(19)
(11)EP 3 489 453 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
07.09.2022  Patentblatt  2022/36

(21)Anmeldenummer: 17203748.3

(22)Anmeldetag:  27.11.2017
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 9/52(2006.01)
E06B 9/262(2006.01)
(52)Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E06B 9/262; E06B 9/522; E06B 2009/2625

(54)

PLISSEEVORRICHTUNG

PLEATING DEVICE

DISPOSITIF DE PLISSAGE


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.05.2019  Patentblatt  2019/22

(73)Patentinhaber: Neher, Norbert
78554 Aldingen (DE)

(72)Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf sein Recht verzichtet, als solcher bekannt gemacht zu werden.

(74)Vertreter: Pfiz, Thomas et al
Pfiz/Gauss Patentanwälte PartmbB Tübinger Strasse 26
70178 Stuttgart
70178 Stuttgart (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 739 271
WO-A1-2013/015689
EP-B1- 2 986 802
US-A1- 2013 118 694
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Plisseevorrichtung zur Abschirmung einer Gebäudeöffnung gegen Insekten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Derartige Insektenschutzplissees für Türen sind üblicherweise oben und unten lose in einem Rahmenprofil geführt. Durch Winddruck kann das Plisseegewebe aus dieser Führung heraustreten und ungewollt beschädigt werden. Ein weiteres Problem ist die Belastung der durch das Gewebe hindurch verlaufenden Stabilisierungsfäden. Aufgrund der geforderten Dichtheit gegen Insekten können die Durchführungslöcher eine gewisse Größe nicht überschreiten, so dass Reibungsschäden auftreten können. Weitere Randbedingungen bestehen in der Einhaltung einer möglichst geringen Bautiefe und einer möglichst ungehinderten Handhabung.

    [0003] In der EP 2 986 802 B1 wird das Problem des Winddrucks bei größer dimensionierten Anlagen beschrieben und zur Abhilfe vorgeschlagen, durch einen beweglichen Zwischenschieberahmen für eine Aufteilung der großen Fläche zu sorgen. Nachteilig hierbei sind der erhöhte Fertigungs- und Handhabungsaufwand und die reduzierte Durchsicht im Bereich der Gebäudeöffnung.

    [0004] Die EP 1 739 271 A2 offenbart eine Fensterabdeckung mit einem Wabenplissee, das allerdings keine durchlüftbare Gitterstruktur nach Art eines Insektenschutzgewebes besitzt. Dort ist der obere Rand des Plissess mit einer oberen Schiene über eine Vielzahl von hakenartigen Hängeelementen verschieblich verbunden.

    [0005] Die US2013/0118694 A1 offenbart ebenfalls Hängeelemente, die an dem oberen Rand eines Insektenschutzplissees feststehend angebracht sind.

    [0006] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik bekannten Plisseevorrichtungen weiter zu verbessern und eine mit geringem Herstellungsaufwand bereitstellbare, robuste und dennoch einfach handhabbare Konstruktion anzugeben.

    [0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

    [0008] Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, das Plisseegewebe gegen Winddruck und andere Sonderbelastungen durch eine einfache Maßnahme zu stabilisieren. Um der Bewegung der Falten des Plisseegewebes beim Ein- und Entfalten folgen zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das Verbindungsstück an dem Laufkörper um eine Vertikalachse drehbeweglich gelagert ist. Dadurch kann eine auch optisch ansprechende schlanke Gestaltung auch bei größeren Flächenabdeckungen beibehalten werden, ohne dass auffällige und aufwändige konstruktive Eingriffe erforderlich wären. In der ohnehin vorhandenen oberen Führungsschiene lassen sich das oder die Sicherungselemente unauffällig unterbringen. Zugleich können damit zusätzliche Belastungen aufgenommen und über die Führungsschiene abgetragen werden.

    [0009] Das Sicherungselement ist in der Führungsschiene geführt und mit dem oberen Rand des Plisseegewebes punktuell verbunden, so dass eine Mitbewegung der Verbindungsstelle im Zuge der Plissebetätigung selbsttätig erfolgen kann.

    [0010] Das Sicherungselement weist einen entlang der Führungsschiene beweglichen Laufkörper auf. Ein solcher Laufkörper kann als Gleit- oder Wälzkörper ausgeführt sein.

    [0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass der Laufkörper eine an einer inneren Profilstruktur der Führungsschiene vorzugsweise gleitend geführte Hinterschneidung aufweist. Dadurch kann mit geringem konstruktiven Aufwand eine zuverlässige Rückhaltung bei gleichzeitiger Längsbeweglichkeit in der Führung gewährleistet werden.

    [0012] Um eine möglichst ungehinderte Bewegung sicherzustellen, ist es auch von Vorteil, wenn der Laufkörper eine an mindestens einer Seitenwand der Führungsschiene verkantungsfrei anliegende Leitkontur aufweist.

    [0013] Auch montagetechnisch ergeben sich weitere Vereinfachungen dadurch, dass der Laufkörper eine vertikal in die Führungsschiene einrast- oder einklickbare, gegebenenfalls unter Kompression lösbare Kopfpartie umfasst. Eine weitere Herstellungsvereinfachung lässt sich dadurch erreichen, dass der Laufkörper als Spritzgussteil aus Kunststoff gebildet ist. Um auch die Gleiteigenschaften zu verbessern, sollte vorzugsweise ein Teflon-haltiger Kunststoff eingesetzt werden.

    [0014] Zur Schaffung einer lokal wirksamen Verbindung weist das Sicherungselement ein am oberen Rand des Plisseegewebes angebrachtes Verbindungsstück auf. In diesem Zusammenhang ist es auch vorteilhaft, wenn das Verbindungsstück zur Übertragung einer durch das Plisseegewebe eingebrachten Zugbelastung zugfest mit dem Laufkörper verbunden ist.

    [0015] Vorteilhafterweise ist das Verbindungsstück an dem Laufkörper um mindestens 90° drehbeweglich gelagert.

    [0016] Für die Übertragung axialer Kräfte beim Einsetzen in die Führungsschiene ist es günstig, wenn das Verbindungsstück über einen Stößel an dem Laufkörper nach oben abgestützt ist.

    [0017] Vorteilhafterweise ist das Verbindungsstück über eine Klebestelle vorzugsweise in Form eines über den oberen Rand hinweg beidseitig an dem Plisseegewebe fixierten Klebestreifens an dem Plisseegewebe fixiert.

    [0018] Um eine möglichst werkzeuglose Montage zu unterstützen, ist es vorteilhaft, wenn das Verbindungsstück über eine Stützscheibe auf dem oberen Rand des Plisseegewebes aufliegt. Dadurch lässt sich das Sicherungselement durch Druckausübung über das Gewebefaltpaket in die Führungsschiene einrasten.

    [0019] Um eine Zerstörung bei übermäßigen Belastungen zu vermeiden, sollte das Sicherungselement bei Überschreiten einer vorbestimmten Zugbelastung aus der Führungsschiene selbsttätig auslösen.

    [0020] Für die Sicherung größerer Anlagen ist es von Vorteil, wenn mehrere Sicherungsstücke in einem gegenseitigen Abstand entlang dem oberen Rand des Plisseegewebes verteilt angeordnet sind, wobei der Abstand im Bereich von 0,2 bis 1,2m, vorzugsweise 0,5 bis 0,8m gewählt werden sollte.

    [0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
    Fig. 1
    eine Insektenschutz-Plisseevorrichtung mit einer in der oberen Führungsschiene beweglichen Gewebesicherung in Seitenansicht;
    Fig. 2
    einen Querschnitt der Plisseevorrichtung im Bereich der Gewebesicherung;
    Fig. 3
    ein Sicherungselement der Gewebesicherung in einer 3D-Darstellung;
    Fig. 4
    einen Klebestreifen an dem Plisseegewebe zur Fixierung des Sicherungselements in einer perspektivischen Ansicht;
    Fig. 5
    das an dem Plisseegewebe fixierte Sicherungselement in einer gegenüber Fig. 3 gedrehten Ansicht.


    [0022] Die in Fig. 1 gezeigte Insektenschutz-Plisseevorrichtung 10 umfasst ein faltbares, horizontal ausziehbares Plisseegewebe 12, ein Fadensystem 14 mit mehreren parallel zueinander durch das Plisseegewebe 12 verlaufenden Stabilisierungsfäden 16, eine Schiebeleiste 18 zum Ent- und Einfalten des Plisseegewebes 12, einen an oder in einer Gebäudeöffnung anbringbaren Führungsrahmen 20 für das Plisseegewebe 12 bzw. die Schiebeleiste 18 und mindestens ein in einer oberen Führungsschiene 22 des Führungsrahmens 20 angeordnetes Sicherungselement 24 zur Sicherung des Plisseegewebes 12 bei ungewöhnlichen Belastungen beispielsweise unter Windeinfluss. Das Sicherungselement 24 ist hierfür in der Führungsschiene 22 beweglich geführt und mit dem oberen Rand 26 des Plisseegewebes 12 punktuell verbunden.

    [0023] Das Plisseegewebe 12 besitzt als gewebtes Flächengebilde gegensinnig eingebrachte Falten, die in der Offenstellung der Plisseevorrichtung 10 kompakt gegeneinander anliegen und in der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung entfaltet sind.

    [0024] Der Führungsrahmen 20 besitzt zwei einander gegenüberliegende, in der Einbaulage vertikale Aufnahmeschenkel 28, die mit der oberen horizontalen Führungsschiene 22 und einer unteren Laufschiene 30 verschraubt werden können. Damit wird der vierseitig geschlossene Führungsrahmen 20 geschaffen, der sowohl stirnseitig in einer Laibung als auch von außen an einer nicht gezeigten Gebäudeöffnung montiert werden kann. Die untere U-förmige Laufschiene 30 besitzt eine geringe Höhe und erlaubt damit auch ein einfaches Begehen, während die obere U-förmige Führungsschiene 22 mit einer größeren Profilhöhe für einen randseitigen Halt des Plisseegewebes 12 bei gewöhnlichem Gebrauch sorgt.

    [0025] Das Plisseegewebe 12 wird über das Fadensystem 14 in seiner Gebrauchslage abgestützt. Zu diesem Zweck sind die Stabilisierungsfäden 16 in der Mittelebene des Führungsrahmens 20 durch vergrößerte Gewebeöffnungen hindurchgeführt, wobei über den Innenraum der Schiebeleiste 18 eine Fadenumlenkung vorgesehen ist. Die endseitige Fadenfixierung erfolgt dabei zweckmäßig unter Federvorspannung im Bereich des öffnungsseitigen Aufnahmeschenkels 28.

    [0026] Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die obere Führungsschiene 22 durch ein nach unten offenes U-Profil gebildet, welches mit seinen Seitenschenkeln 32 den oberen Rand 26 des Plisseegewebes 12 seitlich umgreift. An der Innenwand der Seitenschenkel 32 sind gegeneinander weisende Führungsrippen 34 angeformt, die eine Gleitfläche für das bzw. die Sicherungselement(e) 24 bilden.

    [0027] Wie auch aus Fig. 3 ersichtlich, umfasst jedes Sicherungselement 24 einen innenseitig entlang der Führungsschiebe 22 beweglichen Laufkörper 36 und ein am oberen Rand 26 des Plisseegewebes 12 angebrachtes Verbindungsstück 38.

    [0028] Der Laufkörper 36 weist eine vertikal in die Führungsschiene 22 zwischen den Führungsrippen 34 einrastbare Kopfpartie 40. Diese besitzt einander gegenüberliegende Hinterschneidungen 42, die auf den Führungsrippen 34 gleiten. Um dabei ein Verkanten zu vermeiden, ist die Kopfpartie 40 mit seitlich auskragenden Leitkonturen 44 versehen, die innenseitig an den Seitenschenkeln 32 der Führungsschiebne 22 anliegen. Die Gleiteigenschaften werden dadurch weiter verbessert, dass der Laufkörper 36 als Spritzgussteil aus einem Teflon-haltigen Kunststoff gebildet ist. Falls erforderlich, lässt sich der Laufkörper 36 aus der Führungsschiebe 22 lösen, indem nach unten gabelartig abstehende Fortsätze 46 beispielsweise mit Hilfe einer Zange gegeneinander zusammengedrückt werden.

    [0029] Das Verbindungsstück 38 ist zugfest, jedoch um eine Vertikalachse drehbeweglich mit dem Laufkörper 36 verbunden. Dadurch kann eine Zuglast aufgenommen werden, während die Drehbeweglichkeit der Gewebebewegung beim Ein- und Entfalten folgt. Dies wird zweckmäßig durch einen Stößel 48 erreicht, der in einem Drehgelenk 50 gelagert ist (Fig. 3). Der Stößel 48 ist an seinem freien Ende 52 an dem Kopfstück 40 nach oben abgestützt, so dass die erforderliche Kraft zum Einrasten in die Führungsrippen 34 übertragen werden kann. Diese Kraft kann bei der Montage dadurch aufgebracht werden, dass das das Verbindungsstück 38 über eine Stützscheibe 54 auf dem oberen Rand 26 des zusammengefalteten Plisseegewebes 12 flächig abgestützt ist.

    [0030] In Fig. 4 und 5 ist die punktuelle Verbindung des Sicherungselements 24 am oberen Rand 26 des Plisseegewebes 12 näher veranschaulicht. In einem ersten Montageschritt wird hierfür ein quer gefalteter Klebestreifen 56 beidseitig an einer Gewebefalte klebend fixiert. Ein über den oberen Geweberand 26 überstehender Endabschnitt des Klebestreifens 56 ist mit einem Querdurchbruch 58 versehen, durch welchen ein Befestigungsmittel 60 des Verbindungsstücks 38 hindurchgreift. Die Klebeverbindung ist dabei derart belastbar, dass bei Überschreiten einer Grenzkraft das Kopfstück 40 aus den Führungsrippen 34 auslöst, so dass eine ungewollte Zerstörung verhindert wird. Je nach vorgesehener Lastaufnahme und Dimensionierung des Plisseegewebes 12 können mehrere Sicherungsstücke 24 beabstandet voneinander an dem oberen Geweberand 26 verteilt angebracht werden.


    Ansprüche

    1. Plisseevorrichtung zur Abschirmung einer Gebäudeöffnung gegen Insekten, mit einem mehrfach gefalteten, in horizontaler Richtung ausziehbaren Plisseegewebe (12), einem Fadensystem (14) zur Stabilisierung des Plisseegewebes (12) und einer an oder in der Gebäudeöffnung vorzugsweise als nach unten offenes U-Profil anbringbaren, den oberen Rand (26) des Plisseegewebes (12) aufnehmenden Führungsschiene (22), wobei der obere Rand (26) des Plisseegewebes (12) über mindestens ein Sicherungselement (24) gegen eine Verlagerung aus der Führungsschiene (22) heraus gesichert ist, wobei das Sicherungselement (24) einen entlang der Führungsschiene (22) beweglichen Laufkörper (36) und ein am oberen Rand (26) des Plisseegewebes (12) angebrachtes Verbindungsstück (38) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (38) an dem Laufkörper (36) um eine Vertikalachse drehbeweglich gelagert ist.
     
    2. Plisseevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (24) in der Führungsschiene (22) geführt ist und mit dem oberen Rand (26) des Plisseegewebes (12) punktuell verbunden ist.
     
    3. Plisseevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufkörper (36) eine an einer inneren Profilstruktur der Führungsschiene (22) vorzugsweise gleitend geführte Hinterschneidung aufweist.
     
    4. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufkörper (36) eine an mindestens einer Seitenwand der Führungsschiene (22) verkantungsfrei anliegende Leitkontur aufweist.
     
    5. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufkörper (36) eine vertikal in die Führungsschiene (22) einrast- oder einklickbare, gegebenenfalls unter Kompression lösbare Kopfpartie (40) umfasst.
     
    6. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufkörper (36) als Spritzgussteil aus einem vorzugsweise Teflon-haltigen Kunststoff gebildet ist.
     
    7. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (38) zur Übertragung einer Zugbelastung zugfest mit dem Laufkörper (36) verbunden ist.
     
    8. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (38) an dem Laufkörper (36) um mindestens 90° drehbeweglich gelagert ist.
     
    9. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (38) über einen Stößel (48) an dem Laufkörper (36) nach oben abgestützt ist.
     
    10. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (38) über eine Klebestelle vorzugsweise in Form eines über den oberen Rand (26) hinweg beidseitig an dem Plisseegewebe (12) fixierten Klebestreifens (56) an dem Plisseegewebe (12) fixiert ist.
     
    11. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (38) über eine Stützscheibe (54) auf dem oberen Rand (26) des Plisseegewebes (12) aufliegt.
     
    12. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (24) bei Überschreiten einer vorbestimmten Zugbelastung aus der Führungsschiene (22) auslöst.
     
    13. Plisseevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sicherungsstücke (24) in einem gegenseitigen Abstand entlang der oberen Rand (26) des Plisseegewebes (12) verteilt angeordnet sind, wobei der Abstand im Bereich von 0,2 bis 1,2m, vorzugsweise 0,5 bis 0,8m gewählt ist.
     


    Claims

    1. A pleating device for screening a building opening against insects, having a pleated fabric (12) that is folded several times and can be pulled out in the horizontal direction, a thread system (14) for stabilising the pleated fabric (12) and a guide rail (22) that can be attached to or in the building opening, preferably as a downwardly open U-profile, and which receives the upper edge (26) of the pleated fabric (12), wherein the upper edge (26) of the pleated fabric (12) is secured against displacement out of the guide rail (22) by means of at least one securing element (24), wherein the securing element (24) has a running body (36) movable along the guide rail (22) and a connecting piece (38) attached to the upper edge (26) of the pleated fabric (12), characterised in that the connecting piece (38) is rotatably mounted on the running body (36) about a vertical axis.
     
    2. The pleating device according to claim 1, characterised in that the securing element (24) is guided in the guide rail (22) and is intermittently connected to the upper edge (26) of the pleated fabric (12).
     
    3. The pleating device according to claim 1 or 2, characterised in that the running body (36) has an undercut that is preferably guided in a sliding manner on an inner profile structure of the guide rail (22).
     
    4. The pleating device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the running body (36) has a guide contour that rests without tilting against at least one side wall of the guide rail (22).
     
    5. The pleating device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the running body (36) comprises a head part (40) that can be latched or clicked vertically into the guide rail (22) and can be released, if necessary, under compression.
     
    6. The pleating device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the running body (36) is formed as an injection moulded part made of a plastic, preferably containing Teflon.
     
    7. The pleating device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the connecting piece (38) is connected firmly to the running body (36) in order to transmit a tensile load.
     
    8. The pleating device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the connecting piece (38) is mounted on the running body (36) so as to be rotatable by at least 90°.
     
    9. The pleating device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the connecting piece (38) is supported upwards on the running body (36) via a pusher (48).
     
    10. The pleating device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the connecting piece (38) is fixed to the pleated fabric (12) via an adhesive point, preferably in the form of an adhesive strip (56) fixed to both sides of the pleated fabric (12) beyond the upper edge (26).
     
    11. The pleating device according to one of claims 1 to 10, characterised in that the connecting piece (38) rests on the upper edge (26) of the pleated fabric (12) via a support disc (54).
     
    12. The pleating device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the securing element (24) releases from the guide rail (22) when a predetermined tensile load is exceeded.
     
    13. The pleating device according to one of claims 1 to 12, characterised in that a plurality of securing pieces (24) is arranged distributed at a reciprocal distance along the upper edge (26) of the pleated fabric (12), wherein the distance is selected in the range of 0.2 to 1.2 m, preferably 0.5 to 0.8 m.
     


    Revendications

    1. Dispositif de store plissé pour protéger une ouverture de bâtiment contre les insectes, comprenant un tissu plissé (12) plié plusieurs fois et pouvant être déployé dans le sens horizontal, un système de fils (14) pour stabiliser le tissu plissé (12) et un rail de guidage (22) pouvant être monté sur ou dans l'ouverture de bâtiment, de préférence sous forme de profilé en U ouvert vers le bas, et recevant le bord supérieur (26) du tissu plissé (12), au moins un élément de fixation (24) empêchant le bord supérieur (26) du tissu plissé (12) de sortir du rail de guidage (22), l'élément de fixation (24) présentant un corps de roulement (36) mobile le long du rail de guidage (22) et une pièce de liaison (38) montée sur le bord supérieur (26) du tissu plissé (12), caractérisé en ce que la pièce de liaison (38) est montée sur le corps de roulement (36) de manière à pouvoir tourner autour d'un axe vertical.
     
    2. Dispositif de store plissé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) est guidé dans le rail de guidage (22) et est relié ponctuellement au bord supérieur (26) du tissu plissé (12).
     
    3. Dispositif de store plissé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps de roulement (36) présente une échancrure guidée, de préférence de manière coulissante, sur une structure profilée intérieure du rail de guidage (22).
     
    4. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps de roulement (36) présente un contour de guidage s'appliquant sans forcer contre au moins une paroi latérale du rail de guidage (22).
     
    5. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps de roulement (36) comprend une partie de tête (40) encliquetable verticalement dans le rail de guidage (22), éventuellement libérable par compression.
     
    6. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le corps de roulement (36) est formé comme une pièce moulée par injection à partir d'une matière plastique contenant de préférence du téflon.
     
    7. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la pièce de liaison (38) est reliée au corps de roulement (36) de manière résistante à la traction pour transmettre une charge de traction.
     
    8. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pièce de liaison (38) est montée mobile en rotation d'au moins 90° sur le corps de roulement (36).
     
    9. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce de liaison (38) est en appui vers le haut sur le corps de roulement (36) par l'intermédiaire d'un poussoir (48).
     
    10. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pièce de liaison (38) est fixée au tissu plissé (12) par l'intermédiaire d'un point de collage, de préférence sous la forme d'une bande adhésive (56) fixée des deux côtés sur le tissu plissé (12), au-delà du bord supérieur (26).
     
    11. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la pièce de liaison (38) repose sur le bord supérieur (26) du tissu plissé (12) par l'intermédiaire d'une rondelle d'appui (54).
     
    12. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) se déclenche en cas de dépassement d'une charge de traction prédéfinie hors du rail de guidage (22).
     
    13. Dispositif de store plissé selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que plusieurs éléments de fixation (24) sont répartis à une distance mutuelle le long du bord supérieur (26) du tissu plissé (12), la distance étant choisie dans la plage de 0,2 à 1,2 m, de préférence de 0,5 à 0,8 m.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente