[0001] Die Erfindung betrifft einen Fadenfühler mit einem pneumatischen Ausgangssignal.
[0002] Ein derartiger Fadenführer ist z.B. in der deutschen Patentschrift 28 32 930 beschrieben.
Es handelt sich dabei um einen Fadenwächter, der lediglich das Vorhandensein des Fadens
abtastet und in Abhängigkeit vom Vorhandensein ein positives oder negatives Signal
abgibt.
[0003] Durch die Erfindung wird demgegenüber ein Fadenfühler bereitgestellt, durch den die
Fadenzugkraft kontinuierlich gemessen werden kann und der in Abhängigkeit von der
Fadenzugkraft ein analoges, sich mit der Zugkraft stetig und vorzugsweise linear änderndes
Ausgangssignal abgibt.
[0004] Hierzu wird ein pneumatisches Drucksystem, das über eine Drossel mit Luft eines konstanten,
voreingestellten Drucks beaufschlagt wird, über eine Düse entlastet. Diese Düse ist
mit einem durch die Fadenzugkraft belasteten Schließkörper verschlossen. Dadurch stellt
sich in dem Drucksystem ein die Fadenzuzgkraft repräsentierender Druck ein, der unmittelbar
gemessen oder über einen druck-elektrischen Wandler einer Datenausgabeeinrichtung,
Datenerfassungseinrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung, Regler oder dgl. vorgegeben
werden kann.
[0005] Der mit der Fadenzugkraft belastete Schließkörper ist vorzugsweise ein einseitig
eingespannter Federstab, der mit seinem, freien Ende einerseits fadenzugkraft-belastet
ist und andererseits auf der Düse aufliegt. Die Einspannung dieses Federstabs geschieht
so, daß der Federstab mit seinem freien Ende in der unbelasteten Stellung einen geringen
Spalt zu der Düse bildet.
[0006] Die Schwingungsanfälligkeit des Systems wird dadurch herabgesetzt bzw. gänzlich vermieden,
daß ein Luftspeicher an das System angeschlossen wird.
[0007] Es ergibt sich z.B. beim Aufspulen von mehreren synthetischen Fäden auf eine einzige
Spulspindel, wie es z.B. in Spinnanlagen erfolgt, die Notwendigkeit, die Drehzahl
der Spulspindel in Abhängigkeit von der Fadenzugkraft zu steuern. Hierzu wird erfindungsgemäß
vorgesehen, daß an das Drucksystem mehrere Düsen/Schließkörperpaarungen angeschlossen
sind, durch die jeweils die Zugkraft eines Fadens erfaßt wird. Der Druck des Drucksystems
repräsentiert sodann einen Mittelwert der Fadenzugkraft aller über dasselbe System
erfaßten Fäden. Dieser Mittelwert wird sodann zur Steuerung der Spindeldrehzahl verwandt.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung beschrieben.
[0009] Die Figuren bis 3 zeigen den Fadenfühler in drei verschiedenen Ansichten.
[0010] Der Faden 1, der mit Laufrichtung 2 anläuft, wird zwischen den Fadenführern 3 und
4 durch den Fadenführer 5 des Fadenfühlers aus seinem geraden Lauf ausgelenkt. Hierdurch
wird auf den Fadenführer 5 eine Kraft in Richtung des Pfeils 6 ausgeübt. Diese Kraft
wird auf den Federstab 7 übertragen, der an seinem einen Ende fest eingespannt ist
und der an seinem anderen Ende den Fadenführer 5 trägt. Auf der Rückseite des freien
Endes des Federstabs 7 befindet sich eine Düse 8. Die Düse 8 ist in eine ortsfeste
Halterung 9 eingespannt und kann in dieser Halterung - z.B. durch Gewinde 10 - axial
verstellt werden. Dadurch läßt sich ein Spalt der Spaltweite S zwischen dem Kopf der
Düse 8 und dem freien Ende des Federstabs 7 im unbelasteten Zustand, d.h. ohne Aufbringung
der Fadenzugkraft einstellen. Wie später noch ausgeführt, ändert sich die Spaltweite
S mit der Fadenzugkraft infolge der auf den Fadenführer 5 einwirkenden Kraft in Richtung
6.
[0011] Die Düse ist an ein Drucksystem angeschlossen, das hier lediglich schematisch dargestellt
ist. Das Drucksystem wird von der Druckquelle 11 gespeist. Der Druck pl dieser Druckquelle
11 wird voreingestellt und konstant gehalten. Weiterhin ist die Drossel 12 -vorgesehen,
durch die der Luftdurchsatz den Ausströmverhältnissen an der Düse angepaßt wird. Dazu
ist die Drossel einstellbar. Das Drucksystem mündet zum einen in der Düse 8,'die als
Auslaß dient. Die ausströmende Luftmenge hängt von der Spaltweite S ab. Die Spaltweite
S ist wiederum von der Fadenzugkraft bzw. der Kraft 6 abhängig, die auf den Fadenführer
5 ausgeübt wird. Infolgedessen stellt sich in dem Drucksystem ein von der Fadenzugkraft
abhängiger Druck p2 ein. Durch die Voreinstellung des Druckes pl, die Voreinstellung
der Drossel 12, die Voreinstellung der Spaltweite S im unbelasteten Zustand, durch
die Auswahl des Federstabs 7 und die Einstellung der Einspannlänge L läßt sich erreichen,
daß der im System herrschende Druck p2 über einen weiten Bereich mit der Fadenzugkraft
linear ansteigt. In jedem Falle ist eine eindeutige stetige Abhängigkeit zwischen
dem Druck p2 und der Fadenzugkraft gegeben. Der Druck p2 wird entweder über das Druckanzeigegerät
13, das eine auf Fadenzugkraft geeichte Meßskala besitzt, angezeigt. Zusätzlich oder
alternativ kann ein Druck/elektrischer Wandler 14 vorgesehen sein, dessen Ausgangssignal
ebenfalls direkt für die Signalgabe benutzt oder gespeichert oder in einer Datenverarbeitungsanlage
oder einer Steuer- oder Regeleinrichtung verarbeitet werden kann.
[0012] Je nach Schwingungsanfälligkeit wird vorgesehen, daß das Drucksystem an einen Speicher
15 im Nebenschluß angeschlossen ist. Hierdurch können insbesondere auch unerwünschte
Schwankungen ausgeglichen werden.
[0013] Es hat-sich gezeigt, daß das Schwingungsverhalten auch durch die Formgebung des Federstabs
z.B. dadurch verbessert werden kann, daß der Federstab 7 - wie in Fig. 3 dargestellt
- mit einem schmaleren Ende hergestellt wird. Hierdurch wird vermieden, daß sich unterhalb
des Federstabs ein instabiles Druckpolster einstellt, das zuSchwingungen führt. Alternativ
kann der Federstab im Bereich der Auflagefläche der Düse 8 durchbohrt sein, um den
Druckaufbau zu vermeiden.
[0014] Fig. 4 zeigt eine Aufspuleinrichtung für Chemiefasern schematisch. Es werden auf
einer Spulspindel 19 drei Fäden 1 zu drei Spulen 18 auf jeweils einer Spulhülse 20
aufgespult. Sämtliche Spulhülsen 20 sind auf der Spulspindel 19 gemeinsam aufgespannt.
[0015] Die Fäden laufen mit konstanter Geschwindigkeit in Pfeilrichtung 2 an. Sie werden
jeweils zwischen den Fadenführern 3 und 4 durch den an einem Federstab 7 sitzenden
Fadenführer 5 umgelenkt. Die Fäden laufen sodann durch einen Kopffadenführer, der
die Spitze eines sog. Verlegungsdreiecks bildet, und werden durch den hin- und hergehenden
Changierfadenführer 17 zu der Spule 18 verlegt.
[0016] Die Spulspindel wird durch Elektromotor 21 angetrieben.
[0017] Die Fadenzugkraft jedes zwischen den Fadenführern 3 und 4 ausgelenkten Fadens wird
jeweils durch eine Düse 8 abgetastet. Jede der Düsen 8 ist an ein gemeinsames Drucksystem
angeschlossen. Dieses Drucksystem wird aus der gemeinsamen Druckquelle 11 mit dem
konstanten voreingestellten Druck pl über Drossel 12, die einstellbar ist, gespeist.
Dadurch stellt sich in dem Drucksystem ein Druck p2 ein, der von der Summe des Luftdurchsatzes
durch die Düsen 8 abhängt. Dadurch stellt sich der Druck p2 auf einen Wert ein, der
den Mittelwert der Fadenzugkraft der drei Fäden repräsentiert. Dieser Druck p2 wird
über den Wandler 14 einer Steuereinrichtung 22 aufgegeben, durch welche die Antriebsdrehzahl
des Elektromotors 21 derart gesteuert wird, daß die Aufwickelgeschwindigkeit der Fäden
sowie der Mittelwert der Fadenzugkräfte auch bei wachsendem Spulendurchmesser im wesentlichen
konstant bleibt.
[0018] Eine weitere-Anwendungsmöglichkeit ergibt sich für den erfindungsgemäßen Fadenfühler
bei der Regelung der Fadenspannung eines von einer Spule ablaufenden Fadens oder Drahtes,
z.B. bei der Fertigung dünner Stahlseile, des sog. Stahlkords. Zum Erreichen der in
der Regel geforderten großen Gleichmäßigkeit des fertigen Produkts ist es notwendig,
die Zugkraft in den dem Verseilkaliber zulaufenden Drähten auf einem möglichst konstanten
Wert zu halten. Zu diesem Zweck ist es bekannt, die in den Rotoren gelagerten Drahtvorratsspulen,
die Ablaufspulen, mit Spulenbremsen auszustatten, deren Bremskraft durch Führen des
ablaufenden Drahts über einen auf die Bremse wirkenden Tänzerarm beeinflußbar ist.
[0019] Die Durchmesserunterschiede der vollen oder leeren Drahtspule sind aber beträchtlich,
was auch einen ebenso großen Unterschied in der erforderlichen Bremskraft bedeutet,
die für das Aufrechterhalten einer konstanten Drahtzugkraft aufgebracht werden muß.
In Lösung der dadurch sich ergebenden technischen Aufgabe liefert der erfindungsgemäße
Fadenfühler als Teil der pneumatischen Bremskraftregelung an einer auf eine Ablaufspule
in einer Verseilmaschine wirkenden Spulenbremse durch Abgriff der Zugkraft im ablaufenden
Draht ein der Regelabweichung proportionales Meß- oder Ausgangssignal, das auf die
Druckluftversorgung des pneumatischen Antriebs der Spulenbremse aufgegeben wird.
[0020] Der Schließkörper kann, wie vorhergehend beschrieben, durch einen Federstab gebildet
sein, der hier über die mit ihm zusammenwirkende Düse hinaus zur Aufnahme einer Überlaufrolle
für den ablaufenden Draht zu verlängern ist. Er kann aber auch an einem schwenkbaren,
einarmigen oder zweiarmigen Hebel, vorzugsweise im Bereich von dessen Schwenkachse,
befestigt sein, der einmal durch die in der über eine Umlenkrolle geführten Drahtschlaufe
wirkende Zugkraft und zum anderen durch eine vorzugsweise konstante Führungskraft
entgegen der Wirkung der Drahtschlaufe belastet ist. Diese Führungskraft, die der'
Fadenzugkraft in der Drahtschlaufe entgegengerichtet ist, kann mechanisch durch Federn
oder dgl. oder auch pneumatisch mittels eines mit konstantem Druck beaufschlagten
Druckluftantriebs aufgebracht werden.
[0021] Ein Schließkörper im Sinne des vorhergehenden Textes einschließlich der Ansprüche
ist der Träger der vom die Mündung der Düse verlassenden Luftstrahl getroffenen Prallfläche.
Der Abstand zwischen Düse und Prallfläche ist in Abhängigkeit von den auf den Schließkörper
wirkenden Kräften variabel, darf jedoch innerhalb des Regelbereichs zwar gegen Null
gehen, nicht aber Null werden.
[0022] In der Fig. 5 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Verwendung des erfindungsgemäßen
Fadenfühlers zur Regelung der Ablaufspannung eines Drahtes dargestellt. Der von der
Vorrats- oder Ablaufspule 31 abgezogene Draht - mit 32 und 33 sind der maximale und
der minimale Ablaufdurchmesser angedeutet - läuft über eine ortsfeste Umlenkrolle
39 zu einer am Hebel oder Tänzerarm 41 befestigten Uberlaufrolle 40 und bildet die
Drahtschleife 44. Auf eine mit der Ablaufspule 31 in Verbindung stehende Bremstrommel
34 wirkt die bei 58 gelagerte Bremse 35, 36, die durch den Druckluftantrieb,37, 38
betätigt wird.
[0023] Der Tänzerarm 41 ist im dargestellten Beispiel zweiarmig. Während am einen Arm 43
über die Uberlaufrolle 40 die Drahtschleife 44 angreift, wirkt auf den anderen Arm
42 ein zweiter Druckluftantrieb 45, 48. Beide Kräfte sind einander entgegengerichtet.
Der zweite Druckluftantrieb 45, 48 wird über eine Leitung 55 aus einer Luftquelle
gespeist, die einen einstellbaren, den eingestellten Wert haltenden Luftdruck liefert.
Auf diese Weise wird auch die als Führungskraft wirkende Kraft des zweiten Druckluftantriebs
auf dem eingestellten Wert gehalten.
[0024] Den-Schwankungen in der Zugkraft der Drahtschlaufe 44 folgend führt der Tänzerarm
41 gegen die konstante Kraft des zweiten Druckluftantriebs 45, 48 eine oszillierende
Bewegung aus, die sich auf die Prallfläche des Schließkörpers 47 überträgt. Dadurch
variiert auch der Abstand zwischen Düse 46 und Prallfläche des Schließkörpers 47.
Die dadurch hervorgerufenen Druckschwankungen wirken über die Leitung 54 zurück bis
zum vor der Drossel 53 liegenden Abgang der Leitung 52 zum ersten Druckluftantrieb
37, 38 und in diese Leitung 52 hinein, so daß der auf der Antrieb 37, 38 wirkende
Druck den im Fühler 46, 47 durch die Abstandsänderungen verursachten Druckschwankungen
folgt, was bedeutet, daß auch die Bremswirkung sich entsprechend ändert.
BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG
[0025]
1 Faden
2 Laufrichtung
3 Fadenführer
4 Fadenführer
5 Fadenführer
6 Kraft, Kraftrichtung
7 Federstab
8 Düse
9 Halterung
10 Gewinde
11 Druckquelle '
12 Drossel
13 Druckanzeige
14 Druck/elektrischer Wandler
15
16 Kopffadenführer
17 Changierfadenführer
18 Spule
19 Spindel
20 Spulhülse
21 Elektromotor
22 Steuereinrichtung
31 Ablaufspule, Drahtvorratsspule
32 größter Durchmesser
33 kleinster Durchmesser
34 Bremstrommel
35 Bremse
36 Bremshebel
37 Druckluftantrieb, erster Druckluftantrieb
38 Kolbenstange, Druckluftantrieb
39 Umlenkrolle
40 Uberlaufrolle, Tänzerarmrolle
41 Hebel, Tänzerarm
42 Hebelarm
43 Hebelarm
44 Drahtschleife, ablaufender Draht
45 Luftzylinder, Druckluftantrieb
46 Düse, Fadenfühler
47 Schließkörper, Prallfläche
48 Kolbenstange, Druckluftantrieb
49 Luftquelle
50 Luftquelle
51 konstante Luftquelle
52 Verbindungsleitung, Leitung
53 Drossel
54 Leitung
55 Leitung
56 Leitung
57 Anschlag
58 Schwenkachse
59 Schwenkachse, Drehachse
1. Fadenfühler mit einem pneumatischen Ausgangssignal gekennzeichnet durch ein pneumatisches,
über eine Drossel mit Luft konstanten, voreingestellten Drucks beaufschlagtes System,
das über eine Düse und einen relativ dazu beweglichen, mit der Fadenzugkraft belasteten
Schließkörper ins Freie mündet und dessen Druck das die Fadenzugkraft repräsentierende
Meßsignal darstellt.
2. Fadenfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper Teil
eines einseitig eingespannten Federstabs ist.
3. Fadenfühler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper in der
unbelasteten Stellung des Federstabs einen Spalt zu der Düse bildet.
4. Fadenfühler nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Drucksystem einen Speicher beinhaltet.
5. Fadenfühler nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Drucksystem mehrere, jeweils von einem Faden beaufschlagte Düsen-Schließkörper-Paarungen
aufweist.
6. Fadenfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als Teil (40 bis 47)
der Bremskraftregelung an einer auf eine Ablaufspule (31) in einer Verseilmaschine
wirkenden Spulenbremse (35) durch Abgriff der Zugkraft im ablaufenden Draht (44) ein
der Regelabweichung proportionales Meß- oder Ausgangssignal für die Druckluftversorgung
(49, 50) des pneumatischen Antriebs (37) der Spulenbremse (35) liefert.
7. Fadenfühler nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schließkörper
darstellende Federstab (7) über die Düse (8) hinausragt und an seinem freien Ende
eine Uberlaufrolle (40) für eine vom ablaufenden Draht gebildete Schleife (44) trägt.
8. Fadenfühler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper (47)
an einem schwenkbaren Hebel (41) befestigt ist, auf den die Fadenzugkraft des über
eine an ihm befestigte Uberlaufrolle (40) geleiteten ablaufenden Drahtes (44) und
eine dieser entgegengerichtete, vorzugsweise konstante Führungskraft (45, 48) wirken
und dessen (41) den Abstand zwischen Düse (46) und Schließkörper (47) ändernden Schwenkbewegungen
das Ausgangssignal beeinflussen.
9. Fadenfühler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskraft durch
eine Zug- oder Druckfeder erzeugt wird.
10. Fadenfühler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskraft durch
einen mit konstantem Druck beaufschlagten Druckluftantrieb (45, 48) aufgebracht ist.
11. Fadenfühler nach einem der AnsprUche 8 bis 10, . dadurch gekennzeichnet, daß der
Schließkörper (47) im Bereich der Drehachse (59) des Hebels (41) an diesem befestigt
ist.
12. Fadenfühler nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein
als zweiarmiger Hebel (42, 43) ausgebildeter Tänzerarm (41) in unmittelbarer Nähe
seiner Schwenkachse (59) den Schließkörper (47) trägt, an einem Arm (42) durch eine
konstant gehaltene, von einem Luftdruckantrieb (45, 48) aufgebrachte Kraft belastet
ist und am anderen Arm (43) eine Überlaufrolle (40) für die von der Ablaufspule (31)
über eine ortsfeste Umlenkrolle (39) zur Überlaufrolle (40) geführte Drahtschlaufe
(44) angebracht ist.