[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine segmentierte Schalenbauweise mit schwimmend gelagerter
Innenverkleidung, insbesondere für Schienenfahrzeuge.
[0002] Es ist bekannt, die Wagenkästen überwiegend aus den Großbaugruppen Untergestell,
zwei Seitenwanden, Dachschale und zwei Stirnwänden zusammenzufügen. Wegen der Abmessung
dieser Baugruppen sind für die Fertigung große und teure Fertigungsanlagen erforderlich.
Um diese Kosten zu senken ist es seit langem üblich, Wagenkästen in gleichartige vertikal
geteilte Segmente zu unterteilen (EP 0 360 585; DE 1 630 595 A1; Bericht "Forecast
on structural behaviour for a composite city bus in GRFP", I. Crivelli et al, Composite
Manufacturing Vol.1 No 1 March 1990). Desweiteren ist der Innenausbau der bekannten
Rohbauwagenkästen wegen der mangelnden Zugängikeit des Innenraumes von außen problematisch.
Die Innenausbauten werden in bekannter Weise durch die Türöffnungen, bestenfalls noch
durch Dachöffnungen und Öffnungen im Stirnwandbereich eingebracht. Die Montage von
komplettierten Baugruppen mit daran befindlicher Innenausstattung scheiterte bisher
an der notwendige Fügetechnik. Warmfügetechniken wie z.B Schweißen entfallen wegen
der Beschädigungsgefahr der Innenausstattung und der Zugängigkeit.
[0003] In der EP 0489 294 A1 wird ein Wagenkasten mit durchgehendem Boden und Dachlangträger
beschrieben, bei dem an den Langträgern jeweils aufeinander folgend Ringspante und
U-förmige Schalen in Form des Wagenkastenprofils unterhalb der Fensterbrüstung sowie
U-förmige Schalen in Form des Wagenkastenprofils oberhalb der oberen Fensterbrüstung
angebracht werden. Die tragende Struktur wird aus den durchgehenden Langsträgern und
den diese verbindenden Ringspanten gebildet, wobei kein vorhergehender Einbau von
Ausrüstungsbauteilen in diese Segmente vorgesehen ist. Bei dieser bekannten Bauweise
ist keine Seitenwand im ursprünglichen Sinn vorhanden. Die Ringspante sowie die Fenster
verbinden die Dach- und Bodengruppe. Als Nachteil stellt sich heraus, daß der Seitenwandaufbau
nicht die Anforderungen der UIC hinsichtlich der Lärm- und Schalldämmung von Schienenfahrzeugen
gänzlich erfüllt. Es ist erforderlich, eine separate Innenschale und Isolation vorzusehen.
Ausrüstungskomponenten können nicht in die Seitenwand- und Dachsegmente integriert
werden.
[0004] In der EP 0260 200 wird ein Wagenkasten mit längslaufenden durchgehenden Boden- und
Dachlangträger und mit damit verbundenen Boden- und Dachquerträger sowie vertikalen
Säulenprofilen beschrieben, die die lasttragende Gerippestruktur bilden. Gleichartige
segmentierte Seitenwand-, Dach-, und Fußbodenschalenelemente sind als (Aluminium-)
Sandwichbauteile mit Wabenkern und Rahmenprofilen ausgebildet. Auf die Befestigungen
der Seitenwand- und Dachsegmente wird in dieser Druckschrift nicht näher eingegangen.
Die nach unten demontierbare segmentierte Bodengruppe ist formschlüssig ausgebildet.
Auch bei diesem Wagenkastenaufbau werden die UIC-Richtlinien hinsichtlich Schall-
und Wärmedämmung nicht ohne eine separate Innenschale und Isolation erfüllt. In dieser
Schrift sind keine Hinweise vorhanden, Ausrüstungskomponenten in die Seitenwand- und
Dachsegmente vor dem Zusammenbau des Wagenkastens zu integrieren.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine segmentierte Schalenbauweise mit schwimmend gelagerter
Innenverkleidung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der Fertigungs- und
Montageaufwand reduziert wird, Gebäude und andere Investitionskosten für die Fertigung
und Montage eingespart werden, eine variable "modulare" Gestaltung der Wagenkästen
durch die Anzahl der Segmente zu schaffen, wobei eine Herstellung der Segmente mit
Übermaß aus einem Werkzeug, eine "offene" Gerippestruktur und eine hohe Zugängigkeit
des Fahrzeuginneren möglich ist und Boden, Sitze, Aggregate vor Montage der Seitenwände
montiert werden können, eine variable Werkstoffauswahl für die Segmente möglich ist,
Außen- und Innenschalen, Isolation und Beschläge und ggf. Fenster aus nur einem Werkstoff
hergestellt werden können, mit einfachen bekannten Fügeverfahren ein einfaches Zerlegen
bzw. ein Bauteilaustausch und eine recycling-gerechte Konstruktion möglich wird.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche gelöst, d.h.,
daß Schalensegmente wie Seitenwandschalensegmente, Dachschalensegmente und Seitenwand-
Dachschalensegmente mit einer schwimmenden Innenschale als komplette Teile von außen
an einem Tragwerkgerippe montiert werden, die Schalensegmente durch ihren kompakten
Aufbau und durch ihre Verbindungen miteinander und ihre Verbindungen mit dem Tragverband
hauptsächlich die Schubbelastungen übernehmen, wobei die schwimmende Innenschale durch
schubsteife, biegeweiche oder druckweiche Schubwinkel gebildet wird und die Verbindungen
der Schalensegmente miteinander durch Aussteifungs- und Abdeckungsprofile verwendet
werden und in einer weiteren Ausbildung die Verbindungen der Seitenwand-Dachschalensegmente
mit einem Dachmittenlangträger gebildet werden aus nach oben oder unten gerichteten
Verbindungsfalzen, die jeweils mit ihren senkrechten und waagerechten Falzflächen
an den parallel dazu liegenden Flächen des Dachmittenlangträger anliegen und mit bekannten
Mitteln wie Schweißen, Nieten, Kleben zusammengefügt sind.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll anhand der Zeichnungen näher erläutert
werden. Die Zeichnungen zeigen in:
- Fig. 1:
- schematische Explosions-Darstellung eines Wagenkastens mit vormontierter ebener Dachroststruktur
(flaches Dach), bestehend aus einem Fachwerkgerippe und Schalensegmenten,
- Fig. 2:
- schematische Explosions-Darstellung eines Wagenkastens, bestehend aus einem Fachwerkgerippe
in Spantenbauweise und Schalensegmenten,
- Fig. 3:
- ein Seitenwandschalensegment mit biegeweichen Schubwinkeln,
- Fig. 4:
- eine Seitenwandaußenschale mit Aussteifungsbord,
- Fig. 5:
- eine Form des Aussteifungsbordes und der Verbindung der Seitenwandaußenschale mit
einem Anschlußteil und Säulenverkleidung,
- Fig. 6:
- eine weitere Form des Aussteifungsbordes und der Verbindung wie Fig. 5,
- Fig. 7:
- eine weitere Form des Aussteifungsbordes und der Verbindung wie Fig. 5,
- Fig. 8:
- Schnitt A-A nach Fig. 1,
- Fig. 9:
- Einzelheit Z nach Fig. 8,
- Fig. 10:
- eine weitere Form der Verbindung zweier Schalensegmente in Sandwichbauweise,
- Fig. 11:
- eine weitere Form der Verbindung wie Fig. 9,
- Fig. 12:
- Einzelheit Z nach Fig. 11,
- Fig. 13:
- schematische Darstellung eines in Dachmitte getrennten U-förmigen Wagenkastensegmentes
- Fig. 14:
- Einzelheit y nach Fig. 13,
- Fig. 15:
- die Verbindung der Außenschale mit der Innenschale über eine Verbindungsstruktur,
- Fig. 16:
- L-förmiges Seitenwand- Dachschalensegment mit nach innen gerichtetem Dachfalz,
- Fig. 17:
- L-förmiges Seitenwand- Dachschalensegment mit nach außen gerichtetem Dachfalz,
- Fig. 18:
- L-förmiges Seitenwand- Dachschalensegment mit durchgehendem Dachmittenlangträger,
- Fig. 19 a, b, c:
- Einzelheit y nach Fig. 18 verschiedener Dachlangträgervarianten,
- Fig. 19 d, e, f:
- Einzelheit X nach Fig. 17 verschiedener Dachlangträgervarianten.
[0008] Gemäß Fig. 1 und 2 besteht der Wagenkasten des Schienenfahrzeuges aus einem tragenden,
von allen Seiten her zugänglichem Fachwerkgerippe, aufgesetzt auf einer Bodengruppe
1 sowie aus den mit diesem Gerippe verbundenen Schalensegmenten 18, wie Seitenwandschalensegment
5, Dachschalensegment 8 oder Seitenwand-Dachschalensegment 23 gemäß Fig. 13. Die Schalensegmente
18 werden vornehmlich auf Schub belastet. Im Detail besteht der Wagenkasten aus der
vorkomplettierten Bodengruppe 1 in Stahlprofildifferential- oder Aluminiumprofilintegralbauweise,
den damit verbundenen Stirnwänden 2, den möglichst äquidistant dazwischen angeordneten
Säulen 3, einem darauf aufgesetzten vorkomplettierten Dachgerippe 4 in Stahl- oder
Aluminium- profilintegralbauweise oder FVW-Schalenelemente und den mit diesem räumlichen
Gerippe verbundenen Seitenwandschalensegmenten 5 und Dachschalensegmenten 8 gemäß
Fig. 2, die auf Spanten 6 mit Dachlangträger 7 aufgesetzt sind.
[0009] Die Seitenwandschalensegmente 5 gemäß Fig. 3 bestehen aus einer Schubbelastungen
aufnehmenden Außenschale 9 in monolithischer Schalenbauweise oder Sandwichbauweise
und einer mittels Schubwinkel 12 schwimmend mit dieser verbundenen Innenschale 10,
sowie einer dazwischen befindlichen Wärme- und Schallisolation 11. Alle notwendigen
in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Ausrüstungsteile wie Fenster, Ascher,
Klapptische, Konvektions- oder Folienheizungen etc. werden außerhalb des Fahrzeuges
mit den Außenschalen 9 und Innenschalen 10 jeweils zu einer Baugruppe vorkomplettiert.
Als Werkstoff für die Seitenwandschalensegmente 5 und ggf. Dachschalensegmente 8 sind
in Abhängigkeit von der mechanischen Beanspruchung und weiterer Randbedingungen Materialien
verwendbar wie Aluminium, Stahl, bevorzugt aber Faserverbundwerkstoffe. Die Funktion
des Tragwerkgerippes kann teilweise oder vollständig in den Seitenwandschalensegmenten
5 und Dachschalensegmenten 8 integriert sein. Gemäß Fig. 4 sind Ränder als Aussteifungsborde
15 der Schalensegmente 18 in den dargestellten Formen gemäß Fig. 5 bis 7 gestaltet.
Bei dieser Ausbildung ist ein separates Tragwerkgerippe wie in Figuren 1 und 2 dargestellt,
nicht mehr notwendig.
[0010] Der Aussteifungsbord 15 gemäß Fig. 5 besteht aus einem geschlossenen Säulen- und
Spriegelquerschnitt in Sandwichbauweise mit einem Aussteifungsbordkern 16.
[0011] Der Aussteifungsbord 15 gemäß Fig. 6 ist als offener A-förmiger Säulen- und Spriegelquerschnitt
ausgebildet.
[0012] Eine Z-förmige Ausbildung des Säulen- und Spriegelquerschnittes ist in der Fig. 7
dargestellt.
[0013] Befestigt werden die Seitenwandschalensegmente 5 und ggf. Dachschalensegmente 8 an
der tragenden Unterstruktur mittels Kaltfügeverfahren wie Kleben, Nieten, Schrauben,
Toxen oder Klemmen. Die gewählte bekannte Verbindungsart ist abhängig von der Belastung
und den verwendeten Werkstoffen der Schalensegmente 18 und der Gerippestruktur.
[0014] Eine Montage der Schalensegmente 18 von außen wird durch eine Gestaltung der Schalensegmente
18 im Säulenbereich entsprechend der Figuren 5 bis 11 ermöglicht.
[0015] Die Innenschale 10 ist in ihrer Breite und Höhe so gewählt, daß sie von außen montiert
zwischen die Säulen 3 paßt.
[0016] Als Säulenprofil 17 wird in Fig. 9 ein offenes Hut-Profil dargestellt, mit der Möglichkeit
eines vom Innenraum aus zugänglichen, durch eine Säulenverkleidung 14 abgedeckten
Kabelschachtes oder eines geschlossenen kastenförmigen oder trapezförmigen Säulenprofils
17 gemäß Fig. 10. Hierbei ist das Schalensegment 18 als Sandwichschalensegment 13
mit integrierter Innenschale ausgebildet.
[0017] Die Figuren 11 und 12 zeigen ein Klemmprofil 20, das zwischen den Außenschalen 9
und dem Säulenprofil 17 angeordnet ist. Ein Verriegelungs- und Abdeckungsprofil 19
klemmt in dem Klemmprofil 20, stabilisiert und arretiert die Außenschalen 9und das
Klemmrofil 20 ist mit dem Säulenprofil 17 verbunden, so daß die Außenschalen 9 zum
Säulenprofil 17 arretiert und mit Abstand gehalten werden.
[0018] Gemäß Fig. 13 ist das Seitenwand-Dachschalensegment 23 mit Formelementen 24 versehen,
die spiegelbildlich gestaltet sind und damit eine komplette Schale 21 für beide Fahrzeugseiten
verwendet werden kann.
[0019] In der Figur 15 ist eine bekannte Verbindungsform der Außenschale 9 mit der Innenschale
10 über eine napf- oder wellenförmige Verbindungsstruktur 22 gezeigt.
[0020] Die Figuren 16 und 17 zeigen weitere Möglichkeiten, die obere Verbindungsstelle von
Seitenwand-Dachschalensegmenten 23 auszubilden.
[0021] Gemäß Figur 18 ist zwischen den Seitenwand-Dachschalensegmenten 23 in der Art nach
Fig. 16 ein Dachmittenlangträger 25 vorgesehen. Dieser Dachmittenlangträger 25 kann
in drei Vorzugsvarianten, wie die Fig. 19 a) bis c) zeigt, ausgeführt sein: als senkrecht
stehender T-Träger, als Doppel-T-Träger und als Kastenprofil mit oben außenliegenden
waagerechten Stegen.
[0022] Der Dachmittenlangträger 25 kann in weiteren drei Vorzugsvarianten, wie die Figur
19 d) bis f) zeigt, ausgeführt sein. Bei dieser Ausführungsform ist der Dachfalz nach
außen ausgebildet und der Dachmittenlangträger 25 ist als auf dem Kopf senkrecht stehender
T-Träger, als Doppel-T-Träger und als Kastenprofil mit unten außenliegenden waagerechten
Stegen ausgebildet.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0023]
- 1
- Bodengruppe
- 2
- Stirnwände
- 3
- Säulen
- 4
- Dachgerippe
- 5
- Seitenwandschalensegmente
- 6
- Spante
- 7
- Dachlangträger
- 8
- Dachschalensegment
- 9
- Außenschale
- 10
- Innenschale
- 11
- Wärme- und Schallisolation
- 12
- Schubwinkel
- 13
- Sandwichschalensegment (mit integrierter Innenschale)
- 14
- Säulenverkleidung
- 15
- Aussteifungsbord
- 16
- Aussteifungsbordkern
- 17
- Säulenprofil
- 18 Schalensegmente bestehend aus:
- Seitenwandschalensegment 5
Dachschalensegment 8
Seitenwand-Dachschalensegment 23
- 19
- Verriegelungs- und Abdeckungsprofil
- 20
- Klemmprofil
- 21
- Schale
- 22
- napf- oder wellenförmige Verbindungsstruktur
- 24
- Formelement
- 25
- Dachmittenlangträger
1. Segmentierte Schalenbauweise mit schwimmend gelagerter Innenverkleidung und weitestgehendst
vormontierten, gegebenenfalls mit einer elastisch gebetteten Innenschale versehenen,
gegebenenfalls mit Ausrüstungsbauteilen versehenen, möglichst gleichartigen Seitenwand-
und/oder Dachschalensegmente, die von außen montiert und an einem Tragwerkgerippe
befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Schalensegmente (18) von außen mit einem
Tragwerksgerippe, bestehend aus Bodengruppe (1), Säulen (3) bzw. Spanten (6) und Stirnwänden
(2), mittels bekannter Fügeverfahren verbunden werden und die Schalensegmente (18)
im Tragverband hauptsächlich die Schubbelastungen übernehmen und eine schwimmende
Innenschale (10), die mittels schubsteifer und biegeweicher oder druckweicher Schubwinkel
(12) mit der lasttragenden Außenschale (9) in bekannter Weise verbunden ist.
2. Segmentierte Schalenbauweise mit schwimmend gelagerter Innenverkleidung und weitestgehendst
vormontierten, gegebenenfalls mit einer elastisch gebetteten Innenschale versehenen,
möglichst gleichartigen Seitenwand- und/oder Dachschalensegmenten, die von außen montiert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalensegmente (18) über Tragwerkgerippefunktion
übernehmende Aussteifungsborde (15) miteinander verbunden sind.
3. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenwandschalensegmente (5) und die Dachschalensegmente (8) zusammengefügt L-förmig
sind und eine Überlappung mittels Formelementen (24) spiegelbildlich gestaltet ist,
so daß eine komplette Schale (21) für beide Fahrzeugseiten verwendet werden kann.
4. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenwandschalensegmente (5) und das zugehörige Dachschalensegment (8) ein U-förmiges
Segment bilden.
5. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalenelemente (18) aus thermoplastischen Kunststoffen und/oder zusätzlich aus transparenten
Thermoplasten bestehen, wobei in den Seitenwandschalensegmenten (5) Fensterscheiben
integriert sind.
6. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Werkstoffe der Schalensegmente (18) aus einem Grundwerkstoff bestehen.
7. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung
der Schalensegmente (18) durch Klemmung in elastischen Klemmprofilen (20) erfolgt,
und die Klemmprofile (20) mit dem lasttragenden Gerippe, dem Säulenprofil (17) und
Außenschale (9) geklemmt oder unlösbar und nach außen mit einem Verriegelungs- oder
Abdeckungsprofil (19) verbunden sind.
8. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Säulenprofilen
(17) Leerkanäle verlaufen.
9. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulenprofile
(17) einen trapezförmigen Querschnitt besitzen, die Schalensegmente (18) von außen
angebracht und großflächig mit dem Außengurt und wenn erforderlich mit dem Steg und
ggf. mit dem Innengurt verbunden werden.
10. Segmentierte Schalenbauweise nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß L-förmige
Seitenwand-Dachschalensegmente (23) in Fahrzeugdachmitte an einem durchgehenden Dachmittenlangträger
(25) befestigt sind, wobei die Verbindungsfalze an den Seitenwand-Dachschalensegmenten
(23) nach oben bzw. nach unten gerichtet ausgeführt sind und der Dachmittenlangträger
(25) als T-Träger, Doppel-T-Träger bzw. Kastenprofil mit seitlichen Stegen ausgebildet
ist.