(19)
(11)EP 3 856 667 B1

(12)EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45)Hinweis auf die Patenterteilung:
07.09.2022  Patentblatt  2022/36

(21)Anmeldenummer: 19758394.1

(22)Anmeldetag:  22.08.2019
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 29/04(2006.01)
B65H 31/24(2006.01)
B41F 13/60(2006.01)
B65H 29/62(2006.01)
B65H 43/04(2006.01)
B41F 21/00(2006.01)
(52)Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65H 2801/21; B65H 31/24; B65H 43/04; B65H 29/041; B65H 29/62; B65H 2801/31; B41F 13/60; B41F 21/00; B42C 1/125; B42C 19/06; B41F 33/00; B65H 2301/542; B65H 2515/84; B41F 33/0036; B41F 13/70; B41F 19/00; B42D 25/40
 
C-Sets :
B65H 2515/84, B65H 2220/03;
(86)Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2019/072463
(87)Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2020/064230 (02.04.2020 Gazette  2020/14)

(54)

VERFAHREN ZUM TEILEN UND KATEGORISIEREN ZUMINDEST EINES SUBSTRATS UND EINE SUBSTRATKATEGORISIERUNGSMASCHINE

METHOD FOR SEPARATE AND FOR CATEGORIZE AT LEAST ONE SUBSTRATE AND A MACHINE FOR CATEGORIZE SUBSTRATS

PROCÉDÉ POUR DIVISER ET CATÉGORISER AU MOINS UN SUBSTRAT ET MACHINE POUR CARTÉGORISER DE SUBSTRATS


(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30)Priorität: 26.09.2018 DE 102018123773

(43)Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.08.2021  Patentblatt  2021/31

(73)Patentinhaber: Koenig & Bauer AG
97080 Würzburg (DE)

(72)Erfinder:
  • HENDLE, Thomas
    1054 Morrens (CH)
  • TÜRKE, Thomas
    1027 Lonay (CH)

(74)Vertreter: Koenig & Bauer AG 
- Lizenzen - Patente - Friedrich-Koenig-Straße 4
97080 Würzburg
97080 Würzburg (DE)


(56)Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 286 317
EP-A2- 1 921 035
DE-A1-102008 018 578
EP-A1- 3 421 663
DE-A1- 3 911 698
  
      
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Teilen und Kategorisieren zumindest eines Substrats und eine Substratkategorisierungsmaschine.

    [0002] Für die Produktion von Wertpapieren, beispielsweise Banknoten, kommen üblicherweise spezielle Substrate zum Einsatz, beispielsweise Papiersubstrate, Polymersubstrate oder Hybridsubstrate, die eine Mischung aus Papier und Polymer aufweisen. Substrate aus Papier für die Produktion von Wertpapieren, insbesondere Banknoten, werden üblicherweise aus Baumwollfasern hergestellt und unterscheiden sich damit von anderen Papiersorten, die eher aus Holzstoff und/oder Zellstoff hergestellt werden. Zur Herstellung von Sicherheitspapier oder Banknotenpapier werden üblicherweise Baumwollfasern mit Wasser gemischt, wobei beispielsweise noch Leinen oder andere Pflanzenfasern zugefügt werden können. Gegebenenfalls werden färbende Stoffe zugefügt. Die Masse wird dann durch eine entsprechende Form gefiltert, wodurch Wasserzeichen erzeugbar sind. Neben Wasserzeichen kann das Substrat noch mit anderen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet werden. Beispielsweise werden Sicherheitsfäden in das Substrat eingearbeitet. Alternativ oder zusätzlich werden andere Sicherheitsmerkmale auf zumindest einer Seite des Substrats angeordnet, beispielsweise Druckbilder und/oder Folienmaterial, das beispielsweise durch Heißfolienprägung aufgebracht wird. Nähere Informationen zur Herstellung von Papier sind beispielsweise der EP 0 059 056 A1, der EP 0 229 645 A1, der EP 1 630 285 A2, der GB 2 397 582 A und der GB 2 433 470 A entnehmbar.

    [0003] Polymersubstrate werden üblicherweise aus einer transparenten Folie hergestellt, die beispielsweise aus biaxial gestrecktem Polypropylen (BOPP) besteht und auf einer oder beiden Seiten mit einer undurchsichtigen Schicht versehen wird, beispielsweise durch ein Tiefdruckverfahren. Zur Herstellung eines weiteren und insbesondere bei Polymersubstraten vertretenen Typs von Sicherheitsmerkmalen wird diese undurchsichtige Schicht in einigen Bereichen weggelassen, so dass transparente Bereiche bestehen bleiben. Wie Papiersubstrate können auch Polymersubstrate schon bei ihrer Herstellung mit einer Vielzahl weiterer Sicherheitsmerkmale versehen werden, beispielsweise Sicherheitsmerkmale mit optisch variablen Oberflächen, wie Hologramme, Kinegramme, irisierende Bereiche, etc.

    [0004] Diese transparente Folie wird beispielsweise in einem Prozess hergestellt, in dem zunächst eine Blase oder ein Schlauch erzeugt wird und aus diesem eine sehr transparente und stabile Folie erzeugt wird, die in Form einer durchgehenden transparenten Materialbahn vorliegt. Diese wird dann durch eine Reihe von Druckwerken und anderen Bearbeitungswerken geführt, wo die undurchsichtige Schicht und/oder weitere Sicherheitsmerkmale aufgebracht werden. Beispielsweise wird eine Erzeugung einer solchen Folie in der WO 83/00659 A1 beschrieben.

    [0005] Zur Erzeugung von Hybridsubstraten werden Schichten aus Papier und aus Polymer miteinander verbunden, um Vorteile beider Materialien zu kombinieren. Ein Verfahren zur Herstellung von Hybridsubstraten wird in der EP 2 153 988 A1 beschrieben. Beispielsweise können eine Papierschicht und eine Polymerschicht miteinander verbunden werden. Alternativ kann zumindest eine Papierschicht zwischen zumindest zwei Polymerschichten angeordnet und mit diesen verbunden werden. Alternativ kann zumindest eine Polymerschicht zwischen zumindest zwei Papierschichten angeordnet und mit diesen verbunden werden.

    [0006] Die beschriebenen Substrate werden üblicherweise in Form von Materialbahnen hergestellt. Diese Materialbahnen werden dann üblicherweise zu Rollen aufgewickelt oder in Bogen geschnitten und so zu entsprechenden Verarbeitungsanlagen, insbesondere Wertpapierdruckereien transportiert.

    [0007] Soweit das jeweilige Substrat fehlerhaft ist, führt dies üblicherweise dazu, dass damit produzierte Wertpapiere, insbesondere Banknoten, unbrauchbar sind.

    [0008] Durch die EP 0 286 317 A1 ist ein Verfahren und eine Substratbearbeitungsmaschine bekannt, wobei eine Materialbahn inspiziert, nummeriert, erneut inspiziert und dann geschnitten wird und die Bogen unterschiedlichen Kategorien zugeführt werden. Die Bogen weisen eine Spalte auf und werden danach nur noch quer geschnitten und verpackt.

    [0009] Durch die EP 1 932 678 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem Bogen verarbeitet und danach unterschiedlichen Kategorien zugeordnet werden.

    [0010] Die nachveröffentlichte EP 3 421 663 A1 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung, wobei Substrat in Form einer Materialbahn inspiziert wird und danach in Bogen geschnitten wird und die entstehenden Bogen auf Grund der Inspektion auf drei unterschiedliche Auslagestapel aufgeteilt werden.

    [0011] Durch die WO 03/052394 A1 und die WO 2012/059861 A1 sind Inspektionseinrichtungen bekannt.

    [0012] Durch die DE 10 2008 018 578 A1 ist ein Ausleger mit integrierter Bogen-Ausschleusevorrichtung offenbart.

    [0013] Durch die EP 1 921 035 A2 ist eine Auslegevorrichtung an einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial bekannt.

    [0014] Durch die DE 39 11 698 A1 ist eine Steuerungseinrichtung zur Verwendung in einer Bahnmaterial-Schneidstraße offenbart.

    [0015] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Teilen und Kategorisieren zumindest eines Substrats und eine Substratkategorisierungsmaschine zu schaffen.

    [0016] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 und die Merkmale des Anspruches 2 und die Merkmale des Anspruches 9 und die Merkmale des Anspruches 10 gelöst.

    [0017] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kategorisieren zumindest eines Substrats, wobei Bogen in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage eines Ergebnisses einer in einem jeweiligen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel abgelegt wird. Die Bogen werden von einer Materialrolle abgetrennt oder stammen aus einer als Bogenausleger ausgebildeten anderen Bogenquelle.

    [0018] In einer Ausführungsform zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass das Verfahren ein Verfahren zum Teilen und Kategorisieren zumindest eines Substrats ist, wobei in einem Bahnzufuhrvorgang Substrat in Form einer Materialbahn entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu einer Quertrenneinrichtung transportiert wird und wobei die Materialbahn in eine Vielzahl von Bogen aufgeteilt wird, indem in einem jeweiligen Abtrennvorgang jeweilige Bogen von der Materialbahn abgetrennt werden und wobei die jeweiligen Bogen in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die das Substrat bereits vor dem jeweiligen Abtrennvorgang aufgewiesen hat. Bevorzugt wird demnach ein Verfahren zum Teilen und Kategorisieren zumindest eines Substrats, insbesondere Wertpapiersubstrats, wobei bevorzugt in einem Abrollvorgang Substrat in Form einer Materialbahn von einer Materialrolle abgerollt wird und wobei in einem Bahnzufuhrvorgang Substrat in Form einer Materialbahn entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu einer Quertrenneinrichtung transportiert wird und wobei die Materialbahn in eine Vielzahl von Bogen aufgeteilt wird, indem in einem jeweiligen Abtrennvorgang jeweilige Bogen von der Materialbahn abgetrennt werden und wobei die jeweiligen Bogen in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die das Substrat bereits vor dem jeweiligen Abtrennvorgang aufgewiesen hat und wobei die Bogen in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage des Ergebnisses der in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel abgelegt wird. Diese zumindest eine Eigenschaft ist bevorzugt ausgebildet als Substratfehler wie Einschlüsse von Fremdköpern und/oder Löcher; Wasserzeichen, insbesondere deren Position und/oder Vollständigkeit; Sicherheitsfaden, insbesondere dessen Position und/oder Vollständigkeit und/oder Breite und/oder mögliche Verdrehungen; reflektierender Fensterfaden, beispielsweise mit holografischen Eigenschaften, insbesondere dessen Position und/oder Vollständigkeit und/oder Verdrehung und/oder Breite und/oder eine Anzahl und/oder Länge und/oder Breite von Durchbrüchen des Fensterfadens; applizierte Folien, insbesondere deren Lage und/oder Vollständigkeit; Druckbilder, insbesondere deren Färbung und/oder Passerhaltigkeit und/oder Registerhaltigkeit und/oder Vollständigkeit.

    [0019] In einer alternativen Ausführungsform zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass in einem jeweiligen Vereinzelungsvorgang Substrat in Form eines jeweiligen Bogens von einem Anlegerstapel entnommen und vereinzelt wird und dass in einem jeweiligen Bogenzufuhrvorgang der jeweilige Bogen insbesondere mittels zumindest eines Greifersystems entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu zumindest einer Inspektionseinrichtung transportiert wird und dass die jeweiligen Bogen in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die dieser jeweilige Bogen bereits vor dem jeweiligen Vereinzelungsvorgang aufgewiesen hat. Bevorzugt wird demnach ein Verfahren zum Kategorisieren zumindest eines Substrats wobei in einem jeweiligen Vereinzelungsvorgang Substrat in Form eines jeweiligen Bogens von einem Anlegerstapel entnommen und vereinzelt wird und wobei in einem jeweiligen Bogenzufuhrvorgang der jeweilige Bogen insbesondere mittels zumindest eines Greifersystems entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu zumindest einer Inspektionseinrichtung transportiert wird und wobei die jeweiligen Bogen in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die dieser jeweilige Bogen bereits vor dem jeweiligen Vereinzelungsvorgang aufgewiesen hat und wobei die Bogen in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage des Ergebnisses der in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel abgelegt wird. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Bogen entlang des Transportwegs von dem Anlegerstapel bis zu der zumindest einen Inspektionseinrichtung ausschließlich transportiert werden und insbesondere kein Material auf die Bogen aufgetragen oder von den Bogen abgenommen wird und die Bogen und/oder deren Substrat insbesondere nicht irreversibel verändert werden.

    [0020] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Druckereien Substrat gezielt nach seiner Qualität eingesetzt werden kann. Dadurch kann einerseits die Gefahr verringert oder gebannt werden, dass wertvolles Substrat für Einrichtungsprozesse oder ähnliches verwendet wird und kann andererseits die Gefahr verringert oder gebannt werden, dass unbrauchbares Substrat in aufwendigen Bearbeitungsvorgängen weiter verarbeitet wird, obwohl schon zu Beginn feststeht, dass keine akzeptablen Druckprodukte, insbesondere Wertpapiere und/oder Banknoten auf diese Weise erzeugt werden könnten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine Bereitstellung von Substratbogen optimiert werden kann und Bedienpersonen eindeutige Hinweise erhalten, welcher Kategorie ihnen vorliegende Bogen angehören und wofür sie verwendet werden sollten.

    [0021] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Materialbahn an einer entlang des für den Transport von Substrat vorgesehenen Transportwegs vor einer den jeweiligen Abtrennvorgang ausführenden Quertrenneinrichtung angeordneten Bearbeitungsstelle zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen wird und weiter bevorzugt dass der jeweilige Bearbeitungsvorgang ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen ist.

    [0022] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die jeweiligen Bogen nach dem jeweiligen Abtrennvorgang und vor dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen werden und weiter bevorzugt dass der Bearbeitungsvorgang ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen ist.

    [0023] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass eine Kategorie der zumindest drei Kategorien eine Gutbogenkategorie ist, der solche Bogen zugeordnet werden, die geforderten Qualitätsanforderungen vollständig entsprechen und/oder dass eine Kategorie der zumindest drei Kategorien eine Ausschusskategorie ist, der solche Bogen zugeordnet werden, die jedenfalls für die Herstellung von Wertpapieren, insbesondere Banknoten vollständig unbrauchbar sind und/oder dass eine Kategorie der zumindest drei Kategorien eine Mischkategorie ist, der solche Bogen zugeordnet werden, die den geforderten Qualitätsanforderungen nicht vollständig entsprechen aber nur geringe Fehler aufweisen und zumindest teilweise brauchbar sind.

    [0024] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass in einem Abrollvorgang das Substrat in Form einer Materialbahn von einer Materialrolle abgerollt wird. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass sämtliche genannten Verfahrensvorgänge in einer selben Substratbearbeitungsmaschine durchgeführt werden.

    [0025] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang der jeweilige Bogen einer einseitigen Reflexionsinspektion unterzogen wird und/oder einer zweiseitigen Reflexionsinspektion unterzogen wird und/oder einer Transmissionsinspektion unterzogen wird und/oder einer Trennstelleninspektion und/oder einer Längeninspektion unterzogen wird. Dadurch können die Bogen auf ein möglichst großes Spektrum von Fehlern hin untersucht werden. Bevorzugt sind die jeweiligen Bogen während ihres jeweiligen Inspektionsvorgang durch zumindest ein Greifersystem gehalten angeordnet. Durch Inspektion der Bogen ist insbesondere in Zusammenhang mit einem Greifersystem eine besonders genaue Inspektion möglich, insbesondere wegen der möglichst exakten relativen Lage zwischen Bogen und Inspektionseinrichtung.

    [0026] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass zumindest die jeweiligen Bogen, die einer ersten der zumindest drei Kategorien zugeordnet wurden, nach dem jeweiligen Zuordnungsvorgang zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen werden und weiter bevorzugt dass der Bearbeitungsvorgang ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen ist.

    [0027] Bevorzugt wird weiterhin eine Substratkategorisierungsmaschine. Die Substratkategorisierungsmaschine dient dazu, Bogen je nach ihrer Beschaffenheit in unterschiedliche Kategorien einzuordnen. Die Substratkategorisierungsmaschine ist in einer Ausführungsform als Substratbearbeitungsmaschine für eine Zufuhr von Substrat in Form einer Materialbahn und/oder Materialrolle ausgebildet. Alternativ zur Zufuhr des Substrats in Form einer Materialbahn und/oder Materialrolle wird das Substrat in Form von Bogen zugeführt, insbesondere in Form eine Anlegerstapels.

    [0028] In einer Ausführungsform zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine als Substratbearbeitungsmaschine ausgebildet ist, insbesondere als Wertpapiersubstratbearbeitungsmaschine. In einer Ausführungsform zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine Materialbahnquelle und/oder zumindest ein Bahntransportsystem aufweist. Die zumindest eine Materialbahnquelle ist bevorzugt als Rollenabspulvorrichtung ausgebildet oder alternativ beispielsweise als Substratherstellungseinrichtung und/oder Papierherstellungseinrichtung und/oder Polymerherstellungseinrichtung und/oder Hybridsubstratherstellungseinrichtung ausgebildet. Das Bahntransportsystem dient einem Transport einer Materialbahn, unabhängig davon, ob diese von einer Rolle abgespult wird oder direkt aus einer Herstellung stammt oder auf anderem Weg zur Substratzufuhreinrichtung gelangt. Die Substratbearbeitungsmaschine weist entlang eines für einen Transport zumindest eines Substrats vorgesehenen Transportwegs nach der Materialbahnquelle und/oder nach dem Bahntransportsystem zumindest eine Quertrenneinrichtung, insbesondere Querschneideinrichtung auf, wobei die Substratkategorisierungsmaschine entlang des für den Transport des Substrats vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung zumindest eine Bogentransporteinrichtung aufweist, die zumindest ein Greifersystem aufweist.

    [0029] In einer anderen Ausführungsform zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine als Bogenanleger ausgebildete Bogenquelle aufweist und bevorzugt dass die Substratkategorisierungsmaschine entlang eines für einen Transport von bogenförmigem Substrat vorgesehenen Transportwegs nach der Bogenquelle zumindest eine Bogentransporteinrichtung aufweist, die zumindest ein Greifersystem aufweist.

    [0030] Die Substratkategorisierungsmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine Inspektionseinrichtung aufweist. Je nach Ausbildung der Substratkategorisierungsmaschine ist diese zumindest eine Inspektionseinrichtung entlang des für den Transport des Substrats vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung und/oder entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats vorgesehenen Transportwegs nach der Bogenquelle angeordnet.

    [0031] Die Substratkategorisierungsmaschine weist entlang des für den Transport des Substrats vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung zumindest eine Auslagevorrichtung auf, die zumindest drei insbesondere entlang des für den Transport von Substrat vorgesehenen Transportwegs hintereinander angeordnete Abgabestationen aufweist.

    [0032] In einer Ausführungsform zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine bevorzugt dadurch aus, dass entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats vorgesehenen Transportwegs zwischen der Bogenquelle und der zumindest einen Inspektionseinrichtung lediglich Bogentransporteinrichtungen auf das bogenförmige Substrat einwirkend und/oder einzuwirken fähig angeordnet sind und/oder dass entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats vorgesehenen Transportwegs zwischen der Bogenquelle und der zumindest einen Inspektionseinrichtung insbesondere keine Vorrichtungen zum Auftragen von Material auf das bogenförmige Substrat und/oder zum Abnehmen von Material von dem bogenförmigen Substrat und/oder zum irreversiblen Verändern des bogenförmigen Substrats auf das bogenförmige Substrat einwirkend und/oder einzuwirken fähig angeordnet ist.

    [0033] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung zum Bearbeiten der Materialbahn aufweist und/oder dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung zum Bearbeiten der Materialbahn aufweist, die als Folienauftragsvorrichtung und/oder als Heißprägevorrichtung und/oder als Prägevorrichtung und/oder als Beschichtungsvorrichtung und/oder als Druckvorrichtung und/oder Offsetdruckvorrichtung und/oder Flexo-Druckvorrichtung und/oder Siebdruckvorrichtung und/oder Tiefdruckvorrichtung und/oder Hochdruckvorrichtung und/oder Letterset-Druckvorrichtung und/oder als Nummeriervorrichtung und/oder als Lackiervorrichtung ausgebildet ist.

    [0034] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung zum Bearbeiten der Bogen aufweist, die entlang des für den Transport von Substrat vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung und vor der zumindest einen Inspektionseinrichtung angeordnet ist und/oder dass die Substratkategorisierungsmaschine zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung zum Bearbeiten der Bogen aufweist, die entlang des für den Transport von Substrat vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung und vor der zumindest einen Auslagevorrichtung angeordnet ist.

    [0035] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine bevorzugt dadurch aus, dass die zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung als Folienauftragsvorrichtung und/oder als Heißprägevorrichtung und/oder als Prägevorrichtung und/oder als Beschichtungsvorrichtung und/oder als Druckvorrichtung und/oder Offsetdruckvorrichtung und/oder Flexo-Druckvorrichtung und/oder Siebdruckvorrichtung und/oder Tiefdruckvorrichtung und/oder Hochdruckvorrichtung und/oder Letterset-Druckvorrichtung und/oder als Nummeriervorrichtung und/oder als Lackiervorrichtung ausgebildet ist.

    [0036] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine bevorzugt dadurch aus, dass zumindest eine Inspektionseinrichtung als erste Reflexionsinspektionseinrichtung ausgebildet und/oder zum Erfassen von von einer ersten Seite eines jeweiligen Bogens reflektierten Signalen ausgebildet ist und/oder dass zumindest eine Inspektionseinrichtung als zweite Reflexionsinspektionseinrichtung ausgebildet und/oder zum Erfassen von von einer zweiten Seite des jeweiligen Bogens reflektierten Signalen ausgebildet ist und/oder dass zumindest eine Inspektionseinrichtung als Transmissionsinspektionseinrichtung ausgebildet und/oder zum Erfassen von durch einen jeweiligen Bogen transmittierten Signalen ausgebildet ist und/oder dass zumindest eine Inspektionseinrichtung als Trennstelleninspektionseinrichtung ausgebildet und/oder zum Erfassen von von zumindest einer Trennstelle des jeweiligen Bogens ausgesendeten Signalen ausgebildet ist.

    [0037] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

    [0038] Es zeigt:
    Fig. 1a
    eine schematische Darstellung eines Teils einer die Substratkategorisierungsmaschine oder Substratbearbeitungsmaschine, wobei auch Bestandteile dargestellt sind, die in alternativen Ausbildungen entfallen können;
    Fig. 1b
    eine schematische Darstellung eines weiteren Teils der die Substratkategorisierungsmaschine oder Substratbearbeitungsmaschine gemäß Fig. 1a als deren Fortsetzung;
    Fig. 2
    eine schematische Darstellung eines Teils der Substratkategorisierungsmaschine alternativ zu dem in Fig. 1a Dargestellten;
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung eines Teils einer Substratkategorisierungsmaschine, der alternativ zu der den in Fig. 1a oder Fig. 2 dargestellten Teilen einsetzbar ist.


    [0039] Wenn im Vorangegangenen und/oder im Folgenden von Wertpapieren oder Banknoten die Rede ist, so sind darunter insbesondere Banknoten zu verstehen, aber auch alternativ andere Wertpapiere wie beispielsweise Ausweisdokumente oder ähnliches. Wenn im Vorangegangenen und/oder im Folgenden von Substrat 02; 03 und/oder von einer Materialrolle 04 und/oder von einer Materialbahn 02 und/oder von Bogen 03 und/oder einem Anlegerstapel 46 die Rede ist, so ist darunter insbesondere Papiersubstrat 02; 03 und/oder Polymersubstrat 02; 03 und/oder Hybridsubstrat 02; 03 zu verstehen, insbesondere in der entsprechenden Form als Rolle 04 und/oder Bahn 02 und/oder Bogen 03 und/oder Anlegerstapel 46.

    [0040] Das Substrat 02; 03 ist bevorzugt ein Wertpapiersubstrat 02; 03, insbesondere Papiersubstrat 02; 03 mit Baumwollanteil und/oder Polymersubstrat 02; 03 und/oder Hybridsubstrat 02; 03 mit Baumwollanteil und mit Polymeranteil, wobei das Polymersubstrat 02; 03 und/oder der Polymeranteil weiter bevorzugt biaxial gestrecktes Polypropylen aufweist. Die Materialbahn 02 ist bevorzugt eine Wertpapierbahn 02, insbesondere Papierbahn 02 mit Baumwollanteil und/oder Polymerbahn 02 und/oder Hybridbahn 02 mit Baumwollanteil und mit Polymeranteil, wobei die Polymerbahn 02 und/oder der Polymeranteil bevorzugt biaxial gestrecktes Polypropylen aufweist. Bogen 03 sind bevorzugt Wertpapierbogen 03, insbesondere Papierbogen 03 mit Baumwollanteil und/oder Polymerbogen 03 und/oder Hybridbogen 03 mit Baumwollanteil und mit Polymeranteil, wobei die Polymerbogen 03 und/oder der Polymeranteil bevorzugt biaxial gestrecktes Polypropylen aufweisen bzw. aufweist.

    [0041] Bevorzugt wird ein Verfahren zum Kategorisieren zumindest eines Substrats 02; 03. Das Substrat 02; 03 wird bevorzugt in Kategorien von Bogen 03 aufgeteilt. In einer Ausführungsform wird das Substrat 02; 03 dabei als Materialbahn 02 zugeführt, von der Bogen 03 abgetrennt werden, die dann kategorisiert werden. Alternativ wird das Substrat bereits als Bogen 03 von einem Anlegerstapel 46 entnommen und kategorisiert.

    [0042] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass das Verfahren ein Verfahren zum Teilen und Kategorisieren zumindest eines Substrats 02; 03 ist, wobei in einem Bahnzufuhrvorgang Substrat 02; 03 in Form einer Materialbahn 02 entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu einer Quertrenneinrichtung 11 transportiert wird. Beispielsweise wird das Substrat 02; 03 insbesondere in Form der Materialbahn 02, insbesondere ein jeweiliger entsprechender Abschnitt der Materialbahn 02, zunächst bzw. zuvor in einem Abrollvorgang von einer Materialrolle 04 abgerollt. Alternativ kann die Materialbahn 02 direkt aus einer sie herstellenden Einrichtung zu der Quertrenneinrichtung 11 gefördert werden, ohne sie zuvor aufzurollen. Beispielsweise ist dann die die Materialbahn 02 herstellende Eirichtung Bestandteil einer Substratbearbeitungsmaschine 01. Bevorzugt wird die Materialbahn 02 in eine Vielzahl von Bogen 03 aufgeteilt, indem in einem jeweiligen Abtrennvorgang, insbesondere Schneidevorgang, jeweilige Bogen 03 von der Materialbahn 02 abgetrennt werden. Bevorzugt werden die jeweiligen Bogen 03 in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert, die das Substrat 02; 03 bereits vor dem jeweiligen Abtrennvorgang aufgewiesen hat, wobei die Bogen 03 in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage des Ergebnisses der in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen 03 in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel 06; 07; 08 abgelegt wird. Insbesondere wird demnach bevorzugt, dass die jeweiligen Bogen 03 in dem zumindest einen jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die das Substrat 02; 03 bereits vor jeglichem Abtrennvorgang aufgewiesen hat, der zur Erstellung des jeweiligen Bogens 03 aus der Materialbahn 02 beigetragen hat.

    [0043] Unter Beibehaltung der Reihenfolge der oben genannten Vorgänge können weitere Vorgänge dazwischen stattfinden, beispielsweise Bearbeitungsvorgänge. Bevorzugt sind die jeweiligen Bogen 03 während ihres jeweiligen Inspektionsvorgang durch zumindest ein Greifersystem 13 gehalten angeordnet.

    [0044] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Materialbahn 02, also insbesondere der noch nicht als Bogen 03 abgetrennte Teil der Materialbahn 02 an einer entlang des für den Transport von Substrat 02; 03 vorgesehenen Transportwegs vor einer den jeweiligen Abtrennvorgang ausführenden Quertrenneinrichtung 11 angeordneten Bearbeitungsstelle zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen wird. Der jeweilige entsprechende Bearbeitungsvorgang ist beispielsweise ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen. Auf diese Weise können beispielsweise solche Bearbeitungsvorgänge, die grundlegend sind und/oder wenig kostenintensiv und damit auch bei zu verwerfendem Substrat wirtschaftlich durchführbar sind und/oder an einer Materialbahn 02 besser durchführbar sind, als an einem Bogen 03, an geeigneter Stelle und in geeigneter Weise durchgeführt werden.

    [0045] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die jeweiligen Bogen 03 nach dem jeweiligen Abtrennvorgang und vor dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen werden. Der jeweilige entsprechende Bearbeitungsvorgang ist beispielsweise ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen. Auf diese Weise können beispielsweise solche Bearbeitungsvorgänge, die sind und/oder wenig kostenintensiv und damit auch bei zu verwerfendem Substrat wirtschaftlich durchführbar sind und/oder an einem Bogen 03 besser durchführbar sind, als an einer Materialbahn 02, an geeigneter Stelle und in geeigneter Weise durchgeführt werden. Insbesondere ist dabei zu beachten, dass die Bogen 03 dann während dieses entsprechenden Bearbeitungsvorgangs im Greiferschluss gehalten sind und dadurch besonders präzise positionierbar sind.

    [0046] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass in einem jeweiligen Vereinzelungsvorgang Substrat 03 in Form eines jeweiligen Bogens 03 von einem Anlegerstapel 46 entnommen und vereinzelt wird, wobei in einem jeweiligen Bogenzufuhrvorgang der jeweilige Bogen 03 insbesondere mittels zumindest eines Greifersystems 13 entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu zumindest einer Inspektionseinrichtung 14 transportiert wird und wobei die jeweiligen Bogen 03 in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die dieser jeweilige Bogen 03 bereits vor dem jeweiligen Vereinzelungsvorgang aufgewiesen hat. Bevorzugt werden die Bogen 03 in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage des Ergebnisses der in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet, wobei jeder der Bogen 03 in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel 06; 07; 08 abgelegt wird. In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Bogen 03 entlang des Transportwegs von dem Anlegerstapel 46 bis zu der zumindest einen Inspektionseinrichtung 14 ausschließlich transportiert werden und insbesondere kein Material auf die Bogen 03 aufgetragen oder von den Bogen 03 abgenommen wird und die Bogen 03 und/oder deren Substrat 03 insbesondere nicht irreversibel verändert werden. In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang der jeweilige Bogen 02; 03 einer einseitigen Reflexionsinspektion unterzogen wird und/oder einer zweiseitigen Reflexionsinspektion unterzogen wird und/oder einer Transmissionsinspektion unterzogen wird und/oder einer Trennstelleninspektion unterzogen wird. Unter einer Trennstelleninspektion wird insbesondere verstanden, dass eine Stelle, an der in dem Abtrennvorgang eine Trennung stattgefunden hat und/oder vor dem Abtrennvorgang eine Verbindung bestanden hat und/oder durch den Abtrennvorgang eine neue Oberfläche entstanden ist, eine Inspektion durchgeführt wird, insbesondere unabhängig davon, ob diese als Reflexionsinspektion und/oder als Transmissionsinspektion durchgeführt wird. Insbesondere wird hier eine Qualität zumindest einer Trennstelle untersucht. Zusätzlich oder alternativ wird eine Längenmessung durchgeführt, beispielsweise indem aus der relativen Lage der Trennstellen auf eine Länge des jeweiligen Bogens geschlossen wird.

    [0047] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Ergebnisse des zumindest einen Inspektionsvorgangs verwendet werden, um festzulegen, welcher Kategorie der jeweilige Bogen 03 zugeordnet wird.

    [0048] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass zumindest die jeweiligen Bogen 03, die einer ersten der zumindest drei Kategorien zugeordnet wurden, nach dem jeweiligen Zuordnungsvorgang zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen werden und dass der Bearbeitungsvorgang ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen ist. Bogen anderer Kategorien werden bevorzugt aussortiert. Wenn also diese Bearbeitung innerhalb der Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 erfolgt, so kann dafür gesorgt werden, dass nur diejenigen Bogen 03 verwendet werden, die einer entsprechenden Kategorie zugeordnet sind, insbesondere um Kosten zu sparen.

    [0049] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass eine insbesondere erste Kategorie der zumindest drei Kategorien eine Gutbogenkategorie ist, der solche Bogen 03 zugeordnet werden, die geforderten Qualitätsanforderungen vollständig entsprechen. Diese zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass sie unter maximaler Ausnutzung ihrer Fläche mit Nutzen versehen werden können, wobei sämtliche dieser Nutzen jedenfalls bezüglich des Substrats 02; 03 jeweils nicht zu beanstanden sind und zweckgemäß verwendet werden können.

    [0050] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass eine insbesondere zweite Kategorie der zumindest drei Kategorien eine Ausschusskategorie ist, der solche Bogen 03 zugeordnet werden, die jedenfalls für die Herstellung von Wertpapieren, insbesondere Banknoten vollständig unbrauchbar sind. Das bedeutet beispielsweise, dass aus solchen Bogen 03 jeweils kein brauchbarer Nutzen herstellbar ist, insbesondere unabhängig von nachfolgenden Bearbeitungsvorgängen und/oder zumindest nicht unter vertretbarem Aufwand. Auch Bogen 03, die nur eine geringe Anzahl brauchbarer Nutzen abwerfen würden, können beispielsweise dieser Ausschusskategorie zugeordnet werden, je nach Anforderung eines Abnehmers der Bogen und/oder Nutzen.

    [0051] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass eine insbesondere dritte Kategorie der zumindest drei Kategorien eine Mischkategorie ist, der solche Bogen 03 zugeordnet werden, die den geforderten Qualitätsanforderungen nicht vollständig entsprechen aber nur geringe Fehler aufweisen und zumindest teilweise insbesondere für die Herstellung von Wertpapieren, beispielsweise Banknoten brauchbar sind. Beispielsweise können einzelne Bereiche solcher Bogen 03 zu brauchbaren Nutzen verarbeitet werden, müssen aber letztlich vor und/oder nach weiteren Bearbeitungsvorgängen von anderen Bereichen und/oder Nutzen getrennt werden, aus denen keine brauchbaren Nutzen herstellbar sind. Dies ist beispielweise der Fall, wenn mangelhafte Stellen nur auf einen begrenzten und/oder kleinen Beriech des entsprechenden Bogens 03 begrenzt sind.

    [0052] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Bogen 03 der ersten Kategorie in dem Auslagevorgang und/oder danach ihrer jeweiligen Kategorie entsprechend einem Auslagestapel 06 einer Qualitätsstufe A und/oder einem Weiterverarbeitungsstapel 38 der Qualitätsstufe A und/oder einem Ries 38 der Qualitätsstufe A zugeführt werden, wobei solche Bogen 03 eines Auslagestapels 06 der Qualitätsstufe A oder eines Stapels 38 der Qualitätsstufe A oder eines Rieses 38 der Qualitätsstufe A für eine Herstellung von Wertpapieren, insbesondere Banknoten vorgesehen sind. Ein Weiterverarbeitungsstapel 38 ist dabei bevorzugt ein anderer Stapel als der entsprechende Auslagestapel 06 und weist beispielsweise eine vorgegebene Anzahl von Bogen 03 auf, insbesondere eine andere als der Auslagestapel 06 und/oder ist auf einem anderem Träger angeordnet als der Auslagestapel 06.

    [0053] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Bogen 03 der zweiten Kategorie in dem Auslagevorgang oder danach ihrer jeweiligen Kategorie entsprechend einem Auslagestapel 06 einer Qualitätsstufe B und/oder einem Weiterverarbeitungsstapel 39 der Qualitätsstufe B und/oder einem Ries 39 der Qualitätsstufe B zugeführt werden, wobei solche Bogen 03 eines Auslagestapels 07 der Qualitätsstufe B oder eines Weiterverarbeitungsstapels 39 der Qualitätsstufe B oder eines Rieses 39 der Qualitätsstufe B beispielsweise für eine Herstellung von Wertpapieren, insbesondere Banknoten in einzelner Bearbeitung oder für Druckvorbereitungen oder Rüstvorgänge einer Bearbeitungsmaschine vorgesehen sind. Ein Weiterverarbeitungsstapel 39 ist dabei bevorzugt ein anderer Stapel als der entsprechende Auslagestapel 07 und weist beispielsweise eine vorgegebene Anzahl von Bogen 03 auf, insbesondere eine andere als der Auslagestapel 07 und/oder ist auf einem anderem Träger angeordnet als der Auslagestapel 07.

    [0054] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die Bogen 03 der dritten Kategorie in dem Auslagevorgang ihrer jeweiligen Kategorie entsprechend einem Auslagestapel 06 einer Qualitätsstufe C und/oder einem Weiterverarbeitungsstapel 41 der Qualitätsstufe C und/oder einem Ries 41 der Qualitätsstufe C und/oder einer Sammeleinrichtung und/oder einer Vernichtungseinrichtung zugeführt werden, wobei solche Bogen 03 eines Auslagestapels 06 der Qualitätsstufe C oder eines Weiterverarbeitungsstapels 41 der Qualitätsstufe C oder eines Rieses 41 der Qualitätsstufe C beispielsweise für Druckvorbereitungen oder Rüstvorgänge einer Bearbeitungsmaschine vorgesehen sind. Ein Weiterverarbeitungsstapel 41 ist dabei bevorzugt ein anderer Stapel als der entsprechende Auslagestapel 08 und weist beispielsweise eine vorgegebene Anzahl von Bogen 03 auf, insbesondere eine andere als der Auslagestapel 08 und/oder ist auf einem anderem Träger angeordnet als der Auslagestapel 08.

    [0055] Beispielsweise werden Bogen 03 jeweils auf dem jeweiligen Auslagestapel 06; 07; 08 gesammelt und von dort entnommen und in Form eines jeweiligen Weiterverarbeitungsstapels 38; 39; 41 oder Auslieferstapels 38; 39; 41 und/oder Rieses 38; 39; 41 verpackt und/oder weiter transportiert. Ein Ries ist dabei ein Maß für die Anzahl der insbesondere gemeinsam verpackten Bogen. Bevorzugt weist ein Ries 500 Bogen 03 auf. Ein Weiterverarbeitungsstapel 38; 39; 41 Auslieferstapels 38; 39; 41 weist bevorzugt eine den Anforderungen entsprechende Menge von Bogen 03, beispielswiese 5.000 oder 10.000, so dass der Auslieferstapel in einer Druckerei sofort verarbeitet werden kann. Insbesondere die Bogen 03 der Qualitätsstufe A können nach dem Inspektionsvorgang und/oder nach dem jeweiligen Auslagevorgang gegebenenfalls auch gleich mit der Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 weiter bearbeitet werden.

    [0056] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass sämtliche Verfahrensvorgänge in derselben Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 durchgeführt werden.

    [0057] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass die jeweiligen Bogen 03 in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die die jeweiligen Bogen 03 erst nach dem jeweiligen Abtrennvorgang erhalten haben. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn die Bogen nach dem Abtrennen einer Bearbeitung unterzogen werden und das Ergebnis dieser Bearbeitung berücksichtigt werden soll. Beispielweise können somit halbfertige Bogen 03 erzeugt und inspiziert werden, die beispielsweise bereits sämtliche dem Substrat 02; 03 zuzuordnenden Sicherheitsmerkmale und zusätzlich bereits einige aufgedruckte und/oder als Folie aufgebrachte Sicherheitsmerkmale aufweisen, aber noch nicht einem aufwändigen weiteren Bearbeitungsvorgang unterzogen wurden, dem nur tatsächlich brauchbare Bogen 03 unterzogen werden sollen.

    [0058] Beispielsweise werden die Bogen 03 in dem zumindest einen Inspektionsvorgang auf zumindest eines oder mehrere oder sämtliche der folgenden Sicherheitsmerkmale hin überprüft: Schnitt, insbesondere Parallelität von Schnitten und/oder Abschnittslängen; Substratfehler wie Einschlüsse von Fremdköpern und/oder Löcher; Wasserzeichen, insbesondere deren Position und/oder Vollständigkeit; Sicherheitsfaden, insbesondere dessen Position und/oder Vollständigkeit und/oder Breite und/oder mögliche Verdrehungen; reflektierender Fensterfaden, beispielsweise mit holografischen Eigenschaften, insbesondere dessen Position und/oder Vollständigkeit und/oder Verdrehung und/oder Breite und/oder eine Anzahl und/oder Länge und/oder Breite von Durchbrüchen des Fensterfadens; applizierte Folien, insbesondere deren Lage und/oder Vollständigkeit; Druckbilder, insbesondere deren Färbung und/oder Passerhaltigkeit und/oder Registerhaltigkeit und/oder Vollständigkeit. Abgesehen vom Schnitt und/oder Druckbildern stellt das jeweilige Sicherheitsmerkmal beispielsweise die zumindest eine Eigenschaft dar, die das Substrat 02; 03 bereits vor dem jeweiligen Abtrennvorgang oder Vereinzelungsvorgang aufgewiesen hat

    [0059] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass beispielsweise nach dem Schneiden und insbesondere vor jeder weiteren Bearbeitung zumindest ein Bogen 03 und/oder jeder von zumindest zwei Bogen 03 und/oder jeder Bogen 03 eine Mehrzahl von gleichartigen und/oder identischen, Sicherheitsmerkmalen aufweist, die auf jedem jeweiligen Bogen 03 in einer jeweiligen Matrix aus mehreren Zeilen und mehreren Spalten angeordnet sind. Gleichartige Sicherheitsmerkmale sind dabei beispielsweise in ihrem Wesen gleich, aber nicht identisch. So können Sicherheitsfäden von Banknoten in jeder Banknote mit einem anderen Abschnitt aber an einer gleichen Stelle angeordnet sein. Wasserzeichen oder Hologramme sind dagegen bevorzugt Beispiele für bei allen Nutzen identische Sicherheitsmerkmale.

    [0060] In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass eine Breite zumindest eines Bogens 03 und/oder jedes von zumindest zwei Bogen 03 und/oder jedes Bogens 03 größer ist als ein Mehrfaches einer Breite eines auf dem Bogen 03 angeordneten und/oder anzuordnenden Nutzens und/oder Wertpapiers. Die Breite ist beispielsweise eine quer zur entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs orientierten Transportrichtung orientierten Querrichtung gemessene Abmessung. In einer zusätzlichen oder alternativen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass eine Länge zumindest eines Bogens 03 und/oder jedes von zumindest zwei Bogen 03 und/oder jedes Bogens größer ist als ein Mehrfaches einer Länge eines auf dem Bogen 03 angeordneten und/oder anzuordnenden Nutzens und/oder Wertpapiers. Die Länge ist beispielsweise eine in der entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs orientierten Transportrichtung gemessene Abmessung.

    [0061] Bevorzugt wird jeder Bogen 03 mit einer individuellen Markierung versehen, beispielsweise mittels zumindest einer Markierungseinrichtung 34. Die jeweilige individuelle Markierung ist beispielsweise als Barcode ausgebildet, beispielsweise als eindimensionaler Barcode oder als zweidimensionaler Barcode oder als dreidimensionaler Barcode. Mittels einer solchen individuellen Markierung ist insbesondere jeder Bogen 03 jederzeit identifizierbar und kann beispielsweise in einer seiner Kategorie angemessenen Weise bearbeitet werden. Die jeweilige individuelle Markierung wird bevorzugt in einem Bereich des Bogens 03 aufgebracht, der später abgetrennt wird und/oder nach Herstellung der Wertpapiere, insbesondere Banknoten, mit keinem der Nutzen mehr körperlich verbunden ist.

    [0062] Es gibt verschiedene Typen von Barcodes. Barcodes bilden beispielsweise stets eine flächige Anordnung von Zeichen. Es lassen sich eindimensionale Barcodes, zweidimensionale Barcodes und dreidimensionale Barcodes unterscheiden. Eindimensionale Barcodes oder Strichcodes weisen eine Aneinanderreihung von unterschiedlich breiten Balken auf, die üblicherweise jeweils in einer von zwei Farben eingefärbt sind, insbesondere entweder schwarz oder weiß. Diese Balken sind entlang einer linearen Richtung oder Hauptausrichtung nacheinander angeordnet. Zweidimensionale Barcodes, insbesondere Matrixcodes, weisen Zeichen auf, die in mehreren Zeilen und in mehreren Spalten angeordnet sind. Die Zeilen und Spalten stehen bevorzugt orthogonal zueinander, es sind aber auch andere Winkel möglich, wie beispielsweise beim sogenannten MaxiCode. Die Zeichen bilden also eine Matrix. Die Zeichen sind üblicherweise jeweils in einer von zwei Farben eingefärbt, insbesondere entweder schwarz oder weiß. Unter einem dreidimensionalen Barcode ist insbesondere ein Barcode zu verstehen, der im Wesentlichen wie ein zweidimensionaler Barcode aufgebaut ist, dessen Zeichen jedoch insgesamt mehr als zwei unterschiedliche Farben aufweisen, wobei die unterschiedlichen Farben einen weiteren Bedeutungsgehalt vermitteln. Ein zweidimensionaler oder dreidimensionaler Barcode, insbesondere ein Matrixcode benötigt bei gleichem Informationsgehalt weniger Platz als ein eindimensionaler Barcode.

    [0063] Im Folgenden wird die bevorzugte Substratkategorisierungsmaschine 01 beschrieben , die weiter bevorzugt als Substratbearbeitungsmaschine 01 ausgebildet ist. Die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt dazu ausgelegt, das bevorzugte Verfahren Kategorisieren bzw. zum Teilen und Kategorisieren des zumindest einen Substrats 02; 03 durchzuführen.

    [0064] Die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 weist in einer Ausführungsform bevorzugt zumindest eine Materialbahnquelle 09 und/oder zumindest ein Bahntransportsystem 26 auf. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 zumindest ein Bahntransportsystem 26 mit zumindest einem Umlenkmittel 24 aufweist, beispielsweise mit zumindest einer Umlenkwalze 24 und/oder zumindest einer Umlenkrolle 24 und/oder mit zumindest einer Umlenkstange 24. Das Bahntransportsystem 26 weist bevorzugt zumindest eine Bahnspannungsregelung 28 auf, die beispielsweise zumindest eine verlagerbare, insbesondere schwenkbare Tänzerwalze 29 aufweist. Wenn Materialrollen 04 zum Einsatz kommen, ist die zumindest eine Materialbahnquelle 09 beispielsweise als Rollenabspulvorrichtung 09 ausgebildet. Die Materialbahn 02 wird bevorzugt mittels der Rollenabspulvorrichtung 09 von der Materialrolle 04 abgespult. Die Materialbahnquelle 09 ist in einer alternativen Ausführung als Substratherstellungseinrichtung 09 ausgebildet, beispielsweise als Papierherstellungseinrichtung 09 und/oder Polymerherstellungseinrichtung 09 und/oder Hybridsubstratherstellungseinrichtung 09. Auch ein direkter oder indirekter Anschluss der Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 an eine andere und/oder externe Materialbahnquelle ist möglich. In Zusammenhang mit dieser Ausführungsform der Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 wird jedenfalls das Substrat bevorzugt zunächst in Form einer Materialbahn 02 vorliegen und als solche in der Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 vorliegen, bevor es in Bogen 03 getrennt wird.

    [0065] Die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt entlang eines für einen Transport zumindest eines Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der Materialbahnquelle 09, insbesondere Rollenabspulvorrichtung 09 und/oder nach dem Bahntransportsystem 26 bevorzugt zumindest eine Quertrenneinrichtung 11 auf, die weiter bevorzugt als Querschneideinrichtung 11 ausgebildet ist. Damit kann die Materialbahn 02 in einzelne Bogen 03 getrennt werden, die letztlich für die Herstellung der Nutzen, insbesondere Wertpapiere und/oder Banknoten zum Einsatz kommen. Die zumindest eine Quertrenneinrichtung 11 ist bevorzugt als Querschneideinrichtung 11 ausgebildet. Beispielsweise weist die zumindest eine Quertrenneinrichtung 11 zumindest einen Schneidzylinder 36 und zumindest einen Gegendruckzylinder 37 auf. Der zumindest eine Schneidzylinder 36 trägt dabei bevorzugt zumindest ein Messer. Die Materialbahn 02 wird dann bevorzugt durch einen von dem zumindest einen Schneidzylinder 36 einerseits und dem zumindest einen Gegendruckzylinder 37 andererseits gebildeten Trennspalt befördert und dort in Bogen 03 geschnitten.

    [0066] Die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 weist entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung 11 zumindest eine Bogentransporteinrichtung 12 auf, die weiter bevorzugt zumindest ein Greifersystem 13 aufweist.

    [0067] Die Materialbahnquelle 09 und das Bahntransportsystem 26 und die zumindest eine Quertrenneinrichtung 11 können gemeinsam als Bogenquelle angesehen werden. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest eine bevorzugt als Bogenanleger 47 ausgebildete Bogenquelle 47 angeordnet ist, die beispielsweise zumindest eine Trenneinrichtung 48 zum Vereinzeln von Bogen 03 eines Anlegerstapels 46 und/oder zumindest ein Schwinggreifersystem 12 aufweist.

    [0068] Es können auch Bandtransportsysteme zum Einsatz kommen, aber der Einsatz zumindest eines Greifersystems 13 wird wegen der präzisen relativen Lagefixierung der Bogen 03 als vorteilhaft angesehen. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 zumindest ein Bogentransportsystem 27 mit zumindest einer Bogentransporteinrichtung 12 und/oder zumindest einem Greifersystem 13 aufweist. Die zumindest eine Bogentransporteinrichtung 12 ist beispielsweise als zumindest eine Transporttrommel 12 und/oder zumindest eine Transportwalze 12 und/oder zumindest einen Transportzylinder 12 und/oder zumindest ein Kettengreifersystem 12; 31 ausgebildet. Die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 weist entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der Bogenquelle 47 und/oder nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung 11 und insbesondere entlang eines für einen Transport von Bogen 03 vorgesehenen Abschnitts des Transportwegs zumindest eine Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 und bevorzugt mehrere Inspektionseinrichtungen 14; 16; 17; 18 auf. Mehrere Inspektionseinrichtungen 14; 16; 17; 18 können auch in einer funktionellen Gruppe zusammengefasst oder beispielsweise auswertungstechnisch miteinander kombiniert sein, sollen aber dennoch als mehrere Inspektionseinrichtungen 14; 16; 17; 18 gelten, insbesondere sofern jeweils eigenständige Sensoren angeordnet sind. Diese Inspektionseinrichtung dient insbesondere dazu, die Bogen 03 je nach Qualität in ein der zumindest drei Kategorien einordnen zu können und dadurch Kosten für unnötige Substratbearbeitung und/oder unnötigen Substratverbrauch zu verringern.

    [0069] Die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 weist entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 zumindest eine Auslagevorrichtung 19 auf, die zumindest drei insbesondere entlang des für den Transport von Substrat 02; 03 vorgesehenen Transportwegs hintereinander angeordnete Abgabestationen 21; 22; 23 aufweist. Die zumindest eine Auslagevorrichtung 19 ist also als Mehrfachstapelauslage 19, insbesondere zumindest als Dreifachstapelauslage 19 ausgebildet. Unter einer jeweiligen Abgabestation 21; 22; 23 ist dabei insbesondere eine Einrichtung zu verstehen, die zur Bildung eines jeweiligen Stapels dient. Mittels der zumindest drei Abgabestationen 21; 22; 23 können also zumindest drei unterschiedliche Auslagestapel 06; 07; 08 gebildet werden, ohne jeweils einen anderen Stapel entfernen zu müssen. Dadurch können die Bogen 03 zumindest drei unterschiedlichen Kategorien zugeordnet werden.

    [0070] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die zumindest eine Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 entlang des für den Transport von Bogen 03 vorgesehenen Abschnitts des Transportwegs angeordnet ist und/oder dass die zumindest eine Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 zur Inspektion der Bogen 03 vorgesehen ist. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass als die zumindest eine Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 mehrere Inspektionseinrichtungen 14; 16;17;18 angeordnet sind.

    [0071] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest eine Inspektionseinrichtung 14 als erste Reflexionsinspektionseinrichtung 14 ausgebildet und/oder zum Erfassen von von einer ersten Seite eines jeweiligen Bogens 03 reflektierten Signalen ausgebildet ist. Diese zumindest eine insbesondere erste Reflexionsinspektionseinrichtung 14 weist bevorzugt zumindest einen insbesondere optischen Sensor 14.1, insbesondere zumindest eine Kamera 14.1 auf, die weiter bevorzugt als Zeilenkamera 14.1 ausgebildet ist. Die zumindest eine insbesondere erste Reflexionsinspektionseinrichtung 14 weist bevorzugt zumindest eine Beleuchtungseinrichtung 14.2 auf. Die zumindest eine insbesondere erste Reflexionsinspektionseinrichtung 14 wirkt bevorzugt mit zumindest einer Bogentransporteinrichtung 14.3 zusammen, beispielsweise mit zumindest einer Bogentransporttrommel 14.3 oder zumindest einer Bogentransportwalze 14.3 oder zumindest einem Bogentransportzylinder 14.3. Auf diese Weise ist eine optimierte Lage des jeweiligen Bogens 03 während der Inspektion gewährleistet, insbesondere wenn der jeweilige Bogen 03 mittels zumindest eines Greifersystems 13 in dieser Lage gehalten ist.

    [0072] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest eine Inspektionseinrichtung 16 als zweite Reflexionsinspektionseinrichtung 16 ausgebildet und/oder zum Erfassen von von einer zweiten, insbesondere der ersten Seite des jeweiligen Bogens 03 gegenüberliegenden Seite des jeweiligen Bogens 03 reflektierten Signalen ausgebildet ist. Diese zumindest eine insbesondere zweite Reflexionsinspektionseinrichtung 16 weist bevorzugt zumindest einen insbesondere optischen Sensor 16.1, insbesondere zumindest eine Kamera 16.1 auf, die weiter bevorzugt als Zeilenkamera 16.1 ausgebildet ist. Die zumindest eine insbesondere zweite Reflexionsinspektionseinrichtung 16 weist bevorzugt zumindest eine Beleuchtungseinrichtung 16.2 auf. Die zumindest eine insbesondere zweite Reflexionsinspektionseinrichtung 16 wirkt bevorzugt mit zumindest einer Bogentransporteinrichtung 16.3 zusammen, beispielsweise mit zumindest einer Bogentransporttrommel 16.3 oder zumindest einer Bogentransportwalze 16.3 oder zumindest einem Bogentransportzylinder 16.3. Auf diese Weise ist eine optimierte Lage des jeweiligen Bogens 03 während der Inspektion gewährleistet, insbesondere wenn der jeweilige Bogen 03 mittels zumindest eines Greifersystems 13 in dieser Lage gehalten ist.

    [0073] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest eine Inspektionseinrichtung 17 als Transmissionsinspektionseinrichtung 17 ausgebildet und/oder zum Erfassen von durch einen jeweiligen Bogen 03 transmittierten Signalen ausgebildet ist. Diese zumindest eine Transmissionsinspektionseinrichtung 17 weist bevorzugt zumindest einen insbesondere optischen Sensor 17.1, insbesondere zumindest eine Kamera 17.1 auf, die weiter bevorzugt als Zeilenkamera 17.1 ausgebildet ist. Die zumindest eine Transmissionsinspektionseinrichtung 17 weist bevorzugt zumindest eine Beleuchtungseinrichtung 17.2 auf. Die zumindest eine Transmissionsinspektionseinrichtung 17 wirkt bevorzugt mit zumindest einer Bogentransporteinrichtung 17.3 zusammen, beispielsweise mit zumindest einer Bogentransporttrommel 17.3 oder zumindest einer Bogentransportwalze 17.3 oder zumindest einem Bogentransportzylinder 17.3. Auf diese Weise ist eine optimierte Lage des jeweiligen Bogens 03 während der Inspektion gewährleistet, insbesondere wenn der jeweilige Bogen 03 mittels zumindest eines Greifersystems 13 in dieser Lage gehalten ist. Beispielsweise ist die zumindest eine Beleuchtungseinrichtung 17.2 der Transmissionsinspektionseinrichtung 17 innerhalb der Bogentransporteinrichtung 17.3 der Transmissionsinspektionseinrichtung 17 angeordnet.

    [0074] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest eine Inspektionseinrichtung 18 als Trennstelleninspektionseinrichtung 18 ausgebildet und/oder zum Erfassen von von zumindest einer Trennstelle des jeweiligen Bogens 03 ausgesendeten, insbesondere reflektierten und/oder transmittierten Signalen ausgebildet ist. Beispielsweise ist die zumindest eine Trennstelleninspektionseinrichtung 18 ebenfalls als insbesondere dritte Reflexionsinspektionseinrichtung 18 ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich kann die erste oder die zweite Reflexionsinspektionseinrichtung 14; 16 ebenfalls als Trennstelleninspektionseinrichtung 18 eingesetzt werden. Diese zumindest eine Trennstelleninspektionseinrichtung 18 weist bevorzugt zumindest einen insbesondere optischen Sensor 18.1, insbesondere zumindest eine Kamera 18.1 auf, die weiter bevorzugt als Zeilenkamera 18.1 ausgebildet ist. Die zumindest eine Trennstelleninspektionseinrichtung 18 weist bevorzugt zumindest eine Beleuchtungseinrichtung 18.2 auf. Die zumindest eine Trennstelleninspektionseinrichtung 18 wirkt bevorzugt mit zumindest einer Bogentransporteinrichtung 18.3 zusammen, beispielsweise mit zumindest einer Bogentransporttrommel 18.3 oder zumindest einer Bogentransportwalze 18.3 oder zumindest einem Bogentransportzylinder 18.3. Auf diese Weise ist eine optimierte Lage des jeweiligen Bogens 03 während der Inspektion gewährleistet, insbesondere wenn der jeweilige Bogen 03 mittels zumindest eines Greifersystems 13 in dieser Lage gehalten ist. Beispielsweise ist die Trennstelleninspektionseinrichtung 18 und/oder einer der anderen Inspektionseinrichtungen 14; 16; 17 als Längeninspektionseinrichtung 14; 16; 17 18 ausgebildet und/oder betrieben und/oder geeignet ausgebildet.

    [0075] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung 32 zum Bearbeiten der Materialbahn 02 insbesondere vor dem Abtrennen und/oder Abschneiden der Bogen 03 aufweist. Beispielsweise sind mehrere Bahnbearbeitungsvorrichtungen 32 entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs hintereinander angeordnet. Diese zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung 32 ist bevorzugt entlang des für den Transport von Substrat 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Rollenabspulvorrichtung 09 und vor der Quertrenneinrichtung 11 angeordnet. Diese zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung 32 ist beispielsweise als Folienauftragsvorrichtung 32 und/oder als Heißprägevorrichtung 32 und/oder als Prägevorrichtung 32 und/oder als Beschichtungsvorrichtung 32 und/oder als Druckvorrichtung 32, insbesondere Offsetdruckvorrichtung 32 und/oder Flexo-Druckvorrichtung 32 und/oder Siebdruckvorrichtung 32 und/oder Tiefdruckvorrichtung 32 und/oder Hochdruckvorrichtung 32 und/oder Letterset-Druckvorrichtung 32 und/oder als Nummeriervorrichtung 32 und/oder als Lackiervorrichtung 32 ausgebildet. Diese zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung 32 ist beispielsweise dazu ausgelegt, die Materialbahn 02 einseitig oder zweiseitig zu bearbeiten.

    [0076] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung 33 zum Bearbeiten der Bogen 03 insbesondere nach deren Abtrennen und/oder Abschneiden von der Materialbahn 02 aufweist. Beispielsweise sind mehrere Bogenbearbeitungsvorrichtungen 33 entlang des für den Transport des Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nacheinander angeordnet.

    [0077] Beispielsweise ist zumindest eine dieser Bogenbearbeitungsvorrichtungen 33 entlang des für den Transport von Substrat 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung 11 und vor der zumindest einen Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 angeordnet. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung ist bevorzugt zumindest eine dieser Bogenbearbeitungsvorrichtungen 33 entlang des für den Transport von Substrat 02; 03 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 und vor der zumindest einen Auslagevorrichtung 19 angeordnet. Insbesondere auf diese Weise ist eine optimierte Lage des jeweiligen Bogens 03 während der jeweiligen Bearbeitung mittels der zumindest einen bevorzugt angeordneten Bogenbearbeitungsvorrichtung 33 gewährleistet, insbesondere wenn der jeweilige Bogen 03 mittels zumindest eines Greifersystems 13 in dieser Lage gehalten ist. Bevorzugt weist die Substratbearbeitungsvorrichtung 01 im Bereich der zumindest einen bevorzugt angeordneten Bogenbearbeitungsvorrichtung 33 zumindest ein Greifersystem 13 auf.

    [0078] Diese zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung 33 ist beispielsweise als Folienauftragsvorrichtung 33 und/oder als Heißprägevorrichtung 33 und/oder als Prägevorrichtung 33 und/oder als Beschichtungsvorrichtung 33 und/oder als Druckvorrichtung 33, insbesondere Offsetdruckvorrichtung 33 und/oder Flexo-Druckvorrichtung 33 und/oder Siebdruckvorrichtung 33 und/oder Tiefdruckvorrichtung 33 und/oder Hochdruckvorrichtung 33 und/oder Letterset-Druckvorrichtung 33 und/oder als Nummeriervorrichtung 33 und/oder als Lackiervorrichtung 33 ausgebildet. Diese zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung 33 ist beispielsweise dazu ausgelegt, die Bogen 03 einseitig oder zweiseitig zu bearbeiten. Beispielsweise lassen sich mittels des Tiefdruckverfahrens die undurchsichtigen Schichten auf Polymersubstrat 02; 03 aufbringen. Beispielsweise lassen sich mittels des Siebdruckverfahrens optisch variablen Oberflächen auf dem Substrat 02; 03 erzeugen.

    [0079] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats 02; 03 vorgesehenen Transportwegs zwischen der Bogenquelle 47 und der zumindest einen Inspektionseinrichtung 14; 16; 17; 18 lediglich Bogentransporteinrichtungen 12; 14.3; 16.3; 17.3; 18.3 auf das bogenförmige Substrat 02; 03 einwirkend und/oder einzuwirken fähig angeordnet sind und/oder insbesondere keine Vorrichtungen zum Auftragen von Material auf das bogenförmige Substrat 02; 03 und/oder zum Abnehmen von Material von dem bogenförmigen Substrat 02; 03 und/oder zum irreversiblen Verändern des bogenförmigen Substrats 02; 03 auf das bogenförmige Substrat 02; 03 einwirkend und/oder einzuwirken fähig angeordnet sind.

    [0080] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 zumindest eine Markierungseinrichtung 34 zum individuellen Markieren der Materialbahn 02 und/oder bevorzugt der jeweiligen Bogen 03 aufweist. Die zumindest eine Markierungseinrichtung 34 ist beispielsweise als Non Impact Druckeinrichtung 34 ausgebildet, insbesondere als Tintenstrahldruckeinrichtung 34. Die zumindest eine Markierungseinrichtung 34 ist beispielsweise entlang des für den Transport der Materialbahn 02 vorgesehenen Transportwegs, also vor der zumindest einen Quertrenneinrichtung 11 angeordnet. In einer alternativ oder zusätzlichen Weiterbildung ist die zumindest eine Markierungseinrichtung 34 bevorzugt entlang des für den Transport von Bogen 03 vorgesehenen Transportwegs angeordnet, als insbesondere nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung 11 und/oder nach der zumindest einen Bogenquelle 47. Beispielsweise können die Markierungen der jeweiligen Bogen 03 auch schon selbst eine Information darüber enthalten, welcher Kategorie der Bogen 03 zugeordnet ist. Insbesondere zu diesem Zweck ist die zumindest eine Markierungseinrichtung 34 bevorzugt entlang des für den Transport der Bogen 03 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung 14; 16 17; 18 angeordnet. Eine solche Information kann aber alternativ oder zusätzlich in einer Datenbank hinterlegt und mit der jeweiligen Markierung verknüpft sein und/oder zusammen mit dem jeweiligen Bogen 03 und/oder Stapel und/oder Ries ausgeliefert werden.

    [0081] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Substratbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus, dass die Substratkategorisierungsmaschine 01 und/oder Substratbearbeitungsmaschine 01 zumindest eine Bogenlogistikeinrichtung 42 aufweist, die der Erstellung von Weiterverarbeitungsstapeln 38; 39; 41 und/oder Auslieferstapeln 38; 39; 41 und/oder Riesen 38; 39; 41 und/oder der anderweitigen sortierten Abführung von Bogen 03 dient. Beispielsweise weist die Bogenlogistikeinrichtung 42 die Auslagevorrichtung 19 und/oder zumindest eine Stapeleinrichtung 43 zum Erzeugen von abgezählten Weiterverarbeitungsstapeln 38; 39; 41 und/oder Auslieferstapeln 38; 39; 41 und/oder Riesen 38; 39; 41 und/oder zumindest eine Verpackungseinrichtung 44 auf. Auf die Verpackungseinrichtung 44 kann beispielsweise verzichtet werden, wenn die Weiterverarbeitungsstapel 38; 39; 41 vor Ort weiter verarbeitet werden.

    Bezugszeichenliste



    [0082] 
    01
    Substratkategorisierungsmaschine, Substratbearbeitungsmaschine
    02
    Substrat, Bahn, Materialbahn, Wertpapiersubstrat, Papiersubstrat, Polymersubstrat Hybridsubstrat, Wertpapierbahn, Papierbahn, Polymerbahn, Hybridbahn
    03
    Substrat, Bogen, Wertpapiersubstrat, Papiersubstrat, Polymersubstrat Hybridsubstrat, Wertpapierbogen, Papierbogen, Polymerbogen, Hybridbogen
    04
    Materialrolle, Rolle
    05
    -
    06
    Auslagestapel
    07
    Auslagestapel
    08
    Auslagestapel
    09
    Materialbahnquelle, Rollenabspulvorrichtung, Substratherstellungseinrichtung, Papierherstellungseinrichtung, Polymerherstellungseinrichtung, Hybridsubstratherstellungseinrichtung
    10
    -
    11
    Quertrenneinrichtung, Querschneideinrichtung
    12
    Bogentransporteinrichtung, Transporttrommel, Transportwalze, Transportzylinder, Kettengreifersystem, Schwinggreifersystem
    13
    Greifersystem
    14
    Inspektionseinrichtung, Reflexionsinspektionseinrichtung, erste
    14.1
    Sensor, Kamera, Zeilenkamera
    14.2
    Beleuchtungseinrichtung
    14.3
    Bogentransporteinrichtung, Bogentransporttrommel, Bogentransportwalze, Bogentransportzylinder
    15
    -
    16
    Inspektionseinrichtung, Reflexionsinspektionseinrichtung, zweite
    16.1
    Sensor, Kamera, Zeilenkamera
    16.2
    Beleuchtungseinrichtung
    16.3
    Bogentransporteinrichtung, Bogentransporttrommel, Bogentransportwalze, Bogentransportzylinder
    17
    Inspektionseinrichtung, Transmissionsinspektionseinrichtung
    17.1
    Sensor, Kamera, Zeilenkamera
    17.2
    Beleuchtungseinrichtung
    17.3
    Bogentransporteinrichtung, Bogentransporttrommel, Bogentransportwalze, Bogentransportzylinder
    18
    Inspektionseinrichtung, Trennstelleninspektionseinrichtung, Reflexionsinspektionseinrichtung, dritte
    18.1
    Sensor, Kamera, Zeilenkamera
    18.2
    Beleuchtungseinrichtung
    18.3
    Bogentransporteinrichtung, Bogentransporttrommel, Bogentransportwalze, Bogentransportzylinder
    19
    Auslagevorrichtung, Mehrfachstapelauslage, Dreifachstapelauslage
    20
    -
    21
    Abgabestation
    22
    Abgabestation
    23
    Abgabestation
    24
    Umlenkmittel, Umlenkwalze, Umlenkrolle, Umlenkstange
    25
    -
    26
    Bahntransportsystem
    27
    Bogentransportsystem
    28
    Bahnspannungsregelung
    29
    Tänzerwalze
    30
    -
    31
    Kettengreifersystem
    32
    Bahnbearbeitungsvorrichtung, Folienauftragsvorrichtung, Heißprägevorrichtung, Prägevorrichtung, Beschichtungsvorrichtung, Druckvorrichtung, Offsetdruckvorrichtung, Flexo-Druckvorrichtung, Siebdruckvorrichtung, Tiefdruckvorrichtung, Hochdruckvorrichtung, Letterset-Druckvorrichtung, Nummeriervorrichtung, Lackiervorrichtung
    33
    Bogenbearbeitungsvorrichtung, Folienauftragsvorrichtung, Heißprägevorrichtung, Prägevorrichtung, Beschichtungsvorrichtung, Druckvorrichtung, Offsetdruckvorrichtung, Flexo-Druckvorrichtung, Siebdruckvorrichtung, Tiefdruckvorrichtung, Hochdruckvorrichtung, Letterset-Druckvorrichtung, Nummeriervorrichtung, Lackiervorrichtung
    34
    Markierungseinrichtung, Non Impact Druckeinrichtung, Tintenstrahldruckeinrichtung
    35
    -
    36
    Schneidzylinder
    37
    Gegendruckzylinder
    38
    Weiterverarbeitungsstapel, Auslieferstapel, Ries
    39
    Weiterverarbeitungsstapel, Auslieferstapel, Ries
    40
    -
    41
    Weiterverarbeitungsstapel, Auslieferstapel, Ries
    42
    Bogenlogistikeinrichtung
    43
    Stapeleinrichtung
    44
    Verpackungseinrichtung
    45
    -
    46
    Anlegerstapel
    47
    Bogenquelle, Bogenanleger
    48
    Trenneinrichtung



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Teilen und Kategorisieren zumindest eines Substrats (02; 03) mittels einer Substratkategorisierungsmaschine (01), wobei in einem Bahnzufuhrvorgang Substrat in Form einer Materialbahn (02) entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu einer Quertrenneinrichtung (11) der Substratkategorisierungsmaschine (01) transportiert wird und wobei die Materialbahn (02) in eine Vielzahl von Bogen (03) aufgeteilt wird, indem in einem jeweiligen Abtrennvorgang jeweilige Bogen (03) von der Materialbahn (02) abgetrennt werden und wobei die jeweiligen Bogen (03) in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang mittels zumindest einer entlang des für den Transport des Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der Quertrenneinrichtung (11) angeordneten Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) der Substratkategorisierungsmaschine (01) jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die das Substrat (02; 03) bereits vor dem jeweiligen Abtrennvorgang aufgewiesen hat und wobei die Bogen (03) in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage des Ergebnisses der in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen (03) in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel (06; 07; 08) abgelegt wird.
     
    2. Verfahren zum Kategorisieren zumindest eines Substrats (03) wobei in einem jeweiligen Vereinzelungsvorgang Substrat (03) in Form eines jeweiligen Bogens (03) von einem Anlegerstapel (46) entnommen und vereinzelt wird und wobei in einem jeweiligen Bogenzufuhrvorgang der jeweilige Bogen (03) entlang eines vorgesehenen Transportwegs zu zumindest einer Inspektionseinrichtung (14) transportiert wird und wobei die jeweiligen Bogen (03) in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die dieser jeweilige Bogen (03) bereits vor dem jeweiligen Vereinzelungsvorgang aufgewiesen hat und wobei die Bogen (03) in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage des Ergebnisses der in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen (03) in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel (06; 07; 08) abgelegt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialbahn (02) an einer entlang des für den Transport von Substrat (02; 03) vorgesehenen Transportwegs vor einer den jeweiligen Abtrennvorgang ausführenden Quertrenneinrichtung (11) angeordneten Bearbeitungsstelle zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen wird und dass der jeweilige Bearbeitungsvorgang ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen ist.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Bogen (03) nach dem jeweiligen Abtrennvorgang und vor dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang zumindest einem Bearbeitungsvorgang unterzogen werden und dass der Bearbeitungsvorgang ein Aufbringen eines Sicherheitsmerkmals und/oder ein Prägen und/oder ein Aufbringen einer Folie und/oder ein Bedrucken und/oder den Offsetdruckvorgang und/oder ein Tiefdruckvorgang und/oder ein Siebdruckvorgang und/oder ein Heißprägevorgang und/oder ein Beschichtungsvorgang und/oder ein Flexo-Druckvorgang und/oder ein Hochdruckvorgang und/oder ein Letterset-Druckvorgang und/oder ein Nummeriervorgang und/oder ein Lackiervorgang und/oder ein Tintenstrahldruckvorgang und/oder ein Vorgang zum Aufbringen von Mikrolinsen ist.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogen (03) entlang des Transportwegs von dem Anlegerstapel (46) bis zu der zumindest einen Inspektionseinrichtung (14) ausschließlich transportiert werden und dabei kein Material auf die Bogen (03) aufgetragen oder von den Bogen (03) abgenommen wird und/oder die Bogen (03) und/oder deren Substrat (03) dabei nicht irreversibel verändert werden.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese zumindest eine Eigenschaft ausgebildet ist als Substratfehler und/oder zumindest ein Einschluss zumindest eines Fremdköpers und/oder zumindest ein Loch und/oder als Wasserzeichen und/oder als Position und/oder Vollständigkeit eines Wasserzeichens und/oder als Sicherheitsfaden und/oder Position und/oder Vollständigkeit und/oder Breite und/oder mögliche Verdrehung eines Sicherheitsfadens und/oder als reflektierender Fensterfaden und/oder als reflektierender Fensterfaden mit holografischen Eigenschaften und/oder als Position und/oder Vollständigkeit und/oder Verdrehung und/oder Breite eines Fensterfadens und/oder als Anzahl und/oder Länge und/oder Breite von Durchbrüchen eines Fensterfadens und/oder als applizierte Folie und/oder als Lage und/oder Vollständigkeit zumindest einer applizierten Folie.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem jeweiligen zumindest einen Inspektionsvorgang der jeweilige Bogen (02; 03) einer einseitigen Reflexionsinspektion unterzogen wird und/oder einer zweiseitigen Reflexionsinspektion unterzogen wird und/oder einer Transmissionsinspektion unterzogen wird und/oder einer Trennstelleninspektion unterzogen wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bogen (03) mit einer individuellen Markierung versehen wird und/oder dass jeder Bogen (03) mittels zumindest einer Markierungseinrichtung (34) mit einer individuellen Markierung versehen wird.
     
    9. Substratkategorisierungsmaschine (01) zum Einordnen von Bogen (03) in unterschiedliche Kategorien je nach ihrer Beschaffenheit mittels eines Verfahrens zum Kategorisieren zumindest eines Substrats (02; 03), wobei Bogen (03) in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage eines Ergebnisses einer mittels zumindest einer Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) in einem jeweiligen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen (03) in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel (06; 07; 08) abgelegt wird, wobei die jeweiligen Bogen (03) in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die das Substrat (02; 03) bereits vor einem jeweiligen Abtrennvorgang aufgewiesen hat und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) als Substratbearbeitungsmaschine (01) ausgebildet ist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) zumindest eine Materialbahnquelle (09) und/oder zumindest ein Bahntransportsystem (26) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang eines für einen Transport zumindest eines Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der Materialbahnquelle (09) und/oder nach dem Bahntransportsystem (26) zumindest eine Quertrenneinrichtung (11) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang des für den Transport des Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung (11) zumindest eine Bogentransporteinrichtung (12) aufweist, die zumindest ein Greifersystem (13) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang des für den Transport des Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung (11) die zumindest eine Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang des für den Transport des Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) zumindest eine Auslagevorrichtung (19) aufweist, die zumindest drei Abgabestationen (21; 22; 23) zum Bilden der Auslagestapel (06; 07; 08) aufweist.
     
    10. Substratkategorisierungsmaschine (01) zum Einordnen von Bogen (03) in unterschiedliche Kategorien je nach ihrer Beschaffenheit mittels eines Verfahrens zum Kategorisieren zumindest eines Substrats (02; 03), wobei Bogen (03) in einem jeweiligen Zuordnungsvorgang auf Grundlage eines Ergebnisses einer mittels zumindest einer Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) in einem jeweiligen Inspektionsvorgang durchgeführten Inspektion jeweils einer von zumindest drei Kategorien zugeordnet werden und wobei jeder der Bogen (03) in einem jeweiligen Auslagevorgang jeweils auf einem seiner Kategorie entsprechenden Auslagestapel (06; 07; 08) abgelegt wird und wobei die jeweiligen Bogen (03) in zumindest einem jeweiligen Inspektionsvorgang jeweils bezüglich zumindest einer Eigenschaft inspiziert werden, die dieser jeweilige Bogen (03) bereits vor einem jeweiligen Vereinzelungsvorgang aufgewiesen hat und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) zumindest eine als Bogenanleger (47) ausgebildete Bogenquelle (47) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang eines für einen Transport von bogenförmigem Substrat (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der Bogenquelle (47) zumindest eine Bogentransporteinrichtung (12; 14.3; 16.3; 17.3; 18.3) aufweist, die zumindest ein Greifersystem (13) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der Bogenquelle (47) die zumindest eine Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) aufweist und wobei die Substratkategorisierungsmaschine (01) entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) zumindest eine Auslagevorrichtung (19) aufweist, die zumindest drei Abgabestationen (21; 22; 23) zum Bilden eines Auslagestapel (06; 07; 08) aufweist und wobei entlang des für den Transport des bogenförmigen Substrats (02; 03) vorgesehenen Transportwegs zwischen der Bogenquelle (47) und der zumindest einen Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) lediglich Bogentransporteinrichtungen (12; 14.3; 16.3; 17.3; 18.3) auf das bogenförmige Substrat (02; 03) einwirkend und/oder einzuwirken fähig angeordnet sind.
     
    11. Substratkategorisierungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Substratkategorisierungsmaschine (01) zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung (32) zum Bearbeiten der Materialbahn (02) aufweist und/oder dass die Substratkategorisierungsmaschine (01) zumindest eine Bahnbearbeitungsvorrichtung (32) zum Bearbeiten der Materialbahn (02) aufweist, die als Folienauftragsvorrichtung (32) und/oder als Heißprägevorrichtung (32) und/oder als Prägevorrichtung (32) und/oder als Beschichtungsvorrichtung (32) und/oder als Druckvorrichtung (32) und/oder Offsetdruckvorrichtung (32) und/oder Flexo-Druckvorrichtung (32) und/oder Siebdruckvorrichtung (32) und/oder Tiefdruckvorrichtung (32) und/oder Hochdruckvorrichtung (32) und/oder Letterset-Druckvorrichtung (32) und/oder als Nummeriervorrichtung (32) und/oder als Lackiervorrichtung (32) ausgebildet ist.
     
    12. Substratkategorisierungsmaschine nach Anspruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Substratkategorisierungsmaschine (01) zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung (33) zum Bearbeiten der Bogen (03) aufweist, die entlang des für den Transport von Substrat (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Quertrenneinrichtung (11) und vor der zumindest einen Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) angeordnet ist.
     
    13. Substratkategorisierungsmaschine nach Anspruch 9 oder 10 oder 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Substratkategorisierungsmaschine (01) zumindest eine Bogenbearbeitungsvorrichtung (33) zum Bearbeiten der Bogen (03) aufweist, die entlang des für den Transport von Substrat (02; 03) vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen Inspektionseinrichtung (14; 16; 17; 18) und vor der zumindest einen Auslagevorrichtung (19) angeordnet ist.
     
    14. Substratkategorisierungsmaschine nach Anspruch 9 oder 10 oder 11 oder 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Inspektionseinrichtung (14) als erste Reflexionsinspektionseinrichtung (14) ausgebildet und/oder zum Erfassen von von einer ersten Seite eines jeweiligen Bogens (03) reflektierten Signalen ausgebildet ist und/oder dass zumindest eine Inspektionseinrichtung (16) als zweite Reflexionsinspektionseinrichtung (16) ausgebildet und/oder zum Erfassen von von einer zweiten Seite des jeweiligen Bogens (03) reflektierten Signalen ausgebildet ist und/oder dass zumindest eine Inspektionseinrichtung (17) als Transmissionsinspektionseinrichtung (17) ausgebildet und/oder zum Erfassen von durch einen jeweiligen Bogen (03) transmittierten Signalen ausgebildet ist und/oder dass zumindest eine Inspektionseinrichtung (18) als Trennstelleninspektionseinrichtung (18) ausgebildet und/oder zum Erfassen von von zumindest einer Trennstelle des jeweiligen Bogens (03) ausgesendeten Signalen ausgebildet ist.
     
    15. Substratkategorisierungsmaschine nach Anspruch 9 oder 11 oder 12 oder 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Substratkategorisierungsmaschine (01) und/oder Substratbearbeitungsmaschine (01) zumindest eine Markierungseinrichtung (34) zum individuellen Markieren der Materialbahn (02) und/oder der jeweiligen Bogen (03) aufweist.
     


    Claims

    1. A method for separating and categorizing at least one substrate (02; 03) by means of a substrate categorizing machine (01), wherein a substrate in the form of a material web (02) is transported along a provided transport path in a web supplying operation to a cross-cutting apparatus (11) of the substrate categorizing machine (01) and wherein the material web (02) is separated into a plurality of sheets (03), in that in a respective separating operation respective sheets (03) are separated from the material web (02) and wherein the respective sheets (03) are inspected in at least one respective inspection operation by means of at least one inspection device (14; 16; 17; 18) of the substrate categorizing machine (01) arranged along the transport path provided for the transport of the substrate (02; 03) downstream of the cross-cutting apparatus (11) in each case respective to at least one property, which the substrate (02; 03) had prior to the respective separating operation and wherein in a respective assigning operation on the basis of the result of the inspection performed in the respective at least one inspection operation the sheets (03) are respectively assigned to one of at least three categories and wherein each of the sheets (03) in a respective delivery operation are respectively deposited on a delivery stack (06; 07; 08) respectively corresponding to its category.
     
    2. A method for categorizing at least one substrate (03), wherein a substrate (03) in the form of a respective sheet (03) is removed from a feed stack (46) and isolated in a respective isolation operation and wherein the respective sheet (03) is transported along a provided transport path to at least one inspection device (14) in a respective sheet supply operation and wherein the respective sheets (03) in at least one respective inspection operation are respectively inspected with respect to at least one property which this respective sheet (03) already had before the respective isolation operation and wherein the sheets (03) are respectively assigned to one of at least three categories in a respective assigning operation on the basis of the result of the inspection performed in the respective at least one inspection operation and wherein each of the sheets (03) is respectively deposited on a corresponding delivery stack (06; 07; 08) in a respective delivery operation.
     
    3. The method according to claim 1, characterized in that the material web (02) is subjected to at least one processing operation at a processing point arranged along a transport path provided for the transport of substrate (02; 03) upstream of a cross-cutting apparatus (11) executing the respective separating operation and that the respective processing operation is applying a security feature and/or embossing and/or applying a foil and/or a printing and/or the offset printing operation and/or an intaglio printing operation and/or a screen printing operation and/or a hot stamping operation and/or a coating operation and/or a flexographic printing operation and/or a relief printing operation and/or a letterset printing operation and/or a numbering operation and/or a varnishing operation and/or an inkjet printing operation and/or an operation for applying microlenses.
     
    4. The method according to claim 1 or 3, characterized in that the respective sheets (03) are subjected to at least one processing operation after the respective separating operation and prior to the respective at least one inspection operation and that the processing operation is applying a security feature and/or embossing and/or applying a foil and/or a printing and/or the offset printing operation and/or an intaglio printing operation and/or a screen printing operation and/or a hot stamping operation and/or a coating operation and/or a flexographic printing operation and/or a relief printing operation and/or a letterset printing operation and/or a numbering operation and/or a varnishing operation and/or an inkjet printing operation and/or an operation for applying microlenses.
     
    5. The method according to claim 2, characterized in that the sheets (03) are transported exclusively along the transport path from the feed stack (46) to the at least one inspection device (14) and in the process no material is applied to the sheets (03) or removed from the sheets (03) and/or the sheets (03) and/or their substrate (03) are not irreversibly changed in the process.
     
    6. The method according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5, characterized in that this at least one property is configured as a substrate error and/or as at least an inclusion of at least one foreign body and/or at least as a hole and/or as at least as a watermark and/or as a position and/or as a completeness of a watermark and/or as a security thread and/or as a position and/or as a completeness and/or width and/or possible rotation of a security thread and/or as a reflecting windowed thread and/or as a reflecting windowed thread with holographic properties and/or as a position and/or completeness and/or rotation and/or width of a windowed thread and/or as a number and/or length and/or width of apertures of a windowed thread and/or as applied foil and/or as location and/or completeness of an applied foil.
     
    7. The method according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5 or 6, characterized in that in the respective at least one inspection operation the respective sheet (02; 03) is subjected to a one-sided reflection inspection and/or is subjected to a transmission inspection and/or is subjected to a separation point inspection.
     
    8. The method according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5 or 6 or 7, characterized in that each sheet (03) is provided with an individual marking and/or that each sheet (03) is provided with an individual marking by means of at least one marking device (34).
     
    9. A substrate categorizing machine (01) for sorting sheets (03) into different categories depending on their nature by means of a method for categorizing at least one substrate (02; 03), wherein in a respective assigning operation on the basis of the result of the inspection performed in the respective at least one inspection operation by means of the at least one inspection device (14; 16; 17; 18) sheets (03) are respectively assigned to one of at least three categories and wherein each of the sheets (03) in a respective delivery operation are respectively deposited on a delivery stack (06; 07; 08) respectively corresponding to its category, wherein in at least one respective inspection operation the respective sheets (03) are respectively inspected with respect to at least one property which the substrate (02; 03) already had before the respective separating operation and wherein the substrate categorizing machine (01) is configured as a substrate processing machine (01) and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one material web source (09) and/or at least one web transport system (26) and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one cross-cutting apparatus (11) along a transport path provided for a transport of at least one substrate (02; 03) downstream of the material web source (09) and/or downstream of the web transport system (26) and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one sheet transport device (12) along the transport path provided for the transport of the substrate (02; 03) downstream of the at least one cross-cutting apparatus (11), which has at least one gripper system (13) and wherein the substrate categorizing machine (01) has the at least one inspection device (14; 16; 17; 18) along the transport path provided for the transport of the substrate (02; 03) downstream of the at least one cross-cutting apparatus (11) and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one delivery device (19) along the transport path provided for the transport of the substrate (02; 03) downstream of the at least one inspection device (14; 16; 17; 18), which has at least three deposition stations (21; 22; 23) for forming the delivery stack (06; 07; 08).
     
    10. A substrate categorizing machine (01) for sorting sheets (03) into different categories depending on their nature by means of a method for categorizing at least one substrate (02; 03), wherein in a respective assigning operation on the basis of the result of the inspection performed in the respective at least one inspection operation by means of the at least one inspection device (14; 16; 17; 18) sheets (03) are respectively assigned to one of at least three categories and wherein each of the sheets (03) in a respective delivery operation is respectively deposited on a delivery stack (06; 07; 08) respectively corresponding to its category and wherein in at least one respective inspection operation the respective sheets (03) are respectively inspected with respect to at least one property which this respective sheet (03) already had before the respective isolation operation and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one sheet source (47) configured as a sheet feeder (47) and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one sheet transport device (12; 14.3; 16.3; 17.3; 18.3) along a transport path provided for the transport of sheet-type substrate (02; 03) after the sheet source (47), which has at least one gripper system (13) and wherein the substrate categorizing machine (01) has the at least one inspection device (14; 16; 17; 18) along a transport path provided for the transport of sheet-type substrate (02; 03) after the sheet source (47) and wherein the substrate categorizing machine (01) has at least one delivery device (19) along a transport path provided for the transport of sheet-type substrate (02; 03) after the at least one inspection device (14; 16; 17; 18), which has at least three deposition stations (21; 22; 23) for forming a delivery stack (06; 07; 08) and wherein only sheet transport devices (12; 14.3; 16.3; 17.3; 18.3) acting or capable of acting on the sheet-type substrate (02; 03) are arranged along the transport path provided for the transport of sheet-type substrate (02; 03) between the sheet source (47) and the at least one inspection device (14; 16; 17; 18).
     
    11. The substrate categorizing machine according to claim 9, characterized in that the substrate categorizing machine (01) has at least one web processing device (32) for processing the material web (02) and/or that the substrate categorizing machine (01) has at least one web processing device (32) for processing the material web (02) which is configured as a foil application device (32) and/or as a hot stamping device (32) and/or as an embossing device (32) and/or as a coating device (32) and/or as a printing device (32) and/or as an offset printing device (32) and/or as a flexographic printing device (32) and/or as a screen printing device (32) and/or as an intaglio printing device (32) and/or as a relief printing device (32) and/or as a letterset printing device (32) and/or as a numbering device (32) and/or as a varnishing device (32).
     
    12. The substrate categorizing machine according to claim 9 or 11, characterized in that the substrate categorizing machine (01) has at least one sheet processing device (33) for processing the sheets (03), which is arranged along the transport path provided for the transport of the substrate (02; 03) downstream of the at least one cross-cutting apparatus (11) and upstream of the at least one inspection device (14; 16; 17; 18) .
     
    13. The substrate categorizing machine according to claim 9 or 10 or 11 or 12, characterized in that the substrate categorizing machine (01) has at least one sheet processing device (33) for processing the sheets (03), which is arranged along the transport path provided for the transport of the substrate (02; 03) downstream of the at least one inspection device (14; 16; 17; 18) and upstream of the at least one delivery device (19).
     
    14. The substrate categorizing machine according to claim 9 or 10 or 11 or 12 or 13, characterized in that at least one inspection device (14) is configured as a first reflection inspection device (14) and/or is configured for detecting signals reflected from a first side of a respective sheet (03) and/or that at least one inspection device (16) is configured as a second reflection inspection device (16) and/or is configured for detecting signals reflected from a second side of the respective sheet (03) and/or that at least one inspection device (17) is configured as a transmission inspection device (17) and/or is configured to detect signals transmitted by a respective sheet (03) and/or that the at least one inspection device (18) is configured as a separation point inspection device (18) and/or is configured to detect signals sent from at least one separation point of the respective sheet (03).
     
    15. The subcategorizing machine according to claim 9 or 11 or 12 or 13 or 14, characterized in that the substrate categorizing machine (01) and/or the substrate processing machine (01) has at least one marking device (34) for individually marking the material web (02) and/or the respective sheet (03).
     


    Revendications

    1. Procédé pour diviser et catégoriser au moins un substrat (02 ; 03) au moyen d'une machine de catégorisation de substrat (01), dans lequel dans un processus d'amenée de bande un substrat sous forme d'une bande de matériau (02) est transporté le long d'une voie de transport prévue vers un système de séparation transversale (11) de la machine de catégorisation de substrat (01) et dans lequel la bande de matériau (02) est divisée en une pluralité de feuilles (03), du fait que dans un processus de séparation respectif des feuilles (03) respectives sont séparées de la bande de matériau (02) et dans lequel les feuilles (03) respectives dans au moins un processus d'inspection respectif sont inspectées au moyen d'au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) de la machine de catégorisation de substrat (01) disposé le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) après le système de séparation transversale (11) respectivement en ce qui concerne au moins une propriété que le substrat (02 ; 03) a déjà présentée avant le processus de séparation respectif et dans lequel les feuilles (03) dans un processus d'association respectif sont associées sur la base du résultat de l'inspection respectivement d'une d'au moins trois catégories réalisée dans le au moins un processus d'inspection respectif et dans lequel chacune des feuilles (03) dans un processus de sortie respectif est déposée respectivement sur une pile de sortie (06 ; 07 ; 08) correspondant à sa catégorie.
     
    2. Procédé pour catégoriser au moins un substrat (03), dans lequel dans un processus d'individualisation respectif un substrat (03) sous forme d'une feuille (03) respective est prélevé d'une pile de margeur (46) et individualisé et dans lequel dans un processus d'amenée de feuille respectif la feuille (03) respective est transportée le long d'une voie de transport prévue vers au moins un système d'inspection (14) et dans lequel les feuilles (03) respectives sont inspectées dans au moins un processus d'inspection respectif respectivement en ce qui concerne au moins une propriété que cette feuille (03) respective a déjà présentée avant le processus d'individualisation respectif et dans lequel les feuilles (03) dans un processus d'association respectif sont associées sur la base du résultat de l'inspection respectivement d'une d'au moins trois catégories réalisée dans le au moins un processus d'inspection respectif et dans lequel chacune des feuilles (03) dans un processus de sortie respectif est déposée respectivement sur une pile de sortie (06 ; 07 ; 08) correspondant à sa catégorie.
     
    3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de matériau (02) sur un point de traitement disposé le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) devant un système de séparation transversale (11) réalisant le processus de séparation respectif est soumise à au moins un processus de traitement et que le processus de traitement respectif est une application d'une caractéristique de sécurité et/ou un estampage et/ou une application d'un film et/ou une impression et/ou le processus d'impression offset et/ou un processus d'impression en creux et/ou un processus de sérigraphie et/ou un processus d'estampage à chaud et/ou un processus de revêtement et/ou un processus de flexographie et/ou un processus de typographie et/ou un processus d'offset sec et/ou un processus de numérotation et/ou un processus de vernissage et/ou un processus d'impression à jet d'encre et/ou un processus d'application de microlentilles.
     
    4. Procédé selon la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que les feuilles (03) respectives après le processus de séparation respectif et avant le au moins un processus d'inspection respectif sont soumises à au moins un processus de traitement et que le processus de traitement est une application d'une caractéristique de sécurité et/ou un estampage et/ou une application d'un film et/ou une impression et/ou le processus d'impression offset et/ou un processus d'impression en creux et/ou un processus de sérigraphie et/ou un processus d'estampage à chaud et/ou un processus de revêtement et/ou un processus de flexographie et/ou un processus de typographie et/ou un processus d'offset sec et/ou un processus de numérotation et/ou un processus de vernissage et/ou un processus d'impression à jet d'encre et/ou un processus d'application de microlentilles.
     
    5. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les feuilles (03) sont transportées exclusivement le long de la voie de transport à partir de la pile de margeur (46) jusqu'à le au moins un système d'inspection (14) et ainsi aucun matériau n'est appliqué sur les feuilles (03) ou retiré des feuilles (03) et/ou les feuilles (03) et/ou le substrat (03) de celles-ci ne sont ainsi pas modifiés de manière irréversible.
     
    6. Procédé selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5, caractérisé en ce que cette au moins une propriété est réalisée en tant qu'erreur de substrat et/ou au moins une inclusion d'au moins un corps étranger et/ou au moins un trou et/ou en tant que filigrane et/ou en tant que position et/ou qu'intégrité d'un filigrane et/ou en tant que fil de sécurité et/ou position et/ou intégrité et/ou largeur et/ou torsion éventuelle d'un fil de sécurité et/ou en tant que fil fenêtré réfléchissant et/ou en tant que fil fenêtré réfléchissant avec des propriétés holographiques et/ou en tant que position et/ou intégrité et/ou torsion et/ou largeur d'un fil fenêtré et/ou en tant que nombre et/ou longueur et/ou largeur de percées d'un fil fenêtré et/ou en tant que film appliqué et/ou en tant que situation et/ou intégrité d'au moins un fil appliqué.
     
    7. Procédé selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5 ou 6, caractérisé en ce que dans le au moins un processus d'inspection respectif la feuille (02 ; 03) respective est soumise à une inspection de réflexion unilatérale et/ou est soumise à une inspection de réflexion bilatérale et/ou est soumise à une inspection de transmission et/ou est soumise à une inspection de point de séparation.
     
    8. Procédé selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5 ou 6 ou 7, caractérisé en ce que chaque feuille (03) est pourvue d'un marquage individuel et/ou que chaque feuille (03) est pourvue d'un marquage individuel au moyen d'au moins un système de marquage (34).
     
    9. Machine de catégorisation de substrat (01) pour classer des feuilles (03) en différentes catégories en fonction de leur nature au moyen d'un procédé pour catégoriser au moins un substrat (02 ; 03), dans lequel les feuilles (03) dans un processus d'association respectif sont associées sur la base d'un résultat d'une inspection respectivement d'une d'au moins trois catégories réalisée au moyen d'au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) dans un processus d'inspection respectif et dans lequel chacune des feuilles (03) dans un processus de sortie respectif est déposée respectivement sur une pile de sortie (06 ; 07 ; 08) correspondant à sa catégorie, dans laquelle les feuilles (03) respectives sont inspectées dans au moins un processus d'inspection respectif respectivement en ce qui concerne au moins une propriété que le substrat (02 ; 03) a déjà présentée avant un processus de séparation respectif et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) est réalisée en tant que machine de traitement de substrat (01) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente au moins une source de bande de matériau (09) et/ou au moins un système de bande de transport (26) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long d'une voie de transport prévue pour un transport au moins d'un substrat (02 ; 03) après la source de bande de matériau (09) et/ou après le système de bande de transport (26) au moins un système de séparation transversale (11) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) après le au moins un système de séparation transversale (11) au moins un système de transport de feuilles (12), qui présente au moins un système de préhension (13) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) après le au moins un système de séparation transversale (11) le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) après le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) au moins un dispositif de sortie (19), qui présente au moins trois postes de distribution (21 ; 22 ; 23) pour la formation des piles de sortie (06 ; 07 ; 08).
     
    10. Machine de catégorisation de substrat (01) pour classer des feuilles (03) en différentes catégories en fonction de leur nature au moyen d'un procédé pour catégoriser au moins un substrat (02 ; 03), dans laquelle les feuilles (03) dans un processus d'association respectif sont associées sur la base d'un résultat d'une inspection respectivement d'une d'au moins trois catégories réalisée au moyen d'au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) dans un processus d'inspection respectif et dans laquelle chacune des feuilles (03) est déposée dans un processus de sortie respectif respectivement sur une pile de sortie (06 ; 07 ; 08) correspondant à sa catégorie et dans laquelle les feuilles (03) respectives dans au moins un processus d'inspection respectif sont inspectées respectivement en ce qui concerne au moins une propriété que cette feuille (03) respective a déjà présentée avant un processus d'individualisation respectif et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente au moins une source de feuilles (47) réalisée en tant que margeur de feuilles (47) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long d'une voie de transport prévue pour un transport de substrat (02 ; 03) en forme de feuille après la source de feuilles (47) au moins un système de transport de feuilles (12 ; 14.3 ; 16.3 ; 17.3 ; 18.3), qui présente au moins un système de préhension (13) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) en forme de feuille après la source de feuilles (47) le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) et dans laquelle la machine de catégorisation de substrat (01) présente le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) en forme de feuille après le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) au moins un dispositif de sortie (19), qui présente au moins trois postes de distribution (21 ; 22 ; 23) pour la formation d'une pile de sortie (06 ; 07 ; 08) et dans laquelle le long de la voie de transport prévue pour le transport du substrat (02 ; 03) en forme de feuille seuls des systèmes de transport de feuilles (12 ; 14.3 ; 16.3 ; 17.3 ; 18.3) agissant et/ou pouvant agir sur le substrat (02 ; 03) en forme de feuille sont disposés entre la source de feuilles (47) et le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18).
     
    11. Machine de catégorisation de substrat selon la revendication 9, caractérisée en ce que la machine de catégorisation de substrat (01) présente au moins un dispositif de traitement de bande (32) pour traiter la bande de matériau (02) et/ou que la machine de catégorisation de substrat (01) présente au moins un dispositif de traitement de bande (32) pour traiter la bande de matériau (02), qui est réalisé en tant que dispositif d'application de film (32) et/ou en tant que dispositif d'estampage à chaud (32) et/ou en tant que dispositif d'estampage (32) et/ou en tant que dispositif de revêtement (32) et/ou en tant que dispositif d'impression (32) et/ou dispositif d'impression offset (32) et/ou dispositif de flexographie (32) et/ou dispositif de sérigraphie (32) et/ou dispositif d'impression en creux (32) et/ou dispositif de typographie (32) et/ou dispositif d'impression d'offset sec (32) et/ou en tant que dispositif de numérotation (32) et/ou en tant que dispositif de vernissage (32).
     
    12. Machine de catégorisation de substrat selon la revendication 9 ou 11, caractérisée en ce que la machine de catégorisation de substrat (01) présente au moins un dispositif de traitement de feuilles (33) pour traiter les feuilles (03), qui est disposé le long de la voie de transport prévue pour le transport de substrat (02 ; 03) après le au moins un système de séparation transversale (11) et avant le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18).
     
    13. Machine de catégorisation de substrat selon la revendication 9 ou 10 ou 11 ou 12, caractérisée en ce que la machine de catégorisation de substrat (01) présente au moins un dispositif de traitement de feuilles (33) pour traiter les feuilles (03), qui est disposé le long de la voie de transport prévue pour le transport de substrat (02 ; 03) après le au moins un système d'inspection (14 ; 16 ; 17 ; 18) et avant le au moins un dispositif de sortie (19).
     
    14. Machine de catégorisation de substrat selon la revendication 9 ou 10 ou 11 ou 12 ou 13, caractérisée en ce qu'au moins un système d'inspection (14) est réalisé en tant que premier système d'inspection de réflexion (14) et/ou réalisé pour détecter des signaux réfléchis à partir d'une première face d'une feuille (03) respective et/ou qu'au moins un système d'inspection (16) est réalisé en tant que deuxième système d'inspection de réflexion (16) et/ou est réalisé pour détecter des signaux réfléchis à partir d'une deuxième face de la feuille (03) respective et/ou qu'au moins un système d'inspection (17) est réalisé en tant que système d'inspection de transmission (17) et/ou est réalisé pour détecter des signaux transmis par une feuille (03) respective et/ou qu'au moins un système d'inspection (18) est réalisé en tant que système d'inspection de point de séparation (18) et/ou est réalisé pour détecter des signaux émis à partir d'au moins un point de séparation de la feuille (03) respective.
     
    15. Machine de catégorisation de substrat selon la revendication 9 ou 11 ou 12 ou 13 ou 14, caractérisée en ce que la machine de catégorisation de substrat (01) et/ou machine de traitement de substrat (01) présente au moins un système de marquage (34) pour le marquage individuel de la bande de matériau (02) et/ou des feuilles (03) respectives.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente