[0001] Aus der
DE 10 2006 046 958 A1 ist ein Fenster und ein System für Türen und Fenster bekannt welches dadurch gekennzeichnet
ist dass der Rahmen des Flügels mit Isolierglas ausgestattet ist welches derart aufgeklebt
ist dass der Flügelrahmen im Umfangsbereich von einem am Stockrahmen angebrachten
Profil abgedeckt wird wobei dieses als äußerer Anschlag für den Fensterflügel dient.
Die Ausmaße des besagten Anschlags können so gewählt sein dass dieser außen die gesamte
Breite des Profils des Flügelrahmens abdeckt so dass dieser von außen nicht oder nur
teilweise sichtbar ist. Derartige Fenster oder Türen und das betreffende System sehen
nicht einen besonderen Einbau des Stockrahmens, zwecks Vereinfachung der Montage und
Verbesserung der Wärmedämmung, bzw. Unterbrechung der Kältebrücken, in der entsprechenden,
in der Wand vorgesehenen, Öffnung vor. Nach erfolgter Montage bleibt von außen immer
mindestens das am Stockrahmen als Anschlag und Schutz gegen die Witterungseinflüsse
befestigte Profil sichtbar; gemäß einer besonderer Ausführung ist dieses Profil innen
mit Wärmedämmendem Werkstoff gefüllt. Das besagte System sieht nicht eine Wärmedämmung
zwischen dem Stockprofil und der üblicherweise gemauerten Wand vor, weiters wird das
Problem der Bildung von Kondenswasser oder des Eindringens von Regenwasser innen im
Zwischenraum zwischen dem vom umlaufenden Abdeckprofil gebildeten Anschlag und dem
Flügelrahmen vernachlässigt. Weiters setzt dieses System, zwecks Schaffung einer befriedigenden
Wärmedämmung, große Querschnitte sei es für die Stockals auch für die Flügelrahmen
voraus.
[0002] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe ein Fenster oder eine Fenstertür, oder auch
ein Fenster mit Verglasung ohne Fensterflügel oder eine Tür mit Türblatt aus nicht
transparentem Werkstoff, z.B. eine Eingangstür, zu schaffen deren Montage und Demontage
bequem erfolgt, wobei eine beachtenswerte Wärmedämmung und ein Schutz gegen die Witterungseinflüsse
erreicht wird, dem Fenster, bzw. der Tür eine innovative Ästhetik verliehen wird und
am Werkstoff für die Herstellung des Stock- als auch des Flügelrahmens gespart wird.
[0003] Die innovative Ästhetik besteht darin, dass von außen lediglich die Glasfläche sichtbar
ist weil die Profile des Stockrahmens außen vom Mauerwerk, bzw. von der daran befestigten
Wärmedämmung abgedeckt sind und weil der Flügelrahmen vollständig vom Stockrahmen,
bzw. von dessen äußerem Anschlag, abgedeckt ist; von innen hingegen präsentiert sich
das erfindungsgemäße Fenster wie ein traditionelles Fenster mit sichtbarem Stock-
und Flügelrahmen, wobei allerdings diese Rahmen, im Vergleich zu den Rahmen bekannter
Fenster mit hoher Wärmedämmung, kleineren Querschnitt haben.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung den Einsatz von Blendrahmen mit L-förmigem
Querschnitt vor so dass dessen umlaufender Sitz wie auch der stirnseitige Sitz, als
präzise Bezugskanten für die Ausführung der Putzarbeiten und/oder für nachträgliche
Verlegearbeiten innerhalb oder außerhalb des, nachträglich eingesetzten, Fensters
und für die bequeme Montage des Fensters im präzisen und sauberen Sitz des Blendrahmens
dienen. Vorteilhafterweise ist erfingdungsgemäß zwischen dem Blendrahmen und dem Werkstoff
der Wand ein wärmedämmender Werkstoff, z.B. von der aufschäumenden Art, vorgesehen
um im Umfangsbereich und stirnseitig die Kältebrücken zur Wand zu unterbrechen. Die
Schenkel welche den Blendrahmen bilden und in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen
um die stirnseitige Auflage für den einzusetzenden Stockrahmen zu bilden, haben eine
derartige Breite, dass sie stirnseitig die gesamte stirnseitige, nach außen gerichtete,
Fläche des Stockprofils abdecken. Folglich ist die vertikale äußere Fläche der besagten
Schenkel des Blendrahmens, nach Ausführung der Putzarbeiten und/oder der Verlegearbeiten
(äußere Fensterbank, äußere Laibungen), erfindungsgemäß vollständig abgedeckt und
somit vor Witterungseinflüssen geschützt und, insbesondere wenn die Wand mit einer
äußeren Wärmdämmschicht versehen ist, thermisch abgeschirmt. Die Verwendung des Blendrahmens
mit L-förmigem Querschnitt an welchem der Stockrahmen stirnseitig und mit dem Umfangbereich
anliegt sowie die vollständige wärmedämmende Abdeckung der stirnseitigen vertikalen
Oberfläche des Stockrahmens ermöglicht die Reduzierung des Querschnittes der, den
Stockrahmen bildenden, Profile wobei eine beachtenswerte Stabilität beibehalten wird
und, je nach den für die Außenwärmedämmung und/oder die außen angebrachten Laibungen
eingesetzten Werkstoffen, eine sehr gute Dämmung erreicht wird. Der erfindungsgemäße
Flügelrahmen hat entsprechende Form und Ausmaße um ein Isolierglas, eventuell mit
zwei Zwischenräumen, aufnehmen zu können welches stirnseitig aufgeklebt und umlaufend
von den Profilen des Flügelrahmens eingerahmt ist, dieser ist innen mit einem vorstehendem
Anschlag für die Auflage der Isolierscheibe versehen. Erfindungsgemäß ist die Außenfläche
der Scheibe mit der Stirnfläche des Flügelrahmens komplanar; bei geschlossenem Flügel
liegen die besagten Flächen an der entsprechenden Fläche des, eventuell mit Dichtung
ausgestatteten, Außenanschlages des Stockrahmens auf.
[0005] Die reduzierte Stärke der, den Flügelrahmen bildenden, Profile bewirkt dass die vertikale
Achse der Scharnieraufhängung näher an der Ebene liegt welche den Schwerpunkt des
Flügels enthält, die Position dieser Ebene wird vorrangig durch die Isolierscheibe
bestimmt, dadurch wird die Reduzierung und eventuelle Beseitigung der außerhalb der
Ebene mit den Scharnierachsen wirkenden Kräfte erreicht. Dies bewirkt eine niedrigere
Belastung der Scharnierbeschläge während der Schwenkbewegung des Flügels und somit
eine geringere Abnutzung.
[0006] Die Erfindung schließt nicht aus dass, im Falle von Fenstertüren, von Außentüren
oder von besonderen Ausführungsformen von Fenstern, der Blendrahmen im unteren horizontalen
Bereich nicht L-förmigen, bzw. reduziert L-förmigen Querschnitt, aufweist und dass
das entsprechende untere horizontale Profil des Stockrahmens einen anderen Querschnitt
(Schwelle) aufweist, bzw. nicht thermisch über die gesamte stirnseitige Außenfläche
abgeschirmt ist, weil diese teilweise sichtbar bleibt.
[0007] Die Erfindung wird anschließend anhand einiger erfindungsgemäßer vorzuziehender,
in den beigelegten Zeichnungen schematisch dargestellter, Ausführungsbeispiele eines
erfindungsgemäßen Fensters näher erklärt, dabei erfüllen die Zeichnungen rein erklärenden,
nicht begrenzenden Zweck.
[0008] Die Fig. 1 zeigt einen vertikalen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Fensters
samt Blendrahmen welches außen mit Rollokasten und Abfluss für das Kondenswasser und/oder
das im Bereich des äußeren Anschlags zwischen Flügel und Stockrahmen eingedrungene
Wasser ausgestattet ist.
[0009] Die Fig. 2 zeigt einen horizontalen Querschnitt gemäß der in Fig. 1 gezeigten Schnittebene
II-II durch ein vertikales Profil des Stockrahmens samt dem entsprechenden Profil
des Flügels eines erfindungsgemäßen Fensters gemäß Fig. 1 mit traditionell angebrachten
Scharnierbeschlägen.
[0010] Die Fig. 3 zeigt einen horizontalen Querschnitt durch ein vertikales Profil des Stockrahmens
samt dem entsprechenden Profil des Flügels eines erfindungsgemäßen Fensters ohne Rollo
und mit innen, zwischen dem Stockrahmen und dem Flügelrahmen, angebrachten Scharnierbeschlägen.
[0011] Die Wand 1 ist mit einer bekannten Außenwärmedämmung 1a versehen, im oberen Bereich,
entsprechend dem Fenstersturz ist, außerhalb des Fensters, ein Kasten 2 für das Rollo
2a vorgesehen welches in vertikalen Führungen 2b läuft. Innerhalb der freien Lichte
der Fensteröffnung ist ein Blendrahmen 4 mit L-förmigem Querschnitt auf traditionelle
Art befestigt, dieser ist im äußeren Umfangsbereich mit einer Schicht wärmedämmendem,
aufgeschäumten Werkstoff versehen. Dieser Blendrahmen bildet mit den, in einer gemeinsamen
vertikalen Ebene liegenden, Schenkeln einen Anschlag für die äußeren Feinarbeiten
mit oder ohne Dämmschicht, bzw. für das Setzen der äußeren horizontalen Fensterbank
3 und/oder der äußeren vertikalen Fensterlaibung. Vorteilhafterweise ist zwischen
der besagten äußeren Putzschicht und/oder der äußeren Dämmschicht 1a eine wärmedämmende
Schicht 5 vorgesehen.
[0012] Der zweite Schenkel des Blendrahmens, welcher oben und unten horizontal und rechts
und links vom Fenster vertikal verläuft, ermöglicht die Feinarbeiten an der Innenfläche
der Wand und das Setzen der inneren Fensterbank 3a. Erfindungsgemäß werden die äußere
Fensterbank 3 und die Laibungen außerhalb des Fensters fluchtend mit der Oberfläche
4y am freien Rand der vertikalen Schenkel des Blendrahmens 4 verlegt. Mit den besagten
Flächen 4y fluchtend wird auch die Außendämmung 1a samt Verputz angebracht.
[0013] Infolge Positionierung des Blendrahmens und Verputzen der Wand innerhalb und außerhalb
des Rahmens, nach dem Setzen der eventuellen Fensterbänke 3, 3a und/oder der eventuellen
Fensterlaibung, ist der Blendrahmen bereit für das Einsetzen des erfindungsgemäßen
Fensters. Die Profile des Stockrahmens 6 haben derartige Abmaße dass die nach außen
gerichteten Flächen von den Schenkeln des Blendrahmens 4, welche in einer gemeinsamen
vertikalen Ebene liegen und als stirnseitiger Anschlag für den Stockrahmen 6 dienen,
abgedeckt werden. Die Flächen 6y am Rand des äußeren Anschlags 6a des Stockprofils
6 entsprechen also wesentlich den Längsoberflächen 4y am freien Rand der, in einer
gemeinsamen vertikalen Ebene liegenden, Schenkel des Blendrahmens 4. Mit dem äußeren
Umfangsbereich rastet hingegen das Stockprofil 6 genau innerhalb der Schenkel des
Blendrahmens 4 ein welche mit den vorgenannten in einer gemeinsamen vertikalen Ebene
liegenden Schenkeln einen Winkel von 90° bilden.
[0014] Vorteilhafterweise ist die Verbindungsstelle zwischen dem Stockprofil 6 und die in
einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegenden Schenkel des Blendrahmens 4, am unteren
horizontalen Teil und eventuell auch an den beiden vertikalen Teilen sowie am oberen
horizontalen Teil, durch ein flaches Regenschutzprofil 6b abgedeckt. Diese besagten
Regenschutzprofile decken vorteilhafterweise auch die Verbindungsstellen zwischen
der Mauer, bzw. der daran angebrachten Wärmedämmung, und dem Blendrahmen 4 oder dem
in diesem Bereich zwischengelegten Dämmstreifen 5 ab.
[0015] Der Flügel des erfindungsgemäßen Fensters besteht aus einem Rahmen 7 und aus einer
Isolierglasscheibe 8 welche auf bekannte Art stirnseitig so aufgeklebt ist dass der
Rahmen 7 die Glasscheibe 8 im Umfangsbereich umfasst so dass die Stirnfläche 7x in
der gleichen Ebene mit der äußeren Fläche der Glasscheibe 8 liegt.
[0016] Der Querschnitt und die Abmaße der Profile des Flügelrahmens 7 sind so gewählt dass
sie mit dem Querschnitt der Profile des Stockrahmens 6 mindestens einen dreifachen
Anschlag bilden von welchen mindestens der mittlere und der innere Anschlag mit einer
Dichtung versehen sind. Weiters liegen die inneren Flächen 7y des Flügelrahmens 7
mit den Flächen 6y des Stockrahmens 6 wesentlich in der selben Ebene. Auf diese Weise
ist, bei frontaler Betrachtung des geschlossenen Fensterflügels von außen, weder der
Stockrahmen noch der Flügelrahmen sichtbar. Weiters ist der Stockrahmen 6 durch die
an der Wand befestigte Wärmedämmung, oder durch den Werkstoff der Wand selbst, thermisch
"abgeschirmt" und der Flügelrahmen 6 ist durch die Isolierglasscheibe 8 und durch
den äußeren Anschlag 6a des Stockprofils 6 abgeschirmt, welches seinerseits außen
thermisch abgeschirmt ist. Dies ermöglicht den Einsatz von Profilen mit kleineren
Querschnitten für den Stockrahmen 6 und den Flügelrahmen 7 weil ein beachtlicher Teil
der Wärmedämmung von den besagten Abschirmungen übernommen wird und weil der Flügel,
bestehend aus einem Rahmen 7 welcher fest mit der Glasscheibe 8 verbunden ist, sehr
stabil ist. Die Verminderung des Querschnittes der Profile des Stockrahmens 6 und
des Flügelrahmens 7 bringen eine beachliche Einsparung an Werkstoff und eine ästhetisch
ansprechbare leichte und schlanke Konstruktion mit sich, wobei jedoch mindestens der
gleich große Lichteinfall und eine bessere Wärmedämmung gesichert ist. Die Verminderung
des Querschnittes der Profile des Flügelrahmens bewirkt zudem dass die Schwenkachse
der Scharnierbeschläge 10 sich in einer Ebene befinden welche nahe der Ebene mit dem
Schwerpunkt liegt welcher vorwiegend von der Position der Glasscheibe 8 bestimmt wird;
dies bring eine Verminderung der zur Ebene des Flügels angewinkelten Belastungen mit
sich und bewirkt somit die Verminderung des Verschleißes an den Scharnierbeschlägen
10 insbesondere wenn diese von der zwischen Stockrahmen und Flügelrahmen (Fig. 3)
eingesetzt Art sind und somit noch näher an der, den Schwerpunkt der Glasscheibe 8
enthaltenden, Ebene sich befinden.
[0017] Der erfindungsgemäße Blendrahmen 4 mit L-förmigem Querschnitt ermöglicht eine bequeme
und gepflegte Feinbearbeitung der angrenzenden Teile und Oberflächen der Wand 1 sowie
auch der Anbringung der Fensterbänke 3, 3a und die nachträgliche bequeme Montage und
auch Demontage des Fensters mittels einfacher Werkzeuge und ohne Gefahr dass die vorher
an der Wand durchgeführten Arbeiten beschädigt werden.
[0018] Erfindungsgemäß kann, zwischen der inneren Fläche 6x des äußeren Anschlags 6a des
Stockrahmens 6 und der entsprechenden äußeren Fläche der Glasscheibe 8 welche komplanar
mit der äußeren Stirnfläche 7x des Flügelrahmens 7 ist, eine Dichtung vorgesehen sein.
Die besagte Dichtung kann am unteren horizontalen Profil des Stockrahmens auch am
Regenschutzprofil vorgesehen sein.
[0019] Erfindungsgemäß erfolgt der Abfluss von eventuellem Kondenswasser oder von Wasser
welches zwischen dem Stockrahmen 6 und dem Flügelrahmen 7 in den, auf die mittlere
Fensterdichtung bezogen, äußeren Zwischenraum eingedrungen ist, über einem Sammelkanal
9 mit mindestens einem Abflussröhrchen 9b, dieses ist im unteren horizontalen Profil
des Stockrahmens vorgesehen, dabei steht das freie äußere Ende des Abflussröhrchens
9b über die vertikale Außenfläche der Wand, bzw. der daran angebrachten Wanddämmung
1a, vor.
1. Fenster mit hohem Wärmedämmkoeffizient welches unter Zwischenlage eines Blendrahmens
eingesetzt wird und einen oder mehrere Flügel mit stirnseitig am Flügelrahmen aufgeklebten
Isolierscheiben aufweist, wobei die Scheiben bei geschlossenem Flügel am außen vom
Stockrahmen vorstehenden Anschlag anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendrahmen (4) L-förmigen Querschnitt hat und mit den in einer gleichen vertikalen
Ebene liegenden Schenkeln einen stirnseitigen Anschlag für den eingesetzten Stockrahmen
(6) bildet und dass diese besagten Schenkel, von den dazu im Winkel von 90° angeordneten
Schenkeln welche den Umfangsbereich des Stockrahmens (6) aufnehmen, so weit vorstehen
dass sie stirnseitig die Profile des Stockrahmens (6) wesentlich oder vollständig
abdecken um die äußeren Feinbearbeitungen an der Wand (1) oder an der daran befestigten
Wärmedämmung (1a), bzw. das Einsetzen der äußeren Fensterbänke (3) und/oder die Anbringung
der äußeren Laibungen, fluchtend mit den Längsflächen (4y) an den freien Randbereichen
der besagten Schenkel des Blendrahmens (4) durchzuführen, wobei die gesamte stirnseitige
Außenfläche des Stockrahmens (6), zusammen mit dessen äußerem Anschlag (6a), abgedeckt
wird.
2. Fenster gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Wärmedämmkoeffizient und von der Stärke der Wärmedämmung welche
außen an die in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegenden Schenkel des Blendrahmens
(4) anliegt, die Stärke des Querschnittes der, den Stockrahmen (6) bildenden, Profile
reduziert werden kann und dass, in Abhängigkeit des reduzierten Querschnittes der
Profile des Stockrahmens (6), auch der Querschnitt des Flügelrahmens (7) reduziert
werden kann, wobei dieser stirnseitig thermisch von der Isolierglasscheibe (8) abgeschirmt
ist welche ihrerseits, zusammen mit der Stirnfläche (7x) des Profils an der Fläche
(6x) des Außenanschlages (6a) des von außen thermisch abgeschirmten Stockrahmens (6)
anliegt.
3. Fenster gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächen (4y) des Blendrahmens und die entsprechenden Flächen (6y) des Stockrahmens,
welche als einzige der Witterung ausgesetzt sind, mit flachen Profilen (6b) abgedeckt
sind welche vorteilhafterweise auch den Verbindungsbereich zur Putzschicht der Wand,
zur angebrachten Wärmedämmschicht und/oder zur Fensterbank (3), zu eventuellen vertikalen
Fensterlaibungen und einem eventuellen äußeren Rollokasten (2) abdecken.
4. Fenster gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere horizontale Profil des Stockrahmens (6) mit einem Sammelkanal (9) für
Kondenswasser und/oder für Wasser welches von außen eindringt und über Durchlässe
(9b) aus dem Zwischenraum, zwischen Stockrahmen (6) und Flügelrahmen (7) im Bereich
außerhalb der mittleren Fensterdichtung abfließt, ausgestattet ist und dass der besagte
Sammelkanal (9) mit mindestens einem Abflussröhrchen (9a) versehen ist welches die
Wand oder die daran angebrachte Wärmedämmung durchdringt und über die vertikale Außenfläche
der Wand oder der besagten Wärmedämmung vorsteht.
5. Fenster gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Oberfläche (7y) der Profile des Flügelrahmens (7) welche die Breite des
inneren vertikalen Anschlages für die aufgeklebte Isolierglasscheibe (8) bildet, wesentlich
in der gleichen Ebene der Fläche (6y) liegt welche die Breite des äußeren Anschlages
(6a) des Stockrahmens (6) für den Flügelrahmen (7) bildet.