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(11) |
EP 0 262 372 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.03.1992 Patentblatt 1992/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.08.1987 |
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| (54) |
Kranseilbahnwagen
Carriage for cable crane
Chariot pour dispositif de levage aérien à câble
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
29.08.1986 AT 2334/86
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.1988 Patentblatt 1988/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Stuefer, Heinz |
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A-6330 Kufstein (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grander, Michael
A-6370 Aurach 218 (AT)
- Werlberger, Josef
A-6335 Thiersee 423 (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler, Paul, Dr. et al |
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Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 177 159 US-A- 2 025 575
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DE-A- 1 531 206 US-A- 4 422 619
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kranseilbahnwagen mit einem Lastgehänge, das mittels
des Zugseiles nach Klemmung des Tragseiles heb- und senkbar ist, und mit einer Steuerung,
die an jeder beliebigen Anhaltestelle zeitverzögert von Fahrbetrieb auf Kranbetrieb
schaltet, in dem das Tragseil geklemmt und das Lastgehänge entriegelt ist, wobei das
sich wieder verriegelnde Lastgehänge unter Lösung der Tragseilklemmung von Kranbetrieb
auf Fahrbetrieb schaltet.
[0002] Derartige Kranseilbahnwagen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Da das Zugseil
einerseits zum Verfahren des Seilbahnwagens und andererseits bei geklemmtem Tragseil
zum Heben und Senken der Last verwendet wird, ist ein Wechsel der Betriebsart nach
Möglichkeit ohne besondere äußere Einflußnahme erforderlich.
[0003] Eine konstruktiv einfache Lösung wird durch eine drahtlose Fernsteuerung erreicht,
wie sie aus den AT-PSen 179 555 und 183 447 bekannt ist; deren wesentlicher Nachteil
liegt jedoch in der Gefahr möglicher Störungen, die ein nicht akzeptables Sicherheitsrisiko
beinhalten.
[0004] Die AT-PS 194 439 zeigt eine rein mechanische Lösung, deren Steuerungsteil konstruktiv
aufwendig ist, wobei vor allem auch im Kranseilbahnwagen verhältnismäßig große Kräfte
erzeugt werden müssen, die die Klemmung des Tragseiles einleiten und den Betriebsartenwechsel
ermöglichen.
[0005] Es werden daher auch schon hydraulische Einrichtungen verwendet (AT-PSen 177 159,
297 795, 328 505), die die verhältnismäßig großen Kräfte ohne weiteres erzeugen können,
wobei aber die Aufladung eines Druckbehälters über eine von fahrenden Kranseilbahnwagen
angetriebene Ölpumpe erfolgt. Abgesehen von dem relativ hohen Gewicht der Hydraulikeinrichtung
beinhalten diese Kranseilbahnwagen noch den Nachteil, daß zwei Anhaltungen einen Abstand
aufweisen müssen, der die Aufladung des Druckbehälters ermöglicht. Anhaltestellen,
die weniger als fünfundzwanzig Meter voneinander entfernt sind, bereiten beträchtliche
Probleme, die nur durch besondere Tricks bewältigt werden können.
[0006] Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Kranseilbahnwagen der eingangs
genannten Art zu schaffen, dessen Hauptvorteil darin liegt, daß der Kranseilbahnwagen
unmittelbar nach Verlassen des durch Schwankungen sich ergebenden Haltestellenbereiches
wieder im Kranbetrieb einsetzbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies nun dadurch erreicht, daß einer Seillaufrolle ein ein Anhalten
registrierendes Erkennungselement zugeordnet ist, und daß die Steuerung eine elektronische
Schaltung aufweist, die bei Registrierung des Anhaltens als Abschluß des Fahrbetriebes
ein elektrisches Schaltglied der Betriebsartenwechseleinrichtung zeitverzögert ansteuert
und nach Abschluß des Kranbetriebes eine neuerliche Ansteuerung erst nach einer Zeit-
und Wegverzögerung zuläßt.
[0008] Unter Anhalten wird hierbei nicht nur absoluter Stillstand verstanden, sondern auch
schwankungsbedingte Bewegungen, die eine bestimmte Weglänge nicht überschreiten, und
beispielsweise zwischen zwei und vier Metern, höchstens fünf Metern liegen. Dabei
liegt jene Länge der Fahrstrecke, nach der der neuerliche Einsatz des Kranbetriebes
ermöglicht wird, noch wesentlich darunter. Für die Registrierung des Anhaltens sind
beispielsweise zwei Drehrichtungswechsel der Seillaufrolle, die durch die Schwankungen
des Zugseiles sich fast in jeder Anhaltesituation ergeben, verwendbar, wenn zwischen
diesen höchstens zehn Umdrehungen der Seillaufrolle stattfinden. Vorzugsweise sind
drei bis fünf derartige Umdrehungen zur Kompensation der Schwankungen ausreichend.
Alternativ kann zwischen den Drehrichtungswechseln auch eine Fahrstrecke von maximal
fünf Metern gewählt werden, die noch als Haltestelle angesehen wird. Auch hier genügt
im allgemeinen eine Fahrstrecke von eineinhalb bis zweieinhalb Metern.
[0009] Die zeitverzögerte Ansteuerung des Schaltgliedes bezweckt dabei die Beruhigung des
angehaltenen Kranseilbahnwagens sowie einer daran hängenden Last. Vorzugsweise ist
hier eine einstellbare, erste Verzögerungszeit zwischen drei und dreißig Sekunden
vorgesehen. Die Beruhigungszeit hängt von mehreren Faktoren ab, wie Trassenlänge,
eventueller Stützenabstand usw., d.h. je größer die Länge des Zugseiles ist, desto
längere Beruhigungsszeiten sind erforderlich. Daraus ergibt sich in bevorzugter Ausführung,
daß die erste Verzögerungszeit in Abhängigkeit von der Länge des Zugseiles einstellbar
ist. Die weg- und zeitabhängige Sperre der Ansteuerbarkeit nach dem Verriegeln des
Lasthakens im Lastgehänge ist erforderlich, um das Erkennungselement trotz der unverändert
gegebenen Anhalteregistrierung sowohl während einer ersten Zeitspanne als auch einer
ersten Fahrstrecke außer Betrieb zu setzen, da sonst die sofortige Wiederumschaltung
auf Kranbetrieb erfolgen würde. Bevorzugt werden hier eine zweite Verzögerungszeit
von zehn Sekunden und ein Verzögerungsweg von einer Umfangslänge der Seillaufrolle
zugrundegelegt. Die Koppelung von Zeit und Weg ermöglicht es dabei, den Kranseilbahnwagen
an der Anhaltestelle beliebig lange mit eingezogenen Kranhaken verweilen zu lassen.
[0010] Für die Ausbildung des Erkennungselementes und für die Art der Registrierung lassen
sich verschiedene im Prinzip bekannte Möglichkeiten der Überwachung sich drehender
Bauteile oder Maschinenelemente einsetzen. Eine berührungslose Registrierung mit optischen
Mitteln kann beispielsweise dadurch erzielt werden, daß mit der Seillaufrolle eine
Hell-Dunkel-Markierungen tragende Scheibe verdrehfest verbunden ist, und ein die Intensität
des Hell-Dunkel-Wechselrhytmus aufnehmendes Erkennungselement vorgesehen ist. Andererseits
kann das Erkennungselement auch auf eine Änderung von rotierungenden Magnetfeldern
oder auf die Änderung von Wirbelströmen ansprechen, die durch ein rotierendes Magnetfeld
erzeugt werden. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn die Scheibe einen Mitnehmerzapfen
aufweist, der in eine kreisbogenförmige, eine Unterbrechung aufweisende Nut der Welle
der Seillaufrolle eingreift, wobei die Scheibe auf der Welle drehbar gelagert ist.
Dadurch wird kein abrupter Drehrichtungswechsel erzielt, sondern dessen Verzögerung
durch den Stillstand der Scheibe über eine nahezu ganze Umdrehung der Seillaufrolle,
bis der Mitnehmerzapfen am anderen Ende der Nut anschlägt. Bevorzugt ist dabei der
Scheibe eine federbeaufschlagte Scheibenbremse zugeordnet.
[0011] Als elektrische Schaltglieder lassen sich vor allem Elektromagneten einsetzen, die
als Hubmagneten einen Auslöseschieber einer Steuermechanik, wenn die Betriebsartenwechseleinrichtung
ausschließlich mechanisch aufgebaut ist, einer Steuerhydraulik oder als Teil eines
Magnetventils einer Steuerhydraulik dienen können. Es sind jedoch auch andere elektrische
Schaltglieder, beispielsweise ein Steuermotor mit Steuernocke usw. drehbar.
[0012] Die Erfindung wird nun nachstehend an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen
näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
[0013] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Schrägansicht eines Kranseilbahnwagens, die Fig.
2 bis 4 Axialschnitte durch drei verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten des Erkennungselementes,
die Fig. 5 ein Schaltschema in Verbindung mit einer Steuerhydraulik, die Fig. 6 bis
8 schematische Vertikalschnitte durch einen Kranseilbahnwagen mit Steuermechanik im
Lastgehänge und die Fig. 9 eine Draufsicht auf das Lastgehänge in der Stellung nach
Fig. 6.
[0014] Ein erfindungsgemäßer Kranseilbahnwagen 1 ist mittels eines Zugseiles 6, das über
eine Winde geführt ist, auf einem Tragseil 2 verfahrbar. Von den beiden Laufwerken
3 ist eines mit einer Seillaufrolle 4 versehen, der ein Erkennungselement 5 zugeordnet
ist. Von diesem wird Bewegung bzw. Bewegungswechsel und Stillstand registriert, und
die registrierten Signale werden in einer elektronischen Schaltung 9 in nachstehend
noch näher erläuterter Weise verarbeitet. Die elektronische Schaltung 9, die von einer
Stromquelle 19 gespeist wird, steuert ein elektrisches Schaltglied 10 an, der einen
die Betriebsartenwechseleinrichtung schaltenden Bauteil betätigt.
[0015] Die Fig. 2 bis 4 zeigen verschiedene Ausführungen des der Seillaufrolle 4 zugeordneten
Erkennungselementes 5. Nach Fig. 2 ist auf der Welle 17 der Seillaufrolle 4 eine Scheibe
11 mit Hell-Dunkel-Markierungen befestigt. Dieser ist ein Photodetektor 50 zugeordnet,
der mittels eines entsprechenden Auswerteteiles 51 die erkannten Helligkeitsänderungswerte
an die elektronische Schaltung 9 übermittelt. Nach Fig. 3 wird eine iduktive Erkennung
der Seillaufrollendrehung mittels einer Seillaufrolle rotierenden Scheibe 12, die
mit Permanentmagneten 52 bestückt ist, und diesen zugeordneten induktiven Gebern 53
erzielt, die über eine Auswerteplatine 55 die Segmente an die elektronische Schaltung
9 übermittelt. Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitet das in Fig. 4 gezeigte Erkennungselement
5, bei dem ein Wirbelstromgeber 54 eingesetzt und die Änderungen der induzierten Wirbelströme
bzw. davon abgeleiteter Signale über die Auswerteplatine 55 wiederum der elektronischen
Schaltung 9 zugeführt werden.
[0016] Fig. 5 zeigt ein Schaltschema, in dem das elektrische Schaltglied 10 einen Magnetschalter
der Steuerhydraulik 40 betätigt.
[0017] Die primäre Schaltenergie wird durch eine vom Laufwagen 18 angetriebene Hydraulikpumpe
42 erzeugt, die den Ölstrom in den Druckspeicher 43 pumpt. Der Speicher 43 beaufschlagt
das Rückschlagventil S-A mit jenem Druck, der am Überdruckventil 44 eingestellt ist.
Nach einigen Metern ist der Druck im Speicher 43, der Überdruck entweicht in den Tank.
[0018] Die das Anhalten des Kranseilbahnwagens 1 erkennende Elektronik betätigt,nach der
vorzugsweise in Abhängigkeit von der Länge des Zugseiles 6 einstellbaren Zeitverzögerung
während der die Schwankungen des Kranseilbahnwagens auf ein der Elektronik vorgegebenes
Maß sich beruhigen, den Magnetschalter 10. Dieser betätigt einen Auslöseschieber 41,
der einen Steuerhebelmitnehmer 45 gegen eine Schaltfeder 47 nach vorne drückt, und
wird dort wieder stromlos. Gleichzeitig rastet ein Steuerhebel 46 mittels der Druckfeder
48 am Steuerhebelmitnehmer 45 ein. Die Schaltfeder 47 drückt nun den Steuerhebelmitnehmer
45 und damit auch den Steuerhebel 46 wieder nach hinten. Dadurch wird mittels der
großen Hebelübersetzung der am Rückschlagventil S-A anstehende Speicherdruck überwunden
und das Rückschlagventil S-A durch den Steuerkolben 40 geöffnet. Nun fließt Drucköl
vom Speicher 43 in die Arbeitszylinder, wobei der Klemmbackenzylinder für die Verklemmung
des Klemmapparates 8 erst nach Abschluß des Einschwenkvorganges durch einen Überlauf
versorgt wird.
[0019] Gleichzeitig, wenn der Steuerkolben 60 Rückschlagventil S-A öffnet, schließt das
Rückschlagventil A-R. In diesem Schaltungszustand ist der Seilkran geklemmt und die
Zugseilarretierung geöffnet, wodurch ein Absenken des Lasthakens 39 ermöglicht wird
(Kranbetrieb). Für die Umstellung von Kran- auf Fahrbetrieb muß das sogenannte Freischalten
erfolgen. Dies geschieht durch das Einziehen des Lasthakens 39. Dieser drückt eine
mit einer Schrägfläche versehene Steuerstange 62 nach oben und unabhängig von der
Lastgehängestellung wird der in der Lastgehäuseachse verschiebbare Steuerbolzen 49
über die schiefe Ebene herausgedrückt. Die Folge davon ist, daß der Steuerhebel 46
gegen die Druckfeder 48 aus der Raste im Steuerhebelmitnehmer 45 geschoben wird und
durch die Rückstellfeder 63 am Steuerkolben 60 wieder nach vorne in seine Ausgangsstellung
gebracht wird. Dadurch wird das Rückschlagventil S-A geschlossen und das Entleeren
der Arbeitszylinder mittels Öffnen des Rückschlagventils A-R ermöglicht. Die Freischaltung
ist erfolgt, die Zugseilarretierung ist wieder aktiv und die entlastete Klemmung wird
nach Lockerlassen des Zugseiles 6 vollends gelöst. Ab hier steuert die elektronische
Schaltung 9 die Weg- und Zeitverzögerung bis zur nächsten Möglichkeit der Umschaltung
auf Kranbetrieb.
[0020] In den Fig. 6 bis 9 ist eine vom Schaltglied 10 beeinflußte Steuermechanik 20 dargestellt,
die großteils im Lastgehänge 7 untergebracht ist. Mittels der von der elektronischen
Schaltung 9 verarbeiteten, vom Erkennungselement 5 übermittelten Signale wird das
elektrische Schaltglied 10, in dieser Ausführung ein Hubmagnet angesteuert, der über
einen gelenkig angebrachten Auslöseschieber 21 einen Schwenkarm 22 betätigt, der von
einem in Lagern 24 (nur eines gezeigt) dreh- und axial verschiebbaren Führungsrohr
23 absteht, durch das das Zugseil 6 nach unten zum Lasthaken 39 geführt ist. Mit dem
Führungsrohr 23 ist eine Steuerscheibe 25 verdrehfest verbunden, die kreisbogenförmige
Steuerschlitze 33, 34, 35 aufweist, in denen Führungszapfen 26 gleiten. Die Führungszapfen
26 stehen von an Achsen 27 federbelastet schwenkbare Schlittenführungen (Fig. 9) 28,
29, 30 hoch, an denen je am Schlitten 75 durch eine Druckfeder nach unten belastet
verschiebbar ist. Jeder Schlitten 75 weist eine Rastnase 73 auf, die zum Übergriff
einer Rastschulter 72 an einer Steuerhülse 36 geeignet ist. Die Steuerhülse 36 ist
federbelastet an einem Innenrohr 71, in dem das Führungsrohr 23 verschiebbar ist,
geführt, und ihr oberes Ende liegt an der Unterseite der Steuerscheibe 25 an. Am Innenrohr
71 ist eine Führungshülse 37 befestigt, die diametrale Längsschlitze 38 aufweist und
eine Druckfeder 76 aufnimmt. Diese stützt sich oben am Innenrohr 71 und unten an einem
Teller 77 ab, der mit nach außen ragenden Fortsätzen in den Längsschlitzen 38 geführt
ist. Am unteren Ende des Lastgehänges 7 sind in Schließstellung federbeaufschlagte
Riegelhebel 70 drehbar gelagert, die mit den nach unten ragenden Endabschnitten der
Schlitten 75 zusammenwirken, wenn diese in ihrer untersten Position sind.
[0021] Der auf Schlittenführungen 28, 29 (Fig. 9) gleitenden Schlitten 75 sind Bowdenzüge
78, 79 zugeordnet, von denen der eine die Einschwenkung und der andere die Vorklemmung
des Klemmapparates 8 bewirkt. Die in den Fig. 6 bis 9 gezeigte Steuermechanik arbeitet
folgendermaßen: Bei Erreichen einer beliebig wählbaren Anhaltestelle wird dies in
der beschriebenen Weise vom Erkennungselement 5 registriert, an die elektronische
Schaltung 9, die von einer Stromquelle 19, beispielsweise einer Batterie versorgt
wird, übermittelt, die nach einer einstellbaren Verzögerung zwischen 3 und 30 Sekunden
das Schaltglied 10 also den Hubmagneten ansteuert. Aus der in der Fig. 6 gezeigten
Fahrstellung mit geöffnetem und ausgeschwenktem Klemmapparat 8 und durch die Riegelhebel
70 verrastetem Lasthaken 39 wird über das Schaltglied 10, den Auslöseschieber 21 und
das Führungsrohr 23 die Steuerscheibe 25 verdreht. Die Führungszapfen 26 gleiten in
den Steuerschlitzen 33, 34, 35 nach außen, entriegeln die federbelasteten Schlitten
75, indem die Schlittenführungen 28, 29, 30 nach außen gedrückt werden. Da die Steuerschlitze
33, 34, 35 unterschiedlich gebogen sind, entsteht eine Auslösefolge. Die Schlittenführung
28 wird als erste ausgeschwenkt, sodaß der Schlitten 75 über den Bowdenzug 78 den
Klemmapparat 8 einschwenkt, anschließend folgt die Ausschwenkung der Schlittenführung
29, deren Schlitten den Bowdenzug 79 betätigt und den Klemmapparat 8 am Tragseil 2
vorklemmt. Die verbleibenden beiden Steuerschlitze 35 sind gleichartig, sodaß als
letzte die Schlitten 75 an den Schlittenführungen 30 freikommen, die bei ihrer Bewegung
nach unten mit den unteren Enden die Riegelhebel 70 öffnen, sodaß der Lasthaken 39
freikommt.
[0022] Die nach etwa 5 bis 10 Sekunden folgende Rückstellung der Steuerscheibe 25 aus der
in Fig. 7 gezeigten Lage vollendet den Betriebsartenwechsel und der Kranbetrieb über
das Zugseil 6 ist möglich, wobei die Schlittenführungen 28, 29, 30 ebenfalls die Ausgangslage
besitzen. Mit Abschluß des Kranbetriebes wird der Lasthaken 39 vollständig eingezogen,
und hebt unter Spannung der Druckfeder 76 mittels des Tellers 77 alle Schlitten 75
unter Spannung, der diesen zugeordneten Federn an, bis deren Rastnasen 73 auf die
Rastschulter 72 der Steuerhülse 36 treffen. Da die Schlittenführungen 28, 29, 30 durch
die Steuerscheibe 25 verriegelt sind, wird von den Schlitten 75 die Steuerhülse 36
hochgehoben, die Steuerscheibe 25 und das Führungsrohr 23 anhebt, sodaß die Führungszapfen
26 freigegeben werden. Wie in Fig. 8 gezeigt, schwenken die Schlittenführungen 28,
29, 30 aus, die Schlitten 75 verrasten an der Rastschulter 72 der Steuerhülse 36,
worauf die Schlittenführungen 75 bis zur Anlage an den Anschlägen 28, 29 zurückschwenken
und die in Fig. 6 gezeigte Position wieder einnehmen.
[0023] Die Führungszapfen 26 rasten wieder in die Steuerschlitze 33, 34, 35 ein, und die
Steuerscheibe 25 bewegt sich samt Führungsrohr 23 nach unten, wobei unter Nachlassen
des Zugseiles 6 die Feder 76 den Teller 77 in die unterste Position drücken, in die
Riegelhebel 70 den Lasthaken fixieren.
[0024] Sobald das Zugseil 6 entlastet wird, löst der Klemmapparat 8 die Hauptklemmung, die
vom Bowdenzug 79 auf Grund der verrasteten Schlitten 75 nicht mehr beaufschlagten
Klemmbacken weiter auf, und vom Bowdenzug 78 nicht mehr beaufschlagten Schwenkeinrichtung
des Klemmapparates 8 schwenkt unter Wirkung der Federn (Fig. 1) in die Fahrstellung
aus. Somit kann über das Zugseil 6 der Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden, wobei
die nächste Registrierung eines Anhaltens mit Umschaltung auf Kranbetrieb bereits
nach etwa einer Fahrstrecke von einer Umfangslänge der Seillaufrolle 4 sowie einer
Zeitspanne von 10 Sekunden erfolgen kann. Diese Ansteuerungssperre der elektronischen
Schaltung 9 verhindert nach dem Verriegeln des Lasthakens 39 die sofortige Wiederauslösung,
da ja durch das Erkennungselement 5 nach wie vor ein Anhalten signalisiert wird.
[0025] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die im Detail beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Es wäre im Zusammenhang mit der Steuerhydraulik 40 ebenso denkbar Magnetschalter
10, Auslöseschieber 41 und die beiden Rückschlagventile durch ein 3/2-Wegeventil zu
ersetzen, dem zwei einzelne Magnetschalter zugeordnet sind.
1. Kranseilbahnwagen mit einem Lastgehänge (7), das mitmels des Zugseiles (6) nach Klemmung
des Tragseiles (2) heb- und senkbar ist, und mit einer Steuerung, die an jeder beliebigen
Anhaltestellte zeitverzögert von Fahrbetrieb auf Kranbetrieb schaltet, in dem das
Tragseil (2) geklemmt und das Lastgehänge (7) entriegelt ist, wobei das sich wieder
verriegelnde Lastgehänge (7) unter Lösung der Tragseilklemmung von Kranbetrieb auf
Fahrbetrieb schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß einer Seillaufrolle (4) ein ein
Anhalten registrierendes Erkennungselement (5) zugeordnet ist, und daß die Steuerung
eine elektronische Schaltung (9) aufweist, die bei Registrierung des Anhaltens als
Abschluß des Fahrbetriebes ein elektrisches Schaltglied (10) der Betriebsartenwechseleinrichtung
zeitverzögert ansteuert und nach Abschluß des Kranbetriebes eine neuerliche Ansteuerung
erst nach einer Zeit- und Wegverzögerung zuläßt.
2. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Erkennungselement
(5) zwei pendelbewegungsbedingte Drehrichtungswechsel der Seillaufrolle (4) als Anhalten
registriert, zwischen denen maximal zehn Umdrehungen der Seillaufrolle (4) oder maximal
fünf Meter Seillänge liegen.
3. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Seillaufrolle
(4) eine Hell-Dunkel-Markierungen tragende Scheibe (11) verdrehfest verbunden ist,
und ein die Intensität des Hell-Dunkel-Wechselrhythmus aufnehmendes Erkennungselement
(5) vorgesehen ist.
4. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Seillaufrolle
(4) eine ein rotierendes Magnetfeld erzeugende Scheibe (12) zugeordnet ist, und das
Erkennungselement (5) die Magnetfeldänderungen aufnimmt.
5. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Seillaufrolle
(4) eine Wirbelströme erzeugende Scheibe (13) zugeordnet ist, und das Erkennungselement
(5) die Änderung der Wirbelströme aufnimmt.
6. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe
(12,13) einen Mitnehmerzapfen (15) aufweist, der in eine kreisbogenförmige, eine Unterbrechung
aufweisende Nut (16) der Welle (17) der Seillaufrolle (4) eingreift, wobei die Scheibe
(12, 13) auf der Welle (17) drehbar gelagert ist.
7. Kranseilbahnwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Scheibe (12,13) eine federbeaufschlagte Reibungsbremse (14) zugeordnet ist.
8. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Schaltglied
(10) einen Elektromagneten umfaßt, der einen Auslöseschieber (21) einer im Lastgehänge
(7) angeordneten Steuermechanik (20) bewegt.
9. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Schaltglied
(10) einen Elektromagneten umfaßt, der einen Auslöseschieber (41) einer im Laufwagen
(18) angeordneten Steuerhydraulik (40) bewegt.
10. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Schaltglied
(10) zwei Magnetschalter umfaßt, die ein 3/2-Wegeventil einer im Laufwagen (18) angeordneten
Steuerhydraulik betätigen.
11. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem elektrischen Schaltglied
(10) eine nach Registrierung des Anhaltens während einer ersten Verzögerungszeit zwischen
drei und dreißig Sekunden wirksame Ansteuerungssperre zugeordnet ist.
12. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verzögerungszeit
in Abhängigkeit von der Länge des Zugseiles (6) einstellbar ist.
13. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische
Schaltung (9) das elektrische Schaltglied (10) fünf bis zehn Sekunden nach Abschluß
des Betriebsartenwechsels in die Ausgangslage rücksteuert.
14. Kranseilbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Schaltung
(9) eine Ansteuerungssperre enthält, die während des durch das geklemmte Tragseil
(2) bewirkten Stillstandes der Seillaufrolle (4) und nach Abschluß des Kranbetriebes
über zumindest zehn Sekunden sowie eine Fahrtstrecke wirksam ist, die einer vom Erkennungselement
(5) zu registrierenden Umdrehung der Seillaufrolle (4) entspricht.
1. A crane cableway trolley having a load suspension means (7) which can be raised and
lowered by means of the hauling cable (6) after clamping of the support cable (2),
and a control means which at any stop location switches with a time delay from travel
mode to crane mode in which the support cable (2) is clamped and the load suspension
means (7) is released, wherein the load suspension means (7) which is locked again
switches from crane mode to travel mode with release of the support cable clamping
action, characterised in that a detection element (5) for registering a stop is associated
with a cable roller (4) and that the control means has an electronic circuit (9) which
when the stop is registered as the termination of the travel mode actuates an electrical
switching member (10) of the mode change arrangement with a time delay and after termination
of the crane mode permits further actuation only after a time and travel delay.
2. A crane cableway trolley according to claim 1 characterised in that the detection
element (5) registers as a stop two changes in the direction of rotation of the cable
roller (4), which changes in direction of rotation are caused by a swinging movement
and between which there is a maximum of ten revolutions of the cable roller (4) or
a maximum of five metres of cable length.
3. A crane cableway trolley according to claim 1 or claim 2 characterised in that a disc
(11) bearing light-dark markings is non-rotatably connected to the cable roller (4)
and there is provided a detection element (15) for recording the intensity of the
light-dark change rhythm.
4. A crane cableway trolley according to claim 1 or claim 2 characterised in that a disc
(12) for producing a rotating magnetic field is associated with the cable roller (4)
and the detection element (5) records the changes in the magnetic field.
5. A crane cableway trolley according to claim 1 or claim 2 characterised in that a disc
(13) generating eddy currents is associated with the cable roller (4) and the detection
element (5) records the change in the eddy currents.
6. A crane cableway trolley according to claim 4 or claim 5 characterised in that the
disc (12, 13) has an entrainment peg (15) which engages into a groove (16) in the
shaft (17) of the cable roller (4), the groove (16) being in the shape of a circular
arc and having an interruption, the disc (12, 13) being rotatably mounted on the shaft
(17).
7. A crane cableway trolley according to one of claims 4 to 6 characterised in that a
spring-loaded friction brake (14) is associated with the disc (12, 13).
8. A crane cableway trolley according to claim 1 characterised in that the electrical
switching member (10) includes an electromagnet which moves a triggering slider (21)
of a control mechanism (20) arranged in the load suspension means (7).
9. A crane cableway trolley according to claim 1 characterised in that the electrical
switching member (10) includes an electromagnet which moves a triggering slider (41)
of a hydraulic control system (40) arranged in the carriage (18).
10. A crane cableway trolley according to claim 1 characterised in that the electrical
switching member (10) includes two solenoid switches which actuate a 3/2-way valve
of a hydraulic control system arranged in the carriage (18).
11. A crane cableway trolley according to claim 1 characterised in that associated with
the electrical switching member (10) is an actuation disabling means which is operative
after registration of the stop during a first delay time of between three and thirty
seconds.
12. A crane cableway trolley according to claim 11 characterised in that the first delay
time is adjustable in dependence on the length of the hauling cable (6).
13. A crane cableway trolley according to claim 1, claim 11 or claim 12 characterised
in that the electronic circuit (9) returns the electrical switching member (10) to
the initial position five to ten seconds after termination of the mode change.
14. A crane cableway trolley according to claim 1 characterised in that the electronic
circuit (9) includes an actuation disabling means which is operative during the stoppage
of the cable roller (4), which is caused by the clamped support cable (2), and after
termination of the crane mode over at least ten seconds and a travel distance which
corresponds to a revolution of the cable roller (4) to be registered by the detection
element (5).
1. Chariot de grue à câble avec une suspension de charge (7) pouvant être levée et descendue
au moyen du câble tracteur (6) après serrage du câble porteur (2), et avec une commande
qui fait passer, en tout point d'arrêt choisi à volonté et avec un délai, du mode
de translation au mode de fonctionnement en grue dans lequel le câble porteur (2)
est serré et la suspension de charge (7) est déverrouillée, tandis que la suspension
de charge (7) se verrouille à nouveau une fois que le serrage du câble porteur est
relâché, le chariot repassant alors du mode de fonctionnement en grue au mode de translation,
caractérisé en ce qu'un galet de roulement (4) sur le câble porteur porte un élément de détection
(5) qui enregistre un arrêt, et en ce que la commande présente un circuit électronique
(9) qui, lors de l'enregistrement de l'arrêt en tant qu'achèvement du mouvement de
translation, commande avec retard un organe électrique de commutation (10) du dispositif
de changement du mode de fonctionnement, et qui permet, après achèvement du mode de
fonctionnement en grue, une nouvelle commande, seulement après un retard temporel
et un retard de parcours.
2. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément
de détection (5) enregistre comme un arrêt deux changements du sens de rotation du
galet de roulement (4) provoqués par un mouvement pendulaire, entre lesquels se situent
au maximum dix tours de rotation du galet de roulement (4) ou au maximum cinq mètres
de longueur de câble.
3. Chariot de grue à câble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un disque
(11) portant un marquage clair/sombre est relié au galet de roulement (4) et tourne
solidairement avec lui, et en ce qu'il est prévu un élément de détection (5) détectant
l'intensité du rythme de changement clair/sombre.
4. Chariot de grue à câble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le galet
de roulement (4) porte un disque (12) qui engendre un champ magnétique tournant, et
en ce que l'élément de détection (5) détecte les variations du champ magnétique.
5. Chariot de grue à câble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le galet
de roulement (4) porte un disque (13) qui engendre des courants de Foucault et en
ce que l'élément de détection (5) détecte les variations des courants de Foucault.
6. Chariot de grue à câble selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le disque
(12, 13) présente un doigt d'entraînement (15) qui s'engage dans une gorge (16) de
l'arbre (17) du galet de roulement (4), cette gorge en forme d'arc de cercle présentant
une discontinuité, tandis que le disque (12, 13) est monté tournant sur l'arbre (17).
7. Chariot de grue à câble selon une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que
le disque (12, 13) est associé à un frein à friction (14) sollicité par un ressort.
8. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe électrique
de commutation (10) comporte un électro-aimant qui met en mouvement une tirette de
déclenchement (21) d'un mécanisme de commande (20) disposé dans la suspension de charge
(7).
9. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe électrique
de commutation (10) comporte un électro-aimant qui met en mouvement une tirette de
déclenchement (41) d'un circuit hydraulique de commande (40) disposé dans le chariot
(18).
10. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe électrique
de commutation (10) comporte deux commutateurs magnétiques qui actionnent une vanne
à 3/2 voies d'un circuit hydraulique de commande disposé dans le chariot (18).
11. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe électrique
de commutation (10) est associé à un dispositif d'interdiction de commande qui agit,
après l'enregistrement de l'arrêt, pendant un premier temps de retard compris entre
trois et trente secondes.
12. Chariot de grue à câble selon la revendication 11, caractérisé en ce que le premier
temps de retard est réglable en fonction de la longueur du câble tracteur (6).
13. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, 11 ou 12, caractérisé en ce que
le circuit électronique (9) remet l'organe électrique de commutation (10) dans sa
situation initiale, cinq à dix secondes après l'achèvement du changement de mode de
fonctionnement.
14. Chariot de grue à câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit
électronique (9) contient un dispositif d'interdiction de commande qui agit, pendant
l'immobilisation du galet de roulement (4) provoquée par le serrage du câble porteur
(2) et après l'achèvement du fonctionnement en grue, pendant au moins dix secondes
et sur un parcours de roulement qui correspond à un nombre de tours du galet de roulement
(4) à enregistrer par l'élément de détection (5).