[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Siebmaschinensystem für eine Mehrdecksiebmaschine,
ausgelegt nach dem Wurfsiebprinzip, zur Lösung unterschiedlicher Klassieraufgaben,
vorzugsweise mit Trennschnitten im Bereich von 5,0 mm bis 0,04 mm, in einer geschlossenen
Maschineneinheit.
[0002] Siebmaschinen werden nach ihrer Funktionsweise grundsätzlich in Wurfsiebe und Plansiebe
unterteilt. Bei den Wurfsieben erfolgt die Sieberregung in einer senkrechten Komponente
zur Siebebene wurfartig. Plansiebe schwingen in der Siebebene. Nähere Ausführungen
dazu enthält H. Schubert: Aufbereitung fester mineralischer Rohstoffe, Bd. I, VEB
Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 3. Auflage.
Als Wurfsieb ausgelegte Mehrdecksiebmaschinen sind bereits bekannt. Sie unterscheiden
sich hauptsächlich in der oben beschriebenen Art der Sieberregung. weniger in der
Zahl der zur Verfügung stehenden Siebdecks. Allgemein werden Ein- bis höchstens Vierdecksiebe
angeboten und verwendet, so daß bis zu 5 Korngrößenklassen gewonnen werden können.
Die Begrenzung der Zahl der Siebdecks wird damit begründet, daß mit abnehmender Korngröße
bzw. Maschenweite die Siebleistung zurückgeht und damit der Siebmaschinendurchsatz
nach der Siebleistung des feinsten Siebbelages eingestellt werden muß.
Ein Vertreter ist dafür der als Plansieb ausgelegte Regula-Freischwinger der Firma
J. Engelsmann AG, BRD, für eine Klassierung von beispielsweise 8 Korngrößenklassen,
bei dem die Siebdecks nicht übereinander angeordnet sind. In einem Rahmen können mehrere
Siebebenen, untereinander getrennt, vertikal angeordnet werden. Der Nachteil dieser
Siebmaschine besteht in einem großen Flächen- und Raumbedarf. Eine typische Mehrdecksiebmaschine
nach dem Plansiebprinzip ist der Plansichter zur Klassierung von Mehl in verschiedene
Qualitätsklassen. Er besteht aus einem Spannrahmen, in dem Kastensiebe und Distanzkammern
eingespannt sind. Je nach der Fließfähigkeit des Siebgutes wird der Siebstapel geneigt,
um eine Siebgutbewegung von der Einlauf- zur Austragsseite zu erreichen. Durch das
Plansiebprinzip ist nur eine begrenzte Produktgruppe ausreichend gut klassierbar.
Weiterhin sind Vibrationsrundsiebe als Mehrdecksiebmaschinen bekennt, in denen die
Bewegung von Plan- und Wurfsieb vereinigt ist. Ein Vertreter davon ist der Vibrationsseparator
der Firma F.B.Lehmann Maschinenfabrik GmbH, BRD. Er führt dreidimensionale Siebbewegungen
über 2 Schwungmassen und einen Federkranz aus und erzeugt bis 5 Korngrößenklassen
in einer Maschine. Ein ähnlicher Maschinentyp ist die Taumelsiebmaschine, beispielsweise
der Firma Allgaier-Werke GmbH, BRD, üblicherweise mit 3 Siebdecks und 4 Korngrößenklassen.
Der Nachteil der Vibrationsrundsiebe ist ihre kleine verfügbare Siebfläche von maximal
5 - 6 m² pro Siebdeck.
Alle die genannten Mehrdecksiebmaschinen haben den gemeinsamen Nachteil, daß über
eine zentrale Aufgabe das Siebgut aufgegeben wird und entsprechend seiner Korngrößenverteilungsdichte
und den aufgelegten Siebmaschenweiten eine Klassierung stattfindet, bei der die Siebflächenbelegung
einzelner Siebdecks über- oder unterbelastet wird und damit die Siebgüte bzw. die
Trennschärfe des Klassierproduktes beeinträchtigt wird.
In der Patentschrift DD 151 882 bzw. EP 0 028 792 wird eine als Wurfsieb ausgelegte
Mehrdecksiebmaschine beschrieben, die mit besonderen konstruktiven Merkmalen, wie
steiler Sieberregung zwischen 45
o bis 85
o (Wurfwinkel) und einem Rückführelement ausgezeichnet ist. Damit sind neue Konstruktionselemente
im Siebmaschinenbau eingeführt worden, durch die es gelingt, das Siebgut in einer
Rückführung entgegen der Transportrichtung erneut zur Aufgabeseite zu fördern und
bei einer Vielzahl von Korngrößenklassen eine größere Trennschärfe zu ermöglichen.
Es ist aber mit der Entwicklung von Konstruktionselementen noch nicht gelungen, neue
Siebmaschinensysteme auf ihrer Basis aufzubauen, mit denen unterschiedlichste Siebprobleme
möglichat in einer Maschineneinheit wirtschaftlich gelöst werden können. Das Wurfsiebprinzip
in einer Mehrdecksiebmaschine stößt an Leistungsgrenzen, wenn, wie bereits vorher
beschrieben, eine zu hohe oder zu niedrige Siebflächenbelegung auf einzelnen Siebdecks
auftritt, die zu Verlusten in der Siebgüte bzw. der Trennschärfe des Klassierprozesses
führt. Die Gewinnung einer Vielzahl von Korngrößenklassen, beispielsweise über 10
in einer Mehrdecksiebmaschine, führt bei Veränderungen in der Korngrößenverteilung
eines Siebgutes zu Verlusten im Durchsatz und in der Siebgüte, d.h. die Siebmaschine
ist nicht ausgelastet und bringt zusätzlich Qualitätsverluste mit sich.
[0003] Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Siebmaschinensystem auf der Basis einer nach dem
Wurfsiebprinzip arbeitenden Mehrdecksiebmaschine zu entwickeln, mit deren Hilfe Klassieraufgaben
in einer einzelnen Maschineneinheit gelöst werden,wenn das Aufgabegut produktionsbedingt
in seiner Kornzusammensetzung wechselt, wenn unterschiedliche Siebgüter mit unterschiedlicher
Dichte oder Kornform zu klassieren sind oder wenn aus einem Aufgabegut ohne Rücksicht
auf dessen Kornverteilung bedarfsgerechte Körnungen zu erzeugen sind. Es ist weiterhin
Aufgabe der Erfindung, mit dem Siebmaschinensystem eine gleichmäßige Siebflächenbelegung
unter Berücksichtigung der Korngrößenverteilungsdichte des Aufgabegutes, der jeweiligen
Maschenweite und der zugehörigen relativ freien Siebfläche zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Siebstapel einer nach dem
Wurfsiebprinzip ausgebildeten Mehrdecksiebmaschine aus den Zonen:
Vorsiebstapel, Hauptsiebstapel, Teilsiebstapel, Nachsiebstapel und Rückführelement
besteht, die gegenseitig austauschbar und ersetzbar sind und zu den Systemlösungen
- Mehrdecksiebmaschine mit einem Vorsiebstapel, Rückführelement und Nachsiebstapel;
- Mehrdecksiebmaschine mit Vorsiebstapel, Rückführelementen und Nachsiebstapeln;
zusammensetzbar sind.
Für dieses Siebmaschinensystem ist weiterhin erfindungswesentlich, daß, bis auf das
Rückführelement, jede Zone mindestens aus einem Siebdeck und einem Blinddeck und im
System einer Mehrdecksiebmaschine mit einem Hauptsiebstapel dieser aus mindestens
fünf Siebdecks und einem Blinddeck besteht, daß die Sieb- und Blinddecks längsgeteilt
und in ihrem Rahmenprofil untereinander stapelbar und gegenseitig abgedichtet sind
und daß diese beiden Deckarten an ihrer Einlauf- und Auslaufseite Durchführungen für
das Siebgut enthalten, um damit eine Siebgutverteilung innerhalb der Siebmaschine
sowie eine Abführung des Siebgutes aus der Siebmaschine zu gewährleisten. Im Fall
des Systems mit einem Hauptsiebstapel sind auf mindestens einem Siebdeck beiderseits
unterschiedliche Maschenweiten bzw. Siebgewebe aufgelegt.
Die Aufgabe des Rückführelements ist dabei die Förderung des Siebgutes entgegen der
Förderrichtung für eine erneute Wiederholung des Siebvorganges zur Einlauf- bzw. Aufgabeseite
innerhalb der Siebmaschine. Der Siebstapel, bestehend aus Siebdecks, Blinddecks und,
je nach Wahl des Siebsystems, Rückführelementen, wird in einem Schwingungsrahmen mittels
eines Stahlseiles oder Spannschrauben schwingungsstabil und staubdicht verspannt.
Als erfindungswesentlich hat sich weiterhin erwiesen, daß die Siebdecks im Unterboden
Siebhilfen enthalten. Bei dem Siebmaschinensystem Vorsiebstapel - Rückführelement
- Nachsiebstapel wird im Vorsiebstapel das Aufgabegut in größere Kornklassenbereiche
(Körnungsgruppen) vorklassiert, um nach der Rückführung im Nachsiebstapel entsprechend
dem Klassierverhalten der Siebgüter und deren Korngrößenverteilungsdichte eine optimale
Siebflächenbelegung zu erreichen. Mit der zusätzlichen Längsteilung der Siebdecks
ist eine weitere Anpassung an die verschiedensten Siebaufgaben gegeben. Dieses Siebmaschinensystem
gilt für die Erzeugung einer Vielzahl von Korngrößenklassen.
Bei dem Siebmaschinensystem mit mehreren Teilsiebstapeln sind parallel laufende gleiche
Siebvorgänge mit dem Ziel der Erzeugung weniger Korngrößenklassen bei hohem Durchsatz
in einer einzelnen Mehrdecksiebmaschine möglich. Bei dem Siebmaschinensystem mit einem
Hauptsiebstapel, bestehend aus mindestens 5 Siebdecks und einem Blinddeck wird das
Aufgabegut so über die einzelnen Siebdecks geführt, daß für bestimmte Fraktionen,
die in dem Aufgabegut angereichert sind, mehr Siebfläche zur Verfügung steht. Auch
hier erweist sich die Längsteilung der Siebdecks für eine Anpassung an die korngrößenverteilungsdichte
des Aufgabegutes als sehr positiv, da rechts- und linksseitig unterschiedliche Maschenweiten
aufgelegt werden können.
Mit dem vorgeschlagenen Siebmaschinensystem auf der Basis einer Mehrdecksiebmaschine
können in einer einzelnen Maschineneinheit die aufgabegemäßen Stoffe in hoher Trennschärfe
bei niedrigem Raumbedarf, niedrigen Invest- und Unterhaltungskosten und geringem Entstaubungsaufwand
klassiert werden. Nachfolgend wird die Erfindung anhand von 2 Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0004] Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch den gesamten Siebstapel eines auf der Basis
einer Mehrdecksiebmaschine nach DD 151 882 bzw. EP 028 792 entwickelten Siebmaschinensystems,
bestehend aus Vorsiebstapel 1, Rückführelement 5 und Nachsiebstapel 4, wobei der Siebstapel
in der Mitte längsgeteilt ist. Der gesamte Siebstapel wird durch eine Stahlseilverspannung
schwingungsstabil und staubdicht im Schwingungsrahmen fest zu einer Mehrdecksiebmaschine
verspannt. Im Vorsiebstapel 1, der aus 4 Siebdecks und 1 Blinddeck besteht, wird das
Aufgabegut in 5 Körnungsgruppen zerlegt: >63 mm; 0,63 - 0,4 mm; 0,4 - 0,25 mm; 0,25
- 0,16 mm und <0,16 mm. Damit sind beide Siebhälften mit gleichen Siebmaschen belegt.
Im Rückführelement 5 werden die Körnungsgruppen von der Austragsseite zur Aufgabeseite
entgegengesetzt der Sieberregung transportiert. Dabei ist aus der Figur 1 zu entnehmen,
daß jeweils 2 bis 3 Körnungsgruppen auf der rechten bzw. linken Siebhälfte miteinander
vereinigt werden. Im Nachsiebstapel 4 sind auf der rechten Siebhälfte die Maschenweiten
2 mm; 1,6 mm; 1,25 mm; 1 mm; 0,8 mm; 0,63 mm; 0,5 mm und 0,4 mm aufgelegt und auf
der linken Siebhälfte die Maschenweiten 0,315 mm; 0,25 mm; 0,2 mm; 0,16 mm; 0,125
mm; 0,1 mm; 0,08 mm und 0,063 mm. Durch die schwarzen Pfeile werden die Überführungsstellen
von Körnungsgruppen aus den Durchführungen auf die Siebdecks des Nachsiebstapels 4
gekennzeichnet. Mit der Festlegung der Trennschnitte im Vorsiebstapel 1 und der Aufteilung
der Körnungsgruppen im Nachsiebstapel 4 mit seiner zusätzlichen Unterteilung in eine
rechte und eine linke Seite wird die gute Anpassung an sehr unterschiedliche Siebgüter
unter Berücksichtigung der Korngrößenverteilungsdichte des Aufgabegutes, der jeweiligen
Maschenweite und der zugehörigen relativen freien Siebfläche sichtbar, wodurch die
notwendige gleichmäßige Siebflächenbelegung erreicht wird.
Als effektiv haben sich nach Anbringen eines Unterbodens mit grobem Siebgewebe Siebhilfen
in Form von Gummi- oder Holzkugeln zur Verhinderung des Erblindens der Siebdecks mit
feinen Maschenweiten erwiesen. Der Siebstapel wird mittels Spannschrauben fest mit
dem Schwingungsrahmen verspannt.
[0005] Beim zweiten Ausführungsweg ist das Siebmaschinensystem prinzipiell wie im ersten
ausgeführt, jedoch erfolgt die Trennung des Siebgutes in der Reihenfolge: Vorsiebstapel,
Rückführelemente, Nachsiebstapeln. Auch hier gelingt sehr genau eine Abstimmung der
Korngrößenverteilungsdichte des Aufgabegutes auf die Trennflächenbelegung der jeweiligen
Maschenweiten und relativ freien Siebflächen.
1. Siebmaschinensystem, ausgebildet als Mehrdecksiebmaschine nach dem Wurfsiebprinzip,
mit in Schwingrahmen verspannten Siebdecks, Blinddecks und Rückführelementen als Siebstapel
und mit einem am Siebstapel angeordneten Schwingungsreger, dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebstapel aus den Zonen: Vorsiebstapel (1), Hauptsiebstapel (2), Teilsiebstapel
(3), Nachsiebstapel (4) und Rückführelement (5) besteht, die gegenseitig austauschbar
und ersetzbar sind und zu den Systemlösungen
- Mehrdecksiebmaschine mit einem Vorsiebstapel (1), Rückführelement (5) und Nachsiebstapel
(4);
- Mehrdecksiebmaschine mit Vorsiebstapel (1); Rückführelementen (5) und Nachsiebstapeln
(4)
zusammensetzbar sind.
2. Siebmaschinensystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bis auf das
Rückführelement jede Zone mindestens aus einem Siebdeck und einem Blinddeck und im
System mit einem Hauptsiebstapel dieser aus mindestens fünf Siebdecks und einem Blinddeck
besteht.
3. Siebmaschinensystem nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebdecks
und Blinddecks längsgeteilt sind und im System des Hauptsiebstapels auf mindestens
einem Siebdeck beiderseits unterschiedliche Maschenweiten bzw. Siebgewebe aufgelegt
sind.
4. Siebmaschinensystem nach Patentanspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebdecke
und Blinddecks in ihrem Rahmenprofil untereinander stapelbar und gegenseitig abgedichtet
sind.
5. Siebmaschinensystem nach Patentanspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebdecks
und Blinddecks an ihrer Einlauf- und Auslaufseite Durchführungen für des Siebgut enthalten.
6. Siebmaschinensystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebstapel
im Schwingrahmen mittels eines Stahlseiles oder Spannschrauben schwingungsstabil und
staubdicht verspannt ist.
7. Siebmaschinensystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebdecks
im Unterboden Siebhilfen enthalten.
1. Screening machine system, designed as a multi-deck screening machine based on the
shaking screen principle, having screening decks, blind decks and return elements
braced as a screening stack in swing frames and having a vibration exciter disposed
on the screening stack, characterised in that the screening stack comprises the zones:
primary screening stack (1), main screening stack (2), partial screening stack (3),
rescreening stack (4) and return element (5), which are interchangeable and replaceable
one with the other and may be combined to form the system solutions of
- a multi-deck screening machine having a primary screening stack (1), a return element
(5) and a rescreening stack (4);
- a multi-deck screening machine having a primary screening stack (1), return elements
(5) and rescreening stacks (4).
2. Screening machine system according to patent claim 1, characterised in that down to
the return element each zone comprises at least one screening deck and one blind deck
and, in the system having a main screening stack, the latter comprises at least five
screening decks and one blind deck.
3. Screening machine system according to patent claims 1 and 2, characterised in that
the screening decks and blind decks are longitudinally slit and, in the system of
the main screening stack, meshes or screen nettings which mutually differ are placed
on at least one screening deck.
4. Screening machine system according to patent claims 1 to 3, characterised in that
the screening decks and blind decks in their frame profile are stackable one on top
of the other and are sealed off one from the other.
5. Screening machine system according to patent claims 1 to 4, characterised in that
the screening decks and blind decks include lead-through openings for the screened
substance on their inlet and outlet sides.
6. Screening machine system according to patent claim 1, characterised in that the screening
stack is braced in the swing frame in a vibrationally stable and dust-tight manner
by means of a steel cable or tightening screws.
7. Screening machine system according to patent claim 1, characterised in that the screening
decks contain screening aids in their floor.
1. Système d'appareil de tamisage, réalisé en forme d'appareil de tamisage à plateaux
multiples, sur base du principe de tamisage par projection, avec plateaux de tamisage
serrés en cadre oscillant, plateaux aveugles et éléments de retour empilés en pile
de tamisage, et avec inducteur d'oscillations disposé contre la pile de tamisage,
caractérisé en ce que la pile de tamisage consiste en les zones: pile de prétamisage
(1), pile de tamisage principal (2), pile de tamisage partiel (3), pile de post-tamisage
(4) et élément de retour (5), qui sont mutuellement échangeables et remplaçables et
qui peuvent être assemblés en les systèmes:
- appareil de tamisage à plateaux multiples avec une pile de prétamisage (1), un élément
de retour (5) et une pile de posttamisage (4);
- appareil de tamisage à plateaux multiples avec pile de prétamisage (1); éléments
de retour (5) et piles de post-tamisage (4).
2. Système d'appareil de tamisage selon la revendication 1, caractérisé en ce que jusque
sur l'élément de retour chaque zone consiste en au moins un plateau de tamisage et
un plateau aveugle, et dans le système à une pile de tamisage principal, celle-ci
consiste en au moins cinq plateaux de tamisage et un plateau aveugle.
3. Système d'appareil de tamisage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce
que les plateaux de tamisage et les plateaux aveugles sont partagés en deux dans le
sens de la longueur, et que dans le système à pile de tamisage principal, des tamis
de dimensions de maille, ou treillis de tamisage, différents sont disposés de chaque
côté d'au moins un plateau de tamisage.
4. Système d'appareil de tamisage selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les plateaux de tamisage et les plateaux aveugles sont empliables l'un en dessous
de l'autre dans leur cadre profilé et sont mutuellement isolés.
5. Système d'appareil de tamisage selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
les plateaux de tamisage et les plateaux aveugles contiennent des orifices de passage
du produit à tamiser du côté de leur entrée et du côté de leur sortie.
6. Système d'appareil de tamisage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la
pile de tamisage est serrée dans le cadre oscillant d'une manière résistant aux vibrations
et étanche à la poussière au moyen d'un câble d'acler ou de tiges filtées de serrage.
7. Système d'appareil de tamisage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les
plateaux de tamisage contiennent dans leur fond des adjuvants de tamisage.