| (19) |
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(11) |
EP 2 026 907 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.02.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2006/000100 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/093063 (23.08.2007 Gazette 2007/34) |
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| (54) |
ARBEITSELEKTRODE FÜR EINE ELEKTRODYNAMISCHE FRAGMENTIERUNGSANLAGE
WORKING ELECTRODE FOR AN ELECTRODYNAMIC FRAGMENTING INSTALLATION
ÉLECTRODE ACTIVE POUR UN ÉQUIPEMENT DE FRAGMENTATION ÉLECTRODYNAMIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.2009 Patentblatt 2009/09 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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10009321.0 |
| (73) |
Patentinhaber: selFrag AG |
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3210 Kerzers (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MAURER, Daniel, Emanuel
CH-4900 Langenthal (CH)
- MÜLLER-SIEBERT, Reinhard
CH-3013 Bern (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schalch, Rainer |
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E. Blum & Co. AG
Vorderberg 11 8044 Zürich 8044 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 844 419 US-A- 4 458 153 US-A1- 2005 150 688
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JP-A- 2003 001 137 US-A- 5 420 473
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- DATABASE WPI Week 199712 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1997-131002 XP002402087
& SU 1 790 069 A1 (EGIDA-A COOP) 10. August 1996 (1996-08-10)
- DATABASE WPI Week 199712 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1997-130988 XP002402088
& SU 1 781 892 A1 (AGIDA-A COOP) 10. August 1996 (1996-08-10)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Arbeitselektrode für eine elektrodynamische Fragmentierungsanlage,
Wechselteile für eine solche Arbeitselektrode sowie eine Verwendung der Arbeitselektrode
gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
STAND DER TECHNIK
[0002] Bei der elektrodynamischen Fragmentierung von Material, wie beispielsweise Beton,
werden zwischen einer mit Hochspannungspulsen beaufschlagten Arbeitselektrode und
einer üblicherweise auf neutralem Potential liegenden Basiselektrode Hochspannungsdurchschläge
durch das zu zerkleinernde Material erzeugt, wodurch es zur Zerkleinerung des Materials
kommt. Dabei findet bei jedem Hochspannungsdurchschlag auch ein geringfügiger Materialabtrag
an der Arbeitselektrodenspitze statt, so dass diese nach einer gewissen Einsatzdauer
abgenutzt ist und ausgetauscht werden muss. Auch kann ein Elektrodenwechsel bei einem
Wechsel des mit der Anlage aufzuschliessenden Materials erforderlich werden, um eine
Kontamination des Endprodukts mit unerwünschtem Elektrodenmaterial zu verhindern.
In beiden Fällen muss bei elektrodynamischen Fragmentierungsanlagen mit nicht austauschbaren
Elektrodenspitzen die gesamte Arbeitselektrode inklusive Isolator ausgewechselt werden,
was ein kosten- und zeitintensives Unterfangen darstellt, nicht zuletzt deshalb, weil
die Arbeitselektroden auf ihrer Anschlussseite üblicherweise an ein mit Isolatoröl
gefülltes System angekoppelt sind. Als weiterer Nachteil ergibt sich hieraus, dass
es unwirtschaftlich ist, nicht vollständig verbrauchte Elektroden aufzubrauchen, da
der Installationsaufwand gemessen an der Restnutzungsdauer relativ hoch ist.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind weiter Hochspannungselektroden bekannt, bei denen
die Elektrodenspitze von einem austauschbaren Wechselteil gebildet ist und welche
dadurch die zuvor genannten Nachteile weitestgehend vermeiden. Derartige Hochspannungselektroden
sind beispielsweise in
SU 1790069 A1,
SU 1781892 A1,
JP 2003 001137 A und
US 2005/0150668 A1 gezeigt. Diese Hochspannungselektroden weisen jedoch den Nachteil auf, dass es bei
starken Druckpulsationen im Arbeitsraum zu einem Sichlösen des die Elektrodenspitze
bildenden Wechselteils kommen kann, weshalb derartige Hochspannungselektroden relativ
wartungsintensiv sind.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Arbeitselektrode zur Verfügung zu stellen,
welche die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist oder diese zumindest teilweise
vermeidet.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Arbeitselektrode und die Wechselteile für eine solche
Arbeitselektrode gemäss den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
[0006] Demgemäss betrifft ein erster Aspekt der Erfindung eine Arbeitselektrode für eine
elektrodynamische Fragmentierungsanlage mit einer austauschbaren Elektrodenspitze.
Die Arbeitselektrode umfasst einen Isolatorkörper, z.B. aus Kunststoff oder aus einem
keramischen Material, mit einem zentralen Leiter aus einem elektrisch gut leitenden,
bevorzugterweise metallischen Material, z.B. aus Aluminium, Kupfer oder rostfreiem
Stahl, welcher den Isolator axial durchsetzt. An einem Ende ist der zentrale Leiter
ausgestaltet zur Ankopplung an einen Hochspannungsgenerator zur Beschickung der Arbeitselektrode
mit Hochspannungspulsen. An seinem anderen Ende, dem sogenannten Arbeitsende, welches
im Betrieb in den mit Prozessflüssigkeit, z.B. Wasser, und dem zu zerkleinernden Material
gefüllten Arbeitsbereich der Fragmentierungsanlage eintaucht, trägt der zentrale Leiter
eine Elektrodenspitze, welche im Betrieb den Ausgangspunkt für die Spannungsdurchschläge
bildet. Die Elektrodenspitze wird von einem austauschbaren, einstückigen oder mehrteiligen
Wechselteil gebildet.
[0007] Das Wechselteil weist eine Kontaktfläche auf, die als axialer Anschlag des Wechselteils
am zentralen Leiter dient und am Arbeitsende des zentralen Leiters unter axialer Druckvorspannung
an eine Anschlagfläche des zentralen Leiters angrenzt. Dabei können die Kontaktfläche
des Wechselteils und/oder die Anschlagfläche des zentralen Leiters z.B. als stumpfe
Anschlagflächen mit rein radialer Erstreckung oder auch als konusförmige Flächen mit
radialer und axialer Erstreckung ausgebildet sein.
[0008] Weiter ist das Wechselteil an dem der Elektrodenspitze abgewandten Ende mit dem zentralen
Leiter über eine erste Verschraubung verbunden, zur Befestigung des Wechselteils am
zentralen Leiter und zur Erzeugung der Druckvorspannung zwischen der Kontaktfläche
und der Anschlagfläche. Zudem weist das austauschbare Wechselteil zwischen der ersten
Verschraubung und der Kontaktfläche und/oder weist der zentrale Leiter zwischen der
ersten Verschraubung und der Anschlagfläche einen Dehnungsbereich, bevorzugterweise
mit einer Länge von mindesten dem Zweifachen, noch bevorzugter mindestens dem Vierfachen
des Durchmessers der ersten Verschraubung auf, welcher nach dem Prinzip der Dehnschraube
durch elastische Dehnung unter einer Zugvorspannung steht und dadurch die Druckvorspannung
zwischen Kontaktfläche und Anschlagfläche erzeugt.
[0009] Derartige Arbeitselektroden mit konstruktiv vorgesehenen Dehnbereichen sind robust
und können auch bei starken Druckpulsationen im Arbeitsraum über eine lange Zeit wartungsfrei
betrieben werden, da zwischen dem zentralen Leiter und dem austauschbaren Wechselteil
lediglich Schwellkräfte auftreten, nicht jedoch Wechselkräfte. Auch weisen sie den
Vorteil auf, dass bei einem Verschleiss der Elektrode oder bei einer Änderung des
zu zerkleinernden Materials lediglich die Elektrodenspitze gewechselt werden muss
und z.B. ein Öffnen eines ölgefüllten Hochspannungssystems zwecks Austausch der gesamten
Arbeitselektrode überflüssig wird. Hierdurch lassen sich die wartungsbedingten Ausfallzeiten
und Betriebskosten elektrodynamischer Fragmentierungsanlagen deutlich senken. Zudem
sind solche Arbeitselektroden besonders betriebssicher und es ergibt sich eine einfache
Austauschbarkeit und eine sichere Befestigung des Wechselteils.
[0010] Bevorzugterweise ist der Dehnungsbereich des Wechselteils und/oder des zentralen
Leiters als Dehnschaft oder als Dehnhülse ausgebildet, wobei dieser im erstgenannten
Fall bevorzugterweise an einem Ende das Aussengewinde und im letztgenannten Fall bevorzugterweise
das Innengewinde der ersten Verschraubung bildet.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Wechselteil einstückig ausgebildet,
in einer anderen aus mehreren Bauteilen gebildet, was im erstgenannten Fall den Vorteil
eines einfachen, robusten Aufbaus ergibt und im letztgenannten Fall grössere konstruktive
Freiräume für die Ausgestaltung des Wechselteils einräumt.
[0012] Dabei ist es bei mehrteiligen Wechselteilen bevorzugt, wenn die Kontaktfläche des
Wechselteils von einem bevorzugterweise als Mutter, bevorzugterweise als Sechskant-
oder Stirnlochmutter ausgebildeten Anschlagelement gebildet wird, welches mit einem
weiteren Bauteil des Wechselteils, welches das Aussengewinde oder das Innengewinde
der ersten Verschraubung bildet und einstückig mit der Elektrodenspitze ausgebildet
ist, eine zweite Verschraubung bildet. Hierdurch wird es möglich, zuerst die Elektrodenspitze
bzw. dass diese bildende Bauteil des Wechselteils mittels der ersten Verschraubung
am zentralen Leiter zu befestigen und sodann mittels des Anschlagelements und der
zweiten Verschraubung die Druckspannung zwischen Kontaktfläche und Anschlagfläche
zu erzeugen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Ausführungsformen mit langen
Dehnungsbereichen zwischen der ersten und der zweiten Verschraubung verwendet werden,
da hierbei ein Vorspannen auch ohne eine wesentliche Einbringung von Torsionskräften
in den Dehnungsbereich möglich ist, so dass der Dehnungsbereich optimal für seine
Funktion dimensioniert werden kann.
[0013] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Arbeitselektrode mit anspruchsgemässer
ersten Verschraubung weist das Wechselteil zwischen Elektrodenspitze und Kontaktfläche,
z.B. kurz vor der Elektrodenspitze, einen Bereich mit nicht-rotationssymmetrischem
Querschnitt auf, so dass dessen Kontur mit einem Einschraubwerkzeug formschlüssig
erfasst werden kann zum Ein- und Ausschrauben des Wechselteils. Bei der zuvor genannten
Ausführungsform kann hiermit zudem der Wechselteilkörper beim Anziehen der zweiten
Verschraubung gegen ein Verdrehen festgehalten werden, wodurch sich eine Einbringung
von Torsionskräften in den Dehnungsbereich dieser Ausführungsform vollständig verhindern
lässt.
[0014] Mit Vorteil weist das Wechselteil hierfür im Bereich zwischen Elektrodenspitze und
Kontaktfläche mindestens zwei parallele Spiegelflächen auf. Solche Spiegelflächen
sind einfach herzustellen und erlauben das Verdrehen bzw. Verdrehsichern des Wechselteils
mit handelsüblichen Gabelschlüsseln.
[0015] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Arbeitselektrode weist das Wechselteil
in einem Bereich angrenzend an seine Kontaktfläche an seinem Aussenumfang einen umlaufenden,
radialen Wulst auf. Dabei ist es bei Ausführungsformen mit einem z.B. als Mutter ausgebildeten
Anschlagelement, welches die anspruchsgemässe Kontaktfläche bereitstellt, bevorzugt,
wenn dieses Anschlagelement an seinem dem zentralen Leiter zugewandten Ende an seinem
Aussenumfang einen umlaufenden, radialen Wulst aufweist.
[0016] In beiden Fällen dient der radiale, umlaufende Wulst der Feldentlastung im Bereich
des Austritts des zentralen Leiters aus dem Isolator, wodurch sich die Standzeit des
Isolators und des zentralen Leiters deutlich verlängern lässt.
[0017] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Arbeitselektrode ist zwischen
dem Wechselteil und dem zentralen Leiter eine Dichtung, bevorzugterweise ein O-Ring
angeordnet, zur Verhinderung eines Eindringens von Prozessflüssigkeit und Schmutz
in den Befestigungsbereich zwischen dem Wechselteil und dem zentralen Leiter. Insbesondere
bei Ausführungsformen, bei denen das Wechselteil über die zuvor erwähnte erste Verschraubung
mit dem zentralen Leiter verbunden ist, lässt sich hierdurch eine Verschmutzung und
Beschädigung derselben verhindern.
[0018] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Arbeitselektrode weist der
zentrale Leiter im Bereich seines arbeitsseitigen Endes dort, wo er aus dem Isolatorkörper
austritt, an seinem Aussenumfang einen umlaufenden, radialen Wulst auf.
[0019] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Arbeitselektrode weist der
zentrale Leiter im Bereich seines arbeitsendseitigen Austritts aus dem Isolatorkörper
einen Bereich mit einem nicht-rotationssymmetrischen Querschnitt auf, bevorzugterweise
zwei parallele Spiegelflächen, zum formschlüssigen Zusammenwirken mit einem Werkzeug
wie z.B. einem Gabelschlüssel.
[0020] Alternativ oder zusätzlich ist es bevorzugt, wenn der zentrale Leiter an seiner arbeitsendseitigen
Stirnseite mindestens zwei Stirnlöchern aufweist zum formschlüssigen Zusammenwirken
mit einem Stirnlochschlüssel.
[0021] Durch diese Ausgestaltungen wird es möglich, den zentralen Leiter bei der Montage
und/oder Demontage des Wechselteils gegen ein Verdrehen im Isolator zu sichern, welches
bei kraftschlüssig z.B. durch Einpressen oder Einschrumpfen im Isolator befestigten
zentralen Leitern zu einem Sichlösen bzw. Zerstören der Verbindung mit dem Isolator
führen könnte.
[0022] Bei bevorzugten Ausführungsformen der Arbeitselektrode ist die Elektrodenspitze als
Kugelkalotte oder als Rotationsparaboloid ausgeformt. Solche Formen stellen einen
örtlich definierten Durchschlagsausgangspunkt bereit, bei gleichzeitig guter Standzeit
der Elektrodenspitze
[0023] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Wechselteil für eine Arbeitselektrode
gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung. Das Wechselteil weist einen langgestreckten,
elektrisch leitenden Grundkörper auf, bevorzugterweise aus einem Metall oder einer
Metallegierung, welcher an einem Ende ein erstes Aussengewinde zur Befestigung desselben
an einem zentralen Leiter einer Arbeitselektrode trägt und an seinem anderen Ende
eine Elektrodenspitze. Dabei ist zwischen der Elektrodenspitze und dem ersten Aussengwinde
ein zweites Aussengewinde angeordnet, welches zum Aufschrauben eines Anschlagelements
mit einer Kontaktfläche zum axialen Angrenzen an eine Anschlagfläche am zentralen
Leiter vorgesehen ist. Zwischen der Elektrodenspitze und dem zweiten Aussengewinde
weist der Grundkörper einen Bereich mit nicht-rotationssymmetrischem Querschnitt auf,
so dass er in Rotationsrichtung um seine Längsachse herum mit einem geeigneten Einschraubwerkzeug
formschlüssig ergriffen werden kann, zum Ein- bzw. Ausschrauben des Grundkörpers in
den zentralen Leiter der Arbeitselektrode und zum Sichern desselben gegen Verdrehen
beim Anziehen eines auf dem zweiten Aussengewinde angeordneten mutternartigen Anschlagelements
zwecks Erzeugung einer Duckvorspannung zwischen der Kontaktfläche des Anschlagelements
und der Anschlagfläche des zentralen Leiters. Bevorzugterweise weist der Grundkörper
hierfür im Bereich zwischen der Elektrodenspitze und dem zweiten Gewinde mindestens
ein Paar paralleler Spiegelflächen auf, welche mit einem Gabelschlüssel geeigneter
Grösse zusammenwirken können. Des Weiteren weist der Grundkörper zwischen dem ersten
Aussengewinde und dem zweiten Aussengewinde einen Dehnschaft auf, bevorzugterweise
mit einer Dehnschaftlänge von mindestens dem Zweifachen, bevorzugterweise mindestens
dem Vierfachen des Durchmessers des ersten Aussengewindes.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform des Wechselteils umfasst dieses des Weiteren,
angeordnet auf dem zweiten Aussengewinde, ein Anschlagelement mit einer Kontaktfläche
zum axialen Angrenzen an eine Anschlagfläche des zentralen Leiters, welches bevorzugterweise
ebenfalls mindestens zwei parallele Spiegelflächen zum formschlüssigen Zusammenwirken
mit einem Gabelschlüssel aufweist.
[0025] Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft ein anderes Wechselteil für eine Arbeitselektrode
gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung. Das Wechselteil weist ebenfalls einen langgestreckten
elektrisch leitenden, bevorzugterweise metallischen Grundkörper auf, welcher an einem
Ende ein Innengewinde trägt zum Befestigen des wechselteils an einem zentralen Leiter
einer Arbeitselektrode und an seinem anderen Ende in eine Elektrodenspitze ausläuft.
Zwischen der Elektrodenspitze und dem Innengewinde ist eine Anschlagschulter zum axialen
Anschlagen an einer Anschlagfläche des zentralen Leiters angeordnet. Zudem weist der
Grundkörper zwischen der Anschlagschulter und der Elektrodenspitze einen Bereich mit
nicht-rotationssymmetrischem Querschnitt auf, so dass er in Rotationsrichtung um seine
Längsachse herum mit einem geeigneten Einschraubwerkzeug formschlüssig mitgenommen
werden kann, zum Einschrauben des Grundkörpers in die Aufnahmeöffnung des zentralen
Leiters der Arbeitselektrode zwecks Befestigung des Wechselteils am zentralen Leiter
und Erzeugung einer Duckvorspannung zwischen der Kontaktfläche des Anschlagelements
und der Anschlagfläche des zentralen Leiters. Bevorzugterweise weist der Grundkörper
hierfür im Bereich zwischen der Elektrodenspitze und dem Anschlagelement mindestens
ein Paar paralleler Spiegelflächen auf, welche mit einem Gabelschlüssel entsprechender
Grösse ergriffen werden können. Zwischen dem Innengewinde und der Anschlagschulter
ist der Grundkörper des Wechselteils als Dehnhülse ausgebildet ist, bevorzugterweise
mit einer Dehnhülsenlänge, die mindesten dem Zweifachen, bevorzugterweise mindestens
dem Vierfachen des Durchmessers ihres Innengewindes entspricht.
[0026] Dabei ist es bevorzugt, wenn das Wechselteil einstückig ausgebildet ist.
[0027] Auch ist es bevorzugt, wenn die Anschlagschulter von einem umlaufenden radialen Wulst
des Wechselteils gebildet wird, welcher als Feldentlastung dienen kann.
[0028] Die Wechselteile gemäss dem zweiten und dritten Aspekt der Erfindung stellen bevorzugte
Handelswaren dar und ermöglichen den Bau von Arbeitselektroden, bei denen die Elektrodenspitze
ohne Abkopplung der Elektrode vom Spannungszuführungssystem auf einfache Weise gewechselt
werden kann.
[0029] Ein vierter Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung der Arbeitselektrode gemäss
dem ersten Aspekt der Erfindung zum elektrodynamischen Fragmentieren von bevorzugterweise
schlecht leitenden Materialien wie Beton oder Schlacke. Bei solchen Verwendungen treten
die Vorteile der Erfindung besonders deutlich zu Tage.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0030] Weitere Ausgestaltungen, Vorteile und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus
den abhängigen Ansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren.
Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Arbeitsende einer ersten erfindungsgemässen Arbeitselektrode;
Fig. 2 eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Wechselteils der Arbeitselektrode
aus Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Arbeitsende einer zweiten erfindungsgemässen Arbeitselektrode;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das Arbeitsende einer dritten erfindungsgemässen Arbeitselektrode;
und
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Arbeitsende einer vierten erfindungsgemässen Arbeitselektrode.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0031] Fig. 1 zeigt das Arbeitsende einer ersten erfindungsgemässen Arbeitselektrode im
Längsschnitt. Wie zu erkennen ist, umfasst die Elektrode einen zylindrischen und zum
Arbeitsende hin kegelstumpfförmig ausgebildeten Isolatorkörper 1 aus einem thermoplastischen
Kunststoff, im vorliegenden Fall Polyethylen, mit einem in seinem Zentrum angeordneten
zentralen Leiter 2 aus rostfreiem Stahl, welcher in den Isolatorkörper 1 eingepresst
und dadurch spielfrei in diesem befestigt ist. Der zentrale Leiter 2 weist an seiner
arbeitsendseitigen Stirnfläche im Randbereich zwei gleichmässig verteilte kleinere
Stirnlöcher 23 sowie eine grössere zentrale SacklochBohrung auf, welche zum Arbeitsende
hin, an welchem der zentrale Leiter 2 unter Bildung eines umlaufenden radialen Wulstes
14 aus dem Isolatorkörper 1 austritt, geöffnet ist und im Bereich ihres geschlossenen
Endes ein Innengewinde bildet. Angeordnet in der zentralen Bohrung des zentralen Leiters
2 ist ein anspruchsgemässes Wechselteil 4, welches mit einem endseitigen Aussengewinde
15 in das Innengewinde der zentralen Bohrung eingeschraubt ist und so unter Bildung
einer anspruchsgemässen ersten Verschraubung 7 am zentralen Leiter 2 befestigt ist.
[0032] Wie in Zusammenschau mit Fig. 2, welche das erfindungsgemässe Wechselteil 4 in der
Seitenansicht zeigt, erkennbar ist, bildet das Wechselteil 4 an seinem anderen Ende
eine halbkugelförmige Elektrodenspitze 3, welche im Betrieb als Ausgangspunkt für
die Hochspannungsdurchschläge dient. Zwischen Elektrodenspitze 3 und der ersten Verschraubung
7 weist das Wechselteil 4 ein zweites Aussengewinde 16 auf, welches eine als anspruchsgemässes
Anschlagelement 10 dienende Sechskantmutter 10 unter Bildung einer anspruchsgemässen
zweiten Verschraubung 11 trägt. Dabei grenzt die Mutter 10 mit ihrer dem Arbeitsende
abgewandten Stirnfläche 5, welche die anspruchsgemässe Kontaktfläche 5 bildet, axial
stumpf und unter Druckvorspannung an die arbeitsseitige Stirnfläche 6 des zentralen
Leiters 2 an, welche die anspruchsgemässe Anschlagfläche 6 bildet und fliessend in
den Wulst 14 übergeht. Um das Vorhandensein einer Druckvorspannung zwischen der Kontaktfläche
5 und der Anschlagfläche 6 auch bei starken Druckpulsationen jederzeit zu gewährleisten,
weist das Wechselteil 4 im Bereich zwischen dem ersten Gewinde 7 und dem zweiten Gewinde
11 einen als Dehnschaft 8 ausgebildeten Dehnungsbereich auf, der eine Länge von etwa
dem Dreifachen des Durchmessers der ersten Verschraubung 7 besitzt. Um ein Eindringen
von Prozessflüssigkeit und Schmutz in die zentrale Bohrung im zentralen Leiter 2 zu
verhindern, ist zwischen dem Dehnschaft 8 und der zweiten Verschraubung 11 ein O-Ring
13 in einer umlaufenden Nut im Wechselteil 4 angeordnet, welcher den zwischen dem
Wechselteil 4 und der Wandung der zentralen Bohrung gebildeten Kreisringspalt abdichtet.
Des Weiteren weist das Wechselteil 4 im Bereich zwischen der zweiten Verschraubung
11 und der Elektrodenspitze 3 vier unter einem Winkel von 90° zueinander stehende
Spiegelflächen 12 auf, welche mit einem Gabelschlüssel zusammenwirken können zum Ein-
und Ausschrauben des Wechselteils 4 in den zentralen Leiter 2 hinein und aus diesem
heraus und/oder zum Verdrehsichern des Wechselteils 4 beim Anziehen der zweiten Verschraubung
11.
[0033] Soll bei der gezeigten Arbeitselektrode die Elektrodenspitze 3 gewechselt werden,
sei es weil diese abgenutzt ist oder sei es weil eine Spitze aus einem anderen Material
zum Einsatz kommen soll, so wird zuerst der zentrale Leiter 2 mittels eines in die
zwei Stirnlöcher 23 eingreifenden Stirnlochschlüssels gegen ein Verdrehen im Isolator
1 gesichert und gegebenenfalls auch das Wechselteil 4 mittels eines die Spiegelflächen
12 ergreifenden Gabelschlüssels gegen ein Verdrehen im zentralen Leiter 2 gesichert
und sodann die Mutter 10 auf dem zweiten Aussengewinde 16 mittels eines Schraubenschlüssels
gelöst. Anschliessend wird das Wechselteil 4 mit Hilfe eines Gabelschlüssels aus dem
zentralen Leiter 2 herausgeschraubt. Sodann wird ein neues bzw. anderes Wechselteil
4 in die zentrale Bohrung des zentralen Leiters 2 eingeschraubt und anschliessend
die Mutter 10 dieses Wechselteils 4 zur Erzeugung der Druckvorspannung zwischen Kontaktfläche
5 und Anschlagfläche 6 mit einem bestimmten Drehmoment angezogen, wodurch der Dehnschaft
8 elastisch unter Zugspannung gedehnt wird. Dabei werden gleichzeitig zur Vermeidung
einer Torsionsbeanspruchung des Dehnschafts 8 und zur Vermeidung einer Verdrehung
des zentralen Leiters 2 im Isolator 1 das Wechselteil 4 mit einem Gabelschlüssel an
den Spiegelflächen 12 und der zentrale Leiter 2 mittels eines in seine zwei Stirnlöcher
23 eingreifenden Stirnlochschlüssels gegen Verdrehen gesichert. Bevorzugterweise werden
der Stirnlochschlüssel zur Sicherung des zentralen Leiters 2 gegen Verdrehen und der
Gabelschlüssel zur Sicherung des Wechselteils 4 gegen Verdrehen von einem einzigen
Spezialwerkzeug gebildet, so dass die Montage/Demontage vereinfacht wird und ein Verdrehen
des Wechselteils 4 gegenüber dem zentralen Leiter 2 beim Anziehen bzw. Lösen der Mutter
10 von vornherein ausgeschlossen ist.
[0034] Fig. 3 zeigt das Arbeitsende einer zweiten erfindungsgemässen Arbeitselektrode im
Längsschnitt. Wie zu erkennen ist, umfasst die Elektrode hier ebenfalls einen zylindrischen
und zum Arbeitsende hin kegelstumpfförmig ausgebildeten Isolatorkörper 1, in dessen
Zentrum ein zentraler Leiter 2, gebildet aus einer eingepressten Zylinderhülse 19
mit einem in der Hülse 19 befestigten Zuganker 20 mit Aussengewinde, angeordnet ist.
Die Zylinderhülse 19 ist zum Arbeitsende hin geöffnet und nimmt in dieser Öffnung
ein einstückiges, anspruchsgemässes Wechselteil 4 auf, welches innerhalb der Zylinderhülse
19 mit einem von diesem gebildeten endseitigen Innengewinde 17 mit dem Aussengewinde
des Zugankers 20 verschraubt und dadurch am zentralen Leiter 2 befestigt ist, unter
Bildung einer anspruchsgemässen ersten Verschraubung 7. An seinem anderen Ende bildet
das Wechselteil 4 eine rotationsparaboloidförmige Elektrodenspitze 3. Zwischen der
Elektrodenspitze 3 und dem Innengewinde 17 der ersten Verschraubung 7 weist das Wechselteil
4 einen umlaufenden radialen Wulst 14 auf, welcher als Feldentlastung dient und eine
anspruchsgemässe Anschlagschulter 18 darstellt, welche die anspruchsgemässe Kontaktfläche
5 bereitstellt, mit der das Wechselteil 4 axial unter Druckvorspannung an der aus
dem Isolator 1 herausragenden Stirnfläche 6 der Zylinderhülse 19 des zentralen Leiters
2, welche die anspruchsgemässe Anschlagfläche 6 bildet, angrenzt. Um das Vorhandensein
einer Druckvorspannung zwischen der Kontaktfläche 5 und der Anschlagfläche 6 auch
bei starken Druckpulsationen jederzeit zu gewährleisten, weist das Wechselteil 4 im
Bereich zwischen dem ersten Gewinde 7 und der Anschlagschulter 18 einen als Dehnhülse
9 ausgebildeten Dehnungsbereich auf, der eine Länge von etwa dem Dreifachen des Durchmessers
der ersten Verschraubung 7 besitzt. Um das Ein- und Ausschrauben des Wechselteils
4 in den zentralen Leiter 2 zu erleichtern und ein Anziehen der ersten Verschraubung
7 zwecks Erzeugung der Druckvorspannung zwischen der Kontaktfläche 5 und der Anschlagfläche
6 zu ermöglichen, weist das Wechselteil 4 im Bereich zwischen der Anschlagschulter
18 und der Elektrodenspitze 3 zwei parallele Spiegelflächen 12 auf, welche mit einem
Gabelschlüssel ergriffen werden können.
[0035] Soll bei der in Fig. 3 gezeigten Arbeitselektrode die Elektrodenspitze 3 gewechselt
werden, wird das Wechselteil 4 aus der Zylinderhülse 19 des zentralen Leiters 2 herausgeschraubt,
indem die beiden Spiegelflächen 12 mit einem geeigneten Gabelschlüssel ergriffen werden.
Sodann wird ein neues bzw. anderes Wechselteil 4 in die zentrale Bohrung des zentralen
Leiters 2 eingeschraubt und mit einem bestimmten Drehmoment angezogen, so dass über
die Verschraubung 7 zwischen Wechselteil 4 und dem Zuganker 20 des zentralen Leiters
2 eine gewünschte Druckvorspannung zwischen Kontaktfläche 5 und Anschlagfläche 6 erzeugt
wird, indem die Dehnhülse 9 elastisch unter Zugspannung gedehnt wird.
[0036] Fig. 4 zeigt das Arbeitsende einer dritten erfindungsgemässen Arbeitselektrode im
Längsschnitt. Wie zu erkennen ist, umfasst auch diese Elektrode einen zylindrischen
und zum Arbeitsende hin kegelstumpfförmig ausgebildeten Isolatorkörper 1, in dessen
Zentrum ein zentraler Leiter 2 angeordnet ist. Im vorliegenden Fall besteht der zentrale
Leiter 2 aus einem in den Isolator 1 eingepressten zylindrischen Metallstab 21, der
am Arbeitsende der Elektrode, an welchem er aus dem Isolator 1 austritt, eine zentrale
Sachloch-Bohrung und, angeordnet in dieser, einen Dehnschaftbolzen 22 aufweist. Der
Dehnschaftbolzen 22 ist mit seinem dem Arbeitsende abgewandten Ende in der zentralen
Bohrung durch Einschrauben in ein Innengewinde am Ende derselben befestigt und steht
mit seinem anderen, arbeitsseitigen Ende, welches ebenfalls ein Aussengewinde trägt,
aus der zentralen Bohrung des Metallstabs 21 hervor, wo er zusammen mit dem Innengewinde
eines hutmutternförmigen Wechselteils 4 eine anspruchsgemässe erste Verschraubung
7 bildet. Um eine schädliche Torsionsbeanspruchung des Dehnschaftes 8 von vornherein
auszuschliessen, ist zwischen Dehnschaftbolzen 22 und dem zylindrischen Metallstab
21 in einem Bereich direkt angrenzend an die erste Verschraubung 7 eine Passfeder
30 angeordnet, welche nach dem Einschrauben des Dehnschaftbolzens 22 in den zylindrischen
Metallstab 21 durch axiales Einschieben in sich gegenüberliegende Passfedernuten 31,
32 im Gewinde des Dehnschaftbolzens 22 und in der Wandung der zentralen Sachlochbohrung
installiert wurde. Das Wechselteil 4 ist hier durch Aufschrauben auf das Gewindeende
des Dehnschaftbolzens 22 am zentralen Leiter 2 befestigt, wobei die dem Arbeitsende
abgewandte Stirnseite 5 des Wechselteils 4, welche eine anspruchsgemässe Kontaktfläche
5 bildet; unter einer durch elastische Dehnung des Dehnschaftbolzens 22 hervorgerufenen
Druckvorspannung axial an die Stirnseite 6 des zylindrischen Metallstabes 21 angrenzt,
welche eine anspruchsgemässe Anschlagfläche 6 darstellt. Wie zuvor bereits angedeutet
ist das Wechselteil 4 im vorliegenden Fall ähnlich einer Hutmutter aufgebaut, indem
es einen sechskantigen Bereich mit drei Paaren von jeweils parallelen Spiegelflächen
12 zum Zusammenwirken mit einem Schraubenschlüssel aufweist und einen von diesem Bereich
abstehenden Hut 3 mit der Form eines Rotationsparaboloiden, welcher die anspruchsgemässe
Elektrodenspitze 3 darstellt. Ist diese Spitze 3 abgenutzt oder wird ein anderes Elektrodenmaterial
gewünscht, kann dieses Wechselteil 4 problemlos mit einem Schraubenschlüssel demontiert
und durch ein neues bzw. anderes ersetzt werden. Um eine gewünschte Druckvorspannung
zwischen Kontaktfläche 5 und Anschlagfläche 6 sicherzustellen, wird das neu montierte
Wechselteil 4 zweckmässigerweise mit einem Drehmomentschlüssel auf ein bestimmtes
Drehmoment angezogen.
[0037] Fig. 5 zeigt das Arbeitsende einer vierten erfindungsgemässen Arbeitselektrode im
Längsschnitt, welche sich von der in Fig. 4 gezeigten Arbeitselektrode im Wesentlichen
dadurch unterscheidet, dass die Kontaktfläche 5 des Wechselteils 4 in einen umlaufenden
radialen Wulst 14 ausläuft, welcher als Feldentlastung im Übergangsbereich zwischen
dem Isolator 1 und dem zentralen Leiter 2 dient.
[0038] Während in der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Ausführungen der Erfindung beschrieben
sind, ist klar darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist
und auch in anderer Weise innerhalb des Umfangs der nun folgenden Ansprüche ausgeführt
werden kann.
1. Arbeitselektrode für eine elektrodynamische Fragmentierungsanlage, umfassend einen
Isolatorkörper (1) mit einem zentralen Leiter (2), an dessen Arbeitsende eine Elektrodenspitze
(3) angeordnet ist, welche von einem austauschbaren Wechselteil (4) gebildet ist,
wobei das Wechselteil (4) mit einer Kontaktfläche (5) in axialer Richtung unter Druckvorspannung
an eine Anschlagfläche (6) am Arbeitsende des zentralen Leiters (2) angrenzt und an
seinem der Elektrodenspitze (3) abgewandten Ende mit dem zentralen Leiter (2) mit
einer ersten Verschraubung (7) verschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselteil (4) zwischen der ersten Verschraubung (7) und der Kontaktfläche (5)
und/oder der zentrale Leiter (2) zwischen der ersten Verschraubung (7) und der Anschlagfläche
(6) einen Dehnungsbereich (8, 9) aufweist.
2. Arbeitselektrode nach Anspruch 1, wobei der Dehnungsbereich des Wechselteils und/oder
des zentralen Leiters eine Länge von mindesten dem Zweifachen des Durchmessers der
ersten Verschraubung (7) aufweist.
3. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Dehnungsbereich
(8, 9) des Wechselteils und/oder des zentralen Leiters als Dehnschaft (8) ausgebildet
ist, welcher insbesondere an einem Ende das Aussengewinde der ersten Verschraubung
(7) bildet.
4. Arbeitselektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Dehnungsbereich (8, 9)
des Wechselteils und/oder des zentralen Leiters als Dehnhülse (9) ausgebildet ist,
welche insbesondere an einem Ende das Innengewinde der ersten Verschraubung (7) bildet.
5. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Wechselteil (4)
einstückig ausgebildet ist.
6. Arbeitselektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Wechselteil (4) aus mehreren
Bauteilen gebildet ist.
7. Arbeitselektrode nach Anspruch 6, wobei die Kontaktfläche (5) des Wechselteils (4)
von einem Anschlagelement (10) gebildet ist, welches mit einem anderen Bauteil des
Wechselteils (4), welches eine Paarungshälfte der ersten Verschraubung (7) bildet
und einstückig mit der Elektrodenspitze (3) ausgebildet ist, eine zweite Verschraubung
(11) bildet.
8. Arbeitselektrode nach Anspruch 7, wobei das Anschlagelement als Mutter (10), insbesondere
als Sechskantmutter (10) oder Stirnlochmutter ausgebildet ist.
9. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Wechselteil (4)
zwischen Elektrodenspitze (3) und Kontaktfläche (5) einen Bereich mit einem nicht-rotationssymmetrischen
Querschnitt aufweist, insbesondere zwei parallele Spiegelflächen (12), zum formschlüssigen
Zusammenwirken mit einem Einschraubwerkzeug, insbesondere mit einem Gabelschlüssel.
10. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Wechselteil (4)
in einem Bereich angrenzend an seine Kontaktfläche (5) an seinem Aussenumfang einen
umlaufenden, radialen Wulst (14) aufweist.
11. Arbeitselektrode nach Anspruch 8 und nach Anspruch 10, wobei die Mutter (10) an ihrem
dem zentralen Leiter (2) zugewandten Ende an ihrem Aussenumfang einen umlaufenden,
radialen Wulst (14) aufweist.
12. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen dem Wechselteil
(4) und dem zentralen Leiter (2) eine Dichtung (13), insbesondere ein O-Ring (13)
angeordnet ist, zur Verhinderung eines Eindringens von Prozessflüssigkeit in einen
zwischen diesen gebildeten Bereich, welcher der Befestigung des Wechselteils (4) am
zentralen Leiter (2) dient.
13. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der zentrale Leiter
(2) im Bereich seines arbeitsseitigen Austritts aus dem Isolatorkörper (1) an seinem
Aussenumfang einen umlaufenden, radialen Wulst (14) aufweist.
14. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der zentrale Leiter
(2) im Bereich seines arbeitsendseitigen Austritts aus dem Isolatorkörper (1) einen
Bereich mit einem nicht-rotationssymmetrischen Querschnitt aufweist, insbesondere
zwei parallele Spiegelflächen (12), zum formschlüssigen Zusammenwirken mit einem Gabelschlüssel.
15. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der zentrale Leiter
(2) an seiner arbeitsendseitigen Stirnseite mindestens zwei Stirnlöcher (23) aufweist,
zum formschlüssigen Zusammenwirken mit einem Stirnlochschlüssel.
16. Arbeitselektrode nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Elektrodenspitze
(3) die Form einer Kugelkalotte oder eines Rotationsparaboloids aufweist.
17. Wechselteil (4) für eine Arbeitselektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 11, umfassend
einen langgestreckten, elektrisch leitenden Grundkörper, welcher an seinem ersten
Ende ein erstes Aussengewinde (15) trägt und an seinem anderen Ende in eine Elektrodenspitze
(3) ausläuft, wobei zwischen Elektrodenspitze (3) und dem ersten Aussengwinde (15)
ein zweites Aussengwinde (16) angeordnet ist, zum Eingreifen in ein entsprechendes
Innengewinde eines Anschlagelements (10), und wobei der Grundkörper zwischen Elektrodenspitze
(3) und dem zweiten Aussengewinde (16) einen nicht-rotationssymmetrischen Querschnitt
aufweist, insbesondere zwei parallele Spiegelflächen (12), zum formschlüssigen Zusammenwirken
mit einem Einschraubwerkzeug, insbesondere mit einem Gabelschlüssel, und zwischen
dem ersten Aussengewinde (15) und dem zweiten Aussengewinde (16) einen Dehnschaft
(8) aufweist, welcher insbesondere eine Länge von mindesten dem Zweifachen des Durchmessers
des ersten Aussengewindes (15) aufweist.
18. Wechselteil (4) nach Anspruch 17, des Weiteren umfassend ein auf dem zweiten Aussengewinde
(16) angeordnetes Anschlagelement (10), welches insbesondere mindestens zwei parallele
Spiegelflächen (12) zum formschlüssigen Zusammenwirken mit einem Gabelschlüssel aufweist.
19. Wechselteil (4) für eine Arbeitselektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 11, umfassend
einen langgestreckten, elektrisch leitenden Grundkörper (4), welcher an einem Ende
ein Innengewinde (17) trägt und an seinem anderen Ende in eine Elektrodenspitze (3)
ausläuft, wobei zwischen Elektrodenspitze (3) und dem Innengewinde (17) eine Anschlagschulter
(18) zum axialen Anschlagen an einer Anschlagfläche (6) am Arbeitsende eines das Wechselteil
aufnehmenden zentralen Leiters (2) der Arbeitselektrode angeordnet ist, wobei der
Grundkörper zwischen der Anschlagschulter (18) und der Elektrodenspitze (3) einen
Bereich mit einem nicht-rotationssymmetrischen Querschnitt aufweist, insbesondere
mindestens zwei parallele Spiegelflächen (12), zum formschlüssigen Zusammenwirken
mit einem Einschraubwerkzeug, insbesondere mit einem Gabelschlüssel, und zwischen
dem Innengewinde (17) und der Anschlagschulter (18) als Dehnhülse (9) ausgebildet
ist, insbesondere über eine Länge die mindesten dem Zweifachen des Durchmessers des
Innengewindes (17) entspricht.
20. Wechselteil (4) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass dieses einstückig ausgebildet ist.
21. Wechselteil (4) nach einem der Ansprüche 19 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagschulter (18) von einem umlaufenden radialen Wulst (14) des Wechselteils
(4) gebildet ist.
22. Verwendung der Arbeitselektrode nach einem der Ansprüche 1 bis 16 zum elektrodynamischen
Fragmentieren von insbesondere schlecht leitendem Material, insbesondere von Beton
oder Schlacke.
1. Working electrode for an electrodynamic fragmenting installation, comprising an insulator
(1) with a central conductor (2), at the working end of which there is arranged an
electrode tip (3) which is formed by an exchangeable changing part (4) wherein the
changing part (4) in axial direction under compressive prestress adjoins, with a contact
area (5), a stop area (6) at the working end of the central conductor (2) and at its
end facing away from the electrode tip (3) is screwed together, by means of a first
threaded connection (7), with the central conductor (2) characterized in that the changing part (4) between the first threaded connection (7) and the contact area
(5) and/or the central conductor (2) between the first threaded connection (7) and
the stop area (6) has an elongation area (8, 9).
2. Working electrode according to claim 1, wherein the elongation area of the changing
part and/or of the central conductor has a length of at least two times the diameter
of the first threaded connection (7).
3. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the elongation
area (8, 9) of the changing part and/or of the central conductor is formed as anti-fatigue
shaft (8), which in particular forms at one end the outer thread of the first threaded
connection (7).
4. Working electrode according to one of the claims 1 to 3, wherein the elongation area
(8, 9) of the changing part and/or of the central conductor is formed as anti-fatigue
sleeve (9), which in particular forms at one end the inner thread of the first threaded
connection (7).
5. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the changing part
(4) is of one-piece design.
6. Working electrode according to one of the claims 1 to 4, wherein the changing part
(4) is formed by several parts.
7. Working electrode according to claim 6, wherein the contact area (5) of the changing
part (4) is formed by a stop member (10), which forms together with another part of
the changing part (4), which part forms one mating half of the first threaded connection
(7) and is formed as one piece together with the electrode tip (3), a second threaded
connection (11).
8. Working electrode according to claim 7, wherein the stop member is designed as screw
nut (10), in particular as hexagonal nut (10) or as screw nut with frontal holes.
9. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the changing part
(4) between the electrode tip (3) and the contact area (5) has an area with a cross-section
which is not rotationally symmetrical, in particular two parallel surfaces (12) for
the positive interaction with a screwing tool, in particular with a flat spanner.
10. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the changing part
(4) in an area adjacent to its contact area (5) at its outer circumference has a circumferencial,
radial bead (14).
11. Working electrode according to claim 8 and to claim 10, wherein the screw nut (10)
at its end facing the central conductor (2) has at its outer circumference a circumferencial,
radial bead (14).
12. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein between the changing
part (4) and the central conductor (2) there is arranged a gasket (13), in particular
an O-Ring (13), to prevent process fluid from entering into an area formed between
them, which area serves for fastening the changing part (4) at the central conductor
(2).
13. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the central conductor
(2) in the area where it protrudes at the working end side out of the insulator (1)
at its outer circumference has a circumferencial, radial bead (14).
14. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the central conductor
(2) in the area where it protrudes at the working end side out of the insulator (1)
comprises an area having a cross-section which is not rotationally symmetrical, in
particular comprises two parallel surfaces (12) for the positive interaction with
a flat spanner.
15. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the central conductor
(2) at its working end sided face comprises at least two frontal holes (23), for the
positive interaction with a face spanner.
16. Working electrode according to one of the preceding claims, wherein the electrode
tip (3) has the shape of a spherical calotte or of a rotation paraboloid.
17. Changing part (4) for a working electrode according to one of the claims 1 to 11,
comprising an elongate, electrically conductive base body, which carries at its first
end a first outer thread (15) and at its other end ends in an electrode tip (3), wherein
between the electrode tip (3) and the first outer thread (15) there is arranged a
second outer thread (16), for engagement with a respective inner thread of a stop
member (10), and wherein the base body between the electrode tip (3) and the second
outer thread (16) comprises a cross-section that is not rotationally symmetrical,
in particular comprises two parallel surfaces (12) for the positive interaction with
a screwing tool, in particular with a flat spanner, and between the first outer thread
(15) and the second outer thread (16) comprises an anti-fatigue shaft (8), which in
particular has a length of at least two times the diameter of the first outer thread
(15).
18. Changing part (4) according to claim 17, further comprising a stop member (10) arranged
on the second outer thread (16), which in particular has at least two parallel surfaces
(12) for the positive interaction with a flat spanner.
19. Changing part (4) for a working electrode according to one of the claims 1 to 11,
comprising an elongate, electrically conductive base body (4), which carries at one
end an inner thread (17) and at its other end ends in an electrode tip (3), wherein
between the electrode tip (3) and the inner thread (17) there is arranged a stop shoulder
(18), for axial abutment to a stop surface (6) at the working end of a central conductor
(2) of the working electrode receiving the changing part, wherein the base body between
the stop shoulder (18) and the electrode tip (3) comprises an area having a cross-section
that is not rotationally symmetrical, in particular comprises at least two parallel
surfaces (12) for the positive interaction with a screwing tool, in particular with
a flat spanner, and between the inner thread (17) and the stop shoulder (18) is formed
as an anti-fatigue sleeve (9), in particular over a length of at least two times the
diameter of the inner thread (17).
20. Changing part (4) according to claim 19, characterized in that it is of one-piece design.
21. Changing part (4) according to one of the claims 19 to 20, characterized in that the stop shoulder (18) is formed of a circumferencial radial bead (14) of the changing
part (4).
22. Use of the working electrode according to one of the claims 1 to 16 for the electrodynamic
fragmentation of in particular poorly conductive material, in particular concrete
or slag.
1. Electrode active pour un équipement de fragmentation électrodynamique, comprenant
un corps isolant (1) avec un conducteur central (2), à l'extrémité active duquel est
disposée une pointe d'électrode (3), laquelle est formée par une pièce interchangeable
(4), la pièce interchangeable (4) étant, sous précontrainte de pression, limitrophe
par une surface de contact (5) en direction axiale à une surface de butée (6) à l'extrémité
active du conducteur central (2) et vissée à son extrémité écartée de la pointe d'électrode
(3) au conducteur central (2) à l'aide d'un premier vissage (7), caractérisée en ce que la pièce interchangeable (4) et/ou le conducteur central (2) présentent une zone
d'allongement (8. 9) respectivement entre le premier vissage (7) et la surface de
contact (5) et entre le premier vissage (7) et la surface de butée (6).
2. Electrode active suivant la revendication 1, la zone d'allongement de la pièce interchangeable
et/ou du conducteur central ayant une longueur d'au moins le double du diamètre du
premier vissage (7).
3. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, la zone d'allongement
(8, 9) de la pièce interchangeable et/ou du conducteur central étant formée comme
tige allégée (8), laquelle forme en particulier à une extrémité le filet extérieur
du premier vissage (7).
4. Electrode active suivant l'une des revendications 1 à 3, la zone d'allongement (8,
9) de la pièce interchangeable et/ou du conducteur central étant formée comme douille
élastique (9), laquelle forme en particulier à une extrémité le filet intérieur du
premier vissage (7).
5. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, la pièce interchangeable
(4) étant formée d'une seule pièce.
6. Electrode active suivant l'une des revendications 1 à 4, la pièce interchangeable
(4) étant formée de plusieurs éléments.
7. Electrode active suivant la revendication 6, la surface de contact (5) de la pièce
interchangeable (4) étant formée par un élément de butée (10), lequel forme un deuxième
vissage (11) avec un autre élément de la pièce interchangeable (4), lequel constitue
une moitié d'appariement du premier vissage (7) et est formé d'une seule pièce avec
la pointe d'électrode (3).
8. Electrode active suivant la revendication 7, l'élément de butée étant formé comme
écrou (10), en particulier comme écrou hexagonal (10) ou écrou à deux trous.
9. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, la pièce interchangeable
(4) entre la pointe d'électrode (3) et la surface de contact (5) présentant une zone
d'une section qui n'est pas à symétrie de révolution, en particulier deux faces parallèles
à symétrie miroir (12), pour la coopération par blocage mécanique avec un outil de
vissage, en particulier une clé à fourche.
10. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, la pièce interchangeable
(4) présentant à sa périphérie extérieure un bourrelet radial périphérique (14) dans
une zone limitrophe à sa surface de contact (5).
11. Electrode active suivant la revendication 8 et suivant la revendication 10, l'écrou
(10) présentant à sa périphérie extérieure un bourrelet radial périphérique (14) à
son extrémité faisant face au conducteur central (2).
12. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, un joint d'étanchéité
(13), en particulier un joint torique (13) étant disposé entre la pièce interchangeable
(4) et le conducteur central (2), afin d'empêcher la pénétration de liquide de procédé
dans une zone formée entre ceux-ci, laquelle sert à la fixation de la pièce interchangeable
(4) au conducteur central (2).
13. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, le conducteur central
(2) présentant dans la zone de sa sortie de travail hors du corps isolant (1) à sa
périphérie extérieure un bourrelet radial périphérique (14)
14. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, le conducteur central
(2) présentant dans la zone de sa sortie de travail hors du corps isolant (1) une
zone d'une section qui n'est pas à symétrie de révolution, en particulier deux faces
parallèles à symétrie miroir (12), pour la coopération par blocage mécanique avec
un outil de vissage, en particulier une clé à fourche.
15. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, le conducteur central
(2) présentant à sa face frontale du côté de sa sortie de travail au moins deux trous
frontaux (23), pour la coopération par blocage mécanique avec une clé à ergots.
16. Electrode active suivant l'une des revendications précédentes, la pointe d'électrode
(3) présentant la forme d'une calotte sphérique ou d'un paraboloïde de révolution.
17. Pièce interchangeable (4) pour une électrode active suivant l'une des revendications
1 à 11, comprenant un corps de base électriquement conducteur, lequel comporte à sa
première extrémité un premier filet extérieur (15) et forme à son autre extrémité
une pointe d'électrode (3), un deuxième filet extérieur (16) étant disposé entre la
pointe d'électrode (3) et le premier filet extérieur (15) pour faire prise dans un
filet intérieur correspondant d'un élément de butée (10), et le corps de base présentant
entre la pointe d'électrode (3) et le deuxième filet extérieur (16) une section qui
n'est pas à symétrie de révolution, en particulier deux faces parallèles à symétrie
miroir (12), pour la coopération par blocage mécanique avec un outil de vissage, en
particulier une clé à fourche, et présentant entre le premier filet extérieur (15)
et le deuxième filet extérieur (16) une tige allégée (8), laquelle présente en particulier
une longueur d'au moins le double du diamètre du premier filet extérieur (15).
18. Pièce interchangeable (4) suivant la revendication 17, comprenant en outre un élément
de butée (10) disposé sur le deuxième filet extérieur (16), lequel présente en particulier
au moins deux faces parallèles à symétrie miroir (12) pour la coopération par blocage
mécanique avec une clé à fourche.
19. Pièce interchangeable (4) pour une électrode active suivant l'une des revendications
1 à 11, comprenant un corps de base (4) électriquement conducteur, lequel comporte
à une extrémité un filet intérieur (17) et forme à son autre extrémité une pointe
d'électrode (3), un épaulement de butée (18) étant disposé entre une pointe d'électrode
(3) et le filet intérieur (17) pour la butée axiale contre une surface de butée (6)
à l'extrémité active d'un conducteur central (2) de l'électrode active accueillant
la pièce interchangeable, le corps de base présentant entre l'épaulement de butée
(18) et la pointe d'électrode (3) une zone d'une section qui n'est pas à symétrie
de révolution, en particulier deux faces parallèles à symétrie miroir (12), pour la
coopération par blocage mécanique avec un outil de vissage, en particulier une clé
à fourche, et étant formé comme douille élastique (9) entre le filet intérieur (17)
et l'épaulement de butée (18), en particulier sur une longueur qui correspond au moins
au double du diamètre du filet intérieur (17).
20. Pièce interchangeable (4) suivant la revendication 19, caractérisée en ce que celle-ci est formée d'une seule pièce.
21. Pièce interchangeable (4) suivant l'une des revendications 19 à 20, caractérisée en ce que l'épaulement de butée (18) est formé par un bourrelet radial périphérique (14) de
la pièce interchangeable (4).
22. Utilisation de l'électrode active suivant l'une des revendications 1 à 16 pour la
fragmentation électrodynamique en particulier de matériaux mauvais conducteurs, en
particulier de béton ou de scorie.
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