(19)
(11)EP 3 620 267 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
13.01.2021  Patentblatt  2021/02

(21)Anmeldenummer: 19195183.9

(22)Anmeldetag:  03.09.2019
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25H 3/02(2006.01)
B25H 3/04(2006.01)

(54)

WERKSTATTWAGEN

WORKSHOP CARRIAGE

CHARIOT D'ATELIER


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 07.09.2018 DE 102018007090

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.03.2020  Patentblatt  2020/11

(73)Patentinhaber:
  • Adolf Würth GmbH & Co. KG
    74653 Künzelsau (DE)
    Benannte Vertragsstaaten:
    DE 
  • Würth International AG
    7000 Chur (CH)
    Benannte Vertragsstaaten:
    AL AT BE BG CH CY CZ DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR 

(72)Erfinder:
  • Hohl, Wolfgang
    74653 Amrichshausen (DE)
  • Hopf, Marcel
    74564 Crailsheim (DE)
  • Starke, Johannes
    74248 Ellhofen (DE)

(74)Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner mbB 
Kronenstraße 30
70174 Stuttgart
70174 Stuttgart (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
DE-U1- 20 105 683
DE-U1-202013 104 356
DE-U1-202013 105 620
US-A1- 2010 295 430
US-A1- 2012 085 714
US-B1- 9 808 930
DE-U1-202010 011 399
DE-U1-202013 104 429
DE-U1-202016 102 444
US-A1- 2011 192 810
US-A1- 2015 267 847
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Werkstattwagen mit einem Korpus, der eine Oberseite, eine Unterseite, eine Vorder- und eine Rückseite sowie zwei gegenüberliegende Seitenflächen aufweist, wobei mindestens ein Abschnitt der Oberseite eine Arbeitsfläche bildet und an der Unterseite Räder zum Verschieben des Korpus angeordnet sind sowie mindestens einer in dem Korpus verschieblich angeordneten Schublade und/oder mindestens einem in dem Korpus gebildeten Regalfach zur Lagerung von Werkzeug u.dgl., wobei die mindestens eine Schublade und/oder das mindestens eine Regalfach von der Vorderseite zugänglich sind.

    [0002] In den Schubladen oder den Regalfächern des Werkstattwagens wird typischerweise Werkzeug, bspw. Schraubendreher und Schraubenschlüssel, Maschinen, Schleifmittel und Ersatzteile, bspw. Schrauben und Muttern, oder Aerosoldosen, bspw. mit Schmier- oder Lösungsmitteln, gelagert. Der Werkstattwagen ist durch die Räder auf einem Untergrund verfahrbar, um den Werkstattwagen, bspw. in einer Werkstatt, an die Stelle zu verfahren, an der der Werkstattwagen benötigt wird.

    [0003] An der gewünschten Stelle wird bspw. eine Reparatur vorgenommen, bspw. wird der Motor eines KFZ repariert. Dabei kann die Arbeitsfläche des Werkstattwagens genutzt werden, um kleinere Reparaturen auf dieser auszuführen. Zur Durchführung der Reparatur auf der Arbeitsfläche kann es erforderlich sein, mehrere Gegenstände in Reichweite zu haben, bspw. Werkzeug, Ersatzteile, Maschinen, Schaltpläne oder auch ein Laptop.

    [0004] Da die Arbeitsfläche des Werkstattwagens gering ist, ist es häufig problematisch, all diese Gegenstände in Reichweite zu haben und gleichzeitig noch eine Arbeitsfläche für die Reparatur zur Verfügung zu haben.

    [0005] Die US 2012/0085714 A1 offenbart Drahtgitterwände, die an einem Ständer oder einer Werkzeughaltevorrichtung angebracht werden können und so konfiguriert sind, dass sie Haltevorrichtungen aufnehmen, z. B. Regalkörbe, Haken, usw.

    [0006] Die US 2011/0192810 A1 offenbart eine Baugruppe für einen Werkzeugschrank mit zwei Aufhängestangen, die getrennt voneinander an einer Seitenwand des Werkzeugschranks angebracht sind. Zwischen die Aufhängestangen können mehrere Werkzeugträger mit darauf montierten Werkzeugen gehängt werden.

    [0007] Die DE 20 2016 102 444 U1 offenbart einen Werkzeugwagen mit einem Hauptrahmen und einer Mehrzahl von Aufnahmekästen, die an dem Hauptrahmen angeordnet sind.

    [0008] Die US 2010/0295430 A1 offenbart eine Werkzeugorganisationsvorrichtung mit einer Wandplatte. Die Wandplatte weist zahlreiche Öffnungen auf, in welche Werkzeuge eingehakt oder eingesteckt werden können.

    [0009] Die DE 20 2010 011 399 U1 offenbart einen Werkstattwagen mit einem auf Rädern abgestützten Gehäuse, das eine oberseitige Ablagefläche aufweist.

    [0010] Die US 2015/0267847 A1 offenbart einen Werkzeugschrank mit einem Einlassventil und mehreren Auslassventilen, die über integrierte pneumatische Luftleitungen miteinander verbunden sind. An den Auslassventilen ist eine Vielzahl verschiedener pneumatischer Werkzeuge angeschlossen. An einer Außenfläche des Werkzeugschranks sind mehrere Halter zum Halten der pneumatischen Werkzeuge angeordnet.

    [0011] Die DE 20 2013 104 429 U1 offenbart einen Werkzeugschrank mit einer Ablageplatte zum Tragen mindestens eines Gegenstands. Die Ablageplatte ist über eine Absenkeinheit mit dem Werkzeugschrank verbunden. Mittels der Absenkeinheit kann die Ablageplatte angehoben oder abgesenkt werden.

    [0012] Die DE 201 05 683 U1 offenbart einen mobilen Montage-Arbeitsplatz mit einer auf einem fahrbaren Gestell angeordneten Arbeitsplatte und einer Aufnahme für Bauteile, Werkzeuge, Gerätschaften und dergleichen.

    [0013] Die DE 20 2013 105 620 U1 offenbart einen Werkzeugwagen mit einer Solarplatte, die Solarenergie in Stromenergie umwandeln kann. In einer Schublade des Werkzeugwagens ist eine Vielzahl von Akkus angeordnet, die mit der Solarplatte elektrisch verbunden sind. Ein Luftverdichter ist in einem Aufnahmeraum des Werkzeugschranks angeordnet und kann Druckluft erzeugen, wenn der Luftverdichter mit Strom aus den Akkus versorgt wird.

    [0014] Die US 9,808,930 B1 offenbart einen Werkzeugschrank mit einem Schrankkörper und einer Aufhängeplatte, die mittels zweier Gleitschienen an dem Schrankkörper befestigt ist. Die Gleitschienen erstrecken sich in einer Auf-Ab-Richtung, so dass die Aufhängeplatte in Auf-Ab-Richtung relativ zum Schrankkörper zwischen einer angehobenen Position und einer abgesenkten Position beweglich ist.

    [0015] Die DE 20 2013 104 356 U1 offenbart einen Schrank mit einem Gehäuse, wobei an einer Außenseite einer Rückwand des Gehäuses ein Aufnahmeraum gebildet ist. Weiter umfasst der Schrank eine Platte, die in den Aufnahmeraum schiebbar ist. Die Platte weist eine Vielzahl von Löchern auf, in die jeweils eine Hängestange gesteckt werden kann, um daran ein Handwerkzeug zu hängen.

    [0016] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Werkstattwagen zu schaffen, der es ermöglicht, möglichst viele Gegenstände in Reichweite zu haben, jedoch die Arbeitsfläche möglichst frei zu halten.

    [0017] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0018] Das Arbeitsmittel kann aus einer Gruppe ausgewählt sein, die besteht aus Kleinteilebox, Aerosoldose, Sprühflasche, Laptop, Werkzeug, Maschinen oder Leuchten.

    [0019] Der Träger besteht mit Vorteil aus Metall, bspw. Stahl, oder aus Kunststoff, insbesondere glasfaserverstärktem Kunststoff, oder es besteht mindestens ein Abschnitt des Trägers aus Metall und mindestens ein Abschnitt aus Kunststoff.

    [0020] Bevorzugt ist das Tragende des Trägers oberhalb der Oberseite des Korpus angeordnet, insbesondere 10-50cm, bevorzugt 20-30cm, so dass die Arbeitsmittel für einen Benutzer leicht zugänglich sind.

    [0021] Vorteilhaft ist die Trägeraufnahme lösbar, bspw. über eine Schraub- oder Steckverbindung, oder nicht lösbar, bspw. über eine Nietverbindung, mit dem Korpus verbunden.

    [0022] Bevorzugt ist die Trägeraufnahme zwischen der Oberseite und der Unterseite des Korpus, insbesondere an einer Außenseite des Korpus, angeordnet ist, insbesondere in der Mitte zwischen der Ober- und der Unterseite, weiter insbesondere zwischen der Mitte und der Oberseite.

    [0023] Die Trägeraufnahme kann eine einzelne Trägerverbindungsstelle zur Verbindung mit einem einzelnen Aufnahmeende eines Trägers aufweisen, so dass an der Trägeraufnahme nur ein Träger befestigbar ist.

    [0024] Die Trägeraufnahme kann alternativ mehrere einzelne, d.h. voneinander getrennte, Trägerverbindungsstellen zur jeweiligen Verbindung mit einem Aufnahmeende eines Trägers aufweisen, so dass an jeder der getrennten Trägerverbindungsstellen jeweils ein Träger befestigbar ist.

    [0025] Alternativ kann die Trägeraufnahme mindestens eine schienenförmige Trägerverbindungsstelle zur Verbindung mit mindestens einem Aufnahmeende eines Trägers aufweisen, sodass das Aufnahmeende des Trägers an der kontinuierlichen Trägerverbindungsstelle an beliebig vielen Positionen befestigbar ist und ggfls. mehrere Aufnahmeenden mehrerer Träger an der kontinuierlichen Trägerverbindungsstelle befestigbar sind.

    [0026] Allgemein kann die Trägeraufnahme mindestens eine einzelne Trägerverbindungsstelle und/oder mind. eine kontinuierliche Trägerverbindungsstelle aufweisen.

    [0027] Das Aufnahmeende des Trägers kann mit der Trägerverbindungsstelle lösbar, bspw. über eine Schraub- oder Steckverbindung, oder nicht lösbar, bspw. über eine Nietverbindung, oder verschieblich, bspw. über eine Nut-Feder-Verbindung, verbunden sein.

    [0028] Die Trägeraufnahme umfasst eine Trägerschiene an der Rückseite des Korpus, die parallel zur Unterseite und in einem Abstand von 1-30cm, insbesondere 10-20cm, von der Oberseite verläuft, insbesondere über die gesamte Breite der Rückseite, d.h. von einer Seitenfläche zur anderen.

    [0029] Die Aufnahmeenden verschiedener Träger sind mit Vorteil gleich aufgebaut und mit der Trägeraufnahme über eine Steckverbindung verbindbar, wobei die Trägeraufnahme in einem Raster angeordnete Ausnehmungen umfasst, in die Steckelemente des Aufnahmeendes steckbar sind, so dass die Steckelemente der Aufnahmeenden der Träger in beliebige, jedoch vorgegebene Ausnehmungen des Rasters der Trägeraufnahme steckbar sind.

    [0030] Bevorzugt ist zwischen dem Aufnahmeende und dem Tragende mindestens eines Trägers ein Winkel gebildet ist, insbesondere zwischen 10 und 80°, bevorzugt zwischen 30 und 60°, um das Tragende des Trägers und somit ein davon getragenes Arbeitsmittel direkt über der Oberseite des Korpus anzuordnen.

    [0031] Das Tragende kann eine Halterung für ein Laptop umfassen oder eine Aufnahme für Aerosoldosen, bspw. in Form von Becherhalterungen, umfassen oder eine Schreibunterlage zur Auflage eines Schreibblocks, bspw. in Form einer schräg zur Oberseite geneigten Fläche, umfassen oder eine Aufnahme für Kleinteileboxen, bspw. in Form einer geraden Leiste, an die die Kleinteileboxen mit einer Nut lagerbar sind, umfassen oder eine Aufnahme für Schraubendreher, bspw. eine parallel zur Oberseite verlaufende Fläche, in der Ausnehmungen sind, um darin einen Schraubendreher zu stecken, oder Schraubenschlüssel, bspw. in Form von parallel zueinander verlaufen Schlitzen, in die der mittlere Bereich eines Schraubenschlüssel einlegbar ist, umfassen oder eine Aufnahme für Schreibutensilien, wie bspw. Stifte, umfassen.

    [0032] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Werkstattwagens,
    Fig. 2
    eine perspektivische Rückansicht des Werkstattwagens der Fig. 1,
    Fig. 3
    einen vergrößerten Ausschnitt der Ansicht der Fig. 2 aus einer ersten Richtung,
    Fig. 4
    einen vergrößerten Ausschnitt der Ansicht der Fig. 2 aus einer zweiten Richtung,
    Fig. 5
    eine perspektivische Vorderansicht verschiedener Träger mit zugehörigem Arbeitsmittel,
    Fig. 6
    eine perspektivische Rückansicht der Träger der Fig. 5,
    Fig. 7
    a) eine erste perspektivische Ansicht eines Werkstattwagens mit einem Träger 11 in einer weiteren Ausführungsform,
    Fig. 7
    b) eine zweite perspektivische Ansicht des Werkstattwagens und Trägers der Fig. 7a), und
    Fig. 7
    c) eine vergrößerte Ansicht eines Ausschnitts der Fig. 7b).


    [0033] Fig. 1 zeigt einen Werkstattwagen 1 mit einem Korpus 3, der eine Oberseite 3O, eine Unterseite 3U, eine Vorder- und eine Rückseite 3V, 3R sowie zwei gegenüberliegende Seitenflächen 3S aufweist. Ein Abschnitt der Oberseite 3O bildet eine Arbeitsfläche 3OA. An der Unterseite 3U sind Räder 5 zum Verschieben des Korpus 3 angeordnet. In dem Korpus sind sieben Schubladen 7 verschieblich angeordnet, um darin Werkzeug u.dgl. zu lagern, wobei die Schubladen 7 von der Vorderseite 3V zugänglich sind, um diese zur Entnahme oder Einlagerung von Werkzeug zu öffnen oder zu schließen. An der in Fig. 1 linken Seitenfläche 1SF ist eine Haltestange 15 angeordnet, um den Werkstattwagen 1 zu verschieben. Neben der Arbeitsfläche 3OA ist eine Facheinteilung 17 mit mehreren Fächern in der Oberseite 3O des Korpus gebildet, um darin Kleinteile aufzunehmen.

    [0034] An dem Werkstattwagen 1 sind drei Träger 11 angeordnet: Ein in Fig. 1 linker Träger 11 trägt zwei Sprühflaschen 13SF, ein in Fig. 1 mittlerer Träger 11 trägt zwei Aerosoldosen 13A und ein in Fig. 1 rechter Träger 11 zwei Kleinteileboxen 13K.

    [0035] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Rückansicht des Werkstattwagens der Fig. 1. Fig. 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt auf die Rückansicht des Werkstattwagens 1 der Fig. 1 aus einer ersten Richtung und Fig. 4 aus einer zweiten Richtung.

    [0036] Wie in den Figuren 2 bis 4 dargestellt, ist an der Rückseite 3R des Werkstattwagens 1 eine Trägeraufnahme 9 in Form einer Trägerschiene 9TS, vorliegend ein Alu-Strangprofil, angebracht, vorliegend ist die Trägerschiene 9TS mit der Rückseite 3R des Korpus verschraubt. Die Trägerschiene 9TS erstreckt sich über die gesamte Breite der Rückseite 3R des Korpus 3, d.h. von einer Seitenfläche 3S zur anderen, gegenüberliegenden Seitenfläche 3S. In der Trägerschiene 9TS sind zwei Nuten 9TSN gebildet, in denen Nutensteine verschieblich angeordnet sind.

    [0037] Die Träger 11 weisen ein Aufnahmeende 11A zur Verbindung mit der Trägeraufnahme 9 in Form der Trägerschiene 9TS und ein gegenüberliegendes Tragende 11T zum Tragen von Arbeitsmitteln 13, vorliegend die Aerosoldose 13A, die Kleinteilebox 13K und die Sprühflaschen 13SF, auf.

    [0038] Das Aufnahmeende 11A weist vorliegend jeweils vier Durchgangsbohrungen auf, um durch diese jeweils eine Schraube in einen Nutenstein in den Nuten 9TSN zu schrauben, um dadurch das Aufnahmeende 11A an der Trägerschiene 9TS zu befestigen, wodurch der Träger 11 an dem Werkstattwagen 1 befestigt ist.

    [0039] Die gegenüberliegenden Trageenden 11T sind jeweils konfiguriert, um ein Arbeitsmittel zu tragen und für einen Benutzer bereit zu stellen.

    [0040] Das Tragende 11T des in Fig. 1 linken Trägers 11 ist im Wesentlichen ein senkrecht zur Oberseite 3O verlaufendes Alu-Rohr 19, an dessen oberen Ende ein senkrecht dazu verlaufendes Drahtgestell 21 angeordnet ist, dessen Draht vier gleich große Rechtecke (alternativ kreisförmige oder ovale Ausnehmungen) bildet, genauer gesagt: Den Umfang von vier gleich großen Rechtecken. In dieses Drahtgestell 21 können Sprühflaschen 11SF eingehängt werden. Das Tragende 11T des in Fig. 1 mittleren Trägers 11 bildet eine Aufnahme für zwei Aerosoldosen 13A: Eine untere flächige Ausklinkung des Trägers 11 bildet eine geschlossene Aufstellfläche für die Aerosoldosen 13A und eine obere, umfängliche Ausklinkung des Trägers 11 bildet eine seitliche Halterung für jede der Aerosoldosen 13A, d.h. sie bildet zwei quadratische Freiflächen, deren jeweiliger Umfang eine seitliche Halterung für die jeweilige Aerosoldose 13A bildet. Das Tragende 11T des in Fig. 1 rechten Trägers bildet eine linear verlaufende Kante, die als Feder fungiert, auf die die Nut einer Kleinteilebox 13K steckbar ist. Als Kleinteilebox 13K eignet sich insbesondere eine Kleinteilebox, wie sie in DE102015206606 beschrieben ist. An dem Tragende des in Fig. 1 linken Trägers können auch andere Gegenstände als die Sprühflaschen befestigt werden, bspw. Lampen, um die Oberseite 3O des Korpus zu beleuchten.

    [0041] Der in Fig. 1 mittlere Träger 11 und der in Fig. 1 rechte Träger 11 sind jeweils aus einem flächigen Blechabschnitt hergestellt. Der in Fig. 1 rechte Träger 11 ist ein flächiger Blechabschnitt, dessen Aufnahmeende 11A die vier Löcher zum Durchstecken von Schrauben zur Verbindung mit Nutensteinen in den Nuten 9TSN der Nuten der Trägerschiene 9TS aufweist. Der in Fig. 1 mittlere Träger 11 ist ebenfalls ein flächiger Blechabschnitt, aus dessen mittleren Bereich ein rechteckiger Abschnitt um 90° heraus gebogen wurde, um die untere Ausklinkung zum Aufstellen von Aerosoldosen 13A zu bilden. Aus einem oberen Abschnitt des Trägers wurden zunächst zwei quadratische Flächen heraus gestanzt, wobei jeweils ein dünner Rand stehen blieb, und die beiden Ränder der Quadrate wurden im Folgenden um 90° abgebogen, um die seitliche Halterung für die Aerosoldosen zu bilden.

    [0042] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine perspektivische Front- bzw. Rückansicht auf vier verschiedene Träger 11, von denen der in Fig. 5 linke Träger 11 zum Tragen eines Laptops 13L, der Träger 11 daneben zum Tragen einer Schreibunterlage 13SU, der Träger 11 daneben zum Einstecken von Schraubendrehern 13S in Ausnehmungen eines horizontalen Abschnitts des Trägers 11 und der Träger 11 daneben zum Einstecken eines Hammerkopfes in eine Ausnehmung eines horizontalen Abschnitts des Trägers 11 ausgebildet ist.

    [0043] Alle Träger 11 der Fig. 5 sind aus einem Blech durch Stanzen und Umbiegen hergestellt. Die Träger 11 weisen an ihrem Aufnahmeende 11A jeweils vier Ausnehmungen (Durchgangslöcher) auf, um durch diese Schrauben in Nutensteine jeweils einer Nut der Trägerschiene 9TS zu schrauben. Die Tragenden 11T der Träger 11 weisen die entsprechende Ausformung zur Aufnahme der Arbeitsmittel 13 auf, d.h. des Laptops 13L, der Schreibunterlage, des Schraubendrehers 13S bzw. des Hammerkopfes 13H.

    [0044] Figur 7 zeigt einen Werkstattwagen 1 in einer alternativen Ausführungsform. Die Rückseite 3R des Werkstattwagens 1 ist als Lochblech ausgebildet, d.h. als ebenes Blech, in dem im regelmäßigen, matrixartigem Muster gleiche Rastausnehmungen 9R gebildet sind. Die Aufnahmeenden 11A der zu dem Werkstattwagen 1 passenden Träger 11 sind als ebene Blechabschnitte gestaltet, die zu den Rastausnehmungen 9R passende Steckelemente 11S aufweisen. Zur Verbindung des Trägers 11 mit dem Werkstattwagen 1 werden die Steckelemente 11S in die Rastausnehmungen 9R gesteckt. Die Anzahl und Lage der Rastausnehmungen bestimmt in dieser Ausführungsform die Verbindungsmöglichkeiten von Träger 11 und Werkstattwagen 1. Unterschiedliche Träger 11 können unterschiedliche Anordnungen von Steckelementen 11S aufweisen, bspw. abhängig von zu leistender Tragkraft des Trägers 11 oder Breite des Trägers 11 in Richtung der Rückseite 3R.

    [0045] Eine Trägeraufnahme 9 ist somit allgemein an einer der Seitenflächen 3S und/oder an der Rückseite 3R befestigt und bietet die Möglichkeit der Anbindung mindestens eines Trägers 11. In einer ersten Ausführungsform kann die Trägeraufnahme 9 dabei lediglich eine Trägerverbindungsstelle 9TV zur Anbindung genau eines Trägers 11 aufweisen. In diesem Fall ist die Trägeraufnahme 9 genau auf einen bestimmten Träger 11 angepasst. In einer zweiten Ausführungsform kann die Trägeraufnahme 9 jedoch mehrere voneinander getrennte Trägerverbindungsstellen 9TV zur jeweiligen Verbindung mit genau einem Träger 11 aufweisen. Die jeweiligen Trägerverbindungsstellen 9 können in diesem Fall vorteilhaft alle konstruktiv gleich aufgebaut sein. In diesem Fall können die Träger 11 jeweils an jede der einzelnen Trägerverbindungsstellen 9TV angebracht werden. Sollte jedoch mindestens ein Träger 11 eine andere Verbindung zu der Trägeraufnahme 9 benötigen als die anderen Träger 11, können die jeweiligen Trägerverbindungsstellen 9TV jedoch auf einen bestimmten Träger 11 angepasst sein. So kann bspw. vorgesehen sein, dass der mindestens eine anderes aufgebaute Träger 11 immer an einer bestimmten Stelle angeordnet ist, bspw. immer in der Mitte der Seitenflächen 3S und/oder der Rückseite 3R. In einer dritten Ausführungsform kann die Trägeraufnahme 9 mindestens eine kontinuierliche Trägerverbindungsstelle 9TV aufweisen, bei der mindestens ein Träger 11 an verschiedenen Stellen der Trägerverbindungsstelle 9TV befestigt werden kann. Ein Beispiel für eine derartige kontinuierliche Trägerverbindungsstelle 9TV ist eine Trägerschiene 9TS, bei der der Träger 11 entlang der Trägerschiene 9TS an kontinuierlich, d.h. stetig, jeden Längenwert der Längsrichtung der Trägerschiene 9TS befestigt werden kann. Dabei kann die Trägerschiene 9TS eine derartige Länge in Längsrichtung aufweisen, dass nicht nur ein Träger 11, sondern mehrere Träger 11 an der Trägerschiene 9TS befestigt werden können. Die Trägerschiene 9TS bietet somit nicht diskrete, d.h. nur an einzelnen Stellen verordnete Trägerverbindungsstellen 9TV für die Träger 11, sondern ein stetiges, d.h. entlang der Längsrichtung der Trägerschiene 9TS kontinuierliches Spektrum an Anbindungsmöglichkeiten. In einer vierten Ausführungsform können die zuvor beschriebenen Varianten zwei und drei kombiniert werden: Es gibt in dieser Ausführungsform somit mindestens eine Trägerverbindungsstelle 9TV (Ausführungsform zwei) und mindestens eine kontinuierliche Trägerverbindungsstelle 9TV (Ausführungsform drei).

    [0046] Die Trägerverbindungsstellen 9TV zur Verbindung der Trägeraufnahme 9 mit dem Träger 11 können auf verschiedene Weise gestaltet sein: das Aufnahmeende 11A des Trägers 11 kann mit der Trägerverbindungsstelle 9TV lösbar, bspw. über eine Schraub- oder Steckverbindung, oder nicht lösbar, bspw. über eine Nietverbindung, oder verschieblich, bspw. über eine Nut-Feder-Verbindung, verbunden sein. Bei der verschieblichen Variante kann das Aufnahmeende 11A des Trägers 11 bspw. über eine Nut-Feder-Verbindung in die Trägerschiene 9TS eingesteckt und dann entlang der Trägerschiene 9TS verschiebbar sein.

    [0047] Die Aufnahmeenden 11A der Träger 11 zur Verbindung mit der Trägeraufnahme 9 des Werkstattwagens 1 können gleich oder verschieden aufgebaut sein. Mit anderen Worten können von einem Satz von Trägern 11 für den Werkstattwagen 1 alle das gleiche Aufnahmeende 11A aufweisen. Alternativ kann mindestens ein Aufnahmeende 11A eines Trägers 11 anders gebildet sein. Mit Vorteil sind jedoch alle Aufnahmeenden 11A der Träger 11 für einen Werkstattwagen 1 gleich gebildet.

    [0048] Ein Tragende 11T eines Trägers 11 kann eine Halterung zum Halten eines Saugnapfes zur Verbindung mit einer Auto- oder Glasscheibe aufweisen, wobei die Halterung vorzugsweise höhenverschieblich und verschwenkbar gelagert ist. Durch Verwendung mehrerer derartiger Träger kann eine Auto- oder Fensterscheibe an dem Werkstattwagen 1 horizontal oder auch vertikal gehalten werden, um diese zu bearbeiten.

    [0049] Die Trägeraufnahme 9 der Figuren 1-4 ist als Trägerschiene 9TS mit zwei Nuten 9TSN dargestellt und aus einem Alu-Profil hergestellt. Ist allgemein die Trägeraufnahme 9 in Form einer Schiene bereitgestellt, so können in der Schiene zusätzlich Leitungen jeglicher Art verlaufen, um Werkzeuge, Lampen oder Maschinen zu versorgen.

    [0050] Dementsprechend kann in einer solchen Schiene eine Strom- und/oder Wasser- und/oder Luftdruckleitung mindestens abschnittsweise verlaufen. Mit dem in der Schiene geführten Strom können Leuchtmittel, Maschinen oder Steckdosen an oder im Werkstattwagen 1 mit Strom versorgt werden. Mit der in der Schiene geführten Wasserleitung (aus einem Wasseranschluss oder einem Kanister in dem Werkstattwagen) können Sprühflaschen 13SF oder ähnliches wieder befüllt werden. Mit dem in der Schiene geführten Luftdruck können Maschinen, bspw. Luftdruckschrauber, betrieben werden oder die Druckluft kann über eine Düse zum Reinigen verwendet werden, bspw. von Maschinen oder Werkzeugen.

    [0051] Ein Träger 11 kann Aufnahmen für Maschinen, Werkzeuge oder Lampen aufweisen, die mit dem Strom und/oder Wasser und/oder Luftdruck aus den in der Schiene geführten Leitungen versorgt werden. Die Schiene stellt somit entsprechende Kupplungen bereit, an denen die Strom- und/oder Wasser- und/oder Luftdruckleitungen enden, bspw. eine 230V-Steckdose oder einen Wasserhahn oder eine Druckluftkupplung. Die Maschinen, Werkzeuge oder Lampen weisen Stecker zur Verbindung mit den Kupplungen auf, bspw. einen 230V-Stecker oder eine Öffnung zum Einfüllen von Wasser in die Sprühflasche 13SF oder eine Druckluftkupplung.

    [0052] Der in Fig. 1 linke Träger 11 weist eine in Fig. 1 von oben nach unten verlaufende Profilstange auf, deren Tragende 11T das Drahtgestell zum Tragen der Sprühflaschen 13SF trägt. Diese Profilstange kann entweder in verschiedenen Höhen an der Trägerschiene 9TS befestigt sein oder kann eine teleskopierbare Profilstange sein, um das Drahtgestell in verschiedenen Abständen zu der Oberseite 3O des Korpus anzuordnen.

    Bezugszeichenliste



    [0053] 
    1
    Werkstattwagen
    3
    Korpus
    3O
    Oberseite des Korpus
    3OA
    Arbeitsfläche auf Oberseite des Korpus
    3R
    Rückseite des Korpus
    3S
    Seitenfläche des Korpus
    3U
    Unterseite des Korpus
    3V
    Vorderseite des Korpus
    5
    Rad
    7
    Schublade
    9
    Trägeraufnahme
    9R
    Rastausnehmung
    9TS
    Trägerschiene
    9TSN
    Nut in der Trägerschiene
    9TV
    Trägerverbindungsstelle
    11
    Träger
    11A
    Aufnahmeende zur Verbindung mit der Trägeraufnahme
    11S
    Steckelement
    11T
    Tragende zum Tragen von Arbeitsmitteln
    13
    Arbeitsmittel
    13A
    Aerosoldose
    13H
    Hammerkopf
    13K
    Kleinteilebox
    13L
    Laptop
    13S
    Schraubendreher
    13SU
    Schreibunterlage
    13SF
    Sprühflasche
    15
    Haltestange
    17
    Facheinteilung
    19
    Alu-Rohr
    21
    Drahtgestell



    Ansprüche

    1. Werkstattwagen (1) mit einem Korpus (3), der eine Oberseite (3O), eine Unterseite (3U), eine Vorder- und eine Rückseite (3V, 3R) sowie zwei gegenüberliegende Seitenflächen (3S) aufweist, wobei mindestens ein Abschnitt der Oberseite (3O) eine Arbeitsfläche (3OA) bildet und an der Unterseite (3U) Räder (5) zum Verschieben des Korpus (3) angeordnet sind sowie mindestens einer in dem Korpus (3) verschieblich angeordneten Schublade (7) und/oder mindestens einem in dem Korpus gebildeten Regalfach zur Lagerung von Werkzeug u.dgl., wobei die mindestens eine Schublade (7) und/oder das mindestens eine Regalfach von der Vorderseite (3V) zugänglich sind, gekennzeichnet durch jeweils eine Trägeraufnahme (9) an der Rückseite (3R) und/oder der mindestens einen Seitenfläche (3S), an der mindestens ein Träger (11) befestigt ist, wobei der mindestens eine Träger (11) ein Aufnahmeende (11A) zur Verbindung mit der Trägeraufnahme (9) und ein gegenüberliegendes Tragende (11T) zum Tragen von Arbeitsmitteln (13) aufweist, wobei die Trägeraufnahme (9) eine Trägerschiene (9TS) an der Rückseite (3R) des Korpus umfasst, die parallel zur Unterseite (3U) und in einem Abstand von 1-30cm, insbesondere 10-20cm, von der Oberseite (3O) verläuft, insbesondere über die gesamte Breite der Rückseite, d.h. von einer Seitenfläche (3S) zur anderen.
     
    2. Werkstattwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsmittel (13) aus einer Gruppe ausgewählt, die besteht aus Kleinteilebox (13K), Aerosoldose (13A), Sprühflasche (13SF), Laptop (13L), Werkzeug, Maschinen oder Leuchten.
     
    3. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (11) aus Metall, bspw. Stahl, oder aus Kunststoff, insbesondere glasfaserverstärktem Kunststoff, besteht oder mindestens ein Abschnitt des Trägers (11) aus Metall und mindestens ein Abschnitt aus Kunststoff besteht.
     
    4. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragende (11T) des Trägers (11) oberhalb der Oberseite (3O) des Korpus (3) angeordnet ist, insbesondere 10-50cm, bevorzugt 20-30cm, so dass die Arbeitsmittel (13) für einen Benutzer leicht zugänglich sind.
     
    5. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeraufnahme (9) lösbar, bspw. über eine Schraub- oder Steckverbindung, oder nicht lösbar, bspw. über eine Nietverbindung, mit dem Korpus (3) verbunden ist.
     
    6. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeraufnahme (9) zwischen der Oberseite (3O) und der Unterseite (3U) des Korpus (3), insbesondere an einer Außenseite des Korpus (3), angeordnet ist, insbesondere in der Mitte zwischen der Ober- und der Unterseite (3O, 3U), weiter insbesondere zwischen der Mitte und der Oberseite (3O).
     
    7. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeraufnahme (9) eine einzelne Trägerverbindungsstelle (9TV) zur Verbindung mit einem einzelnen Aufnahmeende (11A) eines Trägers (11) aufweist, so dass an der Trägeraufnahme nur ein Träger befestigbar ist.
     
    8. Werkstattwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeraufnahme (9) mehrere einzelne, d.h. voneinander getrennte, Trägerverbindungsstellen (9TV) zur jeweiligen Verbindung mit einem Aufnahmeende (11A) eines Trägers (11) aufweist, so dass an jeder der getrennten Trägerverbindungsstellen jeweils ein Träger befestigbar ist.
     
    9. Werkstattwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeraufnahme (9) mindestens eine schienenförmige Trägerverbindungsstelle (9TS) zur Verbindung mit mindestens einem Aufnahmeende (11A) eines Trägers (11) aufweist, sodass das Aufnahmeende des Trägers an der kontinuierlichen Trägerverbindungsstelle an beliebig vielen Positionen befestigbar ist und ggfls. mehrere Aufnahmeenden mehrerer Träger an der kontinuierlichen Trägerverbindungsstelle befestigbar sind.
     
    10. Werkstattwagen nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeraufnahme (9) mindestens eine einzelne Trägerverbindungsstelle (9TS) und mind. eine kontinuierliche Trägerverbindungsstelle (9TS) aufweist.
     
    11. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeende (11A) des Trägers (11) mit der Trägerverbindungsstelle (9TV) lösbar, bspw. über eine Schraub- oder Steckverbindung, oder nicht lösbar, bspw. über eine Nietverbindung, oder verschieblich, bspw. über eine Nut-Feder-Verbindung, verbunden ist.
     
    12. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aufnahmeende (11A) und dem Tragende (11T) mindestens eines Trägers (11) ein Winkel gebildet ist, insbesondere zwischen 10 und 80°, bevorzugt zwischen 30 und 60°, um das Tragende (11T) des Trägers und somit ein davon getragenes Arbeitsmittel (13) direkt über der Oberseite (3O) des Korpus anzuordnen.
     
    13. Werkstattwagen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragende (11T) eine Halterung für ein Laptop (13L) umfasst oder eine Aufnahme für Aerosoldosen (13A), bspw. in Form von Becherhalterungen, umfasst oder eine Schreibunterlage zur Auflage eines Schreibblocks, bspw. in Form einer schräg zur Oberseite geneigten Fläche, umfasst oder eine Aufnahme für Kleinteileboxen (13K), bspw. in Form einer geraden Leiste, an die die Kleinteileboxen mit einer Nut lagerbar sind, umfasst oder eine Aufnahme für Schraubendreher (13S), bspw. eine parallel zur Oberseite verlaufende Fläche, in der Ausnehmungen sind, um darin einen Schraubendreher zu stecken, oder Schraubenschlüssel, bspw. in Form von parallel zueinander verlaufen Schlitzen, in die der mittlere Bereich eines Schrauben-schlüssel einlegbar ist, umfasst oder eine Aufnahme für Schreibutensilien, wie bspw. Stifte, umfasst.
     


    Claims

    1. Workshop trolley (1) with a carcass (3), which has an upper side (3O), a lower side (3U), a front and a rear side (3V, 3R), as well as two opposing side surfaces (3S), wherein
    at least one section of the upper side (3O) forms a work surface (3OA), and on the lower side (3U) are arranged wheels (5) for the movement of the carcass (3), and at least one drawer (7) is moveably arranged in the carcass (3), and/or at least one shelf compartment is formed in the carcass (3) for the storage of tools, and the like, wherein
    the at least one drawer (7), and/or the at least one shelf compartment, are accessible from the front side (3V),
    characterised in each case by,
    a bracket mounting (9), on the rear side (3R), and/or on the at least one side surface (3S), to which is attached at least one bracket (11), wherein
    the at least one bracket (11) has a mounting end (11A) for connection to the bracket mounting (9), and an opposite holding end (11T) for holding items of work equipment (13), wherein
    the bracket mounting (9) comprises a bracket rail (9TS) on the rear side (3R) of the carcass, which rail (9TS) runs parallel to the lower side (3U) and at a distance of 1 - 30 cm, in particular 10 - 20 cm, from the upper side (3O), in particular it runs over the entire width of the rear side, that is to say, from one side surface (3S) to the other.
     
    2. Workshop trolley according to Claim 1,
    characterised in that,
    the items of work equipment (13) are selected from a group, which consists of a small parts box (13K), an aerosol can (13A), a spray bottle (13SF), a laptop (13L), tools, machines, or lamps.
     
    3. Workshop trolley according to Claim 1 or 2,
    characterised in that,
    the bracket (11) consists of metal, for example steel, or of plastic, in particular glass fibre-reinforced plastic, or at least one section of the bracket (11) consists of metal, and at least one section consists of plastic.
     
    4. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the holding end (11T) of the bracket (11) is arranged above the upper side (3O) of the carcass (3), in particular 10 - 50 cm, preferably 20 - 30 cm, above, so that the items of work equipment (13) are easily accessible to a user.
     
    5. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the bracket mounting (9) is connected to the carcass (3) in a detachable manner, for example, by way of a screw-in or plug-in joint, or in a non-detachable manner, for example, by way of a riveted joint.
     
    6. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the bracket mounting (9) is arranged between the upper side (3O) and the lower side (3U) of the carcass (3), in particular on an outer side of the carcass (3), in particular in the centre between the upper and lower sides (3O, 3U), more particularly between the centre and the upper side (3O) .
     
    7. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the bracket mounting (9) has a bracket connection location (9TV) for connection to an individual mounting end (11A) of a bracket (11), so that only one bracket can be attached to the bracket mounting.
     
    8. Workshop trolley according to one of the Claims 1 to 6,
    characterised in that,
    the bracket mounting (9) has a plurality of individual, that is to say, separated from one another, bracket connection locations (9TV), for the respective connection to a mounting end (11A) of a bracket (11), so that a bracket can be attached to each of the separated bracket connection locations.
     
    9. Workshop trolley according to one of the Claims 1 to 6,
    characterised in that,
    the bracket mounting (9) has at least one rail-shaped bracket connection location (9TS) for connection to at least one mounting end (11A) of a bracket (11), so that the mounting end of the bracket can be fastened to the continuous bracket connection location at any number of positions and, if required, a plurality of mounting ends of a plurality of brackets can be attached to the continuous bracket connection location.
     
    10. Workshop trolley according to at least one of the Claims 7 to 9,
    characterised in that,
    the bracket mounting (9) has at least one individual bracket connection location (9TS) and at least one continuous bracket connection location (9TS) .
     
    11. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the mounting end (11A) of the bracket (11) is connected to the bracket connection location (9TV) in a detachable manner, for example by way of a screw-in or plug-in connection, or in a non-detachable manner, for example by way of a riveted joint, or in a sliding manner, for example by way of a tongue and groove joint.
     
    12. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    an angle is formed between the mounting end (11A) and the holding end (11T) of at least one bracket (11), in particular between 10 and 80°, preferably between 30 and 60°, in order to position the holding end (11T) of the bracket, and thus an item of work equipment (13) held thereby, directly above the upper side (3O) of the carcass.
     
    13. Workshop trolley according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the holding end (11T) comprises a mounting for a laptop (13L), or comprises a holder for aerosol cans (13A), for example in the form of cup holders, or comprises a writing surface for the support of a writing pad, for example in the form of a surface inclined obliquely to the upper side, or a holder for small parts boxes (13K), for example in the form of a straight strip, onto which the small parts boxes can be mounted by means of a groove, or comprises a holder for screwdrivers (13S), for example a surface running parallel to the upper side, in which there are recesses into which screwdrivers can be inserted, or comprises a holder for spanners, for example in the form of slots running parallel to one another, into which the central sections of the spanners can be inserted, or comprises a holder for writing instruments, such as pens, for example.
     


    Revendications

    1. Servante d'atelier (1), pourvue d'un corps (3), lequel comporte une face supérieure (3O), une face inférieure (3U), une face avant et une face arrière (3V, 3R), ainsi que deux surfaces latérales (3S) opposées, au moins une partie de la face supérieure (3O) formant un plan de travail (3OA) et sur la face inférieure (3U) étant placées des roues (5), destinées déplacer le corps (3), ainsi qu'au moins un tiroir (7) placé de manière déplaçable dans le corps (3) et/ou au moins une étagère formée dans le corps, destinée à recevoir des outils ou similaires, l'au moins un tiroir (7) et/ou l'au moins une étagère étant accessibles par la face avant (3V), caractérisée par respectivement un logement de support (9) sur la face arrière (3R) et/ou sur l'au moins une surface latérale (3S), sur lequel est fixé au moins un support (11), l'au moins un support (11) comportant une extrémité de logement (11A) destinée à être assemblée avec le logement de support (9) et une extrémité de support (11T) opposée, destinée à porter des équipements de travail (13), le logement de support (9) comprenant sur la face arrière (3R) du corps un rail porteur (9TS), qui s'écoule à la parallèle de la face inférieure (3U) et à un écart de 1 à 30 cm, notamment de 10 à 20 cm par rapport à la face supérieure (3O), notamment sur toute la largeur de la face arrière, c'est-à-dire d'une surface latérale (3S) jusqu'à l'autre.
     
    2. Servante d'atelier selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'équipement de travail (13) est sélectionné dans un groupe comprenant la boîte compartimentée (13K), la bombe aérosol (13A), le vaporisateur (13SF), l'ordinateur portable (13L), l'outil, les machines ou les lampes.
     
    3. Servante d'atelier selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le support (11) est composé de métal, par exemple d'acier ou de matière plastique, notamment d'une matière plastique renforcée par fibres ou en ce qu'au moins une partie du support (11) est composé de métal et au moins une partie est composée de matière plastique.
     
    4. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'extrémité de support (11T) du support (11) est placée au-dessus de la face supérieure (3O) du corps (3) notamment de 10 à 50 cm, de préférence de 20 à 30 cm, de telle sorte que les équipements de travail (13) soient facilement accessibles à l'utilisateur.
     
    5. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le logement de support (9) est assemblé avec le corps (3) de manière amovible, par exemple par l'intermédiaire d'un assemblage vissé ou d'un assemblage par emboîtement ou de manière non amovible, par exemple par l'intermédiaire d'un assemblage riveté.
     
    6. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le logement de support (9) est placé entre la face supérieure (3O) et la face inférieure (3U) du corps (3), notamment sur une face extérieure du corps (3), notamment au centre, entre la face supérieure et la face inférieure (3O, 3U), notamment par ailleurs entre le centre et la face supérieure (30).
     
    7. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le logement de support (9) comporte un point d'assemblage individuel du support (9TV), destiné à être assemblé avec une extrémité de logement (11A) individuelle d'un support (11), de telle sorte qu'un seul support puisse être fixé sur le logement de support.
     
    8. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le logement de support (9) comporte plusieurs points d'assemblage de supports (9TV) individuels, c'est à dire séparés les uns des autres, destinés à l'assemblage respectif avec une extrémité de logement (11A) d'un support (11), de telle sorte que sur chacun des points d'assemblage de supports individuels puisse être fixé chaque fois un support.
     
    9. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le logement de support (9) comporte au moins un point d'assemblage de support (9TS) en forme de rail, destiné à être assemblé avec au moins une extrémité de logement (11A) d'un support (11), de telle sorte que l'extrémité de logement du support puisse être fixée sur le point d'assemblage de support continu, sur un nombre quelconque de positions et que le cas échéant, plusieurs extrémités de logement de plusieurs supports puissent être fixées sur le point d'assemblage de support continu.
     
    10. Servante d'atelier selon au moins l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que le logement de support (9) comporte au moins un point d'assemblage individuel du support (9TS) et au moins un point d'assemblage de support (9TS) continu.
     
    11. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'extrémité de logement (11A) du support (11) est assemblée avec le point d'assemblage de support (9TV) de manière amovible, par exemple par l'intermédiaire d'un assemblage vissé ou d'un assemblage par emboîtement ou de manière non amovible, par exemple par l'intermédiaire d'un assemblage riveté, ou de manière coulissante, par exemple par l'intermédiaire d'un assemblage par rainure et languette.
     
    12. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'entre l'extrémité de logement (11A) et l'extrémité de support (11T) d'au moins un support (11) est formé un angle, compris notamment entre 10 et 80°, de préférence entre 30 et 60°, pour placer l'extrémité de support (11T) du support et ainsi un équipement de travail (13) porté par celui-ci directement au-dessus de la face supérieure (3O) du corps.
     
    13. Servante d'atelier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'extrémité de support (11T) comprend une attache pour un ordinateur portable (13L) ou un logement pour des bombes aérosol (13A), par exemple sous la forme de porte-gobelets ou comprend un support d'écriture, destiné à poser un bloc-notes, par exemple sous la forme d'une surface inclinée en oblique par rapport à la face supérieure ou un logement pour des boîtes compartimentées (13K), par exemple sous la forme d'une baguette droite, sur laquelle les boîtes compartimentées peuvent se loger par l'intermédiaire d'une rainure, ou comprend un logement pour des tournevis (13S), par exemple une surface s'étendant à la parallèle de la face supérieure dans laquelle se trouvent des évidements, pour y enficher un tournevis, ou des clés à molette, par exemple sous la forme de fentes s'écoulant à la parallèle les unes des autres, dans lesquelles on peut insérer la zone centrale d'une clé à molette ou comprend un logement pour des instruments d'écriture, comme par exemple des crayons.
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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