[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein flüssiges und hoch konzentriertes Alleinwaschmittel
sowie dessen Verwendung.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Alleinwaschmittel umfassen vier wesentliche Komponenten, nämlich Alkalispender, Komplexbildner,
Tensid und optische Aufheller. Vollwaschmittel unterscheiden sich von Alleinwaschmitteln
dadurch, dass sie zusätzlich noch Bleichmittel enthalten.
[0003] Waschmittel werden in flüssiger oder fester Form eingesetzt. Generell weisen aber
flüssige Waschmittel gegenüber festen, teilchen- oder pulverförmigen Waschmitteln
einige anwendungstechnische Vorteile auf. Sie lassen sich leicht manuell, vor allem
aber auch automatisch einfacher dosieren und sind schneller und besser wasserlöslich.
[0004] Während die automatisierte Dosierung von Pulverwaschmitteln (z.B. mittels einer Pulvermühle)
eines erhöhten technischen Aufwandes bedarf oder auf die Vorhaltung einer Lösung des
Waschmittelpulvers, die sogenannte "Stammlauge", zurückgreift, sind flüssige Waschmittel
direkt durch preiswerte technische Lösungen exakt dem Waschprozess zuführbar. Derzeit
erfolgt dieses durch Schlauchquetschpumpen oder Membranpumpen, bei zähflüssigen Formulierungen
auch durch teurere Zahnradpumpen. Dabei werden gewisse Anforderungen an die Fließfähigkeit
des flüssigen Waschmittels gestellt, damit dieses innerhalb eines gewissen Zeitrahmens
zum Dosierziel befördert und innerhalb gewisser Genauigkeiten dosiert werden kann.
[0005] Der Nachteil derzeit verwendeter flüssiger Waschmittel ist der, dass sie lediglich
verdünnte Lösungen der Waschmittelbestandteile darstellen. Die maximale Konzentration
der einzelnen Waschmittelkomponenten wird durch ihre Löslichkeit in der jeweiligen
Formulierung begrenzt. Deshalb muß ein gegenüber Pulverwaschmitteln deutlich höheres
Volumen der flüssigen Waschmittel zudosiert werden, um eine ausreichende Alkalität
in der Waschlauge und ausreichende Konzentrationen an Tensiden und Wasserhärte bindenden
Komplexbildnern im Waschprozess zu erreichen. Besonders die Alkalität ist sowohl für
die Waschwirkung als auch für die Wirksamkeit von Bleichmitteln entscheidend. Je höher
die sogenannte Ätzalkalität (Definition siehe nachstehend) ist, desto weniger Waschmittel
ist erforderlich.
[0006] Zur Herstellung hochkonzentrierter Flüssigwaschmittel greifen einige Hersteller auf
die Formulierung von Flüssigwaschmittel-Dispersionen oder-Suspensionen zurück. Jedoch
haben solche Flüssigwaschmittel gewöhnlich sehr hohe Viskositäten, weshalb sie schlecht
zu dosieren sind. Häufig muss bei den Dosiersystemen aufgrund der hohen Viskosität
auf teure Zahnradpumpensysteme zurückgegriffen werden. Ansonsten sind die Dosierungsmenge
oder der Dosierungszeitpunkt ungenau. Darüber hinaus tendieren Flüssigwaschmittel-Dispersionen
oder Suspensionen zur Phasentrennung, insbesondere bei Temperaturschwankungen und
längeren Lagerzeiten, wodurch ihr Gebrauch beeinträchtigt oder unmöglich wird.
[0007] Um in der Waschlauge eine ausreichend hohe Alkalität zu erreichen, müsste bei der
Herstellung hoch konzentrierter Alleinwaschmittel insbesondere der Anteil der Alkalikomponente
stark erhöht werden. Dabei treten jedoch Probleme beim Formulieren auf, da sowohl
die Tensidkomponente als auch der optische Aufheller sich nicht mehr einarbeiten lassen.
[0008] In
WO 03/018733 A1 wird eine schaumarme Tensidmischung beschrieben, die bei stark alkalischen Bedingungen
verwendet werden kann und die wenigstens ein C
3- bis C
10-Alkylpolyglucosid, wenigstens ein Aminoxid, wenigstens ein polycarboxyliertes Alkoholalkoxylat
und wenigstens ein Alkoholalkoxylat enthält. Die Mischung kann mit anderen optionalen
Bestandteilen kombiniert werden, einschließlich einer Quelle für Alkalinität, Wasser-Konditioniermitteln,
einer Quelle für Chlor, Silikaten, Lösungsmitteln, hochschaumigen Aminoxiden, anderen
Tensiden etc., um ein Reinigungskonzentrat zu bilden.
Aufgabe
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand daher darin, ein hoch konzentriertes
flüssiges Alleinwaschmittel bereitzustellen, das beim Waschen eine ausreichend hohe
Alkalität liefert, gleichzeitig die übrigen Komponenten in ausreichend hohen Konzentrationen
enthält und eine gut zu dosierende und zu handhabende Form besitzt.
Lösung
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein flüssiges Alleinwaschmittel, welches
die Merkmale aufweist, die im Patentanspruch 1 definiert sind.
[0011] Das erfindungsgemäße hoch konzentrierte flüssige Alleinwaschmittel bietet aufgrund
des hohen Gehalts an Alkalispender, der die entsprechende Ätzalkalität im Waschmittel
liefert, beim Waschen eine ausreichend hohe Alkalität. Gleichzeitig ist es erfindungsgemäß
überraschend gelungen, die übrigen Komponenten, insbesondere Tenside und optische
Aufheller, in ausreichend hohen Konzentrationen in das Alleinwaschmittel einzubringen,
so dass man eine klare Lösung erhält und ohne dass Bestandteile ungelöst bleiben oder
ausfallen und eine Dispersion oder Suspension bilden. Das erfindungsgemäße Alleinwaschmittel
ist gut zu dosieren und zu handhaben, so dass es mit preiswerten Pumpensystemen sicher
und genau dosiert werden kann.
Tenside
[0012] Die für das erfindungsgemäße Alleinwaschmittel geeigneten Tenside haben anionischen,
amphoteren oder nichtionischen Charakter. Tenside sind waschaktive Substanzen und
verbessern die Schmutzablösung. Weiterhin wirken die eingesetzten Tenside als Emulgatoren
bzw. als Lösungsvermittler in der Formulierung selbst und im Waschprozess. Die verwendeten
Tenside erhöhen auch das Pigment- und Schmutztragevermögen der Waschflotte.
[0013] Als anionische Tenside können unter anderem Alkyl- oder Arylsulfate und Alkyl- oder
Arylsulfonate eingesetzt werden. Darunter fallen zum Beispiel C
10-13-Alkylbenzolsulfonate, sekundäre Alkansulfonate mit üblicherweise vorkommenden Kettenlängen
von 12 bis 18 Kohlenstoffatomen sowie Olefinsulfonate. Letztere sind produktionsbedingt
Gemische aus Alkensulfonaten und Hydroxyalkansulfonaten mit Kohlenwasserstoffkettenlängen
von üblicherweise 10 bis 18 Kohlenstoffatomen. Aber auch Tenside mit kürzeren als
die genannten Kettenlängen können zweckmäßigerweise eingesetzt werden und dienen oft
als Formulierungshilfen bzw. Hydrotrope.
[0014] Beispiele sind Alkalisalze von n-Alkyl- bzw. iso-Alkylsulfosäuren, wie Hexyl- oder
Octylsulfonsäuren, Natriumcumolsulfonat oder Xylolsulfonat. Auch α-Sulfofettsäureester,
üblicherweise abzuleiten von C
14-18-Fettsäuren, und C
12-18-Alkylsulfate sind einsetzbar. Weitere verwendbare anionische Tenside sind die Alkylethersulfate,
basierend auf verzweigten oder unverzweigten C
10-12-Alkoholen, die nach Ethoxylierung (meist mit ein bis zwei Mol Ethylenoxid pro Alkohol)
zum Mono- bzw. Diester der Schwefelsäure umgesetzt werden. Einsetzbar sind auch Sulfosuccinate,
z.B. Mono- oder Diester der α-Sulfobernsteinsäure mit verzweigten oder unverzweigten,
eventuell ethoxylierten Alkanolen oder Alkenolen. Es eignen sich aber auch Seifen,
beispielsweise Kaliumsalze von ungesättigten C
14-18- und C
16-18-Fettsäuren, oder auch methylcarboxylierte Alkoholethoxylate, zum Beispiel Derivate
von C
6-18-Alkoholen mit unterschiedlichem Ethoxylierungsgrad. Außerdem können auch Aryl- oder
Alkylphosphorsäureester bzw. Phosphorsäureester von Aryl- oder Alkylpolyglykolethern
eingesetzt werden, zum Beispiel Octylphenoxypolyethoxyethylphosphat. Alle diese anionischen
oberflächenaktiven Substanzen können prinzipiell als die jeweilige freie Säure, bevorzugt
aber als ihr Salz, besonders bevorzugt als Natrium- oder Kaliumsalz eingesetzt werden.
Grundsätzlich sind im Hinblick auf Kettenlänge der Kohlenwasserstoffreste, im Hinblick
auf den Ethoxylierungsgrad und im Hinblick auf die Anzahl der ionischen Gruppen die
Grenzen nur durch ihre Verfügbarkeit bzw. Synthesemöglichkeiten gesetzt.
[0015] Amphotere Tenside enthalten sowohl eine kationische oder kationogene als auch eine
anionische oder anionogene funktionelle Gruppe. Kationogen bzw. anionogen bedeutet
hier, dass in Abhängigkeit vom pH-Wert eine kationische bzw. eine anionische Grenzstruktur
plausibel ist. Diese Tensidklasse weist folglich je nach pH-Wert ihrer Lösung eine
negative, eine positive oder keine Nettoladung auf. Üblicherweise zeigen diese Tenside
im alkalischen Milieu der Waschlauge eine negative Gesamtladung. Als amphotere Tenside
können zum Beispiel solche eingesetzt werden, die sowohl mindestens eine Aminofunktion
als auch mindestens eine Sulfonsäure- oder Carboxylfunktion tragen, beispielsweise
Aminosäuren, deren Aminogruppe sowohl einer Alkylierung als auch einer Carboxyalkylierung
unterzogen wurde.
[0016] Als nichtionische Tenside kommen zum Beispiel ethoxylierte Alkohole und/oder ethoxylierte
und propoxylierte Alkohole in Betracht. Bei dieser Gruppe kann es sich um Derivate
verzweigter oder unverzweigter Alkohole unterschiedlicher Kettenlängen von üblicherweise
8 bis 18 Kohlenstoffatomen handeln, die ethoxyliert oder ethoxyliert und propoxyliert
sind. Neben der Kettenlänge der Alkoholreste variiert die Anzahl der Ethoxy- bzw.
Propoxy-Einheiten. Hierbei kann die statistische Verteilung der Ethoxy- und Propoxy-Einheiten
sowohl breit als auch schmal ("narrow range ethoxylates") sein. Im Falle der nichtionischen
Tenside, die sowohl Ethoxy- als auch Propoxy-Einheiten tragen, können diese statistisch
verteilt sein oder in Form von Blockcopolymeren vorliegen. Desweiteren können die
Polyethoxy- bzw. Polyethoxypropoxyketten mit einer primären Alkoholfunktion enden
oder an dieser Stelle verethert ("end-capped") sein, beispielsweise mit einem Alkylrest.
[0017] Auch Polyhydroxyfettsäureamide oder N-Alkylglucamide sind prinzipiell als nichtionische
Tenside verwendbar. Dabei handelt es sich um sekundäre oder tertiäre Fettsäureamide,
die theoretisch zurückzuführen sind auf eine verzweigte oder unverzweigte, gesättigte
oder ungesättigte Fettsäure und ein primäres oder sekundäres Polyhydroxyalkylamin,
welches an der Aminogruppe zusätzlich zum Polyhydroxyalkylrest zwei Wasserstoffatome
(primäres Amin) oder ein Wasserstoffatom und einen weiteren Alkyrest (sekundäres Amin)
trägt. Das Polyhydroxyalkylamin kann theoretisch zurückgeführt werden auf ein monomeres,
dimeres oder oligomeres Saccharid, welches in einer reduktiven Aminierung umgesetzt
wurde mit Ammoniak oder einem primären Amin. Auch nichtionische Tenside aus der Gruppe
der Alkylaminoxide können geeignet sein. Diese Tenside sind theoretisch zurückführbar
auf tertiäre Amine, welche durch Oxidation zum entsprechenden Aminoxid umgesetzt wurden.
Das Aminoxid trägt meist einen längeren und zwei kürzere Kohlenwasserstoffreste, wie
zum Beispiel im C
10-Alkyl-dimethylaminoxid. Eine weitere Gruppe verwendbarer nichtionischer Tenside sind
die Alkylpolyglycoside (APG), welche erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind. Bei
den Alkylpolyglycosiden handelt es sich um Vollacetale, theoretisch zurückführbar
auf Mono-, Di- oder Oligosaccharide, von z. B. Glucose, welche am anomeren C-Atom
einen primären unverzweigten oder verzweigten Alkylrest tragen, welcher üblicherweise
eine Kettenlänge zwischen 4 und 22 C-Atomen aufweist. Die Anzahl der Glycosideinheiten
liegt üblicherweise zwischen 1 und 10, die glycosidische Bindung zur nächsten Zuckereinheit
kann an allen vier möglichen Hydroxygruppen erfolgen, so dass es sich um Isomerengemische
handelt.
[0018] In dem erfindungsgemäßen Alleinwaschmittel umfassen das eine oder die mehreren Tenside
Alkylpolyglycoside. Von den oben genannten Tensidarten weisen vor allem Alkylpolyglycoside
eine hohe Elektrolyttoleranz auf, d. h. weshalb sich Alkylpolyglycoside gut in stark
alkalische und/oder stark salzhaltige Formulierungen einarbeiten lassen. Sie bilden
auch unter stark alkalischen Bedingungen stabile, einphasige Lösungen und bleiben
indifferent. Sie haben sich für die vorliegende Erfindung daher als sehr geeignet
erwiesen.
[0019] In dem erfindungsgemäßen Alleinwaschmittel ist/sind das eine oder die mehreren Tenside
in einer Menge von 2 bis 10 Gew.-% enthalten.
Alkalispender
[0020] Als Alkalispender für ein klares Flüssigwaschmittel eignen sich alle toxikologisch
unbedenklichen löslichen Substanzen, die den pH-Wert der Waschflotte erhöhen. Ihre
Aufgabe ist es, Alkalität in der Waschlauge bereitzustellen, die Ablösung von partikulärem
Schmutz von dem Waschgut zu erleichtern, zellulosische Textilfasern zu quellen und
auch die Bleichwirkung von unter Umständen zusätzlich eingesetzten Bleichmitteln,
wie Peroxysäuren und Wasserstoffperoxid, bzw. die Bildung von Aktivsauerstoff aus
deren Vorstufen zu unterstützen.
[0021] Beispiele für Alkalispender sind Alkaliphosphate, wie Alkaliorthophosphate, Alkalipyrophosphate
und Alkalitripolyphosphate, Alkalicarbonate, Alkalisilikate, wie Alkaliwasserglas,
Alkalimetasililate, Alkalidisilikate, Alkalialumosilikate und Alkalihydroxide.
[0022] In dem erfindungsgemäßen Alleinwaschmittel ist/sind der eine oder die mehreren Alkalispender
unter Kaliumhydroxid und Natriumhydroxid oder Gemischen der vorgenannten ausgewählt.
[0023] In dem erfindungsgemäßen Alleinwaschmittel ist/sind der eine oder die mehreren Alkalispender
in einer Menge von 35 bis 45 Gew.-% enthalten.
Komplexbildner
[0024] Als Komplexbildner, die der Entfernung von Wasserhärte und Übergangsmetallkationen
dienen und die Stabilisierung des Bleichprozesses und die Schmutzentfernung unterstützen,
eignen sich Polyelektrolyte. Geeignete Vertreter sind mehrwertige Carbonsäuren bzw.
deren Alkalisalze, wie zum Beispiel Zitronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure,
Äpfelsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Zuckersäuren. Geeignet sind auch Nitrilotriessigsäure
und deren Derivate, sofern nicht aus ökologischen Gründen auf deren Einsatz verzichtet
werden soll. Weiterhin geeignet sind N-carboxyalkylierte Aminosäuren, wie
N,
N-Biscarboxymethylalanin, aber auch 2-Hydroxycarboxylate, wie Glycolsäure und Milchsäure,
und mehrwertige organische Phosphonsäuren, wie 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure
(HEDP) oder Diethylentriaminpentamethylenphosphonsäure (DTPMP).
[0025] Erfindungsgemäß eingesetzte Vertreter sind Zitronensäure,
N,
N-Biscarboxymethylalanin, Glycolsäure und Milchsäure und Diethylentriaminpentamethylenphosphonsäure
(DTPMP). Erfindungsgemäß besonders bevorzugt ist Diethylentriaminpentamethylenphosphonsäure
(DTPMP). Im Rahmen der Erfindung können die genannten Verbindungen sowohl in Form
ihrer Salze als auch direkt in Form der freien Säuren eingesetzt werden.
[0026] In dem erfindungsgemäßen Alleinwaschmittel ist/sind der eine oder die mehreren Komplexbildner
in einer Menge von 2 bis 10 Gew.-%, bevorzugt von 3 bis 5 Gew.-% enthalten.
Ätzalkalität
[0027] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Alleinwaschmittels weist
es eine Ätzalkalität von mehr als 30%, vorzugsweise von mehr als 35 % auf.
[0028] Das erfindungsgemäße Alleinwaschmittel liegt im Temperaturbereich von -15 bis +40
°C als stabile Lösung vor.
Viskosität
[0029] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Alleinwaschmittels weist
es im Temperaturbereich von 0 bis 20 °C eine Viskosität von weniger als 250 mPa s,
vorzugsweise weniger als 200 mPa s, besonders bevorzugt weniger als 150 mPa s auf.
Optische Aufheller
[0030] Optische Aufheller sind Fluoreszenzfarbstoffe, die bei der Herstellung oder während
der Wäsche auf dem Textil physikalisch gebunden werden. Sie absorbieren elektromagnetische
Strahlung im nahen UV-Bereich und geben diese aufgenommene Energie in Form kurzwelliger
Strahlung im sichtbaren Bereich wieder ab. Dadurch wird der violette bis blaue Anteil
der von dem Textil emittierten Strahlung erhöht, wodurch der subjektive und messbare
Weißgrad des Textils zunimmt.
[0031] Beispiele für optische Aufheller sind trans-Stilben-Verbindungen und -Derivate davon,
Bis-Styryl-Biphenyl-Verbindungen und -Derivate davon oder Gemische der vorgenannten
Verbindungen. Diese optischen Aufheller sind ganz besonders für natürliche Fasern,
insbesondere Baumwolle, geeignet.
[0032] Geeignete trans-Stilben-Aufheller sind beispielsweise 4-4'-Bis(triazinylamino)stilben-2,2'-sulfonsäuren,
deren Triazinylreste weitere aliphatische oder aromatische Reste tragen, die ihrerseits
wiederum funktionelle Gruppen wie Carboxyl-, Sulfonsäure-, Amino- oder Polyethylenglykolgruppen
tragen können, wie Dinatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonato-phenyl]ethenyl]benzolsulfonat,
Tetranatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat,
Hexanatrium-2-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[[4-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(2,5-disulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]-3-sulfonatophenyl]amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]benzene-1,4-disulfonat
oder Dinatrium-5-[[4-methoxy-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-methoxy-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat.
[0033] Geeignete trans-Stilben-Aufheller sind auch 4,4'-Bis(triazol-2-yl)-Derivate, bei
denen die Triazolringe durch Alkyl-, Aryl oder Sulfonarylgruppen substituiert sind.
Geeignet sind auch Stilbenylnaphtotriazole, bei denen der Stilbenchromophor in 4-Position
durch einen Naphthotriazol-2-yl-rest substituiert ist. Sowohl der Stilbenchromophor
als auch der Naphthotriazolrest können zudem Sulfonsäure-, Chlorid-, Nitril-, Amino-
oder Alkylgruppen tragen, wie z. B. Natrium-5-benzo[e]benzotriazol-2-yl-2-[(E)-2-phenylethenyl]benzolsulfonat.
[0034] Auch Bis(styryl)biphenyl-Aufheller sind üblicherweise an ihren Styrylkomponenten
substituiert. Häufige Substituenten sind Sulfonsäurereste, aber auch Chlorid- oder
Nitrilsubstituentenulfonat, wie z. B. Dinatrium-2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]ethenyl]-benzolsulfonat,
Dinatrium-2-[(E)-2-[4-[4-[(E)-2-(4-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]ethenyl]-benzolsulfonate
oder Dinatrium-5-[(E)-2-phenylethenyl]-2-[4-[(E)-2-phenylethenyl]-2-sulfonatophenyl]-benzolsulfonat.
[0035] Ebenfalls geeignet ist die Verwendung von amphoteren optischen Aufhellern, wie sie
in der Patentschrift
DE 600 10 518 T2 beschrieben werden. Dabei handelt es sich um Bis(triazinylamino)stilben-2,2'-sulfonsäuren,
an welche mindestens ein mehrfach positiv geladener Kohlenwasserstoffrest gebunden
ist.
[0036] Für die Erhöhung des Weißgrades von Polyester-Gewebe sind Benzoxazol-Aufheller, wie
zum Beispiel 2,5-Bis(benzoxazol-2-yl)thiophen, oder Coumarinaufheller, wie zum Beispiel
7-Diethylamino-4-methylcoumarin, ebenfalls geeignet. Die Substituenten beeinflussen
die Polarität und Hydrophilie der Farbstoffmoleküle und damit ihre Affinität zur Textiloberfläche.
Dabei steigt mit der Anzahl negativ geladener Gruppen, wie zum Beispiel Carboxyl-
oder Sulfonsäuregruppen, die im neutralen bis alkalischen Milieu deprotoniert sind,
die Wasserlöslichkeit. Gleichzeitig sinkt durch elektrostatische Wechselwirkung die
Affinität zur Textiloberfläche, die im alkalischen Milieu ein negatives Zeta-Potential
aufweist.
[0037] In dem erfindungsgemäßen Alleinwaschmittel ist/sind der eine oder die mehreren optischen
Aufheller ausgewählt unter den trans-Stilben-Verbindungen Dinatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat,
Tetranatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat
und Dinatrium-2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]ethenyl]-benzolsulfonat.
[0038] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Alleinwaschmittels liegt
es im Gemisch mit weiteren üblichen Additiven vor, vorzugsweise mit Tensidmischungen,
Enzymen und/oder Bleichmitteln, wie Natriumhypochlorid, Wasserstoffperoxid oder Peroxysäurederivaten.
[0039] Die Erfindung umfaßt auch die Verwendung des erfindungsgemäßen flüssigen Alleinwaschmittels
zum Waschen und/oder Reinigen von textilen Flächengebilden.
[0040] Das erfindungsgemäße flüssige Alleinwaschmittel hat den wesentlichen Vorteil, dass
es aufgrund der hohen Konzentration seiner Bestandteile in Bezug auf die Dosiermenge
wie ein Waschmittelpulver eingesetzt werden kann.
[0041] Aufgrund der im Vergleich zu bekannten flüssigen Waschmitteln geringen benötigten
Einsatzmenge hat das erfindungsgemäße flüssige Alleinwaschmittel ökonomische Vorteile
bei Lagerung, Produktion und Transport.
[0042] Bei dem erfindungsgemäßen flüssigen Alleinwaschmittel handelt es sich nicht um eine
Suspension oder Dispersion, sondern um eine transparente, bei Lagertemperaturen zwischen
-15 und +40 °C stabile Lösung. Diese Lösung zeigt keine Phasentrennung über den genannten
Temperaturbereich und taut nach dem Einfrieren wieder homogen auf.
[0043] Dabei weist die Erfindung gegenüber derzeit auf dem Markt befindlichen flüssigen
Alleinwaschmittelformulierungen eine etwa doppelt so hohe Ätzalkalität auf. Die Ätzalkalität
ist definiert als der tatsächliche oder theoretisch anzunehmende Anteil an Natriumhydroxid
in Gewichtsprozent in der Formulierung, der der molaren Menge Salzsäure entspricht,
die benötigt wird, um den Indikator Phenolphthalein von violett nach farblos umschlagen
zu lassen, was etwa bei einem pH-Wert von 8,2 erfolgt. Die Ätzalkalität entspricht
also dem tatsächlichen oder theoretischen Anteil an freier, nicht neutralisierter
Natronlauge in der Formulierung.
[0044] Übliche Ätzalkalitäten bekannter flüssiger Alleinwaschmittel wie z.B. Osmaflux (Christeyns),
Turbo Emulsion (Ecolab), Clax Profi (Johnson Diversey), Waschpon (Van Baerle), Derval
Solo (Kreussler) liegen zwischen 9 und 15 % Ätzalkalität, wobei diese bekannten Waschmittel
teilweise Flüssigwaschmittel-Dispersionen mit den oben beschriebenen Nachteilen sind.
[0045] Demgegenüber weist die vorliegende Erfindung eine Ätzalkalität von mehr als 25 %,
bevorzugt von mehr als 30 % auf und ist zudem eine klare Flüssigkeit mit für die automatische
Dosierung sehr gut geeigneter Viskosität von unter 300 mPa·s im Temperaturbereich
von 0 °C bis 20 °C.
[0046] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Beispielformulierungen weiter erläutert.
Beispiel 1:
[0047]
| NaOH |
25,7 g |
| KOH |
12,5 g |
| N,N-Bis(carboxyalkyl)octylamin |
0,5 g |
| Glykolsäure |
2,8 g |
| Butylglucosid |
5,1 g |
| N,N-Bis(carboxymethyl)alanin |
3,0 g |
| DTPMP |
2,1 g |
| Stilben-Aufheller *) |
0,15 g |
| Rest Wasser ad 100 g |
|
| *) Stilben-Aufheller hier: Tetranatrium 5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonato-phenyl]ethenyl]benzolsulfonat |
Beispiel 2:
[0048]
| NaOH |
24,7 g |
| KOH |
14,5 g |
| N,N-Bis(carboxyalkyl)octylamin |
0,5 g |
| Glykolsäure |
1,3 g |
| Butylglucosid |
5,1 g |
| DTPMP |
2,0 g |
| Stilben-Aufheller *) |
0,10 g |
| Rest Wasser ad 100 g |
|
| *) Stilben-Aufheller hier: Dinatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat |
Beispiel 3:
[0049]
| NaOH |
27,0 g |
| KOH |
12,5 g |
| N,N-Bis(carboxyalkyl)octylamin |
0,5 g |
| Zitronensäure: |
2,5 g |
| Butylglucosid |
5,1 g |
| N,N-Bis(carboxymethyl)alanin |
5,5 g |
| Stilben-Aufheller *) |
0,3 g |
| Rest Wasser ad 100 g |
|
| *) Stilben-Aufheller hier: Tetranatrium 5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonato-phenyl]ethenyl]benzolsulfonat |
Beispiel 4:
[0050]
| NaOH |
24,2 g |
| KOH |
12,7 g |
| N,N-Bis(carboxyalkyl)octylamin |
0,5 g |
| Glykolsäure: |
2,8 g |
| Butylglucosid |
5,2 g |
| N,N-Bis(carboxymethyl)alanin |
3,0 g |
| DTPMP |
2,1 g |
| C13-15-Alkohol-7EO: |
1,0 g |
| Bis-Styryl-Biphenyl-Aufheller-Aufheller *) |
0,02 g |
| Rest Wasser ad 100 g |
|
| *) Bis-Styryl-Biphenyl-Aufheller hier: Dinatrium 2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]ethenyl]-benzolsulfonat |
Beispiel 5:
[0051]
| NaOH |
24,7 g |
| KOH |
14,5 g |
| Octylphenoxypolyethoxyethylphosphat: |
2,7 g |
| Glykolsäure: |
1,4 g |
| Butylglucosid |
5,0 g |
| DTPMP |
2,0 g |
| Bis-Styryl-Biphenyl-Aufheller-Aufheller *) |
0,01 g |
| Rest Wasser ad 100 g |
|
| *) Bis-Styryl-Biphenyl-Aufheller hier: Dinatrium 2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]ethenyl]-benzolsulfonat |
1. Flüssiges Alleinwaschmittel, welches
| 2 bis 10 Gew.-% |
eines oder mehrerer anionischer, amphoterer oder nichtionischer Tenside, |
| 35 bis 45 Gew.-% |
eines oder mehrerer Alkalispender, |
| 2 bis 10 Gew.-% |
eines oder mehrerer Komplexbildner und |
| 0,01 bis 2,0 Gew.-% |
eines oder mehrerer optischer Aufheller |
enthält und eine Ätzalkalität von mehr als 25% besitzt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das eine oder die mehreren Tenside Alkylpolyglycoside umfasst bzw. umfassen,
- der eine oder die mehreren Alkalispender ausgewählt ist/sind unter Kaliumhydroxid
und Natriumhydroxid oder Gemischen der vorgenannten,
- der eine oder die mehreren Komplexbildner ausgewählt ist/sind unter Zitronensäure,
Glycolsäure, N,N-Biscarboxymethylalanin, Diethylentriaminpentamethylenphosphonsäure
und Kombinationen hiervon,
- der eine oder die mehreren optischen Aufheller ausgewählt ist/sind unter
∘ Dinatrium-2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]-ethenyl]-benzolsulfonat,
∘ Dinatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat,
∘ Tetranatrium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)-amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzolsulfonat,
und wobei das Alleinwaschmittel im Temperaturbereich von -15 bis +40 °C als stabile
klare Lösung vorliegt, ohne dass Bestandteile ungelöst bleiben oder ausfallen und
eine Dispersion oder Suspension bilden, wobei diese Lösung im Temperaturbereich von
0 °C bis 20 °C eine Viskosität von weniger als 300 mPa s aufweist.
2. Flüssiges Alleinwaschmittel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine oder die mehreren Tenside das Alkylpolyglycosid Butylglucosid umfasst bzw.
umfassen.
3. Flüssiges Alleinwaschmittel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Ätzalkalität von mehr als 30%, vorzugsweise von mehr als 35 % aufweist.
4. Flüssiges Alleinwaschmittel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es im Temperaturbereich von 0 bis 20 °C eine Viskosität von weniger als 250 mPa s,
vorzugsweise weniger als 200 mPa s, besonders bevorzugt weniger als 150 mPa s aufweist.
5. Verwendung eines flüssigen Alleinwaschmittels nach einem der vorangegangenen Ansprüche
zum Waschen und/oder Reinigen von textilen Flächengebilden.
1. Liquid basic detergent, comprising
| from 2 to 10% wt .-% |
of one or more anionic, amphoteric or nonionic surfactants, |
| from 35 to 45% wt .-% |
of one or more alkali donors, |
| from 2 to 10% wt .-% |
of one or more complexing agents and |
| from 0.01 to 2.0 wt .-% |
of one or more optical brighteners |
and having an etching alkalinity of more than 25%,
characterized in that
- the one or more surfactant comprises or comprise alkylpolyglycosides,
- the one or more alkali donor is/are selected from potassium hydroxide and sodium
hydroxide or mixtures thereof,
- the one or more complexing agent is/are selected from citric acid, glycolic acid,
N,N-biscarboxymethylalanine, diethylenetriaminepentamethylenephosphonic acid and combinations
thereof,
- the one or more optical brightener is/are selected from
∘ disodium-2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophenyl)ethenyl]phenyl]phenyl]-ethenyl]benzenesulfonate,
∘ disodium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-(phenylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzenesulfonate,
∘ tetrasodium-5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyethyl)amino]-6-[(4-sulfonatophenyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophenyl]ethenyl]benzenesulfonate,
and wherein the basic detergent, in the temperature range from -15 to +40 °C, is present
as a stable clear solution without components remaining undissolved or precipitating
and forms a dispersion or suspension, said solution, in the temperature range from
0 °C to 20 °C, having a viscosity of less than 300 mPa s.
2. Liquid basic detergent according to one of the preceding claims, characterized in that the one or more surfactant comprises or comprise the alkylpolyglycoside butylglucoside.
3. Liquid basic detergent according to one of the preceding claims, characterized in that it has an etching alkalinity of more than 30%, preferably of more than 35%.
4. Liquid basic detergent according to one of the preceding claims, characterized in that it has, in the temperature range of 0 to 20 °C, a viscosity of less than 250 mPa
s, preferably less than 200 mPa s, more preferably less than 150 mPa s.
5. Use of a liquid basic detergent according to one of the preceding claims for washing
and/or cleaning of textile fabrics.
1. Détergent universel liquide, qui contient
| 2 à 10 % en poids |
d'un ou de plusieurs tensioactifs anioniques, amphotères ou non-ioniques, |
| 35 à 45 % en poids |
d'un ou de plusieurs distributeurs d'alcalis, |
| 2 à 10 % en poids |
d'un ou de plusieurs agents complexants, et |
| 0,01 à 2,0 % en poids |
d'un ou de plusieurs azurants optiques, |
et présente une alcalinité caustique supérieure à 25 %,
caractérisé en ce que
- le ou les différents tensioactifs comprennent des alkylpolyglycosides,
- le ou les différents distributeurs d'alcalis sont choisis parmi l'hydroxyde de potassium
et l'hydroxyde de sodium, ou des mélanges de ceux-ci,
- le ou les différents agents complexants sont choisis parmi l'acide citrique, l'acide
glycolique, la N,N-biscarboxyméthylalanine, l'acide diéthylènetriaminepentaméthylènephosphonique,
et des combinaisons de ceux-ci,
- le ou les différents azurants optiques sont choisis parmi
- le 2-[(Z)-2-[4-[4-[(Z)-2-(2-sulfonatophényl)éthényl]phényl]phényl]-éthényl]-benzènesulfonate
disodique,
- le 5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyéthyl)amino]-6-(phénylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyéthyl)amino]-6-(phénylamino)-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophényl]éthényl]benzènesulfonate
disodique,
- le 5-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl-(2-hydroxyéthyl)amino]-6-[(4-sulfonatophényl)-amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-[(E)-2-[4-[[4-[(3-amino-3-oxopropyl)-(2-hydroxyéthyl)amino]-6-[(4-sulfonatophényl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-2-sulfonatophényl]éthényl]benzènesulfonate
tétrasodique,
et le détergent universel se présentant dans la plage de températures de -15 à +40
°C sous forme d'une solution limpide et stable, sans que des constituants restent
insolubles ou précipitent et forment une dispersion ou une suspension, cette solution
présentant dans la plage de températures de 0 °C à 20 °C une viscosité inférieure
à 300 mPa.s.
2. Détergent universel liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ou les différents tensioactifs comprennent l'alkylpolyglycoside butylglucoside.
3. Détergent universel liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente une alcalinité caustique supérieure à 30 %, de préférence supérieure à
35 %.
4. Détergent universel liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente dans la plage de températures de 0 à 20 °C une viscosité inférieure à
250 mPa.s, de préférence inférieure à 200 mPa.s, d'une manière particulièrement préférée
inférieure à 150 mPa.s.
5. Utilisation d'un détergent universel liquide selon l'une des revendications précédentes
pour le lavage et/ou le nettoyage de structures textiles bidimensionnelles.