[0001] Die vorliegende Erfindung ist mit dem Abmustern von Ausfärbungen befaßt und betrifft
ein Verfahren zum einfachen sowie flottenverlustfreien Entnehmen von Färbemustern
aus in Jet-Stückfärbemaschinen diskontinuierlich in Endlosform umlaufenden Warensträngen
aus textilen Geweben und Gewirken im Anschluß an eine vorgängig durchgeführte Naßbehandlungsoperation
zum Färben nach der Ausziehtechnik, wobei der Vorschub für die Fortbewegung des Textilmaterials
innerhalb der in sich geschlossenen Jet-Anlage entweder hydraulisch über die Betätigung
der mittels Flüssigkeit betriebenen Düsenanordnung und/oder aerodynamisch über die
Betätigung der mittels Dampf bzw. Gas betriebenen Düsenanordnung bewirkt und dei Färbeflotte
gleichsinnig im Kreislauf umgewälzt worden ist.
[0002] Abmustern von gefärbter oder bedruckter Ware bedeutet das Vergleichen des Arbeitsergebnisses
einer Partie mit der Farbvorlage, wenn nach Muster gefärbt wird. Die Beurteilung der
Musterkonformität erfolgt in der Praxis meist nur visuell, also subjektiv. Dabei können
die Eindrücke bzw. Bewertungen recht unterschiedlich sein, auch bei Normalsichtigkeit
der betreffenden Personen. In strittigen Fällen muß deshalb eine exakte Farbmessung
vorgenommen werden. Im Falle von Nicht-Übereinstimmung (Farbtonunterschieden) mit
dem Vorlagemuster wird man daher ein Nachsetzen, d.h. ein weiteres Färben, oder -
nach teilweisem Abziehen des Farbstoffes - eine neue Färbung anschließen.
[0003] Um den Stand einer Färbung, die erzielte Nuance betreffend, d.h. die erreichte Musterkonformität
derselben überprüfen zu können, müssen im Laufe des Färbeprozesses Muster gezogen
werden. Nach Vorhandensein der Mustergetreue kann man dann gewöhnlich die Färbung
abbrechen. Ist jedoch eine solche Musterkonformität noch nicht gegeben, so müssen
erneut färberische Maßnahmen ergriffen werden, damit dieselbe im nachhinein erhalten
wird. Um im Falle der Korrektur von derart festgestellten tinktoriellen Abweichungen
Wasser, Energie und Hilfsmittel zu sparen, wird man bei der Fortsetzung der Färbung
nach Möglichkeit die bereits zuvor eingesetzte Flotte weiterverwenden. Das bedeutet
neben den angesprochenen Einsparungen auch eine Minderbelastung der daraus resultierenden
Abwässer.
[0004] Um im Zuge solcher Bemühungen ohne allzu großen Aufwand an diese Färbemuster zu gelangen,
gibt es dafür verschiedene Methoden:
[0005] Die aufwendigste davon ist der Einsatz einer speziellen Musterungsvorrichtung, die
es erlaubt, ohne Änderung des Zustandes im Färbesystem (Beibehaltung von Temperatur
und Druck) ein Muster zu ziehen, das den Behandlungszyklus in einem Nebenkreislauf
zum Färbekreislauf oder direkt in diesem mitgemacht hat. Hierbei hat es sich jedoch
gezeigt, daß die Übereinstimmung von Partie und gezogenem Muster oft unzureichend
ist, vor allem wenn von Lohnveredlern beinahe Unmögliches an Musterkonformität verlangt
wird.
[0006] Die zweite, wohl in den meisten Fällen praktizierte Möglichkeit ist die, jeweils
das gesamte Färbesystem aus Ware und Flotte auf Temperaturen unterhalb 100°C abzukühlen,
sofern eine HT-Färbung vorliegt, und dann das Muster direkt aus der gefärbten Partie
herauszuschneiden. Bei der soeben erläuterten Arbeitsweise ist größte Mustertreue
gegeben, jedoch muß als Konsequenz der dafür typischen Temperaturerniedrigung das
ganze System gegebenenfalls danach neu aufgeheizt werden.
[0007] Eine dritte Variante, ein Färbemuster zu ziehen, bieten moderne HT-Jetfärbemaschinen,
die einen sogenannten HT-Abläß besitzen. Durch Ablassen der Flotte unter HT-Bedingungen
wird dabei das ganze System, allerdings unter vollständigem Verlust der Flotte, abgekühlt,
so daß das Muster aus der gefärbten Partie entnommen werden kann.
[0008] Moderne Jetfärbemaschinen stehen während des Färbens unter dem erhöhten statischen
Druck der 120° bis 130°C heißen Flotte. Bei der vorliegenden Erfindung war also die
Aufgabe gestellt, das Entnehmen von Mustern von Hochtemperatur(HT)-Färbungen so effektiv
wie möglich zu gestalten und die benutzte Flotte solange für Zwecke einer etwaigen
nachträglichen Nuancierung bei der ursprünglichen Ausziehtemperatur einsatzbereit
zu halten, bis Mustergetreue erreicht ist.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsemäß dadurch gelöst, daß man zunächst den Kreislauf
der unter Hochtemperatur(HT)-Bedingungen befindlichen Färbeflotte unterbricht sowie
letztere vom Textilgut und damit aus dem eigentlichen Färbesystem abtrennt, diese
Flotte während ihrer Entleerung aus dem außer Betrieb gesetzten Kreislauf im Zuge
der Passage über einen darin verfügbaren, auf Kühlung geschalteten Wärmeaustauscher
auf Temperaturen unterhalb von 100°C abkühlt, und die so im Einklang mit der Temperaturerniedrigung
erkaltete Flotte sodann in den daran angeschlossenen (vorzugsweise leeren) Ansatzbehälter
für das gelöste/dispergierte Behandlungsmittel (z.B. Farbstoff) zurückführt, daß
man nunmehr das jetzt flottenfreie, noch unter HT-Bedingungen stehende Färbesystem
in der Jet-Anlage durch Entspannen des anliegenden erhöhten Dampfdruckes auf atmosphärische
Bedingungen druckentlastet und dabei eine entsprechende adiabatische Abkühlung des
darin enthaltenen, gefärbten Textilmaterials samt gleichzeitiger Lockerung der Packungsdichte
desselben herbeiführt, und daß man schließlich nach Öffnen der Jet-Anlage das Färbemuster
direkt aus der erzeugten Färbung entnimmt.
[0010] Je nach den unterschiedlichen Maßnahmen zum Transport des strangförmig geführten
Textilgutes durch den Färbejet ergeben sich einige daraus resultierende Abweichungen
im Rahmen der Durchführung der vorliegenden Erfindung. So kann beispielsweise im Falle
von aerodynamisch bewirkter Warenfortbewegung das gefärbte Textilmaterial nach der
erfolgten Druckentlastung im Färbesystem vorteilhaft durch das strömende Antriebsgas
weiter im Umlauf bleiben. Dagegen läßt sich im Falle von ausschließlich hydraulisch
bewirkter Warenfortbewegung der Umlauf des gefärbten Textilmaterials schon nach der
Entleerung des Warenspeicherraumes von der Färbeflotte, d.h. vor der ins Auge gefäßten
Druckentlastung im Färbesystem, nicht länger aufrecht erhalten, weil fortan kein flüssiges
Antriebsmittel für den Warenvorschub mehr vorhanden ist.
[0011] Sofern nach der erfindungsgemäß vorgenommenen Musterentnahme bei der anschließenden
vergleichenden Bewertung der erzeugten Färbungen noch Farbtonabweichungen zur Färbevorlage
auftreten, dann wird man zur Behebung einer solchen Unregelmäßigkeit, d.h. zum Erreichen
der geforderten Musterkonformität, die zuvor aus dem Färbesystem (bzw. Kreislauf)
entfernte Färbeflotte nach Beschickung mit dem Farbstoffnachsatz erneut in die inzwischen
wieder druckdicht verschlossene Jet-Anlage einspeisen, durch die aufgrund der Rückführung
der Flotte vom Ansatzbehälter her verursachte Vorwärtsbewegung den Kreislauf der Flotte
wieder in Gang bringen und danach den Färbeprozeß nochmals aufnehmen.
[0012] Ausführungsbeispiele für erfindungsgemäß verwendete Düsen-Stückfärbemaschinen sind
in den weiter unten angegebenen Zeichnungen im Querschnitt dargestellt. Hiervon zeigen
die skizzierte Figur in
Fig. 1 das Schema einer Jet-Färbeanlage mit hydraulischem Warenantrieb und
Fig. 2 das Schema einer Jet-Färbeanlage mit aerodynamischem Warenantrieb.
[0013] Die dabei verwendeten Bezugszeichen sind mit den im Text für diesen Zweck gebrauchten
Buchstaben identisch und haben folgende Bedeutung:
A = Färbejet, bestehend aus Druckbehälter mit im wesentlichen ringförmig ausgelegter
Warenumlaufbahn, eingeschlossen mechanisch antreibbare Leitrolle (Haspel), Transportdüse
und Warenspeicherraum samt Abfluß.
B = Zirkulationssystem für die Flotte, bestehend aus Umlaufventil mit nachgeordneter
Umwälzpumpe, Wärmeaustauscher für Heizung bzw. Kühlung sowie Drosselvorrichtung zur
Regulierung der Flottenströmung.
C = Ansatz- sowie Vorratsgefäß für Behandlungsflüssigkeiten mit nachgeordnetem Zusatz-
bzw. Absperrventil.
D = Düsensektion, die wahlweise hydraulischen oder aerodynamischen Vorschub des strangförmigen
Textilgutes erlaubt.
E = Separater Gaskreislauf, der bei Betrieb unter dem vom eingebauten Gebläse erzeugten
Überdruck steht und an der Saugseite desselben einen vorgeschalteten Lufterhitzer
enthält.
F = Lufterhitzer
G = Gebläse (Verdichter)
H = HT-Ablaß
L = Luke für Musterentnahme
P = Pumpe zur Aufrechterhaltung der Flottenumwälzung
T = Textilgut
VD = Drosselventil
VE = Entleerungsventile
VR = Rückströmventil
VU = Umlaufventil
VZ = Zusatzventil
W = Wärmeaustauscher für die Flotte
[0014] Die in Fig. 1 und Fig. 2 wiedergegebene Darstellung der Jet-Färbemaschine entspricht
in weiten Stücken dem Prototyp einer solchen Vorrichtung, wie diese in der US-Patentschrift
3 949 575 im Detail beschrieben wird.
[0015] Das Funktionsprinzip der vorgängig erläuterten Vorrichtungsvarianten läßt sich folgendermaßen
veranschaulichen:
[0016] Für die Durchfährung der ins Auge gefaßten Naßveredlung, d.h. des Färbeprozesses
wird der Färbejet (A) laut Fig. 1 zunächst mit dem in Endlosform geführten Warenstrang
(T) beladen sowei bei geöffnetem Zusatzventil (VZ) mit der aus dem Ansatzbehälter
(C) gespeisten Behandlungsflotte (Färbeflotte) gefüllt. Der Warenvorschub wird sodann
im Einklang mit der Variante gemäß Fig. 1 unter Aktion des hydraulisch wirksamen Zirkulationssystems
(B) bewerkstelligt. Für diesen Zweck wird die Behandlungsflotte am Boden des Warenspeicherraumes
von (A) entnommen und läuft daraufhin entlang von Leitung (B) unter Zuhilfenahme der
in Gang gesetzten Umwälzpumpe (P) über den Wärmeaustauscher (W) sowie das geöffnete
Drosselventil (VD) [das Rückströmventil (VR) ist derweil geschlossen] dem Düsensystem
(D) zu, worin diese auf den Warenstrang (T) tangentiell auftrifft und denselben den
gewünschten Bewegungsimpuls in Richtung Warenspeicher (A) erteilt. Bei dieser Gelegenheit
wird das Textilgut (T) von der beaufschlagten Flotte durchtränkt und erfährt je nach
den dort vorherrschenden Temperatur- und Druckbedingungen sogleich die Fixerung des
in dieser Weise applizierten Veredlungsmittels, insbesondere Farbstoffes. Die überschüssigen
Anteile der benutzten Flotte, welche das Flottentragevermögen des Fasermaterials (T)
übersteigen, werden im untersten Teil des Warenspeichers (A) gesammelt und gehen hernach
erneut in den Kreislauf (B) für die den Warenlauf verrichtende Behandlungsflotte ein.
[0017] Im Falle der Variante nach Fig. 2 bewirkt - bei Abwesenheit des flüssigen Antriebsmittels
- ein (Heiß)-Gasstrom, der im separaten Kreislauf (E) über den Lufterhitzer (F) sowie
das Gebläse (G) dem Düsensystem (D) zugeleitet, dort mit dem im Färbejet (A) in sonst
unveränderter Beschickungsform wie zuvor bei Fig. 1 vorliegenden Warenstrang (T) in
Kontakt kommt, die Fortbewegung des Färbegutes (T) durch die Jet-Anlage. In dieses
zweckmäßig auf Fixierbedingungen erwärmte Antriebsgas wird vor Erreichen der Düsensektion
(D) gleichzeitig das im Flottenzyklus (B) über das geöffnete Drosselventil (VD) [das
Rückströmventil (VR) bleibt dabei geschlossen] geführte, in Flüssigform zubereitete
Veredlungsmittel, insbesondere Farbstofflösung, in zerstäubter Form injiziert und
auf diese Art auf dem umlaufenden Textilmaterial (T) appliziert.
[0018] Zur Musterentnahme aus dem in obiger Weise durch Ausziehen gefärbten Textilgut wird
nun erfindungsgemäß in beiden Fällen das Drosselventil (VD) geschlossen und das Rückströmventil
(VR) geöffnet, wobei gleichzeitig der Wärmeaustauscher (W) auf Kühlung geschaltet
ist. Bei dieser Einstellung gelangt die zwischenzeitlich abgekühlte Flotte (in beiden
Fällen), unterstützt durch die Pumpe (P), über das Rückströmventil (VR) in das Ansatzgefäß
(C) zurück und kann von dort wieder über das Zusatzventil (VZ) ins System eingebracht
werden, wenn es der Zustand der Färbung verlangen sollte. Sobald die Flotte nach dem
Ansatzbehälter (C) fortgeschafft ist, wird das Rückströmventil (VR) geschlossen, das
Drosselventil (VD) wieder geöffnet und über den HT-Ablaß (H) wird daraufhin die Druckentlastung
des Systems herbeigeführt. Durch adiabatische Abkühlung kühlt nunmehr das System rasch
aus, wobei aufgrund von Verdampfen der Feuchte im Farbgut dieses hinsichtlich seiner
Packungsdichte geöffnet wird. Dadurch werden Falten weitgehend vermieden.
[0019] Dann wird die Luke (L) geöffnet und das Muster aus der gefärbten Ware entnommen.
Ist Musterkonformität mit der Vorlage gegeben, kann die Flotte aus dem Ansatzbehälter
(C) abgelassen und die Nachbehandlung der Färbung eingeleitet werden. Bei nicht ausreichender
Musterkonformität wird die Behandlungsflotte im Ansatzbehälter (C) mit der notwendigen
Menge Farbstoff beschickt und sodann über das Zusatzventil (VZ) erneut in die wieder
verschlossene Jet-Anlage verbracht und der Färbeprozeß wird fortgeführt.
[0020] Besonders vorteilhaft läßt sich das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung in
Jet-Anlagen entsprechend Fig. 2 mit aerodynamischem Warenvorschub des Textilgutes
durchführen, weil hier kein Warenstillstand, außer zur Musterentnahme selbst, in Kauf
genommen zu werden braucht. Bei dem anderen System mit Warenfortbewegung auf hydraulischer
Basis sollte der Warenlauf zumindest durch Leitrollen aufrechterhalten bleiben, solange,
die Flottenzirkulation außer Betrieb gesetzt ist. Kann allerdings eine solche Vorgabe
nicht bewerkstelligt werden, so wird der Warenumlauf kurzzeitig vor Betätigung des
HT-Ablasses (H) angehalten, die Druckentlastung durchgeführt und das Muster hernach
über die Luke (L) entnommen. Durch Zurückpumpen der Flotte über das Zusatzventil (VZ)
wird dann der Warenlauf wieder in Gang gesetzt.
1. Verfahren zum flottenverlustfreien Entnehmen von Färbemustern aus in HT-Jet- Stückfärbemaschinen
diskontinuierlich in Endlosform umlaufenden Warensträngen aus textilen Geweben und
Gewirken im Anschluß an eine vorgängig durchgeführte Naßbehandlungsoperation zum Färben
nach der Ausziehtechnik, wobei der Vorschub für die Fortbewegung des Textilmaterials
innerhalb der in sich geschlossenen Jet-Anlage entweder hydraulisch über die Betätigung
der mittels Flüssigkeit betriebenen Düsenanordnung und/oder aerodynamisch über die
Betätigung der mittels Dampf bzw. Gas betriebenen Düsenanordnung bewirkt und die Färbeflotte
gleichsinnig im Kreislauf umgewälzt worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst
den Kreislauf der unter Hochtemperatur(HT)-Bedingungen befindlichen Färbeflotte unterbricht
sowie letztere vom Textilgut und damit aus dem eigentlichen Färbungssystem abtrennt,
diese Flotte während ihrer Entleerung aus dem außer Betrieb gesetzten Kreislauf im
Zuge der Passage über einen darin verfügbaren, auf Kühlung geschalteten Wärmeaustauscher
auf Temperaturen unterhalb von 100°C abkühlt, und die so im Einklang mit der Temperaturerniedrigung
erkaltete Flotte sodann in den daran angeschlossenen Ansatzbehälter für die Farbstoffzubereitung
zurückführt, daß man nunmehr das jetzt flottenfreie, noch unter HT-Bedingungen stehende
Färbesystem in der Jet-Anlage durch Entspannen des anliegenden erhöhten Dampfdruckes
auf atmosphärische Bedingungen druckentlastet und dabei eine entsprechende adiabatische
Abkühlung des darin enthaltenen, gefärbten Textilmaterials samt gleichzeitiger Lockerung
der Packungsdichte desselben herbeiführt, und daß man schließlich nach Öffnen der
Jet-Anlage das Färbemuster direkt aus der erzeugten Färbung entnimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man nach erfolgter Musterentnahme
bei noch nicht erreichter Konformität der erzeugten Färbung mit der Vorlage den Kreislauf
der zuvor abgetrennten Färbeflotte, gegebenenfalls nach zuvor erfolgtem Farbstoffnachsatz,
durch Rückführung derselben aus dem Ansatzbehälter in die inzwischen druckdicht verschlossene
Jet-Anlage wieder aufnimmt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle
von aerodynamisch bewirkter Warenfortbewegung das gefärbte Textilmaterial nach der
erfolgten Druckentlastung im Färbesystem durch das strömende Antriebsgas weiter im
Umlauf gehalten wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle
von ausschließlich hydraulisch bewirkter Warenfortbewegung der Umlauf des gefärbten
Textilmaterials vor der bevorstehenden Druckentlastung im Färbesystem erst angehalten
und nach der Entnahme des Färbemusters, gegebenenfalls durch erneute Einspeisung der
zuvor abgetrennten Färbeflotte wieder in Gang gebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von außer Betrieb
gesetzter Flottenzirkulation die deswegen ausbleibende, hydraulisch bewirkte Warenfortbewegung
mit Hilfe von angetriebenen Leitrollen (Haspeln) weiter aufrechterhalten wird.