(19)
(11)EP 4 053 371 A1

(12)EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43)Veröffentlichungstag:
07.09.2022  Patentblatt  2022/36

(21)Anmeldenummer: 21190504.7

(22)Anmeldetag:  10.08.2021
(51)Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 3/30(2006.01)
(52)Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E06B 3/30
(84)Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30)Priorität: 04.03.2021 AT 5003621 U

(71)Anmelder: manufaktur matauschek GmbH
8605 Kapfenberg (AT)

(72)Erfinder:
  • Matauschek, Franz Robert
    8605 Kapfenberg (AT)

(74)Vertreter: Wirnsberger & Lerchbaum Patentanwälte OG 
Mühlgasse 3
8700 Leoben
8700 Leoben (AT)

  


(54)FENSTER


(57) Die Erfindung betrifft ein Fenster (1) mit einem Rahmen (2). Um bei Einbau in ein Gebäude ein günstiges Raumklima zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Rahmen (2) innenseitig zumindest teilweise, vorzugsweise vollflächig, mit einem Textil versehen ist, welches Schafschurwolle enthält.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster mit einem Rahmen.

[0002] Aus dem Stand der Technik sind Fenster oder ganz allgemein Verschlüsse für Lichtöffnungen in einer Wand oder in einem Dach eines Bauwerkes bekannt geworden, welche üblicherweise ein lichtdurchlässiges Element aufweisen, welches häufig über einen schwenkbar mit einem Rahmen verbundenen Flügel schwenkbar in einer Lichtöffnung eines Gebäudes anbringbar ist. Derartige Fenster weisen somit eine Innenseite und eine Außenseite auf und sind zumeist nach innen öffenbar. Aus dem Stand der Technik ist es beispielsweise auch bekannt, Außenseiten derartiger Fenster mit Aluminiumschalen zu versehen, um ein Material des Rahmens vor Witterung und insbesondere UV-Strahlung zu schützen. Entsprechende Deckschalen sind insbesondere bei Kunststoff- und Holzfenstern gebräuchlich.

[0003] Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei modernen Gebäuden, welche häufig in Stahlbetonbauweise errichtet werden, oftmals ein Raumklima nur mit unzureichender Qualität erreicht wird.

[0004] Hier setzt die Erfindung an. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fenster der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem ein angenehmes Raumklima in einem Gebäude erreicht werden kann, im welchem das Fenster eingebaut ist.

[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Fenster der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem der Rahmen innenseitig zumindest teilweise, vorzugsweise vollflächig, mit einem Textil versehen ist, welches Schafschurwolle enthält.

[0006] Im Rahmen der Erfindung wurde erkannt, dass ein Fenster auch dadurch zu einem angenehmen Raumklima beitragen kann, dass am Rahmen ein Schafschurwolle enthaltenes Textil angeordnet wird. So hat sich überraschenderweise gezeigt, dass durch Anordnung eines entsprechenden Textils an der Innenseite eines Fensters eine vorteilhafte Feuchteregulation im Innenraum erreicht werden kann, zumal gerade in einem Fensterbereich insbesondere aufgrund einer Nähe zu einer Außenwand häufig eine besonders hohe oder eine besonders niedrige Luftfeuchtigkeit vorherrscht, welche durch Schafschurwolle auf einfache und gleichzeitig natürliche Weise reguliert werden kann. Zudem hat sich gezeigt, dass hydrophobe Eigenschaften der Schafschurwolle besonders günstig in Verbindung mit einem Fenster genutzt werden können, insbesondere bei einem Reinigen einer Glasscheibe des Fensters mit einer Flüssigkeit. Ferner wurde im Rahmen der Erfindung erkannt, dass antibakterielle und selbstreinigende Wirkungen der Schafschurwolle am Rahmen des Fensters vorteilhaft sind, insbesondere wenn dieses häufig geöffnet und somit manuell betätigt wird.

[0007] Üblicherweise weist das Fenster ein mit dem Rahmen, gegebenenfalls über einen Flügelrahmen, verbundenes lichtdurchlässiges Element wie beispielsweise eine Glasscheibe auf. Es versteht sich, dass dieses lichtdurchlässige Element üblicherweise nicht mit dem Textil überdeckt wird, wenngleich dies grundsätzlich auch möglich wäre.

[0008] Fenster können als festverglaste Fenster sowie als öffenbare Fenster ausgebildet sein, wobei ein Fensterflügel beispielsweise schwenkbar oder verschiebbar mit dem Rahmen, welcher im Gebäude fix angeordnet wird, verbunden ist. Um eine besonders gute Wirkung auf das Raumklima zu erzielen, ist daher bevorzugt vorgesehen, dass ein mit dem Rahmen bewegbar, insbesondere schwenkbar, verbundener Flügel mit einem Flügelrahmen vorgesehen ist, welcher Flügelrahmen innenseitig zumindest teilweise, vorzugsweise vollflächig, mit einem Textil versehen ist, welches Schafschurwolle enthält. Mit einem entsprechenden Textil versehene Fenster können somit beispielsweise als Schiebefenster und öffenbare Fenster ausgebildet sein, bei welchen der Flügel relativ zum Rahmen schwenkbar bzw. kippbar ist.

[0009] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Flügel zumindest eine Glasscheibe aufweist, wobei das Textil bevorzugt den Rahmen und/oder den Flügelrahmen bis zur Glasscheibe im Wesentlichen vollständig bedeckt. Somit wird einerseits eine maximale Oberfläche für eine Feuchteregulation eines Innenraumes genutzt. Andererseits ist auf diese Weise auch gewährleistet, dass ein Benutzer des Fensters im Wesentlichen nur die Glasscheibe oder das Textil, welches üblicherweise als ein sehr angenehm anzugreifendes Textil ausgebildet ist, berührt, wodurch ein haptischer Mehrwert erreicht wird. Die Glasscheibe wird in der Regel durch den Flügelrahmen gehalten.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Textil Schafschurwolle enthält, welche von einem Merinoschaf stammt, wobei das Textil bevorzugt aus einer solchen

[0010] Schafschurwolle besteht. So verursacht Schafschurwolle vom Merinoschaf bzw. sogenannte Merinowolle bei Hautkontakt bei vielen Personen eine angenehme haptische Wahrnehmung, wodurch ergänzend zu einer Feuchtregulation eines Innenraumes auch eine positive haptische Wirkung bei einem Benutzer des Raums erreicht wird.

[0011] Merinowolle kann auch leicht in unterschiedlichen Farben hergestellt werden, sodass sich dieses Element auch besonders günstig dazu eignet, um über den Rahmen bzw. den Flügelrahmen eine Innenraumgestaltung umzusetzen. Zudem hat sich Merinowolle als Flecken- und Schmutzresident erwiesen.

[0012] Bevorzugt wird das Textil auf sämtliche Oberflächen des Rahmens und des Flügelrahmens aufgebracht, welche nicht durch ein zumindest teilweise lichtdurchlässiges Material, insbesondere ein Fensterglas, gebildet sind, wobei natürlich ein Griff, mit welchem das Fenster geöffnet wird, ausgenommen sein kann. Hierzu hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn das Textil flächig ausgebildet ist.

[0013] Es versteht sich, dass ein erfindungsgemäßes Fenster sowohl zum Verschließen kleiner als auch zum Verschließen großer Öffnungen in einer Wand oder einem Dach eines Gebäudes eingesetzt werden kann. Der Begriff Fenster ist daher im Sinne dieser Anmeldung sehr allgemein und gleichermaßen als Tür wie als Fenster und jeglicher andere Verschluss einer Wandöffnung zu verstehen.

[0014] Besonders günstige Eigenschaften für ein Raumklima einerseits und günstigen mechanischen Eigenschaften andererseits, die für einen mehrjährigen Einsatz an einem Fenster besonders vorteilhaft sind, können auf einfache Weise erreicht werden, wenn das Textil ein Streichgarngewebe aufweist oder aus einem Streichgarngewebe besteht.

[0015] Es hat sich gezeigt, dass eine besonders vorteilhafte Wirkung des Textils auf ein Raumklima dann erreicht wird, wenn das Textil einen Filz, insbesondere einen Walk- oder Pressfilz, aufweist oder aus einem Filz besteht. So wird auf diese Weise eine besonders große Oberfläche erreicht, welche zur Feuchteregulation eingesetzt werden kann.

[0016] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Textil gewalkte Schafschurwolle aufweist oder aus gewalkter Schafschurwolle besteht. Dadurch werden günstige haptische Eigenschaften gleichermaßen wie vorteilhafte mechanische Eigenschaften und günstige Eigenschaften für ein Raumklima erreicht.

[0017] Es hat sich gezeigt, dass eine besonders vorteilhafte Wirkung erreicht werden kann, wenn das Textil durch Loden gebildet ist. Üblicherweise weist ein derartiger Loden ein Gewicht von 200 Gramm pro Quadratmeter bis 800 Gramm pro Quadratmeter, insbesondere 300 Gramm pro Quadratmeter bis 400 Gramm pro Quadratmeter, auf. Das Fenster wird somit einerseits in Bezug auf ein Raumklima aufgewertet. Andererseits wertet der Loden das Fenster jedoch auch zusätzlich in optischer und haptischer Hinsicht auf, sodass dieses auch als ansprechender Einrichtungsgegenstand wahrgenommen werden kann.

[0018] Eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Textil und dem Rahmen und optional dem Flügelrahmen ergibt sich, wenn das Textil durch eine Klebeverbindung mit dem Rahmen und optional dem Flügelrahmen verbunden ist. Ein Klebstoff kann beispielsweise durch Aufsprühen flächig auf den Rahmen, den Flügelrahmen und/oder das Textil aufgebracht werden, sodass sich eine gleichmäßig dicke Klebeschicht ergibt, welche zu einer gleichmäßigen Oberfläche des Fensters an der Innenseite führt.

[0019] Rahmen und Flügelrahmen des Fensters können grundsätzlich aus jedem beliebigen Material bestehen, beispielsweise aus Holz oder Kunststoff. Um eine besonders hohe Stabilität zu erreichen, ist es günstig, wenn der Rahmen und optional der Flügelrahmen ein Metallprofil insbesondere ein Aluminiumprofil, aufweist. Besonders bevorzugt ist ein erfindungsgemäßes Fenster als Aluminiumfenster ausgebildet. Rahmen und Flügelrahmen bestehen dann im wesentliche aus Aluminiumprofilen. Dadurch kann das Fenster einerseits sehr groß bzw. mit hoher Stabilität ausgebildet sein und ist andererseits durch das Textil an einer innenseitigen Oberfläche des Rahmens bzw. des Flügelrahmens ein günstiger Wärmeübergang gewährleistet, sodass beispielsweise bei niedrigen Außentemperaturen sich der Rahmen bzw. der Flügelrahmen nicht kalt anfühlt, zumal ein Textil, insbesondere ein Filz bzw. ein Loden einen wesentlichen niedrigeren Wärmeübergang als Metall bei einem Hautkontakt aufweist.

[0020] Das Textil kann grundsätzlich mittelbar oder unmittelbar mit dem Rahmen und/oder dem Flügelrahmen verbunden sein. Es hat sich gezeigt, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn das Textil mittelbar über ein Vlies mit dem Rahmen und optional dem Flügelrahmen verbunden ist, welches Vlies mit dem Rahmen und optional dem Flügelrahmen verklebt ist. Dadurch wird eine besonders weiche und somit haptisch angenehm empfundene Oberfläche mit gleichzeitig besonders guter Wärmeisolierung gegenüber dem Rahmen bzw. dem Flügelrahmen erreicht.

[0021] Das Vlies kann eine Materialstärke von beispielsweise 0,1 mm bis 10 mm aufweisen.

[0022] Üblicherweise ist das Vlies mit dem Textil verklebt, insbesondere durch eine flächige Klebeschicht, um eine besonders gleichmäßige Oberfläche zu erreichen.

[0023] Das Vlies ist somit bevorzugt einerseits mit dem Rahmen bzw. dem Flügelrahmen und andererseits mit dem Textil verklebt, üblicherweise jeweils mittels einer flächigen Klebeschicht.

[0024] Bevorzugt sind der Rahmen und der Flügelrahmen im Wesentlichen durch Aluminiumprofile gebildet, ist ein Vlies unmittelbar mit dem Rahmen und dem Flügelrahmen verklebt und ist ein besonders bevorzugt durch Loden gebildetes Textil wiederum unmittelbar mit dem Vlies verklebt, um ein Fenster zu erreichen, welches günstige Auswirkungen auf einen Innenraum hat sowie optisch ansprechend ist und bei einem Benutzer eine angenehme haptische Wahrnehmung bewirkt.

[0025] Günstig ist es, wenn das Textil, welches bevorzugt durch Loden gebildet ist, eine Stärke von 0,1 mm bis 10 mm aufweist.

[0026] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich anhand des nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen:

Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Fenster;

Fig. 2 ein Detail eines erfindungsgemäßen Fensters;

Fig. 3 ein weiteres Detail eines erfindungsgemäßen Fensters.



[0027] Fig. 1 und 2 zeigen ein erfindungsgemäßes Fenster 1, wobei Fig. 1 das Fenster 1 gesamt und Fig. 2 ein Detail des Fensters 1 zeigen. Dargestellt ist in Fig. 1 sowie in Fig. 2 jeweils eine Innenseite des Fensters 1, also eine Seite, welche bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Fensters 1 in einer Wandöffnung eines Gebäudes einem Innenraum des Gebäudes zugewandt ist, also insbesondere vor einer Witterung üblicherweise geschützt ist.

[0028] Das Fenster 1 weist wie dargestellt einen Rahmen 2 auf, welcher in einer Gebäudeöffnung starr angeordnet wird. Weiter ist ein schwenkbar mit dem Rahmen 2 verbundener Fensterflügel vorgesehen, wobei der Fensterflügel einen Flügelrahmen 3 und eine Glasscheibe 4 aufweist. Zum Öffnen des Flügels ist am Flügelrahmen 3 ein Griff 5 vorgesehen.

[0029] Rahmen 2 und Flügelrahmen 3 sind innenseitig vollflächig mit einem durch Loden 6 gebildeten Textil beklebt. Der Loden 6 ist dabei auf jegliche Teile des Rahmens 2 sowie des Flügelrahmens 3 aufgeklebt, welche von einem inneren eines Gebäudes, in welches das Fenster 1 eingebaut ist, sichtbar sind, wobei lediglich die Glasscheibe und der Griff 5, mit welchem das Fenster 1 geöffnet werden kann, ausgenommen sind.

[0030] Der Loden 6 ist nicht unmittelbar auf den Rahmen 2 und den Flügelrahmen 3, welche hier durch Aluminiumprofile 7 gebildet sind, aufgeklebt, sondern mittelbar mit Rahmen 2 und Flügelrahmen 3 über ein Vlies 9 verbunden, welches Vlies 9 einerseits mit dem Rahmen 2 bzw. dem Flügelrahmen 3 und andererseits mit dem Loden 6 verbunden ist. Eine derartige Anordnung des Lodens 6 am Rahmen 2 ist schematisch in Fig. 3 dargestellt und entspricht auch einer Anordnung des Lodens 6 am Flügelrahmens 3. Wie dargestellt, ist das durch Loden 6 gebildete Textil über eine Klebeschicht 8 mit dem Vlies 9 verbunden und ist das Vlies 9 wiederum über eine Klebeschicht 8 mit dem Aluminiumprofil 7 verbunden, welches den Rahmen 2 bzw. den Flügelrahmen 3 bildet.

[0031] Bevorzugt wird ein Loden 6 mit einer Stärke von 1 mm bis 10 mm, insbesondere etwa 2 mm, eingesetzt, wobei die Wolle des Lodens 6 mit Vorteil als Merinowolle ausgebildet ist. Dies ermöglicht insbesondere auch eine günstige Anpassbarkeit des Textils an den Rahmen 2 und den Flügelrahmen 3, sodass das beispielsweise im Bereich von Ecken und Kanten keine Falten wirft.

[0032] Ein erfindungsgemäßes Fenster 1 erlaubt eine günstige Beeinflussung eines Innenraumklimas in einem Gebäude, in welchem das Fenster 1 eingebaut ist, zumal über eine Schafschurwolle eines Merinoschafes, aus welcher Wolle der Loden 6 bevorzugt gebildet ist, eine Feuchteregulation des Innenraumes ermöglicht ist. Darüber hinaus wirkt der Loden 6 angenehm bei einem Hautkontakt und ist dieser auch optisch ansprechend, sodass das Fenster 1 als ansprechender Einrichtungsgegenstand wahrgenommen werden kann.

[0033] Die Verwendung von Loden 6 für eine Innenseite eines Fensters 1 hat sich darüber hinaus bewährt, zumal Loden 6 gut reinigbar und schwer entflammbar ist, eine Brandschutzklassifikation B1/Q1 erreichen kann, sowie einen günstigen Wärmeübergang bei einem Kontakt mit der menschlichen Haut aufweist, sodass beispielsweise ein als unangenehm empfundener Kontakt mit einer heißen bzw. kalten Oberfläche auf einfache Weise vermieden ist, welche bei Aluminiumfenstern häufig als Kritikpunkt angesehen wird. Zudem wirkt der Loden 6, insbesondere in Verbindung mit der mittelbaren Verbindung über ein Vlies 9, auch wärmedämmend, sodass eine zusätzliche wärmedämmende Wirkung erreicht wird.


Ansprüche

1. Fenster (1) mit einem Rahmen (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) innenseitig zumindest teilweise, vorzugsweise vollflächig, mit einem Textil versehen ist, welches Schafschurwolle enthält.
 
2. Fenster (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Rahmen (2) bewegbar, insbesondere schwenkbar, verbundener Flügel mit einem Flügelrahmen (3) vorgesehen ist, welcher Flügelrahmen (3) innenseitig zumindest teilweise, vorzugsweise vollflächig, mit einem Textil versehen ist, welches Schafschurwolle enthält.
 
3. Fenster (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel zumindest eine Glasscheibe (4) aufweist, wobei das Textil bevorzugt den Rahmen (2) und/oder den Flügelrahmen (3) bis zur Glasscheibe (4) im Wesentlichen vollständig bedeckt.
 
4. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil Schafschurwolle enthält, welche von einem Merinoschaf stammt, wobei das Textil bevorzugt aus einer solchen Schafschurwolle besteht.
 
5. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil flächig ausgebildet ist.
 
6. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil ein Streichgarngewebe aufweist oder aus einem Streichgarngewebe besteht.
 
7. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil einen Filz, insbesondere einen Walk- oder Pressfilz, aufweist oder aus einem Filz besteht.
 
8. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil gewalkte Schafschurwolle aufweist oder aus gewalkter Schafschurwolle besteht.
 
9. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil durch Loden (6) gebildet ist.
 
10. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil durch eine Klebeverbindung mit dem Rahmen (2) und optional einem Flügelrahmen (3) verbunden ist.
 
11. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) und optional ein Flügelrahmen (3) ein Metallprofil, insbesondere ein Aluminiumprofil (7), aufweist.
 
12. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil mittelbar über ein Vlies (9) mit dem Rahmen (2) und optional dem Flügelrahmen (3) verbunden ist, welches Vlies (9) mit dem Rahmen (2) und optional dem Flügelrahmen (3) verklebt ist.
 
13. Fenster (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies (9) eine Materialstärke von 0,1 mm bis 10 mm aufweist.
 
14. Fenster (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies (9) mit dem Textil verklebt ist, insbesondere durch eine flächige Klebeschicht (8).
 
15. Fenster (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Textil eine Stärke von 0,1 mm bis 10 mm aufweist.
 




Zeichnung













Recherchenbericht









Recherchenbericht