[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrofotografische Kopiervorrichtung, wie sie
im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegeben ist.
[0002] Eine Kopiervorrichtung nach dem Oberbegriff ist aus der DE - OS 26 46 150 bekannt,
in der zwei einzelne Lichtquellen mit Strahlung gleicher Spektralverteilung zur Löschung
der Ladung der elektrofotografischen Schicht vorgesehen sind. Bezogen auf den zyklischen
Prozeß der Xerografie mit Löschen-Ladungsaufsprühung-Ablichten-Toneraufstäuben-Drucken
ist bei der aus der DE - OS bekannten Einrichtung die eine Lichtquelle wie üblich
zum vollständigen Löschen nach dem Drucken verwendet. Die zweite Lichtquelle für ein
teilweises Löschen der Aufladung ist jedoch zwischen das Toneraufstäuben und das Drucken
eingefügt. Um die ganze Fläche der Schicht mit der zweiten Lichtquelle erfassen zu
können, ist der verwendete Träger der Schicht strahlungsdurchlässig und diese zweite
Lichtquelle auf der Rückseite des Trägers angeordnet, denn die eine Schichtseite ist
in diesem Zustand noch mit dem Toner des noch nicht gedruckten Bildes bedeckt. Für
die Spektralverteilung dieser beiden Lichtquellen wird dort vorgeschrieben, daß wenigstens
25% der Strahlungsintensität in einen Wellenlängenbereich fällt, in dem die optische
Dichte des Bildträgers mindestens 50% der höchsten optischen Dichte des Bildträgers
beträgt, wobei hier unter "optischer Dichte" nicht der Brechungsindex des Schichtmaterials,
sondern ein Maß für die spektrale Strahlungs absorption in der Schicht zu verstehen
ist.
[0003] Diese Maßnahme aus der DE - OS 26 46 150, zusätzlich eine zweite Lichtquelle zum
teilweisen Löschen der Aufladung schon vor dem Drucken bei notwendigerweise strahlungsdurchlässigem
Schichtträger zu verwenden, soll der Verringerung solcher Ermüdungserscheinungen dienen,
die sich als Geisterbilder (Seite 12 Abs. 1) bemerkbar machen. Ein in der DE - OS
enthaltener Hinweis auf rotes Löschlicht (S. 22), anstelle von grünem oder von weißem
Löschlicht (Seite 18 Abs. 3) bezieht sich auf dessen Verwendung bei speziell in organischen
Fotoleitern mit Absorptionsmaxima, die spektral mit Licht des Wellenlängenbereichs
dieses Rotlichts übereinstimmen (Seite 23 Abs. 2 und Seite 15 Abs. 1).
[0004] Aus dem Stand der Technik sind elektrofotografische Kopiervorrichtungen bekannt,
bei denen ein elektrostatisches Ladungsbild in einer Schicht aus einem fotoleitfähigen
Material wie Arsen-Selen erzeugt wird. Bei diesen Kopiervorrichtungen wird eine Aufladung
der Schicht mit Hilfe einer Corona-Entladung vorgenommen. Die Löschung eines eingeschrieben
Ladungsbildes erfolgt üblicherweise mit Licht eines Spektralbereiches maximaler Fotoleitfähigkeitserzeugung.
[0005] d.h. eines Spektralbereichs, mit dem im Vergleich zuanderen Spektralbereichen unter
sonst gleichen Bestrahlungsbedingungen die größte Leitfähigkeitssteigerung gegenüber
der Dunkelleitfahigkeit erzielt wird.
[0006] Dieser Spektralbereich liegt für das beispielhaft angegebene Arsen-Selen (As
2Se
3) im Bereich grünen Lichts bei etwa 500 nm. Das Einschreiben des Ladungsbildes wird
im allgemeinen mit Licht des gleichen Spektralbereichs vorgenommen.
[0007] Es sind auch vom Erfinder der verliegenden Erfindung vorausgegangene Untersuchungen
durchgeführt worden, mit Licht des roten Spektralbereiches einzuschreiben. Mit dieser
Maßnahme des Einschreibens mit Licht des roten Spektralbereichs läßt sich ein elektrostatisches
Ladungsbild erreichen, das durch die übliche Corona-Aufladung nicht beseitigt, sondern
regeneriert wird. Die Löschung eines derart eingeschriebenen Ladungsbildes erfolgte
auch bei diesem Einschreiben wie üblich mit wie oben angegebenem grünen Licht.
[0008] Es hat sich gezeigt, daß bei elektrofotografischen Kopiervorrichtungen der bekannten
und der oben beschrieben Art Ermüdungseffekte der Schicht auftreten. Diese Ermüdungseffekte
treten insbesondere bei Fotoleitern mit feldstärkeabhängiger Beweg!ichkeitsverteilung
auf, zu denen das erwähnte As
2Se
3 gehört. Ein solcher Ermüdungseffekt ist des weiteren z.B. auch in der DE - OS 20
37 456 für OdS beschrieben. Dort ist eine Vorbelichtung vorgesehen, deren Intensität
abhängig vom festzustellenden Sättigungsgrad der Schicht, d.h. abhängig von der Anzahl
der vorangegangenen Kopiervorgänge, jeweils schrittweise verringert wird.
[0009] Zur Beseitung dieses z.B. in der vorgenannten DE - OS beschriebenen Ermüdungseffekts
ist dort angegeben, eine solche Belichtung der fotoleitenden Schioht vorzunehmen,
deren Stärke vom jeweils vorliegenden Oberflächenpotential des Fotoleiters abhängig
gemacht wird.
[0010] Die Ermüdungserscheinung macht sich dadurch bemerkbar, daß bei mehrfach aufeinander
folgendem zyklischen Aufladen der fotoleitenden Schicht mittels der Corona-Entladung
eine kontinuierliche abnahme des tatsächlich erreichten Oberflächenpotentials auftritt.
Dies führt zu Kontrastver- änderungen in den Kopien bei fortlaufender Benutzung der
Kopiervorrichtung.
[0011] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Maßnahmen für eine Kopiervorrichtung anzugeben,
mit denen eine Stabilisierung und/oder Erhöhung des Kontrastpotentials erreicht wird,
d.h. mit denen Ermüdungseffekte eliminiert werden können.
[0012] Diese Aufgabe wird mit einer wie in Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen
Vorrichtung erreicht, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist, wie dies im Kennzeichen
des Patentanspruches 1 angegeben ist.
[0013] Weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0014] Die Verwendung von Licht einer Glühlampe, das einen überwiegenden Rotanteil oder
gefilterte Anteile aus einem einzigen Spektralbereich zum Löschen hat, führte nach
Feststellungen des Erfinders zu dem oben bereits erwähnten nachteiligen Effekt, daß
von Kopie zu Kopie das Oberflächenpotential abnimmt. Die erfindungsgemäße Maßnahme
einer speziellen Bemessung der Energieanteile verschiedener Spektralbereiche des zur
Löschung vorgesehenen Lichtes ermöglicht es, diesen Effekt vollständig zu beseitigen.
Die beigefügte Fig. 1 zeigt in einem Diagramm schematisch das mit der Erfindung zu
erreichende Ergebnis. In dem Diagramm ist das Auflade-Oberflächenpotential über der
Zahl der aufeinanderfolgenden Aufladungen mit einer Punktfolge 1 dargestellt. Zum
Vergleich ist in dieses Diagramm der Fall eingetragen, in dem das Löschen mit Licht
einer wie im Stand der Technik benutzten Glühlampe mit Filterung vorgenommen worden
ist. Hierfür ist eine Folge 2, bestehend aus Kreuzen, eingetragen. Ein jeder Punkt
bzw. ein jedes Kreuz entspricht einer Potentialmessung nach den Aufladen einer wie
üblich in solchen Kopiervorrichtungen verwendeten Trommel, auf der sich die fotoleitende
Schicht aus As-Se befindet. Bei diesen Umläufen der Folgen 1 und 2 wirkt keine Schreibbelichtung
mit. Aus dem Diagramm bzw. aus dem Unterschied zwischen der Folge 1 und der Folge
2 erkennt man deutlich diesen einen Stabilisierungseffekt, der mit der erfindungsgemäßen
Maßnahme erreicht wird.
[0015] Mit der Erfindung wird darüber hinaus noch ein weiterer Vorteil erreicht, nämlich
ein vergrößertes Kontrastpotential, das unabhängig von den vorangegangenen Belichtungszyklen
ist. Mit Kreisen einer Folge 3 ist das Potential der fotoleitfähigen Schicht bezeichnet,
das sich für einen der Umläufe der Trommel, d.h. für je einen der aufeinanderfolgenden
Kopiervorgänge, bei Schreibbelichtung mit einem solchen Licht ergibt, das nach bekanntem
Stand der Technik - siehe z.B. US-Patent 3 511 1 649 - zu starken Potentialermüdungserscheinungen
führt. Die Darstellung ist bezüglich der Ordinate auf diese Potentialwerte 3 normiert.
[0016] Aus dem Voranstehenden ist deutlich zu erkennen, wie mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Maßnahme der als Kontrast auswertbare Potentialunterschied deutlich erhöht wird, der
sich aus der Höhe der Punktfolge 1 bzw. Kreuze 2 und der Folge 3 der Kreise ergibt.
Mit dem voranstehend beschriebenen Vorteil ist aber auch der weitere Vorteil verbunden,
daß sich nach einer mit Folge 3 der Kreise angedeuteten Schreibbelichtung bei darauffolgenden
Zyklen einer Folge 4 (wieder mit Kreisen dargestellt), in denen keine Schreibbelichtung
mehr vorgesehen ist, sich sofort der gleiche Potentialwert wie bei der Folge 1 wieder
einstellt und auch für die weiteren Zyklen beibehalten bleibt. Die Punktfolgen 1 und
4 stellen somit zusammen eine von Schreibbelichtungsvorgängen unabhängig konstante
Aufladung des Oberflächenpotentials dar, die mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen für
alle Zyklen, bei denen keine Schreibbelichtung erfolgt (unabhängig von der Anzahl
vorausgegangener derartiger Zyklen), erreicht wird.
[0017] Das Diagramm der Fig. 1 zeigt weiterhin, welche Potentialwerte des Oberflächenpotentials
sich andererseits dann einstellen, wenn nach bekanntem Stand der Technik beispielsweise
mit einer gefilterten Glühlampe gearbeitet wird. Die Folge 5, die durch Dreiecke gekennzeichnet
ist, gibt die von Zyklus zu Zyklus auftretende Folge der Aufladungen der Schicht,
gezählt nach letzter erfolgter Schreibbelichtung, und zwar für den Fall, daß die erfindungsgemäßen
Maßnahmen nicht angewendet werden, an.
[0018] Mit wenigen Worten zusammengefaßt, ist somit bei der Erfindung vorgesehen, das zur
Löschung verwendete Licht aus zwei Spektralbereichen zusammenzusetzen. Der eine Spektralbereich
liegt etwa ±10% um eine Strahlungswellenlänge herum, bei der eine maximale Fotoleitfähigkeitserzeugung
im fotoleitfähigen Material zu erreichen ist. Für As
2Se
3 liegt dieser Wert des Maximums 12 bei 500 nm. Die mit +10% angegebene Breite kennzeichnet
den Spektralbereich, in dem Licht bezüglich der Fotoleitfähigkeitserzeugng im jeweiligen
Material gleichwertig ist. Das Integral der Strahlungsenergie über diesen Bereich
ist in dem fotoleitfähigen Material zur Fotoleitfähigkeitserzeugung wirksam. Entsprechendes
gilt für den anderen Spektralbereich, in dem die Wellenlänge für Licht des Maximums
des Produktes aus Fotoleitfähigkeitserzeugung und Eindringtiefe liegt.
[0019] Die Eindringtiefe ist der Abstand von der Oberfläche der Schicht in dem die Intensität
senkrecht auf die Oberfläche einfallenden Strahlung auf 1/e abgefallen ist. Die Wirkung
des Lichtes 13, für dessen Wellenlänge das Produkt aus Fotoleitfähigkeitserzeugung
und Eindringtiefe maximal ist, entspricht physikalisch einem Verstärkungseffekt durch
geänderte Raumladungsverhältnisse, die eine höhere Fotoleitfähigkeit für Licht aller
Wellenlängenbereiche erzeugen, die kurzwelliger als das Licht dieses Spektralbereiches
13 sind.
[0020] In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß außer dem Licht dieser beiden angegebenen
Spektralbereiche weiteres Licht nur mit einer Gesamtenergie eingestrahlt werden darf,
die 10% der Gesamtstrahlungsenergie des an erster Stelle genannten Spektralbereiches
(maximaler Fotoleitfähigkeitserzeugung) 11 nicht übersteigt. Das erfindungsgemäß vorgesehene
Licht der beiden Spektralbereiche kann damit Licht einer einzigen Strahlungsquelle
sein, die z.B. mit entsprechenden Filtern versehen ist. Diese erfindungsgemäße Bemessung
kann aber auch mit Hilfe zweier Lichtquellen realisiert werden, von denen die eine
weißes Licht und die andere Licht praktisch nur des Spektralbereiches der maximalen
Fotoleitfähigkeitserzeugung 11, im Falle des As
ZSe
3 grünes Licht, abgibt. Dabei kann also das Licht des Bereiches des maximalen Produktes
Anteil dieses weißen Lichtes sein.
[0021] Die Fig. 2 soll noch ergänzend die Spektralbereiche und die Strahlungsenergien dieser
Bereiche im Verhältnis zueinander und bezüglich der Absorptionskurve des Materials
des Fotoleiters verdeutlichen. Mit 11 ist der Spektralbereich maximaler Fotoleitfähigkeitserzeugung
bezeichnet, wobei mit 12 die auf der Abszisse aufgetragene Wellenlänge des Maximums
angegeben ist. Mit ±10% ist der Bereich 11 um diesen Wellenlängenwert 12 herum definiert.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Angabe ±10% eine ungefähre Angabe ist, die ohnehin
vom jeweiligen fotoleitfähigen Material abhängig ist und dem Fachmann im wesentlichen
einen Hinweis geben soll. Mit 13 ist in entsprechender Weise der Bereich der Wellenlängen
des Maximums des Produktes aus Fotoleitfähigkeitserzeugung und Eindringtiefe verdeutlicht.
Dieser liegt um eine Wellenlänge 14 herum. Aus der Darstellung der Fig. 2 ist ein
Beispiel für das Energieverhältnis der Strahlungen dieser Bereiche zueinander ersichtlich.
Mit 15 ist in das Schaubild der Fig. 2 die ungefähre Lage der Absorptionskurve eines
fotoleitenden Materials in Abhängigkeit von der Wellenlänge aufgetragen. Aus dieser
Darstellung ist die Lage der erfindungsgemäß vorgesehenen Bereiche in bezug auf diese
Absorptionskurve gut ersichtlich.
[0022] Die gestrichelt in Fig. 2 eingetragene Linie 16 weist auf zusätzliche Strahlung hin,
die beispielsweise zusätzlich vorhanden sein kann und die außerhalb der erwähnten
Spektralbereiche liegt. Spektrale Anteile dieser Strahlung, die in die jeweiligen
Spektralbereiche 11 und 13 hereinfallen, sind in die Energiewerte der Bereiche 11
bzw. 13 einzurechnen.
[0023] Fig. 3 zeigt schematisch eine an sich bekannte Kopiervorrichtung, in der die Erfindung
realisiert ist. Mit 21 ist eine Trommel bezeichnet, auf der sich die fotoempfindliche
Schichte 211 befindet. Mit 23 ist eine Einrichtung für eine Corona-Entladung angedeutet.
Mit 24 ist eine Einrichtung zur Schreibbelichtung bezeichnet, in der sich eine Lichtquelle
241 für beispielsweise rotes Licht befindet. Mit 25 ist eine Druckeinrichtung für
das Herstellen der elektrostatischen Kopien angedeutet. Mit 26 ist eine Einrichtung
bezeichnet, in der speziell die Erfinrealisiert ist. Die in dieser Einrichtung 26
befindliche Lichtquelle 261 kann beispielsweise unter Anwendung eines Filters 262
sowohl das Licht des Spektralbereiches maximaler Fotoleitfähigkeitserzeugung als auch
das Licht des Spektralbereiches des Maximums des angegebenen Produktes liefern.
[0024] Die Fig. 3 enthält eine spezielle Ausgestaltung der Erfindung, bei der außer einer
ersten Einrichtung 26 mit einer Lichtquelle 261 für nur den einen Spektralbereich
eine zweite Einrichtung 26' mit einer Lichtquelle 261 enthalten ist, die das erforderliche
Licht des anderen Spektralbereiches erzeugt. Für die Erfindung ist es nämlich nicht
zwingend erforderlich, daß das Licht der beiden Spektralbereiche gleichzeitig auf
die Oberfläche der Trommel 21 bzw. in die Schicht 211 gelangt. Vielmehr ist es auch
möglich, die Einstrahlung des Lichtes des einen Spektralbereiches zeitlich nach der
Einstrahlung des Lichtes des anderen Spektralbereiches (und umgekehrt) durchzuführen.
Es braucht nicht besonders darauf hingewiesen zu werden, daß diese beiden Belichtungen
aufeinanderfolgend (nicht z.B. durch eine Corona-Aufladung oder einen Kopiervorgang
voneinander getrennt) vorgenommen werden, und zwar zwischen dem Druckvorgang mit der
Einrichtung 25 und der (Wieder-)Aufladung der Corona-Einrichtung 23.
[0025] Nachfolgend werden noch einige Zahlenbeispiele zur Erfindung angegeben, die den Einfluß
der Lichtenergieanteile 1(11) und !(13) auf die Stabilisierung des Kontrastpotentials
bei Verwendung von As
2Se
3 als Fotoleiter zeigen:

I( 13) = 0 führt bei einer Corona-Stromdichte von

zu einem Aufladepotential von 700 V. Dann ändert sich das Kontrastpotential 5 minus
3 (Fig. 1) um 30% bis zur Einstellung seines stabilisierten Endwertes.

A λ(14) = 700 nm führt bei einer Corona-Stromdichte von 13,4.10-
4 - zu einem Aufladepotential von 550 V.
m2
[0026] Dann ändert sich das Kontrastpotential 5 minus 3 (Fig. 1) um 50% bis zur Einstellung
seins stabilisierten Endwertes.


A führt bei einer Corona-Stromdichte von 13,4.10-4- zu einem Aufladepotential von
700 V. Dann ändert
m2 sich das Kontrastpotential 4 minus 3 (Fig. 1) um weniger als 3% bis zur Einstellung
seines stabilisierten Endwertes, was den erwünschten Einfluß der vorgeschlagenen Einrichtung
26 verdeutlicht.
[0027] Durch die erfindungsgemäße Löschbelichtung, die auch als Vorbelichtung vor der Corona-Aufladung
anzusprechen ist, erreicht man eine gesteigerte Fotoempfindlichkeit des Materials
der Schicht für die Schreibbelichtung mit einem Licht langwelligen Spektralbereiches.
Dabei ist unter "langwellig" ein Wellenlängenbereich zu verstehen, bei dem die Lichtenergie
der Bandkante des jeweiligen fotoleitenden Materials im wesentlichen entspricht. Für
As
2Se
3 ist dies ein Bereich von etwa 550 bis 650 nm. Einschreiben mit derartig langer Wellenlänge
war bisher nach der Praxis auszuschließen, wie dies z.B. aus der US-PS 3 511 649 hervorgeht.
1. Elektrofotografische Kopiervorrichtung, in der eine Einrichtung zur Löschung eines
in die fotoleitende Schicht eingeschriebenen elektrostatischen Ladungsbildes vorhanden
ist, die eine Lichtquelle hat, von deren Strahlung wenigstens 25% Wellenlängen hat,
für die die optische Dichte der Schicht wenigstens 50% der höchsten optischen Dichte
der Schicht beträgt, gekennzeichnet dadurch, daß diese Lichtquelle (261) eine spektrale
Energieverteilung hat, bei der in einem ersten Spektralbereich (11), mit Erzeugung
maximaler Fotoleitfähigkeit, wobei dieser Spektralbereich (11) in den Bereich der
Wellenlängen fällt, für die die optische Dichte mindestens 50% der höchsten optischen
Dichte der Schicht beträgt, eine drei bis zehn mal größere Strahlungsenergie als in
einem weiteren Spektralbereich (13) der Lichtquelle (261) vorhandern ist, wobei die
spektrale Lage dieses weiteren Spektralbereiches (13) dadurch definiert ist, daß für
diesen weiteren Spektralbereich (13) das Produkt aus dem Wert der durch Strahlung
dieses Spektralbereiches (13) erzeugten Fotoleitfähigkeit und aus dem Wert der Eindringtiefe
dieser Strahlung ein Maximum ist, wobei die jeweilige Breite der Spektralbereiche
etwa ±10% der Wellenlänge (12, 14) de jeweiligen Maximums bemessen ist, und wobei
die integrale Strahlungsenergie (16) im übrigen Spektrum 10% der Strahlungsenergie
des ersten Bereiches (11) nicht übersteigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Strahlungsenergie
des Spektralbereiches (13) des Maximums des Produkts aus dem Wert der durch Strahlung
dieses Spektralbereichs erzeugten Fotoleitfähigkeit und Eindringtiefe Anteile der
Strahlung einer Lichtquelle (261) ist, die auch Strahlung des übrigen Spektrums (16)
aussendet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Strahlungsenergien
beider Spektralbereiche (11, 13) mit einer einzigen Lichtquelle (261) erzeugt werden,
der ein Filter (262) zugeordnet ist, das das Energieverhältnis der Strahlungsenergien
beider Bereiche (11, 13) und die Begrenzung für die Strahlungsenergie des übrigen
Spektrums (16) ergibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Lichtquellen (261,
261') vorgesehen sind, die in zeitlicher Folge nacheinander die Strahlungsenergie
des einen Spektralbereiches (11 oder 13) bzw. die Strahlungsenergie des anderen Spektralbereiches
(13 oder 11) in die fotoleitende Schicht (211) einstrahlen.
1. An electro-photographic copier, which includes a device for erasing an electrostatic
charge image recorded in the photo-conductive layer, which device comprises a light
source at least 25% of the radiation of which has wavelengths for which the optical
density of the layer is at least 50% of the maximum value of the optical density of
the layer, characterised in that said light source (261) has a spectral energy distribution
in which, in a first spectral region (11) producing maximum photo- conductivity, which
spectral region (11) falls into that range of wavelengths for which the optical density
of the layer amounts to at least 50% of the maximum optical density thereof, there
is present a radiation energy which is three to ten times greater than in a further
spectral region (13) of the light source (261), wherein the spectral position of this
further spectral region (13) is defined by the feature that, for said further spectral
region (13), the product of the photo-conductivity produced by the radiation of this
spectral region (13) and the depth of penetration of this radiation is a maximum,
wherein each of the spectral regions has a respective width given by about ±10% of
the wavelength (12, 14) of the respective maximum, and wherein in the remainder of
the spectrum, the integral radiation energy (16) does not exceed 10% of the radiation
energy of the first region (11).
2. A copier as claimed in Claim 1, characterized in that the radiation energy of the
spectral region (13), in which the product of the value of the photoconductivity produced
by radiation from this spectral region and the value of penetration depth is a maximum,
forms part of the radiation from a light source (261) which also transmits radiation
from the remainder of the spectrum (16).
3. A copier as claimed in Claim 1, characterised in that the radiation energy of the
two spectral regions (11, 13) are produced by a single light source (261) which is
associated with a filter (262) which produces the ratio of the radiation energies
of the two regions (11, 13) and the limitation of the radiation energy of the remainder
of the spectrum (16).
4. A copier as claimed in Claim 1, characterised in that two light sources (261, 261')
are provided which, in a periodic sequence, radiate the radiation energy of the one
spectral region (11 or 13) and the radiation energy of the other spectral region (13
or 11) one after the other into the photo-conductive layer (211).
1. Dispositif de reprographie par voie électrophotographique, comportant une installation
pour effacer une image de charge électrostatique tracée dans une couche photoconductrice,
et comprenant une source lumineuse dont le rayonnement possède au moins 25% de longueur
d'onde pour lesquels la densité optique de la couche est au moins égale à 50% de la
densité optique la plus élevée de cette dernière, caractérisé par le fait que la source
lumineuse (261) présente une distribution spectrale d'énergie pour laquelle, dans
une première région spectrale (11), et avec développment d'une photoconductivité maximale,
ladite région spectrale (11) tombant dans la région des longueurs d'onde pour lesquelles
la densité optique est au moins égale à 50% de la densité optique maximale de la couche,
est présente une énergie de rayonnement trois à dix fois supérieure à celle qui est
présente dans une seconde région spectrale (13) de la source lumineuse (261), la position
spectrale de cette seconde région spectrale (13) étant définie par le fait que pour
cette seconde région spectrale (13), le produit de la valeur de la photoconductibilité
développée par le rayonnement de cette région spectrale (13) et de la valeur de la
profondeur de pénétration de ce rayonnement est un maximum, alors que la largeur des
régions spectrales est à peu près égale à ±10% de la longueur d'onde (12, 14) du maximum
correspondant et que la totalité de l'énergie de rayonnement (16) du spectre restant
ne dépasse pas 10% de l'énergie de rayonnement de la première région spectrale (11).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'énergie de rayonnement
de la région spectrale (13) du maximum du produit de la valeur de la photoconductibilité
développée par le rayonnement de cette région spectrale et de la profondeur de pénétration,
est une partie du rayonnement d'une source lumineuse (261) qui émet également un rayonnement
de l'autre spectre (16).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les énergies de
rayonnement des deux régions spectrales (11 et 13) sont fournies par une seule et
même source lumineuse (261) à laquelle est associé un filtre (262) qui donne le rapport
d'énergie des énergies de rayonnement des deux régions (11, 13) ainsi que la limitation
pour l'énergie de rayonnement pour le spectre résiduel (16).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait qui l'on prévoit deux
sources lumineuses (261, 261') qui rayonnent successivement des énergies de rayonnement
de l'une des régions spectrales (11 ou 13) ou l'énergie de rayonnement de l'autre
région spectrale (13 ou 11) dans la couche photoconductrice (21 1