[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Klebstoffen
auf ein Substrat der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Eine solche Vorrichtung kann sowohl in Verbindung mit Schmelzklebern, sogenannten
"hot melts", also auch in Verbindung mit Kaltleimen eingesetzt werden, wenn solche
Klebstoffe auf Siebdruck-Rotationszylinder oder Gravurwalzen, aber auch auf plane,
beispielsweise textile Substrate aufgebracht werden müssen.
[0003] Aus der DE-OS 3 248 889 geht eine Vorrichtung zum Auftragen von Oberflächenbeschichtungen
auf ein textiles Substrat hervor, die einen düsenförmigen Mündungsspalt eines druckbeaufschlagten,
balkenförmigen Beschichtungskopfes aufweist, vor dem ein perforierter Metallzylinder
als Schablone rotiert. Der Beschichtungskopf enthält einen Hohlraum und eine Mündungskammer,
die durch zwei Dichtlippen begrenzt und seitlich durch je einen auf beiden Stirnseiten
eingeführten Profilstab mit dem selben Querschnitt wie derjenige der Mündungskammer
abgedichtet ist; dabei läßt sich durch Auswechseln von unterschiedlich langen Profilstäben
oder durch Verschieben der Profilstäbe die Breite der Mündungskammer einstellen.
[0004] Aus der älteren Patentanmeldung P 35 42 903.8-27 geht eine Vorrichtung zum intermittierenden
Auftragen von Flüssigkeiten, wie Klebstoffen, insbesondere von Schmelzklebern, auf
ein relativ zur Vorrichtung bewegtes Substrat hervor, bei der kurz vor der Düse ein
Nadelventil zum Unterbrechen des Stroms vom Vorratsbehälter zur Düse in gewünschten
Abständen vorgesehen ist; an die Zuleitung vor dem Hauptventil schließt sich eine
Rückleitung zum Vorratsbehälter an, in der ein zweites Nadelventil zum Absperren der
Rückleitung angeordnet ist.
[0005] Das zweite Nadelventil ist größer als das Hauptventil und liegt als Vorventil in
der Zuleitung in geringem Abstand vor dem Hauptventil, wobei beide Ventile in einstellbarer
zeitlicher Relation zueinander steuerbar sind, so daß auch bei hoher Frequenz der
Auftrag des Klebers, insbesondere am Anfang und Ende des Auftragens, optimal erfolgt.
[0006] Eine Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Klebstoffen der angegebenen Gattung
geht schließlich aus der DE-PS 35 49 784 hervor und weist einen Vorratsbehälter sowie
eine Auftragsdüse für den Klebstoff und ein Absperrventil in der Leitung vom Vorratsbehälter
zur Düse auf, die als Schlitzdüse ausgebildet ist, deren Schlitz von einer Ausbreitkammer
ausgeht; der Klebstoff wird der Ausbreitkammer durch einen zentral in die Kammer
mündenden Kanal zugeführt, der in die Kammer im Winkel zu der Richtung mündet, in
welche der Schlitz an die Kammer anschließt; die Kammer erstreckt sich im wesentlichen
auf einer Seite des Schlitzes. Um eine optimale Verteilung des Klebstoffes über die
gesamte Breite des Schlitzes bei einfachem Düsenaufbau zu gewährleisten, mündet der
Kanal von der anderen Seite des Schlitzes her in die Kammer.
[0007] Problematisch ist bei allen herkömmlichen Auftragvorrichtungen die Erzielung einer
gleichmäßigen Klebstoffschicht auf dem zu beschichtenden Substrat, wobei einerseits
unterschiedliche Schichtdicken und anderseits die stark schwankenden Viskositäten
der aufzubringenden Klebstoffe berücksichtigt werden müssen.
[0008] Es ist insbesondere bisher nicht möglich, die Auftragsdüse rasch auf unterschiedliche
Schichtdicken und/oder Viskositäten des Klebstoffes umzustellen.
[0009] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auftragen
von flüssigen Klebstoffen der angegebenen Gattung zu schaffen, bei der die oben erwähnten
Nachteile nicht auftreten. Insbesondere soll eine Vorrichtung vorgeschlagen werden,
die einfach und damit rasch an unterschiedliche Schichtdicken und/oder Viskositäten
des Klebstoffes angepaßt werden kann.
[0010] Dies wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale erreicht.
[0011] Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der Unteransprüche definiert.
[0012] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf der Verwendung eines in die
Auftragdüse integrierten Rakelbleches, das mittels einer Klemmhalterung problemlos
ausgebaut und damit ausgewechselt werden kann. Beim Verschleiß des Rakelbleches,
aber auch bei einer Änderung der Betriebsbedingungen, muß nur die Klemmschraube gelöst
werden, die nach einer bevorzugten Ausführungsform mittels eines mit ihr verbundenen
Klemmbleches zur Fixierung des Rakelbleches dient.
[0013] Das neue Rakelblech wird dann in den Spalt zwischen dem Klemmblech und der gegenüberliegenden
Wand des Auftragskopfes eingeschoben und durch Anziehen der Klemmschraube wieder fixiert.
[0014] Es hat sich als günstig herausgestellt, wenn die Auftragsdüse an ihrer Einlaufseite
eine abgeschrägte, plane Fläche hat, die mit dem Rakelblech einen Winkel bildet, der
kleiner als 90° Grad ist; auf diese Weise entsteht dort außerhalb der Auftragsdüse
in dem Raum, der durch die Auftragsdüse einerseits und das Substrat bzw. das Rakelblech
andererseits gebildet wird, eine Art Stauraum für das austretende Material.
[0015] Auf der Einlaufseite sollte das Rakelblech zumindest bündig mit der entsprechenden
Unterseite der Auftragsdüse verlaufen; nach einer bevorzugten Ausführungsform ragt
jedoch das untere Ende des Auftragsbleches etwas über die entsprechende Unterseite
der Auftragsdüse vor, um dadurch den erwähnten Stauraum zu definieren.
[0016] Auf der Auslaufseite muß dagegen die Vorderkante des Rakelbleches mindestens um
0,5 mm über den Teil der Auftragsdüse hinausragen, der sich in Auftragrichtung hinter
dem Rakelblech befindet, so daß dort ein relativ großer freier Raum zur Verfügung
steht.
[0017] Diese Auftragsdüse kann nicht nur zur Beschichtung von planen Substraten, beispielsweise
textilen Materialien, sondern auch zur Beschichtung von gewölbten Substraten dienen,
wie beispielsweise Druckzylindern, Gravurwalzen und ähnliches. Der Auftragvorgang
kann durch Auswahl eines geeigneten Rakelblechs an die Form des Substrates, aber auch
an die aufzubringende Schichtdicke und die Viskosität des Klebstoffes, angepaßt werden.
[0018] Um eine weitere Möglichkeit zu erhalten, die Beschichtungsstärke und insbesondere
auch die Beschichtungsbreite zu bestimmen, wird in Verbindung mit dem Rakelblech ein
ebenfalls auswechselbares Maskenblech verwendet, das mit einer Aussparung versehen
ist, die zur Einstellung der Beschichtungsbreite, aber auch der auszugebenden Klebstoffmenge
dient.
[0019] Besteht die Auftragsdüse im wesentlichen aus zwei verhältnismäßig dicken, plan-parallelen
Platten, wie sie aus der DE-PS 35 41 784 bekannt ist, so wird das Maskenblech zwischen
diesen beiden Platten eingespannt, die durch Schrauben gehalten werden.
[0020] Bei Bedarf kann auch mehr als ein Rakelblech eingesetzt und mittels des Klemmbleches
fixiert werden; dadurch läßt sich ein abgestufter Druckabbau an der Rakelkante erzielen.
[0021] Um eine weitere Vergleichmäßigung der aufgebrachten Schicht zu erreichen, kann die
Unterkante des Rakelbleches gerundet sein und beispielsweise im Querschnitt Halbkreisform
haben. Für besondere Anwendungsfälle ist es sogar zweckmäßig, in die Rakelkante einen
drehbar gelagerten Drehstab zu integrieren, der sich aufgrund der Relativbewegung
zwischen Auftragsdüse und Substrat dreht und dadurch eine gleichmäßige Beschichtung
bewirkt.
[0022] Ein solcher Drehstab kann aus einem geeigneten Kunststoff bestehen; gute Ergebnisse
sind mit Polytetrafluorethylen erreicht worden.
[0023] Ein solches Rakelblech gewährleistet den sauberen, intermittierenden Auftrag auch
schwer zu handhabender Klebstoffe, wobei sich ein abgeschlossenes Auftragssystem ergibt,
das jeweils nur eine genau definierte Klebstoffmenge aufbringt. Dieses System kann
mit jedem beliebigem Absperrventil kombiniert werden, beispielsweise mit dem Absperrventil,
wie es aus der älteren Patentanmeldung P 35 42 903.8 bekannt ist.
[0024] Die Auftragsdüse kann den aus der DE-PS 35 41 784 bekannten Aufbau haben, der fertigungsstechnisch
bestimmte Vorteile bietet, die auch in Verbindung mit dem auswechselbaren Rakelblech
bzw. dem auswechselbaren Maskenblech realisiert werden können.
[0025] Schließlich können mit einer solchen Auftragdüse sowohl Kaltleime als auch Heißleime,
die sogenannten Schmelzkleber (hot melts) aufgebracht werden, da die Auftragsdüse
aufgrund des einfachen, weitgehend aus Metall bestehenden Aufbaus leicht beheizt werden
kann.
[0026] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht einer Vorrichtung zum absatzweisen Auftragen eines Klebstoffes
auf ein bahnförmiges Material,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse der Vorrichtung,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse für das Beschichten eines Siebdruckzylinders,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse bei der Beschichtung
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse mit einer anderen Ausführungsform
des Rakelblechs, und
Fig. 6 einen Schnitt durch die Maske.
[0027] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung zeigt eine Schmelzeinrichtung
2 für einen Schmelzkleber, in der dieser aufgeschmolzen und in geschmolzenem Zustand
in einem Bassin gesammelt wird. Von diesem Bassin erstreckt sich eine Leitung 4 zu
einem Auftragskopf 6; der Transport des geschmolzenen Schmelzklebers erfolgt mittels
einer im Gerät 2 vorgesehenen Druckpumpe mit entsprechend hohem Druck.
[0028] Der Auftragskopf 6 enthält eine Ventileinrichtung, so daß der aus der unten am Auftragskopf
3 befindlichen Auftragsdüse 10 austretende Schmelzkleber in genau definierten Mengen
auf die unter der Auftragsdüse 10 hindurchbewegte Bahn 8 aufgetragen werden kann.
[0029] Je nach der gewählten Ventilkonstruktion kann vom Auftragskopf 6 auch eine Leitung
für die Rückführung des Schmelzklebers zu der Schmelzeinrichtung 2 vorgesehen sein.
Diese Rückleitung ist immer dann notwendig, wenn wegen der verwendeten Ventilanordnung
für die Speisung der Düse 10 der Zustrom nicht einfach abgesperrt, sondern der durch
die Leitung 4 strömende Schmelzkleber bei Umschaltung des Ventils auf Nichtauftrag
ohne Abbremsung wieder in eine nicht gezeigte Rückleitung eingespeist wird, die zur
Schmelzeinrichtung 2 führt.
[0030] Die Auftragsdüse 10 kann den aus der DE-PS 35 41 784 gezeigten Aufbau haben, während
geeignete Ventilkonstruktionen aus der älteren Patentanmeldung P 35 42 903.8 hervorgehen.
[0031] Die in Fig. 2 durch das Bezugszeichen 10 angedeutete Auftragsdüse besteht im wesentlichen
aus zwei verhältnismäßig dicken, plan-parallelen Platten 12 und 14, die mittels Schrauben
mit ihren Flächen gegeneinandergeschraubt sind. In Fig. 2 ist eine Schraube 16 dargestellt.
[0032] Die Auftragsdüse 10 ist in nicht dargestellter Weise so von unten gegen den Auftragskopf
6 geschraubt, daß sich ein Zuführkanal im Auftragskopf 6 an eine Bohrung 18 in der
Platte 12 anschließt. Diese Bohrung 18 ist über einen Kanal 20 mit einer Ausbreitkammer
22 verbunden, die in der der Platte 14 zugewandten Stirnfläche der Platte 12 ausgebildet
ist.
[0033] Zwischen den Platten 12 und 14 ist eine aus Federstahl bestehende Maske 24 (siehe
auch Fig. 6) angeordnet, die zur Bestimmung der Beschichtungsstärke und der Beschichtungsbreite
dient. Die Maske 24 hat eine geschlossene, der Platte 14 zugewandte Oberfläche und
auf ihrer der Platte 12 zugewandten Oberfläche eine Aussparung 25, die sich zumindest
von der Ausbreitkammer 22 bis zum unteren Ende der Platte 12 erstreckt. Die Breite
dieser aus Fig. 6 ersichtlichen Aussparung 25 legt die Beschichtungsbreite fest, während
durch entsprechende Auswahl der Tiefe der Aussparung 25 die Menge des aus der Ausbreitkammer
22 in die Aussparung 25 der Maske 24 eintretenden Klebstoffes und damit die Beschichtungsstärke
definiert werden kann.
[0034] Beim Zusammenbau der beiden Platten 12, 14 mittels der Schrauben 16 wird gleichzeitig
auch die Maske 24 zwischen den beiden Platten 12, 14 fixiert; die Löcher für die Durchführung
der Schrauben 16 sind in Fig. 6 durch die Bezugszeichen 23 angedeutet.
[0035] In ihrem unteren Bereich weist die der Platte 12 zugewandte Stirnfläche der Platte
14 eine Aussparung auf, in der ein Rakelblech 26 und ein Klemmblech 28 angeordnet
sind, das mit einer Klemmschraube 30 verbunden ist. Durch Anziehen der Klemmschraube
30 drückt das Klemmblech 28 das Rakelblech 26 gegen die Maske 24, so daß das Rakelblech
26 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage fixiert wird, in der sein unteres Ende etwas
über die Unterkanten der beiden Platten 12, 14 hinausragt.
[0036] Durch Lösung der Klemmschraube 30 und damit des Klemmbleches 28 kann das Rakelblech
26 entfernt und gegen ein anderes, beispielsweise neues Rakelblech, aber auch gegen
ein Rakelblech mit anderen Abmessungen ausgetauscht werden.
[0037] Wie man in Fig. 2 erkennt, wird unter der Auftragsdüse 10 ein Substrat 32 beigeführt,
das in Richtung des Pfeils A bewegt wird. Auf der Einlaufseite der Auftragsdüse 10
hat die Platte 12 eine abgeschrägte Stirnfläche, die mit der Richtung des Rakelbleches
26 einen Winkel von weniger als 90° Grad bildet. Dadurch entsteht zwischen dem Substrat
32 einerseits und der Stirnfläche der Platte 12 bzw. dem Rakelblech 26 andererseits
ein Stauraum für den aus der Maske 24 austretenden Klebstoff.
[0038] Die untere Anlagekante des Rakelbleches 26 hat, unter Berücksichtigung der Lage der
Auftragsdüse 10 und der Form des Substrates 32, eine solche Form, daß die gesamte
Unterkante an dem Substrat 32 anliegt. Bei der dargestellten Schräglage der Auftragsdüse
10 in Bezug auf das Substrat 32 muß also die Unterkante des Rakelbleches 26 entsprechend
abgeschrägt sein, um diese plane Anlage zu ermöglichen.
[0039] Auf der Auslaufseite des Rakelbleches 26 sollte ein solcher Abstand zwischen der
Unterkante der Platte 14 und der unteren Vorderkante des Rakelbleches 26 aufrechterhalten
werden, daß diese Vorderkante mindestens um 0,5 mm über die Unterkante der Platte
14 hinausragt.
[0040] Auf der Einlaufseite kann die Unterkante des Rakelbleches 26 auch bündig mit der
Unterkante der Platte 12 verlaufen; nach einer bevorzugten Ausführungsform steht
jedoch das Rakelblech 26, wie in Fig. 2 dargestellt, etwas über die Unterkante der
Platte 12 hinaus vor.
[0041] Während in Fig. 2 die Beschichtung eines planen, beispielsweise textilen Substrates
32 dargestellt ist, zeigt Fig. 3 die Beschichtung eines Siebdruckzylinders 34 mit
Öffnungen 36 durch die Auftragsdüse 10, die den gleichen Aufbau wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 2 hat. Es läßt sich erkennen, daß bei unveränderten Abmessungen auch Substrate
mit Innenwölbung beschichtet werden können.
[0042] Fig. 4 zeigt die Auftragsdüse 10 bei der Beschichtung eines nach außen gewölbten,
zylindrischen Substrates, nämlich einer Tiefdruckgravurwalze 37 mit Vertiefungen 38,
die mit einem Klebstoff gefüllt werden.
[0043] Fig. 5 zeigt schließlich eine Variante der Auftragsdüse 10, die sich von den bisher
beschriebenen Varianten dadurch unterscheidet, daß in die Unterkante des Rakelbleches
28 ein Drehstab 40 integriert ist. Dieser, während der Beschichtung frei drehbare
Drehstab 40 liegt auf dem planen Substrat 32 auf und trägt zu einer Vergleichmäßigung
der Beschichtung bei. Der Drehstab kann aus Metall oder einem geeigneten Kunststoff,
insbesondere Polytetrafluorethylen, hergestellt sein.
1. Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Klebstoffen auf ein Substrat
a) mit einem Vorratsbehälter für den Klebstoff, und
b) mit einer über eine Leitung mit dem Vorratsbehälter verbundenen Auftragsdüse mit
einer schlitzförmigen Austrittöffnung,
c) die über einen Zuführkanal mit einer Ausbreitkammer in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß
d) an der schlitzförmigen Auslaßöffnung ein durch eine Klemmhalterung (28, 30) befestigtes
Rakelblech (26) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhalterung ein
mit einer Klemmschraube (30) verbundenes, an dem Rakelblech (26) anliegendes Klemmblech
(28) aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auftragsdüse (10) aus zwei miteinander verbundenen Platten (12, 14) besteht, und daß
das Rakelblech (26) in eine Aussparung in einer Stirnfläche einer Platte (14) eingesetzt
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmige
Auslaßöffnung durch eine Aussparung (25) in einer auswechselbaren Maske (24) gebildet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske (24) aus Federstahl
besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Einlaufseite des Substrates die Stirnfläche der Auftragsdüse (10) einen Winkel von
weniger als 90° Grad, insbesondere von 60° bis 40° Grad, mit dem Rakelblech (26) bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Auslaufseite des Substrates die Unterkante des Rakelbleches (26) einen Abstand von
mindestens 0,5 mm von der Auftragsdüse (10) hat.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Form
der Anlagekante des Rakelbleches (26) an die Form des zu beschichtenden Substrates
angepaßt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichent, daß die Unterkante
des Rakelbleches (26) gewölbt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Unterkante des Rakelbleches (26) ein Drehstab (40) integreirt ist.