[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Klappbox mit einer Bodenplatte, zwei
auf gegenüber liegenden Seiten angeordneten und um eine Drehachse schwenkbaren Seitenwänden,
zwei auf gegenüber liegenden Seiten angeordneten zusammenlegbaren Seitenwänden und
einem die Seitenwände an ihrem oberen Ende miteinander verbindenden Rahmen.
[0002] Klappboxen werden benutzt, um zum Transport einer Anzahl loser Gegenstände ein leicht
handhabbares, ausreichend großes und stabiles Behältnis zu haben, das bei Nichtgebrauch
aber auch leicht so zusammengelegt werden kann, dass es nur noch wenig Stauraum einnimmt.
Beispielsweise aus der Schrift
DE 298 09 950 ist eine gattungsgemäße Klappbox bekannt. Bei Gebrauch dieser Klappboxen erweist
sich das Einklappen der Box immer wieder als problematisch. Um die zusammenlegbaren
Seitenwände zusammenlegen zu können, ist es erforderlich, vorher die schwenkbaren
Seitenwände aus ihrer die Klappbox stabilisieren Gebrauchsstellung in eine Nichtgebrauchsstellung
zu verschwenken. Da die Klappboxen üblicherweise mit beiden Händen an ihrem Rahmen
getragen werden, hat eine Nutzerperson beim Tragen der Klappbox keine Hand frei, um
eine schwenkbare Seitenwand in die Nichtgebrauchsstellung zu drehen. Deshalb muss
die Klappbox im Normalfall immer erst auf einer Fläche abgestellt werden, um dann
mit beiden Händen die schwenkbaren Seitenwände in eine Nichtgebrauchsstellung zu verbringen.
[0003] Dann stellt sich für eine Benutzerperson das nächste Problem, die Seitenwände auch
in dieser Stellung zu halten. Die Seitenwände neigen dazu, aufgrund der Schwerkraft
wieder in ihre Gebrauchsstellung zurück zu schwenken, wo sie das Zusammenlegen der
beiden übrigen Wände wieder blockieren. Deshalb muss eine Nutzerperson die in die
Nichtgebrauchsstellung verschwenkten schwenkbaren Seitenwände in dieser Position halten
und gleichzeitig die zusammenlegbaren Seitenwände zusammenlegen. Dies ist sehr schwierig.
[0004] Auch beim Aufklappen der Klappbox ergeben sich Probleme: zunächst muss der Rahmen
nach oben bewegt werden, um dadurch die zusammenlegbaren Seitenwände auseinander zu
falten, sodann müssen die schwenkbaren Seitenwände in ihre Gebrauchsstellung verschwenkt
werden. Häufig fallen sie aus der Nichtgebrauchsstellung nur etwa halb nach unten,
danach muss von Hand nachgeholfen werden, um die schwenkbaren Seitenwände in ihre
Gebrauchsstellung zu bringen. Dazu muss die Klappbox erst los gelassen werden, um
sie danach wieder zu ergreifen.
[0005] Bei einigen Klappbox-Modellen weisen die schwenkbaren Seitenwände und/oder die zusammenlegbaren
Seitenwände im Kontaktbereich zueinander Rastnasen auf, um die Klappbox durch einen
guten Verbund der Seitenwände miteinander zu stabilisieren. Beim Verschwenken der
schwenkbaren Seitenwände in eine Nichtgebrauchsstellung muss dann immer erste ein
Anfangswiderstand mit einer erhöhten Kraft überwunden werden, um die Rastnasen aus
ihrer Fixierposition zu bewegen, oder beim Aufklappen der Box muss der erhöhte Kraftaufwand
am Ende des Aufklappvorgangs aufgebracht werden. Dieser erhöhte Kraftaufwand ist nur
schwer dosierbar, weil ein Gefühl dafür fehlt, ob sich die schwenkbare Seitenwand
zu bewegen beginnt. Im Ergebnis schlägt deshalb eine Nutzerperson zunächst mit viel
zu großer Kraft auf die Seitenwand ein, um diese aus der Gebrauchsstellung zu lösen
oder sie in diese zu verbringen. Nachdem die schwenkbaren Seitenwände durch Schläge
aus der verrasteten Gebrauchsstellung verbracht wurden, müssen sie dann noch so weit
in eine Nichtgebrauchsstellung verschwenkt werden, bis die zusammenlegbaren Seitenwände
zusammengelegt werden können. Die schwenkbaren Seitenwände müssen dazu noch einmal
ergriffen und in eine gewünschte Lage verdreht werden.
[0006] Zusammenfassend gestaltet sich das an sich einfache Zusammenlegen und Aufklappen
einer Klappbox häufig als ein lästiges und nicht immer leicht gelingendes Unterfangen.
[0007] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Klappbox einfacher handhabbar
zu gestalten.
[0008] Die Aufgabe wird für eine gattungsgemäße Klappbox gelöst, indem die um eine Drehachse
schwenkbaren Seitenwände an ihrem oberen Ende jeweils einen Griffabschnitt aufweisen,
mit dem die schwenkbaren Seitenwände um die Drehachse drehbar sind.
[0009] Durch den Drehgriff ist das Zusammenlegen und Aufklappen wesentlich einfacher. Ein
Drehgriff kann gut erfasst und gedreht werden. Über die bei einem Drehgriff große
Kontaktfläche zu der an dem Drehgriff anliegenden Hand kann über den Drehgriff eine
vergleichsweise große Kraft auf die zugehörige schwenkbare Seitenwand übertragen werden.
Die einwirkende Kraft kann über den Drehgriff auch sehr genau dosiert werden, weil
eine Nutzerperson über den Drehgriff gut die Bewegung der Seitenwand und die Stärke
eines eventuellen Widerstandes spüren kann. Wenig elegante und dosierte Schläge auf
die Klappbox sind nicht mehr erforderlich.
[0010] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Griffabschnitte eine ballige Außenform
auf. Durch die ballige Außenform ist der Drehgriff besonders gut greifbar und handhabbar.
[0011] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Griffabschnitte oberhalb von einem
oder mehreren in der jeweiligen schwenkbaren Seitenwand befindlichen Eingrifflöchern
angeordnet. Durch die benachbart zum jeweiligen Griffabschnitt angeordneten Eingrifflöcher
kann der Griffabschnitt besser von einer Nutzerperson umfasst werden. Es ist möglich,
die Seitenwand im Bereich der Eingrifflöcher zu durchgreifen und den Griffabschnitt
dadurch noch besser zu halten.
[0012] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Griffabschnitte in der Höhe des Rahmens
angeordnet und umgreifen einen Rahmenabschnitt zumindest teilweise. Durch die Anordnung
des Griffabschnittes in der Höhe des Rahmens sind diese erhöht und damit gut ergreifbar
angeordnet. Durch das zumindest teilweise Umgreifen eines Rahmenabschnitts werden
die Griffabschnitte gut abgestützt.
[0013] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist ein Abschnitt des Rahmens als Schwenkachse
ausgebildet, um die der zugehörige Griffabschnitt mit der zugehörigen schwenkbaren
Seitenwand drehbar ist. Durch die Ausbildung eines Abschnitts des Rahmens als Schwenkachse
für den Griffabschnitt einer Seitenwand ergibt sich eine stabile Abstützung für den
Griffabschnitt. Die Schwenkachse ist räumlich genau definiert. Durch die Ausgestaltung
eines Abschnitts des Rahmens als Schwenkachse kann die Klappbox auch über den Griffabschnitt
getragen werden. Die Tragekräfte werden dabei direkt in den Rahmen und über diesen
auf die Seitenwände und die Bodenplatte übertragen.
[0014] Wenn der Griffabschnitt gleichzeitig als Tragegriff für die Klappbox dient, ist es
nicht mehr erforderlich, die Klappbox zunächst abzusetzen, um sodann die schwenkbaren
Seitenwände in eine Nichtgebrauchsstellung zu verbringen, sondern die Griffabschnitte
können noch beim Tragen der Klappbox gedreht werden, um die schwenkbaren Seitenwände
in eine Nichtgebrauchsstellung zu verbringen, ohne dafür umgreifen zu müssen. Es ist
auch einfach, die schwenkbaren Seitenwände in der Nichtgebrauchsstellung zu halten,
indem die Klappbox weiterhin an den Griffabschnitten gehalten wird, um durch leichtes
Schütteln der Klappbox und Aufsetzen auf eine Unterlage die beiden anderen zusammenlegbaren
Seitenwände zusammen zu legen. Da die schwenkbaren Seitenwände dabei sicher in der
Nichtgebrauchsstellung gehalten werden, werden die zusammenlegbaren Seitenwände beim
Zusammenlegen nicht blockiert und legen sich entsprechend einfach zusammen. Entsprechendes
gilt für das Aufklappen der Klappbox: auch hierbei muss die Klappbox nicht mehr abgesetzt
werden, um die schwenkbaren Seitenwände in ihre Gebrauchsstellung zu verbringen, es
genügt, die schwenkbaren Seitenwände beim Tragen der Klappbox mittels der Griffabschnitte
zu verschwenken. Auch die für die Verschwenkung der schwenkbaren Seitenwände aufgebrachten
Kräfte können sehr gut dosiert werden, auch wenn die schwenkbaren Seitenwände je nach
Ausgestaltung der Klappbox mit den zusammenlegbaren Seitenwände verrastet sein mögen.
[0015] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der als Schwenkachse ausgebildete Abschnitt
des Rahmens konzentrisch angeordnet zu rahmen- oder seitenwandseitig angeordneten
Schwenkzapfen, um die die schwenkbaren Seitenwände jeweils drehbar sind. Durch die
konzentrische Anordnung der Schwenkachse und der Schwenkzapfen ergibt sich eine leichte
blockadefreie Verschwenkbarkeit.
[0016] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die den Griffabschnitt aufweisenden schwenkbaren
Seitenwände jeweils als einstückiges Formteil gestaltet. Bei einem einstückig gestalteten
Formteil entstehen keine zusätzlichen Montagekosten durch den zusätzlichen Griffabschnitt,
weil dieser zusammen mit der schwenkbaren Seitenwand in die Klappbox einbaubar ist.
Auch kann bei einer einteiligen Gestaltung eine gute Kraftübertragung vom Griffabschnitt
auf die schwenkbare Seitenwand erzielt werden. Das einstückige Bauteil ist auch ausreichend
robust und belastbar im täglichen Gebrauch der Klappbox.
[0017] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Griffabschnitt als Hohlkörper gestaltet,
dessen Innenraum mit einer oder mehreren Versteifungsrippen versehen ist. Dadurch
wird ein zu hoher Materialeinsatz für den Griffabschnitt vermieden. Über die Versteifungsrippen
kann eine ausreichende Festigkeit geschaffen werden. Die Klappbox wird auch nicht
unnötig schwer durch die entsprechend gestalteten Griffabschnitte.
[0018] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung stützen sich die Versteifungsrippen auf dem
Rahmen und/oder dem als Schwenkachse ausgebildeten Abschnitt des Rahmens ab. Die Versteifungsrippen
können im Kontaktbereich zur Schwenkachse beziehungsweise dem Rahmen insbesondere
eine Form aufweisen, die an die Gestalt der Schwenkachse beziehungsweise des Rahmens
zumindest teilweise angepasst ist. So können die Versteifungsrippen beispielsweise
einen zumindest annähernd halbrunden Ausschnitt im Kontaktbereich zur Schwenkachse
aufweisen, durch die eine Rotationsbewegung der schwenkbaren Seitenwand um die Schwenkachse
herum vorgegeben ist. Durch die zumindest annähernd halbrunde Form des Ausschnitts
ist der Griffabschnitt noch immer leicht auf die Schwenkachse aufsteckbar. Unabhängig
von der Schwenkstellung der schwenkbaren Seitenwand ergibt sich immer eine ausreichende
Abstützwirkung des Griffabschnitts auf die Schwenkachse, was ein sicheres Griffgefühl
der Nutzerperson unterstützt.
[0019] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist der als Hohlkörper gestaltete Griffabschnitt
auf einer Seite eine Montageöffnung auf, die mittels eines Deckelstücks verschließbar
ist. Mit der Montageöffnungsseite ist der Griffabschnitt auf die Schwenkachse oder
den Rahmen aufsteckbar. Um die Ansammlung von Schmutz im Inneren des Griffabschnitts
zu vermeiden und den Griffabschnitt sicherer auf der Schwenkachse beziehungsweise
dem Rahmen zu fixieren, kann auf die Montageöffnung ein Deckelstück aufsetzbar sein.
Das Deckelstück kann ein separates Bauteil sein, es kann aber auch beispielsweise
über ein Folienscharnier mit dem Griffabschnitt und/oder der schwenkbaren Seitenwand
verbunden sein.
[0020] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die schwenkbaren Seitenwände in einer
Nichtgebrauchsstellung festlegbar, insbesondere durch eine im Bereich des Griffabschnitts
ausgebildete Rastvorrichtung. Durch eine Festlegbarkeit wird die Handhabung der Klappbox
nochmals vereinfacht, weil die Griffabschnitte nicht festgehalten werden müssen, um
die schwenkbaren Seitenwände in der Nichtgebrauchsstellung zu halten. Die Klapperneigung
einer zusammen gelegten Klappbox, beispielsweise während des Transports in einem Fahrzeug,
kann so ebenfalls reduziert werden.
[0021] Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen
der Erfindung jeweils für sich auf beliebige Weise mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs
und auch miteinander kombinierbar sind, soweit die Ausgestaltungen ihrerseits nicht
vorher beschriebenen Ausgestaltungen untergeordnet sind.
[0022] Weitere Abwandlungen und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung lassen sich der
nachfolgenden gegenständlichen Beschreibung und der Zeichnung entnehmen. Die Erfindung
wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1:
- einen Zusammenfaltvorgang einer herkömmlichen Klappbox, und
- Fig. 2:
- eine Detailansicht einer erfindungsgemäßen Klappbox.
[0023] In Fig. 1 ist von unten nach oben der Ablauf einen Zusammenlegvorgangs einer herkömmlichen
Klappbox 2 aus dem Stand der Technik gezeigt.
[0024] Im unten gezeigten Gebrauchszustand sind die Seitenwände, nämlich die jeweils gegenüber
liegend angeordneten schwenkbaren Seitenwände 4 und die zusammenlegbaren Seitenwände
8, in einer aufgestellten Position und umgrenzen so den Stauraum der Klappbox 2. Nach
unten hin ist der Stauraum der Klappbox 2 durch die Bodenplatte 6 begrenzt. Die Seitenwände
4, 8 werden durch den oberen Rahmen 10 miteinander verbunden.
[0025] In der mittleren Abbildung ist die Klappbox 2 bereits teilweise zusammen gelegt.
Die schwenkbaren Seitenwände 4 sind aus der Gebrauchsstellung in eine parallel zur
Höhe des Rahmens 10 verlaufende Nichtgebrauchsstellung verschwenkt. In der Nichtgebrauchsstellung
blockieren die schwenkbaren Seitenwände keine Einfaltbewegungen der zusammenlegbaren
Seitenwände 8 mehr. Dadurch ermöglichen sie es, die zusammenlegbaren Seitenwände 8
nach innen hin einzufalten, wie es in der mittleren Abbildung gezeigt ist.
[0026] In der oberen Abbildung ist die Klappbox 8 komplett zusammengelegt. Der Rahmen 10
liegt auf der Bodenplatte 6 auf. Auch die schwenkbaren Seitenwände 4 und die zusammenlegbaren
Seitenwände 8 liegen planparallel auf der Bodenplatte 6 auf, so dass die Klappbox
2 nur noch einen sehr geringen Stauraum einnimmt.
[0027] Dieser in Fig. 1 illustrierte Zusammenklappvorgang einer Klappbox 2 bleibt bei einer
erfindungsgemäß ausgestalteten Klappbox 2 im Wesentlichen unverändert. Die erfindungsgemäße
Klappbox 2 unterscheidet sich von einer herkömmlichen Klappbox 2 vor allem durch den
Griffabschnitt 12, zu dem ein Ausführungsbeispiel in Fig. 2 gezeigt ist. In Fig. 2
ist aus Vereinfachungsgründen nur eine schwenkbare Seitenwand 4 gezeigt, es versteht
sich aber, dass eine entsprechende Seitenwand auf der gegenüber liegenden Seite der
Klappbox 2 angeordnet ist.
[0028] Der Griffabschnitt 12 ist in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig
an eine schwenkbare Seitenwand 4 angegossen. Unterhab des Griffabschnitts 12 befindet
sich ein Eingriffloch 14, durch das Finger einer Nutzerperson beim Ergreifen des Griffabschnitts
12 hindurch greifen können.
[0029] Bei der Montage einer erfindungsgemäßen Klappbox 2 wird der Griffabschnitt 12 auf
den Abschnitt 16 des Rahmens 10 aufgesetzt. Im Ausführungsbeispiel ist der Abschnitt
16 als Schwenkachse 18 ausgebildet, um die herum der Griffabschnitt 12 und damit die
schwenkbare Seitenwand 4 rotieren kann. In der Einbaulage der schwenkbaren Seitenwand
4 in den Rahmen 10 sind die Schwenkzapfen 20, die in im Rahmen 10 befindliche Löcher
eingreifen, konzentrisch zur Schwenkachse 18. Der Griffabschnitt 12 und das Deckelstück
24 weisen jeweils Versteifungsrippen 22 auf, in die jeweils eine Ausnehmung 26 eingeformt
ist, die an die Maße und Form der Schwenkachse 18 angepasst ist. Die Montageöffnung,
mit der der Griffabschnitt 12 auf die Schwenkachse 18 gemäß dem Pfeil aufsetzbar ist,
ist in Fig. 2 gut erkennbar. Nach dem Aufsetzen des Griffabschnitts 12 auf die Schwenkachse
18 kann die Montageöffnung mit dem Deckelstück 24 verschlossen werden.
[0030] Über die Zapfen 28 ist die schwenkbare Seitenwand 4 mit der Bodenplatte 6, über die
Nuten 30 mit der benachbarten zusammenlegbaren Seitenwand 8 auf herkömmliche Weise
verbindbar.
[0031] Die vorstehende Erläuterung der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels dient
nur der Beschreibung der Erfindung. In keinem Fall ist die Ausführung auf das vorstehend
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Dem Fachmann bereitet es keine Schwierigkeiten,
das Ausführungsbeispiel auf eine ihm als geeignet erscheinende Weise auf einen konkreten
Anwendungsfall im Sinne der Erfindung anzupassen, ohne dabei den Gegenstand der Erfindung
zu verlassen.
1. Klappbox (2) mit einer Bodenplatte (6), zwei auf gegenüber liegenden Seiten angeordneten
und um eine Drehachse schwenkbaren Seitenwänden (4), zwei auf gegenüber liegenden
Seiten angeordneten zusammenlegbaren Seitenwänden (8) und einem die Seitenwände (4,8)
an ihrem oberen Ende miteinander verbindenden Rahmen (10), dadurch gekennzeichnet, dass die um eine Drehachse schwenkbaren Seitenwände (4) an ihrem oberen Ende jeweils einen
Griffabschnitt (12) aufweisen, mit dem die schwenkbaren Seitenwände (4) um die Drehachse
drehbar sind.
2. Klappbox (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffabschnitte (12) eine ballige Außenform aufweisen.
3. Klappbox (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffabschnitte (12) oberhalb von einem oder mehreren in der jeweiligen Seitenwand
befindlichen Eingrifflöchern (14) angeordnet sind.
4. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffabschnitte (12) in der Höhe des Rahmens (10) angeordnet sind und einen Rahmenabschnitt
(16) zumindest teilweise umgreifen.
5. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Abschnitt (16) des Rahmens (10) als Schwenkachse (18) ausgebildet ist,
um die der zugehörige Griffabschnitt (12) mit der zugehörigen schwenkbaren Seitenwand
(4) drehbar ist.
6. Klappbox (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der als Schwenkachse (18) ausgebildete Abschnitt (16) des Rahmens (10) konzentrisch
angeordnet ist zu rahmen- oder seitenwandseitig angeordneten Schwenkzapfen (20), um
die die schwenkbaren Seitenwände (4) jeweils drehbar sind.
7. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Griffabschnitt (12) aufweisenden schwenkbaren Seitenwände (4) jeweils als
einstückiges Formteil gestaltet sind.
8. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffabschnitt (12) als Hohlkörper gestaltet ist, dessen Innenraum mit einer
oder mehreren Versteifungsrippen (22) versehen ist.
9. Klappbox (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Versteifungsrippen (22) auf dem Rahmen (10) und/oder dem als Schwenkachse
(18) ausgebildeten Abschnitt (16) des Rahmens (10) abstützen.
10. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (22) im Kontaktbereich zur Schwenkachse (18) beziehungsweise
dem Rahmen (10) insbesondere eine Form aufweisen, die an die Gestalt der Schwenkachse
(18) beziehungsweise des Rahmens (10) zumindest teilweise angepasst ist.
11. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der als Hohlkörper gestaltete Griffabschnitt (12) auf einer Seite eine Montageöffnung
aufweist, die mittels eines Deckelstücks (24) verschließbar ist.
12. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Seitenwände (4) in einer Nichtgebrauchsstellung festlegbar sind,
insbesondere durch eine im Bereich des Griffabschnitts (12) ausgebildete Rastvorrichtung.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Klappbox (2) mit einer Bodenplatte (6), zwei auf gegenüber liegenden Seiten angeordneten
und um eine Drehachse schwenkbaren Seitenwänden (4), zwei auf gegenüber liegenden
Seiten angeordneten zusammenlegbaren Seitenwänden (8) und einem die Seitenwände (4,8)
an ihrem oberen Ende miteinander verbindenden Rahmen (10), wobei die um eine Drehachse
schwenkbaren Seitenwände (4) an ihrem oberen Ende jeweils einen Griffabschnitt (12)
aufweisen, mit dem die schwenkbaren Seitenwände (4) um die Drehachse drehbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Griffabschnitte (12) in der Höhe des Rahmens (10) angeordnet sind und einen Rahmenabschnitt
(16) zumindest teilweise umgreifen.
2. Klappbox (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffabschnitte (12) eine ballige Außenform aufweisen.
3. Klappbox (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffabschnitte (12) oberhalb von einem oder mehreren in der jeweiligen Seitenwand
befindlichen Eingrifflöchern (14) angeordnet sind.
4. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Abschnitt (16) des Rahmens (10) als Schwenkachse (18) ausgebildet ist,
um die der zugehörige Griffabschnitt (12) mit der zugehörigen schwenkbaren Seitenwand
(4) drehbar ist.
5. Klappbox (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der als Schwenkachse (18) ausgebildete Abschnitt (16) des Rahmens (10) konzentrisch
angeordnet ist zu rahmen- oder seitenwandseitig angeordneten Schwenkzapfen (20), um
die die schwenkbaren Seitenwände (4) jeweils drehbar sind.
6. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Griffabschnitt (12) aufweisenden schwenkbaren Seitenwände (4) jeweils als
einstückiges Formteil gestaltet sind.
7. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffabschnitt (12) als Hohlkörper gestaltet ist, dessen Innenraum mit einer
oder mehreren Versteifungsrippen (22) versehen ist.
8. Klappbox (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Versteifungsrippen (22) auf dem Rahmen (10) und/oder dem als Schwenkachse
(18) ausgebildeten Abschnitt (16) des Rahmens (10) abstützen.
9. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (22) im Kontaktbereich zur Schwenkachse (18) beziehungsweise
dem Rahmen (10) insbesondere eine Form aufweisen, die an die Gestalt der Schwenkachse
(18) beziehungsweise des Rahmens (10) zumindest teilweise angepasst ist.
10. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der als Hohlkörper gestaltete Griffabschnitt (12) auf einer Seite eine Montageöffnung
aufweist, die mittels eines Deckelstücks (24) verschließbar ist.
11. Klappbox (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Seitenwände (4) in einer Nichtgebrauchsstellung festlegbar sind,
insbesondere durch eine im Bereich des Griffabschnitts (12) ausgebildete Rastvorrichtung.