(19)
(11)EP 3 763 180 A1

(12)EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43)Veröffentlichungstag:
13.01.2021  Patentblatt  2021/02

(21)Anmeldenummer: 20185126.8

(22)Anmeldetag:  10.07.2020
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A01B 73/04(2006.01)
A01D 57/20(2006.01)
A01B 73/06(2006.01)
A01D 84/00(2006.01)
(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30)Priorität: 10.07.2019 DE 102019118738

(71)Anmelder: CLAAS Saulgau GmbH
88348 Bad Saulgau (DE)

(72)Erfinder:
  • Boll, Ulrich
    88348 Bad Saulgau (DE)

  


(54)ERNTEVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ÜBERFÜHREN DERSELBEN ZWISCHEN EINER ARBEITSSTELLUNG UND EINER TRANSPORTSTELLUNG


(57) Erntevorrichtung, nämlich Merger, mit einem einen Längsträger und Querträger aufweisenden Tragrahmen (11), mit einem Räder (17) aufweisenden Fahrwerk (16), mit als Pickup ausgebildeten Aufnahmeorganen (18) zum Aufnehmen von Erntegut und mit als Bandförderer ausgebildeten Querfördereinrichtungen (19) zum Förden des aufgenommenen Ernteguts. Ein zu einer ersten Seite des Längsträgers (12) angeordneter, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmender, verlagerbarer Querträger (13) ist aus einer Arbeitsstellung heraus um eine sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem weiteren verlagerbaren Querträger (26) in eine Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus über den weiteren verlagerbaren Querträger (26) um eine sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem am Längsträger (12) angreifenden feststehenden Querträger (28) in eine Transportstellung verlagerbar. Ein zu einer zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordneter, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmender, verlagerbarer Querträger (14) ist aus einer Arbeitsstellung heraus um eine weitere sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem weiteren verlagerbaren Querträger (27) in eine Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus über den weiteren verlagerbaren Querträger (27) um eine weitere sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem weiteren am Längsträger (12) angreifenden feststehenden Querträger (29) in eine Transportstellung verlagerbar.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Erntevorrichtung, nämlich einen Merger oder Pickup-Schwader, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Überführen der Erntevorrichtung zwischen einer Arbeitsstellung und einer Transportstellung.

[0002] Aus der EP 2 979 529 B1 ist eine als Merger ausgebildete Erntevorrichtung bekannt. Merger werden auch als Pickup-Schwader bezeichnet. Gemäß diesem Stand der Technik verfügt die als Merger ausgebildete Erntevorrichtung über einen Tragrahmen sowie über ein Fahrwerk. Ferner verfügt die als Merger ausgebildete Erntevorrichtung über als Pickup ausgebildete Aufnahmeorgane zum Aufnehmen von Erntegut sowie über als Bandförderer ausgebildete Querfördereinrichtungen zum Querfördern des aufgenommenen Ernteguts. Der Tragrahmen verfügt über einen Längsträger sowie über Querträger, wobei die Aufnahmeorgane und Querfördereinrichtungen an den Querträgern aufgenommen sind.

[0003] Um die aus der EP 2 979 529 B1 bekannte, als Merger ausgebildete Erntevorrichtung zwischen einer Arbeitsstellung und einer Transportstellung zu überführen, sind die Aufnahmeorgane und Querförderer zunächst aus ihrer Arbeitsstellung heraus um eine horizontale Achse nach oben klappbar, wobei anschließend die nach oben geklappten Aufnahmeorgane und Querfördereinrichtungen um eine vertikale Achse nach vorne klappbar sind. Nach der EP 2 979 529 B1 ist es demnach zwingend erforderlich, die Aufnahmeorgane und Querfördereinrichtungen zunächst um eine horizontale, sich in Querrichtung erstreckende Achse nach oben und anschließend um eine vertikale Hochachse nach vorne zu klappen.

[0004] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige, als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete, Erntevorrichtung zu schaffen. Diese Aufgabe wird durch eine Erntevorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.

[0005] Erfindungsgemäß ist ein zu einer ersten Seite des Längsträgers angeordneter, das jeweilige Aufnahmeorgan und die jeweilige Querfördereinrichtung aufnehmender, verlagerbarer Querträger aus einer Arbeitsstellung heraus um eine sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse relativ zu einem weiteren verlagerbaren Querträger in eine Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus über den weiteren verlagerbaren Querträger um eine sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse relativ zu einem am Längsträger angreifenden feststehenden Querträger in eine Transportstellung verlagerbar. Ferner ist ein zu einer zweiten Seite des Längsträgers angeordneter, das jeweilige Aufnahmeorgan und die jeweilige Querfördereinrichtung aufnehmender, verlagerbarer Querträger aus einer Arbeitsstellung heraus um eine weitere sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse relativ zu einem weiteren verlagerbaren Querträger in eine Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus über den weiteren verlagerbaren Querträger um eine weitere sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse relativ zu einem weiteren am Längsträger angreifenden feststehenden Querträger in eine Transportstellung verlagerbar. Bei der erfindungsgemäßen, Erntevorrichtung sind die Aufnahmeorgane und Querfördereinrichtungen aus ihrer Arbeitsstellung heraus zunächst um die jeweilige sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse nach hinten und anschließend aus dieser Zwischenstellung heraus um die jeweilige sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse nach oben verlagerbar. Hiermit kann die Stabilität der Erntevorrichtung beim Überführen zwischen der Arbeitsstellung und der Transportstellung verbessert werden.

[0006] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist der zu der ersten Seite des Längsträgers angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan und die jeweilige Querfördereinrichtung aufnehmende, verlagerbare Querträger aus der Arbeitsstellung heraus um die sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse in einer ersten Richtung um 90°±5° nach hinten in die Zwischenstellung verlagerbar. Der zu der zweiten Seite des Längsträgers angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan und die jeweilige Querfördereinrichtung aufnehmende, verlagerbare Querträger ist aus der Arbeitsstellung heraus um die sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung um 90°±5° nach hinten in die Zwischenstellung verlagerbar.

[0007] Das nach hinten Verlagern der Aufnahmeorgane und der Querfördereinrichtungen um die jeweilige sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse in die jeweilige Zwischenstellung ist aus Stabilitätsgründen besonders bevorzugt.

[0008] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist der zu der ersten Seite des Längsträgers angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan und die jeweilige Querfördereinrichtung aufnehmende, verlagerbare Querträger aus der Zwischenstellung heraus über den jeweiligen weiteren verlagerbaren Querträger um die sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse in einer ersten Richtung um 90°±5° nach oben in die Transportstellung verlagerbar. Der zu der zweiten Seite des Längsträgers angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan und die jeweilige Querfördereinrichtung aufnehmende, verlagerbare Querträger ist aus der Zwischenstellung heraus über den jeweiligen weiteren verlagerbaren Querträger um die sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung um 90°±5° nach oben in die Transportstellung verlagerbar.

[0009] Das anschließende Verlagern der Aufnahmeorgane und Querfördereinrichtungen aus der Zwischenstellung heraus in die Transportstellung um die sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse ist ebenfalls aus Stabilitätsgründen bevorzugt.

[0010] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung stützt sich das jeweilige Aufnahmeorgan bei der Überführung zwischen der Arbeitsstellung und der Zwischenstellung mit Tasträdern auf einem Untergrund ab. Hiermit ist die Stabilität der Erntevorrichtung bei der Überführung derselben zwischen der Arbeitsstellung und Transportstellung weiter verbesserbar.

[0011] Das Verfahren zum Überführen der Erntevorrichtung zwischen einer Arbeitsstellung und einer Transportstellung ist in Anspruch 5 definiert.

[0012] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1
eine perspektivische Ansicht einer als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildeten Erntevorrichtung in Arbeitsstellung;
Fig. 2
eine Rückansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der Arbeitsstellung;
Fig. 3
eine Seitenansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der Arbeitsstellung;
Fig. 4
eine Draufsicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in einer ersten Zwischenstellung;
Fig. 5
eine Rückansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der ersten Zwischenstellung;
Fig. 6
eine Seitenansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der Zwischenstellung;
Fig. 7
eine Draufsicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in einer zweiten Zwischenstellung;
Fig. 8
eine Rückansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der zweiten Zwischenstellung;
Fig. 9
eine Draufsicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in einer dritten Zwischenstellung;
Fig. 10
eine perspektivische Ansicht einer als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildeten Erntevorrichtung in der dritten Zwischenstellung,
Fig. 11
eine Rückansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der dritten Zwischenstellung
Fig. 12
eine Draufsicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in einer Transportstellung;
Fig. 13
eine perspektivische Ansicht einer als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildeten Erntevorrichtung in der Transportstellung,
Fig. 14
eine Rückansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der Transportstellung,
Fig. 15
eine Draufsicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in einer Zwischenstellung,
Fig. 16
eine perspektivische Ansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in einer weiteren Zwischenstellung,
Fig. 16a
das Detail X aus Fig. 16,
Fig. 17
eine Seitenansicht auf die als Merger oder Pickup-Schwader ausgebildete Erntevorrichtung in der Transportstellung,
Fig. 17a
das Detail Y aus Fig. 17.


[0013] Die Erfindung betrifft eine als Merger ausgebildete Erntevorrichtung. Eine solche Erntevorrichtung wird auch als Pickup-Schwader bezeichnet.

[0014] Die Erntevorrichtung 10 verfügt über einen Tragrahmen 11 mit einem Längsträger 12 sowie Querträgern 13, 14, 24, 25, 26, 27, 28, 29.

[0015] Über den Längsträger 12, nämlich eine am vorderen Ende des Längsträgers 12 ausgebildete Kupplungseinrichtung 15, ist die Erntevorrichtung 10 an ein nicht gezeigtes Zugfahrzeug ankoppelbar, um vom Zugfahrzeug entlang eines zu bearbeitenden Untergrunds gezogen zu werden. Der Längsträger 12 erstreckt sich dabei in Zugrichtung bzw. Ernterichtung.

[0016] Die Querträger 13, 14, 24, 25, 26, 27, 28, 29 erstrecken sich in der Arbeitsstellung der Erntevorrichtung 10 quer oder senkrecht zum Längsträger 12.

[0017] Erste Querträger 28, 29 greifen fest am Längsträger 12 an.

[0018] Zweite Querträger 26, 27 greifen an den ersten Querträgern 28, 29 an und sind relativ zu den ersten Querträgern 28, 29 um horizontale Achsen 30, die sich in Längsrichtung erstrecken, verlagerbar.

[0019] Dritte Querträger 24, 25 und vierte Querträger 13, 14 sind gemeinsam gegenüber den zweiten Querträger 26, 27 um vertikale Achsen 31, die sich in Hochrichtung erstrecken, verlagerbar. Die dritten Querträger 24, 25 greifen dabei an den zweiten Querträgern 26, 27 und die vierten Querträger 13, 14 greifen an den dritten Querträgern 24, 25 an.

[0020] Die Erntevorrichtung 10 verfügt weiterhin über ein Fahrwerk 16 mit Rädern 17. Das Fahrwerk 16 wird auch als Hauptfahrwerk bezeichnet. Über die Räder 17 des Fahrwerks 16 stützt sich sowohl in einer Arbeitsstellung als auch in einer Transportstellung die als Merger ausgebildete Erntevorrichtung 10 auf einem zu bearbeitenden bzw. zu befahrenden Untergrund ab.

[0021] Die Erntevorrichtung 10 verfügt weiterhin über Aufnahmeorgane 18 sowie Querfördereinrichtungen 19.

[0022] Die Aufnahmeorgane 18 sind als sogenannte Pickup ausgebildet und dienen dem Aufnehmen von Erntegut vom zu bearbeitenden Untergrund. Zu einer ersten Seite des Längsträgers 12 sind ein erstes Aufnahmeorgan 18 und eine erste Querfördereinrichtung 19 an dem jeweiligen vierten Querträger 13 aufgenommen. An einer zweiten Seite des Längsträgers 12 sind ein zweites Aufnahmeorgan 18 und eine zweite Querfördereinrichtung 19 an dem jeweiligen vierten Querträger 14 aufgenommen.

[0023] Die Aufnahmeorgane 18 verfügen über Aufnahmezinken 20, die zum Aufnehmen des Ernteguts vom Boden um eine sich in Querrichtung erstreckende Achse angetrieben werden. Jedes der Aufnahmeorgane 18 stützt sich in der Arbeitsstellung der Erntevorrichtung 10 über Tasträder 21 auf dem zu bearbeitenden Untergrund ab. In einer Transportstellung sind die Tasträder 21 vom zu bearbeitenden Untergrund abgehoben.

[0024] Wie bereits ausgeführt, verfügt die Erntevorrichtung 10 zusätzlich zu den Aufnahmeorganen 18 über die Querfördereinrichtungen 19. Die Querfördereinrichtungen 19 sind als Bandförderer ausgebildet, wobei über die Querfördereinrichtungen 19 das über die Aufnahmeorgane 18 vom zu bearbeitenden Untergrund aufgenommene Erntegut in einer sich zur Längsrichtung quer bzw. senkrecht erstreckenden Querförderrichtung transportierbar ist.

[0025] Zu der ersten Seite des Längsträgers 12 ist eine erste Querfördereinrichtung 19 zusammen mit der jeweiligen Aufnahmeeinrichtung 18 an dem jeweiligen vierten Querträger 13 aufgenommen. Zu der zweiten Seite des Längsträgers 12 ist eine zweite Querfördereinrichtung 19 zusammen mit der jeweiligen Aufnahmeeinrichtung 18 an dem jeweiligen vierten Querträger 14 aufgenommen, wobei beide dieser Querfördereinrichtungen 19 als Bandförderer ausgeführt sind.

[0026] Wie den Zeichnungen entnommen werden kann, sind in Ernterichtung bzw. Zugrichtung der Erntevorrichtung gesehen, die Querfördereinrichtungen 19 hinter den Aufnahmeorganen 18 angeordnet.

[0027] In der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Arbeitsstellung der Erntevorrichtung 10 sind die beiden als Bandförderer ausgebildeten Querfördereinrichtungen 19, die an unterschiedlichen Seiten des Längsträgers 12 angeordnet sind, in Querrichtung gesehen unter Minimierung des Abstands zwischen den Querfördereinrichtungen 19 und unter Ausbildung eines Übergabebereichs 22 zwischen den Querfördereinrichtungen 19 zusammengeschoben bzw. aufeinander zu bewegt. Bei in gleicher Richtung angetriebenen Querfördereinrichtungen 19 kann das Erntegut über die gesamte Quererstreckung der Erntevorrichtung 10 auf eine Seite derselben gefördert werden. In diesem Fall wird dann das Erntegut seitlich neben der Erntevorrichtung 10 zu einem Seitenschwad aus dem Untergrund abgelegt.

[0028] Im Unterschied hierzu ist es auch möglich, dass jede der als Bandförderer ausgebildeten Querfördereinrichtungen 19 jeweils in Querrichtung nach außen vom Längsträger 12 weg verlagert ist, wodurch dann unter Aufhebung des Übergabebereichs 22 zwischen den Querfördereinrichtungen 19 ein Spalt zwischen den Querfördereinrichtungen 19 ausgebildet ist (nicht gezeigt). In diesem Fall kann dann bei gegenläufig angetriebenen Querfördereinrichtungen 19 im Bereich dieses Spalts das Erntegut zu einem sogenannten Mittenschwad vereinigt und auf dem Untergrund angelegt werden. Bei dieser Verlagerung der Querfördereinrichtungen 19 werden auch die Aufnahmeorgane 18 verlagert.

[0029] Wie oben bereits ausgeführt, sind im Bereich beider vierter Querträger 13, 14 des Traggestells 11 jeweils eine Querfördereinrichtung 19 und jeweils ein Aufnahmeorgan 18 am jeweiligen vierter Querträger 13, 14 aufgenommen, wobei bei der obigen Ausbildung oder Aufhebung des Übergabebereichs 22 die vierten Querträger 13, 14 zusammen mit den an denselben aufgenommenen Querfördereinrichtungen 19 und Aufnahmeorganen 18 über Lenkerkinematiken 23 relativ zu den dritten Querträgern 24, 25 des Tragrahmens 11 translatorisch in Querrichtung verlagerbar sind.

[0030] Jede Lenkerkinematik 23 verfügt über Lenker 32, 33, die an den jeweiligen vierten Querträgern 13, 14 und dritten Querträgern 24, 25 gelenkig angreifen, um die translatorische Verschiebbarkeit der vierten Querträgern 13, 14 in Querrichtung zu gewährleisten.

[0031] Alternativ kann die translatorische Verschiebbarkeit der vierten Querträger 13, 14 durch Teleskopträger realisiert werden.

[0032] Die hier vorliegende Erfindung betrifft nun solche Details der Erntevorrichtung 10, mithilfe derer dieselbe einfach und zuverlässig zwischen der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Arbeitsstellung in die in Fig. 12 bis 14 gezeigte Transportstellung überführbar ist, wobei bei dieser Überführung der Erntevorrichtung 10 von der Arbeitsstellung der Fig. 1 bis 3 in die Transportstellung der Fig. 12 bis 14 die Erntevorrichtung eine Zwischenstellung einnimmt, nämlich die Zwischenstellung der Fig. 7 bis 9, um danach letztendlich die Transportstellung der Fig. 12 bis 14 einzunehmen.

[0033] Um nun die erfindungsgemäße Erntevorrichtung 10 von der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Arbeitsstellung in die in Fig. 12 bis 14 gezeigte Transportstellung zu überführen, ist der zu der ersten Seite des Längsträgers 12 angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan 18 und die jeweilige Querfördereinrichtung 19 aufnehmende, verlagerbare vierte Querträger 13 zusammen mit dem jeweiligen dritten Querträger 24 aus der Arbeitsstellung heraus um die sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse 31 relativ zu dem jeweiligen zweiten Querträger 26 und damit auch relativ zu dem jeweiligen ersten Querträger 28 in eine Zwischenstellung verlagerbar. Hierzu sind der jeweilige dritte und vierte Querträger 13, 24 zusammen mit dem jeweiligen Aufnahmeorgan 18 und der jeweiligen Querfördereinrichtung 19 um die jeweilige sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse 31 in einer ersten Richtung nach hinten verlagerbar, insbesondere klappbar, und zwar um einen Winkel von 90°±5°, vorzugsweise um einen Winkel von 90°.

[0034] Auf analoge Art und Weise ist der zu der zweiten Seite des Längsträgers 12 angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan 18 und die jeweilige Querfördereinrichtung 19 aufnehmende, verlagerbare vierte Querträger 14 zusammen mit dem jeweiligen dritten Querträger 27 aus der Arbeitsstellung heraus um eine weitere sich in vertikaler Richtung erstreckende Achse 31 relativ zu dem jeweiligen zweiten Querträger 27 und damit dem jeweiligen ersten Querträger 29 in die Zwischenstellung verlagerbar, und zwar in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung wiederum nach hinten um einen Winkel von 90°±5°, vorzugsweise um einen Winkel von 90°.

[0035] Die zu beiden Seiten des Längsträgers 12 angeordneten Aufnahmeorgane 18 und Querfördereinrichtungen 19 werden vorzugsweise gleichzeitig nach hinten verlagert.

[0036] Bei schwierigen Bodenverhältnissen, insbesondere bei Schräglagen, können die beiden Seiten nacheinander in die Zwischenposition gemäß Fig. 4-6 verlagert werden, um zu verhindern, dass die Erntemaschine umkippt.

[0037] Der Abfolge der Fig. 4 bis 6 und Fig.7 bis 8 kann dabei entnommen werden, dass dann ausgehend von der Arbeitsstellung der Fig. 1 bis 3 zunächst das zur einer Seite des Längsträger 12 angeordnete Aufnahmeorgan 18 zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung 19 um die jeweilige vertikale Hochachse 31 nach hinten verlagert wird, wobei bei dieser Verlagerung in die jeweilige Zwischenstellung sich das jeweilige Aufnahmeorgan 18 über seine Tasträder 21 auf dem Untergrund abstützt.

[0038] Nachdem das zu dieser Seite positionierte Aufnahmeorgan 18 zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung 19 aus der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Arbeitsstellung in die in Fig. 4 bis 6 gezeigte Zwischenstellung verlagert wurde, wird nachfolgend das zu der anderen Seite des Längsträgers 12 angeordnete Aufnahmeorgan 18 zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung 19 um die jeweilige sich in vertikaler Richtung erstreckende Hochachse 31 nach hinten verlagert, sodass dann gemäß Fig. 7 und 8 beide Aufnahmeorgane 18 zusammen mit den jeweiligen Querfördereinrichtungen 19 in ihre jeweilige Zwischenstellung verlagert sind.

[0039] Aus ihrer jeweiligen Zwischenstellung heraus sind die Aufnahmeorgane 18 und die Querfördereinrichtungen 19, die zu den unterschiedlichen Seiten des Längsträgers 12 angeordnet sind, um jeweils eine sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse 30 verlagerbar, und zwar dadurch, dass dieselben über den jeweiligen zweiten Querträger 26, 27 relativ zum jeweiligen ersten Querträger 28, 29, der fest am Längsträger 12 angreift, in Richtung auf die Transportstellung verlagerbar sind, und zwar jeweils nach oben um 90° ± 5°, vorzugsweise um 90°.

[0040] Fig. 9 bis 10 zeigen eine Zwischenstellung, in welcher die Aufnahmeorgane 18 und Querfördereinrichtungen 19 noch nicht vollständig nach oben in die Transportstellung verlagert wurden.

[0041] In Fig. 12 bis 14 hingegen sind die Aufnahmeorgane 18 und Querfördereinrichtungen 19 jeweils vollständig in ihre Transportstellung nach oben verlagert, wobei dies für die zu unterschiedlichen Seiten des Längsträgers 12 angeordneten Aufnahmeorgane 18 und Querfördereinrichtungen 19 in entgegengesetzten Richtungen erfolgt.

[0042] Die Verlagerung der zu unterschiedlichen Seiten des Längsträgers 12 angeordneten Aufnahmeorgane 18 und Querfördereinrichtungen 19 aus der Zwischenstellung in die Transportstellung erfolgt vorzugsweise gleichzeitig bzw. zeitlich überschneidend. Diese Abfolge bei der Überführung der Erntevorrichtung von der Arbeitsstellung in die Transportstellung ist bevorzugt, um bei der Überführung der Erntevorrichtung in die Transportstellung dieselbe stets ausreichend zu stabilisieren.

[0043] Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform - die in den Figuren 15 bis 17a dargestellt ist - ist für die dritten Querträger 24, 25 jeweils ein formschlüssiges Auflager 35 (Fig. 16a, 17a) vorgesehen.

[0044] Bei dieser Ausführung der Erfindung werden die jeweiligen dritten Querträger 24, 25 mittels eines Aktors 34, vorzugsweise eines Hydraulikzylinders, um die Achse 31 um etwa 80° bis 85° nach hinten verlagert. Für den in Fahrtrichtung links angeordneten dritten Querträger 25 ist dies in Fig. 15 dargestellt. Aus dieser Zwischenstellung werden die dritten Querträger 24, 25 um die Achse 30 nach oben geklappt und zwar jeweils um 90° ± 5° - vorzugswiese um 90°. Diese weitere Zwischenstellung ist in Fig. 16 dargestellt. Das darin durch einen strichpunktierten Kreis gekennzeichnete Detail X ist in Fig. 16a vergrößert dargestellt.

[0045] In Fig. 16a ist erkennbar, dass das Auflager 35 aus einem höckerartigen Unterteil 36 besteht, welches am Tragrahmen oder am Fahrwerksrahmen der Erntemaschine angeordnet ist, und einem Oberteil 37 besteht, welches am dritten Querträger 25 angeordnet ist. Es ist erkennbar, dass das Oberteil 37 in dieser weiteren Zwischenstellung etwas oberhalb des Unterteils 36 positioniert ist. Das höckerartige Unterteil 36 weist an seiner Oberseite zwei gegeneinander geneigte Flächen 38 auf, die voneinander abgewendet sind und das Oberteil 37 weist zwei gegeneinander geneigte Flächen 39 auf, die zueinander hingewendet sind. Die Flächen 38 des Unterteils 36 und die Flächen 39 des Oberteils 37 bilden in der Transportstellung einen Formschluss.

[0046] Dazu wird der Aktor 34 weiter eingezogen, so dass sich der dritte Querträger 25 mit der Arbeitseinheit, bestehend aus Aufnahmeorganen und Querfördereinrichtung, vollständig in seine Transportposition absenkt (siehe Fig. 17), wobei die Flächen 39 des Oberteils 37 mit den Flächen 38 des Unterteils 36 in Anlage kommen (siehe Detail Y in Fig. 17a). Der Aktor 34 wird in dieser Stellung blockiert, wodurch der dritte Querträger 25 in der Transportposition sicher fixiert ist. Vorzugsweise wird der Aktor 34 als Hydraulikzylinder ausgeführt und zur Fixierung seiner Stellung werden dessen Ölzuführleitungen abgesperrt.

[0047] Durch diese vorteilhaft einfache Fixierung der Transportposition kann auf zusätzliche Sicherungselemente verzichtet werden.

Bezugszeichenliste



[0048] 
10
Erntevorrichtung
11
Tragrahmen
12
Längsträger
13
vierter Querträger
14
vierter Querträger
15
Kupplungseinrichtung
16
Fahrwerk
17
Rad
18
Aufnahmeorgane
19
Querfördereinrichtung
20
Aufnahmezinken
21
Tastrad
22
Übergabebereich
23
Lenkerkinematik
24
dritter Querträger
25
dritter Querträger
26
zweiter Querträger
27
zweiter Querträger
28
erster Querträger
29
erster Querträger
30
Achse
31
Achse
32
Lenker
33
Lenker
34
Aktor
35
Auflager
36
Unterteil
37
Oberteil
38
Fläche
39
Fläche



Ansprüche

1. Erntevorrichtung, nämlich Merger oder Pickup-Schwader,

mit einem einen Längsträger (12) und Querträger (13, 14, 24, 25, 26, 27, 28, 29) aufweisenden Tragrahmen (11),

mit einem Räder (17) aufweisenden Fahrwerk (16),

mit als Pickup ausgebildeten Aufnahmeorganen (18) zum Aufnehmen von Erntegut und mit als Bandförderer ausgebildeten Querfördereinrichtungen (19) zum Förden des aufgenommenen Ernteguts in einer quer zu einer Längsrichtung verlaufenden Querförderrichtung,
wobei zu einer ersten Seite und zu einer zweiten Seite des Längsträgers (12) jeweils ein Aufnahmeorgan (18) und jeweils eine Querfördereinrichtung (19) an einem jeweiligen verlagerbaren Querträger (13, 14) des Tragrahmens (11) aufgenommen sind,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein zu einer ersten Seite des Längsträgers (12) angeordneter, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmender, verlagerbarer Querträger (13) aus einer Arbeitsstellung heraus um eine sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem weiteren verlagerbaren Querträger (26) in eine Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus über den weiteren verlagerbaren Querträger (26) um eine sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem am Längsträger (12) angreifenden feststehenden Querträger (28) in eine Transportstellung verlagerbar ist,

ein zu einer zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordneter, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmender, verlagerbarer Querträger (14) aus einer Arbeitsstellung heraus um eine weitere sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem weiteren verlagerbaren Querträger (27) in eine Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus über den weiteren verlagerbaren Querträger (27) um eine weitere sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (31) relativ zu einem weiteren am Längsträger (12) angreifenden feststehenden Querträger (29) in eine Transportstellung verlagerbar ist.


 
2. Erntevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

der zu der ersten Seite des Längsträgers (12) angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmende Querträger (13) aus der Arbeitsstellung heraus um die sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) in einer ersten Richtung um 90°±5° nach hinten in die Zwischenstellung verlagerbar ist,

der zu der zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmende Querträger (14) aus der Arbeitsstellung heraus um die weitere sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung um 90°±5° nach hinten in die Zwischenstellung verlagerbar ist.


 
3. Erntevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

der zu der ersten Seite des Längsträgers (12) angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmende Querträger (13) aus der Zwischenstellung heraus um die sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (30) in einer ersten Richtung um 90°±5° nach oben in die Transportstellung verlagerbar ist,

der zu der zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmende Querträger (14) aus der Zwischenstellung heraus um die weitere sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (30) in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung um 90°±5° nach oben in die Transportstellung verlagerbar ist.


 
4. Erntevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das jeweilige Aufnahmeorgan (18) bei der Überführung zwischen der Arbeitsstellung und der Zwischenstellung mit Tasträdern (21) auf einem Untergrund abstützt.
 
5. Erntevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für einen dritten Querträger (24, 25) ein formschlüssiges Auflager (35) vorgesehen ist und ein Aktor (34) den dritten Querträger (24, 25) in der Transportstellung am Auflager (35) fixiert.
 
6. Verfahren zum Überführen einer Erntevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zwischen einer Arbeitsstellung und einer Transportstellung, mit folgenden Schritten:

der zu der ersten Seite des Längsträgers (12) angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmende Querträger (13) wird aus der Arbeitsstellung heraus zunächst um die sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) in die Zwischenstellung und anschließend aus dieser Zwischenstellung heraus um die sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (30) in die Transportstellung verlagert,

der zu der zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordnete, das jeweilige Aufnahmeorgan (18) und die jeweilige Querfördereinrichtung (19) aufnehmende Querträger (14) wird aus einer Arbeitsstellung heraus um die weitere sich in vertikaler Hochrichtung erstreckende Achse (31) in die Zwischenstellung und aus dieser Zwischenstellung heraus um die weitere sich in horizontaler Längsrichtung erstreckende Achse (30) in die Transportstellung verlagert.


 
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das zu der ersten Seite des Längsträgers (12) angeordnete Aufnahmeorgan (18) zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung (19) aus der Arbeitsstellung heraus in die jeweilige Zwischenstellung verlagert wird, und dass anschließend das zu der zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordnete Aufnahmeorgan (18) zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung (19) aus der Arbeitsstellung heraus in die jeweilige Zwischenstellung verlagert wird.
 
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zu der ersten Seite des Längsträgers (12) angeordnete Aufnahmeorgan (18) zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung (19) aus der Arbeitsstellung heraus in die jeweilige Zwischenstellung verlagert wird, und dass gleichzeitig das zu der zweiten Seite des Längsträgers (12) angeordnete Aufnahmeorgan (18) zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung (19) aus der Arbeitsstellung heraus in die jeweilige Zwischenstellung verlagert wird.
 
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass anschließend die zu beiden Seiten des Längsträgers (12) angeordneten Aufnahmeorgane (18) zusammen mit der jeweiligen Querfördereinrichtung (19) gemeinsam aus der Zwischenstellung in die Transportstellung verlagert werden.
 




Zeichnung






















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente