(19)
(11)EP 3 585 217 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
09.09.2020  Patentblatt  2020/37

(21)Anmeldenummer: 18726995.6

(22)Anmeldetag:  24.05.2018
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47G 1/06(2006.01)
A47G 1/14(2006.01)
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2018/063626
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2018/215586 (29.11.2018 Gazette  2018/48)

(54)

WECHSELRAHMEN

CHANGEABLE FRAME

CADRE CHANGEABLE


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 24.05.2017 DE 202017103151 U

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.01.2020  Patentblatt  2020/01

(73)Patentinhaber: Derndinger, Katrin
40489 Düsseldorf (DE)

(72)Erfinder:
  • Derndinger, Katrin
    40489 Düsseldorf (DE)

(74)Vertreter: karo IP 
karo IP Patentanwälte Kahlhöfer Rößler Kreuels PartG mbB Postfach 32 01 02
40416 Düsseldorf
40416 Düsseldorf (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 547 662
KR-A- 20150 118 288
US-A- 4 691 456
JP-U- 3 160 722
NL-C1- 1 025 968
US-A1- 2008 187 688
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Wechselrahmen zur Präsentation von Ausstellungsstücken. Bei solchen Ausstellungsstücken handelt es sich beispielsweise um Kunstgegenstände oder Designobjekte und desgleichen, die im Kunsthandel präsentiert werden. Genauso kann es sich bei den in einem erfindungsgemäßen Rahmen präsentierten Ausstellungsstücken auch um Gegenstände des gehobenen Bedarfs, wie Brillengestelle, Tücher, Parfümflakons und desgleichen handeln.

    [0002] Insbesondere dient ein erfindungsgemäßer Wechselrahmen zur Präsentation von Einzelblättern, insbesondere zur Präsentation von Einzelblättern aus Papier oder desgleichen, auf denen künstlerische Darstellungen, wie Zeichnungen, Radierungen, Drucke oder Fotos wiedergegeben sind.

    [0003] Unter dem Oberbegriff "Einzelblätter", für deren Präsentation ein erfindungsgemäßer Wechselrahmen im besonderen Maße geeignet ist, sind hier alle blattförmigen, sich flächig erstreckenden Gegenstände zu verstehen, deren Dicke wesentlich geringer ist als ihre Breite und Länge. Typische Beispiele für solche blattartigen Gegenstände sind Kunstdrucke, Lithographien oder auf andere Weise drucktechnisch auf einem blattartigen Trägermaterial reproduzierte Bilder und sonstige künstlerische Darstellungen. Des Weiteren zählen zu "Einzelblättern" im Sinne der Erfindung Blätter mit Zeichnungen, Gemälden und desgleichen, sowie Fotos.

    [0004] Typischerweise handelt es sich bei derartigen Einzelblättern um Kunstwerke, wie Lithographien, Kunstdrucke oder hochwertige Fotos, die in kleiner Zahl aufgelegt und in privaten oder öffentlichen Ausstellungen in einem Rahmen der hier in Rede stehenden Art gezeigt werden.

    [0005] Für die Präsentation des jeweiligen Einzelblatts haben Wechselrahmen üblicherweise ein Rahmenelement, welches eine Rahmenöffnung umgrenzt. In der Rahmenöffnung sitzt im Gebrauch der zu präsentierende Gegenstand derart, dass er von einem auf der Betrachterseite des Wechselrahmens stehenden Betrachter frei wahrgenommen werden kann.

    [0006] Um beispielsweise bei einem Wechselrahmen den Austausch eines jeweils zu zeigenden Einzelblatts zu vereinfachen, ist bereits in der DE 7732814 U1 ein insbesondere für Fotos vorgesehener Bilderrahmen vorgeschlagen worden, der einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt hat, die zueinander parallel liegen. An ihrem einen Ende sind die Abschnitte durch einen ersten Seitenabschnitt verbunden. Dabei haben der obere Abschnitt, der untere Abschnitt und der sie verbindende erste Seitenabschnitt auf der Innenseite jeweils eine Rille. Die Rillen der Abschnitte sind so geformt, dass sie aneinander anschließen. Auf diese Weise bilden sie eine C-förmige Aufnahme für die jeweils zu zeigende Fotografie. Ein zweiter Seitenabschnitt, der parallel zum ersten Seitenabschnitt ausgerichtet ist, ist zwischen den anderen Enden des oberen und unteren Abschnitts befestigt. Dieser zweite Seitenabschnitt ist mit einer Ausnehmung in Form eines Längsschlitzes versehen, der im Wesentlichen über die ganze Länge des Abschnittes reicht. In dem Längsschlitz münden im oberen und unteren Abschnitt ausgebildete Rillen. Auf diese Weise kann das jeweils zu präsentierende Foto durch den Schlitz in die C-förmige Rillenaufnahme des Rahmens geschoben werden. Zur Sicherung des jeweils in den Rahmen geschobenen Fotos kann der Schlitz durch eine Verschlussschiene verschlossen werden. Hierzu kann an dem mit dem Schlitz versehenen Seitenabschnitt des Rahmens eine Gleitführung vorgesehen sein, in die die Verschlussschiene eingeschoben wird.

    [0007] Bei einem derart gestalteten Bilderrahmen kann das Einzelblatt auf vergleichbar einfache Weise ausgetauscht werden. Anders als bei konventionellen Bilderrahmen muss hier nicht die üblicherweise vorhandene Rückwand des Rahmens entfernt werden, um das jeweilige Bild zu wechseln. Vielmehr kann die Neubestückung oder der Austausch des in dem Wechselrahmen zu präsentierenden Einzelblatts durch einfaches Einstecken in den Rahmen bzw. Herausziehen aus dem Rahmen erfolgen.

    [0008] In vielen Fällen werden Einzelblätter zu Sammlungen oder Serien zusammengestellt, die in einem bestimmten thematischen oder zeitlichen Zusammenhang stehen. So ist es beispielsweise lange Tradition, zwölf Graphiken, Fotos oder desgleichen zu einem Kalender zusammenzufassen, bei dem jedem Monat ein eigenes Einzelblatt zugewiesen ist. Zu diesem Zweck werden die Einzelblätter üblicherweise auf einem Trägerblatt befestigt, auf dem dann auch Datumsangaben gedruckt sind. Die Trägerblätter sind dabei in der Regel so miteinander verbunden, dass am Monatsanfang das bis dahin auf der Vorderseite des Kalenders sichtbare Kalenderblatt des jeweils abgelaufenen Monats auf einfache Weise zur Rückseite des Kalenders geschlagen werden kann und auf der Vorderseite des Kalenders das Kalenderblatt des neu begonnenen Monats frei sichtbar wird. Diese an sich einfache Handhabung kann allerdings problematisch werden, wenn die Trägerblätter groß sind und keine ausreichende Eigensteifigkeit haben. In diesem Fall können die Trägerblätter beim Umschlagen Falten oder Knicke bilden, so dass auch das auf ihnen jeweils befestigte Einzelblatt geknickt wird. Darüber hinaus können Schäden an den von den Trägerblättern getragenen Einzelblättern durch die für die Befestigung verwendeten Klebstoffe oder mechanischen Befestigungsmittel verursacht werden. So kommt es häufig vor, dass trotz der Verwendung von Spezialklebern die Struktur und Farbe des jeweiligen Blatts verändert wird. Auch können mechanisch wirkende

    [0009] Befestigungshilfen Druckstellen, Risse oder ähnliche Schäden an den in der Regel wertvollen Einzelblättern verursachen.

    [0010] Die DE 547 662 C offenbart einen Bilderrahmen, bei welchem die zwischen Rückwand und Glasplatte einschiebbare Bildunterlage mit einer Rahmenleiste verbunden ist, wobei dies Rahmenleiste entsprechend den übrigen Leisten des Rahmens mit Nuten zum Aufschieben auf die Rückwand und die Glasplatte versehen ist.

    [0011] Die US2008/187688 A1 betrifft eine Anzeigeanordnung, welche verwendet werden kann, um eine große Vielzahl von Objekten mit unterschiedlichen Abmessungen anzuzeigen und / oder aufzunehmen. Zusätzlich kann die Anzeigeanordnung eine Schutzstruktur enthalten, um die Sicherheit und den Schutz der angezeigten Objekte zu gewährleisten.

    [0012] Die NL 1025 968 C1 offenbart einen Bilderrahmen, der eine seitlich bewegliche Halterung für Bilder aufweist. Es ist eine bewegliche Schublade verfügbar, in der Bilder platziert werden, bevor sie im Rahmen präsentiert werden. Der Rahmen besteht insgesamt aus einer Halterung, einer beweglichen Schublade, einem Handgriff, einem Befestigungssystem für die Schublade, einem Aufhängesystem und einer dahinterliegenden transparenten Platte, womit die Bilder fixiert werden können. Die KR 2015 011 8288 bezieht sich auf einen Bilderrahmen, der eine Schublade aufweist, welche an einem oberen Ende oder einem Seitenende des Rahmens vorgesehen ist, wobei die Rahmenstange derart zusammengebaut werden, dass an der Vorderseite der Rahmenstange eine Öffnung zwischen dem oberen Ende oder dem seitlichen Ende der zusammengebauten Rahmenstange ausgebildet ist, damit die Schublade mit den Rahmenstangen gekoppelt und mittels der Führung in die Öffnung eingeführt und aus dieser Öffnung herausgezogen werden kann.

    [0013] Die US 4 691 456 A offenbart einen Wechselrahmen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0014] Die JP 3160722 U offenbart einen Accessoire-Rahmen mit einem seitlich ein-und auschiebbaren Bodenelement, an dem ein Accessoire, z. B. eine Keramik, befestigbar ist. Das platte Bodenelement hat eine seitliches, dickeres Basiselement, das gleichzeitig als Griff- und Rahmenelement dient.

    [0015] Vor diesem Hintergrund hat sich die Aufgabe ergeben, einen Wechselrahmen zu schaffen, bei dem es auf weiter vereinfachte Weise möglich ist, die jeweils in dem Rahmen präsentierten Ausstellungsstücke auszutauschen.

    [0016] Die Erfindung hat diese Aufgabe durch einen Wechselrahmen mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

    [0017] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben und werden nachfolgend wie der allgemeine Erfindungsgedanke im Einzelnen erläutert.

    [0018] Ein erfindungsgemäßer Wechselrahmen zur Präsentation von Ausstellungsstücken, hat demnach in Übereinstimmung mit dem eingangs erläuterten Stand der Technik ein Rahmenelement, das eine Rahmenöffnung umgrenzt, in der im Gebrauch das zu präsentierende Ausstellungsstück von einer Betrachterseite her gesehen sichtbar angeordnet ist, wobei in das Rahmenelement eine von der seitlichen Außenfläche des Rahmenelements zur gegenüberliegenden Innenfläche des Rahmenelements führende, in der Rahmenöffnung mündende Ausnehmung eingebracht ist, die zum Einschieben des jeweiligen Ausstellungsstücks in die Rahmenöffnung hinein und zum Herausziehen des Ausstellungsstücks aus der Rahmenöffnung hinaus vorgesehen ist. Als "Betrachterseite" ist dabei die Seite des Wechselrahmens bezeichnet, auf die der Betrachter bei normaler Nutzung des Wechselrahmens schaut.

    [0019] Erfindungsgemäß ist nun in der Ausnehmung eine Schublade verschiebbar gelagert, die eine Aufnahme zum Positionieren des Ausstellungsstücks aufweist, wobei die Schublade zwischen einer Einschubstellung, in der das Ausstellungsstück in der Rahmenöffnung sichtbar ist, und einer Entnahmestellung verschiebbar ist, in der die Aufnahme der Schublade sich zum Entnehmen des in ihr vorhandenen Ausstellungsstücks außerhalb des Rahmenelements befindet.

    [0020] Die Erfindung setzt folglich auf dem Gedanken auf, das im erfindungsgemäßen Wechselrahmen zu präsentierende Ausstellungsstück über eine Ausnehmung in die Rahmenöffnung einzuführen und aus dieser zu entnehmen, so dass kein umständliches Öffnen des Rahmens für einen Austausch des jeweils präsentierten Gegenstands erforderlich ist. Dabei sieht die Erfindung zusätzlich ein Hilfsmittel vor, nämlich die erfindungsgemäß in der Ausnehmung gelagerte Schublade, die durch die Ausnehmung in die Rahmenöffnung eingeschoben und über die Ausnehmung auch wieder aus der Rahmenöffnung herausgezogen werden kann. Diese Schublade ist zu diesem Zweck so ausgebildet, dass sie das jeweilige Ausstellungsstück aufnehmen kann. Bei vollständig in den Rahmen eingeschobener Schublade ist dann das Ausstellungsstück für den Betrachter im Rahmen sichtbar präsentiert.

    [0021] Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines Wechselrahmens besteht dabei nicht nur darin, dass die jeweiligen Ausstellungstücke auf einfache Weise in den Rahmen eingebracht und ausgetauscht werden können, sondern auch darin, dass der im Wechselrahmen jeweils als Ausstellungsstück präsentierte Gegenstand problemlos nachjustiert, ergänzt oder in jeder anderen Form hinsichtlich seiner Ausrichtung, Anordnung, Vollständigkeit etc. korrigiert werden kann, indem die Schublade aus dem Rahmenelement gezogen und der dann frei zugängliche Gegenstand entsprechend behandelt werden kann.

    [0022] Besonders geeignet ist der erfindungsgemäße Wechselrahmen für die Präsentation von Einzelblättern, insbesondere von Einzelblättern aus Papier oder desgleichen, auf denen eine künstlerische Darstellung, wie eine Zeichnung, eine Radierung, ein Druck oder ein Foto wiedergegeben ist.

    [0023] Besonders einfach lässt sich die Lagerung der Schublade in dem Rahmenelement dann verwirklichen, dadurch dass das Rahmenelement an einer ersten Seite einen ersten Querseitenabschnitt und an einer zur ersten Seite gegenüberliegenden Seite einen zweiten Querseitenabschnitt aufweist, die jeweils quer zu der Ausnehmung ausgerichtet sind, in der die Schublade gelagert ist. Auf einfache Weise ist so an beiden der Querseitenabschnitte eine Führung für die Schublade ausgebildet.

    [0024] Diese Nutzung der Querseitenabschnitte für die Führung der Schublade ist einfach, denn das Rahmenelement weist von der Betrachterseite her gesehen eine viereckige Grundform auf mit zwei sich parallel zueinander erstreckenden Längsseitenabschnitte, die an ihrem einen Ende durch den einen Querseitenabschnitt und an ihrem anderen Ende durch den zweiten Querseitenabschnitt des Rahmens miteinander verbunden sind.

    [0025] Dabei werden sich in der Praxis die Querseitenabschnitte üblicherweise parallel zueinander erstrecken, so dass ein rechteckiges oder quadratisches Rahmenelement vorliegt. Bei dieser Ausrichtung der Seitenabschnitte kann besonders einfach eine Parallelführung der Schublade in oder an den beiden parallel zueinander und rechtwinklig zu den Längsseitenabschnitten ausgerichteten Querseitenabschnitten realisiert werden.

    [0026] An der Aufnahme der Schublade können für den Halt des in ihr jeweils abzulegenden Ausstellungsstücks, geeignete Halteelemente oder andere Formteile vorgesehen sein, durch die das Ausstellungsstück entsprechend seiner vorgesehenen Lage in der Schublade platziert gehalten wird. diesem Zweck ist die Aufnahme der Schublade an ihren Längs- und Querseiten durch Randleisten begrenzt und ist an ihrer Rückseite durch einen Boden geschlossen. Die jeweils vorgesehenen Randleisten können zum Führen der Schublade in oder an den dazu am Rahmenelement vorgesehenen Schubführungen genutzt werden. Als besonders vorteilhaft erweist sich diese Ausgestaltung dann, wenn die Schiebeführungen für die Schublade als Nuten in den Querseitenabschnitten des Rahmenelements vorgesehen sind und die jeweils zugeordnete Randleiste so ausgelegt und positioniert ist, dass die der Aufnahme der Schublade zugewandte Innenseite der der jeweiligen Schiebeführung zugeordneten Randleiste flächenbündig zur Innenseite des jeweils zugeordneten Querseitenabschnitts ausgerichtet ist. Bei einer solchen Anordnung der Randleiste sind die für die Schublade am erfindungsgemäßen Wechselrahmen vorgesehenen Schubführungen für den Betrachter nicht erkennbar, wenn sich die Schublade in ihrer Einschubstellung befindet. Die entsprechende Platzierung der Randleistung kann auf einfache Weise dadurch bewerkstelligt werden, dass die Dicke der den Querseitenabschnitten des Rahmenelements zugeordneten Randleisten der Schublade gleich der Tiefe der als Schiebeführung in den jeweiligen Querseitenabschnitt vorgesehenen Führungsnut ist.

    [0027] Der Halt der Schublade in ihrer Einschubposition ist dadurch besonders abgesichert dass in die Innenseite des Abschnitts des Rahmenelements, der der Mündung der Ausnehmung gegenüberliegt, eine Aufnahme eingeformt ist, in der die Schublade in Einschubstellung mit ihrem der Aufnahme zugeordneten Randbereich sitzt. Ist auch an dieser Seite der Ausnehmung der Schublade eine Randleiste vorgesehen, so ergibt sich auch hier eine optimierte optische Erscheinung dadurch, dass die Randleiste derart an der Schublade positioniert wird, dass die der Aufnahme der Schublade zugewandte Innenseite der der jeweiligen Schiebeführung zugeordneten Randleiste in Einschubstellung der Schublade flächenbündig zur Innenseite des jeweils zugeordneten Längsseitenabschnitts des Rahmenelements ausgerichtet ist. Auch hier lässt sich die gewünschte flächenbündige Ausrichtung auf einfache Weise dadurch gewährleisten, dass die Tiefe der Aufnahme, die in den der Ausnehmung gegenüberliegenden Abschnitts des Rahmenelements eingeformt ist, gleich der Dicke der Randleiste ist, die dieser Aufnahme zugeordnet ist.

    [0028] Bei in Einschubstellung befindlicher Schublade kann die Ausnehmung des Rahmenelements, in der die Schublade gelagert ist, durch eine Randleiste der Schublade geschlossen sein. Um dabei eine auch hinsichtlich der optischen Anmutung des Wechselrahmens perfekte Ausrichtung der betreffenden Randleiste in der Ausnehmung zu erleichtern, sind an den seitlichen Begrenzungen der Ausnehmung Anlaufschrägen vorgesehen so dass die Ausnehmung ausgehend von der Außenfläche des Rahmenelements zumindest über einen Teil der Tiefe der Ausnehmung eine in Richtung der Rahmenöffnung trichterförmig sich verengende Form besitzt. Die der Ausnehmung zugeordnete Randleiste weist an ihren Enden, die den seitlichen Enden der Ausnehmung zugeordnet sind, jeweils einen Endabschnitt auf, an dem eine korrespondierend zu der jeweils zugeordneten Anlaufschräge der Ausnehmung ausgerichtete Schrägfläche vorgesehen ist. Diese Schrägfläche liegt bei in Einschubstellung befindlicher Schublade dicht an der zugeordneten Anlaufschräge an. Über die Anlaufschrägen und die zugeordneten Schrägflächen der betreffenden Randleiste der Schublade zentriert sich somit die Schublade selber, wenn sie sich beim Einschieben in die Rahmenöffnung ihrer Einschubstellung nähert.

    [0029] Hier erlaubt es die Erfindung, die Aufnahme der Schublade zum Ablegen eines Stapels von zwei oder mehr aufeinander liegenden Ausstellungsstücken, insbesondere Einzelblättern, auszubilden, wobei dann bei in Einschubstellung befindlicher Schublade das in Bezug auf die Betrachterseite zuoberst liegende Ausstellungsstück, insbesondere Einzelblatt, des Stapels jeweils in der Rahmenöffnung sichtbar ist. Auf diese Weise kann beispielsweise in dem erfindungsgemäßen Wechselrahmen ein Stapel von beliebig vorsortierten, insbesondere blattartigen Gegenständen in die Aufnahme gelegt werden. Insbesondere ermöglicht es der erfindungsgemäße Wechselrahmen in diesem Fall, zu einer Sammlung zusammengestellte Ausstellungsstücke, insbesondere Einzelblätter, in einer bestimmten, festgelegten Abfolge zu präsentieren.

    [0030] Soll das jeweils zuoberst auf dem Stapel liegende Ausstellungsstück, insbesondere Einzelblatt, gegen ein neues Ausstellungstück, insbesondere Einzelblatt, getauscht werden, so kann die Schublade auf denkbar einfache Weise so weit aus dem Rahmen herausgezogen werden, dass der in der Aufnahme der Schublade liegende Stapel sich in einer für die Entnahme ausreichenden Weise außerhalb des Rahmenelements befindet. Der Stapel kann dann aus der Aufnahme entnommen und beispielsweise das bis dahin zuoberst liegende Ausstellungsstück, insbesondere Einzelblatt, unter das bis dahin zuunterst liegende Ausstellungsstück, insbesondere Einzelblatt, gelegt werden. Auf diese Weise lässt sich bei einem erfindungsgemäßen Wechselrahmen ohne Weiteres beispielsweise die bei einem Kalender übliche Abfolge der Präsentation von Ausstellungsstück, insbesondere Einzelblättern, bewerkstelligen, ohne dass dazu einzelne Ausstellungsstücke, insbesondere, insbesondere Einzelblätter, umständlich in einen Schlitz eingeführt oder eine ebenso umständliche, die Gefahr von Beschädigungen der Ausstellungsstücke, insbesondere Einzelblätter, mit sich bringende Umsortierung erforderlich ist.

    [0031] Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ohne Weiteres eine Sammlung von zwölf Ausstellungsstücken, insbesondere Einzelblättern, zusammenstellen, von denen jeweils eines einem Monat des laufenden Jahres zugeordnet ist.

    [0032] Um dabei die Funktion eines Kalenders zu erfüllen, kann dem erfindungsgemäßen Wechselrahmen ein Kalendarium beigestellt werden. Hierzu kann ein separater Halter in Form beispielsweise eines Ständers vorgesehen sein, auf dem ein Stapel von beispielsweise zwölf Karten abgelegt ist, von denen die jeweils zuoberst angeordnete Karte die Daten des laufenden Monats angibt. Ist der Monat abgelaufen, kann die zuoberst liegende Karte wie beim im Wechselrahmen abgelegten Stapel von Ausstellungsstücken, insbesondere Einzelblättern, das zuoberst liegende Blatt ans Ende des Stapels eingeordnet werden, so dass die dem Folgemonat zugeordnete Karte zuoberst liegt und damit die auf ihr angegebenen Daten frei sichtbar sind.

    [0033] Um die Sortierung zu erleichtern, kann der Halter ein erstes Stützelement beispielsweise in Form einer ebenen Platte aufweisen. An deren in Schwerkraftrichtung unteren Ende kann ein Fußabschnitt angeordnet sein, der zum Abstellen der dem jeweils aktuellen Monat zugeordneten Karte vorgesehen ist, welche, wenn sie auf dem Fuß steht, mit ihrer Rückseite an der Stützfläche abgestützt ist. Der Fußabschnitt bildet dann eine erste Stütze, über die der Halter am jeweiligen Untergrund, auf dem er steht, abgestützt ist.

    [0034] Optional kann hinter dem vorzugsweise plattenförmigen Stützelement ein Aufnahmeschlitz ausgebildet sein, in den die jeweils nicht benötigten Karten des Kalendariums gesteckt werden können. An seiner vom ersten Stützelement abgewandten Seite kann der Aufnahmeschlitz durch ein vorzugsweise ebenfalls plattenförmiges zweites Stützelement begrenzt sein, das sich vorteilhafterweise parallel zum ersten Stützelement erstreckt. Vorteilhafterweise ist dabei das erste Stützelement so hoch, dass es die in dem Aufnahmeschlitz steckenden kartenartigen Gegenstände vollflächig abdeckt. Auf diese Weise wird der Blick auf die auf der Vorderseite des ersten Stützelements angeordnete Karte konzentriert. Auch kann die Höhe des zweiten Stützelements so bemessen werden, dass die in dem Aufnahmeschlitz angeordneten Gegenstände über eine zur Vermeidung eines Umknickens ausreichende Höhe gestützt sind.

    [0035] Das erste und das zweite Stützelement sind vorzugsweise unter einem spitzen Winkel gegen den Untergrund geneigt und parallel zueinander ausgerichtet, so dass die auf der Vorderseite des ersten Stützelements positionierte Karte vom Betrachter gut wahrnehmbar ist und aufgrund der Schwerkraftwirkung sicher am ersten Stützelement anliegt, ohne dass dazu zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden.

    [0036] Gegen das zweite Stützelement kann schließlich eine beispielsweise ebenfalls plattenförmige Stützstrebe abgestützt sein, die den Halter gegen den jeweiligen Untergrund abstützt.

    [0037] Um ein Herausfallen des Kartenstapels aus dem Aufnahmeschlitz zu verhindern, kann der Aufnahmeschlitz des Halters an seiner einen seitlichen Seite geschlossen sein. Es versteht sich dabei von selbst, dass ein derartiger Halter nicht nur zum Halten von Kalenderkarten, sondern auch für alle anderen kartenartigen Gegenstände, wie Postkarten, Notizzettel etc. geeignet ist.

    [0038] Der Halter kann wie der Wechselrahmen aus Holz hergestellt sein, so dass sich aus der Kombination von Wechselrahmen und Halter ein ansprechendes einheitliches Bild ergibt.

    [0039] Die Verschiebung der erfindungsgemäß vorgesehenen Schublade zwischen der Einschubstellung, in der die Schublade bis zu ihrer Endstellung in das Rahmenelement eingeschoben ist, und der Entnahmestellung, in der die Aufnahme der Schublade sich für das Entnehmen des jeweiligen Ausstellungsstücks ausreichend weit außerhalb des Rahmenelements befindet, erfolgt beim erfindungsgemäßen Wechselrahmen in einer für Schubladen typischen linearen Schiebebewegung.

    [0040] Mit der Erfindung steht somit ein Wechselrahmen zur Verfügung, der auf leicht handhabbare Weise die Präsentation von wechselnden Ausstellungsstücken erlaubt und insbesondere auf einfache Weise die Präsentation von Einzelblättern, die zu einer Sammlung zusammengestellt sind, in einer bestimmten Reihenfolge erlaubt.

    [0041] Ein erfindungsgemäßer Wechselrahmen kann grundsätzlich jede beliebige Form haben, solange bei ihm ein Rahmenelement mit einer durchgängig von der Außenseite zur Rahmenöffnung führenden Ausnehmung vorgesehen ist, in der die erfindungsgemäß vorgesehene Schublade verschiebbar gelagert ist.

    [0042] Eine Schiebeführung für die erfindungsgemäß vorgesehene Schublade kann an der Innenseite des Rahmenelements angebracht oder in der betreffenden Innenseite des Rahmenelements ausgebildet sein. Es ist denkbar, als Schiebeführungen beispielsweise im Handel erhältliche Führungsschienen oder desgleichen zu verwenden, die an dem Rahmenelement befestigt werden und an denen die Schublade beim Einschieben und Herausziehen gleitend geführt ist. Besonders einfach und kostengünstig sowie auch optisch besonders ansprechend lässt sich eine Schubführung für die Schublade jedoch dann verwirklichen, wenn als Schiebeführung in den jeweils mit ihr versehenen Querseitenabschnitt des Rahmenelements eine Führungsnut vorgesehen ist. In dieser Nut kann die Schublade gleiten, ohne dass zusätzliche Bauteile erforderlich sind.

    [0043] Eine optimal verdeckte, die freie Sicht auf den zu präsentierenden Gegenstand nicht behindernde Führung der Schublade in dem Rahmenelement ergibt sich dadurch, dass sich die Schiebeführung über die gesamte Länge der Innenseite des jeweils mit ihr versehenen Querseitenabschnitts erstreckt. Ein einfaches vollständiges Herausnehmen der Schublade aus dem Rahmenelement kann dabei dadurch ermöglicht werden, dass die Schiebeführung mit ihrem der Ausnehmung zugeordneten Ende in der Ausnehmung des Rahmenelements mündet. Soll dagegen eine Sicherung gegen ein unbeabsichtigt zu weites Herausziehen der Schublade vorgesehen werden, kann dies auf einfache Weise dadurch realisiert werden, dass in der Ausnehmung, in der die Schublade gelagert ist, ein Anschlag vorgesehen ist, gegen den die Schublade mit einem an ihr befestigten Absatz anschlägt, wenn die Schublade ihre maximal aus dem Rahmenelement herausgezogene Entnahmestellung erreicht hat.

    [0044] In der vom Rahmenelement umgrenzten Rahmenöffnung wird der zu präsentierende Gegenstand positioniert. Dabei versteht es sich von selbst, dass die Rahmenöffnung für den Betrachter so geöffnet sein muss, dass er den jeweils präsentierten Gegenstand in der gewünschten Weise frei wahrnehmen kann. Diese Art einer Öffnung setzt somit nicht notwendig den freien Zugriff auf das in der Rahmenöffnung präsentierte Ausstellungsstück voraus. Vielmehr reicht es aus, wenn die Rahmenöffnung visuell geöffnet, also durchsichtig ist. Dementsprechend versteht es sich von selbst, dass an dem Rahmenelement auch eine die Rahmenöffnung füllende durchsichtige Scheibe gehalten sein kann, die im Gebrauch den jeweils für den Betrachter in der Rahmenöffnung sichtbaren Gegenstand gegenüber dem Betrachter körperlich abschirmt, jedoch den Blick auf das jeweilige Ausstellungsstück ohne Weiteres erlaubt.

    [0045] Um den Halt des Stapels in der Schublade zu erleichtern, hat die Schublade einen Boden, auf dem das zu präsentierende Ausstellungsstück, insbesondere der Stapel von Einzelblättern, liegt. Der Boden muss dabei keine geschlossene Fläche bilden, sondern kann, beispielsweise zur Gewichtsersparnis oder um eine Durchlüftung zu gewährleisten, auch mit Lochungen und desgleichen versehen sein.

    [0046] Um die im Wechselrahmen präsentierten Gegenstände gegen Umwelteinflüsse zu schützen und die Stabilität des Wechselrahmens zu optimieren, kann es zweckmäßig sein, das Rahmenelement auf seiner von der Betrachterseite abgewandten Rückseite durch eine von dem Rahmenelement getragene plattenförmige Rückwand zu schließen.

    [0047] Besonders einfach und gleichzeitig optisch ansprechend lässt sich der erfindungsgemäße Wechselrahmen dadurch verwirklichen, dass das Rahmenelement mindestens aus Holz gefertigt ist.

    [0048] Auch die erfindungsgemäß vorgesehene Schublade kann aus Holz gefertigt sein.

    [0049] Die Form der Aufnahme der Schublade kann problemlos an die Form des in ihr abzulegenden Ausstellungsstücks angepasst sein. Da beispielsweise als Ausstellungsstücke besonders in Frage kommende Einzelblätter in der Regel eine rechteckige Form haben, ist es für die meisten Fälle vorteilhaft, wenn auch die Aufnahme der Schublade von der Betrachterseite her gesehen rechteckig ist.

    [0050] Eine besonders gut verschiebbare Lagerung der Schublade in der Ausnehmung des Rahmenelements ergibt sich dann, wenn die Ausnehmung schlitzartig, insbesondere nach Art eines Längsschlitzes, ausgebildet ist.

    [0051] Die optische Anmutung des erfindungsgemäßen Wechselrahmens kann dadurch dem jeweiligen Geschmack angepasst sein, dass an dem Rahmenelement mindestens ein Dekorationselement befestigt ist. Dieses kann beispielsweise als weiterer Rahmen aus einem anderen Material oder einer anderen Farbe auf der Betrachterseite des Rahmenelements angeordnet sein. Es versteht sich von selbst, dass der erfindungsgemäße Wechselrahmen auf einem festen Grund, beispielsweise einem Boden oder einer Tischplatte, aufgestellt und dabei gegen eine Wand gelehnt werden kann. Ebenso kann der erfindungsgemäße Wechselrahmen eine Einrichtung zum Aufhängen des Rahmens an einer Wand umfassen.

    [0052] Um eine optimale Präsentation des in ihm gezeigten Gegenstands auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen zu gewährleisten, kann der erfindungsgemäße Wechselrahmen mit einer Lichtquelle versehen sein, die den Gegenstand beleuchtet. Optimalerweise ist diese Lichtquelle in die Schublade integriert, so dass sie problemlos gewartet oder ausgetauscht werden kann, indem sie mit der Schublade aus dem Rahmen gezogen wird. Hierzu kann die Lichtquelle beispielsweise an oder in einer der Randleisten der Schublade angeordnet sein. Zu diesem Zweck kann in der betreffenden Randleiste eine Ausnehmung eingeformt sein, in der die Lichtquelle sitzt. Dabei ist die Lichtquelle optimalerweise derart ausgerichtet, dass ihre der von der Schublade umgrenzten Aufnahme zugeordnete Stirnfläche flächenbündig mit der der Aufnahme zugeordneten Seitenfläche der jeweiligen Randleiste angeordnet ist. Zu diesem Zweck als Lichtquelle besonders geeignet sind einzelne oder zu Leisten zusammengefasste lichtemittierende Dioden ("LED") oder desgleichen, die bei minimalem Raumbedarf ausreichende Lichtmengen abgeben und sich dabei nur geringfügig erwärmen.

    [0053] Alternativ oder ergänzend zu einer Anordnung der Lichtquelle seitlich von dem zu präsentierenden Gegenstand kann eine Lichtquelle innerhalb des Rahmens auch so angeordnet sein, dass der Gegenstand von seiner Vorderseite oder von seiner Rückseite her beleuchtet wird.

    [0054] Eine frontal auf die Vorderseite gerichtete Beleuchtung kann dabei beispielsweise dadurch verwirklicht werden, dass die Beleuchtungseinrichtung im Bereich des die Rahmenöffnung umgebenden Rands des Wechselrahmens angeordnet und gegen die Vorderseite des Gegenstands gerichtet ist. Denkbar sind als Beleuchtungsquelle für diesen Zweck darüber hinaus eine transparente lichtleitende Folie oder Scheibe, die vom Betrachter her gesehen vor dem Gegenstand angeordnet ist und in der das beispielsweise seitlich in sie eingeleitete Licht so reflektiert wird, dass es den Gegenstand aus Sicht des Betrachters frontal ausleuchtet.

    [0055] Im Fall, dass der Gegenstand selbst transparent ist oder dass durch eine von seiner Rückseite her erfolgende Beleuchtung besondere optische Effekte ausgelöst werden sollen, kann eine von hinten auf den Gegenstand gerichtete Beleuchtung in einen Boden der Schublade oder des Wechselrahmens integriert sein. Dabei können auch für diese Art der Beleuchtung lichtleitende Folien, Platten oder desgleichen eingesetzt werden, um eine gleichmäßige flächige Ausleuchtung zu erzielen. Genauso lassen sich für diesen Zweck beispielsweise LEDs oder vergleichbare lichtemittierende Bauelemente verwenden, die in geeigneter Verteilung auf der jeweiligen Bodenfläche angeordnet sind. Um dabei eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen, kann zwischen den zu beleuchtenden Gegenstand und die punkt- oder zellenförmigen Lichtquellen erforderlichenfalls ein scheibenartiger Diffusor angeordnet sein, der das von den LEDs in der Regel punktförmig emittierte Licht so zerstreut, dass der Betrachter eine gleichmäßig ausgeleuchtete Fläche wahrnimmt.

    [0056] Auch eine zum Betrieb der Lichtquelle erforderliche Energieversorgungseinrichtung, wie beispielsweise eine Batterie, ein wiederaufladbarer Akkumulator oder ein Netzteil, das mit der Stromversorgung eines Gebäudes verbunden werden kann, kann in den Rahmen integriert sein. Um auch hier eine problemlose Wartung und Instandsetzung zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, die Energieversorgungseinrichtung ebenfalls in die Schublade zu integrieren. Als Ort für die Anordnung der Energiequelle bietet sich ebenfalls eine der Randleisten an, die die Aufnahme der Schublade des erfindungsgemäßen Rahmens umgrenzen.

    [0057] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Deren Figuren zeigen jeweils schematisch:
    Fig. 1
    einen Wechselrahmen mit herausgezogener Schublade in einer Draufsicht von seiner Betrachterseite her;
    Fig. 2
    den Wechselrahmen mit in Einschubstellung befindlicher Schublade in einer Fig. 1 entsprechenden Ansicht;
    Fig. 3
    den Wechselrahmen in einem Schnitt entlang der in Fig. 2 eingezeichneten Schnittlinie X-X;
    Fig. 4
    den Wechselrahmen in einer seitlichen Ansicht aus der in Fig. 3 eingezeichneten Richtung A;
    Fig. 5
    die Schublade des Wechselrahmens in einer Fig. 1 entsprechenden Ansicht;
    Fig. 6
    ein Rahmenelement des Wechselrahmens in einer Fig. 1 entsprechenden Ansicht;
    Fig. 7
    das Rahmenelement in einem Schnitt entlang der in Fig. 6 eingezeichneten Schnittlinie Y-Y;
    Fig. 8
    das Rahmenelement in einem Schnitt entlang der in Fig. 6 eingezeichneten Schnittlinie Z-Z;
    Fig. 9
    das Rahmenelement in einer seitlichen Ansicht aus der in Fig. 6 eingezeichneten Richtung B;
    Fig. 10
    eine alternative Ausführung einer Schublade des Wechselrahmens;
    Fig. 11
    die Schublade gemäß Fig. 10 in einem Schnitt entlang der in Fig. 10 eingezeichneten Schnittlinie W-W;
    Fig. 12
    einen Halter für ein Kalendarium in seitlicher Ansicht;
    Fig. 13
    den Halter gemäß Fig. 12 in perspektivischer Ansicht von vorne;
    Fig. 14
    den Halter gemäß Fig. 12 in perspektivischer Ansicht von hinten;
    Fig. 15
    eine andere Ausführung des Halters in seitlicher Ansicht;
    Fig. 16
    den Halter gemäß Fig. 15 in einer perspektivischen Ansicht von vorne.


    [0058] Der Wechselrahmen 1 umfasst ein in seiner Grundform rechteckiges Rahmenelement 2, das eine ebenfalls rechteckige Rahmenöffnung 3 umgrenzt. Das aus im Querschnitt rechteckigen Holzstäben gefertigte Rahmenelement 2 weist zwei parallel zu einander ausgerichtete Längsseitenabschnitte 4,5 und zwei im rechten Winkel zu den Längsseitenabschnitten 4,5 ausgerichtete Querseitenabschnitte 6,7 auf. Der eine Querseitenabschnitt 6 verbindet die ihm zugeordneten Enden der Längsseitenabschnitte 4,5, wogegen der andere Querseitenabschnitt 7 die gegenüberliegenden Enden der Längsseitenabschnitte 4,5 miteinander verbindet.

    [0059] In dem einen Längsseitenabschnitt 4 ist eine nach Art eines Schlitzes geformte Ausnehmung 9 ausgebildet, die sich ausgehend von der Außenfläche 10 des Längsseitenabschnitts 4 bis zur der Rahmenöffnung 3 zugeordneten Innenfläche 11 erstreckt. Die Ausnehmung 9 ist bezogen auf die Höhe H2 des Rahmenelements 2 mittig angeordnet. Ihre Höhe H9 beträgt etwa ein Drittel der Höhe H2 des Rahmenelements 2.

    [0060] In den der Rahmenöffnung 3 zugeordneten Innenseiten 12,13 der Querseitenabschnitte 6,7 ist jeweils eine im Querschnitt rechteckige Nut 14,15 ausgebildet. Die Nuten 14,15 erstrecken sich jeweils über die Breite B3 der Rahmenöffnung 3 und münden in der Ausnehmung 9.

    [0061] In der der Mündung der Ausnehmung 9 gegenüberliegenden Innenseite 16 des Längsseitenabschnitts 5 ist eine ebenfalls nutförmige, im Querschnitt rechteckige Aufnahme 17 ausgebildet, die sich über die Länge L3 der Rahmenöffnung 3 erstreckt und an ihren Enden in die Nut 14, 15 der jeweils angrenzenden Querseitenabschnitte 6,7 übergeht.

    [0062] Auf der im Gebrauch dem Betrachter zugewandten Betrachterseite S ist in die Rahmenöffnung 3 eine durchsichtige Glasscheibe 18 eingesetzt, die in einer oberhalb der Nuten 14,15 und der Aufnahme 17 um die Rahmenöffnung 3 umlaufenden, in die Längsseitenabschnitte 4,5 und die Querseitenabschnitt 6,7 vorgesehenen Nut 19 gehalten ist.

    [0063] Auf der von der Betrachterseite S abgewandten Rückseite R trägt das Rahmenelement 2 eine geschlossene Rückwand 20, die durch eine Holzplatte gebildet ist.

    [0064] Die Seitenflächen 21, 22, durch die die Ausnehmung 9 an ihren Schmalseiten begrenzt ist, sind ausgehend von den Ecken 23,24, in denen sich die Querseitenabschnitte 6,7 und der Längsseitenabschnitt 4 jeweils treffen, in Bezug auf die ihnen jeweils zugeordnete Nut 14, 15 unter einem Winkel von 45° ausgerichtet. Auf diese Weise verengt sich die Ausnehmung 9 ausgehend von den Ecken 23,24 in Richtung der Rahmenöffnung 3 trichterartig und die Seitenflächen 21,22 bilden Anlaufschrägen, über die eine in der Ausnehmung 9 verschiebbar gelagerte Schublade 25 in ihrer Einschubstellung (Fig. 2) in der Ausnehmung 9 zentriert ist.

    [0065] Die Schublade 25 ist in den Nuten 14,15, in einer geradlinigen Bewegung V zwischen einer Einschubstellung, in der sie vollständig in das Rahmenelement 2 eingeschoben ist (Fig. 2), und einer Entnahmestellung verschiebbar, in der sich eine Aufnahme 26 der Schublade 25 seitlich neben dem Längsseitenabschnitt 4 des Rahmenelements 2 außerhalb der Rahmenöffnung 3 befindet.

    [0066] Auf diese Weise kann bei in Entnahmestellung befindlicher Schublade 25 ein aus beispielsweise zwölf Einzelblättern E gebildeter Einzelblatt-Stapel P in die Aufnahme 26 gelegt werden. Die Tiefe der Aufnahme 26 ist dabei so bemessen, dass sie den Stapel P auch dann noch aufnehmen kann, wenn die Einzelblätter E durch zwischen sie gelegte Trennpapiere oder desgleichen voneinander getrennt sind.

    [0067] Die Aufnahme 26 weist von der Betrachterseite S her gesehen eine rechteckige Grundform auf und ist in ihrer Länge und Breite so an die Abmessungen der Einzelblätter E angepasst, dass der Stapel P mit einem für die Vermeidung von Beschädigungen der Einzelblätter E ausreichendem Spiel in der Aufnahme 26 liegen kann. Dabei ist die Aufnahme 26 an ihren Längs- und Querseiten durch Randleisten 27,28,29,30 begrenzt und an ihrer Rückseite durch einen Boden geschlossen. Die Randleisten 28,29 sind jeweils einer der Nuten 14,15, die Randleiste 30 der Aufnahme 17 und die Randleiste 27 der Ausnehmung 9 zugeordnet.

    [0068] Der Abstand der Randleisten 28,29 voneinander und ihre Dicke sowie Höhe sind jeweils derart an den Abstand, die Tiefe und die Höhe der Nuten 14,15 angepasst, dass die Randleisten 28,29 mit leichtem Spiel in den Nuten 14,15 längsverschiebbar sind, gleichzeitig aber ihre der Aufnahme 26 der Schublade 25 zugeordneten Längsseiten 31 ,32 flächenbündig zu den Innenseiten 12,13 der jeweils zugeordneten Querseitenabschnitte 6,7 ausgerichtet sind. Genauso ist der Abstand zwischen den Randleisten 27 und 30 sowie die Dicke und Höhe der Randleiste 30 so an die Position, Tiefe und Höhe der Aufnahme 17 im Längsseitenabschnitt 5 des Rahmenelements 2 angepasst, dass die Randleiste 30 bei Erreichen der Einschubstellung mit leichtem Spiel in die Aufnahme 17 eingeschoben werden kann und bei fertig eingeschobener Schublade mit ihrer der Aufnahme 26 der Schublade zugeordneten Innenseite 33 flächenbündig zur Innenseite 16 des Längsseitenabschnitts 5 ausgerichtet ist.

    [0069] Die der Ausnehmung 9 zugeordnete Randleiste 27 ist hinsichtlich ihrer Dicke und Höhe so ausgelegt, dass die Randleiste 27 mit leichtem Spiel in die Ausnehmung 9 eingeschoben werden kann und gleichzeitig in Einschubstellung die Außenfläche 34 der Randleiste 27 flächenbündig zur Außenfläche 10 des Längsseitenabschnitts 4 und die Innenseite 35 der Randleiste 27 flächenbündig zur Innenfläche 11 des Längsseitenabschnitts 4 angeordnet ist. Dabei weist die die Randleiste 27 an ihren den Randleisten 28,29 zugeordneten Enden jeweils einen seitlich vorstehenden Endabschnitt auf, an dem ausgehend von der jeweiligen Randleiste 28,29 jeweils eine unter einem Winkel von 45° ausgerichtete Schrägfläche 36,37 vorgesehen ist. Mit den Schrägflächen 36,37 liegt die Schublade 25 in ihrer Einschubstellung dicht an den als Anlaufschrägen dienenden Seitenflächen 21 ,22 des Rahmenelements 2 an, die die Ausnehmung 9 seitlich begrenzen. Dabei sind die Schrägflächen 36,37 so ausgerichtet und angeordnet, dass die freie Eckkanten 38,39 der Randleiste 27, in denen die Schrägflächen 36,37 auslaufen, in Einschubstellung mit den Ecken 23,24 zusammenfallen, in denen sich der Längsseitenabschnitt 4 und die Querseitenabschnitte 6,7 einander treffen. Auf diese Weise ist die Randleiste 27 bei in Einschubstellung befindlicher Schublade 25 so in das Rahmenelement 2 integriert, dass sich auch am Längsseitenabschnitt 4 eine ebene Außenfläche ergibt.

    [0070] Die in den Figuren 10 und 11 gezeigte Schublade 25a entspricht in ihrem Aufbau grundsätzlich identisch dem voranstehend erläuterten Aufbau der Schublade 25. Daher sind in den Figuren 10 und 11 die übereinstimmenden Bauteile und Details der Schubladen 25,25a mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.

    [0071] Über die zur Schublade 25 erläuterten Einzelheiten hinaus weist die Schublade 25a zwei Beleuchtungseinrichtungen 40,41 auf, die in Form von handelsüblichen LED-Lichtleisten an den der Aufnahme 26 jeweils zugeordneten Innenseiten der kürzeren Randleisten 28,29 angeordnet sind und sich dabei über die Länge der betreffenden Randleisten 28,29 erstrecken. Dazu ist ausgehend von der freien Oberseite der Randleisten 28,29 jeweils ein sich über die Länge der Randleisten 28,29 erstreckender Absatz in die Randleisten 28,29 eingeformt. Dessen Tiefe und Höhe ist so bemessen, dass die leistenförmigen Beleuchtungseinrichtungen 40,41 einerseits mit ihrer der Aufnahme 26 zugeordneten Stirnseite, über die Licht emittiert wird, flächenbündig zur Innenseite 31 , 32 und andererseits mit ihrer Oberseite flächenbündig zur Oberseite der jeweiligen Randleiste 28,29 ausgerichtet ist.

    [0072] Zur Versorgung der Beleuchtungseinrichtungen 40,41 mit elektrischer Energie ist in die der Aufnahme 26 zugeordnete Innenseite 35 der frontseitigen Randleiste 27 ein Fach 42 eingeformt, in dem als Energieversorgung 43 beispielsweise eine Batterie eingelegt ist. Über ebenfalls in die Randleiste 27 eingearbeitete Kabelverbindungen ist die Energieversorgung 43 mit den Beleuchtungseinrichtungen 40,41 verbunden. Mittels eines Schalters 44 kann die Beleuchtungseinrichtung 40,41 eingeschaltet werden. Der Schalter 44 kann dabei beispielsweise als Kontakt ausgebildet sein, der die Verbindung zwischen der Energieversorgung 43 und den Beleuchtungseinrichtungen 40,41 schließt, wenn die Schublade 25a vollständig in das Rahmenelement 2 eingeschoben ist, und unterbricht, sobald die Schublade 25a aus dem Rahmenelement 2 gezogen wird. Alternativ oder ergänzend kann ein solcher Schalter 44 auch an der äußeren Seitenfläche 34 der Randleiste 27 der Schublade 25a angeordnet sein, um ihn von außen bedienen zu können, oder der Schalter 44 kann beispielsweise als Magnetschalter oder desgleichen ausgebildet und unsichtbar in eine der Randleisten 27 - 30 so eingelassen sein, dass er mittels eines geeigneten Auslösers, im Fall eines Magnetschalters also beispielsweise mittels eines Magneten, betätigt werden kann. Durch die Anordnung der Beleuchtungseinrichtungen 40,41 und der Energieversorgung 43 sowie des gegebenenfalls vorgesehenen Schalters in oder an der Schublade 25a können alle Elemente, die für die Beleuchtung des in der Aufnahme 26 der Schublade 25a präsentierten Gegenstands erforderlich sind, auf einfache Weise gewartet und erforderlichenfalls in Stand gesetzt werden.

    [0073] Soll der im Wechselrahmen 1 angeordnete Stapel P im Sinne eines Kalenders genutzt werden, so werden beispielsweise zwölf Einzelblätter E zu dem Stapel P zusammengefasst und in der Aufnahme 26 der Schublade 25 abgelegt. Jeweils am Monatsanfang eines neuen Monats wird dann die Schublade 25 in die Entnahmestellung bewegt und das bis dahin zuoberst liegende Einzelblatt E des Stapels hinten in den Stapel P eingeordnet, so dass das dem laufenden Monat zugeordnete Einzelblatt E frei sichtbar zuoberst im Stapel P liegt.

    [0074] Um zusätzlich zu dem jeweils in der Rahmenöffnung 3 des Wechselrahmens 1 präsentierten Einzelblatt E die Datumsangabe zu präsentieren, kann dem beispielsweise an einer Wand hängenden, gegen eine Wand lehnenden oder auf einem Tisch oder Boden stehenden Wechselrahmen 1 ein Kartenhalter 50,60 beigestellt werden.

    [0075] Der beispielsweise aus Holzplattenelementen zusammengesetzte Kartenhalter 50,60 weist dazu ein gegen die Schwerkraftrichtung geneigt ausgerichtetes erstes plattenförmiges Stützelement 51 auf, an dessen freier Vorderseite eine ebene Stützfläche 52 für jeweils eine hochkant stehende Karte K beispielsweise im DIN A6-Format vorhanden ist. Das erste Stützelement 51 steht dabei auf einem im Querschnitt L-förmigen Fußabschnitt 53, dessen kurzer Schenkel 54 vertikal nach oben stehend ausgerichtet ist und so einen Anschlag bildet, gegen den die gegen die Stützfläche 52 lehnende Karte K im Gebrauch mit ihrer jeweils unten liegenden Randkante abgestützt ist. Das erste Stützelement 51 steht dabei auf dem im Gebrauch horizontal ausgerichteten langen Schenkel 55 des Fußabschnitts 53 und ist ebenfalls mit seiner unteren Vorderkante gegen den kurzen Schenkel 54 des Fußabschnitts 53 abgestützt.

    [0076] Mit Abstand zur Rückseite des ersten Stützelements 51 und parallel zu diesem ausgerichtet ist ein zweites Stützelement 56 auf dem langen Schenkel 55 des Fußabschnitts 53 abgestützt. Die Weite des so zwischen den Stützelementen 51 ,56 gebildeten Schlitzes 57 ist dabei so bemessen, dass zwischen den Stützelementen 51 ,56 beispielsweise ein Stapel KS von elf Karten K im DIN A6-Format Platz finden. An seiner einen Schmalseite 58 ist der Schlitz 57 geschlossen, um ein Herausfallen des Kartenstapels KS zu vermeiden.

    [0077] Auf seiner vom ersten Stützelement 51 abgewandten Seite ist das zweite Stützelement 56 durch eine ebenfalls plattenförmige Stützstrebe 59 gegen den Untergrund abgestützt, auf dem der Halter 50 steht. Die Stützstrebe 59 ist dabei so in Bezug auf das zweite Stützelement 56 abgestützt, dass zwischen der Stützstrebe 59 und dem zweiten Stützelement 56 ein spitzer Winkel eingeschlossen ist.

    [0078] Die Höhe der Stützelemente 51 ,56 ist jeweils so bemessen, dass an ihnen im Gebrauch abgestützte Karten K über eine zur Vermeidung eines Umknickens ausreichende Länge abgestützt ist.

    [0079] Dabei ist das zweite Stützelement 56 im Hinblick auf eine optimale Erscheinung jeweils um so viel kürzer als das erste Stützelement 51, dass ein frontal gegen die Stützfläche 52 des ersten Stützelements 51 schauender Betrachter das dahinter liegende Stützelement 56 nicht wahrnimmt.

    [0080] Im Gebrauch kann jeweils an der Stützfläche 52 des ersten Stützelements 51 die dem jeweiligen Monat zugeordnete Karte K lehnen, auf der die dem betreffenden Monat zugehörigen Datumsangaben abgedruckt sind. Die für die restlichen elf Monate eines Jahres vorgesehenen Karten K stecken währenddessen im Schlitz 57. Beim Monatswechsel wird dann die dem abgelaufenen Monat zugeordnete Karte K in den Schlitz 57 zu den dort vorhandenen Karten K gesteckt und die dem anbrechenden Monat zugeordnete Karte K aus dem Schlitz 57 entnommen und gegen die Stützfläche 52 gelehnt.

    BEZUGSZEICHEN



    [0081] 
    1
    Wechselrahmen
    2
    Rahmenelement
    3
    Rahmenöffnung
    4,5
    Längsseitenabschnitte
    6,7
    Querseitenabschnitte
    9
    schlitzförmige Ausnehmung
    10
    Außenfläche des Längsseitenabschnitts 4
    11
    Innenfläche des Längsseitenabschnitts 4
    12,13
    Innenseiten der Querseitenabschnitte 6,7
    14,15
    Nut (Schiebeführungen)
    16
    Innenseite des Längsseitenabschnitts 5
    17
    Aufnahme
    18
    Glasscheibe
    19
    Nut
    20
    Rückwand
    21,22
    Seitenflächen (Anlaufschrägen)
    23,24
    Ecken des Rahmenelements 2
    25,25a
    Schublade
    26
    Aufnahme der Schublade 25
    27-30
    Randleisten
    31,32
    Innenseiten der Randleisten 28,29
    33
    Innenseite der Randleiste 30
    34
    Außenfläche der Randleiste 27
    35
    Innenseite der Randleiste 27
    36,37
    Schrägflächen
    38,39
    Eckkanten der Randleiste 27
    40,41
    Beleuchtungseinrichtungen
    42
    Fach
    43
    Energieversorgungseinrichtung
    44
    Schalter
    50,60
    Kartenhalter
    51
    erstes plattenförmiges Stützelement
    52
    ebene Stützfläche des Stützelements 51
    53
    Fußabschnitt
    54
    kurzer Schenkel des Fußabschnitts 53
    55
    langer Schenkel des Fußabschnitts 53
    56
    zweites Stützelement
    57
    Schlitz
    58
    Schmalseite des Schlitzes 57
    59
    plattenförmige Stützstrebe
    B3
    Breite der Rahmenöffnung 3
    E
    Einzelblätter
    H2
    Höhe des Rahmenelements 2
    H9
    Höhe der Ausnehmung 9
    K
    Karten
    KS
    Stapel von Karten
    L3
    Länge L3 Rahmenöffnung 3
    P
    aus den Einzelblättern E gebildeter Stapel
    R
    Rückseite des Rahmenelements 2
    S
    Betrachterseite
    V
    Schiebebewegung der Schublade 2



    Ansprüche

    1. Wechselrahmen zur Präsentation von Ausstellungsstücken (E), wobei der Wechselrahmen (1) ein Rahmenelement (2) hat, das eine Rahmenöffnung (3) umgrenzt, in der im Gebrauch das zu präsentierende Ausstellungsstück (E) von einer Betrachterseite (S) her gesehen sichtbar angeordnet ist, und wobei in das Rahmenelement (2) eine von der seitlichen Außenfläche (10) des Rahmenelements (2) zur gegenüberliegenden Innenfläche (11) des Rahmenelements (2) führende, in der Rahmenöffnung (3) mündende Ausnehmung (9) eingebracht ist, die zum Einschieben des jeweiligen Ausstellungsstücks (E) in die Rahmenöffnung (3) hinein und zum Herausziehen des Ausstellungsstücks (E) aus der Rahmenöffnung (3) hinaus vorgesehen ist, wobei in
    der Ausnehmung (9) eine Schublade (25) verschiebbar gelagert ist, die eine Aufnahme (26) zum Positionieren des Ausstellungsstücks (E) aufweist, und wobei die Schublade (25) zwischen einer Einschubstellung, in der das Ausstellungsstück (E) in der Rahmenöffnung (3) sichtbar ist, und einer Entnahmestellung verschiebbar ist, in der die Aufnahme (26) der Schublade (25) sich zum Entnehmen des in ihr vorhandenen Ausstellungsstücks (E) außerhalb des Rahmenelements (2) befindet; wobei das Rahmenelement (2) an einer ersten Seite einen ersten Querseitenabschnitt (6) und an einer gegenüberliegenden Seite einen zweiten Querseitenabschnitt (7) aufweist,
    die jeweils quer zu der Ausnehmung (9) ausgerichtet sind, in der die Schublade (25) gelagert ist;
    wobei das Rahmenelement (2) von der Betrachterseite (S) her gesehen eine viereckige Grundform mit zwei sich parallel zueinander erstreckenden Längsseitenabschnitte (4,5), die an ihrem einen Ende durch den einen Querseitenabschnitt (6) und an ihrem anderen Ende durch den zweiten Querseitenabschnitt (7) des Rahmenelements (2) miteinander verbunden sind und das Rahmenelement (2) von der Betrachterseite (S) abgewandten Rückseite (R) eine geschlossene Rückwand (20) trägt; und
    wobei die Aufnahme (26) an ihren Längs- und Querseiten durch Randleisten (27, 28, 29, 30) begrenzt und an ihrer Rückseite durch einen Boden geschlossen ist; und
    wobei bei in Einschubstellung befindlicher Schublade (25) die der Ausnehmung (9) zugeordnete Randleiste (27) mit ihrer Außenfläche (34) flächenbündig zur die Ausnehmung (9) umgrenzenden Außenfläche (10) des Rahmenelements (2) ausgerichtet ist; dadurch gekennzeichnet, dass an den seitlichen Begrenzungen der Ausnehmung (9) Anlaufschrägen (21, 22) vorgesehen sind, so dass die Ausnehmung (9) ausgehend von der Außenfläche (10) des Rahmenelements (2) zumindest über einen Teil der Tiefe der Ausnehmung (9) eine in Richtung der Rahmenöffnung (3) trichterförmig sich verengende Form besitzt; und
    weiter die der Ausnehmung (9) zugeordnete Randleiste (27) an ihren den seitlichen Enden der Ausnehmung (9) zugeordneten Enden jeweils einen Endabschnitt aufweist, an dem eine korrespondierend zu der jeweils zugeordneten Anlaufschräge (21, 22) der Ausnehmung (9) ausgerichtete Schrägfläche (36, 37) vorgesehen ist, die in Einschubstellung der Schublade dicht an der zugeordneten Anlaufschräge (21, 22) anliegt.
     
    2. Wechselrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausstellungsstück ein Einzelblatt (E) ist, insbesondere ein Einzelblatt (E) aus Papier oder desgleichen, auf dem eine künstlerische Darstellung, wie eine Zeichnung, eine Radierung, ein Druck oder ein Foto wiedergegeben ist.
     
    3. Wechselrahmen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (26) der Schublade (25) zum Ablegen eines Stapels (P) von zwei oder mehr aufeinander liegenden Ausstellungsstücken (E) vorgesehen ist und dass bei in Einschubstellung befindlicher Schublade (25) das in Bezug auf die Betrachterseite (S) zuoberst liegende Ausstellungstück (E) des Stapels (P) in der Rahmenöffnung (3) sichtbar ist.
     
    4. Wechselrahmen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anderInnenseite(12,13)des Rahmenelements (2) eine Schiebeführung für die Schublade (25) vorgesehen ist.
     
    5. Wechselrahmen nach einem der voranstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeführung an mindestens einem der Querseitenabschnitte (6,7) vorgesehen ist, und dass als Schiebeführung im jeweils mit ihr versehenen Querseitenabschnitt (6,7) des Rahmenelements (2) eine Führungsnut (14,15) vorgesehen ist.
     
    6. Wechselrahmen nach Anspruch 7 und einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Aufnahme (26) der Schublade (25) zugewandte Innenseite (31,32) der der jeweiligen Schiebeführung zugeordneten Randleiste (28,29) flächenbündig zur Innenseite (12,13) des jeweils zugeordneten Querseitenabschnitts (6,7) ausgerichtet ist.
     
    7. Wechselrahmen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenseite des der Mündung der Ausnehmung (9) gegenüberliegenden Abschnitts (5) des Rahmenelements (2) eine Aufnahme (17) vorgesehen ist, in der die Schublade (25) in Einschubstellung mit ihrem der Aufnahme (17) zugeordneten Randbereich sitzt.
     
    8. Wechselrahmen nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Einschubstellung der Schublade (25) die der Aufnahme der Schublade (25) zugewandte Innenseite (33) der der jeweiligen Schiebeführung zugeordneten Randleiste (30) flächenbündig zur Innenseite (16) des jeweils zugeordneten Längsseitenabschnitts (5) ausgerichtet ist.
     
    9. Wechselrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Aufnahme (17), die in dem der Ausnehmung (9) gegenüberliegenden Abschnitt (5) des Rahmenelements (2) vorgesehen ist, gleich der Dicke der Randleiste (30) ist, die dieser Aufnahme (17) zugeordnet ist.
     
    10. Wechselrahmen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmenelement (2) eine die Rahmenöffnung (3) füllende durchsichtige Scheibe (18) gehalten ist, die im Gebrauch den jeweils für den Betrachter in der Rahmenöffnung (3) sichtbares Einzelblatt (E) gegenüber dem Betrachter abschirmt.
     


    Claims

    1. Changeable frame for the presentation of exhibits (E), wherein the changeable frame (1) comprises a frame element (2), that surrounds a frame opening (3), in which during use the exhibits (E) to be presented is from a viewer's side (S) visibly arranged, and wherein in the frame element (2) is a recess (9) leading from a lateral outer surface (10) of the frame element (2) to the opposite inner surface (11) of the frame element (2) and opening into the frame opening (3) provided for insertion of the exhibit (E) into the frame opening (3) and for removal of the exhibit (E) from the frame opening (3), wherein in the recess (9) a drawer (25) is displaceably mounted, which has a receptacle (26) for positioning the exhibits (E), and wherein the drawer (25) is displaceable between an insertion position in which the exhibits (E) are visible in the frame opening (3) and a removal position in which the receptacle (26) of the drawer (25) is situated outside the frame element (2) for removal of the exhibits (E) from the receptacle (26); wherein the frame element (2) has a first transverse side portion (6) on a first side and a second transverse side portion (7) on opposite side, which are oriented respectively transversely relative to the recess (9), in which the drawer (25) is mounted; the frame element (2) has a square basic shape as seen from the viewer's side (S) and two mutually parallel longitudinal side portions (4, 5), which are connected to each other at their one end by the first transverse side portion (6) and at their another end by the second transverse side portion (7) of the frame element (2), wherein the frame element (2) supports a closed rear wall (20) on the rear side facing away from the viewer's side (S); and wherein the receptacle (26) is surrounded on its longitudinal and transverse sides by edge strips (27, 28, 29, 30) and closed at its rear side by a bottom; and wherein the edge strip (27) with its outer surface (34) associated with the recess (9) is oriented flush with the outer surface (10) of the frame element (2) surrounding the recess (9) when the drawer (25) is in the insertion position; characterised in that, at the lateral boundaries of the recess (9) run-on slopes (21, 22) are provided, so that the recess (9) has a shape narrowing in a funnel-shaped manner in a direction of the frame opening (3) from the outer surface (10) of the frame element (2) at least over part of a depth of the recess (9); and further the edge strip (27) associated with the recess (9) at its ends assigned to lateral ends of the recess (9) has an end portion respectively, on which oblique surfaces (36, 37) are provided respectively, that are oriented corresponding to the run-on slopes (21, 22) of the recess (9) and lie tightly against the run-on slopes (21, 22) in the insertion position of the drawer.
     
    2. Changeable frame according to claim 1, characterised in that, the exhibit is an individual sheet (E), in particular an individual sheet (E) of paper or the like on which an artistic illustration, such as a drawing, an etching, a print or a photo is reproduced.
     
    3. Changeable frame according to any one of the preceding claims, characterised in that, the receptacle (26) of the drawer (25) is configured for depositing a stack (P) of two or more exhibits (E) lying on one another, and that the uppermost exhibit (E) of the stack (P) is visible in the frame opening (3) relative to the viewer's side (S) when the drawer (25) is in the insertion position.
     
    4. Changeable frame according to any one of the preceding claims, characterised in that, a sliding guide for the drawer (25) is provided on the inner side (12, 13) of the frame element (2).
     
    5. Changeable frame according to any one of the preceding claims, characterised in that, the sliding guide is provided on at least one of the transverse side sections (6, 7), and that a guide groove (14, 15) is as sliding guide provided in the transverse side sections (6, 7) of the frame element (2) respectively.
     
    6. Changeable frame according to claim 7 and any one of the preceding claims, characterised in that, the inner side (31,32) of the edge strip (28, 29) associated with the respective sliding guide and facing the receptacle (26) of the drawer (25) is oriented flush with the inner side (12, 13) of the respectively assigned transverse side portions (6, 7).
     
    7. Changeable frame according to any one of the preceding claims, characterised in that, at the inner side of the portion (5) of the frame element (2) and opposite to the aperture of the recess (9) is a receptacle (17) provided, in which the drawer (25) in the insertion position sits with its edge region assigned to the receptacle (17).
     
    8. Changeable frame according claims 5 and 7, characterised in that, in the insertion position of the drawer (25), the inner side (33) of the edge strip (30) associated with the respective sliding guide and facing the receptacle of the drawer (25) is oriented flush with the inner side (16) of the respectively assigned longitudinal side portion (5).
     
    9. Changeable frame according claim 2, characterised in that, the depth of the receptacle (17) that is provided in the portion (5) of the frame element (2) and opposite the recess (9) is equal to the thickness of the edge strip (30) that is associated with the receptacle (17).
     
    10. Changeable frame according to any one of the preceding claims, characterised in that, a transparent pane (18) filling the frame opening (3) is held on the frame element (2) and shields the individual sheet (E) being visible to a viewer in the frame opening (3) relative to the viewer during use.
     


    Revendications

    1. Cadre changeable servant à la présentation d'objets exposés (E), le cadre changeable (1) comportant un élément de cadre (2) qui cerne une ouverture de cadre (3) dans laquelle est disposé, lors de l'utilisation, l'objet exposé (E) à présenter, de manière visible vu depuis un côté d'observateur (S), et un évidement (9) débouchant dans l'ouverture de cadre (3) et menant de la surface extérieure latérale (10) de l'élément de cadre (2) à la surface intérieure opposée (11) de l'élément de cadre (2) étant ménagé dans l'élément de cadre (2), lequel évidement est prévu pour l'insertion de l'objet exposé respectif (E) dans l'ouverture de cadre (3) et pour le retrait de l'objet exposé (E) hors de l'ouverture de cadre (3), un tiroir (25) étant monté coulissant dans l'évidement (9), lequel tiroir comprend un logement (26) pour le positionnement de l'objet exposé (E), et le tiroir (25) étant coulissant entre une position d'insertion, dans laquelle l'objet exposé (E) est visible dans l'ouverture de cadre (3), et une position de retrait, dans laquelle le logement (26) du tiroir (25) se trouve à l'extérieur de l'élément de cadre (2) pour le retrait de l'objet exposé (E) se trouvant dans celui-ci; l'élément de cadre (2) comprenant une première partie latérale transversale (6) sur un premier côté et une deuxième partie latérale transversale (7) sur un côté opposé, lesquelles sont orientées respectivement transversalement à l'évidement (9) dans lequel le tiroir (25) est monté; l'élément de cadre (2) présentant une forme de base quadrangulaire vue depuis le côté d'observateur (S), laquelle forme de base est dotée de deux parties latérales longitudinales (4, 5) s'étendant parallèlement l'une à l'autre, qui sont reliées l'une à l'autre, à l'une de leurs extrémités, par l'une des parties latérales transversales (6) et, à leur autre extrémité, par la deuxième partie latérale transversale (7) de l'élément de cadre (2) et l'élément de cadre (2) supportant une paroi arrière fermée (20) sur le côté arrière (R) opposé au côté d'observateur (S); et le logement (26) étant limité par des baguettes de bord (27, 28, 29, 30) au niveau de ses côtés longitudinaux et transversaux et étant fermé par un fond au niveau de son côté arrière; et la baguette de bord (27) associée à l'évidement (9) étant, lorsque le tiroir (25) se trouve dans la position d'insertion, orientée de sorte que sa surface extérieure (34) soit en affleurement de surface par rapport à la surface extérieure (10) de l'élément de cadre (2) cernant l'évidement (9); caractérisé en ce que des biseaux d'introduction (21, 22) sont prévus au niveau des limites latérales de l'évidement (9), de sorte que l'évidement (9) présente, à partir de la surface extérieure (10) de l'élément de cadre (2), une forme se rétrécissant en forme d'entonnoir en direction de l'ouverture de cadre (3) au moins sur une partie de la profondeur de l'évidement (9); et en outre la baguette de bord (27) associée à l'évidement (9) comprend respectivement une partie d'extrémité à ses extrémités associées aux extrémités latérales de l'évidement (9), partie d'extrémité sur laquelle est prévue une surface oblique (36, 37) orientée de manière correspondante au biseau d'introduction (21, 22) associé respectivement de l'évidement (9), laquelle surface oblique s'appuie étroitement contre le biseau d'introduction associé (21, 22) dans la position d'insertion du tiroir.
     
    2. Cadre changeable selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'objet exposé est une feuille individuelle (E), en particulier une feuille individuelle (E) en papier ou similaire, sur laquelle est reproduite une représentation artistique telle qu'un dessin, une gravure, une impression ou une photographie.
     
    3. Cadre changeable selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement (26) du tiroir (25) est prévu pour y déposer une pile (P) de deux ou plus de deux objets exposés superposés (E) et en ce que, lorsque le tiroir (25) se trouve dans la position d'insertion, l'objet exposé (E) de la pile (P) situé tout en haut par rapport au côté d'observateur (S) est visible dans l'ouverture de cadre (3).
     
    4. Cadre changeable selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un guide de coulissement pour le tiroir (25) est prévu sur le côté intérieur (12, 13) de l'élément de cadre (2).
     
    5. Cadre changeable selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le guide de coulissement est prévu sur au moins l'une des parties latérales transversales (6, 7) et en ce qu'une rainure de guidage (14, 15) est prévue en tant que guide de coulissement dans la partie latérale transversale (6, 7) de l'élément de cadre (2) dotée respectivement de celui-ci.
     
    6. Cadre changeable selon la revendication 7 et l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le côté intérieur (31, 32), tourné vers le logement (26) du tiroir (25), de la baguette de bord (28, 29) associée au guide de coulissement respectif est orienté en affleurement de surface par rapport au côté intérieur (12, 13) de la partie latérale transversale (6, 7) respectivement associée.
     
    7. Cadre changeable selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un logement (17) est prévu dans le côté intérieur de la partie (5) de l'élément de cadre (2) opposée au débouché de l'évidement (9), logement dans lequel le tiroir (25) repose dans la position d'insertion par sa région de bord associée au logement (17).
     
    8. Cadre changeable selon les revendications 5 et 7, caractérisé en ce que, dans la position d'insertion du tiroir (25), le côté intérieur (33), tourné vers le logement du tiroir (25), de la baguette de bord (30) associée au guide de coulissement respectif est orienté en affleurement de surface par rapport au côté intérieur (16) de la partie latérale longitudinale (5) respectivement associée.
     
    9. Cadre changeable selon la revendication 2, caractérisé en ce que la profondeur du logement (17) qui est prévu dans la partie (5) de l'élément de cadre (2) opposée à l'évidement (9) est égale à l'épaisseur de la baguette de bord (30) qui est associée à ce logement (17).
     
    10. Cadre changeable selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un panneau transparent (18) remplissant l'ouverture de cadre (3) est retenu sur l'élément de cadre (2), lequel panneau protège vis-à-vis de l'observateur la feuille individuelle (E) visible respectivement à l'observateur dans l'ouverture de cadre (3) lors de l'utilisation.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente