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EP 1 894 807 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2009 Patentblatt 2009/45 |
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Anmeldetag: 01.09.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Drehgestell mit verbessertem Bauraumangebot
Bogie with improved space use
Bogie avec utilisation améliorée de l'espace disponible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2008 Patentblatt 2008/10 |
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Patentinhaber: ALSTOM Transport SA |
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92300 Levallois-Perret (FR) |
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Erfinder: |
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- Mackowiak, Gregor, Dipl.-Ing.
38124 Braunschweig (DE)
- Daniel, Laurent, Dipl.-Ing.
38106 Braunschweig (DE)
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Vertreter: Hellwig, Tillmann Johannes |
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Dreiss Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 397 291 DE-A1- 3 510 454 DE-C1- 19 819 412
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DE-A1- 1 530 150 DE-C1- 4 311 521
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Drehgestell mit zwei Längsträgern, mit mindestens einem
die Längsträger verbindenden Querträger, und mit mindestens einem Drehstab, wobei
der Drehstab parallel zu dem Querträger verläuft.
[0002] Ein solches Drehgestell ist beispielsweise aus der
DE 43 11 521 C1 bekannt.
[0003] Der Drehstab wird auch als Wankstütze bezeichnet und dient dazu, die Wankbewegungen
eines auf dem Drehgestell aufgesetzten Wagenkastens zu reduzieren. In Verbindung mit
geeigneten Aktuatoren, wie zum Beispiel Hydraulikzylindern, kann der Wagenkasten auch
aktiv geneigt werden. Diese sogenannte Neigetechnik erhöht den Komfort der Reisenden
bei schneller Kurvenfahrt.
[0004] Bei modernen Drehgestellen muss aufgrund steigender Anforderungen an Antriebsleistung,
Bremsleistung, Komfort und anderem mehr eine zunehmend größere Zahl von Komponenten
und Baugruppen in dem Drehgestell untergebracht werden. Gleichzeitig sollen die Drehgestelle
so kompakt und leicht wie irgend möglich ausgeführt sein. Wesentliche Gründe hierfür
sind die aus der reduzierten Masse der Drehgestelle resultierenden Energieeinsparungen
und die Normierung der Drehgestelle durch die UIC.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Drehgestell bereitzustellen, welches
diesen teilweise einander widersprechenden Anforderungen bestmöglich entspricht und
dass hinsichtlich des verfügbaren Bauraums mehr Freiheitsgrade als herkömmliche Drehgestelle
aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Drehgestell mit zwei Längsträgern, mit
mindestens einem die Längsträger verbindenden Querträger und mit mindestens einem
Drehstab, wobei der Drehstab parallel zu dem Querträger verläuft, dadurch gelöst,
dass mindestens einer der Querträger an seinen Enden je eine Kröpfung aufweist, und
dass der mindestens Drehstab im Bereich der Kröpfungen innerhalb des Querträgers angeordnet
ist.
[0007] Durch die erfindungsgemäßen Kröpfungen ist es beispielsweise möglich, bei Drehgestellen
mit Rädern, die einen großen Durchmesser aufweisen, die Verbindungspunkte zwischen
Querträgern und Längsträgern ausreichend weit von den Radsätzen anzuordnen. Zusätzliche
Bremseinrichtungen können auch problemlos zwischen Rad und Querträgern angebaut werden.
[0008] Gleichzeitig kann in der Mitte des Drehgestells in dem Bereich zwischen den Querträgern
durch die erfindungsgemäße Kröpfung der Querträger ausreichend Bauraum für Kupplungen
zwischen zwei auf dem Drehgestell aufliegenden Wagenkästen, eine Längslenkerverbindung
zwischen Drehgestell und Wagenkasten und anderes mehr geschaffen werden.
[0009] Dadurch ist es möglich, bei gleichen Außenabmessungen des Drehgestells ausreichend
Platz zwischen den Querträgern bereitzustellen und gleichzeitig die Verwendung großer
Räder in den Radsätzen oder den Anbau von zusätzlichen Bremseinrichtungen zu ermöglichen.
[0010] Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn das Drehgestell zwei gekröpfte
Querträger aufweist, weil dadurch der in der Mitte zwischen den Längsträgern und den
Querträgern vorhandenen Bauraum weiter zu vergrößert werden kann.
[0011] Da bei herkömmlichen Drehgestellen nur ein Wagenkasten auf dem Drehgestell aufliegt,
ist es in aller Regel ausreichend, wenn nur an einem Querträger ein Drehstab angeordnet
ist. Selbstverständlich kann bei Bedarf auch in beiden Querträgern ein Drehstab vorgesehen
sein. Dies ist besonders vorteilhaft bei Jakobs-Drehgestellen auf denen bekanntermaßen
die Enden von zwei Wagenkästen aufliegen.
[0012] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Kröpfungen der Querträger
in einer Ebene liegen, die im Wesentlichen parallel zu den Schienen verläuft. Dadurch
wird durch das Kröpfen der Querträger der Bauraumbedarf der Querträger in vertikaler
Richtung nicht vergrößert, was einer flachen Bauweise des Drehgestells und damit der
niedrigen Anordnung eines Wagenkastens entgegenkommt.
[0013] Alternativ ist es möglich, den Drehstab im Bereich der Kröpfung drehbar in dem Querträger
zu lagern, den Drehstab drehbar in den Längsträgern zu lagern oder den Drehstab drehbar
in separaten Lagerböcken zu lagern, die fest mit den Längsträgern und/oder einem Querträger
verbunden sind.
[0014] Welcher dieser alternativen Ausgestaltungen im Einzelfall der Vorzug gegeben wird,
ist von den Umständen des Einzelfalls abhängig.
[0015] Um die Kopplung des Wagenkastens mit dem Drehstab auf einfache Weise zu ermöglichen,
sind an den Enden der Drehstäbe jeweils ein Hebel vorgesehen, wobei die Hebel drehfest
mit dem Drehstab verbunden sind.
[0016] Des Weiteren ist vorgesehen, dass die dem Drehstab abgewandten Enden der Hebel über
Verbindungsmittel mit einem Wagenkasten gelenkig verbunden sind. Diese Verbindungsmittel
können herkömmliche Pendelstützen sein oder als längenveränderlicher Aktuator, insbesondere
als Hydraulikzylinder, ausgebildet sein. Wenn die Verbindungsmittel als längenveränderliche
Aktuatoren ausgebildet sind, lässt sich durch geeignete Ansteuerung der Aktuatoren
eine Neigung des Wagenkastens gezielt einstellen.
[0017] Um den Komfort der Reisenden zu erhöhen, kann mindestens zwischen einem Hebel und
dem Drehgestell ein Stoßdämpfer angeordnet sein.
[0018] Wenn die erfindungsgemäßen gekröpften Querträger in einem Jakobs-Drehgestell eingesetzt
werden, empfiehlt es sich zwei gekröpfte Querträger und zwei Drehstäbe vorzusehen,
wobei die Drehstäbe für die beiden auf dem Jakobs-Drehgestell aufliegenden Wagenkästen
durch die Kröpfungen der beiden Querträger hindurchgeführt sind.
[0019] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Zeichnung, deren Beschreibung und den Patentansprüchen entnehmbar. Alle in der Zeichnung,
deren Beschreibung und den Patentansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Zeichnung
[0020] Es zeigen:
- Figur 1
- eine isometrische Darstellung eines erfindungsgemäßen Drehgestells mit zwei Drehstäben,
- Figur 2
- eine isometrische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehstabs,
- Figur 3
- ein Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Drehstabs und
- Figur 4
- eine isometrische Darstellung eines erfindungsgemäßen Drehgestells mit eingebauten
Radsätzen und Antriebsmotoren.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0021] In Figur 1 ist ein H-förmiger Drehgestellrahmen 1 in einer Isometrie dargestellt.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nur die wesentlichsten Bauteile, die zur Erläuterung
der Erfindung erforderlich sind, dargestellt. Radsätze, Primärfedern und Sekundärfedern
sowie Antriebsmotoren sind in Figur 1 nicht dargestellt.
[0022] Der Rahmen besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten Längsträgern 3, die
wiederum durch zwei Querträger 5 miteinander verbunden sind.
[0023] Die Bereiche, in denen die Längsträger 3 auf den Primärfedern (nicht dargestellt)
aufliegen, sind in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 7 versehen.
[0024] In den mit dem Bezugszeichen 9 versehenen Bereichen liegen die ebenfalls nicht dargestellten
Sekundärfedern auf den Längsträgern 3 auf. Die Sekundärfedern sind, wie allgemein
bekannt, zwischen dem Drehgestell und dem Wagenkasten (nicht dargestellt) angeordnet.
[0025] Wie aus Figur 1 ersichtlich, weisen die Querträger 5 an ihren Enden jeweils eine
Kröpfung 11 auf.
[0026] Die Querträger 5 sind so gekröpft, dass die Kröpfung 11 in einer Ebene liegt, die
parallel zu den Längsachsen der Längsträger 3 und parallel zu den nicht dargestellten
Schienen verläuft.
[0027] Durch die Kröpfungen 11 wird der Abstand zwischen den Befestigungspunkten 7 der Primärfedern
(nicht dargestellt) und dem Ort, an dem die Querträger 5 mit den Längsträgern 3 verbunden
sind, vergrößert. Dies erlaubt die Verwendung größerer Räder (nicht dargestellt) oder
zusätzlicher Bremseinrichtungen. Gleichzeitig ist der in einem Bereich 13, der von
den Längsträgern 3 und den Querträgern 5 begrenzt wird, verfügbare Bauraum vergrößert.
[0028] Dies bedeutet, dass durch die erfindungsgemäß gekröpften Querträger 5 einerseits
große Räder an den Radsätzen (nicht dargestellt) oder zusätzlicher Bremseinrichtungen
verwendet werden können und andererseits der verfügbare Bauraum im Bereich 13 zwischen
den Querträgern 5 vergrößert werden kann.
[0029] Durch die Kröpfungen 11 der Querträger 5 sind Drehstäbe 15 geführt. Die Drehstäbe
15 ragen seitlich über die Längsträger 3 hinaus und sind außerhalb des Drehgestellrahmens
1 an beiden Enden mit jeweils einem Hebel 17 drehfest verbunden.
[0030] An den Enden der Hebel 17 sind Verbindungsmittel 19 (Pendelstützen) und Stoßdämpfer
21 drehfest befestigt. Die Verbindungsmittel 19 (Pendelstützen) der Drehstäbe 15 sind
an einem Wagenkasten (nicht dargestellt) gelenkig befestigt. Dadurch werden Wankbewegungen
dieses Wagenkastens unterdrückt.
[0031] Da es sich bei dem in Figur 1 dargestellten Drehgestellrahmen um den Rahmen eines
Jakobs-Drehgestells handelt, auf dem die Enden zweier Wagenkästen aufliegen, sind
auch zwei Drehstäbe 15 mit insgesamt vier Hebeln und vier Verbindungsmitteln 19 vorgesehen,
wobei jeweils ein Paar von Verbindungsmitteln 19 mit einem Wagenkasten (nicht dargestellt)
verbunden ist.
[0032] Falls die erfindungsgemäß gekröpften Querträger 5 bei einem herkömmlichen Drehgestell
eingesetzt werden, ist es in der Regel ausreichend, einen Drehstab 15, zwei Hebel
17 und zwei Verbindungsmittel 19 vorzusehen, um den auf dem Drehgestell aufliegenden
Wagenkasten zu stabilisieren.
[0033] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Verbindungsmittel 19
in ihrer Länge nicht verstellbar, so dass die Drehstäbe 15 als reine Wankhilfe ausgebildet
sind.
[0034] Wenn einer oder mehrere der Verbindungsmittel 19 durch einen längenverstellbaren
Aktuator, wie beispielsweise einen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder, ersetzt werden,
kann durch geeignete Ansteuerung dieses längenverstellbaren Aktuators gezielt eine
Neigung des Wagenkastens eingestellt werden. Diese Neigung des Wagenkastens kann beispielsweise
beim schnellen Durchfahren von Kurven eingesetzt werden, um die auf die Passagiere
wirkenden Fliehkräfte mindestens teilweise zu kompensieren.
[0035] In der Mitte der Querträger sind Aufnahmen 23, die der Befestigung von Antriebsmotoren
(nicht dargestellt) dienen, vorgesehen. In der Mitte des in Figur 1 rechts angeordneten
Querträgers 5 ist des Weiteren eine Längslenkeraufnahme 25 vorgesehen. Diese Längslenkeraufnahme
25 dient dazu, einen Längslenker (nicht dargestellt) an dem Drehgestell zu befestigen,
der an seinem anderen Ende mit einem der Wagenkästen verbunden ist. Über diesen Längslenker
werden Zug- und Druckkräfte zwischen dem Drehgestell und den Wagenkästen übertragen,
so dass die Sekundärfedern 9 von diesen Kräften entlastet werden.
[0036] In Figur 2 ist eine isometrische Darstellung eines erfindungsgemäßen Querträgers
5 mit einem durch die Kröpfungen 11 hindurchgeführten Drehstab 15 dargestellt. An
den Kröpfungen 11 ist jeweils ein Flansch 27 ausgebildet. Dieser Flansch 27 liegt
in zusammengebautem Zustand (siehe Figur 1) des Drehgestellrahmens 1 an der Innenseite
der Längsträger 3 an.
[0037] Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, wird der Drehstab 15 durch die Längslenkeraufnahme
25 hindurchgeführt.
[0038] Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Querträger 5 mit eingelegtem
Drehstab 15. An den Enden des Drehstabs 15 ist eine Verzahnung 29 ausgebildet. Die
Verzahnung 29 dient dazu, die Hebel 17 (siehe Figur 1) drehfest mit dem Drehstab 15
zu verbinden.
[0039] Die Lagerung des Drehstabs 15 ist in Figur 3 nicht explizit dargestellt. Es ist jedoch
bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen, die Lagerung in den Endbereichen 31 des
Querträgers 5 vorzunehmen. Alternativ wäre es auch möglich, den Drehstab 15 direkt
in den Längsträgern 3 oder in einem separaten Lagerbock (nicht dargestellt) zu lagern.
Diese Lagerböcke können entweder an den Querträgern 5 oder an den Längsträgern 3 befestigt
werden.
[0040] In Figur 4 ist eine isometrische Darstellung eines erfindungsgemäßen Drehgestells
dargestellt, wobei im Gegensatz zu der Darstellung gemäß Figur 1 die Radsätze 33,
die Antriebsmotoren 35 und die Sekundärfedern 37 dargestellt sind.
1. Drehgestell mit zwei Längsträgern (3), mit mindestens einem die Längsträger (3) verbindenden
Querträger (5), und mit mindestens einem Drehstab (15), wobei der Drehstab (15) parallel
zu dem oder den Querträgern (5) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Querträger (5) an seinen Enden je eine Kröpfung (11) aufweist,
und dass der mindestens eine Drehstab (15) im Bereich der Kröpfungen (11) innerhalb
des Querträgers (5) angeordnet ist.
2. Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgestell zwei gekröpfte Querträger (5) aufweist.
3. Drehgestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Querträger (5) in einer Ebene gekröpft sind.
4. Drehgestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene in welcher der oder die Querträger (5) gekröpft sind im Wesentlichen parallel
zu den Schienen verläuft.
5. Drehgestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drehstäbe (15) in Endbereichen (31) der Querträger (5) drehbar in diesen
gelagert sind.
6. Drehgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drehstäbe (15) drehbar in den Längsträgern (3) gelagert sind.
7. Drehgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drehstäbe (15) drehbar in separaten Lagerböcken gelagert sind, und dass
die Lagerböcke fest mit den Längsträgern (3) und/oder den Querträgern (5) verbunden
sind.
8. Drehgestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Drehstäbe (15) jeweils ein Hebel (17) vorgesehen ist, und dass die
Hebel (17) drehfest mit den Drehstäben (15) verbunden sind.
9. Drehgestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Drehstab (15) abgewandten Enden der Hebel (17) über Verbindungsmittel (19)
mit einem Wagenkasten gelenkig verbunden sind.
10. Drehgestell nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (19) als längenveränderlicher Aktuator, insbesondere als Hydraulikzylinder,
ausgebildet sind.
11. Drehgestell nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwischen einem Hebel (17) und dem Drehgestell (1) ein Stoßdämpfer (21)
angeordnet ist.
12. Drehgestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgestell (1) ein Jakobs-Drehgestell ist, dass auf dem Jakobs-Drehgestell die
Enden zweier Wagenkästen aufliegen, dass der Drehgestellrahmen (1) zwei gekröpfte
Querträger (5) aufweist, und dass im Bereich der Kröpfungen (11) beider Querträger
(5) jeweils ein Drehstab (15) innerhalb der Querträger (5) angeordnet ist.
13. Drehgestell nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Drehstab (15) der Begrenzung von Wankbewegungen eines Wagenkastens dient.
1. Bogie with two longitudinal supports (3), with at least one transverse support (5)
which connects the longitudinal supports (3), and with at least one torsion bar (15),
the torsion bar (15) extending parallel to the transverse support(s) (5), characterised in that at least one of the transverse supports (5) has a crank (11) at each of the ends
thereof, and in that the at least one torsion bar (15) is arranged inside the transverse support (5) in
the region of the cranks (11).
2. Bogie according to claim 1, characterised in that the bogic comprises two cranked transverse supports (5).
3. Bogie according to either of the preceding claims, characterised in that the transverse support(s) (5) is/are cranked in a plane.
4. Bogie according to claim 3, characterise in that the plane in which the support(s)
(5) is/are cranked extends substantially parallel to the rails.
5. Bogie according to any one of the preceding claims, characterised in that the torsion bar(s) (15) is/are mounted rotatably in the transverse supports (5),
in end regions (31) thereof.
6. Bogie according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the torsion bar(s) (15) is/are mounted rotatably in the longitudinal supports (3).
7. Bogie according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the torsion bar(s) (15) is/are mounted rotatably in separate bearing blocks, and
in that the bearing blocks are fixedly connected to the longitudinal supports (3) and/or
to the transverse supports (5).
8. Bogie according to any one of the preceding claims, characterised in that a lever (17) is provided at each of the ends of the torsion bars (15) and in that the levers (17) are connected to the torsion bars (15) so as to be rotationally engaged.
9. Bogie according to claim 7, characterised in that the ends of the levers (17) facing away from the torsion bar (15) are connected to
a railcar body in an articulated manner via connection means (19).
10. Bogie according to claim 9, characterised in that the connection means (19) are formed as a length-adjustable actuator, in particular
as a hydraulic cylinder.
11. Bogie according to any one of claims 8 to 10, characterised in that a shock absorber (21) is arranged at least between a lever (17) and the bogie (1).
12. Bogie according to any one of the preceding claims, characterised in that the bogie (1) is a Jacobs bogie, in that the ends of two railcar bodies rest on the bogie, in that the bogie frame (1) comprises two cranked transverse supports (5), and in that in the region of the cranks (11) of the two transverse supports (5), a torsion bar
(15) is in each case arranged inside the transverse supports (5).
13. Bogie according to claim 12, characterised in that a torsion rod (15) restricts rolling movements of a railcar body.
1. Boggie avec deux longerons (3), avec au moins une traverse (5) reliant les longerons
(3) et avec au moins une barre de torsion (15), ladite barre de torsion (15) étant
orientée parallèlement à la ou aux traverse(s) (5), caractérisé en ce qu'au moins l'une des traverses (5) comporte à ses extrémités respectivement un coude
(11) et en ce que ladite au moins une barre de torsion (15) est montée à l'intérieur de la traverse
(5) dans la zone des coudes (11).
2. Boggie selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boggie comporte deux traverses (5) coudées.
3. Boggie selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les traverse(s) (5) sont coudées dans un même plan.
4. Boggie selon la revendication 3, caractérisé en ce que le plan, dans lequel la ou les traverse(s) (5) sont coudées, est orienté sensiblement
parallèlement aux rails.
5. Boggie selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ou les barres de torsion (15) sont montées dans les zones d'extrémité (31) des
traverses (5) de manière à pouvoir tourner dans celles-ci.
6. Boggie selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la ou les barres de torsion (15) sont montées de manière rotative dans les longerons
(3).
7. Boggie selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la ou les barres de torsion (15) sont montées de manière rotative dans des sabots
d'appui séparés, et en ce que les sabots d'appui sont reliés de manière fixe avec les longerons (3) et/ou les traverses
(5).
8. Boggie selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu respectivement un levier (17) aux extrémités des barres de torsion (15),
et en ce que les leviers (17) sont reliés de manière solidaire en rotation avec les barres de
torsion (15).
9. Boggie selon la revendication 7, caractérisé en ce que les extrémités des leviers (17), détournées de la barre de torsion (15), sont reliées
de manière articulée avec une caisse par l'intermédiaire de moyens d'assemblage (19).
10. Boggie selon la revendication 9, caractérisé en ce que les moyens d'assemblage (19) sont réalisés sous la forme d'actionneurs réglables
en longueur, en particulier sous forme de vérins hydrauliques.
11. Boggie selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'au moins un amortisseur de chocs (21) est disposé entre un levier (17) et le boggie
(1).
12. Boggie selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boggie (1) est un boggie médian placé entre les caisses, en ce que les extrémités de deux caisses reposent sur le boggie médian, en ce que le cadre de boggie (1) comporte deux traverses (5) coudées, et en ce que respectivement une barre de torsion (15) est montée à l'intérieur des traverses (5)
dans la zone des coudes (11) des deux traverses (5).
13. Boggie selon la revendication 12, caractérisé en ce que respectivement une barre de torsion (15) est destinée à limiter les mouvements de
roulis d'une caisse.
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