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EP 1 752 232 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
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Anmeldetag: 03.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anlage zum Walzen von Draht
Wire rolling mill
Train de laminage de fil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
11.08.2005 DE 102005038328 20.07.2006 DE 102006034094
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.02.2007 Patentblatt 2007/07 |
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Patentinhaber: SMS Meer GmbH |
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41069 Mönchengladbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Wysocki, Jaroslaw
41464 Neuss (DE)
- Herzog, Gerhard
45481 Mülheim a. d. Ruhr (DE)
- Kümmel, Lutz
41363 Jüchen (DE)
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Vertreter: Grosse, Wolf-Dietrich Rüdiger |
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Valentin, Gihske, Grosse
Patentanwälte
Hammerstrasse 3 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 504 655 DE-A1- 4 117 906
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DE-A1- 4 109 201 DE-A1- 19 652 089
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Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Walzen von Draht, bei der einem Drahtwalzwerk
eine Kühlstrecke, umfassend aufeinander folgende Förderabschnitte zum Transportieren
des auf den Fördermitteln zu Windungen ausgefächerten Drahtes, und ein die Drahtwindungen
aus der Kühlstrecke abnehmender sowie in eine Bundbildevorrichtung abwerfender Einlegeförderer
nachgeschaltet sind.
[0002] Damit sich beim Walzen von Draht die entsprechenden Materialeigenschaften erreichen
lassen, werden sowohl dünner Draht - mit Durchmessern bis etwa 20 mm - als auch dicker
Draht - mit Durchmessern bis etwa 50 mm - nach dem Austritt aus der mehrgerüstigen
Fertigstraße eines Walzwerkes verschiedenen Kühlprozessen unterworfen. Diese umfassen
für dünnen Draht, den sogenannten Stelmor-Produkten, und dicken Draht, den sogenannten
Garrett-Produkten, entweder eine Standard- bzw. forcierte Kühlung, z.B. für mittel-
bis hochgekohlte Kohlenstoffstähle und Austenite, eine verzögerte Kühlung, beispielsweise
für niedrig gekohlte C-Stähle, Schraubenstähle, Federstähle und Schweißdrähte, oder
eine langsame Kühlung, z.B. für Werkzeugstähle und Schnellarbeitsstähle. Diese Voraussetzungen
lassen sich durch eine entsprechend gestaltete Kühlstrecke schaffen.
[0003] Durch die
EP 0 504 655 B1 ist bei einer Anlage der eingangs genannten Art zur Stelmor-Kühlung des dünnen Drahtes
bekannt geworden, das in Windungen auf einem Förderer ausgefächerte Drahtprodukt mit
Hilfe von Kühlluft und geöffneten bzw. geschlossenen oder teils offenen und teils
geschlossenen Deckeln bzw. Hauben der Kühlstrecke oder mittels Warmhalte-Töpfen zu
kühlen. Das Abkühlen von zu Bunden gewickelten dicken Draht lässt sich an der Umgebungsluft
bzw. durch Ventilatoren im Bereich des Längstransportes der Kühlstrecke, durch den
Einsatz von Wasserhaspeln, das Aufsetzen von isolierten Hauben, mittels Warmhalte-Töpfen
oder in Isolationskammern erreichen. Auf diese Weise ist es möglich, vor allem dann,
wenn eine große Qualitätspalette gewünscht wird, wie insbesondere bei Edelstahl-Produkten,
eine den Anforderungen an das Produkt entsprechende Kühlung vorzunehmen.
[0004] Dem Drahtwalzwerk dieser bekannten Anlagen ist eine Bundbildevorrichtung im Anschluß
an die Kühlstrecke nachgeordnet, in die die Drahtwindungen von einem Einlegeförderer,
der als Überbrückungsglied zwischen dem letzten Förderabschnitt der Kühlstrecke und
der Bundebildevorrichtung angeordnet ist, abgeworfen werden. Die auf diese Weise erreichten
Drahtbunde werden entnommen, z.B. mit einer Hakenbahn einer Ringpreß- und Bindestation
zugeführt, und von dort weiter verteilt.
[0005] Die in der Praxis bekannten Einlegeförderer, die als Fördermittel z. B. Rollgangsrollen,
von denen zumindest einige angetrieben sind, Transportbänder oder Transportketten
besitzen, sind ortsfest mit dem Fundament verankert. Im Übergangsbereich zur Bundebildevorrichtung
ist ihnen als separater Bestandteil ein Stummelrollensegment zugeordnet, das die Bundbildevorrichtung
teilumfänglich umgreift und paarweise, im Abstand gegenüberliegende Stummelrollen
aufweist. Das Stummelrollensegment ist in verschiedenen Bewegungsrichtungen verstellbar
und mittelbar darüber sind es auch die Stummelrollen. Damit soll ein gezielteres Abwerfen
der Drahtringe in die Bundbildevorrichtung ermöglicht werden. Diesem Zweck dienen
auch die Stummelrollen, die keine einstückig durchgehenden, sondern Rollen mit bestimmter
Teillänge sind. Jeweils ein Paar gegenüberliegender Stummelrollen besitzt die gleiche
Teillänge, wobei diese Teillängen von Rollenpaar zu Rollenpaar hin zur Bundbildevorrichtung
kürzer werden.
[0006] Es hat sich im Betrieb gezeigt, daß bei den bekannten Anlagen die Überleitung der
Drahtwindungen aus der Kühlstrecke auf den Einlegeförderer und von diesem auf das
endseitige, der Bundbildevorrichtung unmittelbar vorgeschaltete Stummelrollensegment
proplematisch ist. Zwischen diesen Bauteilen sind nämlich Lücken unvermeidlich, die
die Struktur der dicht aufeinanderfolgenden und einander überlappenden Drahtwindungen
nachteilig beeinflussen, was das Einlegen bzw. Abwerfen in die Bundbildevorrichtung
beeinträchtigt.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Anlage ohne diese
Nachteile zu schaffen, insbesondere einen ungestörten Transport mit sicherer Weiterleitung
der Drahtwindungen von der einen auf die andere Transportstrecke zu ermöglichen und
das Einlegen der Drahtwindungen in die Bundbildevorrichtung zu verbessern.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der gesamte Einlegeförderer
linear in und gegen die Förderrichtung verschiebbar ist. Der Einlegeförderer lässt
sich hierdurch gezielt stets so positionieren, daß zwischen den einzelnen Transportstrecken
keine Lücken auftreten, so daß die Ausfächerung der Drahtwindungen nicht verzerrt
wird und sie mit ihrer ringförmigen Struktur in die Bundbildevorrichtung eingelegt
werden können. Damit läßt sich eine optimierte Windungsablage und somit verbesserte
Ringform erreichen.
[0009] Das wird nach einer bevorzugten Ausführung der Ereindung dadurch weiter begünstigt,
daß mit dem Einlegeförderer im Abwurfbereich zur Bundbildevorrichtung ein paarweise
im Abstand gegenüber liegende Stummelrollen aufweisendes Stummelrollensegment fest
verbunden ist. Damit lässt sich eine einheitliche, gleichzeitige gemeinsame Verschiebung
und Positionierung aller sich der Kühlstrecke anschließenden Förderstrecken erreichen.
Außerdem kann auch zwischen dem Einlegeförderer und dem Stummelrollensegment keine
Lücke mehr auftreten.
[0010] Ein Vorschlag der Erfindung sieht vor, daß der Einlegeförderer in Förderrichtung
ansteigend angeordnet und mit einem hinteren, von der Bundbildevorrichtung abgewandten
Endabschnitt unter einen letzten Förderabschnitt der Kühlstrecke tauchend verschiebbar
ist. Die somit gestufte Übergabe und der sich anschießende ansteigende Transportweg
verbessern die Abwurf- bzw. Einlegevoraussetzungen und erlauben es, mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten zu arbeiten.
[0011] Das Einlegen und Überleiten der Drahtwindungen in die Bundbildevorrichtung wird dadurch
noch weiter verbessert, daß der letzte Förderabschnitt der Kühlstrecke ebenfalls mit
paarweisen, einander im Abstand gegenüber liegenden Stummelrollen ausgebildet ist.
[0012] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Einlegeförder
auf ortsfesten Führungen, z.B. Schienen oder dergleichen Laufflächen, angeordnet ist.
[0013] Damit sich der Einlegeförderer durch Verschiebung exakt positionieren lässt, wird
vorgeschlagen, daß er mit zumindest einem Linearantrieb ausgebildet ist. Der bzw.
die beispielsweise weggeregelt überwachten Linearantriebe können hydraulische, mechanische
oder elektromechanische Verstellmittel sein. Es können z-B. Zahnstangen, Ritzelkombinationen,
Seile, Ketten, Zahnriemen, Schraubgetriebe oder dergleichen zum Einsatz kommen.
[0014] Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
der Erfindung. Es zeigen:
- Fig. 1
- als Einzelheit einer hinlänglich bekannten Anlage zum Walzen von Draht in einer Vorderansicht
einen Einlegeförderer;
- Fig. 2
- den Einlegeförderer nach Fig. 1 in der Draufsicht;
- Fig. 3
- den Einlegeförderer nach den Fig. 1 und 2 in einem Querschnitt, der als Einzelheit
eine Rollgangsrolle eines im Ausführungsbeispiel als Rollgangsförderer ausgebildeten
Einlegeförderers zeigt;
- Fig. 4
- den Einlegeförderer in einer schematischen Draufsicht mit angedeuteter Zuordnung zu
einer endseitig vorgesehen Bundbildevorrichtung; und
- Fig. 5
- in einer Seitenansicht eine Ausführung mit im Anschluß an eine Kühlstrecke unter einem
geringen Neigungswinkel ansteigendem Einlegeförderer und einer sich diesem in Förderrichtung
anschließenden Bundbildevorrichtung.
[0015] Bei einer in ihrer Gesamtheit nicht dargestellten Anlage zum Walzen von Draht schließt
sich einem Drahtwalzwerk eine Kühlstrecke 1 und dieser als Überbrückungsglied zu einer
Bundbildevorrichtung bzw. -kammer 2 ein als Rollgangsförderer ausgebildeter Einlegeförderer
3 an (vgl. Fig. 5). Die Kühlstrecke 1 besteht aus mehreren, von Hauben 4, Deckeln
oder dergleichen abgedeckten Förder- bzw. Rollgangsabschnitten 5 mit zahlreichen aufeinander
folgenden, in einem Traggestell gelagerten Rollgangsrollen 6, von denen zumindest
einige angetrieben sind (vgl. Fig. 3), und im Ausführungsbeispiel einem in Förderrichtung
gemäß Pfeil 7 letzten, festen Förder- bzw. Rollgangsabschnitt 8 mit darin angeordneten
Stummelrollen 9; diese könnten alternativ auch durchgehend ausgebildet sein.
[0016] Der in dem mehrere Gerüste besitzenden Drahtwalzwerk gewalzte Draht wird hinter dem
letzten Walzgerüst und nachdem er beispielsweise einen Wasserkasten durchlaufen und
von einer Schere unterteilt worden ist, von einem Windungsleger in Form von spiral-
bzw. ringförmigen Drahtwindungen 10 (vgl. Fig. 2) auf den Rollgangsrollen 6 abgelegt.
Aus der Kühlstrecke 1 gelangen die Drahtwindungen 10 zum Weitertransport auf Rollgangsrollen
11, von denen ebenfalls einige angetrieben sind, des Einlegeförderers 3. Über dessen
transportendseitiges Vorderende werden sie in die kammerartige Bundbildevorrichtung
2 eingelegt bzw. abgeworfen, wobei ein Dorn 12 (vgl. Fig. 5) die Drahtwindungen zu
einem fertigen Ringbund zentriert.
[0017] Damit der Walzdraht bzw. die Drahtwindungen 10 ungehindert und insbesondere lückenlos
aus der Kühlstrecke 1 auf den Einlegeförderer 3 und von diesem in die Bundbildevorrichtung
2 übergeleitet werden können, ist der Einlegeförderer 3 insgesamt linear verschieblich
in Richtung des Doppelpfeils 13 (vgl. die Fig. 1 und 5) auf ortsfesten Führungen 14
(vgl. Fig. 3) angeordnet. Der Einlegeförderer 3 kann damit in Bezug einerseits auf
den letzten Rollgangsabschnitt 8 der Kühlstrecke 1 und andererseits die Bundbildevorrichtung
2 durch Linearverschiebung exakt und insbesondere ohne Lücke zur Kühlstrecke 1 positioniert
werden.
[0018] In Fig. 5 ist eine Ausführung dargestellt, bei der der Einlegeförderer 3 unter einem
geringen Neigungswinkel in Förderrichtung 7 ebenso leicht ansteigend wie die Kühlstrecke
1 ausgebildet ist und mit seinem hinteren, von der Bundbildevorrichtung 2 abgewandten
Endabschnitt 15 bis unter den letzten Rollgangsabschnitt 8 der Kühlstrecke 1 verschoben
ist.
[0019] Zum Verschieben des Einlegeförderers 3 greift an diesen zumindest ein Linearantrieb
16 an, wie in den Fig. 1 und 5 dargestellt, der sich in mannigfaltiger Ausführung,
z.B. hydraulisch, mechanisch oder elektromechanisch, vorsehen lässt.
[0020] Wie sich den Fig. 2 und 4 entnehmen lässt, ist am vorderen Ende des Einlegeförderers
3 im Abwurfbereich zur Bundbildevorrichtung 2 ein mit dem Einlegeförderers 3 fest
verbundenes Stummelrollensegment 17 angeordnet. Dieses besitzt in paarweiser Anordnung
einander gegenüber liegende Stummelrollen 18a bis 18d, wobei jede Stummelrolle 18a
bis 18d eines Rollenpaares in einer separaten Rollensegmenthälfte 19 bzw. 20 gelagert
ist. Die Rollensegmenthälften 19 bzw. 20 sind gemäß Doppelpfeil 21 (vgl. Fig. 2) an
dem Einlegeförderer 3 quer zur Förderrichtung 7 verschiebbar befestigt.
[0021] Die Rollensegmenthälften 19 bzw. 20 sind der Kontur der Bundbildevorrichtung 2 angepaßt
und umfassen diese beidseitig teilumfänglich bis etwa zur Mittenebene, wie in Fig.
4 dargestellt. In Fig. 2 ist zu erkennen, daß die einander gegenüberliegenden Stummelrollen
18a bis 18d in Transportrichtung 7 und somit zum Abwurfbereich der Bundbildevorrichtung
2 hin stufenweise kürzer werden, d.h. die ersten Stummelrollen 18a sind länger als
die in Transportrichtung 7 folgenden Stummelrollen, wobei die letzten Stummelrollen
18d am kürzesten sind.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 1
- Kühlstrecke
- 2
- Bundbildevorrichtung/-kammer
- 3
- Einlegeförderer
- 4
- Haube
- 5
- Förderabschnitt
- 6
- Fördermittel / Rollgangsrolle (Kühlstrecke)
- 7
- Förderrichtung (Pfeil)
- 8
- letzter Förderabschnitt
- 9
- Stummelrollen
- 10
- Drahtwindungen
- 11
- Rollgangsrolle (Einlegerollgang)
- 12
- Dorn
- 13
- Doppelpfeil
- 14
- Ortsfeste Führung
- 15
- Endabschnitt
- 16
- Linearantrieb
- 17
- Stummelrollensegment
- 18a, 18d
- Stummelrolle
- 19
- Rollensegmenthälfte
- 20
- Rollensegmenthälfte
- 21
- Doppelpfeil
1. Anlage zum Walzen von Draht, bei der einem Drahtwalzwerk eine Kühlstrecke (1), umfassend
aufeinander folgende Förderabschnitte (5) zum Transportieren des auf Fördermitteln
(6) zu Windungen ausgefächerten Drahtes, und ein die Drahtwindungen (10) aus der Kühlstrecke
(1) abnehmender sowie in eine Bundbildevorrichtung (2) abwerfender Einlegeförderer
(3) nachgeschaltet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der gesamte Einlegeförderer (3) linear in und gegen die Förderrichtung (7; 13) verschiebbar
ist..
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlegeförderer (3) auf ortsfesten Führungen (14) angeordnet ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlegeförderer (3) in Förderrichtung (7) ansteigend angeordnet und mit einem
hinteren, von der Bundbildevorrichtung (2) abgewandten Endabschnitt (15) unter einen
letzten Förderabschnitt (8) der Kühlstrecke (1) tauchend verschiebbar ist.
4. Anlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der letzte Förderabschnitt (8) der Kühlstrecke (1) mit paarweisen, einender in Abstand
gegenüber liegenden Stummelrollen (9) ausgebildet ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Einlegeförderer (3) im Abwurfbereich zur Bundbildevorrichtung (2) ein paarweise
im Abstand gegenüberliegende Stummelrollen (18a bis 18d) aufweisendes Stummelrollensegment
(17) fest verbunden ist.
6. Anlage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stummelrollen (18a bis 18d) quer zum Einlegeförderer (3) verschiebbar in dem
Stummelrollensegment (17; 19, 20) vorgesehen sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlegeförderer (3) mit zumindest einem Linearantrieb (16) ausgebildet ist.
1. An installation for the rolling of wire, in which a cooling stage (1), comprising
successive conveying sections (5) for transporting the wire fanned out to coils on
conveying means (6), and an insert conveyor (3) removing the wire coils (10) from
the cooling stage (1) and ejecting them into a bundle-forming device (2), are arranged
downstream of a wire-rolling mill,
characterized in that
the entire insert conveyor (3) is displaceable linearly in and against the conveying
direction (7; 13).
2. The installation according to Claim 1,
characterized in that
the insert conveyor (3) is arranged on fixed guides (14).
3. The installation according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the insert conveyor (3) is arranged rising in the conveying direction (7) and is displaceable
dipping with a rear end section (15), facing away from the bundle-forming device (2),
under a last conveying section (8) of the cooling stage (1).
4. The installation according to Claim 3,
characterized in that
the last conveying section (8) of the cooling stage (1) is formed with stub rollers
(9) in pairs lying opposite each other at a distance.
5. The installation according to any of Claims 1 to 4,
characterized in that
a stub roller segment (17), having stub rollers (18a to 18d) lying in pairs opposite
each other at a distance, is securely connected with the insert conveyor (3) in the
ejection region to the bundle-forming device (2).
6. The installation according to Claim 5,
characterized in that
the stub rollers (18a to 18d) are provided in the stub roller segment (17; 19, 20)
so as to be displaceable transversely to the insert conveyor (3).
7. The installation according to any of Claims 1 to 6,
characterized in that
the insert conveyor (3) is formed with at least one linear drive (16).
1. Installation pour laminer des fils métalliques, sur laquelle une ligne de refroidissement
(1) comportant des sections de transport (5) successives pour transporter le fil métallique
déployé en spires sur des moyens de transport (6) et un convoyeur de transfert (3)
récupérant les spires de fil (10) de fer à partir de la ligne de refroidissement (1)
et les éjectant dans un dispositif de bobinage (2) sont montés en aval du laminoir
à fils,
caractérisée en ce que
l'ensemble du convoyeur de transfert (3) est linéairement déplaçable dans et à l'encontre
de la direction de transport (7 ; 13).
2. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le convoyeur de transfert (3) est disposé sur des guidages (14) stationnaires.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le convoyeur de transfert (3) est disposé en remontant en direction de transport (7)
et par une section d'extrémité (15) arrière, opposée au dispositif de bobinage (2),
il est déplaçable en plongée sous une dernière section de transport (8) de la ligne
de refroidissement (1).
4. Installation selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la dernière section de transport (8) de la ligne de refroidissement (1) est conçue
avec des rouleaux de transport (9) se faisant face avec un écart.
5. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
dans la zone d'éjection vers le dispositif de bobinage (2), un segment de rouleaux
de transport (17) comportant des rouleaux de transport se faisant face par paires,
avec un écart (18a à 18d) est fixement relié au convoyeur de transfert (3).
6. Installation selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
les rouleaux de transport (18a à 18d) sont prévus dans le segment de rouleaux de transport
(17 ; 19, 20) en étant déplaçables à la transversale du convoyeur de transfert (3).
7. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
le convoyeur de transfert (3) est conçu avec au moins un entraînement linéaire (16).
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