[0001] Die Erfindung betrifft einen Axiallüfter mit elektrischem Antrieb nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1, bekannt durch die
WO 03/040570 A1.
[0002] Der durch die
WO 03/040570 A1 bekannt gewordene Axiallüfter wird insbesondere als Kühlgebläse für die Motorkühlung
in Kraftfahrzeugen eingesetzt. Das Kühlgebläse, bestehend aus dem Axiallüfter und
einem antreibenden Elektromotor, ist innerhalb einer Lüfterzarge angeordnet, welche
sich in Luftströmungsrichtung hinter einem Kühlmittelkühler oder einem aus mehreren
Wärmeübertragem bestehenden Kühlmodul befindet. Aufgrund des elektromotorischen Antriebes
treten in der Antriebswelle des Motors Drehschwingungen, so genannte Pendelmomente,
auf, welche auf den Lüfter übertragen und als Schall abgestrahlt werden. Ein derartiges
Lüftergeräusch wird als unangenehm empfunden und ist daher unerwünscht. Der bekannte
Lüfter weist eine etwa topfförmig ausgebildete Nabe auf, weiche aus einer im Wesentlichen
ebenen Stirnfläche und einer im Wesentlichen zylindrischen Umfangsfläche besteht,
an welcher Axialschaufeln befestigt sind. Der Lüfter ist über die Stirnfläche der
Nabe drehfest mit der Antriebswelle des Motors verbunden, wobei die Verbindung im
Nabenbereich biegeweich ausgebildet ist. Dadurch soll eine Kippbewegung zwischen der
Trägheitsachse des Lüfters und der Rotationsachse zugelassen werden. Durch die biegeweiche
Anbindung des Axiallüfters an den Rotor des elektrischen Antriebes soll sich der Axiallüfter
mit steigender Drehzahl in Richtung der Rotationsachse ausrichten. Damit soll ein
Unwuchtmoment reduziert werden. Im Übrigen ist der bekannte Axiallüfter drehsteif
mit der Motorwelle verbunden, sodass vom Motor ausgehende Erregerfrequenzen auf den
Lüfter übertragen werden, wodurch es zu der unerwünschten Schallabstrahlung kommt.
[0003] Durch die
GB 2 265 420 A wurde ein Elektrogebläse, bestehend aus einem Axiallüfter und einem Elektromotor,
bekannt, wobei der Lüfter über eine schwingungsdämpfende Nabe mit der Motorwelle verbunden
ist. Die Nabe besteht vorzugsweise aus einem elastomeren, Drehschwingungen absorbierenden
Kunststoffmaterial, welches die Übertragung der Drehschwingungen auf den Lüfter verhindert.
Nachteilig bei der bekannten Gebläseanordnung ist, dass der Nabenbereich von Luft
durchströmt wird - dies beeinträchtigt den Wirkungsgrad und die Leistung des Lüfters.
[0004] Durch die
DE 196 35 179 A1 wurde ein Axiallüfter mit elektrischem Antrieb bekannt, wobei zwischen Antriebswelle
des Motors und Lüfternabe ein mehrarmiges Mitnahmeelement angeordnet ist. Dabei ist
die Lüfternabe an den äußeren Enden der sternförmig angeordneten, radial ausgerichteten
Arme durch Schraubverbindungen befestigt. Durch das Mitnahmeelement sollen das Trägheitsmoment
des Lüfters verringert und Taumelbewegungen des Lüfterrades verhindert werden. Drehschwingungen
werden nicht gedämpft, sondern über das Mitnahmeelement auf den Lüfter übertragen.
[0005] Durch die
DE 81 10 769 U1 wurde ein Elektrogebläse mit einer Nabe bekannt, welche über Formteile aus elastischem
Material mit der Motorwelle verbunden ist. Die Kunststoffformteile sollen die vom
Motor ausgehenden Drehschwingungen (Pendelmomente bzw. Schwingungen in tangentialer
Richtung) aufgefangen werden und damit das Lüftergeräusch reduziert werden. Nachteilig
hierbei sind die Mehrzahl von Formteilen und eine ungenaue Zentrierung der Nabe gegenüber
der Motorwelle, sodass sich Unwuchten, verbunden mit einem unruhigen Lauf, ergeben
können.
[0006] Die Entkoppelung von Drehschwingungen, welche vom Elektromotor ausgehen, gegenüber
einem Lüfterrad ist auch bei Heizungs- und/oder Klimaanlagen für Kraftfahrzeuge bekannt
Derartige Lüfterräder sind als Radialgebläseräder ausgebildet, welche die Luft axial
ansaugen und über auf dem Umfang angeordnete Radialschaufeln (Schaufelkranz) in radialer
Richtung nach außen in eine Gebläsespirale fördern. Das Radialgebläserad weist eine
Nabe auf, welche einerseits mit der Motorwelle eines Elektromotors und andererseits
über Speichen, Streben oder eine durchbrochene Tragscheibe mit dem Schaufelkranz verbunden
ist. Zur Dämpfung der vom Motor ausgehenden Drehschwingungen, d. h. zur Entkoppelung
des Schaufelkranzes von der Motorwelle wurden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen:
[0007] Durch die
DE 29 39 385 C2 der Anmelderin wurde ein Radialgebläse bekannt, bei welchem der Schaufelkranz mit
der Motorwelle über Speichen verbunden ist, welche ein Bündel von parallel geschalteten
Federn bilden. Damit wird eine Verstimmung des Federmassesystems erreicht, und Resonanzschwingungen
des Schaufelkranzes, erregt durch die Motorwelle, werden vermieden.
[0008] Ähnliche Vorschläge zur Entkoppelung der Drehschwingungen bei Radialgebläserädern
wurden durch die
EP 0 181 549 A1 sowie die
US-A 4,639,193 bekannt, wobei ebenfalls zwischen Lüfterkranz und Nabe ein elastischer Bereich oder
ein elastisches Glied vorgesehen sind.
[0009] Durch die
DE 199 05 075 C2 wurde für eine Kraftfahrzeugheizungs- oder Klimaanlage ein Radialgebläserad bekannt,
bei welchem in der Nabe ein elastisch verformbares, schwingungsdämpfendes Material
angeordnet ist. Auch damit wird eine Entkoppelung erreicht.
[0010] Durch die
DE 43 17 712 C1 wurde ein von einer elektrischen Maschine angetriebenes Radialgebläserad mit einer
Tragscheibe bekannt, welche durch Schaubbolzen elastisch gegenüber der Nabe befestigt
ist. Zur Entkoppelung der Drehschwingungen sind auf den Schraubbolzen Dämpfungselemente
in Form von Gummibuchsen vorgesehen.
[0011] Die
WO 20041097226 A1 offenbart einen Lüfter mit einem inneren und einem äußeren Nabenteil mit einem Vibrationsdämpfungselement
dazwischen.
[0013] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einem Axiallüfterrad der eingangs
genannten Art die akustische Emission, welche durch den Lüfter abgestrahlt und durch
den Elektromotor erregt wird, zu reduzieren.
[0014] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0015] Erfindungsgemäß ist die Verbindung zwischen Axiallüfter und Elektromotor torsionsweich
ausgebildet, d. h. der ein Drehmoment übertragende Bereich zwischen Motorwelle und
Axialbeschaufelung ist in Umfangsrichtung elastisch bzw. nachgiebig ausgebildet. Damit
wird der Vorteil erreicht, dass von der Motorwelle ausgehende Erregerfrequenzen, welche
das Lüftergeräusch verursachen, vom Lüfter, insbesondere den Lüfterschaufeln entkoppelt
werden. Das unangenehme Lüftergeräusch, welches über die Lüfterblätter abgestrahlt
wird, tritt aufgrund dieser Entkoppelung nicht mehr auf.
[0016] Bei einer topfförmig ausgebildeten Nabe kann die im Wesentlichen eben und geschlossen
ausgebildete Stirnfläche torsionsweich ausgebildet werden, und zwar durch eine reduzierte
Wandstärke. Dies ist insbesondere bei Kunststofflüftern mit einer Kunststoffnabe spritztechnisch
einfach realisierbar. Die reduzierte Wandstärke kann kreisringförmig oder sektorartig
ausgebildet sein, wobei zur Versteifung der Nabe, insbesondere zur Erzielung einer
hinreichenden Biegesteifigkeit radial verlaufende Rippen an der Nabe vorgesehen sind,
welche ebenfalls angespritzt werden können. Diese Rippen auf der Innenseite der Nabe
erfüllen gleichzeitig eine Kühlfunktion für den elektrischen Antriebsmotor.
[0017] Zur Erzielung einer Torsionsweichheit kann der Nabenbereich auch als offenes Speichenrad
ausgebildet sein, wobei die Zwischenräume zwischen den einzelnen Speichen durch eine
Folie, insbesondere eine Klebefolie luftdicht abgeschlossen werden. Damit wird eine
aerodynamisch günstige Form der Nabe erreicht, wodurch die Strömung im Schaufelbereich
des Lüfters begünstigt und dessen Wirkungsgrad verbessert wird. Die Speichen sind
dabei torsionsweich und hinreichend biegesteif.
[0018] Die Lüfternabe kann direkt auf der Motorwelle befestigt sein, z. B. aufgepresst oder
über eine mit der Lüfternabe spritztechnisch verbundene Metallbuchse, welche auf die
Motorwelle aufgeschoben wird.
[0019] Alternativ kann die Lüfternabe gegenüber der Motorwelle über ein Mitnahmeelement,
welches radial abragende Arme zur Verschraubung mit der Lüfternabe aufweist, befestigt
sein. In der Schraubverbindung sind schwingungsabsorbierende Dämpfungselemente, insbesondere
Buchsen aus einem elastomeren Material angeordnet, sodass eine Entkoppelung in tangentialer
Richtung erreicht wird.
[0020] Ferner kann bei dem Mitnahmeelement vorgesehen sein, dass die sich radial erstreckenden
Arme ihrerseits in Umfangsrichtung nachgiebig, d. h. elastisch ausgebildet sind. Auch
dadurch kann die Entkoppelung zwischen Motorwelle und Lüfter in Umfangsrichtung erreicht
werden.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
Folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Axiallüfter mit Lüfterzarge,
- Fig. 2
- ein erstes Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Axial- lüfter,
- Fig. 3
- einen Teilschnitt durch den Axiallüfter gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Axiallüf- ters,
- Fig. 5
- einen vergrößerten Teilschnitt des Lüfters gemäß Fig. 4,
- Fig. 5a
- eine stärkere Vergrößerung des Teilschnittes gemäß Fig. 5,
- Fig. 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit elastischer An- kopplung über ein
Mitnahmeelement und
- Fig. 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des Mitnahmeelementes.
[0022] Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Axiallüfters 1, in Luftströmungsrichtung gesehen, sowie
eine Lüfterzarge 2 mit einem Zargenring 2a, in welchem der Axiallüfter 1 umläuft.
Die Lüfterzarge 2 ist rechteckförmig ausgebildet und an einen nicht dargestellten
Wärmeübertrager, insbesondere einen Kühlmittelkühler angepasst und an diesem befestigt,
vorzugsweise über seitlich angeordnete Befestigungselemente 2b. Der nicht dargestellte
Kühlmittelkühler kann auch Teil eines Kühlmoduls, bestehend aus weiteren Wärmeübertragern
wie Ladeluftkühler, Kältemittelkondensator und Ölkühler sein, welche im vorderen Motorraum
eines Kraftfahrzeuges angeordnet sind. Der Axiallüfter 1 wird von einem hier nicht
sichtbaren Elektromotor angetrieben, welcher über Befestigungselemente, insbesondere
Streben 3 mit der Lüfterzarge 2 verbunden ist. Der Axiallüfter 1 saugt somit durch
den nicht dargestellten Kühlmittelkühler oder das Kühlmodul Umgebungsluft an und kühlt
damit das Kühlmittel eines Kühlmittelkreislaufes, die Ladeluft für einen Verbrennungsmotor
und/oder das Kältemittel eines Kältemittelkreislaufes einer Klimaanlage. Der Axiallüfter
1 ist, was im Folgenden näher erläutert wird, in Drehrichtung gegenüber dem antreibenden
Elektromotor entkoppelt, wodurch eine Geräuschabstrahlung durch den Lüfter 1 vermieden
wird.
[0023] Fig. 2 zeigt den Lüfter 1 aus Fig. 1 als Einzelteil. Der Lüfter ist als Axiallüfter 1, als
so genannter Sichellüfter, ausgebildet und weist sichelförmige, d. h. in Drehrichtung
gekrümmte Lüfterflügel 4 (im Folgenden auch Axialschaufeln genannt), eine Nabe 5 sowie
einen Mantel 6 auf. Die Lüfterschaufeln können auch gerade (in radialer Richtung)
oder mit entgegengesetzter Krümmung ausgebildet sein. Der Axiallüfter 1 mit Nabe 5,
Axialschaufeln 4 und Mantel 6 ist vorzugsweise einstückig als Kunststoffspritzteil
ausgebildet. Die Nabe 5 ist etwa topfförmig ausgebildet und weist eine im Wesentlichen
eben ausgebildete Stirnfläche 5a auf, in welcher sektorartig ausgebildete Öffnungen
7, gleichmäßig über den Umfang verteilt, angeordnet sind. Zwischen den Öffnungen 7
sind radial verlaufende Stege 8 belassen. Durch die Öffnungen bzw. Aussparungen 7
wird der Nabenbereich 5a dreh- oder torsionsweich ausgebildet, d. h. der Stirnbereich
ist in Drehrichtung nachgiebig. Da die Nabe 5, insbesondere ihre Stirnfläche 5a jedoch
aus aerodynamischen Gründen geschlossen sein soll, werden die Aussparungen 7, was
in Fig. 2 nicht dargestellt ist, durch eine Folie, insbesondere eine Klebefolie abgedeckt
- die Folie überträgt kein Drehmoment.
[0024] Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2 durch die Nabe 5. Die
Lüfternabe 5 ist - wie in der Schnittdarstellung deutlich erkennbar - topfförmig ausgebildet,
d. h. an den im Wesentlichen eben ausgebildeten Stirnbereich 5a schließt sich über
eine leichte Rundung eine im Wesentlichen zylindrisch ausgebildete Umfangsfläche 5b
an, an welche die Lüfterschaufeln 4 angespritzt sind. Die Lüfternabe 5 ist auf eine
nur teilweise dargestellte Motorwelle 9 eines nicht dargestellten Elektromotors aufgepresst
Die Nabe 5 wird in Richtung eines Pfeils L von der Luft angeströmt, und der nicht
dargestellte Antriebsmotor befindet sich im stromabwärtigen Bereich der Lüfternabe
5 - wie auch aus der eingangs zitierten, gattungsbildenden Druckschrift bekannt ist.
Die Aussparungen 7 sind durch eine Klebefolie 10 luftdicht abgedeckt, sodass sie nicht
von Luft durchströmt werden können Hierdurch wird eine Rückströmung (Rezirkulation)
der Luft im Nabenbereich verhindert. Auf der Innenseite, d. h. der der Luftströmung
abgewandten Seite der Stirnfläche 5a sind in radialer und axialer Richtung sich erstreckende
Rippen 11 angeordnet, welche eine Versteifung der Lüfternabe 5, insbesondere im Stimbereich
5a bewirken. Gleichzeitig erfüllen die Versteifungsrippen 11 eine Kühlfunktion, indem
sie Kühlluft in Richtung des nicht dargestellten Elektromotors fördern. Die dargestellte
Nabe 5 ist somit in ihrem Stimbereich 5a geschlossen und bildet eine glatte strömungsgünstige
Fläche. Andererseits ist die Nabe 5 infolge der Aussparungen 7 drehweich, sodass die
Lüfterschaufeln 4 entkoppelt sind und nicht zu Geräusch verursachenden Schwingungen
in tangentialer Richtung angeregt werden können. Dennoch ist infolge der Verrippung
durch die Rippen 11 eine hinreichende Biegesteifigkeit der Nabe 5 gewährleistet.
[0025] Fig. 4 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Axiallüfter 12, bei welchem
lediglich die Nabe 13 abweichend gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 und
3 ausgebildet ist: sie weist einen kreisringförmigen Bereich 14 mit reduzierter Wandstärke
auf.
[0026] Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Nabe 13 entsprechend der Schnittebene V-V in Fig. 4.
Man erkennt aus der Schnittdarstellung die topfförmige Ausbildung der Nabe 13 mit
einem im Wesentlichen ebenen Stirnbereich 13a und einem im Wesentlichen zylinderförmigen
Umfangsbereich 13b, der allerdings auch - aus strömungstechnischen Gründen - leicht
konisch verlaufen kann. Der Stirnbereich 13a weist die Kreisringfläche 14 auf, in
welcher die Wandstärke der Nabe 13, insbesondere die Wandstärke des Stimbereiches
13a auf die Stärke einer Membran oder Haut reduziert ist. Infolge der reduzierten
Wandstärke im Kreisringbereich 14 ergibt sich für die Nabe 13 eine Nachgiebigkeit
in Umfangsrichtung mit der Folge einer Entkopplung von Erregerfrequenzen, welche von
der Motorwelle ausgehen. Durch die dünne Haut 14 bleibt die Lüfternabe 13 im Stimbereich
13a geschlossen, sodass keine Luft hindurchtreten kann. Auf der Innenseite der Nabe
13 sind wiederum Rippen 15 angeordnet, welche in radialer und axialer Richtung verlaufen
und somit eine hinreichende Biegesteifigkeit der Nabe 13 sicherstellen.
[0027] Fig. 5a zeigt die Lüfternabe 13 entsprechend Fig. 5 in weiter vergrößerter Darstellung, drehfest
verbunden mit einer Motorwelle 16, welche die Nabe 13 antreibt. Zwischen Motorwelle
16 und dem Stimbereich 13a der Nabe 13 ist eine Metallscheibe 17 angeordnet, welche
einerseits spritztechnisch mit dem Nabenbereich 13a verbunden und andererseits drehfest
auf der Motorwelle 16 angeordnet ist. Die Nabe 13 weist insbesondere im Stimbereich
13a eine Wandstärke s auf, welche in dem kreisringförmigen Bereich 14 deutlich reduziert
ist, sodass sich eine drehweiche Verbindung zwischen Motorwelle 16 und dem Umfangsbereich
13b mit den Lüfterschaufeln ergibt. Messungen, die von der Anmelderin durchgeführt
wurden, haben gezeigt, dass sich durch diese drehweiche Verbindung eine deutliche
Reduzierung des Lüftergeräusches - im Vergleich zum Stand der Technik - ergibt.
[0028] Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem der hier nicht
dargestellte Axiallüfter über ein Mitnahmeelement 18 an der Motorwelle 19 eines Elektromotors
20 befestigt ist. Die Stirnansicht des Motors 20 zeigt drei auf dem Umfang des Motors
20 angeordnete Befestigungslaschen 21, über welche der Motor 20 und mit ihm der nicht
dargestellte Lüfter gegenüber einer hier nicht dargestellten Lüfterzarge befestigt
ist. Das Mitnahmeelement 18 weist drei sternförmig angeordnete Arme 18a, 18b, 18c
auf, an deren äußeren Enden sich nicht näher dargestellte Bohrungen zur Aufnahme von
Schraubbolzen befinden. Soweit entspricht das Mitnahmeelement 18 dem Stand der Technik,
d. h. der eingangs genannten
DE 196 35 179 A1. Der nicht dargestellte Lüfter wird über Entkoppelungselemente, ausgebildet als elastische
Buchsen 22 und erkennbar in der linken Schnittdarstellung, mittels der Schraubbolzen
mit dem Mitnahmeelement 18 verbunden. Durch die elastischen Buchsen 22, welche als
elastisches Glied zwischen dem Mitnahmeelement 18 und dem Lüfter wirken, wird eine
Entkoppelung des Lüfters gegenüber der Motorwelle 19 erreicht.
[0029] Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, ähnlich dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 6, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszahlen verwendet werden. Auf der
Motorwelle 19 des Elektromotors 20 ist ein Mitnahmeelement 23 drehfest angeordnet,
welches drei sich in radialer Richtung erstreckende, in Umfangsrichtung elastisch
ausgebildete Arme 23a, 23b, 23c aufweist, an deren Enden sich Bohrungen zur Aufnahme
von Schraubbolzen befinden. Der nicht dargestellte Lüfter wird mittels nicht dargestellter
Schraubbolzen, d. h. durch eine Schraubverbindung mit dem Mitnahmeelement 23 verbunden.
Die Entkoppelung erfolgt hier durch die Nachgiebigkeit der Radialarme 23a, 23b, 23c
in Umfangsrichtung - daher können die elastischen Entkopplungselemente in Form von
Gummibuchsen 22 gemäß Fig. 6 bei diesem Ausführungsbeispiel entfallen.
1. Axiallüfter (1, 12) mit einer Nabe (5, 13) zur Verbindung des Axiallüfters mit einem
elektrischen Antriebsmotor (20), wobei die Nabe (5, 13) im Wesentlichen topfförmig
ausgebildet ist und einen Stirnbereich (5a, 13a) sowie einen im Wesentlichen zylindrischen
Umfangsbereich (5b, 13b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnbereich (13a) einen etwa kreisringförmigen Bereich (14) mit reduzierter
Wandstärke aufweist und die reduzierte Wandstärke als Membran (14) ausgebildet ist.
2. Axiallüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Stirnbereich (5a) Aussparungen (7) angeordnet sind, welche durch eine Folie (10),
vorzugsweise eine Klebefolie abgedeckt sind.
3. Axiallüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnbereich (5a, 13a) im Wesentlichen radial verlaufende Streben oder Rippen
(11, 15) auf der dem Antriebsmotor zugewandten Seite aufweist.
4. Axiallüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Axiallüfter (1, 12), mit der Nabe (5, 13) einstückig, vorzugsweise als Kunststoffspritzteil
ausgebildet ist.
5. Axiallüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antriebsmotor (20) eine Motorwelle (19) aufweist, auf weicher ein
mehrere Radialarme (18a, 18b, 18c; 23a, 23b, 23c) aufweisendes Mitnahmeelement (18,
23) befestigt ist, welches über die Radialarme drehweich mit dem Stirnbereich der
Nabe verbunden ist.
6. Axiallüfter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Radialarmen (18a, 18b, 18c) und dem Stirnbereich Entkoppelungselemente,
insbesondere elastische und/oder dämpfende Buchsen (22) aus einem elastomeren Material
angeordnet sind.
7. Axiallüfter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialarme (23a, 23b, 23c) in Umfangsrichtung elastisch und nachgiebig ausgebildet
sind.
1. Axial blower (1, 12) comprising a hub (5, 13) for connecting the axial blower to an
electrical drive motor (20), wherein the hub (5, 13) is substantially pot-shaped and
comprises a front region (5a, 13a) and a substantially cylindrical circumferential
region (5b, 13b),
characterized in that the front region (13a) comprises an approximately annular region (14) having a reduced
wall thickness, and the reduced wall thickness is designed as a diaphragm (14).
2. The axial blower according to claim 1, characterized in that recesses (7) are disposed in the front region (5a) and are covered by a film (10),
preferably an adhesive film.
3. The axial blower according to one of the claims 1 to 2, characterized in that the front region (5a, 13a) comprises substantially radially extending braces or ribs
(11, 15) on the side facing the drive motor.
4. The axial blower according to one of the preceding claims, characterized in that the axial blower (1, 12) is designed integral with the hub (5, 13), preferably as
an injection-molded part.
5. The axial blower according to one of the preceding claims, characterized in that the electric drive motor (20) comprises a motor shaft (19) onto which a driving element
(18, 23) comprising a plurality of radial arms (18a, 18b, 18c; 23a, 23b, 23c) is fastened,
which is connected in a torsionally smooth manner via the radial arms to the front
region of the hub.
6. The axial blower according to claim 5, characterized in that decoupling elements, in particular elastic and/or damping bushings (22) composed
of an elastomeric material, are disposed between the radial arms (18a, 18b, 18c) and
the front region.
7. The axial blower according to claim 5 or 6, characterized in that the radial arms (23a, 23b, 23c) are elastic and resilient in the circumferential
direction.
1. Ventilateur axial (1, 12) comprenant un moyeu (5, 13) permettant de raccorder le ventilateur
axial à un moteur d'entraînement électrique (20), où le moyeu (5, 13) est configuré
sensiblement en forme de pot et présente une zone frontale (5a, 13a) ainsi qu'une
zone circonférentielle (5b, 13b) sensiblement cylindrique, caractérisé en ce que la zone frontale (13a) présente une zone (14) à peu près en forme d'anneau de cercle,
à épaisseur de paroi réduite, et l'épaisseur de paroi réduite est configurée comme
une membrane (14).
2. Ventilateur axial selon la revendication 1, caractérisé en ce que des évidements (7) sont disposés dans la zone frontale (5a), évidements qui sont
recouverts par une feuille (10), de préférence une feuille adhésive.
3. Ventilateur axial selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la zone frontale (5a, 13a) présente, sur côté tourné vers le moteur d'entraînement,
des renforts ou des nervures (11, 15) s'étendant sensiblement dans le sens radial.
4. Ventilateur axial selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ventilateur axial (1, 12) est configuré en formant une seule et même pièce avec
le moyeu (5, 13), de préférence comme une pièce en matière plastique moulée par injection.
5. Ventilateur axial selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement électrique (20) présente un arbre de moteur (19) sur lequel
est fixé un élément d'entraînement (18, 23) présentant plusieurs bras radiaux (18a,
18b, 18c ; 23a ; 23b ; 23c), élément d'entraînement qui est relié à la face frontale
du moyeu, par les bras radiaux à rotation douce.
6. Ventilateur axial selon la revendication 5, caractérisé en ce que des éléments de découplage, en particulier des douilles (22) élastiques et / ou amortissant
le bruit, réalisés dans un matériau élastomère, sont disposés entre les bras radiaux
(18a, 18b, 18c) et la zone frontale.
7. Ventilateur axial selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les bras radiaux (23a ; 23b ; 23c) sont disposés en étant élastiques et souples dans
la direction circonférentielle.