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(11) |
EP 1 712 472 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Anmeldetag: 27.02.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken kleinstückiger Artikel
Method and device for packaging small products
Procédé et dispositif pour l'emballage de petits articles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES GB IT LI NL |
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Priorität: |
14.04.2005 DE 102005017329
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.10.2006 Patentblatt 2006/42 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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08005993.4 / 1939092 |
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08005994.2 / 1939093 |
| (73) |
Patentinhaber: THEEGARTEN-PACTEC GMBH & CO. KG |
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01237 Dresden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Seibt, Wilfried
01189 Dresden (DE)
- Stötzner, Rolf
01219 Dresden (DE)
- Wehner, Gert
01328 Dresden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 036 282 EP-A- 0 718 192 EP-A- 1 283 183 WO-A-20/04113172 WO-A-20/06014107 US-A- 5 450 706 US-B1- 6 539 687
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EP-A- 0 064 575 EP-A- 1 041 005 WO-A-03/086871 WO-A-20/06011793 WO-A-20/06014108 US-A1- 2005 217 218
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verpacken kleinstückiger
Artikel, insbesondere von Artikeln mit einem Stiel (Lollipop), wobei die Artikel vereinzelt
von einem rotierenden Entnahmekopf aufgenommen und an einen rotierenden Packkopf weitergegeben
werden, und nach Fertigstellung der Produktverpackung von einer Abgabeeinrichtung
abgegeben werden.
[0002] Zur Verpackung kleinstückiger Artikel wie Hart- oder Weichkaramellen, Pralinen oder
anderer kleinstückiger Süßwaren, sind sowohl intermittierend arbeitende Verpackungsmaschinen
als auch Verpackungsmaschinen bekannt, die nach dem kontinuierlichen Arbeitsprinzip
arbeiten, wobei Verpackungsmaschinen im Hochleistungsbereich im allgemeinen die Anwendung
eines kontinuierlichen Arbeitsprinzips erfordern, da ansonsten neben unvermeidlichen
Verlustzeiten auch die Produkt- und Verpackungsmaterialbeschleunigungen höheren Leistungsanforderungen
im Wege stehen.
[0003] Besondere Artikelformen und Produktgestaltungen stellen an die Gestaltung von Verpackungsmaschinen
im oberen Leistungsbereich stets besondere Anforderungen. Für besondere Artikelkonfigurationen,
wie z.B. sogenannte "Lollipops", d.h. Hartkaramell- oder Bonbonkugeln, die mit einem
Stiel versehen sind, konnten auf Grund der Produktspezifika bisher nur nach dem intermittierenden
Prinzip und daher mit niedrigen Leistungen verpackt werden. Intermittierend arbeitende
Verpackungsmaschinen zur Verpackung von Lollipops in Dreheinschlag erreichen daher
nur untere Leistungsparameter im Bereich von ca. 300 bis 500 Arbeitstakten pro Minute.
Bereits die Aufgabe der Lillipops auf einen Vereinzelungsteller und die Vereinzelung
mit radial nach außen weisenden Stielen bereitet aufgrund von Produktfehlern (Bälle
ohne Stiel oder mit fehlerhaftemlfehlpositioniertem Stiel) Schwierigkeiten. Die Stiele
der vereinzelten Lollipops werden nach dem Stand der Technik stets an ihrem Stielende
durch Greiferpaare einer Kette entnommen, wobei auch dieser Aufnahmevorgang nicht
mit einem 100%-tigen Produktfüllungsgrad ausgeführt werden kann, so dass sich hierdurch
weitere Leistungseinschränkungen ergeben. In einem Packkopf (in diesen durch Ober-
und Unterstempel unter Einschub eines Packmittelabschnittes, eingestoßen), bewegt
sich dieser und damit auch die Produkte intermittierend. Nach Bildung des Packmittelschlauches
erfolgt ein beiderseitiges Erwärmen der Schlauchenden, und erst in einer weiteren
Schaltposition der Eindrehvorgang ohne Oszillation und mit zwei Eindrehungen.
[0004] Sowohl die Verpackungsqualität als auch die Verpackungsleistung sind verbesserungsbedürftig.
[0005] Aus der
US 5,450,706 ist eine Verpackungsmaschine zur Verpackung von Lollipops gemäß den Oberbegriff des
Anspruch 14 bekannt, bei die vereinzelten Produkte aus einem Vereinzelungsteller durch
eine Übergabevorrichtung aufgenommen und an einen Packkopf weitergegeben werden, in
dem die Produkte verpackt werden. Die Zufuhr des Packungsstoffes erfolgt zum Packkopf.
[0006] Aus der
EP-A-0 064 575 ist eine Verdrehvorrichtung für die Umhüllung der schlauchförmigen Enden eines Lollipops
bekannt.
[0007] Aus der
EP 0 036 282 A1 ist eine Lollipop-Verpackungsmaschine intermittierender Bauart bekannt, bei der Packstoff
an den Kopf des Lollipop-Produktes geführt und anschließend durch eine Übergabevorrichtung
gemeinsam mit diesem ergriffen und weiter befördert wird.
[0008] Aus der
WO 03/086871 A und der
WO 2006/014107 A ist jeweils eine Maschine zum Verpacken von Lollipops bekannt, bei der der Packstoff
ebenfalls einem nachgelagerten Packkopf zugeführt wird.
[0009] Aus der
WO 2006/011793 A ist eine Lollipop-Verpackungsmaschine bekannt, bei der die Produkte durch eine Kette
vereinzelt in eine Aufnahmepostion zugeführt werden und noch vor dem Ergreifen durch
Klemmbackenpaare eines Aufnahmerades von einem Packstoffabschnitt partiell jeweils
umhüllt werden, so dass die Produkte gemeinsam mit einem zugehörigen Packstoffabschnitt
durch das Aufnahmerad ergriffen werden.
[0010] Aus der
US-B1-6,539,687 ist eine Verpackungsvorrichtung bekannt, bei der die Produkte zunächst von einem
Packstoffschlauch umhüllt werden, ehe sie zur Bildung von Endverschlüssen, z.B. in
einem Doppeldreheinschlag verschlossen werden.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Verpacken kleinstückiger Artikel; insbesondere von Artikeln mit einem Stiel, anzugeben,
die es gestatten, bei hoher Verpackungsqualität höhere Verpackungsleistungen zu erreichen
und die Voraussetzungen zu schaffen, auch bei der Verpackung komplizierter Artikel
in den Hochleistungsbereich vorzustoßen.
[0012] Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Verfahren mit den Merkmalen des
Anspruches 1 sowie durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 14 gelöst.
[0013] Die erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen sind insofern besonders vorteilhaft,
als erstmalig im Bereich der kontinuierlich arbeitenden Maschinen, d.h. Verpackungsmaschinen
mit kontinuierlichem Durchlauf des Artikels durch die Maschine, nur zwei rotierende
Köpfe, nämlich ein rotierender Entnahmekopf und ein rotierender Packkopf, vorgesehen
sind, so dass sich die Maschinenzeiten für die Verpackung eines Artikels verringern
und durch eine höhere Integrationsdichte der Verpackungsvorgänge bzw. der hierfür
benötigten Verpackungseinheiten auch für komplizierte Artikel, wie es z.B. Artikel
mit Stiel darstellen, ein Vorstoß in den Hochleistungsbereich von z. B. 1000 Produkten
pro Minute möglich ist.
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass bereits im Bereich
einer ersten Einrichtung nach dem Aufnehmen eines einzelnen Artikels eine Packmittelzufuhr
erfolgt und der Artikel zusammen mit einem zugehörigen Packstoffstück an eine zweite
Einrichtung weitergegeben wird, die als genuiner Verpackungskopf die Ausbildung der
Artikelverpackung bewirkt.
[0015] Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung sind die neuen Verfahren und Vorrichtungen zwar
insbesondere mit Blick auf die Verpackung von Artikeln mit Stiel (Lollipops) vorgesehen,
keinesfalls jedoch hierauf beschränkt, vielmehr lassen sich die für diese speziellen
Artikel gefundenen Wirkprinzipien auch allgemein auf die Verpackung anders formatiger,
kleinstückiger Artikel übertragen, so dass der Anmeldungsgegenstand nicht auf die
Verpackung von Artikeln mit Stiel (mit Ansiegeln) und Drehflügeleinschlag beschränkt
ist.
[0016] Hinsichtlich der Verpackung von Artikeln mit Stiel zeichnet sich das erfindungsgemäße
Verfahren insbesondere dadurch aus, dass die Aufnahme des Produktes, d.h. das Erfassen
am Stiel in großer Nähe zum Ball des Artikels und nicht wie bisher am freiliegenden
Stielende erfolgt.
[0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich ferner dadurch aus, dass die Packmittelzufuhr
in den Entnahmekopf verlagert ist, während bisher ein separater Greiferkopf zwischen
Entnahmekopf und Packkopf kontinuierlich arbeitender Maschinen vorgesehen ist. Der
erste Kopf in der Maschine, der die vereinzelten Artikel von einer Artikelaufgabe-
und -vereinzelungseinrichtung, wie z.B. einer Vereinzelungsscheibe, aufnimmt, enthält
also zugleich die bisher einem separaten Greiferkopf zugeordneten Mittel, Packmittel
in den Entnahmekopf an den Artikel zuzuführen und den Artikel gemeinsam mit dem Packmittel
direkt vom Entnahmekopf an den Packkopf abzugeben.
[0018] Für das Ansiegeln des Packstoffstückes an dem Stiel eines Artikels sind Drehgreifer
vorgesehen, die beheizt sind.
[0019] Als ein Produktbeispiel betrifft die vorliegende Anmeldung, insbesondere die Verpackung
kleinstückiger Artikel mit einem Stiel, sogenannter Lollipops, ohne hierauf beschränkt
zu sein. Derartige Artikel konnten bisher nicht mit Hochleistungsmaschinen verpackt
werden, die einen Produktausstoß von z.B. ca. 1.000 Stück pro Minute gestatten. Eine
vorteilhafte Verfahrensführung für die Verpackung solcher Produkte nach dem Arbeitsprinzip
kontinuierlich arbeitender Verpackungsmaschinen besteht dabei darin, dass die vereinzelten,
einen Stiel aufweisenden Artikel nicht wie bisher am freien Stielende ergriffen werden,
sondern im Bereich eines artikelseitigen Endes des Stieles aufgenommen werden, d.h.
unmittelbar bzw. so nahe als möglich hinter dem Ball des Produktes. Hieraus ergibt
sich der Vorteil, dass z.B. Lagefehler des Stieles zum Ball sich nicht auf die Produkthandhabung
auswirken, so dass eine sehr sichere Produktentnahme erfolgt, und Toleranzen (z.B.
Exzentrizitäten zwischen Stiel und Ball) keinen Einfluß auf den weiteren Verpackungsvorgang
haben.
[0020] Überdies ergibt sich dadurch eine sehr sichere Produktführung innerhalb des Entnahmekopfes,
und entsprechend günstige Bedingungen für die Übergabe des Artikels vom Entnahmekopf
mit dem eingeschossenen Packmittel an den Packkopf. Überdies gestattet die Entnahme
nahe des Balls einen zusätzlichen Zentriereffekt des Artikels, da die entsprechenden
Entnahmeeinrichtungen (Haltebackenpaare) einen großen Öffnungswinkel einnehmen können
und das Produkt präzise in stets derselben Entnahmeposition ergriffen wird.
[0021] Solche kleinstückigen Produkte und auch die hier als ein Ausführungsbeispiel derselben
näher betrachteten Artikel mit Stiel werden gelegentlich in einer Verpackung mit einem
Drehflügeleinschlag verpackt. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung werden für ein Eindrehen und Ansiegeln des Verpackungsmittels
am Stiel bei einem mit Stiel versehenen Artikel beheizte Drehgreifer verwendet, die
eine Heißsiegelung und damit hohe Siegelfestigkeit und Qualität der Verpackung im
Bereich des Übergangs vom Stiel zum Ball des Artikels gestatten. Gegebenenfalls könnten
auch für die Bildung eines Drehflügels an der dem Stiel gegenüberliegenden Seite des
Artikels ein beheizter Drehgreifer verwendet werden bzw. sind solche Drehgreifer auch
bei der Verwendung heißsiegelfähiger Verpackungsfolien zur Verpackung von Produkten
im Doppeldreheinschlag anwendbar (Artikel ohne Stiel), oder es können auch für das
Ansiegeln am Stiel von mit Stiel versehenen Artikeln Verpackungsfolien mit höherer
Rückstellkraft verwendet werden, ohne dass hierdurch das Aussehen oder das Ansiegeln
des Packmittels am Stiel beeinträchtigt wird. Die Drehflügel an der dem Stiel gegenüberliegenden
Seite des Artikels werden aber hier mit herkömmlichen (unbeheizten) Drehgreifern als
einfache Dreheinschläge gebildet.
[0022] Weitere, bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtungen und der erfindungsgemäßen
Verfahren sind in den übrigen abhängigen Ansprüchen dargelegt.
[0023] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles und zugehöriger
Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
- Fig. 1
- eine Verpackungsmaschine für die Verpackung von Artikeln mit Stiel (Lollipops) nach
dem kontinuierlichen Prinzip in schematischer Vorderansicht,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der Artikelaufgabe- und -vereinzelungseinrichtung,
- Fig. 3
- eine schematische Teildarstellung einer Bürsteneinrichtung zur Artikel-orientierung,
- Fig. 4
- eine schematische perspektivische Teildarstellung einer Leertaktsensoreinrichtung
der Artikelaufgabe- und -vereinzelungseinrichtung,
- Fig. 5
- eine schematische Teildarstellung eines Entnahmekopfes und eines Aufgaberinges der
Vereinzelungseinrichtung bei der Entnahme eines Artikels in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6
- eine perspektivische Teildarstellung des Entnahmekopfes nach Fig. 5 beim Entnahmevorgang,
d.h. in Verbindung mit dem Aufgabering der Vereinzelungsvorrichtung bei der Entnahme
eines Artikels, von der Vereinzelungseinrichtung her gesehen,
- Fig. 7
- eine Darstellung des Entnahmekopfes ähnlich derjenigen in Fig. 6 unter Darstellung
der Bereitstellung eines Packmittelstückes zu einem Artikel in dem Entnahmekopf,
- Fig. 8
- eine schematische Gesamtdarstellung von Entnahmekopf und Packkopf in Vorderansicht,
- Fig. 9
- eine perspektivische, schematische Darstellung einer Antriebseinrichtung für den Entnahmekopf
nach den Fig. 5, 6 oder 7,
- Fig. 10
- eine perspektivische Teil-Gesamtdarstellung wesentlicher Funktionseinheiten der Verpackungsmaschine
nach Fig. 1,
- Fig. 11
- eine perspektivische, schematische Darstellung eines Teilabschnittes eines Packkopfes
in Verbindung mit einem Drehgreifer zur Ansiegelung des Packmittels an einen Stiel
eines Artikels (Lollipop),
- Fig. 12
- eine perspektivische Teilansicht eines hinteren Drehkopfes mit Drehgreifern in schematischer
Darstellung,
- Fig. 13
- eine Drehstation mit vorderem und hinterem Drehkopf unter Einschluss des zwischenliegenden
Packkopfes in schematischer Darstellung,
- Fig. 14
- eine schematische Darstellung eines vorderen Endes eines beheizten Drehgreifers mit
einem Paar Drehgreiferbacken, und
- Fig. 15
- eine schematische Verfahrensdarstellung für den Verpackungsvorgang in der Verpackungsmaschine
nach Anspruch 1 für die Verpackung eines Artikels mit Stiel (Lollipop).
[0024] Figur 1 zeigt eine Verpackungsmaschine 100, die nach dem kontinuierlichen Prinzip
arbeitet, wobei die Artikel A (vgl. Fig. 4) von einer Aufgabe- und Vereinzelungseinrichtung
1, die sich auf einem horizontalen U-Profilrahmen 1 a der Maschine befindet (letzterer
ist über Maschinenfüße 1 b zum Boden abgestützt) durch einen Entnahmekopf 10, der
um eine Rotationsachse 11 (Fig. 5) drehbar ist, kontinuierlich aufgenommen und gemeinsam
mit einem Packstoffstück 12 an einen Packkopf 20 weitergegeben werden, der ebenfalls
um eine ortsfeste Rotationsachse 21 (Fig. 8) drehbar ist, wobei zum Eindrehen und
Ansiegeln des zugehörigen Abschnittes des Packstoffstückes 12 in einem Stiel A1 des
Artikels A jeder Packeinheit des Packkopfes 20 ein Drehgreifer 71 (vgl. Fig. 11 bis
14) zugeordnet. Über ein Abgaberad 50 werden die fertig verpackten Artikel A einer
als ein Abgabeband 40 ausgebildeten Abgabeeinrichtung zugeführt und aus der Verpackungsmaschine
100 weggefördert.
[0025] In Fig. 1 ist ein vorderer, vor dem Packkopf 20 koaxial angeordneter Drehkopf 60
aus Übersichtsgründen weggelassen, während ein hinterer Drehkopf 70 als Teil einer
Drehstation 80 dargestellt ist.
[0026] Die Verpackungsmaschine 100 zeichnet sich dadurch aus, dass sie zwischen fertig verpacktem
Artikel A und Aufnahme des Artikels A von der Aufgabe- und -vereinzelungseinrichtung
1 nur zwei verpackungswesentliche, artikeltragende Köpfe, nämlich den Entnahmekopf
10 und den Packkopf 20 aufweist, wodurch der Verpackungsvorgang wesentlich verdichtet,
beschleunigt und effizienter gestaltet werden kann. (Das Abgaberad 50 ist nur eine
von dem Verpackungsvorgang unabhängige Hilfseinrichtung). Dabei steigen die Anforderungen
an die konstruktive Auslegung der Verpackungsmaschine und insbesondere an die konstruktive
Durchbildung des Entnahmekopfes 10. Hierdurch ist es andererseits möglich, wie im
vorliegenden Ausführungsbeispiel, Artikel A mit Arbeitsgeschwindigkeiten von z.B.
ca. 1.000 Takten pro Minute, d.h. also im Hochleistungsbereich, zu verpacken, wobei
im vorliegenden Fall die Artikel A solche sind, die aus einem an einem Stiel A1 befestigten
Ball aus Hartkaramell oder anderem Süßstoffmaterial bestehen. In diesem Ausführungsbeispiel
wird der Ball des Artikels A mit A2 bezeichnet. In Fig. 1 bezeichnen die Pfeile K,
L, M, N, O, P die jeweiligen Drehrichtungen von Verteilerscheibe 2 (Pfeil K), Aufgabering
3 (Pfeil L), Entnahmekopf 10 (Pfeil M), Packkopf 20 (Pfeil N), Abgaberad 50 (Pfeil
O) und Förderrichtung des Abgabebandes 40 (Pfeil P).
[0027] Fig. 2 zeigt als Einzelheit schematisch die Aufgabe- und -vereinzelungseinrichtung
1, d.h. eine Vereinzelungsscheibe 2, die in bekannter Weise von ihrer Achse 2a nach
außen hin abfallend verläuft, wobei entlang des Außenumfanges der Vereinzelungsscheibe
2 ein Aufgabering 3 mit Taschen 4 zur Aufnahme des Balles A2 des Artikels A vorgesehen
ist, an dessen Außenumfang die Taschen 4 in Aufnahmeschlitze 5 übergehen, in denen
bei richtiger Produktlage der jeweilige Stiel A1 des Artikels A radial auswärts weisend
aufgenommen ist (vgl. Fig. 4 und 5). Neben einem Produktweiser 6 über der Vereinzelungsscheibe
2 sorgt ein Bürstensystem 7 mit individuell angetriebenen Bürsten 7b, 7c, 7d in Verbindung
mit einer Wendel 7a, dass die Taschen 4 des Aufgaberinges 3 mit den Produkten A (Ball
A2) gefüllt und die am Artikel A befindlichen Stiele durch das Bürstensystem 7 und
die Wendel 7a radial nach außen umgelegt werden, so dass sie in den Aufnahmeschlitzen
5 mit radial nach außen weisendem Stiel A1 aufgenommen sind (vgl. Fig. 4 bis 6).
[0028] Auf diese Weise wird ein sehr hoher Füllgrad der Vereinzelungsscheibe 2 erreicht,
der zwischen 97% und 100% liegt.
[0029] Eine äußere Abdeckung 8 sorgt für die Abschirmung der Vereinzelungsscheibe 2 nach
außen.
[0030] In den Fig. 3 und 4 sind in unterschiedlicher perspektivischer und schematischer
Darstellung nochmals Einzelheiten einerseits des Bürstensystems 7 (Fig. 3) sowie einer
nachfolgend noch erläuterten Leertakt-Sensoreinrichtung 9 gezeigt. Dabei verdeutlicht
Fig. 3 nochmals die unterschiedlichen Geometrien der Bürsten 7b, 7c, 7d, wobei die
Bürste 7b einen im wesentlichen langgestreckten zylindrischen Körper bildet, mit einem
ersten zylindrischen Abschnitt 7b1, und einem vorauslaufenden konischen Abschnitt
7b2 mit zunehmendem Durchmesser, zur Einsortierung der Artikel A mit den Bällen A2
in die Taschen 4, wobei an dieser Funktion auch noch die zylindrische Bürste 7c teilnimmt.
Die scheibenförmige, in ihrer Breite etwa der Breite des Aufgaberinges 3 entsprechende
Bürste 7c dient nochmals zum sicheren Fixieren der Produkte A (in Fig. 3 nicht gezeigt)
in den Taschen 4. Kleine Drehstrommotoren 13 treiben jede der Bürsten 7b, 7c, 7d individuell
an.
[0031] In Fig. 3 sind rechts unten die Taschen 4 des Aufgaberinges 3 nicht dargestellt.
Aus Fig. 3 ist ferner ersichtlich, dass sich unterhalb des Aufgaberinges eine Führungsschiene
14 befindet, die die Taschen 4 nach unten über den weitaus größten Teil des Umfanges
des Aufgaberinges 3 abdeckt, so dass die Artikel A in den Taschen kippsicher aufgenommen
sind.
[0032] Stromauf einer Entnahmeposition für die Artikel A befindet sich eine Leertakt-Sensoreinrichtung
9, die in vorliegendem Ausführungsbeispiel mittels einer Gabellichtschranke 15 die
Stiele A1 der Artikel A abtastet und erfasst, wobei sich stromab der Entnahmeposition
eine Ausblaseinrichtung (Ausblasdüse) 16 befindet für Artikel, die ohne Stiel (also
nur als Ball) sich in einer der Taschen 4 befinden und nicht weiter verarbeitet werden
können. In diesem Bereich ist die Schiene 14 (vgl. Fig. 3) nicht vorgesehen, so dass
die Artikel frei nach unten in einen entsprechenden Sammelbehälter fallen können.
Angesichts der Arbeitsgeschwindigkeit würde jedoch die Gravitationskraft zur Produktentfernung
nicht ausreichen, so dass ein zwangsweises Auswerfen mit fehlerhaften Artikeln ohne
Stiel mit Hilfe der Ausblaseinrichtung 16 vorgesehen ist. In Abhängigkeit von einem
Fehlersignal der Leertaktsensoreinrichtung 9 wird überdies eine Packmittel-Zuführungseinrichtung
gestoppt, so dass in diesem Fall kein Packstoffstück 12 in den Entnahmekopf 10 geführt
wird, da sich an der entsprechenden Stelle des Entnahmekopfes 10 dann kein Artikel
A befindet.
[0033] Ein oberhalb des Aufgaberinges 3 und im Bereich oberhalb der Stiele A1 vorgesehener
Positionierungsbügel 17 dient ebenfalls der korrekten Positionierung der Artikel A
und damit der Positionierungssicherheit. Angesichts der hohen Arbeitsgeschwindigkeiten
ist eine möglichst fehlerfreie Orientierung der vereinzelten Artikel A wichtig.
[0034] Das in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 erläuterte Bürstensystem 7 für die zuverlässige
Platzierung der Artikel A in den Taschen 4 und damit zur Gewährleistung eines hohen
Füllgrades des Aufgaberinges 3 kann auch aus einer einzigen Form-Bürste bestehen,
die in einzelnen Abschnitten eine entsprechend angepasste Geometrie besitzt, um die
hier auf drei Bürsten 7b, 7c, 7d aufgeteilte Platzierungsfunktion zu gewährleisten.
[0035] Fig. 5 zeigt in einer schematischen und perspektivischen Teil-Darstellung die Artikel-Aufnahmesituation
und den Entnahmekopf 10 an der Entnahmestelle, an der die Artikel A aus dem Aufgabering
3 entnommen werden. Dessen Drehrichtung deutet der Pfeil L an, während die Drehrichtung
des um die Rotationsachse 11 rotierenden Entnahmekopfes 10 mit dem Pfeil M bezeichnet
ist. Die im Aufgabering 3 positionierten Artikel A werden am Stiel A1 an einer in
Fig. 5 mit E bezeichneten Entnahmestelle entnommen, wobei der Entnahmekopf 10 gegensinnig
zur Drehrichtung des Aufgaberinges 3 um die stationäre Rotationsachse 11 sich dreht.
An seiner Vorderseite befinden sich Entnahmeeinheiten 18, die wiederum um je eine
Schwenkachse 19 an dem Entnahmekopf 10 schwenkbar gelagert sind.
[0036] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Entnahmekopf 10 mit sechs in Umfangsrichtung
in gleichmäßigem Winkelabstand angeordneten, schwenkbaren Entnahmeeinheiten 18 versehen
(s. Fig. 6), wobei jeder Entnahmeeinheit 18 eine zusätzlich und um eine parallele
Schwenkachse 22 schwenkbare Packmittelzange 23 zugeordnet ist, wie dies aus den Fig.
6 und 7 noch genauer ersichtlich ist.
[0037] Jede Entnahmeeinheit 18 besteht aus einem Haltebackenpaar 24 mit einer in Drehrichtung
des Entnahmekopfes vorauslaufenden, vorderen Haltebacke 24a und einer in Drehrichtung
des Entnahmekopfes 10 zurückliegenden, hinteren Haltebacke 24b. Die Haltebacken 24a,
24b jedes Haltebackenpaares 24 sind jeweils auf der gemeinsamen Schwenkachse 19 angeordnet,
um die sie einerseits eine Öffnungs- und Schließbewegung zum Erfassen und Halten des
Stieles A1 des Artikels A ausführen, wie um diese Schwenkachse 19 auch insgesamt das
Haltebackenpaar 24 relativ zur Rotationsbewegung des Entnahmekopfes 10 um die Rotationsachse
11 schwenkbar ist. Dies dient dem Angleichen des Teilungsabstandes der Artikel A in
dem Aufgabering 3 an den Teilungsabstand der Entnahmeeinheiten 18 (Haltebackenpaare
24), so dass die Haltebackenpaare 24 sowohl stromauf als auch stromab der Entnahmestelle
eine beschleunigte Bewegung ausführen, während eine gleichförmige Bewegung nur in
einem Bereich stromauf und stromab einer Übergabestelle, an der die Artikel an den
Packkopf 20 übergeben werden, auftritt. Beide Bereiche gehen jeweils ineinander über.
Die Haltebacken 24a und 24b weisen, wie deutlich in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist,
an ihren Innenflächen prismatische Flächen Z auf, zum sicheren und zuverlässigen Greifen
des jeweils zylindrischen Stieles A1 der Artikel A. Überdies trägt eine große Öffnungsweite
der Haltebackenpaare 24 neben der Prismenform dazu bei, die Stiele A1 sicher zu erfassen,
zu führen und damit eine äußerst zuverlässige Produkthandhabung zu gewährleisten,
ohne auf andere Führungsorgane angewiesen zu sein.
[0038] Wesentlich im Hinblick auf die Entnahme der Artikel aus dem Aufgabering 3 durch jeweils
ein Haltebackenpaar 24 ist das unmittelbare Erfassen des Stieles in größtmöglicher
Nähe zum Ball A2, d.h. unmittelbar an einer zylindrischen Außenfläche des Aufgaberinges
3, wodurch zugleich ein Toleranzausgleich bezüglich der Position des Stieles 1 am
Ball A2 gewährleistet ist, da sich Lageabweichungen des Stieles 1 bezüglich des Balles
A2 hinsichtlich einer Solllage hier noch wenig oder gar nicht auswirken (anders als
am freiliegenden Ende des Stieles A1).
[0039] Selbstverständlich können auch in Abhängigkeit von der Gesamtauslegung der Verpackungsmaschine
100 weniger oder mehr als sechs schwenkbare Entnahmeeinheiten 18 an dem Entnahmekopf
10 vorgesehen sein.
[0040] Neben der Erfassung der Artikel A an den Stielen A1 in einem oberen Endbereich, d.h.
in größtmöglicher Nähe zum Ball A2 besteht eine weitere Besonderheit dieses Entnahmekopfes
10 darin, dass er zugleich Packmittelzangen 23 aufweist, d.h. nicht nur der Produktentnahme
aus der Aufgabe- und -vereinzelungseinrichtung 1 (Vereinzelungsscheibe 2) dient, sondern
dem Entnahmekopf 10 bereits das Packmittel, d.h. die Packstoffstücke 12, von einer
hier nicht gezeigten Packstoffzuführungsvorrichtung diskret zugeführt werden und damit
die Funktionen "Entnahme" und "Packmittelzuführung an den Artikel" in einem Kopf bewirkt
werden. Dies ist in Fig. 7 verdeutlicht und führt zu einer wesentlichen Effizienzsteigerung
und einer Verdichtung der Verpackungsfunktionen und gestattet daher, in neue Leistungsbereiche
für die Verpackung derartiger Artikel, die einen Stiel aufweisen, vorzudringen.
[0041] Wie die Fig. 5 und 6 (letztere verdeutlicht den Entnahmekopf 10 schematisch in perspektivischer
Frontalansicht) zeigen, ist jeder Entnahmeeinheit 18, d.h. jedem schwenkbaren Haltebackenpaar
24 eine Packmittelzange 23 zugeordnet, die im wesentlichen aus einem U-förmigen, d.h.
geschlitzten Blech besteht, und um eine Schwenkachse 22, die parallel zur Haltebacken-Schwenkachse
19, aber separat von dieser und auch unabhängig angesteuert verläuft, schwenkbar ist.
Auch diese Packmittelzange 23 führt eine beschleunigte Bewegung aus und dient dazu,
die Möglichkeit zu schaffen, bereits zwischen Entnahmestelle am Aufgabering 3 und
Übergabestelle zum Packkopf 20 das für die Verpackung des Artikels A benötigte Packstoffstück
12 dem Entnahmekopf 10 zuzuführen und dieses am Artikel A in Verbindung mit der Halterung
desselben durch das Haltebackenpaar 24 anzuordnen.
[0042] Die entsprechenden Steuerbewegungen für jedes Haltebackenpaar 24 als Ganzes, für
die Öffnungs- und Schließbewegung der Haltebacken 24a, 24b jedes Haltebackenpaares
24, wie auch die Schwenkbewegung jeder Packmittelzange 23 wird von Steuerkurven abgeleitet,
wie sie in Verbindung mit der Rotation des Entnahmekopfes 10 um die stationäre Rotationsachse
11 desselben ausgebildet sind. Hierzu wird auf die schematische, perspektivische Darstellung
nach Fig. 9 verwiesen. Steuerkurven 25, 26 in Verbindung mit Steuerrollen 27, 28 dienen
der Bewegungssteuerung des hinteren und vorderen Haltebackens 24b, 24a des betreffenden
Haltebackenpaares 24, wobei die gesamte Entnahmeeinheit 18 in einer Topfkurve 29 um
die stationäre Rotationsachse 11 umläuft, und zwar einschließlich der jeder Entnahmeeinheit
18 zugeordneten Packmittelzange 23, deren Schwenkbewegungssteuerung mittels Steuerkurven
31 und entsprechenden Nockenfolgern 32 erfolgt. Hierbei ist den Forderungen Rechnung
zu tragen, einerseits das Packstoffstück 12 überhängend über den Artikel A, d.h. nahe
an demselben durch die Packmittelzange 23 und entsprechende Gegenlager an dem Haltebackenpaar
24 festzulegen, andererseits aber ein ungestörtes Entnehmen des Artikels A aus dem
Aufgabering 3 durch das Haltebackenpaar 24 zu gewährleisten, ohne dass es zu Kollisionen
zwischen der Packmittelzange 23 und dem Aufgabering 3 kommt, oder auch nur eine im
Dauerbetrieb einer solchen Verpackungsmaschine gefährliche Interferenz-Situation im
Bereich der Entnahmestelle auftritt. Dieses Problem wird im vorliegenden Fall dadurch
gelöst, dass die Packmittelzange 23, wie insbesondere Fig. 7 verdeutlicht, ein U-förmiges
Blech ist, d.h. einen Mittenschlitz 33 aufweist, der die Packmittelzange 23 in einer
entgegen der Drehrichtung des Entnahmekopfes 10 gerichteten Tauchbewegung einen Arm
34 der vorderen Haltebacke 24a in seinem Mittenschlitz 33 aufnehmen lässt und auf
diese Weise an der Entnahmestelle in einer gegenläufigen Nick- bzw. Eintauchbewegung
vorbeigeführt wird, wie dies im Vergleich der unterschiedlichen Phasenlagen der Haltebackenpaare
24 und zugehörigen Packmittelzangen 23 im Bereich der Entnahmestelle in Fig. 7 verdeutlicht
ist. Zum Festhalten eines Packstoffstückes 12 derart, dass es über den bereits ergriffenen
Artikel A hängt, um sodann weiter im Packkopf 20 um den Artikel gefaltet zu werden,
weist die vordere Haltebacke 24A jeweils ein Klemmgegenlager 35 auf. Daher wird das
Packmittel bzw. Packstoffstück 12 zwischen dem vorderen Ende der Packmittelzange 23
und dem Klemmgegenlager 35 mit einem hinteren Abschnitt des Packstoffstückes 12 festgeklemmt
und gleichzeitig über den Artikel A, d.h. den Ball A2 desselben gelegt. Neben der
immanenten kontinuierlichen Rotationsbewegung des Entnahmekopfes 11 werden an diesem
drei weitere Bewegungen realisiert:
- Öffnen und Schließen der Haltebackenpaare 24 der Entnahmeeinheiten 18,
- Schwenken der Haltebackenpaare 24 der Entnahmeeinheiten 18 (insgesamt),
- Schwenken bzw. Öffnen und Schließen der Packmittelzangen.
Wie in Fig. 7 im oberen rechten Bereich angedeutet ist und noch einmal vollständiger
in Fig. 8 gezeigt, ist der Entnahmekopf 10 in "abrollendem Eingriff' mit dem Packkopf
20, welcher in vergleichbarer Weise und Anzahl Packeinheiten 36 aufweist, die aus
jeweils einem relativ zu einer Rotationsachse schwenkbare Packkopf-Haltebackenpaare
37, denen jeweils ein gesondert schwenkbeweglich gelagerter Innenfalter 38 zugeordnet
ist, bestehen, zur Durchführung des Einschlagens und Umhüllens des Artikels A durch
einen Packmittelschlauch, wie nachfolgend noch erläutert wird.
[0043] Zusätzlich zu den hinsichtlich des Entnahmekopfes erläuterten Bewegungsabläufen der
Haltebackenpaare 24 können die Haltebackenpaare 24 derselben zusätzlich noch um eine
in einer Radialebene verlaufende Hochachse drehbar sein, falls eine Umorientierung
der Lage des Produktes, z. B. um 90°, vor der Zuführung des Packstoffstückes erforderlich
oder sinnvoll ist. D.h. der Entnahmekopf kann auch zusätzlich noch zu einer Lage-Umorientierung
des Artikels zwischen Entnahmeposition von Aufgabering 3 und einer Übergabeposition
an dem Packkopf 20 dienen.
[0044] Fig. 8 zeigt schematisch den Wirkungszusammenhang zwischen Entnahmekopf 10 und Packkopf
20 und verdeutlicht die Vorgänge, die jeweils innerhalb der Köpfe 10, 20 ablaufen.
[0045] Vor der Übergabe des Artikels A mit dem Packstoffstück 12 an ein Packkopf-Haltebackenpaar
37 mit den Packkopf-Haltebacken 37a und 37b wird das Packstoffstück winkel- oder U-förmig
um den Artikel (d.h. um den Ball A2 desselben) gelegt, wie Fig. 8 verdeutlicht (s.
auch Fig. 15). Die Packkopf-Haltebacken 37a, 37b eines Packkopf-Haltebackenpaares
37 erfassen den Artikel A, also jeweils unter Zwischenlage des Packstoffstückes 12
zur Bildung eines Packstoffschlauches in Verbindung mit dem Umschlagen des Packstoffes
12 mit Hilfe des Innenfalters 38 und eines äußeren Faltbogens 39 (s. Fig. 8). Hierdurch
wird eine äußerste Produktschonung erreicht, da im Packkopf 20 die Packkopf-Haltebacken
37a, 37b den Artikel nie unmittelbar, sondern stets nur unter Angriff an dem bereits
zwischengelegten Packstoffstück 12 ergreifen. Der zylinderförmige Packstoffschlauch
um den Ball A2 wird mit Hilfe einer Einschwenkbewegung des Innenfalters 38 sowie die
Umfangsbewegung entlang des äußeren Faltbogens 39 gebildet, wie dies dem Fachmann
geläufig ist, so dass hier weitere detaillierte Erläuterungen entbehrlich erscheinen
(vlg. Fig. 11).
[0046] In vergleichbarer Weise wie beim Entnahmekopf 10 erfolgt auch im Packkopf 20, der
um die stationäre Achse 21 rotiert, die Ableitung aller weiteren Schwenksteuerbewegungen
für die Verschwenkung der Packkopf-Haltebacken 37 insgesamt, der Öffnungs- und Schließbewegung
der (auf unabhängigen Achsen gelagerten) Packkopf-Haltebacken 37a, 37b, wie auch die
Steuerung der Schwenkbewegung der zugehörigen Innenfalter 38 (gleichachsig mit einer
Packkopf-Haltebacke 37b eines den Packkopf-Haltebackenpaares 37gelagert) von stationären
Steuerkurven, die in Verbindung mit der Rotationsachse 21 vorgesehen sind (ähnlich
wie für den Entnahmekopf in Fig. 9).
[0047] In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel soll der Artikel A (Lollipop) einerseits
(oben) mit einem Drehflügeleinschlag verpackt sein, während auf der gegenüberliegenden
Seite (am Stiel A1 ) ein sauberes Eindrehen und Ansiegeln des Packstoffes an den Stiel
A1 für ein verbraucherfreundliches Produkt unerlässlich ist. Daher ist der Packkopf
20 Teil einer Drehstation 80 mit einem vorderen Drehkopf 60 und einem hinteren Drehkopf
70, wie dies in Fig. 13 in einer Seitenansicht verdeutlicht ist. Aus Übersichtsgründen
ist insbesondere der vordere Drehkopf 60 in den übrigen Darstellungen mit Ausnahme
von Fig. 10 nicht gezeigt. Jeder der vorderen und hinteren Drehköpfe 60, 70 trägt
eine den Packeinheiten 36 entsprechende Anzahl von Drehgreifern 61, 71, die koaxial
mit der Rotation des Packkopfes 20 um die Rotationsachse 21 synchron rotieren, so
dass die Relativposition der Packkopf-Haltebackenpaare 37 zu den Drehgreifern 61,
71 mit entsprechenden Drehgreiferbackenpaaren 62, 72 unverändert bleibt.
[0048] Fig. 10 zeigt noch einmal in einer perspektivischen Ausschnittsdarstellung die wesentlichen
Komponenten der Verpackungsmaschine nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit
der Aufgabe- und Vereinzelungseinrichtung 1 mit dem Aufgabering 3 und den Produkttaschen
4, dem Entnahmekopf 10 mit den Entnahmeeinheiten 18 einschließlich der Packmittelzangen
23 sowie dem Packkopf 20 mit den Packkopf-Haltebackenpaaren 37 und dem vorderen Drehkopf
60, dem hinteren Drehkopf 70 mit den beheizten Drehgreifern 71 und dem Abgabeband
40.
[0049] Wie aus Fig. 13 ersichtlich ist, sind die Drehgreifer 71 des hinteren Drehkopfes
70 vollständig verschieden von den Drehgreifern 61 des vorderen Drehkopfes 60 ausgebildet,
letztere sind in diesem Fall von herkömmlichen Aufbau, da in Verbindung mit einem
Packstoffschlauch gegenüberliegend zum Stiel des Produktes im Eingriff und für die
Bildung eines Drehflügels in herkömmlicher Weise vorgesehen.
[0050] Nachfolgend wird daher unter Bezugnahme auf die Figuren 11, 12, und 13 nur auf die
neuartigen, am hinteren Drehkopf 70 vorgesehenen Drehgreifer 71 Bezug genommen, die
erfindungsgemäß beheizbar sind.
[0051] Auf der "Stielseite" des Artikels A (Lollipop) ist es erforderlich, das umgebende
Ende des Packstoffschlauches sauber an den Stiel A1 und benachbart zu dem artikelseitigen
Ende von Stiel A1 und des Balles A2 einzudrehen und anzusiegeln. Hierzu wird ein Drehgreifer
71 verwendet, d.h. eine der Anzahl der Packkopf-Haltebackenpaare 37 entsprechende
und synchron mit diesen umlaufende Anzahl von Drehgreifern 71, die am hinteren Drehkopf
70 angeordnet sind und ihrerseits um eine Längsachse 75 relativ zum Drehkopf 70 drehbar
sind. Hierfür ist im Drehkopf 70 eine - hier nicht gezeigte - Getriebeanordnung (stationäres
Ringrad mit abrollenden Planetenrädern) vorgesehen, so dass die Drehgreifer 71 mit
einer gegenüber der Drehzahl des Drehkopfes 70 höheren Drehgeschwindigkeit an diesem
vermittels je einer im Drehkopf 70 gelagerten Drehgreiferwelle 75a um ihre Längsachse
75 gleichmäßig rotieren. Die Drehgreifer 71 weisen Drehgreiferbackenpaare 72 mit einer
Drehgreiferbacke 72a und einer Drehgreiferbacke 72b auf, die eine Öffnungs- und Schließbewegung
um eine zur Längsachse 75 orthogonale Achse F ausführen (Schwenkbewegung). An ihren
Innenflächen ist eine Aufnahmeaussparung 73 vorgesehen, bemessen unter Berücksichtigung
eines Durchmessers des Stieles A1, der darin aufgenommen wird, um das Packstoffschlauchende
zwischen Stiel A1 und Drehgreifer 71 einzudrehen und glatt an den Stiel A1 anzusiegeln,
wobei die Drehgreifer 71 um ihre Längsachse 75 die vorerläuterte Rotationsbewegung
relativ zum Drehkopf 70 ausführen. Die Drehgreiferbacken 72a, 72b sind gegenüber ihres
Lagerungsabschnittes um die Achse F um ca. 90° gekröpft, so dass der Stiel A1 der
Produkte beständig glatt und mit entsprechendem Spiel zum Ansiegeln des Packstoffes
umgriffen werden kann.
[0052] Die Drehgreifer 71 zeichnen sich gegenüber den Drehgreifern 61 am vorderen Drehkopf
60 dadurch aus, dass sie beheizt sind, und durch die Beheizung des Drehgreifers 31
bzw. zumindest einer der Drehgreiferbacken 72a, 72b kann ein Heißsiegeln und in Verbindung
mit entsprechendem Packmaterial eine hohe Ansiegelqualität am Stiel im Bereich des
Überganges vom Stiel A1 zum Ball A2 realisiert werden.
[0053] Wie die perspektivische Teilansicht des hinteren Drehkopfes 70 gemäß Fig. 12 verdeutlicht,
erfolgt die Beheizung des Drehgreifers 71 bzw. einer oder beider Drehgreiferbacken
72a, 72b jedes der Drehgreifer 71 (hier werden stets beide Drehgreiferbacken 72a,
72b beheizt) mit Hilfe von in den Drehgreiferbacken 72a, 72b eingesetzten Heizpatronen
(hier nicht gezeigt), ggf. können aber auch in die Drehgreiferbacken 72a, 72b Heizblättchen
eingesetzt sein. Die Beheizung kann ferner auch induktiv oder über Laser- oder Elektronenstrahlbeaufschlagung
erfolgen. Die Stromzufuhr zu den Drehgreifern 71 des hinteren Drehkopfes 70 erfolgt
unter Berücksichtigung der erforderlichen Rotationsbewegung der Drehgreifer 71 um
Ihre Längsachse 75 (Parallelachse zur Rotationsachse 21 des Packkopfes 20 bzw. des
hinteren Drehkopfes 70) über ein erstes Schleifringsystem 74 mit gehäusefesten Schleifringen
76 und am Drehkopf 70 getragenen Kontaktbürsten 77 sowie ein zweites, hier nicht gezeigtes
und innerhalb des Drehkopfes 70, insbesondere innerhalb von Drehgreiferhülsen 81 (die
mit den Drehgreiferwellen 75a jeweils verbunden sind, d.h. mit der Drehzahl der Drehgreifer
71 rotieren), angeordnetes Schleifringsystem, unter Berücksichtigung der Rotation
der Drehgreifer 71 um ihre Längsachse 75.
[0054] Durch Veränderung von Druck und Temperatur an den Drehgreiferpaaren 71 kann die Siegelfestigkeit
und damit das Öffnungsverhalten der Verpackung positiv beeinflusst werden.
[0055] In Verbindung mit den Drehgreiferbacken 72a, 72b ist eine vorzugsweise berührungslose
Temperaturmessung (Infrarot-Temperaturmessung) vorgesehen, die Teil eines Steuerkreises
zur Regelung der Heizleistung zu den Drehgreiferbackenpaaren ist. Auf diese Weise
kann eine genaue Temperaturführung unter Berücksichtigung der Materialeigenschaften
des Packstoffmateriales und sonstiger Produktgegebenheiten erreicht werden. Die Verwendung
beheizter Drehgreifer zum Ansiegeln des Packstoffes ermöglicht auch die Verwendung
stärkerer oder eine größere Rückstellkraft aufweisender Verpackungsfolien.
[0056] Die Temperaturüberwachung bzw. -messung könnte auch unmittelbar über Temperaturfühler
in den beheizten Teilen der Drehgreifer 71 erfolgen. Die Anwendung beheizter Drehgreifer
71 ist nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel oder Produkte mit Stiel begrenzt,
sondern auch für andere Anwendungen geeignet, z.B. bei der Herstellung von Drehflügelverpackungen
bzw. Verpackungen im Doppeldreheinschlag oder Einfach-Dreheinschlag (Säckchenfaltung,
Bunch-Faltung), insbesondere bei der Verwendung von verhältnismäßig starken bzw. eine
hohe Rückstellkraft aufweisenden Verpackungsmaterialien.
[0057] Wie bereits in Verbindung mit Fig. 13 erläutert, befindet sich gegenüberliegend zu
dem vorbeschriebenen, hinteren Drehkopf 70 mit den beheizten Drehgreifern 71 an der
anderen Seite des Packkopfes 20 der weitere vordere Drehkopf 60 mit den Drehgreifern
61, die allerdings vorzugsweise unbeheizt sind, und einen üblichen Drehflügel aus
dem überstehenden Packstoffschlauch herstellen, der sich dann an der dem Stiel A1
gegenüberliegenden Seite des Balls (also oben) befindet, wenn der Stiel A1 nach unten
zeigt.
[0058] Die Abgabeeinrichtung, die die fertig verpackten Artikel (Lollipops) über ein Abgaberad
50 an ein Abgabeband 40 wegfördert, ist schematisch in Fig. 1 dargestellt.
[0059] Fig. 14 zeigt den beheizten Drehgreifer 71 schematisch mit den Drehgreiferbacken
72a und 72b, einer zum Bewegungsausgleich spiralig gewendelten Stromzuleitung 78 sowie
einem Leitungsabschnitt 79 zu der in Fig. 14 oberen Drehgreiferbacke 72a, in der sich
die Heizpatrone befindet. Für die in Fig. 14 hinten liegende Drehgreiferbacke 72b
ist die entsprechende Anordnung vorgesehen. Die Stromzuleitung 78 ist mit dem zweiten
Schleifringsystem innerhalb der rotierenden Drehgreiferhülse 81 elektrisch leitend
verbunden. Es versteht sich von selbst, dass das erste Schleifringsystem 77 leitend
mit dem zweiten Schleifringsystem verbunden ist. Eine Umhüllung des Leitungsabschnittes
79 ist gehäuseverbunden auf Masse gelegt.
[0060] In Fig. 15 ist schematisch der Produktdurchlauf und die Lageorientierung der Artikel
A in Verbindung mit der Zuführung eines Packmittels dargestellt. Die obere Packstoffzuführung
110 und die untere Packstoffzuführung 120 sind für den automatischen Packmittelwechsel
vorgesehen. Die Produkte A gelangen von der Vereinzelungseinrichtung 1 über den Entnahmekopf
10, in den das Packstoffstück 12 eingeschossen wird zur Übergabe an den Packkopf 20,
in dem das Produkt A mit Stiel (Lollipop) umhüllt und einerseits eingedreht und am
Stiel A1 angesiegelt wird, andererseits mit einem Drehflügel verschlossen wird. Nach
einem Umlauf von ca. 270° wird der fertig verpackte Artikel vom Packkopf 20 an das
Abgaberad 50 abgegeben, das die fertig verpackten Artikel auf dem Abgabeband 40 zum
Abtransport aus der Maschine ablegt.
[0061] Mit der vorliegenden Erfindung wird erstmals eine kontinuierlich arbeitende Verpackungsmaschine
vorgeschlagen, die nur zwei verpackungswesentliche, produkttragende Köpfe, den Entnahmekopf
und den Packkopf aufweist und deren Entnahmekopf mit zusätzlichen Funktionsorganen
zur Packmittelbereitstellung versehen ist.
[0062] Wenn auch besonders hierfür geeignet, ist die Erfindung nicht auf die Verpackung
von Süßwaren mit Stiel beschränkt, sondern es kann unter entsprechender Anpassung
der vorstehend dargelegten Grundsätze auf vergleichbare Weise auch die Verpackung
anderer kleinstückiger Artikel in anderen Faltungsarten erfolgen. Bei der Verpackung
von Artikeln mit Stiel ist es durch das Ergreifen der Artikel am Stiel in einem Stielabschnitt
möglichst nahe am eigentlichen Produkt (Ball) erstmals gelungen, den Einfluss von
aus der Produktherstellung (Anbringung des Stieles am Ball) resultierende Fehler und
Toleranzen praktisch in ihrem Einfluss auf den weiteren Verpackungsvorgang praktisch
zu eliminieren. Die Verwendung beheizter Drehgreifer ermöglicht nicht nur ein sauberes
Ansiegeln von Verpackungsmaterial an einem Stiel, sondern grundsätzlich eine Verbesserung
der Herstellung von Verpackungen mit Drehflügeln.
[0063] Insgesamt besitzt eine Verpackungsmaschine nach der vorliegenden Erfindung einen
gedrängten, kompakten Aufbau und zeichnet sich durch eine für komplizierte Produkte,
wie es Produkte mit Stiel sind, bisher unerreichte Verpackungsleistung in einem Bereich
von 600 bis 1000 Arbeitstakten pro Minute aus, bei zugleich dynamisch ruhigem Lauf,
letzteres, insbesondere aufgrund des kontinuierlichen Arbeitsprinzips.
[0064] Neben einem niedrigen Geräuschpegel wird aufgrund geringer dynamischer Beanspruchung
und auch des gewählten Verpackungsprinzips (Einschießen des Packstoffes bereits in
den Entnahmekopf) eine hohe Produktschonung und geringe Packmittelbeanspruchung erreicht.
Der maschinentechnische Verschleiß und Wartungsaufwand sind daher gering, die Effizienz
und Einsatzfähigkeit der Verpackungsmaschine entsprechend hoch.
[0065] Durch die Erfindung wird erstmals eine nach dem kontinuierlichen Prinzip arbeitende
Verpackungsmaschine mit zwei produktverarbeitenden Köpfen geschaffen, die es ermöglicht,
bei komplizierten Produkten (Produkten mit Stiel) in bisher nicht erreichbarer Leistungsbereiche
von z.B. ca. 1000 Arbeitstakten pro Minute vorzudringen, dabei einen kompakten und
produkt- und verpackungsschonenden Aufbau zu realisieren, verbunden mit hoher Produktsicherheit
und geringer Störanfälligkeit der Verpackungsvorrichtung.
1. Verfahren zum Verpacken kleinstückiger Artikel (A), insbesondere Artikel (A) mit einem
Stiel (A1), wobei die Artikel (A) durch eine erste Einrichtung (10) einzeln aufgenommen
und kontinuierlich zu einer die Verpackung der Artikel zumindest teilweise bewirkenden
zweiten Einrichtung (20) transportiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Packmittelzufuhr zu der ersten Einrichtung (10) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wege zwischen der Aufnahme des Artikels (A) und dessen Abgabe durch die erste
Einrichtung (10) eine Neuorientierung der Lage des Artikels, insbesondere unter Drehung
des Artikels um ca. 90%, erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme des Artikels von einer Vereinzelungseinrichtung (1) in einer rotatorischen
Bewegung erfolgt und der Zufuhr eines Packmittels eine beschleunigte Bewegung einer
zur Fixierung des Packmittels an dem zugehörigen Artikel (A) vorgesehenen Packmittelzange
(23) vorausgeht.
4. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Teilungsdifferenz zwischen den vereinzelten Artikeln (A) und von die Artikel
(A) aufnehmenden Entnahmeeinheiten (18) der ersten Einrichtung (10) durch eine vor-
und/oder nach Aufnahme des Artikels (A) vorgesehene beschleunigte Bewegung der Entnahmeeinheiten
(18), insbesondere Schwenkbewegung um eine Schwenkachse (19), ausgeglichen wird.
5. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vereinzelung der Artikel (A) im wesentlichen in einer horizontalen Bereitstellungsebene
erfolgt, die Aufnahme des Artikels(A) und dessen Transport zu der zweiten Einrichtung
(20) auf einem im wesentlichen in einer vertikalen Ebene verlaufenden, ersten Kreisbahnabschnitt
erfolgt, das Packmittel im wesentlichen radial zur Bewegung des Artikels zu diesem
zugeführt, und der Artikel durch die zweite Einrichtung (20) ebenfalls auf einem im
wesentlichen in einer vertikalen Ebene verlaufenden, zweiten Kreisbahnabschnitt geführt
wird.
6. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Aufnahme eines Artikels (A) dieser geprüft und fehlerhafte Artikel (A) ausgesondert
werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Erfassen eines fehlerhaften Artikels (A) eine Packmittelzufuhr stoppt.
8. Verfahren zum Verpacken kleinstückiger Artikel mit einem Stiel in einer kontinuierlichen
Arbeitsweise, nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die vereinzelten Artikel (A) im Bereich eines artikelseitigen Endes des Stieles (A1)
ergriffen werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach der Bildung eines Packmittelschlauches um den Artikel (A) erfolgende Eindrehen
desselben um den Stiel (A1) und in Verbindung damit ein Ansiegeln des Verpackungsmittels
an dem Stiel (A1) mittels beheizter Drehgreifer (71) erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgreifer (71) eine Öffnungs- und Schließbewegung und gleichzeitig eine rotatorische
Bewegung ausführen.
11. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Packmittel nach Bildung eines Verpackungsschlauches um den Artikel an einer dem
Stiel (A1) abgewandten Seite zu einem Drehflügel eingedreht und an einer Stielseite
zur Anlage an den Stiel eingedreht und gleichzeitig angesiegelt, insbesondere heißgesiegelt,
wird.
12. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arbeitsgeschwindigkeit von ca. 1.000 Arbeitstakten pro Minute vorgesehen und
in jedem Arbeitstakt ein fertig verpackter Artikel (A) hergestellt wird.
13. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Temperatur der Drehgreifer (71) durch eine berührungslose Temperaturmessung
erfaßt und eine Regelung der Temperatur der Drehgreifer (71) auf eine vorbestimmte
Arbeitstemperatur auf der Grundlage dieser Temperaturmessung erfolgt.
14. Vorrichtung zum Verpacken kleinstückiger Artikel, insbesondere Artikel mit einem Stiel,
wobei vereinzelte Artikel von einem rotierenden Entnahmekopf aufgenommen, an einen
rotierenden Packkopf weitergegeben und nach Fertigstellung der Produktverpackung von
einer Abgabeeinrichtung abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Entnahmekopf (18) zugleich ein Greiferkopf zur Packmittelzufuhr zu dem zu verpackenden
Artikel (A) ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Entnahmekopf (18) um eine stationäre Rotationsachse (11) drehbar ist und Entnahmeeinheiten
(18) aufweist, die um eigene, parallel zur Rotationsachse des Entnahmekopfes vorgesehene
Schwenkachsen (19) schwenkbar an diesem gelagert sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeeinheiten (18) opponierend bewegbare Haltebackenpaare (24) aufweisen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Haltebackenpaar (24) eine Packmittelzange (23) zugeordnet ist, die um eine
eigene, zu der Schwenkachse (19) des Haltebackenpaares parallele Zangenschwenkachse
(22) schwenkbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebackenpaare (24) um eine gemeinsame Schwenkachse (19) schwenkbar sind und
diese parallel zur Rotationsachse (11) des Entnahmekopfes (10) verläuft.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenschwenkachse (22) der Packmittelzange (23) parallel zur Rotationsachse
(11) des Entnahmekopfes (10) und/oder der Schwenkachsen (19) der Haltebackenpaare
(24) verläuft.
20. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungs- und Schließbewegungen der Haltebackenpaare (24), die Schwenkbewegungen
der Haltebacken (24a, 24b) sowie die Schwenkbewegungen der Packmittelzangen (23) des
Entnahmekopfes (10) von Steuerkurven (25, 26, 31) abgeleitet sind, die in Verbindung
mit der stationären Rotationsachse (11) des Entnahmekopfes (10) vorgesehen sind.
21. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltebacke (24a, 24b) jedes Haltebackenpaares (24), insbesondere die in Drehrichtung
des Entnahmekopfes (10) vorausliegende Haltebacke (24a) jedes Haltebackenpaares (24),
eine Klemmgegenlager (35) zur Kooperation mit einer zugehörigen Packmittelzange (23)
aufweist.
22. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine Packmittelzuführungseinrichtung benachbart zu dem Entnahmekopf (10) vorgesehen
ist.
23. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 22, gekennzeichnet durch nur zwei rotierende artikeltragende Köpfe (10, 20).
24. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Artikelaufgabe- und -vereinzelungseinrichtung (1) im wesentlichen horizontal
um eine Vertikalachse (2a) drehbar und der Entnahme- und der Packkopf (10, 20) im
wesentlichen vertikal um horizontale Rotationsachsen (11, 21) drehbar angeordnet sind.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet dass die Artikelaufgabe- und -vereinzelungseinrichtung (1) eine Vereinzelungsscheibe (2)
mit einem am Außenumfang derselben angeordneten Aufgabering (3) ist, in dem sich Taschen
(4) zur Aufnahme der Artikel (A) befinden, wobei die Vereinzelungsscheibe (22) und
der Aufgabering (3) in gegensätzlichen Drehrichtungen drehbar sind.
26. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabeeinrichtung eine geneigt angeordnete Bandfördereinrichtung (40) ist.
27. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Packmittelzange (23) geschlitzt und in dem Schlitz (33) in einer Eintauchbewegung
der Packmittelzange (23) ein Hebelarm (34) einer Haltebacke (24a) eines Haltebackenpaares
(24) aufnehmbar ist.
28. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 16 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass stromauf einer Entnahmeposition der Artikel (A) durch die Haltebackenpaare (24) von
der Artikelaufgabe- und -vereinzelungseinrichtung (1) eine Artikel-Detektionseinrichtung
(9, 15) vorgesehen ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von einem Signal der Artikel-Detektionseinrichtung (9, 15) eine Artikel-Aussonderungseinrichtung
(16) und/oder eine Packmittel-Zuführungseinrichtung betätigbar sind.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel-Aussonderungseinrichtung eine Ausblaseinrichtung (16) enthält und/oder
die Artikel-Detektionseinrichtung eine einen Artikelstiel (A1) erfassende Gabel-Laserlichtschranke
(15) ist..
31. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 25 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit der Vereinzelungsscheibe (2) eine Bürstenanordnung (7) nahe eines
Außenumfangsbereiches der Vereinzelungsscheibe (2), insbesondere eine oder mehrere
jeweils angetriebene Formbürsten (7b bis 7d) zur Lageorientierung der Artikel (A)
jeweils mit ihren Stielen (A1) radial außwärts weisend und eingesetzt in die Taschen
(4) des Aufgaberinges (3) vorgesehen ist.
32. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Packkopf (20) um eine stationäre Rotationsachse (21) drehbar ist.
33. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Packkopf (20) eine Mehrzahl von Packeinheiten (36) mit Packkopf-Haltebacken (37a,
37b) aufweist, die jeweils um zur Rotationsachse (21) des Packkopfes (20) parallele
Schwenkachsen (21 a) schwenkbar sind.
34. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass jede Packeinheit (36) ein Packkopf-Haltebackenpaar (37) und einen Innenfalter (38)
aufweist, der gleichachsig mit einer zugehörigen Packkopf-Haltebacke (37) angeordnet,
aber unabhängig von einer Schwenkbewegung derselben schwenkbar ist, wobei die Packkopf-Haltebacken
(37a, 37b) jedes Paares (37) um eine jeweils eigene Schwenkachse (21 a) schwenkbar
sind und die Schwenkachsen (21 a) parallel verlaufen.
35. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass ein Außenfalter des Packkopfes als stationärer Faltbogen (39) ausgeführt ist.
36. Vorrichtung nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Packkopf-Haltebackenpaar schwenkachsengelagert ein Innen- und ein Außenfalter
vorgesehen ist.
37. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit Artikel-Haltestempeln an dem Packkopf eine Mehrzahl rotierender
Faltschächte vorgesehen ist.
38. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 34 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der Packkopf-Haltebackenpaare (37) synchron mit diesen umlaufende Drehgreifer
(61, 71), insbesondere beheizte Drehgreifer, zur Herstellung von Verpackungen mit
zumindest einem Dreheinschlag vorgesehen sind.
39. Vorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgreifer (61, 71) beiderseits des Packkopfes (20) an ihren Drehköpfen (50,
70) um ihre Längsachse (65, 75) drehbar gelagert sind.
40. Vorrichtung nach Anspruch 38 oder 39 zum Verpacken kleinstückiger Artikel mit einem
Stiel in einer Verpackung mit Dreheinschlag, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgreifer (71) beheizt ist.
41. Vorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Packkopf-Haltebackenpaar (37) ein Drehgreifer (61, 71) in einem vorderen und/oder
hinteren Drehkopf (60, 70) zugeordnet ist.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 40 oder 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgreifer (61, 71) in Korrelation zu Packeinheiten (36) des benachbarten Packkopfes
(20) an einem Drehkopf (60, 70), der koaxial mit dem Packkopf (20) angeordnet und
synchron mit diesem drehbar ist, angeordnet sind.
43. Vorrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgreifer (61, 71) um eine Längsachse (65, 75) drehbar ist und an seinem freien
Ende ein Paar zwischen einer Öffnungs- und Schließstellung um eine Achse F schwenkbare
Drehgreiferbacken (62a, 62b; 72a, 72b) aufweist.
44. Vorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Drehgreiferbacken (72a, 72b) beheizbar ist, insbesondere durch
Wärmeleitung oder kontaktlosen Wärmeeintrag.
45. Vorrichtung nach Anspruch 43 oder 44, dadurch gekennzeichnet, dass beide Drehgreiferbacken (72a, 72b) beheizbar sind.
46. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 40 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass den Drehgreifem (71) zumindest eine für jeden Drehgreifer (71) wirksame, unabhängige
Heizeinrichtung zugeordnet ist.
47. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 40 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Drehgreifer (71), insbesondere in den Drehgreiferbacken (72a, 72b) zumindest
eine Heizpatrone oder Heizblättchen angeordnet ist.
48. Vorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Drehgreiferbacke (72a, 72b) eine elastische Stromzuführung, insbesondere
eine spiralfederartig um die Achse F geführte elektrische Zuleitung (79) vorgesehen
ist.
49. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 40 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromversorgung des Drehgreifers (71) über zumindest ein Schleifringsystem (74),
vorzugsweise über zwei Schleifringsysteme erfolgt.
50. Vorrichtung nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schleifringsystem (74) gehäusefeste Schleifringe (76) und drehkopfgestützte
Kontaktbürsten (77) aufweist und mit dem zweiten Schleifringsystem zwischen Drehgreiferwelle
(75a) und drehkopffesten Schleifringen elektrisch leitend verbunden ist.
51. Vorrichtung zur Verpackung eines Artikels mit einem Stiel nach zumindest einem der
vorhergehenden Ansprüche 40 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass beide Drehgreiferbacken (72a, 72b) eines Drehgreiferbackenpaares (72) eine zentrale,
in Längsrichtung des Drehgreifers weisende Aufnahmeaussparung (73) zur Aufnahme eines
Stieles (A1) des Artikels (A) aufweisen.
52. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 40 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnungs-/Schließbewegung der Drehgreiferbacken (62a, 62b; 72a, 72b) von einer
in Verbindung mit einer stationären Rotationsachse des Drehkopfes (60, 70) vorgesehenen
Steuerkurveneinrichtung abgeleitet und eine Rotationsbewegung des Drehgreifers (61,
71) durch eine Drehgreiferwelle (75a) von einem innerhalb des Drehkopfes (70) angeordneten
Getriebe, insbesondere Planetenradgetriebe mit stationärem Zentralrad, abgeleitet
ist.
53. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 40 bis 52, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Drehköpfe (60, 70) jeweils einer auf jeder Seite des Packkopfes (20) koaxial
zu diesem angeordnet ist.
54. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 43 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgreifer (71), insbesondere zumindest eine der Drehgreiferbacken (72a), durch
Wärmeleitung, Wärmestrahlung, induktiv oder durch Elektronen- oder Laserstrahlung
beheizbar ist.
55. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 40 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass eine Temperaturmesseinrichtung zur Erfassung einer Temperatur der Drehgreiferbacken,
insbesondere eine berührungslose Temperaturmesseinrichtung wie eine Infrarottemperaturmesseinrichtung,
vorgesehen ist.
56. Vorrichtung nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturmeßeinrichtung Teil eines Regelkreises zur Temperaturregelung der Drehgreifer
(71), insbesondere Drehgreiferbacken (72a), ist.
1. Method for the packaging of small articles (A), in particular Article (A) with a rod/stick
(A1), whereby the Article (A) is individually accepted by a first device (10) and
transported continuously to a second device (20), which is at least partially effective
in the packaging of the article, characterised in that a transfer of the packaging means to the first device (10) takes place.
2. Method according to claim 1, characterised in that on the path between the acceptance of the article (A) and its delivery by the first
device (10) a reorientation of the position/attitude of the article takes place, in
particular the rotation of the article by approx 90%.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that an acceptance of the article by a distributing device (1) in a rotary motion takes
place and for the conveyance of a means of packing an accelerated motion of tongs
(23) provided for fixing the means of packing on the related article (A) first takes
place.
4. Method according to at least one of the foregoing claims 1 to 3,
characterised in that a difference in separation between the distributed articles (A) and of the removal
units (18) for removing article (A) of the first device (10) is compensated by an
accelerated motion of the removal units (18) provided before and/or after acceptance
of the article (A), in particular a swivelling motion about an axis of rotation (19).
5. Method according to at least one of the foregoing claims 1 to 4,
characterised in that a distribution of the articles (A) essentially takes place in a horizontal positioning
plane, the acceptance of the article (A) and its transport to the second device (20)
takes place on a first circular track section running in an essentially vertical plane,
which transports the means of packaging to the article and essentially radially to
the motion of the article, and the article is transported by the second device (20)
likewise on a second circular track section running essentially in a vertical plane.
6. Method according to at least one of the foregoing claims 1 to 5,
characterised in that before the acceptance of an article (A), the article is checked and deficient articles
(A) are separated out.
7. Method according to claim 6, characterised in that the detection of a deficient article (A) causes the transport of packaging material
to stop.
8. Method for the packaging of small articles with a rod in a continuous operating sequence,
according to at least one of the foregoing claims 1 to 7,
characterised in that the distributed articles (A) are grasped in the region of the article side end of
the rod (A1).
9. Method according to claim 8, characterised in that after the formation of a tube of the means of packing around the article (A) a screwing
in of the same around the rod (A1) and in connection with this a sealing of the means
of packing on the rod (A1) takes place by means of a heated rotating gripper (71).
10. Method according to claim 9, characterised in that rotating grippers (71) perform an opening and closing motion and at the same time
a rotary motion.
11. Method according to at least one of the claims 8 to 10, characterised in that after the formation of a packing tube around the article, the packing material is
screwed into a casing wrapped around the article on the side facing away from the
rod (A1) and on the rod side wrapped around the rod and simultaneously sealed, in
particular hot-sealed.
12. Method according to at least one of the foregoing claims 1 to 11,
characterised in that an operating speed of approx. 1,000 operating cycles per minute is provided and in
each operating cycle a finished packed article (A) is produced.
13. Method according to at least one of the foregoing claims 8 to 12,
characterised in that the temperature of the rotating gripper (71) is detected by a zero-contact method
of temperature measurement and control of the temperature of the rotating gripper
(71) takes place at a predetermined operating temperature on the basis of this temperature
measurement.
14. Device for the packaging of small articles, in particular articles with a rod, in
which distributed articles are picked up by a rotating extractor head, transferred
to a rotating packing head and after completion of the product packaging delivered
by a delivery head, characterised in that the extractor head (18) is at the same time a gripper head for the transport of the
means of packaging to the article (A) to be packaged.
15. Device according to claim 14, characterised in that the extractor head (18) can rotate about a stationary axis of rotation (11) and has
extractor units (18), which are arranged to swing in bearings about their own axes
of rotation (19), parallel to the axis of rotation of the extractor head.
16. Device according to claim 14 or claim 15, characterised in that the extractor units (18) have opposing pairs of moveable holding jaws (24).
17. Device according to claim 16, characterised in that each pair of holding jaws (24) is assigned a packing means tong (23), which can rotate
about its own axis (22) parallel with the axis of rotation (19) of the pairs of holding
jaws.
18. Device according to claim 16 or claim 17, characterised in that the pair of holding jaws (24) are able to swing about a common axis of rotation (19)
and this runs parallel with the axis of rotation (11) of the extractor head (10).
19. Device according to claim 17 or claim 18, characterised in that the axis of rotation (22) of the packing means tongs (23) runs parallel to the axis
of rotation (11) of the extractor head (10) and/or the axis of rotation (19) of the
pair of holding jaws (24).
20. Device according to at least one of the foregoing claims 16 to 19,
characterised in that the opening and closing motion of the pair of holding jaws (24), the swinging motions
of the holding jaws (24a, 24b) and also the swinging motions of the packing means
tongs (23) of the extractor head (10) are derived from control curves (25, 26, 31),
which are provided in conjunction with the stationary axis of rotation (11) of the
extractor head (10).
21. Device according to at least one of the foregoing claims 16 to 20,
characterised in that one holding jaw (24a, 24b) of each pair of holding jaws (24), in particular the holding
jaw (24a) of each pair of holding jaws (24) leading in the direction of rotation of
the extractor head (10) has a clamping counterpart (35) to work in conjunction with
the related packing means tongs (23).
22. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 21,
characterised in that a packing means transport device is provided, adjacent to the extractor head (10).
23. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 22,
characterised by only two rotating article-carrying heads (10, 20).
24. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 23,
characterised in that an article feeding and distributing device (1) can be essentially horizontally rotated
about a vertical axis (2a) and the extractor head and the packing head (10, 20) are
essentially arranged to rotate vertically about horizontal axes of rotation (11,21).
25. Device according to claim 24, characterised in that the article feeding and distributing device (1) is a distributor/feeder disk (2)
with a feeder ring (3) arranged on its circumference, in which there are pockets (4)
for acceptance of the articles (A), such that the distributor/feeder disk (22) and
the feeder ring (3) can be rotated in opposing directions of rotation.
26. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 25,
characterised in that the delivery device is an inclined belt conveyor device (40).
27. Device according to at least one of the foregoing claims 17 to 26,
characterised in that the packing means tongs (23) are slotted and a lever arm (34) of a holding jaw (24a)
of a pair of holding jaws (24) can be lifted in the slot (33) in an insertion movement
of the packing means tongs (23).
28. Device according to at least one of the foregoing claims 16 to 27,
characterised in that an article detection device (9, 15) is provided upstream of a removal position of
the article (A) via the pair of holding jaws (24) of the article feeding and distributing
device (1).
29. Device according to claim 28, characterised in that, depending on a signal from the article detection device (9, 15), an article rejection
device (16) and/or a packing means-feed device can be actuated.
30. Device according to claim 29, characterised in that the article rejection device contains a blow out device (16) and/or the article detection
device is an article rod (A1) - detecting fork laser light barrier (15).
31. Device according to at least one of the foregoing claims 25 to 30,
characterised in that in conjunction with the feeder disk (2) a brush arrangement (7) is provided close
to an area of the circumference of the feeder disk (2), in particular one or more
respective driven profile brushes (7b to 7d) for the positional orientation of the
articles (A), respectively, with their rods (A1) pointing radially outwards and inserted
in the pockets (4) of the feeder ring (3).
32. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 31,
characterised in that the packing head (20) can be rotated about a stationary axis of rotation (21).
33. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 32,
characterised in that the packing head (20) has a number of packing units (36) with packing head holding
jaws (37a, 37b), which respectively can be rotated about the axes of rotation (21a)
running parallel to the axis of rotation (21) of the packing head (20).
34. Device according to claim 33, characterised in that each packing unit (36) has a pair of packing head holding jaws (37) and an inside
folder (38), which is arranged on the same axis with an associated packing head holding
jaw (37), but can swing independently of a swinging motion of the same, whereby the
packing head holding jaws (37a, 37b) of each pair (37) can be rotated about their
own respective axis of rotation (21a) and the axes of rotation (21a) are parallel
with each other.
35. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 34,
characterised in that an outside folder of the packing head takes the form of a stationary bending profile
(39).
36. Device according to claim 34 or 35, characterised in that for each pair of packing head holding jaws an inside and an outside folder is provided,
pivoted to swing about an axis.
37. Device according to at least one of the foregoing claims 14 to 36,
characterised in that in conjunction with article product stamping a number of rotating folding devices
are provided on the packing head.
38. Device according to at least one of the foregoing claims 34 to 37,
characterised in that on both sides of the pairs of packing head holding jaws (37) and running synchronously
with these are provided rotary pivoting jaws (61, 71), in particular heated pivoting
jaws, for the manufacture of packaging with at least one full rotation.
39. Device according to claim 38, characterised in that the pivoting jaws (61, 71) on both sides of the packing head (20) on their rotary
heads (50, 70) are arranged to rotate about their longitudinal axis (65, 75).
40. Device for the packaging of small articles in a twisted wrapping. Article with a rod/stick,
and with at least one pivoted gripper jaw, in particular according to one of the foregoing
claims 14 to 39, characterised in that the rotating gripper jaw (71) is heated.
41. Device according to claim 40, characterised in that to each pair of packing head holding jaws (37) a pivoted jaw (61, 71) is assigned
in a front and/or rear rotary head (60, 70).
42. Device according to one of the claims 40 or 41, characterised in that the pivoted jaws (61, 71) are arranged in correlation with packing units (36) of
the neighbouring packing head (20) on a rotary head (60, 70), which is arranged coaxially
with the packing head (20) and can rotate in synchronisation with this.
43. Device according to claim 42, characterised in that the pivoted jaw (61, 71) can be rotated about a longitudinal axis (65, 75) and has
on its free end a pair of pivoted gripper jaws (62a, 62b; 72a, 72b), which can be
actuated between an open position and a closed position about an axis F.
44. Device according to claim 43, characterised in that at least one of the pivoted gripper jaws (72a, 72b) can be heated, in particular
by heat conduction or by a contact-free method of heating.
45. Device according to claim 43 or 44, characterised in that both pivoted gripper jaws (72a, 72b) can be heated.
46. Device according to at least one of the foregoing claims 40 to 45,
characterised in that the gripper jaws (71) are provided with at least one effective, independent heating
device for each gripper jaw (71).
47. Device according to at least one of the foregoing claims 40 to 46,
characterised in that in the gripper jaw (71), in particular in the pivoted gripper jaws (72a, 72b), at
least one heating cartridge or heatimg lamella is provided.
48. Device according to claim 43, characterised in that for each pivoted gripper jaw (72a, 72b) an elastic electrical power lead, in particular
a spiral spring type electrical lead (79), is provided about the axis F.
49. Device according to at least one of the foregoing claims 40 to 48, characterised in that a power supply is provided to the gripper jaw (71) via at least one slip ring system
(74) and preferably via two slip ring systems.
50. Device according to claim 49, characterised in that the first slip ring system (74) has housing-fixed slip rings (76) and rotary head-supported
contact brushes (77) and is electrically connected with the second slip ring system
between the gripper jaw shaft (75a) and the rotary head-fixed slip rings.
51. Device for the packaging of an article with a rod in accordance with at least one
of the foregoing claims 40 to 50, characterised in that both pivoted gripper jaws (72a, 72b) of a pair of pivoted gripper jaws (72) have
a central receptacle cutout (73) aligned with the longitudinal direction of the pivoting
jaw to receive the rod (A1) of the article (A).
52. Device according to at least one of the foregoing claims 40 to 51, characterised in that an opening/closing movement of the pivoted gripper jaws (62a, 62b; 72a, 72b) is derived
from a control curve device provided in conjunction with a stationary axis of rotation
of the rotary head (60, 70) and a rotational motion of the pivoted jaw (61, 71) derived
from a pivoted gripper jaw shaft (75a) of a gear drive arranged within the rotary
head (70), in particular a planetary gear drive having a stationary central gear wheel.
53. Device according to at least one of the foregoing claims 40 to 52, characterised in that a pair of rotary heads (60, 70) is arranged coaxially with and on each side, respectively,
of the packing head (20).
54. Device according to at least one of the foregoing claims 43 to 53, characterised in that the pivoted jaw (71), in particular at least one of the pivoted gripper jaws (72a),
can be heated through heat conduction, heat radiation, inductive heating or by electron
or laser radiation.
55. Device according to at least one of the foregoing claims 40 to 54, characterised in that a temperature measuring device is provided to detect the temperature of the pivoted
gripper jaws, in particular a contact-free temperature measuring device, such as an
infrared temperature measuring device.
56. Device according to claim 55, characterised in that the temperature measuring device is part of a control circuit for the temperature
regulation of the pivoted jaw (71), in particular the pivoted gripper jaws (72a).
1. Procédé pour l'emballage de petits articles (A), notamment d'articles (A) ayant une
tige (A1), les articles (A) étant reçus individuellement par un premier dispositif
(10) et transportés en continu vers un deuxième dispositif (20) effectuant au moins
partiellement l'emballage des articles, caractérisé par le fait qu'une amenée d'emballages s'effectue au niveau du premier dispositif (10).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, au cours du trajet entre la réception de l'article (A) et sa délivrance par le premier
dispositif (10), il s'effectue une réorientation de la position de l'article, notamment
par rotation de l'article de 90° environ.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'une réception de l'article par un dispositif d'individualisation (1) s'effectue dans
un mouvement de rotation et que l'amenée d'un emballage est précédée d'un mouvement
accéléré d'une pince d'emballage (23) prévue pour fixer l'emballage à l'article associé
(A).
4. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes 1 à 3, caractérisé par le fait qu'une différence de pas, entre les articles individualisés (A) et des unités de prélèvement
(18) recevant les articles (A) du premier dispositif (10), est compensée par un mouvement
accéléré prévu avant et/ou après la réception de l'article (A) des unités de prélèvement
(18), notamment un mouvement pivotant autour d'un axe de pivotement (19).
5. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisé par le fait qu'une individualisation des articles (A) s'effectue globalement dans un plan de mise
à disposition horizontal, que la réception de l'article (A) et le transport de celui-ci
jusqu'au deuxième dispositif (20) s'effectuent sur un premier tronçon de trajectoire
circulaire s'étendant globalement dans un plan vertical, que l'emballage est amené
à l'article globalement radialement par rapport au mouvement de l'article, et que
l'article est guidé par le deuxième dispositif (20) sur un deuxième tronçon de trajectoire
également circulaire s'étendant globalement dans un plan vertical.
6. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes 1 à 5, caractérisé par le fait que, avant la réception d'un article (A), celui-ci est vérifié et que des articles (A)
défectueux sont éliminés.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé par le fait qu'une détection d'un article (A) défectueux arrête une amenée d'emballage.
8. Procédé pour l'emballage de petits articles ayant une tige dans un mode de fonctionnement
continu, selon au moins l'une des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé par le fait que les articles (A) individualisés sont saisis dans la zone d'une extrémité, côté article,
de la tige (A1).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé par le fait qu'il s'effectue une rotation, s'effectuant après la formation d'un tube d'emballage
autour de l'article (A), dudit article autour de la tige (A1) et, en relation avec
cette opération, un scellement de l'emballage sur la tige (A1) à l'aide de griffes
rotatives chauffées (71).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé par le fait que les griffes rotatives (71) exécutent un mouvement d'ouverture et de fermeture et
simultanément un mouvement de rotation.
11. Procédé selon au moins l'une des revendications 8 à 10, caractérisé par le fait que, après la formation d'un tube d'emballage autour de l'article, l'emballage est tourné
au niveau d'un côté éloigné de la tige (A1) en une ailette et il est tourné au niveau
d'un côté de tige pour venir s'appuyer sur la tige et il est simultanément scellé,
notamment scellé à chaud.
12. Procédé selon au moins l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait qu'une vitesse de travail d'environ 1 000 cycles de travail par minute est prévue et
qu'un article (A) dont l'emballage est terminé est fabriqué dans chaque cycle de travail.
13. Procédé selon au moins l'une des revendications 8 à 12, caractérisé par le fait qu'une température des griffes rotatives (71) est détectée par une mesure de température
sans contact et qu'une régulation de la température des griffes rotatives (71) à une
température de travail prédéfinie s'effectue sur la base de cette mesure de température.
14. Dispositif pour l'emballage de petits articles, notamment d'articles ayant une tige,
des articles individualisés étant reçus par une tête de prélèvement rotative, étant
transmis à une tête d'emballage rotative et étant délivrés, à la fin de l'emballage
du produit, par un dispositif de délivrance, caractérisé par le fait que la tête de prélèvement (18) est en même temps une tête à griffe pour l'amenée d'un
emballage à l'article (A) à emballer.
15. Dispositif selon la revendication 14,
caractérisé par le fait que la tête de prélèvement (18) est rotative autour d'un axe de rotation fixe (11) et
comporte des unités de prélèvement (18) qui sont logées sur des axes de pivotement
particuliers (19), prévus parallèlement à l'axe de rotation de la tête de prélèvement,
de manière à pouvoir pivoter autour desdits axes de pivotement.
16. Dispositif selon la revendication 14 ou 15, caractérisé par le fait que les unités de prélèvement (18) comportent des paires de mâchoires de retenue (24)
déplaçables en sens opposés.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé par le fait qu'il est associé à chaque paire de mâchoires de retenue (24) une pince d'emballage
(23) qui est pivotante autour d'un axe de pivotement de pince particulier (22) parallèle
à l'axe de pivotement (19) de la paire de mâchoires de retenue.
18. Dispositif selon la revendication 16 ou 17, caractérisé par le fait que les paires de mâchoires de retenue (24) sont pivotantes autour d'un axe de pivotement
commun (19) et que celui-ci s'étend parallèle à l'axe de rotation (11) de la tête
de prélèvement (10).
19. Dispositif selon la revendication 17 ou 18, caractérisé par le fait que l'axe de pivotement de pince (22) de la pince d'emballage (23) s'étend parallèle
à l'axe de rotation (11) de la tête de prélèvement (10) et/ou des axes de pivotement
(19) des paires de mâchoires de retenue (24).
20. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 16 à 19, caractérisé par le fait que les mouvements d'ouverture et de fermeture des paires de mâchoires de retenue (24),
les mouvements de pivotement des mâchoires de retenue (24a, 24b) ainsi que les mouvements
de pivotement des pinces d'emballage (23) de la tête de prélèvement (10) sont dérivés
de cames de commande (25, 26, 31) qui sont prévues en liaison avec l'axe de rotation
fixe (11) de la tête de prélèvement (10).
21. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 16 à 20, caractérisé par le fait qu'une mâchoire de retenue (24a, 24b) de chaque paire de mâchoires de retenue (24),
notamment la première, mâchoire de retenue (24a) de chaque paire de mâchoires de retenue
(24) dans le sens de rotation de la tête de prélèvement (10), comporte une butée de
serrage (35) pour la coopération avec une pince d'emballage (23) associée.
22. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 21, caractérisé par le fait que le dispositif d'amenée d'emballages est prévu au voisinage de la tête de prélèvement
(10).
23. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 22, caractérisé par seulement deux têtes (10, 20) portant des articles et en rotation.
24. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 23, caractérisé par le fait qu'un dispositif de chargement et d'individualisation d'articles (1) est agencé de manière
rotative globalement horizontalement autour d'un axe vertical (2a) et que la tête
de prélèvement et d'emballage (10, 20) est agencée de manière rotative globalement
verticalement autour d'axes de rotation horizontaux (11, 21).
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé par le fait que le dispositif de chargement et d'individualisation d'articles (1) est un disque d'individualisation
(2) avec un anneau de chargement (3) qui est prévu sur la circonférence extérieure
du dispositif et dans lequel se trouvent des poches (4) pour loger les articles (A),
le disque d'individualisation (22) et l'anneau de chargement (3) étant rotatifs dans
des sens de rotation opposés.
26. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 25, caractérisé par le fait que le dispositif de délivrance est un dispositif à bande transporteuse (40) incliné
de manière appropriée.
27. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 17 à 26, caractérisé par le fait que la pince d'emballage (23) est fendue et qu'un bras de levier (34) de la mâchoire
de retenue (24a) d'une paire de mâchoires de retenue (24) peut être pris dans la fente
(33) lors d'un mouvement de descente de la pince d'emballage (23).
28. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 16 à 27, caractérisé par le fait qu'un dispositif de détection d'article (9, 15) est prévu en amont d'une position de
prélèvement des articles (A) par la paire de mâchoires de retenue (24) du dispositif
de chargement et d'individualisation d'articles (1).
29. Dispositif selon la revendication 28, caractérisé par le fait que, en fonction d'un signal du dispositif de détection d'article (9, 15), un dispositif
d'élimination d'article (16) et/ou un dispositif d'amenée d'emballage sont actionnables.
30. Dispositif selon la revendication 29, caractérisé par le fait que le dispositif d'élimination d'article contient un dispositif de soufflage (16) et/ou
que le dispositif de détection d'article est un barrage photoélectrique laser (15)
détectant une tige d'article (A1).
31. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 25 à 30, caractérisé par le fait que, en relation avec le disque d'individualisation (2), un dispositif à brosses (7)
est prévu près d'une zone circonférentielle extérieure du disque d'individualisation
(2) et comporte notamment une ou plusieurs brosses profilées (7b à 7d) respectivement
entraînées pour orienter la position des articles (A) dont les tiges (A1) pointent
radialement vers l'extérieur et qui sont placés dans les poches (4) de l'anneau de
chargement (3).
32. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 31, caractérisé par le fait que la tête d'emballage (20) peut tourner autour d'un axe de rotation stationnaire (21).
33. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 32, caractérisé par le fait que la tête d'emballage (20) comporte plusieurs unités d'emballage (36) avec des mâchoires
de retenue de tête d'emballage (37a, 37b) qui sont pivotantes à chaque fois autour
d'axes de pivotement (21a) parallèles à l'axe de rotation (21) de la tête d'emballage
(20).
34. Dispositif selon la revendication 33, caractérisé par le fait que chaque unité d'emballage (36) comporte une paire de mâchoires de retenue de tête
d'emballage (37) et un dispositif de pliage interne (38) qui est agencé sur le même
axe qu'une mâchoire de retenue de tête d'emballage (37) associée mais qui est pivotant
indépendamment d'un mouvement de pivotement de celle-ci, les mâchoires de retenue
de tête d'emballage (37a, 37b) de chaque paire (37) étant pivotantes autour d'un axe
de pivotement respectivement particulier (21a) et les axes de pivotement (21a) s'étendant
parallèles.
35. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 34, caractérisé par le fait qu'un dispositif de pliage externe de la tête d'emballage est réalisé comme un arc de
pliage fixe (39).
36. Dispositif selon la revendication 34 ou 35, caractérisé par le fait que, pour chaque paire de mâchoires de retenue de tête d'emballage, il est prévu un dispositif
de pliage interne et un dispositif de pliage externe qui sont logés sur un axe de
pivotement.
37. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 14 à 36, caractérisé par le fait que, en relation avec des poinçons de retenue d'article, il est prévu sur la tête d'emballage
plusieurs gaines de pliage rotatives.
38. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 34 à 37, caractérisé par le fait que, des deux côtés des paires de mâchoires de retenue de tête d'emballage (37), il est
prévu des griffes rotatives (61, 71) tournant de manière synchrone avec celles-ci,
notamment des griffes rotatives chauffées, pour la fabrication d'emballages présentant
au moins une papillote.
39. Dispositif selon la revendication 38, caractérisé par le fait que les griffes rotatives (61, 71) des deux côtés de la tête d'emballage (20) sont montées
sur leurs têtes rotatives (50, 70) de manière à pouvoir tourner autour de leur axe
longitudinal (65, 75).
40. Dispositif selon la revendication 38 ou 39 pour l'emballage de petits articles ayant
une tige dans un emballage avec papillote, caractérisé par le fait que les griffes rotatives (71) sont chauffées.
41. Dispositif selon la revendication 40, caractérisé par le fait qu'il est associé à chaque paire de mâchoires de retenue (37) une griffe rotative (61,
71) dans une tête rotative (60, 70) en avant et/ou en arrière.
42. Dispositif selon l'une des revendications 40 ou 41, caractérisé par le fait que les griffes rotatives (61, 71) sont agencées, en corrélation avec des unités d'emballage
(36) de la tête d'emballage (20) voisine, sur une tête rotative (60, 70) qui est agencée
de manière coaxiale à la tête d'emballage (20) et rotative de manière synchrone avec
celle-ci.
43. Dispositif selon la revendication 42, caractérisé par le fait que la griffe rotative (61, 71) est rotative autour d'un axe longitudinal (65, 75) et
comporte à son extrémité libre une paire de mâchoires de griffe rotative (62a, 62b
; 72a, 72b) pivotantes autour d'un axe F entre une position ouverte et une position
fermée.
44. Dispositif selon la revendication 43, caractérisé par le fait qu'au moins l'une des mâchoires de griffe rotative (72a, 72b) peut être chauffée, notamment
par conduction de chaleur ou par apport de chaleur sans contact.
45. Dispositif selon la revendication 43 ou 44, caractérisé par le fait que les deux mâchoires de griffe rotative (72a, 72b) peuvent être chauffées.
46. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 40 à 45, caractérisé par le fait qu'il est associé aux griffes rotatives (71) au moins un dispositif de chauffage indépendant,
efficace pour chaque griffe rotative (71).
47. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 40 à 46, caractérisé par le fait qu'au moins une cartouche chauffante ou une lame chauffante est agencée dans la griffe
rotative (71), notamment dans les mâchoires de griffe rotative (72a, 72b).
48. Dispositif selon la revendication 43, caractérisé par le fait que, pour chaque mâchoire de griffe rotative (72a, 72b), il est prévu un conducteur d'amenée
de courant élastique, notamment un conducteur d'amenée électrique (79) guidé à la
manière d'un ressort en spirale autour de l'axe F.
49. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 40 à 48, caractérisé par le fait qu'une alimentation en courant de la griffe rotative (71) s'effectue par l'intermédiaire
d'au moins un système de bagues collectrices, (74), de préférence par l'intermédiaire
de deux systèmes de bagues collectrices.
50. Dispositif selon la revendication 49, caractérisé par le fait que le premier système de bagues collectrices (74) comporte des bagues collectrices (76)
fixées au boîtier et des balais de contact (77) appuyés sur la tête rotative et qu'il
est relié de manière électriquement conductrice au deuxième système de bagues collectrices
entre l'arbre de griffe rotative (75a) et les bagues collectrices fixées à la tête
rotative.
51. Dispositif pour l'emballage d'un article ayant une tige selon au moins l'une des revendications
précédentes 40 à 50, caractérisé par le fait que les deux mâchoires de griffe rotative (72a, 72b) d'une paire de mâchoires de griffe
rotative (72) comportent un évidement de réception central (73), dirigé dans le sens
de la longueur de la griffe rotative, pour recevoir une tige (A1) de l'article (A).
52. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 40 à 51, caractérisé par le fait qu'un mouvement d'ouverture et de fermeture des mâchoires de griffe rotative (62a, 62b
; 72a, 72b) est dérivé d'un dispositif à came de commande prévu en relation avec un
axe de rotation fixe de la tête rotative (60, 70) et qu'un mouvement de rotation de
la griffe rotative (61, 71) est dérivé, par un arbre de griffe rotative (75a), d'un
mécanisme de transmission agencé à l'intérieur de la tête rotative (70), notamment
d'un mécanisme de transmission à roue planétaire avec roue centrale fixe.
53. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 40 à 52, caractérisé par le fait qu'une paire de têtes rotatives (60, 70) est agencée avec une tête rotative respective
de chaque côté de la tête d'emballage (20) de manière coaxiale à celle-ci.
54. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 43 à 53, caractérisé par le fait que la griffe rotative (71), notamment au moins l'une des mâchoires de griffe rotative
(72a), peut être chauffée par conduction de chaleur, par rayonnement de chaleur, par
induction ou par rayonnement électronique ou laser.
55. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 40 à 54, caractérisé par le fait qu'il est prévu un dispositif de mesure de température pour la détection d'une température
des mâchoires de griffe rotative, notamment un dispositif de mesure de température
sans contact tel qu'un dispositif de mesure de température par infrarouge.
56. Dispositif selon la revendication 55, caractérisé par le fait que le dispositif de mesure de température fait partie d'un circuit de régulation pour
la régulation de la température de la griffe rotative (71), notamment de la mâchoire
de griffe rotative (72a).
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