(19)
(11)EP 3 523 237 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
04.11.2020  Patentblatt  2020/45

(21)Anmeldenummer: 17772415.0

(22)Anmeldetag:  25.09.2017
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B67D 1/14(2006.01)
B67D 1/12(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2017/074264
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2018/065253 (12.04.2018 Gazette  2018/15)

(54)

VERFAHREN ZUM ZAPFEN EINES KARBONISIERTEN GETRÄNKES, SCHANKANLAGE FÜR KARBONISIERTE GETRÄNKE SOWIE KARTUSCHENEINHEIT HIERZU

METHOD FOR DRAWING A CARBONATED DRINK, DISPENSER SYSTEM FOR CARBONATED DRINKS, AND A CARTRIDGE UNIT FOR SAME

PROCÉDÉ DE SOUTIRAGE D'UNE BOISSON GAZEUSE, INSTALLATION DE SOUTIRAGE DE BOISSONS GAZEUSES, ET UNITÉ CARTOUCHE ASSOCIÉE


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 06.10.2016 DE 102016119010

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.08.2019  Patentblatt  2019/33

(73)Patentinhaber: Sonnenrein, Gerrit
15517 Fürstenwalde (DE)

(72)Erfinder:
  • Sonnenrein, Gerrit
    15517 Fürstenwalde (DE)

(74)Vertreter: Patentanwälte Bauer Vorberg Kayser 
Partnerschaft mbB Goltsteinstraße 87
50968 Köln
50968 Köln (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2012/150465
JP-A- 2015 182 061
JP-A- 2002 273 417
US-A- 2 540 564
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zapfen eines karbonisierten Getränkes, eine Schankanlage für karbonisierte Getränke sowie eine Kartuscheneinheit für eine Schankanlage für karbonisierte Getränke.

    [0002] Aus dem Stand der Technik sind klassische Tafelwassergeräte mit mechanischem oder elektromechanischem Zapfhahn bekannt wie beispielsweise Bierzapfanlagen, bei denen die Durchflussmenge mittels eines Kompensators eingestellt wird. Beispielsweise geht hierzu aus der als gattungsgemäß angesehenen EP 1926548 hervor, dass die Durchflussmenge auch mittels eines handelsüblichen Mengenreglers eingestellt werden kann. Es hat sich jedoch gezeigt, dass durch die schlagartige Entspannung auf Umgebungsdruck im Mengenregler ein nennenswerter CO2 Verlust auftritt.

    [0003] Die JP 2015 182061 A zeigt ein gattungsgemäßes Verfahren und die US 2 540 564 A zeigt eine gattungsgemäße Schankanlage. Z

    [0004] Ebenso ist der Einsatz von Filtern bzw. endständigen Filtern bekannt, die auch als Membranfilter ausgebildet sein können. Diese Filter werden zur Verhinderung einer retrograden Verkeimung von Zapfanlagen eingesetzt. Da der Druckverlust mit der Einsatzdauer der Filter ansteigt und sich somit die Durchflussmenge verringert, werden solche Filter heute stets so überdimensioniert, dass es zu keiner nennenswerten Verringerung der Durchflussmenge während der empfohlenen Einsatzdauer kommt. Zur eigentlichen Mengenregelung kommen weiterhin stets Kompensatoren zum Einsatz. Der Druckverlust der im Stand der Technik eingesetzten Filter- und Membranfilter geht bei der eingestellten Durchflussmenge gegen Null und ist deutlich kleiner als 1 bar.

    [0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Variante einer Schankanlage bereitzustellen, mit der sowohl karbonisierte Getränke gezapft werden können als auch eine retrograde Verkeimung der Anlage verhindert wird. Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zum Zapfen eines karbonisierten Getränkes mit den Merkmalen des Anspruchs 1, einer Schankanlage für karbonisierte Getränke mit den Merkmalen des Anspruchs 8 sowie einer Kartuscheneinheit für eine Schankanlage für karbonisierte Getränke mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst.

    [0006] Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen sind jeweils in den Unteransprüchen angegeben. Dabei können alle Kombinationen die auch nur einzelne Kombinationen zwischen dem Verfahren, der Schankanlage sowie der Kartuscheneinheit genutzt werden.

    [0007] Weiterhin ist es jeweils auch vorgesehen und möglich, einzelne oder mehrere Merkmale des Verfahrens, der Schankanlage oder der Kartuscheneinheit beliebig zu kombinieren.

    [0008] Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Zapfen eines karbonisierten Getränkes aus einer Schankanlage gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen.

    [0009] Karbonisierte Getränke stehen unter Druck bevor sie ausgeschenkt werden. Sie werden beispielsweise vorkarbonisiert und in Spezialbehältern unter Druck so gelagert, dass das CO2 vor dem Zapfen nicht entweicht. Optional werden karbonisierte Getränke erst kurz vor dem Zapfen gemischt und karbonisiert. Damit sich das CO2 in dem Getränk löst ist jedoch ein spezifischer Druck nötig - je nach den Bedingungen Temperatur, CO2-Gehalt und Art des Getränkes. In jedem Fall steht ein karbonisiertes Getränk innerhalb einer Schankanlage unter einem spezifischen Druck, der den Umgebungsdruck übersteigt. An oder kurz vor der Zapfstelle muss das Getränk auf den Umgebungsdruck entspannt werden.

    [0010] Im Rahmen des gattungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Entspannung des karbonisierten Getränks im Wesentlichen im Mengenregler und damit schlagartig.

    [0011] Dies kann zur Folge haben, dass der CO2-Gehalt des karbonisierten Getränks bei Durchlaufen des Mengenreglers schlagartig auf Umgebungsdruck abfällt und damit gelöstes CO2 in relevantem Umfang ausgast, da der Gleichgewichtsdruck von CO2 in Wasser über Umgebungsdruck liegt.

    [0012] Die Erfindung basiert nun auf der Erkenntnis, dass sich aufgrund des stromabwärts des Mengenreglers angeordneten Filters stromabwärts des Mengenreglers ein Staudruck ergibt, der dazu führt, dass das karbonisierte Getränk bei Durchlaufen des Mengenreglers nicht auf Umgebungsdruck, sondern auf die Summe von Umgebungsdruck und Staudruck entspannt wird. Dies macht sich Erfindung gezielt zu Nutze, indem der Filter gezielt so dimensioniert wird, dass sich beim Durchströmen des Filters stets ein solcher Staudruck ergibt, dass die Summe aus Umgebungsdruck und Staudruck über dem Gleichgewichtsdruck des CO2 im karbonisierten Getränk bei dessen gegebener Temperatur liegt. So beträgt der Gleichgewichtsdruck von in Wasser gelöstem CO2 bei 8°C etwa 1,6 bar. Bei einem Umgebungsdruck von 1 bar ist daher noch ein sich bei Durchlaufen des Filters ergebender Staudruck von über 0,6 bar erforderlich, um eine schlagartige Entspannung der karbonisierten Flüssigkeit im Mengenregler auf einen Druck zu vermeiden, der unter dem Gleichgewichtsdruck des in der karbonisierten Flüssigkeit gelösten CO2 liegt. Dies kann auf einfache Weise durch Wahl des Filters und geeignete Dimensionierung desselben realisiert werden.

    [0013] Der Filter kann direkt mit der Zapfstelle zusammenfallen oder unmittelbar stromaufwärts der Zapfstelle liegen.

    [0014] Als Filter ist hierbei vorteilhaft ein Filter vorgesehen, der zum Entkeimen bzw. zur sterilen Filtration geeignet ist, um so die retrograde Verkeimung der Zapfanlage zu verhindern.

    [0015] Besonders bevorzugt werden im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sogenannte "dead-end"-Filter verwendet. Bei der Dead-End-Filtration wird ein Zulauf gegen den Filter gepumpt, auf dessen Rückseite das sog. Permeat abläuft. Die Verwendung von "dead-end"-Filtern ist vorteilhaft, da diese Filter auf einfache Weise so ausgebildet werden können, dass sie zum Entkeimen der gefilterten Flüssigkeit geeignet sind. Der Einsatz derartiger Filter erlaubt es, mit hoher Sicherheit eine retrograde Verkeimung der Zapfanlage zu verhindern.

    [0016] Die Dead-End-Filtration ist von der sogenannten Tangentialflussfiltration zu unterscheiden, welche im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung jedoch ebenfalls einsetzbar ist.

    [0017] Als besonders geeignete dead-end-Filter haben sich auf Fasermembranen basierende Filter erwiesen. Derartige Filter können als Flachfilter ausgebildet sein, bevorzugt werden aber im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung Filter verwendet, die auf Hohlfasermembranen basieren. Auf Fasermembranen basierende Filter sind in vielfältigen Bauformen kostengünstig kommerziell erhältlich.

    [0018] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der erfindungsgemäß vorgesehene Filter Poren auf, deren Größe zwischen 100 und 300 Nanometern beträgt, bevorzugt zwischen 150 und 200 Nanometern.

    [0019] Ein karbonisiertes Getränk wird während des Zapfvorganges innerhalb der Schankanlage durch die Leitung, den Mengenregler und den Filter geleitet. Es ist vorgesehen, dass die Leitung dabei das karbonisierte Getränk durch den Mengenregler und den Filter führt. Dabei kann vorgesehen sein, dass diese Bauteile entweder integral mit der Leitung ausgebildet sind. Alternativ können der Mengenregler und/oder der Filter als separate Bauteile ausgebildet sein und separat an die Leitung angeschlossen sein.

    [0020] Weiterhin kann auch vorgesehen sein, dass der Mengenregler und der Filter integral ausgebildet sind und als ein integrales Bauteil an die Leitung angeschlossen werden.

    [0021] Das karbonisierte Getränk weist dabei einen Gleichgewichtsdruck für das gelöste CO2 auf. Um ein karbonisiertes Getränk zu zapfen ist es erforderlich, dass der Zapfvorgang bzw. die Entspannung des karbonisierten Getränkes auf Umgebungsdruck relativ langsam erfolgt, ferner ist es notwendig, dass beim Zapfvorgang der Druckverlust, den das Getränk erfährt, wenn es aus dem komprimierten Zustand in der Zapfanlage in einen nicht komprimierten Zustand unter Normalbedingungen überführt wird, über dem Gleichgewichtsdruck des karbonisierten Getränks liegt. Daher muss dieser Druckverlust über dem Gleichgewichtsdruck des karbonisierten Getränkes liegen.

    [0022] Die Durchflussmenge des karbonisierten Getränkes durch die Leitung wird mittels des Mengenreglers auf ca. 1 bis 3 l/min. eingestellt. Bevorzugt wird die Durchflussmenge auf ca. 2 L/min. eingestellt. Unter der Angabe "ca." in diesem Zusammenhang ist eine Abweichung von ±10% der Durchflussmenge zu verstehen. Die Durchflussmenge kann mittels des Mengenreglers konstant gehalten werden. In einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens weist das karbonisierte Getränk beispielsweise eine Temperatur zwischen 1 und 12° C auf, wenn es durch den Filter geleitet wird. Bevorzugt weist ein karbonisiertes Getränk zwischen 4 und 10° C auf.

    [0023] Grundsätzlich sind alle Temperaturen möglich, mit denen ein karbonisiertes Getränk durch den Filter geleitet werden kann und dort entspannt werden kann. Erfahrungsgemäß werden gekühlte Getränke zwischen 6 und 8° C ausgeschenkt. Hierbei sind Abweichungen von ± 10° üblich.

    [0024] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist es jedoch auch möglich, ein Getränk bei Umgebungstemperatur auszuschenken.

    [0025] Bei dem Verfahren kann der Druckverlust mehr als 1 bar betragen, bei einem Getränk welches 10° C und einen CO2-Gehalt von 6g/l CO2 aufweist.

    [0026] In einer weiteren Ausgestaltungsform des Verfahrens wird das karbonisierte Getränk, bevor es durch den Mengenregler und dem Filter geleitet wird, gekühlt. Hierzu kann in einer Schankanlage eine Kühlung vorgesehen sein.

    [0027] In einer weiteren Ausgestaltungsform sind der Mengenregler und der Filter in einer Kartuscheneinheit angeordnet. Optional kann dabei die Kartuscheneinheit einteilig ausgestaltet sein und der Mengenregler und der Filter könnte ein integraler Bestandteil der Kartuscheneinheit sein.

    [0028] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass das karbonisierte Getränk durch eine Armatur zum Schließen der Leitung geleitet wird. Vorzugsweise durch eine turbulenzarme Armatur.

    [0029] Zusätzlich oder getrennt kann die Armatur ein Kegelventil oder einen Kugelhahn mit oder ohne Tropfschutz aufweisen. Des Weiteren kann die Armatur an die Leitung oder an der Zapfstelle angeordnet sein. Weiterhin ist es auch denkbar, dass eine Armatur zum Schließen der Leitung stromaufwärts des Mengenreglers angeordnet ist und ein Ventil, beispielsweise mit Tropfschutz, endständig an der Zapfstelle angeordnet ist.

    [0030] In einer weiteren Ausgestaltungsform kann vorgesehen sein, dass eine Armatur mit einem Sicherheits-/oder Druckhalteventil dem Filter nachgeschaltet ist und an der Leitung oder der Zapfstelle angebracht ist.

    [0031] Zusätzlich wie auch getrennt von dem oben erläuterten Verfahren wird gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung eine Schankanlage für karbonisierte Getränke gemäß Anspruch 8 vorgeschlagen.

    [0032] Eine Schankanlage kann einen Vorratsbehälter für karbonisierte Getränke aufweisen. Ein solcher Vorratsbehälter ist dann mit einer Leitung versehen, durch die das karbonisierte Getränk zu einer Zapfstelle der Schankanlage geleitet wird. Bevor das karbonisierte Getränk die Zapfstelle erreicht, wird es durch den Mengenregler und den Filter geleitet. Im Mengenregler wird die Durchflussmenge eingestellt, und im Filter wird das karbonisierte Getränk entspannt und steril gefiltert, so dass einer retrograden Verkeimung der Schankanlage vorgebeugt wird.

    [0033] Die Durchflussmenge des karbonisierten Getränkes kann mittels des Mengenreglers auf ca. 1 bis 3 l/min. einstellbar, bevorzugt auf ca. 2 l/min. Mit "ca." sind Abweichungen im Bereich von ± 10% der Durchflussmenge gemeint.

    [0034] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist die Schankanlage eine Kühlung für das karbonisierte Getränk auf.

    [0035] Eine Kühlung ist nicht unbedingt notwendig. Jedoch werden karbonisierte Getränke bevorzugt bei einer Temperatur zwischen 6 und 8°C von einem Verbraucher verzehrt.

    [0036] Es ist auch möglich, karbonisierte Getränke mit Umgebungstemperatur zu zapfen.

    [0037] Der Filter kann derart eingerichtet sein, dass der Druckverlust des karbonisierten Getränkes bei 10°C, wenn es durch den Filter geleitet wird, über 1 bar beträgt. Dabei beträgt der CO2-Gehalt des karbonisierten Getränks 6g CO2/l.

    [0038] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist die Schankanlage eine Kartuscheneinheit auf, die den Mengenregler und den Filter umfasst.

    [0039] Der Mengenregler und der Filter können einzelne Bauteile sein. Diese können entweder integral mit der Leitung ausgebildet sein oder einzeln an die Leitung angeschlossen werden.

    [0040] Weiterhin ist es möglich, dass die Kartuscheneinheit die Bauteile Mengenregler und Filter einzeln aufweist oder aber, dass die Kartuscheneinheit der Mengenregler und der Filter als ein Bauteil integral ausgestaltet sind.

    [0041] Weiterhin ist es möglich und denkbar, dass der Mengenregler und der Filter zusammen als integrales Bauteil ausgestaltet sind.

    [0042] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass die Kartuscheneinheit auswechselbar ist.

    [0043] Optional kann auch vorgesehen sein, dass sowohl der Mengenregler als auch der Filter auswechselbar ausgestaltet werden. Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass Mengenregler und Filter als integrales Bauteil auswechselbar ausgestaltet sind.

    [0044] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist die Schankanlage eine Armatur zum Schließen der Leitung auf, vorzugsweise eine turbulenzarme Armatur.

    [0045] Des Weiteren kann die Schankanlage einen Kugelhahn oder ein Kegelventil aufweisen, optional mit einem Tropfschutz. Ein solches Kegelventil mit oder ohne Tropfschutz kann dabei endständig an der Zapfstelle angeordnet werden.

    [0046] Eine Armatur kann dabei beispielsweise stromaufwärts eines Mengenreglers an der Leitung angebracht sein.

    [0047] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist es auch möglich, dass eine Armatur in Kombination mit einem Sicherheits-/Druckventil einem Filter nachgeschaltet ist und stromabwärts des Filters an der Leitung angebracht ist.

    [0048] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung wird zusätzlich oder getrennt davon eine Kartuscheneinheit für eine Schankanlage für karbonisierte Getränke gemäß Anspruch 15 vorgeschlagen.

    [0049] Der Filter kann eingerichtet sein, das karbonisierte Getränk derart zu entspannen, dass es einen Druckverlust erfährt, der über den Gleichgewichtsdruck des karbonisierten Getränkes liegt, wenn es den Filter durchfließt.

    [0050] Der Mengenregler kann dazu eingerichtet sein, eine konstante Durchflussmenge des karbonisierten Getränkes von ca. 1 bis 3 l/min. einzustellen, insbesondere von ca. 2 l/min. Mit ca. ist dabei eine Abweichung von ± 10% der Durchflussmenge gemeint.

    [0051] Der Filter kann derart eingerichtet sein, dass der Druckverlust des karbonisierten Getränkes bei Durchfluss des Filters bei einer Durchflussmenge von 2 l/min, und einem CO2-Gehalt von 6 g CO2/l bei 10° größer als 1 bar ist.

    [0052] Bezüglich des oben beschriebenen Verfahrens, der Schankanlage sowie der Kartuscheneinheit können auch karbonisierte Getränke von einem höheren oder niedrigeren Kohlensäuregehalt als ca. 6 g CO2/l gezapft werden. Beispielsweise sind für Getränke die mit "medium" bezeichnet werden, wie beispielsweise Tafelwasser oder andere gering karbonisierte Getränke, CO2-Gehalte von ca. 3 g CO2/l üblich. Weiterhin ist es aber auch möglich, Getränke mit einem höheren CO2-Gehalt auszuschenken. Beispielsweise ist für stark karbonisierte Limonaden, Erfrischungsgetränke oder Cola ein CO2-Gehalt von ca. 7 bis 8 g CO2/l üblich. Hierbei sind Schwankungen des CO2-Gehalts von 20% bezogen auf den CO2-Gehalt üblich.

    [0053] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen angegeben, die anhand der beigefügten Figuren erläutert werden. Die aus den Ausführungsbeispielen hervorgehenden Merkmale sind jedoch nicht auf die im jeweiligen Ausführungsbeispiel gezeigte Ausgestaltung beschränkt. Vielmehr können ein oder mehrere Merkmale der obigen Beschreibung mit einzelnen oder mehreren Merkmalen der nachstehenden Ausführungsbeispiele zu vorteilhaften Weiterbildungen kombiniert werden.

    Es zeigen:



    [0054] 
    Fig. 1:
    eine erste Ausgestaltungsform einer Schankanlage und
    Fig. 2:
    eine weitere Ausgestaltungsform einer Schankanlage.


    [0055] Gleiche Bezugszeichen in den beiden Ausführungsbeispielen deuten auf gleich ausgebildete Bauteile hin.

    [0056] Aus der Figur 1 geht ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel einer Schankanlage 1 hervor. Die Schankanlage 1 weist dabei eine Leitung 3 auf sowie einen Mengenregler 5 und einen Filter 7. Die Leitung 3 der Schankanlage 1 ist dabei an einen Vorratsbehälter 17 für ein karbonisiertes Getränk 19 angeschlossen. Das karbonisierte Getränk 19 steht im welches in dem Vorratsbehälter unter Druck. Des Weiteren weist der Vorratsbehälter 17 noch eine Zuleitung 21 für Wasser auf sowie eine Zuleitung 23 für CO2 auf.

    [0057] Der Filter 7 ist als dead-end-Filter ausgebildet und basiert auf einem Bündel von mehreren Hohlfasermembranen, deren Poren eine Größe zwischen 150 und 200 Nanometern aufweisen. Derartige Filter erlauben eine sterile Filtration und verhindern somit eine retrograde Verkeimung der Schankanlage von einer Zapfstelle 27.

    [0058] Das karbonisierte Getränk 19 wird durch die Leitung 3 durch den Mengenregler 5 und den Filter 7 geleitet und kann dann an einer Zapfstelle 27 entnommen werden. Um die Druckregelung und die Durchflussmenge zu überwachen weist die Schankanlage 1 weiterhin eine Druckanzeige 9 auf. Diese ist nur optional und kann z.B. bei Endkundengeräten aus Kostengründen entfallen.

    [0059] Um die Schankanlage 1 beispielsweise zur Wartung oder während sie nicht in Betrieb ist, zu schließen, ist es weiterhin eine Armatur 11 stromaufwärts des Markenreglers 5 vorgesehen. Durch diese Armatur 11 kann die Leitung 3 geschlossen und geöffnet werden. Gestrichelt ist hier eine Kartuscheneinheit 25 vorgesehen, in der der Mengenregler 5 und der Filter 7 angeordnet sind. Des Weiteren ist auch die Druckanzeige 9 in der Kartuscheneinheit 25 angeordnet. Optional kann jedoch auch eine Kartuscheneinheit 25 ohne eine Druckanzeige 9 vorgesehen werden. Die Schankanlage 1 weist zudem ein Kegelventil 13 als Tropfschutz auf.

    [0060] Des Weiteren ist es optional auch möglich, dass der Vorratsbehälter 17 für karbonisierte Getränke 19 direkt in die Schankanlage 1 integriert wird. Weiterhin ist es auch möglich, dass hier beispielsweise jeweils neue Behälter an die Leitung 3 angeschlossen werden, wie es beispielsweise im Betrieb durch Getränke in Fässern erfolgt.

    [0061] Aus der Figur 2 geht eine weitere Ausgestaltungsform einer erfindungsgemäßen Schankanlage 1 hervor. Diese weist einen Vorratsbehälter 17 für karbonisierte Getränke 19 auf sowie einen Anschluss 21 für Wasser und einen Anschluss 23 für CO2. Das karbonisierte Getränk 19 wird durch die Leitung 3 durch einen Mengenregler 5 und einem Filter 7 geleitet. Im Filter 7 wird das karbonisierte Getränk 19 auf Umgebungsdruck entspannt und erfährt hier einen Druckverlust, der über den Gleichgewichtsdruck des karbonisierten Getränkes 19 liegt. Der Mengenregler 5 und der Filter 7 sind zusammen mit einer Druckanzeige 9 in einer Kartuscheneinheit 25 angeordnet. Der Kartuscheneinheit 25 bzw. dem Filter 7 ist stromabwärts eine Armatur 15 mit einem Sicherheits-/Druckventil nachgeschaltet. Mit dieser Armatur 15 mit Sicherheits-/Druckventil kann die Leitung 3 der Schankanlage 1' geöffnet und verschlossen werden.

    Bezugszeichenliste



    [0062] 
    1', 1
    Schankanlage
    3
    Leitung
    5
    Mengenregler
    7
    Filter
    9
    Druckanzeige
    11
    Armatur
    13
    Kegelventil
    15
    Armatur mit Sicherheits-/Druckventil
    17
    Vorratsbehälter f. karbonisiertes Getränk
    19
    karbonisiertes Getränk
    21
    Wasseranschluss
    23
    CO2-Anschluss
    25
    Kartuscheneinheit
    27
    Zapfstelle



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Zapfen eines karbonisierten Getränkes (19) aus einer Schankanlage (1,1'), wobei das karbonisierte Getränk (19) mittels einer Leitung (3) durch einen Mengenregler (5), der dazu ausgelegt ist, die Durchflussmenge des karbonisierten Getränks konstant zu halten, und einen stromabwärts des Mengenreglers (5) angeordneten Filter (7) zu einer stromabwärts des Filters (7) angeordneten Zapfstelle (27) geleitet wird, wobei der Filter (7) einen Staudruck erzeugt, so dass das karbonisierte Getränk (19) bei Durchfluss des Mengenreglers (5) auf die Summe von Umgebungsdruck und Staudruck entspannt wird und wobei die Summe aus Umgebungsdruck und Staudruck über dem Gleichgewichtsdruck des CO2 im karbonisierten Getränk bei dessen gegebener Temperatur liegt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussmenge mittels des Mengenreglers (5) auf 1 - 3 L/min eingestellt wird, bevorzugt auf ca. 2 L/min.
     
    3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das karbonisierte Getränk (19) einen CO2-Gehalt von 3 - 8g CO2/L aufweist, bevorzugt von ca. 6g CO2/L.
     
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das karbonisierte Getränk (19) eine Temperatur zwischen 1°C und 12°C aufweist, wenn es durch den Filter (7) geleitet wird, bevorzugt 4°C bis 10°C.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengenregler (5) und der Filter (7) in einer Kartuscheneinheit (25) angeordnet sind.
     
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das karbonisierte Getränk (19) durch eine Armatur (15, 11) zum Schließen der Leitung (3) geleitet wird, vorzugsweise turbulenzarme Armatur (11).
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (15, 11) stromabwärts des Filters (7) angeordnet ist.
     
    8. Schankanlage (1, 1') für karbonisierte Getränke (19), aufweisend eine Leitung (3) mit einem Mengenregler (5), der dazu ausgelegt ist, die Durchflussmenge des karbonisierten Getränks konstant zu halten, einem stromabwärts des Mengenreglers (5) angeordnetem Filter (7) und einer stromabwärts des Filters (7) angeordneten Zapfstelle (27), wobei ein karbonisiertes Getränk (19) über die Leitung (3) durch den Mengenregler (5) und den Filter (7) zu der Zapfstelle (27) leitbar ist, wobei der Filter (7) einen Staudruck erzeugt, so dass das karbonisierte Getränk (19) bei Durchfluss des Mengenreglers (5) auf die Summe von Umgebungsdruck und Staudruck entspannt wird und wobei die Summe aus Umgebungsdruck und Staudruck über dem Gleichgewichtsdruck des CO2 im karbonisierten Getränk bei dessen gegebener Temperatur liegt.
     
    9. Schankanlage (1, 1') nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schankanlage (1,1') eine Kühlung aufweist.
     
    10. Schankanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schankanlage (1, 1') eine Kartuscheneinheit (25) aufweist, die den Mengenregler (5) und den Filter (7) umfasst, wobei vorzugsweise die Kartuscheneinheit (25) auswechselbar ist.
     
    11. Schankanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schankanlage (1, 1') eine, vorzugsweise stromabwärts des Filters (7) angeordnete, Armatur (15, 11) zum Schließen der Leitung (3) aufweist, vorzugsweise eine turbulenzarme Armatur (11).
     
    12. Schankanlage (1, 1') nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (15, 11) ein Sicherheits-/Druckhalteventil (15) umfasst.
     
    13. Schankanlage (1, 1') nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (15, 11) stromaufwärts des Mengenreglers (5) angeordnet ist.
     
    14. Schankanlage (1, 1') nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schankanlage (1, 1') einen Kugelhahn oder ein Kegelventil (13) umfasst, welches stromabwärts des Filters (7) an der Leitung (3) angeordnet ist.
     
    15. Kartuscheneinheit (25) für eine Schankanlage (1,1') mit einer Zapfstelle (27) für karbonisierte Getränke (19) aufweisend einen Mengenregler (5), der dazu ausgelegt ist, die Durchflussmenge des karbonisierten Getränks konstant zu halten, und einem stromabwärts des Mengenreglers (5) angeordneten Filter (7), wobei das karbonisierte Getränk (19) durch den Mengenregler (5) und den Filter (7) leitbar ist, wobei der Filter (7) einen Staudruck erzeugt, so dass das karbonisierte Getränk (19) bei Durchfluss des Mengenreglers (5) auf die Summe von Umgebungsdruck und Staudruck entspannt wird und wobei die Summe aus Umgebungsdruck und Staudruck über dem Gleichgewichtsdruck des CO2 im karbonisierten Getränk bei dessen gegebener Temperatur liegt.
     


    Claims

    1. A method for drawing a carbonated drink (19) from a dispensing system (1, 1'), wherein the carbonated drink (19) is conducted by way of a line (3) through a flow regulator (5), which is configured to keep the flow rate of the carbonated drink constant, and a filter (7) arranged downstream of the flow regulator (5), to a tap (27) arranged downstream of the filter (7), wherein the filter (7) generates a back pressure, so that the carbonated drink (19) is relaxed to the sum of ambient pressure and back pressure when passing through the flow regulator (5), and wherein the sum of the ambient pressure and back pressure is above the equilibrium pressure of the CO2 in the carbonated drink at its actual temperature.
     
    2. The method according to claim 1, characterized in that the flow rate is set by means of the flow regulator (5) to 1 - 3 L/min, preferably to about 2 L/min.
     
    3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the carbonated drink (19) has a CO2 content of 3-8 g CO2/L, preferably of about 6 g CO2/L.
     
    4. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the carbonated drink (19) has a temperature between 1°C and 12°C when conducted through the filter (7), preferably of 4°C to 10°C.
     
    5. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the flow regulator (5) and the filter (7) are arranged in a cartridge unit (25).
     
    6. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the carbonated drink (19) is conducted through a valve (15, 11) for closing the line (3), preferably through a low-turbulence valve (11).
     
    7. The method according to claim 6, characterized in that the valve (15, 11) is arranged downstream of the filter (7).
     
    8. A dispensing system (1, 1') for carbonated drinks (19), comprising a line (3) with a flow regulator (5), which is configured to keep the flow rate of the carbonated drink constant, a filter (7) arranged downstream of the flow regulator (5), and a tap (27) arranged downstream of the filter (7), wherein a carbonated drink (19) can be conducted via the line (3) through the flow regulator (5) and the filter (7) to the tap (27), wherein the filter (7) generates a back pressure, so that the carbonated drink (19) is relaxed to the sum of ambient pressure and back pressure when passing through the flow regulator (5), and wherein the sum of the ambient pressure and back pressure is above the equilibrium pressure of the CO2 in the carbonated drink at its actual temperature.
     
    9. The dispensing system (1, 1') according to claim 8, characterized in that the dispensing system (1, 1') comprises a cooling system.
     
    10. The dispensing system (1, 1') according to any one of the claims 8 or 9, characterized in that the dispensing system (1, 1') comprises a cartridge unit (25) which includes the flow regulator (5) and the filter (7), the cartridge unit (25) preferably being exchangeable.
     
    11. The dispensing system (1, 1') according to any one of the claims 8 to 10, characterized in that the dispensing system (1, 1') includes a valve (15, 11), which is preferably arranged downstream of the filter (7), for closing the line (3), preferably a low-turbulence valve (11).
     
    12. The dispensing system (1, 1') according to claim 11, characterized in that the valve (15, 11) comprises a safety/pressure-sustaining valve (15).
     
    13. The dispensing system (1, 1') according to claim 11, characterized in that the valve (15, 11) is arranged upstream of the flow regulator (5).
     
    14. The dispensing system (1, 1') according to claim 13, characterized in that the dispensing system (1, 1') includes a ball cock or a cone valve (13), which is arranged on the line (3) downstream of the filter (7).
     
    15. A cartridge unit (25) for a dispensing system (1, 1') with a tap (27) for carbonated drinks (19), comprising a flow regulator (5), which is configured to keep the flow rate of the carbonated drink constant, and a filter (7) arranged downstream of the flow regulator (5), wherein the carbonated drink (19) can be conducted through the flow regulator (5) and the filter (7), wherein the filter (7) generates a back pressure, so that the carbonated drink (19) is relaxed to the sum of ambient pressure and back pressure when passing through the flow regulator (5), and wherein the sum of the ambient pressure and back pressure is above the equilibrium pressure of the CO2 in the carbonated drink at its actual temperature.
     


    Revendications

    1. Procédé de prise d'une boisson gazeuse (19) dans une installation de débit (1, 1'), dans lequel la boisson gazeuse (19) est acheminée au moyen d'une conduite (3) à travers un régulateur de débit (5) qui est conçu pour maintenir constant le débit de la boisson gazeuse, ainsi qu'un filtre (7) qui est disposé en aval du régulateur de débit (5), vers un point de débit (27) disposé en aval du filtre (7), dans lequel le filtre (7) génère une pression dynamique de sorte que la boisson gazeuse (19), lorsqu'elle passe à travers ledit régulateur de débit (5), est détendue à la somme de la pression ambiante et de la pression dynamique, et dans lequel la somme de la pression ambiante et de la pression dynamique est supérieure à la pression d'équilibre du CO2 dans la boisson gazeuse à sa température donnée.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le débit est réglé au moyen du régulateur de débit (5) à 1 - 3 l/min, de préférence à 2 l/min à peu près.
     
    3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que la boisson gazeuse (19) présente une teneur en CO2 comprise entre 3 et 8 g CO2/l, de préférence d'environ 6 g CO2/l.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la boisson gazeuse (19) présente une température comprise entre 1 °C et 12 °C lorsqu'elle est acheminée à travers le filtre (7), de préférence entre 4 °C et 10 °C.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le régulateur de débit (5) et le filtre (7) sont disposés dans une unité de cartouche (25).
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la boisson gazeuse (19) est acheminée à travers un robinet (15, 11) de fermeture de la conduite (3), de préférence un robinet (11) à faible turbulence.
     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le robinet (15, 11) est disposé en aval du filtre (7).
     
    8. Installation de débit (1, 1') pour boissons gazeuses (19), comprenant une conduite (3) ayant un régulateur de débit (5) qui est conçu pour maintenir constant le débit de la boisson gazeuse, un filtre (7) disposé en aval du régulateur de débit (5) et un point de débit (27) disposé en aval du filtre (7), dans laquelle une boisson gazeuse (19) peut être acheminée via la conduite (3) à travers le régulateur de débit (5) et le filtre (7) vers le point de débit (27), dans laquelle le filtre (7) génère une pression dynamique de sorte que la boisson gazeuse (19), lorsqu'elle passe à travers le régulateur de débit (5), est détendue à la somme de la pression ambiante et de la pression dynamique, et dans laquelle la somme de la pression ambiante et de la pression dynamique est supérieure à la pression d'équilibre du CO2 dans la boisson gazeuse à sa température donnée.
     
    9. Installation de débit (1, 1') selon la revendication 8, caractérisée par le fait que l'installation de débit (1, 1') présente un dispositif de refroidissement.
     
    10. Installation de débit (1, 1') selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisée par le fait que l'installation de débit (1, 1') présente une unité de cartouche (25) qui comprend le régulateur de débit (5) et le filtre (7), dans laquelle, de préférence, l'unité de cartouche (25) est échangeable.
     
    11. Installation de débit (1, 1') selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisée par le fait que ladite installation de débit (1, 1') présente un robinet (15, 11) de fermeture de la conduite (3), de préférence un robinet (11) à faible turbulence, qui, de préférence, est disposé en aval du filtre (7).
     
    12. Installation de débit (1, 1') selon la revendication 11, caractérisée par le fait que le robinet (15, 11) comprend une soupape de sécurité/maintien de pression (15).
     
    13. Installation de débit (1, 1') selon la revendication 11, caractérisée par le fait que le robinet (15, 11) est disposé en amont du régulateur de débit (5).
     
    14. Installation de débit (1, 1 ') selon la revendication 13, caractérisée par le fait que l'installation de débit (1, 1') comprend un robinet à boisseau sphérique ou un robinet à pointeau (13) qui est disposé en aval du filtre (7) sur la conduite (3).
     
    15. Unité de cartouche (25) pour une installation de débit (1, 1') avec un point débit (27) pour des boissons gazeuses (19), comprenant un régulateur de débit (5) qui est conçu pour maintenir constant le débit de la boisson gazeuse, et un filtre (7) disposé en aval du régulateur de débit (5), dans laquelle la boisson gazeuse (19) peut être acheminée à travers le régulateur de débit (5) et le filtre (7), dans lequel le filtre (7) génère une pression dynamique de sorte que la boisson gazeuse (19), lorsqu'elle passe à travers le régulateur de débit (5), est détendue à la somme de la pression ambiante et de la pression dynamique, et dans laquelle la somme de la pression ambiante et de la pression dynamique est supérieure à la pression d'équilibre du CO2 dans la boisson gazeuse à sa température donnée.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente