(19)
(11)EP 4 053 039 A1

(12)EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43)Veröffentlichungstag:
07.09.2022  Patentblatt  2022/36

(21)Anmeldenummer: 21160371.7

(22)Anmeldetag:  03.03.2021
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 75/00(2006.01)
B65D 85/00(2006.01)
C11D 17/04(2006.01)
B65D 77/02(2006.01)
C11D 17/00(2006.01)
(52)Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65D 75/002; B65D 77/02; B65D 85/54; C11D 17/046
(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(71)Anmelder: Henkel AG & Co. KGaA
40589 Düsseldorf (DE)

(72)Erfinder:
  • Sunder, Matthias
    40593 Düsseldorf (DE)
  • Job, Mareile
    51375 Leverkusen (DE)
  • Jaafour, Marouane
    47877 Willich (DE)
  • Dueffels, Arno
    40479 Düsseldorf (DE)
  • Ristau, Steffen
    40225 Düsseldorf (DE)

  


(54)WASCHMITTELANGEBOTSFORM


(57) Waschmittelangebotsform, umfassend
a) eine Umverpackung in Form einer Faltschachtel, mit einer Bodenfläche, einer Deckelfläche und die Bodenfläche und die Deckelfläche verbindenden Seitenwänden,
b) quaderförmige Waschmitteltabletten mit drei verschiedenen Kantenlängen und drei zweizähligen Drehachsen, wobei
i) die Umverpackung einen Füllgrad von 85 Vol.-% bis 99 Vol.-% aufweist und
ii) die Umverpackung wenigstens zwei Waschmitteltabletten beinhaltet, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen.


Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Waschmittelangebotsform, umfassend eine Umverpackung und Waschmitteltabletten, welche in der Umverpackung sortiert angeordnet sind. Insbesondere betrifft die Erfindung Waschmittelangebotsformen, welche sortierte Waschmitteltabletten und Umverpackungen mit hohen Füllgraden aufweisen.

[0002] An die Konfektions- und Angebotsformen von Wasch- und Reinigungsmittel werden sich kontinuierlich ändernde Anforderungen gestellt. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei seit geraumer Zeit auf der bequemen Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln durch den Verbraucher und der Vereinfachung der zur Durchführung eines Wasch- oder Reinigungsverfahren notwendigen Arbeitsschritte. Eine technische Lösung bieten vorportionierte Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten, beispielsweise wasserlösliche Behälter mit einer oder mehreren Aufnahmekammern für pulverförmige oder flüssige Wasch- oder Reinigungsmittel. Eine weitere technische Lösung bieten die Waschmitteltabletten, welche ein- oder mehrphasig ausgestaltet sein können.

[0003] Sowohl die wasserlöslichen Behälter als auch die Waschmitteltabletten sind aufgrund der in ihnen enthaltenen Aktivstoffe in der Regel hygroskopisch. Zur Unterbindung der Wasseraufnahme werden die vorportionierten Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten mittels wasserundurchlässiger Verpackungsmittel, beispielsweise Flow Packs auf Grundlage wasserunlöslicher Polymerfolien einzeln verpackt. Alternativ kann eine Mehrzahl von Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten in einem Behälter konfektioniert werden, welche seinerseits über eine Wasserdampfsperre verfügt und auf diese Weise den Wasserzutritt zu den Dosiereinheiten vermindert.

[0004] Unabhängig davon, ob die zur Verminderung des Wasserzutritts eingesetzten Verpackungsmittel einzelne Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten oder eine Mehrzahl von Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten umschließen, ist ihr Einsatz aus ökologischen Gründen nicht wünschenswert. Ein Ziel der Entwicklung neuartiger Waschmittelangebotsformen ist es daher, Verpackungslösungen und Konfektionsformen bereitzustellen, welche auf Grundlage recyclierter oder recycelbarer oder biologisch abbaubarer Werkstoffe, die technischen Vorteile biologisch nicht recyclierter oder nicht recycelbarer oder biologisch nicht abbaubarer Werkstoffe weitestmöglich zu verwirklichen. Ein Ansatzpunkt für diese Entwicklung bietet die Optimierung und Weiterentwicklung bereits bestehender, nachhaltiger technischer Lösungen.

[0005] Ein technisches Problem, welches in Bezug auf Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten, insbesondere auf Wasch- oder Reinigungsmitteltabletten besondere Aufmerksamkeit genießt, ist die Sicherstellung der Transport- und Lagerstabilität dieser Dosiereinheiten. Der Begriff der Transport- und Lagerstabilität schließt dabei sowohl die Sicherstellung der physikalischen Stabilität der Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten, beispielweise gegen Bruch oder Abrieb, als auch die Sicherstellung der chemischen Stabilität der Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten, beispielweise gegen frühzeitige Abreaktion und durch Abreaktion bedingten Zerfall der Raumform, ein. Ein klassischer Ansatz zur Sicherstellung der Transport- und Lagerstabilität von Wasch- oder Reinigungsmitteltabletten besteht in der Verpackung dieser Tabletten mittels individueller Flow Pack Verpackungen mit dreiseitigen Schweißnähten und den für diese Flow Packs charakteristischen Flossennähte. Diese Flow Packs werden in der Regel aus biologisch nicht abbaubaren, wasserunlöslichen Polymerfilmen hergestellt und schließen neben der Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheit weiterhin ein beträchtliches Luftvolumen mit ein. Dieses Luftvolumen und die oben genannten Flossennähte gewährleisten bei mechanischer Belastung aufgrund ihrer dämpfenden Wirkung die physikalische Integrität der Dosiereinheiten. Darüber hinaus verhindern die wasserunlöslichen Polymerfilme einen unerwünschten Wasserzutritt aus der Umgebungsluft und stabilisieren die Wasch- oder Reinigungsmitteldosiereinheiten damit auch chemisch.

[0006] Vor dem Hintergrund des zuvor beschriebenen Standes der Technik lag der Anmeldung die Aufgabe zugrunde, Waschmittelportionseinheiten bereitzustellen, die mittels vereinfachter Verfahren herstellbar sind, über eine hohe Transport- und Lagerstabilität verfügen und in einfacher Weise unter Einsatz geringster Mengen an Verpackungsmitteln konfektionierbar sind. Schließlich sollten die Waschmittelportionseinheiten über eine hohe Produktleistung verfügen und für den Verbraucher einfach und sicher handhabbar sein.

[0007] Zur Lösung dieser Aufgaben eignet sich eine Waschmittelangebotsform, umfassend
  1. a) eine Umverpackung in Form einer Faltschachtel, mit einer Bodenfläche, einer Deckelfläche und die Bodenfläche und die Deckelfläche verbindenden Seitenwänden,
  2. b) quaderförmige Waschmitteltabletten mit drei verschiedenen Kantenlängen und drei zweizähligen Drehachsen, wobei
    1. i) die Umverpackung einen Füllgrad von 85 Vol.-% bis 99 Vol.-% aufweist und
    2. ii) die Umverpackung wenigstens zwei Waschmitteltabletten beinhaltet, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen.


[0008] Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass in Umverpackungen mit hohem Füllgrad die für den Anspruchsgegenstand kennzeichnende Ausrichtung der Waschmitteltabletten eine Verbesserung der Lager- und Transportstabilität dieser Tabletten bewirkt.

[0009] Die Umverpackung ist vorzugsweise als einteilige Faltschachtel ausgestaltet. Bevorzugte Umverpackungen weisen eine flache Bodenfläche auf, deren größte Diagonale größer ist als die Höhe der Umverpackung. Diese Ausgestaltung der Umverpackung erhöht deren Standfestigkeit und ermöglicht eine einfache Öffnung und Entnahme. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Umverpackung flache Bodenfläche aufweist, deren größte Diagonale mehr als das Doppelte, vorzugsweise mehr als das Vierfache der Höhe der Umverpackung beträgt.

[0010] Zur Erzielung des hohen Füllgrads hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Umverpackung eine eckige Bodenfläche, vorzugsweise eine viereckige Bodenfläche, ganz besonders bevorzugt eine rechteckige Bodenfläche aufweist. Aus dem gleichen Grund und zur Verbesserung der Stapelbarkeit der Umverpackungen ist es bevorzugt, dass die Umverpackung eine zur Bodenfläche planparallele Deckelfläche aufweist. Umverpackungen in Quaderform sind besonders bevorzugt.

[0011] Für die Erhöhung der Lagerstabilität, insbesondere die chemische Stabilisierung der Waschmitteltabletten hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Umverpackung wiederverschließbar ist. Als Verschlusselemente eignen sich beispielsweise Haft-, Rast-, Schnapp- oder Steckelemente, wobei Haft- und Steckelemente besonders bevorzugt sind. Beispielhafte Verschlusselemente sind Steckverschlüsse oder wiederlösbare Klebverschlüsse.

[0012] Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden zur Herstellung der Umverpackung recycelte und/oder recyclebare Materialien bevorzugt. Vorzugsweise basieren die Verpackungsmaterialien auf nachwachsenden Rohstoffen. Besonders bevorzugt ist der Einsatz von Verpackungsmaterialien auf Basis von Zellstoff und Altpapier.

[0013] In einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist die Umverpackung aus Karton gefertigt. Die Vorteile des Kartons liegen neben seiner Verfügbarkeit und Recyclierbarkeit in der großen Variabilität der zur Verfügung stehenden Sorten und Grammaturen. Bevorzugte Kartons weisen eine Grammatur von 150 bis 400 g/m2 auf.

[0014] Die Wellpappe, welche sich dem Karton in manchen Belangen als technische überlegen erweisen hat, wird in einer besonders bevorzugten Ausführungsform zur Fertigung der Umverpackung eingesetzt. Wellpappe zeichnet sich bei geringem Eigengewicht durch eine hohe Festigkeit aus und ist ein geeignetes Mittel für Lagerung und Transport auch in Großgebinden.

[0015] Ein im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung weiterer wesentlicher technischer Vorteil der Wellpappe ist deren Hohlvolumen. Die Ausgestaltung der Seitenwände der Umverpackung unter Einbeziehung von Hohlräumen hat sich in überraschendem Maße als vorteilhaft für die physikalische Stabilität der Waschmitteltabletten erwiesen. Vorzugsweise weist wenigstens eine der Seitenwände ein Hohlvolumen auf, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der Seitenwand beträgt. Eine weiter verbesserte Stabilisierung der Waschmitteltabletten kann erreicht werden, wenn wenigstens zwei der Seitenwände Hohlvolumen aufweisen, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand betragen, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn zwei, einander gegenüberliegende Seitenwände der Umverpackung Hohlvolumen aufweisen, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand betragen. Ganz besonders bevorzugt werden Waschmittelangebotsformen, bei denen alle Seitenwände der Umverpackung Hohlvolumen aufweisen, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand betragen.

[0016] Vorzugsweise sind die Waschmitteltabletten in der Umverpackung derart angeordnet, dass die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, orthogonal zu einer Seitenwand der Umverpackung stehen, welche ein Hohlvolumen aufweist, welches mindestens 10 Vol.-% des Volumens der Seitenwand beträgt.

[0017] Neben der physikalischen Stabilität wird überraschenderweise auch die chemische Stabilität der Waschmitteltabletten durch die Integration von Hohlvolumen in die Seitenwände der Umverpackung begünstigt. Eine denkbare Erklärung ist es, dass der Wasserzutritt von außen in das innere der Umverpackung durch die, das Material der Seitenwänden unterbrechende Hohlvolumen erschwert wird und/oder das Hohlvolumen in den Seitenwänden den Feuchtigkeitszutritt abpuffert.

[0018] Aus den vorgenannten Gründen weisen besonders bevorzugte Umverpackungen eine oder mehrere Seitenwänden auf, bei denen das Hohlvolumen mindestens 20 Vol.-%, vorzugsweise mindestens 40 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand beträgt.

[0019] Das Hohlvolumen in den Seitenwänden der Umverpackung ist beispielsweise durch den Einsatz von Wellpappe realisierbar. Eine bevorzugte Alternative oder Ergänzung zur Wellpappe bieten Krempelschachteln oder Hohlrandschachteln, welche aufgrund ihres Aufbaus geeignet sind, Hohlvolumen im Bereich von 10 Vol.-% und höher zu realisieren.

[0020] Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Waschmittelangebotsform ist deren hoher Füllgrad von 85 bis 99 Vol.-% der Umverpackung. Dieser hohe Füllgrad verringert nicht nur die je Waschmitteltablette eingesetzte Menge an Verpackungsmaterial, sondern erhöht zudem überraschenderweise auch die physikalische Stabilität der Waschmitteltabletten, sowohl im Hinblick auf den Tablettenbruch als auch in Bezug auf den Tablettenabrieb. Der Füllgrad bevorzugter Umverpackungen beträgt 88 Vol.-% bis 99 Vol.-%, vorzugsweise 92 Vol.-% bis 99 Vol.-%. Als "Füllgrad" wird jener Anteil des Innenvolumens der Umverpackung bezeichnet, der durch die in der Umverpackung befindlichen Waschmitteltabletten eingenommen wird.

[0021] Als Waschmitteltabletten werden sowohl Angebotsformen für die textile Wäsche als auch Angebotsformen für die Reinigung harter Oberflächen wie Keramik, Glas, Metall oder Fliesen bezeichnet. Besonders bevorzugt werden Waschmitteltabletten für die Textilwäsche, da sich diese wegen der Notwendigkeit einer zügigen Desintegration in der Waschflotte in der Regel durch eine vergleichsweise geringe Tablettenhärte auszeichnen. Die Waschmitteltabletten weisen vorzugsweise ein Gewicht von 14 g bis 42 g, vorzugsweise von 20 g bis 38 g, insbesondere von 24 g bis 34 g auf.

[0022] Aufgrund ihrer Herstellbarkeit und ihrer Entnahmeeigenschaften aus der Umverpackung sind Waschmitteltabletten, welche eine flache Unterseite aufweisen, deren größte Diagonale mehr als das Doppelte, vorzugsweise mehr als das Vierfache der Höhe der Waschmitteltablette beträgt, bevorzugt.

[0023] Die quaderförmigen Waschmitteltabletten sind in der Umverpackung derart angeordnet, dass die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen. Diese Art der Anordnung ist besonders im Falle quaderförmiger Waschmitteltabletten von Vorteil, welche drei zweizählige Drehachsen aufweisen, wobei sich die Tablettenhärten, welche die Waschmitteltabletten entlang dieser drei Drehachsen aufweisen, voneinander unterscheiden. In bevorzugten Ausführungsformen weisen die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen auf und die geringste Tablettenhärte, welche die Waschmitteltabletten entlang einer dieser drei Drehachsen aufweisen, liegt um mindestens 20% vorzugsweise mindestens 40% und insbesondere mindestens 60% unterhalb der nächsthöheren Tablettenhärte entlang einer der beiden verbleibenden Drehachsen.

[0024] Die Tablettenhärten, welche die quaderförmigen Waschmitteltabletten entlang ihrer drei zweizähligen Drehachsen aufweisen, betragen vorzugsweise von 50 N bis 300 N, vorzugsweise von 70 N bis 200 N. Die geringste Tablettenhärte, welche die Waschmitteltabletten entlang einer ihrer drei Drehachsen aufweisen, liegt vorzugsweise im Bereich von 50 N bis 150 N, vorzugsweise von 60 N bis 130 N beträgt. Die Härte der Tabletten wird durch Verformung der Tablette bis zum Bruch gemessen, wobei die Kraft auf die Seitenflächen der Tablette einwirkt und die maximale Kraft, der die Tablette standhält, ermittelt wird. Zur Bestimmung der Tablettenhärte eignet sich beispielsweise ein Tablettenprüfgerät der Firma Sotax.

[0025] Für die Stabilität der Tabletten hat es sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn die Unterseite und die Oberseite begrenzenden Kanten gefast sind. Zur Erhöhung der Stabilität der Tabletten kann es weiterhin angezeigt sein, die die Unterseiten und die Oberseiten verbindenden Kanten der Mantelflächen abzurunden.

[0026] Die Dichte bevorzugter Waschmitteltabletten beträgt 1,1 g/cm3 bis 1,5 g/cm3, vorzugsweise 1,15 g/cm3 bis 1,3 g/cm3. Als Konsequenz der hohen Tablettendichte und des hohen Füllgrades weisen die erfindungsgemäßen Waschmittelangebotsformen vergleichsweise hohe Dichten, beispielsweise Dichten im Bereich von 0,9 g/cm3 bis 1,4 g/cm3, vorzugsweise im Bereich von 1,05 g/cm3 bis 1,3 g/cm3 auf.

[0027] Bevorzugte Waschmitteltabletten weisen eine raue Oberseite oder eine raue Unterseite auf, deren mittlere Rauheit von 25 µm bis 1000 µm, vorzugsweise von 50 µm bis 800 µm beträgt. Die Rauheit beschreibt die Abweichung einer realen Oberfläche von einer ideal glatten Oberfläche und wird beispielsweise mittels konfokaler Laserscanning Mikroskopie bestimmt.

[0028] Die erfindungsgemäß bevorzugten Rauheitswerte vermindern den Abrieb der Tabletten bei Herstellung und Transport und stellen gleichzeitig eine ausreichende Haftung der Tabletten mit dem Material der Umverpackung und den übrigen in der Umverpackung befindlichen Tabletten sicher, wodurch diese innerhalb der Umverpackung stabilisiert werden.

[0029] Zur Verbesserung der Tablettenintegrität können die Waschmitteltabletten eine Folienverpackung aufweisen, wobei es besonders bevorzugt ist, wenn jede der Waschmitteltabletten eine separate Folienverpackung aufweist.

[0030] Werden Folienverpackungen eingesetzt, so sind Folienverpackungen aus einem wasserlöslichen Folienmaterial bevorzugt. Das wasserlösliche Folienmaterial kann ein oder mehrere strukturell verschiedene wasserlösliche(s) Polymer(e) umfassen. Als wasserlösliche(s) Polymer(e) eignen sich insbesondere Polymere aus der Gruppe (gegebenenfalls acetalisierter) Polyvinylalkohole (PVAL) sowie deren Copolymere.

[0031] Wasserlösliche Folienmaterialien basieren bevorzugt auf einem Polyvinylalkohol oder einem Polyvinylalkoholcopolymer, dessen Molekulargewicht im Bereich von 10.000 bis 1.000.000 gmol-1, vorzugsweise von 20.000 bis 500.000 gmol-1, besonders bevorzugt von 30.000 bis 100.000 gmol-1 und insbesondere von 40.000 bis 80.000 gmol-1 liegt.

[0032] Die Herstellung der Polyvinylalkohol und Polyvinylalkoholcopolymere schließt in der Regel die Hydrolyse intermediären Polyvinylacetats ein. Bevorzugte Polyvinylalkohole und Polyvinylalkoholcopolymere weisen einen Hydrolysegrad 70 bis 100 Mol-%, vorzugsweise 80 bis 90 Mol-%, besonders bevorzugt 81 bis 89 Mol-% und insbesondere 82 bis 88 Mol-% auf.

[0033] Bevorzugte Polyvinylalkoholcopolymere umfassen neben Vinylalkohol eine ethylenisch ungesättigte Carbonsäure, deren Salz oder deren Ester. Besonders bevorzugt enthalten solche Polyvinylalkoholcopolymere neben Vinylalkohol Sulfonsäuren wie die 2-Acrylamido-2-methyl-1-propansulfonsäure (AMPS), Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester, Methacrylsäureester oder Mischungen daraus; unter den Estern sind C1-4-Alkylester oder - Hydroxyalkylester bevorzugt. Als weitere Monomere kommen ethylenisch ungesättigte Dicarbonsäuren, beispielsweise Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure und Mischungen daraus in Betracht.

[0034] Aufgrund ihrer Verfügbarkeit, einfachen Verarbeitbarkeit und biologischen Abbaubarkeit sind Folienverpackungen bevorzugt, welche zu mindestens 40 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 60 Gew.-% und insbesondere zu mindestens 80 Gew.-% aus Polyvinylalkohol bestehen.

[0035] Zur Erhöhung der Tablettenstabilität und zur Sicherstellung eines ausreichenden Füllgrads in der Umverpackung ist es bevorzugt, die Folienverpackung auf die Waschmitteltabletten aufzuschrumpfen.

[0036] Aus Gründen der nachhaltigen Ausgestaltung der Waschmittelangebotsform kann es angezeigt sein, auf eine Folienverpackung für die Waschmitteltabletten zu verzichten.

[0037] Tatsächlich haben sich die Waschmitteltabletten in den erfindungsgemäßen Waschmittelangebotsformen als unerwartet stabil erwiesen. Dies gilt insbesondere auch für Waschmitteltabletten, welche aufgrund ihrer Hygroskopizität, beispielsweise aufgrund der Integration von Tablettensprengmitteln tendenziell zu einer verminderten Transport- und Lagerstabilität neigen.

[0038] Waschmitteltabletten, welche sich mit besonderem Vorzug zur Konfektionierung in den erfindungsgemäßen Waschmittelangebotsformen eignen sind insbesondere Waschmitteltabletten, welche eine Wasseraufnahme (2 Wochen, 35°C, 80% relative Luftfeuchte) oberhalb 20 mg/g, vorzugsweise oberhalb 30 mg/g aufweisen.

[0039] Zur Konfektionierung in den Waschmittelangebotsformen geeignet sind weiterhin Waschmitteltabletten, die eine Volumenausdehnung (2 Wochen, 35°C, 80% relative Luftfeuchte) oberhalb 5 Vol.-%, vorzugsweise oberhalb 7 Vol.-% und insbesondere von 8 Vol.-% bis 18 Vol.-% aufweisen. Diese Art der Volumenzunahme kann beispielsweise bei Waschmitteltabletten beobachtet werden, die ein Desintegrationshilfsmittel, insbesondere ein polymeres Desintegrationshilfsmittel, beispielsweise eine Desintgrationshilfsmittel auf Basis von Polyvinylpyrroldion oder Cellulose enthalten.

[0040] Zur Verminderung des Verpackungsanteils je Waschmitteltablette ist es bevorzugt, wenn die Waschmittelangebotsform wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfasst, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachse der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen.

[0041] Bei der Integration einer größeren Zahl von Waschmitteltabletten in die Waschmittelangebotsform kann durch eine gezielte Anordnung der Tabletten, deren Stabilität weiter verbessert werden. Als vorteilhaft haben sich Waschmittelangebotsformen erwiesen, welche wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfassen, welche in der Umverpackung derart sortiert angeordnet sind, dass jede der Waschmitteltabletten zu wenigstens drei weiteren Waschmitteltabletten in direktem Kontakt steht.

[0042] Vorteilhaft sind weiterhin Ausführungsformen, bei denen die Waschmittelangebotsform wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfasst, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachse der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen und diese Drehachse mit mindestens einer Drehachse geringster Tablettenhärte einer in direktem Kontakt befindlichen Waschmitteltablette zusammenfällt.

[0043] Die erfindungsgemäßen Waschmittelangebotsformen eignen sich aufgrund ihrer Konfektionierung für den Vertrieb als Fertigprodukt im stationären Einzelhandel oder auf digitalen Marktplätzen im Internet. Der Transport und die Lagerung dieser Fertigprodukte in für den Vertrieben notwendigen Zwischenlagern erfolgt dabei in der Regel nicht in Form einzelner Waschmittelangebotsformen, vielmehr werden eine Mehrzahl dieser Waschmittelangebotsformen in einem gemeinsamen Gebinde zusammengefasst. Auch in diesen Gebinden kann die Transport- und Lagerstabilität der Waschmitteltabletten durch eine gezielte Ausrichtung der Waschmittelangebotsformen vorteilhaft beeinflusst werden. Als vorteilhaft haben sich insbesondere solche Gebinde erwiesen, welche
  1. a) eine Transportverpackung mit einer Bodenfläche, einer Deckelfläche und die Bodenfläche und die Deckelfläche verbindenden Seitenwänden umfassen, sowie
  2. b) mindestens zwei erfindungsgemäße Waschmittelangebotsformen umfassen, wobei
    1. i) die Waschmittelangebotsformen derart in der Transportverpackung angeordnet sind, dass die Drehachsen der von den Waschmittelangebotsformen umfassten Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Transportverpackung verlaufen.


[0044] In bevorzugten Ausführungsformen umfassen die Gebinde mindestens zehn, vorzugsweise mindestens zwanzig und insbesondere mindestens vierzig der erfindungsgemäßen Waschmittelangebotsformen.

[0045] Zusammenfassend werden durch diese Anmeldung u.a. die folgenden Gegenstände bereitgestellt:
  1. 1. Waschmittelangebotsform, umfassend
    1. a) eine Umverpackung in Form einer Faltschachtel, mit einer Bodenfläche, einer Deckelfläche und die Bodenfläche und die Deckelfläche verbindenden Seitenwänden,
    2. b) quaderförmige Waschmitteltabletten mit drei verschiedenen Kantenlängen und drei zweizähligen Drehachsen, wobei
      1. i) die Umverpackung einen Füllgrad von 85 Vol.-% bis 99 Vol.-% aufweist und
      2. ii) die Umverpackung wenigstens zwei Waschtabletten beinhaltet, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen.
  2. 2. Waschmittelangebotsform nach Punkt 1, wobei die Umverpackung eine flache Bodenfläche aufweist, deren größte Diagonale größer ist als die Höhe der Umverpackung.
  3. 3. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung flache Bodenfläche aufweist, deren größte Diagonale mehr als das Doppelte, vorzugsweise mehr als das Vierfache der Höhe der Umverpackung beträgt.
  4. 4. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung eine eckige Bodenfläche, vorzugsweise eine viereckige Bodenfläche, ganz besonders bevorzugt eine rechteckige Bodenfläche aufweist.
  5. 5. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung eine zur Bodenfläche planparallele Deckelfläche aufweist.
  6. 6. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung eine Quaderform aufweist.
  7. 7. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung wiederverschließbar ist.
  8. 8. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung aus Karton gefertigt ist.
  9. 9. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung aus Wellpappe gefertigt ist.
  10. 10.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei wenigstens eine der Seitenwände der Umverpackung einen Hohlvolumen aufweist, welches mindestens 10 Vol.-% des Volumens der Seitenwand beträgt.
  11. 11.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei wenigstens zwei der Seitenwände der Umverpackung Hohlvolumen aufweisen, welche 10 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand betragen.
  12. 12.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei wenigstens zwei, einander gegenüberliegende Seitenwände der Umverpackung Hohlvolumen aufweisen, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand betragen.
  13. 13.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei alle Seitenwände der Umverpackung Hohlvolumen aufweisen, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand betragen.
  14. 14.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, orthogonal zu einer Seitenwand der Umverpackung stehen, welche ein Hohlvolumen aufweist, welches mindestens 10 Vol.-% des Volumens der Seitenwand beträgt.
  15. 15.Waschmittelangebotsform nach einem der Punkte 11 bis 14, wobei das Hohlvolumen mindestens 20 Vol.-%, vorzugsweise mindestens 40 Vol.-% des Volumens der jeweiligen Seitenwand beträgt.
  16. 16.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung als Krempelschachtel ausgestaltet ist.
  17. 17.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung als Hohlrandschachtel ausgestaltet ist.
  18. 18.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Umverpackung einen Füllgrad von 88 Vol.-% bis 99 Vol.-%, vorzugsweise von 92 Vol.-% bis 99 Vol.-% aufweist.
  19. 19.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten ein Gewicht von 14g bis 42g, vorzugsweise von 20g bis 38g, insbesondere von 24g bis 34g aufweisen.
  20. 20.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine flache Unterseite aufweisen, deren größte Diagonale mehr als das Doppelte, vorzugsweise mehr als das Vierfache der Höhe der Waschmitteltablette beträgt.
  21. 21.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen aufweisen und die Tablettenhärten, welche die Waschmitteltabletten entlang dieser drei Drehachsen aufweisen, sich voneinander unterscheiden.
  22. 22.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen aufweisen und die geringste Tablettenhärte, welche die Waschmitteltabletten entlang einer dieser drei Drehachsen aufweisen, um mindestens 20% vorzugsweise mindestens 40% und insbesondere mindestens 60% unterhalb der nächsthöheren Tablettenhärte entlang einer der beiden verbleibenden Drehachsen liegt.
  23. 23.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen aufweisen und die Tablettenhärten, welche die Waschmitteltabletten entlang dieser drei Drehachsen aufweisen, von 50 N bis 300 N, vorzugsweise von 70 N bis 200 N betragen.
  24. 24.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen aufweisen und die geringste Tablettenhärte, welche die Waschmitteltabletten entlang einer dieser drei Drehachsen aufweisen, von 50 N bis 150 N, vorzugsweise von 60 N bis 130 N beträgt.
  25. 25.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, umfassend quaderförmige Waschmitteltabletten mit einer Unterseite, einer Oberseite und einer die Unterseite und die Oberseite verbindenden Mantelflächen, wobei die die Unterseite und die Oberseite begrenzenden Kanten gefast sind.
  26. 26.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, umfassend quaderförmige Waschmitteltabletten mit einer Unterseite, einer Oberseite und einer die Unterseite und die Oberseite verbindenden Mantelflächen, wobei die die Unterseiten und die Oberseiten verbindenden Kanten der Mantelflächen abgerundet sind.
  27. 27.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Dichte von 1,1 g/cm3 bis 1,5 g/cm3, vorzugsweise von 1,15 g/cm3 bis 1,3 g/cm3 aufweisen.
  28. 28.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmittelangebotsform eine Dichte von 0,9 g/cm3 bis 1,4 g/cm3, vorzugsweise von 1,05 g/cm3 bis 1,3 g/cm3 aufweist.
  29. 29.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine raue Oberseite oder eine raue Unterseite aufweisen, deren mittlere Rauheit von 25 µm bis 1000 µm, vorzugsweise von 50 µm bis 800 µm beträgt.
  30. 30.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Folienverpackung aufweisen.
  31. 31.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei jede der Waschmitteltablette eine separate Folienverpackung aufweist.
  32. 32.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Folienverpackung aus einem wasserlöslichen Folienmaterial aufweisen.
  33. 33.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Folienverpackung aufweisen, welche zu mindestens 40 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 60 Gew.-% und insbesondere zu mindestens 80 Gew.-% aus Polyvinylalkohol besteht.
  34. 34.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Folienverpackung aufweisen, welche auf die Waschmitteltabletten aufgeschrumpft ist.
  35. 35.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten keine Folienverpackung aufweisen.
  36. 36.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Wasseraufnahme (2 Wochen, 35°C, 80% relative Luftfeuchte) oberhalb 20 mg/g, vorzugsweise oberhalb 30 mg/g aufweisen.
  37. 37.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten eine Volumenausdehnung (2 Wochen, 35°C, 80% relative Luftfeuchte) oberhalb 5 Vol.-%, vorzugsweise oberhalb 7 Vol.-% und insbesondere von 8 Vol.-% bis 18 Vol.-% aufweisen.
  38. 38.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmitteltabletten ein Desintegrationshilfsmittel, vorzugsweise ein polymeres Desintegrationshilfsmittel, besonders bevorzugt eine Desintgrationshilfsmittel auf Basis von Polyvinylpyrroldion oder Cellulose enthalten.
  39. 39.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmittelangebotsform wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfasst, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachse der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen.
  40. 40.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmittelangebotsform wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfasst, welche in der Umverpackung derart sortiert angeordnet sind, dass jede der Waschmitteltabletten zu wenigstens drei weiteren Waschmitteltabletten in direktem Kontakt steht.
  41. 41.Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Waschmittelangebotsform wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfasst, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachse der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen und diese Drehachse mit mindestens einer Drehachse geringster Tablettenhärte einer in direktem Kontakt befindlichen Waschmitteltablette zusammenfällt.
  42. 42.Gebinde, umfassend
    1. a) eine Transportverpackung mit einer Bodenfläche, einer Deckelfläche und die Bodenfläche und die Deckelfläche verbindenden Seitenwänden,
    2. b) mindestens zwei Waschmittelangebotsformen nach einem der vorherigen Punkte, wobei
      1. i) die Waschmittelangebotsformen derart in der Transportverpackung angeordnet sind, dass die Drehachsen der von den Waschmittelangebotsformen umfassten Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Transportverpackung verlaufen.
  43. 43. Gebinde nach Punkt 42, wobei das Gebinde mindestens zehn, vorzugsweise mindestens zwanzig und insbesondere mindestens vierzig der Waschmittelangebotsformen umfasst.



Ansprüche

1. Waschmittelangebotsform, umfassend

a) eine Umverpackung in Form einer Faltschachtel, mit einer Bodenfläche, einer Deckelfläche und die Bodenfläche und die Deckelfläche verbindenden Seitenwänden,

b) quaderförmige Waschmitteltabletten mit drei verschiedenen Kantenlängen und drei zweizähligen Drehachsen, wobei

i) die Umverpackung einen Füllgrad von 85 Vol.-% bis 99 Vol.-% aufweist und

ii) die Umverpackung wenigstens zwei Waschmitteltabletten beinhaltet, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachsen der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen.


 
2. Waschmittelangebotsform nach Anspruch 1, wobei die Umverpackung aus Karton gefertigt ist.
 
3. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Umverpackung aus Wellpappe gefertigt ist.
 
4. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei mindestens eine Seitenwand der Umverpackung ein Hohlvolumen aufweist, welche mindestens 10 Vol.-% des Volumens der Seitenwand beträgt.
 
5. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen aufweisen und die geringste Tablettenhärte, welche die Waschmitteltabletten entlang einer dieser drei Drehachsen aufweisen, um mindestens 20% vorzugsweise mindestens 40% und insbesondere mindestens 60% unterhalb der nächsthöheren Tablettenhärte entlang einer der beiden verbleibenden Drehachsen liegt
 
6. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die quaderförmigen Waschmitteltabletten drei zweizählige Drehachsen aufweisen und die geringste Tablettenhärte, welche die Waschmitteltabletten entlang einer dieser drei Drehachsen aufweisen, von 50 N bis 150 N, vorzugsweise von 60 N bis 130 N beträgt.
 
7. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Waschmittelangebotsform wenigstens zehn, vorzugsweise wenigstens zwanzig, besonders bevorzugt wenigstens dreißig Waschmitteltabletten umfasst, welche in der Umverpackung derart angeordnet sind, dass die Drehachse der Waschmitteltabletten, entlang derer diese die geringste Tablettenhärte aufweisen, parallel zur Bodenfläche der Umverpackung verlaufen und diese Drehachse mit mindestens einer Drehachse geringster Tablettenhärte einer in direktem Kontakt befindlichen Waschmitteltablette zusammenfällt.
 
8. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Waschmitteltabletten eine Folienverpackung aufweisen, welche auf die Waschmitteltabletten aufgeschrumpft ist.
 
9. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Waschmitteltabletten eine Wasseraufnahme (2 Wochen, 35°C, 80% relative Luftfeuchte) oberhalb 20 mg/g, vorzugsweise oberhalb 30 mg/g aufweisen.
 
10. Waschmittelangebotsform nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Waschmitteltabletten eine Volumenausdehnung (2 Wochen, 35°C, 80% relative Luftfeuchte) oberhalb 5 Vol.-%, vorzugsweise oberhalb 7 Vol.-% und insbesondere von 8 Vol.-% und 18 Vol.-% aufweisen.
 





Recherchenbericht









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