[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder, der an eine flexiblen Leitung
oder Kabel anschließbar ist, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Solche Steckverbidner
können mit Gegensteckverbindern gekoppelt werden und es gibt die Normen ICE 309-1,
-2 und EN 60 309-1+2 zur Beschreibung der Anforderungen an solche Stecksysteme, die
für Kraftstrom gebaut werden.
[0002] Den angeführten Normen gerecht werdende Steckverbinder sind in den deutschen Gebrauchsmustern
29707710.4 und 29707711.2 beschrieben, die im wesentlichen ohne den Einsatz von Schrauben
auskommen. Die Zugentlastungseinrichtung enthält jedoch eine Knebelmutter und somit
Schraubflächen.
[0003] Ein Steckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist aus der US 4,310,213
A bekannt. Der Steckverbinder kommt ohne Schrauben aus, auch bei der Verbindung der
Aderenden mit den Kontaktelementen. Diese umfassen ineinander steckbare äußere und
innere hülsenartige Teile, wobei die inneren Teile an ihrem rückwärtigen Ende durch
Quetschen an den Aderenden befestigt sind und die äußeren Teile an ihrem vorderen
Ende Spreizdornausbildungen zur Befestigung im Kontaktträger aufweisen. Derartige
Kontaktelemente wirken als schraubenlose Klemmeinrichtungen, sind jedoch teuer in
ihrer Herstellung, und der Anwender benötigt Werkzeug zur Montage, die nicht komplikationslos
ist. Der bekannte Steckverbinder weist ferner ein als Kabelschutztülle ausgebildetes
zweites Gehäuseteil auf, in welchem ein kegelstumpfartiges Klemmfutter als Zugentlastungseinrichtung
vor dem Verriegeln des ersten und zweiten Gehäuseteils festgeklemmt wird. Das Verriegelungssystem
zwischen erstem und zweitem Gehäuseteil umfaßt durch Schlitze gebildete freikragende
Wandteile der Tülle, so daß an diesen Stellen Wasser eindringen kann, und solche Steckverbinder
nicht den eingangs angeführten Normen entsprechen.
[0004] Ein wasserdichter Steckverbinder ist aus US 4,304,455 A bekannt, dessen Adern mit
Schraubklemmen befestigt und dessen beide Gehäuseteile über Schrauben miteinander
verbunden sind. Eine gesonderte Zugentlastungseinrichtung ist nicht vorgesehen.
[0005] Mit der US 4,556,273 ist eine aus zwei Fingern bestehende Zugentlastungseinrichtung
bekannt, die über Filmscharniere mit dem ersten Gehäuseteil schwenkbar verbunden sind
und beim Zusammenfügen des ersten und des zweiten Gehäuseteils mittels Schrauben wirksam
gemacht werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder mit Zugentlastung
zu schaffen, der normgerecht (d.h. spritzwassergeschützt) gebaut werden kann und der
einfach zu montieren ist.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird aufgrund der Merkmale des Anspruches 1 gelöst und durch
die weiteren Merkmale des Anspruches 6 im Sinne eines total schraubenlosen Steckverbinders
ausgestaltet und weiterentwickelt.
[0008] Im einzelnen weist der Steckverbinder, der als Stecker oder Kupplung (Dose) ausgebildet
sein kann, ein erstes, im wesentlichen rohrförmiges Gehäuseteil aus isolierendem Kunststoff
auf, das einen inneren, im wesentlichen zylindrischen Kontaktträger umfaßt. Das Anschlußende
des Kabels, bei dem der Kabelmantel teilweise entfernt ist, um die isolierten Adern
frei beweglich zu machen, kann mit diesen Adern, deren Enden freigelegt worden sind,
durch ein zweites, im Wesentlichen rohrförmiges Gehäuseteil aus isolierendem Kunststoff
gezogen werden, das mit dem ersten Gehäuseteil verbindbar ist. Dieses weist eine Halteplatte
auf, die zur Befestigung an dem ersten Gehäuseteil vorgesehen ist, um Kontaktelemente
in einem Kontaktträger des ersten Gehäuseteiles zu halten. Die freien Aderenden werden
in die Kontaktelemente gesteckt, welche schraubenlose Klemmeinrichtungen für die Enden
der Adern aufweisen und diese festklemmen und danach werden erstes und zweites Gehäuseteil
durch Zusammenstecken und Drehen nach Art eines Bajonettverschlusses miteinander verbunden,
wobei die Zugentlastungseinrichtung wirksam wird und das Kabel an seinem Mantel festklemmt.
Zu diesem Zweck weist die Halteplatte oder ein mit ihr verbundenes Teil einen Kranz
von Schrägflächen an Nocken auf, die sich im kurzen Abstand zur Innenseite des zweiten
Gehäuseteils und entlang dieser erstrecken. Die Zugentlastungseinrichtung umfaßt ein
käfigartiges Klemmfutter, das einen Betätigungsring mit daran angebrachten Schrägflächen
an Nocken aufweist, die mit dem Kranz der Schrägflächen der Halteplatte zusammenarbeiten,
wenn das erste und zweite Gehäuseteil zusammengesteckt und gegeneinander gedreht werden.
Das Klemmfutter umfaßt Klemmarme, die um das Anschlußende des Kabels herum verteilt
angeordnet sind und eine Bogenkrümmung zu dem Anschlußende hin sowie von diesem weg
aufweisen, wobei jeweils ein radial innerer Scheitel gebildet wird, an dem Zähne oder
Krallen angebracht sind, die sich im Kabelmantel festbeißen können. Die Klemmarme
weisen freie Enden auf, die sich an Abstützflächen des zweiten Gehäuseteils abstützen,
wenn das erste und das zweite Gehäuseteil zusammengesteckt und verriegelt werden.
Das käfigartige Klemmfutter wird also zwischen den beiden Gehäuseteilen gestaucht,
wodurch sich die radial inneren Scheitel der Klemmarme radial nach innen bewegen bis
das Kabel dieser Bewegung ein Ende setzt, nachdem die Zähne oder Krallen der Klemmarme
gegriffen haben. Je nach der Dicke des Kabels können die freien Enden der Klemmarme
mehr oder weniger weit radial nach außen auf den Abstützflächen des zweiten Gehäuseteils
gelangen und die Klemmarme benachbart zu dem Betätigungsring können sich mehr oder
weniger weit krümmen, so daß eine automatische Anpassung an die Größenverhältnisse
des Kabels erfolgt.
[0009] Die schraubenlosen Klemmeinrichtungen der Kontaktelemente, mit denen die Enden der
Adern zu verbinden sind, weisen je eine Bügelfeder mit einem Auflageschenkel und einer
Klemmplatte auf. Die Kontaktelemente sind mit einer Kontaktplatte ausgebildet, an
der der Auflageschenkel der jeweiligen Bügelfeder anliegt. Die Klemmplatte umgreift
die Kontaktplatte mit einer Fensteröffnung, die einen Betätigungsrand (an der Kontaktplatte)
und einen freien Rand (an der Bügelfeder) aufweist. Die Bügelfeder wirkt als Zugfeder
auf die Klemmplatte und zieht den Betätigungsrand gegen die Kontaktplatte. Jeder Bügelfeder
ist ein Rastschieber zugeordnet, der in eine Stellung für Zusammendrücken der Bügelfeder
und in eine Stellung für Freigabe der Bügelfeder gebracht werden kann. Wenn die Bügelfeder
zusammengedrückt wird, öffnet sich die Fensteröffnung der Bügelfeder und das zugeordnete
freie Aderende kann in die Fensteröffnung hineingesteckt werden. Durch Verschieben
des Rastschiebers in die Freigabestellung der Bügelfeder zieht die Bügelfeder den
Betätigungsrand der Fensteröffnung gegen das eingeführte Aderende und preßt dieses
gegen die Kontaktplatte des jeweiligen Kontaktelements.
[0010] Der neue schraubenlose Steckverbinder hat den Vorteil, daß er ohne Werkzeug montiert
werden kann. Durch das Prinzip der Klemmung sowohl der Aderenden als auch des Kabels
erfolgt eine automatische Anpassung an den jeweiligen Querschnitt. Dies ermöglicht,
ein und dieselben Steckverbinder für unterschiedlich bemessene flexible Leitungen
bzw. Kabel einzusetzen.
[0011] Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Dabei zeigt:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine Kupplung,
- Fig. 2
- ein Kontaktelement mit einer Bügelfeder als Klemme,
- Fig. 3
- ein vergrößertes Detail zu Fig. 1, jedoch mit dünnerem Kabel
- Fig. 4
- ein Klemmfutter, geschnitten, und
- Fig. 5
- eine Ansicht von unten auf das Klemmfutter.
[0012] Mit Fig. 1 ist eine Kupplung oder Dose dargestellt, die an eine flexible Leitung
oder Kabel 40 angeschlossen ist, und zwar gemäß den Regeln der internationalen Normen
ICE 309-1, ICE 309-2 und EN 60 309 1 + 2. Die Kupplung weist ein zweiteiliges Umfassungsgehäuse
auf, bestehend aus einem ersten rohrförmigen Gehäuseteil 1, dem Kragen, und einem
zweiten rohrförmigen Gehäuseteil 2, der Haube. Das erste Gehäuseteil 1 stellt ein
Gehäusevorderteil dar und weist ein Verbindungsende 1a und ein Steckende 1b zum Kuppel
mit einer komplementären Steckeinheit auf. Das zweite Gehäuseteil 2 stellt ein Schutzteil
und Kabelklemmteil dar und weist ein Verbindungsende 2a sowie ein Leitungseinführungsende
2b zum Einführen einer flexiblen Leitung oder eines Kabels 40 auf. Am ersten Gehäuseteil
1 ist ein schwenkbarer Deckel 3 angebracht, der das Steckende 1b abdeckt und gegen
Spritzwasser schützt, wenn die Kupplung oder Dose außer Eingriff mit einem Stecker
ist.
[0013] Das erste Gehäuseteil 1 umfaßt einen zylindrischen Kontaktträger 4, der einstückig
mit dem äußeren rohrförmigen Gehäuseteil 1 ausgebildet ist und mit einzelnen Aufnahmekammern
6 zur Aufnahme von Kontaktelementen 5 (hier Kontaktbuchsen) ausgebildet ist. Die Anzahl
der Aufnahmekammern und der Kontaktbuchsen richtet sich nach dem intendierten Zweck
und kann drei Aufnahmekammern (zwei Phasenkontakte und ein Schutzleiterkontakt), vier
Aufnahmekammern (drei Phasenkontakte und ein Schutzleiterkontakt) oder fünf Aufnahmekammern
(drei Phasenkontakte, ein Null-Leiterkontakt und ein Schutzleiterkontakt) aufweisen.
Zusätzlich kann der Kontaktträger 4 zur Aufnahme eines Pilotkontaktes ausgebildet
sein. Die Kontaktbuchse für den Schutzleiterkontakt kann etwas weiter nach hinten
hervorragen, so daß diese Schutzleiterverbindung auf jeden Fall bis zuletzt aufrecht
erhalten bleibt, auch wenn am Kabel derart gezogen wird, daß die Leiterenden aus der
Klemmstelle (Fig. 2) herausgezogen werden.
[0014] Im Falle eines Steckers wird der Kontaktträger 4 zur Aufnahme von Kontaktstiften
ausgebildet. Der Begriff Kontaktelement 5 wird sowohl für Kontaktbuchsen als auch
Kontaktstifte verwendet.
[0015] Die Kontaktelemente 5 weisen zum Verbinden einer freigelegten Ader 41 des Kabels
40 eine Kontaktplatte 7 (Fig. 2) auf, die zusammen mit einem Abstützschenkel 18 einstückig
mit dem Körper des Kontaktelements 5 verbunden ist. Eine schlaufenförmige Bügelfeder
8 weist zwei sich kreuzende Schenkel 9 und 10 auf, wobei der Schenkel 10 eine Fensteröffnung
11 besitzt, durch welche der Schenkel 9 hindurchreicht. Das Fenster umfaßt einen Betätigungsrand
12 und einen freien Rand 13. Durch Zusammendrücken der Bügelfeder 8 in Richtung auf
den freien Rand hin läßt sich die Kontaktplatte 7 durch die Fensteröffnung schieben
und durch Loslassen am Befestigungsrand 12 festklemmen und die Bügelfeder wird so
von dem Kontaktelement 5 getragen.
[0016] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, reichen die Kontaktplatten 7 und die Bügelfedern 8 jeweils
in einzelne Kammern 14 einer Halteplatte 15 hinein, die aus isolierendem Material
besteht und mit dem Kontaktträger 4 verrastbar oder sonstwie verbindbar ist. Die Halteplatte
15 ist mit ersten Zugangsöffnungen 16 versehen, durch die sich jeweils ein Rastschieber
36 als Kontaktöffner erstreckt. Zweite Zugangsöffnungen 17 münden zu den Kontaktelementen
im Bereich der Fenster 11. Der Rastschieber 36 weist eine Aussparung 37 auf, in welcher
das bauchartig ausgebildete Verbindungsteil 8a der Bügelfeder 8 sitzt, wenn der Steckverbinder
fertig montiert ist. Der Rastschieber 36 hat die Funktion eines Niederdrückwerkzeuges,
das zwei Stellungen einnehmen kann, nämlich eine Freigabestellung, wie dargestellt,
und eine Niederdrückstellung, bei der die Schrägfläche der Aussparung 37 den gebogenen
Teil des Verbindungsschenkels 8a niederdrückt und das Fenster 11 öffnet, so daß das
freie Aderende 41 in das Fenster 11 geschoben werden kann. Die beiden erwähnten Stellungen
des Rastschiebers 36 werden durch Anschläge 38 und 39 bestimmt, die an jeweiligen
Schultern der Halteplatte 15 anliegen. Um den Rastschieber 36 zwischen seinen beiden
Öffnungen leicht verschieben zu können, ist eine Betätigungsöffnung 36a vorgesehen,
an der man beispielsweise mittels eines Schraubendrehers den Rastschieber vor und
zurück schieben kann.
[0017] Um die Gehäuseteile 1 und 2 miteinander zu verbinden, ist ein schraubenloses Rastsystem
20 vorgesehen, das durch Ineinanderstecken und Drehen betätigbar ist und hierzu vier
Riegelpaare 21 aufweist, die nach Art eines Bajonetts ineinander greifen und die Gehäuseteile
1 und 2 fest aufeinander pressen, so daß diese Teile wasserdicht gegeneinander verschlossen
sind. Bei der Drehbewegung wird außerdem eine Zugentlastungseinrichtung 50 betätigt,
die nachfolgend beschrieben wird.
[0018] Die Zugentlastungseinrichtung 50 umfaßt ein käfigartiges Klemmfutter 51, das zwischen
Schrägflächen 52 und gewölbten Abstützflächen 53 eingeklemmt wird. Die Schrägflächen
52 werden durch einen Kranz von beispielsweise vier Nocken gebildet, der an der Halteplatte
15 angebracht ist und der sich im kurzen Abstand zu der Innenseite des zweiten Gehäuseteils
2 und entlang dieser erstreckt. Die Abstützflächen 53 sind umlaufend ausgebildet und
stellen im Querschnitt ein Gewölbe dar.
[0019] Das käfigartige Klemmfutter 51 besitzt einen Betätigungsring 54, an dem Nocken zur
Bildung von Schrägflächen vorgesehen sind, die mit den Schrägflächen 52 zusammen arbeiten.
Der Betätigungsring 54 ist gegen Verdrehung gesichert, indem eine oder mehrere Rippen
55 des Gehäuseteils 2 in entsprechende Nuten im Betätigungsring 54 eingreift. Wenn
demgemäß die Gehäuseteile 1 und 2 durch Ineinanderstecken und Drehen miteinander verrastet
werden, greifen die Schrägflächen des Betätigungsringes 54 in die Schrägflächen 52
der Halteplatte 15 ein, wodurch der Betätigungsring 54 in achsialer Richtung weg vom
Gehäuseteil 1 verschoben wird.
[0020] Das käfigartige Klemmfutter 51 besitzt vier Klemmarme 56, die im Winkelabstand von
90° zueinander verteilt um das Kabel 40 herum angeordnet sind und die insgesamt S-förmig
gebogen sind. Dabei wird ein radial innerer Scheitel 57 gebildet, an welchem Zähne
oder Krallen 58 sitzen. Die Arme 56 weisen freie Enden 59 auf, die sich an der gewölbten
Fläche 53 abstützen.
[0021] An dem zweiten Gehäuseteil 2 ist eine Schutztülle 60 angespritzt, die aus einem biegsamen
Material besteht und Abdichtlippen 61 besitzt, die an dem Kabel 40 anliegen, um Feuchtigkeit
und Staub vom Inneren des Gerätes fernzuhalten. Die Schutztülle dient auch dem Knickschutz
des Kabels.
[0022] Die Montage des Kabels an dem Steckverbinder wird wie folgt durchgeführt: Zuerst
wird ein Stück des Mantels 42 des Kabels 40 entfernt, um einzelne isolierte Adern
43 zu gewinnen. Das vordere Ende dieser frei beweglichen isolierten Adern 43 wird
abisoliert, um blanke Aderenden 41 zu gewinnen, über die gegebenenfalls noch Adernendhülsen
geschoben werden. Das so vorbereitete Anschlußende des Kabels wird durch die an den
Lippen 61 gebildete Öffnung in das Innere des Gehäuseteils 2 geschoben, bis die freien
Aderenden 41 in Reichweite der Bügelfedern 8 gelangen. Der Rastschieber 36 wird in
die Stellung zum Zusammendrücken der Bügelfeder 8 gebracht, sofern er nicht bereits
in dieser Stellung angeliefert worden ist, in welcher das Fenster 11 geöffnet ist.
Deshalb kann das Aderende 41 in das geöffnete Fenster 11 hineingeschoben werden, wobei
es dann zwischen der Kontaktplatte 7 und dem Abstützschenkel 18 des Kontaktelements
5 anliegt. Durch Verschieben des Schiebers 36 in die dargestellte Freigabestellung
wird die Zusammendrückung der Bügelfeder 8 aufgehoben und diese zieht das gefangene
Aderende 41 fest gegen die Platte 7.
[0023] Nunmehr wird das Gehäuseteil 2 mit dem Gehäuseteil 1 verrastet, was durch achsiales
Ineinanderstecken und Drehen erfolgt. Dabei kommen die Schrägflächen des Betätigungsringes
54 und die Schrägflächen 52 an der Halteplatte 15 zur Wirkung, d.h. das Klemmfutter
51 wird in achsialer Richtung relativ zu den Gehäuseteilen 1 und 2 in der Zeichnung
nach oben gedrängt. Das freie Ende 59, das an der Abstützfläche 53 anliegt, erlaubt
jedoch keine reine Verschiebung des Klemmfutters 51. Dieses wird vielmehr gestaucht,
wobei sich die Scheitel 57 der Klemmarme 56 radial nach innen bewegen. Bei dieser
Bewegung graben sich die Zähne oder Krallen 58 in den Mantel 42 des Kabels ein, der
daraufhin weiterer Bewegung der Klemmarme 56 einen solchen Widerstand entgegensetzt,
daß die weitere Stauchung des Klemmfutters 51 zu einer Auswärtskrümmung der Klemmarme
im Bereich zwischen dem Scheitel 57 und dem Betätigungsring 54 führt. Diese Krümmung
radial nach außen ist um so stärker, je dicker das Kabel 40 ist, wie der Vergleich
zwischen Fig. 1 und Fig. 3 zeigt.
[0024] Wenn an dem Kabel 40 gezogen wird, versuchen die Zähne 58 noch weiter in den Kabelmantel
42 einzudringen, so daß die Klemmung des Kabels 40 erhöht wird. Bei Schub auf das
Kabel in Richtung des Gehäuseinneren wird der Bewegung durch Verbiegen der Klemmarme
56 Widerstand entgegengesetzt, d.h. das Kabel ist auch in Einschubrichtung festgehalten.
[0025] Das Gerät kann dadurch geöffnet werden, daß die Gehäuseteile 1 und 2 entgegen ihrer
Montagerichtung gedreht und dadurch entrastet werden. Dabei wird die Zugentlastung
50 entspannt und durch Zurückziehen des Gehäuseteils 1 kann man bequemen Zugang ins
Innere des Gehäuses erhalten.
1. Steckverbinder, der an eine flexible Leitung oder Kabel (40) anschließbar ist, wobei
das Kabel (40) ein Anschlußende mit frei beweglichen Leitern (43) und freien Aderenden
(41) aufweist,
mit folgenden Merkmalen:
ein erstes, im Wesentlichen rohrförmiges Gehäuseteil (1) aus isolierendem Kunststoff,
das einen inneren, im Wesentlichen zylindrischen Kontaktträger (4) umfaßt;
ein zweites, im Wesentlichen rohrförmiges Gehäuseteil (2) aus isolierendem Kunststoff,
das mit deq ersten Gehäuseteil (1) verbindbar ist und eine Innenseite oder Innenraum
aufweist, um das Anschlußende mit den frei beweglichen Leitern (43) zu umgeben;
ein Verriegelungssystem (20), das zur Verbindung des ersten und zweiten Gehäuseteils
vorgesehen ist und durch axiales Zusammenstecken und Drehen der Gehäuseteile relativ
zueinander wirksam gemacht wird;
eine Zugentlastungseinrichtung (50), die zum Festklemmen des Anschlußendes des Kabels
(40) ein käfigartiges Klemmfutter (51) mit einer Reihe von Klemmarmen (56) aufweist,
die an radial innerster Stell Zähne oder Krallen (58) besitzen;
das Anschlußende des Kabels (40) ist axial ins Innere des zweiten Gehäuseteils 82)
einführbar, wobei die Klemmarme (56) des Klemmfutters (51) das Anschlußende umgeben;
Kontaktelemente (5), die jeweils ein äußeres vorderes und ein inneres hinteres Ende
(7) aufweisen, wobei das hintere Ende (7) jedes Kontaktelementes (5) eine Klemmeinrichtung
für ein Aderende (41) aufweist und die Aderenden (41) in die jeweiligen Klemmeinrichtungen
einsteckbar sind;
gekennzeichnet durch folgende Ausbildung:
eine Halteplatte (15), die zur Befestigung an dem Kontaktträger (4) vorgesehen ist,
um die Kontaktelemente (5) im Kontaktträger (4) zu halten;
die Halteplatte oder ein mit der Halteplatte (15) verbundenes Teil weist einen Kranz
von Schrägflächen (52) auf, die sich nahe der Innenseite des zweiten Gehäuseteils
(2) erstrecken und mit der Zugentlastungseinrichtung (50) zusammenarbeiten;
die Zugentlastungseinrichtung (50) ist dafür eingerichtet, beim Verriegeln oder Verrasten
des ersten und des zweiten Gehäuseteils wirksam gemacht zu werden und umfaßt hierzu
einen Betätigungsring (54), der mit dem Kranz der Schrägflächen (52) zusammenarbeitet
und das Klemmfutter (51) gegen eine Abstützfläche (53) des zweiten Gehäuseteils (2)
drängt und gleichzeitig staucht, so daß die Zähne oder Krallen (58) in den Mantel
(42) des Kabels (40) eingreifen.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmarme (56) des Klemmfutters (51) generell S-förmig gekrümmt sind und einen
radial inneren Scheitel (57) aufweisen, an dem die Krallen oder Zähne (58) angebracht
sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, daß vier Klemmarme (56) vorgesehen sind, die einen glockenförmigen Umriß beschreiben.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmfutter (51) und das zweite Gehäuseteil (2) ineinandergreifende Ausbildungen
(55) aufweisen, welche die Verschiebung in achsialer Richtung ermöglichen, jedoch
die Drehung relativ zueinander verhindern.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß am Kabeleinführungsende des zweiten Gehäuseteils (2) eine Kabelknickschutztülle (60)
angespritzt ist, die aus einem weicheren Kunststoffmaterial besteht als das Kunststoffmaterial
des zweiten Gehäuseteils (2).
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch folgende Ausbildung:
die jeweiligen Klemmeinrichtungen für die Aderenden (41) umfassen jeweils eine Bügelfeder
(8), die an einem zugehörigen hinteren inneren Ende (7) des Kontaktelements (5) festgeklemmt
ist und die eine Klemmplatte (10) aufweist, welche eine Fensteröffnung (11) mit einem
Betätigungsrand (12) und einem freien Rand (13) besitzt, wobei die Bügelfeder (8)
als Zugfeder auf die Klemmplatte (10) wirkt und den Betätigungsrand (12) in Richtung
auf eine Kontaktfläche des hinteren inneren Endes (7) des Kontaktelements (5) zieht;
in der Halteplatte (15) sind Rastschieber (36) verschieblich geführt und weisen eine
erste Stellung zum Zusammendrücken einer zugeordneten Bügelfeder (8) und eine zweite
Stellung zur Freigabe der zugeordneten Bügelfeder (8) auf;
die Halteplatte (15) weist ferner Kontaktzugangsöffnungen (17) auf, zu denen die Fensteröffnungen
(11) jeweils fluchten, wenn die Rastschieber (36) ihre erste Stellung einnehmen, während
in der zweiten Stellung der Rastschieber (36) bei eingeführtem Aderende (41) das jeweilige
Aderende (41) gegen die Kontaktfläche des hinteren inneren Endes (7) des betreffenden
Kontaktelements (5) gepreßt wird.
7. Steckverbinder nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rastschieber (36) eine Aussparung (37) aufweist, in welcher ein Verbindungsschenkel
(8a) der Bügelfeder (8) Platz findet, wenn die erste Stellung für Freigabe der Bügelfeder
eingenommen wird.
8. Steckverbinder nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rastschieber (36) Anschläge (38, 39) aufweist, um seine erste Stellung für
Zusammendrücken und seine zweite Stellung für Freigabe der Bügelfeder (8) zu definieren.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem hinteren inneren Ende (7) jedes Kontaktelementes (5) eine Abstützeinrichtung
(18) angeordnet ist, die sich in einer radial-axialen Ebene des Steckverbinders auf
entgegengesetzter Seite zur Bügelfeder (8) erstreckt.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (15) mit dem Kontaktträger (4) verrastbar ist.
1. A pin-and-socket connector connectable to a flexible line or cable (40), wherein the
cable (40) has a connection end containing freely movable conductors (43) and exposed
core ends (41), the connector having the following features:
a first substantially tubular casing part (1) made of insulating plastic surrounding
an inner substantially cylindrical contact holder (4);
a second substantially tubular casing part (2) of insulating plastic connectable to
the first casing part (1) and having an inner side or inner space for surrounding
the connection end comprising the freely movable conductors (43);
a locking system (20) for connecting the first and second casing part and made operative
by axially fitting together and rotating the casing parts relative to one another;
a tension relief device (50) comprising a cage-like chuck (51) with a number of arms
(56) for clamping the connection end of the cable (40) and having teeth or claws (58)
at the radially innermost place;
the connection end of the cable (40) is axially insertable into the interior of the
second casing part (82), wherein the arms (56) of the clamping chuck (51) surround
the core end;
contact elements (5) each having an outer front and an inner rear end (7), the rear
end (7) of each contact element (5) comprising a device for clamping a core end (41),
and the core ends (41) being insertable into the respective clamping devices;
characterised by the following construction:
a retaining plate (15) for fastening to the contact holder (4) in order to hold the
contact elements (5) in the contact holder (4);
the retaining plate (15) or a part connected thereto has a ring of sloping surfaces
(52) which extend near the inner side of the second casing part (2) and co-operate
with the tension relieving device (50), and
the tension relieving device (50) is designed to be made operative when the first
and the second casing parts are locked or engaged, and to this end comprises an actuating
ring (54) which co-operates with the ring of sloping surfaces (52) and pushes and
simultaneously compresses the chuck (51) against an abutment surface (53) of the second
casing part (2), so that the teeth or claws (58) engage in the sheath (42) of the
cable (40).
2. A connector according to claim 1, characterised in that the arms (56) of the chuck (51) are curved in a general S shape and have a radially
inner limb (57) on which the claws or teeth (58) are formed.
3. A connector according to claim 1 or 2, characterised in that four clamping arms (56) are provided and describe a bell-shaped outline.
4. A connector according to any of claims 1 to 3, characterised in that the chuck (51) and the second casing part (2) have interlocking structures (55) which
permit movement in the axial direction but prevent rotation relative to one another.
5. A connector according to any of claims 1 to 4, characterised in that an anti-kinking bush (60) is integrally moulded on the cable insertion end of the
second casing part (2) and is made of a softer plastic than the second casing part
(2).
6. A connector according to any of claims 1 to 5,
characterised by the following construction:
the clamping devices for the core ends (41) each comprise a bow spring (8) clamped
to an associated rear inner end (7) of the contact element (5) and comprising a clamping
plate (10) formed with a window opening (11) having an actuating edge (12) and a free
edge (13), wherein the bow spring (8) exerts tension on the clamping plate (10) and
pulls the actuating edge (12) towards a contact surface on the rear inner end (7)
of the contact element (5);
catch slides (36) are movable in the retaining plate (15) and have a first position
for compressing an associated bow spring (8) and a second position for releasing the
associated bow spring (8);
the retaining plate (15) is also formed with contact access openings (17) in line
with respective window openings (11) when the catch slides (36) occupy their first
position whereas in the second position of the slides (36) when the core end (41)
is inserted, the respective core end (41) is pressed against the contact surface of
the rear inner end (7) of the corresponding contact element (5).
7. A connector according to claim 6, characterised in that each catch slide (36) has a recess (37) in which a connecting limb (8a) of the bow
spring (8) finds room when occupying the first position for releasing the spring.
8. A connector according to claim 6 or 7, characterised in that each slide (36) has stops (38, 39) for defining its first position for compressing
and its second position for releasing the spring (8).
9. A connector according to any of claims 6 to 8, characterised in that an abutment device (18) is disposed at the rear inner end (7) of each contact element
(5) and extends in a radial/axial plane of the connector on the opposite side to the
bow spring (8).
10. A connector according to any of claims 6 to 9, characterised in that the retaining plate (15) is lockable to the contact holder (4).
1. Connecteur enfichable à fixer sur un conducteur flexible ou câble (40), sachant que
le câble (40) comporte une extrémité de connexion avec des conducteurs (43) librement
mobiles et des extrémités de brins (41) libres, comprenant les particularités suivantes
:
une première partie de boîtier (1) sensiblement tubulaire en matière plastique isolante,
qui comporte un porte-contact (4) intérieur, sensiblement cylindrique ;
une deuxième partie de boîtier (2) sensiblement tubulaire en matière plastique isolante,
qui peut être assemblée avec la première partie de boîtier (1) et qui comporte une
face intérieure ou volume intérieur, pour envelopper l'extrémité de connexion munie
des conducteurs (43) librement mobiles ;
un système de verrouillage (20), qui est prévu pour assembler la première et la deuxième
partie de boîtier et qui devient opérationnel à la suite de l'emboîtement axial et
de la rotation des parties du boîtier l'une par rapport à l'autre ;
un dispositif de décharge de traction (50), qui, pour bloquer l'extrémité de connexion
du câble (40), comporte une douille de serrage (51) en forme de cage avec une série
de bras de serrage (56), qui sont munis de dents ou griffes (58), réalisées dans des
zones radialement à l'intérieur ;
l'extrémité de connexion du câble (40) peut être enfichée dans le sens axial à l'intérieur
de la deuxième moitié du boîtier (2), les bras de serrage (56) de la douille de serrage
(51) enveloppant l'extrémité de connexion ;
des fiches de contact (5) qui comportent chacune une extrémité avant extérieure et
une extrémité arrière intérieure (7), sachant que l'extrémité arrière (7) de chaque
fiche de contact (5) comporte un dispositif de serrage pour une extrémité du brin
(41) et les extrémités du brin (41) peuvent être enfichées dans les dispositifs de
serrage correspondants ;
caractérisé par la configuration suivante :
une platine de support (15) destinée à être fixée contre le porte-contact (4), afin
de maintenir les fiches de contact (5) dans le porte-contact (4) ;
la platine de support ou une partie assemblée avec la platine de support (15) comporte
une couronne de surfaces inclinées (52), qui s'étendent à proximité de la face intérieure
de la deuxième partie du boîtier (2) et coopèrent avec le dispositif de décharge de
traction (50) ;
le dispositif de décharge de traction (50) est agencé pour agir au moment du verrouillage
ou de l'emboîtement de la première et de la deuxième partie du boîtier et comporte,
à cet effet, une bague de commande (54), qui coopère avec la couronne de faces inclinées
(52) et pousse et comprime en même temps la douille de serrage (51) contre une face
de contact (53) de la deuxième partie du boîtier (2), de telle sorte que les dents
ou griffes (58) entrent en prise dans la gaine (42) du câble (40).
2. Connecteur enfichable selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bras de serrage (56) de la douille de serrage (51) sont généralement coudés en
forme de S et comportent un sommet (57) intérieur radial, contre lequel sont réalisées
les dents ou griffes (58).
3. Connecteur enfichable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu quatre bras de serrage (56), qui décrivent un contour en forme de cloche.
4. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la douille de serrage (51) et la deuxième partie du boîtier (2) comportent des éléments
formés (55) entrant en prise les unes dans les autres, lesquels permettent le déplacement
dans le sens axial, mais empêchent la rotation de l'une par rapport à l'autre.
5. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un passe-câble (60), empêchant une flexion du câble et réalisé dans une matière plastique
plus souple que la matière plastique de la deuxième partie du boîtier (2), a été moulé
par injection contre l'extrémité d'introduction du câble de la deuxième partie du
boîtier (2).
6. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé par la configuration suivante :
chacun des dispositifs de serrage pour les extrémités des brins (41) comportent respectivement
un ressort en étrier (8), qui est bloqué contre une extrémité arrière intérieure (7)
correspondante de la fiche de contact (5) et qui comporte une platine de serrage (10),
qui comporte une fenêtre (11) avec un bord de commande (12) et un bord libre (13),
sachant que le ressort en étrier (8) agit comme un ressort de traction sur la platine
de serrage (10) et tire le bord de commande (12) en direction d'une surface de contact
de l'extrémité arrière intérieure (7) de la fiche de contact (5) ;
des coulisses de verrouillage (36) sont guidées de manière mobile dans la platine
de support (15) et entrent dans une première position pour comprimer un ressort en
étrier (8) associé et dans une deuxième position pour libérer le ressort en étrier
(8) associé ;
la platine de support (15) comporte, en outre, des orifices d'accès aux contacts (17)
avec lesquels sont alignées les fenêtres (11), lorsque les coulisses de verrouillage
(36) entrent dans leur première position, alors que dans la deuxième position des
coulisses de verrouillage (36), lorsque les extrémités des brins (41) sont insérées,
chaque extrémité de brin (41) est pressée contre la surface de contact de l'extrémité
arrière intérieure (7) de la fiche de contact (5) concernée.
7. Connecteur enfichable selon la revendication 6, caractérisé en ce que chaque coulisse de verrouillage (36) comporte un évidement (37), dans lequel vient
se loger une branche de liaison (8a) du ressort en étrier (8), lorsque ladite coulisse
est dans la première position pour libérer le ressort en étrier.
8. Connecteur enfichable selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que chaque coulisse de verrouillage (36) comporte des butées (38, 39), afin de définir
sa première position destinée à comprimer le ressort en étrier (8) et sa deuxième
position destinée à libérer celui-ci.
9. Connecteur enfichable selon une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que, contre l'extrémité arrière intérieure (7) de chaque fiche de contact (5), est disposé
un élément d'appui (18), qui s'étend dans un plan radial-axial du connecteur enfichable
sur le côté opposé au ressort en étrier (8).
10. Connecteur enfichable selon une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que la platine de support (15) peut être encliquetée avec le porte-contact (4).