[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen von mit relativ
kleinen Spannungen arbeitenden bipolaren Transistoren für integrierte logische Schaltungen
und von mit relativ hohen Spannungen arbeitenden Transistoren für integrierte Ausgangs-Treiberstufen
auf einem gemeinsamen Halbleiterplätten, durch Herstellen einer ersten und einer zweiten
vergrabenen Zone eines zur Dotierung des Halbleitersubstrats entgegengesetzten zweiten
Leitungstyps, Niederschlagen einer epitaxialen Schicht des zweiten Leitungstyps über
der ersten und der zweiten vergrabenen Zone und dem Substrat für eine nachfolgende
Herstellung einer ersten bzw. zweiten Basiszone in der Epitaxialschicht über der ersten
bzw. über der zweiten vergrabenen Zone und die darauf folgende Herstellung einer Kollektorzone
des zweiten Leitungstyps in der ersten Basiszone und einer Emitterzone des zweiten
Leitungstyps in der zweiten Basiszone.
[0002] Integrierte logische I
ZL-Schaltungen mit Ladungsträgerinjektion arbeiten bei einem relativ niedrigen Signalpegel
von 1 Volt. Man hat bisher große Schwierigkeiten dabei gehabt, eine Signalübertragung
zwischen verschiedenen |
2L-Halbleiterplätten oder Chips bei diesem niedrigen Signalpegel herzustellen. Zusätzliche
Spannungsverstärkerschaltungen benötigen am Eingang/Ausgang des Chips eine höhere
Durchbruchsspannung am Basis-Kollektorübergang des in der Chip-Ausgangs-Treiberstufe
verwendeten vertikalen bipolaren Transistors. Erhöht man jedoch die Basis-Kollektor-Schichtdicke
eines nach unten injizierenden vertikalen bipolaren Transistors für Ausgangs-Treiberstufen,
so ergibt sich, daß dann die mit Aufwärtsinjektion arbeitenden vertikalen bipolaren
Transistoren der innen liegenden logischen 1
2L-Schaltungen einen sehr geringen Emitter-Wirkungsgrad und eine sehr große Ladungsspeicherkapazität
aufweisen, da beide Arten von Bauelementen in jedem praktisch durchführbaren und wirtschaftlichen
Herstellungsverfahren gleichzeitig hergestellt werden müssen.
[0003] Eine Lösung für dieses Problem ist in der DE-OS 24 55 347 offenbart. Das bekannte
Verfahren der eingangs genannten Art zeichnet sich dadurch aus, daß zur Erzielung
einer unterschiedlichen Schichtdicke der Basiszone-Epitaxieschicht zunächst im Analogschaltungsteil
und im 1
2L-Schaltungsteil je eine gesonderte Epitaxieschicht erzeugt, diese im 12 L-Schaltungsteil
bei maskiertem Analogschaltungsteil sofort wieder entfernt, d. h. abgeätzt wird, worauf
erneut im Analogschaltungsteil und im |
2L-Schaltungsteil eine zweite Epitaxieschicht erzeugt wird, wodurch die aus zwei Einzelschichten
bestehende Epitaxieschicht im Analogschaltungsteil die gewünschte größere Dicke erhält.
Dieses Verfahren ist insofern nachteilig, als zwei Epitaxieschichten erzeugt werden
müssen und daß ferner eine Epitaxieschicht auf einem Siliciumsubstrat abgeätzt werden
muß. Dieses Abätzen von Siliciumschichten auf Silicium ist sehr schwer auf die exakt
gewünschte Tiefe präzise einstellbar.
[0004] Aus dieser Veröffentlichung ist es ferner bekannt, nur eine einzige Epitaxieschicht
mit der größeren der beiden gewünschten Schichtdicken aufzubringen, die dann an der
Stelle, an der die Schichtdicke erhalten bleiben soll, mit einer Ätzmaskierungsschicht
abgedeckt wird.
[0005] Anschließend wird der nicht maskierte Teil der Epitaxieschicht auf die gewünschte
Schichtdicke abgeätzt. Hier ist die zuvor genannte Schwierigkeit noch ausgeprägter,
da dieses Abätzen nur schwer auf die exakt gewünschte Tiefe durchführbar ist.
[0006] Aus der US-PS 3 966 501 ist es ferner bekannt, daß man die Reaktionsfähigkeit einer
Siliciumschicht für eine nachfolgende Oxidation durch vorherige Bestrahlung mit Ionen
erhöht, die schwerer sind als das zu bestrahlende Grundmaterial.
[0007] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das aus dem Stande der Technik bekannte
Verfahren dahingehend zu verbessern, daß es sich einfacher und mit größerer Genauigkeit
durchführen läßt. Dies wird erfindungsgemäß durch folgende Verfahrensschritte erreicht:
Durch Implantation von Ionen in die Oberfläche der über der ersten vergrabenen Zone
liegenden epitaxialen Schicht werden in an sich bekannter Weise so starke Schäden
in der kristallinen Struktur eines Teils der Schicht erzeugt, daß die Reaktionsfähigkeit
in diesem Teil der Schicht für eine nachfolgende Oxidation erhöht wird, während der
über der zweiten vergrabenen Zone liegende Teil der Epitaxieschicht durch eine Oxidschicht
maskiert ist. Dann wird die gesamte Oberfläche über der ganzen epitaxialen Schicht
gleichzeitig einer Oxidationsreaktion ausgesetzt, wodurch in dem mit Ionen implantierten
Bereich über der ersten vergrabenen Zone eine relativ dicke Oxidschicht gebildet wird.
Anschließend wird in einem Tauchätzverfahren die gesamte Oxidschicht entfernt, wodurch
im Bereich der Epitaxialschicht über der ersten vergrabenen Zone eine örtlich verdünnte
Epitaxialschicht und über der zweiten vergrabenen Zone eine dickere Epitaxialschicht
gebildet wird.
[0008] Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
[0009] In den Zeichnungen zeigen
Fign. 1 A-1 die Folge von Verfahrensschritten in der Bildung eines bipolaren Transistors
in einer 12L-Schaltung mit Aufwärtsinjektion und
Fign. 2A-21 die gleichzeitig ablaufende Folge von entsprechenden Verfahrensschritten
bei der Bildung eines mit Abwärtsinjektion arbeitenden bipolaren Transistors auf dem
gleichen Halbleiterplättchen, welcher für die |2L-Schaltungen dieses Halbleiterplättchens . als Ausgangs-Treiberstufe arbeitet.
[0010] Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen:
In den Fign. 1 A-1 und 2A-21 sind die gleichen Verfahrensschritte bei der Bildung
eines aufwärtsinjizierenden und eines abwärtsinjizierenden vertikalen Transistors
gezeigt, wobei die gleichen Buchstaben sich auf gleichzeitig ablaufende Verfahrensschritte
beziehen.
Fig. 1A und Fig. 2A zeigen die Bildung eines N+-leitenden Subemitters 4 und die eines N+- leitenden Subkollektors 6 in einem P-leitenden Substrat 2 für den aufwärts injizierenden
bzw. abwärts injizierenden Transistor. Die N+- Subzonen 4 und 6 werden durch eine übliche Arsendiffusion durch Öffnungen hindurch
hergestellt, die durch übliche photolithographische Verfahren in einer auf dem P-leitenden
Substrat 2 thermisch aufgewachsenen Si02- Maske hergestellt worden sind. Das P-leitende Substrat hat einen spezifischen Widerstand
von 5-20 Ohm/cm. Die N+-leitenden Zonen 4 und 6 weisen eine Oberflächenkonzentration von mehr als 1020 je cm3 und eine Schichtdicke von 2,5 µm auf. Die Zonen 4 und 6 werden vor Bildung der vergrabenen
P+-leitenden Zonen 8 reoxidiert.
Fign. 1 B und 2B zeigen die Bildung von P+- leitenden vergrabenen Isolationsbereichen 8 für den aufwärts injizierenden bzw. den
abwärts injizierenden Transistor. Die vergrabenen P+- leitenden Zonen 8 werden durch übliche Bordiffusion durch Öffnungen hindurch erzeugt,
die durch übliche photolithographische Verfahren in einer kummulativen thermisch erzeugten
SiO2-Maskenschicht hergestellt wurden. Die P+- leitenden Zonen 8 haben eine Oberflächenkonzentration von mehr als 1020 cm-3 und eine Schichtdicke von 3,0 µm.
Fign. 1 C und 2C zeigen die Bildung einer epitaxialen Schicht 10 für den aufwärts
injizierenden bzw. abwärts injizierenden Transistor. Nach Abziehen der zuvor erwähnten
Oxidmaskenschicht wird eine N--leitende Schicht 10 epitaxial bis zu einer Dicke von
3,2 µm und einer Dotierungskonzentration von 2 x 1016 je cm3 aufgewachsen. Die vergrabenen Isolationsdiffusionen 8 erweitern sich durch Ausdiffusion
in die Teile 8' im Substrat 2 und Teile 8" in der epitaxialen Schicht 10.
[0011] Auf der epitaxialen Schicht 10 wird anschließend eine Siliciumdioxidschicht 12 gebildet.
Die Siliciumdioxidschicht 12 wird thermisch in einer O
2H
2O-O
2 Athmosphäre bei 970°C bis auf eine Dicke von 300 nm aufgewachsen.
[0012] Fign. 1 D und 2D zeigen die Bildung einer Photolackschicht 14 über der Siliciumdioxidschicht
12, welche als Maskenschicht für die lonenimplantation dient. In dem in Fig. 1 D gezeigten,
in Aufwärtsrichtung injizierenden vertikalen Transistor wird durch die Photolackschicht
14 und die Siliciumdioxidschicht 12 zum Freilegen der Oberfläche der Epitaxialschicht
10 eine Öffnung 16 hergestellt. Bei dem in Fig. 2D dargestellten nach abwärts injizierenden
vertikalen Transistor wird keine entsprechende Öffnung hergestellt.
[0013] Anschließend folgt ein Verfahrensschritt zum Implantieren von lonen 18 einer zum
Einführen von Schäden in der Kristallstruktur geeigneten Art von Atomen in der innerhalb
der Offnung 16 freiliegenden Zone der epitaxialen Schicht 10. Dafür geeignete Atome
sind z. B. H, He, Ne, Ar, Kr, 0, Si, C, B und Al. Das Einführen von Schäden in der
Kristallstruktur der freiliegenden Zone der epitaxialen Schicht 10 soll dabei die
reaktive Oxidationsgeschwindigkeit der Oberfläche und den Prozentsatz des während
eines nachfolgenden . Oxidationsverfahrensschritts verbrauchten Si erhöhen. Die Implantation
wird mit einer üblichen lonenimplantationsvorrichtung durchgeführt, deren Beschleunigungsspannung
im Bereich zwischen 10 und 400 KeV liegt.
[0014] Die Photolackschicht 14 und die Siliciumdioxidschicht 12 sind so dick gewählt, daß
das Durchdringen des lonenstrahls 18 in den Bereichen der epitaxialen Schicht 10 abgedeckt
wird, die nicht durch eine Öffnung 16 freigelegt sind. Mögliche Dicken der Photolackschicht,
der Siliciumdioxidschicht, die Art der implantierten lonen und die Beschleunigungsspannung
sind in Tabelle 1 zusammengestellt.

[0015] Fign. 1 und 2E zeigen die Bidlung einer Siliciumdioxidschicht 20 nach Entfernen der
Photolackmaske 14. Man sieht, daß die Eindringtiefe der Siliciumdioxidschicht 20 größer
ist als jede Zunahme der Dicke der bereits bestehenden Siliciumdioxidschicht 12, da
die in der Epitaxialschicht 10 durch die Ionenimplantation mit den Ionen 18 eingeführten
Schäden an der Kristallstruktur die Reaktionsfähigkeit der so frei liegenden Epitaxialschicht
10 bei der Oxidationsreaktion erhöht haben. Diese thermische Oxidation wird bei 970°C
in einer H
2O-O
2 Atmosphäre mit einer derart bestimmten Zykluszeit durchgeführt, daß die unterhalb
der Öffnung 16 liegende, in ihrer Kristallstruktur beschädigte Zone in der Siliciumschicht
10 durchoxidiert wird. Tabelle 1 gibt dabei Schichtdicken für thermisch gewachsene
Siliciumdioxidzonen 20 für Dampfzyklen an, die so bestimmt worden sind, daß sich im
Vergleich mit dem unbeschädigten Teil der Siliciumschicht 10 eine dreifach so hohe
Oxidationsgeschwindigkeit ergibt. Merkliche Strahlungsschäden liegen dabei innerhalb
dem Zweifachen der Normalabweichung von dem Maximalwert der Verteilung der implantierten
lonen.
[0016] Fign. 1 F und 2F zeigen die Bildung der reoxidierten Schicht 22 aus Siliciumdioxid
für aufwärts bzw. abwärts injizierende Transistoren nach Entfernen der bestehenden
Oxidschicht 12 und der Oxidschicht 20 durch Abziehen der Oxide. Die Oxidschicht 12
und die Oxidschicht 20 werden dabei chemisch durch Ätzen mit Flußsäure entfernt. Die
neue Oxidschicht 22 wird in einer O
2―H
2O-O
2 Atmosphäre bei 970°C mit einer solchen Zykluszeit gebildet, daß dabei eine Schichtdicke
von 300 nm erreicht wird.
[0017] Es wird zu diesem Zeitpunkt darauf hingewiesen, daß die Dicke der Epitaxialschicht
10' des aufwärts injizierenden Transistors oberhalb der Subemitters 4', wo die Oxidschicht
20 gebildet worden war, geringer ist, als die der entsprechenden Epitaxialschicht
10 über dem Subkollektor 6' des nach unten injizierenden Transistors. Beispielsweise
weist die Epitaxialschicht 10' eine Dicke von etwa 2,8 µm, entsprechend einer Dicke
von 200 nm zur thermisch gewachsenen Oxidschicht 20 auf, während die Epitaxialschicht
10 eine Dicke von 2,89 um aufweist. In einem anderen Beispiel hat die Epitaxialschicht
10' eine Dicke von etwa 2,65 µm entsprechend einer Dicke von 500 nm für die thermisch
gewachsene Oxidschicht 20 während die Epitaxialschicht 10 eine Dicke von 2,85 µm aufweist.
[0018] In Fign. 1 G und 2G ist die Bildung von P-leitenden Basiszonen 24 bzw. 26 für den
aufwärts bzw. abwärts injizierenden Transistor dargestellt. Bei diesem Verfahrensschritt
wird außerdem die P-leitende nach unten gerichtete Zone 8"' gebildet. Die P-leitenden
Zonen 24, 26 und 8"' werden durch übliche photolitographische Verfahren und Diffusion
hergestellt. Die P-leitenden Zonen 24, 26 und 8"' haben eine Oberflächenkonzentration
von etwa 5 x 10
18 Atomen/cm
3 und eine Schichtdicke von etwa 1,2 ,um. Die P-leitenden Zonen 24, 26 und 8"' werden
dann in O
2 bei etwa 1000°C zur Bildung einer etwa 110 nm starken Oxidschicht oxidiert.
[0019] Fign. 1 H und 2H zeigen die Bildung von Kontaktbohrungen 34 und 28 durch die Oxidschicht
22 hindurch zur Erzeugung von Emitter und Kollektordiffusionsbereichen 42 bzw. 40
in dem nach unten bzw. nach oben injizierenden Transistor. Die Öffnungen 28, 30, 32,
34, 36 und 38 in der passivierenden Oxidschicht 22 werden gleichzeitig durch übliche
photographische und Oxidätzverfahren gebildet.
[0020] Fign. 11 und 21 zeigen die fertigen aufwärts bzw. abwärts injizierenden Transistoren.
Im aufwärts injizierenden Transistor in Fig. 11 ist ein N
+-leitender Kollektor 40 gebildet, während in dem abwärts injizierenden Transistor
in Fig. 21 ein N
+-leitender Emitter 42 gebildet ist. Die N
+- leitenden Zonen 40, 42, 44 and 46 werden dadurch hergestellt, daß zunächst eine Photolacksperrschicht
48 aufgebracht wird, deren Öffnungen die zuvor definierten Oxidöffnungen 28, 32, 34
und 38 überlappen, während die Offnungen 30 und 36 blockiert werden. Die N
+- leitenden Zonen 40, 42, 44 und 46 werden durch lonenimplantation von Arsen-lonen
durch die Oxidöffnungen 28, 32, 34 und 38 bei einer Energie von 50 KeV und einer Dosierung
von 8 x 10
15 cm
-2 erzeugt. Die Photolackschicht 48 wird dann abgelöst und bei einem anschließenden
Anlassen für 50 Minuten bei 1050°C wird das Arsen aktiviert und diffundiert dann zur
gewünschten Funktionstiefe von 0,6 um.
[0021] Die Folge von Verfahrensschritten gemäß Fign. 1A bis 11 und 2A bis 21 sind für ein.
Verfahren bestimmt, das auf einem einzigen Halbleiterschaltungsplättchen durchgeführt
wird, wobei mit kleiner Signalspannung arbeitende 1
2L-Schaltungen und mit relativ hohen Signalspannungen arbeitende Ausgangs-Treiberstufen
gebildet werden. Der mit Aufwärtsinjektion betriebene NPN-Transistor gemäß Fig. 11
wird normalerweise in 1
2L-Schaltungen benutzt und wird mit einer dünnen Epitaxialschicht 50' zwischen dem
vergrabenen Subemitter 4' und der Basiszone 24 gebildet, während eine dickere Epitaxialschicht
50 den vergrabenen Subkollektor 6' von der Basiszone 26 des nach unten injizierenden
vertikalen NPN-Transistors in Fig. 21 trennt. Durch Verringerung der Dicke der epitaxialen
Schicht eines aufwärts injizierenden vertikalen Transistors in einer l
2L-Schaltung werden die Ladungsspeichereigenschaften des Bauelements herabgesetzt und
der Injektionswirkungsgrad des Bauelementes wird verbessert. Es kann gezeigt werden,
daß die in den Epitaxialzonen 50', 50 gespeicherte Ladung proportional dem Quadrat
der Dicke dieser Zonen ist. Das heißt aber, daß für eine thermisch gewachsene Oxidschicht
20 mit einer Dicke von 500 nm und mit einer Aufwärtsdiffusion des Subemitters 4' von
1,4 µm die gespeicherte Ladung in der Zone 50' mit einer Dicke von 50 nm rund 25 mal
kliener ist als die in der Zone 50 mit einer Dicke von 250 nm gespeicherte Ladung.
Es kann gezeigt werden, daß ein aufwärts injizierender Transistor einen Injektionswirkungsgrad
aufweist, der proportional der durchschnittlichen Dotierungskonzentration in der Subemitterzone
4' und 50' ist. Da die epitaxiale Schicht 50' niedrig dotiert ist, wird die durchschnittliche
Dotierungskonzentration in der Subemitterzone 4' und 50' dadurch erhöht, daß man die
Dicke der niedrig dotierten Schicht 50' klein hält.
[0022] Durch Erhöhung der epitaxialen Schichtdicke des für Ausgangs-Treiberstufen und Empfangsstufen
benutzten abwärts injizierenden vertikalen Transistors kann eine höhere Signalspannung
verwendet werden. Es kann gezeigt werden, daß die Durchschlagsspannungen von Kollektor
nach Basis und von Kollektor nach Emitter direkt proportional der Dicke der gering
dotierten epitaxialen Schicht 50 sind.
1. Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen von mit relativ kleinen Spannungen arbeitenden
bipolaren Transistoren für integrierte logische Schaltungen und von mit relativ hohen
Spannungen arbeitenden Transistoren für integrierte Ausgangs-Treiberstufen auf einem
gemeinsamen Halbleiterplättchen, durch Herstellen einer ersten und einer zweiten vergrabenen
Zone (4 bzw. 6) eines zur Dotierung des Halbleitersubstrats (2) entgegengesetzten
zweiten Leitungstyps (N
+),
Niederschlagen einer epitaxialen Schicht (10) des zweiten Leitungstyps über der ersten
und der zweiten vergrabenen Zone und dem Substrat für eine nachfolgende Herstellung
einer ersten bzw. zweiten Basiszone in der Epitaxialschicht über der ersten bzw. über
der zweiten vergrabenen Zone und die darauf folgende Herstellung einer Kollektorzone
des zweiten Leitungstyps in der ersten Basiszone und einer Emitterzone des zweiten
Leitungstyps in der zweiten Basiszone, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Implantation von Ionen nur in die Oberfläche der über der ersten vergrabenen
Zone (4) liegenden epitaxialen Schicht (10) in an sich bekannter Weise so starke Schäden
in der kristallinen Struktur eines Teils der Schicht erzeugt werden, daß die Reaktionsfähigkeit
dieses Teils der Schicht für eine nachfolgende Oxidationsreaktion erhöht wird, während
der über der zweiten vergrabenen Zone (6) liegende Teil der Epitaxieschicht (10) durch
eine Oxidschicht (12) maskiert ist, und daß dann die gesamte Oberfläche über der ganzen
epitaxialen Schicht gleichzeitig einer Oxidationsreaktion ausgesetzt wird, wodurch
in dem mit Ionen implantierten Bereich über der ersten vergrabenen Zone (4) eine relativ
dicke Oxidschicht (20) gebildet wird, wonach in einem Tauchätzverfahren die gesamte
Oxidschicht entfernt wird, wodurch im Bereich der Epitaxialschicht über der ersten
vergrabenen Zone (4) eine örtlich verdünnte Epitaxialschicht und über der zweiten
vergrabenen Zone (6) ein Bereich einer dickeren Epitaxialschicht gebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lonenimplantation bei
einer Beschleunigungsspannung von 10 bis 500 kV bei einer Dosierung von 1012-10'e lonen/cm3 Ionen unter Verwendung von H, He, Ne, Kr, Ar, 0, Si, C, B oder Al-lonen durchgeführt
wird.
1. Method of simultaneously producing on a common semiconductor chip bipolar transistors,
operating at relatively low voltages, for integrated logic circuits and transistors,
operating at relatively high voltages, for integrated output driver stages,
by producing a first and a second buried zone (4 and 6 respectively) of a second conductivity
type (N+) opposite to that used to dope the semiconductor substrate (2),
by depositing an epitaxial layer (10) of the second conductivity type over the first
and the second buried zone and the substrate for the subsequent production of a first
and a second base zone, respectively, in the epitaxial layer over the first and the
second buried zone, respectively, and by subsequently producing a collector zone of
the second conductivity type in the first base zone and an emitter zone of the second
conductivity type in the second base zone, characterized in that ions are implanted
in a manner known per se only into the surface of the epitaxial layer (10) over the
first buried zone (4), thus inducing in part of said layer crystalline damage sufficient
to enhance its reactivity to a subsequent oxidation reaction, while the part of said
epitaxial layer (10) over the second buried zone (6) is masked by an oxide layer (12),
and that the surface over the epitaxial layer is simultaneously exposed to an oxidation
reaction, causing a relatively thick oxide layer (20) to be formed in the ion implanted
region over the first buried layer (4), the whole oxide layer being subsequently stripped
by dip etching, causing a locally thinned epitaxial layer to be formed in the region
of the epitaxial layer over the first buried zone (4) and a region of a thicker epitaxial
layer to be formed over the second buried zone (6).
2. Method in accordance with claim 1, characterized in that ion implantation is effected
at an acceleration voltage of between 10 and 500 kv at a dose of 1012-1016 ions/cm2, using H, He, Ne, Kr, Ar, 0, Si, C, B or AI ions.
1. Procédé pour produire simultanément sur une microplaquette à semi-conducteur, des
transistors bipolaires, qui fonctionnent à des tensions relativement faibles, pour
des circuits logiques intégrés, et des transistors, qui fonctionnent à des tensions
relativement élevées, pour des étages de commande de sortie intégrés,
en produisant une première zone (4) et une seconde zone (6) enterrées d'un second
type de conductivité (N+) opposé à celui utilisé pour doper le substrat semi-conducteur (2),
en déposant une couche épitaxiale (10) du second type de conductivité sur les première
et seconde zones enterrées et le substrat, pour la production subséquente d'une première
et d'une seconde zones de base dans la couche épitaxiale sur respectivement les première
et seconde zones enterrées, et en produisant ensuite une zone de collecteur du second
type de conductivité dans la première zone de base et une zone d'émetteur de second
type de conductivité dans la second zone de base, procédé caractérisé en ce que des
ions sont implantés d'une façon bien connue uniquement dans la surface de la couche
épitaxiale (10) sur la première zone enterée (4), induisant ainsi dans une partie
de ladite couche un endommagement cristallin suffisant pour enrichir sa réactivité
dans une réaction d'oxydation, tandis que la partie de ladite couche épitaxiale (10)
sur la seconde zone enterrée (6) est masquée par une couche d'oxyde (12), et que la
surface sur la couche épitaxiale est simultanément exposée à une réaction d'oxydation,
ce qui provoque la formation d'une couche d'oxyde relativement épaisse (20) dans la
région d'implantation ionique sur la première couche enterrée (4). toute la couche
d'oxyde étant ensuite supprimée par un procédé d'attaque par immersion, ce qui provoque
la formation d'une couche épitaxiale localement mince dans la région de la couche
épitaxiale sur la première zone enterrée (4) et d'une région épitaxiale plus épaisse
sur la seconde zone enterrée (6).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'implantation ionique
se fait à une tension d'accélération entre 10 et 500 kv à une dose de 1012-1016 ions/cm2, en utilisant des ions H, He, Ne, Kr, Ar, 0, Si, C, B ou AI.