(19)
(11) EP 0 342 306 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
23.11.1989  Patentblatt  1989/47

(21) Anmeldenummer: 88890125.3

(22) Anmeldetag:  18.05.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4E01B 33/06, E01B 29/13, E01B 27/17
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT NL SE

(71) Anmelder: Franz Plasser Bahnbaumaschinen- Industriegesellschaft m.b.H.
A-1010 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Theurer, Josef Ing.
    A-1010 Wien (AT)
  • Peitl, Friedrich
    A-4020 Linz (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Maschine zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleises


    (57) Maschine (1) zum Seiten-Verschieben eines, aus Schienen (2) und Querschwellen (3) bestehenden Gleises, mit einem auf Fahrwerken (4) gelagerten Maschinenrahmen (5). Am Maschinenrahmen sind ein höhen- und seitenverstell­bares Gleishebe- und -Verschiebeaggregat (13) mit Roll-­Werkzeugen, eine zum Ausrichten einzelner schrägliegen­der Schwellen (3) in Gleisebene mit einem Ausrichtwerk­zeug versehene, in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstellbare Vorrichtung (16) und wenigstens ein über einen Antrieb (24) höhenverstellbares Stopfaggregat (22) mit beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen angeord­net. Die in Gleislängsrichtung verstellbare Schwellen-­Ausricht-Vorrichtung (16) bildet mit dem Gleishebe- und -Verschiebeaggregat (13) eine gemeinsame kompakte Ar­beitseinheit (17) mit einem gemeinsamen Aggregat-Trag­rahmen (18). Dieser ist mit dem Maschinenrahmen (5) über Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe (11,12) zur Höhen- und Seitenverstellung gelenkig verbunden.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Seiten-Verschie­ben eines aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleises, mit einem auf Fahrwerken gelagerten Maschinen­rahmen, auf welchem ein höhen- und seitenverstellbares Gleishebe- und -Verschiebeaggregat mit Roll-Werkzeugen und eine zum Ausrichten einzelner schrägliegender Schwellen in Gleisebene mit einem Ausrichtwerkzeug ver­sehene, in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstell­bare Vorrichtung, sowie wenigstens ein über einen An­trieb höhenverstellbares Stopfaggregat mit beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen angeordnet ist.

    [0002] Es ist - gemäß DE-PS 893 956 - eine derartige Maschine zum Rücken bzw. Seiten-Verschieben eines Gleises be­kannt. Diese Maschine weist einen endseitig auf Fahr­werken gelagerten Maschinenrahmen auf, der mittig mit einem als Gleishebe- und Verschiebeaggregat mit Roll- bzw. Rück-Werkzeugen ausgebildeten, höhen- und seiten­verstellbaren Rückkopf verbunden ist. Beidseits dieses Rückkopfes ist jeweils ein höhenverstellbares Stopfaggre­gat mit beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen vor­gesehen. Außerdem ist noch eine in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstellbare Vorrichtung zum Ausrich­ten einzelner, schrägliegender Schwellen in Gleisebene mit zangenartigen Ausricht-Werkzeugen mit dem Maschinen­rahmen verbunden.

    [0003] Solche Maschinen zum Gleisrücken bzw. Seiten-Verschieben haben die Aufgabe, die insbesondere in Tagbaubetrieben ver­legten Gleise entsprechend dem jeweiligen Abbaufort­schritt einer Sohle in zumeist unregelmäßigen Zeitab­schnitten der Abbaufront nachzurücken bzw. zu verschie­ben. Dazu werden die Schienen durch Roll-Rück-Werkzeuge eines Gleishebe- und Verschiebeaggregates erfaßt und das gesamte Gleisgerippe unter kontinuierlicher Arbeitsvor­fahrt der mittels eigenem Antrieb oder durch eine Lok angetriebenen Maschine um einen relativ großen Betrag von etwa 3o bis 5o und auch mehr Zentimeter aus der ur­sprünglichen Gleismittel-Lage seitlich grob verschoben. Nach Beendigung dieses Gleisrückens ist - infolge der un­ebenen Gleisauflage, des ungleichen Querverschiebe-Wider­standes und des groben Rück-Vorganges, durch welchen das Gleis lediglich aus seiner Lage herausgerissen wird - bezüg­lich der Höhen- und Seitenlage keine genaue Gleislage gegeben. Die Höhenlagefehler im gerückten Gleis werden meist durch die auf der Rückmaschine angeordneten Stopf­aggregate einigermaßen grob ausgeglichen, wobei ohne Zuhilfenahme von Bezugssystemen lediglich optisch erkenn­bare große Höhenlagefehler in Abhängigkeit von der Erfah­rung der Bedienungsperson behelfsmäßig korrigiert werden. Eine genaue seiten- und höhenmäßige Ausrichtung des ge­rückten Gleises ist nicht möglich, so daß die Geschwin­digkeit der auf dem gerückten Gleis verfahrbaren Trans­port-Fahrzeuge nur sehr gering ist. Mit der beschriebe­nen Gleisrückmaschine erfolgt demnach das Rücken in der Weise, daß unter Anlage der Roll-Werkzeuge an die Schie­nen der Rückkopf von Hand aus dem Rückmaß entsprechend verstellt und darauffolgend die Maschine am Gleis ver­fahren wird, wobei keine Zwischeneinstellung - während der Fahrt - möglich ist. Bei der teilweise schrittweisen Rückfahrt werden schrägliegende Schwellen durch die zan­genartige Vorrichtung ausgerichtet und das Gleis ledig­lich behelfsmäßig ohne Höhen- und Seitenlagekorrektur durch die Stopfaggregate unterstopft.

    [0004] Es ist - gemäß DE-PS 310 983 - auch eine weitere Gleis­rückmaschine mit an die Schienen anlegbaren Zwängrollen bzw. Roll-Werkzeugen bekannt. Pro Schienenseite sind drei derartige im unteren Endbereich einen Flansch aufweisende Zwängrollen vorgesehen, die auf einem mit dem Maschinenrahmen verbundenen Rahmen gelagert sind. Dieser ist mitsamt den Zwängrollen über zwei vertikale und von Hand aus betätigbare Schraubenspindeln relativ zum Maschinenrahmen höhenverstellbar. Über zwei weitere horizontal und quer zur Maschinenlängsrichtung verlau­fende, von Hand aus betätigbare Schraubspindeln sind die Zwängrollen zur Anlage an die Schienen verschwenk­bar bzw. nach Anlage mitsamt dem hochgehobenen Gleis seitlich entsprechend dem gewünschten Rückmaß am Rahmen verschiebbar. Mit derartigen, insbesondere von Hand aus mechanisch betätigbaren Zwängrollen ist eine entspre­chende Höhen- und Seitenverstellung zum Gleisrücken le­diglich vor Beginn der Arbeitsvorfahrt der Rückmaschine möglich, wobei die von Hand aus durchzuführende Verstel­lung infolge des relativ hohen Gewichtes des mit den Zwängrollen verbundenen Gleises sehr zeitaufwendig und vor allem auch sehr mühsam ist. Eine Änderung der ge­wählten Höhen- und Seitenverstellung der Zwängrollen ist daher nur bei Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt und nochmaliger Betätigung der genannten Schraubenspindeln möglich.

    [0005] Ferner ist - gemäß DD-PS 100 510 - eine Schwellenver­drückvorrichtung zum Ausrichten von Schwellen für rück­bare Gleise bekannt. Diese Schwellenverdrückvorrichtung ist auf einer endseitig über Schienenfahrwerke abge­stützten und im Bereich eines Rückrollenkopfes mit Zwäng­rollen der obgenannten Art befindlichen Maschinenrahmen angeordnet und in Form zweier heb- und senkbarer Stößel mit jeweils einer V-förmigen Stößelspitze ausgebildet. Zur Höhenverstellung und Verschwenkung in Maschinenlängs­richtung sind hydraulische Arbeitszylinder vorgesehen. Das Verdrücken bzw. Ausrichten der Schwellen mit dieser Vorrichtung erfolgt bei eingespanntem und angehobenem Rückrollenkopf. Die Stößelspitze ist schwertförmig ausgebildet, wobei die Endkanten zueinander einen rela­tiv großen Winkel von ca. 80° miteinander einschlies­sen, der somit ein Eindringen zwischen zwei sehr eng beieinander liegenden Schwellen erschwert. Bedingt durch die pendelnde Aufhängung bewegt sich die Stößelspitze beim Ausrichten der Schwelle entlang einer Kreisbahn. Dabei wandert die Berührungsstelle der Stößelspitze mit der Schwelle nach oben, wobei es dabei durch die entste­hende Reibung auch zu Beschädigungen der Schwellen kom­men kann.

    [0006] Es ist auch - gemäß AT-PS 373 646 der gleichen Anmelde­rin bzw. Patentinhaberin - eine Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine zur Unterstopfung und genauen Gleis­lagekorrektur, insbesondere zum genauen Heben und Seitenrichten, bekannt. Diese Gleisstopfmaschine weist zwischen zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken Stopfaggregate und ein diesem vorgeordnetes, gelenkig mit einem Maschinenrahmen verbundenes Gleishebe- und Richtaggregat auf. Dessen über Hebe- und Richtantriebe mit dem Maschinenrahmen verbundener Tragrahmen weist als Hebe- und Richtwerkzeuge dienende Spurkranz- und an die Schiene anlegbare Heberollen auf. Zur Schaffung einer genauen Bezugsbasis für die Soll-Lage des zu korrigie­renden Gleises ist eine aus gespannten Drähten gebilde­te Nivellier- und Richt-Bezugssystem-Anordnung vorgese­hen. Durch Beaufschlagung der Hebe- und Richtantriebe wird das Gleis mit Hilfe des Gleishebe- und Richtaggre­gates - entsprechend der Abweichung der Gleis-Ist-Lage von der Soll-Lage - durch die Hebe- und Richtwerkzeuge geringfügig angehoben und bzw. oder geringfügig seitlich verschoben. Derartige seitliche Verschiebungen bewegen sich durchschnittlich in einem Bereich von etwa zwei bis etwa zehn Millimeter. Nach dem Einsatz einer derartigen Gleisnivellier-, Stopf- und Richtmaschine befindet sich das Gleis daher in einer korrekten Höhen- und Seiten­lage.

    [0007] Die Aufgabe der Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Maschine der eingangs beschriebenen Art, mit wel­cher der Gleisrückvorgang sowie die Ausrichtung der Schwellen auch bei sehr schweren Gleisen rascher und einfacher durchführbar ist.

    [0008] Diese Aufgabe wird mit einer Maschine der eingangs be­schriebenen Art dadurch gelöst, daß die in Gleislängs­richtung verstellbare Schwellen-Ausricht-Vorrichtung mit dem Gleishebe- und -Verschiebeaggregat eine gemein­same kompakte Arbeitseinheit mit einem gemeinsamen Aggre­gat-Tragrahmen bildet, der mit am Maschinenrahmen ange­lenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieben zur Höhen- und Seitenverstellung gelenkig verbunden ist. Durch die­se erfindungsgemäße Ausbildung einer kompakten Arbeits­einheit mit Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieben ist eine fernbetätigbare und daher rasch, sowie einfach durchführ­bare Höhen- und Seitenverstellung des Gleishebe- und Verschiebeaggregates mitsamt der Schwellen-Ausrichtvor­richtung für eine entsprechend große Rückweite erziel­bar. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß damit auch während das Gleisrück-Vorganges ohne Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt der Maschine entsprechend gewünschte Änderungen der Höhen- und Seitenverstellung ausführbar sind. Außerdem können während des vorzugsweise bei der Maschinenrückfahrt durchgeführten Ausrichtvorganges der Schwellen bereits grobe, deutlich erkennbare Seitenlage­fehler des Gleises korrigiert werden. Dabei kann in vor­teilhafter Weise bei größeren Abschnitten mit beim Rück­vorgang nicht verschobenen, also ordnungsgemäß ausge­richteten Schwellen das Gleis durch fernbetätigbare Be­aufschlagung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe auf die Schotterbettung abgesenkt und gegebenenfalls die Roll-­Werkzeuge für eine raschere Vorfahrt kurzzeitig von den Schienen gelöst werden. Infolge der Vereinigung der Schwellen-Ausrichtvorrichtung mit dem Gleishebe- und Verschiebeaggregat zu einer kompakten Arbeitseinheit ist eine automatische Zentrierung der Schwellen-Ausricht­vorrichtung mitsamt dem über die Roll-Werkzeuge mit den Schienen verbundenen Aggregatrahmen in bezug auf das Gleis gewährleistet. Dies ist auch deshalb von Vorteil, da beim gerückten Gleis insbesondere bei großen Rückvor­gängen eine relativ große und unregelmäßige Abweichung zur Mittellinie des Maschinenrahmens vorliegt. Durch die bekannten, mit dem Maschinenrahmen verbundenen Ausricht-­Vorrichtungen muß bei jeder auszurichtenden Schwelle im wesentlichen wieder neu zentriert werden. Dies wird mit der erfindungsgemäßen Anordnung vermieden.

    [0009] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungs­gemäßen Maschine besteht darin, daß der Aggregat-Trag­rahmen im wesentlichen eine, mit seinem Längs-Träger etwa mittig und in Maschinenlängsrichtung verlaufende, T-Form aufweist und um ein am freien Ende des Längs-Trä­gers verlaufendes Gelenk über jeweils einen am Endbereich eines Quer-Trägers angelenkten Höhenverstell-Antrieb und die beidseitig am Längs-Träger angelenkten Seitenver­stell-Antriebe der Höhe und der Seite nach bzw. allsei­tig zum Maschinenrahmen verschwenkbar gelagert ist. Die­ser im Aufbau einfach ausgebildete und mit Höhen- und Seitenverstell-Antrieben verbundene Aggregat-Tragrahmen ist zur Übertragung hoher Hebe- und Rückkräfte beson­ders robust und hoch belastbar ausgebildet. Dabei ist über die hydraulischen Antriebe auch problemlos eine gleichzeitige Übertragung von Hebe- und Rückkräften mög­lich.

    [0010] Eine andere besonders vorteilhafte Weiterbildung der er­findungsgemäßen Maschine besteht darin, daß die Schwel­len-Ausricht-Vorrichtung am Quer-Träger des T-förmigen Aggregat-Tragrahmens vorgesehen und auf diesem über eine Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung höhenverstellbar gelagert ist und daß im Bereich der Enden des Quer-Trä­gers jeweils ein, mit einem der beiden Höhenverstell-­Antriebe, einem ein- bzw. ausschwenkbaren Roll-Hebe- bzw. Verschiebe-Werkzeug-Paar und einem Spurkranzrad-­Fahrwerk ausgestatteter Werkzeug-Träger angeordnet ist, wobei der T-förmige Aggregat-Tragrahmen mit seinem am Ende des Längs-Trägers vorgesehenen Gelenk am Maschinen­rahmen gelenkig und über eine Führung längsverschiebbar gelagert und mit einem, in Maschinenlängsrichtung vor­zugsweise hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-­Antrieb gelenkig verbunden ist. Mit einer derartigen Anordnung der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung und den Roll-Hebe-Werkzeugen ist bei einer besonders guten Über­sicht durch die Bedienungsperson jedwede gegenseitige störende Einflußnahme zuverlässig ausgeschlossen. Durch die Längsverschiebbarkeit des Aggregat-Tragrahmens ist zusätzlich zur Schwellenausrichtung auch eine vorherige rasche und genaue Zentrierung der Ausricht-Vorrichtung über der zu verschiebenden Schwelle möglich. Damit er­übrigt sich in vorteilhafter und energiesparender Weise eine Zentrierung durch die Maschinen.

    [0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß wenigstens an jedem Ende des Quer-Trä­gers und vorzugsweise auch mittig am Quer-Träger des Aggregat-Tragrahmens jeweils ein als Stößel ausgebilde­tes Ausricht-Werkzeug vorgesehen ist, wobei jeder Werk­zeug-Stößel in einer mit dem Quer-Träger fest verbunde­nen Träger-Führung über jeweils eine hydraulische Zylin­der-Kolben-Anordnung der Höhe nach verstellbar gelagert ist. Durch die Anordnung von drei möglichst weit von­einander distanzierten Werkzeug-Stößel, die über jeweils einen eigenen Antrieb unabhängig voneinander betätigbar sind, sind auch sehr eng nebeneinander liegende Schwel­len rasch auseinanderschiebbar und in die richtige Posi­tion zu bringen. Durch die mit dem Quer-Träger fest verbundene Träger-Führung ist auch eine im wesentlichen verwindungsfreie Kraftübertragung erzielbar.

    [0012] Alle drei zum Aggregat-Tragrahmen höhenverstellbaren Ausricht-Werkzeuge bzw. Stößel der Schwellen-Ausricht-­Vorrichtung sind gemäß einer weiteren vorteilhaften Aus­bildung der Erfindung jeweils an ihrem unteren Ende keil- oder spitzkegelmantelförmig ausgebildet und weisen vorzugsweise eine Dicke von ca. 6 cm auf. Ein auf diese Weise bolzenförmig ausgebildetes Ausricht-Werkzeug ist einfach, rasch und störungssicher auch in einen sehr kleinen Spalt zwischen zwei eng nebeneinander liegenden Schwellen für eine rasche Ausrichtung derselben einführ­bar.

    [0013] Eine besonders bevorzugte Ausbildung der Erfindung be­steht darin, daß der gemeinsame Aggregat-Tragrahmen mit den Gleishebe-, Verschiebe- und Ausricht-Werkzeugen zwischen den beiden, weit voneinander distanzierten Fahr­werken einer zum Nivellieren bzw. Heben und Seitenrich­ten ausgebildeten Maschine und unmittelbar einem in Ar­beitsrichtung nachgeordneten Stopfaggregat unterhalb des Maschinenrahmens angeordnet ist, wobei den Hebe­und Verschiebe-Werkzeugen eine an der Maschine vorge­sehene Nivellier- und Richt-Bezugssystem-Anordnung - zur Ausführung von Hebe- und Verschiebe- bzw. Rückvorgängen und/oder Nivellier- und Seiten-Richtvorgängen - zugeord­net ist. Eine mit diesen Merkmalen ausgebildete Rückma­schine ist erstmals in besonders vorteilhafter und wirt­schaftlicher Weise nicht nur für das grobe Gleisrücken mit einem entsprechend großen Rückweg von etwa 30 bis 50 und mehr Zentimeter, sondern auch für eine in vorteilhafter Weise beispielsweise anschließende exakte Gleislagekor­rektur mit genauer Höhennivellierung und seitlicher Fein-­Ausrichtung des Gleises im Millimeterbereich einsetzbar. Dabei ist auch von besonderem Vorteil, daß die an das Gleisrücken anschließende genaue Gleislagekorrektur ohne zusätzliche zeit- und arbeitsaufwendige Umrüstar­beiten praktisch in einem Zuge ausführbar ist. Dies ist vor allem auch dadurch erzielbar, daß erfindungsgemäß die für das Gleisrücken und die exakte Gleislagekor­rektur erforderlichen Werkzeuge auf einem gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen angeordnet sind, der über fernbe­tätigbare Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. Das im ersten Arbeitsgang erfolgende Gleisrücken mit einer sehr weiten Verschie­bung des Gleises kann hiebei in vorteilhafter Weise un­ter Abschaltung der Bezugssystem-Anordnung erfolgen, da eine derartig große Querverschiebung nicht zu einer ge­nauen Gleislage führen kann. Bei einer anschließenden Maschinenrückfahrt werden eventuell schrägliegende Schwellen ausgerichtet, indem die automatisch durch den gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen zentrierten Ausricht-­Werkzeuge unter Beaufschlagung der zugeordneten Antrie­be abgesenkt und der Tragrahmen längsverschoben wird. Bei einer darauffolgenden Rückfahrt der erfindungsge­mäß ausgebildeten Maschine kann dann unter Zuschaltung der Bezugssystem-Anordnung und der Stopfaggregate eine genaue Nivellierung und Seiten-Ausrichtung des Gleises im Millimeterbereich erfolgen, so daß nach der zweiten Hinfahrt der Maschine eine genaue Gleislage des gerück­ten Gleises erzielbar ist. Auf einem derartigen Gleis sind Transportzüge mit höherer Transportleistung ruhi­ger, sicherer und rascher verfahrbar. Bei noch größerer Gleisverschiebung bzw. -rückung kann vor der genauen Gleislagekorrektur eine nochmalige Gleisrückung erfol­gen.

    [0014] Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß an einer Seite des Quer-Trägers des gemein­samen T-förmigen Aggregat-Tragrahmens, vorzugsweise der dem Stopfaggregat zugekehrten Seite des Quer-Trägers die Hebe-, Roll- und/oder Richt-Werkzeuge und an der ande­ren, dem Stopfaggregat abgewandten Seite des Quer-Trä­gers, vorzugsweise die drei voneinander unabhängig höhenverstellbaren Werkzeug-Stößel der Ausricht-Vor­richtung angeordnet sind. Mit einer derartigen einfa­chen Anordnung bzw. Aufteilung der Hebe-, Rück- und Richtwerkzeuge sowie der Werkzeug-Stößel am Aggregat-­Tragrahmen ist eine ungehinderte Gleisanhebung mög­lichst nahe den Stopfaggregaten durchführbar.

    [0015] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit - neben einer für die Stopf- und Hebe- und Richt-Werkzeuge zugeordneten Bedienerkabine - eine zwischen den beiden Fahrwerken und im Bereich oberhalb des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrahmens am Maschinenrahmen vorgesehene Arbeitskabine zugeordnet ist. Durch diese zusätzliche Arbeitskabine sind vor allem die Ausricht-Werkzeuge sehr gut einsehbar, so daß auch unter Vermeidung von Schwellenbeschädigungen eine rasche und genaue Ausrich­tung von schrägliegenden Schwellen nach dem Gleisrücken erzielbar ist.

    [0016] Eine andere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung be­steht darin, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit - ins­besondere für große Verschiebe- bzw. Rückbewegungen des Gleises - neben den beiden vorzugsweise Drehgestell-­Fahrwerken im Bereich der beiden Enden unterhalb des Maschinenrahmens je ein höhenverstellbares Quer-Raupen­fahrwerk und vorzugsweise jeweils ein zwischen Drehge­stell-Fahrwerk und Raupenfahrwerk vorgesehener höhenver­stellbarer Pflug zugeordnet ist. Diese endseitig am Ma­schinenrahmen angeordneten Raupenfahrwerke ermöglichen ein rasches Aussetzen aus dem Gleis bzw. umgekehrt auch ein rasches Einsetzen der Maschine, so daß der auf dem Gleis verkehrende Transportzug in keiner Weise gestört wird. Bei besonders großen Reichweiten und hohem Sei­tenverschiebe-Widerstand kann örtlich bei abgesenkten Raupenfahrwerken auch ein Rückvorgang erfolgen. Mit den höhenverstellbaren Pflügen sind gegebenenfalls größere auf dem Gleis liegende Abraummengen entfernbar bzw. ist auch das Planum für die neue Lage des Gleises nach dem Rücken in vorteilhafter Weise planierbar.

    [0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung be­trägt der Seiten-Verschiebeweg der am Aggregat-Tragrah­men angeordneten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werk­zeuge für das Gleisrücken wenigstens etwa eine halbe Schwellenteilung bis vorzugsweise etwa die halbe Spur­weite, z.B. ca. 70 cm, wobei der Abstand der beiden beidseits der Arbeitseinheit angeordneten Drehgestell-­Fahrwerke zueinander wenigstens etwa zwölf bis vierzehn Schwellenteilungen bzw. vorzugsweise etwa 10 m entspricht. Durch eine solche Mindestrückweite ist ein wirtschaftli­ches, leistungsfähiges Gleisrücken und -Richten durch­führbar, so daß auch die Schienen und Schienenbefesti­gungen nicht überbeansprucht werden.

    [0018] Die Erfindung betrifft auch noch ein Verfahren zum Sei­ten-Verschieben eines Gleises. Dieses Verfahren ist da­durch gekennzeichnet, daß während einer ersten konti­nuierlichen Arbeitsvorfahrt das durch die Roll- bzw. Rück-Werkzeuge der Arbeitseinheit erfaßte und gehobene Gleis in einem relatiy weiten Bereich von etwa 30 bis etwa 50 cm seitenverschoben wird, und daß vorzugsweise während einer teilweisen schrittweisen Rückfahrt der Maschine schrägliegende Schwellen des seitenverschobe­nen Gleises durch Absenken der Ausricht-Werkzeuge und entsprechender Längsverschiebung des Aggregat-Tragrah­mens in die richtige Lage ausgerichtet werden, wonach vorzugsweise während einer entgegengesetzten zweiten schrittweisen Arbeitsvorfahrt das Gleis durch die Stopf-, Hebe- und Roll-Richt-Werkzeuge an Hand der Bezugssystem-­Anordnung unterstopft, nivelliert und seitengerichtet wird. Mit einer derartigen Reihenfolge von drei zweck­mäßigerweise unmittelbar hintereinander durchgeführten Arbeitsvorgängen steht in besonders wirtschaftlicher und rascher Weise sofort nach dem Gleisrücken ein ord­nungsgemäß höhen- und seitenmäßig korrigiertes Gleis zur Verfügung. Dieser rasche Arbeitsabschluß ist inso­ferne auch von Vorteil, als der auf dem Gleis stattfin­dende Zug- bzw. Transport-Verkehr nicht nachteilhaft beeinträchtigt wird. Außerdem ist durch die sofort nach dem Gleisrücken vorliegende korrekte Gleislage ein rasches Befahren des Gleises für eine uneingeschränkt hohe Transportleistung möglich.

    [0019] Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher be­schrieben.

    [0020] Es zeigen:

    Fig.1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausge­bildeten Maschine zum Seiten-Verschieben eines Glei­ses,

    Fig.2 eine verkleinerte schematische Draufsicht auf die Maschine nach Fig.1 mit einem teilweise seiten­verschobenen Gleis,

    Fig.3 eine schematische Draufsicht auf einen Teil der Maschine, wobei während einer schrittweisen Arbeits­fahrt schrägliegende Schwellen durch eine Schwellen-­Ausricht-Vorrichtung ausgerichtet werden,

    Fig.4 ebenfalls eine schematische Draufsicht auf die Maschine gemäß Fig.1, wobei das durch das Seitenver­schieben unregelmäßig liegende Gleis mit Hilfe eines Stopfaggregates und eines Gleishebe- und Verschiebe­ aggregates sowie einer Nivellier- und Richt-Bezugs­system-Anordnung in eine genaue Höhen- und Seitenlage verbracht wird,

    Fig.5 eine vergrößerte Detail-Seitenansicht des mit der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung erfindungsgemäß ausgebildeten Gleishebe- und Verschiebeaggregates mit Roll-Werkzeugen und einem Ausricht-Werkzeug,

    Fig.6 eine Teil-Draufsicht auf die durch das Gleishebe- und Verschiebeaggregat und der Ausricht-Vorrichtung gebildete gemeinsame Arbeitseinheit nach Fig.5 und

    Fig.7 einen verkleinerten Querschnitt durch die ge­meinsame Arbeitseinheit gemäß der Linie VII-VII in Fig.6.



    [0021] Eine in Fig.1 dargestellte Maschine 1 zum Seiten-Ver­schieben eines aus Schienen 2 und Querschwellen 3 gebil­deten Gleises weist einen auf Drehgestell-Fahrwerken 4 gelagerten, langgestreckten Maschinenrahmen 5 auf. Ein Fahrantrieb 6 wird ebenso wie sämtliche Antriebe auf der Maschine durch einen mit einem Hydraulik-Pumpen­aggregat verbundenen Motor 7 mit Energie versorgt. In einer Bedienerkabine 8 ist eine zentrale Steuereinrich­tung 9 vorgesehen. Zwischen den beiden Drehgestell-Fahr­werken 4 ist auch eine Arbeitskabine 10 mit dem Maschi­nenrahmen 5 verbunden. Zwischen der Bediener- und Ar­beitskabine 8,10 ist ein über Antriebe 11,12 höhen- und seitenverstellbares Gleishebe- und Verschiebeaggregat 13 mit Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeugen 14 an­geordnet.

    [0022] Wie in Fig.1 und insbesondere in den Fig. 3,4 und 5 er­sichtlich, bildet eine mit einem Ausricht-Werkzeug 15 verbundene Schwellen-Ausricht-Vorrichtung 16 mit dem Gleishebe- und Verschiebeaggregat 13 eine gemeinsame kompakte Arbeitseinheit 17 mit einem gemeinsamen Aggre­gat-Tragrahmen 18. Dieser ist mit den am Maschinenrah­men 5 angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieben 11,12 zur Höhen- und Seitenverstellung gelenkig verbun­den. Der Aggregat-Tragrahmen 18 weist im wesentli­chen eine, mit seinem Längs-Träger 19 etwa mittig und in Maschinenlängsrichtung verlaufende, T-Form (siehe Fig.4) auf. Ein am freien Ende des Längs-Trägers 19 ver­laufendes Gelenk 20 ist über jeweils einen am Endbereich eines Quer-Trägers 21 angelenkten Höhenverstellantrieb 11 und die beidseits am Längs-Träger 19 angelenkten Sei­tenverstell-Antriebe 12 der Höhe und der Seite nach bzw. allseitig zum Maschinenrahmen 5 verschwenkbar gelagert.

    [0023] Wie in Fig.1 und 2 dargestellt, ist der gemeinsame Aggregat-Tragrahmen 18 mit den Gleishebe-, Verschiebe- und Ausricht-Werkzeugen 14,15 zwischen den beiden weit voneinander distanzierten Drehgestell-Fahrwerken 4 der auch zum Nivellieren bzw. Heben und Seitenrichten aus­gebildeten Maschine 1 und unmittelbar einem in Arbeits­richtung nachgeordneten Stopfaggregat 22 unterhalb des Maschinenrahmens 5 angeordnet. Den Hebe- und Verschie­be-Werkzeugen 14 - zum Rücken und Seitenrichten - ist eine an der Maschine 1 vorgesehene, aus einem gespann­ten Draht gebildete Nivellier- und Richtbezugssystem-­Anordnung 23 zur Ausführung von Hebe- und Verschiebe- bzw. Rückvorgängen und/oder Nivellier- und Seiten-Richt­vorgängen zugeordnet. Das über einen Antrieb 24 höhen­verstellbare Stopfaggregat 22 weist über Beistell- und Vibrationsantriebe beistell- und vibrierbare Stopfwerk­zeuge 25 auf. Zwischen dem Stopf- und dem Gleishebe- und Verschiebeaggregat 13,22 ist eine höhenverstellbare, der Nivellier- und Richtbezugssystem-Anordnung 23 zuge­ordnete, auf den Schienen 2 abrollbare Tastrolle 26 an­geordnet. Der gemeinsamen Arbeitseinheit 17 ist - insbesondere für große Verschiebe- bzw. Rückbewegun­gen X des Gleises 27 - im Bereich der beiden Enden un­terhalb des Maschinenrahmens 5 je ein über einen Antrieb höhenverstellbares, einen eigenen Fahrantrieb aufwei­sendes Quer-Raupenfahrwerk 28 und je ein - zum Einsatz in die jeweils entgegengesetzte Arbeitsrichtung ange­ordneter - und ebenfalls über jeweils einen Antrieb höhenverstellbarer Pflug 29 zugeordnet. Am der Bedie­nerkabine 8 gegenüberliegenden Ende des Maschinenrah­mens 5 ist ein Hilfskran 3o befestigt. Die Nivellier- und Richtbezugssystem-Anordnung 23 weist eine Seiten­richt-Sehne 31 und eine Höhenlage- bzw. Nivellier-Sehne 32 auf. Jedes Drehgestell-Fahrwerk 4 ist mit einer über einen Antrieb höhenverstellbaren Schienen-Abstützein­richtung 33 zur Auflage an die Schienen 2 verbunden.

    [0024] Das in Fig.2 bei einem Gleis-Rückvorgang schematisch dargestellte Gleishebe- und Verschiebeaggregat 13 ist durch entsprechende Beaufschlagung des einen oder an­deren Seitenverschiebe-Antriebes 12 in einem relativ großen Abstand von beispielsweise etwa 3o cm seitlich aus der Längsmittel-Linie der Maschine 1 verschieb- bzw. verschwenkbar. Dabei wird das durch die Hebe- und Ver­schiebe-Werkzeuge 14 erfaßte Gleis 27 ebenfalls seit­lich um dieses Maß verschoben (siehe Pfeil 34). Die ur­sprüngliche Lage des Gleises 27 ist hiebei mit strich­lierten Linien 35 dargestellt. Die Differenz zwischen dieser ursprünglichen Lage 35 und der mit vollen Linien dargestellten Lage des Gleises 27 nach einem ersten Gleis-Rückvorgang durch die Maschine 1 entspricht im wesentlichen dem Rück- bzw. Verschiebemaß. Die Arbeits­richtung der Maschine 1 ist durch einen Pfeil 36 darge­stellt.

    [0025] In der schematischen Darstellung nach Fig.3 ist die Ar­beitsrichtung der Maschine 1 durch Pfeile 37 bezeichnet. Während der schrittweisen Arbeitsvorfahrt wird die eine oder andere schrägliegende Schwelle 3 mit Hilfe der auf der gemeinsamen Arbeitseinheit 17 ange­ordneten Ausricht-Werkzeuge 15 ausgerichtet. Dabei sind die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 vorzugsweise in hochgeschwenkter Position und sind nicht mit den Schie­nen 2 in Eingriff. Das mit der Ausricht-Vorrichtung 16 kombinierte Gleishebe- und Verschiebe- bzw. Richtaggre­gat 13 ist mittig in bezug auf die Längsmittel-Linie der Maschine 1 angeordnet.

    [0026] In der schematischen Darstellung nach Fig.4 entspricht die mit den Pfeilen 36 bezeichnete Arbeitsrichtung der schrittweise vorrückenden Maschine 1 der Arbeitsrich­tung gemäß der kontinuierlich vorfahrenden Maschine 1 nach Fig.2. Dabei werden jedoch die Höhen- und Seiten­verschiebe-Antriebe 11,12 des Gleishebe- und Verschie­beaggregates 13 durch die Nivellier- und Richtbezugs­system-Anordnung 23 entsprechend den festgestellten Ab­weichungen der Ist- von der Soll-Lage des Gleises 27 gesteuert, so daß in Arbeitsrichtung hinter den Hebe- und Verschiebe-Werkzeugen 14 ein durch die Stopf-, Hebe- und Richt- bzw. Verschiebe-Werkzeuge 25,14 höhen- und seitenmäßig genau korrigiertes Gleis 27 vorliegt.

    [0027] Wie in den Fig.5,6 und 7 ersichtlich, ist die Schwel­len-Ausricht-Vorrichtung 16 am Quer-Träger 21 des T-för­migen Aggregat-Tragrahmens 18 vorgesehen und auf diesem über eine Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung 38 höhen­verstellbar gelagert. Im Bereich der Enden des Quer-­Trägers 21 ist jeweils ein mit einem der beiden Höhen­verstell-Antriebe 11, einem über Antriebe 39 ein- bzw. ausschwenkbaren Roll-Hebe- bzw. Verschiebewerkzeug-­Paar 14 und einem Spurkranzrad-Fahrwerk 40 ausgestatte­ter Werkzeug-Träger 41 angeordnet. Der T-förmige Aggre­gat-Tragrahmen 18 ist mit seinem am Ende des Längs-­ Trägers 19 vorgesehenen Gelenk 20 am Maschinenrahmen 5 gelenkig und über eine Führung 42 längsverschiebbar gelagert und mit einem in Maschinenlängsrichtung hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Antrieb 43 gelenkig verbunden.

    [0028] Die Fig.5,6 und 7 zeigen weiters, daß an jedem Ende des Quer-Trägers 21 und auch mittig am Quer-Träger 21 des Aggregat-Tragrahmens 18 jeweils ein als Stößel 44 ausgebildetes Ausricht-Werkzeug 15 vorgesehen ist. Je­der Stößel 44 ist in einer mit dem Quer-Träger 21 fest verbundenen Träger-Führung 45 über jeweils einen hydrau­lischen Zylinder-Kolben-Antrieb 38 der Höhe nach ver­stellbar gelagert. Alle drei zum Aggregat-Tragrahmen 18 höhenverstellbaren Ausricht-Werkzeuge 15 bzw. Stößel 44 der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung 16 sind jeweils an ihrem unteren Ende keil- oder kegelmantelförmig ausge­bildet und weisen vorzugsweise eine Dicke von ca. 6 cm auf. Außerdem sind sämtliche drei am Quer-Träger 21 be­festigten Stößel 44 - über ihre Antriebe - voneinander unabhängig höhenverstellbar ausgebildet. Der Seiten-­Verschiebeweg X der am Aggregat-Tragrahmen 18 angeord­neten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 für das Gleisrücken beträgt wenigstens etwa eine halbe Schwellenteilung bis vorzugsweise etwa die halbe Spur­weite, z.B. ca. 70 cm, wobei der Abstand X₁ der beiden beidseits der Arbeitseinheit 17 angeordneten Drehge­stell-Fahrwerke 4 zueinander wenigstens etwa zwölf bis vierzehn Schwellenteilungen bzw. vorzugsweise etwa 10 m entspricht.

    [0029] Im folgenden wird die Funktionsweise der erfindungsge­mäß ausgebildeten Maschine 1 zum Seiten-Verschieben eines Gleises näher beschrieben:
    Sobald zum Beispiel im Tagbaubetrieb ein dem fortge­schrittenen Sohleabbau entsprechendes Nachrücken des Gleises 27 erforderlich ist, wird die Maschine 1 zum Gleisabschnitt verfahren. Dies kann über die eigenen Drehgestell-Fahrwerke 4 oder in einem Gleiseinsetzvor­gang durch die höhenverstell- und antreibbaren Quer-­Raupenfahrwerke 28 erfolgen. Nach Erreichen der Einsatz­stelle wird unter Beaufschlagung der Höhenverschiebe-An­triebe 11 die Arbeitseinheit 17 bis zur Auflage der Spurkranzrad-Fahrwerke 40 auf die Schienen 2 abgesenkt. Danach werden die paarweise angeordneten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 unter Beaufschlagung der An­triebe 39 an die Schienen 2 angelegt. Die beiden Schie­nen-Abstützeinrichtungen 33 werden ebenfalls auf die Schienen 2 abgesenkt. Die beiden endseitig angeordneten Raupenfahrwerke 28 und Pflüge 29 bleiben ebenso wie die Stopfaggregate 22 und die Tastrolle 26 in vom Gleis 27 abgehobenen Zustand.

    [0030] Unter geringfügiger Anhebung der Arbeitseinheit 17 durch Beaufschlagung der beiden Hydraulik-Zylinder-Kolben-An­triebe 11 kommt es zu einer entsprechenden Anhebung des Gleises 27 im Bereich des Aggregat-Tragrahmens 18. Durch entsprechende Beaufschlagung der beiden Hydraulik-­Zylinder-Kolben-Antriebe 12 wird die gesamte Arbeitsein­heit 17 mitsamt dem Gleis 27 in einer relativ großen Distanz von ca. 3o cm (gegebenenfalls auch während der Vorfahrt) seitenverschoben (siehe Pfeil 34 in Fig.2). Unter Beibehaltung dieser stark außermittigen Lage der Arbeitseinheit 17 in bezug auf die Längsmittel-Linie der Maschine 1 wird diese unter Inbetriebnahme des Fahr­antriebes 6 - oder auch durch eine Lokomotive - konti­nuierlich in Richtung des Pfeiles 36 in einer ersten Ar­beitsvorfahrt (Fig.2) verfahren. Dabei besteht durch die Anordnung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe 11,12 als Verbindung zwischen Arbeitseinheit 17 und Maschinen­rahmen 5 für die in der Arbeitskabine 10 befindliche Bedienungsperson die Möglichkeit, während dieser kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt durch Fernbeaufschla­gung der genannten Hydraulik-Antriebe 11 und 12 korri­gierend einzugreifen. So kann für den Fall, daß z.B. durch eine größere Anhäufung von Schotter das zu ver­rückende Gleis 27 mit den Schwellen 3 auf diesem Wel­lenberg auf der Schotterbettung aufliegt, durch rasche Beaufschlagung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe 11 eine rasche Höhenverstellung der gesamten Arbeitsein­heit 17 und damit auch des Gleises 27 durchgeführt wer­den. Bei den bekannten Maschinen, bei denen lediglich eine von Hand aus durchzuführende Verstellung des Ar­beitsaggregates nur bei Stillstand der Maschine über entsprechende Spindelantriebe möglich ist, würde das Gleis in einem derartigen Fall während der Seitenver­schiebung auf der Schotterbettung weiter aufliegen und damit zu Störungen führen bzw. zu einer erhöhten Belastung des Gleises führen. Durch die erfindungsgemäße Möglich­keit einer genauen Abstimmung der Seitenverschiebung und Höhenverstellung der Arbeitseinheit 17 mitsamt dem Gleis 27 ist daher insgesamt auch durch eine erhöhte Vorfahrgeschwindigkeit eine größere Arbeitsleistung er­zielbar.

    [0031] Nach Beendigung des Gleis-Rückens im Rahmen der ersten Arbeitsvorfahrt wird die Maschine 1 in der entgegenge­setzten Richtung (siehe Fig.3) - beispielsweise bei der Rückfahrt in einer zweiten - jedoch teilweise schritt­weisen Arbeitsvorfahrt verfahren, wobei die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 des Gleishebe- und Verschiebe­aggregates 13 mit den Schienen 2 nicht in Eingriff ste­hen müssen. Bei dieser zweiten Arbeitsvorfahrt werden die durch das Gleis-Rücken schrägverschobenen Schwellen 3 in eine korrekte Lage zu den Schienen 2 ausgerichtet, indem die Stößel 44 unter Beaufschlagung der zugeordne­ten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung 38 zwischen die Schwellen 3 abgesenkt werden. Dies erfolgt bei Stillstand der Maschine 1, wobei der Aggregat-Tragrahmen 18 je nach Lage der auszurichtenden Schwelle 3 durch Beauf­schlagung des Kolben-Zylinder-Antriebes 43 in der Füh­rung 42 längsverschoben wird. Dadurch kommt es zu einer Anlage des einen oder anderen, oder aller drei abgesenkten Stößel 44 an eine Seitenfläche der auszu­richtenden Schwelle 3, die unter Längsverschiebung des Aggregat-Tragrahmens 18 ebenfalls in Bezug zur Schiene 2 längsverschoben wird. Sobald die korrekte ausgerich­tete Position der Schwelle 3 erreicht ist, werden die abgesenkten Stößel 44 wieder angehoben und die Maschine 1 bis zur nächsten auszurichtenden Schwelle 3 verfahren. Während dieser zweiten Arbeitsvorfahrt besteht außer­dem die vorteilhafte Möglichkeit, besonders große und auffallende Seitenlagefehler des Gleises 27 zu ver­kleinern, indem die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 kurzzeitig an die Schiene 2 angelegt und die Seitenver­schiebe-Antriebe 12 entsprechend beaufschlagt werden. Ein derartiger - die anschließende Fein-Richtarbeit we­sentlich erleichternder - korrigierender Eingriff ist lediglich durch die Anordnung von Hydraulik-Zylinder-­Kolben-Antrieben 11,12 in Verbindung mit der Arbeits­einheit 17 mit dem Maschinenrahmen 5 möglich. Anschlies­send sind durch entsprechende Beaufschlagung der Antrie­be 39 die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 wieder rasch außer Eingriff mit den Schienen 2 bringbar und der Schwellen-Ausricht-Vorgang in der beschriebenen Art und Weise durchführbar.

    [0032] Nach Beendigung des Schwellen-Ausricht-Vorganges im Rah­men der zweiten Arbeitsvorfahrt erfolgt eine dritte Ar­beitsvorfahrt, vorzugsweise in der gleichen Arbeitsrich­tung wie die erste Arbeitsvorfahrt zum Gleis-Rücken. Bei dieser dritten kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt zur ge­nauen Gleislagekorrektur wird die Nivellier- und Richt­bezugssystem-Anordnung 23 zugeschaltet und die Tastrolle 26 auf die Schienen 2 abgesenkt. Dabei wird die Abwei­chung der Gleis-Ist-Lage von der durch die Seitenricht-­Sehne 31 bzw. die Höhenlage-Sehne 32 gebildeten Soll-­Lage festgestellt. Entsprechend dieser in der Steuer­einrichtung 9 festgestellten Höhen- und Seitenlage-­Differenz des Gleises 27 werden die Hydraulik-Zylinder-­Kolben-Antriebe 11 und 12 beaufschlagt, wodurch eine ge­ringfügige Höhen- und bzw. oder Querverschiebung - links oder rechts in Bezug zur Gleismittel-Linie - des durch die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 erfaßten Gleises 27 durchführbar ist. Das derart in der korrek­ten Gleislage festgehaltene Gleis 27 wird durch die Stopf­werkzeuge 25 des Stopfaggregates 22 unterstopft. Die da­bei stattfindende Seiten-Verschiebung bzw. Ausrichtung des Gleises 27 erfolgt in relativ kleinen Bereichen von wenigen Zentimetern, wobei die Genauigkeit des Richtvor­ganges im Millimeterbereich liegt. Durch diese unmittel­bar an das Gleis-Rücken anschließende dritte - schritt­weise - Arbeitsvorfahrt mit Gleislage-Korrektur kann so­mit ein in seiner Höhen- und Seitenlage genau ausgerich­tetes Gleis geschaffen werden, das mit höheren Achsdrük­ken zur Erzielung größerer Transportleistungen rascher und sicherer befahrbar ist.

    [0033] Mit den beiden endseitig angeordneten Pflügen 29 ist bei­spielsweise das Planum, auf das das Gleis 27 verschoben werden soll, planierbar bzw. ist auch von den Transport­waggons auf das Gleis gefallener Abraum entfernbar. Die gemeinsame Arbeitseinheit 17 kann im Rahmen der Erfindung auch über eines der beiden Drehgestell-Fahrwerke 4 vor­kragend am Maschinenrahmen 5 angeordnet sein. Ferner können auch nur zwei als Stößel ausgebildete Ausricht-­Werkzeuge vorgesehen werden und es ist auch vorteilhaft, daß die Ausricht-Werkzeuge 15 durch jeweils eigene Hydrau­lik-Zylinder-Kolben-Antriebe - neben der Längsbewegung durch den Kolben-Zylinder-Antrieb 43 - zusätzlich voneinander unabhängig längsverschiebbar ausgebildet werden.

    [0034] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Seiten­verschieben eines Gleises mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine, bei welchem während einer ersten kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt das durch die Roll- bzw. Rück-Werkzeuge 14 der Arbeitseinheit 17 erfaßte und gehobene Gleis in einem relatiy weiten Bereich von etwa 30 bis etwa 50 cm seitenverschoben wird, und vor­zugsweise während einer teilweisen schrittweisen Rück­fahrt der Maschine schrägliegende Schwellen 3 des sei­tenverschobenen Gleises durch Absenken der Ausricht-Werk­zeuge 15 und entsprechender Längsverschiebung des Aggre­gat-Tragrahmens 18 in die richtige Lage ausgerichtet werden, wonach vorzugsweise während einer entgegenge­setzten zweiten schrittweisen Arbeitsvorfahrt das Gleis durch die Stopf-, Hebe- und Roll-Richt-Werkzeuge an Hand der Bezugssystem-Anordnung 23 unterstopft, nivelliert und seitengerichtet wird. Mit diesem Verfahren ist es daher erstmals möglich, in vorteilhafter Weise sowohl die Rück- bzw. Verschiebe-Arbeiten und die Schwellen-­Ausricht-Arbeiten als auch die Nivellier-, Richt- und Stopf-Arbeiten mit ein und derselben Maschine 1 durch­zuführen.


    Ansprüche

    1. Maschine zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleises, mit einem auf Fahrwerken gelagerten Maschinenrahmen, auf welchem ein höhen- und seitenverstellbares Gleishebe- und -Verschiebeaggregat mit Roll-Werkzeugen und eine zum Ausrichten einzelner schrägliegender Schwellen in Gleisebene mit einem Ausrichtwerkzeug versehene, in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstellbare Vor­richtung, sowie wenigstens ein über einen Antrieb höhenverstellbares Stopfaggregat mit beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen angeordnet ist, da­durch gekennzeichnet, daß die in Gleislängsrichtung verstellbare Schwellen-Ausricht-Vor­richtung (16) mit dem Gleishebe- und -Verschiebeaggre­gat (13) eine gemeinsame kompakte Arbeitseinheit (17) mit einem gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen (18) bildet, der mit am Maschinenrahmen (5) angelenkten Hydraulik-­Zylinder-Kolben-Antrieben (11,12) zur Höhen- und Seiten­verstellung gelenkig verbunden ist.
     
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Aggregat-Tragrahmen (18) im wesentli­chen eine, mit seinem Längs-Träger (19) etwa mittig und in Maschinenlängsrichtung verlaufende, T-Form aufweist und um ein am freien Ende des Längs-Trägers verlaufen­des Gelenk (20) über jeweils einen am Endbereich eines Quer-Trägers (21) angelenkten Höhenverstell-Antrieb (11) und die beidseitig am Längs-Träger (19) angelenkten Seitenverstell-Antriebe (12) der Höhe und der Seite nach bzw. allseitig zum Maschinenrahmen (5) verschwenkbar ge­lagert ist.
     
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Schwellen-Ausricht-Vorrichtung (16) am Quer-Träger (21) des T-förmigen Aggregat-Tragrah­mens (18) vorgesehen und auf diesem über eine Hydrau­lik-Zylinder-Kolben-Anordnung (38) höhenverstellbar gelagert ist und daß im Bereich der Enden des Quer-Trä­gers (21) jeweils ein, mit einem der beiden Höhenver­stell-Antriebe (11), einem ein- bzw. ausschwenkbaren Roll-Hebe- bzw. Verschiebe-Werkzeug-Paar (14) und einem Spurkranzrad-Fahrwerk (4o) ausgestatteter Werkzeug-Trä­ger (41) angeordnet ist, wobei der T-förmige Aggregat-­Tragrahmen (18) mit seinem am Ende des Längs-Trägers (19) vorgesehenen Gelenk (20) am Maschinenrahmen (5) gelenkig und über eine Führung (42) längsverschiebbar gelagert und mit einem, in Maschinenlängsrichtung vorzugsweise hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Antrieb (43) gelenkig verbunden ist.
     
    4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge­kennzeichnet, daß wenigstens an jedem Ende des Quer-­Trägers (21) und vorzugsweise auch mittig am Quer-Trä­ger (21) des Aggregat-Tragrahmens (18) jeweils ein als Stößel (44) ausgebildetes Ausricht-Werkzeug (15) vorge­sehen ist, wobei jeder Werkzeug-Stößel (44) in einer mit dem Quer-Träger (21) fest verbundenen Träger-Füh­rung (45) über jeweils eine hydraulische Zylinder-Kol­ben-Anordnung (38) der Höhe nach verstellbar gelagert ist.
     
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­net, daß alle drei zum Aggregat-Tragrahmen höhenver­stellbaren Ausricht-Werkzeuge (15) bzw. Stößel (44) der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung (16) jeweils an ihrem unteren Ende keil- oder spitzkegelmantelförmig ausge­bildet sind und vorzugsweise eine Dicke von ca. 6 cm aufweisen.
     
    6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Aggregat-­Tragrahmen (18) mit den Gleishebe-, Verschiebe- und Ausricht-Werkzeugen (14,15) zwischen den beiden, weit voneinander distanzierten Fahrwerken (4) einer zum Nivellieren bzw. Heben und Seitenrichten ausgebildeten Maschine (1) und unmittelbar einem in Arbeitsrichtung nachgeordneten Stopfaggregat (22) unterhalb des Maschi­nenrahmens (5) angeordnet ist, wobei den Hebe- und Ver­schiebe-Werkzeugen (14) eine an der Maschine (1) vorge­sehene Nivellier- und Richt-Bezugssystem-Anordnung (23) - zur Ausführung von Hebe- und Verschiebe- bzw. Rückvor­gängen und/oder Nivellier- und Seiten-Richtvorgängen - zugeordnet ist.
     
    7. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, da­durch gekennzeichent, daß an einer Seite des Quer-Trä­gers (21) des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrah­mens (18), vorzugsweise der dem Stopfaggregat (22) zu­gekehrten Seite des Quer-Trägers (21) die Hebe-, Roll- und/oder Richt-Werkzeuge (14) und an der anderen, dem Stopfaggregat (22) abgewandten Seite des Quer-Trägers (21), vorzugsweise die drei voneinander unabhängig höhenverstellbaren Werkzeug-Stößel (44) der Ausricht-­Vorrichtung (16) angeordnet sind.
     
    8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­durch gekennzeichnet, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit (17) - neben einer für die Stopf- und Hebe- und Richt-­Werkzeuge (25,14) zugeordneten Bedienerkabine (8) - eine zwischen den beiden Fahrwerken (4) und im Bereich oberhalb des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrah­mens (18) am Maschinenrahmen (5) vorgesehene Arbeitska­bine (10) zugeordnet ist.
     
    9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit (17) - insbesondere für große Verschiebe- bzw. Rückbewe­gungen des Gleises (27) - neben den beiden vorzugsweise Drehgestell-Fahrwerken (4) im Bereich der beiden Enden unterhalb des Maschinenrahmens (5) je ein höhenverstell­bares Quer-Raupenfahrwerk (28) und vorzugsweise jeweils ein zwischen Drehgestell-Fahrwerk (4) und Raupenfahr­werk (28) vorgesehener höhenverstellbarer Pflug (29) zu­geordnet ist.
     
    10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­durch gekennzeichnet, daß der Seiten-Verschiebeweg (X) der am Aggregat-Tragrahmen (18) angeordneten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge (14) für das Gleisrücken wenigstens etwa eine halbe Schwellenteilung bis vorzugs­weise etwa die halbe Spurweite, z.B. ca. 70 cm, beträgt, wobei der Abstand (X₁) der beiden beidseits der Arbeits­einheit (17) angeordneten Drehgestell-Fahrwerke (4) zu­einander wenigstens etwa zwölf bis vierzehn Schwellen­teilungen bzw. vorzugsweise etwa 10 m entspricht.
     
    11. Verfahren zum Seiten-Verschieben eines Gleises mit einer Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß während einer ersten kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt das durch die Roll- bzw. Rück-Werkzeuge (14) der Ar­beitseinheit (17) erfaßte und gehobene Gleis in einem relativ weiten Bereich von etwa 30 bis etwa 50 cm sei­tenverschoben wird, und daß vorzugsweise während einer teilweisen schrittweisen Rückfahrt der Maschine schräg­liegende Schwellen (3) des seitenverschobenen Gleises durch Absenken der Ausricht-Werkzeuge (15) und entspre­chender Längsverschiebung des Aggregat-Tragrahmens (18) in die richtige Lage ausgerichtet werden, wonach vor­zugsweise während einer entgegengesetzten zweiten schritt­weisen Arbeitsvorfahrt das Gleis durch die Stopf-, Hebe- und Roll-Richt-Werkzeuge an Hand der Bezugssystem-An­ordnung (23) unterstopft, nivelliert und seitengerich­tet wird.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht