(19)
(11)EP 3 548 354 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
29.07.2020  Patentblatt  2020/31

(21)Anmeldenummer: 17807732.7

(22)Anmeldetag:  09.11.2017
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B61D 1/04(2006.01)
B61D 33/00(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2017/078714
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2018/103992 (14.06.2018 Gazette  2018/24)

(54)

SCHIENENFAHRZEUG MIT WANDARTIGER TRENNVORRICHTUNG

RAIL VEHICLE WITH A WALL-LIKE SEPARATING DEVICE

VÉHICULE FERROVIAIRE COMPRENANT UN DISPOSITIF DE SÉPARATION DU TYPE PORTE


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 05.12.2016 DE 102016224087

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.10.2019  Patentblatt  2019/41

(73)Patentinhaber: Siemens Mobility GmbH
81739 München (DE)

(72)Erfinder:
  • ESCH, Christoph
    40225 Düsseldorf (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 727 791
GB-A- 1 390 554
DE-U1- 29 702 660
US-A- 2 364 595
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schienenfahrzeug mit wenigstens einem in Querrichtung des Schienenfahrzeugs verlaufenden Sitzträger, der als ausschließlich an einer Seitenwand des Schienenfahrzeugs angebundener Kragträger ausgeführt ist, und mit einer dem Sitzträger benachbarten wandartigen Trägervorrichtung, die parallel zu dem Sitzträger angeordnet ist.

    [0002] Wandartige Trennvorrichtdungen, wie Trennwände oder Partitionstüren, dienen in Schienenfahrzeugen zur Unterteilung des Fahrgastinnenraums in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs. Zur Realisierung eines flexiblen Raumkonzepts, bei dem insbesondere eine weitgehende Bodenfreiheit des Fahrgastinnenraums vorliegt, sind Bestuhlungen geeignet, bei denen die Sitzträger als Kragträger ausgeführt sind ("Cantilever"). Unter Beibehaltung dieses allgemeinen Konzepts sind auch Trennwände oder Partitionstüren derart an einen Wagenkastenrohbau des Schienenfahrzeugs zu montieren, das eine Bodenfreiheit erhalten bleibt. Dazu ist es beispielsweise bekannt, Trennwände oder Partitionstüren mit eigener Cantileveranbindung an den Wagenkastenrohbau vorzusehen, wie dies bei der britischen Klasse 700 realisiert ist. Dabei erfolgt die Anbindung der wandartigen Trennvorrichtungen starr, so dass ein Ausgleich von Toleranzen, ein Anbau der wandartigen Trennvorrichtungen bei der Montage und eine Kraftübertragung im Fahrbetrieb des Schienenfahrzeugs aufwändig sind.

    [0003] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte Schienenfahrzeug derart weiterzuentwickeln, das eine Montage der vorgesehenen wandartigen Trennvorrichtungen, wie Trennwände oder Partitionstüren, weniger aufwändig ist.

    [0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Schienenfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

    [0005] Dieses zeichnet sich gegenüber dem oben beschriebenen, bekannten Schienenfahrzeug dadurch aus, dass die Trennvorrichtung mittels eines horizontal in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs angeordneten Halters an dem Sitzträger abgestützt ist, wobei ein dem Sitzträger zugewandtes Ende des Halters als nach unten gekrümmter Haken ausgeführt ist, der von oben in eine Öse eingreift, die starr an dem Sitzträger angebracht ist.

    [0006] Der vorgesehene Halter ist somit mit einem seiner Enden in die Öse des Sitzträgers eingehakt. Dies hat zur Folge, dass eine Übertragung von Kräften zwischen der wandartigen Trennvorrichtung und dem Sitzträger im Wesentlichen nur in x-Richtung (Fahrzeuglängsrichtung) erfolgt, während in z-Richtung (Fahrzeughöhenrichtung) eine Beweglichkeit zwischen dem hakenförmigen Ende des Halters und der Öse bzw. dem Sitzträger selbst gegeben ist. Insofern ist ein Ausgleich von Toleranzen insbesondere in z-Richtung leicht möglich. Das Einhaken des Halters in die Öse des Sitzträgers ist zudem eine aufwandsarme Montagemaßnahme.

    [0007] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das als nach unten gekrümmter Haken ausgeführte Ende des Halters und die Öse des Sitzträgers derart zusammen wirken, dass ausschließlich Horizontalkräfte zwischen der wandartigen Trennvorrichtung und dem Sitzträger übertragen werden. Insbesondere wird die Öse liegend angeordnet sein, so dass das hakenförmige Ende des Halters von oben in eine Öffnung der Öse eingesetzt werden kann.

    [0008] Das als nach unten gekrümmte Haken ausgeführte Ende des Halters kann mittels einer Elastomerschicht von der Öse des Sitzträgers entkoppelt sein. Dies bewirkt, dass Vibrationen nur noch (stark) gedämpft übertragen werden. Alternativ ist es auch möglich, dass das als nach unten gekrümmte Haken ausgeführte Ende des Halters von einem Elastomerstück gebildet ist, das an dem übrigen Halter befestigt ist.

    [0009] In einer Ausführungsform kann der Halter an der wandartigen Trennvorrichtung starr befestigt sein. Dies wird insbesondere dann vorgesehen sein, wenn die wandartige Trennvorrichtung lediglich an einem Sitzträger montiert ist.

    [0010] Alternativ dazu kann die wandartige Trennvorrichtung auch zwischen dem Sitzträger und einem dem Sitzträger bezüglich der Trennvorrichtung gegenüberliegenden weiteren, gleichartig ausgebildeten Sitzträger angeordnet sein, wobei dann der Halter zwischen dem Sitzträger und dem weiteren Sitzträger verläuft und eine nach oben offene Aufnahmenut für die wandartige Trennvorrichtung aufweist. Bei dieser Ausführungsform stützt sich der Halter auf zwei in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs hintereinander liegende Sitzträger ab, und die wandartige Trennvorrichtung ist in die Aufnahmenut des Halters von oben eingesetzt.

    [0011] Die nach oben offene Aufnahmenut kann mittels einer Elastomerschicht auf ihrer Innenseite von der wandartigen Trennvorrichtung entkoppelt sein. Auch hier wird eine schwingungstechnische Entkopplung realisiert. Denkbar ist aber auch, dass das untere Ende der wandartigen Trennvorrichtung starr in der Nut aufgenommen ist (Verschraubung, Schweißen) oder auf die Nut verzichtet wird und eine starre Verbindung zwischen der Oberseite des Halters und der unteren Stirnfläche der wandartigen Trennvorrichtung vorgesehen ist. Es ist jedoch ebenfalls möglich, dass ein die nach oben offene Aufnahmenut umfassender Abschnitt des Halters als Einsatzstück aus einem Elastomer ausgebildet ist und mit angrenzenden Abschnitten des Halters fest verbunden ist.

    [0012] Bevorzugt ist die wandartige Trennvorrichtung als Trennwand oder als Partitionstür ausgeführt.

    [0013] Vorteilhafterweise ist die wandartige Trennvorrichtung zusätzlich an einem benachbarten Dach- und/oder Seitenwandabschnitt des Schienenfahrzeugs angebunden. Dadurch ergibt sich eine zuverlässige Anbindung der wandartigen Trennvorrichtung.

    [0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1
    eine schematische Querschnittsansicht eines Fahrzeugsitzes in Kombination mit einer benachbart angeordneten wandartigen Trennvorrichtung,
    Figur 2
    eine schematische Querschnittsansicht von zwei hintereinander angeordneten Fahrzeugsitzen in Kombination mit einer dazwischen angeordneten wandartigen Trennvorrichtung in einer ersten Ausführungsform und
    Figur 3
    eine schematische Querschnittsansicht von zwei hintereinander angeordneten Fahrzeugsitzen in Kombination mit einer dazwischen angeordneten wandartigen Trennvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform.


    [0015] Wie Figur 1 zu entnehmen ist, ist ein Fahrzeugsitz 11 zur Aufnahme eines Fahrgastes auf einem horizontal verlaufenden Sitzträger 12 montiert, der ausschließlich an einer Seitenwand (nicht dargestellt) eines Schienenfahrzeugs angebunden ist. Dieser Sitzträger 12 kann auch als "Cantilever"-Sitzträger bezeichnet werden und ist als Kragträger ausgeführt. Bezogen auf den Fahrzeugsitz 11 ist der Sitzträger 12 auf seiner Rückseite mit einer liegend angeordneten, starr befestigten Öse 13 ausgestattet, deren Öffnung vertikal zugänglich ist.

    [0016] Die Öse 13 dient zum Anbau einer wandartigen Trennvorrichtung 14, bei der es sich typischerweise um eine in Querrichtung des Schienenfahrzeugs verlaufende Trennwand oder Partitionstür handeln kann.

    [0017] An einem unteren Ende der wandartigen Trennvorrichtung 14 ist ein Halter 15 beispielsweise verschraubt, der sich von dem unteren Ende der wandartigen Trennvorrichtung 14 horizontal bis hin zu der Öse 13 des Sitzträgers 12 erstreckt. Das dem Sitzträger 12 zugewandte Ende des Halters 15 ist als nach unten gekrümmter Haken 16 ausgebildet. Der Haken 16 wird beim Anbau der wandartigen Trennvorrichtung 14 von oben in die Öse 16 eingesetzt. Das hakenförmige Ende 16 des Halters 15 ist zudem mit einer Elastomerschicht belegt, so dass eine schwingungstechnische Entkopplung des Halters 15 gegenüber der Öse 13 realisiert wird. Die Art der Befestigung des hakenförmigen Endes 16 an der Öse 13 gestattet eine Übertragung von Kräften in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs (x-Richtung). Dem gegenüber sind Relativbewegungen zwischen der Öse 16 und dem Halter 15 in z-Richtung (Höhenrichtung) gestattet, so dass hier einfach Toleranzen in z-Richtung ausgeglichen werden können.

    [0018] Die Befestigung des Halters 15 am unteren Ende der wandartigen Trennvorrichtung 14 ist starr und kann auch als Schweißverbindung ausgeführt sein.

    [0019] Die schwingungstechnische Entkopplung zwischen der wandartigen Trennvorrichtung 14 und dem Sitzträger 12 ist besonders vorteilhaft, wenn die wandartige Trennvorrichtung 14 als Partitionstür vorliegt. Dann werden Vibrationen, die durch das Türöffnen und Schließen der Tür entstehen, durch die elastische Entkopplung merklich abgemildert.

    [0020] Während Fig. 1 die Sitauation am Ende einer Bestuhlung zeigt, veranschaulichen die Fi. 2, 3 Einbausituationen, bei denen eine wandartige Trennvorrichtung 24 in die Bestuhlung integriert ist.

    [0021] Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die anhand von Figur 1 erläuterte Ausführungsform insofern ergänzt ist, dass ein dem Halter 15 funktionell entsprechender Halter 25 von einem Sitzträger 22, genau genommen seiner Öse 23 aus an einem unteren Ende einer wandartigen Trennvorrichtung 24 vorbei bis zu einem weiteren umgekehrt angeordneten Fahrzeugsitz 27 reicht, der ebenfalls mit einer Öse 28 an seinem Sitzträger 29 ausgestattet ist.

    [0022] Der horizontal zwischen dem Fahrzeugsitz 27 und einem in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs benachbarten Fahrzeugsitz 21 verlaufende Halter 25 besitzt als Haken 26, 30 ausgeführte Enden, die von oben in die Ösen 23 bzw. 28 eingreifen. Wiederum sind die hakenförmigen Enden 26, 30 zur schwingungstechnischen Entkopplung zwischen der wandartigen Trennvorrichtung 24 einerseits und den Sitzträgern 22, 29 andererseits mit äußeren Elstomerschichten belegt. Der Halter 25 ist mit dem unteren Ende der wandartigen Trennvorrichtung 24 starr verbunden, beispielsweise durch Verschrauben oder Verschweißen.

    [0023] Figur 3 zeigt eine gegenüber der anhand von Figur 2 erläuterten Ausführungsform geringfügig abgewandelte Ausführung, die eine noch bessere schwingungstechnische Entkopplung ermöglicht. Dabei sind funktionsgleiche Komponenten der Ausführungsformen nach den Figuren 2 und 3 mit denselben Bezugsziffern bezeichnet. Während bei der Ausführungsform nach Figur 2 ein unteres Ende der wandartigen Trennvorrichtung 24 starr mit dem Halter 25 verbunden ist, zeigt ein Halter 31 der Ausführungsform nach Figur 3 eine elastische Verbindung zum unteren Ende der wandartigen Trennvorrichtung 24. Dazu weist der Halter 25 in seinem mittleren Bereich eine nach oben offene Aufnahmenut 32 auf. Die Aufnahmenut 32 ist in einem Einsatzstück 33 aus Elastomermaterial vorgesehen. Das Einsatzstück 33 ist beidseitig mit angrenzenden Abschnitten des Halters 25 fest verbunden oder eng eingepasst. In diese Aufnahmenut 32 ist das untere Ende der wandartigen Trennvorrichtung 24 von oben eingesetzt. Insofern ergibt sich bei der Ausführung nach Figur 3 eine schwingungstechnische Entkopplung sowohl der wandartigen Trennvorrichtung 24 von dem Halter 31 als auch von dem Halter 31 zu den starr an ihren Sitzträgern angebrachten Ösen 23, 28.

    [0024] Sämtlichen anhand der Figuren 1 bis 3 veranschaulichten Ausführungsformen ist gemeinsam, dass die wandartige Trennvorrichtung zusätzlich an einem Dach- und/oder Seitenwandabschnitt (nicht dargestellt) eines Wagenkastenrohbaus des Schienenfahrzeugs angebunden ist. Dabei wird bei einer Montage der wandartigen Trennvorrichtung 24 zunächst das Einsetzen der hakenförmigen Enden 26, 30 in die zugeordneten Ösen 23, 28 erfolgen, wonach eine Anbindung an den Wagenkastenrohbau in geeigneter Weise vorgenommen wird.


    Ansprüche

    1. Schienenfahrzeug mit wenigstens einem in Querrichtung des Schienenfahrzeuges verlaufenden Sitzträger (12, 22, 29), der als ausschließlich an einer Seitenwand des Schienenfahrzeugs angebundener Kragträger ausgeführt ist, und mit einer dem Sitzträger (12, 22, 29) benachbarten wandartigen Trennvorrichtung (14, 24), die parallel zu dem Sitzträger (12, 22, 29) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Trennvorrichtung (14, 24) mittels eines horizontal in Längsrichtung des Schienenfahrzeugs angeordneten Halters (15, 25, 31) an dem Sitzträger (12, 22, 29) abgestützt ist, wobei ein dem Sitzträger (12, 22, 29) zugewandtes Ende des Halters (15, 25, 31) als nach unten gekrümmter Haken (16, 26, 30) ausgeführt ist, der von oben in eine Öse (13, 23, 28) eingreift, die starr an dem Sitzträger (12, 22, 29) angebracht ist.
     
    2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das als nach unten gekrümmter Haken (16, 26, 30) ausgeführte Ende des Halters (15, 25, 31) und die Öse (13, 23, 28) des Sitzträgers (12, 22, 29) derart zusammen wirken, dass ausschließlich Horizontalkräfte zwischen der wandartigen Trennvorrichtung (14, 24) und dem Sitzträger (12, 22, 29) übertragen werden.
     
    3. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das als nach unten gekrümmter Haken (16, 26, 30) ausgeführte Ende des Halters (15, 25, 31) mittels einer Elastomerschicht von der Öse (13, 23, 28) des Sitzträgers (12, 22, 29) entkoppelt ist.
     
    4. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Halter (15, 25, 31) an der wandartigen Trennvorrichtung (14, 24) starr befestigt ist.
     
    5. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die wandartige Trennvorrichtung (14, 24) zwischen dem Sitzträger (12, 22, 29) und einem dem Sitzträger (12, 22, 29) bezüglich der Trennvorrichtung (14, 24) gegenüberliegenden weiteren, gleichartig ausgebildeten Sitzträger (12, 22, 29) angeordnet ist und der Halter (15, 25, 31) zwischen dem Sitzträger (12, 22, 29) und dem weiteren Sitzträger (12, 22, 29) verläuft, wobei der Halter (15, 25, 31) eine nach oben offene Aufnahmenut (32) für die wandartige Trennvorrichtung (14, 24) aufweist.
     
    6. Schienenfahrzeug nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die nach oben offene Aufnahmenut (32) mittels einer Elastomerschicht auf ihrer Innenseite von der wandartigen Trennvorrichtung (14, 24) entkoppelt ist.
     
    7. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die wandartige Trennvorrichtung (14, 24) als Trennwand oder als Partitionstür ausgeführt ist.
     
    8. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die wandartige Trennvorrichtung (14, 24) zusätzlich an einem Dach- und/oder Seitenwandabschnitt des Schienenfahrzeugs angebunden ist.
     


    Claims

    1. Rail vehicle having at least one seat support (12, 22, 29) which runs in the transverse direction of the rail vehicle and is in the form of a cantilever support connected exclusively to a side wall of the rail vehicle, and having a wall-like separating device (14, 24) which is adjacent to the seat support (12, 22, 29) and is arranged parallel to the seat support (12, 22, 29), characterized in that the separating device (14, 24) is supported on the seat support (12, 22, 29) by means of a holder (15, 25, 31) arranged horizontally in the longitudinal direction of the rail vehicle, wherein an end of the holder (15, 25, 31) that faces the seat support (12, 22, 29) is in the form of a downwardly curved hook (16, 26, 30) which engages from above in an eyelet (13, 23, 28) which is attached rigidly to the seat support (12, 22, 29).
     
    2. Rail vehicle according to Claim 1, characterized in that that end of the holder (15, 25, 31) which is in the form of a downwardly curved hook (16, 26, 30) and the eyelet (13, 23, 28) of the seat support (12, 22, 29) interact in such a manner that exclusively horizontal forces are transmitted between the wall-like separating device (14, 24) and the seat support (12, 22, 29) .
     
    3. Rail vehicle according to either of Claims 1 and 2, characterized in that that end of the holder (15, 25, 31) which is in the form of a downwardly curved hook (16, 26, 30) is decoupled from the eyelet (13, 23, 28) of the seat support (12, 22, 29) by means of an elastomer layer.
     
    4. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the holder (15, 25, 31) is fastened rigidly to the wall-like separating device (14, 24).
     
    5. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the wall-like separating device (14, 24) is arranged between the seat support (12, 22, 29) and a further, identically formed seat support (12, 22, 29) located opposite the seat support (12, 22, 29) with respect to the separating device (14, 24), and the holder (15, 25, 31) runs between the seat support (12, 22, 29) and the further seat support (12, 22, 29), wherein the holder (15, 25, 31) has an upwardly open receiving groove (32) for the wall-like separating device (14, 24).
     
    6. Rail vehicle according to Claim 5, characterized in that the upwardly open receiving groove (32) is decoupled on its inner side from the wall-like separating device (14, 24) by means of an elastomer layer.
     
    7. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the wall-like separating device (14, 24) is in the form of a partition or a partition door.
     
    8. Rail vehicle according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the wall-like separating device (14, 24) is additionally attached to a roof portion and/or side wall portion of the rail vehicle.
     


    Revendications

    1. Véhicule ferroviaire ayant au moins un support (12, 22, 29) de siège qui s'étend dans la direction transversale du véhicule ferroviaire et qui est réalisé en support en porte à faux lié exclusivement à une paroi latérale de ce véhicule ferroviaire et comprenant un dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi, qui est voisin du support (12, 22, 29) de siège et qui est disposé parallèlement au support (12, 22, 29) de siège,
    caractérisé en ce que
    le dispositif (14, 24) de séparation s'appuie sur le support (12, 22, 29) de siège au moyen d'un appui (15, 25, 31) disposé horizontalement dans la direction longitudinale du véhicule ferroviaire, une extrémité, tournée vers le support (12, 22, 29) de siège, de l'appui (15, 25, 31) étant réalisée sous la forme d'un crochet (16, 26, 30) coudé vers le bas qui pénètre par le haut dans un œillet (13, 23, 28) monté rigidement sur le support (12, 22, 29) de siège.
     
    2. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'extrémité, réalisée sous la forme d'un crochet (16, 26, 30) coudé vers le bas, de l'appui (15, 25, 31) et l'œillet (13, 23, 28) du support (12, 22, 29) de siège coopère de manière à transmettre des forces exclusivement horizontales entre le dispositif (14, 24) de séparation du type à paroi et le support (12, 22, 29) de siège.
     
    3. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    l'extrémité, réalisée sous la forme d'un crochet (16, 26, 30) coudé vers le bas, de l'appui (15, 25, 31) est, au moyen d'une couche d'élastomère, découplée de l'œillet (13, 23, 28) du support (12, 22, 29) de siège.
     
    4. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    l'appui (15, 25, 31) est fixé rigidement au dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi.
     
    5. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    le dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi est disposé entre le support (12, 22, 29) de siège et un autre support (12, 22, 29) de siège constitué de la même façon et opposé au support (12, 22, 29) de siège par rapport au dispositif (14, 24) de séparation et l'appui (15, 25, 31) s'étend entre le support (12, 22, 29) de siège et l'autre support (12, 22, 29) de siège, l'appui (15, 25, 31) ayant une rainure (32) ouverte vers le haut de réception du dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi.
     
    6. Véhicule ferroviaire suivant la revendication 5,
    caractérisé en ce que
    la rainure (32) de réception ouverte vers le haut est, au moyen d'une couche d'élastomère, découplée sur son côté intérieur du dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi.
     
    7. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    le dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi est réalisé en cloison ou en porte de cloisonnement.
     
    8. Véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    le dispositif (14, 24) de séparation de type à paroi est relié, en outre, à une partie de toit et/ou de paroi latérale du véhicule ferroviaire.
     




    Zeichnung