[0001] Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme zum Aufrasten auf eine Tragschiene. Ferner
betrifft die Erfindung einen Reihenklemmenblock.
[0002] Elektrische Reihenklemmen sind seit Jahrzehnten bekannt und werden millionenfach
bei der Verdrahtung elektrischer Anlagen und Geräte verwendet. Die Reihenklemmen werden
üblicherweise auf Tragschienen aufgerastet, welche ihrerseits häufig in einer Mehrzahl
in einem Schaltschrank angeordnet sind. Als Leiteranschlusselemente werden in Reihenklemmen
überwiegend Schraubklemmen oder Zugfederklemmen verwendet. Daneben können aber auch
Schneidanschlussklemmen oder Schenkelfederklemmen verwendet werden.
[0003] Der Grundtyp der Reihenklemme ist die Verbindungsklemme, die mindestens zwei Leiteranschlusselemente
aufweist, die über eine elektrisch leitende Verbindungsschiene, die Stromschiene,
elektrisch miteinander verbunden sind. Neben diesem Grundtyp, der häufig auch als
Durchgangsklemme bezeichnet wird, gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Reihenklemmentypen,
die speziell an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst sind. Als Beispiel seien hier
Schutzleiterklemmen, Trennklemmen und Prüfklemmen genannt.
[0004] Dokument
WO-A-2013/167256 offenbart die Merkmale des Oberbegriffs des unabhängigen Anspruchs 1.
[0005] Insbesondere bei Reihenklemmen die in Stromwandler-Messkreisen der Energieerzeugung,
-übertragung und - verteilung eingesetzt werden, sind häufig verschiedene Schalt-,
Trenn- und Prüfaufgaben zu realisieren. Hierzu gibt es verschiedenes Zubehör, wie
Prüfsteckbuchsen, feste Brücken oder Schaltbrücken, die in Reihenklemmen befestigt
und mit der Stromschiene elektrisch leitend verbunden werden können. Mit Hilfe der
festen Brücken kann dabei auf einfache Art und Weise eine Potentialverteilung zwischen
benachbarten Reihenklemmen realisiert werden. Schaltbrücken dienen dazu, zwei oder
mehrere benachbarte Reihenklemmen bei Bedarf elektrisch miteinander zu verbinden,
so dass die Möglichkeit besteht einen angeschlossenen Stromwandler kurzzuschließen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Reihenklemme bzw. einen Reihenklemmenblock
zur Verfügung zu stellen, welche bzw. welcher eine verbesserte Funktionalität aufweist.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Die Reihenklemme gemäß der Erfindung weist ein eine erste Anschlussseite und eine
zweite Anschlussseite aufweisendes Klemmengehäuse, eine in dem Klemmengehäuse angeordnete
Stromschiene und mindestens zwei in dem Klemmengehäuse angeordnete Leiteranschlusselemente
zum Anschließen von jeweils mindestens einem Leiter an die Stromschiene auf, wobei
an jeder der beiden Anschlussseiten des Klemmengehäuses jeweils ein erster Funktionsschacht
mit mindestens einem Steckanschlussaufnahmebereich und mindestens ein zweiter Funktionsschacht
mit mindestens einem Schraubanschlussaufnahmebereich angeordnet sind, wobei für jeden
Steckanschlussaufnahmebereich und für jeden Schraubanschlussaufnahmebereich in der
Stromschiene ein Anschlussbereich ausgebildet ist, wobei die Funktionsschächte einer
Anschlussseite derart beabstandet zueinander angeordnet sind, dass an einer Anschlussseite
zeitgleich mindestens ein Steckanschluss in dem ersten Funktionsschacht und mindestens
ein Schraubanschluss in dem zweiten Funktionsschacht aufnehmbar ist.
[0009] Die Reihenklemme gemäß der Erfindung ermöglicht, dass an den Funktionsschächten einer
Anschlussseite gleichzeitig ein oder mehrere Steckanschlüsse und ein oder mehrere
Schraubanschlüsse mit der Stromschiene kontaktierend angeordnet werden können. Durch
die nunmehr gegebene Möglichkeit, ein oder mehrere Steckanschlüsse und ein oder mehrere
Schraubanschlüsse parallel zueinander an den Anschlussseiten des Klemmengehäuses anzuschließen,
kann die Funktionalität gegenüber herkömmlichen Reihenklemmen wesentlich erhöht werden,
bei welchen pro Anschlussseite immer nur ein oder mehrere Steckanschlüsse oder ein
oder mehrere Schraubanschlüsse elektrisch kontaktierend angeordnet werden können.
Hierdurch kann zudem auch die Flexibilität der Reihenklemme gesteigert werden, da
ein Anwender je nach Bedarf und Einsatzzweck die Reihenklemme mit Schraubanschlüssen
und Steckanschlüssen konfektionieren kann, ohne dabei in einer Kombination der Steckanschlüsse
und Schraubanschlüsse eingeschränkt zu sein. Pro Anschlussseite sind dafür der erste
Funktionsschacht mit mindestens einem Steckanschlussaufnahmebereich und der zweite
Funktionsschacht mit mindestens einem Schraubanschlussaufnahmebereich mit einem ausreichend
großen Abstand zueinander angeordnet, so dass die Steckanschlüsse und die Schraubanschlüsse
ohne sich gegenseitig zu behindern in die jeweiligen
[0010] Funktionsschächte bzw. die jeweiligen Aufnahmebereiche der Funktionsschächte einer
Anschlussseite eingeführt und montiert werden können. In den Steckanschlussaufnahmebereichen
können die Steckanschlüsse schnell und ohne großen Aufwand angeordnet werden, so dass
mittels der Steckanschlüsse eine schnell veränderbare Verbindung ausgebildet werden
kann. Der Anwender hat dadurch die Möglichkeit eine eventuell teilweise vorkonfektionierte
Reihenklemme flexibel mit Steckanschlüssen nach zu konfektionieren. Die Schraubanschlüsse
können in den Schraubanschlussbereichen bereits durch den Hersteller vorkonfektioniert
sein, so dass mittels der Schraubanschlüsse Verbindungen ausgebildet werden können,
welche festinstalliert sein können.
[0011] Bevorzugt ist es vorgesehen, dass zwischen dem ersten Funktionsschacht und dem zweiten
Funktionsschacht einer Anschlussseite eine Trennwand zumindest quer zur Längserstreckung
der Reihenklemme angeordnet ist, wobei die Trennwand vorzugsweise auf einen Rand der
Funktionsschächte aufgesetzt ist. Die Trennwand bildet somit vorzugsweise zumindest
zu einer Wand der Funktionsschächte eine Verlängerung aus, wobei die Trennwand bevorzugt
unmittelbar an eine den Rand aufweisenden Wand der Funktionsschächte angeformt sein
kann. Die Trennwand überragt somit vorzugsweise den Rand der Funktionsschächte. Die
Trennwand ist vorzugsweise dort auf dem Rand der Funktionsschächte aufgesetzt, wo
die Funktionsschächte offen sind und die Steckanschlüsse und/oder Schraubanschlüsse
in den jeweiligen Funktionsschacht eingeführt werden können. Durch die Trennwand können
die Luft- und Kriechstrecken zwischen den Funktionsschächten erhöht werden. Zudem
kann die Trennwand eine Führung insbesondere eines Steckanschlusses über die Wand
der Führungsschächte hinaus verlängern, so dass in Abhängigkeit der Länge der Trennwand
mittels der Trennwand eine Führung eines Steckanschlusses über einen Großteil oder
über die gesamte Länge des Steckanschlusses ausgebildet werden kann. Durch die verbesserte
Führung kann beispielsweise ein Verkanten eines Steckanschlusses in dem Steckanschlussaufnahmebereich
eines ersten Funktionsschachtes verhindert werden. Zudem kann durch die Trennwand
auch eine optische Trennung der Funktionsschächte einer Anschlussseite ausgebildet
werden, so dass durch die Trennwand die verschiedenen Funktionsschächte einer Anschlussseite
optisch leichter voneinander unterscheidbar sind.
[0012] Um ein Einführen insbesondere eines Steckanschlusses in einen Steckanschlussaufnahmebereich
eines Funktionsschachtes weiter erleichtern zu können, kann die Trennwand eine Einführschräge
aufweisen. Die Einführschräge ist bevorzugt an einem in Steckrichtung eines Steckanschlusses
in einen Steckanschlussaufnahmebereich oberen Ende der Trennwand ausgebildet. Die
Einführschräge kann vorzugsweise einen Winkel von 45° aufweisen.
[0013] Weiter kann die Trennwand vorzugsweise eine Führungsnut aufweisen. Die Führungsnut
kann vorzugsweise mit einem an einem Steckanschluss ausgebildeten Führungssteg in
Eingriff gebracht werden, so dass beim Einführen eines Steckanschlusses in einen Funktionsschacht
der Steckanschluss ohne die Gefahr eines Verkippens des Steckanschlusses über den
in der Führungsnut der Trennwand eingreifenden Führungssteg sicher und gezielt in
den Funktionsschacht eingeführt werden kann. Die Führungsnut und der Führungssteg
können beispielsweise auch schwalbenschwanzförmig ausgebildet sein.
[0014] Die Trennwand kann sich über einen oder mehrere Bereiche des Randes der Funktionsschächte
erstrecken. Beispielsweise kann die Trennwand U-förmig ausgebildet sein und sich damit
über drei aneinander angrenzende Bereiche des Randes der Funktionsschächte erstrecken.
Die Trennwand kann sich damit zusätzlich zu ihrer Anordnung quer zur Längserstreckung
der Reihenklemme auch in Längserstreckung der Reihenklemme erstrecken. Zum einen kann
hierdurch die Führung des Steckanschlusses und/oder des Schraubanschlusses in die
Führungsschächte weiter verbessert werden. Zum anderen können durch die Anordnung
der Trennwand in Längserstreckung der Reihenklemme auch zwischen benachbart angeordneten
Reihenklemmen die Luft- und Kriechstrecken verbessert werden.
[0015] Die Reihenklemme kann beispielsweise in Stromwandler-Messkreisen oder Spannungswandler-Messkreisen
verwendet werden, wobei die Reihenklemme dann als Trennklemme bzw. Messwandler-Trennklemme
ausgebildet sein kann. Ist die Reihenklemme als Trennklemme bzw. Messwandler-Trennklemme
ausgebildet, dann ist die Stromschiene bevorzugt aus einem ersten der ersten Anschlussseite
zugeordneten Stromschienenstück und aus einem zweiten der zweiten Anschlussseite zugeordneten
Stromschienenstück ausgebildet, wobei ein Längstrennschalter zwischen den beiden Stromschienenstücken
gelagert sein kann und wobei die beiden Stromschienenstücke in einer ersten Stellung
des Längstrennschalters miteinander verbunden und in einer zweiten Stellung des Längstrennschalters
voneinander getrennt sein können.
[0016] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner mittels eines Reihenklemmenblocks gelöst,
welcher mindestens zwei wie vorstehend beschriebene, aus- und weitergebildete, nebeneinander
auf einer Tragschiene aufrastbare Reihenklemmen aufweist.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
[0018] Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Darstellung eines aus mehreren Reihenklemmen ausgebildeten
Reihenklemmenblocks mit mehreren noch nicht montierten Steckanschlüssen,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reihenklemmenblocks
mit montierten Steckanschlüssen,
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reihenklemmenblocks
mit mehreren noch nicht montierten Schraubanschlüssen,
- Fig. 4
- eine schematische perspektivische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reihenklemmenblocks
mit montierten Schraubanschlüssen,
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht auf eine Längsseite einer Reihenklemme mit an der Reihenklemme
montierten Steckanschlüssen und Schraubanschlüssen, und
- Fig. 6
- eine weitere schematische Draufsicht auf eine Längsseite einer Reihenklemme mit an
der Reihenklemme montierten Steckanschlüssen und Schraubanschlüssen.
[0019] Fig. 1 zeigt einen Reihenklemmenblock 10 mit sechs nebeneinander auf einer Tragschiene
11 aufgerasteten Reihenklemmen 12. Die Reihenklemmen 12 sind jeweils in Form einer
Trennklemme, die insbesondere als Messwandler-Trennklemme in Stromwandler-Messkreisen
der Energieerzeugung und -verteilung eingesetzt werden, ausgebildet.
[0020] Die Reihenklemmen 12 weisen jeweils ein Klemmengehäuse 13 auf, welches aus einem
Isoliermaterial, beispielsweise Kunststoff, ausgebildet ist.
[0021] Jedes Klemmengehäuse 13 weist einen ersten Anschlussbereich 14, einen zweiten Anschlussbereich
15 und einen Schaltbereich 16 auf, wobei der Schaltbereich 16 in Längserstreckung
einer Reihenklemme 12 zwischen den beiden Anschlussbereichen 14, 15 ausgebildet ist.
[0022] Innerhalb des Klemmengehäuses 13 ist eine Stromschiene 17 angeordnet, welche sich
entlang der beiden Anschlussbereiche 14, 15 und des Schaltbereiches 16 erstreckt.
Die Stromschiene 17 ist aus einem ersten, der ersten Anschlussseite 14 zugeordneten
Stromschienenstück 17a und einem zweiten, der zweiten Anschlussseite 15 zugeordneten
Stromschienenstück 17b ausgebildet, wobei die beiden Stromschienenstücke 17a, 17b
in einer Ebene liegen. Im Schaltbereich 16 ist ein Längstrennschalter 18 zwischen
den beiden Stromschienenstücken 17a, 17b im Klemmengehäuse 13 verschiebbar gelagert.
In Fig. 1 - 6 ist der Längstrennschalter 18 in einer Stellung gezeigt, bei welcher
die beiden Stromschienenstücke 17a, 17b über den Längstrennschalter 18 miteinander
verbunden sind, indem der Längstrennschalter 18 sowohl ein Ende des ersten Stromschienenstücks
17a als auch ein Ende des zweiten Stromschienenstücks 17b überlappt bzw. übergreift.
[0023] An den beiden Stromschienenstücken 17a, 17b der Stromschiene 17 ist jeweils ein Leiteranschlusselement
19 angeordnet, wobei über in dem Klemmengehäuse 13 ausgebildete Leitereinführungsöffnungen
20 jeweils ein Leiter in die Leiteranschlusselemente 19 eingeführt werden kann, um
mittels der Leiteranschlusselemente 19 die Leiter mit der Stromschiene 17 elektrisch
zu kontaktieren. Die Leiteranschlusselemente 19 sind bei den in Fig. 1 - 6 gezeigten
Ausführungen als Schraubanschlusselemente ausgebildet.
[0024] An jeder der beiden Anschlussseiten 14, 15 des Klemmengehäuses 13 sind ein erster
Funktionsschacht 21 und ein zweiter Funktionsschacht 22 ausgebildet. Der erste Funktionsschacht
21 sowohl der ersten Anschlussseite 14 als auch der zweiten Anschlussseite 15 weist
jeweils zwei in Längserstreckung der Reihenklemme 12 hintereinander angeordnete Steckanschlussaufnahmebereiche
23a, 23b auf, in welche jeweils ein Steckanschluss eingeführt und montiert werden
kann. Der zweite Funktionsschacht 22 sowohl der ersten Anschlussseite 14 als auch
der zweiten Anschlussseite 15 weist jeweils einen Schraubanschlussaufnahmebereich
24 auf, in welchen ein Schraubanschluss eingeführt und montiert werden kann. Der erste
Funktionsschacht 21 der ersten Anschlussseite 14 ist somit baugleich zu dem ersten
Funktionsschacht 21 der zweiten Anschlussseite 15 ausgebildet. Ferner ist somit der
zweite Funktionsschacht 22 der ersten Anschlussseite 14 baugleich zu dem zweiten Funktionsschacht
22 der zweiten Anschlussseite 15 ausgebildet.
[0025] Für jeden Steckanschlussaufnahmebereich 23a, 23b und für jeden Schraubanschlussaufnahmebereich
24 ist in der Stromschiene 17 jeweils ein Anschlussbereich, beispielsweise in Form
einer Öffnung, in der Stromschiene 17 ausgebildet, so dass ein in einen Steckanschlussaufnahmebereich
23a, 23b eingeführter Steckanschluss und ein in einen Schraubanschlussaufnahmebereich
24 eingeführter Schraubanschluss jeweils mit der Stromschiene 17 über die Anschlussbereiche
elektrisch kontaktiert werden kann.
[0026] Bei den in Fig. 1 - 6 gezeigten Reihenklemmen 12 können alle Funktionsschächte 21,
22 zeitgleich mit Steckanschlüssen bzw. Schraubanschlüssen bestückt werden, so dass
beispielsweise der erste Funktionsschacht 21 der ersten Anschlussseite 14 bei zwei
Steckanschlussaufnahmebereichen 23a, 23b einen oder zwei Steckanschlüsse und der zweite
Funktionsschacht 22 der ersten Anschlussseite 14 gleichzeitig einen Schraubanschluss
aufnehmen kann, ohne dass sich der Schraubanschluss und die Steckanschlüsse gegenseitig
behindern bzw. stören. Um dies zu erreichen, sind die Funktionsschächte 21, 22 einer
Anschlussseite 14, 15 ausreichend weit voneinander beabstandet. Die beiden Funktionsschächte
21, 22 einer Anschlussseite 14, 15 sind in Längserstreckung der Reihenklemme 12 hintereinander
angeordnet.
[0027] Zwischen den beiden Funktionsschächten 21, 22 einer Anschlussseite 14, 15 ist jeweils
eine Trennwand 25 angeordnet. Zumindest ein Bereich der Trennwand 25 ist dabei quer
zur Längserstreckung der Reihenklemme 12 angeordnet. Die Trennwand 25 überragt einen
Rand 26, 27 der Funktionsschächte 21, 22, so dass die Trennwand 25 zumindest zu einer
Wand der Funktionsschächte 21, 22 eine Verlängerung ausbildet, indem die Trennwand
25 auf den Rand 26, 27 der Funktionsschächte 21, 22 aufgesetzt ist.
[0028] Die Trennwand 25 weist an ihrem oberen Ende eine Einführschräge 28 auf. Ferner weist
die Trennwand 25 eine Führungsnut 29 auf, welche sich in Steckrichtung 30 eines Steckanschlusses
erstreckt.
[0029] Bei den in Fig. 1 - 6 gezeigten Ausführungen ist die Trennwand 25 U-förmig ausgebildet,
wobei sich die Trennwand 25 über drei aneinander angrenzende, zueinander abgewinkelte
Bereiche des Randes 26 des ersten Funktionsschachtes 21 erstreckt. Die Trennwand 25
erstreckt sich damit zusätzlich zu ihrer Anordnung quer zur Längserstreckung der Reihenklemme
12 auch in Längserstreckung der Reihenklemme 12.
[0030] In Fig. 1 sind verschiedene Steckanschlüsse, insbesondere zwei Steckbrücken 31, eine
Schaltsteckerbrücke 32 und eine Prüfsteckerbuchse 33, vor dem Montieren in den Reihenklemmen
12 des Reihenklemmenblocks 10 gezeigt. In Fig. 2 sind diese Steckanschlüsse, die zwei
Steckbrücken 31, die Schaltsteckerbrücke 32 und die Prüfsteckerbuchse 33 in den Steckanschlussaufnahmebereichen
23a, 23b der ersten Funktionsschächte 21 der beiden Anschlussseiten 14, 15 eingeführt
und montiert.
[0031] In Fig. 3 sind Schraubanschlüsse in Form von miteinander gebrückten Schrauben 34
gezeigt, welche, wie in Fig. 4 gezeigt ist, in die Schraubanschlussaufnahmebereiche
24 der zweiten Funktionsschächte 22 eingeschraubt werden können. Zwei oder mehr in
einer Reihe angeordneter Schrauben 34 sind als eine Schaltschraubbrücke 36 zur Erzeugung
eines Stromwandlerkurzschlusses ausgebildet, wobei die Schrauben 34 hierbei über einen
Brückenkamm 37 miteinander verbunden sind. Die Brückenkämme 37 können im Klemmenverbund
geöffnet und in einer geöffneten Stellung verrastet werden. Ferner ist in Fig. 3 und
4 eine Prüfbuchsenschraube 35 gezeigt, welche an Stelle einer Schraube 34 eingeschraubt
werden kann, wie ebenfalls in Fig. 4 gezeigt ist.
[0032] Fig. 5 zeigt eine Ausführung, bei welcher an der ersten Anschlussseite 14 in dem
ersten Funktionsschacht 21 ein Steckanschluss in Form einer Steckbrücke 31 und in
dem zweiten Funktionsschacht 22 der ersten Anschlussseite 14 zeitgleich ein Schraubanschluss
in Form einer Prüfbuchsenschraube 35 montiert ist. An der zweiten Anschlussseite 15
ist lediglich in dem zweiten Funktionsschacht 22 eine Schaltschraubbrücke 36 als Schraubanschluss
montiert.
[0033] In Fig. 6 ist eine weitere Ausführung gezeigt, bei welcher an der ersten Anschlussseite
14 in dem ersten Funktionsschacht 21 ein Steckanschluss in Form einer Schaltsteckerbrücke
32 und in dem zweiten Funktionsschacht 22 der ersten Anschlussseite 14 zeitgleich
ein Schraubanschluss in Form einer Prüfbuchsenschraube 35 mit montiert ist. An der
zweiten Anschlussseite 15 sind in dem ersten Funktionsschacht 21 zwei Steckanschlüsse
in Form einer Steckbrücke 31 und einer steckbaren Prüfsteckerbuchse 33 montiert und
in dem zweiten Funktionsschacht 22 der zweiten Anschlussseite 15 ist zeitgleich eine
Schaltschraubbrücke 36 als Schraubanschluss montiert.
Bezugszeichenliste
| Reihenklemmenblock |
10 |
| Tragschiene |
11 |
| Reihenklemme |
12 |
| Klemmengehäuse |
13 |
| Erste Anschlussseite |
14 |
| Zweite Anschlussseite |
15 |
| Schaltbereich |
16 |
| Stromschiene |
17 |
| Erstes Stromschienenstück |
17a |
| Zweites Stromschienenstück |
17b |
| Längstrennschalter |
18 |
| Leiteranschlusselement |
19 |
| Leitereinführungsöffnung |
20 |
| Erster Funktionsschacht |
21 |
| Zweiter Funktionsschacht |
22 |
| Steckanschlussaufnahmebereich |
23a, 23b |
| Schraubanschlussaufnahmebereich |
24 |
| Trennwand |
25 |
| Rand |
26 |
| Rand |
27 |
| Einführschräge |
28 |
| Führungsnut |
29 |
| Steckrichtung |
30 |
| Steckbrücke |
31 |
| Schaltsteckerbrücke |
32 |
| Prüfsteckerbuchse |
33 |
| Schraube |
34 |
| Prüfbuchsenschraube |
35 |
| Schaltschraubbrücke |
36 |
| Brückenkamm |
37 |
1. Reihenklemme (12) zum Aufrasten auf eine Tragschiene (11), mit
einem eine erste Anschlussseite (14) und eine zweite Anschlussseite (15) aufweisenden
Klemmengehäuse (13), einer in dem Klemmengehäuse (13) angeordneten Stromschiene (17)
und
mindestens zwei in dem Klemmengehäuse (13) angeordneten Leiteranschlusselementen (19)
zum Anschließen von jeweils mindestens einem Leiter an die Stromschiene (17),
wobei an jeder der beiden Anschlussseiten (14, 15) des Klemmengehäuses (13) jeweils
ein erster Funktionsschacht (21) mit mindestens einem Steckanschlussaufnahmebereich
(23a, 23b) und mindestens ein zweiter Funktionsschacht (22) mit mindestens einem Schraubanschlussaufnahmebereich
(24) angeordnet sind, wobei für jeden Steckanschlussaufnahmebereich (23a, 23b) und
für jeden Schraubanschlussaufnahmebereich (24) in der Stromschiene (17) ein Anschlussbereich
ausgebildet ist,
wobei die Funktionsschächte (21, 22) einer Anschlussseite (14, 15) derart beabstandet
zueinander angeordnet sind, dass an einer Anschlussseite (14, 15) zeitgleich mindestens
ein Steckanschluss in dem ersten Funktionsschacht (21) und mindestens ein Schraubanschluss
in dem zweiten Funktionsschacht (22) aufnehmbar ist.
2. Reihenklemme (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Funktionsschacht (21) und dem zweiten Funktionsschacht (22) einer
Anschlussseite (14, 15) eine Trennwand (25) zumindest quer zur Längserstreckung der
Reihenklemme (12) angeordnet ist, wobei die Trennwand (25) auf einen Rand (26, 27)
der Funktionsschächte (21, 22) aufgesetzt ist.
3. Reihenklemme (12) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (25) eine Einführschräge (28) aufweist.
4. Reihenklemme (12) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (25) eine Führungsnut (29) aufweist.
5. Reihenklemme (12) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (25) U-förmig ausgebildet ist.
6. Reihenklemme (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (17) aus einem ersten der ersten Anschlussseite (14) zugeordneten
Stromschienenstück (17a) und aus einem zweiten der zweiten Anschlussseite (15) zugeordneten
Stromschienenstück (17b) ausgebildet ist, wobei ein Längstrennschalter (18) zwischen
den beiden Stromschienenstücken (17a, 17b) im Klemmengehäuse (13) verschiebbar gelagert
ist, wobei die beiden Stromschienenstücke (17a, 17b) in einer ersten Stellung des
Längstrennschalters (18) miteinander verbunden und in einer zweiten Stellung des Längstrennschalters
(18) voneinander getrennt sind.
7. Reihenklemmenblock (10), mit mindestens zwei nebeneinander auf einer Tragschiene (11)
aufrastbaren Reihenklemmen (12) ausgebildet nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. Terminal strip (12) for latching onto a carrier rail (11), comprising
a terminal housing (13) having a first connection side (14) and a second connection
side (15),
a busbar (17) which is arranged in the terminal housing (13), and
at least two conductor connection elements (19), which are arranged in the terminal
housing (13), for connecting in each case at least one conductor to the busbar (17),
wherein in each case one first function shaft (21) with at least one plug connection
receiving region (23a, 23b) and at least one second function shaft (22) with at least
one screw connection receiving region (24) are arranged on each of the two connection
sides (14, 15) of the terminal housing (13),
wherein a connection region is formed for each plug connection receiving region (23a,
23b) and for each screw connection receiving region (24) in the busbar (17),
wherein the function shafts (21, 22) of one connection side (14, 15) are arranged
in a manner spaced apart from one another in such a way that at least one plug connection
can be received in the first function shaft (21) and at least one screw connection
can be received in the second function shaft (22) at the same time on one connection
side (14, 15).
2. Terminal strip (12) according to Claim 1, characterized in that a separating wall (25) is arranged at least transverse to the longitudinal extent
of the terminal strip (12) between the first function shaft (21) and the second function
shaft (22) of one connection side (14, 15), wherein the separating wall (25) is placed
on an edge (26, 27) of the function shafts (21, 22).
3. Terminal strip (12) according to Claim 2, characterized in that the separating wall (25) has an insertion bevel (28).
4. Terminal strip (12) according to Claim 2 or 3, characterized in that the separating wall (25) has a guide groove (29).
5. Terminal strip (12) according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the separating wall (25) is of U-shaped design.
6. Terminal strip (12) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the busbar (17) is formed from a first busbar piece (17a) which is associated with
the first connection side (14) and from a second busbar piece (17b) which is associated
with the second connection side (15), wherein a longitudinal isolator switch (18)
is displaceably mounted between the two busbar pieces (17a, 17b) in the terminal housing
(13), wherein the two busbar pieces (17a, 17b) are connected to one another in a first
position of the longitudinal isolator switch (18) and are isolated from one another
in a second position of the longitudinal isolator switch (18).
7. Terminal strip block (10) comprising at least two terminal strips (12) which can be
latched onto a carrier rail (11) next to one another and are formed according to one
of Claims 1 to 6.
1. Barrette à bornes (12) destinée à être enclenchée sur un rail de support (11), avec
un boîtier de bornes (13) présentant un premier côté de raccordement (14) et un deuxième
côté de raccordement (15),
une barre omnibus (17) disposée dans le boîtier de bornes (13), et
au moins deux éléments de raccordement de conducteur (19) disposés dans le boîtier
de bornes (13) pour le raccordement de respectivement au moins un conducteur à la
barre omnibus (17),
respectivement un premier puits fonctionnel (21) avec au moins une zone de réception
de raccordement enfichable (23a, 23b) et au moins un deuxième puits fonctionnel (22)
avec au moins une zone de réception de raccord vissé (24) étant disposés sur chacun
des deux côtés de raccordement (14, 15) du boîtier de bornes (13),
une zone de raccordement étant constituée dans la barre omnibus (17) pour chaque zone
de réception de raccordement enfichable (23a, 23b) et pour chaque zone de réception
de raccord vissé (24),
les puits fonctionnels (21, 22) d'un côté de raccordement (14, 15) étant disposés
de façon espacée l'un de l'autre de telle sorte que, sur un côté de raccordement (14,
15), de façon simultanée, au moins un raccordement enfichable peut être reçu dans
le premier puits fonctionnel (21) et au moins un raccordement vissé peut être reçu
dans le deuxième puits fonctionnel (22) .
2. Barrette à bornes (12) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une paroi de séparation (25) est disposée entre le premier puits fonctionnel (21)
et le deuxième puits fonctionnel (22) d'un côté de raccordement (14, 15), au moins
transversalement à l'étendue longitudinale de la barrette à bornes (12), la paroi
de séparation (25) étant placée sur un bord (26, 27) des puits fonctionnels (21, 22).
3. Barrette à bornes (12) selon la revendication 2, caractérisée en ce que la paroi de séparation (25) présente un chanfrein d'introduction (28).
4. Barrette à bornes (12) selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la paroi de séparation (25) présente une rainure de guidage (29).
5. Barrette à bornes (12) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que la paroi de séparation (25) est constituée en forme de U.
6. Barrette à bornes (12) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la barre omnibus (17) est constituée d'un premier tronçon de barre omnibus (17a)
affecté au premier côté de raccordement (14) et d'un deuxième tronçon de barre omnibus
(17b) affecté au deuxième côté de raccordement (15), un sectionneur longitudinal (18)
étant supporté de façon coulissante dans le boîtier de bornes (13) entre les deux
tronçons de barre omnibus (17a, 17b), les deux tronçons de barre omnibus (17a, 17b)
étant raccordés l'un à l'autre dans une première position du sectionneur longitudinal
(18) et séparés l'un de l'autre dans une deuxième position du sectionneur longitudinal
(18).
7. Bloc de barrette à bornes (10), avec au moins deux barrettes à bornes (12) pouvant
s'enclencher de façon juxtaposée sur un rail de support (11) et constituées selon
l'une des revendications 1 à 6.