(19)
(11)EP 3 503 060 A1

(12)EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43)Veröffentlichungstag:
26.06.2019  Patentblatt  2019/26

(21)Anmeldenummer: 18215091.2

(22)Anmeldetag:  21.12.2018
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G08B 25/14(2006.01)
(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30)Priorität: 22.12.2017 DE 202017006623 U
21.02.2018 DE 102018001413

(71)Anmelder: PKE Holding AG
1100 Wien (AT)

(72)Erfinder:
  • Kuhn, Walter
    1060 Wien (AT)

(74)Vertreter: Burgstaller, Peter 
Rechtsanwalt Landstrasse 12 Arkade
4020 Linz
4020 Linz (AT)

  


(54)VERFAHREN ZUR STEUERUNG EINER ALARMANZEIGEEINHEIT


(57) Computerimplementiertes Verfahren zur Steuerung einer Alarmanzeigeeinheit mit einer Anzeigefläche (1),
wobei auf einer ersten Anzeigeteilfläche (2) eine Liste (5) von durch Alarmsensoren generierten Alarmereignissen,
wobei einem in einem Bereich angezeigtes Alarmereignis ein vorgegebener Prioritätsfaktor zugeordnet wird und
die Liste der Alarmereignisse nach einem Prioritätswert geordnet werden,
welcher Prioritätswert unter der Aufsummierung der einzelnen Prioritätsfaktoren oder unter Multiplikation der einzelnen Prioritätsfaktoren berechnet wird und/oder gegebenenfalls unter Vorgabe des Prioritätswertes erstellt wird.




Beschreibung


[0001] Diese Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Verfahren zur Steuerung einer Alarmanzeigeeinheit mit einer Anzeigefläche,
wobei auf einer ersten Anzeigeteilfläche eine Liste von durch Alarmsensoren generierten Alarmereignissen,
gegebenenfalls auf einer zweiten Anzeigeteilfläche ein Dialogfeld zur Bearbeitung der Alarmereignisse und
gegebenenfalls auf einer dritten Anzeigefläche Alarmdaten der Alarmeinheiten angezeigt werden.

[0002] Eine Alarmanzeigeeinheit weist eine begrenzte Fläche auf.

[0003] Bei Verfahren nach dem Stand der Technik werden in einem Bereich auftretende Alarmereignisse unmittelbar nach dem Auftreten und Detektieren des Alarmereignisses mittels eines Alarmsensors auf der Alarmanzeigeeinheit angezeigt. Beim Auftreten von mehreren unmittelbar aufeinanderfolgenden Alarmereignissen können diese durch Popup-Fenster oder in Form von Listen angezeigt werden. Der Benutzer hat rasch keinen Überblick mehr, welches Alarmereignis der Benutzer als erstes bearbeiten soll.

[0004] Der Benutzer erhält weiters im Regelfall keine Information darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das jeweilige Alarmereignis tatsächlich aufgetreten ist. Letzteres ist insbesondere wegen der Möglichkeit von Fehlalarmen von Bedeutung. Nach der gängigen Lehre besteht insbesondere bei Systemen mit Videoüberwachung das Problem von Fehlalarmen.

[0005] Unter einem Bereich ist im Rahmen der Offenbarung des erfindungsgemäßen Verfahrens ein räumlich definierter Bereich gemeint. Der Bereich kann durch Grenzen definiert sein. Ein Bereich kann beispielsweise eine Liegenschaft oder ein Teil einer Liegenschaft sein. Das im Folgenden beschriebene Verfahren kann jeweils für Bereichsteile des Bereiches angewandt werden. Üblicher Weise wird für einen Bereich ein Sicherheitskonzept erstellt.

[0006] Weiters ist nach dem Stand der Technik bekannt, mehrere Anzeigeflächen anzuordnen, wobei eine Anzeigefläche mit einer bestimmten Gruppe von Alarmsensoren gekoppelt ist. Auch hier besteht das Problem, dass der Benutzer rasch jeglichen Überblick verliert. Dies ist insbesondere der Fall, wenn mehrere Alarmereignisse zeitnah auftreten.

[0007] Bei Alarmanzeigen nach dem Stand der Technik kann der Benutzer Alarmereignisse nach seinem Gutdünken abarbeiten. Der Benutzer entscheidet nach seinem Gewissen oder nach seiner Laune, welches Alarmereignis wann bearbeitet wird. Der Benutzer entscheidet ebenso nach seinem Gewissen, ob er ein Alarmereignis als ein tatsächlich aufgetretenes Alarmereignis oder als einen Fehlalarm einstuft.

[0008] Die hier offenbarte Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Bearbeitung der einzelnen Alarmereignisse effektiver und unabhängig von den subjektiven Einflüssen des Benutzers zu gestalten. Eine im Sinne der Aufgabenstellung effektivere Bearbeitung der Alarmereignisse ist unter anderem so zu verstehen, dass der Benutzer in der Lage ist, mehrere Alarmereignisse in einer Zeitspanne zu bearbeiten. Die effektivere Bearbeitung der Alarmereignisse ist auch so zu verstehen, dass der Benutzer durch die Bearbeitung der durch das erfindungsgemäße Verfahren ausgewiesenen Alarme die Sicherheit des Bereiches herstellt oder aufrechterhält.

[0009] Die prinzipielle Lösung der hier offenbarten Erfindung liegt darin, dass die einzelnen Alarmereignisse in Hinblick auf deren Wichtigkeit und/oder deren Wahrscheinlichkeit des tatsächlichen Auftretens ordenbar sind. Ein weiterer Lösungsansatz liegt darin, dem Benutzer vorzugeben, in welcher Reihenfolge der Benutzer die Alarmereignisse abarbeiten muss, wobei das aktuell abzuarbeitende Alarmereignis und die weiters abzuarbeitenden Alarmereignisse angezeigt werden.

[0010] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass
einem Alarmereignis in Hinblick auf
  • den Zustand der Alarmsensoren und/oder
  • eine vom Benutzer vorgegebene Wichtung der möglichen Alarmereignisse und/oder
  • die Häufigkeit eines wiederholten Auftretens des Alarmereignisses und/oder
  • das Auftreten eines mit dem Alarmereignis verbundenen weiteren Alarmereignisses, durch welches weitere Alarmereignis ein weiteres Ereignis in einem zu dem Bereich ähnlichen weiteren Bereich oder an den Bereich benachbarten weiteren Bereich angezeigt wird,
ein vorgegebener Prioritätsfaktor zugeordnet wird und
die Liste der Alarmereignisse nach einem Prioritätswert geordnet werden,
welcher Prioritätswert unter der Aufsummierung der einzelnen Prioritätsfaktoren oder unter Multiplikation der einzelnen Prioritätsfaktoren berechnet wird und/oder gegebenenfalls unter Vorgabe des Prioritätswertes erstellt wird.

[0011] Die Lösung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, die eingehenden Alarmereignisse nach deren Prioritätswert zu ordnen, sodass die Alarmereignisse in einer für den Benutzer übersichtlichen Art und Weise vorliegen. Der Prioritätswert kann eine prozentuelle Angabe über die Relevanz des Alarmereignisses sein, wobei hundert Prozent beispielsweise für sehr relevant und null Prozent für nicht relevant stehen kann. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet sohin den Effekt der objektiven Aufbereitung der Alarmereignisse, was ausschließt, dass der Benutzer die Alarmereignisse nach einem subjektiven Gutdünken bearbeiten kann.

[0012] Der Benutzer kann vorzugsweise bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens nur das Alarmereignis abarbeiten, welches Alarmereignis als das Alarmereignis mit dem höchsten Prioritätswert bewertet wird. Dies schließt auch ein, dass durch das erfindungsgemäße Verfahren mehrere Alarmereignisse nach deren Prioritätswerten zur Bearbeitung ordenbar sind.

[0013] Alarmsensoren müssen üblicher Weise gewartet werden, um Fehlalarme zu vermeiden. Bei einer Wartung wird der Zustand des Alarmsensors dokumentiert. Ein durch einen schlecht gewarteten Alarmsensor oder ein durch einen Alarmsensor in einem schlechten Zustand angezeigtes Alarmereignis kann eine geringere Priorität haben als ein durch einen regelmäßig gewarteten Alarmsensor oder durch einen Alarmsensor in einem guten Zustand angezeigtes Alarmereignis. Das Sicherheitskonzept kann Bestimmungen umfassen, mit welchem Prioritätsfaktor die Wartung eines Alarmsensors bewertet wird.

[0014] Der Fachmann versteht unter dem Zustand eines Alarmsensors auch die Eigenschaft des Alarmsensors ein Alarmsignal zu detektieren. Diese Eigenschaft wird durch die mit dem jeweiligen Alarmsensor umsetzbare Qualität der Messung und/oder durch die Umgebung des Alarmsensors beeinflusst.

[0015] Insbesondere bei der Verwendung von Bildsensoren und/oder von Akustiksensoren als Alarmsensor ist dem Fachmann durch die einschlägige Dokumentation bekannt, welche zu messenden Bildsignale oder Tonsignale mit einer in der einschlägigen Dokumentation festgehaltenen Qualität messbar sind. Beispielsweise muss das mit dem jeweiligen Bildsensor zu messende Objekt eine Mindestgröße und/oder einen Mindestkontrast zu der Umgebung aufweisen, um eine bestimmte Qualität der Messung zu erreichen. Gleichsam muss ein Tonsignal eine minimale Lautstärke beim Akustiksensor aufweisen. Ebenso ist dem Fachmann nach der gängigen Lehre bekannt, welche Umwelteinflüsse wie Belichtung, Wettereinflüsse diese Bildsignale und/oder Tonsignale verzerren können.

[0016] Nach dem Stand der Technik kann die Sättigung ermittelt werden. Dies kann vereinfacht beispielsweise so erfolgen, dass die Anzahl der Bildpunkte nahe der Sättigung als Anteil der gesamten Bildpunkte bestimmt wird. Der so ermittelte Sättigungswert skaliert zwischen 0 und 1, wobei den Sättigungswerten zwischen 0 und 0,1 der höchste Prioritätsfaktor zugewiesen werden kann. Den Sättigungswerten zwischen 0,1 und 1 kann ein linear veränderlicher Prioritätsfaktor zugewiesen werden, welcher bei einem Sättigungswert von 0,1 sein Maximum und bei einem Sättigungswert von 1 sein Minimum aufweist.

[0017] Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung einer Wetterstation mit einem weiteren Sensor, welcher weiterer Sensor kein Alarmsensor ist und beispielsweise eine Windgeschwindigkeit oder sonstige Wetterdaten liefern kann. Nach der gängigen Lehre kann Wind in Abhängigkeit von den Eigenschaften des Bildsensors die Qualität der Messung mittels des Bildsensors vermindern, da der Kamerasensor beispielsweise aufgrund des Winddruckes schwingend bewegt wird.

[0018] Es wird eine zulässige Windgeschwindigkeit gewählt oder im Sicherheitskonzept vorgegeben, bis zu welcher Windgeschwindigkeit höchste Priorität vorliegt und sohin der Bildsensor Messungen mit einem Mindestmaß an Qualität liefert. Es wird angenommen, dass bei höheren Windgeschwindigkeiten sich die Qualität der Messung mittels des Bildsensors linear bis auf einen Minimalwert (etwa 0) reduziert wird. Es wird weiters eine maximale Windgeschwindigkeit für eine minimale Qualität einer Messung mittels eines Bildsensor gewählt.

[0019] Der Fachmann wählt in Bezugnahme auf das Sicherheitskonzept einer Liegenschaft für die Bestimmung des Prioritätsfaktors eine mathematische Funktion, welche Funktion bei der zulässigen Windgeschwindigkeit ihr Maximum und bei der maximalen Windgeschwindigkeit ihr Minimum aufweist.

[0020] Es sei im Rahmen der Offenbarung des erfindungsgemäßen Verfahrens erwähnt, dass die oben beschriebene Problematik im Prinzip bei jeder Art von Alarmsensor besteht. Es wird hier dieses Problem anhand des Bildsensor und des Akustiksensors erläutert, da dieses Problem bei den genannten Beispielen am häufigsten auftritt.

[0021] Die einschlägige Dokumentation kann beispielsweise eine Fehleranfälligkeit oder eine Ungenauigkeit einer Messung mittels eines bestimmten Sensors oder eine Abweichung von einem durch die Eigenschaften des Messenors ausgewählten Messbereich ausweisen, aus welcher Fehleranfälligkeit oder Ungenauigkeit ein Prioritätsfaktor betreffend den Zustand des Alarmsensors unter gegebenenfalls der Berücksichtigung von Wichtungsfaktoren ermittelbar oder durch das Sicherheitskonzept vorgegeben ist.

[0022] Der Fachmann kann auch den Prioritätsfaktor betreffend den Zustand des Alarmsensors aus seiner Erfahrung und/oder in Anlehnung an das für eine Liegenschaft erstellte Sicherheitskonzept festlegen.

[0023] Das Sicherheitskonzept kann eine Angabe umfassen, welcher Prioritätsfaktor dem jeweiligen Alarmereignis zugewiesen wird.

[0024] Das Sicherheitskonzept kann eine Angabe umfassen, bei welcher Häufigkeit eines Alarmereignisses welcher Prioritätsfaktor zugewiesen wird. Das erfindungsgemäße Verfahren kann eine Bestimmung umfassen, dass die Anzahl der Häufigkeit des Alarmereignis mit einem Faktor oder mit einer Funktion gewichtet wird.

[0025] Das Sicherheitskonzept kann eine weitere Angabe umfassen, welcher Prioritätsfaktor einem Alarmereignis in Verbindung mit einem weiteren Alarmereignis zugewiesen wird.

[0026] Nach dem Stand der Technik kann ein Raum mittels mehrerer Alarmsensoren überwacht werden, wobei ein Alarmsensor ein Alarmereignis detektiert und ein weiterer Alarmsensor ein weiteres Alarmereignis detektiert. Ein durch den Alarmsensor detektiertes Alarmereignis kann durch die Detektion eines weiteren Alarmereignisses mittels eines weiteren Alarmsensors verifiziert werden, sofern es sich bei dem Alarmereignis und dem weiteren Alarmereignis um Geschehnisse handelt, die in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen.

[0027] Bei einer Verifikation des Alarmereignisses kann der Prioritätsfaktor des Alarmereignisses höher sein als bei keiner Verifikation des Alarmereignisses. In letztem Fall kann der Prioritätsfaktor gleich Null oder nahezu Null sein.

[0028] Das Zuweisen eines Prioritätsfaktors zu einem Alarmereignis in Abhängigkeit zum Auftreten eines verknüpften Alarmereignisses kann einschließen, dass dem Alarmereignis und dem weiteren Alarmereignis eine ähnliche Summe von Prioritätsfaktoren oder ein ähnliches Produkt an Prioritätsfaktoren zugewiesen wird. Das Alarmereignis und das weitere Alarmereignis werden in der Liste an benachbarten, vorzugsweise angrenzenden Positionen angezeigt. Dies erlaubt gegebenenfalls das gleichzeitige Abarbeiten beider Alarmereignisse, wodurch das Abarbeiten der Alarmereignisse durch das erfindungsgemäße Verfahren effektiver gestaltet wird.

[0029] Der Prioritätsfaktor und/oder der Prioritätswert können eine Zahlenangabe sein, mittels welcher Zahlenangabe unter Verweise auf das für einen Bereich erstellte Sicherheitskonzept die Wichtigkeit eines Alarmereignisses beziehungsweise eines Alarmereignisses in Verbindung mit einem weiteren Alarmereignis bewertet wird.

[0030] In Ergänzung oder alternativ zu einer Darstellung des Prioritätsfaktors und/oder des Prioritätswertes mittels einer Zahlenangabe kann der Prioritätsfaktor und/oder der Prioritätswert in Abhängigkeit von der Zahlenangabe mit Farben dargestellt werden. Bei einer Versuchsanlage wurden die Prioritätsfaktoren und/oder die Prioritätswerte eines Alarmereignisses mit den Farben einer Ampel (rot: hohe Priorität, gelb: mittlere Priorität, grün: geringe Priorität) dargestellt.

[0031] Ebenso in Ergänzung oder alternative zu den oben erwähnten Darstellungsformen können der Prioritätsfaktor und/oder der Prioritätswert grafisch mittels eines in Abhängigkeit des Zahlenwertes ausgefüllten Flächenelementes dargestellt werden.

[0032] Der Prioritätsfaktor und/oder der Prioritätswert können in Ergänzung oder alternativ zu der Bewertung der Wichtigkeit eines oder mehrerer Alarmereignisse eine Zahlenangabe umfassen, mittels welcher Zahlenangabe die Wahrscheinlichkeit des tatsächlichen Auftretens des Alarmereignisses beziehungsweise der Alarmereignisse angegeben wird.

[0033] Durch die Ordnung der Alarmereignisse wird der Benutzer angeleitet, das Alarmereignis mit der höchsten Priorität zu beachten. Hierdurch wird der Benutzer zu einer Reihenfolge des Abarbeitens der Alarmereignisse angeregt.

[0034] Es ist zwischen einem Benutzer und einem Programmierer zu unterscheiden. Ein Programmierer ist berechtigt die Vorgaben wie beispielsweise die vorgegebenen Prioritätsfaktoren oder die Vorgabe der Prioritätsfaktoren zu erstellen. Der Programmierer kann hierzu eine Liste erstellen, in welcher Liste in Bezugnahme auf ein Sicherheitskonzept für eine Liegenschaft den Alarmereignissen Prioritäten zugewiesen werden.

[0035] Das erfindungsgemäße Verfahren kann die Aufsummierung der einzelnen Prioritätsfaktoren zur Berechnung eines Prioritätswertes einschließen, wobei unter dem Begriff der Aufsummierung eine Subtraktion von einzelnen Prioritätsfaktoren verstanden werden kann. Gleichsam können die Prioritätsfaktoren zu einem Prioritätswert multipliziert werden. Die Offenbarung der Erfindung schließt ein, dass der Fachmann verschiedene mathematische Methoden zur Berechnung des Prioritätswertes kombiniert.

[0036] Es können weiters Prioritätswerte vorgegeben werden. Es können hierbei Prioritätswerte für das Auftreten eines Prioritätsfaktors oder für das Auftreten mehrerer Prioritätsfaktoren vorgegeben werden. Das erfindungsgemäße Verfahren schließt mit ein, dass das Auftreten eines Alarmereignisses und das Auftreten eines weiteren Alarmereignisses, welches weitere Alarmereignis mit dem Alarmereignis verknüpft ist, mit einem vom Programmierer definierten Prioritätswert bewertet wird.

[0037] Das erfindungsgemäße Verfahren kann sich dadurch auszeichnen, dass das Dialogfeld zur Bearbeitung eines in der Liste anzeigten Alarmereignisses in der zweiten Anzeigeteilfläche angezeigt wird.

[0038] Insbesondere kann ausschließlich das Dialogfeld zur Bearbeitung des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität in der zweiten Anzeigeteilfläche angezeigt werden.

[0039] Der Benutzer kann sohin ausschließlich das Alarmereignis mit der höchsten Priorität bearbeiten. Das System wird hierdurch gegen Veränderungen der Wichtigkeit der Alarmereignisse durch den Benutzer resistent. Es wird hiermit im weiteren Sinn dem Benutzer die Möglichkeit genommen, ein Alarmereignis zu negieren, oder die Alarmereignisse nach seinem subjektiven Empfinden, seiner Laune oder nach seinem Gutdünken abzuarbeiten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ein Signal an eine zu dem Benutzer übergeordnete Person ausgegeben wird, falls ein Alarmereignis mit einer hohen Priorität nicht innerhalb eines definierten Zeitraumes bearbeitet wird.

[0040] Das erfindungsgemäße Verfahren kann sich dadurch auszeichnen, dass die durch die Alarmsensoren gemessenen Alarmdaten eines in der Liste angezeigten Alarmereignisses in der dritten Anzeigeteilfläche angezeigt werden.

[0041] Insbesondere können die Alarmdaten des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität in der dritten Anzeigefläche angezeigt werden. Die Alarmdaten können beispielsweise Bilddaten umfassen, welche Bilddaten mit einer auf den Bereich gerichteten Kamera aufgenommen werden.

[0042] Die Anzeigeteilflächen können von links nach rechts oder von oben nach unten angeordnet werden.

[0043] Die Anordnung der Anzeigeteilflächen entspricht der üblichen Leserichtung von links nach rechts sowie der Richtung der Abarbeitung der einzelnen Alarmereignisse. Gleichsam können die Anzeigeteilflächen in einer Richtung von oben nach unten und somit untereinander angeordnet sein.

[0044] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

Figur 1 veranschaulicht eine Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Figur 2 veranschaulicht eine weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Figur 3 zeigt eine Möglichkeit der Darstellung der Priorität eines Alarmereignisses.



[0045] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

FIGURENBESCHREIBUNG



[0046] Figur 1 veranschaulicht das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung einer Alarmanzeigeeinheit mit einer Anzeigefläche 1. Es wird in der Alarmanzeigeeinheit durch ein Alarmereignis ein in einem Bereich auftretendes und/oder aufgetretenes Ereignis anzeigt. Das Ereignis wird durch einen den Bereich überwachenden Sensor detektiert. Es sind in Figur 1 die Sensoren SENSOR1 bis SENSOR5 beispielhaft eingezeichnet, welche Sensoren - wie im Folgenden dargestellt - zum Teil eigene Bereiche und zum Teil gemeinsame Bereiche überwachen. Die Sensoren SENSOR1, SENSOR2, SENSOR3 bilden ein Subsystem 11 aus.

[0047] Die Anzeigefläche 1 unterteilt sich prinzipiell in drei Teilflächen, welche als erste Anzeigenteilfläche 2, zweite Anzeigenteilfläche 3 und dritte Anzeigenteilfläche 4 bezeichnet werden. Die Anzeigenteilflächen 2, 3, 4 sind im Sinne der im Folgenden beschriebenen Abarbeitung der einzelnen Alarmereignisse und einer sich hieraus ergebenden Abarbeitungsrichtung 10 nebeneinander angeordnet. Die erste Anzeigenteilfläche 2 ist links neben der zweiten Anzeigeteilfläche 3 und die zweite Anzeigeteilfläche 3 links neben der dritten Anzeigeteilfläche 4 angeordnet. Diese Anordnung der Anzeigeteilflächen 2, 3, 4 von links nach rechts folgt der Idee der in Europa üblichen Leserichtung.

[0048] Die Alarmsensoren SENSOR1 bis SENSOR5 geben Meldungen an eine Alarmzentrale 12.

[0049] Es wird auf einer ersten Anzeigeteilfläche 2 eine Liste 5 von durch die Alarmsensoren SENSOR1 bis SENSOR5 generierten Alarmereignissen angezeigt. Diese Meldungen umfassen eine Angabe über
  • den Zustand der Alarmsensoren und/oder
  • eine vom Benutzer vorgegebene Wichtung der Alarmereignisse und/oder
  • die Häufigkeit eines wiederholten Auftretens des Alarmereignisses und/oder
  • das Auftreten eines mit dem Alarmereignis verbundenen weiteren Alarmereignisses, durch welches weiteres Alarmereignis ein weiteres Ereignis in einem zu dem Bereich ähnlichen weiteren Bereich oder an den Bereich benachbarten weiteren Bereich angezeigt wird.


[0050] Durch den Programmierer wird jedem Alarmereignis und jedem Zustand ein Prioritätsfaktor zugeordnet. Unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden aus den Prioritätsfaktoren Prioritätswerte berechnet oder - falls Prioritätswerte vorgegeben sind - abgerufen.

[0051] Das in Figur 1 eingetragene Subsystem 11 umfasst die drei Sensoren SENSOR1, SENSOR2 und SENSOR3. Durch das Subsystem 11 kann beispielsweise ein Eingang überwacht werden, wobei ein Türschloss den SENSOR1, ein Bewegungsmelder zur Detektion durch den Eingang sich bewegender Personen oder Tiere den SENSOR2 und eine Überwachungskamera den SENSOR3 umfasst.

[0052] SENSOR4 und SENSOR5 sind eigenständige Sensoren.

[0053] Es werden im Folgenden zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens einzelne Fälle diskutiert.

[0054] Eine Person passiert den Eingang, ohne den SENSOR1 und sohin das Türschloss zu betätigen. Der Sensor SENSOR2 und der Sensor SENSOR3 geben eine Meldung aus, welche Meldung wegen einer Inaktivität des Sensors SENSOR1 als Alarm zu werten ist.

[0055] Die Meldung des Sensors SENSOR1 hat einen Prioritätsfaktor 1,0. Die Meldung der Sensoren SENSOR2 und SENSOR3 haben einen Prioritätsfaktor 2,0. Das durch den Durchgang einer Person durch den Eingang erzeugte Alarmereignis weist sohin bei Summenbildung einen ersten Prioritätswert 5,0 und bei Multiplikation einen zweiten Prioritätswert 4,0 auf. Zusätzlich kann der Programmierer einen dritten Prioritätswert von 10,0 zuweisen, wenn der Sensor SENSOR1 keine Meldung, jedoch die Sensoren SENSOR2 und SENSOR3 eine Meldung geben, da in diesem Fall mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von einem nicht ordnungsgemäßen Durchgang durch den Eingang ausgegangen werden kann.

[0056] Der Sensor SENSOR4 kann beispielsweise einen Bereich mit geringerer Bedeutung überwachen. Der Sensor SENSOR4 kann anzeigen, dass kein Wasser in einem Wassertank vorrätig ist. Eine Meldung des Sensors SENSOR4 kann beispielsweise einen Prioritätsfaktor von 0,1 haben. Da keine weiteren Sensoren mit dem Sensor SENSOR4 gekoppelt sind, ist der Prioritätswert gleich dem Prioritätsfaktor und beträgt 0,5.

[0057] Der Sensor SENSOR5 kann beispielsweise ein Rauchmelder in einer Küche sein, wobei eine Meldung des SENSORS5 keinen Prioritätsfaktor 1,0 hat. Ein wiederholtes und nicht permanentes Detektieren von Rauch in der Küche kann auf keinen Notfall schließen lassen, weshalb der Prioritätswert durch ein Abmindern des Prioritätsfaktors um die Hälfte gebildet wird. Der Prioritätswert der Meldung des Sensors SENSOR5 beträgt sohin 0,5.

[0058] In Figur 1 ist das prioritätshöchste Alarmereignis 8 an oberster Stelle der Liste 5 gereiht. Der Benutzer wird hierdurch angewiesen, das Alarmereignis im Bereich des Einganges abzuarbeiten.

[0059] Es wird auf der zweiten Anzeigeteilfläche 3 ein Dialogfeld 6 zur Bearbeitung der Alarmereignisse angezeigt. Figur 1 veranschaulicht den Fall, dass in der zweiten Anzeigeteilfläche 3 das Dialogfeld 6 zur Bearbeitung des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität angezeigt wird. Es werden in der zweiten Anzeigeteilfläche 3 keine weiteren Dialogfelder angezeigt, sodass der Benutzer ausschließlich das Alarmereignis mit der höchsten Priorität bearbeiten kann.

[0060] Durch die ausschließliche Anzeige des prioritätshöchsten Dialogfeldes 6 zur Bearbeitung des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität wird unterbunden, dass der Benutzer das zu bearbeitende Alarmereignis nach seinem Gutdünken auswählt und sohin eine bedrohliche Situation entsteht. Der Benutzer kann sohin nicht das Alarmereignis betreffend den Rauch in der Küche bearbeiten.

[0061] Es werden in der dritten Anzeigefläche 4 die Sensordaten 7 der Alarmeinheiten angezeigt. Die in Figur 1 veranschaulichte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens betrifft den Fall, dass die Sensordaten 7 des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität größer als die Alarmdaten der anderen Sensoren dargestellt sind. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit des Benutzers auf die Sensordaten 7 mit der höchsten Priorität gelenkt.

[0062] In Figur 1 sind die Sensordaten 7 mit den prioritätshöchsten Bilddaten 9 in einer vorrangigen Position dargestellt.

[0063] Figur 2 veranschaulicht eine weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Figur 2 zeigt den Grundriss eines Raumes 13 als Bereich, welcher Raum 13 durch Wände 14 als Grenzen definiert ist. Eine der Wände 14 umfasst eine Türe 15, über welche Türe 15 ausschließlich der Raum 13 betreten und verlassen werden kann.

[0064] Die Türe 15 wird durch einen Alarmsensor 16 überwacht. Der Alarmsensor 16 kann ein Sensor nach dem Stand der Technik sein, welcher Alarmsensor 16 beim Öffnen der Türe 15 ein Alarmereignis detektiert.

[0065] Weiters werden Bewegungen im Raum 13 mit Hilfe eines weiteren Alarmsensors 17 überwacht. Der weitere Alarmsensor 17 kann hierbei ein Sensor nach dem Stand der Technik sein.

[0066] Ein Betreten des Raumes 13 bedingt ein Öffnen der Türe 15, was durch den Alarmsensor 16 als ein Alarmereignis detektierbar ist. Ein Öffnen der Türe 15 bedingt eine Bewegung im Raum 13, nämlich zumindest das Bewegen der Türe 15 oder das Bewegen einer in Figur 2 nicht dargestellten Person im Raum 13. Eine Bewegung im Raum 13 wird durch den weiteren Alarmsensor 17 als ein weiteres Alarmereignis detektiert.

[0067] Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge ist das Alarmereignis durch das weitere Alarmereignis verifizierbar.

[0068] Bei einer Verifikation des Alarmereignisses mit Hilfe des weiteren Alarmereignisses kann der Priorität des Alarmereignisses ein Wert eins zugewiesen werden. Es kann sohin mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass das Alarmereignis tatsächlich aufgetreten ist.

[0069] Bei keiner Verifikation des Alarmereignisses mit Hilfe des weiteren Alarmereignisses kann der Priorität des Alarmereignisses ein Wert kleiner als eins zugewiesen werden. Es ist sohin unsicher, ob das Alarmereignis tatsächlich aufgetreten ist.

[0070] Figur 3 veranschaulicht eine Möglichkeit einer Darstellung eines Alarmereignisses. Die Darstellung umfasst ein Videobild 18, welches mit einem Videosensor nach dem Stand der Technik aufgenommen wurde. Unter Anwendung der gängigen Lehre der Videoanalyse und gegebenenfalls Objektdetektion kann der der Videosensor als Alarmsensor fungieren, sodass über die Videoanalyse ein Alarmereignis generiert wird, wenn beispielsweise ein Auto 19 im Videobild 18 detektiert wird. Die aktuelle Erfahrung ist jedoch, dass eben die gängigen Lehre der Videoanalyse fehleranfällig ist.

[0071] Die Darstellung des Alarmereignisses in Figur 3 umfasst eine Liste von Parametern 20 wie Trajektorie, Helligkeit, Kontrast et cetera, welche Parameter 20 den Zustand des Videosensors direkt oder über das vom Videosensor ausgegebene Videobild indirekt betreffen. Die Darstellung umfasst zu jedem dieser Parameter eine Parameterpriorität 22, wobei die Priorität 21 des Alarmereignisses als ein Mittelmaß der Parameterprioritäten berechnet wird. Die Berechnung des Mittelmaßes erfolgt nach der gängigen Lehre.

[0072] In Figur 3 wird die Priorität 21 mittels Zahlenangabe, mittels Farbe und mittels einer ausgefüllten Fläche dargestellt. Ergänzend zu der Flächendarstellung ist auf einem Ende der Fläche das Wort Fehlalarm und am anderen Ende das Wort echter Alarm angeordnet.

[0073] Bei dem in Figur 3 dargestellten Anwendungsbeispiel wird aus den Parameterprioritäten 22 eine Priorität 21 in der Höhe von 20% errechnet, was eher als ein Fehlalarm zu werten ist.

[0074] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.

[0075] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.

[0076] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.

Bezugszeichenaufstellung



[0077] 
1
Anzeigefläche
2
erste Anzeigeteilfläche
3
zweite Anzeigeteilfläche
4
dritte Anzeigeteilfläche
5
Liste
6
Dialogfeld
7
Sensordaten
8
prioritätshöchstes Alarmereignis
9
prioritätshöchste Alarmereignisdaten
10
Abarbeitungsrichtung
11
Subsystem
12
Alarmzentrale
13
Raum
14
Wand
15
Tür
16
Alarmsensor
17
weiterer Alarmsensor
18
Videobild
19
Auto
20
Parameter
21
Priorität
22
Parameterpriorität



Ansprüche

1. Computerimplementiertes Verfahren zur Steuerung einer Alarmanzeigeeinheit mit einer Anzeigefläche (1),
wobei auf einer ersten Anzeigeteilfläche (2) eine Liste (5) von durch Alarmsensoren generierten Alarmereignissen,
gegebenenfalls auf einer zweiten Anzeigeteilfläche (3) ein Dialogfeld (6) zur Bearbeitung der Alarmereignissen und
gegebenenfalls auf einer dritten Anzeigefläche (4) durch Alarmsensoren ermittelbare Sensordaten (7) der Alarmeinheiten angezeigt werden,
wobei ein Ereignis durch ein Alarmereignis in einem Bereich anzeigt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
einem Alarmereignis in Hinblick auf

- den Zustand der Alarmsensoren und/oder

- eine vom Benutzer vorgegebene Wichtung der Alarmereignisse und/oder

- die Häufigkeit eines wiederholten Auftretens des Alarmereignisses und/oder

- das Auftreten eines mit dem Alarmereignis verbundenen weiteren Alarmereignisses, durch welches weitere Alarmereignis ein weiteres Ereignis in einem zu dem Bereich ähnlichen weiteren Bereich oder an den Bereich benachbarten weiteren Bereich angezeigt wird,

ein vorgegebener Prioritätsfaktor zugeordnet wird und
die Liste der Alarmereignisse nach einem Prioritätswert geordnet werden,
welcher Prioritätswert unter der Aufsummierung der einzelnen Prioritätsfaktoren oder unter Multiplikation der einzelnen Prioritätsfaktoren berechnet wird und/oder gegebenenfalls unter Vorgabe des Prioritätswertes erstellt wird.
 
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dialogfeld (6) zur Bearbeitung eines in der Liste (5) angezeigten Alarmereignisses in der zweiten Anzeigeteilfläche (3) angezeigt wird.
 
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dialogfeld (6) zur Bearbeitung des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität in der zweiten Anzeigeteilfläche (3) angezeigt wird.
 
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die durch die Alarmsensoren gemessenen Sensordaten (7) eines in der Liste angezeigten Alarmereignisses in der dritten Anzeigeteilfläche (4) angezeigt werden.
 
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Alarmdaten des Alarmereignisses mit der höchsten Priorität in der dritten Anzeigeteilfläche (4) angezeigt werden.
 
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Anzeigeteilfläche (2) und die zweite Anzeigeteilfläche (3) zueinander benachbart sowie die dritte Anzeigeteilfläche (4) und die zweite Anzeigeteilfläche (3) zueinander benachbart angeordnet sind.
 




Zeichnung










Recherchenbericht









Recherchenbericht