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(11) |
EP 1 625 304 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
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Anmeldetag: 07.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/004873 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/109117 (16.12.2004 Gazette 2004/51) |
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MEHRSTUFIGE KREISELPUMPE
MULTISTAGE CENTRIFUGAL PUMP
POMPE CENTRIFUGE MULTI-ETAGEE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
17.05.2003 DE 10322382
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.2006 Patentblatt 2006/07 |
| (73) |
Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- URBAN, Jörg
67061 Ludwigshafen (DE)
- KOCHANOWSKI, Wolfgang
55452 Windesheim (DE)
- BRECHT, Bernhard
67433 Neustadt/Weinstrasse (DE)
- SCHARPF, Stephan
67547 Worms (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 318 638
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US-A- 4 669 956
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mehrstufiger Bauart, bei der jede Pumpenstufe
ein aus einem oder mehreren Teilen bestehendes Gehäuse und ein darin angeordnetes
Laufrad aufweist, für einen Anschluss an strömungsführende Systeme die Pumpenstufen
zwischen Einlass- und Auslass-Endstücken angeordnet und dazwischen mit Verbindungsmitteln
gehalten sind, auf einer in mindestens zwei Pumpenlagern abgestützten Pumpenwelle
alle Laufräder angeordnet sind, ein Pumpenwellenende mit einer Aufnahme für ein Verbindungsmittel
eines Antriebes versehen ist und zur Befestigung der Kreiselpumpe an einem Aufstellort
im Bereich der Endstücke äußere Auflagemittel angeordnet sind.
[0002] Derartige als Gliederpumpen ausgebildete Kreiselpumpen sind dazu ausgelegt, ein Fluid
auf ein hohes Druckniveau zu fördern. Sie sind als eigenständige Geräte ausgebildet,
deren Pumpenwelle unter Zwischenschaltung eines Kupplungselementes mit einer Antriebsmaschine,
beispielsweise eines Elektromotors oder eine Turbine, verbunden sind. Kreiselpumpe
und Antriebsmaschine werden zusammen auf einer Grundplatte oder auf einem Fundament
montiert. Sie finden häufig Anwendung als mehrstufige Speisepumpen in Kraftwerksanlagen
oder sonstigen Einrichtungen, bei denen ein hoher Druck gefordert ist. Infolge des
mehrstufigen Aufbaues und der Anordnung der Pumpenstufen zwischen den Endstücken kann
bei deren Herstellung in einfacher Weise eine Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen
erfolgen, indem die Anzahl und die Bauart der Pumpenstufen variiert wird. Dazu sind
die Verbindungsmittel und die Pumpenwelle auf die entsprechende Gesamtlänge der Kreiselpumpe
abzustimmen und eine Grundplatte oder ein Pumpenfundament ist entsprechend der Baulänge
auszubilden.
[0003] Solche gattungsgemäßen Bauarten von Kreiselpumpen sind durch die DE 22 04 995 A1,
die DE 26 14 163 B1 und durch das KSB-Kreiselpumpenlexikon, 3. aktualisierte Auflage,
Seite 185, bekannt. Bei diesen mehrstufigen Gliederpumpen sind die jeweiligen Pumpenlager
der Pumpenwellen außerhalb und mit Abstand zu den Endstükken der Kreiselpumpe angeordnet.
Den Abstand zwischen den Pumpenlagern vergrößert ein notwendiger Raum für die anzubringenden
Wellenabdichtungen, mit denen ein Flüssigkeitsaustritt aus dem Gehäuse der Kreiselpumpe
verhindert wird. Aus schwingungstechnischer Sicht ist ein dadurch bedingter großer
Lagerabstand zwischen den Wellenlagern nachteilig, da daraus ungünstige Schwingungen
des rotierenden Bauteiles resultieren können. Und die Aufnahme von Rohrleitungskräften,
die über die Endstücke in die Kreiselpumpe geleitet werden, beeinflußt die Kräfteverhältnisse
der Kreiselpumpe negativ.
[0004] Zur Befestigung solcher Kreiselpumpen am jeweiligen Einsatzort dienen äußere Auflagemittel,
die an den Endstücken oder auch zwischen den Endstücken der Kreiselpumpe vorgesehen
sind. Eine ungünstig gewählte Lage dieser äußeren Auflagemittel, die allgemein als
Füße, Leisten oder Streben gestaltet sind, kann in Bezug auf eine eingebaute Kreiselpumpe
nachteilige Auswirkungen auf das Schwingungsverhalten der rotierenden Bauteile ausüben.
[0005] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, bei einer mehrstufigen Kreiselpumpe das
Schwingungsverhalten des rotierenden Systems zu optimieren und einen Betrieb mit höheren
Drehzahlen zu ermöglichen. Die Lösung dieses Problems sieht vor, ein Lagerabstand
L
L zwischen einander zugewandten Lagerstirnseiten von zwei Pumpenlagern mit größtem
Abstand zueinander, kleiner oder gleich ist dem Produkt aus einer minimalen Stufenbauhöhe
L
M multipliziert mit der um den Wert 1 reduzierten Anzahl der Pumpenstufen.
[0006] Mit dieser Lösung wird eine besonders steife Ausbildung des rotierenden Teiles, auch
Rotor genannt, einer Kreiselpumpe erreicht. Dabei ist eine Lagerstirnseite von Pumpenlagern
in Form von Gleitlagern an derjenigen Stelle angeordnet, an der ein Gleitlagerspalt
seinen Anfang oder seine Einströmöffnung hat. Bei Wälzlagern ist es die den kleinsten
Abstand gewährleistende Stirnfläche eines Lagerringes. Durch den äußerst kurzen Abstand
zwischen den Pumpenlagern ergibt sich eine besonders stabilisierende Ausbildung des
gesamten rotierenden Systems. Und die Wellenlagerung ist in unmittelbarer Nähe der
hochbelasteten Laufräder angeordnet.
[0007] Die für den Lagerabstand maßgebende minimale Stufenbauhöhe L
M wird ermittelt durch einen auf die Pumpenwelle projizierten, in axialer Richtung
gemessenen minimalen Mittenabstand zwischen zwei einander nachgeschalteten Laufradaustrittsbreiten.
Ebenso könnte dazu auch ein Abstand zwischen den Laufradeintritten von einander nachgeschalteten
Laufrädern verwendet werden.
[0008] Ausgestaltungen sehen vor, dass ein druckseitiges Pumpenlager in an sich bekannter
Weise in der auf die Pumpenwelle gerichteten Projektion des Druckstutzenquerschnittes
angeordnet ist. Ebenso kann ein druckseitiges Pumpenlager in einer letzten Pumpenstufe
angeordnet, oder ein druckseitiges Pumpenlager ist zwischen oder in Pumpenstufen angeordnet,
die einer letzten Pumpenstufe in Strömungsrichtung vorangestellt sind. Mittels dieser
Maßnahme ergibt sich, insbesondere bei Kreiselpumpen mit einer zweistelligen Anzahl
von Pumpenstufen, eine wesentlich steifere Anordnung eines aus Welle und Laufrädern
bestehenden Rotors.
[0009] Ebenfalls der Verkürzung des Lagerabstandes dienen die Maßnahmen, dass ein saugseitiges
Pumpenlager in einer ersten Pumpenstufe angeordnet ist und dass ein saugseitiges Pumpenlager
zwischen oder in nachfolgenden Pumpenstufen angeordnet ist, die auf eine erste Pumpenstufe
nachfolgen.
[0010] Als äußere Pumpenlager werden diejenigen Lager angesehen, die dem jeweiligen druck-
oder saugseitigen Ende der Pumpenwelle am nächsten liegen und zwischen denen auf der
Pumpenwelle alle oder ein Teil der Laufräder von den Pumpenstufen angeordnet sind.
Und eine Pumpenstufe wird gebildet von einem Laufrad mit dem umgebenden, aus einem
oder mehreren strömungsführenden Teilen bestehenden Gehäuse. Spezielle Zusatzbauteile,
wie Inducer, Ausgleichseinrichtungen, Hilfslaufräder oder Dichtungen stellen in diesem
Zusammenhang keine Pumpenstufen dar.
[0011] Eine steife Pumpenbauweise ergibt sich, wenn ein Abstand zwischen Lagermitten von
zwei äußeren Pumpenlagern L
L gleich oder kleiner ist als ein in Wellenrichtung zu messender Abstand L
A zwischen den Auflagemitteln. Da die Auflagemittel im Bereich der Endstücke angeordnet
sind, ergibt sich somit ein insgesamt verbessertes Schwingungsverhalten. Denn es ergibt
sich somit eine besonders großflächige Anordnung der Auflagemittel, wodurch die Befestigung
der Kreiselpumpe an ihrem späteren Aufstellungsort besonders stabil ist. Auf die Kreiselpumpe
einwirkende Rohrleitungskräfte werden somit sicher und ohne negative Auswirkungen
auf den rotierenden Pumpenteil in ein Fundament geleitet.
[0012] In an sich bekannter Art sind die Verbindungsmittel an den Endstücken angeordnet,
wodurch der Zusammenhalt der Hauptteile der Kreiselpumpe gewährleistet ist.
[0013] Da das saugseitige Lager der Pumpenwelle immer innerhalb des Pumpengehäuses angeordnet
ist, wird gegenüber einer Lageranordnung, bei der die Pumpenlager außerhalb des druckführenden
Gehäuses angeordnet sind, eine zusätzliche Wellenabdichtung eingespart und es ergibt
sich eine Verbesserung der Betriebssicherheit. Der verkürzte Lagerabstand verbessert
insgesamt das Schwingungsverhalten des rotierenden Bauteiles.
[0014] Nach einer anderen Ausgestaltung ist ein druckseitiges Lager in dem Auslass-Endstück
angeordnet. Auch diese Maßnahme verbessert den Kraftfluss zwischen einer an die Kreiselpumpe
anzuschließenden Rohrleitung und einem Fundament am Aufstellungsort. Ein dadurch möglicher
geradliniger Kraftfluss übt keine negative Wirkung mehr auf das Schwingungsverhalten
des rotierenden Teiles aus.
[0015] Die Anordnung einer Wellenabdichtung im Bereich zwischen einem Wellenende und dem
nächstgelegenen Pumpenlager hat sich ebenfalls als vorteilhaft erwiesen, da aus der
steiferen Wellenlagerung geringere Dichtungsbelastungen resultieren.
[0016] Die Einlass- und/oder Auslass-Endstücke sind als separate Bauteile ausgebildet und
liegen kräfteübertragend an Pumpenstufenteilen an. Ebenso können die Einlass- und/oder
Auslass-Endstücke integrale Bestandteile von Pumpenstufenteilen sein.
[0017] Bei einer großen Anzahl von Pumpenstufen, beispielsweise bei Verwendung von mehr
als zehn Pumpenstufen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn ein zwischen einander
zugekehrten Lagerstirnseiten zu messender minimaler Lagerabstand L
Lmin sich ermittelt aus einer um einen Wert 2 bis 5 reduzierten Anzahl von Pumpenstufen
multipliziert mit einer minimalen Stufenbauhöhe.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine Kreiselpumpe und die
- Fig. 2
- eine saugseitige Lageranordnung.
[0019] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist eine fünfstufige Kreiselpumpe dargestellt,
deren Laufräder 1 in den Gehäusen 2 jeder Stufe rotieren und die gemeinsam auf einer
Pumpenwelle 3 befestigt sind. Die Pumpenstufen sind zwischen einem Einlass-Endstück
4 und einem Auslass-Endstück 6 angeordnet und verfügen über Pumpenstufenteile 2.1
- 2.5, die drucktragend ausgebildet sind und weitere strömungsführende Einbauten aufnehmen.
In dem Beispiel sind die Pumpenstufenteile 2.1 - 2.4 als Gleichteile konstruiert.
Das Einlass-Endstück 4 ist in der unteren Hälfte des Ausführungsbeispieles zweiteilig
ausgebildet, wobei dessen separates, ringförmiges Bauteil 4 am Pumpenstufenteil 2.6
der ersten Stufe kräfteübertragend anliegt. Dieses Pumpenstufenteil 2.6 beinhaltet
gleichzeitig die Saugöffnung 5 der Kreiselpumpe und übt die Funktion eines Gehäusedeckels
aus. In der oberen Hälfte des Ausführungsbeispiels ist das Pumpenstufenteil 2.6 der
ersten Stufe integraler Bestandteil des Einlass-Endstückes 4 und bildet damit ein
Bauteil.
[0020] Analog verhält es sich mit dem Auslass-Endstück 6. Es ist in der oberen Zeichnungshälfte
mehrteilig aufgebaut und darin integrierter Bestandteil ist die Pumpenstufe 2.5 von
der letzten, hier fünften Pumpenstufe. Das Pumpenstufenteil 2.5 ist länger ausgeführt
als die vorangestellten Pumpenstufenteile 2.1 - 2.4 der anderen Pumpenstufen. Es enthält
einen größeren Sammelraum, aus dem heraus ein Druckstutzen 7 ausmündet, mit dessen
Hilfe ein gefördertes Fluid in ein anzuschließendes Rohrleitungssystem geleitet wird.
[0021] Das Auslass-Endstück 6 ist in der unteren Zeichnungshälfte als separates, ringförmiges
Bauteil ausgeführt und in der oberen Zeichnungshälfte als integraler Bestandteil des
Gehäuses 2.5 dargestellt. Es bildet gleichzeitig das Widerlager für äußere Verbindungsmittel
8, mit denen alle Pumpenteile zusammengehalten werden. Als Verbindungsmittel 8 sind
hier Zuganker gezeigt, die durch entsprechende Öffnungen der Endstücke 4, 6 hindurchgeführt
sind und mit Hilfe von Schraubelementen den Zusammenhalt der Kreiselpumpe gewährleisten.
[0022] An den Endstücken 4 und 6 sind Auflagemittel 9, 10 angeordnet, die eine Befestigung
der Kreiselpumpe an ihrem künftigen Aufstellort ermöglichen. Der Abstand L
A zwischen den Auflagemitteln 9, 10 ist größer als der Abstand L
L zwischen den Lagern 11, 12 der Pumpenwelle 3. Ein mit einem Antrieb zu verbindendes
Wellenende 13 befindet sich in der Nähe des druckseitigen Lagers 11, welches im Gehäuse
2.5 der hier letzten oder 5. Pumpenstufe angeordnet ist. Diese 5. Pumpenstufe verfügt
über einen Bund 14, welcher, ausgehend von dem antriebsseitigem Ende des Pumpenstufenteiles
2.5, auf kleinerem Durchmesser in das Pumpenstufenteil 2.5 hineinragt und somit die
Aufnahme für das Lager 11 bildet. Zusätzlich ist in diesem Bund 14 genügend Freiraum,
um darin eine Axialschubausgleichseinrichtung 15 anzuordnen.
[0023] Das Lager 11 liegt ungefähr in der Mitte des Druckstutzens 7, wodurch ein guter Kräfteverlauf
hinsichtlich aufzunehmender Rohrleitungskräfte bzw. abzuleitender Schwingungskräfte
möglich ist.
[0024] Das andere, saugseitige Lager 12 der Pumpenwelle 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel
zwischen der ersten und zweiten Pumpenstufe angeordnet und ist hier innerhalb des
Gehäuses 2.1 der ersten Stufe abgestützt.
[0025] Zwischen dem Lager 11 und dem Wellenende 13 ist eine Wellenabdichtung 16 angeordnet.
Die Lager 11 und 12 sind als mediumgeschmierte Lager ausgebildet und werden von der
geförderten Flüssigkeit geschmiert. Die Lager können als Gleitlager und/oder als Wälzlager
ausgebildet sein. Deren Auswahl ist abhängig von dem zu fördernden Fluid und der auftretenden
Lagerbelastung. Mit Hilfe der mediumgeschmierten Lager entfallen die Serviceintervalle
für ansonsten verwendete Lagerschmierungen.
[0026] Infolge der Anordnung der Lager 11, 12 zwischen den kräfteübertragenden Auflagemitteln
9, 10 der Kreiselpumpe werden Rohrleitungskräfte, die im Bereich der Saugöffnung 5
und des Druckstutzen 7 auf die Kreiselpumpe einwirken, im Hinblick auf das Schwingungsverhalten
in optimaler Weise aufgenommen. Durch den sehr kurzen Lagerabstand L
L des rotierenden Teils der mehrstufigen Kreiselpumpe ergibt sich eine außerordentlich
hohe Schwingungsfestigkeit des rotierenden Systems, wodurch die Betriebssicherheit
einer derartigen Kreiselpumpe in entscheidender Weise verbessert wird.
[0027] Weiter ergibt der kurze Lagerabstand L
L zwischen den Pumpenlagern 11, 12 eine sehr kurz bauende mehrstufige Kreiselpumpe,
bei der die Schwingungen der Pumpenwelle und deren kritische Drehzahl entscheidend
positiv beeinflußt wird. Dies hat eine verbesserte Biegelinie der Pumpenwelle zur
Folge, wodurch als zusätzlicher Vorteil die Spaltabmessungen zwischen den rotierenden
und stillstehenden Pumpenteilen verringert werden können. Dies führt zu einer Wirkungsgradsteigerung,
da somit Spaltstromverluste wesentlich reduziert werden, ohne dabei die Betriebssicherheit
zu beeinträchtigen. Die kürzere Bauweise hat insgesamt eine Kostenreduktion zur Folge,
da sich insgesamt der Materialeinsatz und die Betriebskosten reduzieren.
[0028] Die Ausbildung der Endstücke 4, 6 als separate Bauteile hat den zusätzlichen Vorteil,
dass diese aus einem anderen Material hergestellt werden können. Wenn aufgrund eines
zu fördernden Fluids die flüssigkeitsberührten Bauteile aus hochwertigen Edelstählen
bestehen müssen, dann können in kostenreduzierender Weise die Teile der Endstücke,
mit denen die Verbindungsmittel 8 kräfteübertragend verbunden sind, aus einem preiswerteren
Material bestehen.
[0029] Die Fig. 2 zeigt die Verwendung eines Einlaufsternes, der innerhalb der Saugöffnung
5 befindlich ist. Er verfügt über einen Lagerzapfen 17, der mit dem saugseitigen Pumpenlager
12 zusammenwirkt. Das Pumpenlager 12 ist hierbei in Form einer Büchse innerhalb einer
Bohrung 18 des hier saugseitigen Wellenendes 18 eingebaut. Durch entsprechende weitere,
nicht dargestellte Schmierbohrungen, wird eine Flüssigkeitszirkulation durch das Pumpenlager
12 gewährleistet.
1. Kreiselpumpe mehrstufiger Bauart, bei der jede Pumpenstufe ein aus einem oder mehreren
Teilen bestehendes Gehäuse und ein darin angeordnetes Laufrad aufweist, für einen
Anschluss an strömungsführende Systeme die Pumpenstufen zwischen einem Einlass-Endstück
und einem mit axialem Abstand dazu angeordnetem Auslass-Endstück angeordnet und dazwischen
mit Verbindungsmitteln gehalten sind, auf einer in mindestens zwei Pumpenlagern abgestützten
Pumpenwelle alle Laufräder angeordnet sind, ein Pumpenwellenende mit einer Aufnahme
für ein Verbindungsmittel eines Antriebes versehen ist und zur Befestigung der Kreiselpumpe
an einem Aufstellort im Bereich von Einlass- und Auslass-Endstück äußere Auflagemittel
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagerabstand (LL) zwischen einander zugewandten Lagerstirnseiten der äußeren Pumpenlager (11, 12)
mit größtem Abstand zueinander, kleiner oder gleich ist dem Produkt aus einer minimalen
Stufenbauhöhe (LM) multipliziert mit der um den Wert 1 reduzierten Anzahl der Pumpenstufen (2.1 - 2.5).
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Pumpenwelle (3) projizierter, in axialer Richtung gemessener minimaler
Mittenabstand zwischen zwei einander nachgeschalteten Laufradaustrittsbreiten die
minimale Stufenbauhöhe (LM) ergibt.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein druckseitiges Pumpenlager (11) in an sich bekannter Weise in der auf die Pumpenwelle
(3) gerichteten Projektion des Druckstutzenquerschnittes angeordnet ist.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein druckseitiges Pumpenlager (11) in einer letzten Pumpenstufe (2.5) angeordnet
ist.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein druckseitiges Pumpenlager (11) zwischen oder in Pumpenstufen angeordnet ist,
die einer letzten Pumpenstufe (2.5) in Strömungsrichtung vorangestellt sind.
6. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein saugseitiges Pumpenlager (12) in einer ersten Pumpenstufe (2.1) angeordnet ist.
7. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein saugseitiges Pumpenlager (12) zwischen oder in nachfolgenden Pumpenstufen angeordnet
ist, die auf eine erste Pumpenstufe (2.1) nachfolgen.
8. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerabstand (LL) zwischen den zwei mit größtem Anstand zueinander angeordneten Pumpenlagern (11,
12) kleiner oder gleich ist als ein in Wellenrichtung zu messender Abstand (LA) zwischen den Auflagemitteln (9, 10).
9. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagemittel (9, 10) im Bereich der Endstücke (4, 6) angeordnet sind.
10. Kreiselpumpe einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (8) an den Endstücken (4, 6) angeordnet sind.
11. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das druckseitige Pumpenlager (11) in dem Auslass-Endstück (6) angeordnet ist.
12. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wellenabdichtung (16) im Bereich zwischen einem Wellenende (13) und dem nächstgelegenen
Pumpenlager (11, 12) angeordnet ist.
13. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlass- und/oder Auslass-Endstücke (4, 6) als separate Bauteile ausgebildet
sind und kräfteübertragend an Pumpenstufenteilen (2.5, 2.6) anliegen.
14. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlass- und/oder Auslass-Endstücke (4, 6) integrale Bestandteile von Pumpenstufenteilen
(2.5, 2.6) sind.
15. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen einander zugekehrten Lagerstirnseiten zu messender minimaler Lagerabstand
(LLmin) ist gleich einer um einen Wert 2 bis 5 reduzierten Anzahl von Pumpenstufen multipliziert
mit einer minimalen Stufenbauhöhe.
1. Centrifugal pump of multistage type of construction, in which each pump stage has
a casing consisting of one or more parts and an impeller arranged in said casing,
for connection to flow-carrying systems the pump stages are arranged between an inlet
end piece and an outlet end piece arranged at an axial distance from the latter and
are held between them by connection means, all the impellers are arranged on one pump
shaft supported in at least two pump bearings, a pump shaft end is provided with a
receptacle for a connection means of a drive, and outer bearing means are arranged
in the region of an inlet and an outlet end piece in order to fasten the centrifugal
pump at an installation location, characterized in that a bearing distance (LL) between mutually confronting bearing end faces of the outer pump bearings (11, 12)
at the greatest distance from one another is smaller than or equal to the product
of a minimum stage overall height (LM), multiplied by the number of pump stages (2.1 - 2.5), reduced by the value of 1.
2. Centrifugal pump according to Claim 1, characterized in that a minimum centre distance, projected onto the pump shaft (3) and measured in the
axial direction, between two impeller outlet widths following one another results
in the minimum stage overall height (LM).
3. Centrifugal pump according to Claim 1 or 2, characterized in that a delivery-side pump bearing (11) is arranged in a way known per se in that projection of the delivery connection piece cross section which is directed onto
the pump shaft (3).
4. Centrifugal pump according to Claim 3, characterized in that a delivery-side pump bearing (11) is arranged in a last pump stage (2.5).
5. Centrifugal pump according to Claim 3 or 4, characterized in that a delivery-side pump bearing (11) is arranged between or in pump stages which precede
a last pump stage (2.5) in the flow direction.
6. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a suction-side pump bearing (12) is arranged in a first pump stage (2.1).
7. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a suction-side pump bearing (12) is arranged between or in following pump stages
which follow a first pump stage (2.1).
8. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the bearing distance (LL) between the two pump bearings (11, 12) arranged at the greatest distance from one
another is smaller than or equal to a distance (LA), to be measured in the shaft direction, between the bearing means (9, 10).
9. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the bearing means (9, 10) are arranged in the region of the end pieces (4, 6).
10. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the connection means (8) are arranged at the end pieces (4, 6).
11. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the delivery-side pump bearing (11) is arranged in the outlet end piece (6).
12. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 11, characterized in that a shaft seal (16) is arranged in the region between a shaft end (13) and the nearest
pump bearing (11, 12).
13. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the inlet and/or outlet end pieces (4, 6) are produced as separate components and
bear against pump stage parts (2.5, 2.6) in a force-transmitting manner.
14. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the inlet and/or outlet end pieces (4, 6) are integral constituents of pump stage
parts (2.5, 2.6).
15. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 13, characterized in that a minimum bearing distance (LLmin), to be measured between mutually confronting bearing end faces, is equal to a number
of pump stages, reduced by a value 2 to 5, multiplied by a minimum stage overall height.
1. Pompe centrifuge à plusieurs étages, avec laquelle chaque étage de la pompe présente
un boîtier composé d'une ou de plusieurs parties ainsi qu'un rotor logé dans celui-ci,
les étages de la pompe sont disposés entre un embout d'entrée et un embout de sortie
disposé à un écart axial donné de celui-ci et maintenus entre eux par des moyens de
liaison en vue d'un raccordement à des systèmes parcourus par un courant, tous les
rotors sont disposés sur un arbre de pompe soutenu par au moins deux paliers de pompe,
une extrémité d'arbre de pompe est munie d'un attachement pour un moyen de liaison
d'un mécanisme d'entraînement et des moyens d'appui extérieurs sont disposés dans
la zone des embouts d'entrée et de sortie pour fixer la pompe centrifuge en un lieu
d'installation, caractérisée en ce qu'un écart de palier (LL) entre les côtés frontaux de palier se faisant face l'un à l'autre des paliers de
pompe extérieurs (11, 12) ayant l'écart le plus important entre eux est inférieur
ou égal au produit d'une hauteur d'étage minimale (LM) multipliée par le nombre d'étages de pompe (2.1 - 2.5) moins 1.
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un écart minimum projeté sur l'arbre de la pompe (3), mesuré dans le sens axial entre
deux largeurs de sortie du rotor successives, donne la hauteur d'étage minimale (LM).
3. Pompe centrifuge selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un palier de pompe côté refoulement (11) est disposé d'une manière connue en elle-même
dans la projection de la section transversale du manchon de refoulement dirigée sur
l'arbre de la pompe (3).
4. Pompe centrifuge selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'un palier de pompe côté refoulement (11) est disposé dans un dernier étage de pompe
(2.5).
5. Pompe centrifuge selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce qu'un palier de pompe côté refoulement (11) est disposé entre ou dans les étages de pompe
qui précèdent un dernier étage de pompe (2.5) dans le sens du courant.
6. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un palier de pompe côté aspiration (12) est disposé dans un premier étage de pompe
(2.1).
7. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un palier de pompe côté aspiration (12) est disposé entre ou dans les étages de pompe
qui suivent un premier étage de pompe (2.1).
8. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'écart de palier (LL) entre les deux paliers de pompe (11, 12) ayant l'écart le plus important entre eux
est inférieur ou égal à un écart (LA) entre les centres d'appui (9, 10) mesuré dans le sens de l'arbre.
9. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les centres d'appui (9, 10) sont disposés dans la zone des embouts (4, 6).
10. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les moyens de liaison (8) sont montés sur les embouts (4, 6).
11. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le palier de pompe côté refoulement (11) est disposé dans l'embout de sortie (6).
12. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'une garniture d'étanchéité d'arbre (16) est disposée dans la zone entre une extrémité
d'arbre (13) et le palier de pompe (11, 12) le plus proche.
13. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les embouts d'entrée et/ou de sortie (4, 6) sont réalisés sous la forme de composants
séparés et reposent sur les parties d'étage de pompe (2.5, 2.6) de manière à transmettre
les forces.
14. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les embouts d'entrée et/ou de sortie (4, 6) font partie intégrante des parties d'étage
de pompe (2.5, 2.6).
15. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'un écart de palier minimum (LLmin) à mesurer entre les côtés frontaux de palier se faisant face l'un à l'autre est
égal à un nombre d'étages de pompe réduit d'une valeur de 2 à 5 multiplié par une
hauteur d'étage minimale.

