[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Windsurfgeräte zur Einstellung der Distanz
zwischen dem Gabelbaum und dem Surfbrett, die ein mit dem Mast des Gerätes verbindbares
Bohr mit axial voneinander beabstandeten Vertiefungen und einen Riegel aufweist, der
zur axialen Einstellung und Feststellung der vorgenannten Distanz in die Vertiefungen
eingreift.
[0002] Eine bekannte Vorrichtung dieser Art zur Einstellung der Distanz zwischen dem Gabelbaum
und dem Surfbrett wird einerseits mit dem Mastfuß des Surfbrettes und andererseits
mit dem Mast verbunden. Dabei befindet sich der Riegel am Mastfuß. Eine solche Anordnung
ist sowohl aus Gründen der Materialausnutzung bzw. der Gewichtsersparnis als auch
im Hinblick auf eine möglichst tiefe Segelbespannung problematisch.
[0003] Mit der bekannten Vorrichtung ist es jedoch auch nur möglich, vor dem Beginn des
Surfens die Gabelbaumhöhe relativ zum Surfbrett auf die Körpergröße des Surfers abzustimmen.
Die so eingestellte Distanz kann jedoch während des Surfens nicht verändert werden.
Damit ist es insbesondere schwierig, einen sogenannten Wasserstart vorzunehmen, bei
dem sich zunächst sowohl das gesamte
Rigg einschließlich des Segels als auch der Surfer selbst im Wasser befinden. Der Surfer
muß hierbei versuchen, das Rigg zusammen mit dem Segel aus dem Wasser zu heben bzw.
anzuliften, damit der Wind unter das Segel fassen kann, so daß Rigg und Segel sowie
auch der Surfer mit Hilfe der Windkraft vollständig aus dem Wasser gezogen und in
die aufrechte Surfposition gebracht werden. Die einmal und vor Beginn des Surfens
eingestellte Distanz zwischen dem Surfbrett und dem Gabelbaum erweist sich hierbei
aber als zu groß, als daß der Surfer, der sich beim Aufrichten mit den Fußen an dem
Surfbrett abstutzen muß, mit den Händen das Rigg mit dem Segel ausreichend hoch aus
dem Wasser herausdrücken kann. Es sind zwar schon Schraubverschlüsse zur höhenverstellbaren
Befestigung eines Mastes am Mastfuß bekannt geworden, bei denen die Mutter am Mast
angeordnet ist, jedoch sind diese Verschlüsse sehr handhabungsunfreundlich und deshalb
für eine Mastverstellung auf dem wasser nicht geeignet.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Vorrichtung der einleitend
angeführten Art, die es ermöglicht, daß insbesondere ein sogenannter Wasserstart leichter
durchgeführt werden kann. Weiterhin soll wenigstens auch eine Höheneinstellung des
Gabelbaumes möglich sein, wenn der Surfer auf dem schwimmenden Surfgerät steht.
[0005] Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß - ausgehend von einer Vorrichtung der angegebenen
Art - auf dem ersten Rohr ein zweites Rohr gleitend gelagert ist und daß der Riegel
Teil einer am zweiten Rohr angeordneten Verriegelungsvorrichtung ist und mittels eines
während des Surfens bedienbaren Elementes entriegelbar ist.
[0006] Mit der neuerungsgemäßen Vorrichtung kann die Distanz zwischen dem Gabelbaum und
dem Surfbrett jederzeit auf einfache Weise verändert und neu eingestellt werden. Zur
normalen Fahrt ist die fragliche Distanz durch Höherstellen und Arretieren des mit
dem Gabelbaum mittelbar oder unmittelbar verbundenen Außenrohres der beiden teleskopischen
Rohre auf den jeweiligen Surfer abgestimmt. Um einen erforderlich gewordenen Wasserstart
erleichtert durchführen zu können, kann nun die erwähnte Distanz verringert werden,
indem die Verriegelungsvorrichtung entriegelt wird, z. B. durch eine Zugleine oder
einen Hebel, und durch Zurückschieben des Außenrohres einschließlich des Riggs mit
dem Segel oder des Gabelbaums, gegebenenfalls unterstützt durch eine Rückzieheinrichtung,
in die Ausgangsstellung, das heißt in die Stellung der geringsten Distanz, mit anschließender
Wiederverriegelung der beiden teleskopischen Rohre. Diese geringste Distanz ist so
bemessen, daß der im Wasser liegende Surfer unter Abstützung seiner Füße an dem Surfbrett
durch Erfassung des Gabelbaums das Rigg mit dem Segel auf jeden Fall ausreichend weit
aus dem Wasser herausheben kann, so daß der Wind sicher unter das Segel fassen kann.
Wieder aufgerichtet, wird die Vorrichtung erneut entriegelt und das Rigg oder der
Gabelbaum wieder auf die gewünschte Höhe eingestellt und erneut verriegelt, was ebenfalls
leicht durchzuführen ist.
[0007] Aus letzterem ist auch ersichtlich, daß die fragliche Distanz auch während des eigentlichen
Surfens bequem eingestellt werden kann, um den jeweils herrschenden Bedingungen am
besten entsprechen zu können. Ein weiterer Vorteil der neuerungsgemäßen Vorrichtung
besteht darin, daß sich das Rigg mit dem Segel auch dann leichter aus dem Wasser hebenläßt,
wenn der Surfer auf dem schwimmenden Brett steht. Die Vorrichtung wird dann ebenfalls
entriegelt, um die fragliche Distanz zu verringern, so daß das Rigg mit dem Segel
mit Hilfe der üblichen Aufholschot aufgrund des größeren Aufholwinkels der Schot leichter,
das heißt mit geringerer Kraft, aus dem Wasser gezogen werden kann.
[0008] Die Erfindung wird durch die Merkmale der Unteransprüche weitergebildet, insbesondere
kann eine Verriegelungsanordnung zum Verriegeln des Mastes am Mastfuß so ausgebildet
sein, daß der Riegel automatisch einrastet und/ oder über eine Bebelanordnung oder
über ein in die Nähe des Gabelbaumes führendes Bedienungselement verstellt werden
kann, wodurch die Höhenverstellung während der Fahrt weiter erleichtert wird. Ferner
ist es zweckmäßig, an dem Mast und/oder dem Mastfuß Markierungen vorzusehen, aus denen
der Abstand des Anschlagortes des Gabelbaums vom Segelbrett (Mastfußunterende) ermittelbar
ist. Bei solchen Markierungen kann dann der Masttampen oder die Mastbuchse mittels
dem bzw. der der Gabelbaum am Mast anschlagbar ist, sogar vor dem Einschieben des
Mastes in die Masttasche angebracht werden, wenn für einen Segelsurfer die ideale
Höhenlage festliegt. Solche Markierungen können beispielsweise den Abstand in cm vom
Mastunterende wiedergeben, jedoch können auch Symbole verwendet sein.
[0009] Ferner ergibt sich noch der zusätzliche Vorteil, daß weder am Mast noch am Mastfuß
Bohrungen vorzusehen sind, wodurch eine wasserdichte Konstruktion erreichbar ist und
ferner die Rohrfestigkeit kaum beeinträchtigt ist. Schließlich zeigt sich, daß die
erfindungsgemäße Vorrichtung auch nachrüstbar ist, zumindest bei solchen Mastfüßen,
die ein Festlegen des Mastschuhs in mindestens einer Höhenlage ermöglicht, beispielsweise
handelsübliche Mastfüße mit umlaufenden Quernuten.
[0010] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand vereinfachter Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Windsurfgerät mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Seitenansicht
als erstes Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 die Vorrichtung im axialen Längsschnitt;
Fig. 3 die Vorrichtung in einem Querschnitt nach Linie III - III in Fig. 2;
Fig. 4 ein Windsurfgerät mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung anderer Ausgestaltung;
Fig. 5 bis 7 die Vorrichtung nach Fig. 4 in Ansicht, im Vertikalschnitt und im Horizontalschnitt
als zweites Ausführungsbeispiel;
Fig. 8 bis 10 die Vorrichtung nach Fig. 4 in Ansicht, im Vertikalschnitt und im Horizontalschnitt
als drittes Ausführungsbeipiel;
Fig. 11 einen Mast mit Markierung in der Seitenansicht gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
[0011] Das in Fig. 1 gezeigte Windsurfgerät besteht aus dem üblichen Surfbrett 1, dem Rigg
2, das sich aus einem Mast 3 und einem Gabelbaum 4 zusammensetzt und mit einem Segel
5 versehen ist sowie aus der vorgeschlagenen Vorrichtung 6, die im gezeigten Beispiel
einerseits mit dem Mastfußgelenk 7 des Surfbrettes 1 und andererseits mit dem Mast
3 verbunden ist. In Fig. 1 ist die Vorrichtung 6 um das Maß a auseinandergezogen und
in dieser Stellung arretiert, so daß der Gabelbaum 4 zum Surfbrett 1 eine solche Distanz
aufweist, die von der surfenden Person im allgemeinen als zweckmäßig empfunden wird.
[0012] In den Figuren 2 und 3 ist die Vorrichtung 6 im einzelnen dargestellt, Sie besteht
aus einem Innenrohr 8, einem Außenrohr 9 und aus einer Rasteinrichtung 10, die z.
B. mittels Schrauben 11 unten am Außenrohr befestigt ist. Das Unterende des Innenrohrs
8 ist z. B. bei 12 mittels Schrauben mit einer Fassung 13 fest verbunden, die wiederum
in dem Mastfußgelenk 7 des Surfbrettes 1 vorteilhaft drehbar gelagert ist. Die Fassung
13 ist lösbar mit dem Gelenk 7 verbunden, so daß die Vorrichtung 6 beispielsweise
zu Transportzwecken vom Surfbrett getrennt werden kann. Die beiden Rohre 8 und 9 sind
teleskopisch ineinander bewegbar und in axialer Richtung zueinander in gewünschter
Stellung einstellbar und mittels der Rasteinrichtung 10 feststellbar.
[0013] Die Rasteinrichtung 10 besteht aus einem Gehäuse 14 mit einem Rastbolzen 15 und mit
einer Feder 16 (Fig. 3), die den Bolzen 15 normal in die Verriegelungsstellung drückt,
wozu der Bolzen eine Anlageschulter 16a aufweist. Ferner umfaßt die Rasteinrichtung
Rastvertiefungen 17, die auf der Außenfläche des Innenrohres 8 vorgesehen sind, und
zwar in Richtung der axialen Erstreckung des Innenrohres 8. Hierfür ist das Innenrohr
mit einer sich axial erstreckenden Längsnut 18 versehen, deren Grund mit den voneinander
beabstandeten Rastvertiefungen 17 versehen ist, wobei die Rastvertiefungen vorteilhaft
aus Bohrungen bestehen. Am Geliäuse 14 der Rasteinrichtung 10 ist ferner ein Führungselement
19 vorgesehen, z. B. in Form eines Bügels. Durch diesen Bügel verläuft eine Zugleine
20 als Bedienungselement, die einerseits mit dem Außenende des Rastbolzens 15 verbunden
ist und andererseits am Mast 3 lösbar anbringbar ist, und zwar vorteilhaft im Bereich
der Stelle, an der auch der Gabelbaum 4 am Mast 3 befestigt ist. Der Bügel 19 gewährleistet
ein sicheres Zurückziehen des Rastbolzens 15, wenn der Surfer das Seil an seinem Oberende
erfaßt und daran zieht.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn die beiden teleskopisch ineinander gleitenden Rohre 8 und
9 automatisch in ihre Ausgangsstellung gebracht werden, die in Fig. 2 gezeigt ist.
Hierzu ist eine Rückzieheinrichtung 21 vorgesehen, die . z. B. aus einem Gummistrang
bestehen kann. Dieser Gummistrang ist zum einen am Außenrohr 9 und zum anderen am
Innenrohr 8 in herkömmlicher Weise festgelegt. Da die beiden Rohre 8 und 9 relativ
weit auseinanderziehbar sein sollen, z. B. um ein Maß von 40 bis 60 cm, und also dementsprechend
lang ausgebildet sind, muß der Gummistrang 21 eine entsprechende Auslenkungsstrecke
aufweisen. Zu diesem Zweck ist das Innenrohr 8 im Bereich seines Unterendes mit einem
inneren, üblichen Umlenkungsblock 22 versehen, der z. B. mittels eines Bolzens 24
festgelegt ist, so daß der Strang um diesen Block herumgeführt und am Oberende des
Innenrohres 9 festgelegt ist. Dadurch weist der Strang 21 eine ausreichend große Grundlänge
auf, die ein relativ weites Auseinanderziehen der Rohre 8 und 9 gestattet.
[0015] Das Unterende des Außenrohres 9 ist ferner mit einer Belegöse 25 versehen, die dazu
dient, daß das Segel 5 an der Vorrichtung 6 festgelegt werden kann, wie es Fig. 1
verdeutlicht. Da andererseits das Segel 5 über den Mast 3 gezogen und der Mast seinerseits
über das Außenrohr 9 bis zum Anschlag an entweder dem Gehäuse 14 oder der Belegöse
25 geschoben ist, ist es gesichert, daß sich das Rigg 2 mit dem Segel 5 nicht in unbeabsichtigter
Weise von der Vorrichtung 6 lösen kann.
[0016] Falls es für eine große Person erforderlich ist, das Rigg zunächst unabhängig von
der Vorrichtung 6 in einer höheren Grundeinstellung festzulegen, ist es auch möglich,
daß ein oder mehrere Distanzstücke zunächst auf das Außenrohr 8 geschoben wird bzw.
werden und daß dann der Mast 3 nachfolgend aufgeschoben wird. Ein solches Distanzstück
ist in Fig. 1 mit 26 angedeutet.
[0017] Nachstehend ist die Funktion der beschriebenen Vorrichtung 6 erläutert:
Zur Einstellung der Grundeinstellung des Riggs 2 wird an der Zugleine 20 gezogen,
um den Rastbolzen 15 aus einer Rastvertiefung 17 herauszuziehen, so daß das Rigg 2
hochgezogen und durch Loslassen der Leine 20 mittels des Rastbolzens 15 und der Feder
16 in gewünschter Stel- lung arretiert werden kann. Dann erfolgt das Surfen. Falls dabei ein vorerwähnter
Wasserstart erforderlich wird, zieht der im Wasser befindliche Surfer an der Zugleine
20, so daß nun das Außenrohr 9 und damit das Rigg 2 mit dem Segel 5 in die Ausgangsstellung der Vorrichtung 6 gezogen wird. Dadurch
verringert sich ebenfalls der Abstand zwischen dem Surfbrett und dem Gabelbaum 4.
Diese verringerte Distanz ermöglicht es nun dem Surfer, das Rigg mit dem Segel 5 leichter
und relativ weit aus dem Wasser herauszudrücken, so daß mit Hilfe der Windkraft ein
verbesserter Wasserstart möglich ist. Wenn der Surfer nun wieder auf dem Surfbrett
steht, kann auf einfache Weise die ursprüngliche Distanz zwischen dem Gabelbaum 4
und dem Surfbrett 1 wieder hergestellt werden, indem an der Zugleine 20 gezogen und
auf die schon angegebene Weise die gewünschte Einstellung der Vorrichtung 6 vorgenommen
wird.
[0018] Vorstehend ist es als vorteilhaft beschrieben, daß die Vorrichtung 6 zwischen dem
Mastfußgelenk 7 des Surfbrettes 1 und dem Fuß das Mastes 3 angeordnet wird. In Abänderung
ist es jedoch auch möglich, die Vorrichtung 6 im Bereich der Stelle am Mast 3 vorzusehen,
an der auch der Gabelbaum 4 am Mast angreift. In diesem Fall werden ein kurzes Außenrohr
mit dem mastseitigen Gabelbaumende in gewünschter Weise beweglich verbunden und der
Mast, der zugleich als Innenrohr dienen kann, oder ein den Mast umfassendes Innenrohr
im Bereich der Anbringungsstelle des Gabelbaums auf einem Längenabschnitt mit Rastvertiefungen
für den Rastbolzen der Rasteinrichtung versehen, welch letztere wie beschrieben ausgebildet
ist. Hierbei kann die Zugleine 20 der mit dem Außenrohr verbundenen Rasteinrichtung
10 beispielsweise durch eine Klinke, Hebel oder dgl. ersetzt werden, um den Rastbolzen
15 bequem betätigen zu können.
[0019] Bei der abgewandelten Ausgestaltung nach Fig. 4 sind das Rigg mit 31, das Segelbrett
mit 32, der Mast mit 33, das Segel mit 34 und der Gabelbaum mit 35 bezeichnet. Der
Mast 33 ist in die Masttasche 36 des Segels 34 eingeschoben. Die Masttasche 36 weist
in ihrem Verlauf üblicherweise zwei oder drei Masttaschenöffnungen 37 auf, in deren
Bereich der Gabelbaum 35 mittels eines Masttampens 38 oder dgl. angeschlagen werden
kann. Am Segelhals 39 des Segels 34 ist mindestens eine Öse 40 vorgesehen, durch die
ein Vorliekstrecker 41 führbar ist. Die Verbindung zwischen Mast 33 und Segelbrett
32 wird herkömmlich dadurch erreicht, daß das Unterende des Mastes 33 über einen Mastfuß
42 geschoben wird, der über ein Universalgelenk 43 fest aber lösbar mit dem
Se-gelbrett 32 in einer an sich üblichen Weise verbindbar ist. Die feste Verbindung
zwischen Mast 33 und Mastfuß 42 wird üblicherweise mit Hilfe des Vorliekstreckers
41 bewirkt. Der Vorliekstrecker 41 wird an einer öse am Mastfuß festgelegt, durch
die Öse 40 im Segelhals 39 umgelenkt und über eine Belegklemme am Mastfuß 42 unter
Spannung festgelegt. Ggf. ist nach Art eines Flaschenzuges eine weitere Umlenkung
möglich. Das Schothorn 44 des Segels 34 wird mit dem vom Mast 33 abgewandten Ende
des Gabelbaums 35 über eine Trimmschot 45 und Belegklemmen oder dgl. am Gabelbaum
35 festgelegt und ebenfalls unter Spannung getrimmt. Ggf. können Segellatten 46 wie
angedeutet in das Segel 34 eingeschoben werden.
[0020] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 4 bis 10 weist die Verbindung zwischen Mast
33 und Mastfuß 42 einen Mastschuh 47 auf, in den das Unterende des Mastes 33 einschiebbar
ist und der, wie weiter unten erläutert wird, die Trimm- und Beleganordnung für den
Vorliekstrecker 41 trägt und der ferner gegenüber dem Mastfuß 42 fest aber lösbar
festgelegt werden kann.
[0021] Es hat sich nämlich gezeigt, daß insbesondere dann, wenn beim Trimmen des Segels
34 mit Hilfe des Vorliekstreckers 41 eine starke Mastdurchbiegung 48 infolge eines
entsprechenden Schnittes des Segels 34 erreicht wird, die Lage des Masttampens 38
im Bereich der Masttaschenöffnungen 37 nur sehr ungenau festgelegt werden kann und
daher bisher ein häufiges Lösen der Trimmung und neues Anschlagen des Masttampens
38 erforderlich geworden ist.
[0022] Ferner sind Konstruktionen des Mastfußes 42 bekannt, bei denen ein Ring festlegbar
längs des Mastfußes 42 höhenverschoben werden kann, gegen den das Unterende des Mastes
33 dann zur Anlage kommt und dann in üblicher Weise mit Hilfe der Belegklemme am Mastfuß
festgelegt wird. Dadurch ist eine Höhenverstellung des gesamten Mastes 33 gegenüber
dem Segelbrett 32 möglich. Allerdings muß bei jeder Verstellung der Höhenlage sowohl
der Vorliekstrecker 41 als auch die Trimmschot 45 gelöst werden und müssen ggf. die
Segellatten 46 herausgezogen werden, so daß für das Umrüsten eine erhebliche Zeit
verloren geht und ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich ist. Dabei kann dann,
wenn die Leine für den
Vorliekstrecker 41 etwas knapp bemessen ist, diese beim Lösen aus der gesamten Trimm-
und Beleganordnung herausrutschen, was offensichtlich unerwünscht ist.
[0023] Diese Probleme werden durch das erfindungsgemäße Vorsehen des Mastschuhs 47 überwunden.
[0024] Zwei Ausführungsbeispiele des Mastschuhs 47 werden im folgenden näher erläutert.
[0025] Zunächst wird das erste Ausführungsbeispiel des Mastschuhs 47 anhand der Fig. 2 bis
4 näher erläutert.
[0026] Der Mastschuh 47 umgibt den Mast 33 hülsenartig und weist einen umlaufenden Ringbund
49 auf, gegen den das Unterende 50 des Mastes 33 zur Anlage kommt. Auf einer Seite
weist der Mastschuh 47 die Trimm- und Beleganordnung 51 für den Vorliekstrecker 41
auf. Diese Trimm-und Beleganordnung 51 weist eine angeformte öse 52 auf, durch die
der Vorliekstrecker 41 führbar und mittels eines Palsteks oder dgl. anlegbar ist.
Das andere, freie Ende des Vorliekstreckers 41 wird durch eine Öse 40 im Segel 34
geführt und dann zur Trimm- und
Beleganordnung 51 rückgeführt. Im einfachsten Fall weist diese eine Belegklemme 53
auf, in der das freie Ende des Vorliekstreckers 41 nach Trimmen festlegbar ist. Beim
dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Umlenkrolle 54 vorgesehen, um die der Vorliekstrecker
41 führbar und durch eine weitere öse 40 des Segels 34 führbar und erst dann zu der
Belegklemme 53 führbar ist. Zum besseren Trimmen ist eine weitere Umlenkrolle 55 vorgesehen.
Ferner ist der ersten Umlenkrolle 54 eine weitere
Belegklemme 56 nachgeordnet, mittels der ein Vor-Trimmen und Festlegen möglich ist,
bevor der
Vorliekstrek- ker 41 durch die zweite öse 40 gefädelt und zur weiteren Umlenkrolle
55 bzw. zur ersteren Belegklemme 53 rückgeführt ist.
[0027] Jedoch sind auch andere Ausführungsformen der TrimmundBeleganordnung 51 grundsätzlich
möglich.
[0028] Auf der dieser Trimm- und Beleganordnung 51 abgewandten Seite des Mastschuhs 47 ist
eine Verriegelungsvorrichtung 57 vorgesehen, mit deren Hilfe der Mastschuh 47 fest
aber lösbar am Mastfuß 42 befestigbar ist.
[0029] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Mastfuß 42 mehrere in dessen Höhenrichtung
beabstandete zur Achse 58 des Mastfußes 42 im wesentlichen senkrecht verlaufende Quernuten
59 auf, die sich, wie in Fig. 4 dargestellt, über einen Winkelbereich in der Horizontalebene
erstrecken. Diese Quernuten 59 können durch Einprägungen in des Rohrmaterial des Mastfußes
42 gebildet sein. Selbstverständlich sind auch umlaufende Quernuten möglich.
[0030] Die verriegelungsvorrichtung 57 weist einen an dem Mastschuh 47 in einer Horizontalebene
drehbar befestigten Knebel 60 auf, der mittels eines einstückig angeformten Hebels
61 verschwenkbar ist. Der Knebel 60 weist auf einer Seite eine Abflachung 62 auf.
In einer Schwenkstellung des Hebels 61 ist die Abflachung 62 dem Mastfuß 42 so zugewandt
angeordnet, daß der Mastschuh 47 gegenüber dem Mastfuß 42 über die Abflachung 62 höhenverstellbar
sind. In einer anderen Schwenkstellung des Hebels 61 ist ein Knebelteil 63 des Knebels
60 so angeordnet, daß er in die Quernut 59 eingreift (vgl. Fig. 6). Vorzugsweise ist
mindestens ein Schwenkwinkel von 90°, insbesondere von etwa 180° für diese beiden
Raststellungen vorgesehen.
[0031] In der ersteren Raststellung ist der Mastschuh 47 mit dem Mast 33 und dem über die
Trimm- und Beleganordnung 51 festgelegten Segel 34 längs des Mastfußes 42 höhenverstellbar.
In der anderen, zweiten Raststellung rastet der Knebelteil 63 in die Quernut 59 so
ein, daß keine Höhenverstellung mehr möglich ist. Zweckmäßig ist daher der Hebel 61
und/oder der Knebel 60 in der zweiten Raststellung unter Federvorspannung (nicht im
einzelnen dargestellt) mittels einer an sich üblichen Anordnung. Ferner kann, wie
dargestellt, in der zweiten Raststellung der Hebel 61 in eine Quernut 64 in dem Mastschuh
47 eingreifen und aus dieser lediglich durch überwindung einer bestimmten Kraft, ggf.
einer Federkraft, herausbewegt werden.
[0032] Es ist zu erwähnen, daß Fig. 6 den Schnitt VI - VI in Fig. 7, Fig. 7 den Schnitt
VII - VII in Fig. 6 wiedergeben.
[0033] In den Fig. 8 bis 10 ist eine andere Ausführungsform des Mastschuhs 47 dargestellt,
die sich von der bisher erläuterten durch eine andere Ausbildung der Verriegelungsvorrichtung
57 unterscheidet. Bei dieser Verriegelungsvorrichtung 57 ist an dem Mastschuh 47 ein
Federelement 65 vorgesehen, das an einem Ende 66 fest mit dem Mastschuh 47 verbunden
ist, beim dargestellten Ausführungsbeispiel angeformt ist, und bei dem das andere
freie Ende 67 entsprechend der Ausbildung der Quernut 59 ausgeformt ist, d. h. , im
Querschnitt (
Fig. 8) im wesentlichen S-förmigen Verlauf mit einer Krümmung aufweist, die zum Eingriff
in die Quernut 59 bestimmt ist. Dabei greift dieses freie Ende 67 im unbelasteten
oder wenig belasteten Zustand in diese Quernut 59 ein. Knebelteil 63 und Abflachung
62 des Knebels 60 sind in entsprechender Weise ausgebildet. Ist der Knebel 60 in der
ersten Raststellung, in der die Abflachung 62 dem freien Ende 67 des Federelements
65 gegenüberliegt, ist der Mastschuh 47 längs des Mastfußes 42 verschiebbar, wobei
das freie Ende 67 des Federelementes 65 leicht in die jeweilige Quernut 59 einrastet.
In der anderen, zweiten Raststellung, in der der Knebelteil 63 dem freien Ende 67
des Federelementes 65 zugewandt ist, d. h., in deren Verlauf eingreift, ist das Federelement
65 und damit der Mastschuh 47 fest in Anlage in einer der Quernuten 59.
[0034] Ferner ist der Mastfuß 42 etwas anders ausgebildet, er weist nämlich als Führungseinrichtung
eine Abflachung 68 in Richtung der Achse 58 auf, wobei die Quernuten 59 im Bereich
der Abflachung 68 ausgebildet sind. Damit ist in der ersten Raststellung des Knebels
60 bzw. der Verriegelungsvorrichtung 57 das freie Ende 67 stets in leichter Anlage
an der Abflachung 68 (vgl.
Fig. 9), wodurch der Mastschuh 47 gegenüber dem Mastfuß 42 nicht verdreht werden kann.
Eine solche Führungseinrichtung ist auch bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
anwendbar.
[0035] Selbstverständlich ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel des Mastschuhs 47 eine
Trimm- und Beleganordnung 51 vorgesehen, diese ist nicht näher erläutert und kann
wie beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet sein.
[0036] Bei der Darstellung dieses Ausführungsbeispiels zeigt Fig. 8 die erste Raststellung
der Verriegelungsvorrichtung 57, wobei das freie Ende 67 des Federelementes 65 (noch)
in der Quernut 59 liegt. In Fig. 9 bewegt sich das freie Ende 67 des Federelementes
65 längs der Abflachung 68 außerhalb der Quernut 59. Fig. 10 zeigt in Aufsicht die
Anformung des Federelementes 65 am Mastschuh 47, wobei Knebel 60 und Hebel 61 entfernt
sind. Selbstverständlich ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel der Knebel 60 zumindest
in der zweiten Raststellung festlegbar, um ungewolltes Lösen der Verriegelungsvorrichtung
27 zu verhindern.
[0037] Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Mastschuh 47 aus Kunststoff geformt,
wobei die verschiedenen Einzelteile, etwa die Trimm- und Beleganordnung 51 und/ oder
das Federelement 65, einstückig angeformt sein können. Selbstverständlich kann der
Mastschuh 47 jedoch auch aus Metall oder einem Laminat oder einem anderen geeigneten
Werkstoff hergestellt sein.
[0038] Ferner kann, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, die Quernut 59,aber auch die
Abflachung 68 am Mastfuß 42 durch Einprägungen gebildet sein.
[0039] Von Vorteil bei der erfindungsgemäßen Ausbildung ist zusätzlich, daß am Mastfuß keine
Bohrungen und Nietungen vorgenommen werden müssen, so daß keine Materialschwächung
eintritt. Im übrigen sind erstes und zweites Ausführungsbeispiel im wesentlichen gleich
ausgebildet. Wesentlich ist, wie erwähnt, daß die Trimm- und Beleganordnung 51 an
dem Mastschuh 47 vorgesehen ist, derart, daß der Mast 33 gegenüber dem Mastschuh 47
festlegbar und das Segel 34 trimmbar ist, wobei die Gesamtanordnung mit Hilfe des
Mastschuhs 47 am Mastfuß 42 ggf. höhenverstellbar festlegbar ist.
[0040] Wenn bei einer derartigen Anordnung einmal der Gabelbaum 35 richtig angeschlagen
ist, kann die Höhenverstellung durch lediglich Lösen der Verriegelungsvorrichtung
57 und Höhenverstellung der Gesamtanordnung (bei getrimmtem Segel 34) längs des Mastfußes
42 erfolgen.
[0041] Zur weiteren Verbesserung und Erleichterung des Anschlagens des Gabelbaums ist es
zweckmäßig, an dem Mast 33 zumindest in dem Bereich, in dem die Masttaschenöffnungen
37 sein werden, Markierungen 69 vorzusehen (Fig. 11). Diese Markierungen geben dem
Segelsurfer eine eindeutige Information Ober den jeweiligen Abstand der Markierung
69 von dem Unterende 40 des Mastes 33, so daß dann, wenn einmal die ideale Position
festgestellt worden ist, der Masttampen 38 sogar vor dem Einschieben des Mastes 33
in die Masttasche 36 angeschlagen werden kann. Im Betrieb wird dann lediglich entsprechend
den sonstigen Bedingungen die Gesamtanordnung mit Hilfe des Mastschuhs 47 in ihrer
Höhenlage verstellt, ohne daß der Trimm des Segels 34 geändert werden müßte, was insbesondere
in Surfschulen von besonderem Vorteil ist. Wenn darüber hinaus auch die längs des
Mastfußes 42 erreichbaren Höhenlagen entsprechend markiert sind, d. h. die jeweiligen
Quernuten 59 eine Markierung aufweisen, die deren Höhenlage gegenüber dem Unterende
des Mastfußes 42 anzeigen, kann in einfacher Weise die genaue Höhenlage des Anschlagortes
des Masttampens 38 bestimmt werden. Beispielsweise können die Markierungen 69 aufgedruckt
sein. Da der Mast 33 üblicherweise aus einem Laminat besteht, kann die Markierung
auch einlaminiert werden, beispielsweise kann ein bedrucktes Textil oder Papier beim
La minieren des Mastes an der entsprechenden stelle eingefügt werden. Dadurch ist
die Markierung auch bei Einwirken von Sand und Salzwasser unlöschbar. Die Markierung
69 kann ein- oder mehrfarbige Symbole umfassen, sie kann durch Buchstaben, Zahlen
oder sonstige Markierungen, etwa wie dargestellt Striche, gebildet sein. Von bestimmtem
Vorteil ist es, wenn die Markierung 69 den tatsächlichen Abstand von dem Unterende
40 des Mastes 33 wiedergibt, etwa durch Zahlenangaben, die dem Abstand in cm entsprechen.
[0042] Zusammenfassend wird eine Vorrichtung zum Verbinden des Mastes 33 und des Mastfußes
42 bei einem Segelbrett 32 angegeben, bei der das Anschlagen des Gabelbaumes außerordentlich
vereinfacht ist, wobei ferner bei einem entsprechend ausgeführten Mastfuß eine Höhenverstellung
ohne Änderung des Trimms des Segels 34 möglich ist.
1. Vorrichtung für Windsurfgeräte zur Einstellung der Distanz zwischen dem Gabelbaum
umd dem Surfbrett, die ein mit dem Mast des Gerätes verbindbares erstes Rohr mit axial
voneinander beabstandeten Vertiefungen und einen Riegel aufweist, der zur axialen
Einstellung und Feststellung der vorgenannten Distanz in die Vertiefungen eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem ersten Rohr (8, 42) ein zweites, den Mast (3, 33) oder den Gabelbaum (4,
35) tragendes Rohr (9, 47) gleitend gelagert ist und daß der Riegel (15, 63) Teil
einer am zweiten Rohr (9, 47) angeordneten Verriegelungsvorrichtung (10, 57) ist und
mittels eines während des Surfens bedienbaren Elementes (20, 61) entriegelbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (15, 63) ein
Rastbolzen ist, der durch eine Federkraft (16) in seine Verriegelungsstellung vorgespannt
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das erste Rohr als Mastfuß sowohl mit
dem Surfbrett als auch mit dem Mast verbindbar und im Mast teleskopisch verstellbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast(3, 33) am zweiten Rohr (9, 47) mittels einer
Schulter (14, 49) abgestützt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
(10) ein an dem zweiten Rohr (9) befestigtes Gehäuse (14, ) umfaßt und der Riegel
(15) das zweite Rohr (9) durchgreift.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Rohr
einen Mastschuh (17) bildet, der das an der Schulter (49) anliegende Unterende (50)
des Mastes (33) hülsenartig umgibt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Riegel
(15) ein Betätigungselement (20) zugeordnet ist, das in die Nähe der Gabelbaumbefestigung
hinaufgeführt ist und am Mast (3) oder am Gabelbaum (4) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement
(20) für den Rastbolzen (15) durch eine Zugleine gebildet ist, der ein am zweiten
Rohr (9) befestigtes Führungselement (19) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittels
einer Masttasche (36) über den Mast (33) geschobenes Segel (34) durch einen Vorliekstrecker
(41) trimmbar ist und die Trimmanordnung (51) eine Ringöse (25, 52) aufweist, die
am zweiten Rohr (9, 47) fest angebracht oder ausgeformt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trimmanordnung (51)
eine Belegklemme (53) aufweist, die am zweiten Rohr (9, 47) oder am Mastschuh (47)
ausgeformt oder fest angebracht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trimm- und
Beleganordnung (51) mindestens eine Umlenkung (Umlenkrolle (54) am Mastschuh (47)
aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in Verlängerung der
Umlenkung (Umlenkrolle (54) eine weitere Belegklemme (56) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mastschuh (47) unterhalb seines Ringbundes (49) die Verriegelungsvorrichtung (47)
aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel ( ) an einem am zweiten Rohr (9) oder am Mastschuh (47) gelagerten schwenkbaren
Hebel (31) mit einer Verriegelungs- und einer Be-reitschaftsstellung angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Rohr oder der Mastschuh (47) ein Federelement (65) tragen, dessen freies Ende
(67) zum Eingriff in die Vertiefungen (59) ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel durch einen quer zur Achse (58) des zweiten Rohrs oder Mastschuhs (47) angeordneten,
mittels des Hebels (61) verschwenkbaren Knebel (60) gebildet ist, der in seiner Verriegelungsstellung
in Eingriff mit der Vertiefung (59) bzw. dem freien Ende (67) des Federelements (65)
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß Hebel (61) und Knebel
(60) einstückig miteinander verbanden sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (61) in der Verriegelungsstellung in einer vorgegebenen Lage am Mastschuh (47)
eingerastet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (61) in der Verriegelungsstellung parallel zur Achse (58) des zweiten Rohrs
oder des Mastschuhs (47) angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (61) in der Verriegelungsstellung quer zur Achse (58) des zweiten Rohrs oder
des Mastschuhs (47) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (61) zum Erreichen der Verriegelungsstellung um mindestens 90°, vorzugsweise
etwa 180°, aus der Bereitschaftsstellung zu verschwenken ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der
Knebel (60) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und eine Abflachung (62) aufweist,
die in der Bereitschaftsstellung dem Mastfuß (42) zugewandt ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vertiefungen (59) umlaufend ausgebildet sind.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vertiefungen (59) sich über einen Winkelabschnitt der Querschnittebene des Mastfußes
(42) erstrecken.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vertiefungen (59) durch Einprägungen gebildet sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, gekennzeichnet durch eine Führungseinrichtung
am zweiten Rohr oder am Mastfuß (42) parallel zu dessen Achse (58).
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung
durch eine Abflachung (68) des zweiten Rohres oder des Mastfußes (42) parallel zu
dessen Achse (58) gebildet ist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die
Quernuten (59) im Bereich der Abflachung (68) vorgesehen sind.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Rohr (9), das Gehäuse (14) und / oder der Mastschuh (47) aus Kunststoff besteht
oder bestehen.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (14) oder der Mastschuh (47) einstückig an das zweite Rohr (9) angeformt sind.
30. Vorrichtung nach Ansprüche 14 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement
(65) einstückig am zweiten Rohr oder Mastschuh (47) angeformt ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mast (33) und/oder der Mastfuß (42) Markierungen (69) trägt.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (33) die Markierungen
(69) in dem Bereich trägt, der bei getrimmtem Segel (34) über Masttaschenöffnungen
(37) zum Anschlagen des Gabelbaums (35) nach außen freiliegt.
33. Vorrichtung nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (33)
aus einem Laminat besteht und die Markierungen (69) einlaminiert sind.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die
teleskopisch ineinander bewegbaren Rohre (8, 9) nach Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung
(10) mittels einer Rückzieheinrichtung (21) automatisch zusammenziehbar sind.
35. Vorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückzieheinrichtung
(21) vorzugsweise aus einem Gummistrang besteht.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß auf
das zweite Rohr (9) oder in den Mastschuh (47) wenigstens ein Distanzstück (26) auf-
bzw. einschiebbar ist.