[0001] Die Erfindung betrifft ein urologiscbes Resektoskop der im Oberbegriff des Anspruch
1 genannten Art.
[0002] Gattungsgemäße Resektoskope sind in erster Linie für die Prostataresektion vorgesehen,
jedoch ihrer Bauart nach gegebenenfalls auch für andere chirurgische Einsätze verwendbar.
Unter Resektoskop werden hier endoskopische Geräte verstanden, bei denen in einem
Schaftrohr eine Optik und ein monopolarer oder bipolarer Elektrodenträger mit ein
oder zwei distalen Elektroden, z.B. eine Resektions- und eine Neutralelektrode, angeordnet
sind, wobei der Elektrodenträger mit den Elektroden in Achsrichtung verschiebbar gelagert
ist und mit seinem proximalen Ende an einem Schiebekörper des Resektoskopes befestigt
und elektrisch kontaktiert ist, welcher mit einer Griftbetätigung von Hand axial verstellt
werden kann, um die Elektrode axial zu verschieben.
[0003] Bei der Prostataresektion wird das Resektoskop mit dem distalen Ende des Schaftrohres
durch die Harnröhre bis in das Innere der Prostata vorgeschoben.
[0004] Bei eingeschalteter HF-Beaufschlagung der Elektrode kann diese durch Handbewegung
des Schiebekörpers, an dem sie proximal befestigt ist, vor- und zurückgeschoben werden,
um Gewebe zu schneiden. Die Elektrode weist dazu in üblicher Weise distal eine als
Drahtschlinge ausgebildete Resektionselektrode auf, mit der Gewebeschnipsel resiziert
werden können. Die Elektrode kann auch anders ausgebildet sein, beispielsweise als
Knopfelektrode, Ivlessere1ektrode, Rollenelektrode oder dergleichen, um für unterschiedliche
Einsatzzwecke verwendet werden zu können, z. B. zum Koagulieren, Schneiden und dergleichen.
[0005] Die klassische Resektoskopie bedient sich der monopolaren bzw. unipolaren Technik.
Dabei fließt ein HF-Strom von der Resektionselektrode, der aktiven Elektrode, durch
den Körper des Patienten zu einer großflächigen Neutralelektrode, die außen am Patienten,
beispielsweise an dessen Oberschenkel, angeordnet ist.
[0006] Mit dem Stromfluß durch den Körper des Patienten sind aber Risiken verbunden, die
selbst bei sachgemäßer Handhabung des Reseh-toskopes niemals gänzlich auszuschalten
sind. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang insbesondere das Auftreten von unkontrollierbaren
Leckströmen bzw. vagabundierenden Strömen, die z.B. bei Kontakt des Patienten mit
einem metallischen Gegenstand, wie etwa dem Operationstisch, zu schmerzhaften Hautverbrennungen
führen können. Weiterhin besteht bei strominduzierten Muskelkontraktionen die Gefahr,
daß der Patient unkontrollierte, plötzliche Bewegungen ausführt, die zu Schnittverletzungen
durch das Resektoskop führen können. Es besteht zudem latent die Gefahr, daß Muskel
oder Nerven in der Umgebung des Resektionsgebietes zumindest zeitweise durch vagabundierende
Ströme geschädigt werden.
[0007] Die oben genannten Risiken lassen sich bei Anwendung bipolarer Techniken weitestgehend
ausschalten. Diesen ist gemein, daß nicht nur die Aktivelektrode, sondern auch die
Neutral- bzw. Returnelektrode in den Körper des Patienten eingebracht wird, so daß
der HF-Strom nur zwischen den beiden Elektroden am Elektrodenträger fließt, nicht
aber, oder nur über definierte kurze Strecken, durch den Körper des Patienten. Eine
solche bipolare Elektrode zeigt die DE-OS-25 21 719, bei der also der Elektrodenträger
von zwei Leiterdrähten durchlaufen wird.
[0008] Alternativ ist es bei bipolaren Elektroden auch bekannt, statt der Neutralelektrode
eine zweite aktive Elektrode als Returnelektrode vorzusehen, wobei der Stromfluß zwischen
diesen beiden in Gewebekontakt stehenden Elektroden erfolgt. Eine solche bipolare
Elektrode zeigt die WO 96/23449.
[0009] Ein Problem sowohl der monopolaren wie auch der bipolaren Elektroden bildet dabei
stets die ordnungsgemäße Kontaktierung der die Elektroden mit Strom versorgenden Leiterdrähte
an ihren Kontaktabschnitten im Schiebekörper. Dort muß der Kontakt mit weiterführenden
Kabeln hergestellt werden, die zu den Polen eines getrennt aufgestellten HF-Generators
führen. Kontaktstellen mit HF-Beaufschlagung sind problematisch und neigen zu Kontaktfehlern
bzw. zum Verschmoren.
[0010] Bei älteren Konstruktionen mit monopolarer Technik wurde im Schiebekörper mit einer
Klemmschraube gleichzeitig kontaktiert und die mechanische Befestigung des Elektrodenträgers
sichergestellt. Verschmort diese Kontaktierungsstelle, so muß der gesamte Schiebekörper
ausgewechselt werden.
[0011] Eine gattungsgemäße, monopolare Konstruktion ist aus der US 4,917,621 und der US
4,919,131 jeweils in Fig. 3 bekannt. Der Schiebekörper weist einen quer durchgehenden
Schacht auf, in den der Stecker des weiterführenden HF-Kabels zur Kontaktierung des
im Schacht frei liegenden Kontaktabschnitts des Elektrodenträgers einsteckbar ist.
Distal vom Schacht ist eine an einem Befestigungsabschnitt des Elektrodenträgers angreifende
Klemmeinrichtung vorgesehen.
[0012] Vorteilhaft an dieser Konstruktion ist die Möglichkeit, den Elektrodenträger mit
der Klemmeinrichtung am Schiebekörper gesondert mechanisch zu befestigen, so daß seine
ordnungsgemäße mechanische Funktion zunächst ausprobiert werden kann. Anschließend
kann mit dem Stecker kontaktiert werden. Verschmort die Kontaktierungsstelle, so muß
nur der Elektrodenträger und das Kabel mit dem Stecker gewechselt werden. Die Klemmeinrichtung
und der Schiebekörper bleiben unversehrt, da die Klemmeinrichtung gesondert ausgebildet
ist.
[0013] Diese bekannte Konstruktion weist jedoch auch Nachteile auf. Da die Befestigungseinrichtung
distal von der Kontaktiereinrichtung liegt, wird die Stelle des Elektrodenträgers,
an der die Befestigung erfolgt, von dem Leiter durchlaufen, der den Kontaktabschnitt
mit der Aktivelektrode verbindet. Folglich ist der Elektrodenträger an dieser Stelle
nicht sehr stabil. Die Befestigungseinrichtung muß darauf Rücksicht nehmen und kann
beispielsweise nur mit sehr geringen Klemmkräften arbeiten. Erfolgt die Befestigung
mit einem in eine Nut auf dem Elektrodenträger eingreifenden Schieber, so kann die
Nut nur sehr flach ausgebildet sein, woraus sich eine verringerte Befestigungssicherheit
ergibt.
[0014] Der proximale Endbereich des Elektrodenträgers wird von dem Bereich gebildet, an
dem die Befestigung erfolgt, sowie von dem Kontaktierbereich. Diese Bereiche, also
der gesamte Endbereich des Elektrodenträgers, sind folglich starr und biegesteifer
als der restliche Teil des Elektrodenträgers, der nur aus einem Innenleiter und einer
Außenisolierung besteht. Bei Resektoskopen liegt jedoch üblicherweise der Elektrodenträger
im Schaftrohr dicht benachbart neben der Optik, während er im Bereich des Schiebekörpers
im größeren Abstand zu diesem liegen muß, um Platz zu schaffen für die Kontaktiereinrichtung
und die Befestigungseinrichtung. Folglich muß der Elektrodenträger im Hauptkörper
verschwenkt geführt werden, wie dies z. B. in der WO 96/23449, Fig. 13 angedeutet
ist. Da wiederum der Hauptkörper aus konstruktiven Gründen nicht zu lang sein darf,
muß auf kurzem Wege stark verschwenkt werden. Hierbei stört jedoch die erhebliche
Länge des starreren Endbereiches des Elektrodenträgers der bekannten Konstruktion.
[0015] Ferner sind Fehlmontagen möglich, wenn der Elektrodenträger nicht weit genug eingesteckt
und dann befestigt und kontaktiert wird.
[0016] Bei der gattungsgemäßen WO 96/23449, Fig. 16, die eine bipolare Elektrode zeigt,
weist der Elektrodenträger im Bereich des Schiebekörpers zwei Kontaktabschnitte auf.
Ein auf den Schiebekörper aufsteckbarer Stecker des weiterführenden Kabels kontaktiert
beide Kontaktabschnitte, wobei er an beiden Kontaktabschnitten sowohl kontaktiert
als auch klemmt. Eine besondere, getrennte Befestigungseinrichtung ist nicht vorgesehen.
Eine Befestigung des Elektrodenträgers zum Ausprobieren der mechanischen Funktion
vor dem Kontaktiervorgang ist nicht möglich.
[0017] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes gattungsgemäßes
urologisches Resektoskop monopolarer oder bipolarer Bauart zu schaffen, bei der der
Elektrodenträger störungsfrei im Schiebekörper befestigt und kontaktiert werden kann.
[0018] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0019] Erfindungsgemäß ist am Elektrodenträger der Elektrode der Befestigungsabschnitt getrennt
und proximal vom ersten Kontaktabschnitt vorgesehen. Entsprechend ist bei dem Schiebekörper
des Resektoskopes die Befestigungseinrichtung proximal von der ersten Kontaktiereinrichtung
vorzusehen.
[0020] Durch die getrennte Ausbildung ist der Elektrodenträger zum einen mit der Klemmeinrichtung
am Schiebekörper gesondert mechanisch zu befestigen, so daß seine ordnungsgemäße mechanische
Funktion zunächst ausprobiert werden kann. Anschließend kann mit einem Stecker kontaktiert
werden. Verschmort die Kontaktierungsstelle, so muß nur der Elektrodenträger und das
Kabel mit dem Stecker gewechselt werden. Die Klemmeinrichtung und der Schiebekörper
bleiben unversehrt, da die Klemmeinrichtung gesondert ausgebildet ist. Bei dieser
Ausbildung der Elektrode ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß der Befestigungsabschnitt
des Elektrodenträgers nicht mehr von einem Innenleiter durchlaufen wird und daher
sehr stabil ausgebildet sein kann. Es können verschiedene sehr sicher wirkende Befestigungsmethoden
verwendet werden, z.B. Klemmung mit hoher Klemmkraft, Verriegelung auf tiefen Nuten
oder sogar Verriegelung mit einem Stift durch eine Querbohrung des Elektrodenträgers.
Es lassen sich auch gut haltende Rastverbindungen vorsehen. Ein weiterer Vorteil der
proximalen Anordnung des Befestigungsabschnittes besteht darin, daß bei ordnungsgemäßer
Befestigung sichergestellt ist, daß der Elektrodenträger vollständig eingesteckt ist,
also an der Stelle der Kontaktiereinrichtung der Kontaktabschnitt des Elektrodenträgers
liegt und somit eine Kontaktierung erfolgen kann. Schließlich läßt sich auch sehr
wirkungsvoll das Problem der Verschwenkung des steifen Endabschnittes des Elektrodenträgers
beim Einführen durch den Hauptkörper lösen. Das biegesteife Endstück bestehend aus
dem Kontaktabschnitt und dem Befestigungsabschnitt läßt sich kürzer ausbilden. Der
Befestigungsabschnitt des Elektrodenträgers kann ferner auch mit geringerem Durchmesser
ausgebildet werden, was ebenfalls die Durchführung durch eine engere Verschwenkung
ermöglicht.
[0021] Nach Anspruch 2 wird für eine bipolare Elektrode mit Vorteil vorgeschlagen, daß der
Befestigungsabschnitt getrennt von beiden Kontaktabschnitten und proximal von zumindest
einem der Kontaktabschnitte angeordnet ist. So kann zunächst seine ordnungsgemäße
mechanische Funktion ausprobiert werden, bevor mit einem Stecker kontaktiert wird.
[0022] Es ergibt sich für eine Elektrode gemäß den Merkmalen des Anspruch 2 zum einen die
Möglichkeit, den ersten Kontaktabschnitt proximal und den zweiten distal vom Befestigungsabschnitt
anzuordnen. Entsprechend wäre die Befestigungseinrichtung zwischen den beiden Kontaktiereinrichtungen
im Schiebekörper anzuordnen. Es würde in vorteilhafter Weise nur ein Innenleiter den
Befestigungsabschnitt durchlaufen, wodurch mit höherer Klemmkraft auf dem Befestigungsabschnitt
geklemmt werden kann. Weiterhin würde dies die Isolierung der beiden Kontaktabschnitte
erleichtern, da sie bereits durch den Befestigungsabschnitt getrennt werden, soweit
dieser aus einem isolierenden Material hergestellt ist, z.B. einer nicht-leitenden
Keramik.
[0023] Mit Vorteil werden allerdings die Merkmale des Anspruch 3 vorgeschlagen. Danach sind
beide Kontaktabschnitte distal vom Befestigungsabschnitt anzuordnen. Dann ist bei
dem Schiebekörper des Resektoskopes die Befestigungseinrichtung auch proximal von
den beiden Kontaktiereinrichtungen vorzusehen. Bei dieser Ausbildung der Elektrode
ergibt sich zunächst der Vorteil, daß der Befestigungsabschnitt des Elektrodenträgers
von keinem der Innenleiter durchlaufen wird und daher sehr stabil ausgebildet sein
kann. Es ergeben sich die Vorteile bei der Befestigung, die bereits beim Anspruch
1 am Beispiel einer monopolaren Elektrode erläutert wurden. Ein weiterer Vorteil der
proximalen Anordnung des Befestigungsabschnittes besteht darin, daß bei ordnungsgemäßer
Befestigung sichergestellt ist, daß der Elektrodenträger vollständig eingesteckt ist,
daß also an den Stellen der Kontaktiereinrichtungen auch die Kontaktabschnitte des
Elektrodenträgers liegen und somit eine fehlerlose Kontaktierung erfolgen kann. Schließlich
läßt sich auch hier sehr wirkungsvoll das Problem der Verschwenkung des steifen Endabschnittes
des Elektrodenträgers beim Einführen durch den Hauptkörper lösen. Das biegesteife
Endstück bestehend aus den beiden Kontaktabschnitten und dem Befestigungsabschnitt
läßt sich kurz ausbilden, wobei die Isolierung zwischen den Kontaktabschnitten gewährleistet
bleiben muß. Der Befestigungsabschnitt des Elektrodenträgers kann ferner auch mit
geringerem Durchmesser ausgebildet werden, was ebenfalls die Durchführung durch eine
engere Verschwenkung verbessert.
[0024] Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruch 4 vorgesehen. Diese Ausbildung wird erst
durch die Erfindung ermöglicht, denn erst sie gestattet es, den Befestigungsabschnitt
völlig getrennt von der übrigen Konstruktion des Elektrodenträgers in Richtung auf
gute Befestigbarkeit auszulegen. Dabei kann vorteilhaft gemäß Anspruch 5 eine durchgehend
massive Metallkonstruktion gewählt werden.
[0025] Gemäß Anspruch 6 können vorteilhaft der Befestigungsabschnitt und wenigstens ein
Teil eines benachbarten Kontaktierabschnittes einstückig ausgebildet sein. Dadurch
läßt sich die Konstruktion insbesondere hinsichtlich ihrer Herstellbarkeit vereinfachen
und erhält höhere Festigkeit. Wenn beide Kontaktierabschnitte distal vom Befestigungsabschnitt
angeordnet sind, ist erfindungsgemäß zumindest der proximale Teil des zum Befestigungsabschnitt
benachbarten Kontaktabschnittes einstückig mit dem Befestigungsabschnitt auszubilden.
Wenn der Befestigungsabschnitt zwischen den beiden Kontaktabschnitten ausgebildet
ist, so ist wahlweise entweder zumindest der distale Teil des proximal zum Befestigungsabschnitt
benachbarten Kontaktabschnittes einstückig mit dem Befestigungsabschnitt auszubilden,
oder zumindest der proximale Teil des distal zum Befestigungsabschnitt benachbarten
Kontaktabschnittes einstückig mit dem Befestigungsabschnitt auszubilden.
[0026] Nach Anspruch 7 wird mit Vorteil vorgeschlagen, den Befestigungsabschnitt aus isolierendem
Material herzustellen, wenn er zwischen den beiden Kontaktabschnitten angeordnet ist.
Er trägt dann bereits zur Isolierstrecke bei, und erlaubt so eine insgesamt kürzere
Ausbildung des proximalen Endbereichs der Elektrode.
[0027] In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Es zeigen:
- Figur 1
- einen Achsschnitt eines Resektoskopes mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer montierten
monopolaren Elektrode, und
- Figur 2
- einen Achsschnitt des proximalen Endbereiches eines Resektoskopes mit einem ersten
Ausführungsbeispiel einer montierten bipolaren Elektrode, und
- Figur 3
- einen Achsschnitt des proximalen Endbereiches eines Resektoskopes mit einem zweiten
Ausführungsbeispiel einer montierten bipolarer Elektrode.
[0028] Das in Figur 1 dargestellte Resektoskop 1 weist ein Schaftrohr 2 auf, das mit seinem
proximalen Ende an einem Hauptkörper 3 befestigt ist. In nicht dargestellter Weise
kann das Schaftrohr 2 mit einer üblichen Kupplungseinrichtung abnehmbar am Hauptkörper
3 befestigt sein. Um das Schaftrohr 2 herum ist ein Außenrohr 4 vorgesehen, das ebenfalls
am Hauptkörper 3 befestigt ist und zwar ebenfalls in der üblichen Weise mit einer
nicht dargestellten Kupplung. Das Innere des Schaftrohres 2 dient in üblicher Weise
als Zulaufkanal für die Dauerspülung und ist, wie Fig. 1 zeigt, von außen über einen
mit Ventil versehenen Anschluß 5 erreichbar, an den ein Schlauch anschließbar ist.
Ein weiterer gleichartiger Anschluß 6 zum Anschließen eines weiteren Schlauches ist
an den Ringspalt zwischen Schaftrohr 2 und Außenrohr 4 angeschlossen, der als Rücklaufkanal
dient.
[0029] Die beiden Rohre 2, 4 bestehen in üblicher Ausbildung aus Metall. Der distale Endabschnitt
des Schaftrohres 2 ist in üblicher Weise isolierend ausgebildet, beispielsweise als
Keramikendstück 7.
[0030] Im Inneren des Schaftrohres 2 verläuft achsparallel eine Optik 8, die in der dargestellten
Montagestellung mit ihrem distalen Objektiv 9 den Arbeitsbereich vor dem Keramikendstück
7 betrachtet und die proximal den Hauptkörper 3 durchläuft. Sie durchläuft von dort
weiter ein im Hauptkörper 3 befestigtes Führungsrohr 10 und endet jenseits von dessen
proximalem Ende mit einem Okular 11, an dessen Stelle auch eine Kamera sitzen kann.
[0031] Auf dem Führungsrohr 10 ist mit einer Führungsbohrung 12 ein Schiebekörper 13 in
axialer Richtung verschiebbar gelagert. Am proximalen Ende des Führungsrohres 10 ist
ein Endstück 14 befestigt, demgegenüber der Schiebekörper 13 im dargestellten Ausführungsbeispiel
mit der üblichen Blattfeder 15 federnd abgestützt ist. Am Endstück 14 ist ein Daumenring
16 angeordnet, während am Schiebestück 13 ein Fingergriff 17 angeordnet ist. Mit einer
Hand des Operateurs kann mit dem Daumen im Daumenring 16 und mit dem Zeigefinger am
Fingergriff 17 angefaßt und der Schiebekörper 13 axial bewegt werden. Alternativ kann
anstelle der erläuterten "aktiven" Betätigung auch eine "passive" Betätigung vorgesehen
sein, bei der die Blattfeder 15 zwischen Schiebekörper 13 und Hauptkörper 3 angeordnet
ist und auch die Angriffstellen 16, 17 an diesen Teilen sitzen.
[0032] Im dargestellten Resektoskop ist auswechselbar eine HF-beaufschlagbare monopolare
Elektrode 18 vorgesehen, die in üblicher Ausbildung für die Prostataresektion als
rechtwinklig zur Achsrichtung erstreckte Drahtschlinge ausgebildet ist. Die Elektrode
18 wird von einem Elektrodenträger 19 getragen, der als Außenisolierung mit innerem
Leiterdraht 20 ausgebildet ist. Der Elektrodenträger 19 ist in üblicher Ausbildung
mit einer Hülse 21 längsverschiebbar auf der Optik 8 gelagert und durchläuft das Schaftrohr
2 bis zum Hauptkörper 3. Dort durchläuft er einen seitlich verschwenkten Durchgangskanal
22 mit Ringdichtung 23 zur Flüssigkeitsabdichtung und verläuft von dessen proximaler
Mündung unter größerem Achsabstand wiederum parallel zur Achse weiter bis in eine
Aufnahmebohrung 24 im Schiebekörper 13. Anstelle der Aufnahmebohrung 24 kann als alternative
Ausbildung der Aufnahme für den Elektrodenträger 19 z.B. auch eine nach proximal konisch
zulaufende Öffnung, ein zur Seite offener Schlitz oder dergleichen vorgesehen sein.
[0033] Im proximalen Endbereich weist der Elektrodenträger 19 einen sein Endstück ausbildenden
Befestigungsabschnitt 25 auf, der ausreichend fest, z.B. massiv, aus Metall ausgebildet
ist, um dort den Elektrodenträger 19 sicher mechanisch befestigen zu können. Distal
anschließend weist der Elektrodenträger 19 einen Kontaktabschnitt 26 auf, der mit
einer elektrisch leitenden Außenfläche versehen ist, welche mit dem Leiterdraht 20
des Elektrodenträgers 19 elektrisch leitend verbunden ist.
[0034] Die Aufnahmebohrung 24 weist ferner in Form ihres proxi-malen Endes 27 einen Endanschlag
für den Elektrodenträger 19 auf, bis zu dem dieser in proximaler Richtung in die Aufnahmebohrung
24 einsteckbar ist.
[0035] Ist der Elektrodenträger 19 in der dargestellten Montagestellung bis zum Endanschlag
27 in die Aufnahmebohrung 24 des Schiebekörpers 13 eingesteckt, so liegt er mit seinem
Kontaktabschnitt 26 in einer Ausnehmung 28 des Schiebekörpers 13, in dem der Kontaktabschnitt
26 von außen frei zugänglich ist. Er kann dort beispielsweise mit dem dargestellten
Klemmstecker 29 am Ende eines zu einem nicht dargestellten HF-Generator weiterführenden
Kabels 30 kontaktiert werden.
[0036] Unmittelbar proximal neben der Ausnehmung 28 im Bereich des Befestigungsabschnittes
25 des Elektrodenträgers 19 ist im Schiebekörper 13 eine Befestigungseinrichtung vorgesehen,
die im Ausführungsbeispiel eine Querbohrung 31 aufweist, welche beispielsweise mit
Innengewinde zum Einschrauben einer Klemmschraube versehen sein kann. Alternativ kann
die Befestigungseinrichtung auch anders ausgebildet sein z.B. mit einem Schieber,
der in eine Nut faßt, als Rastverbindung oder dergleichen.
[0037] Die Ausnehmung 28 kann, wie dargestellt, allseitig freien Zugang zu dem Kontaktabschnitt
26 des Elektrodenträgers 19 bieten oder sie kann beispielsweise auch als nur von einer
Seite zugangsvermittelnder Schacht ausgebildet sein, z.B. gemäß US 4,919,131.
[0038] Ist der Elektrodenträger 19 im Schiebekörper 13 ordnungsgemäß befestigt und kontaktiert,
so kann durch die beschriebene Schiebebewegung des Schiebekörpers 13 der gesamte Elektrodenträger
19 mit der Elektrode 18 gegenüber dem Schaftrohr 2 längs verschoben werden. Unter
Beobachtung durch die Optik 8 kann bei Hochfrequenzbeaufschlagung der Elektroden 18
und 118 mit diesen gleichzeitig schneidend und koagulierend unter axialer Bewegung
gearbeitet werden.
[0039] Zum Auswechseln des Elektrodenträgers 19 wird der Klemmstecker 29 abgenommen und
die Befestigungseinrichtung (Querbohrung 31) gelöst. Dann kann der Elektrodenträger
komplett aus dem Resektoskop 1 in distaler Richtung herausgezogen werden. In umgekehrter
Weise kann eine neue Elektrode in proximaler Richtung bis zum Endanschlag 27 eingeschoben,
mechanisch befestigt und kontaktiert werden. Dabei ist es möglich, zunächst den Elektrodenträger
19 an der Querbohrung 31 mechanisch zu befestigen und die ordnungsgemäße Funktion
durch Hin- und Herschieben des Schiebekörpers 13 auszuprobieren, bevor die Kontaktierung
mit dem Klemmstecker 29 erfolgt.
[0040] In den Figuren 2 und 3 sind zwei zueinander alternative Beispiele erfindungsgemäßer
bipolarer Elektroden im montierten Zustand gezeigt, wobei für gleiche Teile gleiche
Bezugszeichen wie in Figur 1 gewählt wurden. Beispiele von typischen bipolaren Elektroden
zeigen die DE 100 28 850.2 sowie die darin zitierten Schriften. Deshalb wird hier
auf die Darstellung des distalen Bereiches der bipolaren Elektroden in den Figuren
2 und 3 verzichtet.
[0041] Figur 2 zeigt, daß im Inneren des isolierenden Elektrodenträgers 119 zwei Leiterdrähte
20 und 120 vorgesehen sind, die in distaler Richtung bis zur Aktivelektrode bzw. bis
zur Returnelektrode verlaufen, und diese leitend mit einem ersten Kontaktabschnitt
26 und einem zweiten Kontaktabschnitt 126 verbinden, die voneinander ebenso elektrisch
isoliert sind, wie auch die Leiterdrähte 20 und 120, und die z. B. mit einem Doppelstecker
kontaktiert werden können. In Analogie zum hier gezeigten Beispiel ist es auch möglich,
die Returnelektrode leitend mit dem ersten und die Aktivelektrode leitend mit dem
zweiten Kontaktabschnitt zu verbinden.
[0042] Zwischen den beiden Kontaktabschnitten 26 und 126 weist der Elektrodenträger 119
einen Befestigungsabschnitt 25 auf, der ausreichend fest ausgebildet ist, um dort
den Elektrodenträger 119 sicher mechanisch befestigen zu können. Der Befestigungsabschnitt
25 kann beispielsweise aus einem isolierendem Material ausreichender Festigkeit hergestellt
sein. Distal anschließend weist der Elektrodenträger 119 wie bisher einen ersten Kontaktabschnitt
26 auf, der mit einer elektrisch leitenden Außenfläche versehen ist, welche mit dem
Leiterdraht 20 des Elektrodenträgers 119 elektrisch leitend verbunden ist.
[0043] Weiterhin weist der Elektrodenträger 119 proximal vom Befestigungsabschnitt 25 einen
zweiten Kontaktabschnitt 126 auf, der ebenfalls mit einer elektrisch leitenden Außenfläche
versehen ist, welche mit dem zweiten Leiterdraht 120 des Elektrodenträgers 119 elektrisch
leitend verbunden ist.
[0044] Wie bereits in Figur 1 weist die Aufnahmebohrung 24 in Form ihres proximalen Endes
27 einen Endanschlag für den Elektrodenträger 119 auf, bis zu dem dieser in proximaler
Richtung in die Aufnahmebohrung 24 einsteckbar ist.
[0045] Ist der Elektrodenträger 119 in der dargestellten Montagestellung bis zum Endanschlag
27 in die Aufnahmebohrung 24 des Schiebekörpers 13 eingesteckt, so liegt er mit seinem
Kontaktabschnitt 26 in einer Ausnehmung 28 des Schiebekörpers 13, in dem der Kontaktabschnitt
26 von außen frei zugänglich ist. Gleichzeitig liegt er mit seinem Kontaktabschnitt
126 in einer zweiten Ausnehmung 128 des Schiebekörpers 13, in dem der zweite Kontaktabschnitt
126 von außen ebenfalls frei zugänglich ist. Beide können dort beispielsweise mit
den dargestellten Klemmsteckern 29 und 129 mit den Enden von zu den Polen eines nicht
dargestellten HF-Generators führenden Kabeln 30 und 130 kontaktiert werden. Die Kontaktierung
kann auch mit einem Doppelstecker erfolgen, der gleichzeitig den Kontakt mit den beiden
Kontaktabschnitten 26 und 126 herstellt.
[0046] Schließlich zeigt Figur 3 einen zweiten auswechselbaren, HF-beaufschlagbaren, bipolaren
Elektrodenträger 219, der als Außenisolierung mit inneren Leiterdrähten 20 und 120
ausgebildet ist. Im proximalen Endbereich weist der Elektrodenträger 219 einen sein
Endstück ausbildenden Befestigungsabschnitt 25 auf, der ausreichend fest, z.B. massiv,
aus Metall ausgebildet ist, um dort den Elektrodenträger 19 sicher mechanisch befestigen
zu können. Distal anschließend weist der Elektrodenträger 219 wie bisher einen ersten
Kontaktabschnitt 26 auf, der mit einer elektrisch leitenden Außenfläche versehen ist,
welche mit dem Leiterdraht 20 des Elektrodenträgers 219 elektrisch leitend verbunden
ist. Distal vom ersten Kontaktabschnitt 26 und davon elektrisch getrennt schließt
sich ein zweiter Kontaktabschnitt 126 an, der ebenfalls mit einer elektrisch leitenden
Außenfläche versehen ist, welche nunmehr mit dem Leiterdraht 120 des Elektrodenträgers
219 elektrisch leitend verbunden ist.
[0047] Ist der Elektrodenträger 219 in der dargestellten Montagestellung bis zum Endanschlag
27 in die Aufnahmebohrung 24 des Schiebekörpers 13 eingesteckt, so liegt er mit seinem
ersten Kontaktabschnitt 26 in einer Ausnehmung 28 des Schiebekörpers 13, in dem der
Kontaktabschnitt 26 von außen frei zugänglich ist. Gleichzeitig liegt er mit seinem
zweiten Kontaktabschnitt 126 in einer zweiten Ausnehmung 128 des Schiebekörpers 13,
in dem der Kontaktabschnitt 126 frei zugänglich ist. Beide können in den Ausnehmungen
28, 128 beispielsweise mit den dargestellten Klemmsteckern 29 und 129 am Ende von
weiterführenden Kabeln 30 und 130 kontaktiert werden, die zu den beiden Polen eines
nicht dargestellten HF-Generators führen.
[0048] Unmittelbar proximal neben der ersten Ausnehmung 28 im Bereich des Befestigungsabschnittes
25 des Elektrodenträgers 219 ist im Schiebekörper 13 eine Befestigungseinrichtung
vorgesehen, die der in Figur 1 bereits beschriebenen entspricht.
[0049] Die Ausnehmungen 28 und 128 können, wie dargestellt, allseitig freien Zugang zu den
Kontaktabschnitten 26 und 126 des Elektrodenträgers 219 bieten oder sie können beispielsweise
auch als nur von einer Seite zugangsvermittelnde Schächte ausgebildet sein, z.B. gemäß
US 4,919,131.
[0050] Zum Auswechseln des Elektrodenträgers 219 werden die Klemmstecker 29 und 129 abgenommen
und die Befestigungseinrichtung (Querbohrung 31) gelöst. Dann kann der Elektrodenträger
219 komplett aus dem Resektoskop 1 in distaler Richtung herausgezogen werden. In umgekehrter
Weise kann eine neue Elektrode in proximaler Richtung bis zum Endanschlag 27 eingeschoben,
mechanisch befestigt und kontaktiert werden. Dabei ist es möglich, zunächst den Elektrodenträger
19 an der Querbohrung 31 mechanisch zu befestigen und die ordnungsgemäße Funktion
durch Hin- und Herschieben des Schiebekörpers 13 auszuprobieren, bevor die Kontaktierung
mit den Klemmsteckern 29 und 129 erfolgt.
Anstelle der hier dargestellten Ausführungsbeispiele kann die Elektrode 18 auch anders
geformt sein, z.B. als Knopfelektrode, Stiftelektrode, Rollenelektrode oder Elektrode
in Messerform, die bei HF-Beaufschlagung koagulierend, vaporisierend oder schneidend
arbeiten. Im Falle einer bipolaren Elektrode kann eine der Elektroden als Neutralelektrode
ausgebildet sein, die nicht in Gewebekontakt kommt, während die andere Elektrode die
Aktivelektrode bildet. Genauso können aber auch beide Elektroden in Gewebekontakt
stehen, und gleichzeitig z.B. koagulierend und resizierend wirken.
[0051] In allen dargestellten Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 3 ist als Endanschlag
für das Einstecken des Elektrodenträgers 19 , 119 bzw. 219 jeweils das Ende 27 der
Aufnahmebohrung 24 vorgesehen. Ein Endanschlag kann jedoch auch an der Klemmvorrichtung
selbst vorgesehen sein, beispielsweise an der in die Gewindebohrung 31 anzuschraubenden
Klemmschraube. Falls als Klemmeinrichtung beispielsweise ein Schieber vorgesehen ist,
der in eine Nut auf dem Befestigungsabschnitt 25 eingreift, so kann auch an diesem
Schieber ein geeigneter Anschlag vorgesehen sein, der in geeigneter Weise z.B. mit
einem entsprechenden Anschlag auf dem Befestigungsabschnitt 25 zusammenwirkt.
[0052] In den Ausführungsbeispielen ist dargestellt, daß im Schiebekörper 13 der ordnungsgemäß
montierte Elektrodenträger 19 , 119 oder 219 mit seinen Kontaktabschnitten 26 und
126 in Ausnehmungen 28 und 128 nach außen frei zugänglich angeordnet ist, um wie dargestellt
mit von außen herangeführten Steckern 29 oder 129 kontaktiert zu werden, die auch
als Doppelstecker ausgebildet sein können. Es sind aber auch andere Kontaktierungseinrichtungen
möglich, bei denen bei= spielsweise der Kontaktabschnitt 26 mit einem Kontakt berührt
wird, der am Schiebekörper 13, z.B. in dessen Innerem, befestigt ist und von dem ein
Kabel auf andere als dargestellte Weise weiterführend verläuft. In diesem Fall kann
die Ausnehmung 28 entfallen. Dies gilt in gleicher Weise für den zweiten Kontaktabschnitt
126 und die zweite Ausnehmung 128.
[0053] In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind der Befestigungsabschnitt 25 und
die Kontaktabschnitte 26 und 126 in getrennter Ausbildung dargestellt. Es kann aber
auch einer der Kontaktabschnitte einstückig mit dem Befestigungsabschnitt ausgebildet
sein, z.B. Kontaktabschnitt 26 in den Figuren 1, 2 und 3 oder Kontaktabschnitt 126
in der Figur 2.
[0054] Bei einer solchen einstückigen Ausbildung von dem Befestigungsabschnitt und einem
Kontaktabschnitt liegt natürlich auch am Befestigungsabschnitt Spannung an. Dies ist
aber nicht von Nachteil, da der Schiebekörper 13 üblicherweise aus isolierendem Material
besteht und auch die Befestigungseinrichtung 31 ohne weiteres nach außen gut isolierend
ausgebildet sein kann.
1. Urologisches Resektoskop (1) beinhaltend eine HF-beaufschlagbare Elektrode (18) mit
einem Elektrodenträger (19, 119, 219), der zumindest einen außen isolierten Leiterdraht
(20, 120) aufweist, und ein axial erstrecktes Schaftrohr (2), das mit seinem proximalen
Ende an einem Hauptkörper (3) befestigt ist, wobei proximal von diesem, gegenüber
dem Hauptkörper achsparallel verschiebbar ein Schiebekörper (13) gelagert ist, der
eine Aufnahme (24) aufweist, in die der proximale Endbereich des in Montagestellung
im Schaftrohr (2) axial verschiebbar gelagerten, den Hauptkörper (3) durchlaufenden
Elektrodenträgers (19, 119, 219) einsteckbar ist zur Befestigung eines Befestigungsabschnittes
(25) des Elektrodenträgers (19, 119, 219) mit einer Befestigungseinrichtung (31) des
Schiebekörpers (13) und zur Kontaktierung eines ersten Kontaktabschnittes (26, 126)
des Elektrodenträgers (19, 119, 219) mit einer ersten Kontaktiereinrichtung (28, 29,
128, 129) des Hauptkörpers (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (25) proximal vom ersten Kontaktabschnitt (26, 126) angeordnet
ist.
2. Urologisches Resektoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenträger (119, 219) zwei Leiterdrähte (20, 120) mit zwei zugeordneten
Kontaktabschnitten (26, 126) aufweist.
3. Urologisches Resektoskop nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (25) proximal von beiden Kontaktabschnitten (26, 126) angeordnet
ist.
4. Urologisches Resektoskop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (25) abweichend von der übrigen Querschnittsausbildung
des Elektrodenträgers (19, 119, 219) ausgebildet ist.
5. Urologisches Resektoskop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (25) massiv aus Metall ausgebildet ist.
6. Urologisches Resektoskop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (25) und wenigstens ein Teil eines benachbarten Kontaktabschnittes
(26, 126) einstückig ausgebildet sind.
7. Urologisches Resektoskop nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (25) zwischen den Kontaktabschnitten (26, 126) liegt und
aus isolierendem Material hergestellt ist.
1. A urological resectoscope (1) including an electrode (18), to which high frequency
may be applied, with an electrode carrier (19, 119, 219), which includes at least
one externally insulated conductive wire (20, 120), and an axially extending tubular
shaft, the proximal end of which is connected to a main body (3), mounted proximally
of which is a sliding body (13), which is movable parallel to the axis with respect
to the main body and has a receptacle (24), into which the proximal end region of
the electrode carrier (19, 119, 219), which is axially movably mounted in the tubular
shaft (2) in the installed position and extends through the main body (3), may be
inserted to connect a connecting section (25) of the electrode carrier (19, 119, 219)
to a connecting device (31) on the sliding body (13) and to electrically connect a
first contact section (26, 126) on the electrode carrier (19, 119, 219) to a first
contact device (28, 29, 128, 129) on the main body (3), characterised in that the connecting section (25) is arranged proximally of the first contact section (26,
126).
2. A urological resectoscope as claimed in Claim 1, characterised in that the electrode carrier (119, 219) includes two conductive wires (20, 120) with two
associated contact sections (26, 126).
3. A urological resectoscope as claimed in Claim 2, characterised in that the connecting section (25) is arranged proximally of the two contact sections (26,
126).
4. A urological resectoscope as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the connecting section (25) has a cross-sectional shape differing from that of the
remainder of the electrode carrier (19, 119, 219).
5. A urological resectoscope as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the connecting section (25) is of massive, metallic construction.
6. A urological resectoscope as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the connecting section (25) and at least a portion of an adjacent contact section
(26, 126) are of integral construction.
7. A urological resectoscope as claimed in Claim 2, characterised in that the connecting section (25) is situated between the contact sections (26, 126) and
is made of insulating material.
1. Résectoscope urologique (1) comportant une électrode (18) à laquelle peut être appliqué
un courant HF associée à un porte-électrode (19, 119, 219) présentant au moins un
fil conducteur (20, 120) isolé à l'extérieur, et une gaine (2) s'étendant dans le
sens axial fixée par son extrémité proximale à un corps principal (3) du côté proximal
duquel est logé un corps coulissant (13) lequel peut coulisser par rapport au corps
principal parallèlement à son axe et présente un logement (24) dans lequel la section
d'extrémité proximale du porte-électrode (19, 119, 219) logé de façon à pouvoir, en
position de montage dans la gaine (2), coulisser axialement et traversant le corps
principal (3) peut être enfichée en vue de la fixation d'une section de fixation (25)
du porte-électrode (19, 119, 219) à l'aide d'un dispositif de fixation (31) du corps
coulissant (13) et du contactage d'une première section de contactage (26, 126) du
porte-électrode (19, 119, 219) avec un premier dispositif de contactage (28, 29, 128,
129) du corps principal (3), caractérisé en ce que la section de fixation (25) est agencée en une position proximale par rapport à la
première section de contactage (26, 126).
2. Résectoscope urologique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-électrode (119, 219) présente deux fils conducteurs (20, 120) avec deux
sections de contactage (26, 126) correspondantes.
3. Résectoscope urologique selon la revendication 2, caractérisé en ce que la section de fixation (25) est placée du côté proximal des deux sections de contactage
(26, 126).
4. Résectoscope urologique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la conformation de la section de fixation (25) est différente de la forme de la coupe
transversale du porte-électrode (19, 119, 219).
5. Résectoscope urologique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section de fixation (25) est réalisée en métal de conformation massive.
6. Résectoscope urologique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section de fixation (25) et une partie au moins d'une sections de contactage (26,
126) voisine sont réalisées d'un seul tenant
7. Résectoscope urologique selon la revendication 2, caractérisé en ce que la section de fixation (25) est située entre les sections de contactage (26, 126)
et est réalisée en un matériau isolant.