[0001] Die Erfindung betrifft ein Tanklöschfahrzeug mit einem eine Fahrer- bzw. Mannschaftskabine
und einen Laderaum sowie eine vordere und wenigstens eine hintere Radachse tragenden
Fahrzeugrahmen und mit einem tiefliegend im Raum zwischen den Radachsen angebrachten
Löschmitteltank.
[0002] Ein solches Tanklöschfahrzeug ist aus der EP-A-252 202 bekannt, wobei durch den tiefliegenden
Löschmitteltank ein tiefer Fahrzeug-Gesamtschwerpunkt erzielt wird.
[0003] Beim bekannten Tanklöschfahrzeug ist dabei im einzelnen vorgesehen, den Fahrzeugrahmen
starr auszubilden, wobei Fahrzeugrahmen und Löschmitteltank eine feste Einheit bilden
sollen. Es hat sich nun gezeigt, daß es aufwendig bzw. schwierig ist, den Fahrzeugrahmen
insgesamt ausreichend starr auszubilden, so daß Verwindungen des Fahrzeugrahmens,
insbesondere beim Fahren auf unebenen Flächen, nicht auszuschließen sind. Derartige
Verwindungen des Fahrzeugrahmens können aber wiederum zu außerordentlichen Beanspruchungen
des Löschmitteltanks führen, wobei Risse in den Tankwänden die Folge sein können.
[0004] Es ist daher Ziel der Erfindung, ein Tanklöschfahrzeug der eingangs erwähnten Art
vorzusehen, bei dem Verwindungs-Beanspruchungen des Löschmitteltanks auch bei Fahrten
auf extrem unebenen Flächen nicht auftreten, wobei nichtsdestoweniger das Prinzip
des tiefliegenden Löschmitteltanks, und damit des tiefen Gesamtschwerpunktes des Fahrzeuges,
beibehalten ist.
[0005] Das erfindungsgemäße Tanklöschfahrzeug der eingangs angegebenen Art ist dadurch
gekennzeichnet, daß sich der Löschmitteltank im Querschnitt ungefähr U-förmig seitlich
und unterhalb des Fahrzeugrahmens erstreckt und an diesem drehbeweglich aufgehängt
ist.
[0006] Mit einer solchen Ausbildung wird der vorstehenden Zielsetzung in vorteilhafter
Weise entsprochen. Durch die drehbewegliche Aufhängung des Löschmitteltanks am Fahrzeugrahmen
kann sich letzterer gegebenenfalls in sich verwinden, ohne daß dadurch der Löschmitteltank
beeinträchtigt wird; nichtsdestoweniger ist der Löschmitteltank aber in der Höhe
des Fahrzeugrahmens angebracht, wodurch der angestrebte möglichst tiefe Schwerpunkt
erzielt wird.
[0007] Für eine einfache Konstruktion hat es sich als günstig erwiesen, wenn der Löschmitteltank
an zwei in Längsrichtung des Fahrzeugrahmens gesehen in Abstand hintereinanderliegenden
Stellen am Fahrzeugrahmen aufgehängt ist. Bei besonders großen Tanklöschfahrzeugen
wäre es an sich aber auch denkbar, für den Löschmitteltank z.B. eine Dreifach-Aufhängung
vorzusehen.
[0008] Die drehbewegliche Aufhängung kann beispielswiese durch irgendwelche elastische Komponenten,
z.B. Federbänder, Luftfedern oder dergl., erzielt werden. Eine besonders stabile Ausführung
für den im vollgetankten Zustand außerordentlich schweren Löschmitteltank wird jedoch
dadurch erzielt, daß zumindest eine Aufhängung für den Löschmitteltank am Fahrzeugrahmen
ein Drehgelenk bildet oder enthält.
[0009] An sich könnten alle Aufhängungen eine Drehbewegung zwischen Tank und Rahmen zulassen.
Aus Stabilitätsgründen hat es sich jedoch als günstig erwiesen, wenn eine Aufhängung
für den Löschmitteltank am Fahrzeugrahmen eine starre Verbindung zwischen Tank und
Rahmen bildet. Somit ist der Löschmitteltank an einer Stelle starr mit dem Rahmen
verbunden, wogegen er an der (oder den) anderen Stelle(n) drehbeweglich mit ihm verbunden
ist, so daß sich der Rahmen an dieser Stelle im Fall eines Verwindens relativ zum
Löschmitteltank verdrehen kann. Demgemäß werden auch in diesem Fall keine Torsionsbeanspruchungen
auf den Tank übertragen.
[0010] Aus konstruktiven Gründen ist es vorteilhaft, wenn der Löschmitteltank am Fahrzeugrahmen
mittels wenigstens eines Querträgers aufgehängt ist, der sich quer über den Fahrzeugrahmen
erstreckt und mit diesem, gegebenenfalls drehbeweglich, sowie mit dem Löschmitteltank,
beispielsweise durch Verschraubung, verbunden ist. Dabei ist es weiters günstig,
wenn im Fall eines aus Längsträgern, z.B. leiterrahmenartig, gebildeten Fahrzeugrahmen
der Querträger mit einem Joch fest verbunden, z.B. verschraubt, ist, welches sich
quer zwischen den beiden Längsträgern erstreckt. Andererseits ist es auch von Vorteil,
wenn im Fall eines als Rohrrahmen ausgebildeten Fahrzeugrahmens der Querträger an
seiner Unterseite eine teilweise kreisbogenförmige Ausnehmung aufweist, in der der
Rohrrahmen aufgenommen ist. Im Bereich der kreisbogenförmigen Ausnehmung des Querträgers
kann hiebei gegebenenfalls ein Drehlager für den Rohrrahmen eingebaut sind, der Querträger
kann aber auch, zur Erzielung der erwähnten starren Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen,
in diesem Bereich der kreisbogenförmigen Ausnehmung fest mit dem Rohrrahmen verbunden,
z.B. verschraubt, sein.
[0011] Eine konstruktiv vorteilhafte Ausführungsform ist auch dadurch gekennzeichnet, daß
im Fall eines aus Längsträgern, z.B. leiterrahmenartig gebildeten, Fahrzeugrahmens
das Drehgelenk an einem die Längsträger quer verbindenden Joch angebracht ist, wobei
das Drehgelenk über zwei Schrägstreben, die sich schräg nach unten erstrecken und
am mittleren Tankteil unterhalb des Fahrzeugrahmens befestigt sind, mit dem Löschmitteltank
verbunden ist.
[0012] Zur Erzielung eines möglichst großen Tankvolumens ist es ferner von Vorteil, wenn
der Löschmitteltank beidseits des Fahrzeugrahmens zumindest auf einem Teil seiner
Länge, im Bereich des Laderaums, über die Höhe des Fahrzeugrahmens hinaus hochgezogen
ist. Auch ist es zu diesem Zweck günstig, wenn der Löschmitteltank in seinem vorderen
Teil ebenso wie in seinem hinteren Teil an der Unterseite pyramidenstumpfförmig vertieft
ist, wobei die querverlaufenden Pyramidenstumpf-Seitenwände, die der Tankmitte zugewandt
sind, einen einem vorgegebene Rampenwinkel entsprechenden Schrägverlauf haben.
[0013] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Im einzelnen zeigen in der Zeichnung:
Fig. 1 eine schematische, teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines Tanklöschfahrzeuges
mit Fahrzeugrahmen und Löschmitteltank gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische, teilweise aufgeschnittene Draufsicht auf dieses Tanklöschfahrzeug
gemäß der Fig. 1, wobei der Fahrzeugrahmen mit dem drehbeweglich aufgehängten Löschmitteltank
schematisch eingezeichnet ist;
Fig. 3 eine schematische, teilweise aufgeschnittene Vorderansicht dieses Tanklöschfahrzeuges
gemäß Fig. 1 und 2, ebenfalls mit schematisch eingezeichnetem Fahrzeugrahmen und daran
aufgehängtem Löschmitteltank; und
Fig. 4 in einer Ansicht ähnlich Fig. 3 eine modifizierte Ausführungsform eines Tanklöschfahrzeuges
gemäß der Erfindung.
[0014] Das in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Tanklöschfahrzeug 1 weist in an sich herkömmlicher
Weise in seinem vorderen Bereich eine Fahrer- bzw. Mannschaftskabine 2 und in seinem
hinteren Bereich einen Geräte- bzw. Laderaum 3 auf, wobei als Basis für die Kabine
2 bzw. den Laderaum 3 ein Fahrzeugrahmen 4 dient, der auch - über nicht näher dargestellte
Federn, z.B. Blattfedern oder aber eine Luftfederung - schematisch angeordnete vordere
und hintere Achsen 5 bzw. 6, mit Rädern 7 bzw. 8, trägt.
[0015] Mit dem Fahrzeugrahmen 4 ist ein relativ flacher, im Querschnitt ungefähr U-förmiger
(s. Fig. 3) Löschmitteltank 9 verbunden, der zwischen den Achsen 5, 6 angeordnet ist
und vorne oben eine Abstufung 10 aufweist, um einen ebenen Boden für die Kabine 2
zu ermöglichen. Der Löschmitteltank 9 weist an seiner Oberseite, auf den U-Schenkelteilen
11, 12 beidseits der Längsmittelebene des Tanklöschfahrzeuges 1, abnehmbare Tankdeckel
13 auf. Diese Tankdeckel 13 sind vom Laderaum 3 her, beispielsweise nach Hochschieben
von Aluminiumrolläden 14, zugänglich. Diese Aluminiumrolläden 14 - beispielsweise
je zwei auf einer Längsseite - schließen die seitlich eines Motors 15 und eines davor
befindlichen Schaltgetriebes 16 vorhandenen Räume für Gerätschaften ab. Der Motor
15 und das Getriebe 16 sind dabei in Fig. 1 nur ganz schematisch mit gestrichelten
Linien veranschaulicht, um so deren Lage im Tanklöschfahrzeug 1 zu veranschaulichen.
[0016] Vor dem Schaltgetriebe 16 ist ein in der Zeichnung nicht näher dargestelltes Verteilergetriebe
vorgesehen, wobei sich eine ebenfalls nicht dargestellte Kardanwelle schräg nach hinten
und eine andere Kardanwelle schräg nach vorne erstreckt, und zwar in Richtung zur
jeweiligen Achse 5 bzw. 6 des hier mit Allradantrieb ausgerüsteten Tanklöschfahrzeuges
1. Zur Anbringung der Kardanwellen sind sich in der Längsmittelebene des Tanklöschfahrzeuges
1 erstreckende schräge, wannen- bzw. kegelflächenförmige Vertiefungen 17 bzw. 18 in
der Oberseite des U-Stegteiles 19 des Tanks 9 vorgesehen (Fig. 2).
[0017] Der Fahrzeugrahmen 4 ist gemäß Fig. 1 bis 3 aus zwei im Querschnitt beispielsweise
C-förmigen, parallelen Längsträgern 20, 21 aufgebaut, die durch nicht näher veranschaulichte
Querstreben in an sich herkömmlicher Art - vgl. z.B. die eingangs erwähnte EP-A-252
202 - zu einem Leiterrahmen verbunden sind.
[0018] Im Heck des Tanklöschfahrzeuges 1 kann eine in der Zeichnung nicht dargestellte Löschwasserpumpe
angebracht sein, die über ein Zwischengetriebe vom - benachbart angeordneten - Motor
15 her angetrieben werden kann. Dabei ist beispielsweise der Heckteil des Tanklöschfahrzeuges
1 am hinteren Ende mittels einer Klappe 22 (Fig. 1) abgeschlossen, die den Zutritt
zu dieser Löschwasserpumpe und zu einer üblichen, nicht näher dargestellten Schnellangriffseinrichtung,
etwa mit einem 40 m langen formfesten Schlauch, ermöglicht.
[0019] Um eine Einleitung von Torsionsbeanspruchungen oder dergl. im Falle einer Verwindung
des Fahrzeugrahmens 4, beim Fahren über einen unebenen Boden, zu verhindern, ist der
Löschmitteltank 9 in einer bestimmten, nachstehend erläuterten Weise am Fahrzeugrahmen
4 aufgehängt, wobei die Art der Aufhängung nunmehr anhand insbesondere der Fig. 2
und 3 erläutert werden soll. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Löschmitteltank
9 an zwei Stellen in Längsrichtung des Fahrzeuges gesehen hintereinander am Fahrzeugrahmen
4 aufgehängt, wobei an der Stelle der hinteren Aufhängung eine starre Verbindung zwischen
dem Löschmitteltank 9 und dem Fahrzeugrahmen 4 vorgesehen ist. Diese starre Verbindung
wird dadurch erzielt, daß ein Querträger 23 vorgesehen ist (vgl. außer Fig. 2 und
3 auch Fig. 1), der an den oberen Flanschen der Längsträger 20, 21 des Fahrzeugrahmens
4 aufliegt und mit den aufrechten U-Schenkelteilen 11, 12 des Löschmitteltanks 9,
beispielsweise durch Verschrauben, wie in Fig. 3 schematisch angedeutet ist, fest
verbunden ist. Dieser Querträger 23 ist seinerseits mit einem oder vorzugsweise mit
zwei sich zwischen den Längsträgern 20, 21 quer erstreckenden Querjochen 24, 25 (Fig.
2) fest verbunden, beispielsweise ebenfalls verschraubt, wie in Fig. 3 schematisch
angedeutet ist. Die erwähnten Schraubverbindungen sind hinsichtlich der Montage des
Löschmitteltanks 9 am Fahrzeugrahmen 4 vorteilhaft, da der Löschmitteltank 9 von
unten her auf den Rahmen 4 aufgeschoben und sodann mit Hilfe des Querträgers 23 befestigt
werden kann.
[0020] An der vorderen Aufhängungsstelle ist eine drehbewegliche Verbindung zwischen dem
Löschmitteltank 9 und dem Fahrzeugrahmen 4 vorgesehen, und zwar ist ein allgemein
mit 26 angegebenes Drehgelenk vorgesehen, das von an sich herkömmlicher Bauart ist,
und das einerseits mit einem oder zwei Querjoch(en) 27, das bzw. die sich zwischen
den Längsträgern 20 und 21 erstreckt(en) und mit diesen fest, beispielsweise ebenfalls
durch Verschrauben, verbunden ist bzw. sind, und andererseits mit zwei Schrägstreben
28, 29 gekuppelt ist, die mit dem Löschmitteltank 9, und zwar mit dessen U-Stegteil
19 an dessen Oberseite, fest verbunden sind. Diese Verbindung oder Aufhängung mit
dem eingebauten Drehgelenk 26 ermöglicht somit an dieser Stelle Drehbewegungen zwischen
dem Löschmitteltank 9 und dem Fahrzeugrahmen 4, wenn sich letzterer verwindet, so
daß der nichtsdestoweniger über die Teile 23, 24 und 25 starr am Fahrzeugrahmen 4
befestigte Löschmitteltank 9 keinen Torsionsbeanspruchungen oder dergl. ausgesetzt
wird.
[0021] Aus Fig. 1 und 3 ist sodann noch ersichtlich, daß der Löschmitteltank 9 an seiner
Unterseite in seinem vorderen Teil ebenso wie in seinem hinteren Teil pyramidenstumpfförmige
Vertiefungen oder Wannenteile 31 bzw. 32 aufweist, wobei die einander bzw. der Tankmitte
zugewandten, querverlaufenden schrägen Seitenwände 33 bzw. 34 dieser Wannenteile einen
Schrägverlauf haben, der dem sog. Rampenwinkel R (Fig. 1) entspricht. Dieser Rampenwinkel
ist eine vorgegebene Größe für das Tanklöschfahrzeug 1 und ein Maß für seine Bodenfreiheit
beim Überfahren von Kuppen oder dergl.
[0022] Auf diese Weise kann das Tankvolumen zusätzlich vergrößert werden, was gerade im
vorliegenden Fall von Bedeutung ist, da der Tankinhalt durch die mittige kanalförmige
Ausnehmung des Tanks, um Platz für den Fahrzeugrahmen 4 zu schaffen (wobei durch diese
Ausnehmung die im Querschnitt ungefähr U-förmige Gestalt des Tanks 9 erhalten wird,
s. Fig. 3) das Fassungsvermögen des Tanks etwas reduziert wird. Auch wird zum Ausgleich
dieser Reduktion des Fassungsvermögens der Löschmitteltank 9 im Bereich des Laderaums
3 wie dargestellt, unter Ausbildung der bereits erwähnten Stufe 10, über den Fahrzeugrahmen
4 hinaus nach oben hochgezogen.
[0023] Das Tanklöschfahrzeug 1 gemäß Fig. 4 entspricht im wesentlichen in seinem Aufbau
dem vorstehend anhand der Fig. 1 bis 3 erläuterten Tanklöschfahrzeug, so daß sich
eine ausführlichere Beschreibung erübrigen kann. Ein Unterschied ist allerdings darin
gelegen, daß der Fahrzeugrahmen 4 bei diesem Ausführungsbeispiel durch einen Rohrrahmen
35 gebildet ist, der an sich herkömmlich ist und daher ebenfalls keiner weiteren Erläuterung
bedarf. In diesem Fall wird jedoch der Löschmitteltank 9 in seiner Querschnittsform
konform zum Rohrrahmen 35 ausgebildet, und die Aufhängung des Löschmitteltanks 9
am Rohrrahmen 35 erfolgt mittels Querträgern 36, die an ihrer Unterseite eine kreisbogenförmige
Ausnehmung 37 aufweisen, mit der sie auf der Oberseite des Rohrrahmens 35 aufliegen.
Dabei kann an der Stelle der starren Verbindung des Löschmitteltanks 9 mit dem Fahrzeugrahmen
4 dieser Querträger 36 fest mit dem Rohrrahmen 35 verbunden sein, z.B. mit Hilfe von
Schrauben, und im übrigen ist der Querträger 36 wiederum seitlich, etwa über nicht
näher dargestellte Flanschen, mit dem Löschmitteltank 9, d.h. dessen U-Schenkelteilen
11 bzw. 12, verschraubt.
[0024] An der Stelle der beweglichen Aufhängung kann der Querträger 36 mit seiner kreisbogenförmigen
Ausnehmung einfach, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Lagern, am Rohrrahmen
aufliegen, wodurch die Drehbeweglichkeit gesichert wird.
[0025] Es kann aber auch in ähnlicher Weise wie bei der vorhergehenden Ausführungsform
eine Drehgelenk-Baueinheit in die Aufhängung eingebaut sein.
[0026] Wenn die Erfindung vorstehend anhand von besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen
näher erläutert wurde, so sind doch selbstvertändlich weitere Abwandlungen und Modifikationen
im Rahmen der Erfindung möglich. So wäre es beispielsweise denkbar, die Längsträger
20, 21 des Fahrzeugrahmens 4 bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 in den Bereichen
vor bzw. hinter dem Löschmitteltank 9 seitlich auswärts gekröpft auszubilden, d.h.
diese Längsträger 20, 21 im Bereich des Löschmitteltanks 9 enger aneinanderzurücken,
um so möglichst wenig Tankinhalt durch den für den Fahrzeugrahmen 4 vorzusehenden
Platz zwischen den U-Schenkelteilen 11, 12 des Löschmitteltanks 9 zu verlieren. Ferner
ist es möglich, statt eines Allradantriebs nur einen herkömmlichen Hinterradantrieb
vorzusehen, und es könnte überdies auch eine doppelte Hinterachse vorhanden sein.
1. Tanklöschfahrzeug (1) mit einem eine Fahrer- bzw. Mannschaftskabine (2) und einen
Laderaum (3) sowie eine vordere und wenigstens eine hintere Radachse (5, 6) tragenden
Fahrzeugrahmen (4) und mit einem tiefliegend im Raum zwischen den Radachsen (5, 6)
angebrachten Löschmitteltank (9), dadurch gekennzeichnet, daß sich der Löschmitteltank
(9) im Querschnitt ungefähr U-förmig seitlich und unterhalb des Fahrzeugrahmens (4)
erstreckt und an diesem drehbeweglich aufgehängt ist.
2. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschmitteltank
(9) an zwei in Längsrichtung des Fahrzeugrahmens (4) gesehen in Abstand hintereinanderliegenden
Stellen am Fahrzeugrahmen (4) aufgehängt ist.
3. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eine Aufhängung für den Löschmitteltank (9) am Fahrzeugrahmen (4) ein Drehgelenk (26)
bildet oder enthält.
4. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufhängung
für den Löschmitteltank (9) am Fahrzeugrahmen (4) eine starre Verbindung zwischen
Tank (9) und Rahmen (4) bildet.
5. Tanklöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Löschmitteltank (9) am Fahrzeugrahmen (4) mittels wenigstens eines Querträgers
(23; 27; 36) aufgehängt ist, der sich quer über den Fahrzeugrahmen (4) erstreckt und
mit diesem, gegebenenfalls drehbeweglich, sowie mit dem Löschmitteltank (9), beispielsweise
durch Verschraubung, verbunden ist.
6. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall eines aus
Längsträgern (20, 21), z.B. leiterrahmenartig, gebildeten Fahrzeugrahmen (4) der Querträger
(23) mit einem Joch (24) fest verbunden, z.B. verschraubt, ist, welches sich quer
zwischen den beiden Längsträgern (20, 21) erstreckt.
7. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall eines als
Rohrrahmen (35) ausgebildeten Fahrzeugrahmens (4) der Querträger (36) an seiner Unterseite
eine teilweise kreisbogenförmige Ausnehmung (37) aufweist, in der der Rohrrahmen (35)
aufgenommen ist.
8. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
kreisbogenförmigen Ausnehmung (37) des Querträgers (36) ein Drehlager für den Rohrrahmen
(35) eingebaut ist.
9. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger
(36) im Bereich der kreisbogenförmigen Ausnehmung (37) fest mit dem Rohrrahmen (35)
verbunden, z.B. verschraubt, ist.
10. Tanklöschfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall eines
aus Längsträgern (20, 21), z.B. leiterrahmenartig, gebildeten Fahrzeugrahmens (4)
das Drehgelenk (26) an einem die Längsträger (20, 21) quer verbindenden Joch (27)
angebracht ist, wobei das Drehgelenk (26) über zwei Schrägstreben (28, 29), die sich
schräg nach unten erstrecken und am mittleren Tankteil (19) unterhalb des Fahrzeugrahmens
(4) befestigt sind, mit dem Löschmitteltank 9) verbunden ist.
11. Tanklöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Löschmitteltank (9) beidseits des Fahrzeugrahmens (4) zumindest auf einem Teil
seiner Länge, im Bereich des Laderaums (3), über die Höhe des Fahrzeugrahmens (4)
hinaus hochgezogen ist.
12. Tanklöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Löschmitteltank (9) in seinem vorderen Teil ebenso wie in seinem hinteren Teil
an der Unterseite pyramidenstumpfförmig vertieft ist, wobei die querverlaufenden Pyramidenstumpf-Seitenwände
(33, 34), die der Tankmitte zugewandt sind, einen einem vorgegebene Rampenwinkel (R)
entsprechenden Schrägverlauf haben.