen 74 jeweils im entgegengesetzten Drehsinn angetrieben.

    [0050] Figur 7 zeigt eine Ausführungsform des Massageorgans 12 mit dem im länglichen Gehäuse 16 angeordneten Elektromotor 14 und Massagewalzen 74, die mit axial gegenüberliegenden Antriebszahnrädern 86 verdrehfest verbunden sind. Der Elektromotor 14 ist axial gegenüberliegend jeweils mit einem Abtriebszahnrad 82 verdrehfest verbunden. Die Massagewalzen 74 weisen einen größeren Durchmesser als die Antriebszahnräder 86 auf (siehe die Figur 9), um einen vorstehenden Massageabschnitt "V" zu gewährleisten, der mit der Bezugsziffer 76 bezeichnet ist. Zwischen benachbarten Antriebszahnrädern 86 sind jeweils ein Paar Koppelzahnräder 42 vorgesehen, die mit den Antriebszahnrädern 86 kämmend in Eingriff sind.

    [0051] Während die Figuren 5, 7 und 8 jeweils Massagewalzen 74 zeigen, die mit einer zylindrischen Mantelfläche 88 ausgebildet sind, verdeutlicht die Figur 10 eine Ausbildung des Massageorgans 12, wobei die Massagewalzen 74 mit einer balligen Mantelfläche 88 ausgebildet sind.

    [0052] Die Mantelfläche 88 der jeweiligen Massagewalze 74 kann mit Noppen 90 ausgebildet sein, die eine Massagestrukturierung der jeweiligen Massagewalze 74 bilden. Bspw. kann die Mantelfläche 88 der jeweiligen Massagewalze 74 mit Rippen, Rillen, Wellen o. dgl. ausgebildet sein.

    [0053] Die erfindungsgemäße manschettenartige Massage-Vorrichtung ist bspw. zur Verminderung oder Vermeidung von Cellulite vorgesehen. Eine andere Anwendungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Massage-Vorrichtung besteht bei einer Gewebeschwäche, zur Muskelentspannung, zur Muskelanregung, zur Regenerierung, zur Förderung der Durchblutung und/oder zur Lymphmassage durch Anbringung der Massage-Vorrichtung am Oberarm oder an der Wade einer Person.

    Bezugsziffernliste:



    [0054] 
    10
    manschettenartige Massage-Vorrichtung
    12
    längliches formstabiles Massageorgan (von 10)
    14
    Elektromotor (von 10 in 12)
    16
    formstabiles Gehäuse (von 12)
    18
    Abtriebszahnräder (in 16)
    20
    bogenförmiger Pfeil (bei 18)
    22
    flexibles Manschettengehäuse (von 10)
    24
    Lagerräume (in 22 für 12)
    26
    flexibles körpernahes Innenflächenelement (von 22)
    28
    flexibles Legerraum-Begrenzungsflächenelement (von 22)
    30
    Verbindungsnähte (zwischen 26 und 28 bzw. 30)
    32
    flexibles körperfernes Außenflächenelement (von 22)
    34
    Drehachse (von 18 für 36)
    36
    Massageelemente (an 34)
    38
    scheibenförmiges Grundteil (von 36)
    40
    Massagezapfen (an 38)
    42
    Koppelzahnräder (in 16 zwischen 18 und 18)
    44
    Kegelzahnrad (bei 14)
    46
    Kegelzahnrad (für 48)
    48
    Koppelzahnrad (an 46 für 18)
    50
    elektrisches Netzgerät (von 10 für 14)
    52
    Netzstecker (von 50)
    54
    Ein/Aus-Schalter (von 50)
    56
    Regler (von 50)
    58
    Polsterelement (in 24 für 14)
    60
    Kletteinrichtung (von 10 an 22)
    62
    dehnbares Streifenelement (zwischen 22 und 60)
    64
    Querseite (von 22)
    66
    zweite Querseite (von 22)
    68
    Umfaltbügeleinrichtung (an 66)
    70
    Klettflächen (von 60)
    72
    Umfaltbügel (von 68)
    74
    Massagewalzen (von 10)
    76
    Massageabschnitt (von 74)
    78
    Antriebszahnräder (an 74)
    80
    Zahnriemen (für 74)
    82
    Abtriebszahnräder (an 14)
    84
    Spannrollen (für 80)
    86
    Zahnräder (an 74)
    88
    Mantelfläche (von 74)
    90
    Noppen (an 88)



    Ansprüche

    1. Manschettenartige Massage-Vorrichtung (10), mit voneinander beabstandeten Massageelementen (36), wobei ein flexibles Manschettengehäuse (22) vorgesehen ist, von dem eine flexible Kletteinrichtung (60) seitlich wegsteht, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei längliche formstabile Massageorgane (12) vorgesehen sind, wobei das flexible Manschettengehäuse (22) mindestens zwei in Querrichtung der manschettenartigen Massage-Vorrichtung (10) orientierte, voneinander getrennte Lagerräume (24) für die länglichen Massageorgane (12) aufweist, die Lagerräume (24) durch ein körpernahes Innenflächenelement (26) und ein körperabgewandtes Lagerraum-Begrenzungsflächenelement (28) begrenzt sind und das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement (28) relativ zum Innenflächenelement (26) des flexiblen Manschettengehäuses (22) in Querrichtung der manschettenartigen Massage-Vorrichtung (10) wellenförmig profiliert und mit dem Innenflächenelement (26) fest verbunden ist, und wobei jedes Massageorgan (12) einen Elektromotor (14) und mindestens zwei in Längsrichtung des Massageorgans (12) voneinander beabstandete, mittels des Elektromotors (14) drehbar antreibbare Massageelemente (36) aufweist.
     
    2. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige längliche Massageorgan (12) ein längliches formstabiles Gehäuse (16) aufweist, in dem der Elektromotor (14) in Längsrichtung des Massageorgans (12) liegend vorgesehen ist, der mit im länglichen Gehäuse (16) stehend gelagerten Abtriebszahnrädern (18) derartig wirkverbunden ist, dass die jeweils zueinander benachbarten Abtriebszahnräder (18) im entgegengesetzten Drehsinn angetrieben werden, wobei die Abtriebszahnräder (18) Drehachsen (34) aufweisen, die aus dem Gehäuse (16) des Massageorgans (12) und aus dem körpernahen Innenflächenelement (26) mit einem Abschnitt oberseitig vorstehen, an dem ein zugehöriges Massageelement (36) verdrehfest vorgesehen ist.
     
    3. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Abtriebszahnrädern (18) im länglichen Massageorgan (12) ein Paar Koppelzahnräder (42) drehbar gelagert vorgesehen sind, die miteinander und mit den zugehörigen Abtriebszahnrädern (18) kämmend in Eingriff sind.
     
    4. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Massageelement (36) ein scheibenförmiges Grundteil (38) aufweist, das mit dem aus dem Gehäuse (16) des länglichen Massageorgans (12) und dem körpernahen Innenflächenelement (26) oberseitig vorstehenden Abschnitt der Drehachse (34) des zugehörigen Abtriebszahnrades (18) verdrehfest verbunden ist, und von dem mindestens ein Massagezapfen (40) exzentrisch nach oben steht.
     
    5. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vom Grundteil (38) des jeweiligen Massageelementes (36) ein Paar Massagezapfen (40) nach oben stehen, die sich in Bezug zu dem aus dem 25 Gehäuse (16) oberseitig vorstehenden Abschnitt der zugehörigen Abtriebszahnrad-Drehachse (34) radial gegenüberliegen.
     
    6. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Massageorgan ein längliches formstabiles Gehäuse (16) aufweist, in dem der Elektromotor (14) zum Antrieb der im Gehäuse (16) gelagerten Massageelementen (36) in Querrichtung des Massageorgans liegend vorgesehen ist, wobei die Massageelemente (36) von Massagewalzen (74) gebildet sind, die in Querrichtung des länglichen Gehäuses (16) orientiert voneinander beabstandet gelagert sind und mit, einem Massageabschnitt (76) aus dem Gehäuse (16) vorstehen.
     
    7. Massageorgan nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagewalzen (74) eine zylindrische oder ballige Mantelfläche (88) aufweisen.
     
    8. Massageorgan nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (88) der jeweiligen Massagewalze (74) mit einer Massagestrukturierung (90) ausgebildet ist.
     
    9. Massageorgan nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der jeweiligen Massagewalze (74) mindestens einseitig, vorzugsweise axial gegenüberliegend jeweils ein Antriebszahnrad (78) verdrehfest vorgesehen ist.
     
    10. Massageorgan nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Antriebszahnräder (78) jeweils mit einem Paar Koppelzahnräder (42) kämmend in Eingriff sind.
     
    11. Massageorgan nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebszahnräder (78) mit einem zugehörigen doppelseitigen Zahnriemen (80) mäanderförmig auf- und abgehend kämmend in Eingriff sind.
     
    12. Massageorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lagerraum-Begrenzungselement (28) ein körperfernes Außenflächenelement (32) benachbart ist.
     
    13. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im jeweiligen Lagerraum (24) des flexiblen Manschettengehäuses (22) ein das zugehörige formstabile längliche Massageorgan (12) umgebendes Polsterelement (58) vorgesehen ist.
     
    14. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem durch das Lagerraum-Begrenzungsflächenelement (28) und dem Außenflächenelement (32) begrenzten Außenraum ein Polsterelement vorgesehen ist.
     
    15. Massage-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Kletteinrichtung (60) von einer Querseite (64) des flexiblen Manschettengehäuses (22) wegsteht, und dass das Manschettengehäuse (22) an seiner von der Kletteinrichtung (60) abgewandten anderen Querseite (66) eine Umfaltbügeleinrichtung (68) für die flexible Kletteinrichtung (60) aufweist.
     


    Claims

    1. Collar-type massage device (10) comprising spaced apart massage elements (36), wherein a flexible collar housing (22) is provided from which a flexible velcro device (60) protrudes laterally, characterized in that at least two dimensionally stable elongated massage organs (12) are provided, wherein the flexible collar housing (22) has at least two separate storage spaces (24) oriented in the transverse direction of the collar-type massage device (10) for housing the elongated massage organs (12), wherein the storage spaces (24) are limited by an inner surface element (26) located close to the body and a storage space limiting surface element (28) located remotely from the body, wherein the storage space limiting surface element (28) is corrugatedly profiled relative to the inner surface element (26) of the flexible collar housing (22) in the transverse direction of the collar-type massage device (10) and is firmly connected to the inner surface element (28), and wherein each massage organ (12) is provided with an electric motor (14) and at least two massage elements (36) spaced apart in the longitudinal direction of the massage organ (12) and rotatably drivable by the electric motor (14).
     
    2. Massage device according to claim 1, characterized in that the respective elongated massage organ (12) has an elongated, dimensionally stable housing (16) in which the electric motor (14) is provided arranged in the massage organ (12) in a longitudinally oriented manner, said motor being operatively connected to output gears (18) mounted vertically in the elongated housing (16) in such a way that the output gears (18) arranged adjacent to one another are driven in opposite rotational directions, with said output gears (18) having axes of rotation (34) which project at the top from the housing (16) of the massage organ (12) and the body-near inner surface element (26) with a section on which an associated massage element (36) is provided in a torsion resistant manner.
     
    3. Massage device according to claim 2, characterized in that a pair of couple gears (42) are rotatably mounted between neighboring output gears (18) in the elongated massage organ (12), said couple gears meshingly engage with each other and with the associated output gears (18).
     
    4. Massage device according to claim 2, characterized in that the respective massage element (36) has a disk-shaped basic component (38) which is connected in a torsion-resistant manner to the section of the axis of rotation (34) of the associated output gear (18) protruding at the top from housing (16) of the elongated massage organ (12) and the inner surface element (26) located near the body, and with at least one massage peg (40) projecting eccentrically upwards from said basic component.
     
    5. Massage device according to claim 4, characterized in that a pair of massage pegs (40) project upwards from the basic component (38) of the respective massage element (36), said pegs are arranged radially opposite each other in relation to the section of the associated output gear axis of rotation (34) projecting from the upper side of the housing (16).
     
    6. Massage device according to claim 1, characterized in that the respective massage organ has an elongated, dimensionally stable housing (16) in which the electric motor (14) for driving the massage elements (36) mounted in the housing (16) is provided oriented in the transverse direction of the massage organ, with the massage elements (36) being formed of massage rollers (74) which are mounted spaced apart from one another in the transverse direction of the elongate housing (16) and project from the housing (16) with a massage section (76).
     
    7. Massage organ according to claim 6, characterized in that the massage rollers (74) have a cylindrical generated surface (88).
     
    8. Massage organ according to claim 7, characterized in that the generated surface (88) of the respective massage roller (74) is designed to have a massage structuring (90).
     
    9. Massage organ according to any one of claims 6, characterized in that a drive gear (78) each is provided on the respective massage roller (74) at least on one side, preferably axially opposite each other.
     
    10. Massage organ according to claim 9, characterized in that neighboring drive gears (78) are each meshingly engaged with a pair of couple gears (42).
     
    11. Massage organ according to claim 9, characterized in that the drive gears (78) meshingly engage with an associated double-sided toothed belt (80) in a meandering ascending and descending manner.
     
    12. Massage organ according to claim 1, characterized in that an outer surface element (32) located remotely from the body is arranged adjacent to the storage space limiting element (28).
     
    13. Massage device according to claim 1, characterized in that a cushioning element (58) embracing the relevant dimensionally stable, elongated massage organ (12) is provided in the respective storage space (24) of the flexible collar housing (22).
     
    14. Massage device according to claim 10, characterized in that a cushioning element is provided in the outer space limited by the storage space limiting surface element (28) and the outer surface element (32).
     
    15. Massage device according to claim 1, characterized in that the flexible velcro device (60) protrudes from a transverse side (64) of the flexible collar housing (22), and the collar housing (22) is provided on its other transverse side (66) facing away from the velcro device (60) with a folding bracket device (68) for the flexible velcro device (60).
     


    Revendications

    1. Dispositif de massage (10) de type brassard, comprenant des éléments de massage (36) espacés les uns des autres, un boîtier de brassard (22) souple étant prévu, duquel s'écarte latéralement un moyen autoagrippant (60) flexible, caractérisé en ce qu'au moins deux organes de massage (12) allongés de forme stable sont prévus, le boîtier de brassard (22) flexible comportant au moins deux compartiments de stockage (24) séparés l'un de l'autre, orientés dans le sens transversal du dispositif de massage (10) de type brassard, pour les organes de massage (12) allongés, les compartiments de stockage (24) étant limités par un élément de surface intérieure (26) proche du corps et un élément de surface de délimitation de compartiment de stockage (28) éloigné du corps et l'élément de surface de délimitation de compartiment de stockage (28) étant profilé selon une forme ondulée par rapport à l'élément de surface intérieure (26) du boîtier de brassard (22) flexible, dans le sens transversal du dispositif de massage (10) de type brassard, et fixé solidement à l'élément de surface intérieure (26), et chaque organe de massage (12) comportant un moteur électrique (14) et au moins deux éléments de massage (36) pouvant être entraînés en rotation au moyen du moteur électrique (14) et étant espacés l'un de l'autre dans la direction longitudinale de l'organe de massage (12).
     
    2. Dispositif de massage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe de massage (12) allongé respectif comporte un boîtier (16) allongé de forme stable, dans lequel le moteur électrique (14) est prévu horizontalement dans le sens longitudinal de l'organe de massage (12), ledit moteur électrique étant relié de manière fonctionnelle à des roues dentées entraînées (18) montées verticalement dans le boîtier (16) allongé de telle manière que les roues dentées entraînées (18) respectivement adjacentes l'une à l'autre sont entraînées dans le sens de rotation opposé, les roues dentées entraînées (18) comportant des axes de rotation (34) qui dépassent, sur le côté supérieur, du boîtier (16) de l'organe de massage (12) et de l'élément de surface intérieure (26) proche du corps avec une portion sur laquelle est prévu de manière solidaire en rotation un élément de massage (36) associé.
     
    3. Dispositif de massage selon la revendication 2, caractérisé en ce que, entre des roues dentées entraînées (18) adjacentes, une paire de roues dentées d'accouplement (42) sont prévues, montées rotatives, dans l'organe de massage (12) allongé, lesquelles s'engrènent l'une dans l'autre et dans les roues dentées entraînées (18) associées.
     
    4. Dispositif de massage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de massage (36) respectif comporte une partie de base (38) en forme de disque, qui est reliée de manière solidaire en rotation à la portion de l'axe de rotation (34) de la roue dentée entraînée (18) associée qui dépasse, sur le côté supérieur, du boîtier (16) de l'organe de massage (12) allongé et de l'élément de surface intérieure (26) proche du corps, et de laquelle au moins une protubérance de massage (40) dépasse vers le haut de manière excentrée.
     
    5. Dispositif de massage selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une paire de protubérances de massage (40) dépassent vers le haut depuis la partie de base (38) de l'élément de massage (36) respectif, lesquelles sont opposées radialement l'une à l'autre par rapport à la portion de l'axe de rotation (34) de roue dentée entraînée associée qui dépasse du boîtier (16) sur le côté supérieur.
     
    6. Dispositif de massage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe de massage respectif comporte un boîtier (16) allongé de forme stable, dans lequel le moteur électrique (14) est prévu horizontalement dans le sens transversal de l'organe de massage pour entraîner les éléments de massage (36) montés dans le boîtier (16), les éléments de massage (36) étant formés par des rouleaux de massage (74), qui sont montés espacés les uns des autres, orientés dans le sens transversal du boîtier (16) allongé, et qui dépassent du boîtier (16) avec une portion de massage (76).
     
    7. Organe de massage selon la revendication 6, caractérisé en ce que les rouleaux de massage (74) comportent une surface latérale (88) cylindrique ou bombée.
     
    8. Organe de massage selon la revendication 7, caractérisé en ce que la surface latérale (88) du rouleau de massage (74) respectif est réalisée avec une structuration de massage (90).
     
    9. Organe de massage selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une roue dentée d'entraînement (78) est prévue respectivement solidaire en rotation au moins d'un côté, de préférence de manière opposée axialement, sur le rouleau de massage (74) respectif.
     
    10. Organe de massage selon la revendication 9, caractérisé en ce que des roues dentées d'entraînement (78) adjacentes s'engrènent respectivement dans une paire de roues dentées d'accouplement (42).
     
    11. Organe de massage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les roues dentées d'entraînement (78) s'engrènent dans une courroie dentée double face (80) associée de manière ascendante et descendante en méandres.
     
    12. Organe de massage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément de surface extérieure (32) éloigné du corps est adjacent à l'élément de délimitation de compartiment de stockage (28).
     
    13. Dispositif de massage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément de rembourrage (58) entourant l'organe de massage (12) allongé de forme stable associé est prévu dans le compartiment de stockage (24) respectif du boîtier de brassard (22) flexible.
     
    14. Dispositif de massage selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un élément de rembourrage est prévu dans le compartiment extérieur délimité par l'élément de surface de délimitation de compartiment de stockage (28) et l'élément de surface extérieure (32).
     
    15. Dispositif de massage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen autoagrippant (60) flexible s'écarte d'un côté transversal (64) du boîtier de brassard (22) flexible, et en ce que le boîtier de brassard (22) comporte, sur son autre côté transversal (66) opposé au moyen autoagrippant (60), un moyen formant bride de pliage (68) pour le moyen autoagrippant (60) flexible.
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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