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EP 1 637 683 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.2011 Patentblatt 2011/24 |
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Anmeldetag: 06.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schubstangenanordnung für Belüftungseinrichtung eines Fensters
Sliding bar mechanism for ventilation device in a window
Mécanisme à tige coulissante pour un dispositif de ventilation d'une fenêtre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
11.09.2004 DE 102004043941
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2006 Patentblatt 2006/12 |
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Patentinhaber: ROTO FRANK AG |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Kuhnt, Erhard
42579 Heiligenhaus (DE)
- Moog, Christopher, Dipl.-Ing.
56422 Wirges (DE)
- Cornelius, Günter
46045 Oberhausen (DE)
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Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 945 581 DE-C2- 3 250 129
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DE-C1- 19 902 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schubstangenanordnung einer Tür oder eines Fensters mit
einem in Falzlängsrichtung der Tür oder des Fensters beweglichen Längsschiebers und
einer Eckumlenkung, die einen flexiblen Schubstangenabschnitt und einen damit verbundenen
ersten Schubstangenabschnitt, wobei der Längsschieber mit einer Dichtungsanordnung
zusammenwirkt, aufweist.
[0002] Schubstangenanordnungen mit einer Eckumlenkung finden beispielsweise bei Drehkippbeschlägen
von Fenstern Anwendung. Derartige Drehkippbeschläge werden zum Öffnen und Schließen
von Fenstern oder Türen verwendet.
[0003] Es sind Türen oder Fenster bekannt, bei denen ein Spalt zwischen einem Tür- oder
Fensterflügel und einer festen Einfassung, beispielsweise einem Rahmen, vorhanden
ist. Es sind Anwendungen denkbar, beispielsweise bei einer Schiebetüre, bei denen
es wünschenswert ist, eine Belüftung über den Spalt zu erreichen. Dies bedeutet, dass
im Spalt zwischen Flügel und fester Einfassung eine Dichtungsanordnung vorgesehen
werden muss, die auch bei geschlossenem Flügel den Spalt für Luftdurchtritt freigeben
kann. Vorzugsweise soll diese Dichtungsanordnung ebenfalls über den Tür- oder Fenstergriff,
der zum Ver- und Entriegeln des Flügels verwendet wird, bedienbar sein. Um eine Dichtungsanordnung,
die in den horizontalen Spaltabschnitten angeordnet ist, bedienen zu können, ist ebenfalls
eine Eckumlenkung der durch den Griff eingebrachten Bewegung notwendig.
[0004] Aus der
EP 0 945 581 A2 ist ein Beschlag für Fenster und Türen bekannt, der eine Treibstange aufweist, die
mit einem Stützelement zusammenwirkt. Ein Teil des Stützelements ist mit der Treibstange
verbunden. Ein anderer Teil des Stützelements ist quer zur Verschieberichtung der
Treibstange bewegbar, so dass auch ein Riegel beziehungsweise eine Dichtung quer zur
Bewegungsrichtung der Treibstange bewegbar ist.
[0005] Bei dem in der
DE 199 02 382 Cl beschriebenen Fenster ist ein Riegel mit einer Treibstange verbunden, der über
die Treibstange in Falzlängsrichtung verlagert werden kann. Bei dieser Verlagerung
wirkt der Riegel mit eine Platte zusammen, so dass diese quer zur Bewegungsrichtung
des Riegels ausgelenkt werden kann. Dadurch kann eine Dichtung abgehoben werden.
[0006] Die
DE 32 15 452 A1 und
US 5,226,256 offenbaren jeweils eine Eckumlenkung mit einem flexiblen Schubstangenabschnitt und
einem damit verbundenen weiteren Schubstangenabschnitt.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Schubstangenanordnung bereit
zu stellen, die zur Betätigung einer Dichtungsanordnung in einem Spaltbereich zwischen
einem Tür- oder Fensterflügel und einer festen Einfassung geeignet ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schubstangenanordnung der eingangs
genannten Art gelöst, bei der der flexible Schubstangenabschnitt und der erste Schubstangenabschnitt
über ein Verbindungselement verbunden sind und an dem Verbindungselement der Längsschieber
angeordnet ist. Während an einer Eckumlenkung eines Drehkippbeschlages in der Regel
zumindest ein Verbindungselement als Riegelzapfen ausgebildet ist, der mit einem Schließstück
zusammenwirken kann, ist an einem Verbindungselement der Eckumlenkung der erfindungsgemäßen
Schubstangenanordnung ein Längsschieber angeordnet, über den sich eine Bewegung in
Falzumfangsrichtung auf eine Dichtungsanordnung übertragen lässt. Eine derartige Schubstangenanordnung
kann zum Großteil Komponenten verwenden, die bei einem herkömmlichen Drehkippbeschlag
eingesetzt werden. Deshalb ist die erfindungsgemäße Schubstangenanordnung besonders
einfach und kostengünstig realisierbar. Der erste Schubstangenabschnitt ist vorzugsweise
starr ausgebildet.
[0009] Das freie Ende des Verbindungselements ist als Befestigungsabschnitt ausgebildet,
so dass der Längsschieber einfach daran befestigt werden kann. Beispielsweise kann
das freie Ende so ausgebildet sein, dass der Längsschieber darauf aufgesteckt, aufgeklipst
oder -gerastet werden kann. Es versteht sich, dass der Längsschieber für eine derartige
Befestigung, insbesondere Steck-, Klips- oder Rastverbindung, entsprechend zur Zusammenwirkung
mit dem Verbindungselement ausgebildet ist.
[0010] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
das Verbindungselement bezüglich der Schubstangenanordnung drehfest angeordnet ist
und einenends ein Gewinde aufweist, auf das der Längsschieber aufgeschraubt ist. Die
drehfeste Anordnung des Verbindungselements erleichtert das Aufschrauben des Längsschiebers.
Durch eine Schraubverbindung ist der Längsschieber besonders gut an der Schubstangenanordnung
gehalten.
[0011] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das
Verbindungselement ein Drehsicherungsmittel aufweist, das mit einer Drehsicherung
der Schubstangenanordnung zusammenwirkt. Als Drehsicherung der Schubstangenanordnung
kann beispielsweise eine Nut oder ein Langloch vorgesehen sein, in der oder dem das
Drehsicherungsmittel, dessen Dimension auf die Ausmaße der Drehsicherung angepasst
sind, angeordnet ist. Beispielsweise kann das Drehsicherungsmittel als schräg zur
Längsachse des Verbindungselements verlaufende Vorsprünge ausgebildet sein, die in
der Drehsicherung der Schubstangenanordnung angeordnet sind. Die Drehsicherung der
Schubstangenanordnung kann beispielsweise in einem Winkelelement der Eckumlenkung
bzw. einem Winkelelementschenkel und/oder dem Schubstangenabschnitt angeordnet sein.
Als Drehsicherungsmittel kann auch vorgesehen sein, dass das Verbindungselement zumindest
abschnittsweise eine Querschnittsform aufweist, die in Zusammenwirkung mit einer entsprechenden
Drehsicherung ein Verdrehen des Verbindungselements verhindert. Beispielsweise kann
das Verbindungselement einen ovalen, quadratischen oder rechteckigen Querschnitt aufweisen.
[0012] Die Montage der Eckumlenkung wird erleichtert, wenn das Verbindungselement einen
Tiefenanschlag aufweist. Der Tiefenanschlag kann an einem Winkelelement der Eckumlenkung
anliegen. Auf diese Weise wird festgelegt, wie weit der Befestigungsabschnitt falzluftseitig
über die Schubstangenanordnung, insbesondere das Winkelelement, hervorsteht und wie
weit das gegenüberliegende Ende des Verbindungselements durch das Winkelelement bzw.
die Schubstangenabschnitte hindurchragt.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
das Verbindungselement an der Schubstangenanordnung vernietet ist. Durch diese Maßnahme
wird eine besonders gute Verbindung des flexiblen Schubstangenabschnitts und des ersten
Schubstangenabschnitts sichergestellt. Ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung ist
dadurch nahezu ausgeschlossen.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Längsschieber eine drehfest angeordnete Mutter
aufweist. Wenn die Mutter bereits drehfest am Längsschieber angeordnet ist, ist es
ausreichend, den Längsschieber selbst zu drehen und dadurch auf einen Gewindeabschnitt
des Verbindungselements aufzuschrauben. Es ist dadurch kein zusätzliches Werkzeug
notwendig. Somit ist eine besonders schnelle Montage sichergestellt. Außerdem kann
die Montage automatisiert erfolgen. Alternativ kann vorgesehen sein, dass in dem Längsschieber
bereits ein auf den als Gewindeabschnitt ausgebildeten Befestigungsabschnitt des Verbindungselements
abgestimmtes Gewinde ausgebildet ist. Insbesondere, wenn der Längsschieber ein Spritzteil
ist, kann das Gewinde während des Spritzgießvorgangs ausgebildet werden.
[0015] Die drehfeste Anordnung der Mutter kann auf besonders einfache Art und Weise dadurch
erreicht werden, dass der Längsschieber eine an die Außenkontur der Mutter angepasste
Mutternaufnahme aufweist. Insbesondere liegt dadurch die Mutter formschlüssig in der
Mutternaufnahme. Dies bedeutet, dass sich die Mutter nicht relativ zur Mutternaufnahme
und damit zum Längsschieber verdrehen kann.
[0016] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Mutternaufnahme als parallel zur Falzumfangsrichtung
ausgerichteter Schlitz und die Mutter als Vierkantmutter ausgebildet sind. Dies bedeutet,
dass die Vierkantmutter seitlich in den Längsschieber eingebracht werden kann. Durch
die schlitzförmige Ausgestaltung der Mutternaufnahme wird die Vierkantmutter drehfest
gehalten.
[0017] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Längsschieber
eine Steuerzapfenaufnahme auf. Dies bedeutet, dass an dem Längsschieber ein Steuerzapfen
angeordnet werden kann. Der Steuerzapfen kann mit einer entsprechend ausgestalteten
Kurvenbahn eines Querschiebers zusammenwirken. An dem Querschieber kann ein Dichtungselement
angeordnet sein. Dadurch ist es möglich, eine Bewegung in Falzumfangsrichtung in eine
Bewegung in Falzquerrichtung umzulenken und den Spalt zwischen Flügel und fester Einfassung
durch das Dichtungselement gegen Luftdurchtritt zu verschließen oder für eine Lüftung
zu öffnen.
[0018] Ein besonderer Vorteil der Schubstangenanordnung ergibt sich, wenn die Schubstangenanordnung
einen zweiten Schubstangenabschnitt aufweist, wobei der erste und zweite Schubstangenabschnitt
unterschiedliche Breiten aufweisen und schräg zueinander angeordnet sind. Dadurch
ist es möglich, die Schubstangenanordnung in einer Beschlagteilnut eines Flügels oder
einer festen Einfassung anzuordnen. Dabei kann die Beschlagteilnut unterschiedliche
Breiten aufweisen. Beispielsweise kann ein vertikaler Beschlagteilnutabschnitt schmaler
ausgebildet sein als ein horizontaler Beschlagteilnutabschnitt. Durch diese Maßnahme
ist es möglich, eine Eckumlenkung eines Drehkippbeschlags auf eine breitere Beschlagteilnut
anzupassen, die notwendig ist, um eine Dichtungsanordnung darin anordnen zu können.
Dies bedeutet, dass ein herkömmlicher Drehkippbeschlag als Basis für einen Schiebetürenbeschlag
verwendet werden kann.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der Schubstangenanordnung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung eines Teils einer Schubstangenanordnung;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung einer Schubstangenanordnung aus einer anderen Perspektive.
[0020] In der Fig. 1 ist eine Schubstangenanordnung 1 dargestellt, die eine Eckumlenkung
2 umfasst. Ein flexibler Schubstangenabschnitt 3 kann einenends über ein Verbindungselement
4 mit einem ersten Schubstangenabschnitt 5 verbunden werden. Dazu wird das Verbindungselement
4 mit einem Abschnitt 6, durch ein Langloch 7 eines Schenkels 8a eines Winkelelements
8 und eine Durchgangsöffnung 7' des flexiblen Schubstangenabschnitts 3 gesteckt. Der
Abschnitt 6 wird außerdem durch die Durchgangsöffnung 9 des ersten Schubstangenabschnitts
5 gesteckt und dort vernietet oder über eine Sicherungsscheibe 19 gehalten. Das Verbindungselement
4 weist einen Tiefenanschlag 10 auf, der am Winkelelement 8 zur Anlage kommt. Weiterhin
ist am Verbindungselement 4 ein Drehsicherungsmittel 11 ausgebildet, mit dem das Verbindungselement
11 im Langloch 7 des Winkelelements 8 geführt ist. Das Drehsicherungsmittel 11 ist
geringfügig schmaler als die lichte Weite des Langlochs 7, so dass es zwar im Langloch
7 in Falzumfangsrichtung 12 beweglich ist, jedoch nicht verdreht werden kann. Das
Langloch 7 wirkt daher als Drehsicherung. Bei einer Nietverbindung kann das Drehsicherungsmittel
11 als Setzkopf der Nietverbindung wirken. Zwischen Setzkopf und Schließkopf können
die Schubstangenabschnitt 3, 5 eingeklemmt sein. Im montierten Zustand sind der flexible
Schubstangenabschnitt 3 und der Schubstangenabschnitt 5 gemeinsam relativ zum Winkelelement
8, nicht jedoch zueinander beweglich.
[0021] Am freien Ende weist das Verbindungselement 4 einen als Gewinde ausgebildeten Befestigungsabschnitt
13 auf, auf den ein in der Fig. 2 beschriebener Längsschieber aufdrehbar ist.
[0022] Die Schubstangenanordnung 1 weist weiterhin einen zweiten Schubstangenabschnitt 14
auf, der ebenfalls mit dem flexiblen Schubstangenabschnitt 3 verbunden ist. An der
Verbindungsstelle weist der zweite Schubstangenabschnitt 14 einen Riegelzapfen 15
auf, der mit einem nicht dargestellten Schließstück zusammenwirken kann. Der zweite
Schubstangenabschnitt 14 erstreckt sich parallel zum Schenkel 8b des Winkelelements
8, d.h. in Falzlängsrichtung bzw. Falzumfangsrichtung 17, entsprechend der Erstreckung
des ersten Schubstangenabschnitts 5 parallel zum Schenkel 8a. Die Schenkel 8a, 8b
und damit die starren Schubstangenabschnitte 5, 14 sind schräg zueinander, insbesondere
senkrecht zueinander angeordnet.
[0023] Weiterhin ist ein Kupplungsabschnitt 16 vorgesehen, über den eine Verbindung zu einem
Bediengriff hergestellt werden kann. Bei einer Bewegung des zweiten Schubstangenabschnitts
14 in Falzumfangsrichtung 17 wird daher eine Bewegung des ersten Schubstangenabschnitts
5 in Falzumfangsrichtung 12 bewirkt.
[0024] Zur Befestigung der Schubstangenanordnung 1 in einer Beschlagteilnut sind Befestigungsmittel
18 vorgesehen. Der erste und zweite Schubstangenabschnitt 5, 14 können unterschiedliche
Breiten aufweisen. Insbesondere kann der zweite Schubstangenabschnitt 14 auf eine
Beschlagteilnutsbreite von 16 mm angepasst sein und der Schubstangenabschnitt 5 auf
eine Beschlagteilnut mit einer Breite von 22 mm abgestimmt sein.
[0025] In Fig. 2 ist eine perspektivische Draufsicht auf die Schubstangenanordnung 1 gezeigt.
Auf den als Gewinde ausgebildeten Befestigungsabschnitt 13 des Verbindungselements
4 ist ein Längsschieber 20 aufgedreht. Der Längsschieber 20 weist einen als Mutternaufnahme
21 ausgebildeten Schlitz auf, der parallel zur Falzumfangsrichtung 12 ausgerichtet
ist. In der Mutternaufnahme 21 ist eine Vierkantmutter 22 angeordnet. Die Maße der
Vierkantmutter 22 sind auf die Maße des Schlitzes 21 angepasst, so dass die Vierkantmutter
22 im Wesentlichen formschlüssig in der Mutternaufnahme 21 sitzt und dadurch drehfest
im Längsschieber 20 angeordnet ist.
[0026] Der Längsschieber 20 weist eine Steuerzapfenaufnahme 23 für einen Steuerzapfen 24
auf. Der Steuerzapfen 24 ist in einem Steuerschlitz 25 eines Querschiebers 26 angeordnet.
Bei einer Bewegung des Längsschiebers 20 in Falzumfangsrichtung 12 wird über den Steuerzapfen
24 eine Bewegung des Querschiebers 26 in Falzquerrichtung bewirkt. Der Querschieber
26 ist aufgrund des Eingreifens der Nase 27 in den Schlitz 28 in Falzumfangsrichtung
12 unbeweglich angeordnet. In der Fig. 2 sind der Querschieber 26 und der Steuerzapfen
24 vor der Montage dargestellt.
[0027] Die Schubstangenanordnung 1 kann besonders einfach dadurch hergestellt werden, dass
bei einem herkömmlichen Drehkippbeschlag der zweite Riegelzapfen entfernt wird und
durch das Verbindungselement 4 ersetzt wird. Außerdem wird anstatt eines ersten Schubstangenabschnitts,
der für eine schmale Nut ausgebildet ist, ein breiterer erster Schubstangenabschnitt
5 verwendet. Somit müssen für die erfindungsgemäße Schubstangenanordnung wenige zusätzliche
Teile hergestellt werden.
1. Schubstangenanordnung (1) einer Tür oder eines Fensters mit einem in Falzlängsrichtung
der Tür oder des Fensters beweglichen Längsschieber (20) und einer Eckumlenkung, die
einen flexiblen Schubstangenabschnitt (3) und einen damit verbundenen ersten Schubstangenabschnitt
(5) aufweist, wobei der Längsschieber (20) mit einer Dichtungsanordnung zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Schubstangenabschnitt (3) und der erste Schubstangenabschnitt (5) über
ein Verbindungselement (4) verbunden sind und dass an dem Verbindungselement (4) der
Längsschieber (20) angeordnet ist.
2. Schubstangenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) einenends einen Befestigungsabschnitt (13) für die Befestigung
des Längsschiebers (20) aufweist.
3. Schubstangenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) bezüglich der Schubstangenanordnung (1) drehfest angeordnet
ist und einenends einen Gewindeabschnitt aufweist, auf den der Längsschieber aufgeschraubt
ist.
4. Schubstangenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) ein Drehsicherungsmittel (11) aufweist, das mit einer
Drehsicherung der Schubstangenanordnung (1) zusammenwirkt.
5. Schubstangenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) einen Tiefenanschlag (10) aufweist.
6. Schubstangenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) an der Schubstangenanordnung (1) vernietet ist.
7. Schubstangenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschieber (20) eine bezüglich des Längsschiebers (20) drehfest angeordnete
Mutter aufweist.
8. Schubstangenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschieber (20) eine an die Außenkontur der Mutter angepasste Mutternaufnahme
(21) aufweist.
9. Schubstangenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutternaufnahme (21) als parallel zur Falzumfangsrichtung (12) ausgerichteter
Schlitz und die Mutter als Vierkantmutter (22) ausgebildet sind.
10. Schubstangenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschieber (20) eine Steuerzapfenaufnahme (23) aufweist.
11. Schubstangenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstangenanordnung (1) einen zweiten Schubstangenabschnitt (14) aufweist,
wobei der erste und der zweite Schubstangenabschnitt (5, 14) unterschiedliche Breiten
aufweisen und schräg zueinander angeordnet sind.
1. A sliding bar arrangement (1) of a door or window, with a longitudinal slider (20)
movable in the longitudinal direction of the rebate of the door or window and with
a corner diversion having a flexible sliding bar portion (3) and, connected thereto,
a first sliding bar portion (5), the longitudinal slider (20) cooperating with a sealing
arrangement, characterised in that the flexible sliding bar portion (3) and the first sliding bar portion (5) are connected
via a connection element (4) and that the longitudinal slider (20) is disposed on
the connection element (4).
2. A sliding bar arrangement according to claim 1, characterised in that the connection element (4) has at one end a fastening portion (13) for fastening
of the longitudinal slider (20).
3. A sliding bar arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the connection element (4) is arranged to be non-rotational relative to the sliding
bar arrangement (1) and has at one end a threaded portion onto which the longitudinal
slider is screwed.
4. A sliding bar arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the connection element (4) has an anti-rotation means (11) which cooperates with
an anti-rotation means of the sliding bar arrangement (1).
5. A sliding bar arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the connection element (4) has a depth stop (10).
6. A sliding bar arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the connection element (4) is riveted to the sliding bar arrangement (1).
7. A sliding bar arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the longitudinal slider (20) has a nut which is arranged to be non-rotational relative
to the longitudinal slider (20).
8. A sliding bar arrangement according to claim 7, characterised in that the longitudinal slider (20) has a nut receiver (21) adapted to the outer contour
of the nut.
9. A sliding bar arrangement according to claim 8, characterised in that the nut receiver (21) is in the form of a slot oriented parallel to the direction
(12) of the rebate periphery and the nut is in the form of a square nut (22).
10. A sliding bar arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the longitudinal slider (20) has a control pin receiver (23).
11. A sliding bar arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the sliding bar arrangement (1) has a second sliding bar portion (14), the first
and the second sliding bar portion (5, 14) having differing widths and being arranged
at an angle to each other.
1. Ensemble de crémone (1) d'une porte ou d'une fenêtre, avec un coulisseau longitudinal
(20) mobile dans la direction longitudinale de la feuillure de la porte ou de la fenêtre,
et avec un renvoi d'angle qui présente une partie flexible de tige de crémone (3)
et une première partie de tige de crémone (5) reliée à ladite partie flexible, sachant
que le coulisseau longitudinal (20) coopère avec un ensemble de joint d'étanchéité,
caractérisé en ce que la partie flexible de tige de crémone (3) et la première partie de tige de crémone
(5) sont reliées par l'intermédiaire d'un élément de liaison (4), et en ce que le coulisseau longitudinal (20) est disposé sur l'élément de liaison (4).
2. Ensemble de crémone selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) présente à une extrémité une partie de fixation (13) pour
la fixation du coulisseau longitudinal (20).
3. Ensemble de crémone selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) est disposé bloqué en rotation par rapport à l'ensemble
de crémone (1), et présente à une extrémité une partie filetée sur laquelle est vissé
le coulisseau longitudinal.
4. Ensemble de crémone selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) présente un moyen de blocage en rotation (11) qui coopère
avec un blocage en rotation de l'ensemble de crémone (1).
5. Ensemble de crémone selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) présente une butée de profondeur (10).
6. Ensemble de crémone selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) est riveté sur l'ensemble de crémone (1).
7. Ensemble de crémone selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le coulisseau longitudinal (20) présente un écrou disposé bloqué en rotation par
rapport au coulisseau longitudinal (20).
8. Ensemble de crémone selon la revendication 7, caractérisé en ce que le coulisseau longitudinal (20) présente un logement d'écrou (21) adapté au contour
extérieur de l'écrou.
9. Ensemble de crémone selon la revendication 8, caractérisé en ce que le logement d'écrou (21) est réalisé sous forme de fente orientée parallèlement à
la direction périphérique (12) de la feuille, et l'écrou sous forme d'écrou carré
(22).
10. Ensemble de crémone selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le coulisseau longitudinal (20) présente un logement de tenon de commande (23).
11. Ensemble de crémone selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble de crémone (1) présente une deuxième partie de tige de crémone (14), sachant
que la première et la deuxième parties de tige de crémone (5, 14) présentent des largeurs
différentes et sont disposées en oblique l'une par rapport à l'autre.


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